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Trump verkündet Friedensdeal zwischen Israel und Vereinigten Arabischen Emiraten
13. 8. 2020

„Ein großer Durchbruch“Trump verkündet historischen Friedensdeal zwischen Israel und Vereinigten Arabischen Emiraten(...) Im Gegenzug erklärt sich Israel bereit, auf eine weitere Annexion palästinensischer Gebiete im Westjordanland zu verzichten, hieß es in einer vom Weißen Haus verbreiteten Erklärung. Dem widersprach Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu jedoch – und betonte, die Annexionspläne seien nicht vom Tisch.

„Es gibt keinerlei Änderung meines Plans, die israelische Souveränität auszuweiten, in Abstimmung mit den USA“, sagte Netanjahu am Donnerstagabend vor Journalisten in Jerusalem
. US-Präsident Donald Trump habe aber darum gebeten, dass Israel die Pläne aufschiebe. Eine Annexion ohne US-Unterstützung würde dem Siedlungsprojekt sehr schaden, betonte er. >>>

 

 

 


"Schändliche Erklärung" Palästinenser verurteilen Abkommen zwischen Israel und Emiraten
Das Abkommen zwischen Israel und den Vereinigten Arabischen Emiraten stößt bei den Palästinensern auf scharfe Kritik. Denn der von den USA vermittelte Deal verletzt ein arabisches Tabu.
13.08.2020

Die Palästinenserführung hat das historische Abkommen zwischen Israel und den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) scharf kritisiert. Nach einer Dringlichkeitssitzung am Donnerstagabend in Ramallah teilte das Büro des Präsidenten Mahmoud Abbas mit, man lehne die "plötzliche Mitteilung" beider Länder ab und verurteilte sie. Es sei ein Schlag für die saudische Friedensinitiative und die Erklärungen der Arabischen Liga sowie ein aggressives Vorgehen gegen das palästinensische Volk. >>>

 

 

 

Die Vereinigten Arabischen Emirate verkaufen Palästina für Israel
Tamara Nassar -13. August 2020 - Übersetzt mit DeepL

Präsident Donald Trump, umgeben von israelischen und emiratischen Beamten, kündigt am 13. August im Oval Office in Washington die Vereinbarung an, vollständige diplomatische Beziehungen zwischen Israel und den Vereinigten Arabischen Emiraten herzustellen. Die Vereinigten Arabischen Emirate und Israel haben sich auf eine vollständige Normalisierung der Beziehungen geeinigt und ihre jahrzehntelangen geheimen Geschäfte stolz an die Öffentlichkeit gebracht.


Quelle

Die sogenannten "Abraham-Abkommen", die den Deal besiegelten, wurden von US-Beamten vermittelt. Präsident Donald Trump hat am Donnerstag eine gemeinsame Erklärung der drei Regierungen getwittert.

Der Deal ist nach "dem Vater aller drei großen Glaubensrichtungen" benannt, sagte David Friedman, der US-Botschafter in Israel, am Donnerstag gegenüber Reportern im Oval Office.

Religiöse und kulturelle Toleranz wird häufig von arabischen Staaten und Israel genutzt, um ihre Bemühungen zur Normalisierung der Beziehungen zu verschleiern.

Das Malen von Konflikten in der Region als Folge eines Unverständnisses zwischen den Religionen ist auch ein Weg, um ihren wahren Ursprung zu verschleiern: Israels gewaltsame Enteignung von Palästinensern und die anhaltende militärische Besetzung und die stetige ethnische Säuberung ihres Landes.

Öffentlichkeitsarbeit - Als Gegenleistung für die Normalisierung erklärte sich Israel bereit, die Pläne zur Annexion großer Teile des besetzten Westjordanlandes auszusetzen und "seine Bemühungen jetzt auf den Ausbau der Beziehungen zu anderen Ländern in der arabischen und muslimischen Welt zu konzentrieren", heißt es in der gemeinsamen Erklärung.

Dies ist jedoch Spin.
- In Wirklichkeit waren es die Vereinigten Staaten, die vor Wochen Israels Annexionspläne auf Eis legten.

Tatsächlich bekräftigte Ministerpräsident Benjamin Netanjahu kurz nach Bekanntgabe des Abkommens sein Engagement für die Annexion.

