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Das Palästina Portal

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Archiv - Aktuelle Link- und Denktipps -
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24
.11.2009
 

 

"Die israelische Regierung will Ende November offenbar zu einer Kabinettssitzung in Berlin zusammenkommen. Die Sitzung in der deutschen Hauptstadt sei für den 30. November geplant, sagte ein hoher israelischer Regierungsvertreter am Mittwoch der Nachrichtenagentur AFP in Jerusalem." -  
Dazu die Empfehlung von Uri Avnery:
Die Deutschen sollten die israelische Regierung in Deutschland behalten, damit würden sie endlich etwas positives für ISRAEL tun.
Quelle Abraham Melzer

? Nahost-Reise: Westerwelle besteht den Israel-Test ?
Lieberman erklärt am Dienstag, er habe die "Bereitschaft gesehen, dass wir einander verstehen wollen". Der israelische Amtskollege hatte Westerwelle als erster ausländischer Kollege nach seiner Vereidigung gratuliert. (...) Zum Abschied sagt Lieberman: "Wir würden uns wünschen, wenn sie mehr beteiligt wären an allem, was hier im Nahen Osten geschieht." >>>


Kurzkommentar:
E. Arendt - Soll sich Deutschland am Morden, Unterdrücken und Vertreiben beteiligen?     Kommt deswegen das israelische Kabinett nach Deutschland?

Kommentar des Monats November 2009 -  von Evelyn Hecht-Galinski - Die wahren israelischen Patrioten oder der Philosemitismus der deutschen Regierung - Gestern am 21. November sagte Uri Avnery anlässlich der Verleihung des ethecon-Preises sinngemäß Folgendes: Warum unterstützt Merkel nicht die wahren israelischen Patrioten, wie ihn und Gusch Schalom, sondern die israelischen Rassisten? >>>

 
 

Laudatio auf Uri Avnery - Abraham Melzer - Krieg, Terror, Ethik und Frieden - Ich bin in Israel der 50ger Jahre aufgewachsen.In meiner Kindheit gab es drei israelische Medienstars, die ich bewunderte und so wie mein Großvater, der Goethe in der Synagoge unter dem Gebetsbuch versteckte, so las ich deren Bücher bzw. Artikel versteckt unten der Lektüre, die mein Vater mir verordnete. Bei meinem Vater begann Literatur erst mit Thomas Mann und so waren ihm Namen wie Igal Mosinsohn, Dan Ben-Amotz und Uri Avnery kaum geläufig oder zumindest nicht nach seinem Geschmack. Alle drei waren befreundet und saßen regelmäßig im berühmten Cafe „Kassit“ auf der Disengoff in Tel Aviv und ließen sich von ihren Fans bewundern, darunter auch ich. Ich hatte später die Chance alle drei kennen zu lernen. Igal Musinson, dem Erfinder der legendären Buchreihe „Chasamba“ traf ich einmal auf einer Buchmesse und stellte fest, dass er auch ernsthafte Bücher schrieb. Dan Ben-Amotz habe ich kennengelernt während meines Aufenthaltes in der israelischen Armee. Ich verschlang sein Buch „Erinnern und vergessen“, weil es fast 1 zu 1 meine eigene Geschichte in Deutschland beschrieb. Ich erwarb die Rechte für Deutschland und sorgte dafür, dass es im Verlag meines Vaters erschienen ist. Später wurden wir Freunde und er besuchte mich in Deutschland und ich ihn in Jaffo. Leider sind Mosinsohn und Ben-Amotz schon länger tot. Uri Avnery lernte ich später kennen, vor etwa zwanzig Jahren, als ich meine Zeitschrift SEMIT startete und er für uns schon damals einen vernichtend kritischen Beitrag über Ralph Giordano schrieb. >>>

 
 

Westerwelles Stolperstein -  Lutz Herden - Zum Antrittsbesuch in Israel reist Außenminister Westerwelle mit dem festen Vorsatz, die Zwei-Staaten-Lösung zu vertreten, für die Israel derzeit so gut wie nichts tut - Die Frage, ob es unter einem Außenminister Westerwelle eine neue Israel-Politik gibt, ist müßig, solange einer Kanzlerin Merkel regiert und ihre Israel-Position zur Staatsdoktrin erklärt. Aber wie steht es dagegen mit Westerwelles Palästina-Politik. Durchzieht die ein Hauch von Gerechtigkeit und Rechtsempfinden – ein Verständnis des Nahostkonflikts, das UN-Resolutionen nicht ignoriert, sondern gelegentlich zitiert? Um das zu erfahren, würde sich die Lektüre der offiziellen Erklärung des Auswärtigen Amtes über die Auftaktgespräche Westerwelles mit der israelischen Regierung empfehlen. Tauchen dort Worte auf wie „besetzte Gebiete“, “nicht eingehaltene UN-Resolutionen“, „illegaler“ oder – zumindest – „bedenklicher Siedlungsbau“, „Zwei-Staaten-Lösung ohne Wenn und Aber“, „Genfer Konvention“, „Goldstone-Report“? Oder stößt man auf die üblichen Formeln, in denen vom „Existenzrecht Israels“, aber nicht von dem der Palästinenser die Rede ist? >>>

 
 

Große Frustration und große Chance - Außenminister Westerwelle auf Nahost-Reise - Christian Sievers -  Nur die konservative "Jerusalem Post" guckt zurück ins Jahr 2002 und kritisiert, dass Westerwelle damals "die schrillen anti-israelischen-Attacken" seines Stellvertreters Jürgen Möllemann nicht unmittelbar gestoppt habe. Vorbild Niebel Überhaupt sei Westerwelle der erste deutsche Außenminister, der keine besondere Beziehung zum jüdischen Staat hege, zitiert die Zeitung ungenannte "Regierungs-Quellen in Jerusalem". Und bemerkt ein paar Sätze weiter erfreut, dass wenigstens Westerwelles langjähriger Generalsekretär Dirk Niebel mal Volontär war in einem Kibbutz im Norden Israels. Die Palästinenser stört, dass Westerwelle nur kurz bei ihnen in Ramallah stoppt. "Es ist immer dasselbe", sagt der palästinensische Parlamentarier Mustafa Barghouti zu heute.de. "Die Israelis bekommen viel mehr Zeit ab. Dabei würde ich Westerwelle gerne ein paar Stunden hier herumführen, damit er mal persönlich einen Eindruck von unserer miserablen Situation bekommt."  >>>

 
 

Der  Wiener Zionist und wilde Antikommunist Karl Pfeifer ist als Redner in Bielefeld erst ein- und dann wieder ausgeladen worden. Gut so. redok indes, ein Portal gleicher Gesinnung, schwingt die Antisemitismus-Keule. Mehr über Pfeifer hier und hier. Gefunden bei Thomas Immanuel Steinberg

 
 

Analyse - Am Ende der Geduld - Inge Günther - Der frühere US-Außenminister James Baker soll mal - entnervt von Israelis und Palästinensern - in einer kurzen Depesche seine Telefonnummer neben der Bemerkung notiert haben: Ruft an, wenn ihr so weit seid, sprich: ernsthaft an Frieden interessiert. Das ist Jahre her. Aber man erinnert sich in diesen Tagen an den legendären Baker-Satz vermehrt. Der Nahost-Prozess steckt fest wie seit langem nicht mehr. Diverse Anschubversuche durch Barack Obamas haben nichts bewirkt. Benjamin Netanjahu drängt es zwar an den Verhandlungstisch, aber, so argwöhnen die Palästinenser, mehr zu Foto-Zwecken. Der palästinensische Präsident Mahmud Abbas wiederum ist kurz davor, das Handtuch zu werfen. Einen Friedensprozess nur zum Schein kann er sich nicht erlauben. Die von aller Welt propagierte >>>

 
 

Kulturzentrum in Dschenin - "Mit Kultur kann man kämpfen" - Mit einem Kulturzentrum wollen sie die "Methode des Widerstands" verändern: In Dschenin im Westjordanland arbeiten Palästinenser und Deutsche zusammen, um ein "Kino für den Frieden" zu schaffen. Angefangen hatte alles mit dem Tod eines Jungen und der großherzigen Geste seines Vaters. - Sebastian Engelbrecht - Dschenin ist idyllisch gelegen: Ein Städtchen am Berghang. Zweistöckige Häuser mit Kalksteinfassaden säumen die Straßen. Ein Stück palästinensischer Provinz ist von der früheren Frontstadt geblieben. Wenn es dunkel wird, werden die Bürgersteige hochgeklappt. Im Zentrum der Stadt steht eine Ruine, ein bunkerartiger Betonquader. Das Kino der Stadt vergammelte seit 1987, seit dem Beginn des ersten Palästinenseraufstandes. Dann entdeckte eine Gruppe von palästinensischen und deutschen Filmleuten das >>>

 
 

Is not it very symbolic? - S.E. -  Somehow I cannot avoid some very annoying associations. The Israeli Sharon Ronen, a former member of the Israeli Army dog unit “Ha’oketz” (The Sting) won in Germany the world championship for training her German shepherd dog in the category obedience. Here a video clip:

 


23
.11.2009
 

 

Kommentar des Monats November 2009 - Auf den Punkt gebracht - von Evelyn Hecht-Galinski, Publizistin - Die wahren israelischen Patrioten oder der Philosemitismus der deutschen Regierung - Gestern am 21. November sagte Uri Avnery anlässlich der Verleihung des ethecon-Preises sinngemäß Folgendes: Warum unterstützt Merkel nicht die wahren israelischen Patrioten, wie ihn und Gusch Schalom, sondern die israelischen Rassisten? Herzlichen Glückwunsch Uri Avnery! Tatsächlich ist es auch nur in Deutschland möglich, dass Generalstabchef Aschkenasi, der als Kriegsverbrecher angeschuldigt ist, Ende Oktober in Berlin mit militärischen Ehren empfangen wurde und dort im Beisein von Generalinspekteur Wolfgang Schneiderhahn einen Holocaust Missbrauch inszenieren konnte, in dem er folgenden unsäglichen Ausspruch machte: „Das gute Verhältnis zur Bundeswehr zeuge vom Sieg über das Hitlerregime“. Weiter betonte er, die israelischen Verteidigungsstreitkräfte, „der Schild der jüdischen Nation“, sei nicht eine Armee die Krieg befürwortet. Sie seien vielmehr eine Armee der Verteidigung. „Wir suchen nicht nach Kampf usw. …“. So sah sich Schneiderhahn genötigt, auf das gute Verhältnis zu den israelischen „Verteidigungsstreitkräften“ hinzuweisen. Auch machte er den feinen Unterschied zwischen deutschem Militär und israelischen Verteidigungsstreitkräften mit dem Hinweis, dass diese aus der einzigartigen Geschichte erwachsen seien. Man sieht, die israelische Propaganda hat schon tiefe Spuren hinterlassen. >>>   
Texte von Evelyn Hecht-Galinski  >>>

 
 

Arabische und palästinensische Vereine in Berlin - Offener Brief  - An den Menschenrechtsrats der Vereinten Nationen - Fact Finding Mission on the Gaza Conflict - Sehr geehrter Mr. Goldstone, wir sind Palästinenser und Araber, die in Berlin leben. Mit diesem Brief wollen wir Ihnen unseren tief empfundenen Dank für die große Arbeit aussprechen, die Sie und Ihr Team in den vergangenen Monaten in Gaza geleistet haben. Viele von uns haben Verwandte und Freunde in Palästina, viele auch ihre Familie in Gaza, und die Tage des israelischen Massakers gegen die Bevölkerung dort waren für uns aus der Ferne schier unerträglich, so hilflos vor den Fernsehapparaten sitzen zu müssen, die Zerstörungen und Bombardierungen, die Toten und Verletzten zu sehen, Menschen in Interviews zu erleben - und nicht helfen zu können, nicht zu wissen, ob man am nächsten Tag die Freunde und Verwandten am Telefon erreichen wird. Wir waren in Sicherheit und unendlich verzweifelt und - wie Sie wissen - waren wir es nicht >>>

 
 

Kampf um die Geschichte - Israels verstärkt seine Siedlungsaktivitäten in Ost-Jerusalem - Johannes Zang - Der Nahostkonflikt ist auch ein Kampf um Geschichte, und selbst Archäologie ist in Israel und Palästina politisch durchtränkt. So auch in Silwan, nicht einmal 100 Meter von der Jerusalemer Altstadtmauer entfernt. Als israelische Archäologen behaupteten, sie hätten den Palast von König David gefunden, war es mit der Beschaulichkeit Silwans vorbei. Zwar wurden die Aussagen der Archäologen von Fachkollegen belächelt oder in Frage gestellt, von nationalistisch oder religiös motivierten jüdischen Siedlern jedoch als Auftrag zum Besiedeln aufgefaßt. Ähnlich wie in Hebron, wo 500 Siedler inmitten von 170 000 Palästinensern unter großem Sicherheitsaufwand leben, nur um nahe am Grab Abrahams zu sein >>>

 
 

Peres bei Mubarak: Provisorische Grenzen für Palästina und Siedlungsbau im Mittelpunkt - RIA Novosti - Die gegenwärtigen Bedingungen im Nahen Osten lassen etwaige Zwischenlösungen und provisorische Grenzen für den palästinensischen Staat nicht zu. Das stellte Ägyptens Präsident Hosni Mubarak am Sonntag nach seinen Verhandlungen mit dem israelischen Amtskollegen Shimon Peres zu. „Die Bemühungen müssen auf die Suche nach einer endgültigen Regelung mit einem klaren und abgestimmten Zeitrahmen gerichtet werden", sagte er. Zuvor hatten israelische Medien berichtet, dass Peres dem ägyptischen Staatschef einen Plan für die Friedensregelung auf der Grundlage der Gründung eines palästinensischen Staates mit provisorischen Grenzen vorlegen wird, die bis zur Durchsetzung einer endgültigen Lösung gelten würden. >>>

 
 

