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Das Palästina Portal

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Archiv - Aktuelle Link- und Denktipps -
 - Seite 78
 


20.10.2009
 

 

Der Gerichtshof zeigt keine Sympathie -  Nurit Peled Elhanan - Am Mittwoch trafen wir uns – Mitglieder von ‚Kämpfern für den Frieden’, Frauen von Machsom Watch, Forum der trauernden Familien und der Schriftsteller David Grossman – um an einer Anhörung im Obersten Gerichtshof teilzunehmen, bei der es auf Grund von fehlenden Beweisen bei der Untersuchungsakte zur Tötung der 10jährigen Abir Aramin vor drei Jahren ging. Die Anhörung sollte zunächst um 11 Uhr beginnen, wurde dann auf 9 Uhr verlegt, schließlich auf 10   bzw. auf 1 Uhr und begann um zwei Uhr. Journalisten rannten im Korridor hin und her. (Wer starb? Ein kleines Mädchen? Wirklich? Entschuldigen Sie Herr .., starb Ihre kleine Tochter? Ja! Dann sind sie Bassam Aramin? Nein, Ich bin Rani Elhanan. Oh Entschuldigung! Wo ist dann dieser Aramin? Und wer sind Sie? Wir kommen von Machsom Watch. Von welchem Checkpoint? Was tun Sie dann hier? Und wer sind Sie? Ich bin ein Freund. Von diesen Palästinensern? Ja. Wie kommt das? Wie kann das sein? Darf ich Sie interviewen? Hatten sie eine Tochter , die starb? Wirklich? Wann? Wie? Wie heißt die?  Und nach all dem sind Sie auf ihrer Seite?  Doch am Ende des Tages gab es in keiner israelischen Zeitung ein Bericht über das, was geschehen war. >>>                                                          

Israeli High Court of Justice against Bassam Aramin - The court does not sympathize - Nurit Peled Elhanan>>>

 
 

A Tragically Bad and Unsustainable Idea  - Zionism: an Anti-Semite's Dream?  - John V. Whitbeck - In a commentary published in the Arab News (Jeddah) on October 17, the British journalist Neil Berry focuses on a reality which is rarely mentioned in polite society: that Zionism is, and has always been, an anti-Semite's dream come true, offering the hope that one's own country's Jews can be induced to leave and move elsewhere. Berry writes: "The imperious British statesman, A.J. Balfour, who gave his name to the declaration, was an earnest supporter of the 1905 Alien Act, which was specifically designed to stem the inflow into Britain of Jews who were fleeing from persecution in czarist Russia. A century ago, immigrant Jews were seen by many, much as Muslims are now, as subversive intruders menacing the British way of life.... Zionism and anti-Semitism became inextricably bound up with one another." >>>>

 
 

Despite being heavily criticised by Israel, the Goldstone report on the Gaza war was adopted by the UN Human Rights Council this weekend. Can Palestinians or Israelis meet the recommendations of the report to the satisfaction of the UN or will the international community have to intervene?

 


17.10.2009
 

 

Im Orwellschen Zeitalter angekommen
Oder Gedanken zum Friedensnobelpreis 2009
Ellen Rohlf - Oktober 2009

Nun sind wir tatsächlich im Orwellschen Zeitalter angekommen
Nun ist Krieg zum Frieden avanciert
Und Sklaverei zur Freiheit
Und Diktatur zur Demokratie
Und Lügen sollen  Wahrheit sein
Sicherheit wird zum Staatsterrorismus
Die sog. „sauberen Waffen“ sind  blutbeschmiert.

 Die „moralischste Armee“ begeht bedenkenlos Kriegsverbrechen
Von Ethikern und Gottesdienern angetrieben
Man fragt sich nur wo?
Dort wo ein Massenmörder als Heiliger verehrt
Wo Kriegstreiber zu Friedensfürsten hochstilisiert
Wo Rassismus kein Thema ist, aber alles bestimmt*

 Oder wo Verhungernde auf „Diät“ gesetzt werden
Und Diebstahl ( von Land) völlig rechtens ist
wo  das Morden von Kindern Kollateralschäden genannt wird
Wo Umweltschutz mit Landzerstörung und Raubbau verwechselt

Wo Wasser nur für die einen in Hülle und Fülle vorhanden ist
Die anderen für zu wenig schwer kontaminiertes H2O danke sagen müssen –

 Wo Ignoranz  zur Stärke mutiert
Frechheit  mit Höflichkeit gleichgesetzt
Wo Maulhelden und Intriganten hofiert
Und Gerechte mit Rufmord bedroht
Gerechtigkeit  - selbst bei vielen Juristen - ein Fremd-
Und Menschlichkeit  ein unbekanntes Wort ist.

Die Welt steht Kopf …. Welch ein Wahnsinn!
Wenn dem Friedensnobelpreis nicht bald Taten folgen
Wird aus keimender Hoffnung
entsetzliche Verzweiflung
Und der Menschheit steht eine Zukunft bevor
wie wir sie uns in schlimmsten Träumen nicht vorstellen können ….
Sog. ethnische Säuberungen, Genozide, Gazakriege
 nehmen sich dagegen wie harmlose Kinderspiele aus
 

 Denn  gewisse Teile der Menschheit
Haben die Vernunft verloren
und es in ihrer Arroganz, Selbstgerechtigkeit
und eingebildeter Gottgleichheit
sehr weit,  zu-u-u weit gebracht …
Dann heißt es nicht mehr nur „Vae Victis!“
Sondern Vae Humanitatis in mundo toto!
(Wehe der Menschheit weltweit …)
 

 Ja, selbst Orwell käme nicht aus dem Staunen heraus … .
Falls es überhaupt noch etwas zum Staunen gibt …
 

 *nur ein Beispiel: Rabbi Yacov Perm sagte 1994 nach dem Massaker in  Hebron:
„eine Million Araber sind nicht so viel wert, wie ein jüdischer Fingernagel“

 

 
 

Nobelpreisträgerin Ada Yonath: Israel sollte alle Terroristen entlassen - Professorin Ada Yonath, die letzte Woche davon informiert wurde, dass sie  die 9. israelische Nobelpreisträgerin für ihre Arbeit in Chemie ist, machte am Samstag  zu etwas völlig anderem eine Bemerkung: Israel solle alle palästinensischen Gefangenen entlassen, ohne Rücksicht, ob es Teil eines Deals zur Freilassung des  gekidnappten IDF-Soldaten Gilad Shalit ist. „Mir ist nicht klar, warum wir diese palästinensischen Terroristen, oder was wir Terroristen nennen,   noch festhalten, statt jeden, der von Anfang an in unsern Gefängnissen sitzt, frei zu lassen. Und zwar ohne Verbindung zu einem Handel für Shalit“, sagte Yonath während eines Interviews mit dem Armee-Radio. Yonath  fuhr fort, die Motivation hinter dem Terrorismus zu analysieren und  stellte fest, dass das Gefangenhalten von Palästinensern für längere Zeit der israelischen Sicherheit nicht dienlich ist, sondern die Bedrohungen nur verstärken. >>>

 
 

Der Olivenhain, den es hier einmal  gab - Gideon Levy - Wirf einen Blick auf das Foto  dieser Seite. Der Baumstumpf eines Olivenbaumes ist von einem Sack umgeben, ein Zweig reicht bis in den Himmel, als ob er zum Himmel schreien möchte. Die Erde rund um diese … „Skulptur“ ist braun, kultiviert, gepflügt, ohne Steine, fruchtbar – aber sie sieht wie verwundet und blutig und d as Sackleinen wie ein Leichentuch aus. Dutzende von Baumstämmen können im Hintergrund gesehen werden, während hinter ihnen die Bäume, die von der Elektrosäge nicht erreicht wurden, grün sind. Ein benachbarter Bauer Afif Shehadeh kalkt seine verstümmelten Bäume weiß; doch der Landwirtschaftslehrer i.R. Mohammed Abu Awad legte lieber Sackleinen zum Schutz  vor brennender Sonne um seine Baumstümpfe … in der Hoffnung, dass sich die Bäume frühestens in sechs Jahren  von ihren Verletzungen erholt haben  >>>

 


Israel Shahak, Jüdische Geschichte Jüdische Religion. Israel – eine Utopie für Auserwählte?, Übersetzung aus dem Englischen von Helmut Spehl, Semit Edition, Neu Isenburg 2009, 240 Seiten, €14,95. - Rezension von Dr. Ludwig Watzal - Israel Shahak gehörte neben dem israelischen Religionsphilosophen Yeshayahu Leibowitz zu den Persönlichkeiten in Israel, deren Werk auch über ihren Tod hinaus Bestand haben wird. Er starb leider viel zu früh am 2. Juli 2001. Als Kind ging er durch die Hölle von Bergen-Belsen und emigrierte nach dem Ende der Nazi-Barbarei nach Palästina. Er absolvierte seinen Militärdienst und studierte Biochemie und wurde Professor an der Hebräischen Universität in Jerusalem. Aus einem Bewunderer David Ben-Gurions wurde er 1956 einer seiner schärfsten Kritiker. Anlass war die Offenlegung der wirklichen Kriegsziele Israels. Ben-Gurion erklärte damals in der Knesset, dem Parlament Israels, dass der wirkliche Grund für den 1956er Krieg „die Wiederherstellung des Königreichs Davids und Salomons„ gewesen sei. >>>

Archiv -  Professor Israel Shahak >>>

 

HaOlam – „Die Welt“: Eine der neusten Kreationen der israelischen Hasbara. Geschichte als Märchenbuch - Da den Zionisten die Felle davonschwimmen, die grausamen Wahrheiten aus Palästina sich herumsprechen, verfiel das zionistische Regime in Tel Aviv auf die glorreiche Idee, tausende von Online-Progagandisten gegen Bezahlung einzustellen um die israelischen Menschen- und Völkerrechtsverbrechen im Internet reinzuwaschen. HaOlam, die Betreiber sind nicht unbekannt ist da auf bestem Wege.
Alex Feuerherdt präsentiert: "
Goldstone und seine willigen Helfer - Der Goldstone-Bericht ist ein antiisraelisches Machwerk, das de facto auf das Konto israelfeindlicher NGOs geht, die maßgeblich aus Europa finanziert werden und aus deren Mitte das Personal kommt, das über den jüdischen Staat zu Gericht saß."
So glaubt man sich reinzuwaschen und möglichst noch eine Gutschrift für das nächste Kriegsverbrechen zu bekommen.

Die Aufmachung von HaOlam ist natürlich professionell, ähnlich gemacht wie die Website „I like Israel“. Da blüht zur Zeit so einiges im Netz. Die Öffentlichkeit sollte auf diese Täuschung nicht hereinfallen, es ist zu offensichtlich. Meldungen, Berichte, Reportagen oder die Sendungen von „Kol-Berlin“, die wohl nach dem „Kol-Israel“ abgekupfert worden sind, und die Meinung des zionistischen Militärs wiedergibt.

Das Impressum dieses aus dem Boden gestampften Onlinemagazins lässt die Frage aufkommen, wer den ganzen Stab von elf Propagandisten bezahlt? Der deutsche Steuerzahler über die Subventionen an den Zentralrat der Juden in der BRD? Das israelische Außenministerium, das die Propagandisten damals angeheuert hat? Der Mossad direkt? Oder finanzkräftige Zionisten in der BRD, den USA oder sonst wo? >>>

 
 

 
 

Al-Zeeb is a Palestinian village which was ethnically cleansed and destroyed soon after the 1948 war by the Israeli Army. Now its inhabitants are refugees in Lebanon.

