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Das Palästina Portal

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Archiv - Aktuelle Link- und Denktipps -  - Seite 70


20
.5.2009
 

Scharia


Heft Nr. 57
Scharia
Jahrgang 15, Frühjahr 2009,
64 Seiten -
Bestellung
inamo - e
ine Zeitschrift abseits aller Klischees - Inhalt und mehr >>>

 

 Viel Verständnis in Washington für Alleingang Israels gegen Iran - Im Gegensatz zu einigen US-amerikanischen Politikern und Militärs, die Israel in den letzten Wochen vor den verheerenden Folgen eines militärischen Alleingangs gegen Iran gewarnt hatten, signalisierte Obama für eine solche Aktion grundsätzlich grünes Licht.  >>>

Lob statt Standpauke - Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu kann mit seinem Besuch in Washington zufrieden sein - Von Knut Mellenthin - Ein Hamburger Nachrichtenmagazin orakelte über eine »Standpauke«, die der amerikanische Demokrat dem israelischen Rechten halten werde. Natürlich wurde daraus nichts >>>

Treffen Obama-Netanjahu- Ohne Augenzwinkern - Gudrun Harrer - Obama ist nicht bereit, die israelische Argumentationskette zu übernehmen >>>

Israelis "sind nicht vom Sessel gefallen" - Gemischte Reaktionen gab es in Israel auf das erste Treffen zwischen US-Präsident Obama und Israels Premier Netanjahu: Die einen sehen einen offenen Konflikt, die anderen den Beginn eines Dialogs. >>>

"Israel gibt Obama noch bis Ende des Jahres Zeit in der Iran-Frage" - Große Bewegungen in den entscheidenden Schlüsselfragen war vom Treffen der beiden Staatsoberhäupter nicht zu erwarten. >>>

Netanjahu bei Obama - Beide einigten sich, sich nicht zu einigen - Hans-Christian Rößler - Ich glaube, der Hundesohn will gar kein Abkommen“, soll der damalige Präsident Bill Clinton nach dem Gespräch mit dem israelischen Ministerpräsidenten Netanjahu in Washington geschimpft haben. >>>

 
 

«Zirkus Palästina»: Nur Zwist in Gaza und Ramallah - Von Sara Lemel, dpa Tel Aviv/Ramallah (dpa) - Die Palästinenser sind heillos zerstritten, eine politische Einheit rückt in immer weitere Ferne. Die Einrichtung einer neuen Übergangsregierung im Westjordanland mit dem pro-westlichen Ministerpräsidenten Salam Fajad an der Spitze beweist dies einmal mehr. Die Bemühungen, die im Gazastreifen herrschende radikal-islamische Hamas in einer Einheitsregierung politisch einzubinden, haben bislang nicht gefruchtet. >>>

 

 

Pentagon briefings no longer quote Bible - Under Bush, cover pages of daily intelligence report included verses >>>

"Denn das ist der Wille Gottes" - Marc Pitzke - Mit aufpeitschenden Zitaten aus der Bibel garnierte Bushs Verteidigungsminister Rumsfeld Lageberichte im Irak-Krieg. >>>

 

 

Zur Verantwortung für die Gemeinschaft mit Mitmenschen aufgefordert - Hannah Arendts Freiheitsideal als Grundlage für die politische Gleichstellung von Ungleichen - Mohammed Khallouk -  Unentwegter Einsatz für zivile Gleichberechtigung von Unterprivilegierten - Die politische Philosophin und Theoretikerin Hannah Arendt (1906-1975) tritt für einen Politikbegriff ein, bei dem das gemeinschaftliche Kollektiv im Mittelpunkt steht, zugleich aber Verantwortung in erster Linie dem Individuum zuwächst. Indem sie jegliche metaphysische Rechtfertigung für menschliches, insbesondere als „Politisch“ gewertetes Handeln zurückweist, wird der Einsatz für die Rechte und Freiheiten der Mitmenschen aus dem Anspruch des Subjekts auf Selbstbestimmung heraus motiviert. In fast jeder politischen Gemeinschaft - zumal auf der universellen Ebene – kommen Ungleiche, sich aufgrund ihrer Religion, Ethnie, des Geschlechts oder der gesellschaftlichen Schichtzugehörigkeit Divergierende zusammen. Die Forderung Arendts richtet sich nach gleichen Rechten und Freiheitsansprüchen folglich immer auch an Angehörige einer anderen Kategorie als man selbst. Ideologien, die eine bestimmte Rasse, Religion, Weltanschauung oder Kultur gegenüber den Anderen für prädestiniert erachten, erfahren scharfen Widerspruch. Als Repräsentantin der jüdischen Minorität >>>

 
 

Normalization or sanctions? - Michael Warschawski - The Alternative Information Centre - Ending the anti-normalization campaign was not only a moral mistake but also a political failure: as a colonial-militarist state, Israel understands only pressure, and will stop its aggressive behavior only if obliged to do so. It is as simple as that >>>

 
 

Kramer for ever and ever - Abraham Melzer - In die Debatte über die Verleihung des Hessischen Kulturpreises hat sich jetzt auch der Zentralrat der Juden in Deutschland eingeschaltet. Generalsekretär Stephan Kramer sagte dem Tagesspiegel, bei aller Brisanz des Skandals, wie er zur Zeit diskutiert würde, müsse dringend auch dessen Ausgangspunkt thematisiert werden, der nicht minder skandalös sei. >>>

Die Achse des Guten: Malte Lehming: Wo Kramer Recht hat, da hat er Recht >>>

 
 

Video DW - Quadriga  - Der internationale Talk - Der Papst im Heiligen Land – nur eine Pilgerreise? - Gäste waren: Christoph Strack  Fuad Hamdan –  Judith Bernstein - 19 >>>

Video: "Quadriga" als Video on demand
Video: Die Sendung zum Herunterladen (mp4

 
 

Allein, Allein - André Marty berichtet - Sicher schon von Polarkreis 18 gehört. Na, die deutsche Band mit dem Ohrenwurm "Allein, allein". Der Rechtsaussen Aryeh Eldad, Mitglied des israelischen Parlaments, fordert das israelische Militärradio auf, diesen Song nicht zu spielen. Begründung: Die Band singt den Refrain des Liedes - "Allein Allein" -, im Unterschied zum übrigen Liedtext, in deutsch. Und das, so der Parlamentarier, erinnere zu viele Israeli an den Holocaust. Allein, allein: schade, gibt's bei Politikern, im Unterschied zum Radio, keinen Off und On - Schalter >>>

 
 

CIA briefs Obama for talk with Netanyahu - Ira Chernus - Commondreams - Here`s the CIA`s briefing memo for President Obama, in preparation for his talk with Benjamin Netanyahu -- in my fantasy. If the CIA was really giving the president the information he needs, it would read something like this >>>

 

 

The End of Free Speech? and more - Prof. Qumsieh - In the surreal but still beautiful world we live in, the Prime Minister of Apartheid Israel refuses to even abide by the minimal requirements of a road map that Israel technically agreed to (freeze settlements, evacuate posts to pave the stage for a two state solution). Instead he is mobilizing the Israel-first lobby to push for a US confrontation with Iran hoping to repeat the "success" of neutralizing Iraq as potential regional power. >>>

 

 

US Media & The Israeli-Palestinian Conflict - (151 MB))

 
 

Negotiations - an obstacle to peace - Akiva Eldar - Haaretz - "If Obama strives to develop mechanisms like the road map, the Annapolis Declaration and task forces, he might go down in history as the American president who put the final nail in the coffin of the Oslo process. The 15 years of `peace process` have served as an alibi to build more than 100 new settlements and outposts, and to enlarge the settler population from 110,000 to nearly 300,000, excluding East Jerusalem" >>>

 
 
 
 

"The time has come for Israel to fundamentally change its policies" / "Die Zeit für Israel ist gekommen, dass es seine Politik grundsätzlich ändert" - Rede von Ban Ki-moon im UN-Sicherheitsrat / Remarks to the Ministerial Meeting of the Security Council on the situation in the Middle East (17. Mai 2009) >>>

 


19
.5.2009
 

 

Treffen mit Obama - Netanjahu verweigert Bekenntnis zum Palästinenser-Staat -  Der amerikanische Präsident Obama hat am Montag bei einem Treffen im Weißen Haus den israelischen Ministerpräsidenten Netanjahu zu einem Siedlungsstopp in den besetzten Palästinensergebieten aufgefordert. >>>

Differenzen zwischen Obama und Netanjahu - Die USA beharren im Nahost-Konflikt auf einer Zwei-Staaten-Lösung. Dies machte US-Präsident Obama beim Antrittsbesuch des israelischen Premiers Netanjahu in Washington deutlich. >>>

Obama drängt, Netanjahu bleibt reserviert >>>

New settlement expansion 'a slap in Obama's face >>>

 

 

Historiker über Netanjahu bei Obama - "Alle wollen Opfer sein" - S. Reinecke K. Maurer - Die israelische Linke liegt darnieder, die Hoffnung auf Frieden ist vergangen. Die israelische Gesellschaft ist fragmentiert und nicht in der Lage, die Besatzung zu beenden, sagt der Historiker Tom Segev. >>>

 

 

Barack Obama - "Siedlungsstopp in Palästinensergebieten" - Dietmar Ostermann - Washington. Bei ihrem ersten Treffen im Weißen Haus kamen sich US-Präsident Barack Obama und der israelische Premier Benjamin Netanjahu am Montag je einen halben Schritt entgegen: Obama kündigte an, die USA würden ihre diplomatischen Bemühungen gegenüber dem Iran Ende des Jahres überprüfen. Er sei zu "unverzüglichen" Friedensgesprächen mit den Palästinensern bereit, erwiderte Netanjahu. Allerdings könne es keinen Frieden geben, solange die Palästinenser Israel nicht als jüdischen Staat anerkennen. >>>

 

 

Nakba – die Katastrophe der Vertreibung - 60jähriges Bestehen der Hilfsorganisation für palästinensische Flüchtlinge UNRWA. >>>

 
 

Die Denunzianten sind unterwegs - Erneut soll der Vortrag von Norman Finkelstein in Wien verhindert werden - Denunziantentum hat in Deutschland eine lange und gute Tradition, war in Nazi-Deutschland und in der DDR weit verbreitet. Auch in der vergrößerten BRD treibt es fröhliche Urstände. Die neue Variante und die gab es vor allzu langer Zeit noch nicht, ist in Verbindung mit "christlichen Fundamentalisten" und "Antideutschen" die Denunziation Andersdenkender durch jüdische Deutsche Rechtszionisten. dies und mehr >>>

 
 

Araber sein in Israel - Joseph Algazy und Dominique Vidal - Die neue Regierung Netanjahu macht die Welt nervös. Ihr Außenminister Lieberman, der Chef der chauvinistischen Partei Israel Beitenu, gilt selbst in Washington als Gegner eines palästinensischen Staats. Anlass zur Unruhe haben aber vor allem die arabischen Bürger Israels. Nachdem der Versuch, ihnen das Wahlrecht zu entziehen, vor Gericht gescheitert ist, befürchten sie unter Netanjahu und Lieberman eine neue Welle der Diskriminierung. >>>

 

 

FGHA: Web-Auftritt aufgefrischt - (Quelle Institut für Palästinakunde) Aus Nablus erhielten wir die Information, daß die FGHA ihren Web-Aufritt aufgefrischt hat. Dazu erhielten wir die folgende 'Einladung': Willkommen auf unserer neuen Website - Willkommen auf den neuen Webseiten der 'Future Generation Hands Organisation', deren Design wir verbessert haben, um unsere Arbeit so besser darzustellen. Damit sollte es Ihnen nun leichter fallen, sich einen Überblick über unsere Veranstaltungen zu verschaffen und über unsere aktuellen Aktivitäten und Veranstaltungen informiert zu bleiben.

 

 

Kurze Frage: - André Marty berichtet - Heute wollt' ich fragen: Wenn der Staat Israel die Anti-Folter-Konvention unterzeichnet und ratifiziert, wie ist es dann möglich, dass seit 2001 nicht ein einziges strafrechtliches Verfahren gegen Angehörige der israelischen Sicherheits- resp. Geheimdienste (GSS) eingeleitet worden ist im Zusammenhang mit Foltervorwürfen? Immerhin wurden in diesem Zeitraum über 600 entsprechende mutmassliche Verfehlungen zur Anzeige gebracht -- alle unfundiert? Allenfalls hilft die Lekture der sogenannten Schlussbeobachtungen des UN Committee against Torture (CAT) vom letzten Freitag weiter. >>>

 

 

Friedensprozess steht vor vielen Hindernissen  - Für die Errichtung eines Palästinenserstaats müssen viele Streitpunkte überwunden werden. Hier einige der wichtigsten. Staat oder Autonomie: Dem israelischen Premier schwebt für Palästina ein Gebilde vor, dass es völkerrechtlich gar nicht gibt. Das Schlagwort „Staat minus oder Autonomie plus" beinhaltet zum Beispiel keine >>>

 
 

video: "protest gegen wohnbaracken" - am 15. mai 2009 versammelten sich hunderte bewohnerInnen des zerstörten flüchtlingslagers nahr al-bared im nordlibanon vor der al-quds moschee und zogen entlang den armeeposten zur baustelle im süden des camps. dort wurde soeben ein weiteres stück land eingeebnet, damit darauf die fünfte siedlung temporärer wohneinheiten errichtet werden kann. >>>

Hintergrundinformationen und weitere Videos aus Nahr al-Bared finden sich hier >>>

 

 

Construction of Jewish settlements not to cause new war between Israel, Hamas - Expansion of construction of Jewish settlements in the West Bank will hamper the Palestinian-Israeli peace process, but analysts exclude that this could cause a new wave of aggression in the region - "The settlement expansion is destroying completely the potential of Palestinian state and thus it is destroying completely the two states solution," head of the Palestinian Research Centre National Initiative (al-Mubadara al- Watanayya) Mustapha Barghouti told Trend News over phone. But both the Israeli and Palestinian groups are totally keeping the ceasefire in general one". >>>

 

 

Can Obama meet Netanyahu's challenge? - Mustafa Barghouthi - Will the Obama administration have the courage to challenge Netanyahu, or will all the talk of change dissolve in the face of a concerted one-two punch from Netanyahu and the American Israel Public Affairs Committee? >>>

 

 

Negotiations - an obstacle to peace - Akiva Eldar - Haaretz - "If Obama strives to develop mechanisms like the road map, the Annapolis Declaration and task forces, he might go down in history as the American president who put the final nail in the coffin of the Oslo process. The 15 years of `peace process` have served as an alibi to build more than 100 new settlements and outposts, and to enlarge the settler population from 110,000 to nearly 300,000, excluding East Jerusalem"

 

 

Israel bans books, music and clothes from entering Gaza - Amira Hass - Haaretz - Israel allows only food, medicine and detergent into the Gaza Strip. Thousands of items, including vital products for everyday activity, are forbidden.

 

 

A review of Benny Morris, "One State, Two States: Resolving the Israel/Palestine Conflict" - Ran Greenstein - This book is a disgrace. It is difficult to understand why a reputable publisher like Yale University Press would wish to have its name on a book that is so dishonest, ill-informed and which pursues an obvious political agenda.

