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Das Palästina Portal

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Archiv - Aktuelle
Link- und Denktipps -
 - Seite 76
 


11.6.2009
 

 

Israels Armee ist nicht jüdisch - Dror Feiler ist Vorsitzender der ”European Jews for Just Peace”. - Dror Feiler: Stat  und Volk werden gleichgesetzt um eine seriöse Untersuchung zu verhindern - Dem israelischen Außenminister Avigdor Lieberman zufolge hat Schweden ein großes Problem, das behoben werden muss: Die Freiheit der Meinungsäußerung. Israel möchte dabei behilflich sein mit der Forderung, dass die schwedische Regierung sich von ihren eigenen Pressefreiheitsgestzen distanziert durch die Verurteilung eines Artikels im Aftonbladet vom17. August. Darin wird über Verdächtigungen berichtet, welche die israelische Regierung und die israelische Armee bestreiten. Israel bestreitet aber auch, dass es über Atomwaffen verfügt, dass es weißen Phosphor gegen die Zivilbevölkerung eingesetzt hat, und dass es Palästinenser als menschliche Schutzschilde verwendet. Damit will ich nicht sagen, dass alle Anschuldigungen gegen Israel berechtigt sind, sondern dass man das reflexmässige Verleugnen seitens der israelischen Regierung mit Vorsicht geniessen muss. Der beste Weg, um herauszufinden, ob es eine Grundlage für die Vorwürfe gibt, ist ihnen auf den Grund zu gehen. Je früher, desto besser. >>>

Meinungsfreiheit, Zensur, Lücken + Manipulation im Nahostkonflikt >>>

 




Sehr geehrte Damen und Herren, viele von Ihnen haben unseren Aufruf zur Unterstützung der Aktion "Schulranzen für die Kinder in Gaza" gefolgt
und Geldspenden geleistet. Wir konnten dieses Jahr 2500 Euro nach Gaza schicken.

Gemeinsam mit der palästinensischen Gemeinde München konnten wir (Das Palästina Komitee München) 365 Kinder (Mädchen und Jungen) mit Schulranzen+Inhalt und Schulkleidung versorgen. Noch einmal vielen herzlichen Dank und beste Grüße aus München Fuad Hamdan

 
 

Aufruf zur Gewalt in der "Achse des Guten" -    07.09.2009   21:20  "Achse des Guten" -  Erkenntnisgewinn durch Informationsverschränkung - Nachrichten sind genug da, man muss sie nur besser verteilen. Auf spiegel.de erfährt man, dass Bundespräsident Horst Köhler nach zwei Monaten der Prüfung zu dem Entschluss gekommen ist, die Vergabe des Bundesverdienstkreuzes an Felicia Lagner oder Langner zu bedauern, leider könne er dies nicht rückgängig machen. Wie das ginge, erfährt man aber in der aktuellen Ausgabe von Focus, die Köhlers Mitarbeiter vielleicht in zwei Monaten durchgearbeitet haben; in der Titelstory wird die GSG 9 behandelt. Die könnte man doch einfach hinschicken, die machen in zwei Sekunden auf und holen das Bundesverdienstkreuz ’raus.
Kurzkommentar - E. Arendt - Ist dieser Typ geisteskrank?

 
 

Gefälschte Opferzahlen - Israel ermordete im Gazakrieg weit mehr palästinensische Zivilisten als zugegeben - Karin Leukefeld - Das »Israelische Informationszentrum für Menschenrechte in den besetzten Gebieten« B’Tselem hat am Mittwoch einen Bericht veröffentlicht, aus dem hervorgeht, daß die israelische Armee bei ihrem dreiwöchigen Gazafeldzug »Gegossenes Blei« (27.12.2008–18.1.2009) deutlich mehr Zivilisten getötet hat als zugegeben. Die israelische Armee hatte erklärt, daß 1166 Palästinenser getötet worden seien, 709 seien Hamas-Kämpfer gewesen und 295 Zivilisten. 89 Kinder unter 16 Jahren und 49 Frauen seien ebenfalls getötet worden. B’Tselem gibt nun die Zahl der getöteten Palästinenser mit 1387 an. 773 von ihnen seien Zivilisten gewesen, 330 Kämpfer und 248 Polizeibeamte, die von der israelischen Luftwaffe bei gezielten Angriffen am 28.12. auf eine Polizeischule und Polizeistationen getötet wurden. 36 Tote habe man nicht eindeutig zuordnen können, die Polizeibeamten hätten sich nicht an den Kämpfen beteiligt. 320 Jugendliche (unter 18 Jahren) seien getötet worden, 252 davon jünger als 16 Jahre. 111 Frauen wurden getötet. >>>

 
 

Between the Lines: Readings on the "war on terror" - Dr. Ludwig Watzal - Die Zerstörung einer Nation ist kein alltäglicher Vorgang in den internationalen Beziehungen. Eine solche findet vor den Augen der Weltöffentlichkeit seit dem Sechstagekrieg vom Juni 1967 in Palästina statt und geht mit dem Bau einer acht Meter hohen Mauer und eines Schutzwalles seiner Vollendung entgegen. Als „Palästinenserstaat“ übrig bleiben werden Gefängnis-ähnliche Gebilde, die weiterhin von den israelischen Besatzern bewacht werden dürften. Hat die palästinensische Bevölkerung diese als die Erfüllung ihrer Träume von einem eigenen Staat schon immer ersehnt? Die Israelin Tikva Honig-Parnass und der US-amerikanische Palästinenser Toufic Haddad haben in Anlehnung an ihre Zeitschrift „Between the Lines“ unter gleichnamigem Titel einen Sammelband herausgegeben, der an die kritische Tradition dieser Zeitschrift anknüpft. Einige der Beiträge sind Nachdrucke. War diese Zeitschrift deshalb so „gefährlich“, weil sie den westlichen Medien den Spiegel vorhielt, dass in Israel und Palästina nicht zwei „gleichberechtigte“ Partner gegen die „Extremisten“ in ihren Reihen kämpften, sondern es um die Auseinandersetzung zwischen einem „Kolonisierungsprojekt“ und dem Widerstand eines „kolonisierten Volkes“ ging, wie die Herausgeber hervorheben? >>>

 
 
 
 

Weiterer nächtlicher Überfall in Bilin  Deutsches Auswärtiges Amt hat sich an israelische Behörden gewandt und will Lage weiter beobachten -  Bilin braucht internationale Hilfe, um ein normales Alltagsleben führen zu können

 

Weitere Informationen unter: www.bilin-village.org

 

Am frühen Morgen des 8.09. gegen 2 Uhr 30 hat die israelische Besatzungsarmee wiederum das palästinensische Dorf Bilin überfallen, das für seinen gewaltfreien Widerstand weltweit bekannt und im Jahr 2008 mit der Carl-von-Ossietzky-Medaille der Internationalen Liga für Menschenrechte ausgezeichnet wurde. 

 

Der Überfall vom 8.9.  war der zweite in dieser Woche.  Zuvor fanden nächtliche Razzien am 29.08. und am 1.9. statt. Am 1. 9. wurde der neunzehnjährige Abed Baset Mohammed Abu Rahme verhaftet. (age 19). Seit fast drei Monaten wird Bilin mehrfach in der Woche von der israelischen Armee  überfallen.
 

Wichtig sind auch jetzt weltweite Demonstrationen und Briefe an die israelischen Botschaften mit dem Ziel, die nächtlichen Überfälle zu stoppen. Unsere Kinder können nachts wegen der Lärmgranaten und des Tränengases - abgefeuert durch die Verbände, die das Dorf überfallen -  (invade) nicht schlafen. Dieses Dorf befindet sich unter Ausgangssperre, wir brauchen all eure Hilfe, um ein normales Leben zu führen, so das Bürgerkomitee Bilin.    

 

Und hier noch eine etwas bessere Nachricht: Das deutsche Außenministerium hat in einer Antwortmail an diejenigen Menschen, die sich wegen der nächtlichen Überfälle der israelischen Armee an das Auswärtige Amt wandten, mitgeteilt, dass es sich „gegenüber den israelischen Behörden aktiv um Aufklärung des Vorfalls (gemeint ist ein besonders massiver Überfall von Anfang August) bemüht habe. Es werde sich weiter um Aufklärung bemühen und die Lage in Bilin aufmerksam beobachten. Die Bundesregierung setze sich in internationalen Gremien und bilateral für den Schutz der Menschenrechte in den palästinensischen Gebieten ein. Ebenso entschieden wende sie sich gegen Verletzungen der Menschenrechte der israelischen Bevölkerung von palästinensischer Seite -- so z. B. gegen die Raketenbeschüsse aus dem Gazastreifen, heißt es in der Mail weiter.
 

Auf der wöchentlichen Freitagsdemonstration in der vergangenen Woche (4.9.) erinnerte das Biliner Komitee gegen die Mauer an das Urteil, dass der Oberste Israelische Gerichthof vor zwei Jahren erließ: es stellte einen Teilerfolg für Bilin dar, denn die Sperranlage sollte demnach in Richtung Siedlung Modiin Illi verschoben werden, sodass das Dorf einen Teil seines Landes zurück bekommen hätte. Auch diese Siedlung ist auf dem Boden von Bilin errichtet worden. Das Urteil des Gerichtshofes wurde bis heute nicht von der israelischen Regierung und Armee umgesetzt.
 

Ebenfalls wurde auf der Demonstration die Entscheidung der norwegischen Regierung begrüßt, keine Investitionen mehr in israelische Firmen zu tätigen, die Siedlungen und die Mauer in den palästinensischen Gebieten unterstützen. Die norwegische Regierung will außerdem die israelische  Firma Elbit mit ihren Pensionsfonds nicht mehr unterstützen.  
 

Auf der gewaltfreien Demonstration wurden wiederum zwei Menschen verletzt. -  Quelle: Martin Forberg

 
 

Many in Gaza are still coming to terms with the 22-day war waged by Israel earlier this year. But one group is trying to lift the blues - by setting up a breakdancing club.

 


9.6.2009
 

 

Was der Bundespräsident nicht an Arno Hamburger schrieb - Köhler bedauert "Verwerfungen" wegen Verwerfer - Der konzertierte Versuch der Diskreditierung von Frau Felicia Langer ist erneut ein "Rohrkrepierer" - Nun beginnt wieder das alte Spiel man interpretiert etwas so wie man es gerne lesen möchte und unterstellt das dann dem Schreiber, hier dem Bundespräsidenten. Einer der übelsten Kampagnenjournalisten ist dabei Benjamin Weinthal, die angebliche Stimme Israels aus Deutschland.

Honestly Concerned tönt
"
Pressemitteilungen - September 7, 2009 - Bundespräsident Köhler bedauert die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an Felicia Langer Was lange währt, wird endlich gut!

