DAS PALÄSTINA PORTAL

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Mohammad Khabali begann umzukehren. Die Aufnahme einer Überwachungskamera zeigt drei Soldaten, die sich ihm auf 80m nähern. Plötzlich hört man zwei Schüsse. Der geistig behinderte junge Mann bricht tot zusammen. - Gideo Levy, Alex Levac - 13.12.2018 -  Hier ist der Stock. Der trauernde Bruder entfernt ehrfürchtig das schwarze Plastik, das um ihn gewickelt ist, als wäre er eine heilige Reliquie. Es ist ein Besenstiel, mit Blut befleckt. Es ist der Stock, den er unter seinem Arm trug, als er versuchte sich von den Soldaten der israelischen Armee zu entfernen, die sich ihm auf der Jaffa-Strasse im Zentrum von Tul Karm näherten, eine Straße mit Restaurants und Cafés. Sie schossen aus einer Entfernung von etwa 80m auf ihn; die Kugel schlug in seinen Hinterkopf.

Wie kann behauptet werden, dass er aus dieser Entfernung für jemanden eine Gefahr darstellte?

Die Strasse war relativ ruhig. Eine kleine Gruppe junger Palästinenser verbringen die Nacht in den Cafés – und ihnen gegenüber etwa 30 Soldaten. Die Überwachungskamera eines der Restaurants zeigt 2 Uhr 25 nachts. Auf dem Video dieser Kamera und drei anderen längs der Strasse, dessen Aufnahme die israelische Menschenrechtsorganisation B'Tselem erhielt, sieht man kein Steinewerfen und keine großen Gruppen herumlaufen. Was man sieht, sind drei Soldaten, die vor dem Rest ihrer Einheit vorwärts gehen. Dann hört man aus einer Entfernung einen Schuss, dann noch einen; Zwei Soldaten haben scheinbar gleichzeitig geschossen. Man sieht eine Person, die einen Stock trägt und auf der anderen Strassenseite sich von den sich nähernden Soldaten entfernt, sie fällt mit dem Gesicht zu Boden. Eine Sekunde lang versucht sie den Kopf zu heben – bevor sie stirbt. Ein anderer junger Mann ist ins Bein getroffen. Die Soldaten entfernen sich eilig.

Ende der Operation. Das Ende des kurzen Lebens von Mohammad Khabali, den jeder hier liebevoll "Za'atar" nannte (nach dem beliebten Gewürz von wildem Ysop). Geistig behindert von Geburt an, tat er nie einer Seele etwas zuleide und half lokalen Cafébesitzern nachts aufzuräumen gegen einen kostenlosen Zug an der Narghile; gelegentlich bettelte er einen Passanten um ein Almosen an. Es ist fraglich, ob der Soldat, der auf ihn schoss, wußte, auf wen er schoss; noch fraglicher ist, ob sie das gekümmert hätte. Er tötete Za'atar ohne ersichtlichen Grund und bereitete der ohnehin bedauernswerten Familie, die nicht weit von der Stadt in einem der ärmsten Flüchtlingslager der Westbank, dem von Tul Karm, lebt, ein weiteres Unglück. (...)

Vergangenen Montag, erzählen sie, war Mohammad zu Hause und gut gelaunt. Er half seinem Vater den Eselskarren festzubinden. Zum Abendessen hatte er Makluba, ein Reisgericht mit Hühnchen, das die Mutter zubereitet hatte, und gegen 1/2 8 ging er wie jeden Abend weg, zu den Cafés an der Jaffa-Strasse. Bevor er ging, fragte er seine Mutter, ob sie irgendetwas brauche.

