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Das Palästina Portal - Taeglich neu - Nachrichten, Texte die in den deutschen Medien fehlen. Politisch und finanziell unabhaengig, gegen Gewalt und Rassismus, einem gerechten Frieden verpflichtet


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NIE WIEDER
NIEMAND
NIRGENDWO


 

Der Missbrauch von angeblichem Antisemitismus ist moralisch verabscheuungswürdig. Es waren Hunderte von Jahren nötig und Millionen von Opfer, um Antisemitismus – eine spezielle Form von Rassismus, die historisch zum Genozid führte – in ein Tabu zu wandeln. Menschen, die dieses Tabu missbrauchen, um Israels rassistische und genozidale Politik gegenüber den Palästinensern zu unterstützen, tun nichts anderes, als die Erinnerung an jene jüdischen Opfer zu schänden, .... Ran Ha Cohen mehr >>>

 

Interview mit Wolfgang Benz:
Wie beurteilen Sie die Boykottbewegung palästinensischer Nichtregierungsorganisation, die unterstützt wird von israelischen Friedensaktivisten und Holocaust-Überlebenden?

Wer diese Bewegung als antisemitisch abstempelt, hat primär ein politisches Interesse – und kein Interesse an Aufklärung und Frieden. Wer die Boykott-Bewegung, der ich persönlich ganz ferne stehe, im Kern als antisemitisch bezeichnet, hat schon Partei ergriffen und sich fanatisieren lassen – und ist zu keinem unbefangenen Urteil mehr fähig
.

 

Nahum Goldmann (ehem. Präsident des Jüdischen Weltkongresses):
“Wir müssen begreifen, dass das Leid der Juden, das sie durch den Holocaust erlitten, nicht mehr als Schutzschild dienen kann, und wir müssen ganz sicher davon Abstand nehmen, den Holocaust zur Rechtfertigung unseres Tuns heranzuziehen. Wenn Menachem Begin die Bombardierung des Libanon unter Verweis auf den Holocaust rechtfertigt, begeht er eine Art >Hillul Haschem< [ein Sakrileg], eine Banalisierung der heiligen Tragödie der Shoah, die nicht als Begründung für eine politisch zweifelhafte und moralisch verwerfliche Politik missbraucht werden darf.“

 

 


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Iraels Politik ist zynisch, autoritär und reaktionär“

Aussagen eines Psychologen zum Konflikt Israels mit den Palästinensern/ Antisemitismus oder nicht?


Arn Strohmeyer

Da schreibt ein Psychologe über Israel: „Der grundsätzliche Blick Israels auf die Welt ist – gemessen an westlichen Standards – zynisch, autoritär und reaktionär. Der Vorrang von Gewalt und Herrschaft ist das Kennzeichen der israelischen Identität und Erfahrung geworden. Sie ragt heraus aus der Welt von Thomas Hobbes [englischer Philosoph 1588-1679], in der ein ewiger Krieg wütet – ein Krieg zwischen Herrn und Sklave, den Harten und den Weichen, den Siegern und den Opfern. Die israelische Realität ist das Produkt und die Widerspiegelung des zionistischen Traums und der kolonialistischen Realität.“

Für Beobachter und Kenner der Vorgänge in Israels/Palästina enthält diese Feststellung wenig Neues, für die Verteidiger der Politik des zionistischen Staates ist sie vermutlich schlimmer Antisemitismus. Aber der Verfasser, der in englischer Sprache schreibt (sein Name soll erst später genannte werden), belässt es dabei nicht, sondern er versucht, das Wesen des Zionismus und die Auswirkungen dieser Ideologie auf die israelische Politik zu ergründen. Waren die Zionisten ursprünglich davon ausgegangen, dass Palästina „leer“ und deshalb für die kolonialistische Besiedlung gut geeignet gewesen sei („ein Land ohne Volk für das Volk ohne Land“), so mussten sie nun bei ihrer Ankunft in Palästina am Ende des 19. Jahrhunderts feststellen, dass das Land keineswegs leer, sondern voll besiedelt war.

Für den Zionismus stellte sich die Frage: Was soll mit diesen Menschen – der indigenen arabischen Bevölkerung – geschehen? Die Antwort war klar: Um einen rein jüdischen Staat zu schaffen, mussten sich die Zionisten von dieser „überschüssigen“ Bevölkerung befreien. Ihre Rechte anzuerkennen und mit ihnen zusammenzuleben haben die Zionisten (von ein paar human gesinnten „Kulturzionisten“ abgesehen) gar nicht in Erwägung gezogen. Um den zionistischen Traum zu erfüllen, eben die Gründung eines eigenen Staates, war man entschlossen, hart gegen die „Eingeborenen“ vorzugehen, was nicht schwer war, denn diese waren schwach, rückständig und arm.


Wie also mit diesen arabischen Menschen umgehen? Der Autor schreibt: „Sie waren nicht Teil einer Gleichung. Sie waren für die Zionisten eigentlich gar nicht vorhanden, waren ‚unsichtbar‘ und kamen in den Visionen und Plänen der Zionisten gar nicht vor. Die einheimische Bevölkerung musste ausgesondert und ausgeschieden (eliminated) werden. Der Autor schreibt: „Der Krieg gegen die Eingeborenen (natives) war schlicht und einfach ein Teil der Umwandlung der Natur des Landes, und sie waren ein anderes Element der Natur, man musste sie [die Eingeborenen] erobern und sie bekämpfen wie die Sümpfe, die Hitze und die Malaria.“


In dieser frühen Zeit der Besiedlung Palästinas erschienen die dort lebenden Araber den Zionisten nicht einmal als eine Herausforderung, sondern lediglich als ein Ärgernis, ein Missstand. Wenn sie Widerstand gegen ihre Verdrängung von ihrem Land leisteten, dann betrachteten die Zionisten das schlicht als „kriminelle Gewalt“. Dieser Widerstand war immer „illegal“. Palästinensische Widerstandskämpfer wurden als „Gangster, Räuber und Banditen“ bezeichnet. Oder man prangerte sie als „Invasoren und Aggressoren“ an. Mit Blick auf die Verfolgungen in der jüdischen Geschichte sah man in palästinensischen Widerständlern auch „heidnische Antisemiten“, die Pogrome gegen friedliche Juden begingen, sogar der Vergleich mit der spanischen Inquisition wurde benutzt.