 


18.10.2009
 

 

 Das Leben im Gazastreifen nach dem Krieg

Nach der israelischen Luft- und Bodenoffensive liegt der Gazastreifen zu weiten Teilen in Trümmern. Tania Krämer beobachtet, wie die Menschen ihr Leben neu organisieren. Sie trifft Familie Khdair vor ihrem zerstörten Haus in Beit Lahiya - sie sprechen über ihren Verlust und ihre Wut auf die Politiker. Die Suche nach Hamas-Sprechern gestaltet sich schwierig: sie sind aus Angst vor neuen israelischen Angriffen untergetaucht. In Ramattan treffen wir junge palästinensische Kameraleute und Journalisten. Sie sind alle zwischen 18 und Ende 20, haben den Krieg miterlebt. Zitat: "Wenn du über die Zukunft sprechen willst, dann rede mit Leuten in New York oder London. Aber nicht mit uns."

 
 

Nur Frechheit – sonst nichtsGideon Levy - Ist der Diskurs, den wir führen – falls wir überhaupt einen Diskurs unter uns  und mit unserem Gesprächspartner führen – legitim? Seitdem die Gebiete besetzt wurden, ist hier eine öffentliche Debatte über ihre Zukunft  und was dort getan wird, geführt worden. Die Fragen kamen und gingen, und alle  im selben verfluchten Ton: Geben? Abtreten?  Unter welchen Bedingungen? Im Tausch gegen was? Die Siedlungen – ja oder nein; die Straßensperren – ja oder nein; die Morde, die Verhaftungen, das Verhungern lassen, das Absperren, das Einkesseln, die Ausgangssperren, das Aufdecken, die Folter, die Bewegungsfreiheit , die Wahl oder das Ritual – ja oder nein. Ein ausgezeichnetes Beispiel wurde diese Woche durch den  Jerusalemer Polizeichef Aharon Franco geliefert, der sagte, die Muslime der Stadt, seien „undankbar“.>>>

 
 

Kurzkommentar:  Selbstmordterror jetzt auch in Iran? Die amerikanisch-israelische Achse des Bösen hat der iranischen Regierung immer unterstellt, ohne es zu beweisen zu können, sie würde hinter dem legitimen Widerstand des irakischen Volkes gegen die kolonialistisch-zionisitische Besatzung ihres Landes stehen. Die Amerikaner haben schon lange sogenannte Widerstandsgruppen im Iran finanziell und materiell gefördert um das Regime in Teheran zu destabilisieren. Das die Amerikaner und die mit ihnen ihre Verbündeten Zionisten in Tel Aviv auch vor keinem Mord zurückschrecken, haben die Anschläge in Damaskus und Beirut gezeigt. Geht jetzt der westlich-inspirierte Staatsterror in Iran erst richtig los? Wer glaubt, dieser Terrorakt sei selbstgemacht, der irrt. Neben den CIA ist der Mossad als "Terrororganisation" nicht unbekannt. Ein Schelm wäre, wer ihre Handschrift beim Terroranschlag in Iran nicht ahnen würde. Ahmadischad kann man diesen Anschlag sicherlich nicht zuschreiben. Wer schickt nun Selbstmordkommandos los?
Anschlag tötet Kommandeure der Revolutionsgarden in Iran
- Der Attentäter trug den Sprengstoff im Gürtel: Bei einem Selbstmordanschlag in Iran sind nach offiziellen Angaben mindestens fünf ranghohe Kommandeure der Revolutionsgarden getötet worden. Insgesamt sollen Dutzende Menschen ums Leben gekommen sein. >>>

 
 

Eine Phoenix-Dokumentation auf YouTube: Palästina & Israel - Blut für Wasser - Im besetzten Westjordanland geben die Israelis nur eine Stunde am Tag die Wasserleitungen frei. Während in den Gärten der Kibbuzim das Wasser sprudelt, ist in den palästinensischen Siedlungen Wasser Mangelware. Wasser ist im Nahostkonflikt zum politischen Faustpfand geworden. Im Sechs-Tage-Krieg 1967 eroberten die Israelis nicht nur das Westjordanland, sondern auch die unterirdischen Wasservorräte und Flüsse. Während am Toten Meer und am Rande der Wüste Hoteltürme und Swimmingpools entstehen, warten Palästinenserinnen auf Zisternenwagen, die das tägliche Frischwasser verkaufen. Israelische Wissenschaftler warnen vor den Folgen dieser verhängnisvollen Verteilungspolitik. Das Wasser müsse für alle zugänglich sein. Denn von den zwei Milliarden Kubikmetern Wasser, die Israel jährlich verbraucht, stammt nur ein gutes Drittel aus dem eigenen Territorium >>>

weitere 4 Filme zum Thema Wasser >>>

 
 

Kurzkommentar: W.F. - Ehud Olmert, ein ehemaliger israelischer Ministerpräsident, hält sich auf Vortragsreise in den USA auf. Dort werden seine Auftritte von Protesten begleitet, weil niemand ihn hören will, der Tausende von Libanesen und Palästinenern hat abschlachten lassen. Die Demonstranten haben zu Recht ihn als Kriegsverbrecher bezeichnet. Die amerikanische Regierung hätte ihn dingfest machen sollen und nach Den Haag an den internationalen Gerichtshof überstellen sollen, wo ihm der Prozess gemacht gehört, da das zionistische Regime ihn nicht anklagen wird. Die westlichen Staaten sollten keinem an den Massakern beteiligten mehr einen sicheren Aufthalt garantieren können. Zu denen, die in Den Haag angeklagt werden müssen, gehören: Ehud Olmert, Shimon Peres, Ehud Barak, Zipi Livni, Ariel Sharon, Moshe "Bogy" Yaalon, Abi Ashkenasi sowie das jeweilige gesamte sogenannte Sicherheitskabinett und die Leiter des Generalstabs und der Geheimdienste. Sie alle haben sich Kriegsverbrechen schuldig gemacht. Die palästinensischen NGO und die zivilisierte Welt sollten inernationale Haftbefehle beantragen, damit sie uns nicht mehr mit ihren kriegsverbrecherischen Thesen betören können. Wenn überhaupt sollten sie sich nur noch in der zionistischen Demokratie oder auf Bushs Ranch in Texas frei bewegen können sollen, denn dort wohnt der berühmteste Kriegsverbrecher, der Millionen auf dem Gewissen hat.

Taping Our Mouths Shut to Scream Our Dissent - Ehud Olmert's Visit to New Orleans Brings Pain, Hostility, and New Allies to the Local Palestine Solidarity Movement - Emily Ratner - On October 13, Tulane University, a bastion of privilege in the South, hosted war criminal Ehud Olmert as a featured speaker. In response, more than 70 demonstrators engaged in protests and direct actions both inside and outside the event, and were interviewed by local media. Despite much hostility, they also found a lot of support, and have found their organizing now has even more momentum. Below is one person’s perspective on the event. >>>

EI exclusive video: Protesters shout down Ehud Olmert in Chicago  >>>

 
 

 


17.10.2009
 

 

Der Täter wird Täter genannt -Verweigerungshaltung -  Alle Betriebsamkeit hinter den Kulissen hat Israel nichts genützt. Auch die Schutzmacht USA konnte nicht wie sonst im Sicherheitsrat ein Veto einlegen. So nahm der UN-Menschenrechtsrat die von den Palästinensern und einigen Drittweltstaaten wie Nigeria und Pakistan eingebrachte Resolution zur Annahme des Goldstone-Berichts an. Für Israel ist es eine diplomatische Niederlage. Nicht weniger, aber auch kaum mehr, vorerst jedenfalls. >>>

Menschrechtsrat verurteilt Israel - Gegen die Stimmen des Westens verurteilt der Menschenrechtsrat das israelische Vorgehen im Gaza-Krieg. >>>

Goldstone-Bericht: Menschenrechtsrat verurteilt Israel wegen Gaza-Krieg - Der Goldstone-Bericht zu möglichen Kriegsverbrechen während des Gaza-Krieges wird Thema im Weltsicherheitsrat. Der Uno-Menschenrechtsrat nahm den Bericht mit großer Mehrheit an und warf Israel mangelnde Kooperation vor. Die Palästinenser reagierten mit Genugtuung, Israel kritisierte das Votum scharf. >>>

Mit einer Mehrheit von 25 der 47 Mitglieder des Gremiums wurde eine von den Palästinensern, Ägypten, Nigeria, Tunesien und Pakistan eingereichte Resolution angenommen. Die meisten westlichen Staaten, darunter die der EU und die USA, lehnten die Resolution ab oder enthielten sich. Russland stimmte dafür. >>>

Schuldig im Sinne der Anklage - Gaza-Krieg: Resolution gegen Israel - Julia Amalia Heyer - Der jüdische Staat hat in Gaza Kriegsverbrechen begangen, meint der UN-Menschenrechtsrat. Jetzt muss Israel eine Untersuchung einleiten - oder es übernimmt der Strafgerichtshof in Den Haag.

Goldstone report vote
 

For: Argentina, Brazil, China, Russia, Bahrain, Bangladesh, Bolivia, Chile, Cuba, Djbouti, Egypt, Ghana, India, Indonesia, Jordan, Mauritius, Nicaragua, Nigeria, Pakistan, Philippines, Qatar, Saudi Arabia, Senegal, South Africa and Zambia

Against: US, Hungary, Italy, Netherlands, Slovakia and Ukraine

Abstentions: Belgium, Bosnia, Burkina-Faso, Cameroon, Gabon, Japan, Mexico, Norway, South Korea, Slovenia and Uruguay

No vote: UK, France, Madagascar, Kyrgyzstan and Angola

 

 
 

Nobelpreisträgerin Ada Jonath fordert Freiheit für Gefangene  - Der rechte Ministerpräsident Benjamin Netanjahu ließ verlauten, daß »die Ehrung Israel mit großem Stolz erfüllt«. Und Außenminister Avigdor Lieberman, der für seine rechtextreme und rassistische Politik bekannt ist, erklärte, »ihr Sieg hilft, das wirkliche Bild von Israel zu zeigen – als Land der Wissenschaft und Technologie, eines der fortschrittlichsten der Welt«. Dabei hätte es bleiben können – bei einer angenehmen nationalen Gelegenheit, sich auf die Schulter zu klopfen und die zunehmende internationale Kritik an der Besatzungspolitik und die Kriegsverbrechen in Gaza zu vergessen. Hätte die geehrte Preisträgerin nur ihre Rolle richtig gespielt. Nun aber hat Ada Jonath in einem Radiointerview die Freilassung aller palästinensischen Gefangenen gefordert, ohne daran die Forderung nach einer Freilassung des 2006 von palästinensischen Militanten gefangenen israelischen Soldaten Gilad Schalit zu knüpfen. Die Professorin erklärte ihre Position in bezug auf die israelische Besatzungspolitik wie folgt: » >>>

 
 

Die Deutsch-Israelin Felicia Langer sprach in Erlangen  - «Die Besetzung Palästinas vergiftet unsere Seele« - So deutlich, wie der ältere Mann mit den weißen Haaren und den weißen Koteletten zeigt kein anderer der rund 150 Zuhörer schon rein äußerlich, wie er über den Israel-Palästina-Konflikt denkt: Von seinem weißen Sweatshirt blickt einem der 2004 gestorbene Friedensnobelpreisträger Jassir Arafat entgegen. «Freiheit für Palästina« steht vorne auf dem Shirt geschrieben, «Besatzung ist Terror« ist auf dem Rücken zu lesen.  Gespannt lauscht er drei Stunden lang den Ausführungen von Felicia Langer, die am Donnerstagabend zu einem schon im Vorfeld umstrittenen Auftritt nach Erlangen gekommen war – und vom Großteil des Publikums immensen Applaus erhielt. >>>

Eine Friedens-Kontroverse >>>

 
 

Tortured Law - President Barack Obama has ended six years of American torture of suspected terrorists arising from the aftermath of the 9-11 attacks. The torture was originally outlined and sanctioned in 2002 by a series of memos drafted by lawyers in the Department of Justice's Office of Legal Counsel. Were these lawyers simply giving the President their best legal advice? Or was their work part of a larger conspiracy to distort the law and authorize torture?  >>>

Ist "waterboarding" Folter? Diese Frage sollte nicht juristisch sondern praktisch beantwortet werden. Warum schickt die Obama Regierung nicht George W. Bush, Dick Cheney und die anderen neokonservativen Kriegstreiber samt Lawyers für zwei Wochen auf Staatskosten nach Guantanamo und lässt sie durch die CIA-Folterer an ihnen "waterboarding" testen? Wenn diese Herren dann immer noch meinen, waterboarding sei keine Folter dann sollten wir auch zwei Wochen "Urlaub" in dieser Einrichtung auf amerikanische Kosten beantragen, Freiflug eingeschlossen.