Dr. Andreas Grüneisen, Internist i.R. in Berlin, der gerade  für 3 Monate in Bethlehem diesen besonderen Friedensdienst leistet im Team des ökumenischen Begleitprogramm des Weltkirchenrats - Vierter Bericht aus Bethlehem mit seinen Erlebnissen am Checkpoint von Bethlehem (pdf) - Liebe Freundinnen und Freunde! Hier ist mein 4. Brief aus Palästina. Wir sind nun schon 4 Wochen im Land und ein wesentlicher „Aufenthaltsort" ist der Checkpoint! – deshalb wird er in meinen Berichten auch immer wieder vorkommen müssen. Viermal in der Woche sind wir dort, also jeder von uns zweimal. Das liegt schon am Abend davor wie ein Schatten über uns, denn es heißt: früh ins Bett, müssen wir doch vor 4 Uhr aufstehen, um rechtzeitig dort zu sein. Und selbst wenn ich unterbrochene Nächte durchaus kenne, ist die Aussicht auf die vor uns liegenden Stunden nicht erhebend. Hanna Barag von machsom watch hat uns ausführlich beschrieben, was die Einrichtung der Checkpoints für die Menschen bedeutet und was wir nicht sehen, wenn wir morgens da stehen:  >>>

 
 
 
 

»Israels Regierung ist an keinem Frieden interessiert« - Für Washington wäre es ein leichtes, Jerusalem zu einem Siedlungsstopp zu bringen. Ein Gespräch mit Uri Avnery - Interview: Johannes Schulten - Uri Avnery (75) ist Mitbegründer des ­israelischen Friedensblocks Gush Shalom und Publizist. Am Samstag wurde er in Berlin mit dem »Blue Planet Award 2009« der Stiftung ethecon geehrt. Internet: www.gush-shalom.org, www.uri-avnery.de - Die israelische Regierung hat in der vergangenen Woche bekanntgegeben, 900 neue Wohneinheiten im besetzten Ostteil von Jerusalem zu bauen. Was bedeutet das für den Friedensprozeß? Wenn Israel sich weigert, den Siedlungsbau in Ost-Jerusalem einzustellen, kann das Land nicht an einem Frieden interessiert sein. Jeder weiß, daß eine Zwei-Staaten-Lösung unmöglich ist, wenn Israel Ost-Jerusalem nicht als Hauptstadt eines zukünftigen freien und souveränen Staates Palästina akzeptiert. Wer versucht, diese Lösung zu verhindern, will keinen Frieden. >>>

Blue Planet Award von ethecon für Uri Avnery - Unter stürmischem Beifall im voll gefüllten Saal des Berliner Pfefferwerkes wurde gestern (2.11.2009) der Blue Planet Award der Stiftung »ethecon« an den israelischen Journalisten und Friedensaktivisten Uri Avnery verliehen. Der 86jährige ehemalige Knesset-Abegordnete erhielt die Auszeichnung, ein kleines Original-Werk von Künstler-Legende Otto Piene - aus den Händen von Stiftungsvorstand Axel Köhler-Schnura für »seinen unermüdlichen und couragierten Einsatz für Frieden und Gerechtigkeit«. Laudator Adam Melzer, der die Bücher von Avnery in Deutschland verlegt, zeichnete in seiner bewegenden Rede einige Lebensstationen des zeitweiligen »Staatsfeindes Nummer eins« in Israel nach.  >>>

 
 

Rising Palestinian politician Mustafa Barghouti talks openly about the difficulties facing the Middle East process, infighting among Palestinians and the Obama administration.

 

 


22
.11.2009
 

 

Frau Merkel, Sie sind NICHT die Kanzlerin Israels! - Jürgen Elsässer - Am 30.11. findetin Berlin eine Veranstaltung der besonderen Art statt: eine gemeinsame deutsch-israelische Regierungssitzung. Wie darf man das verstehen? Ist Frau Merkel so nebenbei auch Kanzlerin Israels geworden? Und Herr Netanjahu so ganz nebenbei auch zum deutschen Premierminister avanciert? Schon ein ganz normaler Staatsbesuch Netanjahus und seines rechtsradikalen Außenministers Liebermann wäre eine Provokation für alle Friedensfreunde. Immerhin führen sie einen Staat, der beim Krieg gegen Libanon (2006) und in Gaza (2008/2009) schwerste Kriegsverbrechen begangen hat. In beiden Fällen wurden zwischen 1200 und 1500 Menschen zu Tode gebombt, fast allesamt Zivilisten, ein Drittel Kinder und Jugendliche … >>>

 
 

»Preisverleihung beflügelt Kampf um Frieden in Nahost« - Blue Planet Award 2009: Stiftung ehrt israelischen Friedensaktivisten und Publizisten Uri Avnery. Ein Gespräch mit Vivian Valente Cosme - Interview: Markus Bernhardt - Vivian Valente Cosme ist Mitglied des Teams zur Vorbereitung des Festaktes anläßlich der Verleihung der beiden internationalen ethecon-Preise 2009 >>>

Am Samstag den 21.11. verliehen - Der Positiv-Preis Blue Planet Award 2009 geht an den israelischen Friedens- und Menschenrechtsaktivisten Uri Avnery. Diese Entscheidung begründet ethecon wie folgt: Uri Avnery aus TelAviv/Israel ist Literat und Journalist und kämpft seit Jahrzehnten unter Einsatz seines Lebens als Friedens- und Menschenrechtsaktivist für ein friedliches Nebeneinander in Palästina. Nach seiner spektakulären Abkehr von der zionistischen Untergrundorganisation Irgun setzte er sich 1946 erstmals für Frieden zwischen den Völkern der Region ein und vertritt seit 1948 in Wort und Tat gegen alle Widerstände die Idee des israelisch-palästinensischen Friedens und der Koexistenz der Staaten Israel und Palästina mit Jerusalem als gemeinsamer Hauptstadt. >>>

 
 

Israel building Jewish homes with one hand, destroying Arab homes with the other - Nir Hasson - The World Likud movement held a cornerstone-laying ceremony yesterday for the expansion of the neighborhood of Nof Zion, despite - or possibly because of - American pressure against building in East Jerusalem. The Jewish settlement is in the middle of the Arab village of Jabal Mukkaber. Meanwhile, the Jerusalem municipality razed two Palestinian homes in East Jerusalem yesterday. The plan is to add to Nof Zion 105 new apartments to the 90 ones that are already there, most of which are already occupied. The neighborhood is considered "prestigious," but the developers ran into trouble a few years ago after they failed to sell the apartments to Jews from overseas. About a year ago the developers changed their marketing strategy to target the local national-religious market - and the apartments began selling quickly. The developers expect the same for the new part of the neighborhood.

 
 

While Israel maintains its blockade around the Gaza Strip, tunnels used for smuggling goods continue to provide a lifeline for the beseiged people living there.

 


21
.11.2009
 

 

Avraham Burg: "„Für uns ist jedes Töten Mord, jeder Mord ein Pogrom, jeder Terroranschlag ein antisemitischer Akt und jeder neue Feind ein Hitler. Hinter jeder Gefahr lauert ein neuer Holocaust. Wir und viele unserer Führer, die uns aufstacheln, sind überzeugt, dass nahezu jeder uns vernichten will. Da wir uns so von Schatten bedroht fühlen, die uns im Morgengrauen angreifen wollen, sind wir zu einer Nation von Angreifern geworden. In dieser Dunkelheit fühlen wir uns wohl, weil wir uns daran gewöhnt haben.“

"„In Israel gibt es derzeit erschreckende Elemente von Rassismus, die sich im Grunde nicht sonderlich von dem Rassismus unterscheiden, der viele unserer Vorfahren vernichtet hat. Dieser Rassismus ist scheinheilig und raffiniert, sodass wir nicht immer erkennen, wie gefährlich er ist. Zudem ist er schlau und lässt sich gut vermarkten; manchmal halten wir ihn irrtümlich für Patriotismus.“

„Hitler besiegen“ - Der israelische Politiker Abraham Burg hat ein Buch geschrieben, das viele Tabus bricht und auch für uns Deutsche hochaktuell ist - Arn Strohmeyer - „Der Holocaust ist vorbei, es ist Zeit, dass wir uns aus seiner Asche erheben.“ Der Mann, der das schreibt, ist ein prominenter Israeli, ein Angehöriger des Establishments, der in der zionistischen Hierarchie hohe Positionen bekleidet hat. Er war nicht nur Abgeordneter der Arbeitspartei im israelischen Parlament (der Knesset), sondern auch dessen Präsident, dazu Vorsitzender der Jewish Agency und der Zionistischen Weltorganisation. Sein Name: Abraham Burg, Sohn des deutschen Holocaust-Überlebenden Josef Burg aus Dresden, der als Minister in verschiedenen israelischen Kabinetten diente und einer der Mitbegründer des jüdischen Staates war. Der Sohn dieses Mannes stellt nun das ideologische Fundament, auf dem Israel ruht, in Frage. >>>
         
Andere Texte von Arn Strohmeyer >>>

Texte von Avraham Burg >>>
Hitler besiegen - Rezension von Ludwig Watzal  >>>

 
 

Jüdische Allgemeine über Pro Köln und Politically Incorrect: "Geheuchelte Israelfreundlichkeit nur Mittel zum Zweck" - Arne Hoffmann - Die "Jüdische Allgemeine" berichtet in ihrer aktuellen Ausgabe auf Seite 2 über vorgebliche Israelfreundlichkeit zur Kaschierung der wahren Gesinnung. Ein Auszug: PI ist ein sich proamerikanisch und proisraelisch gebendes Portal, das sich dem Kampf gegen eine »Islamisierung Europas« verschrieben hat. (…) Zu den »Leitlinien« von PI gehört auch ein Bekenntnis zu Israel. So will man sich zum einen gegen den Vorwurf des Rechtsextremismus immunisieren. Zum anderen sehen die PI-Macher den jüdischen Staat als eine Art Außenposten im Kampf gegen die von ihnen halluzinierte muslimische Weltverschwörung. Dass PI sich auf Pro-Köln-Demos tummelt, sorgt für Reibungsverluste: Für deren Führungsspitze sei »diese geheuchelte Israelfreundlichkeit nur Mittel zum Zweck« und nicht mehr als »eine unliebsame Fassade« >>>

 


20
.11.2009
 

 

Edward Said und Barack Obama  - Von Prof. Haidar Eid,  Gaza - Ein offener Brief von einem palästinensischen Bewohner des Gazastreifens an den Präsidenten der USA

 Sehr geehrter Herr Präsident, wahrscheinlich werden Sie diesen Brief wegen Ihres vollen Terminkalenders nicht lesen und auch wegen der Berge von Post, die Sie von Präsidenten, Königen, Prinzen, Scheiks und Ministerpräsidenten bekommen. Wer ist schon ein palästinensischer Akademiker aus dem Gazastreifen, der die Frechheit besitzt, einen offenen Brief an den Präsidenten der USA zu schreiben? Was diesen Brief ausgelöst hat, ist ein Foto Eurer Exzellenz, auf dem Sie neben dem inzwischen verstorbenen  palästinensischen Intellektuellen Edward Said sitzen. Dies war vor 2004, bevor sie eine Wandlung durch machten, die einmalig in der Geschichte ist. Ich war überrascht, als ich Sie  zusammen mit Edward Said sitzen sah.  Said, ein allgemein bekannter Intellektueller muss Ihnen etwas über das Leiden des palästinensischen Volkes gesagt haben. Auf dem Foto sieht es so aus, als würden Sie und Ihre Frau ihm  sehr aufmerksam  und bewundernd zuhören. Nur bleibt mir zu fragen: Haben Sie wirklich seine eloquente, leidenschaftliche Verteidigung der Rechte der einheimischen Bewohner Palästinas verstanden? Wenn ich Ihre augenblickliche politische Einstellung beurteile, habe ich meine Zweifel daran. Es ist genau der Missklang zwischen dem Photo und dem Politikwandel, der mich diesen Brief   schreiben ließ. >>>                  How Barack Obama learned to love Israel - Ali Abunimah >>>

 
 

Goldstone-Report - Exklusiv hier, die ersten 50 Seiten der  deutschen Übersetzung (vor der zweiten Korrektur) -  Human Rights Conzil - Report der Untersuchungskommission der Vereinten Nationen über den Gaza-Konflikt - Menschenrechte in Palästina und anderen besetzten arabischen Gebieten - Herausgegeben von Elise Hendrick & Abraham Melzer - Zum einlesen (pdf) >>>

„Es gibt starke Beweise für israelische Kriegsverbrechen.“
Report der Untersuchungskommission der Vereinten Nationen über den Gaza-Konflikt -
ca. 700 Seiten, Broschur. Format 15,0 x 22,5 cm. – 40,00 EUR (incl. 7% USt.) – ISBN 978-3-9813189-5-1   Erscheint vermutlich am13.01.2010

Mit einem Vorwort von Gerhard Baum, Bundesminister a.D.
Herausgeber: Elise Hendrick und Abraham Melzer  weitere Infos >>>             © Abraham Melzer

 
 

Eine Konföderation? Warum nicht? -  Uri Avnery - IN DIESEN Tagen jährt sich zum 5. Mal der Mord an  Yasser Arafat.  Ich erinnere mich deshalb wieder  besonders an unser letztes Gespräch im Ramallah-Compound ein paar Wochen vor seinem Tod.  Er war es, der den Gedanken einer  dreifachen Föderation – Israel, Palästina und Jordanien vorbrachte. „Und vielleicht sollte sie auch den Libanon mit einschließen,  warum nicht?“ Es war derselbe Gedanke, den er bei unserem ersten Treffen in Beirut im Juli 1982 geäußert hatte - mitten in der Schlacht.  Er erwähnte den Terminus Benelux, das Bündnis zwischen Belgien, den Niederlanden und Luxemburg, das der europäischen Union vorausging. In letzter Zeit ist der Begriff „Föderation“ wieder in Mode. Einige Leute glauben, dass er als eine Art  Kompromiss zwischen der „Zwei-Staaten-Lösung“ - mittlerweile weltweiter Konsens - und der „Ein-Staatenlösung“,  die sich in einigen radikalen Kreisen des linken Spektrums großer Beliebtheit erfreut, dienen könnte.  „Föderation"  klingt wie eine Wunderlösung; denn er vereinigt beides: die Zweistaaten-Lösung, wie auch die einer Einheit. Zwei in einem, einer in zwei. DAS WORT "Föderation“ ängstigt mich nicht. Im Gegenteil. Ich benützte es in diesem Zusammenhang schon vor 52 Jahren. >>>

 
 