 

 

Die Jerusalem Post und „Außendienstmitarbeiter“ Benjamin Weinthal - W. Frankenberg - Broders Buchtitel „Die Irren von Zion“ lässt sich sehr oft eins zu eins auf die sogenannte Achse des Guten übertragen. Was sich dort, durch ständige Wiederholung ausgedrückt, an Hetze und Agitation gegen die Muslims und gewöhnliche Andersdenkende austobt spottet jeglicher Beschreibung. Was sich dort an rechtszionistischen, neokonservativen und freiheitsfundamentalistischen Schreiberlingen so seine Vorurteile vom Herzen schreiben, sollte dem seriösen Journalismus in der BRD eigentlich zu denken geben. Ein besonders drastisches Beispiel gibt ein gewisser Gastjournalist namens Benjamin Weinthal ab, dessen propagandistische Ergüsse die Leser der Jerusalem Post über sich ergehen lassen müssen. Seine Zerrbilder über den angeblichen Antisemitismus in der BRD und die Bedrohung durch den Iran scheinen Wasser auf die Mühlen des Rechtszionismus in Israel zu sein. Diese Kreise haben die USA bereits in den Krieg mit dem Irak getrieben und jetzt wollen sie, das Obama auch den Iran angreift, nur damit Israel weiterhin seine verbrecherische Politik gegenüber den Palästinensern und der arabischen Welt weiterführen kann.  >>>>

 


18
.5.2009
 

 

Israels Premier trifft US-Präsident Obama - In schwieriger Mission - Susanne Knaul - In Washington wird Benjamin Netanjahu gegenüber US-Präsident Barack Obama erklären müssen, wie er sich den Weg zum Frieden im Nahen Osten vorstellt. >>>

Ein Fenster zum Nahostfrieden - Obama hat nicht lange Zeit, um den verfahrenen Gesprächsprozess anzuschieben - Von Frank Herrmann - Anderthalb Stunden sind vorgemerkt im White-House-Kalender. Länger soll es nicht dauern, das Gespräch zwischen Barack Obama und Benjamin Netanjahu. Die knappe Planung verblüfft, es kann sein, dass sie als Makulatur enden wird. Immerhin versucht der amerikanische Präsident, auf der wichtigsten, zugleich schwierigsten seiner außenpolitischen Baustellen einen Grundstein zu legen >>>

Heikles Arbeitsessen - Obama und Netanjahu - Reymer Klüver und Thorsten Schmitz - Antrittsbesuch im Weißen Haus: In Washington wird Israels Premier Netanjahu merken, wie weit seine Positionen von denen Obamas abweichen. >>>

 
 

Israelischer Aktivist gefangen genommen - Ezra Nawi wurde verspottet und gefangen genommen, weil er versucht hat, Häuser von Menschen zu schützen. Nur internationale Beachtung kann ihm jetzt helfen !!! Neve Gordon - Ohne internationale Intervention droht dem Menschenrechtsaktivisten, Ezra Nawi,  Gefängnisstrafe. Nawi ist kein typischer Menschenrechts-Aktivist. Er ist  Mitglied bei Ta'ayush Arab-Jewish Partnership (Ta'ayush Arabisch-Jüdische Partnerschaft), ein jüdischer Israeli mit irakischer Herkunft, der fließend Arabisch spricht. Er ist homosexuell, in den Fünfzigern und ein gelernter Klempner. Vielleicht versetzt er sich in die Lage von anderen, die zu Außenseitern – oft mit Gewalt – gestempelt werden, weil er selbst zu einer Randgruppe  gehört. Sein "Verbrechen" war, dass er versucht hat, einen Militärbulldozer zu stoppen, der die Behausungen von palästinensischen Beduinen aus Um El Hir im Süden des Hebrongebietes zerstören  sollte. >>>

 
 

Israel weiß, dass sich Frieden nicht auszahlt. -  Amira Hass - Die seit 1993 ( Oslo-Abkommen)  einander folgenden israelischen Regierungen, müssen gewusst haben, was sie taten, als  es ihnen nicht eilte, mit den Palästinensern Frieden zu schließen. Als Vertreter der israelischen Gesellschaft verstanden sie, dass Frieden den nationalen Interessen großen Schaden zufügen würde. Wirtschaftliche Schäden: Die Sicherheitsindustrie ist ein wichtiger Exportzweig – Waffen, Munition und ihre Verbesserung, die täglich im Gazastreifen  und auf der Westbank getestet werden. Der Oslo-Prozess – Verhandlungen, die nie enden sollten -  erlaubten Israel seinen Status, als Besatzungsmacht abzuschütteln ( die  eigentlich verpflichtet, wäre, für das Wohlergehen des besetzten Volkes zu sorgen) und die palästinensischen Gebiete als unabhängige Entitäten zu behandeln. Das heißt Waffen und Munition in einer Menge zu verwenden, wie sie Israel  seit 1967 hätte nie anderweitig anwenden können. Die Siedlungen schützen, erfordert eine ständige Weiterentwicklung der Sicherheit, der Überwachung und Abschreckung, Einrichtungen wie Zäune, Straßensperren, elektronische Überwachung, Kameras und Roboter. Dies ist der letzte Stand , was Sicherheit betrifft, und dient in der ersten >>>

 
 

Leben zwischen den Ruinen in Gaza -  Amira Hass - Gaza – Wadi Gaza ist eine  sonst landwirtschaftlich genützte Region südöstlich von Gaza-City. Die Ruinen des Hauses der Familie Hussein al Aaidy sind deutlich zu erkennen. Die Häuser ( und mehrere andere Ruinenhaufen)  liegen zerstreut auf den Hügeln, dazwischen liegen faule Ziegen und Felder, die zwar gepflügt aber nicht eingesät sind. Bis vor etwa neun Jahren waren diese Häuser von Obstgärten und anderen Fruchtbäumen umgeben. Danach rissen die IDF-Bulldozer alles aus, um die  israelischen Siedler zu schützen, die zur Siedlung Nezarim  hier vorbei fuhren. Die Tausenden von Ruinenhaufen im Gazastreifen sind inzwischen zu einem Teil der Landschaft geworden. Was die Aufmerksamkeit jetzt auf sich zieht,  ist, wenn ein Ruinenhügel verschwindet. Das Gaza-Bauamtsbüro hat schon sehr darum  gebeten, dass Ruinenschutt  von öffentlichen Gebäuden  und Moscheen weggeräumt  wird. Bauunternehmer haben damit begonnen, den Schutt beiseite zu räumen. Zelte wurde dort  aufgebaut, um >>>

 
 

Israels Krieg gegen die Jugend  - Rela Mazali - Ungefähr sechs Monate, nachdem Israels Generalstaatsanwalt seine Bestrebungen ankündigte, gegenteilige Meinungen zu kriminalisieren,  haben staatliche Behörden  den Einsatz in ihrem "Krieg"  - wie die Tageszeitung Ha'aretz es letzten September nannte – gegen Israels Jugend und gegen ihre große Protestbewegung, die den Militärdienst verweigert, intensiviert – die von den Beamten als "Wehrdienstdrückeberger" beschimpft werden. Am 26. April, einen Tag vor Israels Gedenktag, inszenierte die israelische Polizei ein absurdes Stück eines politischen Theaters – wie zuerst Dimi Reider letzten Donnerstag hier berichtete. Als ob sie es mit gefährlichen, organisierten Kriminellen zu tun hätten, durchsuchte sie die Häuser von sechs Aktivisten in verschiedenen Teilen Israels und nahm diese in Untersuchungshaft. Sie nutzte die Emotionen, die sich an einem Gedenktag für die getöteten Soldaten entladen und sonderte in einer Polizeiaktion Aktivisten aus, die gegen das Militär sind und brandmarkte sie als Außenseiter der legitimierten israelischen Gemeinschaft. >>>

 
 

Streit auf der Titanik - Uri Avnery - (…) Gegen Gaza ist die Politik einfach und brutal:  die Hamasregierung stürzen, indem das Leben der 1,4 Millionen Männer und Frauen, alten Leuten und Kindern zur Hölle gemacht wird. Ihnen war nur  der Import  der wichtigsten Grundnahrungsmittel erlaubt. Es gab einen internationalen Aufschrei, als der Senator John Kerry entdeckte, dass  der Import von Nudeln verboten war, weil „Pasta“ anscheinend ein Luxus sei. „Wir werden ihnen keine Schokolade geben, wenn Gilad Shalit keine Schokolade  erhält,“  erklärte ein Armeeoffizier in dieser Woche.  Es wäre ganz interessant zu erfahren, wie viel Schokolade die 11 000 palästinensischen Gefangenen in Israels Gefängnissen erhalten. Der Krieg gegen den Gazastreifen (Operation „Geschmolzenes Blei“) war  dafür bestimmt, Tod und Zerstörung über die Zivilisten zu bringen, damit sie sich gegen  ihre gewählte Regierung wendeten und sie stürzten. Die Toten sind inzwischen beerdigt, aber die Schuttberge liegen noch da. Die israelische Regierung erlaubt nicht, dass Baumaterial hinein gebracht wird. Nun haben die Leute angefangen, Hütten aus Lehm aufzubauen, wie es ihre Vorfahren vor Jahrhunderten getan haben. (Um das Ganze noch deprimierender zu machen, dürfen auch keine Spielsachen, Bücher und Musikinstrumente hinüber gebracht werden.) >>>

 
 
 
 

'The Russell Tribunal is part of the larger BRussell Tribunal.' - Stephen Lendman – After two years of 'underground' work, it was launched with a 'successful press conference' and announcement that: "The Russell Tribunal on Palestine seeks to reaffirm the primacy of international law as the (way to settle) the Israeli-Palestinian conflict." Its work will focus on "the enunciation of law by authoritative bodies. The International Court of Justice (ICJ), in its opinion on the (Separation Wall in Occupied Palestine, addressed relevant) "International Humanitarian Law and International Human Rights Law, as well as dozens of international resolutions concerning Palestine."

 
 

„Unser Erdöl reicht noch hundert Jahre“ - Iran ist eines der rohstoffreichsten Länder der Erde. Dem Westen ist das Land jedoch wegen Präsident Ahmadineschad äußerst suspekt. Im Interview spricht der iranische Minister Nozari über das schwierige Verhältnis, den Atomstreit mit dem Westen und die Tricks der Opec. >>>

 
 

Israel bans books, music and clothes from entering Gaza - Amira Hass - Haaretz - Israel allows only food, medicine and detergent into the Gaza Strip. Thousands of items, including vital products for everyday activity, are forbidden.

 
 
 

Life among the ruins in Gaza - Amira Hass - Haaretz - "The thousands of heaps of ruins in the Strip have now become part of the landscape. What attracts attention is when one pile of ruins or another disappears...But these are the exceptions. There is no point in clearing away the ruins of the 4,000 buildings and homes that have been totally destroyed, so long as Israel does not permit building materials to be brought into the Strip."

 

 

 

The paradox of Israel's pursuit of mightForty years ago, I was enraptured by Israel's courageous sense of mission. For me today, as for many, that idealism has palled - Max Hastings - I first visited Israel in 1969. It was a time when much of the western world was still passionately enthused about the country's triumph in the 1967 six-day war. President Nasser had for years promised to sweep the Israelis into the sea. Instead, the tiny Jewish state, less than 20 years old, had engaged the armies of three Arab nations, and crushingly defeated them all. The Israelis successively smashed through Nasser's divisions on the western front, scaled and seized the Golan Heights, and snatched east Jerusalem and the West Bank in the face of Hussein's highly capable Jordanian army. >>>

 
 

Dr. Norman G. Finkelstein - Video: panel discussion w/live audience; Urania, Berlin, 02.07.2001.
In German with Finkelstien's responses in English audible below the German interpreter's voice. >>>

 

 

 
7 February 2001 panel discussion on The Holocaust Industry with live audience of 1,000 at Urania, Berlin. - gefunden bei Thomas Immanuel Steinberg

 
 

Reclaiming Einstein: new book reveals famed scientist as opponent of Israel - Jaisal Noor - Indypendent - review of Einstein on Zionism and Israel: His Provocative Ideas About the Middle East. By Fred Jerome, St. Martin’s Press, May 2009

 
 

Norway trade union: Boycott Israel if peace process fails - Norway's largest labor union urged the Scandinavian country on Saturday to lead an international boycott of Israel if it did not reach a peace agreement with the Palestinians. The Norwegian Confederation of Trade Unions, whose members constitute more than a third of the country's employees, said in a statement that both Israel and the Palestinians deserve to live in peace and security, and as long as this was not achieved, the Israeli government was to be held accountable. >>>

 

 


17
.5.2009
 

 

Generalsekretär der Arabischen Liga Amr Musa: „Friedensprozess ist nur noch ein schönes Wort” - Die arabische Friedensinitiative für Israel liegt auf dem Tisch. Doch der „Friedensprozess ist nur ein schönes Wort“, sagt der Generalsekretär der Arabischen Liga, Amr Musa. Im Gespräch mit der F.A.Z. fordert er, es müsse endlich einen Schritt auf israelischer Seite geben. >>>

 
 

Weltweite Aktionswoche für Frieden in Palästina und Israel
04. - 10. Juni 2009 - Aus ICAPPI wird die Aktionswoche für Frieden

 Seit einigen Jahren initiiert der Ökumenische Rat der Kirchen (ÖRK) auf Bitten der Kirchen im Heiligen Land eine Aktionswoche unter dem Titel „International Church Action for Peace in Palestine and Israel“ (ICAPPI). Ab diesem Jahr hat diese Initiative für einen gerechten Frieden in Israel und Palästina einen neuen Namen: „Weltweite Aktionswoche für Frieden in Palästina und Israel“. Weltweit sind Kirchen, kirchliche Organisationen und Gruppen eingeladen, sich mit Lobbyaktionen, Informationsarbeit und Gottesdiensten und Gebeten an dieser Aktionswoche für einen gerechten Frieden in Palästina und Israel zu beteiligen und im Juni 2009 zu einem gemeinsamen internationalen öffentlichen Zeugnis beitragen. Die tragischen Ereignisse in Israel und Palästina rufen alle Gläubigen und Menschen guten Willens auf, ihre Stimme zu erheben. >>>

 
 

Neue Friedensbemühungen in Nahost - Barack Obama drängt auf Zweistaatenlösung - Volker Perthes im Gespräch mit Susanne El Khafif - Die US-Regierung unter Präsident Barack Obama fordert Israel auf, den Siedlungsbau in den besetzten Gebieten einzustellen und den Wiederaufbau im Gazastreifen zu stärken. Der Direktor der Stiftung Wissenschaft und Politik, Volker Perthes, bewertet die Friedensbemühungen des US-Präsidenten positiv: "Barack Obama will noch in seiner Amtsperiode einen Friedensprozess zwischen Israel und den Palästinensern zu Ende führen", so Perthes. Die Chancen dafür seien allerdings gering. >>>              MP3, Flash

Israel, Palästina und die 57-Staaten-Lösung - Michael Borgstede - (…) Obama will keine Zeit verlieren und hat deutlich gemacht, dass im Nahen Osten der Weg eben nicht das Ziel ist und ein Friedensprozess nicht auf die Ewigkeit ausgelegt sein dürfe. In den kommenden Monaten müssten vor Ort sichtbare Fortschritte erzielt werden. Was er damit meinen könnte, erklärte sein Vizepräsident, Joe Biden, ausgerechnet auf der Jahresversammlung der proisraelischen Lobby-Organisation Aipac. "Sie werden das jetzt nicht gern hören", sagte er. Doch dürfe Israel keine neuen Siedlungen bauen, müsse sich zur Zwei-Staaten-Lösung bekennen, die illegalen Siedlungsaußenposten räumen und den Palästinensern mehr Bewegungsfreiheit zuerkennen. >>>

 
 

By, Pope - André Marty berichtet - Jetzt ist ER weg. - Acht Tage war der Medientross auf seinen Fersen. Die in Israel stationierten rund 800 ausländischen Journalisten, halb so viele sind zusätzlich angereist, nicht zu vergessen die einheimische Medienkavallerie. (…) Zur israelischen Medienmaschinerie nur soviel: Nachdem sich Benedikt XVI. im Holocaust-Memorial Yad Vashem nicht persönlich erklärend, sondern päpstlich tief betroffen über den Holocaust zeigt, heulen die hiesigen Medien kurz auf - und verbannen die Papstreise, zum Beispiel vorbei an der israelischen Sicherheitsmauer nach Bethlehem, auf die hinteren Seiten ihrer Blätter. Oder kippen die Reise gleich ganz aus den TV-Nachrichten. -- Und willst du dich nicht entschuldigen, so... So denn. By, Pope. >>>

 
 

Papst-Visite im Heiligen Land: Mini-Mission erfüllt - Endlich konnte er sich wirklich willkommen fühlen. Als die Frauen aus dem Gazastreifen ein selbstgenähtes Kleid nach Art ihrer Heimat für eine Marienstatue in Rom überreichen ließen, als die Menschen auf dem Krippenplatz von Bethlehem dem "Baba" zujubelten und sogar "Benedetto"-Sprechchöre zu hören waren wie bei einer Audienz auf dem Petersplatz, da war es für Benedikt XVI. endlich ein bisschen wie zu Hause am Tiber. Und die Erleichterung war ihm anzusehen. Nur wenige Kilometer nordöstlich von hier war er in den beiden Tagen zuvor noch ein Fremder gewesen. >>>

 
 

Verhaltene Reaktionen in israelischer Presse - Israels Zeitungen berichten ausführlich über den ersten Tag des Papstbesuchs in ihrem Land; Fotos auf den Titelseiten zeigen Benedikt XVI. im Holocaust-Memorial von Yad Vashem. Doch die Reaktionen auf die Papstrede dort sind verhalten bis rundheraus negativ: Die „Ha`aretz“ titelt „Überlebende verärgert über Benedikts lauwarme Ansprache“. Der Artikel erwähnt, dass der deutsche Papst in Hitler-Jugend und Wehrmacht war, das aber in Yad Vashem nicht einmal erwähnt habe. Auch von den Holocaust-Überlebenden, die dem Papst nach seiner Rede kurz die Hand gaben, hätten einige „gemischte Gefühle“ geäußert. Die „Ha`aretz“ bringt auf ihrer ersten Seite zwei Kommentare, die an Schärfe kaum zu überbieten sind. >>>

 
 