Was eine vollständige Umkehrung der wirklichen Verhältnisse in Palästina war: Denn die Palästinenser waren die Opfer des großen zionistischen Traums, und die Zionisten waren völlig blind für die Tatsache, welch große Ungerechtigkeit sie mit der Umsetzung ihrer Utopie schufen. Der Höhepunkt dieser Auseinandersetzung waren dann die Nakba bzw. der Krieg 1948/49, der – so der Verfasser – in erster Linie ein Krieg gegen die Palästinenser war, erst in zweiter Linie ein Krieg gegen die arabischen Nachbarstaaten. Die Palästinenser sollten in der Nakba vertrieben und enteignet werden, und außerdem sollte unter allen Umständen die Gründung eines palästinensischen Staates verhindert werden. Beide Ziele haben die Zionisten einschließlich der Gründung ihres Staates im Mai 1948 erreicht.


Was sie aber nicht schafften: Die Zionisten hatten gehofft, dass die Welt die palästinensischen Flüchtlinge vergessen würde – durch Aussterben bzw. durch Aufgehen in den arabischen Staaten. Der Name Palästina sollte wie seine einstigen Bewohner nicht mehr erwähnt werden, sie sollten aus dem Gedächtnis und dem Bewusstsein völlig verschwinden. Das Land sollte künftig nur noch „Israel“ heißen. Sollten diese Menschen und ihre Ansprüche doch noch einmal auf der Weltbühne auftauchen, dann würde man sie für „illegitim“ erklären.


Der Autor bezeichnet das zionistische Unternehmen in Palästina als das, was es bis heute ist: als Siedler-Kolonialismus. Die Zionisten scheuen heute dieses Wort wie der Teufel das Weihwasser, dabei war >>>

Gaza hatte einen Besuch
 

Palestine Update Nr. 239 – *Unteilbare Gerechtigkeit: Warum Unterstützer von Palästina an der Seite anderer unterdrückter Gesellschaften stehen müssen* - Nada Elia - 2. 5. 2019 - (Nada Elia ist palästinensische Schriftstellerin und politische Kommentatorin in der Diaspora)
 

*Kämpfe und Solidarität hängen ab von dem Verständnis, dass wir in ein globales Gewebe eingebunden sind“ - Ein „Erdbeben“ geschah im Kongress, berichtete Mondoweiss im vergangenen Monat, als ein ursprünglich von MitarbeiterInnen der Demokratischen Partei vorgeschlagener Gesetzes-entwurf zur Verurteilung des Antisemitismus innerhalb von Stunden nach intensivem Organisieren und Aktivismus als unpassend bezeichnet und signifikant umgemodelt wurde. Der Entwurf wurde mit der Intention entworfen, die Kongressmitarbeiterin Ilhan Omar aus Minnesota zum Schweigen zu bringen, die angegriffen wurde, weil sie den überredenden Einfluss des American Israel Public Affairs Committee (AIPAC) auf die Politik der USA kritisierte und für die Unterstützung der Gerechtigkeit für Palästinenser sprach.

Anti-rassistische Graswurzel-Organisatoren waren schnell bei der Hand, um extreme Islamophobie und Rassismus hinter den Angriffen auf Omar zu entdecken – deren Fürsprache für andere marginalisierte Gesellschaftsanteile keinen „zunehmenden“ Zorn über sie gebracht hatte – und waren erzürnt über den Text des Entwurfes, der Antisemitismus kritisierte und nicht auch den schwelenden anti-schwarzen, anti-muslimischen, anti-arabischen und anti-Einwanderer-Strom, der sich auch über die ganze Nation ausbreitete.

 

*Kritik an Israel mundtot machen* - Sie bestanden darauf, dass nichts, das Omar gesagt oder geschrieben hat, irgendetwas mit Antisemitismus zu tun habe. Die Angriffe auf sie kommen von einer anderen Seite, einer, um die Kritik an Israel mundtot zu machen und nicht um des Schutzes der Juden willen. Schließlich: wenn diese Demokraten aufrichtig an der Sanktionierung von Antisemiten interessiert gewesen wären, hätten sie eine Stellungnahme über Präsident Donald Trump und viele andere herausgeben müssen, deren Meinungen schwerere Konsequenzen haben würden als alles, was Omar sagen konnte.

 Der Stachel im Antisemitismus wie auch die Angriffe in den USA sind verbunden mit der Umarmung des weißen Nationalismus durch die Trump-Administration, und nicht durch irgendwelche Aktionen, die je durch muslimische amerikanische Führer hervorgerufen worden wären. Nichtsdestoweniger drückten viele ihre Enttäuschung über den Text des neuen modifizierten Gesetzesentwurf aus und beschwerten sich, dass er das Thema „verwässere“, indem er Antisemitismus mit Islamophobie und Fremdenfeindlichkeit verbinde. Einige wollten, dass der Entwurf nur den Antisemitismus verurteile, wie es im ursprünglichen Text der Fall war; andere empfanden, er solle nicht eingeschränkt werden auf die Verurteilung des Antisemitismus, während die Verurteilung von anti-arabischem Rassismus und Islamophobie längst überfällig wären. Dennoch, das „Erdbeben“ – das seismographisch-politische Moment, in dem wir in USA leben – ist zum Teil günstig für ein besseres Verständnis für den Kampf der Palästinenser innerhalb des größeren globalen Kontext von über-militarisiertem Siedler-Kolonialismus, staatlich sanktionierter Gewalt gegen des Wahlrechts beraubter Gemeinden und institutionalisiertem politischem Rassismus. 

Omars Aktivismus vor ihrer Wahl lag bei Wohnen, Rechten von Einwanderern, voll bezahlter öffentlicher Bildung und Gesundheitsvorsorge für alle – sie wurde nur angegriffen, wenn sie für die Rechte der Palästinenser sprach (AFP). Die meisten Aktivisten, die in den Kampf für Gerechtigkeit für Palästinenser involviert sind, sind vertraut mit dem, was wir mit dem PEP-Syndrom bezeichnen: „Progressive Except for Palestine“ (=zunehmende Ausnahme für Palästina). Es ist die Mauer, an die wir stoßen, wenn wir Anti-Rassismus diskutieren, aber unsere Zuhörer schließen Palästina nicht ein; wir können über Souveränität und Selbstbestimmung der Indigenen reden, aber unsere Befürworter können das nicht auf die Palästinenser ausweiten.