Dr. Abed Schokry - Sehr geehrte Damen und Herren, Liebe Freundinnen, Liebe Freunde, am Mittwoch, den 17.11. 2009 - Es ist lange her, seit ich Ihnen/Euch ein Rundschreiben gesendet habe…. Die Verzweiflung und die Frage nach dem –WARUM- waren sehr stark… Die fehlende Perspektive und die Hoffnungslosigkeit sowie dass ich keinen Licht am Ende des Tunnels blicken kann, haben zu dieser Stagnation bei mir geführt. Meine Arbeit an der Uni, widme ich sehr viel von meiner Zeit…. Und die sozialen Verpflichtungen nehmen einen nicht kleinen Anteil meiner Zeit auch in Anspruch… Die ganze Zeit, hoffte ich, Ihnen bzw. Euch einmal eine sehr gute Nachricht mitzuteilen aber ich warte immer noch sehnsüchtig danach….(...) ZEHN Monate sind nun vergangen, nach dem Ende des „Krieges“ (stellvertretend für ein anderes geeignetes Wort) gegen den Gazastreifen „beendet“ wurde. Dennoch hat der Wiederaufbau gar nicht begonnen.… Wir sind mitten im Herbst und es hat angefangen zu regnen… Ich rede davon, weil es Menschen gibt, die in Zelten leben… Vergleicht man die Bilder von 1948, 1967 und 2009, so findet man leider Etliche Gemeinsamkeiten… Wie lange müssen wir uns so ergehen lassen? Haben wir noch Kraft? Stehen wir kurz vor der nächsten Explosion, welche viel stärker sein wird, als alles was je zuvor war… Ist es nicht die Verantwortung dieser Welt (auch Deutschland, Großbritannien, UNO usw.) die uns in dieser Lage versetzt haben und nun uns einfach fallen lassen.. Glauben Sie wirklich, dass der Frieden dadurch erreicht erden kann! Glauben Sie wirklich, dass die israelischen Nachbarn in Ruhe und Frieden leben werden können, während wir hier ausgehungert werden, kein Wasser zum Trinken haben, keinen Strom usw. haben. Wenn wir nicht einmal ein Haus auf(wieder)bauen können, keine Fensterscheiben ersetzen können, welche durch den „Krieg“ zerbrochen wurden. >>>

 
 

Interview: Mein Film „Einen Elefanten schießen“ lässt Euch  an der Realität in Gaza teilnehmen; Alberto Arce  (AA) mit Adri Nieuwhof (AN) - “Einen Elefanten schießen” ist ein Dokumentarfilm des Augenzeugen Alberto Arce ( und Mohammed Rjuailah) , der während des israelischen Angriffes im letzten Winter 2009 im Gazastreifen war. Während der Angriffe hatte Israel ausländischen Journalisten verboten, den Gazastreifen zu betreten. Arce schaffte es, im Streifen zu bleiben und zu filmen, wie Ambulanzwagen und Krankenhäuser gezielt von den israelischen Militärs während ihres Einsatzes angegriffen wurden. … Am 7.November 2009 bekam Arce in Florenz den höchsten Preis beim Dei Populi Filmfestival … AN: können Sie mir erzählen, warum Sie diesen Film drehen wollten? >>>

 
 

Dr. Zekri Ergas - Offener Brief an Benyamin Netanyahu, Ministerpräsident von Israel -  Lieber Herr Netanyahu, Ich schreibe an Sie als Jude, der sich Sorgen um Israel macht. Ich habe drei Jahre in Israel gelebt und zwar zwischen 1978 un1981. Ich würde diesen offenen Brief nicht schreiben, wenn ich mich nicht dazu gezwungen fühlen würde. Mein Gefühl, das mich bei wichtigen Entscheidungen in der Vergangenheit  nicht getäuscht hat, sagt mir, dass Sie auf einem sehr falschen und gefährlichen Weg sind, nicht nur für Israel, sondern für Juden allgemein weltweit. Zunächst mal möchte ich Ihre Aufmerksamkeit auf  einen wesentlichen Unterschied zwischen der Erscheinung und der Realität  lenken. Als Mrs. Clinton bei ihrem letzten Aufenthalt in Israel die Forderung der USA-Regierung fallen ließ, den Siedlungsbau einzufrieren und mit Verhandlungen  ohne Bedingungen zu beginnen, schien es so, als hätten Sie einen Sieg errungen, weil  sich in der Vergangenheit und bis jetzt die Verhandlungen immer wieder herausgezogen haben und zu nichts geführt haben. So mag es erscheinen, dass Israel und seine uneingeschränkten Unterstützer rund um die Welt – zum größten Teil die reichen und einflussreichen Juden und die evangelikalen Christen in den USA – schließlich den Traum eines Großisrael erreichen können. Das ist aus verschiedenen Gründen nicht möglich. >>>

 
 

Verschenkt Deutschland Kriegsschiffe an Kriegsverbrecher?  - Für seine nächsten Kriege will Israel zwei neue Kriegsschiffe aus Deutschland - geschenkt. - Jonas Feller - Israel, derzeit vom UN-Menschenrechtsrat für seine Kriegsverbrechen verurteilt (1), möchte zwei neue, über 90m lange Kriegsschiffe vom Typ MEKO in Deutschland bauen lassen – finanzieren soll es die Bundesregierung. (2) Man kann eine globale Ordnung generell widerwärtig finden, in der sich die weltweiten Rüstungsausgaben auf 1,46 Billionen Dollar belaufen, wo doch Bruchteile der astronomischen Summe genügen würden, Milliarden Menschen ihre Grundrechte auf Trinkwasser, Nahrung und Schulbildung zu erfüllen. Der Waffenhandel mit Israel stellt trotzdem einen Extremfall dar. Israel hat sich auf der Grundlage von ethnischen Säuberungen als Apartheidregime gegründet, seitdem ignoriert es jede UN-Resolution, die Genfer Konventionen, den Atomwaffensperrvertrag, von Menschenrechten ganz zu schweigen. >>>

 
 

US Politician urges Americans to move to settlements in violation of international law - Saed Bannoura - A Democratic State Assemblyman from New York is leading a mission of 50 US citizens through Israeli settlements in the West Bank, encouraging the US citizens to move to the settlements in violation of international law. Dov Hikind, who represents the 48th District of Brooklyn, told Israeli media, "Our goal is to send a clear message to Washington and President Obama that Jews will continue to live in Judea and Samaria and the ultimate commitment American Jews can make is to actually come and buy property in these areas as this will ensure these communities' security and growth." He added, "For now, if a Jew wants to buy something in the Land of Israel there shouldn't be anything that says you can't buy in a particular area because Jews should not live there because that area has to be segregated." But he failed to mention that Israel has created the segregation system, in which over 50 laws discriminate openly against non-Jews, and Palestinians indigenous to the land are prevented from living in 78% of what was once their own land. >>>

 
 

In several events filmed by B'Tselem during October, settlers are seen hampering Palestinians from harvesting olives and stealing their crops. We also hear from the settlers who are involved in these actions.

 


19
.11.2009
 

 


 

 
 

Teil des israelischen Konsenses - Die Jerusalemer Stadtverwaltung plant Wohnungsneubau in der Siedlung Gilo. Das US-Außenamt und UN-Generalsekretär Ban Ki Moon sind erbost. - Susanne Knaul - Mit dem Bau von 900 Wohnungen in der Siedlung Gilo bei Jerusalem lanciert sich Israel weiter ins internationale Abseits. Fast im Wortlaut verurteilten die USA, das britische Außenministerium sowie UN-Generalsekretär Ban Ki Moon den geplanten Neubau. Israels Premierminister Benjamin Netanjahu zeigte sich überrascht angesichts der Aufregung. Das "Viertel Gilo", so fügte er hinzu, "ist integraler Teil Jerusalems". Noch wenige Stunden vor Bekanntwerden der Baugenehmigung hatte George Mitchell, Nahost-Sonderbeauftragter des US-Präsidenten Barack Obama, die Regierung in Jerusalem ausdrücklich darum gebeten, von einem weiteren Ausbau Abstand zu nehmen >>>

 
 

Israel will Siedlung Gilo ausbauen.. und der Positionskampf zwischen US-Präsident Obama und dem israelischen Ministerpräsidenten Netanjahu geht in die nächste Runde. Der Antrag für den Bau von 900 neuen Wohnungseinheiten in der Siedlung Gilo, eingereicht vom Jerusalemer Stadtplanungsamt, sorgt für internationales Aufsehen. Der UN-Generalsekretär Ban Ki Moon kritisierte den geplanten Ausbau der Siedlung ebenso wie der französische Außenminister Kouchner und das britische Foreign Office. Am meisten beachtet wurden freilich die Äußerungen aus den USA. Zum Bedauern mancher Beobachter fiel die Reaktion des Weißen Hauses weniger scharf in der Ablehnung der Pläne aus, als sie dies erwartet hatten. Immerhin hatte sich Präsident Obama im Juni dieses Jahres deutlich gegen den weiteren Ausbau von Siedlungen ausgesprochen und ein Einfrieren gefordert >>>

 
 

 
 

Exposing Britain's Pro-Israel Lobby: Channel 4 Makes Bold Start  - Stuart Littlewood - Last night Channel 4's ‘Dispatches’ program set out to investigate the pro-Israel lobby in Britain, and to boldly go where no TV team had gone before. On the Dispatches website we were told that the lobby "aims to shape the debate about Britain's relationship with Israel and future foreign policies relating to it". So the program would be looking at "who they are, how they are funded, how they work and what influence they have, from the key groups to the wealthy individuals who help bankroll the lobbying". Political commentator Peter Oborne would explain how accountable, transparent and open to scrutiny the lobby was, particularly regarding its funding and financial support to MPs. So it was with mounting excitement that countless thousands of citizens here in an increasingly Zionist-ruled Britain awaited the screening of this daring program. Some of the reader comments on the Dispatches website showed the expectant mood ... >>>

 
 

 
 

 
 

Dr Barghouti:"Natanyahu’s Threat Is Ridiculous!" - MP Mustafa Barghouti, Secretary General of the Palestinian National Initiative, labels Netanyahu’s recent threats at the Saban Forum (in Jerusalem), in response to an unilateral Palestinian state declaration as "absurd, because they threatened the procedures that already exist on the ground." In a statement sent to the press – including Maan News agency that circulated it – Barghouti declared that “that all Palestinian territories are under occupation and there are not any Palestinian territories left to threaten. The response to Netanyahu’s threat to halt transfers of money the National Authority requires the Palestinians disengage from the Paris economic agreement, which imposes restrictions on the Palestinian economy.” >>>

Omar Barghouti discusses the Movement for Boycott, Divestment and Sanctions in the seminar "United in Struggle against Israeli Colonialism, Occupation, and Racism:Economic Perspectives and Advocacy Strategies," held recently in Bethlehem, Palestine.

 
 

Children of Gaza - song on guitar


Children of Gaza (War) + lyrics

A nasheed by Abdullah Rolle. The other people who have uploaded it have called it Children of Gaza but when i went to the official website it said the nasheed is called children of war. That is why...

 
 

 


18
.11.2009
 

 

Gazans brace for cold, bleak and miserable winter - Tens of thousands of Gazans living in tents and damaged homes face a wet, cold and miserable winter as Israel's blockade of the coastal territory continues to prevent the importation of building and reconstruction material. Gaza's infrastructure was heavily targeted in last winter's assault, causing the destruction and damage of thousands of homes. >>>

Gas crisis reaches Gaza's hospitals >>>

Ban Ki-Moon: Israel must stop blockade of Gaza - Ma’an – UN Secretary General Ban Ki-moon called for Israel to end the blockade of Gaza, cease evictions and demolitions of Palestinian homes in Jerusalem and ensure the rights of children, adding that all allegations of torture and ill-treatment must be promptly investigated and perpetrators prosecuted, in his annual report released on Monday >>>

Gaza: "Israel will uns aus unserem ganzen Land vertreiben” -Silvia Cattori >>>                  Bildquelle
Sonderseiten Gaza >>>

 
 
Heute (18.11.09) zeigt ARTE um 21.00 Uhr eine Dokumentation zum israelischen Sechstagekrieg. - Tipp S. Ullmann
 
 

UN-Bericht zu israelischen Menschenrechtsverletzungen - Am Montag übergab UN-Generalsekretär Ban Ki-moon der Generalversammlung einen Bericht, der die israelischen Menschenrechtsverletzungen in den besetzten Gebieten dokumentiert. Im Folgenden veröffentlichen wir in Auszügen den 15-seitigen Bericht „Israeli practices affecting the human rights of the Palestinian people in the Occupied Palestinian Territory, including East Jerusalem“. In seinem Bericht über israelische Menschenrechtsverletzungen in den besetzten Gebieten, einschließlich Ost-Jerusalem, forderte UN-Generalsekretär Ban Ki-moon Israel auf, unverzüglich die Blockade des Gaza-Streifen zu beenden. Ebenso müssen die Vertreibung der Palästinenser und die Zerstörung ihrer Häuser eingestellt werden. Die israelische Regierung habe darüber hinaus Sorge zu tragen, dass die Rechte der Kinder sicher gestellt und respektiert werden. >>>

 
 

Konspiration auf dem Kunstrasen - Reframing 9/11 - Spaltung und Zerschlagung einer Grasswurzelbewegung? - Roland Heurig, Sabine Schiffer, Karin M. Schmidl - Im Internet ist eine notwendige, aber in Teilen wenig sachliche Debatte (1) über eine mögliche Unterwanderung, Instrumentalisierung oder Spaltung und Schwächung der sogenannten Wahrheitsbewegung entbrannt. Ausgelöst wurde die Debatte durch Ereignisse rund um das umstrittene Internet Video-Portal secret.tv, welche die Frage aufwerfen, ob hier seriöse Zeitkritiker in ein falsches Licht gestellt werden sollen. (2) Mit diesem Artikel möchten wir die Diskussion auf eine sachliche Ebene zurückführen, um eine inhaltliche Auseinandersetzung zu ermöglichen. Unser Ziel ist es nicht, einzelne Personen oder Plattformen anzugreifen, sondern kontraproduktive Mechanismen aufzuzeigen. >>>

 
 

