DAS PALÄSTINA PORTAL

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Täglich neu - Aktuelle Nachrichten und Texte die in den deutschen Medien fehlen. "Das Palästina Portal" ist politisch unabhängig, gegen Gewalt und Rassimus, den Menschen in Palästina verpflichtet.

 

 


Palästinensische Gruppen stimmen einem von Ägypten vermittelten Waffenstillstand mit Israel zu, der von Ägypten vermittelt wurde
- Fraktionen im besetzten Gazastreifen sagen,  sie hätten einem von Ägypten vermittelten Waffenstillstand zugestimmt, um die aufflammende Gewalt zu beenden. Palästinensische Gruppen in dem besetzten Gazastreifen sagten, sie hätten einem von Ägypten vermittelten Waffenstillstand mit Israel zugestimmt, um die schlimmste Gewalt zwischen beiden Seiten seit Jahren zu beenden.

Al Jazeeras Harry Fawcett, der aus Nahal-Oz in der Nähe des Gaza-Israel-Zauns berichtete, sagte, dass die von Hamas angeführten Fraktionen Dienstag den Waffenstillstand akzeptierten, "um die Situation wieder herzustellen, die vor dieser letzten militärischen Eskalation herrschte". Hamas ist die Gruppe, die den besetzten Gazastreifen verwaltet. Fawcett fügte hinzu: "Die Israelis bestätigen dies weder, noch verneinen sie es, aber israelische Medien berichten, indem sie einen ungenannten Beamten zitieren, dass palästinensische Fraktionen mithilfe von vier verschiedenen Vermittlern versuchten, einen Waffenstillstand zu fordern."

 Eine Stellungnahme der Gaza-Gruppen besagt: "Ägyptens Bemühungen waren fähig, einen Waffenstillstand zwischen dem Widerstand und dem zionistischen Feind zu erreichen. "Der Widerstand wird diese Erklärung respektieren, solange der zionistische Feind sie respektiert." Vorher sagte der Senior-Hamas-Beamte, Ismail Haniya, dass die palästinensische Gruppe bereit sei, zu einem Waffenstillstandsabkommen mit Israel zurückzukehren, wenn Israel „seinen Angriff gegen Gaza beendet“.  "Sollte die Besatzung [Israel] ihre Angriffe beenden, wird eine Rückkehr zu dem Waffenstillstandsabkommen möglich sein," sagte Haniya in einer Stellungnahme.

Mindestens sieben Palästinenser wurden seit Montag bei israelischen Angriffen in der Küstenenklave getötet. Es war die schlimmste Gewalt zwischen den beiden Seiten seit dem 2014- Krieg.

Die letzte Eskalation brach am Sonntag aus, als Israel einen Überfall auf Gaza startete, der misslang und sieben Palästinenser und einen ihrer Kommandeure tötete.

Hamas und andere bewaffnete Fraktionen feuerten Montag über 400 Raketen oder Mörserbomben auf Israel. Israel reagierte mit Dutzenden von Luftangriffen. Die palästinensische Shehab Nachrichtenagentur berichtete, dass Zivilgebäude, der Al-Aqsa TV-Kanal und das Al-Amal-Hotel Ziel der israelischen Angriffe war.

'Ein anderer Ansatz' - Gaza – ein Gebiet mit über zwei Millionen Menschen – ist seit den letzten 11 Jahren unter einer von Israel verhängten verheerenden Blockade, die die Bewegungsfreiheit hinsichtlich der Ein- und Ausreise der Palästinenser erheblich eingeschränkt hat. Israel zog seine Truppen und Siedler 2005 zurück, aber aufgrund von Sicherheitsbedenken hat es eine strikte Kontrolle über Land- und Seegrenzen behalten und dessen Wirtschaft bis zum Zusammenbruch minimiert. Ägypten schränkt die Bewegung in und außerhalb Gazas durch seine Grenzen ein.

Mohammed Daraghmeh, Kolumnist and politischer Analyst sagte, diese letzte Eskalation könnte ein bedeutender Augenblick in der Zukunft der Gazablockade sein. "Beide Seiten haben realisiert, dass sie nach einer Reihe von Kriegen einen anderen Ansatz benötigen. "Nach einer Zeit der Ruhe in Gaza erlaubte Israel letztendlich, dass Geld aus Katar nach Gaza trasferiert wird, um Treibstoff zu importieren und etwas Entspannung bei der Blockade zu bieten. Diese Eskalation kam in einem kritischen Augenblick."