Vor kurzem hat der Autor Steven Salaita einen Artikel unter dem bezeichnenden Titel „Außer für Palästinenser“ geschrieben, in dem er die Möglichkeit, mit der Zeit zu gehen in Frage stellt, wenn er den Kampf der Palästinenser ausspart.

In der Tat glaube ich, dass das Übergehen das Anliegen negiert. Gerechtigkeit ist unsichtbar: Sobald wir sie einem Volk verweigern, privilegieren wir ein anderes, und das ist nicht gerecht – das ist Rassismus. Aber die Demokratische Partei im allgemeinen mit ganz wenigen Ausnahmen ebenso wie ein großer Prozentsatz der Liberalen, ist von PEP betroffen. Sie sind progressiv – mit Ausnahme für Palästinenser. Sie haben Omar nur kritisiert, wenn sie Israels Gewalttätigkeit gegenüber den Menschenrechten von Palästinensern angesprochen hat. 

Ein Phänomen, das in palästinensischen Aktivistenkreisen weniger diskutiert wird, ist POOP,  oder Progressive Only On Palestine (= sich der Zeit anpassen außer für Palästina). Das Argument, das POOPs im Munde führen, ist, dass Palästina außergewöhnliche Charakteristika benennt: USA ist direkt involviert im Aufrechthalten von Israels Ungerechtigkeit und Okkupation (als wären die Vereinigten Staaten nicht selbst auf okkupiertem Land), unsere Steuern finanzieren die Verbrechen Israels (als wenn sie nicht auch die Verbrechen der USA bezahlen würden, sowohl hier wie auch global).

Und wir sind keine unparteiischen Mediatoren im Palestina/Israel-Konflikt (als wenn wir das im Krieg zwischen Saudi-Arabien und Yemen gewesen wären oder in den militärischen Angriffen Nicaraguas und Guatemalas auf deren verarmte indigenen Bevölkerungen). Man kann nicht „fortschrittlich“ sein, wenn man sich nicht gegen alle Formen des Rassismus stellt, auch den anti-schwarzen und den anti-Zuwanderer-Rassismus, die Homophobie und die Transphobie.

Man kann nicht an Selbstbestimmung für das einheimische Volk eines Landes glauben – wie für Palästinenser in ihrem eigenen Heimatland – wenn man sich nicht verantwortlich fühlt für die Vorteile, als Siedler auf Turtle Island leben zu dürfen. Man kann nicht Israels Diebstahl von palästinensischem Land und seinen Bodenschätzen anklagen, wenn man sich nicht gegen den Umwelt-Rassismus und die Umwertung von Wohnvierteln in den USA stellt. Dennoch gibt es Leute, die das Gefühl haben, das Verbinden unserer Kämpfe könnte diese eher schwächer werden lassen als sie zu stärken und anzureichern.    

*Ein allgemeiner Kampf* - Aber diese Kämpfe sind eins und das Gleiche: wenn wir uns über die Gewalt der israelischen Okkupation aufregen, müssen wir uns auch aufregen über die Über-Militarisierung der Polizei der USA als ein Ergebnis der Offiziere, die,  ihre Ausbildung in Israel oder durch israelische Armeeveteranen erhalten, um die Verschärfung der Gesetze durchzusetzen.  

Wenn wir uns aufregen über Israels Diebstahl an palästinensischen Naturschätzen, müssen wir uns auch aufregen über die Dakota Pipeline (Wasserleitung), die quer durch Sioux-Land läuft. Wasser ist Leben in Nordamerika ebenso wie in Palästina. Das Leben von jungen Afroamerikanern, die im ganzen Land durch rassistische Polizei getötet werden, ist genau so wertvoll wie das Leben von Palästinensern, die von israelischen Soldaten und Siedlern umgebracht werden. Das Verständnis, dass wir uns in einem gemeinsamen Kampf befinden, passt nicht nur, wenn wir PEPs die Ungerechtigkeit gegenüber Palästina erklären, die das besser aufnehmen, wenn wir zu ihnen von der Parallelität zwischen der Kriminalisierung von Farbigen in den USA und Israels Kriminalisierung von Palästinensern sprechen. 

Es sollte auch POOPs helfen, die sich harten Zeiten gegenübersehen, wenn sie die Bedeutung des allgemeinen Kampfes gegen einen größeren Unterdrücker erfassen. Dieses Verständnis von gemeinsamem Kampf wird jeden Tag deutlicher durch den Aktivismus und die Organisationsarbeit von muslimischen FührerInnen wie Linda Sarsour, Rashida Tlaib und Ilhan Omar, die Israels reaktionäre Politiken laut verurteilen, aber auch – und genau so viel – aufstehen gegen Rassismus jeglicher Art, einschließlich Antisemitismus und für fortschreitende Kämpfe zugunsten von Gleichheit und Gerechtigkeit in den USA, an der Grenze zwischen USA und Mexiko, und im Jemen, Iran, in Venezuela und anderen Ländern.

*Alle Formen von Rassismus verurteilen* - Erinnern wir uns schließlich, dass Tlaib nicht wegen ihrer Hilfe für Palästina gewählt wurde, sondern wegen ihres lokal begründeten Aktivismus und der Organisierung ihrer Vaterstadt Detroit. Die Wähler, die sie gewählt haben, waren überwiegend Afroamerikaner, und viele von ihnen haben vielleicht bis zu ihrer Wahl von Palästina noch nie etwas gehört – aber sie wählten sie, weil sie in ihrer Stadt gegen die Umwertung von Wohnvierteln und Umwelt-Rassismus kämpfte.

Omar’s Aktivismus vor ihrer Wahl drehte sich um Wohnraum, Rechte von Einwanderern, kostenfreie öffentliche Bildung und Gesundheitsfürsorge für alle. Sie wurde nur angegriffen, wenn sie über die Rechte der Palästinenser sprach, aber wir können sie nicht nur unterstützen in ihrer Zuneigung zu Palästina – und alle anderen sehr wichtigen Agenden weglassen, die sie rundherum betreut. Überschneidung von verschiedenen Aktivitäten ist keine Einbahnstraße, noch sollte sich Solidarität auf Gegenseitigkeit beziehen: Ich unterschreibe dein Anliegen, wenn du meines unterschreibst.

