DAS PALÄSTINA PORTAL

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Täglich neu - Aktuelle Nachrichten und Texte die in den deutschen Medien fehlen. "Das Palästina Portal" ist politisch unabhängig, gegen Gewalt und Rassimus, den Menschen in Palästina verpflichtet.

 

 

 


 Israelische Drohnen, Undercover Kampftruppen schlagen südlich von Gaza zu, töten vier (aktuell wohl 6) Palästinenser.

Die Situation ist noch unklar und die Operation läuft noch. - 11. 11. 2018 - Israelische Drohnen und Kampfflugzeuge haben eine Reihe von Luftangriffen in der Stadt Khan Younis im Süden des Gazastreifens durchgeführt und vier Palästinenser getötet.

Das palästinensische Innenministerium in Gaza berichtete von einem "gefährlichen Sicherheitsvorfall", ohne weitere Einzelheiten zu nennen. In einer Erklärung berichtete das Ministerium über eine Reihe von Verlusten, darunter Todesfälle. Zeugen sagten, dass eine Gruppe israelischer Undercover-Streitkräfte in die Stadt Khan Younis eingedrungen ist und das Feuer auf einen älteren Führer des Hamas-Militärflügels -Al-Qassam Brigaden eröffnet hat.

Dann, so sagten die Zeugen, reagierten die palästinensischen Widerstandskämpfer auf den Angriff, und die israelischen Drohnen und Kampfflugzeuge begannen ihre Bombardierungen in dem Gebiet und töteten bisher vier Palästinenser. Der Israeli Hadashot 24 berichtete, dass ein israelischer Soldat getötet und drei verwundet wurden, darunter einer schwere Verletzungen bei Zusammenstößen mit dem palästinensischen Widerstand.  Quelle

 

 


Gaza-Beamte sagen, dass sechs Palästinenser bei einem israelischen Überfall getötet wurden.
- (...) Gesundheits- und Sicherheitsbeamte im Gazastreifen sagen, dass mindestens sechs Palästinenser getötet und sechs weitere von israelischen Streitkräften verwundet wurden, die einen Bodenangriff in der belagerten Enklave durchführten.

Ein hochrangiger Beamter der Hamas, der Gruppierung, die den Gazastreifen verwaltet, sagte am Sonntag, dass ein israelisches Spezialeinheitenteam ein Gebiet in der Nähe der südlichen Stadt Khan Younis in einem Zivilauto infiltriert hat. Unter denjenigen, die angeblich getötet wurden, war Nour Baraka, ein prominenter Kommandeur der Ezzedine al-Qassam Brigaden, dem bewaffneten Flügel der Hamas.

"Wir haben gehört, dass eine israelische Spezialeinheit in Khan Younis eingedrungen ist und Nour Baraka und einen anderen [Kommandanten] ermordet hat", sagte Ghazi Hamad, leitender Hamas-Beamter, Al Jazeera. "Danach, das Auto, das diese Spezialeinheit oder einige Kollaborateure befördert hatte, versuchten sie zu fliehen.... aber sie wurden von der Hamas und den al-Qassam-Brigaden verfolgt, und danach versuchten die Israelis, dieses Auto durch einen Angriff hier in Gaza zu decken", fügte er hinzu. "Ich erwarte, dass diese Nacht in Gaza nicht einfach wird, dass du nicht ruhig bleibst."

Zeugen sagten, dass während der Verfolgungsjagd israelische Flugzeuge über 40 Raketen in dem Gebiet, in dem sich der Vorfall ereignet hat, abgefeuert und mindestens vier weitere Menschen getötet haben. Fawzi Barhoum, Sprecher der Hamas, verurteilte einen, wie er es nannte, "feigen israelischen Angriff". Das israelische Militär sagte in einer kurzen Erklärung, dass: "Während der operativen Aktivitäten der IDF (Israelische Verteidigungskräfte) im Gazastreifen entwickelte sich ein Feueraustausch."  Weitere Details waren nicht unmittelbar verfügbar.  Übersetzt mit www.DeepL.com/Translator    QUELLE: Al Jazeera und Nachrichtenagenturen

Netanyahu kommt mit heiler Haut aus einem Fall schwerwiegender Korruption, der seine Umgebung beschädigt - Juan Carlos Sanz - 9.11.2018 - Der Anwalt und Vetter des Regierungschefs, ein ehemaliger Kabinettschef, ein Exminister und ein Admiral der Kriegsflotte sind in Bestechungen wegen des Ankaufs von U-Booten aus Deutschland verwickelt.