Gideon Levy, ein Kolumnist bei Haaretz und Mitglied der Redaktionsleitung der Zeitung, sagte, ohne dass Israels Premierminister Benjamin Netanyahu die Blockade beende, würde die Gewalt fortgesetzt. "Beide Parteien sind an einem Krieg nicht interessiert, aber beide tun nicht genug, um einen (Krieg) zu verhindern“, sagte er. "Netanyahu hat keinerlei Absicht, der Blockade ein Ende zu setzen, also werden wir, solange diese fortgesetzt wird, immer wieder Zeuge einer Gewaltaktion werden, die zu einer weiteren führt."

Israel and Hamas führten drei Kriege, seitdem die Gruppe die Kontrolle über Gaza übernommen hatte, nachdem sie die Wahlen in der Enklave 2006 gewann. Im letzten Krieg, 2014, wurden mehr als 2.200 Palästinenser getötet – die meisten von ihnen waren Zivilpersonen - und zehntausende blieben obdachlos. Dreiundsiebzig Menschen, die meisten von ihnen Soldaten, wurden auf israelischer Seite getötet.  (übersetzt von Inga Gelsdorf)    Quelle

 

 

Quelle Facebook - um die Bilder zu vergrößern auf das Bild oben klicken

 

 

Netanyahu steht an einem Scheideweg über einen Waffenstillstand oder Krieg in Gaza und Syrien.  - 12. 11.  2018 - Issam Naaman  - Der israelische Premierminister Benjamin Netanyahu befindet sich an einem Scheideweg. Er muss sich zwischen einem Waffenstillstand für den Gazastreifen und Syrien oder einem Krieg an beiden Fronten entscheiden.

Wenn seine Rede vor den MKs seiner Partei letzte Woche etwas zu verbergen hat, scheint es, dass er sich für Rrohe Gewalt entschieden hat. "Macht ist der wichtigste Bestandteil der Außenpolitik", sagte er ihnen. "Die Besetzung ist Unsinn. Es gab riesige Länder, die die Bevölkerung besetzt und transferiert haben, und niemand spricht über sie. Macht verändert alles, und sie verändert unsere Politik gegenüber den arabischen Staaten, und es sind weitere Länder auf dem Weg."

Keines der anwesenden älteren Likud-Mitglieder bat ihn um eine Erläuterung; ihr Schweigen ist Akzeptanz. Was die illegalen Siedler betrifft, so waren sie über seine Rede amüsiert und jubelten ihm zu. Nur Zehava Gal-On, der ehemalige Vorsitzende der linken Meretz-Partei, wagte es, in Frage zu stellen, was Netanyahu gesagt hatte: "Erst 30 Jahre nach seiner politischen Karriere sagte Netanyahu endlich die Wahrheit (flüsterte und natürlich hinter verschlossenen Türen): Die Besetzung ist nicht das Problem. Besetzte Bevölkerungsgruppen sind nicht wichtig. Millionen von Menschen, deren Rechte Tag für Tag mit Füßen getreten werden, deren Leben unerträglich ist, sind für den israelischen Ministerpräsidenten nicht von Interesse. Er kümmert sich nicht um solche Dinge. Macht ist das Einzige, was zählt."

Dennoch deuteten die meisten israelischen Medien an, dass die Mehrheit der Mitglieder des Ministerausschusses für nationale Sicherheitsfragen sich auf eine Einigung über die Fortsetzung der Bemühungen um einen Waffenstillstand zwischen Israel und der Hamas, mit dem Ägypten beauftragt wurde, berufen hat. Israels rechte Zeitung Maariv behauptete, dass Quellen in der Hamas ergeben hätten, dass die erste Phase des erwarteten Waffenstillstands die Erlaubnis beinhaltet, dass Treibstoff über Israel in den Gazastreifen gelangt, finanziert von Katar. Dies ist im Gegenzug für ein Ende des Starts von Brandballons und Drachen aus Gaza in Richtung der israelischen Siedlungen um das belagerte Gebiet. Die nächste Phase wird voraussichtlich einen Gefangenenaustausch, die Einrichtung eines durchführbaren Hafens in Gaza und andere Aspekte der Linderung der Belagerung umfassen, wie die Öffnung der Grenzübergänge im Gazastreifen und die Erhöhung der Zahl der Palästinenser, die zur Einreise nach Israel zur Arbeit zugelassen sind.