Wir haben  nachgefragt und nachgelesen, dem ist nicht so. Eine andere Quelle übermittelte uns das Schreiben des Bundespräsidialamtes. Eindeutig steht das auch nicht in dem Brief. Wieder einmal wird hier Hasbara betrieben, man täuscht und trickst.   >>>

Felicia Langer und die falschen Freunde Israels -  Peter Novak - Der Grund ist die Preisverleihung an die jüdische Kommunistin Felicia Langer, der Hamburger vorwirft, Israel „in Stürmer-Manier“ beleidigt zu haben. Damit hat Hamburger, der sich scheinbar nicht daran störte, vom ehemaligen NSDAP-Mitglied Karl Carstens, der 1980 Bundespräsident war, den Preis bekommen zu haben, einen sehr fragwürdigen Vergleich gezogen.  >>>

Mehr zum Thema >>>

 
 

Aust, Broder, Schwarzer und Konsorten - "Feindbild Moslem"  Kay Sokolowsky - Arne Hoffmann - Broder fühlt sich, scheint's, wohl im Dunst der Rechten. So hatte er nichts dagegen, der Online-Schülerzeitung Blaue Narzisse ein langes Interview zu gewähren, 'einer als rechtskonservativ bis rechtsradikal eingeschätzten Publikation', die zwar mit der NPD nichts zu tun haben will, deren Autoren aber nicht müde werden, Gerechtigkeit für die Partei der Neonazis einzufordern. (Und) als ihn im Mai 2008 die Schweizerzeit einlud, einen Vortrag zu halten, war er gleichfalls gern dabei, obwohl das Blatt eng verbunden ist mit der erzreaktionären, migrantenfeindlichen Schweizerischen Volkspartei und sich nicht scheut, den Juden nachzusagen, sie seien selbst schuld am Antisemitismus und eine Bande von Beutezüglern und Beutelschneidern." Früher oder später muss Sokolowskys Broder-Analyse natürlich bei der Frage landen, wie einer, der noch im Jahr 1993 klarsichtige und integre Texte verfasst hat, eine derartig beängstigende Entwicklung nehmen konnte. Sokolowskys Mutmaßung: "Wahrscheinlich hat er mit den 'Gutmenschen' ein Problem, weil sie so viel Zeit mehr als er damit zubringen, gute statt boshafte Menschen zu sein, und weil sie es für sinnvoller halten, sich für die Rechte einer Minderheit starkzumachen als für den Chauvinismus einer 'Mehrheitsgesellschaft'. Deren Stärke hat Henryk M. Broder irgendwann so beeindruckt, dass er beschloss, die faktisch Schwachen im Stich zu lassen, vor den Angsthabern und den Angstmachern zu kapitulieren und ihrer Paranoia mit großem Geschrei beizupflichten. >>>

 

 

Liebe Freunde, liebe an Nahost Interessierte, wir haben die Wahlprüfsteine von PAX CHRISTI, IPPNW und Internationaler Versöhnungsbund zum Anlass genommen, an möglichst viele der Kandidaten der im Bundestag vertretenen Parteien zu schreiben und sie einerseits mit den Fragen aus den Wahlprüfsteinen (plus zwei weiteren Fragen von uns) und andererseits mit den Aussagen zu Nahost des jeweiligen Parteiwahlprogramms zu konfrontieren (CDU, CSU, FDP, GRÜNE, LINKE  hier zusätzlich ein Papier der Bundestagsfraktion von Die Linke zu Nahost--, SPD).  Namen und Mailadressen haben wir auf unserer Internet-Site zusammengetragen, jeweils unter dem Parteinamen. 

Bisher (Stand 7.9.) haben wir rund 500 Mails an Kandidaten verschickt, darüber hinaus waren einige Landesverbände der Parteien hilfreich, indem sie unsere Mail an die 80% der Kandidaten weiterverteilt haben, die wir nicht direkt anschreiben konnten. 

Bis jetzt (8.9., 7:00) haben wir etwa 50 Antworten erhalten.  Diese gehen von totaler Abwehr (Mit der aus Ihren Fragen sprechenden Position will ich nichts zu tun haben…), über vorsichtige Distanzierung (Ist nicht mein Thema…), über Verstecken hinter (vorgegebener) Parteilinie (Unsere Parteizentrale in Berlin hat zu Ihren Fragen eine Antwort erarbeitet, die ich Ihnen anbei schicke) bis zu differenzierter Stellungnahme zu allen Fragen. Bei vielen, die differenziert geantwortet haben, war der Wunsch nach weiteren Gesprächen erkennbar.  Insbesondere das Thema HAMAS, das wir in unseren beiden Zusatzfragen ansprachen, löste kontroverse Reaktionen aus.  Wir sind gespannt auf die weiteren Antworten.  In den nächsten Tagen werden wir klären, wie wir mit den Antworten umgehen, damit sie auch wirklich zu einer Wahlentscheidung beitragen können.

Wir ermutigen alle, zumindest die Kandidaten des eigenen Wahlkreises anzuschreiben und nach ihren Vorstellungen zu der deutschen Nahostpolitik zu befragen.  Es ist wichtig, dass unsere Politiker merken, dass eine immer größer werdende Zahl von Menschen nicht stumm sich der Staaträson beugt, Israel sei nicht zu kritisieren.  Jetzt, im Umfeld der Bundestagswahl, haben wir eine Möglichkeit, unsere Politiker zu veranlassen, eine deutsche Verantwortung für Nahost zumindest zur Kenntnis zu nehmen.  Und wir müssen sie hinweisen auf ihre persönliche Verantwortung für wichtige Fragen, die sie nicht an die Parteien zurückdelegieren können.

In der Anlage die aktuellen Standardtexte der Briefe an die Kandidaten von SPD, CDU, CSU, FDP, Linke, Grüne und der Text der „Wahlprüfsteine.

Wer uns eigene Erfahrungen mit Kontakten zu Kandidaten mitteilen will, ggf. auch zur Veröffentlichung auf den Bundestagswahlseiten von www.palaestina-heute.de, sei dazu ermutigt.

Renate Dörfel-Kelletat und Frank Dörfel - www.palaestina-heute.de

 
 

 
 

 The Israeli government is making the lives of the Palestinian residents of the Jordan Valley difficult, driving them out of their homes, with the aim of cleansing the valley for Israeli settlements.

 


 


8.6.2009
 

 

Die Jagd auf Felicia Langer geht weiter  - - Hamburger zeigt sich in seinem fanatischen Hass gegen „diese Frau“ und andere engagierte Israelkritiker unwürdig, die deutschen Orden zu besitzen - Evelyn Hecht-Galinski  - Wie ist es mit unserem Demokratieverständnis zu vereinbaren, wenn ein SPD-Stadtrat und Vorsitzender einer Jüdischen Gemeinde in Deutschland – auf deren Briefpapier als Körperschaft des Öffentlichen Rechts ausgewiesen – einen Erpressungsversuch an den Bundespräsidenten startet, indem er die Rücknahme einer Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an Felicia Langer fordert. Ein einmaliger Vorgang, der nicht hinnehmbar ist und glücklicherweise vom Bundespräsidenten auch ignoriert wird. Ich bin sehr froh, dass mein Vorschlag, das Bundesverdienstkreuz zu verleihen, positiv beschieden wurde: Für Felicia Langer, diese alternative Nobelpreisträgerin, große Menschenrechtsanwältin und unermüdlich um Hoffnung kämpfende Friedensaktivistin, die gerade auch in Deutschland das verantwortungsvolle Nachdenken über die Werte für Gerechtigkeit und Menschenrechte fördert, denn Menschenrechte sind unteilbar. Das sollte „deutsche Staatsräson“ sein. >>>
Weitere Leserbriefe >>>                   Bildcollage - E. Arendt

Wie gehabt. Man verdreht die Wirklichkeit, interpretiert wie man es haben möchte - Die Verwerfer schreiben über Verwerfungen: Kurzkommentar zu:  Köhler bedauert "Verwerfungen" wegen Ehrung - Erhard Arendt - Henryk M. Broder zitiert den Chef des Bundespräsidialamtes, Staatssekretär Dr. Gert Haller der angeblich im Auftrag des Bundespräsidenten Arno Hamburger geschrieben hat: 

"Die Auszeichnung habe "die Gefühle von Menschen verletzt, an deren Sehnsucht nach Frieden und Gerechtigkeit es keinen Zweifel geben"

Wenn so geschrieben, dann irrt der Bundespräsident. Die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an Felicia Langer hat die Gefühle der Menschen "an deren Sehnsucht nach Frieden und Gerechtigkeit es keinen Zweifel gebe" nicht verletzt sondern bestärkt.

Die Feinde des Friedens, die Dulder und Unterstützer von Landraub, Mord und Vertreibung spielten die scheinheiligen "Verletzten". Jeder ehrbare Mensch weiß das Felicia Langer eine entschiedene und bewundernswerte deutliche Kämpferin für einen Frieden im Nahen Osten ist. Sie ist eine wahre Freundin Israels.
Henryk M. Broder hat im übrigen, liest man seinen Text, immer noch nicht den Unterschied zwischen vergleichen und gleichsetzen kapiert.

Nachdem Broder in Christiana Prügel bezog weil der das Schild "Nicht fotografieren" missachtete und fotografierte belegt er auch eine erneute Missachtung, diesmal des Bundespräsidenten. Der Bundespräsident wollte sich nicht öffentlich der Presse gegenüber erklären.  Gibt ihm der Bundespräsident nun verbal eine auf die Nase?
Arno Hamburger hatte  da wohl auch keine Hemmungen diesem Wunsch des Bundespräsidenten  nicht zu entsprechen und legte angeblich das Schreiben - wie Broder schreibt - Spiegel online vor.

Ist es nicht eher so, das es dem Initiator dieser Aktion "Gebt euer Bundesverdienstkreuz zurück" Henryk M. Broder vorgelegt wurde?
(Die Jäger)

Broder liefert übrigens mit diesem Artikel einen erneuten Beleg dafür wer diese Aktion inszenierte. (Die Jäger)

Die Verleihung des Ordens an Felicia Langer fanden Hamburger und andere Kreuzträger empörend. Das sie dieses Bundesverdienstkreuz ebenso wie viele alte Nazis trugen hat ihre Gefühle anscheinend nicht verletzt. Fühlen sich die Täterfreunde neben den alten Tätern wohler?