Die Vereinigten Arabischen Emirate nutzen den von den USA verhängten Einfriervorgang lediglich als Gelegenheit, um ihre geheimen Beziehungen zu Israel aus den neunziger Jahren offen zu legen. weiter in der Google Übersetzung >>>

 

 

 

 

Israel und Vereinigte Arabische Emirate schließen wichtiges diplomatisches Abkommen
Peter Baker - 13. 8. 2020

Präsident Trump kündigte am Donnerstag an, dass Israel eine "vollständige Normalisierung der Beziehungen" mit den Vereinigten Arabischen Emiraten einleiten wird und vorerst auf Pläne zur Annexion des besetzten Westjordanlandes verzichtet, um sich auf die Verbesserung seiner Beziehungen mit der übrigen arabischen Welt zu konzentrieren.

In einer überraschenden Erklärung des Weißen Hauses sagte Herr Trump, dass Israel und die V.A.E. eine Reihe von bilateralen Abkommen über Investitionen, Tourismus, Sicherheit, Technologie, Energie und andere Bereiche unterzeichnen werden, während sie gleichzeitig Direktflüge zwischen ihren Ländern erlauben und gegenseitige Botschaften in der Nation des jeweils anderen Landes einrichten werden.

"Als Ergebnis dieses diplomatischen Durchbruchs und auf Ersuchen von Präsident Trump mit Unterstützung der Vereinigten Arabischen Emirate wird Israel die Erklärung der Souveränität über die in der Friedensvision des Präsidenten umrissenen Gebiete aussetzen und seine Bemühungen jetzt auf den Ausbau der Beziehungen zu anderen Ländern in der arabischen und muslimischen Welt konzentrieren", heißt es in einer Erklärung des Weißen Hauses, die als gemeinsame Erklärung Israels, der V.A.E. und der Vereinigten Staaten bezeichnet wird.

Trump rief Reporter ins Oval Office und sagte, er habe mit den Führern der beiden Länder gesprochen. "Es geschehen Dinge, über die ich nicht sprechen kann", aber sie sind erstaunlich, sagte er den Reportern.

Der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu nahm einen Tweet von Trump auf, in dem er die Vereinbarung ankündigte, und fügte auf Hebräisch hinzu: "Ein historischer Tag".

In einer eigenen Erklärung verglich Außenminister Mike Pompeo das Abkommen mit den Friedensverträgen, die Israel vor Jahrzehnten mit Ägypten und Jordanien geschlossen hat. "Das heutige Normalisierungsabkommen zwischen Israel und den Emiraten birgt ein ähnliches Potential und die Aussicht auf einen besseren Tag für die gesamte Region", sagte er.

Die Ankündigung im Weißen Haus erfolgte einige Wochen, nachdem Herr Netanjahu eine neue Partnerschaft mit den Vereinigten Arabischen Emiraten angekündigt hatte, um im Kampf gegen das Coronavirus zu kooperieren, wobei er dies als einen Durchbruch darstellte, nur um nur wenige Stunden später mit eine peinlichen Erklärung der Emiratis konfrontiert zu werden, die eine Vereinbarung zwischen Privatunternehmen beschrieb.  Quelle

 

 

Israel und Vereinigte Arabische Emirate wollen diplomatische Beziehungen aufnehmen
Bislang unterhält Israel keine Beziehungen zu den Golfstaaten. Das soll sich nun ändern, verkündet Donald Trump auf Twitter: "Ein großer Durchbruch." Israel gibt im Gegenzug Ansprüche auf Teile des Westjordanlands auf.
13.08.2020

Israel und die Vereinigten Arabischen Emirate werden nach Angaben von US-Präsident Donald Trump volle diplomatische Beziehungen aufnehmen. Israel werde dafür im Gegenzug bestimmte Ansprüche auf von Palästinensern bewohnte Gebiete im Westjordanland aufgeben, hieß es in einer von Trump über Twitter verbreiteten Mitteilung. Die Einigung sei unter Vermittlung der USA zustande gekommen, erklärte Trump weiter. >>>
 


 

 

Zum ersten Mal schickt die israelische Luftwaffe in der kommenden Woche Kampfjets nach Deutschland für eine gemeinsame Übung mit der Bundeswehr.

Dabei sind auch Flüge über historische Stätten geplant, wie die deutsche Luftwaffe mitteilte: So werde am Dienstag eine deutsch-israelische Formation zum Gedenken an das Olympiaattentat von 1972 den Fliegerhorst Fürstenfeldbruck überfliegen.

