DAS PALÄSTINA PORTAL

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Täglich neu - Nachrichten, Texte die in den deutschen Medien fehlen. Politisch unabhängig, gegen Gewalt und Rassismus, einem gerechten Frieden verpflichtet

 

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Die christliche Kirche wirft Israel vor zu Weihnachten über Enteignungsgesetz abzustimmen - Die christlichen Kirchen im Heiligen Land beschuldigten Israel heute des "Zynismus", weil einen Tag vor Weihnachten in der Regierung über den Entwurf eines Gesetzes abgestimmt wird, der die rückwirkende Enteignung  gepachteter Immobilien erlauben würde.

"Der Staat Israel hat entschieden, zynisch und mit Absicht am Sonntag, wenn die ganze christliche Welt im Begriff ist Weihnachten zu feiern, einen beleidigenden und rassistischen Gesetzentwurf, der speziell die Christen in Israel diskriminiert, vorzulegen", kritisierten sie in einem Komuniquee.

Die Vertreter der wichtigsten christlichen Kirchen – der griechisch-orthodoxen, armenischen und katholischen – sowie der maronitische und der koptische Erzbischof und andere, hielten am Sonntag Morgen im Zentrum von Notre Dame in der Altstadt von Jerusalem eine Dringlichkeitssitzung ab.

Die Unstimmigkeiten zwischen den israelischen Behörden und den Kirchen betreffen diesen Gesetzesentwurf, der die Enteignung von Grundstücken, die an Unternehmen oder Zivilpersonen verkauft oder verpachtet wurden, sowie Steuern auf Immobilien ermöglicht, die historisch von der Zahlung von Steuern ausgenommen waren, und von denen ein großer Teil im von Israel besetzten palästinensischen Territorium liegt.

Im Oktober hatten die christlichen Repräsentanten die israelische Exekutive gebeten, diesen  Gesetzesentwurf zurückzuziehen, den sie nach der Februarkrise wegen der Auferlegung von Kommunalsteuern als eine "Enteignung" betrachten, was zur Schließung der Grabeskirche in Jerusalem als Akt des Protestes führte.

Die christlichen Kirchen verweisen darauf, dass sich die israelische Regierung verpflichtet habe, alle Gesetzgebungsverfahren während der Verhandlungen über die sie betreffende fiskalische und legislative Politik Israels, die der Amtsinhaber der israelischen Regionalkooperation, Tzachi Hanegbi, leitet, auszusetzen.

"Das läuft dem ausdrücklichen Versprechen des Premierministers (Benjamin Netanyahu), den 'status quo', der seit Jahrzehnten zwischen der Kirche, dem Staat und seinen Institutionen besteht, zuwider ", stellten sie heute fest.

"Man kann einen so eigensinnigen und zynischen Schritt nicht erklären, der ein rassistisches Gesetz ausgerechnet dann vorantreibt, wenn hunderte Millionen Christen ihre Seelen mit Gefühlen des Glaubens, der Hoffnung, der Versöhnung und Brüderlichkeit zwischen allen Religionen füllen", fügten sie hinzu.          Quelle               Übersetzung: K. Nebauer

Betlehems Bürgermeisterin: "Stadt kann der Schöpfer des Friedens in Palästina sein - und für die Welt" - Sie ist Christin, sie ist Wissenschaftlerin und vor allem eine Frau. Vera Baboun entspricht nicht der europäischen Vorstellung eines Bürgermeisters im Nahen Osten. 2012 wurde sie als erste Frau gewählt.

In ihrer Amtszeit wurde sie zur Lichtfigur für arabische Frauen und viele Palästinenser. Weil sie die Stadt, die als Symbol des Friedens gilt, zur „Stadt mit einer Botschaft“ machte. Weil sie ihre fünf Kinder immer von Hass fernhalten wollte, nachdem ihr Mann als politischer Aktivist im Gefängnis saß und 2007 verstarb. Weil sie Bethlehem (dem sie eine Liebeserklärung als Buch auf Französisch widmete: „Pour l’amour de Bethléem“) trotz der politischen Eskalation der vergangenen 15 Jahre noch immer für den Ort hält, der „Frieden für die ganze Welt“ sein kann.

