DAS PALÄSTINA PORTAL

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Täglich neu - Aktuelle Nachrichten und Texte die in den deutschen Medien fehlen. "Das Palästina Portal" ist politisch unabhängig, gegen Gewalt und Rassimus, den Menschen in Palästina verpflichtet.

 

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Getroffene Entscheidungen: Vom zionistischen Siedler-Kolonialismus zur Dekolonisation -  Jeff Halper - 12. 10. 2018 - Im Laufe der Jahre wurden Tonnen von Tinte für das scheinbar endlose Thema Palästinenser und Israel verbraucht. Der wunderbare Educational Bookshop in Ostjerusalem ist vom Boden bis zur Decke mit Büchern, Filmen und Waren über die Palästinenser und ihre Kämpfe gefüllt, während Steimatskys in Westjerusalem so viel (aber weniger kritisches) Material über Israel anbietet. Die Association for Israel Studies listet dreizehn angeschlossene Institute und Abteilungen der Israel Studies auf; es gibt acht Institute für Palästina-Studien in der Welt. Plus Fachzeitschriften für Palästina und Israel, Dutzende internationale Konferenzen zu bestimmten Themen in Israel und Palästina sowie tausende Artikel in einer Vielzahl von Zeitschriften. Was könnte der Analyse noch hinzugefügt werden? Was könnte die Art und Weise, wie wir „den Konflikt“ sehen, wesentlich ändern?


Am Ende zählt die Analyse. Scheinbar geheimnisvolle Diskussionen über Themen in akademischer Sprache, die für die meisten Leser und außerhalb des Diskurses der Aktivisten undurchdringlich sind, ergeben sich Wege, die politische Situation zu verstehen, die neue Möglichkeiten eröffnet, eine politische Lösung zu erreichen und andere auszuschalten. Dies ist die Macht des Siedler-Kolonialismus, einem relativ neuen Forschungsschwerpunkt, vielleicht zwanzig Jahre alt. Obwohl er im beachtenswerten öffentlichen Diskurs und in der politischen Debatte völlig abwesend ist (sogar der Begriff „Siedler-Kolonialismus“ ist zu akademisch und zu heikel ist, um in die populäre Diskussion integriert zu werden), verdeutlicht er mehr als jeder andere Begriff (z.B. "Besatzung") die Situation der Gesamtheit Israel / Palästina, während er den Weg zur Entkolonialisierung zeigt, die einzig gerechte und machbare politische Lösung.


Dabei geht es um ein grundlegendes Problem, das sich bisher als unüberbrückbar erwiesen hat: Ist der Zionismus eine legitime nationale Bewegung oder nur ein weiterer Fall des Kolonialismus? Für diejenigen, die argumentieren, dass der Zionismus eine legitime Bewegung für jüdische nationale Rechte ist, kann er keine koloniale Bewegung sein, da es die Juden sind, die in diesem Land heimisch sind. „Jüdische“ Rechte haben definitionsgemäß Vorrang vor denen der Palästinenser, deren Existenz als Volk und natürlich auch als indigene Bevölkerung geleugnet wird. Für diejenigen, für die der Zionismus eine koloniale Bewegung von Osteuropäern und Russen ist, um die Kontrolle über das Land eines anderen Volkes zu übernehmen, hat er keine "nationale" Legitimität. Der Kolonialismus ist nicht nur rechtswidrig, da er gegen das Grundrecht der Selbstbestimmung verstößt (und in seiner Form der dauerhaften Besatzung gegen die Internationale Konvention zur Unterdrückung und Bestrafung des Verbrechens der Apartheid von 1973 verstößt), sondern auch die Tatsache, dass Juden eine Nation konstituieren, die sogar über Selbstbestimmungsrechte verfügt, wird abgel