Die israelische Polizei, die im letzten Jahrzehnt einem Präsidenten und einem Regierungschef den Weg ins Gefängnis gezeigt hat, hat in einem der größten Korruptionsfälle in der Geschichte des Landes den Premierminister Benjamin Netanyahu belastet, aber nicht zum Stürzen gebracht. Die Ermittler der Komission zur Betrugsbekämpfung haben einige seiner engsten Mitarbeiter im sogenannten Fall 3.000 beschuldigt: im Kauf von U-Booten der deutschen Werft von Thyssen Krupp für die israelische Marine für 2.000 Millionen Dollar (1.800 Mio Euro). Der persönliche Anwalt und Vetter von Netanyahu, David Shimron; der ehemalige Chef seines internen Kabinetts, David Sharan; der ehemalige Minister für Infrastruktur, Eliezer Zandberg; und ein ehemaliger Chef der Kriegsmarine, der Admiral Eliezer Marom, stehen auf der Liste, die die Polizei am Donnerstag dem Generalstaatsanwalt präsentiert hat, damit dieser eine formelle Anklage erhebt.

Netanyahu ist heil aus der langen Untersuchung wegen dem U-Boot-Skandal herausgekommen, zu dem er mehrere Male befragt wurde. In zwei anderen, getrennten Korruptionsfällen empfahlen die Beamten, ihn wegen Betrug und Bestechung anzuklagen, während die vierte Untersuchung wegen Einflussnahme noch nicht abgeschlossen ist. Der Handel mit Bestechungsgeldern bei der Zuschlagserteilung für die deutschen U-Boote war freilich die einzige schwerwiegende Beschuldigung, die seine politische Karriere mit mehr als 12 Jahren an der Spitze der Regierung beendet hätte. Mit einer günstigen Wirtschaft(sentwicklung), einem Aufwärtstrend des Likud, der konservativen, führenden Partei in den Umfragen und einem im Entstehen begriffenen Abkommen zur Befriedung der Grenze mit dem Gazastreifen scheint er jetzt den Weg frei zu vorgezogenen Wahlen zu haben (die derzeitige Legislaturperiode endet in einem Jahr) und ein viertes Mandat in Folge anzuhängen.

"Wenn er wusste, dass seine Mitarbeiter involviert waren, müsste der Premierminister zurücktreten. Wenn er es nicht wusste, ebenfalls, weil es beweist, dass er nicht in der Lage ist, die Sicherheit des Staates zu übernehmen (leiten)", rief der Chef der Arbeitspartei Avi Gabbay. Netanyahu stellt sich weiterhin taub gegenüber den Stimmen aus der Opposition, die seinen Rücktritt verlangt, da er von der Korruption beschmutzt ist. Er weiß, dass ihn nur der Generalstaatsanwalt, Avicahi Mandelblit, anklagen kann, ein ehemaliger Militärjurist, der zwischen 2013 und 2014 Generalsekrteär seiner Regierung war, und den er selbst für den höchsten Posten der Generalstaatsanwaltschaft ernannt hat.

Die Untersuchung der Polizei ist beweiskräftig. Der reumütige Repräsentant von Thyssen Krupp in Israel, Michael Ganor, hat sich von einer schweren Strafe befreit, indem er die Zusammenarbeit mit den Beamten akzeptierte und zum Zeugen der Anklage wurde. Er hat alles zugegeben, was er wußte. Er hat dem Admiral Morom 600.000 Shekel (143.000 Euro) für die "Empfehlung" der deutschen Werft für die Zuschlagserteilung für drei U-Boote und vier Patrouillenboote übergeben, und weitere 270.000 Shekel dem Anwalt Shimron - den Ganon als Anwalt hatte – dafür, dass er "Türen öffnete".

