DAS PALÄSTINA PORTAL

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Täglich neu - Nachrichten, Texte die in den deutschen Medien fehlen. Politisch unabhängig, gegen Gewalt und Rassismus, einem gerechten Frieden verpflichtet

 

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Protest in Israel - Minister demonstrieren gegen Regierung - 17.12.2018 - Ungewöhnliche Demonstration in Israel: Neun Minister haben gegen ihre eigene Regierung protestiert. Sie fordern ein härteres Vorgehen gegen Palästinenser im Westjordanland. - Benjamin Hammer

So etwas hatte es in Israel noch nie gegeben. Neun Minister versammelten sich gestern vor dem Sitz ihres eigenen Premierministers und demonstrierten gegen ihre eigene Regierung. Sogar Minister von Benjamin Netanyahus Likud-Partei waren dabei.

Die Demo wurde von einer Organisation von jüdischen Siedlern organisiert. Die fordert von der Regierung eine härtere Gangart gegenüber den Palästinensern im von Israel besetzten Westjordanland. (...)


Zur Demonstration kam auch Bildungsminister Naftali Bennet - ein Rivale von Premierminister Netanyahu. "Heutzutage 'zahlt' es sich aus, ein Attentäter zu sein", sagte er im israelischen Radio. "Wir müssen das ändern. Was wäre denn, wenn Attentäter vor ihrer Tat wissen, dass ihre Eltern umgesiedelt werden? Dass das Haus der Eltern zerstört wird? Dass sie kein sogenanntes Märtyrer-Geld erhalten und auch der Leichnam nicht herausgegeben wird? Dann wird es sich für Attentäter auf einmal nicht mehr auszahlen. Und das ist der beste und effektivste Weg, Terror abzuwenden."  >>>

Kulturschaffende in Israel protestieren gegen das Loyalitätsgesetz - Israels Kulturministerin Miri Regev hat in ihrem zunehmend aggressiv geführten Kampf gegen die besatzungskritische Kulturszene in ihrem Land eine effektive Waffe entwickelt: Kontrolle und Sanktionierung über eine rigide Fördergeld-Politik. Ihr sogenanntes Loyalitätsgesetz soll es den zuständigen Behörden ermöglichen, Kulturschaffenden und Veranstaltern Gelder zu entziehen, wenn sie »gegen die Prinzipien des Staates arbeiten«. Erst im Oktober hat Regev, die jahrelang Leiterin der israelischen Militärzensur war, die Filmförderung neu strukturiert: Ihr Ministerium wacht jetzt über einen Pool von Lektoren, die die Projekte prüfen. Die Kulturministerin, seit 2008 für die Likud-Partei im Parlament, wirft der Künstler- und Kulturszene generell vor, zu links zu sein und Teile der Bevölkerung in ihrer Arbeit nicht zu berücksichtigen. Mit dem neuen Gesetz hat Regev es zum Beispiel auf das Internationale Filmfestival Haifa abgesehen, wo ihrer Ansicht nach »subversive Filme« gezeigt würden, etwa 2017 der erfolgreiche Streifen »Foxtrot« von Samuel Maoz, der sich kritisch mit dem Militär auseinandersetzt.

Namhafte israelische Künstler versuchen das Gesetz doch noch zu verhindern. Über 2.800 Kulturschaffende haben eine Petition unterschrieben, darunter der Schriftsteller David Grossman, der Lyriker Tuvia Rübner, der Musikwissenschaftler Edwin Seroussi und die bildenden Künstler Micha Ullman und Dani Karavan.  >>>

Palestine Update Nr. 195 – Samstag, 15. Dez. 2018 – Wir sind Kairos - Eine Spezialausgabe von Palestine Updates -  eine Vision von palästinensischen Christen Auszüge (oder Mitschriften) aus der Rede von Rifat Kassis bei der Eröffnung der 9. Kairos Geburtstags-Konferenz Rede von Rifat Odeh Kassis*) am 6. Dezember 2018
(Vorgezogene Übersetzung von Gerhilde Merz mit Hinweis auf Update Nr. 193)