Israel exportiert Besatzungspolizeimethoden (EI) - Israels Export von Besatzungspolizeitaktik - Jimmy Johnson - (...) Der Widerstand mußte unterdrückt und die Bewohner befriedet werden, wenn die Okkupation dieser Gebiete dauerhaft sein sollte. Damit setzte eine evolutionäre Beziehung ein, die bis heute anhält, die des palästinensischen Widerstands gegen Israels Politik zur dauerhaften Besatzung. In seinem Buch Sperrzonen, Israels Architektur der Besatzung [Edition Nautilus, August 2009](1) legt der Architekt Eyal Weizman in großer Ausführlichkeit die Forschungen des israelischen Militärs zu urbaner Kriegführung und urbaner Polizeipraxis dar. Wesentlich liegt sein Augenmerk auf der Art und Weise, wie sich die Armee an die Dynamik der Umgebung anpaßt, und er erklärt, daß "tatsächlich die Bemühungen des Militärs, seine Strategien und Organisationsformen anzupassen, von der Guerilla-Gewalt inspiriert worden sind, die ihm gegenübersteht. Da sie sich einander anpassen, sich gegenseitig nachahmen und voneinander lernen, treten das Militär und die Guerilla in einen Kreislauf der 'Ko-Evolution'." Dieser wechselseitige Prozeß der taktischen Weiterentwicklung und die enge Verflechtung von israelischer Polizei und Armee erweisen sich für Israel als politisch wertvoll, da sie helfen, internationale Normen der Polizeipraxis den eigenen anzunähern. Israel ist in bedeutendem Maße an Teilen der internationalen politischen und kommerziellen Märkte für Waffen, Sicherheit und Überwachung beteiligt. Es hat den besonderen Ruf, über eine hochentwickelte Waffenindustrie zu verfügen. Aus der Beteiligung am Waffenhandel sind erhebliche potentielle politische Vorteile zu erzielen, besonders aufgrund der militärischen Interoperabilität, die sich entwickelt, wenn man das gleiche militärische Training und die gleichen Waffensysteme hat. Militärische Interoperabilität führt häufig zur Entwicklung politischer Allianzen und enger persönlicher Beziehungen zwischen hochrangigen Vertretern der Verteidigung und des Handels während des Forschungs-, Bieter- und Zustimmungsprozesses. >>>

 
 

Im Garten der Bigotterie und des Extremismus - Larry Derfner - Nun ist noch so ein rechter orthodox-jüdischer Killer aus dem Nichts aufgetaucht, was heißt, dass noch einmal das rechte orthodox-jüdische Lager aufsteigt, während das säkulare linke Lager absteigt. So funktioniert es jetzt: ein ‚ideologischer’ Siedler geht auf eine Zechtour mit Bomben, Schießen und Messerstechen gegen Palästinenser, Schwule, einen Professor der Linken, einen christlichen Missionar, vielleicht auch auf eine Reihe Polizisten und wer weiß noch gegen wen. Sofort gesteht die orthodox-jüdische Rechte ein, wie geschockt sie ist, beginnt sich selbst aber himmelhoch zu rühmen, verurteilt die Medien und eine halbes Dutzend Linke der Hetze, und schüchtert alle anderen ein, dass sie nur noch mit dem Kopf nicken. >>>

 
 

Massenmord in Nahost - Demonstration gegen das deutsch-israelische Kriegskabinett angekündigt - Mail von Christoph R. Hörstel, .doc-Datei, T:I:S, 17. November 2009 >>>           mehr darüber >>>

 
 

Israel's Two-Tiered Justice System - Jonathan Cook - An Israeli judge made an historic ruling last week when he decided that an Arab teenager needed “protection” from the justice system and ordered that he not be convicted despite being found guilty of throwing stones at a police car during a protest against Israel’s attack last winter on Gaza. Prosecutors had demanded that the juvenile, a 17-year-old from Nazareth in northern Israel, be convicted of endangering a vehicle on the road, a charge that carries a punishment of up to 20 years’ imprisonment, as a way to deter other members of Israel’s Arab minority from committing similar offences. But Judge Yuval Shadmi said discrimination in the Israeli legal system’s treatment of Jewish and Arab minors, particularly in cases of what he called “ideologically motivated” offences, was “common knowledge”. >>>

 
 

Alex Feuerherdt / Liza - Zionist Alex Feuerherdt hat unter der Überschrift "Die Uno im Krieg / Der UN-Bericht über den Gaza-Krieg stützt sich auf dubiose Expertisen antiisraelischer NGOs" in Gremlizas Konkret 11/2009 nahezu den gleichen Text drucken lassen, der unter dem Titel "Goldstone und seine willigen Helfer", verfaßt von Liza, im Netz steht. Dort schreibt Liza / Alex, daß Israel, gemeint ist die Regierung, Recht hat; daß die herangezogenen Berichte über das Massaker in Gaza von israelfeindlichen NGOs stammen; daß diese NGOs von israelfeindlichen Regierungen finanziert werden; und daß die Hamas-Raketen (von denen keine einzige während des Waffenstillstands vor dessen Bruch durch die israelische Regierung nach Israel flog) im Goldstone-Bericht nur beiläufig erwähnt werden. Beiläufig erstens, weil Gegenstand der Untersuchung nicht das ius ad bellum war, sondern das ius in bello, also die mögliche Kriegsursache "Raketenbeschuß" außen vor blieb; zweitens beiläufig, weil die israelische Regierung sich weigerte, irgendetwas zur Untersuchung möglicher Hamas-Kriegsverbrechen beizutragen. Was aber beides im Artikel beiläufig unerwähnt bleibt. Kurz: Alle sind gegen israelische Massaker, außer Gremherdt und Feuerliza. - gefunden bei Thomas Immanuel Steinberg  - URL dieses Beitrags >>>                       Sonderseite: Lizas Welt - Alex Feuerherdt >>>              Die Antideutschen >>>

 
 

Al-Quds Educational Television is a small, public service, non-profit channel based in Ramallah, which gives Palestinians the chance to show their own stories, to their own communities.

 
 
 
 

Campus Watch Copycats Close in on Israeli Professors -  Jonathan Cook - Right-wing groups in Israel want to create a climate of fear among left-wing scholars at Israeli universities by emulating the 'witch-hunt' tactics of the US academic monitoring group Campus Watch, Israeli professors warn. The watchdog groups IsraCampus and Israel Academia Monitor are believed to be stepping up their campaigns after the recent publication in a US newspaper of an Israeli professor’s call to boycott Israel. Both groups have been alerting the universities’ external donors, mostly US Jews, to what they describe as “subversive” professors as a way to bring pressure to bear on university administrations to sanction faculty staff who are critical of Israeli policies. “I have no hesitation in calling this a McCarthyite campaign,” said David Newman, a politics professor at Ben Gurion University, in Israel’s southern city of Beersheva. “What they are doing is very dangerous.”

 


17
.11.2009
 

 

Herr Kollege: Ethan Bronner, New York Times, Jerusalem - André Marty - Wie erklärst Du Dir diese journalistische Wahrnehmung des Nahen Ostens? - Ein Grund liegt darin, dass es viel einfacher ist, in Israel journalistisch zu arbeiten als in einem der Nachbarländer. Da aber der Journalismus auf Konflikte fokussiert, entsteht der falsche Eindruck endloser Probleme hier und Ruhe andernorts. Letzte Woche hat die „New York Times“ scharf geschossen, sozusagen: Star – Kolumnist Thomas Friedman hat die US-Regierung aufgefordert, sich solange von Vermittlungen zwischen Israel und den Palästinensern zu verabschieden, bis Israel bereit sei, sich ernsthaft in Verhandlungen zu engagieren... Diese Frage widerspiegelt ein Missverständnis, wie wir funktionieren. Niemand sagte Tom Friedman, was er zu schreiben habe... Trotzdem, praktisch zeitgleich mit Friedmans Provokation hast letzte Woche vor dem Zusammenbruch der palästinensischen Autonomiebehörde PA gewarnt – Zufall, oder bist Du tatsächlich solch‘ ein Pessimist? Ich habe meine Geschichte ebenfalls nicht aufgrund irgendwelcher „Einflüsterer“ geschrieben. Dass die beiden Geschichten gleichzeitig erschienen sind, ist reiner Zufall. – Ob ich ein Pessimist bin? Ich bin weder ein Optimist noch ein Pessimist. Vielmehr habe ich mehrere palästinensische Top-Vertreter interviewt, und die >>>

 
 

Am 5. Dezember in London findet eine internationalen Palästina Solidaritäts Konferenz statt. Die Organisatoren suchen internationalen Gästen, besonders Gewerkschaftler, die teilnehmen können. Fahrtkosten können leider nicht bezahlt worden, aber umsonst Unterkunft steht zur Verfügung. Eine der Hauptthemen der Konferenz wird die BDS (Boycott, Divestment, Sanctions) Kampagne, wo die Deutsche Erfahrung wichtig wäre. RednerInnen bei der Konferenz sind u.a. Omar Bargouti, Ronnie Kasrils und Ilan Pappé

      Wenn jemand teilnehmen möchte, bitte die Kontaktdetails (Name, Telnr, Gewerkschaft, Adresse) an t.hickey@bton.ac.uk und johnrose88@yahoo.co.uk schicken. Dann kommt eine formelle Einladung.

 
 

Dr. Norman Finkelstein about the Arab World


Neu - Videosammlung: Reden Vorträge - Intervies >>>
Videosammlung >>>
 
 

Palestinian ambulance driver Khaled Abu Sada has been helping to save lives for over a decade. Recently he has faced difficulties such as the destruction of his house during Israel's war on Gaza and the loss of many close friends.

 
 

Campus Watch Copy Cats  - Academic Witchhunts in Israel - Jonathan Cook - Right-wing groups in Israel want to create a climate of fear among left-wing scholars at Israeli universities by emulating the “witch-hunt” tactics of the US academic monitoring group Campus Watch, Israeli professors warn. The watchdog groups IsraCampus and Israel Academia Monitor are believed to be stepping up their campaigns after the recent publication in a US newspaper of an Israeli professor’s call to boycott Israel. Both groups have been alerting the universities’ external donors, mostly US Jews, to what they describe as “subversive” professors as a way to bring pressure to bear on university administrations to sanction faculty staff who are critical of Israeli policies. “I have no hesitation in calling this a McCarthyite campaign,” said David Newman, a politics professor at Ben Gurion University, in Israel’s southern city of Beersheva. “What they are doing is very dangerous.” Last month, in what appeared to be a new tactic, IsraCampus placed a full-page advertisement in an official diary issued to students at Haifa University, urging them to visit its website to see a “rogues’ gallery” >>>

 


16
.11.2009
 

 

Der Rassist Liebermann und andere im Bundestag? - E.R. schreibt" - Sitzung mit Kriegsverbrechern, Faschisten und Rassisten -- genau das fehlte uns noch. Und wir müssen uns das gefallen lassen?      Bildquelle und Vergrößerung >>>

Gemeinsame Sitzung von israelischer und deutscher Regierung? - Martin Forberg  - http://freemail.web.de/ - Zur Ergänzung der Meldung unten einige Informationen, die aus der israelischen antikolonialen Bewegung stammen (auf der Basis eines Artikels in der israelischen Tageszeitung Ha'aretz, der nur in der hebräischen Ausgabe erschien):

"Die Teilnehmer der Delegation sind: Benjamin Netanyahu, Verteidigungsminister Ehud Barack, Außenminister Avigdor Lieberman, Wissenschaftsminister Daniel Hershkovitz, Bildungsminister Gideon Saar, Umweltminister Gilad Ardan, Wirtschaftsminister Benjamin Ben Eliezer, Sozialminister Yitzhak Herzog und der für ein unbedeutsames und unübersetzbares Ministerium Minister, Uzi Landau. Haaretz behauptet sie haben ein Treffen um 11:00 mit ihren deutschen Kollegen , danach gibt es eine gemeinsame Regierungssitzung und am Ende ein Pressekonferenz. Abends sollen sie schon zurück nach Israel fliegen."
http://www.haaretz.co.il/hasite/spages/1126941.html

Israel will in Berlin Kabinettssitzung abhalten -
Jerusalem (afp). Die israelische Regierung will Ende November offenbar zu einer Kabinettssitzung in Berlin zusammenkommen. Die Sitzung sei für den 30. November geplant, sagte ein hoher israelischer Regierungsvertreter. Eine Regierungssprecherin in Berlin wollte die Angaben zunächst nicht bestätigen. Israelischen Medienberichten zufolge ist in Berlin auch eine gemeinsame Kabinettssitzung der deutschen und der israelischen Regierung geplant. Die Initiative sei die Antwort auf eine gemeinsame Sitzung der beiden Regierungen in Israel im März 2008. Quelle: Rheinische Post

Avigdor Lieberman >>>
Avnery - "Lieberman viel schlimmer als Le Pen und Haider"
Zionismus ist Rassimus -  Der realpolitische Zionismus - Zitatensammlung >>>
Zionismus - Antizionismus - Antisemitismus - Rassismus >>>

"Ich schäme mich für diese Regierenden, die im Namen der Sicherheit Menschenleben zerstören und alle humanen Werte mit Füßen treten."     Shulamit Aloni

 
 

Abbas muss einseitig den palästinensischen Staat erklären - Yossi Sarid - Genau jetzt sollte der palästinensische Präsident Mamoud Abbas nicht die Hoffnung aufgeben – nicht wegen der Freundlichkeiten, die Shimon Peres bei der Rallye Samstagabend auf dem Rabin-Platz in Tel Aviv über Leute in Ramallah äußerte, die die Hoffnung aufgeben. Als ob es in der Residenz des Präsidenten jeden Tag Karneval gebe, und nicht nur dann, wenn er seinen Koffer für einen Trip nach Brasilien packt. Abbas hatte Recht, als er zu verlautbaren sich entschied, er wolle bald zurücktreten. Es ist unmöglich, Verhandlungen „ohne Vorbedingungen“ zu führen, während der Siedlungsbau weitergeht. Seit 42 Jahren hat Israel seine Vorbedingungen und vollendete Tatsachen überall in der Westbank  verstreut und mit roten Dächern versehen – und so den Friedensprozess in einen endlosen Prozess verwandelt. Doch bevor Abu Mazen geht, hat er noch einen Job zu erledigen: er muss einseitig die Errichtung eines unabhängigen palästinensischen Staates erklären. Palästina jetzt. Beide Seiten haben das Recht, einseitig zu handeln. Abbas ist dies seinem Volk schuldig, sich selbst und uns. In dieser Woche gab >>>

Palästinenser wollen Staat ausrufen - auch ohne Israel >>>

Ohne Aussicht auf baldigen Frieden mit Israel wollen die Palästinenser einseitig ihren Staat ausrufen. - Die Autonomiebehörde werde den Uno-Sicherheitsrat ersuchen, die Unabhängigkeit Palästinas in den Grenzen von 1967 anzuerkennen, sagte Chef-Unterhändler Sajeb Erakat am Sonntag im israelischen Militärrundfunk >>>                                                                                                  Bildquelle + Vergrößern >>>

 
 

Wir sind ein „Licht für die Völker“.

