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Das Palästina Portal

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Archiv - Aktuelle Link- und Denktipps -
 - Seite 75
 

 


Al Jazeera's Dan Nolan reports on the Israeli government's campaign to discredit human rights groups.

 
 

 

 

Jüdische Gedanken - Das orthodox-jüdische Chabat-Haus (Bat Jam südlich von Tel-Aviv)  verkündet am 21. Juli 2009 ein Verdikt nach den noahidischen Gesetzen -


Tamuz 5769 (July 2009), “Hakel” Year -
VERDICT

In accordance with the writings of the Torah, which was given by the HOLY SUPREME KING OF KINGS, BLESSED BE HE, and which obligates all the Creation:

THE ENTIRE LAND OF ISRAEL WAS GIVEN EXCLUSIVELY TO THE PEOPLE OF ISRAEL

All humankind must fulfill the prohibitory ban of “DO NOT STEAL”, one of the SEVEN NOAHIDE LAWS.

All leaders or nations that deny the right of The People of Israel to his Land or that try by words or deeds to prevent The People of Israel to settle and build any part of his entire Land, transgress on the above ban and thus delete the very essence from their right to existence.

The purpose of the nations of the world is to help The People of Israel in the accomplishment of its destiny, as expressed by the Prophet Isaiah (49, 23): “And kings shall be your foster fathers and their queens their nursing mothers”.

And this is precisely how they too will attain the merit to the true and complete Redemption by Rabbi Menachem M. Schneerson Shlita, the Rebbe King Moshiach, now immediately “MAMASH”.

IN WITNESS WHEREOF WE HAVE APPENDED OUR SIGNATURES: TRIBUNAL OF TEN FROM ISRAEL

 


14
.8.2009
 

 

Gegen jeden Rassismus - Am Samstag feiert die Antifaschistin und Friedensaktivistin Hedy Epstein in Freiburg ihren 85. Geburtstag - Hedy Epstein ist in ihrer Rastlosigkeit und Konsequenz eine Ausnahmeerscheinung. Ihre eigenen Erfahrungen mit Diskriminierung und Entrechtung dürften zu ihrer Haltung maßgeblich beigetragen haben. Am morgigen Samstag wird die Frau, deren Familie in Auschwitz ermordet wurde, ihren 85. Geburtstag in Freiburg in Breisgau feiern, wo sie am 15. August 1924 als Tochter von Ella und Hugo Wachenheimer geboren wurde. >>>

Hedy Epstein wird 85 Jahre jung - Wir gratulieren und danken Ihnen Hedy Epstein.  - Sie haben uns Deutschen und vielen anderen Menschen gezeigt, was es heißt, aus der unsäglichen Geschichte des 3. Reiches das Richtige gelernt zu  haben und entsprechend zu handeln.
Sie, als eines der damaligen Opfer dieses Terrorregimes, zeigen einen Weg auf, wie man vermeiden kann, andere Menschen zu Opfern zu machen, und dass es sich lohnt, für Gerechtigkeit zu kämpfen. Sie sind ein großes Vorbild für viele von uns. Wir wünschen Ihnen und uns Allen, dass Sie diesen Weg noch lange weitergehen können. HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH VOM PALÄSTINA-PORTAL UND ALLEN GLEICHGESINNTEN!!!  
Sonderseite >>>

 

 

Published on Campaign Against Sanctions and Military Intervention in Iran (http://www.campaigniran.org/casmii) - „Die Kinder Adams sind aus einem Stoff gemacht“: Die iraische Zivilgesellschaft schützen  Erklärung von 40 engagierten Wissenschaftlern - Wenn wir uns gegen die Gewaltandrohung von außen an den Iran (im Atomkonflikt) aussprechen und vor einem Luftangriff warnen, können wir nicht bei der Gewaltanwendung im Iran selbst gegen die eigene Zivilgesellschaft schweigen. Denn die Solidarität mit der Zivilgesellschaft und eine Friedensordnung in der Region begründen das Hauptanliegen unserer Bemühung. Wenn wir die Sanktionen des Auslandes gegen das iranische Volk verurteilen, verurteilen wir umso mehr inländische Sanktionen gegen friedliche Demonstranten, Journalisten, Gewerkschaftler, Professoren, Studenten u.a. Dadurch entzieht sich die Regierung auch die eigene inländische Basis gegen die ausländische Bedrohung. Wir wollen nicht nur einzeln, sondern auch als eine Gruppe von engagierten Wissenschaftlern unseren entschiedenen Protest gegen die brutale Niederschlagung von Demonstrationen und gegen die massenhaften Verhaftungen kundgeben und zum friedlichen Dialog mit der Zivilgesellschaft ermahnen. Wir fordern die  >>>>

Pressemitteilung: Warnung vor israelischem Militärschlag gegen Iran - An die Presse, 4. August 2009 - Erklärung aus der Friedensbewegung: "Wir warnen vor Kriegsdrohungen Israels gegen Iran Der Konflikt muss und kann mit zivilen Mitteln gelöst werden" - Namhafte Persönlichkeiten aus der Friedensbewegung warnen dringend vor einem möglichen Militärschlag Israels gegen iranische Atomanlagen und fordern eine Lösung des Konflikts mit zivilen Mitteln. Es gebe inzwischen viele Hinweise auf ernsthafte Vorbereitungen militärischer Angriffe, u.a. die Verlegung von israelischen U-Booten ins Rote Meer und Angriffsübungen auf den US-Stützpunkten in Nevada und Washington. Hinzu komme eine verschärfte Kriegsrhetorik der rechtsgerichteten israelischen Regierung gegen Iran, seit sie wegen des Siedlungsbaus auf palästinensischem Boden von den USA unter Druck gesetzt werde. >>>

 

 

Susan Nathan - Sie schenkten mir Dornen – Ausgegrenzt im Land der Verheißung - Vortrag am 22.5.09 im Rahmen der Palästinatage 2009 im Gasteig, München - 

Susan Nathan und Übersetzer Tim Slater
Tonmitschnitt als mp3,  Zusammenfassungen:
Teil 1, Teil 2
, Teil 3; Vortrag: Teil 1, Teil 2, Teil 3

Susan Nathan ist die Autorin des Buches "Sie schenkten mir Dornen – Ausgegrenzt im Land der Verheißung", das im Jahre 2005 auf Englisch unter dem Titel "The Other Side of Israel: My Journey Across the Jewish-Arab Divide" (Die andere Seite von Israel: Meine Reise über die jüdisch-arabische Trennungslinie) erschien. Frau Nathan lebt als einzige Jüdin in dem von israelischen Palästinensern bewohnten Ort Tamra im nördlichen Israel.

 
Ton der deutschen Zusammenfassung, Teil 1 als mp3
vollständige Übersetzung des Textes (neben Originaltext)

(…) Kurz nach meiner Aufnahme in die israelische Gesellschaft wurden wir im Jahr 2000 mit der Intifada konfrontiert, bei der 13 palästinensische Staatsangehörige kaltblütig von der Polizei erschossen wurden. Für mich war das ein Warnzeichen. Das hatte ich zuvor in Südafrika gesehen. Zu meinem Entsetzen zeigten alle meine Arbeitskollegen in Tel Aviv auf die Palästinenser und sagten: "Da siehst du es, die verdammten Palästinenser. Die erstbeste Gelegenheit nutzen sie zu Unruhen und Problemen, schmeißen Steine. Wir können ihnen nicht trauen." Und sie haben die Intifada völlig von sich ferngehalten, während ich die Intifada wahrgenommen und verinnerlicht habe. Nach der Intifada wurde eine Ermittlungskommission eingesetzt, die Or-Kommission. Sie veröffentlichte ein Positionspapier, das ungefähr 50 schwerwiegende diskriminatorische Maßnahmen aufführte, denen die palästinensischen Bürger in Israel in ihrem täglichen Leben ausgesetzt waren. Die palästinensischen Bürger Israels sind die vergessenen Menschen in dieser Krise. >>>

 
 

 
 

 

 

Religious Fundamentalism in Israel - By Stephen Lendman – Israel Shahak's (1933-2001) 'Jewish History, Jewish Religion' argued that while Islamic fundamentalism is vilified in the West, comparable Jewish extremism is largely ignored. In the book's forward, Edward Said wrote: "....Shahak's mode of telling the truth has always been rigorous and uncompromising. There is nothing seductive about it, no attempt made to put it 'nicely,' no effort expended on making the truth palatable....For Shahak killing is murder is killing is murder: his manner is to repeat. (He) shows that the obscure, narrowly chauvinist prescriptions against various undesirable Others are to be found in Judaism (as in other monotheistic religions) but he always goes on to show the continuity between those and the way Israel treats Palestinians, Christians and other non-Jews. A devastating  >>>

 


13
.8.2009
 

 

Gaza wurde überfallen und die Opfer warten immer noch auf Hilfe + Gerechtigkeit - Gaza - Die Wunden brennen noch -  Martin Gehlen - Ein halbes Jahr nach dem Ende des Gaza-Kriegs leiden die Palästinenser in dem Küstenstreifen noch immer unter den Folgen und Israels Blockade. Ihre Verbitterung schürt neuen Hass - Khaled Misbah Al Attar ist einsilbig geworden. Er streichelt den jungen Feigenbaum, den er vor drei Monaten gepflanzt hat - gleich hinter dem Trümmerhaufen, der einmal sein Haus war. „Ich bin stolz auf unseren Kampf, aber ich will keinen weiteren Preis mehr zahlen“, murmelt er. „Jeden Morgen, wenn ich mir mein früheres Zuhause anschaue, laufen mir die Tränen.“ Im Januar, kurz nach Ende des 22-tägigen Krieges zwischen Israel und Hamas, hatte sich der 55-jährige Anhänger der radikal-islamischen Organisation noch stolz und trotzig auf dem Dach des umgeworfenen Hauses im Städtchen Beth Lahia fotografieren lassen, zusammen mit seiner Enkelin Mariam. Jetzt sitzt er die meiste Zeit in sich gekehrt vor einem kleinen Wohncontainer, den die Türkei gespendet hat, in dem man aber wegen der Sommerhitze nicht wohnen kann. Einer seiner vier Söhne kam als Kämpfer ums Leben. 40 Personen hausen nun zusammengepfercht im zweiten Gebäude der Familie.>>>                                  

Gisha``s New Report - "Red Lines Crossed: Destruction of Gaza``s Infrastructure" - Sari Bashi - Gisha - "The report describes how Israel deliberately brought Gaza`s humanitarian infrastructure to the brink of collapse."

Please join us! Gaza Freedom March to End the Siege on Gaza (December/January) - www.gazafreedommarch.org - This New Year's, activists will be leading a delegation to END the siege on Gaza. Sign up to endorse the call on the website, or sign up to JOIN the delegation in Egypt. More information can be found on the website!

Am 1.Januar 2010 -  Marsch nach Gaza >>>

 

 

Norman Paech und Kerstin Seifer - (…) Israel und Palästina – die aktuelle Lage aus völkerrechtlicher Perspektive - In diesem Beitrag werden wir einigen zentralen völkerrechtlichen Aspekten des Konfliktes zwischen Israel und Palästina nachgehen, wie sie sich durch den Krieg im Gazastreifen neu gestellt haben. Es sind dies die nun schon seit über vierzig Jahre bestehende Besatzungsfrage sowie die neu hinzugekommenen Fragen des Selbstverteidigungsrechts Israels, des Rechts auf Widerstand der Palästinenser und der in diesem Krieg begangenen Kriegsverbrechen. Die juristische Dimension ist deshalb von besonderer Bedeutung, weil sie zum einen Kriterien der Beurteilung bietet, die allgemein anerkannt und nachprüfbar sind, da von den Staaten kodifiziert. Zum anderen öffnet das moderne Völkerrecht seit der Gründung des Internationalen Strafgerichtshofes in Den Haag und der Einführung sog. Weltstrafgesetzbücher in etlichen Staaten den Weg strafrechtlicher Verantwortung. >>>

 

 

Die offene Hamas-Frage - Am Ende des Fatah-Parteitags: Neue Führung mit »recyceltem« Programm? - Von Karin Leukefeld - Bei der Wahl ihrer neuen Führung hat die palästinensische Fatah einen Generationswechsel vollzogen. Zum Abschluß des ersten Parteitags seit zwei Jahrzehnten am Dienstag in Bethlehem waren von den bisherigen, meist älteren Mitgliedern des 23köpfigen Zentralkomitees (ZK) lediglich drei in ihrem Amt bestätigt worden. Unter ihnen befand sich auch Muhammad Ghneim (72), der alte Weggefährte von Yassir Arafat und Mitbegründer von Fatah und der Befreiungsbewegung PLO. Ghneim erhielt die meisten Stimmen, gefolgt von dem in Israel zu fünfmal lebenslänglicher Haft verurteilten Marwan Barghouti (50). Dieser gilt als führender Kopf der ersten (1987–1993) und zweiten palästinensischen Intifada (2000–2005) gegen Israel. Viele Palästinenser würden ihn gern in der Position von Präsident Mahmud Abbas sehen. >>>

 

 