(
Mit welchen Altnazis Arno Hamburger anscheinend bisher gerne sein Bundesverdienstkreuz geteilt hat >>>

Eine Doppelmoral ist keine Moral. Auf solche Freunde kann  Israel und Deutschland verzichten. Ihre "Sehnsucht nach Frieden" ist nicht erkennbar Herr Bundespräsident. 
Broder betätigt sich wieder als übler  Kampagnenjournalist. Er liefert erneut ein demaskierendes Beispiel dafür wie diese Lobby mit Zitaten und Sensationen ihr Handwerk betreibt.  Er demontiert den Ruf von "Spiegel online" >>>

Kampagnenjournalist Benjamin Weinthal - (Rollenspielfigur, "Die Stimme Israels") German president criticizes Langer award | International | Jerusalem Post
Arno Hamburger hat Post aus Berlin >>>
Mehr über die Jagd auf Felicia Langer >>>
Sondermailingliste von Honestly Concerned >>>

Offener Brief von Abrahm Melzer >>>.
Günter Schenk schreibt:  >>>
Das Bundesverdienstkreuz ist noch wertvoller geworden.. - Erhard Arendt -  >>>
Wer ist Arno Hamburger? - Tobias Schneider - >>>

 
 

Warum nicht Sanktionen gegenüber Israel? -  Paul Craig Roberts - In Israel, einem von den Palästinensern gestohlenen Land, kontrollieren Fanatiker die Regierung. Einer der Fanatiker ist Ministerpräsident Benjamin Netanyahu. Letzte Woche rief er zu lähmenden Sanktionen gegen den Iran auf. Die Art von Blockade, die Netanyahu wünscht, gleicht einem Kriegsakt. Israel hat seit langem damit gedroht, den Iran anzugreifen, möchte aber lieber die USA und die Nato mit hineinziehen. Warum will Israel einen Krieg zwischen den USA und dem Iran initiieren? Greift der Iran andere Länder an, bombardiert er Zivilisten und zerstört er zivile Infrastrukturen? Nein. Dies sind Verbrechen, die von Israel und den USA begangen werden. Vertreibt der Iran Leute aus dem Land, die seit Jahrhunderten dort leben und steckt sie in Ghettos? Nein, aber Israel tut dies seit 60 Jahren mit den Palästinensern. >>>

 
 

Boykott gegen jene, die zum Boykott gegen Israel aufrufen: je mehr desto besser - Michel Warschawski - Für Neve Gordon ist der Auftrag erfüllt; um mehr kann er nicht bitten: BDS arbeitet gegen seine Universität. Seine Botschaft in der LA Times ist gründlich vernommen worden. Nachdem dies gesagt wurde, ist es von großer Bedeutung, dass die akademische Welt etwas unternimmt, um Neve Gordon zu unterstützen und zu verteidigen, der im Augenblick in seinem Institut und seinem Lehrstuhl bedroht ist. Worum es heute genau geht, betrifft zum einen die Redefreiheit als auch das Recht eines Bürgers, seine Meinung zur Politik seines Landes auszudrücken. Die jüdische Gemeinde in Los Angeles soll ihr Geld behalten, wenn sie damit glaubt, ein Vetorecht über das zu haben, was ein Akademiker in den Medien sagen darf oder nicht. >>>

 

 

Äthiopische Schüler-Affäre zeigt weit verbreiteten Rassismus in Israel -  Gideon Levy - Auf einmal können wir “Rassismus” sagen. Eine Schockwelle hat die selbstzufriedene israelische Gesellschaft getroffen. Ein paar Dutzend äthiopischer Kinder wurden von der religiösen Schule in Petah Tikva nicht aufgenommen. Das ist wirklich schrecklich, jeder  zeigt seine Missbilligung bei dem herzzerreißenden Anblick von Aschalo Sama, einem Jungen ohne Schule. Jeder darf geschockt sein. Es ist politisch korrekt. Wie toll sind wir, wie fortschrittlich erscheinen wir vor uns selbst. Schau, wie wir Rassismus bekämpfen, unerschrocken und  kompromisslos. Und doch -  nach einem Augenblick wird diese Schande vergessen sein. Und wir werden mit vielen anderen Anzeichen von Rassismus unserer Gesellschaft zurückbleiben. Wir bleiben ihr gegenüber verschlafen gleichgültig. >>>

 
 

Aufschrei über Gewalt in Israel ignoriert die Besatzung - Amira Hass -  Das Erstaunlichste über die Mordwelle der letzten Wochen ist die kollektive israelische Verblüffung, als man die Gewalt mitten unter uns entdeckte. Noch einmal bewiesen wir unser (besonderes) Talent, uns aus dem Diskurs täglicher Gewalt auszuschließen,  die mit unserer andauernden Herrschaft über die Palästinenser und ihres Landes zusammenhängt. Selbst wenn es keine palästinensischen Opfer und Todesfälle  durch die IDF gibt, gibt es keine Pause bei den täglichen Schikanen durch das Besetzungsregime. Viele Israelis beteiligen sich daran und jede Reisebeschränkung und Enteignungsorder,  von den verantwortlichen Ministern, bis zu den Juristen, die legitimieren und kodifizieren, zu den Offizieren, die (den Befehl) ausführen und den Sekretären und Übersetzern. Jeder Soldat, der eine jüdische Siedlung bewacht, jeder Rabbiner, der ihr dient und jede Kindergärtnerin ist ein Partner des ursprünglichen Aktes der bestehenden Gewalt, die (Siedlungen) auf palästinensischem Land  bauen ( egal ob auf  privaten  oder öffentlichen – da gibt es keinen Unterschied). Dies ist Gewalt, die sich wiederholt und jeden Augenblick vermehrt, weil der ursprüngliche Diebstahl  (des Landes) weiter Schaden anrichtet. Das >>>

 
 

Israel: Bringen nur die Hardliner Frieden? (Teil I) - Eine oft gehörte These zur israelischen Sicherheitspolitik lautet: Nicht die ach so friedliebenden Linken seien es, die im wirklichen politischen Leben Israels den Frieden brächten (oder zumindest das Potential dazu haben), sondern die Falken, die Rechten, die Hardliner. Wer schlich vor Ausbruch des Unabhängigkeitskriegs von 1948 als Beduine verkleidet zu König Abdullah ins damalige Transjordanien, um letzte Möglichkeiten für einen Frieden auszuloten? Golda Meir, die starke Frau Israels! Wer hat nach dem glorreichen israelischen Sieg von 1967 die Hand in Richtung Araber ausgestreckt, und auf den viel zitierten “Telefonanruf aus Amman” gewartet? General Moshe Dayan, der Held des Sechstagekriegs! Wer hat mit den Verhandlungen von Camp David im Jahr 1979 den ersten israelisch-arabischen Frieden zustande gebracht? Menachem Begin, Chef des rechten Likud! Wer sorgte durch eine unnachgiebige Sicherheitspolitik ab 1996 für ein drastisches Nachlassen der palästinensischen Selbstmordattentate? Benjamin Netanjahu, Chef des Likud, in seiner ersten Amtszeit als Ministerpräsident! Wer hat den Abzug Israels aus dem Gazastreifen im Jahr 2005 angeordnet? Ariel Scharon, ebenfalls Chef des Likud! Dem äußeren Schein nach alles zutreffend, ist mit diesen Schlagwörtern doch nur der populäre Teil der jeweiligen Geschichte dargelegt. >>>  Kommentare  dazu >>>

 
 

 
 

 
 

Why I resigned from the Gaza Freedom March coalition - Norman Finkelstein - normanfinkelstein.com - The original consensus of the International Coalition to End the Illegal Siege of Gaza was that we would limit our statement to a pair of uncontroversial, basic and complementary principles that would have the broadest possible appeal: the march to break the siege would be nonviolent and anchored in international law. I agreed with this approach and consequent statement and decided to remove myself from the steering committee in order to invest my full energies in mobilizing for the march. During the week beginning August 30, 2009 and in a matter of days an entirely new sectarian agenda dubbed "the political context" was foisted on those who originally signed on and worked tirelessly for three months.

 
 

 


7.6.2009
 

 

Der Boykott – noch einmal -  Uri Avnery - DIE LEUTE von Sodom waren  - wie wir aus der Bibel erfahren –  tatsächlich sehr  böse. Sie hatten die üble Angewohnheit, jeden vorbeikommenden Fremden in ein besonderes Bett zu legen. Wenn der Fremde zu groß war, wurden seine Beine verkürzt. Wenn er zu klein war, wurde sein Körper in  die erforderliche Länge gezogen. Irgendwie hat jeder von uns solch ein Bett, in das wir alles Neue legen. Mit einer neuartigen Situation konfrontiert, neigen wir dazu, sie Situationen anzugleichen, die uns aus der Vergangenheit bekannt sind. In der Politik ist diese Methode besonders beliebt. Sie nimmt uns die lästige Notwendigkeit ab, eine unbekannte Situation zu studieren und neue Schlussfolgerungen zu ziehen. Einmal wurde das Verhaltensmuster im Vietnamkrieg  an jeden Kampf in der Welt angelegt – von Argentinien bis Nordkorea. Heute ist es Südafrika. Alles ähnelt dem Kampf gegen die Apartheid, bis das Gegenteil bewiesen ist. SEIT DEM Abschicken des letzten Wochenartikels  „Tutus Gebet“ bin ich mit Antworten überflutet worden, einige lobend, einige beleidigend, einige nachdenklich, einige bloß wütend. >>>

Boykott als legitimes Mittel des Widerstandes - Erwiderung an Uri Avnery - Kim Petersen  >>>
Re: Avnery vs. Gordon zum Israel-Boykott - Anis Hamadeh -  >>>
Response to Uri Avnery`s `Tutu`s prayer` - Ran Greenstein - >>>
Tutus Gebet -  Uri Avnery - >>>
Apartheidstaat: Boykott Israel -  Neve Gordon  >>>
Erzbishof Tutu: die Araber zahlen den Preis für die deutschen Verbrechen - Akiva Eldar >>>

 

 

Die letzte Zuflucht -  Gideon Levy - Der Zeitpunkt des kleinen Trubels über einen Artikel in der Los Angeles Times von Neve Gordon, der Politik und Regierung an der Be’er Sheva- Universität Ben-Gurion lehrt, und zum Boykott gegen Israel aufruft, war irgendwie grotesk. Kaum waren die Kehlen  derer trocken, die zu seiner Entlassung, zur Aufhebung seiner Staatsbürgerschaft, zu seiner Vertreibung – und wenn alles nichts hilft - zu seiner Steinigung aufriefen, tauchte eine andere Petition im Internet auf, die zu einem Boykott von IKEA aufrief. Ein schlechter Artikel auf der letzten Seite eines schwedischen Boulevardblattes genügt, um hier  mit 100 Unterschriften für einen Verbraucherboykott aufzurufen. Die Türkei hat sich kaum vom Boykott unserer Rucksacktouristen erholt, weil ihr Ministerpräsident  die Frechheit hatte, unsern Präsidenten anzugreifen – und schon  sind wir dabei, auf unser nächstes Boykottziel loszugehen. Es ist unser Recht.  >>>

 


6.6.2009
 

 

Arno Hamburger gibt aus "Protest" gegen die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an Felicia Langer sein Bundesverdienstkreuz zurück >>>

Felicia Langer: «Ich bin mit meinem Gewissen im Reinen» - Florian Kaiser -  (…)  Die NZ sprach mit ihr über Arno Hamburgers Protestaktion. NZ: Herr Hamburger hat heute seine Bundesverdienstkreuze zurückgegeben, weil er nicht die gleiche Auszeichnung tragen will wie Sie. Felicia Langer: Er ist ein Ehrenmann, dass er getan hat, was er angekündigt hat. Aber diese ganze Aktion ist ein Versuch, den Bundespräsidenten zu erpressen. Das scheint nicht nur mir sehr undemokratisch. >>>

Offener Brief von Abrahm Melzer - Sehr geehrter Herr Hamburger, ich hatte nun Zeit und Gelegenheit Ihren Brief an den Bundespräsidenten zu lesen. Nun, Ihr Erpressungsversuch hat nicht funktioniert.>>>.