Es ist dieses Fehlen eines Auswegs - konzeptionell und strukturell wie auch praktisch - , das zum gegenwärtigen Stand der israelischen Apartheid und zu einer fast völligen Hoffnungslosigkeit über jede Art einer gerechten Lösung geführt hat. Unabhängig von der in Israel regierenden Partei ist der Zionismus eine Ideologie und Bewegung, die das gesamte Land Israel, vom Meer bis zum Fluss, exklusiv beansprucht. Israel bestreitet offiziell die Tatsache der Besatzung (und natürlich der Apartheid) und weigert sich, palästinensische nationale Rechte außerhalb der von Israel definierten "Autonomie" anzuerkennen. Es behält sich das Recht vor, alle einseitigen Maßnahmen im Land Israel zu ergreifen, die es wünscht,  und zwar sowohl aus "Sicherheitsbedenken" als auf Grund von Berechtigung (entitlement). Aus diesem Grund und nicht wegen Schwierigkeiten in Verhandlungen oder in der Logistik hat Israel die Zwei-Staaten-Lösung nie ernsthaft in Erwägung gezogen. Dies wäre gleichbedeutend mit dem Eingeständnis, dass es in „unserem“ Land ein anderes Volk gibt, das dieselben Ansprüche auf nationale Rechte und Territorien hat. Die Palästinenser können ihrerseits niemals die Legitimität zionistischer Ansprüche akzeptieren, was für sie nach Legitimierung des Siedler-Kolonialismus klingt, obwohl sie aus Gründen der politischen Schwäche die Zwei-Staaten-Lösung akzeptiert haben. Daher sind derzeit alle Optionen verschlossen. Die Zwei-Staaten-Lösung, weil Israel sich weigert, den Anspruch auf Ostjerusalem und die Westbank / Judäa und Samaria aufzugeben; das derzeitige Apartheid-Regime (einschließlich aller Anpassungen zwischen Apartheid und Autonomie, die der Trump-Plan vorschlagen könnte), weil Palästinenser keine dauerhafte Unterwerfung akzeptieren können; und sogar ein einziger binationaler Staat, weil weder Israelis noch Palästinenser die nationale Präsenz des anderen anerkennen können.  >>>

Quelle Facebook

Netanyahu sagt: "Besetzung ist Unsinn", wenn ein Land mächtig genug ist - Berichte - Der Premierminister sagte, den Likud MKs zu berichten, dass riesige Länder ungestraft „Völker transferiert“ haben, behauptet arabische Länder erwärmen sich für Israel trotz dessen Kontrolle über die Westbank - Premierminister Benjamin Netanyahu soll den Abgeordneten in seiner regierenden Likudpartei am Montag gesagt haben, dass mächtige Länder ohne Konsequenzen Gebiete besetzen und Völker transferieren können. Dabei bezog er sich anscheinend auf die scheinbare arabische Gleichgültigkeit der Araber im Hinblick auf Israels Kontrolle über die Westbank.

“Macht ist die bedeutendste (Komponente) der Außenpolitik. ‘Besetzung’ ist Unsinn. Es gab große Länder, die Völker besetzt und transferiert haben, und niemand spricht über sie,” wurde Netanyahu am Montag vom Armee-Radio anlässlich der geschlossenen Fraktionssitzung der Likud zitiert. Diese Aussagen wurden auch von der Tageszeitung „Yedioth Ahronoth daily“ am Dienstagmorgen getragen. “Macht ändert alles, und sie ändert unsere Politik gegenüber arabischen Staaten, und andere Staaten sind auf dem Weg,” soll er hinzugefügt haben. Anscheinend bezog er sich auf Staaten, die insgeheim ihr Interesse geäußert haben, diplomatische Verbindungen mit dem jüdischen Staat zu knüpfen.

