DAS PALÄSTINA PORTAL

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Rufmordkampagnen gegen Israelkritiker - Rainer Rupp im Interview mit Annette Groth (Die Linke)  - 28.10.2018 - Warum wird man so schnell als Antisemit stigmatisiert, wenn man Israel kritisiert? Warum geht die israelische Regierung so scharf gegen die BDS-Bewegung vor? - Diese und andere Fragen besprach Rainer Rupp der Linken-Politikerin Annette Groth.

An Bord der "Mavi Marmara" hatte Annette Groth, Soziologin und Bundestagsabgeordnete der Partei "Die Linke", mit einem Hilfskonvoi im Jahr 2010 vergeblich versucht, den Gazastreifen zu erreichen. In einem international verurteilten Akt der Piraterie hatten israelische Kommandosoldaten das Schiff in ihre Gewalt gebracht, wobei es unter den Passagieren Tote und Verletzte gab. Wegen ihrer Kritik israelischer Verbrechen in den besetzten Gebieten wird Frau Groth auch aus den eigenen linken Reihen immer wieder als "antisemitisch" diffamiert.

Rainer Rupp spricht mit der Nahostexpertin unter anderen über die aktuelle Umdefinierung des Begriffs Antisemitismus, wie Antisemitismusvorwürfe linke Politik ins Abseits drängen sollen und wie die israelische Hasbara (Öffentlichkeitsarbeit der Regierung; d. Red.) sich in der EU und in Deutschland auf Medien und Politik auswirkt.

Frau Groth, Sie sind Mitglied der Partei "Die Linke" und waren acht Jahre bis zum Ende der letzten Legislaturperiode für diese Partei im Bundestag. Dennoch wurden sie im Vorfeld Ihres Vortrags in Magdeburg am 13.10. zum Thema "Umdefinition des Antisemitismus" von zwei führenden Genossen Ihrer Partei, dem Vorsitzenden der Landtagsfraktion und jenem des Landesverbandes Sachsen-Anhalt, in einer
 Presseerklärung  auf übelste Weise diffamiert.

In der Erklärung werfen die beiden Ihnen ohne Angabe von Gründen ex Cathedra "eine unzutreffende, strukturell antisemitische Perspektive" vor und dass Sie sich hinter die angeblich "antisemitische BDS-Bewegung" stellten. Weiter wird ihnen vorgehalten, dass Sie "mit verschwörungsideologischen Mustern" arbeiteten und den zunehmend inflationären Gebrauch des politischen Totschlagarguments "Antisemitismus" als den "Versuch anonymer Herrschender" beschrieben, "die Meinungsfreiheit einzuschränken". Gehört diese Art von diffamatorischen Angriffen von Leuten, die "Israel über alles" stellen, auf kritische Genossinnen und Genossen inzwischen zur Normalität in der Linken?

Das ist leider nicht das erste Mal, dass so genannte "Linke" mich des Antisemitismus bezichtigen und mich diffamieren. Insbesondere die Antideutschen versuchen, jegliche Kritik an der israelischen Besatzungspolitik und den gravierenden Menschenrechtsverletzungen zu unterbinden, und die "Antisemitismuskeule" ist dabei ein sehr beliebtes Mittel. Ich habe auf die Erklärung der Linken auch eine Stellungnahme abgegeben, die immerhin auf der Webseite des Landespressedienstes erschienen ist, aber seitens der Linken keinerlei Reaktion hervorgerufen hat.


Mehr zum Thema - SPD-Jugendorganisation packt Anti-Semitismus-Keule gegen Jeremy Corbyn aus und blamiert sich


In meiner Erklärung verweise ich auf die Auftritts- und Redeverbote von bekannten Juden und Jüdinnen z.B. in Frankfurt und München, die sich für Frieden und Gerechtigkeit in Palästina und in Israel einsetzen. Es ist doch ein Skandal, dass z.B. Judith Bernstein, Mitbegründerin der "Jüdisch-Palästinensischen Dialoggruppe München", für ihr Engagement beschimpft und verleumdet wird und als Folge der üblen Nachrede Auftrittsverbot in München hat. Statt diese bedrohliche Einschränkung unseres im Grundgesetz verankerten Rechts auf Meinungs- und Versammlungsfreiheit laut zu kritisieren, wird KritikerInnen der israelischen Besatzungspolitik Antisemitismus vorgeworfen, wobei dieser Vorwurf völlig aus der Luft gegriffen ist. Allerdings dürfte allen klar sein, aber der Antisemitismusvorwurf ein sehr probates Instrument ist, um unliebsame KritikerInnen mundtot zu machen. "Antisemitismus als Herrschaftsinstrument" nennt der israelische Professor Moshe Zuckermann das.  >>>


 

Im Video - Israelische Siedler verhindern die Einfuhr von Waren nach Gaza. - 29. 10. 2018 - Israelische Siedler blockierten eine Straße, die zum Kerem-Shalom-Übergang, dem wichtigsten Handelsdurchgang Gazas, führte, um zu verhindern, dass Waren am Montag in den belagerten Gazastreifen gelangen.