Für gewöhnlich kam er gegen ein Uhr nachts nach Hause, nachdem er die Cafés aufgeräumt und geputzt hatte. Diesmal kam er nicht zurück. Gegen 3 Uhr morgens kamen verstörte junge Männer und weckten Ala, den ältesten Sohn, auf, der seine Eltern weckte: Mohammad ist getötet worden. Khossam bat eine seiner Töchter auf der Facebook-Seite des Lagers nachzuschauen, ob es ein Irrtum war, und entdeckte zu seinem Schrecken, dass das Opfer tatsächlich sein Mohammad war. Wie benommen lief er zum Thabet-Krankenhaus in der Stadt, wo er die Leiche seines Sohnes sah, mit einem Loch in seinem Nacken. Mit 22 Jahren hatte ihn der Tod geholt. (...)

Nachdem wir die Familie schweren Herzens verlassen haben, fahren wir zum Ort des Geschehens. Tul Karms Hauptstrasse der Unterhaltung beginnt an der Technischen Kadoree-Universität, am westlichen Rand der Stadt, und steigt zum Stadtzentrum an: Geschäfte, Arkaden mit Computerspielen, Restaurants, Cafés – eines davon nur für Frauen, mit geschwärzten Fenstern. Manches ansprechend gestaltet. Da ist das Café Bianco, das Café Al-Shelal, und gegenüber ein Wandgemälde mit Mahmud Drawish, dem palästinensischen Nationaldichter.

In der Nacht von Montag auf Dienstag vergangener Woche drangen nach den Schätzungen von Einwohnern etwa 200 Soldaten in die Stadt ein und verteilten sich auf verschiedene Plätze. Routine. Eine Gruppe von etwa 30 Soldaten führten eine Razzia in zwei Häusern an der Jaffa-Strasse durch und gingen dann die Haputstrasse weiter. Sie nahmen niemanden fest. Die Cafés waren fast alle schon geschlossen, das A-Sabah-Hummus-Restaurant öffnete gerade, um Arbeiter zu empfangen, die mitten in der Nacht zu ihren Jobs in Israel aufbrechen.

Die Soldaten sammelten sich in der Nähe der Al-Fadilia-Jungensschule, eine alte Bildungsinstitution am Ende der Strasse. Die jungen Männer, die aus den Cafés kamen, tauschten Flüche mit den Soldaten aus, einige warfen aus der Entfernung Steine in ihre Richtung. Laut Abd al-Karim Sa'adi, einem Feldermittler von B'Tselem, der sofort nach dem Mord sorgfältig Beweismaterial sammelte, als wäre er von einer forensischen Polizeiabteilung,  (er sammelte) auch die Aufnahmen aller Überwachungskameras an der Strasse und die Steine, die auf halbem Weg zwischen den jungen Leuten und den Soldaten landeten. Niemand war verletzt worden.

Nach Sa'adis Einschätzung standen nicht mehr als etwa 15 bis 20 junge Palästinenser in einiger Entfernung gegenüber den Soldaten. Einer von ihnen sagte zu Mohammad: "Za'tar, Du sollst von hier weggehen." Wie das Video einer Kamera zeigt, drehte Mohammad um und begann weg von den Soldaten zu gehen. Er lief nicht, sondern ging langsam. Dann wurde er in den Kopf geschossen, von hinten.

In einer Erklärung für Haaretz sagte der Sprecher der Armeeinheit diese Woche: "Letzte Woche wurde eine Untersuchung der Militärpolizei eingeleitet. Gegenwärtig kann gesagt werden, dass es während der operativen Tätigkeit der israelischen Soldaten in Tul Karm zu einer gewalttätigen Randale kam und dutzende Palästinenser Steine auf die Kämpfer schleuderten. Als Reaktion setzten die Soldaten Mittel zur Zerstreuung der Randalierenden und scharfe Munition ein. Es wurde berichtet, dass (bei dieser Begebenheit) ein Palästinenser getötet und ein anderer verletzt wurde. Wenn die Armee ihre Ermittlungen beendet, wird das Ergebnis der Untersuchung vom Militärankläger geprüft. Der Vorfall wird auch auf Komandeursebene untersucht."