Der Premierminister schien ebenso die Vorstellung zurückzuweisen, dass israelische territoriale Konzessionen Frieden bringen könnten, laut zusätzlichen Kommentaren während der Sitzung, die Dienstag veröffentlicht wurden. “Im Gegensatz zu der Vorstellung, Konzessionen könnten Vereinbarungen mit den Arabern bringen, werden Konzessionen nur kleine Veränderungen von kurzer Dauer bringen und nicht mehr”, sagte er, indem er sich anscheinend darauf bezog, ein Gebiet den Palästinensern zu überlassen. “Was wir tun müssen, ist, gemeinsame Interessen mit Israel auf der Basis technologischer Macht voranzubringen, (bzw. Gespräche darüber).” Netanyahus zitierte Kommentare folgten, nachdem er letzten Monat Oman besucht hatte. Es war das erste offizielle Treffen zwischen den Führern der Länder seit 1996.

Am 26. Oktober verkündete Netanyahus Büro unerwartet, er und seine Frau Sara seien gerade von einem „offiziellen diplomatischen Besuch“ in Muscat zurückgekehrt, wo sie sich mit Sultan Qaboos bin Said getroffen hätten. Eine Stellungnahme des Amts des Premierministers bezeichnete die Reise als „einen bedeutenden Schritt, um die Politik umzusetzen, die Premierminister Netanyahu um Hinblick auf die Intensivierung der Beziehungen zu den Staaten der Region skizziert habe, indem diese Israels Vorteile in Sicherheitsangelegenheiten, Technologie und Wirtschaftsfragen nutzen.” Netanyahu rühmte sich seit Jahren, gute Verbindungen mit arabischen Schlüsselstaaten zu haben, die keine diplomatischen Beziehungen mit Israel haben. Aber diese Verbindungen – noch weitgehend unpopulär in der arabischen Öffentlichkeit – waren kaum sichtbar.

Als weiteres Zeichen der guten Verbindungen mit den Golfländern war der Sport-Minister Miri Regev letzte Woche wegen eines internationalen Judowettbewerb in den Vereinigten Arabischen Emiraten, während der Kommunikationsminister Ayoub Kara einer Kommunikationskonferenz in Dubai letzte Woche beiwohnte.

Netanyahu argumentierte lange, dass die Normalisierung mit der arabischen Welt einem Friedensabkommen mit den Palästinensern vorausgehe. Analytiker hingegen argumentierten, dass es den arabischen Führern schwerfallen würde, sich ohne eine Lösung des Konflikt öffentlich mit Israel einzulassen. “Wir dachten immer, dass, wenn wir das palästinensische Problem lösen, dies Türen zum Frieden mit der arabischen Welt öffnen wird,” sagte der Premierminister zuvor im Oktober.“Aber es könnte auch gleichermaßen und eventuell sogar eher der Wahrheit entsprechen, dass, wenn wir Verbindungen zu der arabischen Welt entwickeln und Beziehungen mit ihnen normalisieren, dies am Ende zur Möglichkeit der Versöhnung und Frieden mit den Palästinensern führen könnte.”   (übersetzt: Inga Gelsdorf)   Quelle

Palästinenser, auf Wiedersehen? - Aus Sicht von Pier Francesco Zarcone * - ROM (IDN) - Tut mir leid, dies zu sagen, aber die Zukunft der Palästinenser ist dunkler und düsterer als je zuvor, weil die sunnitischen arabischen Länder nicht mehr an ihnen interessiert sind, und sie keine mächtigen Freunde in der Welt haben. Heutzutage ist ihre Einsamkeit stärker und offensichtlicher, da selbst die Restschleier der heuchlerischen Rhetorik der Araber, die über Geld und politischen und medialen Einfluss verfügen und sie unterstützen könnten, verschwunden sind. Lassen Sie uns sehen, weshalb.

Der sogenannte Arabische Frühling war ein kompletter Misserfolg, nicht nur aufgrund der Explosion des politischen Islamismus (ein Phänomen, bei dem der Westen nicht außen vor geblieben war), sondern auch aufgrund der politischen Wünsche der Länder der Arabischen Halbinsel, die zu Vorfällen, die spalten, aufgewiegelt oder diese unterstützt haben, von Syrien bis hin zum Irak, Ägypten, Libyen und Tunesien.