Das ist Kairos Ich stehe hier, nicht um über Kairos und seine Arbeit zu berichten – denn Kairos ist keine Institution oder Organisation oder wenigstens Koalition. Kairos sind wir! Es ist die Vision der Christen in Palästina über ihre Wirklichkeit und ihre Zukunft in diesem Land. Es ist eine christliche Stimme, die die Menschen vereint und nicht mit irgendjemandem in den Wettbewerb eintritt, denn es ist „Alle von Allen und für Alle“. Es ist der Diskurs der Kirchen, der Führungspersonen von Entwicklungsinstituten etc. und jeder einzelnen Person, der ihr Christentum wichtig ist und Heimat. Kairos ist eine soziale Bewegung und Teil der Palästinensischen Freiheitsbewegung (PLO) und des Kampfes um Würde und Selbstbestimmung. Es ist eine christliche schöpferische Widerstandsbewegung.

Was wurde erreicht durch Kairos Kairos Palestine hat während der vergangenen neun Jahre trotz aller Herausforderungen und Schwierigkeiten viel erreicht. Trotzdem muss es Straßensperren und Feindseligkeiten überwinden, ehe wir unsere Bestimmung erreicht haben. Unsere Vision für ein gerechtes Palästina ist unsere treibende Kraft. Diese Vision und die Stärke geht durch unser Gründungsdokument: „Das Kairos Dokument – Ein Wort des Glaubens, der Hoffnung und Liebe aus dem Herzen des Leidens der Palästinenser“.

Vom Anfang an, bevor wir das Dokument herausbrachten, kämpfte die Gruppe, die zusammensaß, um es aufzuschreiben, mit Bildern und Wegen, um unsere Hoffnungen vorwärts zu tragen und um unseren Glauben darzustellen. Wir können ein Wachstum in unserer Bewegung fordern, um sie sogar weiter zu tragen – ein Prozess, der zum Momentum wird, sogar während ich spreche. Wir erreichen Dörfer und Gemeinden durch Reden in Stadthallen und bei Treffen der Gemeinden. Und wir gewinnen Energie durch vielfältige Ausdehnung der globalen Solidarität. Unsere Überzeugung ist, dass wenn lokaler Widerstand und globale Solidarität verschmelzen, unsere Formel gewinnen wird.

Was sind unsere Herausforderungen Um von lokalen Herausforderungen zu reden, stelle ich einige Themen vor. Mir ist bewusst, dass ihr Anwesenden – lokale und internationale – genaue Beobachter der Situation seid, die Angriffe gegen uns registriert und euch in jeder euch möglichen Art dem entgegenstellt.

1. Die israelische koloniale Besetzung und Apartheid Diese ist offensichtlich in der diskriminierenden Politik und Praktiken gegenüber Palästinensern. die bis zur Apartheid reichen. Israels System von Checkpoints und Barrieren quer über die besetzte Westbank behindert die Freiheit der Bewegung und die Beschränkungen sind von willkürlicher Natur. Die illegale israelische Trennmauer ist eines der apartheidartigen Instrumente Israels. Es ist ein Instrument, das konzipiert wurde, um Jerusalem zu judaisieren, indem man dadurch die Anzahl der Palästinenser in der Stadt reduzieren wollte. Israel führt auch illegale koloniale Praktiken durch; wir könnten besonders die illegalen Siedlungen als ursprüngliche Form der Kolonisierung betrachten. Israel hat sich auch landwirtschaftlich genutzte Flächen und Wasserressourcen in der Westbank für ihre eigenen Zwecke angeeignet. Alles dieses kommt einer Form von Kolonialismus gleich, die der Charta der Vereinten Nationen widerspricht – wie sie in der Deklaration der Generalversammlung 1960 über die „Gewährung von Unabhängigkeit für Kolonialländer und -völker – festgehalten ist.