Es scheint, dass es in der israelischen Regierungskoalition einige gibt, die glauben, dass die Intensivierung der Not der Palästinenser im Gazastreifen, einschließlich der zunehmenden Arbeitslosigkeit und Armut, nur zu einer Explosion führen wird, und dass dies zu ungeahnten menschlichen und materiellen Verlusten führen würde, von denen keines im besten Interesse des Staates liegt. Dies ist besonders relevant, da Israel selbst mit Bedrohungen und Gefahren konfrontiert ist, deren Hauptquelle die Präsenz des Iran in Syrien und die von Teheran unterstützte Hisbollah des Libanon ist.

Nichts deutet jedoch darauf hin, dass Hamas und Islamischer Dschihad kurz davor stehen, sich auf einen Waffenstillstand zu den Bedingungen Israels oder gar zu Bedingungen zu einigen, die den Palästinensern nicht zugute kommen. Dies belegen die anhaltenden Proteste im Rahmen des Großen Rückkehrmarsches an der nominalen Grenze zu Israel, von denen der letzte am Freitag stattfand.

Um einen Krieg an zwei Fronten zu vermeiden, hat Tel Aviv verzweifelt versucht, ein Treffen zwischen Netanyahu und dem russischen Präsidenten Wladimir Putin zu organisieren, aber ohne Erfolg. Kreml-Sprecher Dmitri Peskow leugnete die Festlegung eines Datums für ein solches Treffen. Es ist klar, dass Netanyahu den russischen Präsidenten davon überzeugen will, die Stationierung iranischer Truppen in Syrien zu verhindern, wenn nötig mit Gewalt, und die Hisbollah daran zu hindern, neue strategische Waffen zu erwerben, die das derzeitige Ungleichgewicht der Macht stören würden.

Moskau scheint aus drei Gründen nicht bereit zu sein, auf die Forderungen Israels in Syrien oder im Libanon zu reagieren. Der erste ist seine mangelnde Bereitschaft und vielleicht seine Unfähigkeit - ganz zu schweigen von seinem mangelnden Interesse -, seinen Verbündeten Iran aus Syrien zu entfernen. Zweitens ist sie nicht bereit, Syrien selbst zu schwächen, auch kein Verbündeter, der iranische Unterstützung benötigt, bis sein kürzlich von Moskau geliefertes Flugabwehrsystem S-300 einsatzbereit ist und in der Lage ist, der israelischen Luftwaffe zu begegnen. Drittens weigert sich Israel immer noch, die Vorwarnzeit für das russische Militär vor dem Start seiner Kampfflugzeuge im syrischen Luftraum zu verlängern, wodurch die russischen Basen an der syrischen Küste der Gefahr von Bombenangriffen ausgesetzt werden. Dies geschah vor einigen Wochen, als ein russisches Aufklärungsflugzeug abgeschossen wurde, das 15 russische Senior-Berater in der Nähe der Air Base Khmeimimim tötete.

Washington unterstützt Tel Aviv dabei, was es von Moskau will. Der US-Sonderbeauftragte für das syrische Engagement, James Jeffrey, äußerte die Hoffnung, dass Russland es Israel gestatten würde, iranische Ziele auf syrischem Territorium anzugreifen, weil "Israel ein existenzielles Interesse daran hat, den Iran daran zu hindern, Langstrecken-Projektionssysteme innerhalb Syriens einzusetzen, die gegen Israel eingesetzt werden sollen". Er vergaß nicht, Moskau daran zu erinnern: "Wir ziehen uns bis Ende des Jahres nicht mehr zurück, wir werden drin bleiben, bis wir eine dauerhafte Niederlage des islamischen Staates haben." Neben dem vollständigen Abzug aller iranischen Streitkräfte und aller anderen Streitkräfte mit Ausnahme der russischen Streitkräfte aus syrischem Gebiet hätte er vielleicht hinzufügen können. 