Zynische Realpolitik, die mit dem Geist der Macht ausgeübt wird, charakterisiert zunehmend das Handeln dieser Länder, denen es zudem nicht gut geht. Ägypten hat seine eigenen wirtschaftlichen und inneren Sicherheitsprobleme. In Syrien ist der Konflikt nicht vollständig beendet. Der Irak muss die Verwüstungen des IS bewältigen. Jordanien zählt nicht und außerdem muss der König den rechtzeitigen Spagatakt bedenken, um auf einem wackeligen Thron zu bleiben.
Im Nahen Osten haben die irakischen und syrischen Konflikte - mit entscheidenden Interventionen von Russland und dem Iran zugunsten lokaler anti-jihadistischer Regierungen – geendet, indem sie zum sunnitischen Desinteresse an Palästina unbeabsichtigt beigetragen haben, wo Zionisten jetzt das tun, was sie wollen.


In der Tat richten sich die Bedenken der Regierungen von Saudi-Arabien, Bahrain und den Vereinigten Arabischen Emiraten aufgrund des Ausgangs der Krise in Syrien gegen den Iran, ein Land, das sich trotz seiner großen inneren Probleme objektiv in einer Phase einer politisch-militärischen Expansion befindet. Es war fähig, den lang erwarteten "schiitischen Korridor" zu realisieren, das ist eine ständige Gruppe aus befreundeten und benachbarten Länder, die, dank ihrer religiösen Konnotation im Islam eine Unterstützung für ihn darstellen. Es ist ein Korridor, der von Teheran nach Bagdad und Damaskus führt und in Beirut endet.


Der Irak hat eine schiitische Mehrheit, Syrien hat das nicht, aber die Macht liegt in den Händen der Alawis, die zur Zeit von Khomeini anerkannte Schiiten waren. Sie sind dem Iran gegenüber für die militärische Hilfe zu Dank verpflichtet, die in Form von Männern und Mittel gegen indigene Rebellen und jihadistische Invasoren bereitgestellt wurde. Der Libanon hat einen großen Prozentsatz an Schiiten, von denen die Hisbollah der militärische Arm ist, der sich im bewaffneten Kampf gegen die israelischen Invasionen mit Ruhm bedeckt hat und derzeit Teil der Regierungskoalition ist.


Es sollte hinzugefügt werden, dass die jemenitischen Houti, gegen die Saudi-Arabien in einem erfolglosen Versuch, diese zu beseitigen, eine schlecht konzipierte Koalition aufgestellt hat, Schiiten sind.
Für die Schiiten – die seit mehr als tausend Jahren von den Sunniten verfolgt oder anderweitig bekämpft wurden - hat diese neue politisch-militärische Situation das Bild der Region verändert und Fibrillationen in anderen bestehenden staatlichen Entitäten mit Auswirkungen auf die Palästinenserfrage geschaffen.

Vielleicht ist es uns nicht klar, aber die arabischen Führungen wissen sehr wohl, dass anti-schiitische Manöver unter den Palästinensern keine enthusiastische Unterstützung finden. Sportfans drücken bei internationalen Wettbewerben oft ihre Stimmungen aus: Nun, es war keineswegs Zufall, dass bei der Fußball-Weltmeisterschaft die vorherrschende Unterstützung unter Palästinensern der iranischen Mannschaft gegen westliche Mannschaften und der letzteren gegen die saudische Mannschaft galt.


Andererseits wiegen das Ansehen und die Hilfe der Hisbollah und der Iraner so viel, dass die Hamas in Gaza ausgezeichnete Beziehungen zu beiden unterhält und auch zu Katar und der Türkei. Darüber hinaus werden in palästinensischen sozialen Netzwerken kritische Positionen gegen die arabischen Petro-Monarchien geäußert. >>>

Wahl von 3 Israel-Kritikern in den Kongress ist historisch (...) -  Philip Weiss - 7. 11.2 2018 - Bei den  Halbzeitwahlen gestern Abend wurde eine historische Öffnung für Kritiker Israels vorgenommen. Drei weibliche Stars der Demokratischen Partei, die die Menschenrechtsbilanz Israels offen kritisiert haben, wurden in den Kongress gewählt.