Blog: Convoi Hope for Gaza - Hilfstransport nach Gaza - Europäische Kampagne zur Aufhebung der Blockade von Gaza - Zwei Mitglieder des Vereins für antirassistische und friedenspolitische Initiative, Mag.a. Iris Hinteregger-Khellaf und Marcus Scholz beteiligen sich an der humanitären Hilfsaktion "Convoi Hope for Gaza". Ausgehend von der jährlichen Konferenz der PalästinenserInnen in Europa, die dieses Jahr Anfang Mai in Mailand stattfand, wurde ein Transport dringend benötigter medizinischer Geräte organisiert. Mehrere Dutzend Kleinlaster mit medizinischen Geräten und Ambulanzfahrzeuge wurden von Genua nach Alexandria gebracht und sollen von europäischen TeilnehmerInnen der Kampagne über die Route Alexandria-Rafah in den Gazastreifen gebracht werden. An dem Projekt beteiligt sind unter anderem 12 Parlamentarier aus Italien, Griechenland, Irland, Großbritannien und der Schweiz. Bis zur Rückkehr unserer DelegationsteilnehmerInnen wird ein Blog veröffentlicht >>>

 
 

Wer hat Angst vor Finkelstein? - Thomas Immanuel Steinberg - Die Rüstungs- und Kriegslobby. Warum? >>>

 
 

Life among the ruins in Gaza - Amira Hass - Haaretz - "The thousands of heaps of ruins in the Strip have now become part of the landscape. What attracts attention is when one pile of ruins or another disappears...But these are the exceptions. There is no point in clearing away the ruins of the 4,000 buildings and homes that have been totally destroyed, so long as Israel does not permit building materials to be brought into the Strip." >>>

 

 

The Russell Tribunal on Palestine - Stephen Lendman - After two years of “underground” work, it was launched with a “successful press conference” and announcement that: “The Russell Tribunal on Palestine seeks to reaffirm the primacy of international law as the (way to settle) the Israeli-Palestinian conflict.” Its work will focus on “the enunciation of law by authoritative bodies. The International Court of Justice (ICJ), in its opinion on the (Separation Wall in Occupied Palestine, addressed relevant) “International Humanitarian Law and International Human Rights Law, as well as dozens of international resolutions concerning Palestine.” >>>

 

 
 
 
 
 

Lieberman's party proposes ban on Arab Nakba - Foreign Minister Avigdor Lieberman's party wants to ban Israeli Arabs from marking the anniversary of what they term "the Catastrophe" or Nakba, when in 1948 some 700,000 Arabs lost their homes in the war that led to the establishment of the state of Israel. The ultranationalist Yisrael Beitenu party said it would propose legislation next week for a ban on the practice and a jail term of up to three years for violators. >>>

 
 

Pope tells 40,000 at Mass to shun hatred - Jonathan Cook - Pope Benedict XVI urged the Christian and Muslim communities of Nazareth, the largest Palestinian city in Israel, to “reject the destructive power of hatred and prejudice” as he addressed 40,000 followers yesterday at his final public Mass in the Holy Land. His message of peace and reconciliation for Nazareth, renowned as the town where Jesus grew up, was delivered amid a heavy Israeli security operation that angered many residents. >>>

 
 

No videogame - Gideon Levy - During the beatings, kicks, curses and sleep deprivation that they meted out on their detainees, the soldiers were busy on their PlayStation. If the youths fell asleep, they were punished: Each was given a number and the soldiers did a 'countdown' every few minutes; anyone who didn't get up was beaten. >>>

 
 

 


16
.5.2009
 

 

Eine kostenlose CD mit der Vorstellung der Geschichte Palästinas in Bilder - (PowerPoint): 500 Dias, 60 Karten, 1000 historische und aktuelle Fotos, Kommentare, usw.

Die Vorstellung ist in deutscher Sprache, aber auf der CD gibt es auch eine italienische, französische und englische Version. Die Vorstellung der Geschichte Palästinas in Bilder ist sehr geeignet für Vorträge, Schulen, Forscher, usw. Die CD ist einschließlich der Portokosten gratis. Sie ist ein Teamwork der Gesellschaft Schweiz-Palästina, Gruppe Tessin. Anzufordern bei Enrico Geiler - Camorino Schweiz
imparalavita@bluemail.ch

 
 

Nakba, Refugees, and R.O.R. - النكبة وحق العودة : Slide show with Marcel Khalifeh sings in the background: The Palestinian Catastrophe of 1948 - 10 Minuten - mehr >>>

Zum »Tag der Nakba« - Die Palästinensische Gesellschaft für Menschenrechte und Rückkehrrecht erklärte zum »Tag der Nakba« am 15. Mai: Vor einundsechzig Jahren verloren mehr als 700000 Palästinenser ihre Häuser und ihr Eigentum. Sie wurden durch jüdische Milizen und später durch die israelische Armee von ihren Bauernhöfen, aus ihren Geschäften, aus ihren Dörfern und ihren Städten vertrieben. >>>

61 Jahre nach der Nakba - Als „schwarze Periode“ in der modernen Geschichte des palästinensischen Volkes beschreibt das palästinensische Statistikamt die Nakba. Vor 61 Jahren wurden 85 Prozent der palästinensischen Gesamtbevölkerung aus dem historischen Palästina vertrieben. Israelische Terrororganisationen töteten 15.000 Menschen und zerstörten 531 Städte Dörfer. Anlässlich des Gedenktages dokumentieren wir einen Bericht des Palästinensischen Statistikamts >>>

Sonderseite: 14. Mai 1948 - Al Nakba - Die Vertreibung
>>>

 
 

Netanjahu läuft die Zeit für Friedensverhandlungen davon - Ulrike Putz - Bei seinem Treffen mit US-Präsident Barack Obama wird Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu Farbe bekennen müssen: Will er sich dem Friedensprozess in Nahost wirklich weiter widersetzen? Das könnte Krieg bedeuten, warnt nicht nur der König von Jordanien. (…) die Partei "Unser Haus Israel", die mit Avigdor Lieberman den Außenminister stellt und Netanjahus wichtigster Koalitionspartner ist, zeigte sich alles andere als kompromissbereit. Am Mittwoch präsentierte sie einen Gesetzentwurf, der es Palästinensern mit israelischem Pass künftig verbieten soll, der Vertreibung ihres Volks im Zuge der Staatsgründung Israels zu gedenken. >>>

 
 

Mit Felicia Langer sprach der Journalist Arn Strohmeyer. - Die israelische Menschenrechtsaktivistin und Trägerin des alternativen Nobelpreises, Felicia Langer, fordert die Regierungen des Westens auf, Druck auf Israel auszuüben, denn nur so könne eine Friedensregelung, die diesen Namen auch verdiene, zustande kommen. Israels „friedensresistente Haltung“ führe dagegen in den Abgrund. Das Land sei jetzt schon dabei, durch die brutale Besatzungspolitik gegenüber den Palästinensern „seine Moral und seine Seele zu verlieren“. Eindringlich fordert sie die Menschen im Westen auf, das Schweigen zu brechen und den Menschen in Gaza zu helfen. Hunderttausende seien nach dem Krieg dort obdachlos. Was Israel dort jetzt tue, sei ein Verbrechen: Erst habe es den Gaza-Streifen zerstört und nun verhindere es mit seiner Blockade auch den Wiederaufbau.  >>>          
Mehr über das neue Buch von Felicia Langer >>>

 
 

»Israel hat kein Interesse am Ende des Konfliktes« - Friedensaktivist Jeff Halper hält die Besatzung für »Apartheid«  - ND: Warum engagiert sich Ihre Organisation gerade gegen die Hauszerstörung? Halper: In den letzten Jahren hat Israel etwa 24 000 Häuser in der Westbank und in Gaza zerstört. Beispielsweise in militärischen Operationen – allein beim Einmarsch in Gaza wurden 4000 Häuser niedergerissen. Oder es gibt einfach keine Baugenehmigung, dann wird sofort abgerissen. Das ist eine ausgesprochen gewaltsame und furchtbare Politik, die mit Sicherheit nichts zu tun hat. Zusammen mit der Siedlungspolitik wird ein palästinensischer Staat verhindert. >>>

 
 

CIA-Chef warnt Israel vor Aktionen gegen den Iran - enige Tage vor dem Treffen des US-Präsidenten mit dem israelischen Staatschef lässt Obama wissen, dass er keine Überraschung will - Am kommenden Montag treffen US-Präsident Obama und der israelische Ministerpräsident Netanjahu im Weißen Haus aufeinander. Folgt man Berichten der israelischen Zeitung Ha'aretz und der Londoner Times, so ist das Klima zwischen den beiden Regierung von nervöser Anspannung geprägt. Etwas ungewöhnlich ist es schon, wenn einige Tage vor dem Treffen der Regierungschefs der Kopf der CIA nach Israel geschickt wird, um Netanjahu vor voreiligen Manövern zu warnen, die sich gegen Irans Atomanlagen richten. Der amerikanische Präsident wolle sichergehen, dass es nicht zu einer derartigen Überraschung komme, so die Botschaft von CIA-Boss Leon Panetta an den israelischen Premier. >>>

 
 

»Gaza: War es den Krieg wert?« - Fotoreportage von Frédéric Sautereau -Von Alexander Bahar >>>

 
 

Porträt Frédéric Oumar Kanouté - Ein T-Shirt geht um die Welt - Frédéric Oumar Kanouté ist kein gewöhnlicher Fußballer: Er spendet Geld für eine Moschee, engagiert sich für notleidende Kinder und bezieht Stellung zum Nahost-Konflikt. Ein Porträt von André Tucic >>>

 
 

Arabische Reaktionen auf den Papstbesuch - Im Zeichen der Hoffnung - Obwohl sich die Regensburger Papstrede noch immer wie ein Schatten auf die Beziehungen zwischen der muslimischen Welt und dem Vatikan legt, wurde der jüngste Besuch von Benedikt XVI. in Jordanien überwiegend positiv aufgenommen. Einzelheiten von Fakhri Saleh >>>

Benedikt und der domestizierte Nazarener - Die Nahostreise des Papstes war frei von Fehltritten – aber auch von klarer Kritik und Selbstkritik - Ingolf Bossenz - Was vor einer Woche auf dem Berg Nebo in Jordanien begann, endete gestern am Heiligen Grab in Jerusalem. Wo Mose das Gelobte Land sah und Jesus auferstand – Stationen der Nahosttour von Papst Benedikt XVI. >>>

 
 

Tel Aviv goes China - André Marty berichtet - Okay, Mann kann in Tel Aviv leben und die Hymne der Stadt dennoch scheusslich finden. Sarit Hadad singt Bachom shel Tel Aviv, frei übersetzt sowas wie In der Glut von Tel Aviv... Aber was die Chinesin Yumiko Chen mit dem Hit angestellt hat, nun das ist Made in China at his best; Kulturexport vom Allerfeinsten... Ach' was, hören Sie selbst rein -- wenigstens kurz. >>>

 

 

Pope tells 40,000 at Mass to shun hatred - Jonathan Cook -  Pope Benedict XVI urged the Christian and Muslim communities of Nazareth, the largest Palestinian city in Israel, to “reject the destructive power of hatred and prejudice” as he addressed 40,000 followers yesterday at his final public Mass in the Holy Land. His message of peace and reconciliation for Nazareth, renowned as the town where Jesus grew up, was delivered amid a heavy Israeli security operation that angered many residents. >>>

 

 

Envisioning a better future: Activist Mazin Qumsiyeh interviewed - Ida Audeh - Mazin Qumsiyeh is a tireless activist for Palestinian human rights who returned to his hometown of Beit Sahour in the Israeli-occupied West Bank last year and now teaches at Bethlehem and Birzeit Universities. The author of Sharing the Land of Canaan: Human Rights and the Israeli-Palestinian Struggle (2004), Qumsiyeh is both a human rights activist and a scientist who has a lengthy list of publications on genetics to his credit. The Electronic Intifada contributor Ida Audeh met with him in April and discussed advocating the Palestinian cause in the United States and his impressions about the current direction of the Palestinian struggle >>>

 

 

Play Station - Gideon Levy - Haaretz - Mohammed Abu Akrub returned from school one afternoon and stood in the street with a few friends, doing nothing, according to him. Six Israel Defense Forces jeeps appeared suddenly and announced a curfew in the village. That was the start of the abuse of Mohammed and his five friends - abuse that continued until dawn, when the six were tossed out of the jeeps, wounded and battered.

 

 

IDF probing whether soldiers forced man to drink urine - Haaretz - Anshel Pfeffer - The Military Police are investigating allegations that Israel Defense Forces soldiers assaulted, abused and stole from a Palestinian man detained during Operation Cast Lead in the Gaza Strip earlier this year. The police are investigating a number of complaints of thefts from Palestinians during the recent war.

 

 

"Go back and die in Gaza" - Stephanie Doetzer - Al-Jazeera - "many of the patients we were in touch with came back from interrogation and told us they did not get the permit: `They tried to extort me to collaborate and I wasn`t willing to give them information, so they sent me back to Gaza.` "

 


15
.5.2009
 

 

Palestinian Centre for Human Rights - War Crimes Against Children: new report on the 313 children killed during Gaza offensive - A new report released today reveals the true extent of child killings by Israeli forces in the Gaza Strip during its 23 day offensive on Gaza between 27 December 2008 and 18 January 2009. (pdf) The Palestinian Centre for Human Rights (PCHR) is publishing War Crimes Against Children in response to the unprecedented number of children killed by Israeli forces in its latest operation; a total of 313 children under the age of eighteen. Containing numerous eye witness testimonies, the report brings to light Israel’s widespread targeting of unarmed civilians, including children, throughout the offensive. ‘Operation Cast Lead’ was the biggest Israeli military operation in the Gaza Strip in nearly 42 years of occupation. 1,414 Palestinians were killed, and PCHR investigations have found the overwhelming majority, 83 per cent, were civilians. One of the cases in the report is that of 18 month old Farah al-Helu, who was killed on 4 January. The al-Helu family had been told to evacuate their house in Zaytoun, eastern Gaza, but while they were attempting to flee, Israeli soldiers opened fire on them. Farah was shot in the stomach and bled to death two hours later >>>

 
 

„Ich haue gern mal dazwischen“ - „Cap-Anamur“-Gründer Rupert Neudeck wird 70 Jahre alt - Die Fernsehzuschauer kennen ihn als eindringlichen Mahner - mit Mikro vor der staubigen Kulisse einer afghanischen Hügelkette oder live zugeschaltet aus einem Flüchtlingslager im Sudan. An unzähligen Krisenherden war der Menschenretter mit dem grauen Bart in den vergangenen drei Jahrzehnten im Einsatz. Und noch immer engagiert er sich unermüdlich gegen globale Missstände, organisiert Hilfe, ruft politisch Verantwortliche zur Vernunft. Am Donnerstag wurde Rupert Neudeck 70 Jahre alt. >>>

 
 

In Tel Aviv kommt der Antisemitismus zum Vorschein - Von Gideon Levy - Antisemitismus kommt wieder zum Vorschein. Nicht in Warschau, München oder Paris. Und die Anti Defamation Liga muss keinen Alarm schlagen. Es ist nämlich hier bei uns zu Hause im grünen Ramat Aviv, dem fortgeschrittensten Vorort von Tel Aviv. Die Ankunft  einer Handvoll ultra-orthodoxer Juden in diesem wunderschönen, bescheidenen und ruhigen Stadtteil hat  eine wenig schöne Welle von Rassismus den dünnen Schleier von Offenheit und Großzügigkeit dieser scheinbar linken Gemeinschaft weggerissen. Wenn sich auf diese Weise  jemand gegenüber israelischen Arabern benommen hätte, hätten die Bewohner Zeter und Mordio geschrieben. Aber da es sich um Haredim ( orthodoxe Juden) handelte, hatte man die Samthandschuhe ausgezogen, denn es ist (schon fast)  üblich, die „Schwarzen“  anzugreifen.>>>

Auch in Deutschland blüht der "moderne Antisemitismus" - „Hurra wir diffamieren“ – Henryk M. Broder der „Denunziant der Nation“ - Honestly Concerned (6.5.2009) präsentiert voller Stolz den Anschwärzer des Jahres 2009 Henryk M. Broder und den Einknicker des Jahres Prof. Gerhart von Gäevenitz der anscheinend von man
chem nichts weiß, dafür dann aber umso schneller einknickt. Es ist schon mehr als eigenartig und peinlich unangenehm wenn man Broders "Freizeitbeschäftigung" nachvollzieht. Da schreibt Broder in einem denunziatorischen Brief an die Uni Konstanz >>>

 
 

Israel ist weltweit am 3. stärksten militarisiert - Bonner Friedensforscher erarbeiten neue Weltrangliste. Eritrea ist nach einer neuen Rangliste Bonner Friedensforscher das am stärksten militarisierte Land der Welt. Auf dem erstmals in Bonn vorgestellten Index folgen Syrien und Israel. >>>

