oo

 


Das Palästina Portal

Nach oben
Seite 151
Seite 150
Seite 149
Seite 148
Seite 147
Seite 146
Seite 145
Seite 144
Seite 143
Seite 142
Seite 141
Seite 140
Seite 139
Seite 138
Seite 137
Seite 136
Seite 135
Seite 134
Seite 133
Seite 132
Seite 131
Seite 130
Seite 129
Seite 128
Seite 127
Seite 126
Seite 125
Seite 124
Seite 123
Seite 122
Seite 121
Seite 120
Seite 119
Seite 118
Seite 117
Seite 116
Seite 115
Seite 114
Seite 113
Seite 112
Seite 111
Seite 110
Seite 109
Seite 108
Seite 107
Seite 106
Seite 105
Seite 104
Seite 103
Seite 102
Seite 101
Seite 100
Seite 99
Seite 98
Seite 97
Seite 96
Seite 95
Seite 94
Seite 93
Seite 92
Seite 91

 


Archiv - Aktuelle Link- und Denktipps -
 - Seite 108
 

 

 Der Richter der Kinder -  Aya Kaniuk und Tamar Goldschmidt - Es stimmt, im militärischen Gerichtshof selbst werden Palästinenser weder erschossen noch geschlagen. Sie sind nicht das Ziel von Eliminierung, noch werden sie zum Tode verurteilt – wenigstens nicht im Gerichtssaal. Aber das militärische Gericht ist auch der Ort, wo alle Illusionen sterben. Und  die Hoffnungen. Weil es dort ist, wo Palästinenser begreifen, dass die ihnen verursachte Verletzung kein Irrtum war, kein Missverständnis, sondern eine Angelegenheit der Taktik ist. Dort erfahren sie, dass das Gesetz in bezug auf Palästinenser nichts anderes als eine Waffe ist. Eine von vielen: Panzer und Flugzeuge, Splitterbomben und Checkpoints, Trennungsmauer und Weißer Phosphor und der IOF-Sprecher. Das Militärgericht ist das Ende vom Ende. Das letzte Gericht. Die letzte Anklage,  von vornherein – für die Palästinenser, nur weil sie Palästinenser sind.Und der Gerichtsraum Nr.2, wo die Kinder vor Gericht stehen, ist der Platz jenseits dieses Endes. Der Platz, wo alle Worte enden. Nur zwei Familienmitgliedern ist es erlaubt, beim Prozess anwesend zu sein. Dies ist gewöhnlich die einzige Zeit, wo sie kommen können, um ihren Sohn zu sehen und  sie tun es. Ein ums andere Mal. Sie können Zigaretten mitbringen und Geld für den langen Tag, der sie erwartet. Sonst nichts. Kein Medikament, keine Papiertaschentücher, keine Lebensmittel, oder ein Buch oder eine Zeitung. Wir, den Besuchern, die wir keine Palästinenser sind, ist es erlaubt, ein Notizbuch und einen Schreibstift mitzubringen; aber keine Tempotaschentücher. Wir haben hier keine Privilegien. Vielleicht deshalb, weil Tempotaschentücher ein Beweis dafür sind, dass es hier etwas zum Weinen >>>

 
 

IDF erschießt Terroristen in Gaza - Mitglieder der israelischen Terrorgruppe IDF sichteten am gestrigen Freitag in Gaza eine Gruppe von militanten Bombenlegern im Gaza-Streifen und haben sie umgehend durch Granatbeschuss kampfunfähig gemacht. Vier der Bombenleger wurden dabei verletzt, und einer der Terroristen, Natav Rotenberg, starb dabei. Palästinenser waren glücklicherweise nicht in der Nähe.
Weiter unter: http://nocheinparteibuch.wordpress.com/2011/01/08/idf-erschiest-terroristen-in-gaza/

Anmerkung des Muslim-Markt: Keine einzige deutsche Zeitung berichtet von dem Vorfall gemäß Googl News. Aber im Englischen ist Einiges zu finden:
http://www.rttnews.com/Content/MarketSensitiveNews.aspx?Id=1522452&SM=1
http://www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-4010491,00.html
http://news.in.msn.com/international/article.aspx?cp-documentid=4779018

 


8.1.2011
 

 

Aktivisten: Behauptungen der Armee zum Tod von Jawaher Abu Rahmah ‘absurd’ - Ramallah (Ma’an) – Wichtiges Beweismaterial widerspricht der Version der israelischen Armee von Ereignissen in Zusammenhang mit dem Tod von Jawaher Abu Rahmah, sagten Aktivisten am Dienstag, nachdem offizielle Vertreter der israelischen Armee der internationalen Presse mitgeteilt hatten, dass nach ihrer Meinung einige der Informationen zu dem Fall falsch seien. Das Popular Organizing Committee Bilin veröffentlichte seinerseits Aussagen von Augenzeugen, die  >>>
 

IDF macht Rückzieher im Todesfall von Jawaher Abu Rahmah - Die Umstände des Todes der Demonstrantin, einer Schwester von Ashraf Abu Rahmah, der mit einer Gummimantelkugel angeschossen wurde,werden immer noch debatiert. Anshel Pfeffer 5. Januar 2011 - Vier Tage nach dem Tod von Jawaher Abu Rahmah, der Schwester von Ashraf Abu Rahmah, nach einem Protest in ihrem Dorf Bilin, zieht die IDF anscheinend frühere Behauptungen zurück, sie sei an  >>>
 