2.Kriegsverbrechen Israel wurde weltbekannt für seine Angriffe auf zivile Gebiete durch Militärapparate mit militärischen Vorteilen und eigener Straflosigkeit. Das wird begleitet durch das Niederreißen von Verwaltungs- gebäuden im Gazastreifen aufgrund fadenscheiniger Verdächtigungen. Dann gibt es diese rassistischen Angriffe einiger israelischer Siedler gegen Palästinenser. Und zuletzt sind die außergerichtlichen Tötungen oder gezielten Morde als Form einer Hintertür-Todesstrafe zu erwähnen.

3 .Gaza Rund 1,8 Millionen Bewohner leben im Gazastreifen hinter von Israel kontrollierten Grenzen in nicht tolerierbarer Art stranguliert - eigentlich in einem Freiluft-Gefängnis ohne freien Zugang zu Nahrungsmitteln, Medizin, ordentlicher Bildung und jeder Basis menschlicher Bedürfnisse.

4.Kriminalisierung von Widerstand Für Israel riskiert jeder Palästinenser, der die Okkupation zurückweist oder Widerstand leistet – auch wenn es total gewaltloser Widerstand ist - als Verbrecher behandelt zu werden und er läuft Gefahr, schwer und unvernünftig bestraft zu werden, und nicht nur er/sie, sondern auch seine/ihre Verwandten und Nachbarn.

5. Die politische Spaltung ist, wie immer definiert, eine Kalamität für die Palästinenser, die physisch durch israelische Sperren getrennt sind und politisch zwischen rivalisierenden Regierungen in Gaza und in der Westbank polarisieren, die radikal gegenteilige Politiken vertreten; und sie sind wirtschaftlich abhängig von der Hilfe durch die Welt.

6. Die Frustration, die viele von uns, besonders die Jugend, wegen der wirtschaftlichen und politischen Situationen empfinden. Die Okkupation und die Praktiken der Israelis enthalten für die Jugend die Gefahr des verhinderten wirtschaftlichen Wachstums aufgrund der zunehmenden Bewegungsbeschränkungen für Menschen und Güter, der hohen Arbeitslosigkeit und der unerfüllten Hoffnungen.

7. Herausforderungen an lokale Kirchen und die leise Stimme der Kirchenführer Es ist dringend notwendig, dass die lokalen Kirchen Quelle und Ort sind, wo die Sehnsucht nach Gerechtigkeit ohne Angst und mit prophetischer Absicht ausgesprochen werden.

8. Die Auswanderung von Palästinensern (HW d,Ü: Immigration = Einwanderung?) Palästinensische Christen verlassen Palästina in Scharen. Obwohl wir fast gleich sind als vor Jahrzehnten, ist dies eine sehr große Herausforderung für uns.

Auf internationaler Ebene Kairos Palestine ist zurzeit eine noch im Entstehen begriffene weltweite Solidaritätsbewegung, die im Wachsen begriffen ist. Als Ergebnis dieser Konferenz werden Mitglieder von „Globales Kairos für Gerechtigkeit“ gemeinsam daran arbeiten, eine globale Strategie der Solidarität zu entwickeln – ein greifbarer und umfassender Aktionsplan für Kairos-Partner rund um die Welt, um daran mitzuarbeiten.
 


International möchte Kairos Palestine folgende Fragen in die Diskussion bringen: *Das Wachstum und Herrschen der evangelikalen Zionisten in USA und der internationale politische Ruck nach rechts. *Die Anerkennung von Jerusalem als Hauptstadt von Israel und die Übersiedlung der US-Botschaft dorthin. *Bemühen um die Liquidierung des Rückkehrrechtes durch Liquidierung der UNRWA *Die Legitimierung der Siedlungen und Außenposten (?) *Die Schwäche der „offiziellen“ internationalen Gemeinschaft und der UN-Strukturen in der Konfrontation mit Israel. *Schwäche der etablierten Kirchen und ihrer ökumenischen Körperschaften, ihre Stimmen zu erheben und ihre Meinung zu äußern …