Kommentar von Abraham Melzer: Da können wir Juden stolz sein!  - Israels Stellung in der Welt: In der Einstufung der internationalen Luftfahrt, zum Beispiel, wird Israel eingestuft hinter Ghana und Ätiopien; im Tourismus wird Israel nach den Golfstaaten eingestuft; in der Frage der Gleichberechtigung der Geschlechter steht Israel hinter Usbekistan; in der Frage der Glaubwürdigkeit der Politiker rangiert Israel hinter Tansania und Indonesien; in der Frage der Umwelt liegt Israel hinter Bosnien; bei der Frage der Pressefreiheit liegt Israel hinter Namibien. In der Eurovision ist Israel immerhin unter den 10 Ersten – aber in allen anderen Bereichen hat Israel keinen Anlass stolz zu sein. Allerdings auf einem Gebiet ist Israel Weltmeister – auf dem Gebiet der Militärausgaben im Verhältnis zum Bruttosozailprodukt, wo Israel an erster Stelle steht vor Jordanien, Irak, Saudiarabien, Katar und Oman. Da können wir Juden stolz sein. Quelle: Haaretz vom 15.05.2009

 
 

Fouad Twal, Patriarch - "Die Mauer erzeugt Groll und Hass" - Seine Vorfahren lebten als Beduinen in der jordanischen Wüste. Die Gastfreundschaft habe er sich bewahrt sagt Fouad Twal. Ein Porträt des Patriarchen von Jerusalem. >>>

 
 

Israel Day - another way of occupation? - Dr. Viktoria Waltz - Israel Day - Jerusalem Day – Tel Aviv Day? - Rechtszionistische Israel-Lobby auf dem Vormarsch in der BRD? - (…)  „Ganz unpolitisch – nur einfach feiern, das schöne Land kennen lernen – mehr wollen wir heute hier nicht!“ wurde denen entgegengehalten, die mit einem kleinen Plakat anwesend waren "Israel gehört wegen seiner Kriegsverbrechen vor den Internationalen Gerichtshof". "Es stört doch die schöne Feier! – meinte ein smarter junger Mann, der das blau-weiße Zeichen seiner israelischen Organisation trug und übrigens perfekt deutsch und russisch sprach. (…) Also alles unpolitisch? Der Dortmunder Oberbürgermeister Langemeyer, der als Schirmherr sprach, wollte nur feiern, obwohl er kurz vorher noch auf den dubiosen blau-weissen Hauptorganisator aufmerksam gemacht worden war: die Organisation ‚I Like Israel‘ eines gewissen Dipl.sc.pol. Leo Sucharewicz, Kommunikationspsychologe in München. >>>

 
 

Hat der Besetzer ein Recht auf Selbstverteidigung? Der Uno-Berichterstatter Falk untersucht Israels Krieg im Gazastreifen - In seinem Bericht an den Uno-Menschenrechtsrat in Genf zieht der spezielle Berichterstatter zu den palästinensischen Gebieten, Richard Falk, Israels Berechtigung zum Angriff auf den Gazastreifen in Zweifel. -  Der spezielle Berichterstatter für die besetzten palästinensischen Gebiete, Richard Falk, hat dem Uno-Menschenrechtsrat in Genf einen Bericht unterbreitet, in dem er Wege zur rechtlichen Aufarbeitung des jüngsten israelischen Kriegs gegen die Hamas im Gazastreifen aufzuzeigen versucht. Die von der israelischen Armee eingesetzten Mittel und die zahlreichen Opfer unter der Zivilbevölkerung hatten weitherum den Verdacht geweckt, während des Kriegs vom 27. Dezember bis zum 18. Januar seien Kriegsverbrechen begangen worden. >>>

 
 

Verheerende Folgen des Treibstoffmangels im Gazastreifen - Karin Wenger - Seit Monaten reduziert Israel die Treibstoffzufuhr in den Gazastreifen. Für Gazas Bevölkerung gibt es weder Benzin noch Diesel noch Kochgas mehr zu kaufen. Ohne Treibstoff können die Autos nicht mehr fahren, und die Wasserversorgung funktioniert nicht mehr. >>>

 
 

Waffe: Fotoapparat - Eine Gruppe provoziert mit ihren Bildern vom Alltag in Palästina - Niels Seibert - Ein Fotografenkollektiv aus Tel Aviv dokumentiert soziales und politisches Leben in Israel und Palästina. Ihre Aufnahmen bilden eine kritische Gegenöffentlichkeit: Denn sie hängen nicht in Galerien, sondern an Häuserwänden. >>>

 
 

»Ich lade Sie zu uns nach Gaza ein: Bilder sagen mehr als Worte« - Ashraf Sahwiel über Kunst und Künstler im Krieg - Ashraf Sahwiel ist Kulturjournalist und auch selbst künstlerisch tätig. Außerdem ist er Leiter des Künstlerzentrums von Gaza. Über Kulturarbeit in einem Land unter Bombenkrieg und fast totaler israelischer Blockade sprach mit ihm Susann Witt-Stahl. >>>

 
 

Saving Israel From Itself - The two-state solution is the only way to guarantee the Jewish state’s long-term security—and our own. - John J. Mearsheimer - The United States and Israel fundamentally disagree about the need to establish a Palestinian state living side by side with Israel. President Obama is committed to a two-state solution, while Israel’s Prime Minister Netanyahu is opposed and has been for many years. To avoid a direct confrontation with Washington, Netanyahu will probably change his rhetoric and talk favorably about two states. But that will not affect Israel’s actions. The never-ending peace process will go on, Israel will continue building settlements, and the Palestinians will remain locked up in a handful of impoverished enclaves in the West Bank and Gaza. Anticipating this outcome, Obama has told Congress to expect a clash with Israel. >>>

 
 

Israel: 'Secret' Defense Ministry Database Reveals Full Settlement Construction - GMP20090319738001 Israel -- OSC Summary in Hebrew 30 Jan 09 - Left-of-center, independent daily of record Tel Aviv Haaretz.com in English on 30 January carried the referent item with a link to a 195-page PDF file in Hebrew of a "secret Defense Ministry database on illegal construction in the territories" translated herein. Quotation marks as published; passages in italics appear in red in the original. >>>

 
 

Anti-Semitism is rearing its head in Tel Aviv - Gideon Levy  - Anti-Semitism is raising its head. Not in Warsaw, Munich or Paris, and there's no need for the Anti-Defamation League to wave the evidence around. It's right here, in our own home, in verdant Ramat Aviv, the most enlightened suburb of Tel Aviv, our most enlightened city. The entry of a handful of ultra-Orthodox Jews to this lovely, modest and tranquil neighborhood has provoked an unlovely wave of racism, tearing the thin veil of openness and liberality from this seemingly left-wing community. If anyone were to behave this way toward Israeli Arabs, the residents might raise a hue and cry, but when it comes to Haredim the gloves are off because attacking the "blacks" is the fashion. >>>

 
 

NETUREI KARTA of THE ORTHODOX JEWRY of Palestine - JERUSALEM, PALESTINE - TO HIS EXCELLENCY, POPE BENEDICT XVI - Peace and Greetings! It has come to our attention that Zionist-appointed “rabbis” have again been offering unsolicited insidious and malicious statements against you in the name of the entire Jewish People and the Jewish religion. As anti-Zionist Orthodox Jews with a conscience, we feel it is imperative for us to condemn and to express our disgust at such statements. >>>

 
 

How to say Nakba in Hebrew? - Nakba, in Arabic, means catastrophe. But Nakba, for the Palestinians means THE great catastrophe. It represents the day when -on the 14th of May 1948- hundreds thousands of Palestinians became refugees in their own country and outside of the borders of the newly created state of Israel. Last year, Palestine commemorated the 60th anniversary of that great catastrophe, mourning the 67% of their land that was lost forever. They commemorated, without concrete prospects for peace, without the creation of a State on the land that was left -but occupied later-, without a solution to the issue of the right of return for the refugees, and by witnessing another year of Israeli occupation in Gaza and the West Bank. >>>

 
 

Spiritual journey cannot help but have political overtones  - Jonathan Cook - Pope Benedict XVI upset the schedule on his first day in Israel by leaving an interfaith meeting in Jerusalem early on Monday night after a leading Muslim cleric called on him to condemn the “slaughter” of women and children in the recent assault on Gaza. The pontiff walked out, a spokesman noted, because Sheikh Tayseer Tamimi’s speech was a “direct negation” of dialogue and damaged the Pope’s efforts at “promoting peace”. >>>

 
 

Who Profits from the Occupation : International Investment in the Occupation - Coalition of Women for Just Peace - The economic interests in the Israeli occupation of Palestine are not exclusive to Israeli corporations. In a global economy, international corporations and investors are heavily involved in the manifold economy of the occupation. In our research we try to expose the economic connections of owners and investors in Israel and abroad to the daily workings of the occupation, to make hidden economic interests more accessible to public scrutiny and to appeals for public accountability >>>

 


14
.5.2009
 

 

This is not a Hollywood or Bollywood movie! - This is a real news report from Gaza that shows a sample of the inhuman result on our Palestinian health system caused by the the Zionist-Israeli occupation siege on Gaza, which continued even after the Israeli genocide war there. But first, here is a description of what you expect to see (the news report is in Arabic): Another Palestinian child died in a very dramatic scene documented on T.V. A baby aged 2 died today from a heart defect made worse by lack of medical care due to the Israeli imposed siege. >>>

 
 

Papst steht kranken Kindern bei - Ich bin bei euch! Diese Botschaft hat Benedikt XVI. am Mittwochnachmittag bei seinem Besuch im Caritas-Baby-Hospital hinterlassen. Die 1978 von dem Schweizer Pater Ernst Schnydrig ins Leben gerufene Spezialklinik versorgt jährlich rund 30.000 Kinder unabhängig ... >>>

Das Caritas Baby Hospital in Betlehem - Der 17-jährige Bashir Awawdeh ist Muslim, und doch freut sich der schwer kranke Jugendliche außerordentlich auf den Papst-Besuch: Bashir, der von Geburt an unter einer sehr seltenen Stoffwechselkrankheit leidet, darf Benedikt XVI. am Mittwoch im Caritas Baby Hospital in Betlehem eine Handarbeit als Geschenk überreichen >>>

Bild rechts - Links Bashir, seine 2 älteren Brüder sind ebenfalls vor dem 16. Geburtstag gestorben. Sein Bruder Bazar neben ihm hat die gleiche Krankheit (Zum Vergrößern Bild anklicken) P.R.

Caritas Baby Hospital  >>>

 
 

Mauern statt Brücken - Papst in Bethlehem: Mitgefühl für Kriegsopfer, aber keine Kritik an Israel - Karin Leukefeld - Unterstützung für die Palästinenser versprach Papst Benedikt XVI. bei einer Begegnung mit dem palästinensischen Präsidenten Mahmud Abbas am Mittwoch in Bethlehem. Der Vatikan unterstütze »das Recht Ihres Volkes auf einen souveränen palästinensischen Staat im Land Ihrer Vorfahren, sicher und im Frieden mit seinen Nachbarn und in international anerkannten Grenzen«, sagte der Papst. Er äußerte »tiefstes Mitgefühl« für die Opfer des Gaza-Krieges, forderte die Palästinenser aber gleichzeitig auf, sich den »Versuchungen nach gewaltsamen Aktionen zu widersetzen«. >>>

 
 

Darfur ist nicht überall - André Marty berichtet - Kriegsverbrecher, Massenmörder, Killer. Was sind Worte doch schnell, viel zu schnell im (Vor-)Verurteilen. Geht’s gar um den Nahen Osten, ist die Melange komplett. Seit den einseitigen Erklärungen eines Waffenstillstandes treibt viele die Frage um: Haben israelische Soldaten und Offiziere im Gaza-Krieg Anfang Jahr Kriegsverbrechen begangen, hat die Hamas Kriegsrecht verletzt, sind Israels Politiker wegen Völkermordes zur Verantwortung zu bringen, Hamas-Leute anzuklagen? Politik – nicht Politiker – einmal beiseite: Hier ein paar nützliche Stichworte: >>>

 
 

Israel's Cast Lead, Palestine's Sharpeville - Sayed Dhansay - It has been just over three months since Israel unilaterally declared an end to operation Cast Lead and withdrew its forces from the Gaza Strip following its 22 day onslaught there. According to the Palestinian Centre for Human Rights (PCHR), a total of 1,434 people were killed in the operation, approximately 960 of them civilians. Of these, nearly 300 victims were children. This, in addition to the 5000 plus who were injured, and the growing number of deaths due to the ongoing siege. Other reports have indicated that over 20,000 buildings have been partially or completely destroyed, leaving an estimated one sixth of Gaza ruined and entire neighbourhoods obliterated. The already overburdened and crumbling infrastructure of Gaza is now on the brink of total collapse, exacerbated by the refusal of Israeli and Egyptian authorities to allow construction materials into the besieged territory. >>>

 
 

 
 

 


13
.5.2009
 

 

Nuclear Shadow over the Middle East - By Jeremy Salt – "Unfortunately the Middle East finds itself in the shadow of a nuclear threat. We shall not give up. We shall not surrender." These remarks could have been made by the representative of any Arab government since the late 1960s, by which time it was widely assumed within intelligence agencies that Israel, which had been developing nuclear weapons for a decade, had finally produced one. But the speaker was Israeli President Shimon Peres, who knows a lot about nuclear weapons, having been closely involved in his country’s nuclear development program from the beginning. In the Middle East only Israel has nuclear weapons but the ‘nuclear threat’ to which Peres was referring is Iranian. Arab states and non-Arab states on the periphery of the Arab world have been living in the shadow of Israeli nuclear weapons for four decades. Iran has an advanced nuclear program but no nuclear weapons. No-one even says it has. Even Israel says only that it ‘may’ or ‘will’ soon have reached the point of technical expertise of being able to produce a nuclear weapon and most intelligence agencies don’t even go that far. >>>

 

 

„Lang lebe der Papst, lang lebe Palästina“ - Bei seinem Besuch im Westjordanland verkündete Papst Benedikt XVI., dass der Vatikan die Bestrebungen der Palästinenser, in einem eigenen Staat zu leben, unterstütze. Der Papst wurde bei seiner Ankunft mit Sprechchören begrüßt. Tausende Palästinenser riefen:„Lang lebe der Papst, lang lebe Palästina“. >>>

Benedikt XVI. in Nahost - Unverhoffte Geschenke des Pilgers aus Rom - Einen eigenen Palästinenserstaat, Benedikt nannte ihn "souveränes Heimatland"; mehr Bewegungsfreiheit und weniger israelische Mauern; Hilfe für die zerstörten Orte im Gaza-Streifen und ein Ende der israelischen Blockade; internationaler Einsatz für einen gerechten Frieden. Das alles verlangte der Pontifex. Wer wollte, konnte sogar die Forderung nach einem Rückkehrrecht für die aus ihrer Heimat vertriebenen Palästinenser ins heutige Israel aus seinen Worten heraushören. >>>

 

 

Wo bleibt die Demokratie? - Der Herausgeber der jüdischen Zeitschrift Semit, Abraham Melzer, richtete am vergangenen Donnerstag unter Verweis auf ein Video, das auf der Website des britischen Guardian zu sehen ist, einen Brief an den Botschafter Israels in Deutschland: Sehr geehrter Herr Botschafter, wie weit soll die israelische Gesellschaft noch in ihrer Ethik und Moral sinken und dem Beispiel der schlimmsten Diktaturen und faschistischen Regime folgen. Wir sehen Bilder von israelischen Soldaten, wie sie Palästinenser aus ihren Behausungen vertreiben und diese vor den Augen der verzweifelten Bewohner zerstören. Man möchte weinen, wenn man sieht, wie die israelischen Soldaten dabei lachen. Hat denn Israel versäumt, diesen jungen Menschen die Bilder aus dem Holocaust zu zeigen, wie SS-Soldaten bei der Mißhandlung jüdischer Menschen lachen? Jetzt lachen israelische Soldaten bei der Mißhandlung arabischer Menschen. >>>

 

 

Rede von Paula Abrams-Hourani, Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost(Österreich) bei der Demo vor Israelischen Botschaft in Wien,  30.12.2008 - Wir stehen hier in Solidarität mit dem palästinensischen Volk, speziell mit den in Gaza lebenden Menschen, welche unter einem unvorstellbaren Staatsterror leiden, der von Israel ausgeht. Israel, der viertgrößten Militärmacht, einer Nuklearmacht, das behauptet in Selbstverteidigung handeln zu müssen. Selbstverteidigung gegenüber den Palästinensern, die schutzlos in einem Gefängnis unter freiem Himmel eingeschlossen sind, einem Ghetto umschlossen von Hochsicherheit Crossing Points und Mauern, wo es kein Entrinnen gibt, Palästinenser, die von dieser hochgerüsteten Militärmacht Israel abhängig sind, ob Wasser, Elektrizität, Lebensmittel, Medikamente in dieses Ghetto „Gaza“ hineingelassen werden. Das nennt Israel Selbstverteidigung. >>>