B'Tselem hat folgende Erklärung herausgegeben: "Videoaufnahmen von vier Überwachungskameras, die an drei verschiedenen Gebäuden an der Strasse installiert waren, zeigen, dass die Gegend vollkommen ruhig war, und es keine Zusammenstöße mit Soldaten gab... Die von B'Tselem gesammelten Videoaufnahmen und Augenzeugenberichte von Leuten, die in der Nähe von Khabali waren, zeigen absolut keine Anzeichen von 'Ruhestörung', Steinewerfen oder Einsatz von Mitteln zur Massenkontrolle. Ganz im Gegenteil: man sieht die Soldaten gemächlich gehen, man sieht die Palästinenser sich miteinander unterhalten, und dann die Soldaten aus einer beträchtlichen Entfernung in den Kopf von Khabali schiessen. Dem tödlichen Schuss ging keine Warnung voraus, er war nicht gerechtfertigt und stellt eine Rechtsverletzung dar." >>>


Das Video zeigt wie Mohammad Khabali von hinten erschossen  wurde:
 


 

AUDIO - Ramallah ist abgeriegelt - Im besetzten Westjordanland ist die Lage wieder sehr angespannt. Dies nach verschiedensten Anschlägen. Die israelische Armee riegelt die Stadt Ramallah ab. Wie gefährlich ist die Situation? >>>

 

 

Wie eine Abriegelung der israelischen Armee in Ramallah aussieht. - Mit dem Einmarsch der israelischen Armee in Ramallah nehmen Angst und Schrecken unter vielen Palästinensern zu - aber auch die Solidarität. - Zena Tahhan - Die letzten Tage im besetzten Westjordanland waren besonders schwierig. Gewalt, Morde und militärische Überfälle sind hier üblich, aber palästinensische Städte sind heute mit noch größerer Unsicherheit und Instabilität konfrontiert.

Die israelische Armee hat am Donnerstag eine militärische Schließung der Stadt Ramallah im besetzten Westjordanland verhängt und wichtige Kontrollpunkte zwischen den Städten geschlossen.

Die Schließung, Razzien und Bewegungseinschränkungen folgten auf zwei Schießereien im Vorbeifahren, die diese Woche von Palästinensern in der Nähe illegaler Siedlungen durchgeführt wurden. Zwei israelische Soldaten wurden bei einer der Schießereien getötet, und bei der anderen wurden mehrere israelische Siedler verwundet, darunter eine schwangere Frau, deren Baby vorzeitig geboren wurde und später starb.

Als sich die Ereignisse am Mittwoch zu entfalten begannen, überfiel die israelische Armee Ramallah und stationierte Soldaten in der Al-Irsal Street, einer Hauptstraße der Stadt. Innerhalb weniger Minuten drangen israelische Soldaten in das Gebiet ein und führten ihre Präsenz ganz in der Nähe des Präsidialgebäudes der Palästinensischen Behörde und der Residenz von Präsident Mahmoud Abbas.

Soldaten töteten vier Palästinenser in getrennten Operationen im gesamten Westjordanland, und in den letzten Tagen wurden Dutzende von Palästinensern bei weitreichenden Verhaftungsaktionen zusammengetrieben. Palästinensische Jugendliche sind mit israelischen Soldaten an Kontrollpunkten und in der Nähe von Siedlungen konfrontiert worden. Soldaten haben mit Tränengas und Kugeln reagiert und mindestens einen Teenager getötet.

Dies ist die "de facto"-Hauptstadt Palästinas? einige Palästinenser witzelten. Ein Video von einem israelischen Soldaten, der versucht, eine kurze Mauer zu erklimmen, aber scheitert, verwandelte sich in eine Meme von Abbas, der dem Soldaten eine Leiter anbot.
 