 
 

 
 

 


15.10.2009
 

 

Soeben ist die neue Ausgabe von „Semit“ erschienen. Das neue Heft ist hochaktuell. Es enthält ein Interview mit dem Autor von „Hitler besiegen“, Avraham Burg, das der Journalist Dr. Ludwig Watzal geführt hat. Daneben wird die Verleumdungskampagne gegen Felicia Langer kommentiert, die von der Israellobby initiiert worden ist, aber gescheitert ist. In dieser Ausgabe kommen wieder Autoren zu Wort, die in Deutschland keine Chance haben, gedruckt zu werden, weil die Medien Angst vor dem Zentralrat und anderen zionistischen Extremisten haben, die diese als „Antisemiten“ verleumden. Der Artikel des irakisch-israelischen Professors Reuven Snir über die arabischen Juden ist ein weiteres Highlight in „Semit“. Dazu gehört auch der Kommentar des Rabbiners Michael Lerner aus den USA, der die Zeitschrift „Tikkun“ herausgibt. Das Palästina-Portal möchte alle seine User auffordern, die Zeitschrift zu abonnieren, wenn sie an alternativen Meinungen zu Palästina, Judentum und Israel interessiert sind. In allen Bahnhofskiosken und an Flughäfen zu finden.

Für alle, die an einer Diskussion mit Avraham Burg interessiert sind sollten am Montag, den 26. Oktober 2009 um 19.00 Uhr, sich an der Frankfurter Universität, Campus Westend, Casino, Raum 1.801, Grüneburgplatz 1, einfinden.
Dort findet eine Veranstaltung des Campus Verlages statt, bei der das Buch von Avraham Burg vorgestellt wird und anschließend eine Diskussion mit Professor Micha Brumlik stattfindet.

Nach den Erfahrungen mit den Exzessen des zionistischen und antideutschen Mobs im „Club Voltaire“ sollten viele dort erscheinen, um eine freie und demokratische Diskussion zu ermöglichen
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SEMIT 5 ab 14.10.2009 in allen Bahnhofskiosken
zum Inhaltsverzeichnis >>>
 
 

Schuldig im Sinne der Anklage - Gaza-Krieg: Resolution gegen Israel - Julia Amalia Heyer - Der jüdische Staat hat in Gaza Kriegsverbrechen begangen, meint der UN-Menschenrechtsrat. Jetzt muss Israel eine Untersuchung einleiten - oder es übernimmt der Strafgerichtshof in Den Haag. Israel habe während seiner Offensive im Gaza-Streifen Kriegsverbrechen begangen, urteilte der Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen. Es ist eingetreten, was in Israel nicht nur befürchtet wurde, sondern was man in den vergangenen Tagen in Jerusalem unbedingt zu verhindern versuchte: Der jüdische Staat ist vom UN-Menschenrechtsrat in Genf wegen des Gaza-Kriegs verurteilt worden. Die Resolution zum Goldstone-Bericht, die die Palästinenser gemeinsam mit Ägypten, Nigeria, Pakistan und Tunesien eingereicht hatten, wurde mit 25 zu sechs Stimmen angenommen. >>>

 


»Uns geht es um Aufklärung« - Die Gruppe Arbeiterfotografie deckt auf, wie Feindbilder geschaffen werden, um Kriege zu rechtfertigen. Dagegen laufen Antideutsche Sturm. Ein Gespräch mit Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann -  Interview: Cathrin Schütz  - Der Bundesverband Arbeiterfotografie schafft getreu den Grundsätzen seines Gründers Willi Münzenberg Gegenöffentlichkeit zur bürgerlichen Bild- und Pressewelt. Er kämpft gegen die mediale interessengelenkte Verdummungsmaschinerie, wie es auf seiner Webseite heißt. In der Kleinen Hochstraße in Frankfurt am Main gab es dieser Tage gleichwohl tumultartige Szenen: Vor dem traditionsreichen »Club Voltaire« tobte lautstarker Protest; ein Versuch, das Stürmen einer gemeinsamen Veranstaltung von Arbeiterfotografie und Club Voltaire zum Thema »Medien zwischen Realität und Scheinwelt« konnte allerdings abgewehrt werden. Wer hatte etwas gegen Ihre Veranstaltung und warum? >>>

Sonderseite: Die neuen Zionistischen - Antideutschen Sturmtruppen >>>

 

Uno-Menschenrechtsrat berät Goldstone-Bericht - Scharfe Kritik Israels an der Sondersitzung in Genf - In Genf berät der Uno-Menschenrechtsrat über den sogenannten Goldstone-Bericht. Dieser legt Israel und bewaffneten Palästinensergruppen Kriegsverbrechen während der Gaza-Offensive zur Last. Der israelische Uno-Botschafter kritisierte in der von Palästina beantragten Sondersitzung das Vorgehen gegen sein Land scharf. ...  Israel ist wegen des Vorwurfs von Menschenrechtsverletzungen während des Gaza-Krieges zur Jahreswende im Uno-Menschenrechtsrat in der Defensive. Israels Uno-Botschafter Aharon Leshno Yaar kritisierte das Vorgehen gegen Israel scharf. «Was hier heute abläuft, wird die Hoffnungen auf Frieden dämpfen», sagte er in einer von Palästina beantragten Sondersitzung des Rates in Genf. «Die heutige Sitzung hat nichts mit Menschenrechten, aber alles mit palästinensischer Politik und dem Missbrauch der Lauterkeit dieses Gremiums zu tun» >>>

 
 

Offener Brief an den Kasseler Friedensratschlag anlässlich dessen Kritik an Obamas Friedensnobelpreisverleihung - Mohssen Massarrat - (pdf)  Lieber Peter Strutynski, lieber Lühr Henken, Ihr habt in Eurer Stellungnahme vom 9. Oktober für den Friedensratschlag (http://www.uni-kassel.de/fb5/frieden/themen/Friedenspreise/nobel2009-baf.html) die Entscheidung des Osloer Friedensnobelpreis-Komitees für Obama als „einen kolossalen Fehlgriff“ bezeichnet. Als Begründung führt Ihr eine Vielzahl von Fakten an, die belegen sollen, dass Obama im Grunde die Politik der Neokonservativen fortschreibt, diese Politik aber in wohlklingender Rhetorik verpackt. Er konnte – so Euer Fazit – „vorerst nur mit guten Worten glänzen. Das gehört zum Job jedes Politikers und Obama macht ihn nur besonders gut.“ Mich hat diese Eure Stellungnahme und die Verdammung Obamas als eines besonders intelligenten Heuchlers zwar wegen ihrer Schärfe irritiert, jedoch nicht ganz überrascht. Kritische Kommentare zu Obamas Außenpolitik, gerade aus dem Lager eines Teils der Linken, sind mir nicht verborgen geblieben. Tatsächlich kann man auch manche Argumente gegen Obama nicht von der Hand weisen. Vor allem der Krieg in Afghanistan und das Fehlen einer glaubwürdigen Exit-Strategie sind auch aus meiner Sicht beklagenswert. Ich glaube aber, dass wir uns mit unserer friedenspolitischen Verantwortung die Beurteilung von Obamas Politik nicht so leicht machen sollten, indem wir alle Fakten, die eine Kritik an Obamas Außen- und Sicherheitspolitik nahe legen könnten, selektiv aneinanderreihen. >>>

 
 

 
 
We have a right to go to school' - Around  the  world  millions  of  children  are  not  getting a proper education because of poverty or war. In the second report in the BBC's Hunger  to  Learn  series,  Katya  Adler  meets children in Gaza whose schooling has been repeatedly interrupted by conflict. http://news.bbc.co.uk/2/hi/middle_east/8303532.stm mit Video-Clip
 
 

Islamic-Christian Committee: US gave Israel green light in Jerusalem - Saed Bannoura - The Islamic-Christian Committee in Support of Jerusalem and the Holy Sites accused the United States administration of granting the government of Benjamin Netanyahu a green light to continue its violations in against the Arab homes and holy sites in Jerusalem. Dr. Hasan Khater, secretary-general of the committee, stated that the US stances against Israel's illegal settlements managed to disturb Israel's leaders, but they soon evaporated into thin air. "Once the American pressure was off, Israel resumed its violations against Jerusalem and its residents", Khater stated. "The US is proving day by day that it cannot, or is not willing to stop the Israeli violations and crimes against the people, their lands and their holy places". >>>

 
 

Gideon Levy: The Golda wars - Those who are to blame for everything have been found: the “Goldstoners.” Not the occupation, the settlements, Israeli aggressiveness or brutality; just Goldstone. According to Ari Shavit (Haaretz, October 8), the spirit of Judge Richard Goldstone will bring the next war upon us, and it will be called the Goldstone War. Prime Minister Benjamin Netanyahu this week reiterated that sentiment in amazingly similar terms this week in his speech to the Knesset. Not since Golda Meir said she would never forgive the Arabs for making us kill their children have such self-righteous, infuriating and damaging statements been made. It is fairly certain that the next war will break out at a time and place of Israel’s choosing. That is the way it has been in all the wars since 1973. We have embarked on three unnecessary wars on Israel’s initiative because of the “Golda spirit” of Shavit and those like him, who see war as a legitimate and even desirable weapon. >>>

 
 

Strike against Silence - Israelis and Palestinians are meeting in London this week to explore the psychological aspects of their conflict  - Antony Lerman - The Guardian - Members of Psychoactive and other groups working in nonviolent ways to resist occupation and military conflict are discussing the use of psycho-social methods to understand the motivations of protagonists and victims of violence and how resistance can be made more effective. At the opening public session last night, Professor Uri Hadar of Tel Aviv University, an Israeli psychologist, sought to explain "Israeli brutality towards Palestinians and what enables it". Professor Stephen Frosh, Pro-Vice-Master of Birkbeck, thought that some of the questions Jews are asking themselves are: "What have we done? What have we become?"