Die Notwendigkeit, alle Arten von Rassismus, Sexismus, Fremdenfeindlichkeit, Klassenkampf und mehr zu verurteilen und sie abzulehnen müssen auch die Aktivitäten von POOP informieren, die verstehen müssen, dass Palästina keine Ausnahme ist, und dass dieses mit anderen Kämpfen zusammen zu sehen, keine Verwässerung ist sondern kritisches Engagement.

Überschneiden von verschiedenen Themen ist keine Einengung, noch sollte Solidarität ein Geschäft werden: Ich unterzeichne deine Petition, wenn du die meine unterschreibst. Kämpfe zwischen den Bereichen und Solidarität hängen von dem Verständnis ab, dass wir in uns in einem globalen Netzwerk befinden, dass Gerechtigkeit unteilbar ist und dass, wenn wir nicht zusammenstehen über willkürliche Grenzen von Nationalstaat, Religion, Ethnizität, Sexualität hinweg, dann sind wir Teil des Problems.    

*Verteidiger der Menschenrechte* - Dieses Verständnis wurde in einem kürzlich gewährten Interview mit Nadia Ben Youssef, der Co-Direktorin des Adalah-Projekts für Gerechtigkeit klargemacht: sie erklärte, dass Adalah kein einziges nur auf Palästina ausgerichtetes Projekt im letzten Jahr ausgerichtet habe. „Anti-Zionismus ist nicht das gleiche wie Antisemitismus“. Daran liegt es, warum es problematisch sein könnte, die beiden zu vergleichen. Stattdessen bringt man ihn zusammen mit anderen laufenden und rassen-gerechten Organisationen. „Unsere ganze Theorie über den Austausch kann geklärt werden, indem man Israel/Palästina aus seiner Sonderstellung herausnimmt“ erklärte Ben Youssef und fügte hinzu: „Ich will nicht noch mehr Aktivisten für die Rechte der Palästinenser. Ich möchte mehr Verteidiger der Menschenrechte“.

Und erst kürzlich wurde dies von Alexandra Ocasio-Cortez auf Twitter so ausgedrückt: „Einfach gesagt: Ich glaube nicht daran, dass man Kinder in Käfige steckt – einfach als selbstverständlich gedacht. Mir ist es wurscht, ob es amerikanische Kinder sind oder mexikanische, oder palästinensische. Ich stimme auch dagegen, dass an der Grenze der USA Zölle eingehoben werden. Das sind nicht meine Werte! Wäre unvereinbar mit meinen Werten, Fonds irgendwo anzulegen“. Diese jungen und heranwachsenden Führer, Organisatoren und Aktivisten, die sich miteinander verbunden fühlen im gemeinsamen Kampf mit Leuten, die nicht wahlberechtigt sind, und deren Werte in der Unteilbarkeit der Gerechtigkeit liegen, gibt marginalisierten  Gesellschaften Hoffnung in sonst sehr herausfordernden Zeiten.    Quelle    Quelle Update   
(Übers.: Gerhilde Merz) 

Haneen Zoabi spricht in Bonn vor einem Publikum über Israel. - 6. 5. 2019 - Ludwig Watzal - Zoabi hält eine Vorlesung vor dem Institut für Palästinakunde in Bonn.

"Die Alten werden sterben, und die Jungen werden vergessen", wie David Ben-Gurion, Israels erster Premierminister, einmal sagte. Haneen Zoabi präsentierte sich als lebendiges Gegenbeispiel. Zoabi konzentriert sich auf Palästinenser, die in Israel leben und die die israelische Staatsbürgerschaft besitzen. Sie bot einen recht erstaunlichen Einblick in die "Demokratie Israels".

Zoabi, 1969 in Nazareth geboren, gehört zur arabischen Minderheit in Israel. Von 2009 bis 2019 war sie Mitglied des israelischen Parlaments. Nach dem neuen "Nationalitätsgesetz" soll die 20-prozentige arabische Minderheit nicht existieren. Das Gesetz definiert Israel als den Nationalstaat des jüdischen Volkes, in dem nur die Juden das Recht auf Selbstbestimmung haben. Die arabische Minderheit kann von einem solchen Recht wie dem indigenen Volk Palästinas nicht Gebrauch machen.

Die Rednerin machte deutlich, wie dramatisch die Übertragung von Macht und Reichtum nach der Gründung des Staates Israel war. Vor 1948 besaßen die einheimischen Palästinenser 83 Prozent des Landes, heute nur noch 2,3 Prozent, obwohl sie 20 Prozent der Einwohner Israels ausmachen. Die Vertreibung von über 700.000 Menschen im Jahr 1948, die in Palästina die Mehrheit stellte, machte sie zu einer Minderheit, die bis 1966 unter einem harten Militärregime lebte.  

Bis dahin konnten die Palästinenser in Israel ihre Identität nicht durchsetzen. Stattdessen mussten sie um ihr bloßes Überleben kämpfen und als billige Arbeiter arbeiten. Diejenigen, die während des Krieges von 1948 aus ihren Dörfern flohen, aber in der Zuständigkeit des Staates Israel blieben, wurden rechtlich als "anwesende Abwesende" eingestuft, eine Kategorie, die zur Rechtfertigung der Beschlagnahmung ihres Landes verwendet wurde. Das israelische Militärregime nahm ihr Land für "öffentliche Zwecke" in Besitz und verteilte es nur an Juden. Die israelische Militärherrschaft zielte nicht nur darauf ab, ihre Identität zu beseitigen, sondern auch sie als Volk zu ersetzen. So erhielten die meisten palästinensischen Dörfer beispielsweise hebräische Namen.

Für Zoabi bedeutete die Gewährung der israelischen Staatsbürgerschaft paradoxerweise eine Schwächung ihrer Identität und ein Leben am Rande der israelisch-jüdischen Gesellschaft.

Das israelische Schulsystem fördert die Unterlegenheit der arabischen Bevölkerung ein. Es erlaubt den Palästinensern nicht, ihre palästinensische Identität und Geschichte zu behaupten. Israel hüllt seine diskriminierende Politik in ein gesetzliches Gewand. Laut Zoabi  enthalten nicht weniger als 85 Gesetze die Privilegien, die Überlegenheit, die Diskriminierung, den Rassismus und eine in Stein gemeißelte jüdische Mehrheit.