(…) "Nach dem Menschheitsverbrechen der Schoa ist es ein bewegendes Zeichen unserer heutigen Freundschaft, dass wir erstmals in unserer Geschichte Seite an Seite mit der israelischen Luftwaffe fliegen", erklärte der Inspekteur der Luftwaffe, Generalleutnant Ingo Gerhartz. "Das dunkelste Kapitel der deutschen Geschichte ist uns heute Auftrag, Antisemitismus mit aller Konsequenz zu bekämpfen." >>>

 

Frage der Redaktion:  Wird die Bundeswehr demnächst auch "Seite an Seite" mit der IOF Einsätze in Gaza und anderswo fliegen und dort trainieret werden?

Palestine Update Nr. 392
Übersicht in dieser Ausgabe, 2. 8. 20

Meinung - Ranjan Solomon - zu Palestine Update Nr. 392 - Diese Ausgabe von Palestine Updates bringt eine Sammlung von kurzen aber aussage-kräftigen Gedichten von Dennis J. Bernstein, einem Poeten und Menschenrechtsaktivisten, der jeden normalen Menschen aufrüttelt und zornig macht.

Die Gedichte stehen vor einer Stellungnahme von Tayseer Khaled, Mitglied des Exekutiv-Komitees der PLO (Palestinian Liberation Organization), der das Verbot der israelischen Besatzungsbehörde zur Grenzüberschreitung durch für zwei Frauen mit dem Vorwand erklärt, dass ihre Kinder nicht registriert wären. Dieses ist zweifelsohne „provokativ und unmoralisch“ und deutet auf die neuen kolonialen Praktiken, die von nichts Anderem stammen als von „Auswüchsen eines kranken Gehirns, das Kinder einfängt und ihnen das Recht zu reisen und sich zu bewegen wegnimmt, nur, weil sie nicht im israelischen Computer registriert sind sondern in den Identitätskarten, die ihren Müttern vom palästinensischen Innenministerium ausgestellt wurden. Es gibt hier auch einen Bericht der Palestinian Disability Coalition (PDS; Koalition der palästinensischen Behinderten) über die Rechte von Personen mit Behinderungen, der durchdringende und organisierte Menschenrechts-Verletzungen aufzeigt, die Palästinenser mit Behinderungen im besetzten palästinensischen Gebiet treffen. Und in diesem düsteren Bericht wird gezeigt, wie das israelische Ministerium für strategische Angelegenheiten eine verborgene Gruppe von außen 2017 in Form einer Wohltätigkeits-Gesellschaft angesetzt hat, um mit Menschen und Gruppen weltweit zu kooperieren, die daran interessiert waren, über eine dritte Partei die Finanzierung von Projekten durch Israel zu verschleiern, die den Ruf des Landes verbessern sollten. Die Gesellschaft verfehlte ihr Ziel und man könnte fragen: Wie viele Verbrechen kann Israel noch verschleiern?   Ranjan Solomon
 

 

 


(Bild: Eine alte Palästinenserin und ein Überlebender der Nakba vor ihrer einfachen Hütte im Shati Flüchtlingslager im belagerten Gazastreifen (Photo: Fawzi Mahmoud, „The Palestine Chronicle”


*In Gedanken verloren in Palästina – Lyrik von Dennis J. Bernstein


*Schweigende Aufmerksamkeit*

Geredet wird nicht.
Sie kann dir alles sagen
mit einem Augenzwinkern –
Mittags erkennen wir einen Scharfschützen –
und seinen Schatten –
Er beobachtet uns beim Mittagessen
durch seine Teleskop-Linse.



*Widerständiger Verstand*
(Die Schlacht von Jenin: Westbank, April 2002)

Des Soldaten Kugel
blies dem Knaben das Gehirn
direkt aus dem Schädel.
Der Sanitäter nahm es sorgsam auf
und legte es auf die Bahre,
ganz nahe dem noch warmen Leichnam des Kindes.
Es dünkte den Sanitäter,
dass das Gehirn des Knaben
immer noch Befehlen folgte
Steine aufzuheben –
um diese so ausgehärteten Gedichte
auf die Panzer der Besetzer zu schleudern.

