Israelis "sind nicht vom Sessel gefallen" - Gemischte Reaktionen gab es in Israel auf das erste Treffen zwischen US-Präsident Obama und Israels Premier Netanjahu: Die einen sehen einen offenen Konflikt, die anderen den Beginn eines Dialogs. >>>
FGHA: Web-Auftritt
aufgefrischt
- (Quelle
Institut für
Palästinakunde)
Aus Nablus erhielten wir die
Information, daß die FGHA ihren
Web-Aufritt
aufgefrischt hat. Dazu erhielten wir die folgende
'Einladung':
Willkommen auf
unserer neuen Website
- Willkommen auf den neuen Webseiten der 'Future
Generation Hands Organisation', deren Design wir
verbessert haben, um unsere Arbeit so besser darzustellen.
Damit sollte es Ihnen nun leichter fallen, sich
einen Überblick über unsere Veranstaltungen zu verschaffen
und über unsere aktuellen Aktivitäten und Veranstaltungen
informiert zu bleiben.
Die Jerusalem Post und „Außendienstmitarbeiter“ Benjamin
Weinthal
- W. Frankenberg - Broders Buchtitel
„Die Irren von Zion“ lässt sich sehr oft eins zu eins
auf die sogenannte Achse des Guten übertragen. Was sich
dort, durch ständige Wiederholung ausgedrückt, an Hetze
und Agitation gegen die Muslims und gewöhnliche Andersdenkende
austobt spottet jeglicher Beschreibung. Was sich dort
an rechtszionistischen, neokonservativen und freiheitsfundamentalistischen
Schreiberlingen so seine Vorurteile vom Herzen schreiben,
sollte dem seriösen Journalismus in der BRD eigentlich
zu denken geben.
Ein besonders drastisches Beispiel
gibt ein gewisser Gastjournalist namens Benjamin Weinthal
ab, dessen propagandistische
Ergüsse die Leser der Jerusalem Post über sich ergehen
lassen müssen. Seine Zerrbilder über den angeblichen
Antisemitismus in der BRD und die Bedrohung durch den
Iran scheinen Wasser auf die Mühlen des Rechtszionismus
in Israel zu sein. Diese Kreise haben die USA bereits
in den Krieg mit dem Irak getrieben und jetzt wollen
sie, das Obama auch den Iran angreift, nur damit Israel
weiterhin seine verbrecherische Politik gegenüber den
Palästinensern und der arabischen Welt weiterführen
kann.
>>>>
Eine kostenlose CD mit der Vorstellung der Geschichte Palästinas in Bilder - (PowerPoint): 500 Dias, 60 Karten, 1000 historische und aktuelle Fotos, Kommentare, usw.
Die Vorstellung ist in deutscher Sprache, aber auf der CD gibt es auch eine italienische, französische und englische Version. Die Vorstellung der Geschichte Palästinas in Bilder ist sehr geeignet für Vorträge, Schulen, Forscher, usw. Die CD ist einschließlich der Portokosten gratis. Sie ist ein Teamwork der Gesellschaft Schweiz-Palästina, Gruppe Tessin. Anzufordern bei Enrico Geiler - Camorino Schweiz imparalavita@bluemail.ch
Nakba, Refugees, and R.O.R. - النكبة وحق العودة : Slide show with Marcel Khalifeh sings in the background: The Palestinian Catastrophe of 1948 - 10 Minuten - mehr >>>
Kommentar von Abraham Melzer: Da können wir Juden
stolz sein! -
Israels Stellung in der Welt: In der Einstufung der
internationalen Luftfahrt, zum Beispiel, wird Israel
eingestuft hinter Ghana und Ätiopien; im Tourismus
wird Israel nach den Golfstaaten eingestuft; in der
Frage der Gleichberechtigung der Geschlechter steht
Israel hinter Usbekistan; in der Frage der
Glaubwürdigkeit der Politiker rangiert Israel hinter
Tansania und Indonesien; in der Frage der Umwelt
liegt Israel hinter Bosnien; bei der Frage der
Pressefreiheit liegt Israel hinter Namibien. In der
Eurovision ist Israel immerhin unter den 10 Ersten –
aber in allen anderen Bereichen hat Israel keinen
Anlass stolz zu sein. Allerdings auf einem Gebiet
ist Israel Weltmeister – auf dem Gebiet der
Militärausgaben im Verhältnis zum
Bruttosozailprodukt, wo Israel an erster Stelle
steht vor Jordanien, Irak, Saudiarabien, Katar und
Oman. Da können wir Juden stolz sein. Quelle:
Haaretz vom 15.05.2009
Bild rechts - Links
Bashir, seine 2 älteren Brüder sind ebenfalls vor dem
16. Geburtstag gestorben. Sein Bruder Bazar neben ihm
hat die gleiche Krankheit (Zum Vergrößern Bild anklicken)
P.R.