Würfelwurf eines Palästinensers - Der palästinensische Dichter Mahmoud Darwish galt als die poetische Stimme der Palästinenser. Jetzt ist sein Langgedicht "Der Würfelspieler" in einer deutsch-arabischen Ausgabe erschienenen Stefan Weidner hat Darwishs literarisches Testament gelesen. Eine poetische Biographie und eine Suche des Dichters nach seiner Bestimmung und Identität in einer von Gott verlassenen Welt: Mahmoud Darwishs letzter Gedichtband "Der Würfelspieler". Die Poesie des vor einem Jahr im Alter von 67 Jahren gestorbenen des Palästinensers Mahmoud Darwish hat sehr unterschiedliche Phasen durchlaufen, von sehr eingängigen, vielfach vertonten Texten in den sechziger Jahren zu hochkomplexen, mit Mythen und Symbolen aufgeladenen Wortgebilden in den achtziger und neunziger Jahren. Das jetzt in einer deutsch-arabischen Ausgabe erschienene Langgedicht "Der Würfelspieler", vereint das Beste aus beiden Phasen. >>>

 
 

 

 

Anti-Zionists: The New Heretics - The New Heretics are those few who challenge America’s faith in its “special relationship” with an extremist enclave granted nation state recognition in 1948 by a Christian-Zionist president, Harry Truman. Critics of this enclave invite condemnation as “anti-Semites,” a modern form of social excommunication. Defenders of the Zionist Faithful were forced to become more vigilant in monitoring this heresy after Israeli troops used US-provided arms and munitions to kill more than 1,400 Palestinians in Gaza, one-third of them reportedly children. That well-timed attack, planned for more than a year, was scheduled between Christmas and the January 20th presidential inaugural. Within 48 hours of ending its assault, Israel had dispatched an army of bloggers to counter anti-Zionist websites. By early February, the Anti-Defamation League was bemoaning a “pandemic of anti-Semitism.” The massacre fueled outrage worldwide even as the ADL portrayed that anger as “anti-Semitism.” >>>

 

 

 
 

 


12
.8.2009
 

 

Buchbesprechungen - von Dr. Ludwig Watzal - Die deutsche Linke, der Zionismus - 60 Jahre Israel 60 Jahre Entrechtung der Palästinenser - Avner Cohen, Israel and the Bomb - Shlomo Sand, The Invention of the Jewish People - Dan Diner, „Keine Zukunft auf den Gräbern der Palästinenser“. Eine historisch-politische Bilanz.

 Shlomo Sand, The Invention of the Jewish People - Ein „jüdisches Volk“ gibt es nicht; es ist eine Erfindung, folglich konnte es auch kein Exil geben. Dies ist in Kürze die zentrale These des Buches des israelischen Historikers Shlomo Sand, der Europäische Geschichte an der Universität in TelAviv lehrt. Alle schönen biblischen Geschichten sollen Legenden sein? Der Auszug aus Ägypten, das Babylonische Exil, die Römische Besatzung samt Zerstörung des Zweiten Tempels und die dazugehörige Vertreibung sowie die glorreiche Rückkehr nach 2000 Jahren nach „Zion“ unter der zionistischen Bewegung Die jüdische Diaspora entstand nicht durch Vertreibung, sondern durch Konversionen zum Judentum aus den verschiedensten Völkern. Dass dieses einem Frontalangriff auf die sich seit der Staatgründung Israels herausgebildete „jüdische“ Identität gleichkommt, versteht sich von selbst. Aber hier fangen die Probleme schon an, und in diesem Dilemma befindet sich Israel seit seiner Gründung. „Jüdische“ Identität ist etwas völlig anderes als „zionistische“ Identität. Und darüber wird bis heute heftig gestritten.>>>>

Semit wird die englische Ausgabe von Shlomo Sand’s Buch importieren und für 29,90 € anbieten. Wer interessiert ist, soll bitte bei: info@dersemit.de bestellen.

 
 

Nachdem die Islamwissenschaftlerin in einem Iranischen Sender auftrat: Hetzkampagnen gegen Sabine Schiffer - Von Leonhard F. Seidl - Tagelang wurde die Medienpädagogin und NRhZ-Autorin Dr. Sabine Schiffer aus Erlangen mit Hass-Mails bombardiert. Auslöser war ein Interview, das sie dem Iranischen Sender I.R.I.B. (Islam Republic of Iranian Broadcasting – Stimme der Islamischen Republik Iran) gegeben hatte(1), in dem auch schon der CDU-Bundestagsabgeordnete Willy Wimmer – aber ohne solche Folgen - aufgetreten ist. In dem Gespräch mit Sabine Schiffer ging es u.a. um die Ursachen für den Mord an der schwangeren Ägypterin Marwa al-Sherbini im Dresdner Landgericht, worüber sie auch in der NRhZ-Ausgabe 205 nachgedacht hatte (...) Auch der bekannte Publizist und Autor Henryk M. Broder kritisierte Schiffer scharf dafür, dem Iranischen Sender ein Interview gegeben zu haben. »Für jede Profession gibt es eine Endstation ... Für Nahostexperten das deutsche Programm des staatlichen iranischen Rundfunks, I.R.I.B. Hier treffen sich Kaffeesatzanalysten mit den ins Archiv entsandten Sonderkorrespondenten ... Und jetzt auch noch Dr. Sabine Schiffer ... «, so Broder auf der Seite »Achse des Guten«. Allerdings vergaß Broder eine nicht unwesentliche Tatsache: 2005 stand kein anderer als er selbst I.R.I.B. Rede und Antwort >>>>

 
 

 
 

Summer camps in Gaza provide a much needed break from life struggling with poverty and loss.

 
 

No Rivaling the Slogan of Peace - Ali Jawad - Working for 'peace' in the Middle East comes in all sorts of different shapes and forms; some see its birth-pangs in the shadow of raining bombs, others see the cause of peace furthered in crippling sieges and sanctions, and yet others see peace to be impersonated in war criminals. As far as clichéd sleights-of-hand go, there is simply no rivaling the slogan of 'peace'. As a rule of thumb, the region’s many swindlers and part-time soothsayers (also known as politicians) often mean by “peace” a notion so vulgar as to draw disgust at its very mention. Indeed this distinguished tradition was repeated in Binyamin Netanyahu’s “historic” speech at Bar-Ilan University in which he managed to summon the utterance no less than forty-three times. >>>

 


 


11
.8.2009
 

 

Arabische und palästinensische Vereine in Berlin -  Liebe, verehrte Frau Langer, wir, Vertreter von arabischen und palästinensischen Vereinen in Berlin, möchten Ihnen sagen, wie sehr wir uns gefreut haben, als wir erfuhren, dass Sie für Ihr Lebenswerk das Bundesverdienstkreuz verliehen bekamen. Fast kann man am Beispiel Ihrer Ehrungen und der Namensgeber Ihrer Auszeichnungen einen Geschichtsunterricht über Mut und Widerstand halten. Als die Vereinigung demokratischer Juristen und Juristinnen in Deutschland Lea Tsemel und Mohammad Na’amneh 2005 mit dem Hans-Litten-Preis für ihre Menschenrechtsarbeit in Israel-Palästina ehrte, hielten Sie die Laudatio als erste Preisträgerin von 1988 und die beiden Geehrten erinnerten an Ihre Arbeit in Israel, denn Sie waren die erste israelische Rechtsanwältin, die palästinensische Gefangene vor israelischen Militärgerichten verteidigte. In Ihrem Buch „Mit eigenen Augen“ von 1973 berichteten Sie  über schreckliche Verhältnisse in israelischen Gefängnissen, Folter und Tod von Gefangenen. Auch viele Israelis wussten bis dahin nichts darüber. Heute sind es viele Rechtsanwälte, damals warst Du allein, Felicia, daran erinnerte Lea Tsemel. Seit dieser Zeit haben Sie nicht aufgehört, für die Rechte der unter Besatzung lebenden palästinensischen Bevölkerung zu kämpfen und über das Schicksal unserer Gefangenen, zur Zeit sind es über 11.000, darunter Frauen, Kinder und Jugendliche, zu berichten, ihre Freilassung zu fordern und für einen gerechten Frieden zu kämpfen. >>>

 

 

"Achse des Guten" Mitglied Tobias Kaufmann zeigt wieder einmal was Kampagnenjournalismus der übelsten Art ist. Dämonisieren und dies dann dem anderen vorwerfen ist sein Handwerk.
 

Soll das der Journalismus der Zukunft werden? Wer von uns spricht von einer "Auschwitzkeule"?

 

Vielleicht sollten sie dem "Kölner Stadt-Anzeiger Fragen stellen?   Redaktion online@ksta.de   Herausgeber: Alfred.NevenDuMont@ksta.de , Konstantin.NevenDuMont@mds.de, Christian.DuMontSchuette@mds.de Online Redaktion: - Juergen.Oehler@ksta.de, Chefredakteur: Peter.Pauls@ksta.de

 
Der Text:
Grenze ja – Tabu nein - Kölner Stadt-Anzeiger - Tobias Kaufmann - "Israelkritik ist kein Tabu" - Trotzdem behaupten viele Israelkritiker von sich, sie brächen angesichts einer auf alles niedersausenden Auschwitzkeule mutig ein Tabu. Ein wenig hat diese schräge Wahrnehmung wirklich mit Auschwitz zu tun. Viele Deutsche erfüllt ein mulmiges Gefühl, wenn sie an Juden und Israel denken. Sie schämen sich, fühlen eine undefinierbare Verzagtheit. Einige nervt dieses Unbehagen so sehr, dass sie in eine Abwehrhaltung verfallen, perfekt diagnostiziert mit dem zynischen Bonmot „Die Deutschen werden den Juden den Holocaust nie verzeihen.“ >>>

Das neuste Buch von
Felicia Langer
Um Hoffnung kämpfen

Kein Frieden in Nahost: Sie möchte jedoch dem Hass eine Kraft entgegensetzen, die Liebe, die sie selbst erfahren hat. Sie ist erfüllt von Hoffnung. Einer Hoffnung, für die gestritten werden muss, gegen das Unrecht. In diesem sehr persönlichen Buch schildert Felicia Langer, was sie bestärkt, sich für Versöhnung und Frieden einzusetzen. >>>

Larnuv Taschenbuch 345 Originalausgabe mit Abbildungen ca. 144 Seiten
ca. 9,90 € [D], 1
ISBN 978-3-88977-688-4

Um Hoffnung kämpfen - Dr. Ludwig Watzal - „Der Weg der Gewalt, den Israel mit der Unterstützung der westlichen Regierungen geht und für den einzig richtigen hält, führt in den Abgrund.“ Dieses Resümee zieht Felicia Langer am Ende ihres Buches, das eine sehr persönliche Bestandsaufnahme ihres politischen Engagements in Deutschland darstellt >>>

 

 

Ausgezeichnete des Tages: Mary Robinson - Am Mittwoch will US-Präsident Barack Obama die ehemalige Staatspräsidentin von Irland Mary Robinson (65) mit der »Presidential Medal of Freedom« auszeichnen. (…) die Entscheidung des Präsidenten, die in den USA von einer Protestwelle israelischer Lobbyorganisationen begleitet wird. Die einflußreichen amerikanischen Freunde Israels machen Mary Robinson als frühere UN-Kommissarin für Menschenrechte dafür verantwortlich, daß auf der Durban-Konferenz gegen Rassismus 2001 erstmals öffentlich über den rassistischen Charakter von Zionismus und Apartheid in Israel debattiert werden konnte. Das einflußreiche Amerikanisch-Israelische Komitee für Öffentlichkeitsarbeit (AIPAC) forderte »mit allem Respekt die Administration auf, nachdrücklich, umfassend und öffentlich ihre (Mary Robinson) Ansichten über Israel sowie ihre lang bekannte Feindseligkeit und Voreingenommenheit gegen den jüdischen Staat zurückzuweisen«. Eine solche Person zu ehren, sei eine »große Mißachtung vieler hervorragender Männer und Frauen, die die Auszeichnung in der Vergangenheit erhalten haben«, erklärte die Republikanisch-Jüdische Koalition. Stellungnahmen, die an das Kesseltreiben gegen die kürzlich mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnete Felicia Langer erinnern. >>>

 

 

Militärisches im Nahen Osten (I) - Peter Petras - Anfang Januar 2009 berichtete die Agentur Reuters aus London, es hätte eine Anfrage gegeben, mehr als 3.000 Tonnen "Munition" vom griechischen Hafen Astakos zum israelischen Hafen Ashdod zu verschiffen. Die Anfrage des Pentagon sei am 31. Dezember 2008 erfolgt, vier Tage nachdem die israelischen Luftangriffe gegen Gaza begonnen hatten. Daraus wurde gefolgert, das "Timing" sei außerplanmäßig und es handele sich um Nachschub für die militärische Invasion im Gaza-Streifen.
Dem widersprach Michel Chossudovsky, Wirtschaftsprofessor aus Kanada, der vor allem als Globalisierungskritiker und Analytiker der US-Militärpolitik international bekannt wurde, vehement: "Waffenlieferungen gehen militärischen Operationen immer voraus." Die Lieferungen für die "Operation Geschmolzenes Blei" wurden im Juni 2008 angefordert, der US-Kongreß bewilligte sie im September 2008, darunter die Verschiffung von 1.000 GPS-gesteuerten "kleinen Bunkerknacker-Bomben" GBU-39, die auch bei den Angriffen gegen Gaza benutzt wurden. Die 3000 Tonnen - die dann tatsächlich Ende Januar geliefert wurden - waren demnach, so Chossudovsky, nicht mehr der Nachschub für den Gaza-Krieg, sondern die Vorbereitung der nächsten Invasion, die sich gegen den Iran richten würde. Die Frage, die Chossudovsky stellt, lautet: Sind inzwischen auch nuklear bestückte "Bunkerknacker-Bomben" in Israels Rüstungsarsenal? >>>