Zoabi zeigt, dass der offizielle Slogan Israels als "demokratischer und jüdischer" Staat ein Widerspruchin sich ist. Wenn er zum jüdischen Staat erklärt wird, kann er nicht demokratisch sein, indem er die große nicht-jüdische Minderheit ausschließt.  Für sie haben die Israelis für sich selbst ein psychologisches und mentales Ghetto errichtet, und sie glauben wirklich, dass es kein palästinensisches Volk gibt. Aber, wie sie bestätigt: "Wir Palästinenser sind keine Einwanderer oder Geister." Wenn Israelis Zoabi sagen, dass es 20 oder mehr arabische Länder gibt, in denen Palästinenser leben können, sagt sie ihnen," und ihr[Juden] habt 200 Staaten", in die ihr zurückkehren könnt. Tatsächlich kamen die meisten Israelis[oder ihre Eltern] als Einwanderer aus allen Teilen der Welt nach Palästina.  Aber sie bestand darauf, dass sie es könnte, aber sie fordert nicht die Vertreibung der Juden. Sie und die Palästinenser akzeptieren, mit Israelis zusammenzuleben, die aus dem Ausland kamen, wenn auch nur auf der Grundlage der Gleichheit. Sie sagt, dass die größte Waffe der Palästinenser die Gerechtigkeit ihrer Sache ist, die die Welt erkennen muss.

"Wenn Israel sich selbst und den Staat dekolonisiert, dann können wir in einem normalen Zustand leben."  Zoabi kämpft mutig dafür, dass Israel seine diskriminierenden Gesetze abschafft und zu einer echten Demokratie wird. Das ist der Hauptgrund, sagte sie, warum zionistische Parteien wiederholt versucht haben, ihre parlamentarische Immunität aufzuheben. Zoabi sagte, dass Israel in den 1980er Jahren tatsächlich ein rassistischer Staat war. Heute hat sie den Staat Israel als faschistisch bezeichnet.  Während der Begriff skandalös erscheint, neigen die von ihr genannten Beispiele für israelische Maßnahmen dazu, diese Bezeichnung zu rechtfertigen. Zoabi glaubt nicht an die Fähigkeit der israelischen Gesellschaft, sich zu bessern. Sie fordert den internationalen Druck auf Israel zu erhöhen, auch im Rahmen der BDS-Kampagne (Boykott, Veräußerung und Sanktionen).    Übersetzt mit DeepL.com     Quelle

 

Haneen Zoabi addresses an audience about Israel in Bonn - Ludwig Watzal - „The old will die, and the young will forget“ as David Ben-Gurion, Israel’s first Prime Minister,  once said. Haneen Zoabi presented herself as the living counterexample. Zoabi focuses on Palestinians living in Israel which hold Israeli citizenship. She offered a quite astonishing inside view of „Israel’s democracy“.

Bild links - Zoabi lectures before the Insitute of Palestine Studies in Bonn

Zoabi, born in Nazareth in 1969, belongs to the Arab minority in Israel. From 2009 till 2019 she was a member of the Israeli parliament. According to the new „Nationality Law,“ the 20 percent Arab minority is not supposed to exist. The law defines Israel as the nation-state of the Jewish people in which only the Jews have the right of self-determination. The Arab minority can’t make use of such a right as the indigenous People of Palestine.

The speaker made clear how dramatic the transfer of power and wealth was after the establishment of the State of Israel. Before 1948 native Palestinians owned 83 percent of the land, today only 2.3 percent, although they make up 20 percent of the inhabitants of Israel. Having been a majority in Palestine, the expulsion of over 700,000 people in 1948 turned them into a minority living under a harsh military regime until 1966. 

Till that time, the Palestinians in Israel couldn’t assert their identity. Instead, they had to struggle for mere survival and had to work as cheap laborers. Those who fled from their villages during the war of 1948 but remained within the jurisdiction of the State of Israel were legally classified as “present Absentees”, a category used to justify the confiscation of their land. The Israeli military regime took their land for „public purposes,“ and distributed it to Jews only. The Israeli policy under military rule aimed not only at erasing their identity but also to replace them as a people. For example, most Palestinian villages were assigned Hebrew names.

For Zoabi, the granting of Israeli citizenship paradoxically meant weakening their identity and living at the margin of Israeli Jewish society.

The Israeli school system promotes the inferiority of the Arab population. It doesn’t allow the Palestinians to assert their Palestinian identity and history. Israel casts its discriminatory policies in a legislative garb. According to Zoabi, no less than 85 laws consecrate and maintain the privileges, the superiority, the discrimination, the racism, and a Jewish majority set in stone.

Zoabi demonstrates that the official slogan of Israel as „democratic and Jewish“ state is a contradiction in terms. If it is declared as a Jewish state, it cannot be democratic by excluding the substantial non-Jewish minority.  For her, Israelis are built for themselves a psychological and mental ghetto, and they truly believe that there are no Palestinian people. But, as she affirms: „We Palestinians are not immigrants or ghosts.“ When Israelis tell Zoabi that there are 20 odd Arab countries in which Palestinians can live, she tells them,“ and you [Jews] have 200 states”, to which you could return. Indeed, most Israelis [or their parents] came from every corner of the globe as immigrants to Palestine.  But she insisted that she could but she does not call for the expulsion of the Jews. She and Palestinians do accept to live with Israelis who came from abroad, though only on the basis of equality. She says that the Palestinians’ greatest weapon is the justice of their cause, that the world must recognize.