Kairos wird die Hoffnung nicht aufgeben
– Unser Weg ist Sumud (Beständigkeit) Jenseits von dem, was als grausame Härten erscheint, halten wir Palästinenser uns fest an der Hoffnung und blicken nach vorn zu einer Zeit, in der Gerechtigkeit Vorrang hat. Trotz aller Herausforderungen und Schwierigkeiten haben wir viele Zeichen der Hoffnung:

1. Palästinenser in aller Welt vereinigen sich! Mehr Verbindungen zwischen dem verstreuten palästinensischen Volk ...

2.Volkswiderstand und mehr Jugendbewegungen und Teilnahme im Kampf als je zuvor. Das kann man in Iblin sehen, in Nabi Mousa, beim Großen Marsch für das Recht auf Rückkehr in Gaza und an vielen anderen Stellen.

3. Spannkraft der Palästinenser und ihre Absage an den „Century Deal“ (Deal des Jahrhunderts).

4. Schrittweiser Übergang von der Apathie der offiziellen Staaten zur betroffenen Zivilgesellschaft. Seit ewig beschäftigten sich Staaten oder/und staatlich übergreifende Akteure mit diesem Konflikt – ohne Lösung, heute übernimmt die Zivilgesellschaft zunehmend Rollen und ersetzt die Rolle der Staaten. Die BDS-Bewegung, das Kairos-Dokument und die vielen globalen, regionalen und nationalen Initiativen sind gewachsen und stellen Israel und seine Verbündeten vor die realen Herausforderungen, indem sie für Gerechtigkeit für Palästina und die Palästinenser arbeiten.

5. Schrittweise Veränderung der internationalen öffentlichen Meinung von der Verhandlung mit Israel als „Demokratie“ zur Apartheid.

Wo steht Kairos Palestine heute?
Ich möchte nicht vorwegnehmen, was wir in den paar nächsten Tagen diskutieren wollen. Durch das Einbringen meiner Gedanken hoffe ich, uns gern als Palästinenser und als eine globale Gemeinde zu empfinden. Diese Gedanken sind nicht meine persönlichen Hoffnungen und Ziele. Es ist das, was wir als kollektives palästinensisches Volk uns wünschen als Kameradschaft zwischen uns ebenso von der internationalen Gemeinschaft.
National: * Arbeiten wir mit Kirchen und Organisationen und Initiativen; arbeiten wir mit und innerhalb der NCCOP (National Coalition of Christian Organisations in Palestine – Kairos Palestine) … der „Offene Brief“ vom 12. Juni 2017 an die weltweite Ökumene ist ein Wendepunkt. *Stärken wir die christliche Präsenz durch Weiterarbeit in Versammlungen und Treffen mit christlichen Führern und der Gemeinde in Palästina … um mehr über ihre Schwierigkeiten zu erfahren und wie wir darauf antworten sollen. Die christliche Gegenwart zu erhalten ist keine Angelegenheit für ein kleines Grüppchen, sondern ist eine nationale Angelegenheit, um die Gestaltung der Gesellschaft als Ganze und ihren Pluralismus zu erhalten. *Arbeiten wir mit anderen Teilen der Gesellschaft … Gaza ist ein Beispiel dafür; sie haben dort jetzt eine muslimische Bewegung zur Unterstützung der Kairos-Bewegung. Nablus und die Arbeit dort ist ein anderes Beispiel zur Arbeit mit Muslimen und Samaritanern. *Arbeiten wir mit säkularen Bewegungen, besonders mit PNGO (=Palästinensisches NGO-Netzwerk) und PHROC (Palestine Human Rights Organisations Council); übersetzen wir Fakten-Beobachtung in nationale Strategie. *Arbeiten wir mehr mit der Jugend. Stärken wir die erst kürzlich eingerichtete Kairos-Jugendbewegung. *Schreiben wir und bringen wir das Buch „Introduction to Palestinian Theology“ (Einführung in die palästinensische Theologie) in verschiedenen Gebieten unter die Leute … Die Einführung in der Al-Najah Universität war ein Meilenstein, denn sie ist die größte Universität und dort studieren haupt-sächlich muslimische Studenten. *Die Arbeit mit der Al-Najah Universität über die Durchführung einer christlichen Konferenz über „Christen in der arabischen Welt – Palästina als Modell“ , welche im März 2018 (?2019?) durchgeführt wird. *Halten wir das Thema präsent und geben wir Stellungnahmen ab zu verschiedenen nationalen und internationalen Themen. *Arbeiten wir mit den Palästinensern innerhalb der Grünen Linie.