Diese Sterne sind Alexandria Ocasio-Cortez von Queens/Bronx, Ilhan Omar von Keith Ellisons ehemaligem Bezirk in Minneapolis und Rashida Tlaib aus Detroit. Omar und Tlaib sind Muslime und haben Israel sehr kritisch gegenüber gestanden; Omar nannte Israel einen Apartheidstaat und sagte einmal, dass es die Welt "hypnotisiert" hat, obwohl sie den Boykott Israels abgelehnt hat. Tlaib hat einen einzigen, demokratischen Staat in Israel und Palästina gefordert (setzen Sie sich?) und ein Ende der Hilfe für Israel gefordert. Ocasio-Cortez tadelte Israel auch scharf wegen des Gaza-Massakers vom Mai, nannte es ein "Massaker". Sie ist Mitglied der Demokratischen Sozialisten Amerikas, die den Boykott Israels befürwortet haben; aber sie hat während des allgemeinen Wahlkampfes auf ihre Israel-Kritik verzichtet und sogar über die Besetzung gestritten: "Ich darf nicht die richtigen Worte benutzen".

Dennoch steht außer Frage, dass diese Frauen eine neue Brise im Kongress und die Stimme der fortschrittlichen Basis der Demokratischen Partei darstellen, die immer mehr Solidarität mit den palästinensischen Forderungen nach Grundrechten zeigt. (...)

Eine CNN-Umfrage besagt, dass jüdische Wähler Demokraten gegenüber Republikanern um 79 bis 17 Prozent vorgezogen hätten , was dem alten Muster jüdischer Wähler entspricht. Norman Finkelstein sagt, es gibt eine wachsende Kluft zwischen US-Juden und israelischen Juden:

Die Kluft zwischen amerikanischen und israelischen Wählern wird sich vergrößern. Die Extreme sind jetzt führend, und die kombinierte Macht von gemäßigten + liberalen Juden beträgt 80%. Tatsächlich wählten die Juden bei den letzten Wahlen rund 23% für die Republikaner. Gestern sprangen etwa 5%.

Finkelstein führt aus, dass diese Polarisierung bedeutet, dass die amerikanischen Juden dem jüdischen Staat immer mehr entfremdet werden.  im englischen der ganze >>>

 



Muslimische US-Abgeordnete Omar und Tlaib - Shootingstars - und Feinde Israels? - Die Demokraten feiern Ilhan Omar und Rashida Tlaib - die ersten Musliminnen im US-Repräsentantenhaus. Doch sind sie auch Judenhasserinnen und Israelgegnerinnen, wie Kritiker behaupten? Eine Analyse ihrer Äußerungen. - Christoph Sydow - Ilhan Omar und Rashida Tlaib haben Geschichte geschrieben. Sie sind bei den Midterms am Dienstag als erste muslimische Frauen überhaupt ins US-Repräsentantenhaus eingezogen. Die in Somalia geborene Omar gewann ihren Wahlkreis in Minnesota. Tlaib, deren Eltern aus dem Westjordanland stammen, setzte sich in Michigan durch.

Weltweit feiern Medien den Wahlerfolg der beiden Politikerinnen als Zeichen des Widerstands gegen US-Präsident Donald Trump und als Beweis für die Lebendigkeit der amerikanischen Demokratie. Doch es gibt auch Kritik: Omar und Tlaib werden antisemitische und antiisraelische Äußerungen vorgehalten. Was ist an diesen Vorwürfen dran? >>>