KURIER: Bethlehem als Symbol des Friedens – ist das nicht paradox im Nahen Osten?
- Vera Baboun: Ich sehe Bethlehem anders. Es ist nicht nur eine Stadt, Bethlehem hat eine Botschaft und Werte. Ich bin hier geboren und aufgewachsen, wurde mit diesen Werten aufgezogen. Für mich ist Bethlehem der Besuch der Geburtskirche an einem normalen Sonntag. Wie es heuer drei Millionen Pilger taten. Gott sei Dank bleiben mittlerweile einige auch über Nacht, unsere 60 Hotels haben 98 Prozent Auslastung.

Wie ist die aktuelle Lage in Bethlehem nach den jüngsten Unruhen im Westjordanland?
- Die Unruhen waren in Ramallah, hier ist es ruhig. Aber egal wo etwas passiert, es betrifft immer das ganze Westjordanland. Im Jahr 2002 hat sich alles geändert.   >>>

Palestinian Muslims: How do you celebrate Christmas?
 

Palestinians perform 'dabke' as the Christmas lights go up in Ramallah
 

Islam in Deutschland - So verbringe ich als Muslim mit meiner Familie Weihnachten - Als Muslim gehe ich gerne auf Weihnachtsmärkte, esse den Christstollen und habe als Kind Geschenke bekommen. Überrascht? Das ist noch längst nicht alles. Ein Erfahrungsbericht von Said Rezek - Muslime scheuen Weihnachtsmärkte wie der Teufel das Weihwasser, so das gängige Vorurteil. Manche denken sogar, Muslime würden hierzulande Weihnachtsmärkte in Wintermärkte umbenennen- oder gar verbieten wollen. Abgesehen davon, dass ich keine Muslime kenne, die jemals eine derartige Forderung erhoben hätten, wäre ich sehr traurig darüber.

Jedes Jahr aufs Neue spaziere ich über die Märkte mit ihren Ständen in den unterschiedlichsten Städten, sei es in Essen, Köln, Aachen oder Münster. Meine Frau hält häufig Ausschau nach Dekoration und Handwerkskunst, während ich mir das Teesortiment näher anschaue. Glühwein hingegen kommt uns als Muslime nicht in die Tasse. Uns beiden gefällt vor allem die schöne Beleuchtung, die lecker duftenden Gerüche und die gute Laune auf dem Weihnachtsmarkt.

Geschenke zu Weihnachten und zum Opferfest

Als erkennbarer Muslim ist jedoch nicht alles toll auf den Weihnachtsmärkten. Meine Frau trägt ein Kopftuch und manchmal sind wir ziemlich unangenehmen Blicken ausgesetzt. Was in den Köpfen jener Menschen vor sich geht, können wir nur vermuten. Möglicherweise sind sie überrascht, dass auch Muslime hier unterwegs sind. Dabei haben wir viele muslimische Freunde und Bekannte, die gerne auf Weihnachtsmärkte gehen.

Meine ersten Weihnachtserinnerungen reichen weit in die Kindheit zurück. Meine Eltern, die auch bekennende Muslime sind, machten mir und meinen Geschwistern Weihnachtsgeschenke. Sie wussten um die Bräuche hierzulande und versuchten zu vermeiden, dass wir uns gegenüber unseren christlichen Mitschülern benachteiligt fühlen. Das Gegenteil war der Fall, denn schließlich wurden wir zum muslimischen Zucker- und Opferfest auch beschenkt.

Als Kind am Krippenspiel teilgenommen

Ich kann mich noch schwach daran erinnern, dass ich in der Grundschule bei der Aufführung des Krippenspiels teilgenommen habe. Umso besser weiß ich noch, dass meine Eltern an diesem Tag sehr stolz auf mich waren. Die Aufführung hat wohlgemerkt in einer Kirche stattgefunden und meine Eltern haben in der ersten Reihe gesessen.