Mit gefesselten Händen und verbundenen Augen: Bruder Ashraf angeschossen - Morgen wird das Militärgericht das Strafmass für Lt. Col. Omri Borberg verhandeln, der schuldig befunden wurde, dass er vor zwei Jahren einem Soldaten unter seinem Kommando den Befehl gegeben hatte, sein Gewehr auf einen gefesselten palästinensischen Demonstranten zu richten. Der Demomnstrant, Ashraf Abu Rahmah ist ein Bruder von Jawaher Abu Rahmah, der Frau, die vergangenen Samstag nach einem Freitagsprotest in Bilin starb  >>>
 

Adalah – New York: Stoppt die Lieferung von amerikanischem Tränengas an Israel -  Adalah-New York hat am 6. Januar 2011  zu einer E-mail Aktion aufgerufen, um  den führenden Lieferanten von Tränengas an die israelische Armee, Combined Systems Inc. (CSI) mit Sitz in Jamestown, Pennsylvania, zu einem Lieferungsstopp aufzufordern.Die Organisation berichtet, dass Jawaher nicht die erste Demonstrantin ist, die durch Tränengas getötet oder verletzt wurde. Jawahers Bruder Bassem Abu Rahmah wurde im April 2009 durch . >>>
 

Joseph Dana: IDF Vorgehen gegen den friedlichen Widerstand in der Westbank - Joseph Dana berichtet am 3. Januar in einem Artikel über Jawahers Tod in der Electronic Intifada, dass seit 2005 21 unbewaffnete Demonstranten, darunter 10 Kinder bei Demonstrationen in der Westbank getötet wurden. “Israel entwickelte eine dreifache Strategie in der militärischen Bekämpfung des gewaltlosen Widerstandes >>>


Israelische Solidarität mit Bil’in – im Visier der israelischen Polizei
 - In Reaktion auf den Tod von Jawaher Abu Rahmah am 1. Januar  demonstrierten am gleichen Tag hunderte von Menschen vor dem israelischen Aussenministerium in Tel Aviv. Über eine Stunde lang blockierten sie durch ein Sit-in eine Hauptstrasse neben dem Ministerium. Acht Demonstranten wurden verhaftet, darunter ein früherer Knessetabgeordneter; alle wurden >>>

Dokumentation - Jawahar Abu Rahmah wurde am 1.1.2011 getötet. >>>

 

Versöhnen, Verbinden und nicht spalten - Erhard Arendt - Sind Spaltungen der Solidaritätsbewegung erwünscht, notwendig oder sogar gewollt? - Es ist um die Stuttgarter Konferenz und die nachfolgende Schlusserklärung ein sehr sinnloses, unnötiges und selbstzerstörerisches Streitgespräch entstanden. Letztlich hat es zu unnötigen und schädlichen Spaltungen innerhalb der Solidaritätsbewegung geführt und auch ich, der eigentlich unparteiisch agierte wurde mit einbezogen. Einige Reaktionen veranlassen mich,  nun allgemein zu den „Spielregeln“, die ich auf meinen Seiten pflege, Stellung zu nehmen  >>>

Es ist nicht unsere Debatte. - Abraham Melzer - Es ist die Debatte der Palästinenser und wir können und wollen es ihnen auch nicht abnehmen. Und es ist übrigens auch die Debatte der Israelis, denn wir können auch nicht über deren Kopf hinweg entscheiden und schon gar nicht Entscheidungen durchsetzen. Also was soll das Ganze?  >>>

Verlangt bitte keine Eidesleistung in Form von Unterschriften. Sie bewegen nichts. - Norman Paech - (...)  Ich weiß nicht, warum eine Abschlusserklärung auf der Konferenz versäumt worden ist. Der Versuch, sie jetzt nachzuholen, hat sie vollkommen verselbstständigt und ganz unabhängig von der Konferenz zum Forum eines allgemeinen Glaubenskrieges gemacht. Sie ist nutzlos, da sie nicht auf der Tagesordnung steht. Denn das offizielle Bekenntnis zu einer Zwei-Staaten-Lösung durch Israel, PLO, USA und EU wird durch ihre Praxis forcierter kriegerischer Besatzung ad absurdum geführt. >>>

An die Erklärer und Unterschreiber, warum unterschreiben um jeden Preis nicht gut ist: Dr. Viktoria Waltz - tut mir leid, ich finde die Angelegenheit eine dumme Vermischung von einer! Einstaatenlösung mit den notwendigen Forderungen nach Einhaltung der Beschlüsse und Menschenrechte und des Boykotts etc.  . Dies bringt eine zusätzliche Spaltung der Bewegung und ist Bevormundung  sowohl des palästinensischen Widerstands als auch der Solidaritätbewegung und das finde ich nahezu kriminiell >>>

Zur „Vision“ einer Einstaatenlösung - Dr. Ludwig Watzal - Die Stuttgarter-Konferenz von Ende November und die darauffolgende „Stuttgarter Erklärung“ haben sich als das entpuppt, was Kritiker befürchtet haben, und zwar als Dokument der Spaltung der zivilgesellschaftlichen Solidaritätsbewegung in so genannte Visionäre und alte „Experten“, die man hinter sich lassen müsse. Nicht „Utopisten“ seien gefragt, sondern „Visionäre“. Altbundeskanzler Helmut Schmidt hat den Kritikern seiner  >>>

Dokumentation - Pro und Contra Ein-Staatenlösung >>>

 

IDF soldier killed in Gaza clash - IDF soldier killed, four others wounded during exchanges of fire with terrorists approaching border fence; mortar shells also launched by Palestinians. Wounded soldiers evacuated to Beersheba hospital  - Hanan Greenberg - Cleared for publication: An IDF soldier was killed Friday evening during exchanges of fire with terrorists along the Gaza border, near Kibbiutz Nirim. Another soldier sustained moderate wounds in the incident, while three others were lightly wounded. >>>