Was geschieht, wenn Netanyahu Putin nicht davon überzeugt, seinen Forderungen in Syrien nachzukommen? Viele israelische Militärexperten sind sich einig, dass die Präsenz des Iran in Syrien eine existenzielle Bedrohung für den zionistischen Staat darstellt, eine Problematik, die um jeden Preis verhindert werden muss. Es gibt andere Experten, die ein schlechteres Szenario befürchten. "Die iranischen Führer erscheinen eines Tages auf einer Bühne in Teheran und erklären, dass sie Atomwaffen besitzen, die sie heimlich entwickelt haben. In diesem Fall, was wird das Militär der politischen Ebene vorschlagen", fragte der Militäranalyst Amir Rapaport in Makor Rishon letzte Woche.

Diese Frage wurde natürlich an Netanyahu gestellt. Was wird seine Antwort sein? Wird er die Formulierung eines Abkommens beschleunigen, das den meisten Bedingungen der Hamas entspricht, um sich und seiner Armee die Sorgen und Herausforderungen des Gazastreifens zu ersparen, wenn auch nur vorübergehend, um sich von Iran, Syrien und der Hisbollah zu befreien? Damit würde er dem rasanten militärischen und technologischen Aufstieg der Widerstandsachse sowie der daraus resultierenden Machtverhältnisse in der Region zu ihren Gunsten vorgreifen und damit eine existenzielle Bedrohung für Israel darstellen. Oder wird er zusammen mit den USA in einen Krieg gegen den Iran und alle Mitglieder der Widerstandsachse stürzen und glauben, dass er damit das Wachstum seiner militärischen, technologischen und wirtschaftlichen Fähigkeiten behindern wird?

Netanyahu steht an einem Scheideweg, und es scheint, dass seine Entscheidung, einen Waffenstillstand zu schließen oder eine Konfrontation einzugehen, vor der nächsten Wahl getroffen werden muss. Dies wird voraussichtlich im nächsten Frühjahr stattfinden. Die Uhr tickt.   Übersetzt mit www.DeepL.com/Translator  Quelle

 

 

 

 

DAS ANDERE ISRAEL - Pressemitteilung 13.11.2018 - Gush Shalom - Notfalldemonstrationen in ganz Israel: Stoppt den Krieg! Auf dem Weg zum Frieden! - Am 13. 11. 2018  um 20:00 Uhr - Haifa, Tel Aviv, Jerusalem

Die Standing Together-Bewegung wird heute (Dienstag, 13. November) zusammen mit verschiedenen Friedensgruppen im ganzen Land demonstrieren und einen vollständigen Kurswechsel fordern. Anstelle von Krieg, Angst und Blutvergießen sollten wir die Belagerung des Gazastreifens aufheben, die Besetzung beenden und aktiv einen umfassenden israelisch-palästinensischen Frieden anstreben.

Der Schmerz, Opfer zu erleiden, die Angst vor einer weiteren schlaflosen Nacht und die Frage "warum?" sind heute sehr viele Menschen. Wir wollen - wir müssen - diese Realität ändern. Dieser Konflikt dauert viel zu lange an. Immer wieder brennt es auf. Wieder hören wir arrogante Aussagen über "Es ist an der Zeit, ihnen eine Lektion zu erteilen", die niemandem ein Gefühl des Vertrauens geben und auch nicht geben sollten.

Wir müssen einen neuen Weg gehen. Bewohner Südisraels und Bewohner von Gaza, Israelis und Palästinensern - nur Frieden kann uns allen Sicherheit garantieren. Nur Ruhe sorgt für ruhige Nächte - nur so ist es möglich. Lasst uns aufhören, weil wir Hass verbreiten und Angst säen, lasst uns diesen Schmerz beenden. Heute, vor allem heute, sollten wir fordern, was längst hätte geschehen sollen, das Einzige, was das Leben sichern kann: die Aufhebung der Belagerung, die Beendigung der Besatzung und den Frieden zwischen Israel und Palästina. Wir verdienen ein glückliches Ende dieser traurigen und schwierigen Geschichte. "   Quelle Gush Shalom

Die Demonstrationen finden statt unter:
Haifa - UNESCO-Platz in der Deutschen Kolonie, am Fuße der Baha'i-Gärten
Jerusalem - Pariser Platz
Tel Aviv - Die Ecke Rothschild Boulevard und Allenby Street

 

 

 


Bildergebnis für Nickolay MladenovQuellen aus der Politik: Israel setzt Gespräche über Waffenstillstand mit Gaza aus - 13.11.2018 - Eine hochrangige israelische Quelle aus der Politik sagte, die Regierung habe die Kontakte mit Ägypten und den UN über einen Waffenstillstand mit dem Gazastreifen eingestellt.