 


12.10.2009
 

 

Die "Israellobby" - Eine Bedrohung für die Meinungsfreiheit? - Interview mit Felicia Langer - pdf - Dr. Ludwig Watzal - Gegen Ihre Verleihung des Bundesverdienstkreuzes hat es von deutsch-jüdischer, US-amerikanisch-jüdischer, aber auch von offizieller israelischer Seite Proteste gegeben. Wie erklären Sie sich das? Was ist an den Vorwürfen dran?
Aus diesen Protesten spricht eine tiefe Ablehnung einer Auszeichnung
für jemanden, der nicht nur die Lage in Palästina unter israelischer Besatzung beim Namen nennt, sondern gegen die Entrechtung der Palästinenser kämpft. Ich bin seit Jahren eine aktive Zeit- und Augenzeugin der Unterdrückung der Palästinenser, die die oben genannten Kräfte leugnen und verschweigen wollen. Und warum? Es soll kein Druck auf Israel ausgeübt werden. Israel soll freie Hand haben, um weiter enteignen, kolonisieren und zerstören zu können. Es ist eine organisierte Schmutzkampagne voll von abgrundtiefem Hass gegen die Universalität der Menschenrechte, die diese Auszeichnung von mir würdigt. Und die Schmutzkampagne heiligt die Mittel: Verleumdungen, Verunglimpfungen, Beleidigung als »Antisemitin« und »Israelhasserin«; Lügen, dass ich Ahmedinadschad verteidigt oder gepriesen habe, dass ich die schrecklichsten Feinde Israels unterstütze, oder als Kuriosum >>>

 
 

My home is my castle – weit gefehlt! - Israelische Siedlungspolitik ignoriert Rechte und Bedürfnisse der Palästinenser - Nadine Kaufmann - »Steht auf, steht auf, wehrt euch, steht auf!« Die Stimme überschlägt sich, manchmal bricht sie ab. Dann weiter: »Steht auf, steht auf, unterstützt uns!« Schließlich bricht sie ganz ab. Das Mädchen weint, kann nicht mehr weiter sprechen und wird von seiner Mutter in die Arme genommen. Der Veranstaltungssaal des Dorfes Al-Sawya im Westjordanland, etwa 35 Kilometer nördlich von Ramallah, ist mit bunten »Stoppt die ethnische Säuberung«- und »Laßt uns unsere Häuser«-Plakaten dekoriert. Die meisten Anwesenden sind Palästinenser, erwachsene Männer. Voller Bitterkeit schauen sie das Mädchen an, als wollten sie sagen: »Kinder in diesem Alter sollten nicht Dinge erleben, die sie so reden lassen«. >>>>

 
 



Many Palestinians have expressed frustration with their leaders after sparring speeches from Mahmoud Abbas, the Palestinian president, and Khaled Meshaal, the leader of Hamas.

 
 
 


14.10.2009
 

 

Wehret den Anfängen .… Frankfurt 1 - Antideutsche Provokation in Frankfurt/Main verhindert - Veranstaltung der Gruppe Arbeiterfotografie im Club Voltaire konnte stattfinden - Wegen der Haltung der "Gruppe Arbeiterfotografie", aber auch der anderen Beteiligten wurde "Antisemitismus" und Ähnliches vermutetet und zum Boykott beziehungsweise zur Verhinderung der Veranstaltung aufgerufen. Obwohl es zu harten Diskussionen und einer aufgeheizten, aggressiven Stimmung kam, die auch in körperliche Auseinandersetzung mündete, konnte die Veranstaltung letztlich durchgeführt werden. Ungefähr 50 Personen versuchten jedoch immer wieder zu stören, blockierten die Eingänge und entwendeten zeitweilig die Kasse. >>>

Bild - Die "Erben" von Broder, Honestly Concerned  & Co. -Veranstaltungsgegner am Eingang zum Club Voltaire, Frankfurt/Main 09.10.2009

Frankfurt 2 - Honestly Concerned die falschen Freunde Israels betreiben  weiterhin ihr schmutziges Handwerk. In der heutigen Mailingliste wird zur nächsten Jagd aufgerufen: "Eine Frankfurter Veranstaltung gegen die es sich lohnt zu demonstrieren, bzw. bei der man sich eindeutig für Israel positionieren sollte... 
FRITZ BAUER INSTITUT - Buchvorstellung und Diskussion - Avraham Burg im Gespräch mit Micha Brumlik - "Hitler besiegen - Warum Israel sich endlich vom Holocaust lösen muss"
Montag, 26. Oktober 2009, 19.00 Uhr - Johann Wolfgang Goethe-Universität Campus Westend - Grüneburgplatz 1, 60323 Frankfurt am Main - Casino-Gebäude am IG Farben-Haus, Raum 1.801"

3. Alan Posener im Visier der "koscher Nostra" Wenn Personen zu Gutmenschen deklariert werden >>>
http://www.youtube.com/watch?v=OhyoqDqHS_s

Die Jagdopfer von Honestly Concerned >>>       Die Jäger von Honestly Concerned >>>   Das geistige Vorbild, der "Wegbereiter" >>>

 
 

The Nobel Peace Prize as a Curse for Obama? - Dr. Ludwig Watzal - At the end of the Nobel Peace Prize nomination period Barack Hussein Obama was just twelve days in office. The Nobel Peace Prize will be a curse for Obama and will haunt him till the end of his presidency. For which political achievement did he receive it? Was this prize intended for his rhetorical abilities? In this field, Obama is brilliant. So far, he hasn’t changed anything in the political arena. We have not seen the intended closure of the prison camp in Guantanamo nor have we seen him ending the occupation in Iraq or the de-escalation of the war in Afghanistan and Pakistan. Predominant in this respect is his failure in the Middle East where Israel´s Prime Minister Benyamin Netanyahu demonstrated to him what is and what is not, what can and what cannot be done; not to speak of his recent domestic flops.  >>>

 
 

Frieden nicht in Sicht - UN-Sicherheitsrat erörtert Lage im Nahen Osten. Konsequenzen aus Gaza-Krieg und Besatzung muß Israel nicht fürchten - Karin Leukefeld - Dinge erleben, die sie so reden lassen«. Im UN-Sicherheitsrat in New York stehen der Nahe und Mittlere Osten heute wieder auf der Agenda. Nach der Entscheidung des amtierenden palästinensischen Präsidenten Mahmud Abbas, eine Debatte des sogenannten Goldstone-Berichts über den Gaza-Krieg (2008/2009) auf kommendes Frühjahr zu verschieben, war es in der arabischen Öffentlichkeit zu wütenden Reaktionen gekommen. Daraufhin hatte Libyen, das derzeit als einziger arabischer Staat einen nichtständigen Sitz im UN-Sicherheitsrat innehat, eine Sondersitzung des Gremiums beantragt, um sich mit dem Report des UN-Beauftragen Richard Goldstone zu befassen. Der Antrag war zwar abgelehnt worden, doch immerhin wurde das Thema Mittlerer Osten im Weltsicherheitsrat um eine Woche vorgezogen. >>>

 
 

My home is my castle – weit gefehlt! - Israelische Siedlungspolitik ignoriert Rechte und Bedürfnisse der Palästinenser - Nadine Kaufmann - »Steht auf, steht auf, wehrt euch, steht auf!« Die Stimme überschlägt sich, manchmal bricht sie ab. Dann weiter: »Steht auf, steht auf, unterstützt uns!« Schließlich bricht sie ganz ab. Das Mädchen weint, kann nicht mehr weiter sprechen und wird von seiner Mutter in die Arme genommen. Der Veranstaltungssaal des Dorfes Al-Sawya im Westjordanland, etwa 35 Kilometer nördlich von Ramallah, ist mit bunten »Stoppt die ethnische Säuberung«- und »Laßt uns unsere Häuser«-Plakaten dekoriert. Die meisten Anwesenden sind Palästinenser, erwachsene Männer. Voller Bitterkeit schauen sie das Mädchen an, als wollten sie sagen: »Kinder in diesem Alter sollten nicht >>>

 
 

Dissolve the PA! - Shraga Elam - The ongoing discussion about and the protest against the Palestinian Authority (PA) "president", Mahmoud Abbas' submissive attitude towards Israel and the US misses a central point. The issue at hand is not just Abbas stepping down but the continuation of the PA at all. There are basic structural problems about the Oslo agreement - It should be asked whose interests are served mainly by the PA? - It is obvious that through the PA Israel saves billions of USD since the Oslo Agreement has been in force. Israel has not been obliged to pay for any of the services it is required to render as an occupying power. The so-call "donor states" are paying the bill instead. At the same time Israel can destroy infrastructures that it would otherwise be responsible for maintaining according to the Geneva conventions. Another profit is the partial "outsourcing" the oppression of Palestinians and the delegation the dirty work to Palestinian subcontractors, the "security" forces. >>>

 
 

The Palestine Monitor introduces you to 16-year-old filmmaker Arafat Kanaan from Nil'in - a village at the heart of peaceful resistance, and which the separation wall has turned into a ghetto.

 


12.10.2009
 

 

Zehn über Ost-Jerusalem verhängte Plagen -  Meir Margalit - Die Unruhen in Ostjerusalem überraschten kaum jemanden, der die Situation in der Stadt kennt und der aufmerksam auf die Stimmen hört, die von dort kommen. Behauptungen, eine kleine Gruppe von Hetzern wolle politischen Profit aus den Unruhen gewinnen, beweisen dass Leute, die solche Behauptungen unterstützen, so gut wie nichts über die wahre Situation vor Ort wissen. Wenn ihnen die Vorfälle im Hinterhof der Stadt bekannt wären, würden sie gewusst haben, dass der Ausbruch von Unruhen vorhersehbar war – nur der Zeitpunkt war unbekannt. Vieles hat sich im Laufe der letzten zehn Jahre in Ost-Jerusalem verändert – bis zum Punkt des Unerträglichen. Als Teddy Kollek noch Jerusalems Bürgermeister war, waren seine arabischen Bewohner benachteiligt, aber ihre Ehre wurde gewissenhaft verteidigt. Sie hatten wenigstens das Gefühl,  zivilisiert behandelt zu  werden. Seit kurzem jedoch haben mehrere Maßnahmen ihr Leben unerträglich gemacht – das Schwierigste dabei ist, dass ihre Ehre mit Füßen getreten wird. Zehn Plagen sind über Ost-Jerusalems arabische Bürger verhängt worden, und diese können nicht ernst genug genommen werden. >>>

Jerusalem – Weltkulturerbe ohne Schutz? - Seit der Besetzung Ost-Jerusalems zerstört Israel das Gesicht der Stadt, und gerade in diesen Tagen intensiviert die Regierung seine diskriminierende Politik gegenüber den Palästinensern. Angesichts dieser fordert der Generaldelegierte Palästinas Hael Al-Fahoum ein sofortiges Einschreiten, um die palästinensischen Einwohner und die Stadt zu schützen. >>>

Weltkulturerbe: Spiel der mächtigen Lobbies? - Dr. Viktoria Waltz - Das UNESCO Programm ist nur ein Instrument - entscheidend sind Politik, Macht und Geld. >>>

 
 

www.gazafreedommarch.org  - Aufruf zur Teilnahme am GazaFriedensmarsch!

 -          Menschen in Gaza leben hinter geschlossenen Grenzen.
-          Menschen in Gaza werden von einstürzenden Tunneln begraben.
-          Menschen in Gaza leben neben Schutthalden ihrer ehemaligen Häuser.
-          Menschen in Gaza sind verzweifelt.