"Die Szenerie entfernte den Schleier aus den Augen vieler Palästinenser - besonders derjenigen, die in der Ramallah-Blase leben -, dass wir unter dem falschen Vorwand leben, dass es einen Staat gäbe und wir die Unabhängigkeit hätten", sagte Fadi Quran, ein in Ramallah lebender Aktivist. "Israel erinnerte die Palästinenser daran, dass dies eine Illusion ist, und demütigte die Palästinensische Autonomiebehörde", fügte er hinzu.

Die Palästinenser sind an Stromausfälle, Nachtangriffe, Verhaftungen, Bewegungseinschränkungen und Morde gewöhnt, aber unter dem Furnier der Normalität und der Witze herrscht eine Atmosphäre der Angst.

Seit der Ankündigung der Schließung wurden die Ereignisse abgesagt, die Palästinenser im Westjordanland bleiben an Ort und Stelle, überprüfen die Nachrichten, fragen sich, was die israelische Armee tun wird und ob es zu einer vollständigen militärischen Invasion wie in den Tagen der ersten und zweiten Intifada kommen wird.

Für viele ist die Eskalation eine Erinnerung daran, dass das Schicksal der Palästinenser meist in den Händen einer ausländischen Besatzungsarmee liegt.

"Ich konnte meinen kranken Onkel, der derzeit im Krankenhaus in Nablus liegt, nicht besuchen", sagte Fareed Taamallah, ein Bewohner und Aktivist aus Ramallah. "Viele unserer Familienmitglieder saßen in den Städten, in denen sie arbeiten, oder zu Hause fest."

Diejenigen, die in verschiedenen Städten im Westjordanland oder in Jerusalem leben und arbeiten, wurden lange Zeit aufgehalten, da bewaffnete israelische Soldaten jedes palästinensische Auto sorgfältig durchsuchten und jeden Ausweis kontrollierten.

Inmitten der Unsicherheit hat sich jedoch ein starkes Gefühl der Solidarität entwickelt. Die Menschen im Westjordanland widersetzen sich der Besetzung, dem Landdiebstahl sowie der Gewalt von Siedlern und Staaten, und die Menschen erkennen, dass sie zusammenhalten müssen.

Im gesamten Westjordanland öffneten die Palästinenser ihre Türen für Fremde, die auf ihrem Heimweg festsaßen. Die Restaurants boten kostenlose Mahlzeiten an, bis die Kontrollpunkte am Freitag wieder geöffnet wurden. .

Während israelische Soldaten durch die Straßen von Ramallah marschierten und von den Unternehmen die Übergabe von CCTV-Material forderten, riefen Aktivisten Unternehmen und Einzelpersonen mit Sicherheitskameras auf, alle Bänder zu löschen und ihre Kameras zu zerstören, um die Identität der palästinensischen Kämpfer zu schützen.

"Die größten Auswirkungen der letzten Tage waren die Vertiefung der Solidarität und des Zusammenhalts zwischen den Menschen", sagte der Quran.

"Die Leute erinnerten sich, dass sie alle Ziele der Besetzung sind. Die Besatzung versucht immer, die Palästinenser zu spalten, aber plötzlich, mitten in den militärischen Schließungen und Razzien, wurde das Volk als Einheit stärker", fuhr er fort.

Die Menschen haben das Gefühl, dass es niemanden gibt, der sie verteidigt - niemand, der ihre Familien, ihr Land oder ihre Würde schützt. Viele Palästinenser haben das Vertrauen in ihre Führer verloren, und Präsident Abbas ist immer unbeliebter.

"Ich versuche meinen Kindern zu erklären, dass wir ein Volk unter Besatzung sind und dass die Besatzung versucht, unser Leben zu stören", sagte Taamallah und fügte hinzu, dass die Unsicherheit über die Zukunft seiner Familie und über das Leben unter militärischer Besatzung schwer zu bewältigen ist.

"Es ist sehr wichtig, dass sie verstehen, was passiert, aber gleichzeitig, dass sie keine Angst bekommen. Es ist eine sehr schmale Linie, fuhr er fort. "Du musst auch ein Gefühl der Solidarität für den Widerstand in ihnen schaffen. Nicht, dass sie an die Front gehen oder Steine werfen müssen, sondern dass unsere Präsenz und Widerstandsfähigkeit wichtig sind."