Israeli troops shot on Gaza border - At least two armed men breached the buffer zone near Khan Younis, opening fire and injuring four Israeli soldiers. - At least four Israeli soldiers have been wounded after two armed men breached the buffer zone between the Gaza Strip and and opened fire Al Jazeera's Stefanie Dekker, reporting from Gaza City, said there was no confirmation of how seriously the four Israeli soldiers in Kibbutz Nirim, east of Khan Younis, were injured or who carried out the attack. >>>

 
 

Burke Lecture - Amira Hass: Israeli Policy of Separate Development - Amira Hass, an Israeli, moved to the Gaza Strip to cover the Palestinian side of the peace process for Israel's oldest daily newspaper, Ha'aretz. She argues that over the past 20 years, Israel has placed the Palestinians under severe and complex movement restrictions, forcing them to live in disconnected and congested enclaves of limited self-rule

 

 

At our 25th Anniversary Celebration on March 14th, Tikkun will honor Goldstone. When that was announced last Spring, Rabbi Lerner's house was physically attacked by anti-Goldstone extremists. The attack on him has been ruthless and reflects the lack of safety faced by public critics of Israeli policies. - The Un-Jewish Assault on Richard Goldstone  -  Letty Cottin Pogrebin - Two years after Operation Cast Lead, Israel’s three-week assault against Hamas in Gaza, we are still grappling with the fallout. Much of the public reckoning has been channeled into an acrimonious debate over the report of a four-person investigative commission appointed by the United Nations Human Rights Council and headed by Judge Richard Goldstone. Regrettably, the conduct of many of Israel’s supporters in this dispute has been both indecent and profoundly un-Jewish. From the moment the Goldstone Report was released in September 2009, its lead author has been subjected to fierce, well-orchestrated attacks by Israeli and American Jews who purport to be defending the legitimacy of the Jewish state and the safety of the Jewish people. Rather than discuss the contents of the report — which concluded that during the 2008-2009 Gaza war, Israel (as well as Hamas) may have committed war crimes — Israel’s defenders launched an all-points campaign to bury it. But their strategy was complicated from the start by an inconvenient truth >>>

The un-Jewish assault on Richard Goldstone - It would have been 'good for the Jews' and for Israel had Goldstone's report been frankly confronted and debated, but Israel was too busy 'trashing the messenger.' - Two years after Operation Cast Lead, Israel’s three-week assault against Hamas in Gaza, we are still grappling with the fallout. Much of the public reckoning has been channeled into an acrimonious debate over the report of a four-person investigative commission appointed by the United Nations Human Rights Council and headed by Judge Richard Goldstone. Regrettably, the conduct of many of Israel’s supporters in this dispute has been both indecent and profoundly un-Jewish. >>>

 


7.1.2011
 

 

Gazas in Blei gegossene Hoffnungen - Prof. Richard Falk – Israel rüstet sich für eine weitere Groß-Offensive auf Gaza, und trotzdem bleibt die Weltgemeinschaft unergründlich still. Es ist bestürzend, dass es wieder Anzeichen für einen neuen massiven Angriff auf die belagerten Menschen von Gaza geben soll, in dieser dunklen Zeit, in der sich die tödlichen Angriffe auf Gaza – unter der von Israel ausgerufenen „Operation Gegossenes Blei“ zum zweiten Mal jähren. Der einflussreiche israelische Journalist Ron Ren-Yishai, schreibt am 29. Dezember 2010 über die Wahrscheinlichkeit einer neuen Offensive der IDF (Israeli Defense Forces), und zitiert ranghohe Offiziere des israelischen Militärs wie folgt „Es ist weniger eine Frage des „ob“, sondern vielmehr des „wann“ .“ Eine Sichtweise, die Ren-Yishai zufolge, von „Regierungsministern, Mitgliedern der Knesset und den kommunalen Spitzen in der Region Gaza, geteilt wird“. Der blutrünstige israelische Stabschef, Generalleutnant Gabi Ashkenazi bestärkt diese Erwartung mit >>>

Dokumentation zu Gaza >>>
Free Gaza Bewegung - Gaza Freedom Flotilla >>>

 
 

Der Tod der Familie Rameh - Schlesinger - Das palästinensische Dorf Bil’in kämpft seit Jahren gegen den israelischen “Sicherheitszaun”. Selbst aus israelischer Perspektive muss man im eigentlichen Sinn des Wortes sagen: zurecht. Denn der Oberste Israelische Gerichtshof hat in 2007 befunden, dass der Verlauf der Sperranlage im Bereich Bil’in nicht rechtens ist. Das hat die für den Zaun zuständige israelische Armee bislang nicht gekümmert. So finden in Bil’in an jedem Wochenende Demonstrationen statt, an denen sich neben Arabern regelmäßig Israelis und Friedensaktivisten aus aller Welt beteiligen. In der Regel setzt die israelische Armee Tränengas ein, um die Demonstrationen aufzulösen oder mindestens zu behindern. Mitunter kommt es zum Einsatz von Blendgranaten und Gummigeschossen. Ausgerechnet bei der Demonstration zum Jahreswechsel kam es zu einem tragischen Todesfall. Die 36jährige Jawaher Abu Rahmah starb in der Nacht vom 31. Dezember auf den 1. Januar nachdem sie in Tränengas-Schwaden geraten war. Ich sage bewußt “tragischer Todesfall” und spreche nicht von Schlimmerem. >>>

Dokumentation - Jawahar Abu Rahmah wurde am 1.1.2011 Opfer einer grausammen Besatzung >>>

 
 