Günter Schenk schreibt: (…)  man stellt sich den guten Mann vor - er sagt dies mit seinen Worten ja auch -: mit geschwellter Brust trug er eine Ehrung, gleich zwei mal von der Bundesrepublik verliehen. Er genoss es sichtlich.  Es störte ihn dabei nicht, dass andere, verdient?, unverdient?, wer maßt sich an, das höchste Staatsorgan zu zensieren (außer Frau Knobloch, die, wie sie öffentlich kund tat, immer vorher gefragt werden will!)   ehemalige PGs aus der Nazi-Zeit, verdiente Wirtschaftsführer, berühmte Orchesterchefs, die auch schon "zu anderen, weniger rühmlichen  Zeiten ihrer Kunst nachgegangen waren, mit ihm in gleicher Reihe der Empfänger des staatlichen Ordens standen. >>>

Mit welchen Altnazis Arno Hamburger anscheinend bisher gerne sein Bundesverdienstkreuz geteilt hat >>>

Das Bundesverdienstkreuz ist noch wertvoller geworden.. - Erhard Arendt - (…)   Einem Arno Hamburg hätte das Bundesverdienstkreuz noch wertvoller sein sollen. Ist es doch einer der Gerechten verliehen worden. >>>

Wer ist Arno Hamburger und „Motte“ aus Israel? - Tobias Schneider - (…) Wann kapiert es die Israellobby endlich das ein Bundespräsident in seiner zweiten Amtsperiode selbst von diesen unverschämten Lobby nicht mehr erpressbar ist. >>>

Denen, die erfahren wollen was Felicia Langer denkt, auch einem Arno Hamburger, seien ihre Bücher empfohlen:

Ihr neustes Buch - Um Hoffnung kämpfen - Dr. Ludwig Watzal - „Der Weg der Gewalt, den Israel mit der Unterstützung der westlichen Regierungen geht und für den einzig richtigen hält, führt in den Abgrund.“ Dieses Resümee zieht Felicia Langer am Ende ihres Buches, das eine sehr persönliche Bestandsaufnahme ihres politischen Engagements in Deutschland darstellt >>>

Weitere Bücher >>>

Sonderseite - Die Jäger und Planer 2009 >>>
Sonderseite: Arno Hamburger gibt sein Bundesverdienstkreuz zurück >>>
Dokumentation: Die konzertierte Jagd auf Felicia Langer >>>

 
 

Israel muss gezwungen werden, die Gewalt zu beenden - Freunde Palästinas - Absichtliche und schwerwiegende Verstöße gegen internationales Recht und verschiedenen UN-Resolutionen, werden von der Besatzungsmacht Israel andauernd begangen. Illegale Aktionen sollen die demographische Zusammensetzung und den Charakter der besetzten palästinensischen Gebiete nachhaltig verändern. Das zeigt sich seit Monaten besonders in Ost-Jerusalem und den umgebenden Bezirken überdeutlich. Israel verwirklicht auf äußerst brutale Weise seine Siedlungspolitik, ungeachtet aller Forderungen aus der internationalen Staatengemeinschaft, diese illegalen Aktionen zu beenden, die nur dafür geeignet sind, die Basis bei Verhandlungen zuungunsten eines zukünftigen, lebensfähigen Staat Palästina zu verändern. >>>

 
 

 
 

Professor Neve Gordon, der an der Ben Gurion-Universität lehrt, soll  Berufsverbot erhalten, weil er in einem Artikel in der Los Angeles Times zu einem Boykott gegen Israel aufgerufen hat.

Sicher ist dies ein problematischer Akt.

 

Es geht hier auch nicht darum das wir uns mit dem Boykott-Aufruf solidarisieren, sondern es geht um den Respekt der Meinungsfreiheit.

Neve Gordon braucht dringen internationale Unterstützung.

 

Den inkriminierten Text findet Ihr hier:

 

Der Appell zur Unterstützung kann hier unterzeichnet werden:

 

Grüße

Werner Ruf

 
 

Journalist Receives Death Threat for Talking About Israel

 
 

Aktuelle Sondermeldung - Broder erneut "platt gemacht" Unterstützer stellt die Spardose auf
Broder meinte in einem Interview:
Im übrigen klage ich ja nicht, ich werde verklagt, ich werde ab und zu verklagt von Leuten, die glauben, sie hätten eine Chance gegen mich. Ich bin in solchen Fällen sehr fair. Ich lass in der ersten Instanz ein bisschen gewinnen und in der zweiten mach ich sie platt. Das macht noch viel mehr Spaß.“  Zum ersten hatte er geklagt, zum zweiten ist er nun "platt" gemacht worden und andere haben den Spaß.

Im Prozess Henryk M. Broder./. Evelyn Hecht-Galinski (Pornoverfasser) hat das Oberlandesgericht Berlin die Berufung von Henryk M. Broder gegen das Urteil des Landgerichtes Berlin zurückgewiesen.
Das Urteil ist rechtskräftig. Kosten zu lasten des Klägers Henryk M. Broder.

Sonderseite:
Henryk M. Broder - Gerichte, Richter, Rechtsanwälte und die Rechtsprechung >>>
Sonderseite: Henryk M. Broder ./. Evelyn Hecht-Galinski >>>

 

 

POICA-Is Israel Drawing its Eastern Borders?  -  Is Israel moving to annex the isolated Palestinian lands in the Western Segregation Zone? - This is a question that has long  been debated and argued to know what the Israeli state intentions toward the isolated Palestinian lands within the isolated western Segregation Zone (the Palestinians' lands trapped between the route of the Segregation Wall and the 1949 Armistice Line (the Green Line). The Israelis have always claimed that their illegal construction of Walls and fences is for security purposes. On the ground, their actions say otherwise. The isolated Palestinian lands behind the Segregation Wall is 733 km square, and the Land Use / Land Cover analysis of the isolated lands clearly shows that Israel has planned the route of the Wall to make sure they snatch as much possible land from the occupied West bank territory with minimum existence for the Palestinians whom will be squeezed out on voluntarily manner as a result of systematic procedures that aim to push the Palestinians out, such as the checkpoints systems and access through the gates fixed along the route of the Wall to control Palestinian movements in and out of the isolated western Segregation Zone.

 


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.9.2009
 

 

Mauer. Ein Monolog - Von David Hare - Na schön. Dann wollen wir doch mal ernsthaft über die Sache nachdenken. Ich bitte Sie inständig: Stellen Sie sich das mal vor! Wie verzweifelt müssen diese Leute sein? Ein Land hat den Punkt erreicht, an dem 84 Prozent der Bevölkerung dafür sind, die Landesgrenzen mit einer Mauer zu sichern. Wann haben Sie das letzte Mal davon gehört, dass 84 Prozent eines Volkes sich über etwas einig waren? Und jetzt haben sich über vier Fünftel einer Nation - das ist doch eine unvorstellbare Zahl - für etwas entschieden, das man nur als bizarr bezeichnen kann. Die Berliner Mauer wurde gebaut, damit niemand raus konnte; die Mauer um Israel wird gebaut - so heißt es - damit niemand rein kann. Man könnte das als einen außergewöhnlichen Zustand bezeichnen; jedenfalls ist er nicht normal. Und das ist ein Wort, das man im Nahen Osten ständig hört: "Normal". Die Palästinenser fragen: "Wann werden wir endlich wieder ein normales Leben führen?" Und dasselbe fragen sich die Israelis. Der israelische Staat wurde 1948 gegründet und sollte vor allem ein ganz normales Land wie jedes andere sein. Und jetzt, 60 Jahre später, glaubt die Mehrheit der Israelis, dass ihr Land eine Mauer braucht. Nur dass sie es nicht Mauer nennen. Sie nennen es Zaun. Wörter werden zu Abzeichen; an ihnen kann man erkennen, auf welcher Seite jemand steht. Die Israelis sagen gader haŽharfrada, was "Separations-Zaun" bedeutet. Die Palästinenser haben eine etwas andere Bezeichnung. Sie nennen den Zaun jidar al-fasl al-Žunsuri, was soviel heißt wie "Rassentrennungs-Mauer". >>>

 
 

 


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.9.2009
 

 

Boykott als legitimes Mittel des Widerstandes - Erwiderung an Uri Avnery - Kim Petersen - Das Vorurteil kommt nicht immer mit hässlichem Gesicht einher. Das gilt auch für den Zionismus und Rassismus. Es ist durchaus möglich, daß Leute mit guten Absichten ein Vorurteil haben und – was schlimmer ist – entsprechend handeln. Uri Avnery ist ein Gegner der Brutalität, mit der Palästinenser behandelt werden. Er tritt für Frieden mit den Palästinensern ein. Aber er hat auch eine zionistische Vergangenheit. >>>

Re: Avnery vs. Gordon zum Israel-Boykott - Anis Hamadeh - In seinem Artikel "Tutus Gebet" antwortet Uri Avnery auf einen israelischen Boykottaufruf: "Die Sache mit dem Boykott kam diese Woche wieder zur Sprache, nachdem Dr. Neve Gordon in der Los Angeles Times einen Artikel geschrieben hatte, in dem er zu einem weltweiten Boykott Israels aufrief. Er bringt das Beispiel Südafrika, um zu zeigen, wie ein weltweiter Boykott Israel dazu zwingen kann, die Besatzung zu beenden, die er mit dem Apartheid-Regime verglich. (…) Avnery ist gegen einen Boykott und argumentiert, dass solche Sanktionen doch nur als antisemitisch aufgefasst würden >>>

Response to Uri Avnery`s `Tutu`s prayer` - Ran Greenstein - The answer is to develop a focused campaign that would clarify the link between `crime` and `punishment`: an initial focus on settlement as both Avnery and Gordon suggest is right, but should go beyond that. The goal of a boycott would not be to convince the Liebermans (an impossible task), but to create a critical mass of minority dissidents: even in SA the majority of whites were opposed to change or indifferent, and only a small but crucial minority got involved in the struggle

Tutus Gebet -  Uri Avnery - WIE SEHR  hat der Boykott Südafrikas tatsächlich dazu beigetragen, um das rassistische Regime zu stürzen? (…)  Die Sache mit dem Boykott kam diese Woche wieder zur Sprache, nachdem Dr. Neve Gordon in der Los Angeles Times einen Artikel geschrieben hatte, in dem er zu einem weltweiten Boykott Israels aufgerufen hatte. Er bringt das Beispiel Südafrika, um zu zeigen, wie  ein weltweiter Boykott Israel zwingen würde, die Besatzung zu beenden, die er mit dem Apartheid-Regime verglich. (…) Leider kann ich ihm dieses Mal nicht zustimmen – nicht bei dem Vergleich mit Südafrika und nicht bei der Wirksamkeit eines Boykottes gegen Israel. >>>

Apartheidstaat: Boykott Israel -  Neve Gordon - Die israelischen Zeitungen sind dieses Jahr voll zorniger Artikel über eine Aktion  eines internationalen Israel-Boykotts. Vom israelischen Filmfestival wurden Filme zurückgezogen. Leonard Cohen kam  unter Beschuss wegen seiner Entscheidung, in  Tel Aviv  aufzutreten, und Oxfam hat seine Verbindungen zu einer  berühmten britischen Schauspielerin abgebrochen, die auch die in den Siedlungen hergestellte Kosmetikartikel  unterstützt. Klar, die Kampagne, die geholfen hat, das Apartheidregime in Südafrika zu beenden, gewinnt rund um die Welt immer mehr Nachfolger.  >>>