"Diejenigen, die die Angriffe durchgeführt haben, sind keine Menschen, die einfach nur Gewalt genießen. Sie taten dies, weil sie alle Hoffnung verloren haben. Die Besetzung verschont uns nicht", sagte Taamallah.

"Die Präsenz der Besetzung ist Gewalt an sich", schloss er. - Zena Tahhan ist eine freiberufliche Journalistin mit Sitz in Ramallah. - Übersetzt mit www.DeepL.com/Translator   Quelle

Ein Lichtblick für Gaza - Eine Palästinenserin will Sonnenkollektoren für arme Familien ihrer Heimat erschwinglich machen. So viel Eigeninitiative ist der Hamas nicht geheuer. - Die Hühner auf dem Flachdach sind in heller Aufregung. Mit flatternden Flügeln inspiziert das Federvieh die beiden silberblau glänzenden Solarpanels, die die Arbeiter gerade für eine Verschnaufpause abgestellt haben. Inmitten des Gackerns verfolgen die Zuschauer andächtig, wie die Männer die Sonnenkollektoren wieder auf ihre Schultern hieven, um sie über eine schmale Leiter auf die höchste Stelle, oben auf den Treppenhaussockel, zu bugsieren und die Halterung fest zu bohren.

Auf diesen Tag hin haben sie gespart und manchen Schekel vom Haushaltsgeld abgeknapst, die Bewohner des halbfertigen, zweistöckigen Gebäudes in Mograka, einem ärmlichen Dorf südlich von Gaza-City. Die Aussicht, von nun an selber Elektrizität produzieren zu können, statt Abende lang im Dunkeln zu sitzen, weckt fast schon vergessene Glücksgefühle. „Jetzt können wir unsere Schulaufgaben erledigen, wann immer wir wollen“, freut sich die elfjährige Rinat. Ihr Großvater lacht. „Hauptsache, es wird nicht die ganze Zeit Fernsehen geschaut.“

Nur noch die Batterien anschließen und mit dem Einspeisegerät verbinden. Dann ist es soweit. Den Rest erledigt die Sonne. Auch Majd Mashharawi tankt in diesem Moment auf, der sie für manchen Rückschlag entschädigt. Sie ist die jungdynamische Chefin des ambitionierten Projekts, Sonnenenergie gerade für einkommensschwache Familien in Gaza erschwinglich zu machen.

„Sun Box“ nennt sich das Unternehmen, das sie vor einem Jahr gegründet hat. Damals ahnte sie nicht, welcher Kraftakt das werden sollte. Ihre Idee  >>>

 

Neues Palästina Journal

„Verrat am Völkerrecht“ haben wir diese Ausgabe überschrieben, die sich mit dem Umzug der US-Botschaft nach Jerusalem, neuem Siedlungsbau und Gaza Blockade auseinandersetzt. Weltweit treten Menschen aber auch mutig für die Einhaltung von Völkerrecht und Menschenrecht in Palästina und Israel ein. Darüber berichten wir ebenfalls.

Palästina Journal – Ausgabe 14: Verrat am Völkerrecht / Deutsche und EU-Nahostpolitik / Nachrichten

Das "Palästina Journal" Herunterladen - pdf Datei >>>
 

Inhalt

15. 12. 2018




„Und Frieden auf Erden“ – aber nicht in Palästina
Eine ganz unsentimentale Betrachtung eines Nichtchristen zum Weihnachtsfest 2018
Arn Strohmeyer