„When Israel will decolonize itself and the state, then we can live in a normal state.“  Zoabi is fighting courageously for Israel to abolish its discriminatory laws and become a true democracy. That is the main reason, she said, why Zionist parties have repeatedly attempted to lift her parliamentary immunity. Zoabi said that in the 1980s Israel was indeed a racist state. Today she designated the State of Israel as fascist.  While the term appears outrageous, the examples she gave about Israeli measures tend to vindicate that designation. Zoabi does not believe in the capacity of Israeli society to mend its ways. She calls on international pressure on Israel, including through the BDS campaign (boycott, divestment, and sanctions).    Quelle

Hanin Zoabi-Veranstaltung: WUK-Vorstand sagt ab, Forum beharrt  - aik_newsletter@antiimperialista.org - 7. 5. 2019 - Der WUK-Vorstand hat uns heute Nachmittag (6.5.19) die Absage der Veranstaltung mit Hanin Zoabi mitgeteilt. Das WUK werde erpresst und sei in seiner Existenz bedroht, wurde uns im Nachgang erklärt. Man verwies auf den Beschluss des Wiener Gemeinderates, nach der es keine Zusammenarbeit mit der „antisemitischen BDS-Bewegung“ geben dürfe – eine die Grundrechte auf Meinungsfreiheit eklatant einschränkende Resolution im Geiste Netanyahus und Trumps.

Im WUK-Forum gab es in der Folge eine Diskussion, bei der Vertreter der Veranstalter, namentlich Fritz Edlinger, Leo Gabriel und Willi Langthaler dazu aufriefen, Zivilcourage zu zeigen und die immer enger werdenden demokratischen Spielräume zu verteidigen. Das WUK solle dem Geist seiner Gründung, dem Widerstand, treu bleiben. Letztlich fiel der mehrheitliche Beschluss, die Veranstaltung dennoch zu ermöglichen. Auch Mitglieder des Vorstandes pflichteten dem bei.
www.antiimperialista.org/de/content/wuk-vorstand-sagt-ab-forum-beharrt

 


Petition "Lasst Hanin sprechen"
 - Innerhalb von 24h haben an die Hundert Menschen das Schreiben an den WUK-Vorstand und die Wiener Vizebürgermeisterin unterschrieben, unter anderen der emer. altkatholische Bischof Bernhard Heitz; die bekannte bildende Künsterin Ona B., bildende Künstlerin, erste Obfrau des WUK; Omar Al Rawi, SPÖ-LA-Abgeordneter in Wien und David Stockinger, Vorsitzender der SPÖ Schwechat; Iris Hefets, Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost
 

 


Für die Rede- und Meinungsfreiheit sorgen - Appell an den Vorstand des WUK und die zukünftige Vizebürgermeisterin Birgit Hebein -
Gegenwärtig wird auf das Wiener Werkstätten- und Kulturhaus (WUK) Druck ausgeübt, eine für den 9. Mai geplante Veranstaltung mit Frau Hanin Zoabi abzusagen – wegen angeblichem Antisemitismus. Zoabi ist eine arabischsprachige ehemalige Knesset-Abgeordnete, die sich unermüdlich und mit persönlichem Einsatz für gleiche Rechte für alle, insbesondere auch für Frauen, einsetzt und für einen Staat ohne Diskriminierung, für alle seine Bewohner wirbt. Dieses Engagement ist vollständig im Sinne der UN-Menschenrechtscharta sowie des internationalen Rechts und steht in der Tradition des umfassenden Kampfes für Demokratie im Sinne der Aufklärung.   www.antiimperialista.org/de/content/lasst-hanin-sprechen 

 



Gerhilde Merz, ehemals Evangelische Frauenarbeit (Brot für Hungernde), Aktivistin von Pax Christi Österreich -
Ein Beispiel: Als noch junge Knesset-Angehörige (von der kleinen arabischen Fraktion) war sie mit auf der Marvi Marmara, dem ersten Schiff, mit dem eine große Gruppe von Friedensaktivisten aus aller Welt unter türkischer Flagge zum Entsatz der Bevölkerung an der Küste von Gaza landen wollte. Das geschah am 30./31.Mai 2010.  Alle an Bord Befindlichen waren unbewaffnet, wie auch die israelische Marine feststellen musste, die das Schiff enterte und dabei 9 Personen tötete (und weitere 54 z.T. schwer verletzte). Mannschaft und Passagiere auf dem Friedensboot wurden gefesselt und streng bewacht … Da nahm Hanin Zoabi alle ihr zur Verfügung stehende Autorität zusammen und forderte die Militärs zum Gespräch heraus.   www.antiimperialista.org/de/content/gerhilde-merz-birgit-hebein-und-vincent-abbrederis

 



Uschi Schreiber, Kulturarbeiterin/Stadtplanerin/GF Aktionsradius Wien
- Gerade in Konflikten und bei Konfliktthemen ist es wichtig, dass alle Seiten und Meinungen zugelassen und gehört werden, dies ist für mich das Wesen von Demokratie und Friedensarbeit. Als Kulturarbeiterin in Wien möchte ich mich persönlich für Meinungs-, Diskurs- und Diskussionsfreiheit einsetzen und gegen politische Veranstaltungsinterventionen aussprechen, auch gegen vorschnelle Antisemitismusvorwürfe, die Menschen zum Schweigen bringen sollen. In meiner eigenen Kultur- und Veranstaltungstätigkeit (Aktionsradius Augarten, Kulturnetz, Aktionsradius Wien) habe ich diese zerstörerischen Mechanismen bereits mehrfach kennengelernt. Zuletzt hat am 19. März 2019 die israelische Schriftstellerin Lizzie Doron, Tochter einer Holocaustüberlebenden, im Aktionsradius Wien davon berichtet, wie sie aus einer preisgekrönten Repräsentantin der jüdisch-israelischen Second-Generation-Literatur in Israel zur „Verräterin“ wurde, weil sie als engagierte Friedensaktivistin in ihren letzten beiden Büchern nicht nur die jüdische, sondern auch die palästinensische Tragödie beleuchtet.   www.antiimperialista.org/de/content/unterst%C3%BCtzungsschreiben-uschi-schreiber

 



Unterstützung Ona B., erste Obfrau des WUK

www.antiimperialista.org/de/content/unterst%C3%BCtzung-ona-b

 



Appell Linde Waber

www.antiimperialista.org/de/content/unterst%C3%BCtzung-linde-waber

 

 

Brief eines Grünen der ersten Stunde

www.antiimperialista.org/de/content/schreiben-richard-langthaler-birgit-hebein

 



Das WUK und die Meinungsfreiheit - Brief an die MitarbeiterInnen des WUK anlässlich der geplanten Veranstaltung mit Hanin Zoabi am 9. Mai  -
von Willi Langthaler, für die Plattform „Palästina Solidarität Österreich“
www.antiimperialista.org/de/content/das-wuk-und-die-meinungsfreiheit