 



*Die Klage des Schlossers*
(Bethlehem, Mai 2002)

Nicht viel Arbeit
für einen Schlosser in Al Bawadi.
Keine/r verliert mehr seine Schlüssel –
Man verliert Häuser und Gärten
uralte Olivenbäume –
und Kinder –
die immer wieder verschwinden.

*Falsch verstandene Identitäten*

Sie haben einen Elefanten in die Luft gesprengt
in den Vororten von Gaza.
Sie haben seinen Rüssel
für einen Hamas-Kämpfer gehalten
der mit einem Granatenwerfer gefuchtelt hat.

Quelle



 


*Israel hat den Kopf verloren, indem es palästinensischen Kindern das Reisen verbot*

Tayseer Khaled, Member of the „Executive Committee of the Palestine Liberation Organization“ und Member of the „Political Bureau of the Democratic Front“ beschrieb das Verbot der israelischen Okkupationsbehörde für zwei palästinensische Frauen, mit ihren Kindern durch den Kamera-Checkpoint zu gehen, unter dem Vorwand, dass diese Kinder nicht in Bet Eil registriert wären, als provokativ und unmoralisch. Er fügte hinzu, dass die Besatzungsbehörde mit diesem unmenschlichen Akt einen neuen Rekord an kolonialen Praktiken eröffnet hat, der ein krankes Gehirn zeigt, das Kinder einfängt und ihnen das Recht zu reisen und zur Bewegung wegnimmt, nur, weil sie nicht im israelischen Computer registriert sind sondern in der Identitätskarte ihrer Mütter, die vom palästinensischen Innenministerium ausgestellt ist. Das ist eine offenkundige Verletzung des „Covenant on
Civil and Political Rights“ (Übereinkommens über zivile und politische Rechte) und der Konvention über Kinderrechte, die den Kindern das Recht auf Identität, Nationalität und Bewegungsfreiheit mit ihren Eltern und deren Fürsorge garantiert.

Die Besatzungsmacht begeht ein neues Verbrechen; in keinem Land der Welt wurden je vorher Kinder einer unmenschlichen Behandlung unterzogen, und sie glaubt, sich damit an der palästinensischen Seite zu rächen, die im Kontext mit der Verweigerung der Zusammenarbeit mit der Besatzung im vergangenen Mai beschlossen hatte, die Kontrolle der Registrierung der Bevölkerung durch die Besatzungsmacht abzulehnen, und bei Geburts- und Todesnachrichten, Ausgabe von Identitäts- und Fahrausweisen, sowie bei der Ausgabe von Pässen unabhängig von Eingriffen, Kontrolle und Zustimmung durch die Besatzungsbehörden zu verfahren.      *Quelle
 

 

 

 


*Behindertengruppen bringen beim UN-Komitee für die Rechte von Behinderten eine Liste von Themen zum ursprünglichen Bericht Israels vor*

(Freitag, 24. Juni 2020, die „Palestinian Disability Coalition (PDC), Al-Haq, Addameer)


Die „Prisoner Support and Human Rights Association“ (Gefangenen-Unterstützungs- und Menschen-rechts-Gesellschaft) und das „Center for Defense of Liberties and Civil Rights – „Hurriyat“ (Zentrum für Verteidigung von Freiheiten und Zivilrechten) legten dem „UN-Komitee für die Rechte von Personen mit Behinderungen“ übereinstimmenden Parallel-Berichte über seine Themenliste zu Israels ursprünglichem Bericht vor. Die übereinstimmenden Berichte prüfen die weitverbreiteten und systematischen Menschenrechtsverletzungen gegenüber dem palästinensischen Volk, einschließlich jener gegen Menschen mit Behinderungen in den besetzten palästinensischen Gebieten.

Erinnernd an den breiteren Kontext der institutionalisierten Unterdrückung und Herrschaft über die einheimische Bevölkerung als Ganzes – auf beiden Seiten der Grünen Linie – und als Flüchtlinge und Exilierte, denen seit der Nakba 1948 das Rückkehrrecht verweigert wird, bringt der gemeinsame Parallel-Bericht Israels Verletzung seiner Verpflichtung vor, die Menschenrechte aller Palästinenser zu respektieren, zu schützen und zu erfüllen, einschließlich derjenigen von palästinensischen Personen mit Behinderungen, die seiner tatsächlichen Kontrolle als Besatzungsmacht im besetzten palästinensischen Gebiet unterworfen sind, mit Schwerpunkt auf der Verletzung des Rechts auf Leben, Gesundheit und Freiheit von willkürlicher Inhaftierung, wie auch von Folter und anderen Misshandlungen.