„Frieden auf Erden und den Menschen ein Wohlgefallen“, rufen die Engel in der Weihnachtsgeschichte des Lucas-Evangeliums. Und in den Kirchen wird wieder von den Kanzeln die frohe Botschaft von Maria und Josef und dem Jesuskind in der Krippe im Stall von Bethlehem mit großem Pathos verkündet. Aber mit dem Frieden ist es in dem Land, das angeblich das „Heilige“ ist und in dem die Engel sangen und die Hirten ihre Zeugen gewesen sein sollen, so eine Sache. Wirklichen Frieden hat es dort selten gegeben, Palästina war in seiner Geschichte immer wieder umkämpft, es wurde erobert, erneut umkämpft und immer wieder erobert. Vor fast 140 Jahren kamen die letzten Eroberer nach Palästina – zionistische Siedlerkolonialisten, die den dort lebenden Arabern das Land wegnahmen und nach vielen Jahren dauernden Kämpfen ihren Staat errichteten. Seitdem herrscht im „Heiligen Land“ permanenter Kriegszustand, Willkür, Besatzung, Unterdrückung, Terror, Ausnahmezustand…

Und die Weihnachtsgeschichte? Auch von ihr ist außer viel gefühlvoller Innerlichkeit bei denen, die glauben (besonders in Deutschland) und milliardenschwerem Konsum nicht viel geblieben. Selbst Theologen halten die Erzählung von Jesu Geburt im Stall von Bethlehem für eine historisch wertlose, weil frei erdachte Legende. Sie ist von ihren Autoren aus rein theologischem Interesse heraus erfunden worden, um alttestamentliche Weissagungen erfüllt zu sehen: dass aus Bethlehem der Messias hervorgehen wird, der über Israel herrschen soll (Micha 5,1).


Das Weihnachtsfest entbehrt also jeder historischen Grundlage, auch die so bekannten Erzählungen, die mit ihm im Zusammenhang stehen sollen (Volkszählung, Kindermord, Geburt im Stall, die Ankunft der heiligen drei Könige, Flucht nach Ägypten) sind ein Konglomerat aus Geschichtsirrtümern, Wunschdenken und Dogmatik. Das Hauptfest der Christen gründet sich zur Gänze auf Legenden. Hier sind nicht einzelne Punkte verändert oder erfunden worden, hier ist ein ganzer Kranz von Legenden, geschichtlich wertlos, jedoch von großer historischer Beständigkeit und weit reichender Wirkungsgeschichte aus frommer Fantasie erfunden worden. (der Theologe Heinz-Werner Kubitza)


Und der himmlische Appell für Frieden? Die Weltgeschichte war trotz oder gerade auch wegen Jesu Botschaft eine ununterbrochene Kette von Kriegen und Gewalttätigkeiten, die viel Not und unendliches Leid für die Menschheit gebracht haben – bis heute. Wirklichen Frieden hat es immer nur vorübergehend in kurzen Epochen gegeben, zumeist waren es nur Waffenstillstände. Das Christentum hat so gesehen in seiner Geschichte wenig zum Frieden in der Welt beigetragen. Gerade in Palästina hat es – denkt man etwa an die Kreuzzüge – schwere Verbrechen begangen und so große Schuld auf sich geladen. Im Namen des christlichen Gottes waren die europäischen Ritter ausgezogen, das „Heilige Land“ zu erobern. Was sie darunter verstanden, war klar: entweder die muslimischen „Heiden“ mit dem Schwert zum rechten Glauben zu bekehren oder sie schlicht auszurotten. Ströme von Blut sind bei diesem Unternehmen geflossen. Die Araber haben diese ihnen von Christen zugefügte Katastrophe nie vergessen und sehen sie als Vorgeschichte der bis heute andauernden westlichen Aggression und Gewalt gegen den Nahen und Mittleren Osten an. Denn Jahrhunderte später hat der Kolonialismus der christlichen Staaten (England und Frankreich) durch seine verhängnisvolle Politik im Orient und besonders auch in Palästina Verhältnisse geschaffen, die die Region bis heute in Unruhe und Chaos halten. Die christlichen USA stehen in der Tradition dieser Politik und stützen den siedlerkolonialistischen Staat Israel, haben ihn zur militärischen Vormacht in der Region gemacht und verhindern so jeden Ansatz zu einem gerechten Ausgleich der Interessen.