Lokale Quellen bestätigten, dass Dutzende von israelischen Siedlern aus Protest gegen Spannungen an der Grenze zwischen Gaza und Israel Lastwagenladungen von Waren daran hinderten, über Kerem Shalom in den Gazastreifen einzufahren.

Israelische Siedler forderten, dass die israelische Regierung die Einreise von Waren nach Gaza absagen sollte, solange der Start von Brandsätzen und Ballons andauert, anstatt dass Israel Luftangriffe im gesamten Gazastreifen durchführt.

Israelische Siedler sangen Slogans wie "Wir haben genug, es ist Zeit für die (israelische) Regierung, aufzuwachen und eine Lösung zu finden".  Quelle
 


Das Video zeigt LKW-Ladungen mit Waren, die auf die Einreise nach Gaza warten:
 

Gaza weiter unter Beschuss - Dr. Ashrawi verurteilt Tötung der drei Kinder als Kriegsverbrechen - Am vergangenen Wochenende war der Gazastreifen wieder der brutalen Gewalt der israelischen Besatzungstruppen ausgesetzt.

Erneut hatten sich im Rahmen des „Great March Return“ viele Palästinenser an der Grenze versammelt, um um friedlich für ihre Rechte zu demonstrieren. Dabei schossen die israelischen Besatzungstruppen fünf Palästinenser nieder: Ayesh Sha’th, Saeed Abu Libdeh, Nassar Abu Taym, Yahya Al-Hasnat and Mohammed Abdul Nabil. Insgesamt 230 wurden durch Gummigeschosse der israelischen Armee verletzt. Unter ihnen sind 35 Kinder und vier Sanitäter.

Im nordöstlichen Teil von Khan Younis töteten die Besatzungstruppen die drei Kinder Khaled Bassam Mahmoud Abu Saeed (13), Abdul Hameed Mohammed Abdul Aziz Abu Zaher (13) und Mohammed Ibrahim Abdullah al-Sutari (13). Gem. der Genfer Konvention, die den Schutz von Zivilisten und Kindern sichert, werden diese Taten als Kriegsverbrechen angesehen.

Dr. Hanan Ashrawi, Mitglied des PLO-Exekutivkomitees, warnte: „Solange die internationale Gemeinschaft schweigt, wird die jahrzehntelange Ungerechtigkeit der Palästinenser weitergehen“. Sie fügte hinzu: „Es ist an der Zeit, dass die Regierungen auf der ganzen Welt den Schutz der palästinensischen Bevölkerung übernehmen und eine effektive Rechenschaftspflicht Israels gewährleisten“.

Sie appellierte an den Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) prinzipientreu zu handeln und eine zügige Untersuchung der ungeheuerlichen Aggressionen Israels und der eklatanten Kriegsverbrechen gegen die Palästinenser voranzutreiben.

Seit dem 30. März wurden 205 Palästinenser im Gaza-Streifen getötet. Unter ihnen sind mindestens 37 Kinder. Mehr als 22.000 Palästinenser wurden bisher verletzt. Quelle
 

Reaktionen auf das antisemitische Massaker in Pittsburgh - 28.10.2018 - Gestern war ein tragischer Tag in der Geschichte der USA, der Mord an 11 Juden in einer Synagoge in Pittsburgh war offenkundig ein Hassverbrechen. Der beschuldigte Mörder war wütend über die Unterstützung der jüdischen Gemeinde für Flüchtlinge. Mit so vielen anderen beklagen wir den Horror und bitten die Amerikaner den Dämonen, die mit der Genehmigung der Trump Administration der Bigotterie und der Intoleranz entfesselt wurden, die rote Karte zu zeigen.

Gestern gab es auch viele Nachrichten dazu, und die Reaktionen auf die Morde sind für alle, die mit den Problemen Antisemitismus, Waffengewalt, weiße nationalistische Wut und dem Platz der Juden und anderer Minderheiten in Amerika ringen, von Bedeutung.

Anbei viele politische Reaktionen auf die Morde.

Naftali Bennett, israelischer Bildungsminister
, kündigte Minuten nach der Nachricht an, dass er nach Pittsburgh fliegen würde: Als Minister für die Diaspora fliege ich heute abend nach Pittsburgh, um bei unseren Schwestern und Brüdern in ihrer dunkelsten Stunde zu sein. Wenn Juden in Pittsburgh ermordet werden, fühlen die Menschen in Israel das Leid mit. Unsere Herzen sind mit unseren Brüdern und Schwestern und dem ganzen amerikanischen Volk.