Bei der Preisverleihung des
renommierten internationalen Dokumentarfilm
Festivals Hot Docs in Toronto gestern Nacht wurde
Simon El Habre's THE ONE MAN VILLAGE (Semaan Bil Day'ia)
mit dem Preis für den besten langen Dokumentarfilm
in der Sektion "Internationaler Wettbewerb"
prämiert.
Die Internationale Jury waren: John Greyson
(Regisseur), Cara Mertes, (Direktorin des
Dokumetarfilm Programms bei Sundance Institut),
Esther van Messel, (First Hand Films).
Der Film der derzeit in München auf dem DOK.FEST
(Eröffnungsfilm) und in Jeonju beim Internationalen
Film Festival im Wettbewerb zu sehen ist, startet am
10.9.2009 im Kino.
Inhalt: Semaan führt ein ruhiges Leben auf seinem
Hof in dem kleinen Dorf Ain el-Halazoun in den
libanesischen Bergen. Der Ort wurde während der
Kämpfe im libanesischen Bürgerkrieg von 1975 bis
1990 völlig geleert und zerstört. Heute, viele Jahre
nach einer offiziellen Aussöhnung, kommen seine
ehemaligen Bewohner/innen - alle aus der el-Habre
Familie - regelmäßig zurück, um ihr Land zu
bewirtschaften und ihre Häuser zu besuchen und
verlassen den Ort immer vor Sonnenuntergang.
In seinem tröstenden sowie humorvollen Film
beobachtet Simon El Habre das Leben in seinem
quasi-Geisterdorf und versucht, die kollektive und
individuelle Erinnerung in einem Land zu
reflektieren, das anscheinend nichts aus seiner
Vergangenheit gelernt hat und für einen neuen Krieg
bereit scheint.
Simon El Habre, Libanon 2008, 86 min, digital,
Arabisch UT
"Deutsche Politiker
enttäuscht von Lieberman" - Ja wer vertritt uns
denn da? -
Sehr geehrte Mitglieder des Ausschusses des
Auswärtigen Amtes der Bundesrepublik
Deutschland, wenn ich dem Bericht von Spiegel
online zum Besuch des israelischen
Aussenministers Liebermans in Berlin bezüglich
der Reaktionen einiger Ihrer Kollegen Glauben
schenken darf, dann komme ich, gelinde gesagt,
aus dem Staunen, Ärgern oder wie auch immer,
nicht mehr heraus.
Hatten Sie in der Tat vom ehemaligen "russischen
Türsteher" etwas anderes erwartet nach all dem,
was er in den letzten Jahren und dann auch in
seinem neuen Amt bisher von sich gegeben hat?
Kann es wirklich sein, dass Ihre Wahrnehmung so
getrübt ist nach den unzähligen Informationen,
Kommentaren, Stellungnahmen und Einschätzungen,
die Ihnen regelmässig von verschiedensten
Gruppierungen in unsrem Lande zugesandt werden?
Ehrlich gesagt, ich hatte auch keine andere
Reaktion seitens der Bundesregierung erwartet,
denn im Zusammenhang mit der gesamten
Aussenpolitik Deutschlands gegenüber Israel ist
es ein logisches und konsequentes Procedere. Ich
kann daher der Einschätzung von Herrn Werner
Hoyer voll zustimmen, wenn er den Eindruck
bekommen hat, dass Lieberman die Europäer als "Weichereier"
ansieht. Dies ist der einzigste Punkt in
Liebermans nicht vorhandenem Konzept (siehe auch
die beiliegenden Kommentare von Uri Avnery vom
25.4. und 2.5.2009!!!), bei dem ich zustimme.
Zahlreiche Gespräche mit Bürgern unseres Landes
in der Israel-Palästina-Problematik bestätigen
mich da, wenn es um die "Bewertung" unserer
Politiker zu ihrem Handeln, bzw. Nichthandeln
den Nahostkonflikt betreffend, geht.
Nicht "Depression" und "Enttäuschung" - die
hätten Sie sich nun wirklich angesichts einer
realitätsbezogenen Beobachtung der Situation in
Israel sparen können - sind daher angesagt und
oberstes Gebot der Stunde, sondern endlich mal
die Augen auf zu machen und Tacheles mit der
israelischen Regierung zu reden.