Erzbishof Tutu: die Araber zahlen den Preis für die deutschen Verbrechen - Akiva Eldar >>>

 

 

Brennpunkt des Widerstands - Israelische Armee dringt in palästinensischen Ort ein und macht Gefangene - Karin Leukefeld - Erneut ist die israelische Armee (IDF) in den palästinensischen Ort Bil’in eingefallen und hat zwei Palästinenser verhaftet. Wie Abdullah Abu Rahama vom »Volkskomitee gegen die Mauer und den Siedlungsbau« mitteilte, waren in den frühen Morgenstunden am vergangenen Samstag rund 40 israelische Soldaten in zwei Wohnhäuser eingedrungen, wo sie Ashraf Mohammad Jamal Tofik Al-Khatib (29) und Hamru Hisham Bornat (24) festnahmen. Als Haitham Al-Khatib, der als Kameramann arbeitet, die Festnahme seines Bruders mit der Kamera dokumentieren wollte, wurde er gewaltsam vom Ort des Geschehens entfernt, geschlagen und bedroht, falls er nicht aufhöre zu filmen. Ausländische Friedensaktivisten, die den beiden Männern zu Hilfe eilen wollten, wurden ignoriert, geschubst oder mit Waffen bedroht. >>>

 

 

Elias Khoury, Hijab und Nakba: die israelische Belagerung reicht nicht, die Hamas verhängt ihre eigene Belagerung - (...) Als ob die Belagerung von außen nicht ausreichte, hat die Hamas-Regierung beschlossen, eine interne Belagerung namens Moral zu verhängen. Die Moral verkörpert sich nach dem Verständnis der Hamas-Führer im Hijab. Der Hijab bedeutet nicht nur, daß den Frauen eine Kopfbedeckung auferlegt wird, sie werden auch zum Tragen des schwarzen, wallenden „Scharia“-Gewands gezwungen. Sogar die Rechtsanwältinnen müssen diese Kleidung unter ihrer Robe tragen. Damit hört die Sache noch nicht auf. Es geht auch gegen lautes Lachen und Schaufensterpuppen und soweit, daß eine palästinensische Journalistin, die mit einer Hose und Bluse bekleidet am Strand war, gefragt wurde, wie sie alleine ohne Begleitung eines Verwandten schwimmen gehen kann. Bis jetzt bewegen wir uns im Rahmen des Erwartungsgemäßen, die Bedeckung der Männer jedoch ist etwas Neues. Ein Mann hat nicht das Recht, in Badehose zu baden, weil das seine Blöße zeigt. Auch das Internet wird als etwas angesehen, das überwacht werden muß. So weit - über die verbotenen Bücher und die Gruppen, die in bedrohlicher Manier auf den Märkten Gazas patroullieren und einer Religionspolizei ähneln, reden wir nicht. Die Beschlüsse zur Verschleierung Gazas haben zweierlei Bedeutung. Die erste Bedeutung ist sozio-kultureller Art und hängt damit zusammen wie die Muslimbrüder die Bedeutung der Tugend verstehen, mit ihrer Strenge und ihrer gebrochenen Beziehung zur Zeit. Sie wollen zur Vergangenheit zurückkehren. Das ist >>>

 

 

Sendung des Deutschlandfunk - Gefangen im eigenen Land - Bettina Marx: "Gaza - Bericht aus einem Land ohne Hoffnung", Zweitausendeins - Von Rupert Neudeck - Eingekeilt zwischen dem Mittelmeer, Ägypten und Israel liegt der Gazastreifen. Isoliert von der Außenwelt, denn die israelische Armee hat die Grenzen des Gazastreifens hermetisch abgeriegelt. Nur noch wenige Palästinenser dürfen ihr Land verlassen und ausländische Journalisten haben kaum Zugang. Bettina Marx ist es dennoch gelungen. Der Vorteil dieses Buches besteht darin, dass es nur beschreibt. Bettina Marx erzählt aus der Fülle eines engagierten Reporterlebens, was den Palästinensern geschieht, die im Gazastreifen überleben. (…) Die Autorin ist Judaistin, sie kennt sich aus in allen Fragen der Geschichte des jüdischen Volkes und der jüdischen Kultur. Sie ist nie zögerlich und ängstlich, sie beschreibt die Skandale, wie sie sind und wo sie sind: Ob das auf palästinensischer Seite die Korruption und Reichtumsgier der jeweiligen Elite ist, die Verantwortungslosigkeit der Hamas gegenüber der eigenen Bevölkerung oder aufseiten israelischer Politik, die seit Ben Gurion niemals auch nur versucht hat, die Gesellschaft der Palästinenser als Nachbarvolk zu akzeptieren - Bettina Marx zitiert die israelischen Zeugen, die vor der Demütigung warnen, die mit der Besatzung einhergeht.  >>>

Audio - ab Minute 23:15 -  Andruck 31.08.2009 Online-Version   MP3 | Flash

 

 

Buchvorstellung: "Feindbild Moslem" von Kay Sokolowsky  - Arne Hoffmann - Von dem Medienkritiker Kay Sokolowsky, der beispielsweise durch seine ebenso pointierte wie bissige Abrechnung mit Alice Schwarzer bekannt wurde, ist in den letzten Tagen das Buch Feindbild Moslem erschienen. Wie man es von diesem Autor erwarten durfte, handelt es sich dabei um eine ebenso scharfe wie wortgewaltige Analyse der Islamophobie in unserer Gesellschaft. Sokolowsky beginnt seine Analyse mit dem Kapitel "Die Angsthaber". Darin veranschaulicht er an dem derzeit wohl drastischsten Beispiel antimuslimischen Fremdenhasses, zu welchen Extremen die Islamophobie in unserer Gesellschaft bereits geführt hat: mit den verschiedensten Zitaten aus dem rechtsradikalen Hetzblog "Politically Incorrect". (…) In einer Passage stellt er sogar Ausschnitte aus redaktionellen PI-Beiträgen und Ausschnitte aus Hitlers "Mein Kampf" einander gegenüber, was erschreckend deutlich macht, wie schwer unterscheidbar beide voneinander sind. (…) Texte aus diesem Weblog dienen Sokolowsky aber auch zu einer treffenden Psychoanalyse des typischen Islamophoben: "Fanatisch wirkt er aus Gerüchten und Halbwahrheiten eine Tapisserie des Schreckens, die selten die Realität doch stets das Grauen abbildet, das der Ängstliche ohne handfesten Anlass empfindet. Sämtliche Mitteilungen aus der Wirklichkeit hingegen, die seiner Wahnvorstellung von der Welt widersprechen könnten, ignoriert der Ängstliche oder denunziert sie als 'Mainstream-Lügen'." >>>

 

 

Die geglückte Rückkehr - André Marty berichtet - Die geglückte Rückkehr - Heissa, die Rückkehr ist geglückt. Im Flugzeug geht’s gleich zur Sache: Der Herr vor mir kippt seinen Sitz direkt nach dem Absitzen nach hinten; da weiss man doch wieder einmal, weshalb Eco auch Holzklasse genannt wird. (…) In Tel Aviv dann der freudige Gang zur Post. Wobei, allenfalls erinnern Sie sich noch an das letztjährige Päckli – Drama; damals waren drei Päckli aus der Schweiz verschwunden, nachdem die israelische Poststelle mehrmals überfallen worden war – nein, nicht die Bösen Buben, sondern die Jungs und Mädels von der israelischen Post hatten meine drei Pakete damals kurzerhand vernichtet. Dieses Jahr, etwas vorsichtiger geworden, schickte die Redaktion bloss zwei Päckli, deklarierte artig, dass Bücher drin waren. Nun, hier die Kurzversion des Bücherkampfes >>>

 

 

Antideutsche bei Dortmunder Antifa-Demo unerwünscht » mein-parteibuch.com - Im Abgeordnetenbüro von Bodo Ramelow, dem Spitzenkandidat der Linkspartei in Thüringen sitzt mit Benjamin Krüger einer der wichtigsten Propagandisten der Antideutschen in der Linkspartei. Und die linke Bundestagsvize-Präsidentin Petra Pau gehört gar zu den Erstunterzeichnern der verlogenen Kriegsvorbereitungskampagne der Israel-Lobby Stop the Bomb. mehr >>>

 


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.8.2009
 

 

Religiöser Fundamentalismus in Israel -  Stephen Lendman - Im Buch „Jüdische Geschichte, jüdische Religion“ von Israel Shahak ( 1933 – 2001) wird behauptet, dass während im Westen der  islamische Fundamentalismus diffamiert wird,  vergleichbarer jüdischer Extremismus weithin ignoriert wird. Im Vorwort des Buches  von Shahak schrieb Edward Said: „ .. Shahaks Art die Wahrheit zu sagen, ist immer gründlich und kompromisslos . er versucht nicht, etwas zu verharmlosen, er bemüht sich nicht darum, die Wahrheit schmackhafter zu machen … Für Shahak ist töten Mord, ist töten Mord. Es ist  auch seine Art,  etwas zu wiederholen, was er betonen möchte. Er zeigt, dass die obskuren, peinlich genauen chauvinistischen Beschreibungen  gegen verschiedene unerwünscht andere im Judaismus   begründet liegt (wie in anderen monotheistischen Religionen).  Aber er geht noch weiter, um die Kontinuität zwischen jenen und der Art und Weise, wie Israel die Palästinenser, die Christen und  andere Nicht-Juden behandelt aufzuzeigen. Ein schreckliches Bild von Vorurteilen, Heuchelei und  religiöser Untoleranz kommt da zum Vorschein. Indem Shahak das Thema  ‚jüdischer Fundamentalismus in Israel’ aufnimmt, erklärt  er seinen um sich greifenden, zerstörerischen Einfluss auf die israelische Politik, das Militär und die Gesellschaft. Er stellt fest, dass wenn man deutsch /arisch mit jüdisch  und nicht-jüdisch für Juden  ersetzt, dann kann man leicht erkennen, wie eine Doktrin der Überlegenheit einen früheren Genozid möglich machte und jetzt einen neuen zulässt. Shahak  nannte alle Formen von  Bigotterie moralisch verwerflich und sagte: „Jede Form von Rassismus, Diskriminierung und Fremdenfeindlichkeit  wird  mächtiger und  hat politisch  mehr Einfluss, wenn es von der Gesellschaft wie selbstverständlich hingenommen wird … Für israelische Juden, so meint er, „habe Unterstützung von Demokratie und Menschenrechten keine Bedeutung oder sei  sogar schädlich und betrügerisch, wenn sie nicht mit Selbstkritik beginnt  und mit Unterstützung der Menschenrechte, wenn sie von der eigenen Gruppe verletzt werden. Jede Unterstützung der Menschenrechte  gegenüber Nicht-Juden, deren Rechte vom ‚jüdischen Staat’ verletzt worden sind,  ist genauso betrügerisch wie die Unterstützung von Menschenrechten durch  einen Stalinisten…" >>>                        Israel Shahak Archiv >>

Bild oben links: Rabbi Dov Lior, Vorsitzender des jüdisch rabbinischen Rates - "Eintausend nicht-jüdischer Leben seien keinen jüdischen Fingernagel wert.’"
Bild unten rechts: Rabbiner David Batsri - Er nannte die Araber ‚einen Schandfleck, Teufel, eine Katastrophe … Esel,  und wir müssen uns fragen, warum Gott sie nicht so geschaffen hat, dass sie auf allen Vieren gehen. Nun , die Antwort ist, dass sie  zum Bauen und Saubermachen benötigt werden.’