David Simon, TV-Redakteur, antwortete Bennett scharf
: Geh nach Hause! Netanyahus Interventionen in der US-Politik haben zur Wahl von Donald Trump und seiner groben und rücksichslosen Bekräftigung (validation) des weißen Nationalismus und Fanatismus beigetragen. Die jüdische Community Amerikas blutet nun durch die Hände des israelischen Premierministers. Und viele von uns wisssen das.

Richard Goldwasser sagte Bennett ebenfals, er solle zu Hause bleiben
: Wo warst Du in den letzten zwei Jahren, als Trump und Bibi den Antisemitimus in der ganzen Welt hofiert haben?

Ran Shauli
weist darauf hin, dass Naftali Bennett zur Ausweisung der Flüchtlinge aus Israel gedrängt hat.

Der israelische Premierminister Benjamin Netanyahu sagt, er sei tief betrübt und entsetzt. Auf seiner Kabinettsitzung am Wochenende gab er dem radikalen Islam die Schuld, erwähnte aber nicht den offensichtlichen Ursprung der Morde: den weißen Nationalismus: Ich rufe die ganze Welt auf, sich im Kampf gegen den Antisemitimus wo auch immer zu vereinen. Heute wenden wir uns mit Bedauern an die Vereinigten Staaten, wo das größte antisemitische Verbrechen in ihrer Geschichte stattgefunden hat, aber wir denken natürlich auch an Westeuropa, wo es einen harten Kampf gegen die Manifestationen eines neuen Antisemitismus gibt. Natürlich gibt es auch den alten, bekannten Antisemitismus und den des radikalen Islam. An allen diesen Fronten müssen wir aufstehen und gegen diesen brutalen Fanatismus kämpfen.

Rabbi Shmuley Boteach schob die Schuld für die Morde auf den Anti-Zionismus, auf die "Delegitimierung von Israel und des jüdischen Volkes". Er spricht von denen, die wegschauen, wenn Juden "auf dem Campus durch die wachsende anti-israelische Bewegung verängstigt" werden, sowie "die, die die islamischn Angriffe auf Juden als Freiheitskampf rechtfertigen". Boteach lobte Trump und sagte, er sei "ein sehr großer Unterstützer Israels und hat eine jüdische Tochter und jüdische Enkelkinder", und dass er mit der Reaktion auf die Morde eine positive Rolle einnehmen wolle.

Simone Zimmerman von IfNotNow wies Boteach mit Nachdruck zurück
: Jüdische Faschisten, die den Terrorismus der weißen Vorherrschaft benutzen, um Islamophobie und Hass auf die Palästinenser schüren. Ihre Kollaboration mit der Nazi-freundlichen Administration hat mit ermöglicht, dass das passiert ist, Sie sind eine Schande für unser Volk.

Julia Joffe, eine Zionistin und Immigrantin aus der früheren Sowjetunion
, die vor zwei Jahren wegen ihrer Darstellung von Melanie Trump Todesdrohungen erhalten hatte, gab – in einem Tweet voller Spott - die Schuld an dem Mord dem von Trump (angeordneten) Umzug der Botschaft nach Jerusalem, (zu dem) Zionisten in den USA gedrängt (hätten): Und ein Wort an meine amerikanischen jüdischen Brüder (fellows): Diese Präsident macht das möglich. Hier. Wo Ihr lebt. Ich hoffe, die Botschaft wird dorthin verlegt, wo es sich für Euch nicht lohnt zu leben.

Im Forward [...] weist Peter Beinart darauf hin, dass viele rechts eingestellte Juden, die Trump (dazu Mort Klein und Sheldon Adelson) unterstützen und die Aussperrung (Einwanderungshindernisse) für muslimische Flüchtlinge gerechtfertigt haben, jetzt sagen, der Mord bestätige eine jüdische Tradition der Offenheit gegenüber Immigranten und Flüchtlingen:    Für Juden ist die Lektion aus dem gestrigen Massaker sehr einfach und sehr alt: Fremde bei uns zu schützen ist nicht Nächstenliebe. Es ist Selbstverteidigung. Jedes Mal, wenn Juden das Recht der amerikanischen Muslime auf die Sharia verteidigen, schützen wir unser Recht der Halacha (dem jüdischen Gesetz, Ü.) zu folgen...

Robert Bowers hat Juden beschuldigt, Muslime und Flüchtlinge in die Vereinitgen Staaten zu "bringen". Unsere Antwort für ihn und alle weißen Nationalisten, die Trump ermutigt hat, sollte sein: Verdammte Rechte. Wir werden eine humane Politik für Menschen fordern, die Zuflucht in den Vereinigten Staaten suchen, und unsere Einwanderer – ungeachtet ihrer Rasse oder ihres Glaubens - , verteidigen, die bereits hier sind.

