DAS PALÄSTINA PORTAL

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Vier palästinensische Gefangene sind bisher in diesem Jahr in israelischen Gefängnissen gestorben - 12.10.2018 - Wie die Vereinigung palästinensischer Gefangener heute berichtet, ist ein palästinensischer Gefangener in der Haft gestorben, er ist in diesem Jahr bisher der vierte Tote in einem israelischen Gefängnis.

Zu den näheren Umständen des Todes des 28-j. Wissam Abdul Majid Nayef Shalalda gibt es keine Angaben. Man weiß jedoch, dass er während seiner Haft im Gefängnis von Ramleh gestorben ist.

Shalalda war seit 2015 inhaftiert, damals war er zu sieben Jahren Haft verurteilt worden.

Seine aus Hebron stammende Familie wurde von den Besatzungsbehörden am Morgen seines Todes informiert.

Die Vereinigung Palästinensischer Gefangener sagt, die Besatzung sei der wahre Verantwortliche für den Tod und stellt fest, dass Shalada der vierte Palästinenser ist, der in diesem Jahr im Gefängnis gestorben ist.

Im Februar starb Yasin Al-Sharadih aus Jericho, nachdem er nach seiner Verhaftung gefoltert und aus nächster Nähe auf ihn geschossen worden war.

Aziz Awaisat wurde am 19. Mai ermordet; auch er war von israelischen Funktionären in einem Haftzentrum gefoltert worden. Er erlitt eine Embolie und wurde später für tot erklärt.

Muhammad Zaghloul Al-Khatib Al-Rimawi starb, nachdem er von israelischen Besatzungskräften während einer Razzia in seinem Haus in Beit Reyma nordwestlich von Ramallah zusammengeschlagen worden war.

Seit 1967 sind 218 Palästinenser in israelischer Haft gestorben.     Quelle          Übersetzung: K. Nebauer

Kritik an Verteidungsminister Lieberman - ARD - Nach den schweren Zusammenstößen an der Grenze zwischen dem Gazastreifen und Israel hat Israels Verteidigungsminister Lieberman alle Lieferungen von Treibstoff und Gas nach Gaza gestoppt. Vertreter der israelischen Armee sind mit dieser Gangart nicht einverstanden und warnen vor einer Eskalation. Ein Tankstellenbetreiber im Gazastreifen berichtet: Heute floss bisher kein Gas und auch kein Treibstoff von Israel nach Gaza.

Israels Verteidigungsminister Lieberman will mit der Maßnahme die Hamas, die den Gazastreifen kontrolliert, unter Druck setzen. Sie soll sämtliche Gewalt, die von Gaza ausgeht, unterbinden. Am Freitag hatte eine Gruppe von Palästinensern ein Loch in den Grenzzaun gesprengt und war auf einen israelischen Armeeposten zugelaufen. Sieben Palästinenser wurden nach Angaben des Gesundheitsministeriums in Gaza-Stadt von israelischen Soldaten erschossen.

Der Gazastreifen ist von Israel und Ägypten weitgehend abgeriegelt. Wenn nun die Versorgung mit Treibstoff und Gas von Israel aus eingestellt wird, könnte das die Lebensbedingungen weiter verschlechtern. Israelische Medien berichten, dass Vertreter der Armee nicht einverstanden sind mit der harten Haltung ihres Verteidigungsministers. Aus ihrer Sicht ist Israels Sicherheit gefährdet, wenn sich die humanitäre Lage in Gaza verschlechtert. Quelle facebook

 

Gaza am 12. Oktober 2018 - Dr. Abed Schokry - Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freundinnen und liebe Freunde, heute ist der zweite Tag seit vielen Monaten, an dem wir für mehr als nur VIER Stunden Strom bekommen werden. Das kam zustande, weil Qatar zusammen mit der UNO und Israel es geregelt haben.

Verwunderlich für uns in Gaza ist nun allerdings die Tatsache, dass Präsident Abbas diese Vereinbarung mit allen ihm zur Verfügung stehenden Kräften zu verhindern versuchte. So kann man es den arabischen und in den israelischen Medien entnehmen. Ja, meine Damen und Herren, es ist soweit, dass wir in Gaza von allen Seiten mehr oder weniger „geschlagen” werden.