 

 

Hoffnung in Nahost - Vor 15 Jahren zieht Israel seine Truppen aus Jericho und weiten Teilen des Gazastreifens ab - Von Peter Philipp - Die neue israelische Regierung unter Benjamin Netanyahu macht bisher keinerlei Anstalten, die international anerkannte und angestrebte Zwei-Staaten-Lösung anzuerkennen. Vor fünfzehn Jahren sah das anders aus: Im Rahmen der Vereinbarungen von Oslo und Kairo verließ Israel am 13. Mai 1994 die Gegend von Jericho und wenig später den größten Teil des Gazastreifens. >>>

 

 

Der Papst in Jerusalem - Wo Judentum, Islam und Christentum sich treffen - Jörg Bremer - Tempelberg, Klagemauer und das Coenaculum: Die Stationen, an denen der Papst an diesem Dienstag in Jerusalem Halt machen wird, lassen die drei monotheistischen Religionen aufeinandertreffen. Denn hier haben Juden, Christen und Muslime gleichermaßen Spuren hinterlassen.  >>>

Benedikt XVI. in Israel - Enttäuschung nach Rede in Yad Vashem - Christian Rößler - Der Beginn des Papst-Besuchs ist in Israel auf deutliche Kritik gestoßen. Drei der großen Tageszeitungen erschienen am Dienstag mit der Überschrift „Ohne Vergebung“. Parlamentspräsident Rivlin sagte: „Er kam und sprach zu uns, als ob er ein Historiker wäre, jemand, der von der Seitenlinie zuschaut.“ >>>

 

 

Strategen uneins - Analyse. Gut vier Wochen vor den iranischen Präsidentschaftswahlen entwickeln die Berater der US-Regierung unterschiedliche Varianten für den weiteren Umgang mit dem ­geostrategisch wichtigen Land - Ali Fathollah-Nejad - Die University of Pennsylvania hat ein Ranking der führenden US-Denkfabriken erarbeitet. Auf den ersten drei Plätzen stehen die Brookings Institution, der Council on Foreign Relations (CFR) und schließlich die Carnegie Endowment for International Peace.1 Diese Think-tanks befassen sich mit der Frage, wie US-Interessen im Nahen und Mittleren Ostens am erfolgreichsten sicherzustellen sind, wobei dem Iran aktuell eine zentrale Aufmerksamkeit zukommt. >>>

 

 

Israel Tag Dortmund - Brief an den Oberbürgermeister der Stadt Dortmund, Herrn Dr. Langemeyer  - Kopie an die Fraktionen im Rathaus, Offener Brief von Dr. Viktoria Waltz - Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, mit Erstaunen sah ich auf einem kleinen Plakat in meiner Nachbarschaft die Ankündigung eines sogenannten Israel Tages am kommenden Samstag auf dem Friedensplatz mit dem Hinweis, dass Sie dort einen Beitrag halten werden und dies sogar als Schirmherr der Veranstaltung. Nun gehört es sicher zu einer guten Tradition in Dortmund die jüdische Kultusgemeinde zu unterstützen und bei ihren Veranstaltungen auch offiziell dabei zu sein. Befremdlich ist aber für mich, dass diese angekündigte Veranstaltung nicht einfach eine Veranstaltung der jüdischen Gemeinde ist, sondern eine Veranstaltung der weltweit agierenden Israel Lobby. Mitveranstalter ist nämlich IL = I Like Israel,  eine Organisation mit Basis in München, die bekanntermaßen eine Propagandaorganisation des Staates Israels ist und das Ganze ausstattet. IL agiert  weltweit, um der berechtigten internationalen Kritik an Israels Politik gegenüber den Palästinensern zu begegnen. Unterstützer sind u.a. israelische,  zionistische Kernorganisationen wie  Keren Kayemeth (1), Keren Hayesod (2), die Jewish Agency for Israel (3), und die Bank HaPoalim (4).  Dazu kommen aber noch   dubiose  Organisationen wie ‚Honestly Concerned  (HC) >>>


Israel Tage Köln - (doc) Sehr  geehrter  Herr Oberbürgermeister, mit gemischten Gefühlen haben wir von den Feiern zum hundertjährigen Bestehen von Tel Aviv erfahren. Auch die dreißigjährige Städtepartner-schaft von Köln und Tel Aviv könnte ein schöner Grund zum Feiern sein. Erst recht, wenn diese Partnerschaft dem Verständnis und der friedlichen Zusammenarbeit der Völker dient. Indes soll diese Feier nach dem Willen der Veranstalter noch einen weiteren Zweck erfüllen: „...Besonders in der jetzigen Situation ist es wichtig zu zeigen, dass der Staat Israel Freunde hat, die ihm solidarisch zur Seite stehen.“ >>>

 

 

Free Gaza boat goes down (at harbour), they request your support >>>

 

 

The paradox of Israel's pursuit of might - Forty years ago, I was enraptured by Israel's courageous sense of mission. For me today, as for many, that idealism has palled - Max Hastings  - One night at a dinner party in Jerusalem in 1977, I heard a young Israeli talking about the Arabs in terms which chilled my blood. "In the next war," he said, "we've got to get the Palestinians out of the West Bank for good." ... ... that young Israeli whom I heard enthuse about emptying the West Bank of Arabs was Binyamin Netanyahu, today his country's prime minister >>>

 

 

 

Most Israelis 'want two-state conflict - John Lyons - ONE of Israel's key negotiators on any peace agreement with the Palestinians yesterday said he believed 75per cent of the Israeli public now wanted a two-state solution to the Israeli-Palestinian conflict. Deputy Foreign Minister Danny Ayalon also said Israel would go into any talks with Palestinians with no preconditions - and that while he insisted Israel had the right to continue building settlements on the West Bank on the basis of "4000 years of Jewish life", whether Israel did would depend on any peace agreement. >>>

 

 

Israel knows that peace just doesn’t pay - Amira Hass - Economic damage: The security industry is an important export branch - weapons, ammunition and refinements that are tested daily in Gaza and the West Bank. The Oslo process - negotiations that were never meant to end - allowed Israel to shake off its status as occupying power (obligated to the welfare of the occupied people) and treat the Palestinian territories as independent entities. That is, to use weapons and ammunition at a magnitude Israel could not have otherwise used on the Palestinians after 1967. Protecting the settlements requires constant development of security, surveillance and deterrence equipment such as fences, roadblocks, electronic surveillance, cameras and robots. These are security’s cutting edge in the developed world, and serve banks, companies and luxury neighborhoods next to shantytowns and ethnic enclaves where rebellions must be suppressed. >>>

 

 


12
.5.2009
 




Herr Kollege: Heiko Flottau -  André Marty berichtet >>>

Heiko Flottau - Die Eiserne Mauer - Palästinenser und Israelis in einem zerrissenen Land  - Heiko Flottau informiert über die geschichtlichen Hintergründe des Mauerbaus in Israel >>>

Die Eiserne Mauer -  (pdf) Dr. Ludwig Watzal >>>

 

In Trümmern - Kriegsopfer Ökologie: Gazastreifen gleicht einem Katastrophengebiet - Erin Cunningham - Im Gazastreifen hat die israelische Militäroffensive auch ökologisch ein Desaster angerichtet. Die Natur liegt darnieder, in den Trümmern lauert Asbest. Zudem sind die Klärwerke zerbombt, und die Abwässer ergießen sich ungereinigt ins Mittelmeer. Schon vor der »Operation Gegossenes Blei« war der Gazastreifen weit davon entfernt, ein umweltpolitisches Musterland zu sein. Jetzt ist er ein Katastrophengebiet. Während der israelischen Invasion vom 27. Dezember bis 18. Januar nahm Tel Avivs Armee in nur drei Wochen die gesamte Infrastruktur auseinander. Das galt für Wohnhäuser ebenso wie für Geschäfte, Fabriken, Stromleitungen, Abwasserkanäle und Kläranlagen. Dem Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP) zufolge wurden die Böden verseucht und gefährliche Schadstoffe zurückgelassen. Die UN will nun Experten schicken, um die schlimmsten Gefahrenquellen zu beseitigen >>>

Grundbedürfnisse sind keine Verhandlungsmasse - John Holmes, Untergeneralsekretär der Vereinten Nationen für humanitäre Angelegenheiten und Nothilfekoordinator, diskutiert in einem Gastbeitrag(…) die drastischen Auswirkungen der israelischen Blockade, die nun mehr die gesamten Lebensbereiche betreffen. >>>

 

 

Am Pranger - Washington macht Israels Atomwaffen überraschend zum Thema. Verwirrung und nervöse Reaktionen aus Tel Aviv - Jürgen Cain Külbel - Rose Gottemoeller, Staatssekretärin im US-Außenministe­rium, sorgte vor nunmehr einer Woche in New York auf der Sitzung der 189 Unterzeichnerstaaten des Atomwaffensperrvertrags für eine mittlere Sensation: Die USA erwarteten von Indien, Pakistan, Nordkorea und Is­rael, dem Nichtverbreitungsvertrag von Atomwaffen (NVV) beizutreten. Die USA, so die Washington Times tags darauf (6.5.), zeige sich »vorbereitet, ein 40 Jahre altes Geheimabkommen, durch das Israels Nuklearwaffen vor internationaler Kontrolle abgeschirmt wurde, zum Entgleisen zu bringen«. >>>

 

 

Papst will Antisemitismus bekämpfen - Susanne Knaul - Benedikt XVI. gibt sich in Israel versöhnlich. Denn nach dem Streit um Holocaust-Leugner Richard Williamson regt sich Widerstand gegen den Papstbesuch. >>>

 

 

Pressezentrum in Ost-Jerusalem zwangsgeschlossen - Die israelische Besatzungsmacht hat das eigens für den Papstbesuch im Hotel „Ambassador“ im besetzten Ost-Jerusalem eingerichtete palästinensische Pressezentrum zwangsgeschlossen. >>>

 

 

 

Ein Spruch von Henryk M. Broder zum Nachdenken:
 
"Das Problem der Palästinenser ist nicht, dass sie vertrieben wurden, sondern dass sie nicht weit genug vertrieben wurden. Viele von ihnen leben in "Lagern" und können mit bloßem Auge dahin schauen, wo ihre Eltern und Großeltern mal gelebt haben."
(Henryk M. Broder, Neo-Zionist, im spiegel online am 08.05.2008)

Dass Broder solche widerlichen Sätze von sich gibt, ist nicht neu. Dass seine Kollegen das auch widerspruchslos hinnehmen, ist leider auch nicht neu. Die Frage ist nur: Wie lange noch? Es grüßt Abi Melzer                
Protestieren sie - Links zu den Redakteuren und zum Chefredakteur >>>
        Kontaktformular >>>

 

 

Siedlungen und Mauer reduzieren Lebensraum in Bethlehem - Die israelische Besatzungspolitik reduziert den Lebensraum für die palästinensische Bevölkerung im Bezirk Bethlehem bis auf ein Minimum. >>>

 

 

Der „blogwart“ schäumt vor Wut und verspritz Gift und Galle - Abraham Melzer - Der blogwart kommt nicht zur Ruhe. Kaum hat er den feindlichen Angriff in seiner hauseigenen Domäne, im SPIEGEL, verkraftet, da wird er wieder zu den Waffen gerufen, um Jeff Halper zu bescheinigen, er wissen nicht wovon er spreche. „Ebenso wie Moskowitz hat Halper keine Ahnung, wovon er redet“. Nur Broder hat Ahnung. Er sitzt in Berlin und weiß besser Bescheid über alles, was in Gaza geschehen ist, als Amira Hass, die dort gelebt hat und immer noch lebt. Nach Broders Logik kann nicht sein, was nicht sein darf. Die Wirklichkeit nimmt aber leider (für Broder) keine Rücksicht auf diese krumme Logik. >>>

 

 

Fears of sectarian violence in Nazareth - Jonathan Cook -  Anti-Christian banners and billboards have sprung up along the main route to Nazareth’s Roman Catholic church days before Pope Benedict XVI is due to arrive in Israel’s largest Arab city to conduct an open-air mass. The signs, including one denouncing those who “harm God or his messenger”, have been posted by a radical Islamic group in the city as part of a campaign to stop the Pope’s visit. Nazareth officials are publicly downplaying the significance of the signs, though privately they fear they will be highly visible as the Pope passes through the main street of Nazareth accompanied by tens of thousands of pilgrims. >>>

 
 

Israel's right-wing wrong politics - Joharah Baker - The winds of change seem to be blowing in Washington. One cannot help but ponder the possibility that the more intransigent the Israeli government becomes vis-a-vis the Palestinians, the more pressure it feels in the opposite direction. >>>

 
 

Video: Fairtrade supports Palestinian farmers >>>

 

 

Obama is changing the rules of Mideast pressure - Akiva Eldar - It is not hard to imagine what a tumult it would stir in Jerusalem if the United States decided to temporarily ease the pressure on Iran regarding its nuclear program. Or if President Barack Obama ordered a freeze, for the time being, on the sanctions against Syria. God help the U.S. administration if it even considers lifting the boycott on the Hamas rulers in the Gaza Strip before the Palestinian group agrees to a two-state solution within the 1967 borders. And how nice that Congress is delaying the emergency assistance package to the Palestinian Authority until a new government is formed in Ramallah, in order to ensure that it's one we like. >>>

 

 

 

 

Israeli settler children screaming “Death to Arabs” get Israeli military to close Palestinian land - Saed Bannoura - IMEMC News - "As the children stood on the hillside chanting `Death to all Arabs`, the Israeli soldiers showed the farmers and human rights observers a military order declaring their farmland to be a `closed military zone`, and forced them off their land at gunpoint"

 

 

Israel knows that peace just doesn`t pay - Amira Hass – Haaretz – “Successive Israeli governments since 1993 certainly must have known what they were doing, being in no hurry to make peace with the Palestinians. As representatives of Israeli society, these governments

 

 

Jerusalem Diaries 18: a Beit Safafa demolition - Alternative Information Centre - Another Palestinian home demolished in East Jerusalem - video

 

 


11
.5.2009
 

 

There must be another way - André Marty berichtet - Es müsste das normalste auf Erden sein. Ist es aber nicht. Zwei Sängerinnen vertreten ein Land am Eurovision Song Contest - und das Land schreit auf. Und wir Medien gleich mit. >>>

Noa writes open letter to Gazans - Internationally renowned Israeli singer Noa writes moving letter appealing to Palestinians in Gaza and everywhere, calling for eradication of common enemy: Fanaticism >>>

 
 
 

Interview mit Evelyn Hecht-Galinski - Thema: Reise des Papstes in das „Heilige“ Land
Sendezeit: 10.05.2009 08:12 - Autor: Schossig, Rainer B. - Programm: Deutschlandfunk - Sendung: Information und Musik - Länge: 06:58 Minuten - (mp3) >>>
                   auch >>>

 

 

Papst: Klare Worte bei Ankunft in Israel - Mit Spannung erwarteter Besuch nach der Debatte um Holocaust-Leugner Bischof Williamson - Jürgen Erbacher - Verurteilung des Antisemitismus, friedliche Koexistenz von Israelis und Palästinensern "ihrer jeweiligen Heimat": Bei seiner Ankunft in Israel hat Benedikt XVI. Position bezogen zu den heiklen politischen Themen der Reise. >>>

 

 

Bibi Netanjahu muss warten - Christoph von Marschall - Welcher Weg führt zum Frieden? Zwischen den USA und Israel bahnt sich Streit an. >>>

 
 

Israels Gesicht verändert sich - John Mearsheimer - Das rapide Anwachsen der ultra-orthodoxen Gemeinschaft hat bedeutsame Konsequenzen für Israel, weil nur 30% der haredischen Männer arbeiten und nur wenige von ihnen zum Militär gehen. Man kann  ziemlich sicher annehmen, dass wenigstens 750 000 Israelis außerhalb der Grenzen leben.. Dies bedeutet, dass  es jetzt weniger Juden als Palästinenser gibt, die in Groß-Israel leben,  selbst wenn man die 300 000 „anderen“(Nichtjuden)   als  Juden mitzählt. Es lohnt sich auch zu bemerken, dass es  seit den frühen 90er-Jahren eine begrenzte Einwanderung nach Israel gegeben hat und es  in einigen Jahren  mehr Auswanderer als Einwanderer gegeben hat. >>>

 

 

Zurück in die Lehmzeit? - Krieg führte zu Jahresbeginn auch die – ebenfalls nach eigenem Verständnis – einzige Demokratie des Nahen Ostens. Auch den Palästinensern in Gaza wurden viele ihrer Häuser zerbombt. Die internationale Staatengemeinschaft will deshalb mit drei Milliarden Dollar helfen. Doch mit Stein für Stein soll es nichts werden. Israel hat Gaza Lehmzeit verordnet. >>>