International:
*Setzen wir den theologischen Dialog mit Kirchen, wissenschaftlichen Fachleuten, internationalen Theologen aus verschiedenen Teilen der Welt fort. *Verteilen wir die „Easter und „Christmas Alerts“ (im Deutschen „Christfest 2018 -Ein Begleiter durch den Advent“ AphorismA-Verlag ISBN 978-3-86575-589-6), um die Situation von Jerusalem und Bethlehem und ihrer Bürger zu schildern. *Erweitern wir das globale „Kairos für Gerechtigkeit“. *Bewegen wir uns mehr in den globalen Süden. *Stärken wir BDS und arbeiten wir mit mehr Kirchen. *Stärken wir die „Kommt und seht“-Kampagnen (Einladungen zu gezielten Reisen) *Arbeiten wir in Partnerschaft mit „Christ at the Checkpoint“, um evangelische (evangelikale?) Christen herauszufordern.

Die Zukunft:
*Bleiben wir bei unserer nationalen Arbeit, lassen wir die nationale christliche Stimme nicht verstummen und unterstützen wir alle Initiativen. *Arbeiten wir mit den Kirchen, aber öffnen wir uns für die Gesellschaft und nehmen wir teil an den allgemein gültigen Anliegen und ändern (verstärken) wir die Strategie der Anwaltschaft, weisen wir „christlich flaue Diplomatie“ zurück, wie sie im Offenen Brief zu lesen ist. *Stärken wir BDS und boykottieren wir die Pro-Apartheid-Kirchen und Theologen.

*) Rifat Kassis ist palästinensischer Christ und wurde in Beit Sahour geboren. Er ist aktiver Menschenrechts-, politischer und Gemeindeaktivist, Autor und Sprecher. Er wurde arretiert und mehrmals von Israel eingesperrt. Er ist Co-Autor von Kairos Palestine und dessen Koordinator seit dessen Anfängen.      Übersetzt von Gerhilde Merz     Quelle

Sprache und Ausgrenzung - "Sprache und Ausgrenzung", so lautet der Titel des Vortrags von Sprachwissenschaftlerin Sabine Schiffer. - „Denken Sie jetzt nicht an einen rosa Elefanten.“ So veranschaulicht Sabine Schiffer das Dilemma unserer Aufmerksamkeitssteuerung. Denn fast jeder hat jetzt unwillkürlich einen rosa Elefanten vor Augen. In einem Vortrag, den die Sprach- und Medienwissenschaftlerin auf Einladung der jüdischen Gemeinde in Marburg gehalten hat, erläutert Schiffer, wie unbedarfte Sprache im Journalismus antisemitische Vorbehalte schüren kann. Wir dokumentieren den Vortrag hier im Wortlaut. - Sabine Schiffer

„Reden wir nicht nur, handeln wir lieber…“ Ein Satz wie dieser bezeugt, dass der Handlungscharakter von Sprache allgemein unterschätzt wird. Dabei kann man spüren, wie Schimpfworte und andere sprachliche Bösartigkeiten verletzen. Dass jedoch Sprechen Handeln ist, und was man mit sprachlichen und anderen Zeichen bewirken kann, ist spätestens seit dem Aufkommen der Sprechakttheorie von John L. Austin in Fachkreisen anerkannt.