Studie: Mindestens 78% der humanitären Hilfe für Palästinenser landen in israelischen Kassen. - Jonathan Cook  - Israel hat den Westen überlistet, sagt der israelische Ökonom Shir Hever mit einem Gewinn aus der Besatzung, anstatt seine Rechnungen zu bezahlen. Hever's Studie zeigt, dass die internationale Gemeinschaft in ihrer Großzügigkeit die Besetzung so sehr gefördert hat, dass Israelis - nicht Palästinenser - zu "den am stärksten von Hilfe abhängigen Menschen der Welt" geworden sind. Wenn der Spieß umgedreht wird und die Besetzung plötzlich nicht mehr rentabel ist, wird sie vielleicht ein Ende finden? -

Diplomaten mögen einen Ruf zur Grausamkeit, Verschleierung und sogar Heuchelei haben, , aber nur wenige haben sich im Vergleich zu einem Serienmörder gefunden, geschweige denn zu einem, der Menschenfleisch verschlingt. Diese Ehre erging Laars Faaborg-Andersen, dem Botschafter der Europäischen Union in Israel, letzte Woche, als jüdische Siedler eine Social-Media-Kampagne starteten, in der sie ihn als Hannibal Lecter, die schreckliche Figur aus dem Film Schweigen der Lämmer, ausführten. Ein Bild des dänischen Diplomaten mit Lecters Gesichtsmaske im Gefängnis sollte darauf hindeuten, dass Europa ein ähnliches Maulkorb braucht.

Die Beschwerden der Siedler beziehen sich auf die europäische Hilfe, die den palästinensischen Beduinenfamilien vorübergehend Unterkunft gewährt hat, nachdem die israelische Armee ihre Häuser in den besetzten Gebieten bei Jerusalem zerstört hatte. Die Notunterkünfte haben ihnen geholfen, auf dem von Israel und den Siedlern begehrten Land zu bleiben.  Europäische Beamte, empört über den Lecter-Vergleich, haben Tel Aviv daran erinnert, dass Israel - nicht die EU - bei Einhaltung des Völkerrechts die Verantwortung für das Wohlergehen dieser Familien übernehmen würde.

Während sich Europa vielleicht als Teil eines aufgeklärten Westens versteht und Hilfe zur Verteidigung der Rechte der Palästinenser in Anspruch nimmt, ist die Realität weniger beruhigend. Die Beihilfe kann die Situation sogar erheblich verschlimmern.

Shir Hever, ein israelischer Ökonom, der jahrelang die düstere Wirtschaft der Besatzung zusammengesetzt hat, hat kürzlich einen Bericht veröffentlicht, der eine schockierende Lektüre liefert. Wie andere glaubt er, dass die internationale Hilfe es Israel ermöglicht hat, die Rechnung für seine jahrzehntelange Besetzung nicht zu bezahlen. Aber er geht noch weiter.   >>>

Rathaus Stuttgart - Protest gegen Schau zu 70 Jahre Israel - Mathias Bury - 7.  11.  2018 - Die Debatte über die richtige Darstellung der Gründungsgeschichte Israels geht weiter. Das Palästinakomitee Stuttgart übt heftig Kritik an der Ausstellung „1948“ im Rathaus. Im September hatte die Deutsch-Israelische Gesellschaft gegen eine Ausstellung zu den Vorgängen aus palästinensischer Sicht protestiert.

Stuttgart - Die Gründung Israels vor 70 Jahren hat erneut einen Streit ausgelöst. Das Stuttgarter Palästinakomitee protestiert gegen die bis zum 22. November im Rathaus stattfindende Ausstellung „1948“ der Deutsch-Israelischen Gesellschaft (DIG). Die Schau sei eine „klägliche historische Fälschung“, mit der „alte zionistische Mythen“ verbreitet würden, sagt Ian Portman vom Palästinakomitee. Im September hatte die DIG Stuttgart einen Stopp der Ausstellung „Nakba“ im Haus der Katholischen Kirche gefordert, welche die Gründungszeit des Staates Israel aus Sicht der Palästinenser schilderte und laut DIG antisemitische Ressentiments schüre.