 
 

Predigt  der Rabbinerin Sarra Lev, Rabbis for Human Rights, in  Beit Jala im Rahmen der Friedenswoche Juli 2009: - Jeden Tag hört man von palästinensischem Land das von Israelis genommen wird. Jeden Tag hört man, dass Israelis den Palästinensern das Leben erschweren, und Palästinenser den Israelis. Sind nicht wir alle - Juden, Muslime, Christen, Palästinenser, Israelis, Amerikaner - jener Sünden schuldig von denen der Prophet Micha erzählt? Wir behandeln das Land auch wie einen Gott. Und wir kümmern uns mehr um das Land als um uns gegenseitig. Ich erinnere mich an eine der Demonstrationen gegen die Mauer bei denen ich teilgenommen habe. An diesem Tag kam ein Israeli an der Demonstration vorbei und fing an zu rufen „ihr wollt uns alle töten! Ihr seid Verräter! Ihr kümmert euch nicht einmal um eure eigenen Leute!". Er betrachtete uns Israelis, sah unsere Zuwendung zu den Palästinensern und erkannte ... nur einen Feind. Dann begann einer der Menschen, die mit mir standen und für Frieden demonstrierten, den Mann mit Beleidigungen zu überhäufen. Ich fühlte mich augenblicklich entmutigt. Der Demonstrant direkt neben mir betrachtete den schreienden Mann und sah ... nur einen Feind. Und so frage ich mich, wie lernen wir es uns gegenseitig als Freunde zu erkennen, als Personen für die wir Sorge tragen >>>

 
 

Ein wichtiger Faktor bei kolonialen Konflikten ist die Opposition von innen -  Michael Warschawski, AIC  -(…)  Der Rückzug aus Beirut 1982 und dann 1984 von fast allen libanesischen Gebieten  wurde von einer massiven israelischen Friedensbewegung aufgezwungen, die nach und nach die Unterstützung der Mehrheit der öffentlichen Meinung gewonnen hat. Dazu kam noch die Anerkennung der PLO durch die israelische Regierung und der Anfang  von Verhandlungen ( in Madrid, 1992), um die Besatzung zu beenden - es war die Folge einer Wandlung der israelischen öffentlichen Meinung. In beiden Fällen war jener Wandel der internen öffentlichen Meinung  wiederum die Folge von erfolgreichem Widerstand gegen die israelische Besatzung durch seine direkten Opfer, die Palästinenser, und seine Auswirkung auf die internationale politische Arena. Doch kann der Widerstand allein nicht gewinnen – egal wie stark seine Wirksamkeit ist – wenn nicht seine Forderungen an die Regierung von einem wesentlichen Teil der Kolonialgesellschaft  selbst  mit aufgezwungen wird, indem sie die Illusionen auswägt, die vom kolonialen Militär und der Verwaltung  und von jenem Teil des politischen Establishments, verbreitet wird, das jeden Preis für das fortgesetzte militärische Unterfangen zu zahlen bereit ist. Deshalb ist es so wichtig, eine politische Opposition innerhalb der kolonialen Gesellschaft aufzubauen, auch dann, wenn solch eine Bewegung anfänglich und manchmal für eine lange Zeit vom Mainstream isoliert ist, einschließlich   eines großen Teiles der demokratischen Gesellschaft. Früher oder später wird sich die öffentliche Meinung als Folge von (zu hohen) Kosten der Besatzung wandeln. Einer der größten Fehler einer Befreiungsbewegung ist, zu glauben, dass sie ihre Rechte erhält, wenn sie nur eine offene Hand zum Frieden hinhält: um den Feind zu überzeugen, ist  eine eiserne Faust  zusammen mit der offenen Hand nötig. Die Rolle anti-kolonialer Aktivisten innerhalb der israelischen Gesellschaft ist es, eben dieser genau die beiden Optionen zu zeigen:  zum einen der Preis, der für den Krieg und die Besatzung gezahlt werden muss und  zum andern die Vorteile, die Frieden und Versöhnung mit sich bringen. Eine politische Opposition innerhalb Israels ist auch noch aus einem zweiten Grund wichtig: es geht um die Zukunft unserer Kinder. >>>

 
 

Helft Bil'in

Israel ist entschlossen, den gewaltlosen Widerstand zu  brechen!

Das darf nicht gelingen!
Helfen Sie, den zivilen Druck auf die Bundes- und EU-Regierung zu erhöhen.
Die  von Israel praktizierte Politik der ethnischen Säuberungen durch Vertreibung (Ostjerusalem)  sowie durch zerstörerische Gewaltanschläge auf die Zivilbevölkerung in allen besetzten Gebieten Palästinas muss von Europa aus geächtet und mit Sanktionen abgestraft werden.

Helfen Sie mit, den Druck auf die hiesigen Parteien und Verbände zu erhöhen, um dem stillschweigenden Duldung der systematischen Missachtung des geltenden Internationalen Rechts Israels, ein Ende zu setzen.
Verbreiten Sie die Nachrichten aus Bil'in  - Es darf nicht gelingen Vernunft zu zerstören!

Abedallah Abu-Rahma schrieb >>>

 
 
 
 

 
 

 

 

The last refuge - Gideon Levy - Haaretz - Anyone who champions the struggle against the occupation is no less of a patriot than a soldier who shoots a bound Palestinian or a settler who plunders land and builds his house on it, in defiance of every law. They are giving Israel a far worse name than a lecturer who calls for a struggle against the occupation - just ask Israel`s critics. It is precisely the Gordons, those who fight from within, who are repairing slightly the horrific damage that has been done to Israel`s image in the past few years. They are proving to the world that despite everything Israel is not monolithic, that not all Israelis speak with the same voice, that not all Israelis are Liebermans or Kahanists, and that maybe Israel is, after all, a type of democracy with freedom of expression, at least for its Jewish citizens.

 


30
.8.2009
 

 

Erzbishof Tutu: die Araber zahlen den Preis für die deutschen Verbrechen - Akiva Eldar - „Die Lektion, die Israel aus dem Holocaust lernen muss, ist, dass es nie Sicherheit durch Zäune, Mauern, Waffen bekommen kann,“ sagte Erzbischof Emeritus Desmond Tutu aus Südafrika am Donnerstag zu Haaretz. Tutu kommentierte damit Ministerpräsident Netanyahus Statement in Deutschland: die Lektion aus dem Holocaust sei, dass Israel sich  immer selbst verteidigen müsse. Er sagte außerdem: „In Südafrika versuchte man Sicherheit mit Hilfe von Waffen zu bekommen. So bekam man sie nicht. Man erhielt die Sicherheit erst, als die Menschenrechte aller anerkannt und respektiert wurden.“ Der Friedensnobelpreisträger sprach in Jerusalem zu Haaretz, während die Organisation The Elders durch Israel und die besetzten Gebiete reiste. Er sagte, der Westen verzehrt sich wegen des Holocaust vor Schuld und Bedauern gegenüber Israel – und tut damit das Richtige.  „Doch wer muss die Strafe bezahlen? Die Strafe wird von den Arabern, von den Palästinensern bezahlt. Ich traf einmal einen deutschen Gesandten, der sagte, Deutschland macht sich zweier Straftaten schuldig:  das eine ist das, was es gegenüber den Juden tat – und nun das Leiden der Palästinenser“.  >>>

 
 

Apartheidstaat: Boykott Israel -  Neve Gordon - Die israelischen Zeitungen sind dieses Jahr voll zorniger Artikel über eine Aktion  eines internationalen Israel-Boykotts. Vom israelischen Filmfestival wurden Filme zurückgezogen. Leonard Cohen kam  unter Beschuss wegen seiner Entscheidung, in  Tel Aviv  aufzutreten, und Oxfam hat seine Verbindungen zu einer  berühmten britischen Schauspielerin abgebrochen, die auch die in den Siedlungen hergestellte Kosmetikartikel  unterstützt. Klar, die Kampagne, die geholfen hat, das Apartheidregime in Südafrika zu beenden, gewinnt rund um die Welt immer mehr Nachfolger. Es ist nicht überraschend, viele Israelis – auch Peaceniks – unterschreiben dies nicht. Ein globaler Boykott bringt unvermeidlich Schuldzuweisungen  mit sich – besonders die des Antisemitismus. Es kommen auch Fragen auf wegen doppelter Moral (warum nicht China boykottieren wegen seiner ungeheuerlichen Menschenrechtsverletzungen?) und die scheinbar widersprüchliche Position, einen Boykott gegen die eigene Nation gut zu heißen. Es ist tatsächlich keine einfache Sache für mich als israelischer Bürger, ausländische Regierungen, regionale Behörden, internationale soziale Bewegungen, kirchliche Organisationen,  Vereine und Bürger aufzurufen, die Zusammenarbeit mit Israel zu suspendieren. >>>

 
 

Tutus Gebet -  Uri Avnery - WIE SEHR  hat der Boykott Südafrikas tatsächlich dazu beigetragen, um das rassistische Regime zu stürzen? In dieser Woche sprach ich mit Desmond Tutu über diese Frage, die mich schon seit langem bewegt. Keiner ist kompetenter, diese Frage zu beantworten, als er. Tutu, der südafrikanisch anglikanische Erzbischof und Friedensnobelpreisträger, war einer der Verantwortlichen für den Kampf gegen die Apartheid und später der Vorsitzende der „Wahrheits- und Versöhnungskommission“, die die Verbrechen des Regimes untersuchten. In der vergangenen Woche besuchte er Israel mit den „Elders“, einer Organisation älterer Staatmänner aus aller Welt, die von Nelson Mandela gegründet wurde. Die Sache mit dem Boykott kam diese Woche wieder zur Sprache, nachdem Dr. Neve Gordon in der Los Angeles Times einen Artikel geschrieben hatte, in dem er zu einem weltweiten Boykott Israels aufgerufen hatte. Er bringt das Beispiel Südafrika, um zu zeigen, wie  ein weltweiter Boykott Israel zwingen würde, die Besatzung zu beenden, die er mit dem Apartheid-Regime verglich. Ich habe  Neve Gordon seit vielen Jahren gekannt und geschätzt. Bevor er  Dozent an der Ben-Gurion-Universität in Beersheba wurde, organisierte er viele Demonstrationen gegen die Trennungsmauer im Jerusalemer Raum. An vielen von ihnen nahm auch ich  teil. Leider kann ich ihm dieses Mal nicht zustimmen – nicht bei dem Vergleich mit Südafrika und nicht bei der Wirksamkeit eines Boykottes gegen Israel. >>>

 
 
 
 


Boycotted by activists, the Israeli company AHAVA is backed by one of Israel's most powerful families

 

 

The last refuge - Gideon Levy - Haaretz - Anyone who champions the struggle against the occupation is no less of a patriot than a soldier who shoots a bound Palestinian or a settler who plunders land and builds his house on it, in defiance of every law. They are giving Israel a far worse name than a lecturer who calls for a struggle against the occupation - just ask Israel`s critics. It is precisely the Gordons, those who fight from within, who are repairing slightly the horrific damage that has been done to Israel`s image in the past few years. They are proving to the world that despite everything Israel is not monolithic, that not all Israelis speak with the same voice, that not all Israelis are Liebermans or Kahanists, and that maybe Israel is, after all, a type of democracy with freedom of expression, at least for its Jewish citizens.