Nachgetragen - Blog von Joachim Guilliard - Große Erdgasvorkommen vor der Levanteküste – ein weiterer Kriegsgrund in Nahost? - Wie Probebohrungen gerade bestätigten, liegt vor der Levante-Küste ein riesiges Erdgasfeld. Der Fund ist einer der größten weltweit in den vergangenen zehn Jahren. Das Vorkommen wurde 135 Kilometer westlich von Haifa innerhalb des Seegebietes entdeckt, das Israel als seine ausschließliche Wirtschaftszone betrachtet. Anerkannte Seegrenzen gibt es jedoch nicht und libanesische Politiker drohen Israel mit ernsten Konsequenzen, falls sich das Land einfach die Vorkommen an sich reißen würde. Update:Der folgende Beitrag erschien leicht gekürzt und redaktionell überarbeitet in der junge Welt v. 06.01.2011 (Scherpunktseite): Streit um Rohstoffe, Drohende Worte u. Grenzziehung auf See >>>

 


6.1.2011
 

 

Israel hält Gaza am Rande des Zusammenbruchs - US-Diplomaten sei mehrfach erklärt worden, dass die Wirtschaft im Gazastreifen "am Rande des Zusammenbruchs gehalten" gehalten werden sollte, ohne sie "ganz über die Kante zu stoßen" - Israel hat gegenüber US-Diplomaten anscheinend keinen Hehl daraus gemacht, dass es den Gazastreifen nur gerade so am Leben hält. Das  Israel hält Gaza am Rande des Zusammenbruchs - US-Diplomaten sei mehrfach erklärt worden, dass die Wirtschaft im Gazastreifen "am Rande des Zusammenbruchs gehalten" gehalten werden sollte, ohne sie "ganz über die Kante zu stoßen" >>>

Israel erstickte absichtlich Wirtschaft im Gazastreifen - Israel hat nach neu veröffentlichten Wikileaks-Enthüllungen die Wirtschaft im Gazastreifen bewusst an den "Rand des Abgrunds" gedrängt. >>>

One Family in Gazaa - Jen Marlowe - Just months after the Israeli assault that killed 1,390 Palestinians, I visited Gaza. Among dozens of painful stories I heard, one family stood out. I spent several days with Kamal and Wafaa Awajah, playing with their children, sleeping in the tent they were living in, and filming their story. Wafaa described the execution of their son, Ibrahim. As she spoke, her children played on the rubble of their destroyed home. Kamal talked about struggling to help his kids heal from trauma. What compelled me to tell the Awajah family’s story? I was moved not only by their tragedy but by the love for their children in Wafaa and Kamal’s every word. >>>


Video - One Family in Gaza from Jen Marlowe on Vimeo.
 

Zwei Jahre nach "Bleigießen": Wir verlangen Rechenschaft - Rolf Verleger - Zwei Jahre nach der "Operation Bleigießen" - Israels grauenhaftem 22-Tage Angriff auf den eingekesselten Palästinensischen Gasastreifen - ist Israel unbeirrt weiter dabei, die 1,5 Mio. Einwohner des Gasastreifens mit der illegalen BLockade kollektiv zu bestrafen und keine Rechenschaft über diese Taten zu geben.

Die US Campaign to End the Israeli Occupation (u.a. Jewish Voice for Peace, Tikkun) will in den nächsten 22 Tagen 22.000 Unterschriften sammeln.
Diese Petition ruft die Regierung Obama auf, dass sie:
1. Israel auffordern möge, die illegale Belagerung des Gasastreifens zu beenden, und
2. die internationale Gemeinschaft nicht länger dabei behindern möge, Israel für seine Taten zur Rechenschaft zu ziehen.
Man kann unterschreiben bei http://salsa.democracyinaction.org/o/641/p/dia/action/public/?action_KEY=5424

Bei dieser Gelegenheit:

1) Ein Funken Hoffnung aus Jerusalem
2) Zwei Rückblicke auf unser Jüdisches Boot nach Gasa.

1) In einer mail von kibush.co.il, "occupation magazine" erfuhr ich nun zum ersten Mal von der orthodoxen Jedidja (=Gottesfreund)-Gemeinde in Jerusalem. Diese hat offensichtlich einen weniger bornierten Begriff von Nächstenliebe als viele andere sich religiös nennende Israelis. Denn die Gemeinde sammelt und organisiert eine Spendenaktion für ein geistig behindertes 3-jähriges Mädchen. Das Mädchen ist Palästinenserin. Das erste Problem war natürlich in der israelischen jüdischen Ethnokratie, dass dieses Mädchen aus der Westbank überhaupt die Erlaubnis erhält, nach Jerusalem zu kommen. Nun, im zweiten Schritt sammelt die Gemeinde Spenden für die Behandlungskosten in einer Jerusalemer Fachklinik. Siehe http://www.kibush.co.il/show_file.asp?num=44142 und mehr zur Gemeinde in http://www.yedidya.org.il . Die Nachfolger des großen Jeschajahu Leibowitz sind das wohl (noch) nicht, aber wenigstens ist es schön, dass das religiöse Judentum den Gedanken der Mitmenschlichkeit nicht überall aufgegeben hat.

2) Dass wir mit unserem Jüdischen Boot nach Gasa im vergangenen Jahr ein solches Zeichen jüdischer Nächstenliebe, Mitmenschlichkeit und Hoffnung gesetzt haben, das machen nochmal zwei Beiträge klar, die zum Jahresende eingegangen sind:
a) Diana Neslen, eine der Organisatorinnen des Boots bei den britischen Jews for Justice for Palestine, erzählt die Geschichte des Boots: http://jfjfp.com/?p=19771
b) Re'uven Moskovitz, israelischer Mitreisender auf dem Boot, erzählt seine Geschichte in seinem Jahresrundbrief (hier als doc im Anhang).