Vorwurf der systematischen Vertreibung
- Ian Portman sagt, in der Ausstellung werde so getan, als wäre Palästina vor 1948 „ein leeres, ödes Land gewesen“. Der Vertreter des Palästinakomitees ist der Auffassung, in Israel habe eine systematische Vertreibung stattgefunden. Schon ein halbes Jahr vor der Unabhängigkeitserklärung 1948 seien Hunderttausende von Palästinensern „durch Terroraktionen vertrieben worden“. Neuere Arbeiten israelischer Historiker würden nicht berücksichtigt.  >>>

 

Wenn die Geschichtsschreibung ganz im Dienst einer Ideologie steht - Arn Strohmeyer hat eine Gegendarstellung auf die ”Ausstellung zur Staatsgründung Israels” vor 70 Jahren verfasst - Hermann Dierkes - 2008 jährte sich zum 60. mal die Nakba, also die Katastrophe mit Vertreibung, Massakern, Flucht, Zerstörung und Enteignung, mit der das palästinensische Volk die Staatsgründung Israels bezahlen musste – und bis heute bezahlt. Damals hat der Verein Flüchtlingskinder im Libanon e.V. eine sehr verdienstvolle Wanderausstellung auf den Weg gebracht, die die Nakba wissenschaftlich dokumentiert und den historischen Wahrheiten Gerechtigkeit widerfahren lässt. Die Ausstellung wurde gefördert vom Evangelischen Entwicklungsdienst sowie der Stiftung Entwicklungszusammenarbeit Baden-Wuerttemberg und von über 50 Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens unterstüzt. Bis heute wurde sie an ca. 100 Orten gezeigt, u.a. 2014 im EU-Parlament in Strassburg und am Sitz der UN in Genf. (...) Der Journalist Arn Strohmeyer hat die mit 32 Tafeln und einem 70-seitigen Beiheft versehene Ausstellung untersucht und kommt zu dem Ergebnis, dass es sich um einen ”klassischen Fall von Geschichtsfälschung” handelt. >>>
 

 

Weglassen, vertuschen und manipulieren - „1948. Die Ausstellung zur Staatsgründung Israels“ ist ein klassischer Fall von Geschichtsfälschung - Arn Strohmeyer - Der israelische Historiker Ilan Pappe schreibt über die offizielle Geschichtsschreibung des Staates Israel, die die Zeit um 1948 behandelt, sie sei geprägt von „einer tief sitzenden Angst vor einer Debatte über die Ereignisse von 1948, da Israels ‚Behandlung‘ der Palästinenser in jener Zeit zwangsläufig beunruhigende Fragen nach der moralischen Legitimität des gesamten zionistischen Projekts aufwerfen würde. Für Israelis ist es daher von entscheidender Bedeutung, einen starken Verleumdungsmechanismus aufrechtzuerhalten, der ihnen nicht nur hilft, die von den Palästinensern in den Friedensverhandlungen gestellten Forderungen abzuwehren, sondern auch – und vor allem – jede eingehende Debatte über den Charakter und die moralischen Grundlagen des Zionismus zu vereiteln >>>

Arn Strohmeyer: Ein klassischer Fall von Geschichtsfälschung. ”1948.Die Ausstellung zur Staatsgründung Israels” ist eine Flucht in Mythen. Eine Gegendokumentation, Gabriele Schäfer Verlag, ISBN 978-3-944 487-60-1, 14,80 Euro

 

Wenn man Propaganda macht und vorgibt, Propaganda zu bekämpfen - Was die Veranstalter dieser Desinformationsausstellung sagen:    1948 Die Ausstellung - Begleit Broschüre >>>

Die Veranstalter der Ausstellung: DEIN – Demokratie und Information e.V.   >>>

Meinungsfreiheit - Künstlerprotest gegen neues Gesetz in Israel - 8. 11. 2018 - Ein neues Gesetz soll in Israel festlegen, dass Kultureinrichtungen nur öffentliches Geld erhalten, wenn sie sich loyal zum Staat zeigen. Künstler kritisieren es als Gefahr für die Meinungsfreiheit.