 Es gibt keine Garantie, hineingelassen zu werden. Versuche es, zeige Solidarität mit Leidenden und setze dich für Menschenrecht ein! >>>

 
 

Israel entsorgt seinen Abfall im Westjordanland  - Gunnar Olofsson - Da Israel über recht strenge Umweltgesetze verfügt, umgehen die israelischen Unternehmen diese, indem sie in großem Umfang ihren umweltschädigenden Abfall im besetzten Westjordanland entsorgen. Die Entsorgung, die teilweise heimlich und teilweise mehr oder weniger offen geschieht, umfaßt u.a. Pflanzengifte, Asbest, Batterien, Zement und normalen Müll. Dieser Müll enthält Schwermetalle und krebserzeugende Stoffe, die in die Wasserreservoirs der palästinensischen Familien eindringen. Außerhalb von Nablus im nördlichen Westjordanland wurden tausende Küken, die mit der Vogelseuche infiziert waren, entsorgt und in Hebron im Süden hat die palästinensische Umweltbehörde (Palestinian Environmental Authority, PEA) 5000 Tonnen mit Insektengift gefunden. >>>

 
 

Die Fehler des Präsidenten - Oliver Eberhardt  - Weil er zu nah an Israels Seite gesehen wird, wächst in den Palästinensischen Gebieten der Unmut gegen Präsident Mahmud Abbas - Die Lage in den Palästinensischen Autonomiegebieten ist am Kippen: Nach außen hin ruhig, brodelt es unter der Oberfläche. Im Gazastreifen hat die radikalislamische Hamas ihre Macht mittlerweile soweit gefestigt, dass wahrscheinlich auch die Abriegelung des dicht bevölkerten Landstrichs durch das israelische Militär und durch ägyptische Grenzschützer die Vorherrschaft der Hamas nicht beenden wird. Auch mit einer Rückkehr des Gazastreifen unter das Dach der Palästinensischen Autonomiebehörde ist nicht so bald zu rechnen: Die Hamas ist mit der Fatah-Fraktion, die dort das Sagen hat, verfeindet; sämtliche Vermittlungsversuche Ägyptens sind bisher gescheitert und werden wohl auch weiterhin scheitern. >>>

 


11.10.2009
 

 

Ein frischer Luftzug begleitet die Panik, die das israelischen Establishment mit der Veröffentlichung des Goldstone-Berichtes erfasst hat.  - Yitzhak Laor - Der humane israelische Macho-Mann mit seinem welligen Haar erscheint nicht mehr auf dem Cover des Life-Magazins, sondern eher auf den Listen von Verdächtigen der Menschenrechtsorganisationen und in  Zukunft vielleicht vor dem internationalen Tribunal in Den Haag. Nach Jahren völliger Nichtbeachtung der internationalen Gemeinschaft, der Verletzung von Gesetzen und Verträgen, während israelische Rechtsexperten zu einer Art öffentlichen Verteidigungsrates für unsere Generäle wurden, gibt es schließlich Mitglieder der militärischen Elite, die nicht mehr in die Schweiz zum Skifahren oder  zur Oper in den Covent Garden oder  zu einer High-tech-Ausstellung nach Spanien fahren können, ohne vorher ihre Rechtsanwälte zu konsultieren. Und   das ist  gut so. David Ben Gurions prahlerischer Ausspruch: „Es ist unwichtig, was Nicht-Juden sagen; wichtig ist allein, was Juden tun,“ ist immer ein Teil des Staates Israels gewesen. Er gab nicht nur dem  >>>   Bild Gazaarchiv >>>

 
 

Für Kasher ist alles kosher -  Gideon Levy - Wer hat denn gesagt, dass die Intellektuellen sich still verhalten? Wer behauptet denn, dass die Akademiker sich häuslich in einem Elfenbeinturm niederlassen? Und wer wagt zu denken, dass es Israel an einer moralischen Stimme fehlt? Eines Tages, wenn Historiker sich die Zeit nehmen, um Israels brutale Offensive  im Gazastreifen – unter dem Namen Cast Lead bekannt -  zu untersuchen, werden sie eine Tabelle aufstellen über die politischen Führer und Offiziere, die für die begangenen Kriegsverbrechen verantwortlich sind. Sie werden sich eingehend mit den  Verursachern dieser Nation   befassen und sie denunzieren, auch die Augenwischer und die Apologeten, die die  IDF auf jeden Fall gewinnen lassen, selbst wenn es auf  größtmögliche  moralische Kosten  geht. Das Hauptziel auf ihrer Liste wird Mister Ethik sein, Prof. Asa Kasher, der Israel-Preis-Gewinner und Philosoph und Autor des IDF-Verhaltenskodex. Kasher beschönigte jede Übertretung dieses Krieges . Er ist der Verantwortliche für den vergifteten „IDF-Geist“ – wenn es darum ging, die Soldaten zu schützen …. >>>

 
 

Wendungen des „jüdischen Antisemitismus’“ - Antony Lerman - Von dem Moment an, als er den Job der Leitung der UN-Menschenrechtsratsmission übernahm, um die Menschen- und Völkerrechtsverletzungen während des Gazakrieges zu untersuchen, war es nicht zu vermeiden,  dass  der aus einer südafrikanisch jüdischen Familie stammende Richter Richard Goldstone, als selbsthassender Jude oder jüdischer Antisemit bezeichnet wurde. Sofort nach der Veröffentlichung der Ergebnisse im September, die folgerten, dass beide, Israel sowie die Hamas, Kriegsverbrechen begangen hatten, konnte Israels Finanzminister Yuval Steinitz es kaum abwarten und klagte ihn (des Antisemitismus) an. Sicher war er nicht der einzige. Die Beschuldigung ist heute schon so populär, dass die Leute, die sie benützen, sich  wie Lotteriegewinner gefühlt haben mögen,  nur weil sie es mit einem so „hohen Tier“ wie Goldstone zu tun hatten. Sie wollten es vielleicht noch ein bisschen weitertreiben als Ministerpräsident Binjamin Netanyahu, der im August  die beiden jüdischen Mitarbeiter Präsident Obamas Rahm Emanuel und David Axelrod wütend als selbst-hassende Juden beschimpfte.

 


11.10.2009
 

 

Alexander Flores, Der Palästinakonflikt. Wissen was stimmt, Herder, Freiburg 2009, 128 Seiten, € 8,95. - Rezension von Dr. Ludwig Watzal - (pdf) Vor genau 21 Jahren hat Alexander Flores ein Buch über die   Hintergründe des Ausbruchs der ersten Intifada - der Abschüttelung der israelischen Besatzungsherrschaft – geschrieben, dessen Analysen bis heute Bestand haben. Er lehrt Wirtschaftsarabistik an einer Hochschule in Bremen. Mit dem vorliegenden Büchlein behandelt der Autor alle Facetten des unendlichen Palästinakonfliktes. Das Buch gliedert sich in sieben kurze Kapitel, die sehr übersichtlich - durch farbliche Hervorhebungen und Ausstellungen zentraler Begriffe - ästhetisch gut aufgemacht sind. Der Autor lässt die Entstehung des Konfliktes mit dem Aufkommen der zionistisch inspirierten Besiedlung Palästinas beginnen. Jüdisches Leben hat es in Palästina immer gegeben, und Probleme zwischen palästinensischen Araber und palästinensischen Juden waren vor der Kolonisierung durch den Zionismus unbekannt. „Ein Problem schuf erst die zionistisch inspirierte Einwanderung.“ Diese „europäische Siedlerkolonie“ sei der autochthonen palästinensischen Bevölkerung von den Europäern aufgezwungen worden. Die zionistischen Kolonisatoren trafen auf eine Bevölkerung, die im Begriff war, ihr eigenes „nationales Selbstbewusstsein“ herauszubilden. Der Widerstand gegen die Inbesitznahme ihres Landes war durch alle Gesellschaftsschichten von Beginn an vorhanden und wurde als Bedrohung ihrer Existenz angesehen >>>
Auch: BETWEEN THE LINES - LUDWIG WATZAL: Der Palästinakonflikt >>>

 
 

Am Montag, 12. Oktober, findet um 20 Uhr in Schopfheim, im katholischen Gemeindesaal in der Adolf-Müller-Straße eine Veranstaltung des West-Östlichen Diwans mit Bettina Marx und Evelyn Hecht-Galinski statt. Evelyn Hecht-Galinski engagiert sich für eine gerechte Lösung des israelisch-palästinensischen Konfliktes. Sie wird die Autorin Bettina Marx vorstellen. Bettina Marx ist Historikerin und promovierte Judaistin. Von 2003 bis 2007 war sie ARD-Hörfunk-Korrespondentin für Israel und die palästinensischen Gebiete in Tel Aviv. Gegenwärtig ist sie Parlamentskorrespondentin für Deutsche Welle Hörfunk. Frau Marx kennt sich in der Geschichte und der Kultur des jüdischen Volkes aus. Sie erzählt aus ihrem Reporterleben, wie sie den Gazastreifen nach dem letzten Krieg, der noch nicht beendet ist, erlebt hat und stellt dabei auch ihr neuestes Buch vor.   Autor: bz

 
 

Wer hetzt hier auf? - Adam Keller - Genau vor zwei Monaten sagte ein Mann namens Yehoshua Tor, der „Die Bewegung für die Wiederherstellung des Tempels“ anführt, folgendes: „Dort oben auf dem Tempelberg liegt eine Vorhaut, die muss weg. Der Tempel wird sich dort erheben, wo jetzt ein Furunkel voller Eiter steht.“ So sprach er über die Moschee, die für Milliarden Muslime in aller Welt ein heiliger Ort ist. So redete er und keiner schrie: ‚Aufhetzung!“ Kein Minister  ächtete ihn  und erklärte diese Bewegung für ungesetzlich. Keiner dachte daran, eine Regierungsentscheidung von 2003 zu erfüllen, nach der dieser Mann in einem illegalen Siedlungsaußenposten ( in den Süd-Hebroner Hügeln) lebt, die von der Regierung längst geräumt werden sollte. Eine Bande von Extremisten mit einem unglaubwürdigen, verrückten und verwirrten Traum? >>>

 
 

Das andere Israel  Uri Avnery - GESTERN FEIERTE unser Stammtisch  mit Ada Yonath.Dieser „Stammtisch“ feierte gerade sein 50. Jubiläum. Er begann zufällig im „California“, dem Cafe, damals von Abie Nathan gegründet, der später als  Friedenspilot  bekannt wurde. Später trafen wir uns jahrelang  im legendären Künstlercafe Cassith. Seitdem dieses verschwunden ist – wie viele andere Tel Aviver Wahrzeichen – wanderte der Stammtisch an verschiedene andere Orte und wurde bekannt als die „Tafelrunde der Cassith-Exilanten“ – das „House of Lords“, wie sie von einer Zeitung genannt wurde. Die Stammgäste dieses Stammtisches kommen aus sehr verschiedenen Lebensbereichen: ein früherer Direktor der israelischen Fernsehbehörde, mehrere bekannte Journalisten, ein Linguist und Bibelexperte, ein Filmemacher, ein Mediziner, eine Psychiaterin, ein Städteplaner, ein Industrieller, ein Übersetzer von Literatur, eine Radioproduzentin. Und eine Naturwissenschaftlerin. Die Tafelrunde ist nicht politisch. >>>

 


10.10.2009
 

Der rechte Marsch - André Marty berichtet >>>

 

 

 
 

Israel in der Rolle des Opfers - François Bremer - In einer mit Showeinlagen und Drohungen gespickten Ansprache vor der UNO-Vollversammlung, Ende September, appellierte der israelische Ministerpräsident Netanjahu an die Weltgemeinschaft: "Steht ihr auf der Seite der Terroristen oder an der Seite Israels?" Der Vorwand  für Netanjahus provokatorischen Auftritt war der vor kurzem veröffentlichte Goldstone-Bericht über die Militär-Offensive Israels gegen den Gazastreifen, im Winter 2008/2009. Der vom UN-Rat für Menschenrechte in Auftrag gegebene Bericht bezichtigt Israel, aber auch bewaffnete palästinensische Gruppen, der Kriegsverbrechen und möglicherweise der Vergehen gegen die Menschlichkeit. In Israel stiess der Bericht auf heftige Kritik; die Autoren würden nicht zwischen Angreifer(laut Israel sollen das die Palestinenser gewesen sein) und Verteidiger (Israel) unterscheiden, so hiess es.  Kein Wort  verlor Netanjahu vor der UNO über die äusserst schwerwiegenden gegen Israels Kriegsführung gerichteten Vorwürfe; kein Wort über die 1.4oo palästinensischen Todesopfer, darunter Hunderte von Frauen und Kindern; kein Wort über die von Israel in Gaza eingesetzten Phosphorbomben. Hingegen zögerte er nicht, die von Gaza auf Israel abgefeuerten Raketen und Mörsergranaten, grösstenteils handwerklicher Herkunft, mit den Bombardierungen englischer Städte durch Nazi-Deutschland zu vergleichen. Zur Erinnerung: die über England abgeworfenen deutschen Bomben  >>>

 
 