In diesem Sinne: Auf zu neuen Taten 2011! Im Andenken an Jawaher Abu Rahman, gestorben am 1.1.11 durch israelisches Tränengas, das gegen unbewaffnete Demonstranten eingesetzt wurde. Mit besten Grüßen Rolf Verleger (Mitglied der Jüdischen Stimme für Gerechten Frieden in Nahost)

Dokumentation zu Gaza >>>
Free Gaza Bewegung - Gaza Freedom Flotilla >>>

 
 
 
 



Melzer Verlag - Das Verlagsprogramm Frühjahr 2011 - pdf >>>

Der Melzer Verlag >>>

 
 

Zusammenarbeit Israels mit Südafrikas Apartheidsregime  - Eine Einführung, verfasst von Nancy Murray, Mitglied des Beratergremiums der US Kampagne - C: Was für Verbindungen wurden zwischen Israel und dem Apartheid-Südafrika geschmiedet? Die Parallelen zwischen der Politik von Israel und dem Apartheid –Südafrika sind kaum zufällig. Sie sind aus einer engen Verbindung hervor gegangen, die Südafrika geholfen hatte, das Apartheidregime aufrecht zu erhalten. · Eine sich entwickelnde Allianz · Nachdem Südafrika Nazi-Deutschland unterstützt hatte, kam die Allianz mit Israel schon kurz nach der Staatsgründung überraschend. Deshalb war das keine gewöhnliche Allianz. In seinem 1987 herausgekommenen Buch „The Israeli Connection: Who Israel Arms and Why“, beschrieb der israelische Professor Benjamin Beit-Hallahmi die sehr enge Zusammenarbeit zwischen Israel und dem Apartheid-Südafrika >>>

 
 

Officers criticize IDF analysis of Bilin protestor's death - IDF officers say army rused to conclude Jawaher Abu Rahma didn’t die of tear gas inhalation, never attended Bilin anti-fence protest. ‘One must base claims on facts rather than assessments,’ one officer says - Hanan Greenberg - Assessments made by IDF officials Monday determining that Jawaher Abu Rahma not only did not choke to death by tear gas but did not even attend the Bilin anti-fence protest prompted the outrage of activists who participated in the rally and saw the woman with their own eyes. On Tuesday, criticism was also leveled by IDF officers claiming that army elements were quick to make assumptions before all the facts had been checked. >>

Substantial evidence contradicts the army's version of the events surrounding the death of Jawaher Abu Rahmah - The evidence surrounding the events leading to the death of Bil’in resident Jawaher Abu Rahmah disproves completely the army spokesperson’s version, to the point of putting the army in a ridiculous light. The army’s version is based on claims made anonymously, without any supporting evidence – unךike the version of the Abu Rahmah family and the Popular Coordinating Committee of Bil’in, which is detailed below. Since yesterday, the army has been promoting in the Israeli media a mendacious version regarding the events that led to the death of Jawaher Abu Rahmah of Bil’in on Friday, 31 December 2010. According to the army’s version, Jawaher was not injured by tear gas and was possibly not even present at the demonstration. >>>

 

 

 


5.1.2011
 

 

The death of Jawaher Abu-Rahma is a direct result of occupation and the inhumane violence and brutality against the nonviolent demonstrators in Bilin - Dr. Mustafa Barghouthi, the Secretary General of the Palestinian National Initiative and the President of the Palestinian Medical Relief Society stated that the death of Jawaher Abu Rahma is a direct result of occupation and the means of violence and brutality that is inflicted against the demonstrators participating in peaceful and nonviolent demonstrations against the Apartheid Wall and the settlements. >>>

PA: Israel trying to cover up killings - PA says Israel's attempts to justify killings 'reprehensible' as woman dies after inhaling tear gas at anti-wall rally and man shot dead by soldiers at checkpoint >>>

More on How the IDF Spin Machine Works in the Abu Rahmeh Killing - A female protester dies at a Bil'in protest from tear gas inhalation. The IDF is not only faced with a public relations nightmare, but also with the real possibility that there will be pressure to change its mode of operations, and to use a less effective (from its standpoint) tear gas. There may even be pressure to conduct a military investigation, which the IDF certainly doesn't want. So the only thing that it can do is to attack the credibility of the woman's family and witnesses. >>>

Substantial evidence contradicts the army’s version of the events surrounding the death of Jawaher Abu Rahmah - Since yesterday, the army has been promoting in the Israeli media a mendacious version regarding the events that led to the death of Jawaher Abu Rahmah of Bil’in on Friday, 31 December 2010. According to the army’s version >>>

Video - Eyewitnesses Describe Death of Palestinian Woman in Israeli Tear Gas Attack - Note: Also read the report below the video - Eyewitnesses Describe Death of Palestinian Woman in Israeli Tear Gas Attack:"A Palestinian woman died Friday after Israeli forces shot her with tear gas during a peaceful protest against the West Bank separation wall in the village of Bil’in. Israeli and Palestinian eyewitnesses, as well as staff at a hospital in Ramallah, say that Jawaher Abu Rahma died after inhaling massive amounts of tear gas fired by the Israeli military at the demonstration. She was 36 years old. We speak with an Israeli activist and an Israeli doctor who were at the protest. Jonathan Pollak, Israeli peace activist. Daniel Argo, Israeli doctor who regularly takes part in the demonstrations against the West Bank separation wall. >>>

Israeli Detainees Released After Protest Against Jawaher’s Death - Israeli activists, detained late on Saturday evening over the protest outside US Ambassador’s home, were finally released, Israeli group Anarchists against the Wall claimed on Tuesday evening. >>>

Dokumentation - Jawahar Abu Rahmah wurde am 1.1.2011 getötet. >>>

 
 

About the Usurpation and Destruction of Palestine through Zionist Spatial Planning  - A Unique Planning Issue - Viktoria Waltz - Herausgeberin - Dortmund 2010 - Eigenverlag

Download - Jede Woche am Mitwoch ein neuer Teil.