 



In der Zwischenzeit hat Hanin Zoabi drei Stationen ihrer Tour absolviert


Stuttgart
www.antiimperialista.org/de/content/veranstaltung-mit-der-knessetabgeordneten-hanin-zoabi-am-030519-dem-internationalen-tag-der 

Frankfurt
www.antiimperialista.org/de/content/kurzbericht-der-veranstaltung-mit-hanin-zoabi-frankfurt 

Bonn - (Siehe auch die Übersetzung oben)
http://betweenthelines-ludwigwatzal.com/2019/05/06/haneen-zoabi-addresses-an-audience-about-israel-in-bonn 



Nochmals die Veranstaltungsankündigung -
www.antiimperialista.org/de/content/kolonialismus-undoder-demokratie

Quelle - Antiimperialistische Koordination

Als israelische und deutsche Truppen Seite an Seite in Bayerns Gräben kämpften. - Und Gideon Levy war da, um es zu sehen und unbequeme Fragen über die Vergangenheit zu stellen. - Gideon Levy - 4. Mai 2019 -

NÜRNBERG, Deutschland - N. trägt die schwarze Wollbalaclava, die er während der operativen Tätigkeit immer trägt. Nur seine dunklen Augen sind sichtbar. Diego's Kiefer sind ebenfalls durch eine schwarze Maulkorb verbunden. N. ist ein israelischer Soldat, der in Mitzpeh Adi, Jezreel Valley lebt und in Oketz, der Hunde-Spezialeinheit der israelischen Verteidigungskräfte, dient. Diego ist sein Hund - ein belgischer Hund, der in Deutschland ausgebildet wurde. N. bellt seine Befehle auf Deutsch aus. "Sitz!" befiehlt er, und Diego setzt sich unterwürfig neben seinen Herrn.

Diego ist nach Hause zurückgekehrt, wo er vor zwei Jahren geboren wurde und wo er zu einem Kampfhund ausgebildet wurde, der in der Lage ist, Menschen zu terrorisieren und extrem grausam zu sein, wie von seinem Meister angeordnet. N. und Diego sind nie getrennt, Tag und Nacht. Letzten Monat standen sie zusammen auf einem Hügel im Herzen eines bayerischen Waldes. Nur wenige Tage zuvor hatten die beiden - Soldat und Hund - noch ihr Ding zu Hause gemacht: Sie nahmen an einer Razzia in der Nacht auf ein Haus im palästinensischen Dorf Kobar bei Ramallah teil, die die Bewohner fast zu Tode erschreckte. Die Kinder, Frauen und älteren Bewohner erwachten zu dem schrecklichen Anblick von Hund und Meister, der in ihr Haus eingedrungen war - zusammen mit der üblichen Ergänzung von Dutzenden maskierter Soldaten. Jetzt, Anfang April, befinden sich der Israeli und sein Hund in einem Wald in Süddeutschland, unweit der tschechischen Grenze, und siw warten auf die Ankunft des imaginären Feindes.

N. und Diego sind mit der Aufklärungseinheit der Fallschirmtruppenbrigade der IDF hierher gekommen, um an der ersten Übung eines israelischen Bataillons auf deutschem Boden teilzunehmen. Sie nehmen an einer jährlichen Übung teil, die nun zum zehnten Mal von einer deutschen Panzerbrigade und NATO-Bündnistruppen durchgeführt wird.

Durch Zufall ist Diego kein Deutscher Schäferhund. Einige der " Reservehunde " in Oketz gehören zu dieser Rasse, aber anscheinend gibt es eine Grenze, wie sehr man Geschichte und Symbolik verspotten kann. Ein israelischer Soldat, der einem in Deutschland ausgebildeten Kampfhund auf deutschem Boden, unweit von Nürnberg, der Stadt der Gesetze und Prozesse, Befehle auf deutsch erteilt. Das Einzige, was fehlte, war, dass der Hund ein Deutscher Schäferhund sein sollte.

Lt. Y., der Kommandant der beiden Hunde und ihrer Betreuer, zog auch schnell seine schwarze Sturmhaube an. Und um sich von Journalisten fernzuhalten. "Offensichtlich ist es spannend, Hatikva auf deutschem Boden zu singen", sagt er und verweist auf Israels Nationalhymne. "Unsere Vorfahren waren in diesen Wäldern und haben so gekämpft, wie wir jetzt hier kämpfen."

Kimbo schließt sich uns an. Er ist 6 Jahre alt, kein Kampfhund, hat aber einen scharfen Geruchssinn, der ihn in die Lage versetzt, Sprengstoffe zu erkennen. D. ist sein Betreuer. Zu Hause in Rehovot hat er einen Dobermannpinscher. In Oketz zu dienen ist erstaunlich, sagt D. "Es gibt ein Tier bei mir, das von mir abhängig ist, und ich bin wie sein Vater, der sich um alles für ihn kümmert."  ...  weiter in der google Übersetzung >>>
 
Übersetzt mit www.DeepL.com/Translator                         Die englische Originalquelle

Wenn sich Journalisten weigern, die Wahrheit über Israel zu sagen. - Robert Fisk - 17. April 2001 (leider immer noch aktuell) - Was wäre, wenn wir das Apartheid-Regime Südafrikas gegen die mehrheitlich schwarze Bevölkerung unterstützt hätten? Was wäre, wenn wir die südafrikanische weiße Führung nicht als Rassisten, sondern als "harte Krieger" gelobt hätten? Was wäre, wenn wir die Erschießung von 56 schwarzen Demonstranten in Sharpeville als verständliche "Sicherheitsmaßnahme" durch die südafrikanische Polizei erklärt hätten. Und beschrieben schwarze Kinder, die von der Polizei erschossen wurden, als einen Akt des "Kinderopfers" ihrer Eltern? Was wäre, wenn wir die "terroristische" ANC-Führung aufgefordert hätten, "ihr eigenes Volk zu kontrollieren".