Militärisches im Nahen Osten (II)  - Peter Petras - Bei den Kriegseinsätzen der israelischen Armee gegen den Gazastreifen (2009) und im Südlibanon (2006) wurden Waffensysteme eingesetzt, die auch Komponenten aus Deutschland enthalten. Die Geschichte der Zusammenarbeit begann bereits Anfang der fünfziger Jahre. Allgemein wurde das "Luxemburger Abkommen" nicht nur als Beginn der Beziehungen zu Israel, sondern als "Eintrittskarte" der BRD in das Bündnissystem des Westens angesehen. Bundeskanzler Konrad Adenauer, der israelische Außenminister Moshe Sharett und der Präsident des Jüdischen Weltkongresses und Vorsitzende der Jewish Claims Conference, Nachum Goldmann, unterzeichneten es am 10. September 1952; die BRD zahlte an Israel eine globale Entschädigung in Höhe von drei Milliarden DM und an die Organisation der jüdischen Diaspora 450 Millionen DM. Die Höhe dieser Wiedergutmachung war Ergebnis eines Feilschens um Tote und Flüchtlinge, um "Eingliederungskosten", "erbenlose Ansprüche" und die Leistungsfähigkeit der BRD-Wirtschaft, bei dem sich Adenauer von Hermann Josef Abs von der Deutschen Bank hatte beraten lassen, der in der NS-Zeit als Experte für "Arisierung" und die Neuordnung des Finanzwesens in den von Deutschland besetzten Gebieten Erfahrungen gesammelt hatte. Aus der Sicht des israelischen Historikers Moshe Zuckermann hatte dieses Abkommen mit Moral "nur in einem zynischen ideologischen Sinne etwas zu tun. >>>

 

 

Solidarität mit dem palästinensischen gewaltfreien Widerstand - Wöchentlich gewalttätige Invasionen der israelischen Besatzungsstreitkräfte bei Tag und bei Nacht auf Dörfer wie Bil'in, Al Masara und andere, die mit legalen Mittel der Apartheid widerstehen, erfordern eine engere Koordination der internationalen Solidarität. Massive Einbrechen in Häuser von Widerstandsaktivisten ohne Vorankündigung, Festnahmen, Demütigungen und alle anderen fortwährenden Unsäglichkeiten werden von der Netanjahu-Regierung seit ihrem Amtsantritt Ende März systematisch verschärft. Entschlossen den gewaltlosen Basiswiderstand der Palästinenser gegen die israelische Besatzung zu verteidigen und zu schützen, bitten die Unterzeichner Sie/Euch freundlich, die folgende Petition zu unterschreiben und weit zu verbreiten.

http://www.ipetitions.com/petition/bilin/?e .   mehr >>>

 

Das Land ihrer Väter - Mehr als 1.000 Wohnungen müssten in Ost-Jerusalem Jahr für Jahr gebaut werden. Doch die israelische Stadtverwaltung verweigert den Palästinensern die Genehmigung, eine Reportage von Sandra Fejjeri. - Abed Shlode fischt sich eine Zigarette aus der Packung, seine Augen wandern unruhig zwischen den Stuhlreihen umher. Die Sonne brennt an diesem Vormittag über dem staubigen Platz im Osten Jerusalems. Man hat zum „Protesttag“ in Al-Bustan gerufen, dem palästinensischen Viertel unweit der Klagemauer. Abed Shlode, ein hagerer Mann mit kantiger Brille, hat ihn organisiert. Blickt Abed den Hügel hinauf, kann er mit bloßem Auge sein Elternhaus erkennen. Dicht an dicht wie Bienenwaben hängen die Gebäude dort am Hang. Keine schönen Häuser, aber Häuser immerhin, die es schon bald nicht mehr geben könnte. Abed Shlode gehört zum Bürgerkomitee des Quartiers. „Alles hat vor drei Jahren angefangen“, erzählt er, „als wir Abrissbefehle für etwa 90 Häuser erhielten.“ Die Bewohner sollen wegziehen. „Doch freiwillig“, sagt Shlode, „geht hier niemand.“ >>>

Siedlerdenken, "Herrendenken" in der "Welt" - Westjordanland: Israelische Siedler rechtfertigen sich mit Gott -  (…) Adam verfügt wie viele Siedlungen über erstaunliche Landreserven. Nach Schätzungen gehören den Siedlern heute zwischen 30 bis 40 Prozent des Westjordanlandes, bebaut sind davon nicht einmal zwei Prozent. Die illegalen Siedler von Migron sollen eine neue, legale Siedlung bekommen. So überlistet ein Rechtsstaat sich selbst. (…) Und dann beantwortet er die Frage doch noch: „Niemand wird mich aus meinem Haus vertreiben, auch wenn nun alle behaupten, dass es nicht unser Land ist.“ Letztlich sei es egal, was das Oberste Gericht denke oder was der Staat Israel gemeinsam mit dem Jescha-Rat entscheide. Israel sei zwar ein jüdischer und demokratischer Staat, sagt er. Aber, bitte schön, in der Reihenfolge. Und wenn die beiden Attribute in Konflikt gerieten, dann habe der jüdische Charakter eben Vorrang. >>>

 

 

Netiquette zum x-ten - Nachdem sich Frau von der Leyen schon für Verhaltensregeln im Internet stark macht, schlägt Thomas de Maizière in die gleiche Kerbe. Das Internet ist zu frei, lautet die Botschaft. Wo eigentlich? Nein, es muss nicht zum x-ten Mal wiederholt werden, dass das Internet weder ein Raum noch rechtsfrei ist. Trotzdem frage ich mich, wieso eigentlich zur Zeit so viele Politiker das Bild des furchtbaren Internets, das völlig außer Rand und Band ist, entwerfen. "Müssen wir nicht die Menschen vor Denunziation, Entwürdigung oder unseriösen Geschäften schützen wie im Zivilrecht?" fragt Herr de Maizière melodramatisch als hätte es nicht schon längst Verfahren wegen Beleidigung, Denunziation, Entwürdigung oder unseriösem Geschäft gegeben, als sei jeder, der sich "ins Internet" begibt, quasi Freiwild für Beleidigungen und Co. Das Internet scheint momentan einer Menge Politiker Angst zu machen >>>

Tausche Blogger gegen Stammtisch - Eine Frage bewegt die deutsche Blogosphäre: Sollen die Netzsperren ausgeweitet werden? (…)
Dann sagte auch noch Gert Weisskirchen, außenpolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, im Interview mit Johannes Boie: «Eine Ausdehnung der Netzsperren auf andere Inhalte als Kinderpornographie sollte klug beachtet werden, z.B. um Antisemitismus besser zu bekämpfen.» (…) Wo fängt Antisemitismus an? Wer den Mailwechsel zwischen Henryk Broder und dem Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer gelesen hat, dem drängt sich die Frage auf, ob man die Homepage der Bundesverdienstkreuzträgerin Felicia Langer sperren müsste, stünden antisemitische Seiten auf der BKA-Liste. Oder wäre gar die Seite des Bürgermeisters Palmer selbst >>>

 

 

Investigative journalist and RT contributor Wayne Madsen says Israeli Prime Minister Benjamin Netanyahu has been working with conservatives in America to undermine Obama, including the claim that the U.S. President was born outside of the country.

 

 

August 2, 2009: Sheikh Jarrah Eviction and Protest - The Hanoun and Ghawi families were evicted early on the morning of August 2nd. More info at http://blog.ryanlinstrom.com

Israeli security forces have forcibily evicted two Palestinian families from a contested East Jerusalem neighbourhood. The families have lived in Sheikh Jarrah since 1956 but an Israeli court ruled that the homes belonged to Jewish families. Al Jazeera's Sherine Tadros reports from occupied East Jerusalem.

 

sheikh jarrah 2/8/09 eviction of Maher hanoun & his family 2

 

On 2. 8.2009, the police evicted two Palestinian families from their houses in the Sheikh Jarrah neighborhood of East Jerusalem.

 

Israeli soldiers beat and kick the Sheikh Jarrah demonstrators

 

Israeli Religous Settlers in Palestinian House Sheikh Jarrah, Jerusalem - Picture of the situation in Sheikh Jarrah, Jerusalem at 3rd August 2009, after the eviction by the Israeli Police of 2 Palestinian families the day before. This is what occupation means for Palestinians, this is what occupation means for Israel: ethnic cleansing, racism and state terror. Israel is becoming more and more the New Apartheids Regime, by its own actions.........

 

 

 

 

Kommentar des Monats August von Evelyn Hecht-Galinski. - Das Meinungskartell im Abseits - Evelyn Hecht-Galinski - Eine beispiellose Hetzkampagne wurde zum Rohrkrepierer. Felicia Langer wurde für ihr humanitäres Lebenswerk ausgezeichnet. Bundespräsident Horst Köhler verlieh ihr das Große Bundesverdienstkreuz 1. Klasse, d.h. sie bekam gleich die zweithöchste Stufe. . >>>
 

 

 

Kurzkommentar: Was die Israellobby mit Felicia Langer gemacht hat, zeigt ihre Rücksichtslosigkeit und Skrupellosigkeit. Es ist die gleiche Niederträchtigkeit mit der Chas Freeman in den USA noch bevor er seinen Job antreten konnte, öffentlich hingerichtet worden ist. Er schrieb der Israellobby ins Stammbuch: "Die Taktiken der Israel-Lobby stellen Höhepunkte der Schande und Unanständigkeit dar, sie schließen Rufmord ebenso mit ein wie selektive falsche Zitate, vorsätzliche Verfälschung der Fakten, Fabrikation von Unwahrheiten und vollkommene Missachtung der Wahrheit." Hat die BRD-Israellobby im "Fall" Langer irgendeine Schweinerei vergessen? Wie lange will sich Bundespräsident Horst Köhler von dieser Lobby noch erpressen lassen? Das folgende Interview mit einer ehrbaren Deutsch-Israelin sei allen empfohlen. Warum geben die "Helden" wie Giordano, Lustiger und die anderen Schreihälse nicht ihr unverdientes Verdienstkreuz zurück. Motte ist wohl allein zuhaus. Erhard Arendt, 9.8.09

„Israel ist eine Ethnokratie“ - Dr. Ludwig Watzal - Interview mit Felicia Langer - erschienen im Semit - (pdf) Hat Israel mit Netanyahu die Regierung bekommen, die das Land verdient? Eine kurze Antwort mit „Ja“ wäre zu bösartig. 42 Jahre Besetzung und Apartheid haben die Bevölkerung korrumpiert. 42 Jahre einer fast totalen Herrschaft über ein anderes Volk haben die moralischen Werte in der Gesellschaft pervertiert und erodieren lassen. Die ständige Gehirnwäsche, dass die Palästinenser und die Araber einen neuen Holocaust gegen Israel planen, und dasAusblenden von Friedensmöglichkeiten, die zur Verfügung standen. Der Missbrauch des Holocaust in diesem Sinne spielt hier eine wichtige Rolle. Man stilisiert das Volk und das Land als ein ewiges Opfer, obwohl das wirkliche Opfer die Palästinenser sind. Das Schweigen der Weltöffentlichkeit, die Duldung der Menschenrechtsverletzungen durch Israel und noch mehr die ständige Straffreiheit sind wichtige Faktoren in dem Trend zum Extremismus, der diese Regierung kennzeichnet. >>>

Der SEMIT Nr. 4  erschien am 8. August 2009. Dort  gibt es unter anderem das Interview mit Felicia Langer >>>

Die Loyalität des kleinen Mannes - Motke Shomrat  – ein deutsch-israelischer Briefwechsel Deutsche Staatsräson, - Thomas Immanuel Steinberg - Siehe auch den Nachtrag

Wer immer noch glaubt, es gäbe keine Jagdaktion gegen Felicia Langer - die  Belege >>>

 
 