Sogar die, die uns vertreten sollen und angeblich wollen, stellen sich gegen die Bevölkerung in Gaza. Was haben wir getan? Warum geschieht uns das? Warum geht man so mit uns um? Ich finde keine Antwort. Viele würden sagen, Abbas versucht, die Palästinenser durch den Druck auf Hamas zu vereinen. Andere würden sagen, er wolle eher das Gegenteil erreichen, nämlich die absolute Spaltung der sowieso schon zerstrittenen Palästinenser.

Ich weiß es nicht, was das Ziel sein soll, uns leiden zu lassen.

Die Bevölkerung in Gaza hat genug von der israelischen Besatzung, hat genug von Fatah und hat auch genug von Hamas. Die Menschen wollen ein normales Leben haben und führen! Allein die Tatsache, dass ich seit drei Jahren Gaza nicht habe verlassen können, um meine „zweite Heimat“ Deutschland zu besuchen, das reicht mir als Grund den Glauben an die UNO, EU, USA usw. zu verlieren. All diese Organisationen reden unermüdlich über die Menschenrechte und fordern deren Einhaltung. Geht es aber um unsere Rechte in Gaza, schweigen leider die meisten Regierungen. Dass unsere Menschenrechte klar verletzt werden, weil wir in einem offenen Gefängnis leben müssen, kann kein vernünftiger Mensch abstreiten. Dass es ebenso gegen die Menschenrechte und auch gegen internationales Recht verstößt, wenn auf diejenigen, die gegen diesen unerträglichen Zustand aufbegehren, geschossen wird, kann auch kein vernünftiger Mensch abstreiten.

Seit Ende März finden Freitagnachmittag immer Demonstrationen an der Grenze zwischen dem Gazastreifen und Israel statt. Junge Männer, alte Männer, Frauen und Kinder, ganze Familien beteiligen sich daran. Bis heute wurden über 200 Personen erschossen und über 20 000 verletzt (nach palästinensischen Angaben). Da sich die Demonstranten in aller Regel 100 bis 300 Meter vom sogenannten Grenzzaun entfernt befinden, stellen sie für die schwerbewaffneten israelischen Soldaten, verschanzt auf bzw. hinter einem Hügel liegend, grundsätzlich keine wirkliche Bedrohung dar. Kaum jemand ist in der Lage, etwa einen Stein so weit werfen zu können.

Ebenso sind die selbstgebastelten „Flugobjekte“ doch nicht mit den Waffen des israelischen Militärs zu vergleichen. Es kann deshalb von Israel auch kein einziger Beweis vorgelegt werden, dass ihre Soldaten lebensgefährlich attackiert wurden. In einem Leserbrief in der israelischen Tageszeitung „Haaretz“ las ich, dass für die israelischen Soldaten die Palästinenser weniger Wert haben als alle anderen Lebewesen.

Die extrem hohe Zahl der gezielt getöteten Palästinenserinnen & Palästinenser und die unfassbar hohe Zahl der verletzten palästinensischen Demonstranten bestätigt dies aus meiner Sicht. Die Mehrheit der Verletzten sind junge Leute und darunter viele, deren untere oder obere Extremitäten aufgrund der Verletzungen amputiert werden mussten.

 Die Rede ist von ca. 2000 Personen. Neulich sah ich diese Verletzten wartend auf der Straße vor dem Gebäude von „Ärzte ohne Grenzen in Gaza“. Den Anblick dieser jungen und alten Menschen kann ich nicht vergessen. Immer wieder geht mir der Gedanke im Kopf herum: Werden sie jemals ein „normales“ Leben führen können, werden sie überhaupt noch eine Zukunft haben?

Warum wurde auf sie geschossen? Weil sie leben wollten, wie alle Menschen auf dieser Welt?

Was sind das überhaupt für Waffen, die die israelische Armee einsetzt? Sind das vielleicht sonst auf der Welt geächtete und verbotene Waffen?