„Nur eine innere Revolution kann die Kraft haben, unser Volk von seiner mörderischen Krankheit grundlosen Hasses zu heilen. Sie wird zwangsläufig unseren vollständigen Untergang hervorrufen. Dann erst werden die Alten wie die Jungen in unserem Land erkennen, wie groß ihre Verantwortung für das Elend der arabischen Flüchtlinge ist, in deren Städten wir Juden angesiedelt haben, die von weit her gebracht wurden; deren Häuser wir geerbt haben, auf deren Feldern wir jetzt sähen und ernten; deren Früchte aus Gärten und von Weinbergen wir einsammeln; und in deren Städten, die wir geraubt haben, wir Häuser der Erziehung, wohltätiger Einrichtungen und des Gebets errichten, während wir herumreden und davon faseln, dass wir „das Volk des Buches“ und „das Licht der Völker“ seien.“

Martin Buber, 1952 - Quelle

 
 

Abraham Melzer von SEMIT stellt eine  Quizfrage: "Wer hat das geschrieben?"

"Seit Herzl „ein Land ohne ein Volk für ein Volk ohne ein Land“ zum Ziel seiner Träume erkor, wurde die einheimische Bevölkerung Palästinas von den meisten zionistischen Politikern übersehen oder zwar bemerkt, aber nicht für voll genommen. Nun erheben die Palästinenser dieselben Forderungen wie die Juden vor einem halben Jahrhundert: sie wollen sich als Nation im eigenen Haus organisieren. Dafür zu sorgen, dass den Palästinensern endlich Recht zuteil wird, wäre eine zionistische Aufgabe – die letzte große Herausforderung für den Zionismus hundert Jahre nach seinem Entstehen."

Wer es richtig errät, bekommt ein Buch aus der SEMIT- Produktion nach Wahl. -  Kontakt - Die Auflösung erfolgt 19.11.2009
 
„Es gibt starke Beweise für israelische Kriegsverbrechen.“
Report der Untersuchungskommission der Vereinten Nationen über den Gaza-Konflikt

ca. 700 Seiten, Broschur. Format 15,0 x 22,5 cm. – 40,00 EUR (incl. 7% USt.) – ISBN 978-3-9813189-5-1
Erscheint vermutlich am
13.01.2010

Mit einem Vorwort von Gerhard Baum, Bundesminister a.D.
Herausgeber: Elise Hendrick und Abraham Melzer >> weitere Infos

 

 


14
.11.2009
 

 

PlakatDer Film dass "Herz von Jenin" ist jetzt mit deutschem Titel im Verkauf erschienen ! >>>

Cinema for Peace Award 2009
DEFA-Förderpreis auf dem DOK Leipzig Festival 2008
1. Preis Valladolid International Film Festival, Sektion »Time of History«

Der Dokumentarfilm "Das Herz von Jenin" - "Kinder sind keine Feinde" - 2005 stirbt ein zwölfjähriger palästinensischer Junge an den Kugeln einer israelischen Einheit. Sein Vater trifft daraufhin eine ungewöhnliche Entscheidung, mit der das Leben von fünf israelischen Kindern gerettet werden kann. Der Dokumentarfilmer Marcus Vetter hat die Geschichte aufgezeichnet  >>>

Das Exempel - Der Dokumentarfilm "Das Herz von Jenin" erzählt wie Ismael Khatib zum Symbol des Friedens zwischen Palästinensern und Israelis wurde - Man kann nicht behaupten, dass Ismael Khatib Gewalt verachtet hätte, bevor er schließlich zu einem Symbol des Friedens zwischen Israelis und Palästinensern wurde.  >>>

"'Das Herz von Jenin' ist eine Art Operation am offenen Herzen des Konflikts, die sensible Balance zwischen herzzerreißender Traurigkeit und brennender Verzweiflung geht an die Substanz, ist aber auch ein Fanal der Hoffnung in einer scheinbar hoffnungslosen Zeit."  >>>

Trailer zu Das Herz von Jenin >>>

 
 

„Schlimmer als Apartheid“ -   Gideon Levy - Ich dachte, sie würden sich in den Gassen des Balata-Flüchtlingslagers, in der Kasbah (Altstadt von Nablus)  und am Hawara-Checkpoint wie  zu Hause fühlen. Aber sie sagten: da gibt es keinen Vergleich; für sie ist das israelische Besatzungsregime  schlimmer als irgend etwas, das sie unter der Apartheid kannten. In dieser Woche besuchen 21 Menschenrechts-aktivisten aus Südafrika  Israel. Unter ihnen sind Mitglieder von Nelson Mandelas afrikanischem Nationalkongress. Mindestens einer von ihnen nahm am bewaffneten  Kampf teil, und mindestens zwei waren im Gefängnis. Auch zwei Richter vom Obersten Gericht und ein früherer Vertreter eines Ministers, Mitglieder vom Parlament, Anwälte, Schriftsteller und Journalisten waren dabei. Schwarze und Weiße, etwa die Hälfte von ihnen Juden, die heute  mit der Haltung der konservativen jüdischen Gemeinschaft in ihrem Land im Konflikt sind. Einige waren schon früher hier, andere sind das erste Mal hier. Fünf Tage lang statten sie Israel einen unkonventionellen Besuch ab – ohne Sderot, die IDF und das Außenministerium ( aber mit Yad Vashem dem Holocaust-Memorial und einem Treffen mit  der Präsidentin des Obersten Gerichtshofes). Die meiste Zeit sind sie in den besetzten Gebieten, wohin offizielle Gäste selten hingehen – Orte, die auch von den meisten Israelis gemieden werden. >>>

 
 

Schurke mit Genehmigung -  Uri Avnery - WENN DIE Tagesschau im Fernsehen  mit einem Mord beginnt, atmen die Menschen hier erleichtert auf. Weil  dann kein Krieg ausgebrochen ist, kein Selbstmordattentat stattfand und keine Qassamrakete nach Sderot abgefeuert worden ist. Ahmadinejad hatte keine neue Rakete getestet, die Tel Aviv erreichen kann. Es ist nur ein Mord. Das heißt nicht, dass Israel die Hauptstadt des Mordes ist. Wir müssten uns viel mehr bemühen, die hohe Mordrate von New York oder Moskau zu erreichen, geschweige denn die von Johannisburg. Statistiken zeigen sogar, dass die Mordrate bei uns sinkt. Aber in letzter Zeit ist Israel von einer Serie außergewöhnlich brutaler Morde geschockt worden. Ein Ehemann nahm  Rache an seiner Frau, tötete seine kleine Tochter und begrub sie in einem Wald. Ein Mann, der mit der Frau seines Sohnes zusammenlebte, tötete ihre Tochter, seine  eigene  kleine Enkeltochter, legte ihren Körper in einen Koffer und warf diesen in Tel Avivs Yarkonfluss. Ein Sohn, der sich mit seiner Frau stritt, tötete sie und ihre Mutter, zerteilte die Leichen  und entsorgte sie in Müllbehältern. Ein junger Mann, der  mit seiner Mutter einen Streit hatte, tötete sie und ging dann hin,  um auch seinen Bruder zu töten. Ein alter Mann tötete nachts mit einem Hammer seine Frau im Schlaf. >>>

 
 

Das andere Israel – The Other Israel, November 2009 - Vorwort zum gedruckten  Magazin im November 2009 ( wird nächstens versandt ER) - Auf Wiedersehen !  Dies zu schreiben, ist hart, aber es muss getan werden: dies ist die letzte gedruckte Ausgabe von „The Other Israel“. Es wird keine weitere mehr geben. Wir haben mit dieser Entscheidung  seit über einem Jahr mit uns gerungen und versuchten  mehrere Wege, dies aufzuschieben; aber nun gibt es keine weitere Aufschubfrist. Mehrere Faktoren haben hier mitgespielt. Die redaktionelle und technische Arbeit an The Other Israel hing immer an unbezahlter Arbeit von wenigen engagierten Freiwilligen. Einige sind nun nicht mehr von bester Gesundheit. Die Tatsache, eine neue Ausgabe zusammenzustellen, wurde zu einer immer schwereren Bürde, unterbrochen  von neueren Arten von Friedensberichten, mindestens ebenso wichtig; und dass es zunehmend schwieriger wurde, regelmäßig Programme ( von anderen) zu bekommen, Tatsächlich ist das Drucken auf Papier und die weltweite Verteilung per Luftpost eines friedensorientierten Newsletter aus Israel nicht mehr so wichtig wie  damals >>>

 
 

Einleitung eines Vortrags zu Antisemitismus, Zionismus, "Existenzrecht" von George Pumphrey am 1. November 2009 in der Friedenskoordination Berlin : Obwohl die Probleme im Nahen Osten ganz zentral sind für Friedenspolitik, werden sie von vielen in der Friedensbewegung nur am Rande behandelt, - weil es wegen der europäischen und insbesondere wegen der deutschen Geschichte ein unbequemes Thema ist, - weil die israelische Politik und die Beziehungen des Westens zu Israel im Mittelpunkt stehen - und weil viele Angst haben, hier einen klaren Standpunkt zu beziehen.
 
Ängste und Einschüchterung sind bei vielen so erfolgreich, - weil eine völlige Verwirrung besteht zwischen der Geschichte der Juden und der Geschichte Israels, - weil Zionismus fälschlicherweise als eine jüdische Antwort auf Antisemitismus gesehen wird, - aber vor allem weil Zionismus mit dem Judentum gleichgesetzt wird.
 
Wenn die Friedensbewegung - den Unterschied nicht wahrnimmt, - die Gleichsetzung nicht als gezielte überaus erfolgreiche Propaganda erkennt, - sie nicht strikt abweist und entsprechend aktiv wird, dann wird sie völlig bedeutungslos bleiben im Kampf für einen gerechten Frieden in Nahost.

Antisemitismus, Zionismus, "Existenzrecht" - George Pumphrey - pdf - Antisemitismus ist seit geraumer Zeit einer der am häufigsten gebrauchten und missbrauchten Begriffe der politischen Terminologie. Wie die Begriffe "Menschenrechte" und "Terrorismus" – wird auch der Begriff Antisemitismus "dehnbar" benutzt. Obwohl viele namhafte Juden öffentlich gegen den Missbrauch und die damit verbundene Verharmlosung dieses Begriffes Stellung beziehen, sind es nur wenige Nicht-Juden, die sich zu Wort melden. Der Begriff Antisemitismus wird bewusst missbraucht, um Kritik an der israelischen Staatspolitik und Kritik an der Rolle der Israel-Lobby hier und in anderen Ländern zu unterbinden bzw. vor allem nichtjüdische Kritiker einzuschüchtern. Ich vermute, dass diese Einschüchterung auf viele Nicht-Juden >>>

"Fremdkörper" im eigenen Land und christlicher Zionismus
- pdf - Antisemitismus ist ein europäisches Phänomen. Juden wurden zu "Fremdkörpern" in den jeweiligen nationalen Gesellschaften erklärt und dienten den jeweils Herrschenden als Sündenböcke in Krisenzeiten. Einige meinen, der Zionismus sei die Antwort auf diesen europäischen Antisemitismus. Das ist aber falsch. Der Zionismus ist eine ideologische Fortführung der europäischen Judenfeindlichkeit. >>>        Linktipp von Doris Pumhrey

Sonderseite: Zionismus - Antizionismus >>>
Der realpolitische Zionismus >>>

 
 

Roads in the occupied Palestinian Territories are vital arteries connecting West Bank towns and villages. But major routes have been closed off to tens of thousands of Palestinians, for the benefit of a handful of Israeli settlers.

 
 

 
 

 


14
.11.2009
 

 

Juden und Deutsche – Zwischen aufgeklärter und verklärter Symbiose! - Reuven Moskovitz, Jerusalem - Die Gemeinsamkeiten zwischen Juden und Deutschen über Generationen hinweg sind offensichtlich. Umstritten bleibt bis heute die Frage der symbiotischen Verhältnisse seit der Blüte der Aufklärung sowie die Emanzipierung der deutschen Juden im neunzehnten Jahrhundert mit einem Höhepunkt in der Weimarer Republik und einem Tiefpunkt mit ihrem Untergang. Typisch für Menschen und Wissenschaftler, die oft umsteigen von einer Position zu einer anderen unter dem Einfluss von politischen Umwälzungen und ideologischen Enttäuschungen, ist der Streit über die Frage, ob eine Symbiose tatsächlich existiert hat. So glaubte zum Beispiel Martin Buber, trotz Zeitgenosse der NS-Schreckenherrschaft, bis an sein letztes Lebensjahr, unerschüttert, nicht nur an die Existenz der Symbiose, sondern an ihre schöpferische gegenseitige Wirkung und Befruchtung. Gershon Sholem, hingegen, hat einen „flick–flack Sprung“ gemacht von begeisternder Aufklärung zur Verschanzung in der oft okkultischen Kabala. Der zeitgenössische Reporter, Schriftsteller und Forscher Amos Eylon hat über die obengenannte Symbiose eine glänzende Studie geschrieben. Seiner Meinung nach ist diese Symbiose nicht erst mit dem Nationalsozialismus zu einem Ende gekommen, sondern zeigte sich schon lange zuvor als einseitige Liebe. Es mag stimmen, wenn man automatische Gegenseitigkeit oder Ergebnisse in der Spanne von zwei oder drei Generationen erwartet.  In dem erstaunlichen Übergang des deutschen Judentums von einer verfolgten, benachteiligten und dämonisierten religiösen Minderheit zu einer sich rasch und erfolgreich integrierende Gemeinschaft kam unausweichlich Neid >>>

 
 

 
 

Projekt für die dezentrale Energieversorgung palästinensischer Siedlungen benötigt Ihre Online-Unterstützung -  Das Projekt einer NGO - COMET-ME (Community, Energy and Technology in the Middle East) - in Palästina, die pal. Siedlungen bei Hebron ohne Anschluss an das öffentliche Stromnetz, auf Basis dezentraler, nachhaltiger Technologien zu elektrischem Strom verhilft, wurde von einer von der BBC, Newsweek und Shell getragenen Organisation als ein besonders förderungswürdiges Projekt zur nachhaltigen, dezentralen kommunalen Versorgung anerkannt. Mit Ihrer Stimme können Sie dieses Projekt zum 'Gewinner' machen, und damit auch den Menschen bei Hebron helfen. Quelle

 
 

Almost a year after Israel launched its war on Gaza, Palestinians who live there are still trying to rebuild their lives from the devastation.