Weihnachtsgeschenke unterm Tannenbaum; Foto: picture-alliance/dpa

Gelebte Tradition - nicht nur bei Christen: "Angefangen von 'O Tannenbaum' über 'Kling, Glöckchen' bis hin zu 'Stille Nacht, heilige Nacht'. Auch wenn ich keine religiösen Gefühle mit den Texten verbinde, vermittelten sie mir gerade als Kind Geborgenheit. Außerdem gehören die Lieder aus meiner Sicht zum Allgemeinwissen, das jeder beherrschen sollte. Unabhängig davon, ob jemand Christ ist oder nicht", berichtet Said Rezek.

Dort haben wir auch diverse Weihnachtslieder gesungen, von denen ich heute noch einige auswendig aufsagen könnte. Angefangen von "O Tannenbaum" über "Kling, Glöckchen" bis hin zu "Stille Nacht, heilige Nacht". Auch wenn ich keine religiösen Gefühle mit den Texten verbinde, vermittelten sie mir gerade als Kind Geborgenheit. Außerdem gehören die Lieder aus meiner Sicht zum Allgemeinwissen, das jeder beherrschen sollte. Unabhängig davon, ob jemand Christ ist oder nicht.

Jesu Geburt im Koran und der Bibel

Was viele Nichtmuslime hingegen nicht wissen: Die Geburt von Jesu ist ausführlich im Koran beschrieben. Der Hauptunterschied zwischen Christen und Muslimen besteht wiederum darin, dass Jesus im Islam ein Prophet – und nicht der Sohn Gottes ist, wie es in der Bibel geschrieben steht.  >>>

State of Palestine: PM Hamdallah turns on Bethlehem Christmas lights
 

Christians in Gaza try to celebrate Christmas under Israeli occupation
 

Einsame Weihnachten - Auf dem Weg nach Ägypten soll Jesus in Gaza vorbeigekommen sein – heute sinkt dort die Zahl der Christen drastisch - Weihnachten ist für die christliche Gemeinde im Gazastreifen das wichtigste religiöse Fest. Das hat auch mit der politischen Lage zu tun. - Benjamin Hammer - 23.12.2018

Die katholische Gemeinde im Gazastreifen ist zahlenmäßig eine der kleinsten der Welt. Der Leiter der Gemeinde heißt Mario da Silva. Der Priester stammt aus Brasilien und lebt seit sieben Jahren im Gazastreifen. Er spricht von noch rund 1100 Christen. Die Zahlen sorgen ihn:

Manche sagen, dass die Zahl schon unter 1000 gefallen ist. Bei den Katholiken ist die Zahl deutlich niedriger. Wir sind 138. Unsere Sorge ist, dass diese Zahl weiter sinkt. Jedes Jahr. Vor zehn Jahren gab es insgesamt 4000 bis 5000 Christen in Gaza. Wir haben also in zehn Jahren mehr als 70 Prozent unserer christlichen Bevölkerung verloren.

Christen gab es im Gazastreifen schon im fünften Jahrhundert. Jesus Christus soll auch schon einmal hier gewesen sein. In der Bibel steht, dass Maria und Josef mit dem Jesuskind nach Ägypten flohen. „In dieser Zeit führte die Route von Bethlehem und Jerusalem nach Ägypten über Gaza. Die heilige Familie lief laut der Tradition also hier entlang. Auch auf ihrem Rückweg“, erklärt da Silva. Heute, 2000 Jahre später, sind die christlichen Gemeinden von Gaza in ihrer Existenz bedroht. Laut Priester da Silva liegt das vor allem an den schlechten humanitären Bedingungen im Küstenstreifen. In den letzten zehn Jahren kam es drei Mal zum Krieg zwischen der Hamas, die Gaza kontrolliert, und Israel. Die Menschen leiden unter der weitgehenden Blockade des Küstenstreifens durch Israel und Ägypten. Aber auch unter dem innerpalästinensischen Machtkampf zwischen der Hamas und der Fatah-Bewegung. Weihnachten, erzählt Mario da Silva, habe für die Christen in Gaza eine ganz besondere Bedeutung.