 
 

Media Occupation - A journalist is supposed to collect, verify, disseminate and analyze the events happening worldwide. To ensure independence from any power or control, journalists must establish transparency, objectivity and credibility with the audience. Unfortunately, we can obviously monitor this in not the case in many stories. Here we are in front of a concrete example that took place on Sunday 26th of December in Palestine. Around one hundred Palestinian and international activists participated in a non-violent demonstration in Ramallah, organized by the Popular Resistance committee within the framework of the French NGO “Euro Palestine” observation mission. While the rally was reaching Qalandiya checkpoint located in the north of East al-Quds/Jerusalem, chanting slogans against the occupation of Palestine and the Apartheid wall, Israeli forces tried to close the gates of the checkpoint to prevent the demonstrators from entering. But a number of the protesters managed to pass. The soldiers then brutally pounced on these “smugglers,” threatening them by pointing guns towards them, as evidenced by this video. >>>

A week of International Solidarity

 
 

Gaza

 


4.1.2011
 

 

Wegducken hilft nicht - Die Friedensbewegung und der Nahostkonflikt: Nichts ist gut in Gaza, nichts ist gut im Westjordanland - Peter Strutynski - Die Friedensbewegung hat sowohl während des Gazakriegs als auch anläßlich des Überfalls auf die Gaza-Hilfsflotte gegen die israelische Politik protestiert, mit Erklärungen und Petitionen, aber auch mit Demonstrationen und Mahnwachen. Daß es dabei zu gelegentlichen Haßäußerungen teilnehmender Palästinenser oder Türken kam, war verständlich. Begierig wurden aber genau solche Vorfälle von den Medien, insbesondere aber von den selbsternannten Israel-Freunden aus dem Zentralrat der Juden, der Deutsch-Israelischen Gesellschaft und diversen »antideutschen« Gruppen zum Anlaß genommen, der Kritik an der israelischen Kriegs- und Blockadepolitik das Etikett »antiisraelisch« und »antisemitisch« anzuheften. Ein Vorwurf, der in Deutschland besonders schwer wiegt. Das wissen auch die sogenannten Israel-Freunde, weshalb sie dieses Etikett immer häufiger verwenden und damit zum Teil Erfolg haben, beispielsweise wenn Ausstellungen, die sich kritisch mit der israelischen Besatzung befassen, in Rathäusern oder anderen öffentlichen Einrichtungen oder Gewerkschaftshäusern verboten werden. Auch Israel verstärkt seine Imagewerbung im Ausland. 2011 sollen die PR-Ausgaben in den wichtigsten europäischen Botschaften des Landes verdoppelt werden. Ziel ist eine öffentliche Pro-Israel-Kampagne, die mehr Verständnis für die Politik und die Rolle Israels im Nahostkonflikt wecken soll. Die Botschaften folgender Hauptstädte wurden für die Kampagne ausgewählt: London, Berlin, Rom, Madrid, Paris, Den Haag, Oslo und Kopenhagen. Schwerpunktmäßig sollen Personen rekrutiert werden aus lokalen Jüdischen Gemeinden, aktive Mitglieder christlicher Organisationen, Journalisten, Politiker, Intellektuelle, Akademiker und Aktivisten studentischer Organisationen. Es ist also damit zu rechnen, daß die Hardliner unter den »Israel-Freunden« auch hierzulande ihre diffamierenden Aktivitäten – bezahlt oder nicht – verstärken werden. >>>                 Grafik Ben Heine
Dokumentation - Die Hasbara Abteilungen >>>

 
 

Das Jahr der Wahrheit -  Gideon Levy - Dies war (auch) ein gutes Jahr – das Jahr der Wahrheit. Das Jahr, das  heute Nacht mit einem Kuss zu Ende geht, war das Jahr, in dem die israelische Maskerade-Partie endete, das Jahr, in dem die Verkleidung weggerissen wurde und die Wahrheit herauskam. Das wahre Gesicht wurde aufgedeckt. Dies war das Jahr, in dem wir uns endlich outeten – und keine süßlichen Phrasen und hohle Reden über Gerechtigkeit und Gleichheit von uns gaben, keine blumigen und oberflächlichen Worte über Frieden und zwei Staaten. In diesem Jahr wurde die Wahrheit in der Öffentlichkeit gehört, ja  sie erklang laut und klar von einem Ende des Landes zum anderen, besorgniserregend und deprimierend. Keiner spricht mehr über Frieden; wir setzen sogar den „Friedensprozess“ in Anführungsstriche in diesem Jahr und machen uns über ihn lustig, wie er es verdient. Alles was in diesem Jahr vom Frieden übrig geblieben ist, ist der US-Sonderbotschafter George Mitchell. Und nichts bleibt von der Zwei-Staaten-Vision des Ministerpräsidenten oder der Mehrheit der Umfragen: Dieses Jahr sagt die  israelische Regierung nein, sogar zum vorübergehenden Einfrieren des Siedlungsbaus - und die Israelis sagen nichts. Nach diesem Jahr der Wahrheit wird keiner in der Lage sein, ernsthaft zu behaupten, dass Israel  mit den Palästinensern Frieden  sucht oder mit den Syrern, die von Frieden sprachen, deren Anfragen aber unbeantwortet blieben. Alle Ausreden haben ihren Wert verloren. Palästinensischer Terror hat aufgehört und so gibt es wenigstens einen halben Partner, der moderater als der andere ist. Noch bleiben wir bei unseren Positionen. Die Wahrheit schreit hinaus: Die Israelis wünschen wirklich keinen Frieden, sie wollen lieber Immobilien. Die interne Arbeitsweise der israelischen Gesellschaft ist auch entlarvt worden. Das Erscheinungsbild einer toleranten, demokratischen und >>>