9.10.2009
 

 
Friedensnobelpreis für Barack Obama
 
 
Rote Karte für Israel!
Am 14. Oktober spielen anlässlich der WM-Qualifikation die Schweiz gegen Israel im St. Jakob-Stadium in Basel. An einem nationalen Treffen von BDS-AktivistInnen wurde beschlossen an diesem Anlass gegen die Teilnahme von Israel an der WM zu protestieren und ihren Ausschluss aus der FIFA zu verlangen.
Bis am 2. Oktober werden noch Organisationen zur Unterzeichnung der Presseerklärung gesucht.
Presseerklärung in Deutsch, Französisch, Italienisch, Englisch, Arabisch
Am 13-14. Oktober finden verschiedene Protestaktionen statt. Hilfst du mit?
Flugblatt und Karte an FIFA auf Deutsch, Petition und Flugblatt vom CUP Neuchâtel auf Französisch
Kontakt für Material und Hilfe
Dossier zur Diskriminierung palästinensischer SportlerInnen
 


8.10.2009
 

 

Last Straw for the Palestinian "Authority"? - Saree Makdisi - If there were any lingering doubts concerning the status and integrity of the Palestinian National Authority -- and its so-called President, Mahmoud Abbas ("so-called" because his term of office, such as it was, expired almost a year ago) - they were surely dispelled once and for all by its decision to drop its support for a UN resolution that would have referred the Goldstone Report on Israel's post-Christmas 2008 attack on Gaza to the UN Security Council. The 575-page Report of the UN Fact-Finding Mission on the Gaza Conflict, which was led by South African judge Richard Goldstone, confirmed the already densely documented reports published by human rights organizations, including Amnesty International. Those reports had, in turn, systematically confirmed Palestinian claims that Israel had, for example, recklessly >>>

UN council to discuss Gaza report  - Members of the UN Security Council will meet to discuss Libya's request for an emergency session on a report that claimed war crimes were committed by Israel during last year's offensive on Gaza. Le Luong Minh, Vietnam's ambassador who holds the council presidency this month, said he had scheduled closed-door talks for Wednesday after receiving a request from Libya, the only Arab member on the 15-nation council >>>


A poverty of leadership - Osamah Khalil - A firestorm of criticism has erupted since Friday's "postponement" of the United Nations Human Rights Council's (UNHRC) vote on the Goldstone report, which accused Israel of committing war crimes during its winter invasion of the Gaza Strip. The postponement was at the behest of the Ramallah Palestinian Authority's (PA) ambassador to the United Nations in Geneva, Ibrahim Khraishi. Palestinians globally and across the political spectrum have rightfully been outraged at what is not only an unbelievable act of cowardice and ineptitude, but a betrayal of the highest order. Indeed, anywhere else in the world it would be considered tantamount to treason. Sadly and unsurprisingly, it is what passes for leadership from Mahmoud Abbas. >>>

PA: Advance peace talks or we'll take Goldstone report to court - Avi Issacharoff and Jack Khoury - If Israel does not soften its positions on the peace process, the Palestinian Authority will resume pushing to get the Goldstone report moved to the Security Council, and thence to the International Criminal Court, an associate of Palestinian Authority President Mahmoud Abbas told Haaretz Tuesday. >>>

Report: Dweik calls for Abbas` resignation >>>            |       Amira Hass: Mahmoud Abbas’ chronic submissiveness >>>

 

 
 

Antideutsche Hetze gegen Bandbreite, Arbeiterfotografie und Elias Davidsson - Die sich selbst als “Links” camouflagierenden antideutschen Sabotagetrupps sind Lesern von Mein Parteibuch als verdeckt operierende Lobby des rassistischen Apardheitstaates Israel bestens bekannt. Alles, was ihnen friedlicher und aufklärerischer als die Ideologie von Faschisten wie Avigdor Lieberman oder Neocons wie Richard Perle erscheint, versuchen antideutsche Rechtsextremisten als antisemitisch zu brandmarken und mit von den Nazis abgeschauten Methoden niederzumachen. Ihr Leitmototiv ist simpel: Wer auf israelische Verbrechen aufmerksam macht oder gar eine neue Untersuchung von 9/11 fordert, ist ein ganz fieser Antisemit und wird mit allen bekannten Nazi-Methoden bekämpft. Gegenwärtig versucht ein Linksparteimitglied namens Andreas Waibel eine im Club Voltaire Frankfurt geplante Veranstaltung der Band Die Bandbreite, der Arbeiterfotografie und Elias Davidsson mit aus dem Deutschland der 30er Jahre bekannten Nazi-Methoden zu verhindern >>>

"Zermalmt das Niederträchtige!" (nach Voltaire) - Erklärung des Bundesverbands Arbeiterfotografie vom 1.10.2009 - Der Bundesverband Arbeiterfotografie sieht sich derzeit in Zusammenhang mit einer Veranstaltung im Club Voltaire einer üblen, hinterhältigen Diffamierungskampagne ausgesetzt, die wesentlich vom Vorsitzenden des Club Voltaire in Frankfurt in Zusammenspiel mit Gruppierungen aus dem Spektrum der so genannten Antideutschen ausgelöst worden ist. Zunächst einmal ist festzustellen: es handelt sich um eine gemeinsame Veranstaltung von Club Voltaire und Arbeiterfotografie. Meinungsverschiedenheiten wären also zwischen diesen beiden Partnern auszutragen. Stattdessen wird hinter unserem Rücken gegen die Akteure (Die Bandbreite und Elias Davidsson) und die mitveranstaltende Arbeiterfotografie operiert. >>>

09.10.09 19:30 - Frankfurt - 'Die Bandbreite' und 'Medien zwischen Realität und Scheinwelt'- Musik- und Gesprächsabend mit der Polit-Hip-Hop-Band ‘Die Bandbreite’ und einer Gesprächsrunde zum Thema 'Medien zwischen Realität und Scheinwelt' mit dem Komponisten und MenschenrechtlerElias Davidsson
Am Abend wir die Ausstellung “Licht und Schatten des Alltags” des Bundesverbands Arbeiterfotografie eröffnet

 
 

Hitler besiegen"Hitler besiegen" - Sich vom Holocaust lösen - Arno Widmann - Avraham Burg wurde 1955 als Sohn eines deutschen Holocaustüberlebenden in Jerusalem geboren. Sein gerade im Campus-Verlag erschienenes Buch "Hitler besiegen" ist eine auch ihn selbst nicht schonende Reflexion über die fatale Fixierung des Staates Israel auf den Holocaust. Als das Buch vor zwei Jahren in Israel erschien, wurde Burg als Feind des Landes kritisiert. Das ist nicht verwunderlich. Avraham Burgs Buch ist tatsächlich eine tieftraurige, dabei aber bitter-scharfe "Attacke auf das israelische Experiment". Hier spricht ein Produkt der israelischen Elite, einer der in ihr aufwuchs und zu einem ihrer beredsten Sprecher wurde. Sein Vater war Josef Burg, prominentes Mitglied der Nationalreligiösen Partei (NRP) und mehrmals Israels Innenminister. Avraham Burg war Berater von Schimon Peres, Vorsitzender der Jewish Agency und Sprecher der Knesset. Seit 2003 hat er sich aus allen Ämtern zurückgezogen und kommentiert die jüngsten Entwicklungen seines Heimatlandes nur noch vom Rande der Verzweiflung aus. - Die Militarisierung Israels - Er hält die zunehmende Militarisierung Israels, die Fixierung der Eliten darauf, den Feind zu besiegen, für eine Entwicklung, die Israel in den Untergang führen muss. >>>

Hitler besiegen - Dr.  Ludwig Watzal - „Oft frage ich mich, ob es ohne die Deutschen und ihre Barbarei überhaupt einen Staat Israel geben würde“, so eine der vielen provokanten Fragen und Thesen von Avraham Burg >>>

 
 

Gaza auf dem Weg in die Umweltkatastrophe -  Gunnar Olofsson - Die Wasserversorgung in Gaza steht am Rande zum Kollaps. Das geht aus einer neuen Untersuchung des UN-Umweltprogramms (United Nations Environment Programme, UNEP) hervor. Die Situation, die seit langem schlecht war, wurde mit dem israelischen Angriff im Januar dieses Jahres dramatisch verschlechtert, wodurch 10% der Bevölkerung kein Trinkwasser mehr erhalten. Elf wichtige Wasserquellen und vier Reservoire wurden zerstört zusammen mit Kilometern von Wasserleitungen, und die übrigen Quellen werden von Verunreinigung durch leckende Kanalisationen bedroht. Gegenwärtig erreichen außerdem nur 57% des hochgepumpten Wassers die Verbraucher, während der Rest unterwegs durch Lecks verschwindet. Laut UNEP wurden 2692 Gebäude ganz oder teilweise zerstört, und nahezu 600 000 Tonnen Schrott und Trümmer stellen jetzt ein erhebliches Gesundheitsproblem in Gaza dar. Unter anderem hat man in den Ruinen erhöhte Werte von Asbest gefunden, nicht zuletzt den sogenannten blauen Asbest, der 500-fach stärker krebserregend wirkt als der weiße gewöhnliche Asbest. Die israelischen Bomben zerstörten auch 180 Gewächshäuser und 167 km Straßen und vernichteten über 35750 Kühe, Schafe und Ziegen zusammen mit einer Million Geflügel und Küken. Die Menge der Tierkadaver, die nicht ordentlich entsorgt werden konnten, beträgt zwischen 1 und 1 ½ Millionen Tonnen. >>>

 
 

Vom Geschäft mit der Angst - André Marty berichtet - Am Anfang war ein Blog-Post. Um den Widerstand junger Frauen im Gaza-Streifen ging’s, Schülerinnen, die sich gegen den von der Hamas verordneten Dress Code stemmten. Mutige, viffe junge Frauen! Fünf Tage später dann publizieren die Kollegen aus dem Hause Tages-Anzeiger zu demselben Thema. Dieselben Aussagen, dieselben Schauplätze – im grossen Ganzen also in etwa dasselbe, was vorab bereits im Blog zu lesen war. Soweit, so originell. Bin dann noch auf die Bildlegende gestossen: Unter dem Bild einer Schülerinnengruppe mit Kopftuch und bodenlangem Mantel steht wörtlich: „Als wären schwarze Vögel auf dem Pausenplatz gelandet.“ Ist's schieres journalistisches Unvermögen, Unachtsamkeit, waren die Augen primär aus neue Layout und nicht so sehr auf den Inhalt gerichtet – oder war's gar Angst? Angst, vor dem Islam? >>>

 


7.10.2009
 

 

Der Bericht der Goldstone-Kommission und die Reaktionen darauf - Stephen Lendman - (...) Als ehemaliger südafrikanischer Verfassungsrichter ist Goldstone ein anerkannter Jurist. Er hat als Chefankläger für die Jugoslawien- und Ruanda-Tribunale gedient und ist ein Vorstandsmitglied der Hebrew University. Als Jude versprach er fair und gerecht zu sein und ”hofft, daß die Erkenntnisse einen sinnvollen Beitrag zum Friedensprozeß leisten werden … und den Opfern Gerechtigkeit zu bringen.” Gleichzeitig hat Israel sich der Zusammenarbeit verweigert und der Sprecher des Außenministeriums sagte: ”Diese Kommission hat die Instruktion, nicht die Wahrheit zu suchen sondern Israel für angebliche Verbrechen auszumachen.” Dann klagte er den Rat an, daß er ”praktisch (keine) Glaubwürdigkeit besitze”. (...) Die Kommission führte 188  Interviews durch, erhielt 300 Berichte, Eingaben und andere Dokumente, die mehr als 10 000 Seiten umfaßten, 30 Videos und 1200 Fotos. So weit wie möglich stützte sie sich auf Material aus erster Hand. Sekundäre Informationen wurden dann zur Bestätigung benutzt. Insgesamt erhielt sie genügend Informationen ”glaubhafter und verläßlicher Natur, damit die Mission die Tatsachen herausfinden konnte.” Sie hat eindeutige Beweise für Verbrechen gefunden und in beinahe allen Fällen war sie in der Lage festzustellen, ob die fraglichen Akte bewußt oder rücksichtlos waren. (...) Die Ergebnisse der Kommission - Die UN-Pressemitteilung vom 15. September erklärte, daß die Mission zu dem Schluß kam, daß ”es Beweise gibt, die ernste Verletzungen der Menschenrechte und des Völkerrechts durch Israel den Gaza-Konflikt kennzeichnen, und daß Israel Handlungen begangen hat, die Kriegsverbrechen bedeuten und möglicherweise Verbrechen gegen die Menschlichkeit.”   >>>>                  