Am Anfang fand ich das merkwürdig: Für die Christen hier ist Weihnachten wichtiger als das Osterfest, das Fest der Auferstehung also. Ich habe dann aber verstanden, warum das so ist. Weihnachten feiern wir die Geburt des Friedensfürsten. Weihnachten ist das Fest des Friedens. Und die Menschen hier sehnen sich nun einmal nach Frieden.

Auf den Straßen des Gazastreifens weihnachtet es im Moment überhaupt nicht. Gaza ist eine islamische Gesellschaft, in der die islamistische Hamas mit harter Hand regiert. Die Christen von Gaza beteuern: Die Hamas und ihre muslimischen Nachbarn machten keine Probleme. Dennoch habe sich die wirtschaftliche Lage unter der Hamas verschlechtert, sagt Dschamil Tarasi, ein pensionierter Chirurg und Christ.

Wenn Du nicht Mitglied der Hamas bist, hast Du im Gazastreifen schlechte Karten. Egal ob Du Muslim bist oder Christ. Früher war ein bestimmter Anteil von Jobs für Christen reserviert. Aber unter der Hamas gibt es das nicht mehr. Das ist ein weiterer Grund, warum viele von uns den Gazastreifen verlassen, um woanders einen Job zu suchen.  >>>

State of Palestine: Christmas tree lit up at Bedouin village threatened with demolition
 

Festive Christmas market lights up Old City - Jerusalem

Christmas Tree Lighting in Bethlehem 2018

Ihr Kinderlein kommet  - Im Nahen Osten wird es eng: Die Geburtenraten sind hoch. Das hat nicht nur religiöse, sondern auch politische Gründe. - Vor 100 Jahren lebten zwischen Mittelmeer und Jordantal 700.000 Menschen, heute sind es 13 Millionen. In Gaza ist die humanitäre Lage schon jetzt angespannt, eine Bevölkerungsexplosion droht. Aber auch im Zentrum Israels sind ökologische und soziale Folgen zu spüren. - Benjamin Hammer - 9.12.2018

Volle Konzentration auf der Geburtsstation des Al-Shifa-Krankenhauses im Gazastreifen: Die Hebammen feuern eine 30-jährige Palästinenserin an. Bis zur Geburt ihres Kindes werden nur noch ein paar Minuten vergehen. Fast 60.000 Kinder wurden im vergangenen Jahr im Gazastreifen geboren. Die Bevölkerung wächst so schnell, wie an nur wenigen anderen Orten der Welt. Im Küstenstreifen leben fast zwei Millionen Palästinenser. Laut den Vereinten Nationen könnte sich diese Zahl in den nächsten 30 Jahren mehr als verdoppeln. Hany el Whedy ist der Direktor des palästinensischen Zentrums für Gesundheitsinformation. Der Mann ist Mitte 40 und hat sechs Kinder. Alle würden eine gute Ausbildung genießen, sagt er. Das sei für ihn die wahre Freude. Doch zum Job des Gesundheitsexperten gehört auch, ein Auge auf das rasante Wachstum der Bevölkerung zu haben. Der Gazastreifen gehört schon heute zu den Gebieten mit der höchsten Bevölkerungsdichte weltweit. Die humanitäre Lage ist angespannt – wegen der weitgehenden Blockade durch Israel und Ägypten – und wegen des innerpalästinensischen Machtkampfes.

Überall stehen wir vor Herausforderungen. Bei der Gesundheit, der Umwelt, der Bildung. Es besteht schon jetzt ein großes Risiko, dass Seuchen ausbrechen. Wenn wir das Wachstum der Bevölkerung nicht eindämmen, kommt es zur Explosion. Wohin sollen die Menschen dann gehen? Und wie sollen sie leben?

Hany el Whedy, selbst Vater von sechs Kindern, beobachtet als Gesundheitsexperte in Gaza das Bevölkerungswachstum. Foto: BR | Benjamin Hammer

In über 75 Gesundheitszentren im Gazastreifen werden Verhütungsmittel verteilt – kostenlos. Doch wissen die Palästinenser davon? In den Schulen des islamisch geprägten Küstenstreifens gibt es jedenfalls keinen Sexualkundeunterricht. Auf dem Schreibtisch des Gesundheitsexperten Hany el Whedy liegt der Koran. Wie im Christentum und im Judentum ist es im Islam ein Ideal, viele Kinder zu kriegen.