Palästinenser mit Behinderungen in israelischen Gefängnissen und in Straflagern, im Besonderen jenen im Parallel-Bericht angeführten, zeigt das Fehlverhalten der israelischen Besatzungsmacht bei der Einhaltung der Rechte der Palästinenser unter der „Konvention über die Rechte von Personen mit Behinderungen“ (CRPD) im besetzten palästinensischen Gebiet und ihrer Verpflichtungen unter internationalem Menschenrecht und dem internationalen Menschenrechtsgesetz, das in der Westbank einschließlich Ostjerusalem und im Gazastreifen einzuhalten ist.     Quelle
 

 

 



*Israel stellt eine Scheinfirma zusammen, um sein Bild zu verstärken und BDS zu bekämpfen. So ist das fehlgeschlagen*

Aus dem Vorwort: „Das Ministerium für Strategien gründete 2017 diese externe Tarnfirma(namens „Concert“) in Form einer Gesellschaft für öffentlichen Beistand. Es sollten Personen und Gruppen rund um den Globus gefunden werden, die interessiert waren, über eine dritte Partei die Spenden, die sie von Israel erhielten, an Projekte weiterzuleiten, die den Ruf Israels verbessern würden. Vor 2 ½ Jahren stimmte das Kabinett zu, 128 Millionen Schekel (= $ 37 Millionen) über die Dauer von drei Jahren einzusetzen, um die Initiative zu starten unter der Bedingung, dass sie einen ebenso hohen Betrag durch Fundraising bei privaten Gebern erzielen würde. Die Entscheidung des Kabinetts beruhte auf der Annahme, dass die Organisation diese Beiträge von philanthropischen Gruppen oder pro-Israel-Organisationen erhalten würde. Das Ziel für die Errichtung dieser Gesellschaft war nach dem Wunsch des Ministeriums, „Massenaufmerksamkeits-Aktivitäten“ durchzuführen, um einen Teil der Aktivitäten des Ministeriums in Bezug auf den Kampf gegen das Phänomen der Unrechtmäßigkeit zu bestreiten und Boykotts gegen den Staat Israel zu verhindern. Was die Millionen betrifft, die die Regierung und die Geber anwendete, so zeigen die Protokolle der Steuergruppe, dass die Vertreter von Concert berichteten, dass 26 Verträge seit seiner Einrichtung unterschrieben worden sind. Sie bezogen sich auf Forschung und Information; Aufmerksamkeits-Kampagnen (‚defensiv‘ und ‚offensiv‘), das digitale Schlachtfeld, Delegationen der Öffentlichkeitsarbeit von ‚Beeinflussern zugunsten von Israel‘ und ‚Stärkung des pro-Israel-Netzwerkes‘. In Forschungszahlen: ein Projekt wurde erwähnt zum Thema von ‚gemeinsame Verantwortlichkeit‘ – Kostenpunkt 1,09 Millionen Schekel; ein anderes behandelte ‚die Verbindung zwischen BDS-Organisationen und terroristischen Organisationen‘ und sollte 2,4 Millionen Schekel kosten. … Und den Organisationen, die erwähnt wurden, weil sie mit „Concert“ zusammenarbeiten waren Delegationen von „Beeinflussern“ von seiten einer US-Organisation, genannt ‚Our Soldiers Speak“; Delegationen der evangelikalen Geistlichkeit von ‚Christians United for Israel‘, und einer Organisation, genannt ‚Eagles‘ Wings‘…

Weitere 2,5 Millionen Schekel, gespendet von einem Projekt der Organisation ‚Israel-is‘, deren Ziel nach Angabe der Dokumente ist ‚Israel für seine große Wanderung‘ vorzubereiten.