 
 

Goldstone to Haaretz: US does not have to protect Israel blindly - Tomer Zarchin - Judge Richard Goldstone Goldstone told Haaretz Thursday that President Shimon Peres’ remarks criticizing him were “specious and ill-befitting the head of State of Israel.” Peres was quoted Wednesday as calling Goldstone “a small man, devoid of any sense of justice, a technocrat with no real understanding of jurisprudence,” who was “on a one-sided mission to hurt Israel.” In Thursday’s interview by e-mail with Haaretz, Goldstone said: “I am content to be judged by my actions over the course of my career both in terms of my professional judicial career and my voluntary service.” Goldstone also said he had anticipated that the report would engender considerable criticism. “After all, no one likes to be accused of committing serious war crimes. However, I was surprised at the many nasty attacks made against me personally. In my view, it was a classic case of attacking the messenger rather than addressing the message.”

 


13
.11.2009
 

 

"Deutschland Mitschuldig an Verbrechen gegen Palästinenser" - Interview mit Dr. Viktoria Waltz - Linkezeitung: Sie untersuchten im Rahmen Ihrer wissenschaftlichen Tätigkeit an der Dortmunder TU, Fakultät Raumplanung unter anderem auch die Siedlungs- und Vertreibungspolitik des israelischen Staates gegen die palästinensische Bevölkerung. Zu welchen Ergebnissen kommen Sie bei Ihren Studien? - Dr. Viktoria Waltz: Zentrales Ergebnis ist die Erkenntnis, dass die Siedlungs- und Vertreibungspolitik eine Konsequenz der zionistischen Idee ist, in einem besiedelten Land einen neuen und dazu noch ethnisch ausschließenden, nämlich jüdischen Staat zu errichten, und dass es sich um einen langfristig angelegten Prozess der Vertreibung handelt, der noch lange nicht beendet ist. - Linkezeitung: Sie kritisieren den Umgang der westlichen Medien - insbesondere auch der deutschen Medien - mit der anhaltenden, gewaltsamen Vertreibung der Palästinenser. Die Vertreibung kommt in den deutschen Medien so gut wie gar nicht vor. Wie ist dies möglich? Machen die Journalisten sich durch ihr Schweigen nicht mitschuldig?
Dr. Viktoria Waltz: Die Frage ist berechtigt, aber ich würde noch weiter gehen, und die Frage so stellen: machen wir uns nicht alle mitschuldig an einem neuen Verbrechen in der Geschichte, an einem Genozid, wenn wir schweigen, die Aggressionen Israels zulassen und sogar zulassen, dass Deutschland Israel nicht nur finanziell sondern auch mit Waffen unterstützt. Israelische Kritiker der israelischen Vertreibungspolitik wie Ilan Pappe beklagt, dass gerade Deutschland eine so fundamentale Unterstützer-Rolle einnimmt, statt in Verantwortung gegenüber der eigenen Vergangenheit jedwede Menschenrechtsverletzung zu verurteilen und zu bekämpfen, ob in Ruanda, Kolumbien oder Israel. >>>

zionismus + raumplanung: between nile + eufrat? - Blog von Dr. Viktoria Waltz >>>        Bild © E. Arendt

 
 

Arab members of Israel's parliament have called for the banning of a book written by a rabbi in which he appears to authorise the killing of non-Jews, including children.

 
 

What is Israel’s Role in the Destabilization of Pakistan? - When waging war “by way of deception,” the motto of the Israeli Mossad, well-timed crises play a critical agenda-setting role by displacing facts with what a target population can be deceived to believe. Thus the force-multiplier effect when staged crises are reinforced with pre-staged intelligence. In combination, the two often prove persuasive. That duplicity was on display when U.S. lawmakers were induced to invade Iraq in response to the mass murder of 9-11. That crisis alone, however, was insufficient. Military mobilization required a “consensus” belief in Iraqi WMD, Iraqi ties to Al Qaeda, Iraqi mobile biological weapons, Iraqi meetings in Prague, and so forth. Though all were false, those “facts” proved sufficient to induce an invasion of Iraq.

 

 


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.11.2009
 

 

Der Frieden ist weiter weg als je zuvor -  Fünf Jahre nach dem Tod Yassir Arafats sind die Palästinenser einem eigenen Staat nicht näher als zur Zeit seiner Regierung. Im Gegenteil, meint Bettina Marx in ihrem Kommentar. - Vor fünf Jahren ist Yassir Arafat gestorben. Der erste Präsident der Autonomiebehörde starb in einem französischen Krankenhaus, fern seiner Heimat. Zwei Tage später wurde er in einer aufwühlenden, wilden Zeremonie von seinem Volk zu Grabe getragen, in Ramallah, nicht in Jerusalem, wie er es sich gewünscht hatte. Wie Moses, der die Israeliten ins gelobte Land führte, es aber selbst nie erreichte, so war es auch Arafat nicht vergönnt, seinem Volk in einem eigenen Staat eine neue alte Heimat zu geben. >>>

Zum fünften Todestag Jassir Arafats feiern die Palästinenser ihren legendären Führer und entdecken ihre Zuneigung für Präsident Abbas. Doch der ist politisch am Ende. - Kinder mit Kerzen, Frauen mit Postern und Männer mit Fahnen - Zehntausende sind aus dem ganzen Westjordanland nach Ramallah gepilgert, um Jassir Arafats zu gedenken. Vor fünf Jahren, am 11. November 2004, war er im fernen Paris gestorben. Gefeiert wird nun ein notorischer Haudegen, eine nationale Ikone, ein großer Führer. Und die Lobrede auf den Helden muss ausgerechnet ein Mann halten, der all das nicht ist: Machmud Abbas, der Palästinenser-Präsident, der kein Präsident mehr sein will. Ein wenig verloren steht er auf der Bühne, die unterhalb des Arafat-Mausoleums aufgebaut worden ist. >>>

 
 

Dickere Fische für Palästina. -  Ein trilateraler Forschungsverbund - Jerusalem. -Tilapien sind Buntbarsche. Unter 18 Grad Wassertemperatur läuft bei ihnen nichts. Darüber vermehren sie sich rasant. Fast das ganze Jahr hindurch werden in den Mäulern der Tilapia-Weibchen Tausende ausgebrütet. »Setzt man im Frühjahr fünf Tilapia-Paare aus und überläßt sie sich selbst, sind es im Herbst schon 200000 Tiere«, sagt Klaus Becker von der Uni Hohenheim. Als Eiweißlieferanten taugen die Fische nur, wenn man ihre Vermehrung stoppt. (...) Wie Tilapien mit natürlichen Mitteln seltener, größer, nahrhafter gemacht werden können, ermittelt seit 2006 ein Forschungsverbund. An der palästinensischen Al Quds Uni (Ost-Jerusalem) wird ein Fischfutter aus vor Ort verfügbaren Stoffen entwickelt >>>

 
 

Tötung »aus Versehen« - Israels Armeechef weist Vorwürfe wegen Gaza-Kriegsverbrechen zurück - Karin Leukefeld - Der Ton, mit dem zur Zeit israelische Politiker und Militärs vor Angriffen aus Libanon und Gaza warnen, nimmt an Schärfe zu. Am Dienstag absolvierte Tel Avivs Armeechef vor dem Außenpolitischen und dem Verteidigungsausschuß des Parlaments einen Auftritt, der zu denken gibt. Dort behauptete Generalleutnant Gabi Ashkenazi, sein Militär hätte keine Verbrechen gegen Zivilisten während des Gazakrieges begangen. Weder hätten die Soldaten absichtlich Frauen oder Kinder angegriffen, noch gebe es irgendwelche Beweise dafür, daß die Soldaten geplündert oder vergewaltigt hätten. »Wir sind keine Armee von Plünderern und Räubern«, sagte Israels oberster Soldat bei einer Anhörung, die sich mit den Vorwürfen aus dem Goldstone-Bericht befaßte. (...) Von den 13 getöteten Israelis während des dreiwöchigen Krieges zum Jahreswechsel 2008/2009 waren zehn Soldaten. Auf palästinensischer Seite starben 1400 Menschen, zwei Drittel waren Zivilisten, die meisten Frauen und Kinder >>>

 

Felicia Langer zu Palästina: Auch schweigen kann töten - "Der Krieg kann töten, aber auch das Schweigen kann töten." Felicia Langer sprach im Rahmen der Ökumenischen Friedensdekade über die Lage in Palästina, ihr Vortrag in der VR-Bank hieß "Um Hoffnung kämpfen - der lange Weg zum Frieden". Die Menschenrechtsanwältin forderte, Druck auf Israel auszuüben. -  Die Besatzung müsse weg. "Das Schweigen der Welt ist schrecklich.", kritisierte Felicia Langer. Vor allem die Deutschen müssten aufgrund ihrer Vergangenheit ganz entschieden ihre Verpflichtung wahrnehmen und Solidarität mit den Opfern üben, sie dürften zu diesem Unrecht, das in Palästina geschieht, nicht schweigen. "Freundschaft mit Israel - ja, aber eine kritische Freundschaft, sonst ist sie Betrug", sagte die israelische Menschenrechtsanwältin und Autorin von 13 Büchern >>>

Wo das Recht mit Füßen getreten wird - Die Rechtsanwältin Felicia Langer sprach in der VR-Bank über das Verhältnis zwischen Palästina und Israel - Ein erschütterndes Beispiel von Unversöhnlichkeit zwischen den Völkern – zwischen Palästina und Israel – zeichnete die Buchautorin und israelische Rechtsanwältin Felicia Langer am Dienstagabend in ihrem Vortrag in der VR-Bank Ellwangen auf. >>>

Sonderseite anlässlich der Verleihung des Bundesverdienstkreuzes >>>
Positive Reaktionen auf die Verleihung 2009 >>>
Die neuen Menschenjäger und Täter - Felicia Langer als Opfer der Verleugner >>>
Felicia Langer und ihre Bücher >>>            

 

Faten Mukarker - Palästina, Bethlehem 9. November 2009 - Liebe Freunde in der Ferne. Die Bilder die uns aus Berlin in Palästina erreichten, haben uns eine ungehörige Kraft und Hoffnung gegeben. Die Botschaft, die bei uns ankam. "Mauern fallen - sie bleiben nicht stehen für die Ewigkeit" Doch was wenn sie noch Jahrzehnte steht und erst fällt wenn ich meine Ewigkeit schon erreicht habe? Nein, ich kann nicht warten, ich will kämpfen gegen diese Mauer, die uns Palästinenser voneinander trennt, die uns unser Land und unsere natürlichen Wasserquellen nimmt. Ich muss kämpfen gegen die Mauer die mich von meinen israelischen Freunden trennt, die wie ich in einem Miteinander und nicht in einem Gegeneinander leben möchten. Waren die Deutschen und die Franzosen nicht Erzfeinde?  Sind sie sich nicht durch Begegnungen näher gekommen? Wie sollen wir je mit dem jüdischen Volk Versöhnung erreichen, wenn seit Jahren keine Israeli zu uns kommen darf. Unser Jugend hat das menschliche Gesicht von Israelis vergessen. Ein Israeli ist ein Soldat ein Besatzer. Die Jugend in Israel sieht in den Palästinenser nur Menschen, die sie hassen. Was für eine traurige >>

 
 

 
 

Noam Chomsky discusses recent developments in Arab-Israeli politics, in particular International Solidarity and the movement to free Gaza; interviewed by Gerard Cassidy.

 


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.11.2009
 

 

Israelischer Historiker ist »erschüttert« - Grüne, Linke und ATTAC protestieren gegen Redeverbot der Stadt München für Ilan Pappe - Rolf-Henning Hintze - Ein kürzlich von der Stadt München ausgesprochenes Raumverbot für den israelischen Historiker Ilan Pappe zieht immer weitere Kreise. Der in England tätige Professor schrieb jetzt in einem offenen Brief an Münchens Oberbürgermeister Christian Ude (SPD), er sei »erschüttert und beleidigt« durch die Entscheidung der Stadt, einen Vortrag von ihm in einem städtischen Institut abzusetzen. »Mein Vater wurde als deutscher Jude in ähnlicher Weise in den frühen 30er Jahren zum Schweigen gebracht, und es ist traurig, Zeuge der Wiederkehr der gleichen Zensur im Jahre 2009 zu sein.« >>>

Raumverbot für israelischen Historiker - Münchens OB Ude gerät unter Druck. Die Grünen sprechen von politischer Feigheit, die LINKE will eine Entschuldigung - Rolf-Henning Hintze - Der israelische Historiker Ilan Pappe ist wegen seines Buches »Die ethnische Säuberung Palästinas« in Israel umstritten, während er im Ausland Anerkennung genießt. Auf Druck der Deutsch-Israelische Gesellschaft AG München wurde Pappe dieser Tage die Zusage für einen städtischen Vortragsraum entzogen. Ein gegen den israelischen Historiker Ilan Pappe ausgesprochenes Raumverbot in München sorgt dafür, dass sich Münchens populärer Oberbürgermeister Christian Ude (SPD) starker Kritik ausgesetzt sieht. >>>

Die Ethnische Säuberung Palästinas" - vom israelischen Historiker Ilan Pappe --  Rezension von Ludwig  Watzal (pdf) >>>            Weitere Besprechungen >>>             Zweitausendeins. Die ethnische Säuberung Palästinas. Von Ilan Pappe.   >>>

 
 

Mahmud Abbas will hinschmeißen - Ein frustrierter und erfolgloser Palästinenser-Präsident schockt mit seinem angekündigten Abgang nicht nur Israel, sondern auch moderate arabische Staatschefs - Vor beinahe fünf Jahren wurde er gewählt und hatte vorrangig einen Auftrag, mit Israel einen unabhängigen Palästinenser-Staat auszuhandeln. Heute steht Mahmud Abbas noch immer mit leeren Händen da, obwohl die Regierungen von Ariel Sharon, Ehud Olmert und Benjamin Netanjahu, mit denen er zu tun hatte, doch wussten, es gab für sie kaum einen besseren Verhandlungspartner. Aber selbst der beste Palästinenser-Präsident, den Israel sich wünschen kann, vermochte nie, den Siedlungsbau zu stoppen. Er kann noch nicht einmal Außenministerin Clinton davon abhalten, Netanjahus Angebot eines lediglich teilweisen Moratoriums für israelische Landnahme in der palästinensischen Westbank plötzlich „beispiellos“ zu nennen. >>>