"Dieser Fall offenbart, dass eine Gruppe von Personen, von denen viele dem Premierminister nahestehen, vor seinen Augen die Beschaffung der teuersten und strategischsten Aufrüstung steuerten", hob an diesem Freitag der Kolumnist Ben Caspit in der Tageszeitung Maariv hervor. "Jeder, der die seit Jahrzehnten bestehende enge Beziehung zwischen Netanyahu und Shimron kennt, sieht ein, dass der Premierminister nicht ignorieren konnte, dass sein Vetter sich aus diesem Vertrag einen Profit verschaffte." Weitere anhängige Verfahren [...]         Quelle            Übersetzung/Kürzung: K. Nebauer

Israel verbietet Renovierung eines palästinensischen Kindergartens in Hebron - 11. 11. 2018 - Israelische Behörden verboten Hebron's Rehabilitationskomitee, am Sonntag einen palästinensischen Kindergarten in der Nähe der Ibrahimi-Moschee in der südlich besetzten Westjordanland-Stadt Hebron zu renovieren.

Der Ausschuss sagte, dass die israelischen Behörden, da ihre Mitarbeiter Renovierungsarbeiten im Kindergarten, der zur Palestinian Red Crescent Society (PRCS) gehört, vornehmen wollten, die Einstellung angeordnet haben. Der Ausschuss fügte hinzu, dass die israelischen Behörden keinen Grund für das Verbot nannten.

Die Altstadt von Hebron wird seit November 2015 von der israelischen Armee zur "geschlossenen Militärzone" erklärt, und alle nicht ansässigen Palästinenser wurden daran gehindert, das Gebiet zu betreten. Palästinenser mit Wohnsitz in der Altstadt mussten sich nach der Erklärung unter einem Zahlensystem registrieren lassen, um die 17 Militärkontrollpunkte zu passieren, die das Gebiet durchziehen.

Etwa 800 israelische Siedler leben illegal in dem Gebiet und der Gegend, die sich im Gegensatz zu palästinensischen Bewohnern frei bewegen können.

Trotz ihrer Lage im Zentrum der palästinensischen Gerichtsbarkeit von Hebron liegt die Altstadt in einem als "H2" bezeichneten Gebiet und steht unter vollständiger israelischer Militärkontrolle.  Quelle

Palestine Update Nr. 185 - 3. November 2018 – Meinung - Ranjan Solomon - Vergesst die Balfour Deklaration – Wendet euch der Freiheit zu, der Würde und Gleichheit - So lange Palästinenser weiterhin Ungerechtigkeit erleiden, kann die Balfour-Erklärung nicht gefeiert werden. 

Vor 101 Jahren, am 2. November 1917, unterschrieb Arthur Balfour einen Brief, in dem er das Land Palästina für den zionistischen Bund vorschlug, einer politischen Bewegung, die für die Schaffung eines jüdischen Staates angedacht war. Für dieses Versprechen hatte er keinerlei Autorität, weder moralisch noch nach dem Gesetz. Dieses Versprechen war politisch gesehen ein Verbrechen, indem es den eingeborenen Palästinensern ihre wohl ererbten politischen Rechte entzog, mit denen sie während der ganzen langen Geschichte des Landes gelebt hatten.

Das Ergebnis waren ernste Spannungen zwischen europäischen jüdischen Einwanderern und der einheimischen Bevölkerung Palästinas, führte zum Krieg, und zu Schlimmerem im Laufe der geschichtlichen Entwicklung. Indem sie sich die Deklaration vornahmen, vertrieben zionistische Milizen 1948 mit Gewalt mehr als 800.000 Männer, Frauen und Kinder von ihrer Heimat; sie richteten in diesem Prozess fürchterliche Blutbäder an und zerstörten hunderte Dörfer. 

Als Ergebnis der Balfour-Deklaration wurden einige 12 Millionen palästinensische Menschen in der ganzen Welt verstreut. Einige 6 Millionen leben heute noch im Exil. Diejenigen, denen es gelang, am Ort zu bleiben, werden durch ein System institutionalisierter Diskriminierung in Israel versklavt. In der Westbank überlebten etwa 2,9 Millionen unter der drakonischen militärischen Besetzung – die sich in Kolonisierung umgewandelt hat. 300.000 dieser Zahl sind Araber in Jerusalem. Sie verweigern sich allen Versuchen, sie aus ihrer Stadt zu zwingen. Zwei Millionen leben im Gazastreifen, einem offenen Gefängnis, das regulärer Zerstörung durch den israelischen Militärapparat unterworfen ist.  