Dass allerdings unsere Bundesregierung und ihre
Aussenpolitik einmal dazu bereit und fähig sein
wird, wage ich mehr als zu bezweifeln.
Daher abschliessend wieder einmal die dringende
Bitte, endlich die Doppelstandards in der
Behandlung der israelischen Politik ad acta zu
legen und eine konstruktive, realistische
Politik mit echten Friedenbemühungen für Israel
und Palästina zu beginnen. Wer mit Lieberman
redet und ihn öffentlich, ein bisschen versteckt
oder halböffentlich empfängt, muss erst recht
auch mit Hamas reden. Sonst werden eindeutige
Doppelstandards angewandt, die unverantwortlich
sind.
Enttäuschungen erlebt schliesslich in erster
Linie der, der sich getäuscht und die Augen vor
der Realität verschlossen hat. Die Politik der
"Drei Affen" mit "Nichts sehen, nichts hören,
nichts reden" führt für alle, auch für Israel,
auf Dauer in eine mehr als unsichere Zukunft und
sicher nicht friedliche Zukunft.
Mit freundlichen Grüssen P. R.
Bild rechts - Links Bashir, seine 2 älteren Brüder sind ebenfalls vor dem 16. Geburtstag gestorben. Sein Bruder Bazar neben ihm hat die gleiche Krankheit (Zum Vergrößern Bild anklicken) P.R.
Lieberman kritiert in Berlin "Friedensindustrie"
-
Vor den Mitgliedern
des Auswärtigen Ausschusses sprach Lieberman von einer
"Friedensindustrie", die außer Geldverschwendung bisher
nichts gebracht habe. Zugleich bezeichnete er nach Teilnehmerangaben
den Iran als größte Gefahr. Der ehemalige Staatsminister
im Auswärtigen Amt, Werner Hoyer (FDP), fasste den einstündigen
Auftritt mit den Worten zusammen: "Das ist alles andere
als ermutigend." >>>
6.5.2009 -
Honestly Concerned (6.5.2009) präsentiert voller Stolz
den Anschwärzer des Jahres 2009 Henryk M. Broder
und den Einknicker des Jahres
Prof. Gerhart von Gäevenitz der anscheinend von manchem
nichts weiß, dafür dann aber umso schneller einknickt.
Es ist schon mehr als eigenartig und peinlich unangenehm
wenn man Broders "Freizeitbeschäftigung" nachvollzieht.
Da schreibt Broder in einem denunziatorischen
Brief an die Uni Konstanz:
"sehr geehrte frau schorpp,
under der URL
http://www.uni-konstanz.de/FuF/wiwi/laufer/Ellen-Rohlfs/Zionistische-Ideologie.pdf
steht der text eines autors namens reuven cabelman,
der behauptet, ein orthodoxer, gesetzestreuer jude zu
sein. dafür gibt es, außer seiner behauptung, keinen
beleg.
cabelmans texte, die von judenhass geprägt sind, werden
ausschließlich auf seiten veröffentlicht, die antisemitische
und antizionistische propaganda betreiben. und nun finde
ich einen seiner texte auf einer seite der uni konstanz.
ich gehe davon aus, dass dies nicht mit wissen und
zustimmung der uni geschieht. was gedenken sie dagegen
zu unternehmen?"
Ein Sahm(en)erguss
ging auf Henryk M. Broder Seiten daneben -
Vernichtung Israels kurzfristig
verschoben
« BILDblog
- Sahm scheint der einzige Journalist gewesen zu sein,
der von der unmittelbar bevorstehenden Vernichtung Israels
erfahren hatte, aber es fanden sich zahlreiche Menschen,
die ihm glaubten und glauben wollten. Seine Meldung
wurde von der rassistischen Islam-Hass-Seite
"Politically Incorrect"
sowie dem bekannten "Spiegel"-Autor Henryk M. Broder
und seinem publizistischen Netzwerk "Die Achse des Guten"*
schnell
verbreitet.
Sie
stimmt bloß nicht. >>>
Die Kooperation für den
Frieden hat aufgrund vieler Wünsche die Unterschriftensammlung
"Appell an die Bundesregierung - "Für
eine andere Nahostpolitik" bis Mitte Juni 2009,
also bis nach dem Ende des Kirchentags in Bremen, verlängert.
Die Formulare dafür sind weiterhin
auf der Webpage
weiter unterstützt werden. Bisher wurden etwa 5.500 UnterstützerInnen
gewonnen. Wir würden uns über weiteres Engagement und
Werbung dafür freuen. Im Juni soll der Appell dann in
Berlin übergeben werden.