 
 

Eigentlich ganz einfach. Die sogenannte Israel-Lobby, im Kern eine Rüstungslobby, kauft sich ihre Abgeordneten im US-Repräsentantenhaus. Statistik der Spenden aus zionistischer vs. "pro-arabischer" Quelle und Abstimmverhalten zum Goldstone-Report. Ein weiterer Hebel sind Vergünstigungen, wie Reisen nach Israel. Open Secrets. Vgl. Dirk Niebels Koffer, FAZ. - gefunden bei Thomas Immanuel Steinberg >>>

 
 

Solar- und Windprojekt in den Hebron Hills. http://www.comet-me.org/ - Dieses Projekt nimmt am BBC World Challenge Competition teil. Über das Internet kann man bis zum 17.11.dafür stimmen. http://www.theworldchallenge.co.uk/2009-finalists-project11.php Linktipp von Ingrid Rumpf

 
 

Die Mauer in Palästina muss abgerissen werden! -  Gunnar Olofsson - Vor 20 Jahren, am 9. November 1989, fiel endlich die Berlinmauer. Ein Volk, das seit Jahrzehnten geteilt und gespalten war, konnte schließlich wiedervereint werden und anfangen, an einer gemeinsamen Zukunft zu arbeiten. Aber jetzt werden neue Mauern und Zäune gebaut. In der West-Sahara, an der Südgrenze der EU und zwischen den USA und Mexiko. In Palästina baut Israel eine Mauer, die, wenn sie fertig ist, doppelt so hoch und dreimal so lang sein wird wie die Berlinmauer. Die Mauer, die beinahe vollständig auf besetztem Gebiet gebaut wird, teilt palästinensische Dörfer und Gemeinden, trennt Bauern von ihrem Land und Kinder von ihren Schulen. Sie kann nur durch schmale Pforten passiert werden, die nur kurze Zeit täglich geöffnet sind, und die von schwer bewaffneten israelischen Soldaten bewacht werden, die willkürlich entscheiden, wer gerade an diesem Tag passieren darf und wer umkehren muß. >>>

 
 

"Für mich scheint das nicht sehr schwierig zu sein" - Wissenschaftler Grosser über die deutsch-israelischen Beziehungen - Alfred Grosser im Gespräch mit Herbert A. Gornik - Der Wissenschaftler Alfred Grosser hat sich in seinem neuen Buch "Von Auschwitz nach Jerusalem" mit Deutschland und Israel befasst. Grosser äußerte sich auch über die Unterschiede des Wortes Auschwitz in der Betrachtung. Herbert A. Gornik: Alfred Grosser ist im Deutschlandradio Kultur zu Gast. "Von Auschwitz nach Jerusalem" heißt sein neues Buch, bei Rowohlt erschienen, über Deutschland und Israel. Alfred Grosser, ist dieser Titel eigentlich Verlegenheit oder hat es eine tiefere Absicht? Alfred Grosser: Es ist ein bisschen Verlegenheit, denn Auschwitz wird relativiert, das heißt, man sieht den Platz, den Auschwitz erst seit den 60er-Jahren in Israel genommen hat, wie mit dem Wort Auschwitz die Bundesrepublik eingeschüchtert wird. Aber vor allen Dingen geht es nach langen Vorkapiteln um "Was ist eigentlich Israel, was ist die Geschichte Israels" und dann Schlusskapitel, Hauptkapitel "Warum lassen sich die Deutschen so einschüchtern?". >>>

 
 

Das Wunder vom Wannsee - Wiedersehen mit dem Freedom Theatre – ein (dritter) Gastbeitrag des Schauspielers Stephan Wolf-Schönburg - Über seine Zeit in Jenin hat der Schauspieler Stephan Wolf-Schönburg bereits zwei Mal Gastbeiträge auf dem Blog Paradoxe Hoffnung (www.medico.de) geschrieben. Jetzt schreibt er über ein Wiedersehen in Deutschland. - Als ich vor gut zehn Monaten in den ersten Tagen des Gazakrieges mit medicos Repräsentanten Tsafrir Cohen zum ersten Mal nach Jenin reiste, um das Freedom Theatre, seine Mitarbeiter und Studenten kennenzulernen, hätte keiner von uns allen, ob Jeniner, Ramallehser oder Berliner, geahnt, dass wir uns in Berlin wieder sehen könnten. Somit empfand ich es als kleines Wunder, als ich an einem frühen Septembermorgen mit der U-Bahn nach Tegel fuhr, um meine Studenten und ihre Begleiter begrüßen zu können. Alle waren gekommen, um die von der KinderKulturKarawane geführte und von medico international unterstützte siebenwöchige Theatertournee durch Deutschland und Österreich anzutreten. Das eigens produzierte Stück „Fragments of Palestine“ wurde in den vorangegangenen Wochen in Jenin erarbeitet. Hierin erzählen die StudentInnen von ihrem Leben im besetzten Westjordanland. Über Improvisationen wurde dieser Abend entwickelt, der sehr viel von militärischer Gewalt erzählt, aber auch von beengenden, unterdrückende Situationen im Leben einer palästinensischen Frau. Und dennoch geht es auch in fröhliche Tanzszenen über und verspielte Begegnungen zwischen Männern und Frauen, in denen sich alle frei bewegen können. >>>

 
 

Exodus aus dem heiligen Land - Don Belt  - Zu Zehntausenden strömen Christen aus aller Welt wie eine Horde Eroberer durch die Via Dolorosa. Sie kommen, weil das Christentum hier seine Wurzeln hat. Rund um Jerusalem erstreckt sich das steinige Hügelland, durch das einst Jesus zog. Hier, wo er lebte, predigte und starb, beteten und bluteten später seine Anhänger, als sie um die Zukunft seiner Lehren kämpften. Araber kauerten neben jüdischen Konvertiten in Höhlen in Palästina und Syrien und waren unter den Ersten, die wegen des neuen Glaubens verfolgt wurden – und die Ersten, die Christen genannt wurden. Hier in der Levante, einer Weltgegend, die heute Syrien, den Libanon, Jordanien, Israel und die palästinensischen Gebiete umfasst, wurden Hunderte Kirchen und Klöster errichtet, nachdem der römische Kaiser Konstantin das Christentum im Jahr 313 legalisiert und seine levantinischen Provinzen zu heiligem Land erklärt hatte. Auch als im Jahr 638 die arabischen Muslime die Region eroberten, blieb sie vorwiegend christlich >>>

 
 

Who Profits from the Occupation? - Since the 1967 military occupation of the West Bank, the Gaza Strip and the Golan Heights, Israel has built in these occupied territories civilian colonies, or settlements, and encouraged Israeli citizens and industries to move into them. Presently there are 135 Israeli settlements in the occupied territories and dozens of additional “outposts” – settlements not yet officially recognized by the Israeli government. These house over 562,000 Jewish Israeli residents: 282,000 in the West Bank (excluding Jerusalem), 260,000 in neighborhoods built in Arab Jerusalem or annexed to Jerusalem, and 20,000 in the Golan Heights. The Israeli civilian construction has been one of the methods in which occupied areas were effectively annexed, partially or in full, into Israel. The on-going construction includes housing developments as well as extensive infrastructure projects such as roads and water systems for the exclusive use of Israeli settlers, on lands confiscated from Palestinians or declared “state lands” in various ways. The Israeli colonizing efforts are illegal by international law that stipulates that an occupying power moving its citizens into an occupied area is in violation of the Fourth Geneva Convention, and any permanent changes made in the occupied land for such settlers is in violation of The Hague Regulations. >>>

Evacuation of Palestinian workers after work accidents in settlements - Salwa Alenat, Kav LaOved - Over the past two years, Kav LaOved has received complaints of Palestinian workers employed in the settlements, regarding the way they were evacuated from the workplace following work-related accidents. Some of them claimed compensation for medical expenses from the Israeli National Insurance Institute (NII), while others preferred to turn to a private lawyer and sue through the courts. This report describes several cases which illustrate the phenomenon. A. Description of cases 1. Ali Abu Ara: Agricultural worker in moshav Mekhora in the Jordan Valley. On 24.11.2008 at 10:30 while working in the dates plantation, Mr. Ara >>>

 
 
 


Around 100 demonstrators waving Palestinian flags broke through near the Qalandiya military checkpoint, and used a truck to pull down the concrete slabs making up the Israeli Separation Wall.

 
 

Celebrating Berlin, ignoring Palestine - Yesterday, world leaders gathered in Berlin to celebrate the 20th anniversary of the fall of the Berlin Wall on 9 November 1989, which paved the way for the end of the Cold War and reunification of Germany. Alongside German Chancellor Angela Merkel, President Nicolas Sarkozy of France, President Dmitry Medvedev of Russia, British Prime Minister Gordon Brown, US Secretary of State Hillary Clinton and President Barack Obama addressed the crowd gathered at the Brandenburg Gate and praised the courage of those who tore down the Berlin Wall and claimed their freedom, thereby promoting peace in Europe. They issued a call for action on behalf of people deprived of their freedom. But what action are these leaders taking in relation to the West Bank Wall, which Israel continues to build in flagrant violation of a 2004 International Court of Justice (ICJ) Advisory Opinion, and in relation to Israel's imposed blockade of the Gaza Strip – both of which play a significant role in preventing a peaceful resolution to the conflict? >>>

 


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.11.2009
 

 

Amerika,  hör auf, vor Israel zu kriechen! - Gideon Levy - Barack Obama ist sehr eifrig gewesen, dem jüdischen Volk zum  Neujahrsfest, Rosh Hashana die guten Wünsche zu übermitteln und ein schmeichelhaftes Video zur Konferenz des Präsidenten nach Jerusalem zu senden und ein anderes zur Rabin-Gedenkrallye. Nur  Sheikh Hassan Nasrallah  übertraf ihn … Auf allen Videos häuft Obama  kitschiges Lob auf Israel, obwohl er  sich fast ein ganzes Jahr  erfolglos darum bemüht hat, Israel möge doch so freundlich sein, etwas zu tun – eben mal das vorübergehende Einfrieren des Siedlungsbaus – um den Friedensprozess voranzubringen. Der Nahostbeauftragte des Präsidenten, George Mitchell war auch sehr fleißig und flog hin und her zwischen einem Begräbnis  (des IDF-Soldaten Asaf Ramon, Sohn des 1. israelischen Astronauten) und einer  Gedenkrallye ( obwohl sie wegen Regen erst nächste Woche stattfinden wird), um die Gunst der Israelis zu gewinnen. Umfragen haben ergeben, dass Obama hier immer unpopulärer wird, nur noch 6-10 % sind damit einverstanden. Er entschloss sich, sich mit einem Video  >>>

Perfektes Chaos - Knut Mellenthin - Analyse. Die Obama-Administration ist aktiver Teil einer kaum zu stoppenden US-Militärmaschinerie - Der Krieg in Afghanistan kann sich auf Pakistan ausbreiten, der Abzug der US-Soldaten im Irak wird zunehmend fraglich und ein Überfall auf Iran ist schwerlich zu verhindern >>>

Nahostpolitik der USA - Alter Wein in neuen Schläuchen? - Die Unzufriedenheit über Obamas Nahostpolitik wächst: Die Mitchell-Mission befindet sich in der Sackgasse, und im Nahen Osten fragt man sich inzwischen, ob die Obama-Regierung nur gute Absichten oder auch eine wirkliche Strategie verfolgt. Aus Washington informiert Birgit Kaspar. >>>

 
 

Die Waffen des Jüngsten Gerichts -  Gideon Levy -  Alle paar Wochen müsst  ihr Angst säen, alle paar Monate müsst ihr Drohungen machen und einmal im Jahr oder alle zwei Jahre müsst ihr einen weiteren kleinen Krieg anzetteln. Blinde Zusammenarbeit zwischen dem Verteidigungsestablishment und den Medien hält das Versprechen  für eine neue Kampfrunde aufrecht. Auf diese Weise ist es möglich, einigen Beschuldigungen des Goldstone-Berichtes zu entkommen und sich in den Verhältnissen zu wälzen, die uns die liebsten sind: im Opfer sein und sich bedroht fühlend und  vereinigt angesichts der großen externen Gefahr, die angeblich ganz nahe ist. Die IDF wird über allem sein und sich  von einer Serie von Verdächtigungen und Fehlern reinigen. Dies kann  auch in riesigen Budgets, verherrlichender Wichtigkeit und Einfluss für beide umgesetzt werden, für die Generäle und die Militärkommentatoren. Es schafft auch eine gute Fernsehzuschauerrate und  sensationelle Zeitungen und weiter entwickelte Waffensysteme. Was wäre besser für uns als dies? >>>

 
 

Israel: Remote control occupation?

 
 

Through Women’s Eyes  - Following the Israeli military offensive (code named Operation Cast Lead) in Gaza last December, life continues, but getting back to normality is just an illusion. The ongoing siege carried out by the Israeli Authorities is keeping 1.5 millions Palestinians locked in the Strip and preventing them from beginning reconstruction and recovery. How has Operation Cast Lead changed life for Palestinian women in Gaza? A recent report issued by a Palestinian NGO analyses gender-specific impact of the conflict. - The terrible and devastating military offensive led by Israeli authorities from 27 December 2008 until 18 January 2009, claimed the lives of 1414 Palestinians, 83% of whom were civilians. Pain, trauma and shock characterize any post-conflict situation: women, men and children face the daunting task of how to reconstruct their lives following the loss of relatives, homes, personal belongings, dignity and the routine of daily life. Coming to terms with such devastation is almost impossible in Gaza, where the resumption of normality is denied. Still today and for the last 2 and a half years the Israeli Government prohibits or largely limits the access of basic commodities into Gaza; materials such as wood, or cement, electrical appliances, schools and hospital supplies as well as certain food types remain barred. PCHR ( Palestinian Centre for Human Rights), a Palestinian NGO based in Gaza which promotes studies and researches on international law and its applications, has recently issued an interesting report, that analyses several international and humanitarian law violations and highlights gender-specific impact and consequences of Operation Cast Lead. Beyond coming to terms with their own personal traumas, women normally have to take-charge of helping their children, families and communities in recovering from the shock of offensive. As a result of the patriarchal nature of Palestinian society, men are typically the primary breadwinners in the Gaza Strip. It means that the death of a husband or male children leaves women suffering from further economic marginalization and social discrimination. In Gaza, it is very difficult for widows to live on their own and they are obliged to remarry or to return to their own family homes. >>>

 


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9.11.2009 - AUCH DIESE MAUER WIRD FALLEN

Ein Stück Mauer ist am Freitag den 06.11.2009 in Nilin in Palästina gefallen  gemeinsam von palästinensischen, israelischen und internationalen Aktivisten abgetragen. - Ein prägnanter Bericht dazu auf Euronews - Und hier der Bericht von der wöchentlichen Demonstration im benachbarten Bilin >>>

From Berlin to Palestine: no matter where, no matter how tall, all walls fall >>>

Von Berlin nach Palästina: Egal wo, egal wie hoch - alle Mauern werden fallen
Bürgerkomitee Bilin

Der 20.Jahrestag des Falls der Berliner Mauer wird an diesem Freitag mit Massendemonstrationen in der gesamten Westbank begangen, bei denen ein sofortiger Abbau der israelischen Mauer und der Siedlungen gefordert wird.