Beinart spricht nicht die harte Haltung Israels gegenüber Flüchtlingen an, auf die sich der beschuldigte Mörder offenbar ironisch für sich selbst bezogen hat.

Jane Eisner vom Forward
sagt, es sei Zeit, dass sich die jüdische Community frontal gegen Trump positioniert:
Es ist Zeit, dass sich die jüdische Community sich in allen ihren verschiedenen Facetten mit der Mitschuld des Mannes im Weißen Haus und allen, die ihn mit Geld, Stimmen, politischer Expertise und moralischer Deckung unterstützen, auseinandersetzt. Denn wenn man die radikale Spaltung rechtferigt, die dieser Mann hervorgebracht hat, ist man Teil des Problems. Wenn man diese hasserfüllten Tweets ignoriert, weil man seine Politik gegenüber Israel mag, ist man Teil des Problems. Wenn man diese faschistoiden Kundgebungen vor einem ausschließlich bewundernden Publikum im Stillen bejubelt, weil man ein paar Dollar mehr in die Tasche bekommen hat, ist man ein Teil des Problems.

Die Hamas verurteilt die Morde in einer Erklärung
: Mit tiefer Trauer und Schmerz haben wir die Nachrichten über den terroristischen Angriff auf eine jüdische Synagoge in Pittsburgh erhalten, der mit der Ermordung von 11 unschuldigen Juden sowie der Verletzung von sechs weiteren endete. Als Palästinenser, die unter dem Terrorismus der israelischen Besatzung gelitten haben, können wir am besten verstehen, was Terrorismus und seine destruktiven Konsequenzen bedeuten. Aus diesem traurigen Anlass möchten wir unser aufrichtigstes Mitgefühl für die Familien der Opfer ausdrücken und den Verletzten eine rasche Genesung wünschen. Dieser aggressive Akt gegen einen "Ort des Gebetes", der im höchsten Maße verurteilt wird, zeigt, dass Terrorismus wegen Religion noch Ideologie hat.

Eine von Muslimen geleitete Kampagne erbrachte über Nacht fast 50.000 Dollar.

[...]  Die liberale zionistische Gruppe JStreet legt ihren Schwerpunkt auf Trumps Amerika: Das ist ein Albtraum für Juden in ganz Amerika und der Welt und für unser Land... Dieser Augenblick ruft nach einer verantwortungsvollen Führerschaft. Wir müssen uns alle zusammenschließen, und die steigende Flut von weißem Nationalismus, Rassismus und Hass gegen Juden und andere verletzliche Minderheiten in unserem Land verurteilen. Und wir müssen ein Ende der extremen, mit Fanatismus und Rassismus durchsetzten Rhetorik fordern, die unseren nationalen Diskurs beherrscht und Gewalt hervorbringt.

Jewish Voice for Peace
organisiert mittags eine online Sitzung der Trauer und des Widerstands angesichts des Antisemitimus. [...] Batya Ungar-Sargon vom Forward sagt, der Oberrrabbiner von Israel habe es abgelehnt, den Ort des Mordes als eine Synagoge zu bezeichnen, weil Israel eine solche jüdische Glaubensauffassung nicht anerkenne. [...]     Quelle             Übersetzung mit Kürzungen: K. Nebauer

AUDIO - Die erste Uniklinik im Westjordanland
Saleem Haj-Yahia operiert im An-Najah Hospital in Nablus

Dauer22:53 min| QuelleSWR2 2018
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.

Der palästinensisch-israelische Herzchirurg Saleem Haj-Yahia managt die erste Uniklinik im Westjordanland. Eine Erfolgsgeschichte aus einer Krisenregion. Von Florian Rappaport.
 

 

Auf dem Berg Ebal in Nablus steht die erste Uni-Klinik des Westjordanlands. Hierher kommen Patienten auch aus dem Gaza-Streifen, sogar aus Israel. Es ist das einzige palästinensische Krankenhaus, das Kunstherzen einsetzt - und bald auch natürliche Herzen transplantiert. 120 Ärzte, 200 Betten, ein Turm mit 600 weiteren Betten wird gebaut. Die Klinik managt ein international anerkannter Herzchirurg: Saleem Haj-Yahia. Der Palästinenser mit israelischem und britischem Pass könnte auch weiter in Glasgow arbeiten. Doch in Nablus will er seinen Beitrag zum Aufbau einer palästinensischen Zivilgesellschaft leisten.

Quelle Facebook


Der Artikel ist in niederländisch verfasst - eine google Übersetzung (im schlechtem deutsch aber lesbar)   >>>


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