Werden diese Waffen vielleicht an Palästinenser „getestet“? Waren die israelischen Soldaten so in Lebensgefahr, dass sie auf diese Demonstranten schießen „mussten“. Wie ist es möglich, dass die Weltgemeinschaft zu diesem vollkommen unverhältnismäßigen Gewalteinsatz schweigt? Wieso nimmt sich Israel heraus, gegen Menschenrecht und gegen Völkerrecht zu verstoßen? Kann man mit dem Verweis auf die Geschichte wirklich alles rechtfertigen?


Bei Wikipedia kann man unter dem Stichwort „Sperranlage um den Gazastreifen“ folgendes lesen, das in Bezug auf den darin angestellten Vergleich auch heute gültig zu sein scheint.

„Kritisiert wird die von Israel einseitig verhängte 200 bis 300 Meter breite Sicherheitszone, die nicht betreten werden darf. Durch diese sollen potenzielle Angreifer frühzeitig erkannt werden, wenn sie sich dem Sicherheitszaun nähern, der anders als bei den übrigen Grenzen Israels, nur einfach ausgeführt ist und unmittelbar an der Patrouillenstraße steht.

Dadurch sind 62,6 km² meist landwirtschaftliche Fläche im Gazastreifen nicht nutzbar. Zwischen 11. September 2005 (Abzug der Israelis) und Ende 2010 wurden in dieser Zone 177 Palästinenser durch die Armee getötet, darunter zumindest 38 Zivilisten.

Anfang 2010 wurde erstmals mittels offiziellem Flugblatt kundgetan, dass das Betreten der Zone unter Lebensgefahr verboten sei. Am 28. April 2010 erklärte ein Armeesprecher die Zone zur „Kampfzone“, als es zu Demonstrationen dagegen kam, im Zuge derer das Feuer auf Unbewaffnete eröffnet worden war.

Diese Maßnahmen und die Zahl der Toten weckten bei Menschenrechtsorganisationen die Befürchtung, Soldaten hätten an dieser Grenze einen Schießbefehl wie an der Berliner Mauer, was von der Armeeführung vehement zurückgewiesen wird. Jedenfalls ist die Zone nicht, wie vorgeschrieben, deutlich markiert, weshalb immer wieder dort arbeitende Bauern unter Beschuss gerieten. Laut UN-Daten umfasst die Zone 17 % der Gesamtfläche und 35 % der landwirtschaftlichen Nutzfläche und betrifft 113.000 Bewohner.“


Täglich lese ich Meldungen, dass eine militärische Operation von Israel gegen Gaza bevorstünde. Mal denke ich, oh Gott, gleich explodiert es und mal denke ich Nein, beide Seiten sind doch nicht an einer Eskalation interessiert.

Diese permanente Anspannung ist manchmal kaum auszuhalten. Und so vergehen die Tage und wir werden älter und mit jedem neuen Tag schwindet auch ein Teil unserer Hoffnung auf ein normales Leben weiter.

Auch die Ansprache von Präsident Abbas vor der UNO Vollversammlung hat uns wohl nicht viel gebracht. Das ist die Meinung vieler Menschen in Gaza. In diesem Gespräch listet er auf, wie viele Beschlüsse der UN-Sicherheitsrat zu unseren Gunsten gefasst hat, welche aber NIE umgesetzt wurden. Er listete ebenso die Beschlüsse der UN Vollversammlung auf, die ebenfalls NIE umgesetzt worden sind. Warum werden die Beschlüsse nicht umgesetzt und warum passiert nichts, wenn Israel die Beschlüsse ignoriert? Warum werden andere Länder sanktioniert, wenn sie sich nicht an das Völkerrecht und an die Beschlüsse der UNO halten, Israel aber nicht? Warum wird permanent mit zweierlei Maß gemessen?


Zum Glück haben einige Länder versucht die Streichung der Gelder durch die USA für die UNRWA etwas auszugleichen, erreicht. Aber es gibt immer noch Löcher im Haushalt der UNRWA. Weil die Lehrer nicht mehr bezahlt werden können, musste die Anzahl der Schüler in den Grundschulklassen auf 45 - 48 erhöht werden. Das ist leider auch ein Ergebnis der Streichung der Gelder an die UNRWA durch die USA.