… Andere Beträge wurden der ‚Zionist Federation‘ in Südafrika gesandt, ferner einer Organisation namens ‚The Israel Allies Foundation‘ die sich selbst beschreibt als fördernde politische Unterstützung für Israel auf der Basis der jüdisch-christlichen Werte; und das Projekt der ‚Reservisten der Duty’s Gideon Gruppe‘, die israelische Studenten trainiert, sich der BDS-Bewegung in überseeischen Kamps entgegen zu stellen … und es gibt noch andere Projekte.“   *Quelle
(Übersetzt: Gerhilde Merz)

Wer Palestine Updates im englischen Original haben will, möge die website (www.palestineupdates.com) benutzen
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Heimatlandreise: Warum habe ich nicht über den Bruch im Grenzzaun geschrieben
Amira Hass -12. Aug  2020

Der Videoclip, den ich auf meinem Mobiltelefon erhielt, zeigte 29 Sekunden lang Wellen, die gegen die Felsen schlugen.  “Wir sind in Tel Aviv,” schrieb meine Freundin. Wie viel Begeisterung drückten diese wenigen Worte aus.

Sie ist aus Nablus. Sie, ihr Mann und ihre beiden Kinder taten das, was zehntausende Palästinenser aus der gesamten Westbank in den letzten Wochen getan haben. Sie gingen durch eine Lücke in dem Trennzaun und drangen in Israel ein.  Das war das erste Mal, dass ihr 25-jähriger Sohn die Grüne Linie überquert und Palästinas Meer gesehen hat. “Er wollte nicht sich davon nicht trennen“, sagte meine Freundin. “Er war total begeistert, wie wunderschön das Meer ist.”

Wie es der Zufall wollte, stiegen sie durch den Durchbruch bei Far‘un, im Osten von Taibeh, ungefähr eine halbe Stunde, nachdem ich genau diese Stelle verlassen hatte. Wie sie sah ich die Soldaten, die auf der Straße standen und beobachteten, wie Massen von Menschen zu Fuß von dem Zaun zu wartenden Minibussen oder Taxis gingen.

Ich sah ganze Familien, Gruppen junger Menschen, Paare, Babys in Kinderwagen und Kleinkinder, die hinter ihren Eltern auf dem Feldweg entlang trotteten.  Einige gingen an den Seiten des engen Wadis (Tals) hinunter und kletterten hoch in Richtung des Durchbruchs. Andere widerum wählten den längeren, aber einfacheren Wert über die gepflasterte Straße.

Das ging den ganzen Tag und den ganzen Abend so. Sie kamen aus Städten, Dörfern und Flüchtlingslagern. Einige fuhren nach Akkon, andere nach Netanya. Einige planten, die Nacht in Galiläa zu verbringen oder der Triangel-Region, andere würden um Mitternacht nach Hause gehen. . Der teure Preis für eine Taxifahrt verärgerte sie, aber er schreckte sie nicht ab.

Und wie üblich, waren einige Kleinunternehmer da. Einer verkaufte Masken. Ein anderer schleppte den ganzen Tag einen mit Gas gefüllten Kanister hin und her und verkaufte Kaffee oder Salbeitee.  “Ich habe Angst, dass die Soldaten auf mich schießen, weil sie denken, der Kanister sei eine Waffe“, sagte er. Aber die Verlockung, etwas Einkommen zu erzielen, war stärker als seine Angst.

Diese Durchbrüche in dem Zaun sind kein Geheimnis und B’Tselem, das Israelische Informationszentrum für Menschenrechte in den besetzten Gebieten, hat Fälle dokumentiert, bei denen Soldaten auf Arbeiter, die durch diese  nach Israel gelangten, schossen und sie schwer verwundeten  Trotzdem hat die Armee, der Herr und Meister vor Ort, sie nicht verschlossen.

Es ist sehr bekannt, dass diese Durchbrüche sich seit Beginn der Coronavirus-Pandemie vervielfachten. Es gibt sie nun über die gesamte Länge des Zauns verteilt.

Vor dem Morgengrauen klettern die Arbeiter hindurch. Israel braucht sie wegen ihrer Arbeit, und sie brauchen einen Lebensunterhalt. Bauern, deren Land  versperrt auf der anderen Seite des Trennzaunes liegt, kommen auch dadurch. Auf diese Weise müssen sie, wenn sie zu ihren Feldern gehen und wieder zurückkehren, nicht darauf warten, dass die Soldaten ihnen das Tor öffnen.

Und während der letzten zwei Wochen, auch vor dem Eid-al-Adha (Opferfest) -Feiertag am 31. Juli, schloss sich ihnen ein nicht enden wollender Strom von Urlaubern an – Menschen, die sich nach Normalität, Bewegungsfreiheit, Spaß und  Besuchen bei Freunden sehnen.  “Sie hungern danach, ihr Heimatland zu bereisen”, sagte Ehab Al-Jariri, Chefredakteur und Moderator einer der interessantesten Talk Shows des palästinensischen Radios.