 

 

Reden verboten – Zum Teufel noch mal!! -  Die israelische Polizei greift bei den New-Profile-Frauen scharf durch -  Deb Reich - Die israelische Polizei hat sich  vor der ganzen Welt lächerlich gemacht. Schau’n wir mal, was sie getan  hat: Es war ein zielgenaues Manöver zu einem Zeitpunkt mit größter Auswirkung: es war genau vor dem nationalen Gedenktag. Es war dafür bestimmt, unbewaffnete zivile Idealisten einzuschüchtern, deren angebliches Verbrechen war, unerschütterlich die Weisheit der herrschenden militärischen Denkweise in diesem Land zu hinterfragen ( indem sie es zu zivil-isieren versuchen).   >>>

 
 

Grundbedürfnisse sind keine Verhandlungsmasse - Der Wiederaufbau im Gazastreifen lahmt - Von John Holmes - Die Menschen brauchen Hilfe - nicht weil die Hamas das will oder politische Ziele erreicht wurden, sondern weil sie sich in einer unerträglichen humanitären Lage befinden. >>>

 
 

Porträt - Gastfreundlich wie ein Beduine - Martin Gehlen - Lange war er auf Wanderschaft wie seine Großeltern, bevor er endgültig sesshaft wurde. Seit vier Jahren lebt und arbeitet Fouad Twal in Jerusalem. Seine Vorfahren lebten noch als Beduinen in der jordanischen Wüste, er selbst kennt "das Nomadenleben nur noch aus Erzählungen", wie er schmunzelnd erwähnt. Was sich seine Familie aus dieser Zeit bewahrt habe, sei die Gastfreundschaft. "Unser Haus war immer voller Gäste - bis in die Nacht hinein." Als lateinischer Patriarch ist er der offizielle kirchliche Gastgeber von Papst Benedikt XVI., der auf derReise durchs Heilige Land heute in Jerusalem eintrifft. >>>

 
 

Achttägige Reise - Papst stärkt Christen in Nahost - Frank Vollmer - zuletzt aktualisiert: 10.05.2009 - 19:43 Amman (RP). Vor 30.000 Gläubigen hat Benedikt XVI. in der jordanischen Hauptstadt eine Messe gefeiert und die Katholiken aufgefordert, Friedensstifter zu sein. Aufrufe zum Dialog bestimmen bisher die Nahost-Reise. Am Montag trifft der Pontifex in Israel ein -­ dort gibt es offenbar diplomatische Verstimmungen. >>>>

 
 

"Der Weg Ahmadinedschads führt in den Abgrund" - Er wird von Interpol gesucht - und will jetzt Präsident in Iran werden: Mohsen Resai über Israel, Obama und Irans Atomprogramm. - Er wird von Interpol gesucht - und will jetzt Präsident in Iran werden: Mohsen Resai über Israel, Obama und Irans Atomprogramm. - Mohsen Resai gehört zum Revolutions-Establishment in Iran: Von 1981 bis 1997 Chef der mächtigen Revolutionsgarden (Pasdaran-Miliz) sitzt der 54-Jährige nun im einflussreichen Schlichtungsrat >>>

 

 

›Wir akzeptieren kein staatliches Gewaltmonopol‹ - Interview mit dem libanesischen Hisbollah-Politiker Abdel Fadlallah - Abdel Hakim Fadlallah ist Präsident des Beiruter Dokumentationszentrums der Hisbollah, das Lehrgänge in politischer Strategie, Stadtplanung und Ökonomie abhält. >>>

 

 

Ask your sons - Gideon Levy - Human Rights Watch and Amnesty International accused the army of illegally using phosphorous bombs in Gaza. The ground began trembling beneath Israel's feet when it started attacking the emissaries of these organizations. The country's gates were closed to the UN fact-finding mission headed by Jewish South African Richard Goldstone - as if it had much to hide. >>>

 

 

Hill 26 - Across the border line - An Israeli peace activist reports on a joint Israeli-Palestinian action against an illegal Israeli settlement near Hebron. Photos and videos. >>>

 

 

Israel has a secret plan to thwart the division of Jerusalem - Akiva Eldar - Haaretz - The government and settler organizations are working to surround the Old City of Jerusalem with nine national parks, pathways and sites, drastically altering the status quo in the city. The secret plan was assigned to the Jerusalem Development Authority (JDA

 

 

Prof. Suleiman against Mossad T-Shirt - Ramzi Suleiman, Shraga Elam - Shraga Elam`s blog - Unlike the other workers in the restaurant, who were wearing black t-shirts with the logo of the restaurant printed on them, the bartender was wearing a black t-shirt with the legend: "Institute for Special Children" The crosshairs that appeared in the word "institute" left no room for doubt that this was one of those shirts that glorify the murder of children in the killing fields of Gaza.

 

 


10
.5.2009
 

 

His name was Basem - His name was Basem, which means smile, and that is how he greeted everyone. But we all called him ‘Pheel’, which means elephant because he had the body the size of an elephant. But Basem had the heart of a child >>

 

 

Der Propaganda-Minister - Gidon Levy - Löst das neue Informations- und Diasporaministerium auf, verzichtet auf den neuen Außenminister, man kann auch die Informationsabteilungen beim Likud und Israel-Beiteinu schließen – wir haben einen neuen Propaganda-Minister. Wir hatten mehr und weniger erfolgreiche Präsidenten, aber einen Präsidenten, der als Propagandist der Regierung fungiert, hatten wir noch nicht. Jetzt haben wir einen: Shimon Peres hat sich selbst für dieses untaugliche Amt ernannt. >>>

 

 

Sir Winston Peres -  Uri Avnery - ALS ERSTES möchte ich mich bei all den guten Frauen entschuldigen, die im ältesten Gewerbe der Welt tätig sind. Ich hatte vor kurzem  Shimon Peres  als einen politischen Prostituierten  beschrieben. Eine meiner Leserinnen hat heftig dagegen protestiert. Sie wies darauf hin, Prostituierte  verdienten ihr Geld auf ehrliche Weise; sie hielten, was sie versprechen. Unser Präsident  dagegen sagt nur durch Zufall die Wahrheit. Er ist ein politischer Betrüger und ein politischer Heuchler>>>

 

 

Wie Militärrabbiner Israels Armee beeinflussen -  In Israel wird Kriegsführung immer stärker zur Glaubenssache: Das Militärrabbinat gewinnt nämlich an Einfluss. Doch gegen die Verbreitung ultranationalistischen Gedankenguts regt sich in der Armee auch Widerstand. Das Militärrabbinat, eine Einheit, die seit der Staatsgründung existiert, erhielt vor drei Jahren den 57 Jahre alten Brigade-General Avichai Rontzki als neuen Chef. Rontzki ist der erste Anhänger der militanten Siedlerbewegung auf diesem Posten.. >>>

 

 

Spanischer Richter setzt Verfahren gegen isrealische Militärs fort - Der Spanische Nationale Gerichtshof, vor dem eine Klage gegen sieben israelische Militärs verhandelt wird [1], demaskiert die Willkürgewalt Israels - Der abschließende Bericht des Richters, der den Antrag des Staatsanwalts auf Einstellung des Verfahrens gegen die sieben israelischen Militärangehörigen beantwortet, zeigt auf, daß es keine gerichtlichen Verfahren der israelischen Justiz gibt oder gegeben hat, die man als solche bezeichnen könnte, da letztere Teil des Militärapparates und der israelischen Besatzung sei.[2] Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit, die Israel bis zu diesem Zeitpunkt begangen hat, wurden von der israelischen Justiz gedeckt >>>

 

 

Nahostkonflikt: Steinmeier beharrt auf Zwei-Staaten-Lösung - Bei dem Besuch des neuen israelischen Außenministers Avigdor Lieberman hat es bei einem Treffen mit seinem deutschen Amtskollegen Frank-Walter Steinmeier keine Annäherung gegeben. Während Steinmeier nicht nur die deutschen Erwartungen an eine Friedenslösung mit den Palästinensern formulierte, legte er auch in Sachen Siedlungsbau in Israel den Finger in die Wunde. >>>

 

 

Meshaal- Hamas lehnt Zwei-Staaten-Lösung ab - "New York Times"-Interview des Politbüro-Chefs hatte Hoffnungen auf Frieden genährt >>>

 

 

Black Power X: Boykott und Prügel - André Marty berichtet - Dass der orthodoxe israelische Gesundheits-Vizeminister – auf einen Minister konnte sich die Regierung Netanyahu nicht einigen – nichts mit der Schweinegrippe anfangen kann, das haben Sie sicherlich mitbekommen. Mexiko Flu, soll genannt werden, was nicht Schwein sein darf, da nicht kosher. . >>>

 




Die Eiserne Mauer  - Rezension von Dr. Ludwig Watzal - „Wer mauert, hat´s nötig!“ Zwanzig Jahre nach dem Fall der Berliner Mauer schicken sich einige Staaten an, „Wälle des Unvermögens“ als Lösung für politische Probleme zu halten. Heiko Flottau, langjähriger Nahostkorrespondent der Süddeutschen Zeitung und heute als freier Journalist in Kairo lebend, hat ein Buch vorgelegt, das sich mit den Hintergründen des Mauer- und Zaunbaus, der Fortsetzung der israelischen Kolonisierung der Westbank und dem Widerstand der Palästinenser auseinandersetzt. >>>



Sechzig Jahre Israel - Moshe Zuckermann - Rezension von Dr. Ludwig Watzal - Die Frage muss erlaubt sein: War noch ein Buch zum 60. Geburtstag Israels nötig, das dann auch noch mit fast einjähriger Verspätung auf den Markt gekommen ist? Die Antwort muss Ja lauten, weil über dieses Land nicht oft genug wirklichkeitsnah geschrieben werden kann. In diesem Sinne hebt sich das Buch von Moshe Zuckermann, Professor am Cohn Institute for the History and Philosophy of Science and Ideas (TAU) in Tel Aviv, positiv von der Erbauungsliteratur zum Staatsgründungsjubiläum >>>

 

Entsteht da nicht der schreckliche Verdacht, dass Henryk M. Broder möglicherweise ein Antisemit ist? - n-tv – ein naiver Sender? -  Kommentar von Abraham Melzer - Ulrich „Uri“ Sahm, der zum Judentum konvertierte Sohn eines ehemaligen deutschen Botschafters, ist israelischer als die Israelis, zionistischer als die Zionisten und päpstlicher als der Papst. Seine Erfindung eines iranischen Angriffs, wohl der Inhalt seiner feuchten Träume, wurde auch sofort von seinem Freund Henryk für die „Achse des Guten“ ungeprüft und natürlich unkritisch übernommen. Kommt doch eine solche schwachsinnige Meldung auch den feuchten Träumen eines Henryk M. Broder entgegen. . >>>

 

 

Redemanuskript, Bremen 11.04.2009 (pdf) - Dr. Sabine Schiffer - Ostermarsch, Kundgebung - Für Krieg gibt es keine Rechtfertigung! Von der vermeintlichen Notwendigkeit von Kriegen für eine bessere Welt - Krieg ist nicht Friedenssicherung, sondern Zerstörung von Leben und Vertrauen - Stellt Euch vor, es ist Krieg und keiner will es bemerken! So könnte man die aktuelle Lage im Deutschen Bundestag annähernd beschreiben. I >>>

 

 

 

Erste Schauspielschule in Palästina - Christiane Reusch - Die Stiftung Mercator und die Folkwang Hochschule bauen im Rahmen der Initiative "Zukunft für Palästina" zusammen mit dem palästinensischen Al-Kasaba Theatre die Drama Academy Ramallah auf. Dazu stellt die Stiftung Mercator für den Zeitraum von drei Jahren (2009 bis 2012) 300.000 Euro zur Verfügung. Die Folkwang Hochschule verantwortet die künstlerisch pädagogische Konzeption und betreut die strukturellen Abläufe. So soll die kulturelle Zusammenarbeit gefördert und der Friedensprozess im Nahen Osten durch sichtbare Maßnahmen dauerhaft unterstützt werden. >>>

 

 

Bei der Preisverleihung des renommierten internationalen Dokumentarfilm Festivals Hot Docs in Toronto gestern Nacht wurde Simon El Habre's THE ONE MAN VILLAGE (Semaan Bil Day'ia) mit dem Preis für den besten langen Dokumentarfilm in der Sektion "Internationaler Wettbewerb" prämiert.
Die Internationale Jury waren: John Greyson (Regisseur), Cara Mertes, (Direktorin des Dokumetarfilm Programms bei Sundance Institut), Esther van Messel, (First Hand Films).

Der Film der derzeit in München auf dem DOK.FEST (Eröffnungsfilm) und in Jeonju beim Internationalen Film Festival im Wettbewerb zu sehen ist, startet am 10.9.2009 im Kino.

Inhalt: Semaan führt ein ruhiges Leben auf seinem Hof in dem kleinen Dorf Ain el-Halazoun in den libanesischen Bergen. Der Ort wurde während der Kämpfe im libanesischen Bürgerkrieg von 1975 bis 1990 völlig geleert und zerstört. Heute, viele Jahre nach einer offiziellen Aussöhnung, kommen seine ehemaligen Bewohner/innen - alle aus der el-Habre Familie - regelmäßig zurück, um ihr Land zu bewirtschaften und ihre Häuser zu besuchen und verlassen den Ort immer vor Sonnenuntergang.
In seinem tröstenden sowie humorvollen Film beobachtet Simon El Habre das Leben in seinem quasi-Geisterdorf und versucht, die kollektive und individuelle Erinnerung in einem Land zu reflektieren, das anscheinend nichts aus seiner Vergangenheit gelernt hat und für einen neuen Krieg bereit scheint.
Simon El Habre, Libanon 2008, 86 min, digital, Arabisch UT

Verleih: mec film
Filmseite:
http://www.mecfilm.de/de/content/kino-katalog/the_one_man_village/index.html
http://www.theonemanvillage.com

 

 

Jerusalem worried over breakdown of U.S.-Israel cooperation under Obama - Aluf Benn and Barak Ravid - Senior officials in Jerusalem expressed concern recently over the sharp decline in the coordination between Israel and the United States on security and state affairs since President Barack Obama's entered the White House and especially since the formation of Israel's new government. >>>

 

 

Sadat's widow: Israel would be attacking Egypt if not for peace treaty - Jehan Sadat, the widow of assassinated Egyptian President Anwar el-Sadat, said that were it not for the peace treaty signed 30 years ago, Israel would be attacking Egypt just as it is attacking the Gaza Strip. Sadat made her remarks in a recent interview with Arabic-language news network Al Arabiya. >>>

 

 

A hard road to travel - Gideon Levy - "Every Saturday night, they leave their village and make their way to the construction site at the Har Homa settlement beyond the separation fence. They live on the site during the week, huddling in the cold among the unfinished buildings they are helping to erect in this giant settlement next to Jerusalem, living in fear lest they be caught, since they are illegal workers. The route to work is dangerous...on the night of March 7, it ended in blood."

 

 

Paradise lost - By Amira Hass - "For everyone outside Gaza, January 3 is already "the past." For Salah al-Ghul, January 3 is now, forever. This is a typical feeling in Gaza, even four months after the offensive."

 

 

Commerce in a Time of Occupation - Howard Schneider - Washington Post Foreign Service - "Palestinian entrepreneurs, international economic analysts and diplomats contend that the economy of the West Bank, which has about 2.5 million Palestinian residents, will not meaningfully improve unless Netanyahu eases the restrictions on their economic life -- from the ability of companies to obtain raw materials and send products abroad, to workers` freedom to commute to their jobs."

 

 

Heed voices calling for justice for Palestinians - Huwaida Arraf - The Seattle Times - "The United States continues to supply Israel with approximately $3 billion in military aid annually, which allows Israel to continue abusing Palestinians and preventing any meaningful resolution to the Palestinian-Israeli conflict"

 

 

"Deutsche Politiker enttäuscht von Lieberman" -  Ja wer vertritt uns denn da? - Sehr geehrte Mitglieder des Ausschusses des Auswärtigen Amtes der Bundesrepublik Deutschland, wenn ich dem Bericht von Spiegel online zum Besuch des israelischen Aussenministers Liebermans in Berlin bezüglich der Reaktionen einiger Ihrer Kollegen Glauben schenken darf, dann komme ich, gelinde gesagt, aus dem Staunen, Ärgern oder wie auch immer, nicht mehr heraus.

Hatten Sie in der Tat vom ehemaligen "russischen Türsteher" etwas anderes erwartet nach all dem, was er in den letzten Jahren und dann auch in seinem neuen Amt bisher von sich gegeben hat?