Die innerpalästinensische Versöhnung ist nun in weite Ferne gerückt. Und wie immer, jede Seite sagt, dass jeweils die andere die gesamte Verantwortung für die miserable Lage trägt. Dass aber beide Seiten dafür verantwortlich sind, wollen sie nicht wahrnehmen. Ich habe das Gefühl, dass unsere Führung/en den realen Bezug zu den Menschen nicht mehr im Blick haben. Oder dass Ihre Berater Ihnen alles durch die rosa Brille erzählen und zeigen.


Nach langer Zeit wollte ich unseren Kindern etwas Süßes mitbringen. Als ich das Geschäft betrat, war ich überrascht, denn das Geschäft, das eigentlich immer sehr voll war, fand ich fast leer. Es ging und geht vielen kleinen Geschäften und Familienbetrieben leider ähnlich. Es gibt kein Geld. Eigentlich stehen wir nicht am Rande des Zusammenbruches, sondern befinden uns schon im Abgrund selbst, denke ich manchmal. Die Gehwege sind nun zu Geschäften geworden, denn die Geschäftsinhaber können sich die Mieten nicht mehr leisten und so kündigen sie die Mietverträge und stellen ihre Ware auf den Gehweg. Und sie verkaufen billiger. Die Preise für viele Produkte, die in Gaza hergestellt werden, sind gesunken, da die Menschen kaum Geld haben. Über eine Viertel-Millionen junge Menschen mit Universitätsabschluss sind in Gaza auf Arbeitssuche. Hinzu kommen die, die keinen Universitätsabschluss haben.

Vor drei Tagen las ich die folgende Meldung: Eine berühmte Bäckerei in Gaza, veröffentlichte auf ihrer Facebook Website, dass "3000 Menschen sich um eine Stelle als Bäcker, innerhalb von nur 24 Stunden beworben haben". Ihr Alter lag zwischen 18 und 49 Jahre. 60 Personen hatten einen Bachelorabschluss und einer einen Master. Unter diesen katastrophalen Lebensbedingungen ist es kein kein Wunder, dass jeder und jede froh ist, wenn er oder sie überhaupt etwas Geld verdienen kann.


Seit über elf Jahren leben wir wieder in Gaza. Ich kann mich nicht an einen einzigen Tag erinnern, an dem meine Frau, meine Kinder und ich am Abend sagen können, dass es ein uneingeschränkt schöner Tag war. Dennoch versuchen wir unsere Kinder so zu erziehen, dass sie anders denkenden bzw. anders aussehenden Menschen nicht hassen. Das gelingt uns auch meistens. Aber es gibt Momente, in denen wir kaum noch Kräfte und Hoffnung mehr aufbringen können. Gott sei Dank, kommen diese Momente nicht so oft vor, denn wir wollen unseren Kindern ein Vorbild sein, denn ganz besonders sie dürfen die Hoffnung auf ein besseres Leben, auf ein Leben wie das anderer Kinder und Jugendliche auch nicht aufgeben.


Ich danke Ihnen und Euch in Deutschland, in meiner „zweiten Heimat“ dafür zu wissen dass, wir nicht allein sind. Das stärkt uns und gibt uns Kraft und macht uns Mut. DANKE.


In der Hoffnung, in meiner nächsten Mail weitere positive Meldungen Ihnen und Euch senden zu können, und zwar über ein paar mehr Stunden Strom hinausgehend, verbleibe ich für heute - Mit freundlichen Grüßen Ihr Dr. Abed Schokry

 

Israel: Anträge auf Waffenerlaubnis um 183% gestiegen - 12.10.2018 - Ein neuer Bericht hat aufgedeckt, dass die Zahl der Anträge von Israelis auf eine Waffenerlaubnis innerhalb der letzten zwei Monate im Vergleich zum selben Zeitraum im vergangenen Jahr um 183% gestiegen ist.

Die Steigerung erfolgte, nachdem der Minister für öffentliche Sicherheit, Gilad Erdan, entschied, einige der Restriktionen für die Vergabe solcher Genehmigungen abzuschaffen, wie die Tageszeitung Haaretz berichtet. Im August kündigte Erdan an, das Verfahren zu vereinfachen, damit Israelis solche Genehmigungen erhielten, insbesondere jene, die in der Nähe der Grenze oder in Gebieten leben, in denen Palästinenser leben.