Sonderseite: Goldstone-Bericht - United Nations Fact Findi ng Mission  on the Gaza Conflict >>>

 
 

"Israel muss völkerrechtswidrige Besatzung beenden" - Jürgen Jung im Linkezeitung-Interview  - Jürgen Jung ist Schauspieler, Sprecher und Aktivist der Gruppe Salam Shalom, Arbeitskreis Palästina/Israel. - Sein Lesungsprogramm „Das Land der traurigen Orangen - 60 Jahre Israel - 60 Jahre Naqba (arab. = Katastrophe) - Dissidente Stimmen zum Palästinakonflikt" stellt den Konflikt im Nahen Osten auf höchstem politischen und künstlerischen Niveau dar. Das etwa zweistündige Lesungsprogramm, das auch als CD erhältlich ist, bietet gleichzeitig eine schnelle wie tiefgehende Einführung in die bis heute fortgesetzte Vertreibung der Palästinenser aus ihrem Land und den Palästinakonflikt. - Linkezeitung: Ende Oktober organisiert der Arbeitskreis Palästina/Israel in München eine Veranstaltungsreihe zum Thema Israel/Palästina. Was ist geplant? - Jürgen Jung: Nun, wir planen - über den ganzen Winter hinweg - eine ziemlich ambitionierte Veranstaltungsreihe nach Art einer Ringvorlesung unter dem Titel "ISRAEL - Mythos und Wirklichkeit", in der es uns im Wesentlichen um die Entmythologisierung Israels geht, vor allem auch unter rechtlichen Aspekten, also Völkerrecht, Menschenrechte, rechtsstaatliche Fragen im weitesten Sinn. Motto: Wenn Recht von Gerechtigkeit getrennt wird, kann Recht zum Unterdrückungsinstrument werden, wie - so glauben wir - in Israel. Ausgangspunkt unserer Überlegungen sind demgemäß Fragen wie: - Ist Israel tatsächlich die einzige Demokratie im Nahen Osten? - Wie ist es mit der immer wieder beschworenen „Wertegemeinschaft" zwischen Israel und dem Westen, speziell Deutschland, bestellt? All dies soll zu einer Klärung des Grundproblems in Palästina beitragen, nämlich des exklusionistisch-expansiven Zionismus mit den damit einhergehenden Themen Kolonialismus, Rassismus, Militarismus, Chauvinismus...... Wir sind ja Zeugen der konsequenten und gnadenlosen Umsetzung dieses zionistischen Projekts bis auf den heutigen Tag. >>>

 
 
Der Film "Das Herz von Jenin" wird am 9. Oktober 2009  als DVD erscheinen >>>

Blickpunkt: Film Kurzinfo
Berührende Doku um einen palästinensischen Vater, der die Organe seines Sohnes an israelische Kinder spendete.

Kurzbeschreibung
"Das Herz von Jenin" erzählt die wahre Geschichte Ismael Khatibs, dessen 12-jähriger Sohn Ahmed 2005 im Flüchtlingslager von Jenin von Kugeln israelischer Soldaten tödlich am Kopf getroffen wird. Nachdem die Ärzte im Krankenhaus nur noch Ahmeds Hirntod feststellen können, entscheidet der Palästinenser Ismael, die Organe seines Sohnes israelischen Kindern zu spenden und damit deren Leben zu retten.

Zwei Jahre später begibt er sich auf eine Reise quer durch Israel, um diese Kinder zu besuchen. Eine schmerzhafte und zugleich befreiende Reise, denn durch die Kinder kommt Ismael auch seinem Sohn wieder ganz nah. >>>

 
 

Abstimmung über Goldstone-Report verschoben - Die Abstimmung im Uno-Menschenrechtsrat über eine Resolution zum sogenannten Goldstone-Report zum Gaza-Krieg wird auf März nächsten Jahres verschoben. Das erklärte Pakistan als Sprecher der islamischen Länder in dem aus 47 Ländern bestehenden Rat am Freitag in Genf. >>>.

 
 

Tschechow für die Westbank  - Die eben eröffnete Drama Academy RamallahVor allem die Kultur in den Palästinensergebieten wurde aufgrund der politischen Lage in den letzten Jahren stark vernachlässigt. Doch jetzt eröffnete in Ramallah die erste Schauspielschule des Westjordanlandes. "Wer ist Ihrer Meinung nach treu und beständig in der Liebe? Etwa der Mann?" Die 22-jährige Jasemin rezitiert aus Anton Tschechows Groteske "Der Bär". Tschechows Einakter spielt im 19. Jahrhundert, im Salon eines russischen Gutshofs. Jasemin aber sitzt im Herbst 2009 in einem schmucklosen, gefliesten Vorraum zur Bühne des Al-Kasaba-Theaters in Ramallah. Vor wenigen Wochen ist sie in den ersten Ausbildungsjahrgang der "Drama Academy Ramallah" aufgenommen worden, gemeinsam mit elf weiteren Palästinensern. >>>

 
 

Hexenjagd - Pressemitteilung des Bundesverbandes Arbeiterfotografie zu Vorgängen in Frankfurt am Main - gefunden bei Thomas Immanuel Steinberg - Sehr geehrte Damen und Herren, Frankfurt wird zur Zeit Zeuge einer Hexenjagd. In einer Form von Hysterie wird von links-totalitären Kräften Stimmung gemacht gegen Aufklärung und Meinungsfreiheit. Es geht um einen Musik- und Diskussionsabend mit dem Titel "'Die Bandbreite' und 'Medien zwischen Realität und Scheinwelt'", der gemeinsam vom Bundesverband Arbeiterfotografie und dem Club Voltaire in deren Räumlichkeiten am Freitag (09.10.2009) um 19:30 Uhr veranstaltet wird, siehe die Veranstaltungsankündigung. Es hat sich eine Diffamierungskampagne gegen die Beteiligten (den Komponisten und Menschenrechtler Elias Davidsson, die Hip-Hop-Band 'Die Bandbreite' und die mitveranstaltende Arbeiterfotografie) entwickelt, wie wir sie noch nicht erlebt haben. Es werden Vorwürfe vorgeschoben, die davon ablenken sollen, daß es tatsächlich um die Unterdrückung von kritischen Gedanken geht, siehe dazu auch die beigefügte Erklärung vom 1. Oktober 2009 als .doc-Datei oder als .pdf-Datei mehr >>>

 
 

Marwan Barghouthi: Israel is no peace partner - Ma’an’s interview with Marwan Barghouthi – Jailed Fatah leader Marwan Barghouthi called for Palestinians to form a unified campaign of peaceful, popular resistance to Israeli settlements in an interview made public on Sunday. In an interview from Israel’s Hadarim Prison through his lawyers, Barghouthi said that “there is no Israeli peace partner. “Anyone who thinks that peace is possible with the current Israeli government and was not possible with the previous governments is being delusional,” he was quoted as saying. In the interview he also praised caretaker Prime Minister Salam Fayyad’s plan to establish a Palestinian state, de facto, in the next two years. He called on the Palestine Liberation Organization (PLO) leadership, specifically, to endorse the plan, along with a program of peaceful resistance. >>>

 
 

Scenes of jubilation in the occupied West bank as the families of 18 released female Palestinian prisoners are reunited with their loved ones.

 


6.10.2009
 

 

Israel: angeklagt des 'ECOZID' anlässlich der Olivenernte 09

Ein Ritual zu jeder Olivenernte - 'Im Dorf Burin südöstlich von Nablus wurden 150 Olivenbäume von Israelischen Siedlern zerstört' (1) - Dr. Viktoria Waltz - Am 29. September (2009) stürmten Israelische Siedler aus der Kolonie Yitzhar im Süden des Bezirks Nablus die Olivenfelder von Burin und zerstörten alles, und das zwei Tage vor dem voraussichtlichen Beginn der Olivenernte. Die Israelis kamen mit elektrischen Kettensägen, zerstörten mehr als 150 Olivenbäume - das ist inzwischen zu einem Ritual der Siedler geworden, sobald die Olivenernte beginnt. Die Yitzar Kolonie ist hinreichend dafür bekannt, dass dort die infamsten und aggressivsten aller Siedlergruppen leben. Ihre systematisch durchgeführten Attacken vor allem auf landwirtschaftliche palästinensische Gebiete im Süden von Nablus geschehen unter dem Schutz der israelischen Armee, die die Attacken der Siedler beaufsichtigt und den Angriffen auf Palästinensisches Eigentum, palästinensische Felder und gegen das Leben der Palästinenser freien Lauf lassen. >>>           

 
 

Interview mit dem Führer von Hamas Chalid Maschal - In einem exklusiven Interview diskutiert Ken Livingstone, Londons Bürgermeister von 2000 - 2008, mit dem Hamas-Führer Chalid Maschal über Religion, Gewalt und die Chance auf Frieden. >>>

 
 

 
 

Mahmoud Abbas` chronic submissiveness - Amira Hass - Haaretz - "For nine months, thousands of people - Palestinians, their supporters abroad and Israeli anti-occupation activists - toiled to ensure that the legacy of Israel`s military offensive against Gaza would not be consigned to the garbage bin of occupying nations obsessed with their feelings of superiority. Thanks to the Goldstone report, even in Israel voices began to stammer about the need for an independent inquiry into the assault. But shortly after Abbas was visited by the American consul-general on Thursday, the leader of the Palestine Liberation Organization got on the phone to instruct his representative on the United Nations Human Rights Council to ask his colleagues to postpone the vote on the adoption of the report`s conclusions"

 


5.10.2009
 

 

Hoffnung auf ein hartes Jahr -  Uri Misgav - Unsere guten Wünsche für ein Neues Jüdisches Jahr sind immer voller Hoffnung und Güte. Möge dieses Jahr gut, gesegnet und süß wie Honig sein. Doch nicht in diesem Jahr. Was wir brauchen, ist ein hartes Jahr. Ein Jahr der Entscheidung. Der Staat Israel braucht eine Entscheidung. 112 Jahre nach dem ersten Jüdischen ( Zionistischen) Kongress und mehr als 61 Jahre nach der Staatsgründung hat das zionistische Unternehmen den schicksalhaften Kreuzweg in seiner Geschichte erreicht. Da bleibt keine Zeit mehr. Die Demographie hat gesprochen. Sollte die augenblickliche israelische Führung mit der Unterstützung des Weißen Hauses und der EU die Teilung des Landes  zwischen den beiden Völkern versäumen, wird in der Zukunft keiner mehr da sein, der mit uns das Land teilen will. Vor einem Jahr war ich bei einem Treffen israelischer und palästinensischer Friedensgruppen in Italien. Einer der Redner, Sari Nusseibeh sprach über die wachsende  palästinensische Unterstützung für die Idee eines bi-nationalen Staates. Im Lande zurück (klang es für mich, als ob) einer,  Aufmerksamkeit bekommen möchte oder wie  theoretische Provokation. Doch Jimmy Carter kehrte diesen Monat von Treffen mit palästinensischen Persönlichkeiten zurück – mit noch dramatischerem Eindruck. Die meisten Palästinenser, mit denen er sich getroffen hatte, stimmen darin überein, dass sie auf ihren Traum eines unabhängigen palästinensischen Staate verzichten wollen – so berichtete er in der Washington Post. Stattdessen würden sie eine israelische Staatsbürgerschaft vorziehen und dann von innen für die gleichen Rechte kämpfen. >>>