Von Sheik Jarrah nach Sheik Munis -  Gideon Levy - Auf der Kuppe eines Hügels wenige Meter von einer Stelle, wo jetzt ein Haus steht, gab es einmal einen Bewässerungsteich für den Zitrushain eines Dorfes. Ich schwimme jeden Morgen im Gemeinde-Swimmungpool, der auf den Ruinen des Dorfbewässerungsteiches gebaut wurde. Die palästinensischen Jaffa-Orangen wuchsen einst hier in einem nun nicht mehr vorhandenen Hain. Jetzt steht mein Haus dort. Das Land wurde „erlöst“, wie die Landaneignung in der zionistischen Propaganda genannt wurde. Im Falle von Sheikh Munis wurde es mit Gewalt „erlöst“ und Tel Avivs  Stadtteil Ramat Aviv wurde hier gebaut, einschließlich der Tel Aviver Universität, einer prächtigen akademischen Institution auf den Ruinen eines Dorfes, dessen 2230 Bewohner umzingelt und bedroht wurden. Sie flohen, um nie wieder zurückzukehren. Alles was  von dem großen Dorf geblieben ist, ist Habayit Hayarok ( jetzt Konferenz und Party-Centrum) , noch ein Haus an der Levanonstraße und der Friedhof, der vernachlässigt am Rande des Parkplatzes einer beängstigenden Regierungseinrichtung liegt – Zutritt für Unberechtigte verboten. Natürlich gibt es weder ein Denkmal noch sonst ein Monument für das Dorf, das von der Erdoberfläche entfernt worden ist– eines von 418. Vielleicht lebt die Familie des Bauern, der einst das Land pflügte, auf dem mein Haus steht, nun in großer Armut in einem Flüchtlingslager. Nach dem israelischen Rechtssystem hätte sie das Recht, das Land sofort zurückzubekommen, mein Haus zu zerstören, zurückzukehren, auf seinen Ruinen wieder Jaffa-Orangen anzubauen und zu exportieren und mich wenn nötig mit Gewalt zu vertreiben.  >>>

 

 

Die Schrift an der Wand – durch Gitterstäbe in Sheikh Jarrah gesehen Ofra Ben Artzi * - Die Schrift an der Wand sah ich in Sheik Jarrah, als ich auf dem Boden eines Gefängniswagens saß und durch die Gitter sah. Wie ich verhaftet  und verhört wurde, weil ich Solidarität mit vertriebenen Palästinensern zeigte. In dem Augenblick, als ich von der Vertreibung der  mir bekannten Familien hörte, musste ich dorthin gehen, um mit ihnen ihre Trauer zu teilen. Seit der Vertreibung von Umm Kamel im letzten November war ich regelmäßig hier und besuchte sie in ihrem Zelt. Dort war es auch, wo ich H. Gawi traf und mich mit ihm anfreundete. Er wurde heute morgen mit seiner Familie aus seinem Haus vertrieben. >>>

 

 

Knessetsprecher: Errichtung Israels verursachte bei den Arabern ein wirkliches Trauma - Der Knessetsprecher Reuven Rivlin (Likud) ruft zu einem grundsätzlichen Wandel in den Beziehungen zwischen Juden und Arabern  in Israel auf und drängt zur Gründung einer „wahren Partnerschaft“ zwischen den beiden Gruppen auf, die sich auf gegenseitigen Respekt, absoluter Gleichheit und auf die speziellen Bedürfnisse und den einzigartigen Charakter jeder Seite gründet. Man hatte von Rivlin erwartet, dass er in einer Adresse, die er am Montag in der Residenz des Präsidenten in Jerusalem verkündete, all dies sagen würde. In seiner Rede sollte Rivlin sagen, dass die Errichtung Israels  mit viel Schmerz und Leid  und einem wirklichen Trauma für die Palästinenser verbunden war ( zum großen Teil dank der Kurzsichtigkeit der palästinensischen Führung). Viele der israelischen Araber, die sich selbst als Teil des palästinensischen Volkes sehen, empfinden das Leid ihrer Brüder und Schwestern jenseits der grünen Linie, Leid, für das sie den Staat Israel verantwortlich machen. >>>

 

 

Same As It Ever Was? - The pro-Israel lobby, long seen as an immutable part of American politics, may be headed toward obsolescence. - Michelle Goldberg - Billionaire Jewish philanthropist Charles Bronfman is worried that Israel's conflict with the Palestinians is hurting the country's relationship with young Jews in the Diaspora. "We turned from David to Goliath in 1982, with the invasion into Lebanon, and the Arabs became David," he told the Israeli daily Ha'aretz last week. "Now everybody's worried about the Palestinians. Now we're occupiers, oppressors, who live by the sword. That's what you see in the media, and it festers and has effects on the general population and on Jews as well." Peace, he said, was crucial to maintaining the bond between Israel and the broader Jewish world. >>>

Is the pro-Israel lobby panicking? - Rami G. Khouri - Is the Israeli lobby in the United States in panic mode? The Obama administration hit the ground running when it took office in January, quickly appointing George Mitchell as a special envoy to Arab-Israeli peacemaking, and making it clear that President Barack Obama himself would devote time and energy to the goal of a comprehensive peace. >>>

 

 

attac Arbeitsgruppe Globalisierung und Krieg - PRESSEMITTEILUNG - attac-Arbeitsgruppe fordert andere Nahostpolitik - Die Bundesregierung soll die israelischen Militärangriffe auf den gewaltfreien Widerstand in dem palästinensischen Dorf Bil'in mit Nachdruck verurteilen. Außerdem soll sich die Bundesregierung entschieden dafür einsetzen, dass die israelische Besatzung des Westjordanlandes und Ostjerusalems aufhört und die völkerrechtswidrige Blockade von Gaza aufgehoben wird. Diese Forderungen sind das Ergebnis eines dreitägigen Workshops auf der diesjährigen attac-Sommerakademie, die vom 4. bis 9. August in Karlsruhe stattfand. Ausgerichtet wurde der Workshop von der bundesweiten attac-Arbeitsgruppe Globalisierung und Krieg sowie den attac-Mitgliedsorganisationen IPPNW und Pax Christi. >>>

 


As Georgian MDs come in, Palestinian docs kept out - Akiva Eldar - Haaretz - " Israeli authorities are refusing to allow dozens of Palestinian doctors to take its licensing test despite chronic shortages ..."The professional level of the doctors who graduate from Al Quds University is not inferior to that of East European countries,"...Nassar Al Din, 29, who graduated from Al Quds` medical faculty, has an Israeli identity card and speaks fluent Hebrew, but he is not allowed to practice medicine in Israel. He and other Al Quds graduates are not recognized as trained physicians because the Council for Higher Education does not view the Palestinian university as an institution whose graduate MD are eligible to practice medicine in Israel. "
 


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.8.2009
 

 

Der Liebhaber des Landes -  Uri Avnery - EINEN TAG nach dem Sechs-Tage-Krieg kam Amos Kenan in mein Redaktionsbüro. Er stand noch unter Schock. Als Reserveoffizier war er gerade Zeuge der Vertreibung der Bewohner dreier Dörfer in der Latrungegend ( Amwas, Yalu, Beit Nuba) geworden, Männer und Frauen, alte Leute und Kinder, die in der brennenden Junihitze zu Fuß in Richtung Ramallah - Dutzende Kilometer entfernt - vertrieben wurden. Es erinnerte ihn an Holocaust-Szenen. Ich bat ihn, sich hinzusetzen und sofort einen Augenzeugenbericht zu schreiben. Ich eilte zur Knesset (deren Mitglied ich damals war) und gab den Bericht Ministerpräsident Levy Eshkol und mehreren Ministern, auch Menachem Begin und Victor Shem-Tov. Aber es war zu spät – die Dörfer waren schon dem Erdboden gleich gemacht. An ihrer Stelle wurde später der Kanada-Park geschaffen – mit Hilfe eben dieses Landes und zu dessen ewiger Schande. >>>

 

 

Israel zielt auf Menschenrechtsgruppen -  Jonathan Cook - Um den Fluss schädlicher Beweise für Kriegsverbrechen aufzuhalten, die während Israels Winterangriff im Gazastreifen begangen wurden, hat die israelische Regierung eine Kampagne begonnen, um Menschenrechtsgruppen an die Kandare zu nehmen - in Israel genau so wie im Ausland. Es hat damit begonnen, eine der führendsten Menschenrechtsorganisationen zur Zielscheibe zu machen, die in den USA ihren Sitz hat, Human Right Watch (HRW), aber auch lokale Gruppen von regimekritischen Armeeveteranen. „Breaking the Silence, die letzten Monat die Zeugenaussagen von 26 Kampfsoldaten veröffentlichte, die im Gazakrieg dabei waren. Nach israelischen Medien plant die Regierung zusätzlich eine aggressivere Haltung gegenüber Menschenrechtsgruppen einzunehmen, die Palästinensern helfen. >>>

 

 

Jostein Gaarder entzieht Israel seine Anerkennung - Der norwegische Autor Jostein Gaarder, berühmt für sein eher schlichtes Philosophiepotpourri "Sophies Welt", hat am 5. August unter dem Titel Gottes auserwähltes Volk eine Prophezeiung gegen Israel getätigt, die, obwohl literarisch formuliert, in dieser Form in Deutschland wenig Chancen auf Erstveröffentlichung hätte: Gaarder spricht dem Staat Israel darin das Recht auf Anerkennung ab. Im Duktus des Propheten Amos sagt er den Zerfall der israelischen Staatsstrukturen voraus und bittet um Gnade für die Flüchtlinge >>>

Von Apartheid gestoppt - Vor gut einer Woche (veröffentlicht am 12.6.2009) besuchte Henning Mankel Palästina und Israel. Er gehörte zu einer Schriftstellerdelegation mit Vertretern aus verschiedenen Kontinenten. Sie sollten an einer palästinensischen literarischen Konferenz teilnehmen. Die Einweihung sollte im Palästinensischen Nationaltheater in Jerusalem stattfinden. Gleich nachdem die Delegation sich versammelt hatte, kam schwer bewaffnetes israelisches Militär und Polizei und teilte ihnen mit, dass sie sie zu stoppen gedächten. Auf die Frage warum, kam als Antwort: „Sie sind ein Sicherheitsrisiko.“  Im Folgenden erhalten Sie Mankels Erfahrungsbericht in der Übersetzung von Einar Schlereth. Es ist natürlich Nonsens zu behaupten, dass wir in jenem Augenblick eine terroristische Bedrohung für Israel darstellten. Aber gleichzeitig hatten sie ja auch Recht. Sicher stellen wir eine Bedrohung für Israel dar, wenn wir nach Israel kommen und sagen, was wir von der israelischen Unterdrückung der palästinensischen Bevölkerung halten. Es war ja auch nicht merkwürdig, dass ich und tausende andere damals eine Bedrohung für das Apartheidsystem in Südafrika darstellten. Worte sind gefährlich. >>>

 
 
 
 

Zum Mord in Dresden - mit zeitlichem Abstand, aber wenig kritischer Prüfung - Auch die ZEIT recherchiert, was sie finden will - Sabine Schiffer - Nach dem Mord an der 32jährigen in Ägypten geborenen, Kopftuch tragenden Apothekerin Marwa El-Sherbini im Dresdener Gericht am 1. Juli hatten wir in NRhZ 205 eine Erklärung von Sabine Schiffer und ihrem Institut für Medienverantwortung veröffentlicht. Darin hieß es, eine solche Tat sei „ein eindeutiges Signal, dass die Saat der antiislamischen Hassprediger wie auch deren Pendants der sinn-induktiven Verknüpfung von Gewaltthemen mit Symbolen des Islams in den Mainstream-Medien aufgeht“. Dass inzwischen auch “aufgeklärte“ Medien wie die ZEIT in diesem Strom mitschwimmen, zeigt ihre folgende Analyse. – Die Redaktion - Nicht der tatsächliche Verlauf im Umgang mit dem Mord an Marwa el-Sherbini in Dresden bestimmt die Darstellung auf der aufmerksamkeitsrelevanten Seite 3 der Zeit vom 16. Juli unter der Überschrift „Mord in Dresden - Unsere Angst“, sondern die Wahrnehmung von vier Redakteuren der Qualitätswochenzeitung. Deren Sichtweise stellt eine leicht zu entlarvende Konstruktion dar, die auf der Auswahl bestimmter Fakten und deren Kombination beruht – mit der Realität hat das bei allem feststellbaren Bemühen um Klarstellung wenig zu tun. >>>

 
 

Palestinian Fatah forges comeback at conference - On Tuesday, the Palestinian Fatah group will convene its first party congress in two decades, in an effort to revive a divided and demoralised movement. Delegates will be travelling from far and wide, but Fatah members from Gaza face a ban imposed by rival group Hamas. Al Jazeera's Ayman Mohyeldin explains.

 
 

Gaza's Kite Runners - The message was neither about kites, nor about world records. - Ramzy Baroud - When seen from a distance, kites in Gaza may look quite ordinary. But while Gazan children, in many respects, are just children, their kites are hardly ordinary. Often adorned by the red, black, green and white of the Palestinian flag, Gazan children’s kites are expressions of defiance, hope and the longing for freedom. This is hardly a cliché. People living under oppressive rules take every opportunity to express defiance, even through such symbolic ways. Born and raised in Nuseirat Refugee Camp in the Gaza Strip, I remember my first kite. It, like most kites, carried the colors of the flag. The kite was the work of my older brother, now a successful medic in the West Bank. He obliged before my incessant cries for a kite despite my father’s objections. But why should a father object to something so seemingly harmless? Simple.