Ich entschied mich, mit der Story und den Bildern dieses Exodus zu warten. Ich befürchtete, dass jegliche Aufmerksamkeit in israelischen Medien die Schließung der Durchbrüche beschleunigen könnte. Eine Chance für ein paar weitere 1000 Palästinenser, ihr Recht darauf, ihr Heimatland zu bereisen, ist bedeutend wichtiger als jeder Bericht von Journalisten.

Aus demselben Grund entschied Oren Ziv, der Fotograf des +972 Magazins, den ich während eines meiner Besuche in Far’un traf,  seine Fotos vorübergehend aufzubewahren. Aber jetzt, wo in israelischen Medien bereits darüber berichtet wurde, sind wir von dieser Entscheidung entbunden.

Wenn so viele Durchbrüche (im Zaun) seit einem halben Jahr unverschlossen blieben, wird deutlich, dass dies eine Entscheidung von ganz oben ist. Israelische Sicherheitsbeamte haben eine Art Kosten-Nutzen-Kalkulation gemacht und so wieder einmal bewiesen, in wieweit die israelische Kontrolle über die Palästinenser präsent, invasiv und launenhaft ist.

Morgens liegen die Soldaten tatsächlich in der Nähe der Durchbrüche in einigen Teilen der Westbank in Wartestellung und feuern Tränengaskartuschen auf die Menschen, wenn sie an ihren vorbeigehen. Weshalb? Das ist nicht klar. Palästinenser haben darüber spekuliert, weshalb die Durchbrüche nicht verschlossen wurden und weshalb die Soldaten manchmal Tränengas auf sie abfeuern und manchmal eben nicht. In der Tat gab es Dienstagmorgen Berichte , dass Soldaten Tränengas abgefeuert und einige Durchbrüche verschlossen hätten.

Die Ängste oder die Risiken, denen die Urlauber ausgesetzt sein könnten, sind nebensächlich, verglichen mit der Chance, sich aus der erstickenden und stressenden Situation zu befreien, und sei es  auch nur für einen Tag. Selbst dann noch, wenn das Gefühl, in den Westbank-Enklaven eingesperrt zu sein, danach noch stärker wird.    Übersetzung: Inga Gelsdorf)

Wie das zionistische Regime den Unterricht in palästinensischen Schulen begleitet:

Bilder des israelischen Bombenanschlags, der am 13. 8. 2020, im Morgengrauen auf eine UNRWA-Grundschule westlich von Gaza-Stadt zielte, und der dadurch verursachten Schäden.
 

 

Eine nicht explodierte israelische Rakete wurde in einer Grundschule in Gaza gefunden

Die Schulkinder und Lehrer machten sich am Morgen auf den Weg zu ihren Klassen, aber die Schule wurde sofort evakuiert, als die Rakete gefunden wurde, was ein mögliches Massaker hätte auslösen können. Die Rakete wurde von Sprengstoffexperten demontiert.  Quelle

Quelle Facebook - um die Bilder zu vergrößern auf das Bild unten klicken

'Ich stehe zu Israel': Kamala Harris in ihren eigenen Worten
12. August 2020 - Übersetzt mit DeepL

Der demokratische US-Präsidentschaftskandidat Joe Biden wählte am Dienstag den ehemaligen Rivalen Kamala Harris zu seinem Kandidaten für die Wahl am 3. November. Harris ist die erste farbige Frau, die von einer großen politischen Partei für das Amt nominiert wurde.

Während Harris für ihre fortschrittliche Haltung in verschiedenen Fragen anerkannt wird, ist ihre Bilanz in Bezug auf die israelische Militärbesetzung und die israelische Apartheid in Palästina recht düster.

Im März 2017 sprach sie auf der Policy Conference des American Israel Public Affairs Committee (AIPAC),

"Lassen Sie mich klar sagen, was ich glaube. Ich stehe zu Israel wegen unserer gemeinsamen Werte, die für die Gründung unserer beiden Nationen so grundlegend sind".