Sprachliche und bildliche Zeichen steuern Aufmerksamkeit. Mit Zeichen lässt sich lenken - und zwar bewusst oder unbewusst. Fordere ich Sie auf „Denken Sie jetzt nicht an einen rosa Elefanten!“, dann lenke ich Ihre Aufmerksamkeit auf die Vorstellung eines rosa Elefanten – auch, wenn ich diese Aufforderung explizit verneine. Unser Unterbewusstsein erkennt Verneinung nicht. Egal, wie man sich zu einem Sachverhalt äußert. Allein dadurch, dass man von etwas spricht, lenkt es Aufmerksamkeit und erklärt einen Sachverhalt damit für relevant. Und irrational, wie wir Menschen nun einmal sind, halten wir Dinge nicht zwingend für relevant, wenn sie wahr sind, sondern wenn sie möglichst oft wiederholt wurden. Es ist so banal, wie effektiv: Wiederholen ist überzeugen.

Inzwischen ist etwas mehr Wissen der Kognitionswissenschaft, also der Wie-das-menschliche-Gehirn-so-tickt-Wissenschaft, in die öffentliche Debatte gedrungen – etwa, wenn von Rahmung durch Kontext, auf Neudeutsch „Framing“ die Rede ist (vgl. George Lakoff/ Elisabeth Wehling). Die Debatte über das gefährliche Framing der „Hart-aber-Fair“-Redaktion bei einer Sendung mit dem Titel „Flüchtlinge und Kriminalität“ im Sommer 2018 hat gezeigt, wie wenig Bewusstsein über das Funktionieren sprachlicher Zeichen sogar bei Menschen vorhanden ist, die mit derlei Zeichen arbeiten. So twitterte die „Hart-aber-Fair“-Redaktion von Frank Plasberg folgende Antwort auf die Vorwürfe über den leichtfertigen Umgang mit Sprache und Ressentiments: „Framing? Als Journalisten können wir mit diesem Begriff wenig anfangen. Wir versuchen das, was Menschen beschäftigt, so darzustellen, wie es ist.“

Diese Aussage offenbart ihre ganze Naivität darin, dass sie unterstellt, dass man Realität einfach abbilden könne – wobei man sich subjektiver Zeichen bedienen muss. Ein Bewusstsein für die Konstruiertheit jedweder Darstellung – also für die   >>>

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Israel calls upon Germany to defund organizations showing a critical perspective of Israel - Jonathan Ofir - 17. 12. 2018 - Last week, the German newspaper Die Tageszeitung reported that Israel asked German Chancellor Angela Merkel to stop funding the Jewish Museum in Berlin, among other institutions (cited in Haaretz).

The reason behind the demand was the museum’s exhibition on Jerusalem, which “presents a Muslim-Palestinian perspective of the city,” the report said.

The letter was sent directly to the chancellor’s bureau and not through the Israeli embassy, where Merkel was also asked to defund other organizations that Israel claimed were anti-Israeli. These included the Berlin International Film Festival, pro-Palestinian Christian organizations, and the Israeli site +972 Magazine, which receives funding from the Heinrich Böll Foundation.

The Israeli paper Yediot Aharonot picked this up and asked the Israeli government for a response. Here it is:


“The prime minister raised the issue of defunding Palestinian and Israeli groups and non-governmental organizations that depict Israel Defense Forces as war criminals, support Palestinian terrorism and call for boycott of the State of Israel. Israel will continue fighting these organizations”.

This contains an obvious indirect reference to the military whistleblower organization Breaking the Silence.  >>>

60% of the 10,500 protesters treated for injuries in Gaza were shot by Israeli forces in the legs - Kate on December 14, 2018 -  Israeli forces deployed along the volatile border with the Gaza Strip have fired live rounds at rock-throwing Palestinian protesters ever since demonstrations against Israel’s long-running blockade of Gaza began in March. And for eight months, Israeli snipers have targeted one part of the body more than any other — the legs. The Israeli army says it is responding to weekly assaults on its frontier by Palestinians armed with stones, grenades and firebombs. The military says it opens fire only as a last resort, and considers firing at the lower limbs an act of restraint. Still, 175 Palestinians have been shot to death, according to an Associated Press count. And the number of wounded has reached colossal proportions. Of the 10,511 protesters treated at hospitals and field clinics in Gaza so far, at least 6,392, or roughly 60 percent, have been struck in the lower limbs, according to Gaza’s Health Ministry. At least 5,884 of those casualties were hit by live ammunition; others have been hit by rubber-coated metal bullets and tear gas canisters. The upsurge in violence has left a visible mark on Gaza that will likely remain for decades to come. It is now common to see young men walking through dilapidated streets on crutches. Most have legs bandaged or fitted with a metal frame called a fixator, which uses pins or screws that are inserted into fractured bones to help stabilize them….