 
 

 
 

 

 

 


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.8.2009
 

 

In Israel werden Ehen zwischen Juden und Nichtjuden vom Staat nicht anerkannt. Was tun? Am besten zur Hochzeit nach Zypern fliegen. - Ja wort ohne Jah we - (…)   Keine drei Monate brauchten die beiden, um sich sicher zu sein, dass sie den Rest ihres Lebens miteinander verbringen wollen. Der Staat aber hat bis heute, 18 Monate, unzählige Briefe, Unterschriftenaktionen und Wahlversprechen später, nicht eingewilligt. Denn Amir ist Jude. Elena nicht. Nach jüdischem Gesetz gilt nur der als Jude, der eine jüdische Mutter hat. Bei Elena ist aber nur der Vater Jude, für die Orthodoxen ist sie eine Heidin. Und das heißt in Israel, dass die beiden nicht heiraten dürfen (…) 61 Jahre nach der Staatsgründung hat Israel noch immer nicht geklärt, was es eigentlich sein will: Ein Judenstaat auf den Säulen der Halacha, der jüdischen Religionsvorschriften, oder eine weltliche säkulare Demokratie. Die Trennung von Staat und Religion, wie wir sie kennen, gibt es nicht. Damit ist Israel die einzige westlich orientierte Demokratie, in der es lediglich religiöse, keine standesamtlichen Eheschließungen gibt.>>>

 
 

Institut für Medienverantwortung - www.medienverantwortung.de - Sabine Schiffer - Pressemitteilung, 7.08.2009 - Klarstellung zum Polizistenfehlschuss in Dresden - Weder vorsätzlich, noch bösartig – aber eventuell rassistisch beeinflusst - Während die genaueren Umstände um den Mord an Dr. Marwa El-Sherbini am 1. Juli in Dresden noch untersucht werden, sind um den Fehlschuss des hinzueilenden Polizei­beamten offensichtlich einige Missverständnisse entstanden. Da eventuell auch die eine oder andere Aussage in den Interviews, die ich zum Thema gab, zu diesen Missverständ­nissen beigetragen haben könnte, möchte ich an dieser Stelle Folgendes klarstellen: Bei der von mir geäußerten Vermutung, dass der Polizist aus rassistischen Gründen auf den Ehemann des Opfers und nicht auf den wahren Angreifer gezielt haben könnte, handelt es sich um einen Erklärungsversuch, der auf den unbewussten Folgewirkungen medialer Sachverhaltsdarstellungen basiert. Wenn arabisch-stämmige Mitbürger in den Medien undifferenziert immer wieder als potenzielle Gewalttäter, Terroristen oder "Ehren­mörder" dargestellt werden, kann diese Form der Mediendarstellung auch das Unterbe­wusstsein der Medienkonsumenten und deren tatsächliches Handeln in Stresssituationen beeinflussen. >>>>

 
 

"Das Dresdener Modell" - Arne Hoffmann - Der aktuelle "Freitag" beschäftigt sich mit der Gleichgültigkeit, mit der unsere Gesellschaft der Ermordung einer Muslima größtenteils gegenübersteht. Ein Auszug aus diesem Beitrag: In einem Artikel in der Welt vom 10. Juli steht, dass die Dimension des Mordes „schnell klar gewesen sei“. Dieser Annahme steht eine andere mediale Wahrnehmung gegenüber: Die Berichte in den großen Zeitungen und die großen Berichte in den Regionalzeitungen datieren von Mitte Juli. Verdeutlicht wird die Dimension des Mordes durch die aufgeregten Reaktionen aus Ägypten (Freitag vom 16. Juli), aber das ist eine neue Dimension. Es geht nicht mehr um Gesten, Beileid, um die Empörung darüber, dass es in Deutschland möglich ist, in einem Gerichtssaal erstochen zu werden, um die Wut, die eine Gesellschaft haben müsste, wenn sie sieht, welchen Anfeindungen bis hin zur krassen Tat jene ausgesetzt sind, die anders aussehen als die Mehrheit. >>>

 
 

 


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.8.2009
 

 

Hiroshima 6.8.1945
Gedenket der Opfer, der Täter - Sie sollten eigentlich die letzten sein

Grußwort eines Überlebenden aus Hiroshima - Satoru Konishi hat als 16jähriger Jugendlicher die Atombombe in Hiroshima überlebt. Heute ist er einer der Sprecher von Nihon Hidankyo, der japanischen Vereinigung der Hibakusha (Überlebende der Atombombenabwürfe). Anlässlich des 60. Jahrestages des verbrecherischen Atombombenabwurfs auf Hiroshima hat Satoru Konishi ein bewegendes Grußwort an uns Menschen in Deutschland gerichtet. >>>


"Letzte Chance ist eine israelische Atombombe" - In einem Interview mit der israelischen Tageszeitung "Haaretz" im Jahr 2004, verteidigte Benni Moris die Vertreibung der Palästinenser: Das sei notwendig gewesen, um die Existenz Israels zu garantieren. Morris war Gastredner bei einer Veranstaltung der "Stop the Bomb"-Plattform in Wien. (..)  Benni Morris sieht Israel zu einem atomaren Präventivschlag gegen den Iran gedrängt. So soll die Entwicklung einer iranischen Atombombe verhindert und die Existenz Israels gesichert werden. "Letzte Chance ist eine israelische Atombombe" Der israelische Historiker Morris sagt im Interview mit derStandard.at, nur ein atomarer Präventivschlag könne das Atomprogramm des Iran stoppen >>>

Israel und seine Atombombe >>>

Wir müssen handeln, um ein zweites Hiroshima - beziehungsweise noch Schlimmeres - zu verhindern - Noam Chomsky >>>

Bilderserie: Hiroshima - das atomare Verbrechen >>>
Sonderseite Hiroshima >>>

 
 

Ressourcenknappheit - T. Schmitz - Im Nahen Osten zeigt sich die politische Spaltkraft von Wasser. Je knapper die Ressource in Israel wird, desto geringer die Chancen auf eine Einigung mit den Palästinensern. (..) Mit der Besetzung des Westjordanlandes 1967 deklarierte Israel Grundwasser zum "nationalen Eigentum" - und drehte den Palästinensern den Hahn zu. Im Durchschnitt können die Palästinenser dort am Tag nur rund 60 Liter Frischwasser verbrauchen. Israelis und die jüdischen Siedler dagegen haben keine Quote auferlegt bekommen und verbrauchen täglich bis zu 300 Liter. Palästinenser dürfen ohne Genehmigung der Armee keine Brunnen bauen und sind oft auf Tankwagen angewiesen. Seit den Friedensverhandlungen von Oslo Mitte der neunziger Jahre haben Israel und die Palästinenser wiederholt die Wasserfrage angesprochen - ergebnislos. Israel ist nicht bereit, die Hoheit über die Grundwasserquellen abzutreten. >>>

 
 

Eine Stimme aus der Schweiz - (pdf) -Die deutsche Israel-Lobby und das Kesseltreiben gegen Felicia Langer - Laurent Vonwiller - Felizia Langer erhält das Bundesverdienstkreuz - In Deutschland wurde am 16. Juli 2009 der in Tübingen lebenden Friedensaktivistin und Menschenrechtlerin israelischer Herkunft Felicia Langer, bekannt für ihren Einsatz gegen die Unterdrückung der Palästinenser, das „Bundesverdienstkreuz“ verliehen. Das Ereignis kommt überraschend: Bisher wollten die deutschen Behörden die Interessen der Palästinenser nicht zur Kenntnis nehmen und haben Menschen, die sich für die Palästinenser einsetzen, ignoriert. (..) Die Israel-Lobby in Deutschland hat die Ehrung von Felicia Langer als eine grosse Gefahr wahrgenommen: Bisher war es ihr gelungen, unter allen Umständen Israels Politik zu rechtfertigen und die Sympathie für Israel hoch zu halten. >>>

 
 

Jerusalem zurecht Kulturhauptstadt - Am Freitag gibt das Orchester West-Eastern Divan unter dem Dirigenten Daniel Barenboim in Genf ein Konzert und will mit diesem und zahlreichen weiteren hier in Europa für Ost-Jerusalem als Kulturhauptstadt werben. Daniel Barenboim unterstützt trotz eines israelischen Verbots die Ernennung Jerusalems zur Kulturhauptstadt der arabischen Welt 2009. "Es geht hier nicht um ein politisches, sondern ausschließlich um ein kulturelles Ereignis in einer Stadt, die Mittelpunkt von drei Weltreligionen ist" >>>

Jerusalem als „arabische Kulturhauptstadt“ - Der Dirigent Daniel Barenboim unterstützt trotz eines israelischen Verbots die Ernennung Jerusalems zur Kulturhauptstadt der arabischen Welt 2009 - und hofft auf eine neue US-Initiative in Nahost. „Es geht hier nicht um ein politisches, sondern ausschließlich um ein kulturelles Ereignis in einer Stadt, die Mittelpunkt von drei Weltreligionen ist“, betonte der Dirigent und Generalmusikdirektor der Berliner Staatsoper. Mit einem Konzert seines arabisch-israelischen West-Eastern Divan Orchestra will Barenboim an diesem Freitag in Genf für Jerusalem als Kulturhauptstadt werben: „West-Jerusalem gehört Israel, Ost-Jerusalem muss Hauptstadt eines palästinensischen Staates werden, aber Jerusalem als Ganzes gehört der ganzen Welt.“ >>>

 
 

Well-known Palestinian politician Mustafa Barghouti talks about the Palestinian struggle and the divide amongst Palestinian politicians and Israeli policy.

 
 

Wen schon und überhaupt - Gott, Allah, Buddha haben wichtigeres zu tun als über das nachzudenken von dem die Menschen meinen, sie würden darüber nachdenken.

Sommerposse in blau-weiß - Es liegt wohl am Sommerloch, dass der vermeintliche Streit um die Fanhymne des Fußballvereins Schalke 04 ihren Weg in die Medien fand. Kaum war aber der Geist aus der Flasche, empörte sich die Republik. Ein paar versprengte und verbohrte Muslime gaben vor, beleidigt zu sein, und die BILD-Zeitung kämpft derweil für den Erhalt deutschen Gaga-Liedtums. Extremisten aller Lager vereinigt Euch  >>>

Viele Muslime haben kein Problem mit Schalke-Hymne - Der Generalsekretär des Zentralrats der Muslime, Aiman A. Mazyek, sagte am Mittwoch: "Wir sollten die Geschichte mit Humor betrachten. In dem Lied ist keine Blasphemie oder eine Verhöhnung des Propheten zu erkennen." >>>

Die Bild-Zeitung füllt ihr Sommerloch mit Kulturkampf um Schalke, Yavuz Özoguz im  Muslim-Forum

Verhöhnt Schalke 04 Prophet Muhammad?, Yavuz Özoguz am 28.07.2009 15:00 - Muslim-Forum >>>

Was die Hetzseite Politically Incorrect daraus macht >>>

Debatte um Schalke-Hymne - Dortmund ist schuld - Fans des FC Schalke 04 glauben mittlerweile zu wissen, dass nicht gekränkte Moslems hinter den Protesten gegen ihr Vereinslied stecken, sondern subversive Elemente aus dem Lager des feindlichen Nachbarn Borussia Dortmund, die just vor dem Start der 47. Bundesligasaison Unruhe hatten stiften wollen >>>

Streit um Hymne von Schalke 04 - "Lassen wir doch die Moschee im Dorf"  >>>

Ein weiteres YouTube Video - Vereinslied Schalke - Lieder: Blau und Weiß, wie lieb ich dich >>>

 
 

Video -  BBC film: Israeli troops accused of abusing childrenn >>>

BBC film: Israeli troops accused of abusing children - Yesterday, 5 August, the BBC released a short film exposing the abuse and violent ill-treatment of Palestinian children by Israeli soldiers. The film focuses on the the "brutal" process of arrest following West Bank demonstrations against the occupation, in which many Palestinian children throw stones. A boy who was 13 years old when he was arrested is interviewed by the BBC team and testifies: "They dragged me from my home by the scruff of the neck, choking me. My mum was screaming. They beat me with their guns and kicked me all the way to the jeep. They cuffed my hands and legs, blindfolded me, and left me there for 24 hours." A former Israeli military commander is also interviewed and tells the BBC: "Nobody's thinking about them as a kid, you know. If there's someone there blindfolded and handcuffed, he's probably done something really bad. So it's ok to slap him, it's ok to spit on him, it's ok to... kick him" . >>>

 


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.8.2009
 

 

Warum Giordano sein Bundesverdienstkreuz abgeben mußte. - E. Arendt - Fiktiver Bericht - Die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an die wahre Israelfreundin Felicia Langer ist für einen Ralph Giordano der scheinbar nichts aus der deutschen Geschichte gelernt hat: ein "Affront gegen die deutsch-jüdischen und deutsch-israelischen Beziehungen". Dennoch wollte der Selbstverliebte seine Auszeichnung nun doch nicht aus Protest zurückgeben. Der Bundespräsident wurde nicht aufgefordert ihm seine Auszeichnung abzunehmen, er zeigt auch keine  entsprechende Bereitschaft. Im Bundespräsidialamt  schwieg man zu diesen inszenierten Nötigungen, dem „Erpressungsversuch“ einer Gruppe die Täter nicht Täter, Opfer nicht Opfer nennen wollen sondern die Antisemitismuskeule schwingend einen Umkehrschluss suggeriert. Ja, es ist dringend geboten Regularien zu schaffen, um eine Wiederholung solche widerlichen journalistischen Kampagnen zu vermeiden.  Ein Bundesverdienstkreuzträger der sich an einer solchen Kampagne beteiligt ist des Bundesverdienstkreuzes nicht würdig, meint Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Jürgen Rüttgers. Kurz entschlossen handelte er und lud heute Ralf Giordano ein und nahm ihm das Bundesverdienstkreuz wieder ab >>>