Kann es wirklich sein, dass Ihre Wahrnehmung so getrübt ist nach den unzähligen Informationen, Kommentaren, Stellungnahmen und Einschätzungen, die Ihnen regelmässig von verschiedensten Gruppierungen in unsrem Lande zugesandt werden?

Ehrlich gesagt, ich hatte auch keine andere Reaktion seitens der Bundesregierung erwartet, denn im Zusammenhang mit der gesamten Aussenpolitik Deutschlands gegenüber Israel ist es ein logisches und konsequentes Procedere. Ich kann daher der Einschätzung von Herrn Werner Hoyer voll zustimmen, wenn er den Eindruck bekommen hat, dass Lieberman die Europäer als "Weichereier" ansieht. Dies ist der einzigste Punkt in Liebermans nicht vorhandenem Konzept (siehe auch die beiliegenden Kommentare von Uri Avnery vom 25.4. und 2.5.2009!!!), bei dem ich zustimme. Zahlreiche Gespräche mit Bürgern unseres Landes in der Israel-Palästina-Problematik bestätigen mich da, wenn es um die "Bewertung" unserer Politiker zu ihrem Handeln, bzw. Nichthandeln den Nahostkonflikt betreffend, geht. 

Nicht "Depression" und "Enttäuschung" - die hätten Sie sich nun wirklich angesichts einer realitätsbezogenen Beobachtung der Situation in Israel sparen können - sind daher angesagt und oberstes Gebot der Stunde, sondern endlich mal die Augen auf zu machen und Tacheles mit der israelischen Regierung zu reden.

Dass allerdings unsere Bundesregierung und ihre Aussenpolitik einmal dazu bereit und fähig sein wird, wage ich mehr als zu bezweifeln.

Daher abschliessend wieder einmal die dringende Bitte, endlich die Doppelstandards in der Behandlung der israelischen Politik ad acta zu legen und eine konstruktive, realistische Politik mit echten Friedenbemühungen für Israel und Palästina zu beginnen. Wer mit Lieberman redet und ihn öffentlich, ein bisschen versteckt oder halböffentlich empfängt, muss erst recht auch mit Hamas reden. Sonst werden eindeutige Doppelstandards angewandt, die unverantwortlich sind.

Enttäuschungen erlebt schliesslich in erster Linie der, der sich getäuscht und die Augen vor der Realität verschlossen hat. Die Politik der "Drei Affen" mit "Nichts sehen, nichts hören, nichts reden" führt für alle, auch für Israel, auf Dauer in eine mehr als unsichere Zukunft und sicher nicht friedliche Zukunft.
Mit freundlichen Grüssen P. R.

 

 

Eine internationale Petition gegen die ethnische Säuberung in und um Jerusalem http://eng.habitants.org/campagne_zero_expulsion/zero_expulsions_aux_palestiniens_maintenant
Linktipp von Doris P.

 

 


9
.5.2009
 

 

Israel plädiert auf "nicht schuldig" - Ein in dieser Woche veröffentlichter UN-Untersuchungsbericht wirft der israelischen Armee „Fahrlässigkeit oder Rücksichtslosigkeit“ während des Gaza-Krieges vor - Menschenrechtler, Anwälte und Journalisten waren es, deren Untersuchungen zum Gaza-Krieg Anfang 2009 die Vereinten Nationen nun in einem Report zusammengefasst haben. Darin wird der israelischen Regierung die Verantwortung für sieben Vorkommnisse gegeben, bei denen UN-Besitz beschädigt und UN-Mitarbeiter sowie andere Zivilisten verletzt oder getötet worden seien. UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon weist jedoch in diesem Dokument die in einzelnen Beiträgen erhobene Forderung nach einer lückenlosen Erhebung zu den Kriegsereignissen zurück. Er ließ zudem nicht den gesamten 184-seitigen Bericht veröffentlichen, sondern lediglich eine eigene Zusammenfassung. >>>

 
 

Youth protest construction of illegal outpost; settlers throw burning rags at internationals - Israeli soldiers detained five Israeli citizens working as peace activists protesting the establishment of an on illegal settlement east of Hebron in the West Bank >>>

 
 
 
 

Kant-Preise - Die Freiburger Kantstiftung hat am Freitag den »Kant-Weltbürgerpreis« an den brasilianischen Bischof Dom Luiz Cappio und an den israelisch-amerikanischen Menschrechtsaktivisten Jeff Halper verliehen. (…) Der Antropologie-Professor Halper engagierte sich gegen die Zerstörung von palästinenischen Häusern durch israelisches Militär und gegen die Blockadepolitik gegenüber Gaza. Laudatoren waren der Staatsminister im Auswärtigen Amt, Gernot Erler, für Bischof Cappio und Richard Falk, der UN-Berichterstatter über die Lage der Menschenrechte in den besetzten palästinensischen Gebieten, für Jeff Halper. >>>

"Es ist auch Terror, dass Israel Häuser zerstört" - Der jüdische Israeli Jeff Halper ist ein Gegner der israelischen Siedlungspolitik in den besetzten palästinensischen Gebieten. Sein Engagement für eine Aussöhnung zwischen Palästinensern und Juden wird am heutigen Samstag mit dem Immanuel-Kant-Weltbürger-Preis in Freiburg ausgezeichnet. Mit ihm sprach Annemarie Rösch >>>

 
 
 
 

Wohnanlage für national-religiöse Juden - Bulldozer in Ostjerusalem - Susanne Knaul - "Schabbat-Fahrstuhl" inklusive: Im arabischen Teil Jerusalems entsteht eine Wohnanlage mit 62 Einheiten für national-religiöse Juden. >>>

 
 

Der Papst beginnt seine Pilgerfahrt - Papst Benedikt XVI. ist zum Auftakt seiner Nahost-Reise in Jordanien angekommen. Nach seiner Ankunft wollte er zunächst eine katholische Wohlfahrtseinrichtung besuchen, später dann dem jordanischen Königspaar seine Ehre erweisen. Von Heinz-Joachim Fischer, Amman >>>

 
 

Steinmeier erwartet von Israel eine Zwei-Staaten-Lösung - Leserbrief (WZ) von Andreas Friedrich - Um dem Anlaß des hohen Besuches aus dem Nahen Osten zumindest ansatzweise gerecht zu werden, Avigdor Lieberman ist immerhin neuer Außenminister der Regierung in Tel Aviv, möchte ich zuerst - das ist eine Sache des Respekts - auf die Aussage desselbigen eingehen. "Vor den Mitgliedern des Auswärtigen Ausschusses sprach Lieberman von einer "Friedensindustrie", die außer Geldverschwendung bislang nichts gebracht habe". Naja, Herr Lieberman hätte sich wenigstens bei Herrn Steinmeier für die X-Millionen Euro, die bislang u.a. aus Deutschland nach Israel und somit u.a. in den illegalen Bau und Ausbau der jüdischen Siedlungen einsch. deren Infrastruktur in den Westbank - also zur Verhinderung eines lebensfähigen Staates Palästina - geflossen sind, bedanken können >>>

 
 

Berlin-Besuch - Lieberman bezeichnet Iran als größte Bedrohung - Bei seinem Deutschland-Besuch hat Israels Außenminister Avigdor Lieberman den Iran als größte Bedrohung für sein Land bezeichnet. Deutsche Außenpolitiker drängen ihn zur Anerkennung der Zweistaatenlösung. >>>

 
 
 
 

Der Papst, die Presse und die Freiheit - André Marty berichtet - Jetzt kommt ER. - Während sich die Kolleginnen und Kollegen in Israel langsam ans Rapportieren jeder noch so tollen Willkommens-Botschaft für den Oberhirten der Katholiken herantasten, wird's in Jordanien, der ersten Station der Pilgerreise, wohl etwas zurückhaltender zu und her gehen. 94% der jordanischen Journalisten üben sich in Selbstzensur. >>>

 
 

«Ich finde es anmassend» - Der Basler Historiker Georg Kreis hält nichts vom Appeasement-Vergleich des israelischen Botschafters Ilan Elgar. Dieser sagte, die Schweiz habe sich gegenüber Iran verhalten, wie Grossbritannien in den 30er Jahren gegenüber Hitler, nämlich beschwichtigend. >>>

 
 

Gaza Strip: Refugees protest against poor aid - Gaza City, 7 May (AKI) - Hundreds of Palestinian refugees gathered at United Nations relief centres at refugee camps across the Gaza Strip on Thursday to protest about inadequate aid. According to the Palestinian news agency Maan, the refugees were demanding an improvement in their living situation after two years of siege and Israel's devastating military offensive which ended in January. The joint action was organised by the Palestine People’s Party (PPP), a socialist party, which printed banners demanding emergency aid be doubled >>>

 
 

State Attorney’s Office to police: Forbidden to fire tear-gas canisters directly at demonstrators - B`Tselem - the State Attorney`s Office has ordered the Police to review its guidelines for dispersing demonstrators. The order comes in the wake of the death of Bassem Abu Rahma, a Palestinian who was demonstrating in Bi’lin, and of injuries suffered by a number of other demonstrators recently. B`Tselem welcomes the State Attorney’s Office’s directive, which follows requests by B`Tselem to stop firing tear-gas canisters directly at persons. The real test, however, is whether the directive is implemented in the field >>>

 
 
Israelis Nervous Over Possible ‘Showdown’ With US - Jerrold Kessel and Pierre Klochendler - Almost a full fortnight before Israeli Prime Minister Benjamin Netanyahu is received at the White House, and already political nerves here are all a-jangle. Is a showdown with Israel’s staunch ally about to materialize? >>>
 
 

AT ANNUAL MEETING, PRO-ISRAEL GROUP REASSERTS CLOUT - Neil A. Lewis - The formidable political strength of the American Israel Public Affairs Committee, the nation's major pro-Israel lobby, has been on decidedly intentional display here in the last few days. But this year, Aipac's annual conference comes after a period fraught with small anxieties for the group and its supporters. Just days ago, the Obama administration said it was seeking the dismissal of charges that two former Aipac analysts had violated an espionage statute by improperly disseminating national security information. >>>

 
 

Israel's war against youth - Protesters, activists and draft evaders are being targeted by a broad programme of state repression - Rela Mazali - Article historyAbout six months after Israel's attorney general publicly announced an effort to criminalise dissent, state authorities have upped the ante in their "war" – as the daily Ha'aretz called it last September – against Israel's youth and against the broad, grassroots protest movement of young Israelis who avoid serving their compulsory time in the military – slandered by officials as "draft shirkers". >>>

 
 

Flawed language - Ramzy Baroud - From a distance, the struggle between Hamas and Fatah appears commonplace, a typical third world country's political scuffle over interpretation of democracy that went out of control, or simply a 'power struggle' between two political rivals vying for international aid and recognition. In fact, the conflict may appear as if it popped out of nowhere and will continue as long as the seemingly power-hungry Palestinians carry on with their self-defeating fight.>>>

 
 

Claims conference to Holocaust survivors: Criticize us and lose aid - Cnaan Liphshiz - Ahead of a potentially messy libel case, the world's richest Holocaust restitution organization, the Conference on Jewish Material Claims against Germany, has offered to give Israeli survivors money in exchange for their public support and a vow to refrain from criticism, Haaretz has learned. >>>
 


8
.5.2009
 

 

Papst besucht nächste Woche das Caritas Baby Hospital in Betlehem

Bild rechts - Links Bashir, seine 2 älteren Brüder sind ebenfalls vor dem 16. Geburtstag gestorben. Sein Bruder Bazar neben ihm hat die gleiche Krankheit (Zum Vergrößern Bild anklicken) P.R.

Der 17-jährige Bashir Awawdeh ist Muslim, und doch freut sich der schwer kranke Jugendliche außerordentlich auf den Papst-Besuch: Bashir, der von Geburt an unter einer sehr seltenen Stoffwechselkrankheit leidet, darf Benedikt XVI. am Mittwoch im Caritas Baby Hospital in Betlehem eine Handarbeit als Geschenk überreichen >>>

Caritas Baby Hospital  >>>

 
 

Lieberman sprengt den Rahmen demokratischer Meinungsäußerungen - Gastfreundschaft und Demokratie - Bettina Gaus - Manche Gäste empfängt man lieber als andere. Ein Außenminister hat in dieser Frage allerdings wenig Spielraum. Da entscheidet die Staatsraison, ob ein freundliches Lächeln zu den beruflichen Pflichten gehört, und Frank-Walter Steinmeier beherrscht diese Art des Lächelns souverän. Dennoch gab es gewiss schon Termine, auf die er sich mehr gefreut hat als auf den Antrittsbesuch seines israelischen Amtskollegen. Aus gutem Grund. Avigdor Lieberman sprengt den Rahmen demokratischer Meinungsäußerungen. Er will Bürgern seines Staats die Pässe abnehmen, die einer anderen Religion angehören als er >>>

 

 

 

 

Muslime sind die besseren Patrioten - Identifikation mit Deutschland - Ihr Vertrauen in Justiz und Regierung ist größer, ihre Bindung stärker: Laut einer Studie identifizieren sich Muslime stärker mit Deutschland als der Rest der Republik. >>>

 

 

Minimalprogramm für Lieberman - So diskret ist kaum je ein israelischer Politiker in Deutschland empfangen worden wie der umstrittene neue Außenminister. Öffentlich war von ihm nichts zu sehen oder zu hören - Die Antrittsvisite des neuen israelischen Außenministers Avigdor Lieberman, der am Donnerstag zum Abschluss seiner ersten Europareise nach Berlin kam, stellte eine Herausforderung dar. Einerseits sind die deutschen Beziehungen zu Israel besonders eng, andererseits hatte der ultranationalistische Politiker mit seinen antiarabischen Äußerungen und seiner Ablehnung einer Zwei-Staaten-Lösung, Grundlage aller internationalen Friedensbemühungen, für Unmut und Empörung gesorgt. Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) empfing den Amtskollegen erst zum Abendessen – für einen gemeinsamen Presseauftritt war es danach laut offiziellen Angaben „zu spät“. Doch auch von israelischer Seite scheint man nicht an mehr Öffentlichkeit interessiert gewesen zu sein. >>>

Lieberman-Besuch in Berlin: medico international gegen Upgrade der Beziehungen zwischen EU und Israel - Frankfurt/Main (ots) - Anlässlich des Besuchs des israelischen Außenministers Avigdor Lieberman in Berlin fordert die Frankfurter Hilfs- und Menschenrechtsorganisation medico international >>>

Lieberman kritiert in Berlin "Friedensindustrie" - Vor den Mitgliedern des Auswärtigen Ausschusses sprach Lieberman von einer "Friedensindustrie", die außer Geldverschwendung bisher nichts gebracht habe. Zugleich bezeichnete er nach Teilnehmerangaben den Iran als größte Gefahr. Der ehemalige Staatsminister im Auswärtigen Amt, Werner Hoyer (FDP), fasste den einstündigen Auftritt mit den Worten zusammen: "Das ist alles andere als ermutigend." >>>

 
 

Arabische Liga will Israel vor IGH verklagen - Wegen Siedlungsbau in besetzten Gebieten - Kritik auch an Abriss von Palästinenser-Wohnungen in Ost-Jerusalem

 

 

Honestly Concerned präsentiert am 6.5.2009 voller Stolz den Anschwärzer des Jahres 2009 Henryk M. Broder >>>

 

 

AIPAC ED fears the growing movement to sanction Israel could fundamentally change US policy towards Israel. He's right. - One of the most interesting speeches given at the AIPAC Policy Conference was one that received the least media attention. AIPAC Executive Director Howard Kohr addressed the capacity crowd Sunday night before Newt Gingrich, and he came with a stern and clear warning - there is a growing movement to de-legitimize Israel in the eyes of its allies. He warned it's growing, it's successful and it's coming to the US. In a conference full of fire and brimstone bluster about Iran and the omnipresent threat of annihilation, when it came to this speech Kohr was exactly on the mark >>>

 

 

A Call To Caution - Die israelischen Wahlen im vergangenen Februar haben eine Regierung hervorgebracht, die kein Geheimnis aus ihrer Ablehnung gegenüber des Völkerrechts, der internationalen Konventionen und Resolutionen macht. Es ist zu offensichtlich, dass diese israelische Regierung sich nicht an geschlossene Abkommen mit der PLO und der Palästinensischen Autorität gebunden fühlt. Diese neue politische Zusammensetzung macht es jedoch zwingend notwendig, zu handeln, um den politischen Prozess wiederbeleben und bestehende Impulse nutzen zu können, fordert der Generaldelegierte Palästinas Hael Al-Fahoum. >>>

 
 

Israeli activist to be jailed for caring - Nev Grodon - Ezra Nawi was ridiculed and arrested for trying to protect people's homes. Only international attention can help him now >>>


 
 