 
 

„Israel sitzt auf einem tobenden Poltergeist“ (Jeff Halper) - eine Buchrezension von Edith David* - pdf - Von den vielen wertvollen Publikationen über Israel/Palästina, auf die ich im zurückliegenden Jahr gestoßen bin, schätze ich am meisten Jeff Halpers Plädoyer eines „Israeli in Palästina“. In seiner jüngst erschienenen Schrift fordert der Experte für Anthropologie schon im Titel dazu auf „Widerstand gegen Vertreibung und Enteignung“ zu leisten und damit gleichsam „Israel vom Kolonialismus zu erlösen“. Der Direktor des vom ihm ins Leben gerufenen Instituts gegen Häuser Zerstörung (ICAHD) stellte das 293 Seiten umfassende Buch im Oktober 2010 in der Neuköllner „Hofperle“ in Berlin vor. Eingeladen hatte ihn der AphorismA-Verlag, übrigens ein Geheimtipp für bibliophile Menschen, denen die Situation in Nahost und das Schicksal der überall stigmatisierten Muslime zu Herzen geht. Als Initiator des israelischen Komitees gegen die willkürliche Zerstörung palästinensischer Häuser in den besetzten Gebieten fordert Halper in stets freundlich-jovialer Weise diesmal die deutsche Öffentlichkeit dazu auf, beizutragen zur Einhaltung des humanitären und Völkerrechts in seiner Wahlheimat Israel . Schließlich wünscht der mehrfache Großvater seinen Kindern und Enkeln im Lande und allen Bürgern Israels eine sichere Zukunft. Der Menschenrechts- und Friedensaktivist Halper ist – wie so >>>

 


3.1.2011
 

 

 

In Erinnerung an Jawaher Abu Rahmah, 2. Januar 2011 - Was wirklich in Bil’in geschah - Felice Gelman - Ich war bei der Demo am Freitag und bei der Beerdigung am Samstag. Hunderte von Palästinensern aus den Dörfern entlang der Grenze, Internationale und Israelis versammelten sich in Bil’in zur Freitagsdemonstration. Führende Politiker wie Salam Fayyad zeigten sich und hielten Reden, aber ich sah keinen von ihnen beim Demonstrationsmarsch. Die israelische Besatzungsarmee (IOF) feuerte viele Tränengassalven, lange bevor die Demonstranten sich ihnen bis auf 500 Meter näherten.  >>>


Mutter der Demonstrantin in Bil’in will keine Rache - Yair Altman - Sulhia Abu Rahma verlor zwei ihrer Kinder in Zusammenstössen mit IDF Soldaten. Sie besteht darauf, den Menschen in Israel eine Botschaft des Friedens zu senden. „Mir sind vier Kinder verblieben,“ sagt sie. „Wie alle Menschen wollen wir leben und nicht sterben.“ Es sind keine zwei Jahre vergangen, seit Sulhia Abu Rahma ihren Sohn Bassem begraben hat, der bei einer Demonstration im Westbankdorf Bil’in von einer Tränengasgranate der israelischen Armee getötet wurde.. >>>

Jawaher Abu Rahmah Demo in Tel Aviv

The death of Jawaher Abu-Rahma is a direct result of occupation and the inhumane violence and brutality against the nonviolent - demonstrators in Bilin - Dr. Mustafa Barghouthi, the Secretary General of the Palestinian National Initiative and the President of the Palestinian Medical Relief Society stated that the death of Jawaher Abu Rahma is a direct result of occupation and the means of violence and brutality that is inflicted against the demonstrators participating in peaceful and nonviolent demonstrations against the Apartheid Wall and the settlements. >>>

Dokumentation: Friedlicher Widerstand in Bil’in - Jawahar Abu Rahmah wurde am 1. Januar 2011 getötet >>>

 

Erinnern Sie sich? - Palästinakomitee Stuttgart: palaestinakomitee-stuttgart.de - pdf - Die Bilanz des 22 Tage dauernden Krieges Israels gegen den Gazastreifen Dez. 2008/ Jan. 2009 1.440 Tote, davon mindestens 431 Kinder, 5.380 Verletzte, unter ihnen 1.872 Kinder und 800 Frauen Tausende tote Tiere, 4.036 zerstörte Gebäude, 11.514 beschädigte Gebäude - Sehr geehrte Parlamentarierinnen und Parlamentarier, Der Report der UN-Untersuchungskommission (Goldstone-Report) über den Gaza-Krieg, stellt fest, dass es sich bei den folgenden Handlungen des israelischen Militärs in Gaza, um schwerwiegende Verletzungen der vierten Genfer Konvention handelt: Absichtliches Töten, Folter, oder unmenschliche Behandlung, die großes Leiden und ernsthafte Verletzungen an Körper und Gesundheit zur Folge haben, umfangreiche Zerstörungen von Eigentum, die nicht durch militärische Notwendigkeit bedingt war und widerrechtlich und in voller Absicht durchgeführt wurden. Als schwerwiegende Verletzungen unterliegen sie individueller, strafrechtlicher Verantwortlichkeit. Die Untersuchung stellt ebenfalls fest, dass die Verwendung von menschlichen Schutzschildern, gemäß den Romstatuten des Internationalen Gerichtshofs ein Kriegsverbrechen darstellt. >>>

 
 