Die Jäger >>>
Wir warten noch auf die Abgabe der Bundesverdienstkreuzes der nachfolgen Dame und Herren >>>

Es kann jemand ja andere Meinungen haben, man darf sie nur nicht wie hier geschehen dann  anderen unterstellen und sich dann noch bestätigt fühlen. Geht vor den Spiegel, dann seht ihr die Hetzer >>>

Was in Deutschland "recht" ist, ist in den USA nur "billig" - Outcry over Obama's Medal of Freedom list >>>
Mary Robinson, The Presidential Medal Of Freedom, Durban, And Anti-Semitism | The New Ledger >>>
The White House - Press Office - President Obama Names Medal of Freedom Recipients >>>
Mary Robinson and Muhammad Yunus receive presidential medals of freedom >>>

American Thinker Blog: Who will Obama honor next year? >>>

 
 

Interview mit Mohammed Shtayyeh - "Fatah muss neu belebt werden" - Aktivist Mohammed Shtayyeh spricht im FR-Interview über seine Partei und die Hamas. "Wir brauchen ein politisches Programm, das realistisch ist und nach internationalem Recht legitim." Was ist für Sie das wichtigste Ziel auf dem Fatah-Kongress? Es geht als allererstes darum, Einheit zu erreichen. >>>

 
 

Der Personalausweis im Apartheid-Staat Israel - Thomas Immanuel Steinberg - Wie unterscheiden israelische Dienststellen jüdische von nicht-jüdischen Israelis? Durch einen Blick auf den Personalausweis, Teudat Zehut genannt. Wer sechzehn Jahre oder älter ist und seinen Wohnsitz in Israel hat, muß seinen Personalausweis ständig bei sich tragen und ihn der Polizei, dem Militär und anderen staatlichen, regionalen oder kommunalen Dienststellen auf Verlangen vorzeigen. In bis 2005 ausgestellten Personalausweisen für Bewohner israelischer Nationalität steht auf Hebräisch (hier auf Englisch wiedergegeben) hinter „ethnicity“ entweder  „Jewish“, „Arab“, „Druze“, „Circassian“ oder die Bezeichnung für eine der kleineren Bevölkerungsgruppen. In den später ausgestellten Personalausweisen ist der Eintrag durch acht Sterne ersetzt. Bei jüdischen Ausweisinhabern ist neben dem Geburtsdatum in den bei uns üblichen arabischen Ziffern nach dem gregorianischen Kalender auch das Geburtsdatum in hebräischen Ziffern nach dem jüdischen Kalender angegeben. Ein Israeli, der diesen Eintrag in seinem Personalausweis hat, ist für die Behörden Jude. Da der hebräische Kalendertag nicht um null Uhr, sondern mit Sonnenuntergang beginnt, gab es öfter Verwirrung. Deshalb können Juden, die das wünschen, auf den Eintrag des Geburtstags in hebräischen Ziffern nach dem jüdischen Kalender verzichten. Wenige werden es getan haben, da zahllose Gesetze, Verordnungen und sonstige Vorschriften sowie die Praxis im privatwirtschaftlichen Bereich jüdische israelische Staatsbürger begünstigen. Außerdem ist im Melderegister die „ethnicity“ vermerkt. Wenn erforderlich, wird sie dort abgefragt. >>>

 

 

The Disappearing Palestinian - Philip Giraldi - Israeli Prime Minister Golda Meir once said that there were no Palestinians. All she had to do was look out the window to see an Arab or two, but her point was less factual than political in that she was denying that there had ever been any national identity for Palestinian Arabs, suggesting that arriving European Jews were doing little more than filling a political vacuum by returning to where their ancestors had in ancient times founded a state. It was a convenient national creation myth. Without a political consciousness and identity, a very Marxist concept, the Palestinians could not claim to recover something that, at least per Meir, they had never had. Meir’s view provided a suitable interpretation of recent history for the newly minted Israelis but it meant nothing less than a "nakba" or catastrophe for the surviving Palestinians. >>>

 

 

Israel Seeks Ways to Silence Human Rights Groups - Jonathan Cook - In a bid to staunch the flow of damaging evidence of war crimes committed during Israel's winter assault on Gaza, the Israeli government has launched a campaign to clamp down on human rights groups, both in Israel and abroad. It has begun by targeting one of the world’s leading rights organisations, the US-based Human Rights Watch (HRW), as well as a local group of dissident army veterans, Breaking the Silence, which last month published the testimonies of 26 combat soldiers who served in Gaza. Additionally, according to the Israeli media, the government is planning a “much more aggressive stance” towards human rights groups working to help the Palestinians. Officials have questioned the sources of funding received by the organisations and threatened legislation to ban support from foreign governments, particularly in Europe. >>

 


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.8.2009
 

 

Heillos zerstritten - Der erste Parteitag seit 20 Jahren könnte den Untergang der Bewegung einläuten. Ihre Führer repräsentieren nur noch sich selbst. - Gil Yaron, Tel Aviv - In wenigen Tagen soll in Bethlehem wieder Geschichte geschrieben werden. Palästinenserpräsident Machmud Abbas hat die Stadt zur Gastgeberin eines historischen Parteitages auserkoren. Sollten am kommenden Dienstag tatsächlich wie geplant rund 1500 Parteimitglieder in die Stadt strömen, könnten sie gleich zwei Jubiläen feiern: „Es ist nicht nur der erste Parteitag der Fatach seit 20 Jahren, sondern auch das erste Mal nach 45 Jahren, dass eine palästinensische Partei eine Konferenz in ihrer Heimat im Westjordanland abhalten kann“, sagt Fatach-Mitglied und Mitorganisator Abdullah Frangi. >>>

 
 

Fatah will Zähne zeigen - Michael Kachel - Erstmals seit 20 Jahren hält die Fatah wieder einen Kongress ab. Die Partei von Palästinenser-Präsident Abbas will einen härteren Kurs gegenüber Israel einschlagen - Obwohl die Charta der Fatah vorsieht, alle fünf Jahre einen Parteitag abzuhalten, hatte es Yassir Arafat nach Abschluss der Oslo-Verträge im Jahr 1993 bis zu seinem Tod Ende 2004 immer verstanden, eine Einberufung hinaus zu zögern. Sein Nachfolger Mahmud Abbas hielt es kaum anders >>>

TransatlantikblogBlog von schlesinger - Mahmud Abbas: Von Arafat nur Lavieren gelernt? - Zum bevorstehenden Parteitag der Fatah in Bethlehem - Palästina soll innerhalb der nächsten drei Jahre souverän werden. Der Autonomierat werde in dieser Zeit die Unabängigkeit des Landes ausrufen, sagte am Montag Mahmud Abbas. >>>

 

 

Zionismus in Palästina - Einführung in Geschichte und Gegenwart. - Referat von Andreas Grünwaldt vom Verein "Solidarität International". - 10 Videos - Veranstalter war der "Deutsche Freidenker-Verband"


Die anderen Videos und mehr >>>

 


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.8.2009
 

 

Protest gegen Langer-Ehrung: Bundesverdienstkreuz zurückgeben - Michael Brumlik - Versprechen - das lernt jedes Kind - soll man halten. Im Nachgang zur umstrittenen Verleihung des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse an Felicia Langer blickt der Beobachter daher gespannt auf die ein oder andere Drohung, Ankündigung oder auch Erfüllung >>>

Nachdem diese Form der "Erpressung" nicht gewirkt hat: Giordano will Bundesverdienstkreuz behalten - Rückzieher von Ralph Giordano: Der jüdische Publizist gibt sein Bundesverdienstkreuz doch nicht zurück  >>>

Wir warten noch auf die Abgabe der Bundesverdienstkreuzes der nachfolgen Dame und Herren >>>

Bild: Boris Palmer und Felicia Langer

Das Bundesverdienstkreuz für eine Israelkritikerin - Jörg Rupp -Große Aufregung herrscht um die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an Felicia Langer. Pro und Contra sind in der Presse breit diskutiert worden. Meiner Meinung nach geht die Verleihung auch so in Ordnung  >>>

Ein "Leserbrief" bei Honestly Concerned am 3.8.2009 veröffentlicht - Man lese die Hervorhebung in rot. Die Sprache des Unmenschen... Weiterhin gibt es in diesem "Leserbrief" einen weiteren Hinweis darauf, wer die Aktion: "Gebt das Bundesverdienstkreuz startete:

  1. "From: L Subject: Re:
    Zu Arno Hamburger war kürzlich dies hier zu lesen:

    http://www.hilpoltsteiner-zeitung.de/artikel.asp?art=1061345&kat=10&man=16
    Vor «eklatanten und unfassbaren Angriffen» nahmen Redner Arno Hamburger, den Vorsitzenden der Israelitischen Kultusgemeinde (IKG), bei einer Gedenkfeier am Standort der früheren Hauptsynagoge in Schutz. Hamburger hatte die Rückgabe der ihm verliehenen Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland für den Fall angekündigt, dass die Israel-Kritikerin Felicia Langer das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse behalten sollte. Der IKG-Vorsitzende war dafür in Leserbriefen heftig kritisiert worden.
    Mein Stand ist der, dass es bislang bei den verschiedenen Ankündigungen, das BVK zurückzugeben, wenn Langer ihre
    s behält, geblieben ist. Und Langer hat bekräftigt, es nicht zurückgeben zu wollen:
    http://www.nz-online.de/artikel.asp?art=1059077&kat=4
    Soweit ich weiß, hat bisher niemand darauf geantwortet: Gut, dann gebe ich jetzt meinen Orden zurück. Dafür häufen sich in den letzten Tagen die Artikel und Postings, in denen
    Boris Palmer, dieser unglaubliche Kretin, verteidigt wird. Umgekehrt gibt es nur ganz wenige, die gegen ihn Position beziehen. Henryk hat Recht: Die BVK-Rückgabe hätte schnell erfolgen müssen. Jetzt dürfte es zu spät sein. L. "             Die Jäger >>>

 

 

Parteitag der Fatah - Abbas: ''Ein Recht auf Widerstand'' - Die Partei von Palästinenser-Präsident Mahmud Abbas will auf ihrem ersten Kongress seit 20 Jahren an der Option des Kampfes gegen Israel festhalten. Abbas sagte vor Fatah-Delegierten, dass die Palästinenser Frieden mit Israel anstrebten. "Wir behalten uns aber das Recht auf Widerstand vor, was nach dem Völkerrecht legitim ist", sagte er. Dies solle vor allem für den Fall gelten, dass die Friedensgespräche mit Israel scheitern. >>>

Fatah-Generalkonferenz - Der Widerstand der jungen Garde - Zum ersten Mal seit zwanzig Jahren ist die Fatah zu einem Generalkongress zusammengekommen. Vor allem jüngere Aktivisten sprechen von „Widerstand“ - wenn nötig, auch mit der Waffe in der Hand. Von Hans-Christian Rößler, Bethlehem >>>

 
 

Hör Tipp - Di., 04.08.2009 - Deutschlandradio Kultur - 19:30 - 20:00 - "Die Farbe der Ferne" - Der palästinensische Dichter Machmud Darwisch - Vorgestellt von Martina Sabra

 
 

Erklärung aus der Friedensbewegung - Wir warnen vor Kriegsdrohungen Israels gegen Iran Der Konflikt muss und kann mit zivilen Mitteln gelöst werden In deutschen und internationalen Medien häufen sich die Meldungen über Manöver des israelischen Militärs zur Vorbereitung militärischer Angriffe gegen Iran und seine Nuklearanlagen. Laut Times vom 16. Juli handelt es sich um “ernsthafte Vorbereitungen”. Dazu gehört die Verlegung von Israels raketenbestückten, aus Deutschland gelieferten UBooten in das Rote Meer und Angriffsübungen auf den US-Stützpunkten in Nevada und Washington. Israels Regierung überrascht die Weltöffentlichkeit fast wöchentlich mit Meldungen über neue iranische Bedrohungen. Verbreitet wird immer noch die Falschmeldung, US-Vizepräsident Joe Biden habe Israel grünes Licht für einen Angriff gegen Irans Nuklearanlagen erteilt. Inzwischen hat sich Präsident Obama deutlich gegen “grünes Licht” ausgesprochen. >>>

 
 

»Die Enttäuschung der Menschen in Palästina ist groß« - Heute beginnt in Bethlehem der erste Fatah-Kongress seit 20 Jahren / Abdallah al-Frangi über die Chancen der Partei im Nahost-Friedensprozess und die Konkurrenz der Hamas - An diesem Dienstag beginnt in Bethlehem der erste Fatah-Kongress seit 20 Jahren. Die Partei soll reformiert und für die nächsten Wahlen im palästinensischen Gebiet fit gemacht werden. Abdallah al-Frangi ist Mitglied des Zentralkomitees der Fatah. Seine Familie kommt aus Beer Sheva, einer Stadt, die heute im Süden Israels liegt. Sie flüchtete nach der Ausrufung des Staates Israel 1948 in den Gaza-Streifen. Von 1993 bis 2005 war Frangi Generaldelegierter Palästinas in Deutschland. Heute ist er Leiter der außenpolitischen Abteilung der Fatah und arbeitet in Ramallah. Dort befragte Sybille Oetliker den 65-jährigen Politiker. >>>