Die Balfour-Deklaration war mehr als eine politische Täuschung. Sie stellte sich heraus als die rassistische Saat eines kolonialistischen Unternehmens, die jetzt von Israel grausam gegen die palästinensische Bevölkerung praktiziert wird – die ursprünglichen Bewohner des Landes, das Balfour die Dreistigkeit hatte, durch seine Unterschrift einfach wegzuschreiben. (Das bedeutet, eine Politik des Zusammenlebens auszuwechseln, wie es Israel und die USA in der Region praktizieren.) Die Konsequenzen der Balfour-Deklaration beschränken sich nicht auf Palästina. Die Deklaration verursachte Ärger gegenüber Britannien in der ganzen arabischen Welt und auf allen Stufen der arabischen Gesellschaft von den intellektuellen Eliten bis hin zu den Massen. Edward Said beschreibt es in seinem gut bekannten Buch: Die palästinensische Frage weist hin auf die schweigenden Voraussetzungen hinter der Deklaration. Für ihn war es ein grundlegendes Beispiel für die „moralische Epistemologie (Briefschreiberei?) des Imperialismus“. Er zitiert vier Faktoren, die seine Schlussfolgerung untermauern. Er beobachtete, dass die Deklaration aus der Sicht einer europäischen Macht über ein nicht-europäisches Land formuliert worden war, wobei die Gegenwart und die Wünsche der in diesem Land einheimischen Mehrheit absolut nicht respektiert wurden, und zuletzt „die Form eines Versprechens über das Land annahm,  das einer anderen fremden (ausländischen) Gruppe gegeben wurde, sodass diese fremde Gruppe dieses Land ganz buchstäblich zur nationalen Heimat für das jüdische Volk machen konnte“.            

Diejenigen, denen die Gerechtigkeit wichtig ist, fordern, dass die ungesetzliche und unmoralische Deklaration schnellstens außer Kraft gesetzt und durch eine Vereinbarung ersetzt werden müsse, die Gerechtigkeit, Frieden und Würde für alle bringt. Die Zeichen dafür, dass das möglich ist. sind an den Protesten tausender Briten sichtbar, die fordern, dass ihre Regierung Schritte unternehmen müsse, um den Schaden gutzumachen und den Staat Palästina anzuerkennen. Bereits 274 Mitglieder des Parlaments haben zu Gunsten der Anerkennung des Staates Palästina votiert. Tausende haben ihrer Regierung Petitionen vorgelegt, sich für die Balfour-Deklaration zu entschuldigen, und zahllose NGOs und Solidaritätsgruppen erscheinen auf den Straßen, um unermüdlich für die Rechte der Palästinenser zu argumentieren. Sie sind beeindruckt von der Standhaftigkeit des palästinensischen Volkes, das sich stolz zu seinem alten Erbe uralter Zivilisationen bekennt und zu dem Faktum, dass es die Wiege von den drei monotheistischen Religionen ist. Über die Jahre hin haben die Palästinenser den Forderungen Israels jedoch zu akut unstatthaften Bedingungen zu Gunsten des Friedens nachgegeben, angefangen mit dem Entschluss, einen Staat auf nur 22 % ihrer historischen Heimat zu akzeptieren, und trotzdem den Staat Israel anzuerkennen.  

Heute lassen sie diese Kompromisse immer noch geschlagen zurück. Die verschleppte Zwei-staaten-Lösung droht, weiter wegzubrechen durch Israels Expansionsdrang und illegaler Landeroberung. Das palästinensische Volk bleibt fest bei seinen rechtskonformen Forderungen für einen gerechten Platz innerhalb von politisch akzeptablen Parametern. Zur jetzigen Zeit werden sich die Palästinenser nicht einlassen auf die Wiederaufnahme von Balfour in der Form des „Deal des Jahrhunderts“. Man erinnere sich: Auch in der Balfour-Deklaration wurde festgehalten, dass „nichts getan werde, das die religiösen und die