2018 sprach sie erneut auf der AIPAC-Konferenz, diesmal jedoch in einer inoffiziellen Rede. Dann gab sie den Ton an,

"Als Kind habe ich nie Pfadfinderinnen-Kekse verkauft, sondern bin mit einer (vom Jüdischen Nationalfonds) JNFUSA-Kiste herumgelaufen und habe Gelder für das Pflanzen von Bäumen in Israel gesammelt.

Obwohl Harris die AIPAC-Versammlung 2019 ausließ, berichtigte sie diese Entscheidung kurz danach, indem sie AIPAC-LeiterInnen in ihrem Büro empfing, wo sie, in ihren eigenen Worten, "das Recht Israels auf Selbstverteidigung" diskutierten.

Nachfolgend ist Harris' vollständige Rede vor dem AIPAC am 28. März 2017, in der sie dies voller Stolz verkündete  Quelle

 

 

PLO warnt vor einer humanitären Katastrophe und appelliert an die Vereinten Nationen
Palästinensische Mission - 13.08.2020

In einem Schreiben hat sich die PLO an UN-Generalsekretär Antonio Guterres gewendet und vor einer „humanitären Katastrophe“ gewarnt. Sie erinnerte an die sich seit Jahren verschlechternde Situation für die palästinensischen Flüchtlinge in Palästina und den benachbarten Ländern, die sich aufgrund der Corona-Pandemie weiter verschärft hat.

„Wir appellieren an Sie in aller Dringlichkeit, die Rechte palästinensischer Flüchtlinge auf Gesundheit, Sicherheit und Schutz im Einklang mit dem UNRWA-Mandat sowie den Standards und Protokollen der WHO sicherzustellen (…)“, heißt es in dem Schreiben.

„Wir sind zutiefst besorgt über die jüngsten, gefährlichen Zunahmen der Corona-Infektionen unter den Flüchtlingen in den Lagern. Die Flüchtlingslager im Westjordanland, darunter in Jerusalem haben in der letzten Zeit einen starken Anstieg an Infektionsfällen registriert, die inzwischen 1.200 Fälle überschreiten. Große Bedenken bestehen nach wie vor, dass sich das Virus im Gaza-Streifen und in seinen dicht besiedelten Flüchtlingslagern ausbreiten könnte. Wir sind zudem äußerst besorgt über die steigenden Infektionszahlen in palästinensischen Flüchtlingslagern in den Aufnahmeländern.“

Angesichts inhärenter Schwachstellen, wie Bevölkerungsdichte, enge Gassen und Straßen, beengte Schutzräume in den Flüchtlingslagern werden die sozialen Maßnahmen zur Hygiene und die Abstandsregeln extrem erschwert. Hinzukommen eine unzureichende Strom- und Wasserversorgung, Kanalisation und fehlende Belüftung, was für die Eindämmung der Ausbreitung des Virus von entscheidender Bedeutung ist, so die PLO in ihrem Schreiben.

Zusätzlich erschwert wird die ohnehin schon prekäre Situation durch die israelische Besatzung, die UNRWA-Mitarbeiter am Zugang zu den Flüchtlingslagern in der Westbank hindert. In Jerusalem haben die Besatzungsbehörden eine „Kampagne gestartet, die den Zugang zur UNRWA und Diensten des (palästinensischen) Gesundheitsministeriums verhindert.“ Diese ist Teil der Versuche, die UNRWA im Rahmen juristischer Möglichkeiten zu isolieren. Denn seit Beginn dieses Jahres verbietet die israelische Gesetzgebung im besetzten Jerusalem die UNRWA-Aktivitäten. Dazu gehören auch die Forderungen nach Schließung der örtlichen Schulen, Gesundheitseinrichtungen und anderen Diensten. Aber auch Gewaltübergriffe durch Soldaten und Siedler, Häuserzerstörungen und Vertreibungen durch die israelischen Besatzungsbehörden gehen ungehindert weiter und verschlechtern die Situation für die palästinensische Bevölkerung und die Flüchtlinge weiter.

In ihrem Schreiben erinnert die PLO daran, dass die UN-Generalversammlung auf ihrer 74. Tagung am 13. Dezember 2019 die Notwendigkeit der Fortsetzung der wichtigen Arbeit der UNRWA bestätigt hat. Diese Arbeit ist umso wichtiger mangels einer politischen Lösung des Konfliktes und der fehlenden Umsetzung der UN-Res. 191.    Quelle

Den Volltext des Schreibens erhalten Sie in englischer Sprache hier. >>>

 

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