Israelische Medien mit Kanal 10 zitierten eine hochrangige Quelle aus der Politik, die sie nicht nannten und die gesagt habe, dass "Tel Aviv keine Kontakte mit Ägypten und den Vereinten Nationen bezüglich eines Waffenstillstands in Gaza hat".

Diese Mitteilung erfolgte am Höhepunkt der Sitzung des israelischen Kabinetts unter dem Vorsitz von Premierminister Benjamin Netanyahu am Dienstag (heute) morgen.

Gestern sagte der Nahostgesandte Nickolay Mladenov in einem Tweet, dass die UNO "eng mit Ägypten und den betroffenen Parteien arbeitet, um sicherzustellen, dass Gaza aus dem größten Risiko herauskommt". 

Nickolay Mladenov: #UN arbeitet mit Ägypten und allen Betroffenen, um sicherzustellen, dass Gaza vom Abgrund einen Schritt zurücktritt. Die Eskalation in den letzten 24 Stunden ist EXTREM gefährlich und leichtsinnig. Raketen müssen AUFHÖREN, Zurückhaltung muss von allen gezeigt werden! Es muss alles getan werden, um die Gewaltspirale zurückzufahren.

Seit Sonntag abend hat die israelische Armee ihre Angriffe auf den Gazastreifen fortgesetzt, hat 12 Palästinenser getötet und Wohnhäuser sowie den Sitz eines Satellitenkanals zerstört.    Quelle         Übersetzung: K. Nebauer

 

 

 

 


Zum vierten Mal in weniger als zehn Jahren: Gaza wird bombardiert
 - Auslöser der Aggressionen war das Eindringen einer israelischen Militär-Eliteeinheit am Sonntag in den Gazastreifen, bei der sechs Palästinenser getötet und mehrere verletzt wurden. Danach eskalierten die Ereignisse. Zum vierten Mal in weniger als 10 Jahren wird ein großangelegter militärischer Angriff von Seiten Israels auf Gaza verübt.

„Die Tatsache, dass Israel immer wieder Gaza bombardiert, ist auch ein Ergebnis davon, dass Israel dafür weder aktuell noch in der Vergangenheit je zur Rechenschaft gezogen wurde. Angriffe auf ZivilistInnen – auf beiden Seiten – sind zu verurteilen. Im Allgemeinen trägt die völkerrechtswidrige israelische Besatzung und die Belagerung des Gazastreifens Schuld an dieser Situation“, so Botschafter Salah Abdel Shafi in seinem Statement. „Im Besonderen jedoch hat das Eindringen einer israelischen Eliteeinheit in den Gazastreifen den ohnehin wackeligen Waffenstillstand gebrochen und zu einer Eskalation der Ereignisse geführt. Die Welt ist einmal mehr dazu aufgerufen, zu intervenieren, um dem Blutvergießen ein Ende zu setzen und endlich eine politische Lösung im Sinne der Zwei Staaten-Lösung umzusetzen.“

Nachtrag:
Mit Bedauern nimmt die Vertretung des Staates Palästina die Berichterstattung verschiedener österreichischer Medien zur Kenntnis. Hierbei wird die Abfolge der Ereignisse außer Acht gelassen – in einer Zeit, wo Ägypten, Katar und UNO kurz davor waren, einen Waffenstillstand zwischen Hamas und Israel zu vereinbaren, dringt eine israelische Eliteeinheit in den Gazastreifen ein und tötet dabei sieben Menschen. Hier muss auch der – oftmals so voreilig verwendete – Begriff von Terrorismus hinterfragt werden, der immer nur einer Seite dieser Konfliktpartei zugeschrieben wird. Oftmals in der
Berichterstattung vergessen bzw. überhaupt nicht erwähnt wird hierbei jedoch die von Israel ausgelöste humanitäre Katastrophe von zwei Millionen PalästinenserInnen am Gaza-Streifen. Es darf hierbei die Erwartung an JournalistInnen gestellt werden, sich der Objektivität verpflichtet zu fühlen und auf eine ausgewogene Berichterstattung Wert zu legen. Vertretung  Quelle
 


Nachtrag - E. Arendt - Auch in den deutschen Medien tauchten viele Meldungen auf, die eine Umkehrung der Ereignisse und der Schuldzuweisung verbreiten. Zu sehr lässt man sich von israelischen Falschmeldungen beeinflussen und vergisst dass, was einen wirklichen Journalisten ausmacht, das  recherchieren, die Wahrnehmung aller Seiten, die Wahrnehmung der Wirklichkeit des geschehens.