Seither haben 2.800 Israelis einen Antrag auf eine solche Genehmigung zum Tragen von Waffen gestellt, was eine Zunahme um 183% im Vergleich zum Vorjahr darstellt.

Laut Haaretz hatte das Ministerium für öffentliche Sicherheit anfangs geschätzt, dass zwischen 35.000 und 40.000 israelische Bürger einen solchen Antrag stellen. "Das Ministerium für öffentliche Sicherheit schätzt, dass 10.000 Israelis eine Genehmigung zum Tragen von Waffen erhalten werden, womit die Zahl der Bürger mit solchen Genehmigungen ohne Polizei und Armee auf 140.000 kommen werde", schrieb die Zeitung.

Eine Knessetabgeordnete, die Araberin Aida Touma Suleiman, warnte, dass die Lockerung der Restriktionen für den Erhalt der Waffenerlaubnisse das Leben einer halben Million Menschen in Gefahr bringt, die sterben könnten, weil es leicht ist auf den Abzug zu drücken und sich mit Selbstverteidigung zu rechtfertigen.

Suleiman betonte, dass "bestimmte Menschen, in erster Linie Juden, im Namen des Rechts auf Selbstverteidigung angesichts des Terrorismus zu bewaffnen Hetze gegen Araber und das palästinensische Volk bedeute. Die Entscheidung Waffen in die Hände bestimmter Menschen zu geben bedeutet, dass Israel sie animiert, jedesmal wenn sie sich persönlich in Gefahr fühlen, Exekutionen durchzuführen."          Quelle           Übersetzung: K. Nebauer

 

Weltkulturerbe in Gefahr - UNESCO warnt - Am Mittwoch fasste die UNESCO Beschlüsse zum Kulturwelterbe: der Altstadt von Jerusalem, der historischen Ibrahim-Moschee in Hebron und der Moschee Bilal Ibn Rabah in Bethlehem in dem Besetzten Teil von Palestina. Sie gehören zum Weltkulturerbe und werden durch Israel gefährdet.

In der ersten Entscheidung wird festgestellt,, dass die Altstadt von Jerusalem, wie auch ihre Mauern, im Weltkulturerbe eingetragen sind und für die drei monotheistischen Weltreligionen heilig sind.

Es wird bestätigt,, daß alle von der Besatzungsmacht Israel ergriffenen Maßnahmen null und nichtig , und deshalb zurückzuweisen sind.

In der zweiten Resolution wird bekräftigt, daß die Ibrahim –Moschee in Hebron (Grab der Patriarchen)und die Bilal Ibn Rabah-Moschee in Bethlehem wichtige Orte in Palästina sind; sie gehören zum Islam, wie Heiligtümer von Judentum und Christentum.

In dieser Resolution wird auch bedauert, dass Israels Siedler Ausgrabungen, neue Straßen und Neubauten, sowie auch eine Mauer um die Altstadt von Hebron, vorantreiben. Nach internationalem Recht ist das illegal und verletzt die ursprüngliche Geschichte der Denkmäler.

Die Entscheidung wendet sich gegen jegliche Freiheitsbeschneidung und fordert freien Zugang zu den heiligen Orten.

Im Übrigen wird beklagt, dass die Mauer in Bethlehem den Zugang zur Bilal Ibn Rabah einschränkt; in der Resolution wird gefordert, daß die „israelischen Autoritäten den ursprünglichen Charakter der Umgebung wieder herstellen und den Besuch der Moschee zu ermöglichen. -   Quelle -  Übersetzt von G. Nehls

Suche nach Ruhe in Gaza - 14. Oktober 2018 – Oliver Eberhardt - Die palästinensische Regierung ist sauer, weil Israel mit der Hamas verhandelt, ohne sie zu fragen

Es war ausgesprochen ungewöhnlicher Lesestoff, den Israels größte Tageszeitung Jedioth Ahronoth ihren Lesern Anfang Oktober präsentierte: Lang und sehr ausführlich ließ man Jahya Sinwar zu Wort kommen, den Gaza-Chef der Hamas, die seit 2007 den Gazastreifen regiert, seitdem drei Kriege mit Israel ausgefochten hat, Winddrachen und Ballons aufsteigen lässt, an denen Brandsätze befestigt sind, und die seit dem Frühjahr zu regelmäßigen Protesten am Grenzzaun aufruft, bei denen israelische Soldaten immer wieder auf Demonstranten schießen, die dem Zaun zu nahe kommen. Mehr als 200 Palästinenser sind dabei bislang getötet worden.