Wenn ich über unsere Daten mit Politikern des palästinensischen Parlamentes rede, dann sehe ich ihnen das Dilemma förmlich an. Das Dilemma zwischen dem Islam und den Zahlen.

Nicht nur im Gazastreifen wächst die Bevölkerung rasant. Auch im benachbarten Israel und im Westjordanland ist das der Fall. Vor 100 Jahren lebten in der gesamten Gegend zwischen Mittelmeer und Jordantal 700.000 Menschen. Heute sind es 13 Millionen.  >>>

Palestine, NC Christmas Parade 2018
 

Halbstern und Davidmond - 23. Dezember 2018 - An den Hand-in-Hand-Schulen in Israel sitzen jüdische und muslimische Kinder in einer Klasse.Dieses Miteinander, so die Hoffnung, sollen sie eines Tages in die Gesellschaft tragen. - Alexandra Föderl-Schmid

Vor der Tür stehen jede Menge kleiner Gummistiefel, aus dem Inneren des Bungalows ist ein Lied zu hören, zuerst in hebräischer Sprache, dann auf Arabisch. 19 Kinder sitzen auf grünen Plastikstühlen im Kreis, dazwischen die beiden Lehrerinnen Adi Angert und Shehanaz Nasser. Die eine ist Jüdin, die andere Muslimin, sie trägt ein Kopftuch.

Jede der Lehrerinnen benutzt ihre Sprache, die Kinder sprechen sowohl Arabisch als auch Hebräisch. Das ist eine Besonderheit, denn in ganz Israel gibt nur acht bilinguale Schulen - obwohl zwanzig Prozent der Bevölkerung arabische Israelis sind. Vor zwanzig Jahren haben sich jüdische und arabische Eltern und Pädagogen zusammengetan und die Organisation Hand in Hand gegründet, das Zentrum für jüdisch-arabische bilinguale Bildung in Israel. 1998 wurden die ersten Schulen in Jerusalem und Galiläa eröffnet, inzwischen gibt es sechs Hand-in-Hand-Einrichtungen mit insgesamt 1850 Schülern. Jene in Beit Berl, rund 25 Kilometer von Tel Aviv entfernt, mit einem Kindergarten und einer ersten Klasse ist die jüngste Einrichtung, sie wurde 2015 eröffnet.  >>>>


Frühere  Tage finden sie im chronologischen Archiv >>>
 

 

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Netanyahus Regierung in der Krise- Koalition beschließt vorgezogene Wahlen in Israel  >>>

 

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23. 12. 2018

 

Abbas kündigt Neuwahlen in Palästina an
Palästinenserpräsident Mahmud Abbas hat angekündigt, das von der radikalislamischen Hamas kontrollierte palästinensische Parlament aufzulösen und binnen eines halben Jahres Neuwahlen abhalten zu lassen.
Das palästinensische Verfassungsgericht habe ein entsprechendes Urteil gefällt "und das müssen wir sofort umsetzen", sagte Abbas am Samstag bei einem Treffen mit Vertretern der palästinensischen Führung in Ramallah. Wann das Urteil des Verfassungsgerichts in Ramallah gefallen war, teilte Abbas nicht mit.

Mit einer Auflösung des Parlaments würde Abbas den Druck auf seine Widersacher von der Hamas deutlich erhöhen.  >>>

 

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23. 12. 2018

 

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PCHR- Weekly Report On Israeli Human Rights Violations in the Occupied Palestinian Territory (13 – 19 December 2018)  >>>

 

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22. 12. 2018

 

54 Palestinian Children Killed, Over 900 Detained Since 2018  >>>

 

2018 one of the bloodiest years for Palestinian children under Israel occupation  >>>

 

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No Vaccination for Palestinian Children, Decides the Occupying Power, Israel  >>>

 

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