Nach Medienberichten könnte finanzielle Förderung teilweise oder ganz entzogen werden, wenn eine Einrichtung zu Rassismus und Gewalt aufruft, aber auch wenn sie etwa den Unabhängigkeitstag als Tag der Trauer bezeichnet. Palästinenser und viele arabische Israelis erinnern am Unabhängigkeitstag an die Flucht und Vertreibung Hunderttausender im Zuge der israelischen Staatsgründung 1948.

Am Montag hatte der Gesetzesentwurf in einer ersten Lesung eine Mehrheit erhalten. Bevor er Gesetz wird, muss er noch zwei Lesungen passieren.   >>>

Interview mit Sänger Dudu Tassa aus Israel - »Ist das jetzt ein Araber oder ein Jude?« - Interview von Franziska Jostmeier - 7.11.2018 - Der israelische Sänger Dudu Tassa lässt mit seiner Band »Dudu Tassa & The Kuwaitis« die arabischen Lieder seines irakischen Großvaters in neuem Licht erstrahlen. Im Interview spricht er über Roger Waters und den Nahost-Konflikt.

zenith: Rocker trinken, rauchen, sind immer laut – wie sieht Ihr Leben als israelischer Rockstar aus?

Dudu Tassa: Naja, also ich rauche und trinke. Das gehört wohl einfach dazu. Aber die wirklich guten Rockstars sind die größten Spießer überhaupt. Ich gehe zum Beispiel um fünf Uhr morgens schwimmen. Anschließend bringe ich meine Kinder in den Kindergarten und gehe dann erst ins Studio, um an meiner Musik zu arbeiten. Rockstar zu sein bedeutet viel mehr Arbeit, als die meisten denken. Und es bedeutet, viel unterwegs zu sein. Das ist auf Dauer auch ganz schön anstrengend.

In den vergangenen Jahren waren Sie vor allem viel in Europa, Kanada und den USA unterwegs. Man hat das Gefühl, Sie spielen kaum noch in Israel. Haben Konzerte in der Heimat ihren Reiz verloren?

Nein, auf keinen Fall. Natürlich ist es toll, vor Menschen aus aller Welt aufzutreten. Aber die Atmosphäre ist eine ganz andere. In Israel habe ich eine richtige Fangemeinschaft. Die Menschen, die dort zu unseren Konzerten kommen, können alle Texte auswendig mitsingen. Ich habe meine Karriere ja nicht erst 2011 mit dem Projekt »Dudu Tassa & The Kuwaitis« begonnen. Ich hatte damals bereits neun Alben auf Hebräisch veröffentlich, die sich alle gut verkauft haben. Zu dieser Karriere ist sozusagen nur eine zweite hinzugekommen. In Israel trete ich weiterhin fast ausschließlich mit meinen hebräischen Liedern auf. Im Ausland spielen wir dagegen als »Dudu Tassa & The Kuwaitis« unsere arabischen Lieder.

Presseankündigungen fokussieren sich immer wieder darauf, dass Sie der Enkel des berühmten irakischen Sängers Daoud Al-Kuwaiti sind. Wird Ihre Musik auf diesen Fakt reduziert?

Ich habe mich bewusst dazu entschieden, im Ausland mit dem Projekt »Dudu Tassa & The Kuwaitis« aufzutreten und dabei die Lieder der Al-Kuwaiti Brüder zu performen. Mein Ziel ist es, die Musik meines Großvaters bekannter und auch für junge Menschen zugänglicher zu machen. Dass immer wieder Bezug auf meine Abstammung genommen wird, ist dabei selbstverständlich. Für unerfahrene Künstler wäre das vielleicht ein Problem. Aber ich habe das nötige Selbstvertrauen, um darüber zu stehen.

Natürlich war es vor zehn Jahren keine einfache Entscheidung, ins Arabische zu wechseln. Erst recht nicht in Israel.  >>>


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