Genau vor 20 Jahren, am 9.November 1989 wurde die Berliner Mauer innerhalb von zwei Tagen zur Geschichte - zwei Tage, die die Hoffnung auf eine Welt nährten, in der es keine Mauern mehr gibt, die Menschen voneinander trennt. Heute wird eine zweimal so hohe und fünfmal so lange Mauer von Israel in grober Missachtung des internationalen Rechts in der West Bank errichtet, um Palästinenser von ihrem Land zu trennen. Entgegen dem Gutachten des Internationalen Gerichtshofes (IGH) von 2004, das die israelische Mauer für illegal erklärt und ihre Entfernung gefordert hatte, änderte sich vor Ort nichts.

Die Demonstrantinnen und Demonstranten stellten ein Modell der Mauer an der Mauer auf, um deutlich zu machen, dass - so wie die Berliner Mauer vor 20 Jahren fiel - die Mauer in Bilin heute fallen muss. Der Jahrestag des Falls der Berliner Mauer wurde zum Internationalen Aktionstag gegen Israels Sperranlage erklärt. Heute forderten die Protestierenden ihre Entfernung und versuchten, die Entscheidung des IGH umzusetzen.

Mehrere Demonstranten litten unter Tränengasinhalationen aus Patronen, die die israelischen Besatzungssoldaten auf sie schossen, in der Absicht, den wöchentlichen Protest von Biliner Bürgerinnen und Bürgern und Solidaritätsgruppen zu unterdrücken.
Zu der Demonstration hatte das Bürgerkomitee gegen die Mauer aufgerufen. Sie begann direkt nach den Freitagsgebeten. Den Biliner Bürgern schloss sich eine Gruppe von internationalen und israelischen Friedensaktivisten an. Zusammen trugen sie palästinensische Fahnen und Spruchbänder, auf denen sie die Besatzung, die rassistische Politik des Mauerbaus, der Landenteignung, der Straßenschließungen und des Tötens von unschuldigen Menschen verurteilten.

Der Brecht-Eisler-Chor aus Brüssel sang mehrere Solidaritätslieder um den Widerstand in Bilin zu unterstützen. Die Musiker haben in Belgien eine gesangliche Darbietung zusammen gestellt, die sich unter dem Titel "Grenzzaun der Schreie" (www.shoutingfence.be) mit der palästinensischen Situation beschäftigt. Der Text stammt von (dem 2008 verstorbenen palästinensischen Schriftsteller, M.F.) Mahmoud Darwisch. (Aus einer Stellungnahme des Chores:) "Nach den Aufführungen (dieses Stückes) wollten wir mit eigenen Augen sehen, was die Auswirkungen im alltäglichen Leben der Palästinenser sind. Unsere Teilnahme an der Demonstration in Bilin intensiviert unsere Verbundenheit mit dem palästinensischen Freiheitskampf. Auf diese Art möchten wir in Belgien das Bewusstsein für die Besatzung und die Apartheidsmauer schärfen."

Außerdem war aus Irland eine Gruppe des IPSC (Ireland Palestine Solidarity Campaign) vor Ort.

Zwei Tage zuvor besuchte eine große Gruppe von europäischen Diplomaten Bilin. Sie gingen bis an die Mauer, um in Erfahrung zu bringen, wie sie das Land der Dorfbewohner raubt. Die Diplomaten kamen aus Rumänien, Frankreich, Slowenien, Schweden, Großbritannien, Portugal, Dänemark, den Niederlanden, Malta, Österreich, Finnland, der Tschechischen Republik, Polen, von der EU, aus Irland und Belgien.                  (Übersetzung: M.Forberg)

 
 

Bildung als Kampfzone -  Peter Münch - In Gazas Schulen sollen Kinder künftig etwas über den Holocaust lernen - findet die UN und ruft Kritiker der Hamas auf den Plan. Doch auch in Israel hat das Freund-Feind-Schema längst das Bildungssystem durchdrungen. - In Gazas Schulen lernen die Kinder fürs Leben und fürs Überleben, und Israel kommt dabei nur in einer Rolle vor: als Feind. - Für die in dem Küstenstreifen regierende Hamas gehört auch das weite Feld der Bildung zur Kampfzone, und wie radikal die islamistische Organisation dabei ist, zeigt sich an einem Konflikt, der derzeit zwischen UN-Vertretern in Gaza und der Hamas schwelt: In den von den Vereinten Nationen betriebenen Schulen sollen die Kinder künftig auch etwas über den Holocaust erfahren. Doch die Hamas will das verhindern. >>>

 
 

Erst mit seinem Rückzug bringt Abbas wieder Bewegung ins Spiel. - Ein Feigenblatt fällt ab - Georg Baltissen - Erst mit seinem angekündigten Rückzug sorgt Mahmud Abbas wieder für Bewegung im nahöstlichen Politgeschehen. Das ist die bittere Ironie am Ende der fünfjährigen Amtszeit des glücklosen Palästinenserpräsidenten. Man braucht keinen palästinensischen Verhandlungspartner, wenn es nichts zu verhandeln gibt, so Abbas Botschaft. Das späte Eingeständnis ist treffend, denn die Zwei-Staaten-Lösung ist perdu. Israels Siedlungsbau - von den USA kritisiert, aber nicht sanktioniert - macht einen Palästinenserstaat unmöglich. Ein paar Autonomieenklaven, die den Palästinensern weniger Bewegungsfreiheit lassen als einst den Schwarzen in Südafrikas Bantustans, kann niemand ernsthaft als Friedenslösung verkaufen - nicht einmal Abbas. Israel und das Nahostquartett verlieren damit ihr palästinensisches Feigenblatt. >>>

 
 

Feuer  auf dem Tempelberg - Adam Keller, 27.Okt. 2009 - Ein wenig Geschichte: Am Abend des 10.Juni 1967 dem letzten Tag des 6-Tage-Kriegs ( der tatsächlich 42 Jahre danach noch immer weitergeht) fand das Debut der israelischen Bulldozer im Vereinigten Jerusalem statt, der ewigen Hauptstadt Israels  etc.etc  Die Bewohner des Mugrabi-Viertels (eines Stadtteils von Jerusalem) mit etwa  tausend Menschen, die seit Hunderten von Jahren dort lebten, wurde die Order gegeben, sofort das Haus zu verlassen. Innerhalb weniger Stunden wurde das ganze Stadtviertel dem Erdboden gleich gemacht und verschwand von der Erdoberfläche. Wie später von Etan Ben Moshe erzählt wurde, weigerte sich eine alte Frau, das Haus zu verlassen. Sie wurde zu Tode gedrückt. Ihre Leiche fand man am nächsten Morgen unter den Trümmern ihres Hauses. Dies war nicht deshalb getan worden, weil einer der Bewohner etwas Schlimmes (gegen Israelis) getan hatte. Es war ihr Pech, dass sie neben der Klagemauer wohnten. Moshe Dayan, der damalige allmächtige Verteidigungsminister wünschte sich einen weiten, offenen Platz für all die jüdischen Gottesdienstbesucher, die kommen würden, um an der Klagemauer zu beten. So entstand der große, weite (nicht besonders >>>                Texte von Adam Keller >>>

 
 

Chomsky: Israels schlimmste Feinde sind die, die seine Politik unterstützen -  Paul Cullen - Israels größte Feinde sind diejenigen, die seine moralische Degeneration und Zerstörung unterstützen, sagte der Philosoph und politische Aktivist Noam Chomsky vor einem Auditorium in Dublin. Chomsky, emeritierter Professor der Linguistik am Massachuchsetts Institut der Technologie, sagte: Israel war einmal eine zivilisierte Gesellschaft, ähnlich der in Skandinavien. Doch  das hat sich geändert. Es besteht eine sehr große Ungleichheit wie in den USA, und das soziale Sicherheitssystem sei zusammengebrochen. In den 70ern hätte Israel die Wahl zwischen Sicherheit innerhalb seiner Grenzen haben können und der Expansion mit Siedlungen. Es wählte die Expansion. „Es war nicht möglich, eine militärische Besatzung auszuführen, die das fordert, und gleichzeitig die elementaren moralischen Werte aufrecht zu erhalten. „Die schlimmsten Feinde Israels sind die, die es unterstützen.  Sie unterstützen tatsächlich seine moralische Degeneration und letztendlich seine Zerstörung >>>

Noam Chomsky: ‘US foreign policy is straight out of the mafia’
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GAZA FREEDOM MARCH - Join hundreds of worldwide activists for a historic march alongside Palestinians to break the illegal and immoral Israeli siege of Gaza. Deadline for registration is November 30. Activists will meet in Cairo on December 27, 2009 and return from Gaza on January 2, 2010. The march is organized by the International Coalition Against the Illegal Siege of Gaza, endorsed by hundreds of international organizations and Palestinian civil society. Also marching Nobel Prize laureate, Pulitzer Prize author, actors, politicians, singers, community leaders and delegations of doctors, lawyers, academics and journalists. Do not miss this important milestone in the redefinition of the international solidarity struggle in support of justice for Palestinians! For more information visit our website: www.gazafreedommarch.org or contact the European coordinator for the march Ziyaad Lunat (z.lunat@gmail.com)

 
 

Linke Juden sagen Israel: Hör auf, Goldstone zu verleumden - Natasha Mozgovaya. Haaretz, 5.11.09 - Ein Brief, der zur Unterstützung der Goldstone-Berichte aufrief, wurde von der linken Organisation "Juden sagen nein" artikuliert und von Hunderten Juden weltweit am Mittwoch unterzeichnet. "Wenn es um Israel geht, dann ist harte Zensur und Einschüchterung durch diejenigen an der Tagesordnung, die behaupten, im Namen des jüdischen Volkes zu sprechen", sagt der Brief, der sich mit Israels Reaktion auf die Ergebnisse des Goldstone-Berichtes befasst. Der Brief klagt auch die weltweit jüdische Gemeinschaft an, Richter Goldstone unangebracht anzugreifen und sagt, "wenn jene innerhalb einer Gemeinde versuchen , diejenigen zu "exkommunizieren" und zu entehren, die die Wahrheit sagen, dann ist es unsere Pflicht und Verantwortung, uns vehement für diese und die von ihnen ausgesprochene Wahrheit einzusetzen. Der Brief ging auch näher darauf ein, dass Richter Goldstone für seine Redlichkeit/Ehrlichkeit gelobt werden sollte und dafür, dass er sich von der Wahrheit leiten ließ und einen Bericht veröffentlichte, der die Menschenrechtsverletzungen und die Verletzungen des Völkerrechtes durch Israel und die Hamas im Detail bringt. Der Brief hat auch Israels Regierung für den Versuch verantwortlich gemacht, jemanden, der "die Wahrheit sagt, zu verleumden, auch für das Unterdrücken der Wahrheit über die Verbrechen der israelischen Regierung, die sie gegenüber dem palästinensischen Volk begangen hat." Der Brief kritisiert auch die Reaktion der Obama-Regierung auf den Goldstone-Bericht und ruft zu einer "fairen und unparteiischen Untersuchung der Behauptungen durch nicht-militärische Institutionen in Israel auf."
Wohl bekannte Intellektuelle wie Tony Judt und Howard Zinn gehören zu den Unterzeichnern, als auch Organisationen wie die ICAHD-USA, Die Jüdische Stimme für Frieden, Amerikanische Juden für einen gerechten Frieden , und die Alliance of Concerned Jewish Canadians.  (dt. Ellen Rohlfs)

 
 

Hilferuf eines verzweifelten Israeli - Avraham Burg: "Hitler Besiegen. Warum Israel sich endlich vom Holocaust lösen muss, Campus Verlag, Frankfurt 2009 - Tamar Amar-Dahl - Dieser Text lässt sich als eine Art Hilferuf oder Gebet eines verzweifelten Israeli lesen, der eine in Israel praktizierte, besonders ungesunde Verkoppelung von Shoah und Zionismus "entdeckt" und dies zu entkoppeln versucht. Avraham Burg ist ein Mann des zionistischen Establishments. Er plädiert für nicht weniger als einen Prozess der Ent-Zionisierung des jüdischen Staates, um das Judentum zu retten. >>>

Hitler besiegen -  Rezension von Dr. Ludwig Watzal - „Oft frage ich mich, ob es ohne die Deutschen und ihre Barbarei überhaupt einen Staat Israel geben würde“, so eine der vielen provokanten Fragen und Thesen von Avraham Burg >>>

 
 

Angela Merkel - machtbesessene Pfarrerstochter aus Brandenburg - Dr. Izzeddin Musa - Der nach Washington abgeschobene neokonservative Spiegel-Redakteur Garbor Steingart und ehemalige "Aust-Günstling" ruft Angela Merkel auf ihre Vasallen-Rede vor dem amerikanischen Kongress ein "Bravo" zu, und aus Deutschland war der SPD-Abgeordnete Ulrich Klose so euphorisch zu vernehmen. In früheren Zeiten mussten die Vasallen dem Römischen Kaiser Tribut zollen. Heute müssen sie dies in Washington tun. Ein besonderes Vergnügen scheint dies den europäischen Vasallen zu bereiten, seit ein Schwarzer im Weißen Haus als Präsident die kolonialen Interessen der USA vertritt. Unter dem Kriegs- und Folterpräsident George W. Bush ist dies nur dem Kriegsverbrecher Ariel Scharon und den amerikanischen Marionetten in Afghanistan und Irak eingefallen. Nur Nikolas Sarkozy hatte sich erlaubt die französische Souveränität Bush vor die Füße zu werfen. >>>