Bürgerrechte der vorhandenen nicht-jüdischen Gemeinden in Palästina vereinnahmt“. Balfour ist das Stichwort, um vernünftige Schritte zu fordern und dafür zu kämpfen in Richtung auf die Beendigung der Besetzung auf der Basis des Völkerrechts und der Resolutionen, darunter der gerade erst erlassenen Resolution 2334 des UNO-Sicherheitsrates. Das fordert die Verwirklichung aus dem Gefühl der Dringlichkeit, Palästina in den Grenzen von 1967 mit Ostjerusalem als Hauptstadt zu akzeptieren wird nicht nur dazu zu dienen, die politischen Rechte des palästinensischen Volkes zu erfüllen. Nur dieses wird den Weg zu einem gerechten und dauerhaften Frieden für die Palästinenser, die Israelis und die Region als Ganzes festigen.

Wir teilen mit unseren Lesern Ausschnitte aus ausgewählten Artikeln. Die Zusammenfassungen bieten genug Überblick. Aber die Neugierigen mögen vielleicht gern die nachfolgenden Links aufmachen.  Ranjan Solomon 

 

 

 

Anti-Okkupations-Demonstrationen zur Erinnerung an das Datum der Balfour Deklaration in Gaza - Anti-Okkupations-Demonstrationen wurden im belagerten Gazastreifen durchgeführt. Wieder sind die Palästinenser am Freitag zusammengekommen, um das Recht auf Rückkehr in ihre Heimat zu fordern. Die Demos dieser Woche fielen mit dem Jahrestag der Erklärung der Balfour-Deklaration zusammen.
 

Schauen Sie das Video an.

 


 

 

Macht Britannien verantwortlich für die Balfour-Deklaration!  - Die Palestinian Popular Conference for Palestinians Abroad (Pal. Volkskonferenz für Palästinenser im Ausland) hat festgestellt, dass eine dauernde globale, legale und politische Kampagne initiiert wurde, um von Britannien zu fordern, die rechtliche und politische Verantwortung zu tragen wegen der dramatischen Auswirkungen der Balfour-Deklaration auf das palästinensische Volk. Die Deklaration wird nach allen Standards als Verbrechen gesehen. Die Konferenz ruft in allen ihren Stellungnahmen alle Palästinenser, Länder und Organisationen der Zivilgesellschaft auf, die Rechte der Palästinenser zu unterstützen durch Briefe an die britischen Botschaften weltweit wie auch an das Premierminister-Amt in Britannien und das britische Außenamt.

Die Kampagne zielt darauf hin, keine Mühen zu scheuen, um die Rechte für die Palästinenser zu erreichen, und die israelische Besetzung unter Druck zu setzen, und friedliche und legale Maßnahmen angewandt, um dieser Forderung zu entsprechen. Die Volkskonferenz betonte – nach Angaben der Al Ray Palestinian Media Agency – dass das palästinensische Volk unter harten Bedingungen lebt, die direkt durch die dauernde Militärokkupation Israels gegeben sind, das das Land der Palästinenser beschlagnahmt und die Bürger ausgewiesen hat.        Quelle

 


 

 

Wie Britannien die Heimat der Palästinenser zerstörte - 100 Jahre seit Balfour erhalten die Palästinenser immer noch keine Rechte für Palästina  - In seinem Buch „Before their Diaspora“   fing der palästinensische Gelehrte Walid Khalidi das wahre kollektive Verständnis unter den Palästinensern ein im Hinblick darauf, was ihrer Heimat vor nahezu 100 Jahren passiert war: „Das Mandat als Ganzes wurde von den Palästinensern als ein Anglo-zionistisches Condominium gesehen und seine Bedingungen als Instrumente für die Einrichtung des zionistischen Programms; es wurde ihnen mit Gewalt aufgedrückt, und sie betrachteten es als sowohl moralisch wie legal ungültig.