Fast jeden Tag spielen wir so den israelisch-palästinensischen Krieg. Egal wie viele Jugendliche von den Israelis erschossen werden, egal wie viele Morde - von beiden Seiten - und egal wie blutig der Ruf des israelischen Premierministers ist, wir berichten über diesen schrecklichen Konflikt, als ob wir die südafrikanischen Weißen gegen die Schwarzen unterstützen würden. Nein, Israel ist nicht Südafrika (obwohl es das Apartheid-Regime gerne unterstützt hat) und nein, die Palästinenser sind nicht die Schwarzen der Slums. Aber es gibt keinen großen Unterschied zwischen Gaza und den schwarzen Slums von Johannesburg; und es gibt keinen großen Unterschied zwischen der Taktik der israelischen Armee in den besetzten Gebieten und der der südafrikanischen Polizei. Das Apartheid-Regime hatte Todesschwadronen, genau wie Israel heute. Doch selbst sie benutzten keine Hubschrauber-Kampfhubschrauber und Raketen.

Selten seit dem Zweiten Weltkrieg wurde ein Volk so verunglimpft wie die Palästinenser. Und selten wurde ein Volk so oft entschuldigt und beschwichtigt wie die Israelis. Israelische Botschaften halten jetzt Redakteure auf der ganzen Welt zum Knöpfen bereit und sagen, dass es nicht fair ist, den israelischen Premierminister "hard line" zu nennen. Und die Reporter passen sich an.

Sharon, so heißt es, könnte sich in einen Pragmatiker, einen anderen De Gaulle verwandeln; in Wirklichkeit ist er eher wie die französischen putschistischen Generäle in Algerien. Sie benutzten auch Folter und massakrierten ihre arabischen Gegner. Es brauchte einen israelischen Schriftsteller - Nehemia Strasler, in Ha'aretz - um darauf hinzuweisen, dass Sharons Karriere alles andere als Frieden bedeutet. Er stimmte 1979 gegen den Friedensvertrag mit Ägypten. Er stimmte 1985 gegen einen Rückzug aus dem Südlibanon. Er lehnte die Teilnahme Israels an der Friedenskonferenz von Madrid 1991 ab. Er lehnte die Abstimmung im Plenum der Knesset über das Osloer Abkommen im Jahr 1993 ab. Er enthielt sich 1994 bei der Abstimmung über den Frieden mit Jordanien der Stimme. Er stimmte 1997 gegen das Hebroner Abkommen. Er verurteilte die Art und Weise des Rückzugs Israels aus dem Libanon im Jahr 2000. Er baut jetzt jüdische Siedlungen auf besetztem arabischem Land - ein völliger Verstoß gegen das Völkerrecht ú, schneller als sein Vorgänger.

Dennoch sollen wir glauben, dass es der korrupte, von Parkinson verfolgte Yasser Arafat ist, der für den Krieg verantwortlich ist. Er wird sein Volk nicht "kontrollieren". Er wird von George Bush bestraft, während sein Volk von der israelischen Führung bestialisiert wird. Rafael Eytan, der ehemalige israelische Stabschef, sprach früher von den Palästinensern als "Schaben im Glas". Menachem Begin nannte sie "zweibeinige Tiere". Rabbi Ovdia Yousef, das spirituelle Oberhaupt der Shas-Partei, nannte sie "Schlangen". Im August letzten Jahres nannte Ehud Barak sie "Krokodile". Letzten Monat nannte der israelische Tourismusminister Rehavem Zeevi Arafat einen "Skorpion". Selbst das südafrikanische Regime hat die Schwarzen nie mit solchen abscheulichen Namen bezeichnet.

Und wehe dem Diplomaten oder Journalisten, der darauf hinweist. Anfang des Jahres beschuldigte das Simon-Wiesenthal-Zentrum in Paris den schwedischen Präsidenten der Europäischen Union, "antijüdische Gewalt zu fördern". Um Israel für die "Eliminierung von Terroristen" zu verurteilen, schrieb das Zentrum in einem Brief an den schwedischen Premierminister, "erinnert an das alliierte Argument während des Zweiten Weltkriegs, wonach die Bombardierung der nach Auschwitz führenden Eisenbahnen den Antisemitismus unter den Deutschen fördern würde". Schweden machte "einen einseitigen Angriff auf den Zustand der Überlebenden des Holocaust". Und das Verbrechen des schwedischen Präsidenten? Er hatte es gewagt zu sagen, dass "die Praxis der Eliminierung ein Hindernis für den Frieden darstellt und neue Gewalt hervorrufen könnte". Er sprach nicht einmal von Todesschwadronen.

Im Februar propagierte Newsweek einen virtuellen Betrug auf seinem Cover, indem sie - unter der Überschrift "Terror Goes Global - Exclusive" - zeigte: Bin Laden's International Network" - ein beängstigendes Foto eines Mannes (Kopf und Schultern), dessen Gesicht mit einem arabischen Schal bedeckt ist und der ein Gewehr in der rechten Hand hält. Der Leser könnte sich vorstellen, dass dies ein Mitglied von Osama bin Ladens Netzwerk des "globalen Terrors" ist. Aber ich habe den finnischen Fotografen aufgespürt, der dieses Bild gemacht hat. Er hat es auf einer Beerdigung in der Westbank aufgenommen. Der Mann war bewaffnetes Mitglied der palästinensischen Tanzim-Miliz - und hatte nichts mit Bin Laden zu tun. Die Tanzim sind gewalttätig genug. Aber die Titelseite befleckte das gesamte palästinensische Volk allgemein, indem sie es mit dem Mann in Verbindung brachte, der angeblich für die Bombardierung von US-Botschaften in Afrika verantwortlich war.

Wie der mutige amerikanische Schriftsteller Charley Reese in seiner regelmäßigen US-Kolumne sagte, haben sich die Israelis "ihren eigenen unbesiegbaren Feind geschaffen". Sie haben die Palästinenser so unterdrückt, so verzweifelt, so gedemütigt, dass sie nichts zu verlieren haben. Auch wir haben das getan. Unsere Feigheit, unsere Weigerung, die Wahrheit zu sagen, unsere Angst, als "Antisemiten" verleumdet zu werden - die abscheulichste Verleumdung gegen jeden Journalisten - bedeutet, dass wir schreckliche Taten im Nahen Osten unterstützen und unterstützen. Vielleicht sollten wir diese Ausschnitte aus der Apartheid-Ära nachschlagen und uns daran erinnern, dass die Menschen nicht ohne Ehre waren.
Übersetzt mit www.DeepL.com/Translator           Quelle

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