 
 

Palästinenser und Israeli folgen Thoreau – doch kümmert sich jemand darum? -  Neve Gordon - Irgendwann im Jahr 1846 verbrachte Henry David Thoreau eine Nacht im Gefängnis, weil er sich weigerte, seine Steuern zu zahlen. Dies war seine Weise, gegen den mexikanisch-amerikanischen Krieg zu protestieren und gegen die Institution der Sklaverei. Ein paar Jahre später veröffentlichte er einen Aufsatz „Ziviler Ungehorsam“, der inzwischen von Millionen Menschen gelesen wurde  - einschließlich Israelis und Palästinensern. Kobi Snitz las dieses Buch. Er ist ein israelischer Anarchist, der gerade 20Tage im Gefängnis sitzt, weil er sich weigert 2000.-Schekel Strafe zu zahlen. Der 38Jährige Snitz wurde 2004  mit anderen Aktivisten im kleinen palästinensischen Dorf Kharbatha verhaftet, während sie versuchten, die Zerstörung des Hauses eines prominenten Mitglieds des lokalen Volkskomitees zu verhindern. Die Zerstörung sollte anscheinend aus zwei Gründen ausgeführt werden: zum Einschüchtern und zur Strafe des lokalen Anführers >>>

 
 

Alfred Grosser: Von Auschwitz nach Jerusalem. Über Deutschland und Israel. - Ein „Weites Feld“: Deutschland und Israel - Über einen erneuten Versuch von Alfred Grosser, uns Deutsche „zurechtzubringen“ - Rupert Neudeck - Durch jedes neue Buch von Alfred Grosser erfahre ich mehr über mich als Deutschen mit meinen verschiedenen Identitäten. Er hat als seinen Beruf erkannt: „Moralpädagoge“. Das Buch gibt ihm die Stimme zurück, die er als Moralist bester französischer Herkunft in Deutschland ein wenig verloren hatte. Warum? Er hat die politische Korrektheit nicht mitgemacht, mit der wir Deutschen uns gegenüber Israel salvieren wollen, in dem wir aus purer Bequemlichkeit nicht Kritik üben an Israel. Dass diese Bequemlichkeit leicht in Feigheit einmündet, wissen wir alle. In Deutschland wird jeder harsch in die Schranken verwiesen. Töne der Kritik an Israel werden dabei meist sofort gleich als antisemitisch oder als „an der Grenze zum Antisemitismus“ eingestuft. >>>

 
 

Human Rights Orgs: Justice Delayed is Justice Denied – Decision of Palestinian Leadership and International Pressure an Insult to the Victims - The Palestinian leadership—under heavy international pressure lead by the United States—deferred the draft proposal at the Human Rights Council endorsing all the recommendations of the UN Fact Finding Mission (the Goldstone Report). This deferral denies the Palestinian peoples’ right to an effective judicial remedy and the equal protection of the law. It represents the triumph of politics over human rights. It is an insult to all victims and a rejection of their rights.... >>>

 
 

 


4.10.2009
 

 

Iris Hefets - für die Jüdische Stimme für einen gerechten Frieden im Nahost - 3.10.2009 Berlin, Gedächtnisskirche - Gegendemonstration - Für ein offenes Europa für alle - Gegen antimuslimischen Rassismus -  Zum Tag der deutschen Einheit - Liebe Mitstreiter, anlässlich des Tag der deutschen Einheit öffnen die Muslime ihre Moscheen für alle. Deshalb hat die rassistische Organisation Pax Europa zu einer Demonstration "gegen die Islamisierung Europa" aufgerufen. Ein Teil ihre Anhänger liefen mit israelischen Flaggen herum, als angeblichen Beweis, sie sein keine Antisemiten.
Hier ist meine Antwort darauf: Antisemitismus ist keine Krankheit, sondern ein Symptom einer umfangreichen Vorurteilskrankheit. Antisemitismus ist ein Phänomen, das in Deutschland von Deutschen in Form einer Hölle für Juden sich äußerte. Heute marschieren hier die selbsternannten Retter des Abendlandes von Pax Europa. Sie wollen uns überzeugen, dass sie keine Antisemiten und keine Rassisten sind: sie sind es aber.  >>>

Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt -    (Artikel 1  Grundgesetz)

Der Tag der deutschen Einheit ist ein Feiertag für alle hier lebenden Menschen.  - Palästinensische und arabische Vereinigungen in Berlin  - Besonders die hier lebenden Palästinenser wünschen sich für ihre erste Heimat eine Zukunft in Freiheit und Würde, ohne Unterdrückung, Entrechtung, Vertreibung, Verfolgung, ohne Mauer. Sie wünschen sich ein Ende der Besatzung, einen eigenen lebensfähigen Staat in sicheren Grenzen. Sie wünschen sich Frieden. Als die Mauer in Berlin fiel am 9. November 1989, ging die 1. Intifada, der pazifistische Aufstand der palästinensischen Gesellschaft, getragen hauptsächlich von ihrer Jugend, in das zweite Jahr. >>>

 
 

Eine Geschichte des Verrats -  Uri Avnery - HEUTE IST der 1196. Tag der Gefangenschaft des Soldaten Gilad Shalit. Ein Kriegsgefangener soll nicht in Gefangenschaft gelassen werden. Ein verwundeter Soldat soll nicht auf dem Schlachtfeld liegen gelassen werden. Der Staat unterzeichnet einen ungeschriebenen Vertrag mit jeder Person, die sich der Armee anschließt – und besonders mit jedem, der in einer Kampfeinheit dient. Das Verhalten der israelischen Regierung in diesen 1196 Tagen, der Politiker und Generäle, die für diese Untat verantwortlich sind, ist eine Verletzung dieses Vertrages, es ist Vertrauensbruch. Kurz gesagt: eine Schande. Es macht jeden  anständigen Menschen wütend – und nicht nur Soldaten in Kampfeinheiten. DER VERRAT beginnt hier schon in der angewandten Terminologie.  Im  Buch der Sprüche (18,21) heißt es: „Tod und Leben stehen in der Zunge Gewalt.“ Ein Soldat, der bei einer militärischen Aktion gefangen genommen wird, ist ein Kriegsgefangener – in jeder Sprache, in jedem Land. >>>

 
 

Die Konsequenzen des palästinensisch- Israel Status quo -  William Pfaff - Es scheint, als habe Präsident Barack Obama einen Fehler gemacht, als er den früheren Sen. George J. Mitchell zu seinem Sonderbeauftragten für die festgefahrene palästinensisch-israelische Schlichtung ernannte. Der Präsident und H. Mitchell schienen geglaubt zu haben,  das Problem sei eines der Verhandlung zwischen hartnäckig opponierenden aber letztlich versöhnlichen Parteien .  (...) In Jerusalem war H. Mitchells Technik der Vertrauensbildung - die Isolierung der besonderen Probleme - rationale Kompromisse über Unwesentlichem, während man sich Wesentlichem näherte, für jeden zu einem Vergeuden von Zeit geworden. In diesem Konflikt geht es um Gottes besondere Anweisung für das jüdische Volk, Jerusalem  und die palästinensische Westbank wieder zu besetzen. >>>

 

 

Arne Hoffmann -  Buchvorstellung: "Islamfeindlichkeit. Wenn die Grenzen der Kritik verschwimmen" - - Schneiders weist zunächst darauf hin, dass von den bekanntesten "Islamkritkern" (also etwa Ralph Giordano, Alice Schwarzer, Henryk Broder, Leon de Winter usw.) niemand eine theologische oder islamwissenschaftliche Ausbildung besitzt oder auch nur durch die Beherrschung der arabischen Sprache aufgefallen wäre. "Bei ihnen allen gibt es außer ihrem mehr oder weniger plötzlich aufgekeimten persönlichen Interesse keine weitere ersichtliche Querverbindung zu der Thematik. Trotzdem äußert sich aber jeder einzelne von ihnen immer wieder zu dezidiert theologischen oder historischen Fragen der islamischen Geistesgeschichte." Untersuche man ihre Äußerungen zum Thema Islam genauer, stelle sich als zentrales Ergebnis heraus, dass darin "immer wieder die gleichen unsachlichen Argumente und fehlerhaften Beweisführungen auftauchen. (...)  - - Alarmismus, Dramatisierung und das Entwerfen fiktiver Bedrohungsszenarien, die den Einschätzungen seriöser Historiker und Kulturwissenschaftler entgegenstehen (immer wieder stehen "Eurabien" und der Untergang des Abendlandes vor der Tür, etwa wenn Broder davon schwadroniert, dass wir "derzeit die letzten Tage Europas, das wir kennen" erlebten, wenn sich Alice Schwarzer "Parallelen zu 1933" aufdrängen oder Leon de Winter davon schreibt, dass sich "das Böse (…) über den gesamten Westen ausgebreitet hat"); - der Verzicht auf Belege und Beweise, damit einhergehend die Simplifizierung von Sachverhalten (So verbreitet Broder in "Hurra, wir kapitulieren" die Behauptung, es häuften sich Abmeldungen muslimischer Schüler vom Schwimm- und Sportunterricht. Belege liefert er nicht. >>>
 

 

PA minister: Our stance on Goldstone report embarrassingRamallah – Ma’an – The official Palestinian stance on the UN-backed Goldstone report harmed Palestinian national interests and embarrassed supporters of the Palestinian people, Minister of Social ... >>>

 
 

 
 

Qalqilya: Prison City - No town in the West Bank suffers more restrictions than Qalqilya. The population is surrounded on all four sides by the wall, which separates them from their farmland and source of income. Nearby a large Israeli settlement plunders more essential resources. Worse still is the security which accompanies these structures, with dozens of checkpoints policing the town and nearby villages. Many of these serve no purpose at all, closing months after they appear, often in bizarre locations between Arabic villages. Fortunately there is Machsom watch, a group of Israeli women dedicated to challenging checkpoints and land seizures. We spent a day travelling the area with them to see how these restrictions affect the population. >>>

 

 

Bedouins protest against the state`s allotting their lands to the JNF while depriving them of water - Ilana Curiel - Ynet - "We are not Jews, so where is our place? Where is our children`s future?" Nuri al-Ukbi to Ynet.

 

 

Palestinians cry `blackmail` over Israel phone service threat - Ben Lynfield - The Independent - Nabil Shaath, the former PA foreign minister: “Israel has no business stealing the frequencies, keeping them and using them as blackmail to escape an international inquiry into its violations.”

 

 

Palestinian orgs: Decision of Leadership insult to victims - Statement from 14 HR Orgs - Ma`an - The Palestinian leadership – under heavy international pressure lead by the United States – deferred the draft proposal at the Human Rights Council endorsing all the recommendations of the UN Fact Finding Mission (the Goldstone Report). This deferral denies the Palestinian peoples’ right to an effective judicial remedy and the equal protection of the law.

 

 

The media portrayed it as an accident. The Palestinians saw a murder happening before their eyes. Eyad Bornat - www.bilin-ffj.org - The jeep was driving at a fast speed and targeted Foad Mahmoud Naiyf Turkuman (age 17) who was crouching down close to a small concrete wall.

 

 

So, did Netanyahu really `win`? - Daniel Levy - Haaretz - The much derided and scorned Obama team actually has pulled off one of the more difficult moves in diplomatic choreography. They now have a tricky interlocutor, in this case Israel`s leader, enthusiastically embracing their target (endgame two-state negotiations) as his own. Netanyahu will no doubt pursue new exit strategies, but several of his more cherished diversionary tactics already have been neutralized.

 

 

Born to be free - Adam Keller - Crazy Country blog - Because on this issue the people in Israel are united, more than on anything else. Because Menachem Begin and Yitzchak Shamir had also been called terrorists.

 


3.10.2009