Nie, seit dem Ende des letzten Gaza-Krieges im Sommer 2014, sei die Gefahr eines weiteren Krieges so groß gewesen, wie im Moment, heißt es auf beiden Seiten; die Rhetorik nach außen hin: hart, unversöhnlich; erst Anfang Oktober hatte Israels Verteidigungsminister Avigdor Liebermann bekannt gegeben, dass man die Truppen an der Grenze zum Gazastreifen verstärken werde: "Die Ferien sind vorbei", so Liebermann.

Dass ein hochrangiger Funktionär der Hamas ausgerechnet in dieser Situation ein Interview gibt, ist an sich schon ungewöhnlich; die Hamas-Führung ist traditionell sehr schmallippig und verschlossen. Dass ein solcher Funktionär mit einer Reporterin spricht, von der zu erwarten war, dass sie den Text israelischen Medien anbieten wird - das hat es noch nicht gegeben.

"Der nächste Krieg wird der schlimmste"
- Die Italienerin Franseca Borri berichtete in der Vergangenheit immer wieder für Jedioth Ahronoth; viele der Äußerungen Sinwars wurden als Direktnachricht an die israelische Öffentlichkeit verstanden. Die Kernaussage: Der nächste Krieg werde wohl auch der schlimmste Krieg werden.

"Er kann nicht enden wie der Dritte, der wie der Zweite ausgegangen ist. Die Armee wird Gaza besetzen müssen", so Sinwar. Ein weiterer Krieg könne in niemandes Interesse sein. Im Prinzip unterstützte er Israels Formel "Ruhe für Ruhe", aber seine Definition von Ruhe sei eine andere: "Ruhe für Ruhe und für ein Ende der Blockade", so Sinwar: "Eine Blockade ist keine Ruhe."

Die Blockade
- Nachdem die Hamas bei der palästinensischen Parlamentswahl die absolute Mehrheit errungen und zusammen mit der Fatah-Fraktion von Präsident Mahmud Abbas eine Einheitsregierung gebildet hatte, verhängte Israels Regierung erstmals eine Blockade über den Gazastreifen, an der sich später  >>>

VIDEO - PLO-Führungsmitglied Adnan Al-Husayni
 

VIDEO - Matthias Schmale, UNRWA-Chef in Gaza
 

14. 10. 2018

 

Outside inside - Der Plan der Trump-Administration zur Umgestaltung des Nahen Ostens - Ted Snider - 10.10.2018 - Donald Trump hat vor kurzem sein Versprechen wiederholt, in den nächsten Monaten einen Friedensplan für den Nahen Osten vorzulegen. Dieser Plan verleiht einer Anzahl ungewöhnlicher und extremer Vorgänge, die es kürzlich gegeben hat, Sinn.

Am 15. Februar 2017 trafen sich der israelische Premierminister Benjamin Netanyahu und der gerade inaugurierte US-Präsident Donald Trump das erste Mal offiziell. Auf der Pressekonferenz, die dem Treffen vorausging, diskutierten sie über Trumps Versprechen für "ein größeres und besseres Abkommen als die Menschen in diesem Raum es überhaupt verstehen können". Im Lauf der Pressekonferenz packten Trump und Netanyahu diese kryptische Bemerkung aus, die eines Tages die Strategie enthüllte, die für die letzten ungewöhnlichen Ereignisse Sinn ergibt.
 