Der Beitrag der Kirchen zu einem Frieden dort ist eher bescheiden zu nennen. Immerhin unterhält die katholische Kirche Beziehungen zu den Palästinensern und befürwortet die Zwei-Staaten-Lösung in Palästina. Die protestantische Kirche ist aber die Gefangene ihrer eigenen Nach-Auschwitz-Theologie, die besagt, dass sie die heutigen jüdischen Israelis immer noch als die authentischen Nachkommen des alttestamentarischen „Volkes Gottes“ ansieht, diese also das Recht auf das Land haben, die Palästinenser spielen in diesem Szenario überhaupt keine Rolle. Die in den USA sehr mächtigen Evangelikalen sehen die Gründung Israels 1948 als wichtiges Zeichen der Endzeit an, das darauf hinweist, dass Christus als Messias wiederkommen, die Menschheit in einen letzten Kampf (Armageddon) führen und die Welt dann in Frieden regieren wird. Sie unterstützen Israel deswegen mit beträchtlichen Geldmitteln und sind begeisterte Anhänger der Trumpschen Nahost-Politik. Positiv erwähnt werden muss aber, dass christliche Menschenrechtsgruppen beider großen Konfessionen sich sehr engagiert für einen Frieden in Israel/Palästina einsetzen. >>>

Jerusalem - Nach den jüngsten Anschlägen im Westjordanland wächst in Israel der innenpolitische Druck auf Benjamin Netanjahu. -  ARD Israel Palästina - Die israelischen Siedler in den besetzten palästinensischen Gebieten fordern ein hartes Vorgehen des Premierministers gegen die Palästinenser. Die Siedlerpartei Jüdisches Heim ist Mitglied der Regierungskoalition.

Stunden nachdem palästinensische Terroristen zwei Soldaten erschossen und zwei weitere Israelis schwer verletzten, demonstrierten Siedler vor Netanjahus Residenz in Jerusalem und forderten zum Teil seinen Rücktritt. In einer ersten Reaktion auf den Anschlag hatte der Regierungschef bereits angekündigt tausende Siedlerwohnungen im Westjordanland, die ohne Genehmigung der Behörden gebaut wurden, nachträglich zu legalisieren. Außerdem soll die Siedlung Ofra ausgebaut werden, in deren Nähe sich in den letzten Tagen gleich zwei Anschläge ereigneten.  Die >>>
Quelle facebook

Israelische Soldaten nehmen Dutzende Palästinenser fest – ein Toter bei Unruhen - Die israelische Regierung greift nach tödlichen Anschlägen gegen Verdächtige im Westjordanland durch. Dabei ist es zu blutigen Zusammenstößen gekommen. - 14.12.2018 - Mehr als 100 Menschen wurden nach palästinensischen Angaben bei den Zusammenstößen verletzt.

Tel Aviv. Nach tödlichen Anschlägen auf Israelis ist es zu blutigen Zusammenstößen zwischen israelischen Soldaten und Palästinensern im Nahen Osten gekommen. Dabei wurde ein 18-jähriger Palästinenser nahe Ramallah im Westjordanland getötet, wie das Gesundheitsministerium in Ramallah am Freitag mitteilte. Die israelische Armee äußerte sich zunächst nicht dazu. Man prüfe entsprechende Berichte, sagte ein Sprecher.

Die radikal-islamische Hamas hatte den Freitag zum „Tag des Zorns“ erklärt. Mehr als 100 Menschen wurden nach palästinensischen Angaben bei den Zusammenstößen verletzt: 75 an der Gaza-Grenze und 50 in Nablus und Ramallah im Westjordanland.