Die Palästinenser waren die Mehrheit der Bevölkerung und besaßen das meiste Land. Unvermeidlich ging es also um diesen status quo. Die Briten und die Zionisten hatten sich für den Umsturz und die Revolution entschieden, die Palästinenser wollten ihr Land verteidigen und erhalten.“  In der Tat, diese Geschichte wiederholt sich immer wieder; Die Zionisten forderten Palästina für sich und gaben ihm den Namen „Israel“; die Briten unterstützen es weiter, obwohl sie nie aufhören, den Arabern im Lippenbekenntnis gut zuzureden; die Palästinenser bleiben eine Nation, die geographisch zwischen Flüchtlingslagern, in der Diaspora, vom Militär besetzt, oder als Bürger zweiter Klasse in einem zerstückelten Land bleiben, das ihre Vorfahren seit undenklichen Zeiten bewohnt hatten…

In seinem Essay in „Al Ahram Weekly“ mit dem Titel „Wahrheit und Versöhnung“ schrieb der verstorbene Professor Edward Said: „Weder die Balfour-Deklaration noch das Mandat hat je speziell zugegeben, dass Palästinenser politische – im Gegensatz zu zivilen und religiösen – Rechte in Palästina haben.

Die Idee von der Ungleichheit zwischen Juden und Arabern wurde daher vom Anfang an in der britischen – und in der Folge israelischen und US -Politik - festgelegt. Diese Ungleichheit geht weiter, ebenso wie die Dauerhaftigkeit des Konflikts. Was die Briten, die frühen Zionisten, die Amerikaner und folgenden israelischen Regierungen verfehlt haben zu verstehen, und weiterhin zu ihrer Gefährdung nicht verstehen, ist, dass es keinen Frieden geben kann ohne Gerechtigkeit und Gleichheit in Palästina; und dass die Palästinenser weiterhin Widerstand leisten werden, so lange die Gründe vorhanden sind, die ihre Rebellion vor fast einem Jahrhundert inspiriert haben.       

Einhundert Jahre später besitzt die britische Regierung jedoch den moralischen Mut, die Verantwortung zu übernehmen für das, was ihre Regierung damals dem palästinensischen Volk angetan hat. Einhundert Jahre später beharren die Palästinenser darauf, dass ihre Rechte in Palästina  nicht ausgelöscht werden können, weder durch Balfour noch durch die modernen Peers in „Her Majesty’s Government“. Quelle


Video

Quelle   (Übersetzt: Gerhilde Merz)

Doku: Sehnsucht nach Palästina – Die Kunst des Widerstands - 11.11.2018 -   Tinkwasserengpässe, Einschränkungen bei der Fortbewegung und ständige Präsenz des israelischen Militärs - so sieht das Leben für Millionen von Palästinensern im Westjordanland und im Gazastreifen aus. Doch in dieser Dokumentation geht es vor allem um überraschende Kunst.

Da ein Ende des jahrzehntelangen Konflikts nicht in Sicht ist, dauern Proteste und Auseinandersetzungen an. In dieser Dokumentation sucht RT den humanitären Brennpunkt auf und beobachtet, wie das Volk Palästinas Mordwerkzeug zu Kunstwerken verarbeitet und Krieg und Unterdrückung mit Graffiti, Rap und journalistischer Berichterstattung bekämpft. >>>

 

 

Proteste in Gaza: Palästinensischer "David" von israelischer Armee angeschossen - 7.11.2018 - Gleich mehrere Berichte aus Gaza besagen, dass der 20-jährige Demonstrant, der letzten Monat mit einer Schleuder und einer palästinensischen Flagge fotografiert wurde, zu denjenigen gehörte, die während der letzten Proteste von israelischen Soldaten verletzt wurden.

A'ed Abu Amro gehörte zu den Verletzten, die am Montag vom israelischen Scharfschützenfeuer getroffen wurden, aber mit ihrem Leben davonkamen. Das berichten mehrere Aktivisten und Journalisten, die derzeit in der Gegend aktiv sind. Fotos zeigen, wie er auf einer Trage weggebracht wird.

Der Palästinenser sorgte im letzten Monat für Schlagzeilen, als ein Fotograf ihn während eines der Proteste anlässlich des Großen Marschs der Rückkehr an der Grenze zu Israel mit freiem Oberkörper beim Schleudern eines Steins in Richtung israelischer Truppen ablichtete. Das Foto wurde schnell mit Gemälden aus der französischen Revolution und sogar der biblischen Geschichte von David und Goliath verglichen.  >>>


 

US-Aktivistinnen weisen Antisemitismus-Kritik zurück - Der Vorstand der Friedrich-Ebert-Stiftung setzt die Verleihung des Menschenrechtspreises an „Women’s March USA“ aus. - 10.11.2018 - Karl Doemens

Die Entscheidung fiel so plötzlich, dass zunächst nicht einmal die Ankündigung aus dem Netz gelöscht wurde. „Die Friedrich-Ebert-Stiftung lädt Sie herzlich ein zur Verleihung des Menschenrechtspreises 2018: Women’s March USA“, stand dort noch am Freitag. Der amerikanische Frauenprotest habe „entscheidend zur Verankerung von Geschlechtergerechtigkeit (…) beigetragen. Das wollen wir feiern“, hieß es dort – am Montag um 16.30 Uhr in Berlin.