Outside In - Die Brille, durch die die Geschichte der israelischen Außenpolitik am besten verdeutlicht wird, ist die Doktrin von der Peripherie. Die Doktrin der Peripherie kann auf zwei Führer des Mossad zurückverfolgt werden: Reuven Shiloah und Isser Harel. Aber ihre zentrale Prämisse, dass ein politischer Kompromiss mit den Arabern nicht möglich ist, kann noch weiter zurück bis zuVladimir Jabotinsky zurückverfolgt werden. Nach dieser Perspektive schauen die Israelis von einem kleinen Land hinaus und finden sich von arabischen Nationen umringt, die ihnen gegenüber nicht nur feindlich gesinnt sind, sondern deren Differenzen mit Israel so grundlegend sind, dass Kompromiss und Freundschaft unmöglich sind. Diese Unmöglichkeit politischer Verbindungen mit seinen Nachbarn treibt Israel dazu, nach Allianzen mit nicht-arabischen Staaten außerhalb des Umkreises seiner Nachbarn zu greifen: zur Peripherie. Diese lokale Weltsicht hatte sich David Ben Gurion angeeignet, und sie wurde seine Doktrin der Peripherie. Ben Gurion war der Architekt der ersten Phase der israelischen Außenpolitik.

Die zweite Phase wurde von Yizhak Rabin und Shimon Peres eingeleitet, die das Pendel in die andere Richtung schwangen: Feindschaft mit der Peripherie und Verbesserung der Beziehungen mit der Nachbarschaft. Unter Rabin und Peres konzentrierte sich die israelische Außenpolitik auf einen "Neuen Nahen Osten", in dem Israel die Beziehungen mit seinen arabischen Nachbarn verbessern würde, um sich einem neuen Feind in der Peripherie, dem Iran, entgegenzustellen.

Die dritte Phase ist das Werk von Netanyahu. Seine Innovation bestand darin, dass man das Pendel nicht mehr zwischen zwei Polen, zwischen der Wahl arabischer Nachbarschaft oder nicht-arabischer Peripherie hin und her schwingen sieht. Während die alte Doktrin der Peripherie die arabische Nachbarschaft von der nicht-arabischen Peripherie getrennt hat, spaltet Netanyahu jetzt die arabische Nachbarschaft in arabische Staaten und die Palästinenser. Zum ersten Mal in der Geschichte Israels machte Netanyahu sowohl den Iran als auch die Palästinenser zu Feinden. Mit dem Blick auf die Doktrin der Peripherie, die darauf bedacht war, niemals gleichzeitig (mehrere) zu Feinden zu machen, verwirklichte Netanyahu seine Innovation der Außenpolitik, indem er die Palästinenser vom Rest der arabischen Nachbarn trennte. Wenn also Trump sagte, dass seine "Administration sich verpflichtet, mit Israel und unseren gemeinsamen Verbüneten in der Region für größere Sicherheit und Stabilität zu arbeiten, wozu die Arbeit an einem Friedensabkommen zwischen Israel und den Palästinensern gehört", dann verpflichtete er sich auf Netanyahus Plan. Und wer sind die "gemeinsamen Verbündeten"? Netanyahu ergriff das Wort und lieferte die Antwort: "zum ersten Mal im Leben meines Landes sehen arabische Länder in der Region Israel nicht als Feind, sondern immer mehr als Verbündeten. Und ich glaube, dass unter Ihrer Führerschaft diese Veränderung in unserer Region eine nie dagewesene Gelegenheit bringt, Sicherheit zu stärken und den Frieden voranzubringen." Folglich der "größere" Deal. Größer als Trump es erklärte, denn "er wird viele, viele Länder hereinnehmen, und er wird ein sehr großes Territorium umfassen".

Netanyahu bezeichnet seine Doktrin als "outside in": erst befriedest du das Außen und verbindest du dich mit den sunnitischen Staaten außerhalb von Israel, dann gewinnst du ihnen einen Friedensplan ab, den du dann in einem Palästina durchsetzt, das von (seinen) Verbündeten getrennt ist. Du befriedest die sunnitischen Staaten, indem du sie militärisch unterstützt und ihnen generell politischen Rückhalt gibst, und indem du sie insbesondere in ihrer Gegnerschaft zum Iran unterstützt.


Dann zerschlägst du Palästina und lässt es hilflos gegenüber einem Friedensplan, der ihnen von Trump aufgezwungen und von einer gekauften arabischen Welt unterstützt wird, die sie im Stich gelassen hat.
 
Outside (Außen) - Die zwei sunnitischen Staaten, die gekauft und befriedet werden müssen, >>>


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