Gaza’s amputees face death, dashed dreams under blockade
Gaza City (Asia Times) 12 Dec by Mohammed Dahman — When Palestinian cycling champion Alaa al-Daly rode to the eastern edges of the Gaza Strip earlier this year to join a demonstration against a decade-long Israeli blockade, he had no idea it would end with the loss of his leg and career. The 21-year-old athlete had finished his training early on March 30 and cycled over to join thousands in a march along the Israeli-occupied border zone … Daly says the Israeli authorities on multiple occasions have prevented him from traveling abroad to compete in cycling competitions, and so a central demand of the “Great March of Return” – an end to the blockade – resonated with him. The 2018 Asia Games were coming up in August in Jakarta, and Daly was eager to represent his people. On that first day of the protests, he recounted, “I was on my bike, about 250 meters from the barbed wire, when suddenly a bullet from an Israeli sniper stationed at the border hit my right leg.” The gunshot was only the first shock for Daly. In the span of eight days following the injury, doctors performed eight operations on Daly in an attempt to save his leg. Finally, they found themselves with no choice but to amputate it, shattering the cyclist’s hopes to ever return to his beloved sport, which he had been perfecting since childhood.  >>>

17. 12. 2018



Ein neues Bild im "SHOP BEHIND THE WALL" - Jerusalem - von einem Künstler aus Nablus
Foto Ursula Mindermann



Im Februar wird bei Abi Melzer, dass seit Jahren vergriffene Buch von Ilan Pappe, neu erscheinen:

Ilan Pappe
DIE ETHNISCHE SÄUBERUNG PALÄSTINAS.



Dass Buch kann jetzt schon bei ihm bestellt werden
(abimelzer@t-online.de).

Es wird 20,--€ kosten

bei Gruppenbestellungen ab 10 Ex.  mit 30% Nachlass

Ausgeliefert wird mit Rechnung im Februar 2019.

BIB Aktuell #45: Unmut über Israel ist nicht Antisemitismus - Ein wichtiger Essay in der New York Times  - Michelle Goldberg - Letzte Woche gingen die Ergebnisse einer EU-Studie zum Antisemitismus durch die Medien. Demnach fühlen sich Juden viel mehr angegriffen als bisher bekannt. Zwei Gründe für diesen Widerspruch zu bisher Bekanntem sind: Die Studie war nicht repräsentativ, vielmehr konnte teilnehmen wer wollte. Zum anderen überließ es die Studie den Befragten selbst, Ereignisse als antisemitisch einzuordnen. Der Verdacht liegt nahe, dass daher viele Teilnehmende Unmut über Israel als Ausdruck von Antisemitismus werteten; denn der Unterschied zwischen diesen Einstellungen wird heute vielfach vernebelt.

Von großer Bedeutung ist daher, dass in der New York Times, dem liberalen Leitmedium der USA-Presse, ein Aufsatz von Michelle Goldberg erschien, in dem sie deutlich macht, dass Antizionismus nicht mit Antisemitismus gleichzusetzen ist. Dabei geht sie auch auf die Situation der Juden in den USA ein und auf die neue außenpolitische Strategie von Ministerpräsident Netanyahu, der nationalistische europäische Politiker wie Viktor Orban (trotz dessen antisemitischer Kampagne gegen George Soros) und Matteo Salvini hofiert, weil er sich ihre Unterstützung für seine Politik, z.B. gegenüber dem Iran, erhofft.