Nach Angaben der israelischen Armee versammelten sich rund 10.000 Palästinenser an mehreren Punkten der Gaza-Grenze. Sie hätten Steine, Granaten und eine Brandbombe in Richtung der Soldaten geworfen, sagte ein Sprecher. Die Soldaten hätten mit entsprechenden Maßnahmen reagiert. Genauere Angaben machte er nicht.

Israelische Sicherheitskräfte hatten nach Angaben der Armee in der Nacht zum Freitag 40 verdächtige Personen festgenommen. 37 davon seien Mitglieder der Hamas. Kontrollpunkte um die Stadt Ramallah, das Verwaltungszentrum der Palästinenser im Westjordanland, blieben bestehen, sagte ein Sprecher.  >>>

 

Grenze zu Gaza - 12. 12. 22018 - Ahmed muss den israelischen Scharfschützen sehr gefährlich vorgekommen sein, dass sie beschlossen haben, ihm in die Augen zu schießen. Um ihn zu töten. - RIP, Ahmed Abu Abed, 4, ermordet von israelischen Soldaten.   Quelle

 

Four-year-old Palestinian boy dies of wounds from Israeli fire - Ahmed Abu Abed succumbed to wounds in Gaza after being injured by shrapnel during protests against Israel's blockade.  >>>

 

Gazan child succumbs to shrapnel wounds from IDF bullet, Hamas official says - Senior Gaza Health Ministry official says Ahmad Abu Abed, 4, was hit by shrapnel in the face, stomach and chest; IDF looking into incident  >>>

 

 

Days of palestine - Israeli occupation forces killed boy in West Bank

 A 13-year-old boy was shot and wounded by Israeli settlers in Al-Jalazoun Refugee Camp in Ramallah >>>

 

Ein weiterer junger Palästinenser, 17 Jahre alt, wurde heute getötet.

Sein Name war Mahmoud Nakhlah, vom Al-Jalazon-Flüchtlinge-Camp, #ramallah

Er ist der einzige Sohn seiner Familie.   Quelle

 

 

Vier Palästinenser, zwei israelische Soldaten, die an einem Tag der Gewalt im Westjordanland getötet wurden. -  Yumna Patel - 13. Dezember 2018 - Vier Palästinenser und zwei Israelis wurden zwischen Mittwochabend und Donnerstagnachmittag bei einer Reihe von Angriffen und Durchsuchungs- und Verhaftungsaktionen im zentral besetzten Westjordanland und Ostjerusalem getötet.

In den späten Stunden der Mittwochnacht überfielen israelische Spezialeinheiten die Stadt Surda im Ramallah-Gebiet, um den 29-jährigen Saleh Omar Barghouthi festzunehmen, von dem die Israelis behaupten, dass er für einen Schussangriff am Sonntag in der Nähe der Siedlung Ofra verantwortlich sei, bei dem sieben Israelis verletzt wurden.

Barghouthi soll bei einem Fluchtversuch verletzt worden sein und später seinen Wunden zum Opfer gefallen sein. Sein Körper muss noch an seine Familie zurückgegeben werden.

Israelische Medien und Beamte haben weithin berichtet, dass Barghouthis Vater, Omar Barghouthi, ein führender Hamas-Führer im Westjordanland ist, was bedeutet, dass seine Zugehörigkeit zur Hamas seine angebliche Beteiligung an dem Angriff hätte beeinflussen können.

Barghouthis Familienmitglieder sagten jedoch sowohl Haaretz als auch Middle East Eye, dass Saleh nicht von der Politik seines Vaters beeinflusst werde, und bezweifelten, dass Saleh der eigentliche Täter des Angriffs vom Sonntag sei.

Wenige Stunden nach Barghouthis Tod führten israelische Spezialeinheiten eine zweite Operation im Flüchtlingslager Askar in Nablus im nördlichen Westjordanland durch, wo sie den 23-jährigen Ashraf Na'alwa töteten, der zwei Monate lang vor israelischen Sicherheitskräften auf der Flucht war.  Übersetzt mit www.DeepL.com  Quelle


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