 

 

Massiver nächtlicher Überfall der israelischen Armee auf das palästinensische Dorf Bilin - Acht Menschen verhaftet - darunter auch Mohammed Khatib, führendes Mitglied des Bürgerkomitees Bil'in und Preisträger der Carl-von-Ossietzky-Medaille 2008 - Insgesamt befinden sich derzeit 25 Bil'iner wegen ihrer friedlichen Proteste gegen die Landnahme in Haft - Die Carl-von Ossietzky-Medaille wird seit 1962 von der Internationalen Liga für Menschenrechte verliehen -

Protestieren Sie bitte/Protestiert  bei der Israelischen Botschaft in Berlin gegen die fortgesetzten Überfälle auf Bil'in! Fordern Sie die Freilassung der Verhafteten!
botschaft@israel.de
 
Fordern Sie bitte den Außenminister der Bundesrepublik Deutschland, Herrn Frank-Walter Steinmeier auf, politischen Druck auf die israelische Regierung auszuüben, damit sie die Angriffe auf den beispielhaft gewaltfreien Widerstand des Dorfes Bil'in umgehend einstellt! 
poststelle@auswaertiges-amt.de


Bürgerkomitee Bil'in                                                        3.August 2009

Um 3:00 Uhr nachts fielen die Besatzungsstreitkräfte in das Dorf Bil'in ein. Insgesamt 200 Soldaten drangen mit Tarnbemalung auf den Gesichtern und Gesichtsmasken zu Fuß an verschiedenen Punkten in das Dorf ein. 5 Häuser wurden überfallen und insgesamt 8 Menschen verhaftet, darunter 7 Palästinenser und ein Aktivist aus den Vereinigten Staaten.
Die verhafteten Palästinenser sind: die drei Brüder Khaled Show gut Abd-Alrazic al-Khateeb ( 23 Jahre alt), Mustafa Show gut Abd-Alrazic al-Khateeb (18 Jahre alt), and Mohammed Show gut Abd-Alrazic al-Khateeb (16 Jahre), Abdullah Ahmad Yassen (18 Jahre); Abdullah Mohammed Ali Yassen (16 Jahre); Issa Mahmoud Issa Abu Rahma (40 Jahre); Mohammed Abdulkarim Mustafa Khatib (35 Jahre)  Mohammed Khatib ist einer der Leiter des Bürgerkomitees. 
Die Besatzungsstreitkräfte warfen Bomben, um die Dorfbewohner zu zerstreuen ,die bei Tagesanbruch in die Straßen kamen und Steine auf die eintreffenden Jeeps und die Soldaten warfen, die teilweise wegen der Dunkelheit noch nicht zu kennen waren. Die Jeeps wurden dann an verschiedenen Plätzen des Dorfes mit laufenden Motoren abgestellt bis zum Ende der Operation  um 6:45 Uhr.
Das Bürgerkomitee von Bil'in hat das Menschenrechtskomitee darum gebeten, ihm sowohl bei der Freilassung der 8 Verhafteten zu helfen als auch bei der Durchsetzung der Forderung gegenüber der israelischen Armee, die nächtlichen Razzien einzustellen. 
E-mail-lumalayan@yahoo.com

Israeli forces raid West Bank village of Bil’in, arresting 7 Palestinians and 1 American solidarity activist >>>

 
 

Audio - Das deutsche Schmerzmittel Tramal wird im Gazastreifen zur Alltagsdroge - "...damit ich den ganzen Tag über dumm bleibe" - "Das deutsche Schmerzmittel " Tramal wird im Gaza-Streifen zur Alltagsdroge - Autor: Sebastian Engelbrecht     MP3        |       Flash

 
 



Zionistische = zynische Scherze
(siehe Bild rechts)  - gefunden in der juedische.at von Samuel Laster - Man muss dabei daran erinnern, dass der Überfall auf Gaza am 27.12.2008 begann. Eine merkwürdige, menschenverachtende Art "Lebensqualität"  zu verbessern...

Quelle und mehr >>>

 

Für die, die es vergessen haben. Weitere Videos aus Gaza >>>

 
 

 


3
.8.2009
 

 

"Diese Bevölkerung ist ein Beispiel einer Gesellschaft, die absichtlich in einen Zustand erbärmlichen Elends gebracht wurde. Gazas einst produktive Bevölkerung wurde in Arme verwandelt, die auf Hilfe angewiesen ist. Dieser Kontext ist unleugbar der eines Massenleidens, das größtenteils von Israel geschaffen wurde - aber unter aktiver Komplizenschaft der internationalen Gemeinschaft, besonders der USA und der EU  und der Palästinensischen Behörde in der Westbank." (Sara Roy, 9.7.09) Quelle G. Weber

IDF scheut Menschenrechtstreffen über Cast Lead (Gazakrieg) -  Matthew Wagner - Die IDF will eine Konferenz der Rabbiner für Menschenrechte (RHR) boykottieren, die für Mittwoch im Van Leer-Institut angesetzt ist. Sie will die moralischen, juristischen und religiösen Dimensionen  der Operation Cast Lead untersuchen. Diese Konferenz will sich an der Diskussion über die militärische Operation beteiligen, wie sie in den vergangenen Wochen in der israelischen Gesellschaft geführt wurde, hieß es in einer Presseerklärung, die diese Konferenz ankündigte.  >>>

 

 

Gaza: Die Mangelernährung zeigt Folgen - Eva Bartlett -  Niemand kauft heutzutage mehr Fleisch", sagt Yousef Al-Jerjowi. Er sitzt neben seiner Metzgerei, die Kundschaft bleibt aus. "Einige Leute kaufen eingefrorenes Fleisch, weil es viel billiger ist: 20 Schekel (5 Dollar) pro Kilogramm - gegenüber 60 Schekel für frisches Fleisch". Der Metzger Al-Jerjowi ist 45 Jahre alt und hat 10 Kinder. Alles in allem läuft sein Geschäft sehr schlecht. Am besten läuft es am Monatsanfang - wenn jene, die noch bezahlte Jobs haben, ihren Lohn erhalten. "Am Monatsanfang nehme ich im Durchschnitt 200 Schekel pro Tag ein. Vor der Belagerung waren es 450 Schekel am Tag. Ich habe noch einige relativ regelmäßige Kunden. Aber sie haben kein Geld. Sie lassen anschreiben und zahlen, wenn sie können". >>>

 

 

Bernd Dahlenburg, christlicher Redakteur von Honestly Concerned belegt nach Broder und HC das es "natürlich" eine Jagdkampagne gegen Felicia Langer gibt. Als Kommentar zu einem schmuddeligen Text in einem anonymen Blog schreibt er:
"
"Bernd Dahlenburg "@Carl Du hast natürlich Recht, Carl. Aber dann wird es langsam Zeit, dass die Herrschaften aus dem Präsidialamt endlich reagieren. Trotz Sommerzeit….
Oder anders rum’ gesagt: Wenn von dort keine Reaktion kommt, müsste doch eigentlich die mittlerweile einsetzende Protestwelle über mehrere Zeitungen (wenige, stimmt leider) einen (Um-) Denkprozess bewirken. Jetzt hoffen wir mal’, dass die Kampagne Erfolg hat.
Wir (ich) werden jedenfalls so lange nicht aufhören, bis Boris Palmer eine öffentliche Stellungnahme abgibt. Falls dies nicht geschieht oder eine Äußerung wieder windelweich zugunsten Langers ausfällt, werden wir weiterbohren. Und zwar so lange, bis die Causa “Langer” aufrichtig abgearbeitet wird – was meine Freunde und ich sowieso wollen.
Wir dürfen diese ungemein wichtige Sache nicht ruhen lassen. Wenn wir dann doch vorerst unterliegen sollten (was ich übrigens nicht glaube; es wird noch ein interessanter Herbst; Prognose: FL wird spätestens Dezember ihren Orden abgeben, wenn wir hartnäckig bleiben), werden wir andere (demokratische) Maßnahmen in die Wege leiten.

Unsere Gegner werden sich dann damit auseinandersetzen müssen, dass wir in der Lage sind, Demokratie und Meinungsfreiheit wirksam in die Tat umsetzen. LG Bernd

Wer immer noch glaubt, es gäbe keine Jagdaktion - die  Belege >>>

 


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.8.2009
 

 

Koalition um die illegale Belagerung von Gaza zu beenden

Zweck und Prinzipien

 Amnesty International nannte die Blockade von Gaza eine ‘kollektive Bestrafung der gesamten Bevoelkerung von Gaza, eine eklatante Verletzung von Israels Verpflichtungen laut der vierten Genfer Konvention’.

Human Rights Watch hat die Blockade von Gaza einen ‘ernsten Verstoß des Internationalen Rechts und Gesetzes’ genannt.

Der ehemalige US Präsident Jimmy Carter sagte aus, dass die Menschen in Gaza ‘wie Tiere’ behandelt werden, und rief dazu auf, die ‘Belagerung von Gaza, bei der 1 ½ Millionen Menschen lebenswichtige, notwendige Dinge bewusst vorenthalten werden’ zu beenden.

 Die weltweit führende Autorität über Gaza, Sara Roy , Professor an Harvard University, nannte die Konsequenzen der Belagerung ‘ein nicht zu leugnendes Massenleiden, durch Israel hervorgerufen,  aber durch das Komplizentum der internationalen Gesellschaft, insbesondere der USA und Europaeischen Union, unterstützt’.

Die Gesetzeslage ist klar und eindeutig.  Das Gewissen der Menschheit ist erschüttert.  Trotzdem geht die Belagerung von Gaza immer weiter.  Es ist Zeit für uns zu handeln!!

Nur eine Meile zur Freiheit

Die Koalition wird einige tausend anteilnehmender Menschen aus aller Welt nach Gaza bringen.  Am 1.Januar 2010 werden wir in einer gewaltlosen Demonstration mit Menschen aus Gaza die ‘lange Meile’ über Erez checkpoint zu Fuss zurücklegen, um die Blockade zu brechen. 

Dieser Friedensmarsch ist von Mahatma Gandhi inspiriert.  Gandhi nannte seine Bewegung Satyagara – ‘die Wahrheit festhalten’.  Wir halten als Wahrheit fest, dass Israels Gaza-Blockade illegal, unrecht und unmenschlich ist.    Gandhi sagte, dass Gewaltlosigkeit effektiver ist und mehr Mut erfordert als Gewalt – wir wollen dies durch unsere Taten beweisen.  Gandhi erklärte, dass der Zweck von gewaltlosen Aktionen darin liegt, das Gewissen der Menschheit an zu stossen.   Wir wollen unsere Mitmenschen dazu bringen, israelische Brutalität nicht nur aus der Ferne zu verurteilen, sondern aktiv dagegen zu wirken.

Wir haben keine Angst, wir werden nicht umkehren, wir werden Gaza nicht sterben lassen.

Wir alle – aber besonders diejenigen aus den USA – können auch in dem ‘Civil Rights Movement’ in den Südstaaten in den 60ziger Jahren Inspiration finden. 

Wenn Israel das Leben der Palästinenser so gering schätzt, dann – genau wie damals während dem ‘Freedom Summer’ Weisse aus dem Norden nach Süden zogen – müssen wir uns dazwischen stellen, um Palästinenser vor israelischer Brutalität zu schützen.

Wenn Israel willkürlich gegen das internationale Recht handelt, dann müssen die Koalitionsteilnehmer auf gewaltlosem Wege erreichen, dass das Gesetz der internationalen Gesellschaft in Gaza eingehalten wird. 

Wir sind gegenüber der internen palästinensischen Politik neutral – wir setzen uns lediglich für  internationales Gesetz und Menschlichkeit ein.

Die Belagerung ist illegal.   - Die Mauer ist illegal.  - Die Siedlungen sind illegal.  - Die Grenzschließungen und Sperrstunden sind illegal. - Die Wegsperren und checkpoints sind illegal. - Die Verhaftungen und Folter sind illegal.

Wenn wir zu Tausenden nach Gaza marschieren, und Zehntausende dies im Internet verfolgen, dann können wir das Ende der Belagerung ohne jegliches Blutvergießen herbei führen.  Wenn die ganze Welt zusieht, kann Israel nicht schießen.

Bitte schließt euch der Koalition an!  

Contact:   Kate W.Trenkel, Kordinator Deutschland, e-mail: gazamarch2010@live.com, (Deutsch oder Englisch) -
               Herrn Alan Stolerov, Koordinator Europa, e-mail: alan.stolerov@gmail.com. (Englisch).