 


29
.8.2009
 

 

Die Wahrheit wie einen Mantel hinhalten - Der israelische Premierminister Netanyahu in Deutschland - Johannes Zang - Benjamin Netanyahu, der in Israel nur Bibi heißt, kennt den Schmerz. Sein Bruder Yonatan kam ums Leben, als er seinerzeit mit seiner Einheit die Geiseln der Volksfront zur Befreiung Palästinas in Uganda befreien wollte. Diese Erfahrung mag ihn zu einem Mann der harten Linie gemacht haben. Aber kennt der Premier auch den Schmerz des palästinensischen Volkes?

Seine Taten und Worte sprechen eine andere Sprache. Netanyahu scheint das Ausmaß der mittlerweile 42 Jahre alten israelischen Militärbesatzung gar nicht bewusst zu sein. Diese heißt nicht nur: ein Armeejeep kann jederzeit durch Bethlehem fahren, ein Soldat einem Palästinenser die Weiterfahrt verbieten oder die Armee eine Ausgangssperre über ein Dorf verhängen. Besatzung ist mehr. Sie ist sichtbar, unsichtbar und immer unberechenbar. Sichtbar, das ist der blutige Kampf gegen die Besatzung – mit Toten und Verletzten, seelischen und körperlichen Krüppeln auf beiden Seiten. Da ist die sichtbare unblutige Besatzung – mit Kontrollpunkten und Straßensperren, mit Landenteignung und Siedlungsbau, und mit dem System der Passierscheine. Zum Dritten gibt es die unsichtbare und unblutige – dazu gehört das Zurückhalten von Steuereinnahmen, die Lähmung des Bankenverkehrs, das Nein zu Familienzusammenführungen zwischen Palästinensern und ihren ausländischen Partnern, Verbannung und der Entzug des Ausweises. Das ist vielen Israelis nicht bewusst oder sie möchten es gar nicht wissen. Der israelische Journalist Gideon Levy sagt: „Die israelische Gesellschaft ist im Koma, im Zustand der moralischen Gleichgültigkeit.”

Immerhin hat Angela Merkel nach dem Vorstoß von US-Präsident Obama Mut gefasst, den völkerrechtswidrigen Siedlungsbau anzusprechen. Doch das ist nur die Spitze des Eisberges. Es ist allerhöchste Zeit, unserem Freund Israel die Wahrheit wie einen Mantel so hinzuhalten, daß er hineinschlüpfen kann. Allzu lange haben wir ihm nach dem Mund geredet. Wofür nicht nur Israelis und Palästinenser bluten mußten. Es ist höchste Zeit, Israel zu bremsen. Denn die israelische Politik zerstört nicht nur die Grundlagen eines palästinensischen Staates, sie ist auch selbstzerstörerisch.       Bild Ben Heine

 
 

Pictures from MachsomWatch, an organization of peace activist Israeli women, that every morning and afternoon, go out to some 30 checkpoints within the West Bank and on the seam-line between Israel...



This is the first of 5 short episodes showing the actual situation of Palestine. The purpose of those videos is to arise international awareness about the prison like closure of Palestine. Palestine need the internationals action and help to break the inhuman and illegal siege imposed by Israel.

 
 

Tutu to Haaretz: Arabs paying the price of the Holocaust - Akiva Eldar - "The lesson that Israel must learn from the Holocaust is that it can never get security through fences, walls and guns," Archbishop Emeritus Desmond Tutu of South Africa told Haaretz Thursday. Commenting on Prime Minister Benjamin Netanyahu's statement in Germany Thursday that the lesson of the Holocaust is that Israel should always defend itself, Tutu noted that "in South Africa, they tried to get security from the barrel of a gun. They never got it. They got security when the human rights of all were recognized and respected." The Nobel Prize laureate spoke to Haaretz in Jerusalem as the organization The Elders concluded its tour of Israel and the West Bank. He said the West was consumed with guilt and regret toward Israel because of the Holocaust, "as it should be." "But who pays the penance? The penance is being paid by the Arabs, by the Palestinians. I once met a German ambassador who said Germany is guilty of two wrongs. One was what they did to the Jews. And now the suffering of the Palestinians." >>>

 
 

 
 

 
 

 


28
.8.2009
 

 

Merkel und Netanjahu kündigen härteres Vorgehen gegen Teheran an - Rüdiger Göbel - Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu ist bei seinem Deutschlandbesuch am Donnerstag von Kanzlerin Angela Merkel (CDU), Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) und Bild-Chefredakeur Kai Diekmann empfangen worden. Die damit verbundenen Pressetermine nutzte der Rechtsaußenpolitiker, um sein Land bezüglich der Palästina-Frage als friedens- und verhandlungsbereit darzustellen und weiter Stimmung gegen Iran zu machen. Im Springer-Hochhaus rief Netanjahu nach der Entgegennahme der Orginalpläne des Vernichtungslagers Auschwitz zum »entschlossenen Handeln« gegen die »Feinde Israels« auf. >>>

Wolfgang Gehrcke: Bundesregierung muss sich mehr für Friedensprozess in Nahost engagieren - "Die bisherige Politik des israelischen Premierministers Netanjahu gibt keinen Anlass zur Hoffnung >>>

Friedenshindernis - Netanjahu über jede Kritik »erhaben« - Werner Pirker - Mehr als eine sanfte Ermahnung, den Siedlungsbau in den besetzten Gebieten nicht weiter fortzusetzen, mußte sich Israels schwer rechtslastiger Premier in Berlin nicht anhören. Doch auch dieser Forderung fehlt der nötige Nachdruck. Daß Bundeskanzlerin Merkel von den Israelis mehr Kompromißbereitschaft wünscht, hat Netanjahu sicher nicht in Verlegenheit gebracht. Er versteht sich auf die Präsentation von Kompromissen, welche die legitimen Ansprüche der Palästinenser immer weiter nach unten drücken. >>>

Höfliche Worthülsen - Israel widersetzt sich hartnäckig dem Stopp des Siedlungsbaus - Karin Leukefeld - Hartnäckig widersetzt sich der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu allen Aufrufen, den illegalen Siedlungsbau in den besetzten palästinensischen Gebieten einzustellen. Statt dessen präsentiert er eine Vision von Frieden, die historische Tatsachen, internationale Verträge und UN-Resolutionen auf den Kopf stellt. Nicht der israelische Siedlungsbau sei Teil der Ursache des Konflikts mit den Palästinensern, sondern sein Ergebnis, so die Sicht Netanjahus.  >>>

 
 

"Netanjahu besteht immer auf einer Gegenleistung" - Moshe Zimmermann im Gespräch mit Hanns Ostermann - Moshe Zimmermann, Direktor des Instituts für Deutsche Geschichte an der Universität Jerusalem, sieht Deutschland in der Pflicht, Druck auf Israels Premierminister Benjamin Netanjahu auszuüben. Bundeskanzlerin Angela Merkel müsse deutliche Fragen zu Israels Siedlungspolitik stellen. (…) Gerade aus historischen Gründen sollte Deutschland etwas aktiver werden. Also wenn es um Israel geht, die eine Besatzungsmacht geworden ist, wenn es Ungerechtigkeiten gibt, die vor allem gegenüber den Palästinensern zum Ausdruck kommen, wenn da eine Auseinandersetzung ist, die zu einem Krieg führen kann, dann müsste eigentlich Deutschland genauso wie ganz Europa auch zu dieser politischen Tatsache Stellung nehmen. Man muss etwas mutiger werden. Man kann sich nicht hinter dieser Geschichte verstecken >>>

Audio Link- Interview mit Moshe Zimmermann >>>

 
 

Video: Barack Obama has made it clear it opposes the ongoing building of Jewish settlements, yet Israel continues to build them, in clear contravention of international law.

 
 

Israel-USA: Unterwerfung gefordert - Knut Mellenthin - Für manche ist es »das schwerste Zerwürfnis innerhalb eines Jahrzehnts« oder sind es sogar »die schlimmsten öffentlichen Spannungen zwischen Israel und seinem engsten Verbündeten in fast zwei Jahrzehnten«, wie es in der israelischen Tageszeitung Haaretz vom 28. Juli heißt. Gemeint sind die Meinungsverschiedenheiten zwischen den Regierungen der USA und Israels über die Siedlungspolitik in den besetzten palästinensischen Gebieten. Die erste Angabe spielt auf die frühere Amtszeit Benjamin Netanjahus als Premierminister an, die zwischen Mai 1996 und Mai 1999 lag. Sein Gegenspieler war damals der demokratische US-Präsident William Clinton. Die längere Zeitspanne bezieht sich auf den Republikaner George H. W. Bush, der von 1989 bis 1993 Präsident der USA war. Auf israelischer Seite stand ihm der Rechtsextremist Yitzhak Schamir gegenüber. Bush senior stritt sich mit Schamir sehr hart über Israels Vorgehen in den besetzten Gebieten und versuchte sogar, finanzielle Hebel einzusetzen, um die Gründung und Expansion jüdischer Siedlungen einzudämmen. Er scheiterte aber letzten Endes an der Kongreßmehrheit, die sich unter dem Einfluß der zionistischen Lobby traditionell und reflexartig jeder Druckausübung auf Israel widersetzt. >>>

 

 

Marwan Barghouti: Schluss mit Bitten und Betteln - Brutaler Terrorist und unbeirrbarer Widerstandskämpfer - wird Marwan Barghouti bald auch ein palästinensischer Mandela? - Johannes Zang - Am 22. Juli 1946 brachten sechs als arabische Arbeiter verkleidete jüdische Irgun-Kämpfer Milchkannen voller Sprengstoff ins King-David-Hotel von Jerusalem. Als ein britischer Offizier auf den Flur trat, wurde er ebenso wie ein herbeieilender Polizist niedergeschossen. Um 12.37 Uhr detonierten 350 Kilogramm Dynamit und zerstörten den Südflügel des Hauses. 91 Opfer waren zu beklagen - Briten, Araber, Juden. Ein Anschlag von Freiheitskämpfern oder Terroristen? Gern erinnern israelische Friedensaktivisten mit Blick auf den Unabhängigkeitskampf der Palästinenser heute an diese Aktion gegen die britische Mandatsherrschaft, der nach offizieller Lesart im heutigen Israel kein Terrorakt war. Nur, wo genau wird aus Gewalt und Terror Freiheitskampf? >>>

 
 

Israeli occupation a 'sin against God' says global churches' leader - Peter Kenny and Stephen Brown -  The general secretary of the World Council of Churches has said that Israel's occupation of Palestinian territories should be declared a "sin against God". "Occupation along with the concomitant humiliation of a whole people for over six decades constitutes not just economic and political crimes but, like anti-Semitism, it is a sin against God," said WCC general secretary the Rev. Samuel Kobia, in a report on 26 August to a meeting of the church grouping's main governing body, its central committee. He noted that at its founding assembly in Amsterdam in 1948, the WCC has declared that anti-Semitism is a "sin against God". Kobia said, "Are we ready to say that occupation is also a sin against God?" >>>

 

 

The shape of things to come? - Stephen Walt - Foreign Policy - I have three comments. First, as Richard Silverstein points out in his own blog, neither President Carmi nor her spokesperson seem to understand what academic freedom is all about. The tenure system and the principle of academic freedom exists for one main reason: to permit academics to say what they think without fear of retribution (provided, of course, that they aren`t advocating a violent crime or some equally heinous act). Reasonable people can take issue with what Gordon wrote, of course, but nothing he said is even remotely near the boundaries of acceptable discourse in a democracy that values free speech and academic freedom. I`m not quarreling with President Carmi`s right to disagree with Gordon; I`m just saying that her statements are at odds with the core principle of academic freedom, a principle that senior academic administrators are supposed to defend.