Am Montag hat Rashida Tlaib, Mitglied der Demokratischen Partei aus Michigan – im November als erste palästinensische Amerikanerin in den Kongress gewählt – die BDS-Bewegung öffentlich unterstützt, die durch wirtschaftlichen Druck auf Israel die Rechte der Palästinenser sichern will. Damit ist sie nach Ilhan Omar, der Abgeordneten der Demokraten aus Minnesota, das zweite neue Kongressmitglied, das die BDS-Bewegung unterstützt.

Keines der bisherigen Kongressmitglieder unterstützt BDS; die Bewegung ist in der amerikanischen Politik ein Tabu, aus mehreren Gründen. Ihre Gegner argumentieren, Israel als Ziel ökonomischer Bestrafung herauszugreifen, sei unfair und diskriminierend, da Israel nicht im entferntesten der schlimmste Verletzer der Menschenrechte sei. Darüber hinaus unterstütze die Bewegung das Recht der palästinensischen Flüchtlinge und ihrer Nachkommen auf Rückkehr nach Israel, was zu einem Ende des Staates Israel als mehrheitlich jüdischer Staat führen könne. (Viele BDS-Unterstützer setzen sich für einen binationalen Staat für beide Völker ein). Natürlich wurde die Auffassung von Tlaib und Omar von konservativer Seite in den USA – und nicht nur von dieser – als antisemitisch angeprangert.

Dieser Vorwurf ist unzutreffend. Die Gleichsetzung von Antizionismus mit Antisemitismus hat etwas von einem Taschenspielertrick, der auf der Annahme basiert, Israel sei die Verkörperung des jüdischen Volkes auf der ganzen Welt. Sicherlich ist manche Kritik an Israel antisemitisch, aber man kann sehr wohl gegen den jüdischen Ethno-Nationalismus Stellung nehmen, ohne ein Eiferer zu sein. In der Tat wird es immer absurder, den israelischen Staat als Stellvertreter für die Juden schlechthin zu betrachten, angesichts der Art und Weise, in der die gegenwärtige israelische Regierung sich mit weit rechtsgerichteten europäischen Bewegungen mit antisemitischen Wurzeln verbrüdert.

Die Interessen des Staates Israel und der Juden in der Diaspora können manchmal übereinstimmen, sie waren jedoch nie identisch. Rechtsgerichtete Antisemiten haben bisweilen den Zionismus unterstützt, weil sie Juden in ihren Ländern nicht haben wollten – ein deutliches Beispiel ist die polnische Regierung in den 1930er Jahren.

Umgekehrt gibt es eine lange Geschichte des jüdischen, sowohl säkularen als auch religiösen, Antizionismus oder Nichtzionismus. Im Jahr 1950 traf Jacob Blaustein, Präsident des American Jewish Committee, mit dem israelischen Ministerpräsidenten David Ben-Gurion eine Vereinbarung, in der Ben-Gurion zusagte, nicht den Anspruch zu erheben, für die amerikanischen Juden zu sprechen. “Die Juden der Vereinigten Staaten, als eine Gemeinschaft und als Individuen, haben keine politische Bindung an Israel“, sagte Blaustein damals.

Jahrzehnte später wäre eine solche Stellungnahme des American Jewish Committee – oder einer anderen wichtigen jüdischen mainstream-Organisation – undenkbar. Ein Konsens, dass „die jüdische Identität auf Israelismus reduziert werden kann“, ist – so sagte mir Eliyahu Stern, Dozent für moderne jüdische Geschichte an der Universität Yale – „etwas, das sich in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts in Amerika entwickelt hat.“

Die zentrale Bedeutung Israels für die jüdische Identität der amerikanischen Juden hat die liberalen amerikanischen Juden zeitweise in eine unangenehme Lage gebracht, da sie hier, wo sie eine Minderheit sind, den multiethnischen Pluralismus verteidigen, während sie ihn in Israel, wo die Juden die Mehrheit bilden, unaussprechlich finden.  >>>


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12. 12. 2018

 

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11. 12. 2018

 

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