Einige bekannte Namen, die sich der Koalitin angeschlossen haben, sind: Noam Chomsky, Mustafa Barghouti, Issam Younis, Rita Giacaman, Avi Shlaim, CODE PINK, Diana Buttu, Naomi Klein, John Berger, John Dugard, Sir Iain Chalmers, Al Mezan Center for Human Rights (Gaza City), Canadians for a Just Peace in the Middle East, Jeff Halper, Sara Roy, Medea Benjamin, Jennifer Lowenstein, Norman Finkelstein

 
 

Israel, eine Ethnokratie? Eine Herrenvolk-Demokratie? -  Roane Carey - Preußen am Mittelmeer? - Unter der liberalen amerikanischen Intelligenzija herrscht die fast weltweite Vermutung vor, dass die israelische Besatzung zwar unterdrückerisch und abscheulich ist, Israel selbst sei aber ein offener, ganz und gar demokratischer Staat mit einer lebendigen, argumentativen und sehr freien Presse. Gott bewahre! Nachdem ich drei Monate mit einem Forschungsstipendium in Israel war, kann ich sagen, dass fast jeder aus der liberalen israelischen Intelligenz , mit dem ich ins Gespräch kam, etwas ganz anderes sagte: dass die Medien des Landes schwer angeschlagen sind und versäumen, auf unterstem Niveau fair zu berichten und ernsthafte kritische Erkundigungen einzuziehen, die  wichtige Pfeiler einer offenen Gesellschaft seien. >>>

 

 

Eine Jereminade -  Uri Avnery -  LIEBER DOV YEREMIYA Ich habe einen Besorgnis erregenden Brief erhalten, den Du an wenige Freunden geschickt hast. Du malst die israelische Realität in dunklen – aber wahren – Farben und schließt damit, da Du Deine Verbindungen mit diesem Staat abbrechen willst: „Als 95Jähriger Sabra (ein in Israel geborener Jude), der seine Felder gepflügt, seine Bäume gepflanzt, ein Haus gebaut und Söhne, Enkel und Urgroßenkel aufgezogen und auch sein Blut in der Schlacht bei der Staatsgründung vergossen hat, deshalb erkläre ich, dass ich meinen Glauben an den Zionismus, der gescheitert ist, aufgebe, dass ich gegenüber dem jüdisch-faschistischen Staat  und seinen wahnsinnigen Visionen nicht loyal sein werde, dass ich seine Nationalhymne nicht mehr singen werde, dass ich nur noch an den Gedenktagen für die Gefallenen beider Seiten in den Kriegen still stehen werde und dass ich mit einem gebrochenen Herzen auf Israel schaue, das Selbstmord begeht, und auf die drei Generationen meiner Nachkommen, die ich gezeugt und aufgezogen habe.“ >>>

 
 

Dr. Izzeddin Musa - Brief an Herr Bundespräsident Dr. Horst Köhler - Angriff auf die Grundpfeiler der Demokratie - Sehr geehrter Herr Bundespräsident, Sie haben in den letzten zwei Wochen vermutlich eine Menge Post bekommen, die gegen die Verleihung des Verdienstkreuzes 1. Klasse der Bundesrepublik Deutschland an Frau Felicia Langer protestiert haben. Ich als Deutsch-Palästinenser, der seit fünfzig Jahren hier lebt, möchte Sie zu dieser Wahl beglückwünschen. Ich habe mir diese Kampagne seit fast zwei Wochen angeschaut und fühlte mich angewidert, sodass ich mich als Betroffener zu Wort melden muss. Frau Langer ist eine der besten und moralisch integersten Vertreterin Israels und ihrer zweiten Heimat Deutschland. Mit der Verleihung haben Sie ein Zeichen gesetzt und diejenigen Kräfte moralisch gestärkt, die zu Recht die seit 42 Jahren andauernde israelische Okkupation meiner Geburtsheimat Palästina kritisieren. Sie haben sich auch deutlich von Kanzlerin Angela Merkel abgehoben, die selbst zu den schlimmsten israelischen Kriegsverbrechen in Gaza um die Jahreswende 2008/2009 kein Sterbenswörtchen der Kritik an diesem zionistischen Militärregime über die Lippen gekommen ist. Sie steht ganz unter der Kuratel der Israellobby, des Zentralrates und anderer pro-israelischer Gruppen. >>>

 
 

"Bad smell" water is back at Bil'in demo 31.07.09

Today's weekly demonstration proceeded non-violently toward the Apartheid Wall. About 100 meters from the Wall everyone gathered and several people—Palestinians, Israeli activists, and an international activist--addressed the Army condemning the military occupation and demanding peace. Then, the protesters proceeded toward the Wall, opening the barbed-wire inner gate a short distance from the Wall as a symbolic action.

After throwing tear gas into the crowd, about a dozen soldiers came through the door of the Wall. They arrested an international activist with his camera in hand, who had his face covered with a kaffiya and was standing closest to the Wall. The occupation forces then fired a smoke bomb followed by a first round of "bad smell' water which dispersed the demonstrators somewhat. Tear gas followed but demonstrators kept returning to the front lines chanting peace slogans.

In response, the Army came through the gate a second time and threw tear gas and sound bombs at the Press people who had remained in the front lines while filming. "Bad smell" water was fired again drenching everyone in its range. No rubber coated steel bullets or live ammunition was used today, and no further arrests were made.

 
 

 
 

 


1
.8.2009
 

 

Die Dinge beim Namen nennen"Felicia Langer wehrt sich gegen Kritik und verteidigt ihr Engagement für eine andere Politik in Israel. -  Andrea Nüsse - Sie ist es gewöhnt, auszuteilen und einzustecken. Die Anwältin und Autorin Felicia Langer ist kompromisslos, ihre harsche Kritik an der israelischen Palästinenserpolitik hat immer polarisiert. Diplomatie ist ihre Sache nicht. Doch die Reaktionen in Deutschland auf die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes haben die 79-jährige Juristin, die seit 1990 in Tübingen lebt, überrascht. „So verletzende Anschuldigungen und Verleumdungen habe ich selten erlebt“, sagt Langer. >>>

Ibn Rushd Fund for Freedom of Thought
Organisation für Menschenrechte in den arabischen Staaten/Deutschland
Palästinensische Gesellschaft für Menschenrechte und Rückkehrrecht-Deutschland e.V.
Bundesverband Deutsch-Arabischer Vereine in Deutschland e.V.
Landesverband Deutsch-Arabischer Vereine NRW e. V.
Offener Brief an den Bundespräsidenten zur Kontroverse um die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an Felicia Langer - Sehr geehrter Herr Bundespräsident, mit Befremden und Besorgnis verfolgen wir die heftige Kontroverse um die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an Felicia Langer, die Verleumdungskampagne gegen ihre Person und den damit ausgeübten Druck auf die deutsche Regierung. Wir betrachten dies als einen Angriff auf die Meinungsfreiheit und als einen Versuch der Einschüchterung Andersdenkender. >>>

Ellen Rohlfs - Offener Brief  vom 1.August 2009 - An die  fragwürdige Gruppe der Herren, die die Rechtsanwältin Felicia Langer verleumden und diffamieren, nachdem sie  zu Recht das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse erhalten hat. Es ist unglaublich, wie Sie mit einer ehrenhaften, untadeligen, für die Menschenrechte engagierten Frau umgehen, die 23 Jahre lang in Israel als Juristin  nicht nur Erfahrungen mit der israelischen Justiz  sondern auch mit den Praktiken der Besatzung gemacht hat und sich deshalb für unterdrückte, diskriminierte, gefangene und gefolterte Palästinenser mit juristischen Fachwissen, mit Menschlichkeit, der sich aus dem jüdischen Ethos und den persönlichen Erfahrungen aus dem Holocaust nährte, einsetzte. Was wollen Sie denn mit dieser Kampagne, die einem Rufmord gleicht, erreichen? Glauben Sie wirklich, dass Sie damit Israel einen Dienst tun, dass Sie damit dem jüdischen Volk helfen und den Antisemitismus bekämpfen?  Sie erreichen damit genau das Gegenteil. >>>

Felicia: Eine große Kämpferin für Menschenrechte -  Khalid Tatour  - Ich bin aus Nazareth und kenne Felicia Langer schon Jahrzehnte lang.  Die in Tübingen lebende israelische Anwältin Felicia Langer macht sich für die Menschenrechte, Freiheit und  gegen Besatzung und Unterdrückung stark.  Ihr Kampf richtet sich gegen Rassismus und gegen eine Politik der Apartheid.  >>>
 
Bild: Felicia Langer und Oberbürgermeister Palmer

Dauereintrag - Wir warten auf die Abgabe der Bundesverdienstkreuzes der nachfolgen Herren. Oder muss Henryk M. Broder erst wieder schreiben?

Seit 20.7.2009 Deidre Berger vom American Jewish Committee "Überlegungen im fortgeschrittenen Stadium" angestellt haben, ihr Bundesverdienstkreuz zurückzugeben >>>
Seit 21.7.2009 - Dr. hc Ralf Giordano -
Sein Brief an den Bundespräsidenten pdf >>>
Seit 21.7.2009 Prof. Dr. hc Arno Lustiger - (Schweren Herzens habe ich mich entschlossen, meine Auszeichnung für den Fall zurückzugeben, dass das BVK dieser Person nicht aberkannt >>>
Seit 25.07.2009 Arno Hamburger, Vorsitzender der Israelitischen Kultusgemeinde Nürnberg
Hamburger denkt an Rückgabe seiner Verdienstorden“ >>>

Zurückgegeben
24.7.2009 - Reiseführer Motke Shomrat

Als verdienstvollen Ersatz für die Zurückgegebenen Verdienstkreuze
schlage ich folgende ehrbare jüdischen Mitbürger vor: Evelyn Hecht-Galinski, Prof. Rolf Verleger, Abraham Melzer, Hajo Meyer

 

 

Avner Cohen, Israel and the Bomb - Columbia Univrsity Press - Rezension von Dr. Ludwig Watzal - Unter dem Politslogan “Stop the bomb” läuft in den USA und anderen EU-Staaten eine "Aufklärungskampagne" über das Nuklearprogramm des Iran, an der sich http://mideastfreedomforum.org/de/node/63  Politaktivisten/Innen, Wissenschaftler, die ihren ethischen Maßstäben nicht gerecht werden, und Journalisten/Innen beteiligen. Diese Vereinigung und einige ihrer Mitglieder können sich selbst eine Bombardierung der zivilen Nuklearanlagen Irans selbst unter Einsatz von Atomwaffen vorstellen, gemäß dem Motto „bomb, bomb, bomb, bomb Iran“, das der „Schlagerstar“ und unterlegene USamerikanische Präsidentschaftskandidat John McCain während des Wahlkampfes 2008 intoniert hatte. Diese Kampagne läuft trotz der gegenteiligen Einschätzung von 17 US-amerikanischen Geheimdiensten, dass Iran schon seit 2003 sein atomares Nuklearprogramm eingestellt habe. Wider besseres Wissen soll die westliche Welt in einen weiteren Krieg gegen ein muslimisches Land und „den Islam“ getrieben werden. Nicht Dämonisierung ist angesagt, sondern wahrheitsgemäße Berichterstattung, http://www.nybooks.com/articles/22952 die besonders von Roger Cohen geleistet wird >>>

Blog - BETWEEN THE LINES - LUDWIG WATZAL >>>
Homepage Ludwig Watzal >>>

 


31
.7.2009
 

 

Dr. Izzeddin Musa schreibt an die "Welt" -  Ein Schmierfink namens Weinthal kommt selten allein - (Gastkommentar: Felicia Langer und das Bundesverdienstkreuz: Jüdischer Selbsthass - Nachrichten welt_print - Debatte - WELT ONLINE) - Einen solch ekelhaften Kommentar habe ich noch nie gelesen. Dass Ihre Zeitung so  niveaulos geworden ist, hat mich tatsächlich überrascht. >>>

Boris Palmer - Oberbürgermeister hat den Durchblick - Henryk M. Broder hat ihn verloren und demaskiert sich und seine Genossen. (…) Sehr geehrter Herr Broder, (…)  Besten Dank für die umfangreiche Deutung und Erklärung Ihres Handelns.>>>

Eine demaskierende e Mail die Broder nicht veröffentlichte (Quelle und der gesamte Briefwechsel mit Boris Palmer) >>>

Palmer und die Maultaschen - Palmer und die Maultaschen - Er sei, schreibt Boris Palmer an Broder, in seiner Schulzeit als "Vierteljude" bezeichnet worden und habe sich Sätze anhören müssen wie "Sie haben nur vergessen, Deinen Vater zu vergasen". Das seien prägende Erfahrungen gewesen, die ihn davon abhielten, antisemitische Parolen hinzunehmen. >>>

 
 

 
 
Gewaltfreie Akteure im palästinensischen Widerstand (I) - Der Konflikt zwischen Palästinensern und Israelis ist durch den Teufelskreis von Gewalt, Feindseligkeit und Hass geprägt. Trotz all der Gewalt gibt es jedoch sowohl auf israelischer als auch auf palästinensischer Seite Menschen, die sich ganz der Philosophie und den Prinzipien der Gewaltfreiheit verschrieben haben. Auf der palästinensischen Seite sind dies Menschen und Organisationen, die Gewaltfreiheit nutzen wollen, um nationale Selbstbestimmung zu erlangen und gleichzeitig auf diesem Wege die Gleichberechtigung, die Gerechtigkeit und Demokratie stärken möchten. Ihrer Meinung nach kann eine Strategie des gewaltfreien Widerstandes, unterstützt durch dritte Parteien, das asymmetrische Kräfteverhältnis in diesem Konflikt verändern und so den Weg für Verhandlungen ebnen. Annika Müller vermittelt aufgrund von Interviews ein umfassendes Bild >>>