Two states or a state of two nations? - Joseph Algazy and Dominique Vidal - Hostage to Israel’s far right - Following the Israeli elections the far-right leader Avigdor Lieberman has become foreign minister and deputy prime minister. His views on the Arab-Israeli conflict have provoked a clash with President Obama. And he is calling the Israeli Palestinians’ citizenship into question, even talking of eventual ‘transfer’ >>>

 

 

Murdoch kündet das baldige Ende kostenloser News im Netz an - Den ersten Schritt dazu will der Medienimperator binnen eines Jahres mit britischen Zeitungen machen - Das erfolgreiche Geschäftsmodell ist bekanntlich das "next big thing" der Medienbranche. Die dazu neu geäußerte Idee des rechtskonservativen Verleger Rupert Murdoch entspringt einem alten Wunschtraum der Branche: der australisch-amerikanische Medienmogul will künftig den Zugang für Online-Ausgaben seiner Zeitungen kostenpflichtig machen. >>>

 

 

Die Europäer und Avigdor Lieberman - André Marty berichtet >>>

 

 

The End of Free Speech? - Criminalizing Criticism of Israel - Paul Craig Roberts - On October 16, 2004, President George W. Bush signed the Israel Lobby’s bill, the Global Anti-Semitism Review Act. This legislation requires the US Department of State to monitor anti-semitism world wide. To monitor anti-semitism, it has to be defined. What is the definition? Basically, as defined by the Israel Lobby and Abe Foxman, it boils down to any criticism of Israel or Jews. >>>

 

 

Introducing the propaganda minister - Gideon Levy - Haaretz - We`ve had better and worse presidents, but we`ve never had a president who served as government propagandist. Now we do: Shimon Peres has appointed himself to the unworthy task. Since the new government formed - the most right-wing government in Israel`s history - the (seemingly) left-wing (former) peace man has become its public relations agent >>>

 


7
.5.2009
 

 

Israel Using Gays to Bomb Iran - Amal Amireh - Israel is so worried about the International community's willingness to talk to Iran before bombing it that they are launching a new "bomb-before-you-talk" public "relations" campaign. Gay rights in Iran are at the center of this public "tarnation" campaign. Israel is planning to use Iran's treatment of its homosexuals to convince the world that Iran deserves to be bombed to smithereens. They are planning to recruit western gay rights activists to do their propaganda for them, according to this report in Ha'aretz. >>>

 

 

Bei seinem ersten Besuch in Berlin hat der neue israelische Außenminister Avigdor Lieberman die Zukunft des Friedensprozesses im Nahen Osten weiter offen gelassen. Im Gespräch mit Mitgliedern des Auswärtigen Ausschusses lehnte es der ultranationalistische Politiker am Donnerstag ab, sich zu einer Zwei- Staaten-Lösung für Israel und Palästina zu bekennen. >>>

 

 

Israel: Keine falsche Solidarität - Andreas Rinke - Kann und will Israels neuer Premierminister Benjamin Netanjahu ein zweiter Menachim Begin werden? Kann und will der "Falke" Frieden mit den Palästinensern schließen, so wie es der frühere Hardliner Begin überraschend mit Ägypten getan hatte? Von der Antwort auf genau diese zwei Fragen wird das künftige Verhältnis zwischen Israel und den Europäern abhängen. Je nachdem, wie "Bibi" entscheidet, wird gerade Deutschland vor eine möglicherweise sehr schwierige politische Entscheidung gestellt. >>>

Gefährlicher Stillstand - Israel: Neue Außenpolitik - Ein Kommentar von C. Schlötzer - Die Palästinenser vertrösten und das Interesse auf Iran lenken: Israels neue Außenpolitik verschafft dem Land keine Sicherheit - das sollten die Europäer auch sagen. Wer Politik nach Umfragen macht, kann sich leicht verrennen. 66 Prozent der Israelis hätten nichts dagegen, wenn ihre Regierung einen Militärschlag gegen iranische Atomanlagen befehlen würde. >>>

 

 

 

 

USA erhöhen den Druck auf Israel - Ulrike Putz - Israels Regierung bekommt Druck aus Washington. Zwei Wochen vor Benjamin Netanjahus Antrittsbesuch fordern die USA immer deutlicher ein Ende der Hardliner-Politik. Man werde künftig "fester zupacken, als wir es unter Bush getan haben", lautet die Warnung aus dem Weißen Haus. >>>

Druck der USA auf Netanjahu wächst >>>

Obama gets tougher with Israel on Palestinians, Iran - Barak Ravid and Natasha Mozgovaya - As Prime Minister Benjamin Netanyahu's visit to Washington May 17 approaches, the United States is sending strong messages on the establishment of a Palestinian state and Israeli settlement activity. Gen. James Jones, national security adviser to President Barack Obama, told a European foreign minister a week ago that unlike the Bush administration, Obama will be "forceful" with Israel. >>>

 
 
 
 

Uno untersucht Foltervorwürfe gegen Israel - "Schläge, Schlafentzug, Sitzen in schmerzhaften Stellungen": Laut einem Bericht der Vereinten Nationen gab es zwischen 2001 und 2006 etwa 600 Beschwerden über Foltermethoden in Israel. Die brutalen Verhöre sollen sich in dem geheimen Gefängnis "Anlage 1391" ereignet haben. >>>

 

 

Israel empört über UN-Bericht - Susanne Knaul - Die UNO macht die Armee für Angriffe auf sechs ihrer Einrichtungen verantwortlich und fordert Entschädigung. Rechtliche Folgen hat der Bericht nicht. >>>

 

 

Militärrabbiner in der israelischen Armee - Sakralisierung des Nahostkonflikts - In Israel wird Kriegsführung immer stärker zur Glaubenssache. Verantwortlich dafür ist das Militärrabbinat, dessen Einfluss innerhalb der Armee gewachsen ist. Doch gegen die Verbreitung ultranationalistischen Gedankenguts in der Armee regt sich auch Widerstand. Von Joseph Croitoru >>>

 

 

Nationalteam Palästinas "entdeckt" Europa - Palästinas Nationalteam in BrüsselElf Jahre nach der Gründung des nationalen Fußball-Verbandes hat die Nationalmannschaft Palästinas erstmals ein Freundschaftsspiel in Europa bestritten. Vor knapp 4000 Zuschauern spielte das Team am Mittwochabend unter dem Motto "Ein Tor für den Frieden" beim belgischen Zweitligisten FC Brüssel. Anlass der Partie war das 60-jährige Bestehen der UN-Behörde für palästinensische Flüchtlinge. >>>

 
 

6.5.2009 - Honestly Concerned (6.5.2009) präsentiert voller Stolz den Anschwärzer des Jahres 2009 Henryk M. Broder und den Einknicker des Jahres Prof. Gerhart von Gäevenitz der anscheinend von manchem nichts weiß, dafür dann aber umso schneller einknickt. Es ist schon mehr als eigenartig und peinlich unangenehm wenn man Broders "Freizeitbeschäftigung" nachvollzieht. Da schreibt Broder in einem denunziatorischen Brief an die Uni Konstanz:
 

"sehr geehrte frau schorpp, under der URL
http://www.uni-konstanz.de/FuF/wiwi/laufer/Ellen-Rohlfs/Zionistische-Ideologie.pdf

steht der text eines autors namens reuven cabelman, der behauptet, ein orthodoxer, gesetzestreuer jude zu sein. dafür gibt es, außer seiner behauptung, keinen beleg.
cabelmans texte, die von judenhass geprägt sind, werden ausschließlich auf seiten veröffentlicht, die antisemitische und antizionistische propaganda betreiben. und nun finde ich einen seiner texte auf einer seite der uni konstanz. ich gehe davon aus, dass dies nicht mit wissen und  zustimmung der uni geschieht. was gedenken sie dagegen zu unternehmen?"

mehr dazu >>>

The "best" of   H. M. Broder >>>

 

 

What Obama must tell BibiOnly a dramatic break from previous US policy on Israel can end the Middle East deadlock - Jonathan Steele - The toughest meeting of Barack Obama's young presidency is approaching. In the next few weeks, he will have to sit down with Israel's ­Binyamin Netanyahu. The difficulty is not just that the prime minister refuses to accept the right of a Palestinian state to exist and thereby shows the Palestinians have no partner for peace. >>>

 

 

Aftermath (8) Life is blind - Palestinian Centre of Human Rights - Mahmoud Mattar spent his 15th birthday in February this year, lying in the intensive care unit of Egypt’s Sheikh Zayid hospital. He is one of the 1,606 children who were injured during Israel’s military offensive on Gaza, some of who sustained horrific disabilities, head and spinal injuries, facial disfigurement, burns and amputation >>>

 

 

Gaza laborers injured in Israel left to dry - Rami Almeghari - Electronic Intifada - More than 700 Palestinian workers in Gaza who suffered on-the-job accidents inside Israel used to receive monthly disability payments from Israeli employers. But in January 2009, workers stopped receiving these payments as the Israeli courts decided that Israeli insurance companies are no longer liable towards Palestinians living in what the state has declared a "hostile entity." >>>>

 

 

Israeli activist to be jailed for caring : Ezra Nawi was ridiculed and arrested for trying to protect people`s homes. Only international attention can help him now - Neve Gordon - The Guardian - Nawi`s case, for what it symbolises on both an individual and societal level, encapsulates the current reality in Israel. His friends have launched a campaign, and are asking people to write letters to Israeli embassies around the world. At this point, only international attention and intervention can make a difference >>>.

 

 


6
.5.2009
 

 

Lieberman-Besuch sorgt für Nervosität in Berlin - Andreas Rinke und Pierre Heumann - Isreals neuer Außenminister Lieberman hat schon in der Vergangenheit häufig für Aufregung gesorgt. Seine anti-arabischen Äußerungen und seine Distanzierung vom Nahost-Friedensprozess sind auch in der Heimat umstritten. Nun bringt der Ultrarechte mit seinem Besuch in Berlin auch die Bundesregierung in eine Zwickmühle. >>>

 

 
 
 
 
 

Mossad-Pleiten in Libanon - Beirut sieht wegen Aktivitäten von Israels Auslandsgeheimdienst im Land der Zedern UN-Resolution verletzt - Jürgen Cain Külbel - Seit September 2008 flogen in Libanon acht Spionagezellen auf, sechzehn Topagenten wurden identifiziert und verhaftet.

 
 

Ein Sahm(en)erguss ging auf Henryk M. Broder Seiten daneben - Vernichtung Israels kurzfristig verschoben « BILDblog - Sahm scheint der einzige Journalist gewesen zu sein, der von der unmittelbar bevorstehenden Vernichtung Israels erfahren hatte, aber es fanden sich zahlreiche Menschen, die ihm glaubten und glauben wollten. Seine Meldung wurde von der rassistischen Islam-Hass-Seite "Politically Incorrect" sowie dem bekannten "Spiegel"-Autor Henryk M. Broder und seinem publizistischen Netzwerk "Die Achse des Guten"* schnell verbreitet. Sie stimmt bloß nicht. >>>

Kriegshetze: Wie man eine "iranische Bedrohung" konstruiert - Arne Hoffmann - >>>

Qualitätsnachrichten - Ehrlich gesagt hat mich diese Meldung bei n-tv Online zunächst schon ein wenig erschreckt. Zwar sind markige Sprüche aus Teheran nicht gerade eine Seltenheit, aber die konkrete Ankündigung, der Iran beabsichtige die Zerstörung Israels innerhalb von 11 Tagen, hat auch mich erstaunt. Die ersten leisen Zweifel an der Korrektheit der Meldung kamen mir allerdings schon, als ich den Namen des Redakteurs las: Ulrich W. Sahm.  >>>

Siehe auch das Video weiter unten

 
 

Die Kooperation  für den  Frieden hat aufgrund vieler Wünsche die  Unterschriftensammlung "Appell  an die  Bundesregierung -  "Für  eine andere Nahostpolitik"  bis Mitte Juni 2009, also bis nach dem Ende des Kirchentags in Bremen, verlängert. Die Formulare dafür sind weiterhin auf der Webpage

http://www.koop-frieden.de/dokumente/nahostpolitik.pdf als PDF zum Ausdrucken abrufbar.

Außerdem kann  der Appell  mit  der  online-Unterzeichnung  auf  der Website der IPPNW
http://www.ippnw.de/aktiv_werden/kampagnen/nahostpolitik/index.html

 weiter unterstützt werden. Bisher wurden  etwa 5.500 UnterstützerInnen gewonnen. Wir würden uns über weiteres Engagement und Werbung dafür freuen. Im Juni soll der Appell dann in Berlin übergeben werden.

 

 

 

 
 

Media Invitation des Tages - André Marty berichtet -  Palästinenser wollen Papst zur israelischen Sperrmauer führen - Die Papstreise ins Heilige Land mag noch so sehr zur Pilgerfahrt deklariert werden - das politische Tauziehen um den prominenten Gast hat längst begonnen. >>>

 
 

Offener Brief von Abraham Melzer an einen ehemaligen Freund - Mein lieber alter Freund - größter Journalist aller Zeiten, Inhaber des Ludwig Börne Preises und der Hildegard von Bingen Medaille, die immerhin von den Zahnärzten Rheinland-Pfalz´ gestiftet wurde, Ehrenzionist auf Lebzeit und Spiegel-Reporter auf Abruf – schweigt. Wir wissen dank deiner Aufklärung, dass alle, die dir nicht nachreden, „Schaumschläger“ sind, von „Islam und Islamismus“ keine Ahnung haben, und erst recht nicht von Antizionismus und Antisemitismus, dass nur du über all diese wichtigen und über die moralische Integrität der Vortragenden Zeugnis legenden Themen Bescheid weißt und nur dein Wort in dieser unendlichen und unsäglichen Debatte gilt. >>>

Dokumentation, Reaktion und Aufklärung: The "best" of   H. M. Broder >>>

 
 

Vortrag von Reuven Moskovitz - Der Mut zu widersprechen - Schwabmünchen (ebbo) - Sich selbst bezeichnet Reuven Moskovitz als einen der „unberühmtesten Menschen in Israel“. Friedenspreise, wie der Mount Zion Award oder der Aachener Friedenspreis sprechen indes eine andere Sprache. Moskovitz, 1928 in Nordrumänien geboren und Überlebender des Holocausts, ist vielleicht eher einer der unbequemsten Menschen in Israel, denn er findet klare, manchmal harte Worte für die, wie er sagt „vergiftete“ Politik Israels. >>>

 

 

Lieberman: 'Peace industry' nothing but a waste of money - Barak Ravid - On his first trip to Europe since entering office, Foreign Minister Avigdor Lieberman continues to lay out his diplomatic philosophy, arguing that a break from Israel's past policies is necessary to stabilize the region. "Nothing has come from this whole 'peace industry' except for conferences in five-star hotels and a waste of money," Lieberman told his Italian counterpart, Franco Frattini, during their meeting in Rome on Monday. >>>

 

 

Far-rightist MK: Hitler Youth pope not welcome in Israel - National Union MK Michael Ben Ari declared Tuesday that next week's visit by Pope Benedict XVI, whom he referred to as a former member of the Nazis' youth movement, would be an insult to the memory of Holocaust victims. "A state welcome for the pope would be turning our backs on the millions of Jews who were killed in the shadow of the Christian religion of grace and mercy," Ben Ari was quoted as saying by Israeli media. "This pope was a member of the Hitler Youth." >>>

 

 

When, Where the Pope Inspires No Hope - Nicola Nasser - Pope Benedict XVI is scheduled to be the third pontiff to visit the Holy Land from 8-15 May, following in the footsteps of Paul VI in 1964 and John Paul II in 2000, on a mission officially described as a “pilgrimage” and one of “peace and reconciliation.” However, the Pope will be stepping into “a diplomatic minefield,” where the Catholic highest spiritual authority will be unmercifully scrutinized by the protagonists of the one hundred year old Arab – Israeli conflict for the Holy Father’s every step, word and handshake, which would force him into the defensive in an impossible balancing act that will rule out any hope his presence is supposed to inspire, especially among the down-trodden Arabs of Palestine, whether those who are “Israelis” living as second class citizens since 1948 or those Palestinians living under the Israeli military occupation since 1967. >>>

 
 

UN blames Israel for Gaza attacks - A United Nations inquiry into the war in Gaza has found that Israel was blame for at least seven direct attacks on UN operations - including schools and medical centres. >>>

Israel angered over `biased` UN report on Gaza war - AFP - rawstory.com - UN chief Ban Ki-moon softened some of the wording in the three-page document, submitted to the Security Council. But Israeli officials worried that the current wording is still too critical.

 

 

Settlers chop down Palestinians' olive, fig trees near Ramallah - Dozens of Israeli settlers chopped town Palestinians' olive and fig trees in the village of Sinjil, north of the West Bank city of Ramallah on Monday. Sinjil's Mayor Imad Abdullah Masalmeh explained that the settlers cut the trees owned by the sick father of four disabled children, Shawqi Hussein Ghafari. >>>

 

 


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.5.2009