 

 

Neve Gordon and the Boycott of Israel  - The Last Refuge - Gideon Levy - The timing of the mini-maelstrom over an opinion piece by Neve Gordon, who teaches politics and government at Be'er Sheva's Ben-Gurion University, calling for a boycott of Israel, was somewhat grotesque. Hardly have the throats dried of those calling for his dismissal, for his citizenship to be revoked, for his expulsion and, if all else fails, his stoning, when another petition has surfaced on the Internet, this one calling for a boycott of Ikea. A bad article on the back page of a Swedish tabloid is enough to produce a call here for a consumer boycott to which thousands sign their names. Turkey has barely recovered from the boycott that our package tourers imposed on it because its prime minister had the gall to attack our president, and already we are cruising toward our next boycott target. It's our right. >>>

 


27
.8.2009
 

 

Der Mann mit dem Kopftuch - Vor 80 Jahren wurde der legendäre PLO-Führer Yassir Arafat geboren - Karin Leukefeld - Das Geburtsdatum ist unklar, der Geburtsort auch. Es war auf jeden Fall im August 1929, als Mohammed Abed Rahman Ra’uf al-Qudwa al-Husseini Arafat, besser bekannt als Yassir Arafat, das Licht der Welt erblickte. >>> 

 

Zum Netanjahu-Besuch - Am heutigen Donnerstag empfängt Bundeskanzlerin Angela Merkel den israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu. Dabei soll sie sich für die Freilassung aller Palästinenser aus Bilin im Westjordanland einsetzen, die von der israelischen Armee inhaftiert worden sind. Das fordern neben vielen Einzelpersonen die Ärzteorganisation IPPNW, pax christi und die AG Globalisierung und Krieg von ATTAC Deutschland: Seit fast fünf Jahren demonstrieren Palästinenser, Israelis und internationale Aktivisten in Bilin, Nilin und anderen besetzten Ortschaften der Westbank gewaltfrei gegen den Bau der Mauer auf dem Gebiet ihrer Dörfer. Sie fordern die vollständige Rückgabe der Ländereien, die von Israel in Mißachtung aller internationalen Verpflichtungen und in Verstoß gegen die Menschenrechte annektiert worden sind. In den vergangenen Monaten hat die israelische Armee zunehmend Demonstranten inhaftiert und entführt. Mohammed Khatib vom Bürgerkomitee Bilin ist (unter Auflagen) wieder auf freiem Fuß – aber 19 Palästinenser sind immer noch inhaftiert. >>>

 

 

Pressemitteilung der IPPNW (Deutschland)  www.ippnw.de - Berlin, 26. 08. 2009  - Freilassung inhaftierter Palästinenser aus Bil’in gefordert  - Am Donnerstag (27. August 2009) empfängt Bundeskanzlerin Angela Merkel den israelischen Premierminister Benjamin Netanyahu. Dabei soll sie sich für die Freilassung aller Palästinenser aus Bil´in auf der West-Bank einzusetzen, die von der israelischen Armee inhaftiert worden sind. Das fordern neben vielen Einzelpersonen die IPPNW, pax christi und die AG Globalisierung und Krieg von attac Deutschland von der Bundeskanzlerin.  
 
Seit fast fünf Jahren demonstrieren Palästinenser, Israelis und internationale Aktivisten in Bil’in, Nil’in und anderen besetzten Ortschaften der West-Bank gewaltfrei gegen den Bau der Mauer auf dem Gebiet ihrer Dörfer. Sie fordern die vollständige Rückgabe der Ländereien, die von Israel in Missachtung aller internationalen Verpflichtungen und in Verstoß gegen die Menschenrechte annektiert worden sind.  
 
In den vergangenen Monaten hat die israelische Armee zunehmend Demonstranten inhaftiert und entführt. Mohammed Khatib vom Bürgerkomitee Bil’in ist (unter Auflagen) wieder auf freiem Fuß – aber 19 Palästinenser sind immer noch inhaftiert. In der Nacht zum 20.08 wurde ein anderes Mitglied des Bürgerkomitees gegen die Mauer, Mohammad Abu Rahma verhaftet. Er ist zugleich stellvertretender Vorsitzender des Gemeinderates. Im vergangenen Dezember wurde das Bürgerkomitee von Bil’in (Bil’in Popular Committee) mit der Menschenrechtsmedaille 2008 der Internationalen Liga für Menschenrechte in Deutschland geehrt. 
 
Aus Anlass des Staatsbesuches wird die Forderung nach einer neuen Nahostpolitik an die Bundeskanzlerin bekräftigt, die sich am Völkerrecht orientiert und sich ernsthaft um einen dauerhaften Frieden zwischen den beiden Völkern bemüht. So heißt es in einer von pax christi und IPPNW vorgelegten Erklärung:  
 
„Insbesondere fordern wir die Bundesregierung auf, 
· die Aufhebung der Blockade des Gazastreifens und das Ende der Besetzung des Westjordanlandes, Ostjerusalems und Gazas zu einem vordringlichen Ziel der deutschen Nahostpolitik zu machen, 
· den Abbau der völkerrechtswidrigen Sperranlagen, Siedlungen und Checkpoints auf palästinensischem Gebiet im Westjordanland zu verlangen, 
· bei der Beurteilung des Konflikte für beide Seiten  gleiche Maßstäbe anzulegen: gleiche Sicherheit, gleiche  Selbstbestimmung, gleiche Freizügigkeit, 
· die gewählten Vertreter des palästinensischen Volkes anzuerkennen und mit ihnen zu verhandeln, auch wenn ihre politischen Vorstellungen nicht geteilt werden, 
· sich für die Freilassung der politischen Gefangenen, darunter gewählte Parlamentarier, einzusetzen. 
· keine Waffen in die Konfliktregion zu liefern.“ 
 
Die Solidaritätspetition findet sich unter:
http://www.ipetitions.com/petition/bilin/?e

 

 

Sabine Schiffer/Constantin Wagner, Antisemitismus und Islamophobie – ein Vergleich - Rezension von Dr. Ludwig Watzal - In der Bundesrepublik Deutschland wird von in die Jahre gekommenen „Intellektuellen“, dubiosen Figuren, die sich „Journalisten“ nennen, und christlichen Fundamentalisten sowie obskuren Websites, die zum Teil anonym agitieren (Lizas Welt), eine Dämonisierung des Islam und ihrer Gläubigen betrieben, welche unter anderem Vorzeichen die längst vergangen geglaubten dunklen Zeiten wieder zum Leben erwecken. Die Vorbereitung von Fremdenhass und Rassismus, das Schüren von Ressentiments und die Stigmatisierung des Anderen und vermeintlich Fremden als „anders“ war schon immer die Vorstufe zur Hölle. Dass dieses Islam-Bashing nach einem ähnlichen Muster abläuft wie weiland die Dämonisierung der Juden in Deutschland und von israelischen und US-amerikanischen Parteigängern sowie zum Neokonservativismus konvertierten Salonlinken und Linksextremisten betrieben wird, macht das Besondere dieser Melange aus. >>>

Blog: BETWEEN THE LINES - LUDWIG WATZAL >>>

 

 

Felicia Langer über die israelische Besatzungspolitik - 7 Videos

die anderen Videos >>>

Felicia Langer, die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes und die Jagd auf sie.
Die Verleihung
Die Verleihung - Fotos
Reaktionen
Die Jäger 2009
Jagdaktion - Chronologie- 2009
Jagdaktion 2009 -Die Jäger - Belege
Chronologie - Jagdaktion - 2007

 

 

Palestinians in Israel fight to reclaim Beersheva's Great Mosque - Jonathan Cook - The municipality of Beersheva, is finishing repairs of the city's long-neglected and unused Great Mosque, built more than 100 years ago; but not to restore it to its former glory as a place of worship. It wants to convert it into a museum. >>>

 


26
.8.2009
 

 

Erneut Empörung über Lieberman - Außenminister will ultraorthodoxe Juden und arabische Israelis Zugang zu Diplomatenausbildung versperren - Tel Aviv - Israels ultrarechter Außenminister Avigdor Lieberman hat mit einem neuen Anforderungsprofil für künftige Diplomaten einen Sturm der Entrüstung im eigenen Land ausgelöst. Nach seinen Plänen sollen nur noch jene Israelis an der Diplomatenausbildung teilnehmen können, die aktiven Wehrdienst oder Wehrersatzdienst geleistet haben. Als Folge könnten beispielsweise weder arabische Israelis und strengreligiöse Juden, die vom Wehrdienst freigestellt sind, noch ausgemusterte Personen in die Diplomatenlaufbahn eintreten. Die israelische Tageszeitung "Yedioth Ahronoth" zitierte am Dienstag den arabischen Knesset-Abgeordneten Taleb al-Sana, der von einer "miesen und rassistischen" Entscheidung sprach. >>>                      Israel: Lieberman sorgt wieder für Wirbel >>>

 
 

Vom Soldaten zum Menschenrechtler - In Hebron – einer Stadt voller Hass – setzt sich Ilan Fathi für das Recht der Palästinenser ein - Nissrine Messaoudi, Hebron - Hebron ist eine geschichtsträchtige Stadt. Sie war einst die heilige Stadt der Urväter Abraham, Isaac und Jacob. Heilig sowohl für Juden als auch für Muslime. Doch vom Glanz der Vergangenheit ist nicht viel übrig geblieben. Seit Jahren verübt Israel, in der größten Stadt der West Bank, an Palästinensern Verbrechen gegen die Menschlichkeit. »Hebron ist mit nichts zu vergleichen. Die meisten Israelis wissen nicht, was hier vor sich geht, und wollen es auch nicht wissen«, erklärt uns – einer von Medico International eingeladenen Journalistendelegation – Ilan Fathi von »Breaking the Silence«. Eine Partnerorganisation von Medico International, die von ehemaligen israelischen Soldaten gegründet worden ist. Sie wollen das Schweigen über Menschenrechtsverletzungen während ihres Militärdienstes brechen >>>