„Unzureichendes Antisemitismusverständnis“
- Doch daraus wird nichts. Am Donnerstagnachmittag sagte die SPD-nahe Stiftung den Termin plötzlich ab, da dem Frauenmarsch „ein unzureichendes Antisemitismusverständnis“ vorgeworfen werde.

Der Rückzieher vier Tage vor der Preisverleihung stößt in Washington auf Verwunderung und Kritik. „Die Anführerinnen des Women’s March lehnen Antisemitismus in jeder Form ab“, sagte eine Sprecherin der Organisation der FR. Zugleich erhob sie schwere Vorwürfe: „Rechte Kräfte nutzen begeistert jedes Mittel, um unsere Bewegung zu teilen und zu schwächen.“ Auch Knut Dethlefsen, der Leiter des Büros der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) in Washington, betont: „Der Vorwurf, die Organisation Women’s March sei antisemitisch, ist falsch.“  >>>

Interview mit Moshe Zuckermann - „In Deutschland hat keine gute Aufarbeitung stattgefunden.“ -(...) JOURNAL FRANKFURT: Herr Zuckermann, in Ihrem Buch „Der allgegenwärtige Antisemit“ schreiben Sie, dass sich Deutschland mit einem Israel solidarisiere, das Palästinenser unterdrücke und dass die Debattenkultur zu Antisemitismus vergiftet sei. Können Sie das näher ausführen?

Moshe Zuckermann: Das Buch beschäftigt sich nicht allgemein mit Antisemitismus. Es gibt den Antisemitismus als Bodensatz der deutschen Gesellschaft – und der muss genauso wie Rassismus im Allgemeinen bekämpft werden. Das Problem ist, dass viele Menschen in Deutschland glauben, sie würden den Antisemitismus zu bekämpfen, eigentlich aber den Antisemitismusvorwurf zu ihrem politischen, ideologischen Kampfinstrument gemacht haben, um diejenigen, die sie als Antisemiten betrachten, auszuschalten. Dabei unterscheiden diese Leute nicht zwischen Judentum, Zionismus und Israel. Die drei Begriffe dürfen jedoch auf keinen Fall vermischt werden, sondern müssen im Gegenteil klar getrennt und analysiert werden. Da dies meist nicht geschieht, werden Israelkritiker oft mit Antisemiten gleichgesetzt. So kommt es, dass manche Deutsche mich – einen jüdischen Israeli, mit Eltern, die Auschwitzüberlebende sind – als Antisemiten bezeichnen.

Woher glauben Sie, rührt das? Ist das immer noch ein Ausdruck des deutschen Schuldbewusstseins als Folge des Nationalsozialismus?

Durch den Holocaust ist natürlich eine nie überwundene Sensibilität in Deutschland vorhanden. Daran ist meiner Meinung nach nichts falsch. Wenn aber die dritte Nachkriegs-Generation, die mit den Verbrechen der Vergangenheit nicht mal über Ihre direkten Vorfahren zu tun hat, sich selbst geißelt, frage ich mich schon, ob das so sein muss. Dass eine Israelkritik überhaupt notwendig ist, begründet sich darin, dass Israel sich nicht von Morden an den Palästinensern freisprechen kann und seit 50 Jahren ein Okkupationsregime führt. Wenn man Völker- und Menschenrechten Wert einräumt, sich der europäischen Aufklärung verpflichtet fühlt, muss diese Kritik aber erlaubt sein und darf nicht für den Kampf gegen Antisemitismus instrumentalisiert werden – auch, wenn die Israeliten ihre Haltung verteidigen wollen. Zum Umgang mit diesem Thema speziell in Deutschland möchte ich vier Aspekte anführen.


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