 

Quelle Facebook

 

 

FOTO: 24 Stunden nach der Zerstörung in Gaza und im südlichen Israel
Israel und militante Palästinenser ausgetauscht Rakete und Raketenbeschuss am Montagabend, nach einem missglückten israelischen Kommando Einfall in den Gazastreifen einen Tag früher. Am Dienstagabend hatten die beiden Seiten einen ägyptischen vermittelten Waffenstillstand angekündigt, jedoch nicht vor mindestens sieben Menschen, Palästinenser alle von ihnen wurden getötet und viele andere in Israel und Gaza verletzt.

 Von Mohammed Zaanoun und Oren Ziv / Activestills.org  >>>

Israelischer Oberster Gerichtshof diskutiert über Vertreibung von Palästinensern in Jerusalem - 13.11.2018 - Wie arab48.com berichtete, hat Israels Oberster Gerichtshof am Montag ein Hearing abgehalten, um über die Anordnungen zur Räumung palästinensischer Häuser in Sheikh Jarrah, einem Viertel im besetzten Jerusalem, zu diskutieren.

Eine von der Besatzungsregierung unterstützte israelische Siedler-NGO beansprucht den Besitz des Landes, auf dem die Häuser errichtet sind. Die Gruppe hat sich um die Vertreibung der Bewohner aus ihren Häusern bemüht und hat bereits einige palästinensische Häuser übernommen und Siedlungsaußenposten errichtet.

Laut Medienberichten hat die NGO und andere wie diese den Bau von Apartement-Blocks in dem palästinensischen Viertel beantragt. Mindestens ein Mitglied der israelischen Stadtverwaltung von Jerusalem, Arie King, hat die meisten jüdischen Siedlungsprojekte in der heiligen Stadt unterstützt und steht dieser NGO bei ihren jüngsten Vorhaben zur Seite.

Früher haben Siedler-NGOs palästinensische Häuser in Karm Al-Mufti in Jerusalem gestohlen und 25 Siedlungseinheiten und eine Synagoge unter dem Namen Friend Shimon errichtet. Dieser Stadtteil, der lange Zeit ein palästinensischer war, ist jetzt vom israelischen Recht geschützt.        Quelle            Übersetzung: K. Nebauer

 

Die Ministerin will dankbare Künstler - 11. 11. 2018 - Israel bekommt ein neues Gesetz: Wer als Kulturschaffender zukünftig vom israelischen Staat finanziell gefördert werden will, muss sich allzeit loyal ihm gegenüber verhalten. -  Alexandra Föderl-Schmid

Da stand sie plötzlich, lebensgroß: Die israelische Kulturministerin Miri Regev vor einem dreieinhalb Meter großen Spiegel auf dem Platz vor dem Nationaltheater Habima in Tel Aviv. Dargestellt wird sie in einem weißen Kleid als Schneekönigin, auf einem Schild steht: "Im Herzen der Nation." Mit dieser Statue wollte der Künstler Itai Zalait seinen Protest gegen das "Loyalitätsgesetz" zum Ausdruck bringen, das in erster Lesung bereits die Knesset passiert hat. Zwei weitere Lesungen müssen noch folgen, ehe das Gesetz in Kraft treten kann.

Es sieht vor, dass Kultureinrichtungen, Projekte oder Künstler kein öffentliches Geld erhalten, wenn sie "gegen die Prinzipien des Staates arbeiten". Regev verteidigte das von ihr seit zwei Jahren betriebene Gesetzesvorhaben vor der Abstimmung, es "basiert auf den Prinzipien von Loyalität und Dankbarkeit dem Staat gegenüber". Die Kulturministerin hatte in den vergangenen Wochen wiederholt Projekte genannt, bei denen sie das Geld streichen würde. Regev ließ die staatliche Finanzierung des  >>>


Frühere  Tage finden sie im chronologischen Archiv >>>
 

 

 

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(Chan Yunis ist eine Stadt und ein Flüchtlingslager im Gouvernement Chan Yunis, dem südlichen Teil des Gazastreifens, der seit 1994 de jure unter Verwaltung der Palästinensischen Autonomiebehörde steht.)

 

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