Um Frieden zu wahren braucht es ein unabhängiges Palästina wie in UN-Resolutionen 181 und 242 vorgesehen - Die Resolution 181 der UNO-Generalversammlung, die im November 1947 erlassen und beschlossen wurde, sieht vor, dass auf dem damaligen britischen Mandatsgebiet Palästina zwei unabhängige Staaten gegründet werden sollten. Dabei wurde Israel eine Fläche von 56% und Palästina immerhin noch ein Gebiet von 44% zugesprochen. Diese Resolution, die heute noch immer so Gültigkeit hat, brachte aber auch viele Auseinandersetzungen, zumindest in der Anfangszeit, da sich die Palästinenser ungerecht behandelt fühlten. Nach Krieg, Besatzung und vor allem dem illegalen Siedlungsbau hat Israel aber in den letzten 62 Jahren massiv dazu beigetragen, dass sich die ursprünglichen Grenzen massiv verschieben und somit einer Umsetzung der in Resolution 181 festgelegten Ziele entgegenstehen >>>

 
 

Gideon Levy: The year of truth - Gideon Levy - At midnight, when the French champagne is flowing like water, perhaps we will understand that next year will be the last year we can still save something, and be grateful the truth came out. This was (also ) a good year – the year of truth. The year that concludes tonight with a kiss was the year the Israeli masquerade party ended, the year the costumes were torn off and the truth came out. The true face was revealed. This was the year we finally came out of the closet – no more saccharine phrases and hollow talk about justice and equality, no more flowery and superficial words about peace and two states. This year the truth was heard in public, echoing loud and clear from one end of the country to the other, worrisome and depressing. >>>

 
 

 


1.1.2011
 

 

Interim – für immer -  Uri Avnery - „ICH HABE drei Antworten,“ sagte der Jude zum Rabbi, als sein Nachbar ihn verklagte, einen ausgeliehenen Krug nicht zurückgegeben zu haben. 1. Ich habe mir niemals einen Krug von ihm ausgeborgt.2. der Krug war zerbrochen. 3. Ich gab ihm den Krug vor langer Zeit zurück. Avigdor Liebermans Friedensplan zeigt  eine ähnliche Art von Logik. FRIEDENSPLAN? Von Lieberman? Oh ja. Im Gegensatz zu allem, was man denkt,  wünscht Lieberman Frieden, ja er sehnt sich nach Frieden. So sehr, dass er Tage und Nächte verbrachte, um einen ganzen eigenen Friedensplan zu produzieren. In dieser Woche zitierte er Israels 170 ranghöchste Diplomaten, die Elite unseres Außendienstes, und  verriet ihnen seine Gedanken. Die Meinungen des Außenministers sind natürlich  für die Diplomaten verpflichtend, und von jetzt an stellen sie die Leitlinie aller israelischen  diplomatischen Vertretungen rund um die Welt dar. Aber zunächst rechnete er mit den Türken ab. Sie verlangen von Israel eine .  >>>

 
 

Wer verschanzt sich eigentlich hinter dogmatischen Barrieren? -  Attia und Verena Rajab - Palästinakomitee Stuttgart - (…) Ein Wort in eigener Sache: Die OrganisatorInnen der Stuttgarter Konferenz haben einen von sehr vielen als positiv empfundenen Beitrag zur Solidaritätsbewegung geleistet. Auch die Stuttgarter Erklärung ist inzwischen von 850 UnterstützerInnen unterzeichnet worden, unter ihnen ist Richard Falk, der die Erklärung sogar auf seiner Website veröffentlicht hat (http://richardfalk.wordpress.com/). Jeder kann sich vorstellen, dass die Konferenz eine lange und intensive Vorbereitung erforderte. Umso enttäuschter sind alle OrganistorInnen nun über eine wochenlang andauernde Debatte mit schweren Vorwürfen, die von Personen geführt wird, die nicht an der Konferenz teilgenommen haben. Dies hält die Solidaritätsbewegung von wichtigen zukünftigen Aufgaben ab, für die unter anderem auch die Konferenz Impulse gegeben hat. Wir sollten nun endlich nach vorne schauen. Wir sind davon überzeugt, dass die Stuttgarter Konferenz und Erklärung mit ihren neuen Perspektiven sich auch in der BRD durchsetzen werden, wenn dies auch mit langen und schweren Geburtswehen verbunden ist. >>>

Eine Reaktion auf: Wider die Einstaatenlösung als Dogma von Dr. Ludwig Watzal >>>
Bezug: Dokumentation - Pro und Contra Ein-Staatenlösung >>>

 

The „rogue state“: the United States of America? - Dr. Ludwig Watzal - Das US-amerikanische Imperium gefällt sich seit Jahrzehnten in der Pose, andere Länder, die sich nicht ihrem Diktat unterwerfen oder ihrem Hegemonie-Streben die Stirn bieten, als „Schurkenstaaten“ oder „evil empire“ zu verleumden und letztendlich zu überfallen. Kein geringer als Noam Chomsky hat deshalb sein Land als „rogue state“ bezeichnet. Die Geschichte der USA zeigt, dass kein Land die Freiheit und Souveränität anderer Staaten stärker bedroht als die Vereinigten Staaten von Amerika, und dies auch noch im Namen von „spreading democracy“, American-style könnte man hinzufügen. Sieht man einmal von dem antikolonialen Befreiungskrieg ab, der zur Unabhängigkeit der USA geführt hat, zielten alle weiteren Kriege auf Eroberung von Territorien und Ländern, die die USA nie wieder (...) Die Europäische Union sollte sich von der US-Dominanz lösen, weil die Werte, für die das US-Imperium steht, keine „westlichen Werte“ sind. Besetzung, Unterdrückung, Ausbeutung, Mord, Folterungen und das Wegsperren von Menschen ohne ordentlichen Prozess stellen eine Karikatur westlicher Werte dar. >>>                          Bild Bradley Manning

 

Friedlicher Widerstand in Bil’in
Jawahar Abu Rahmah wurde am 1. Januar 2011 getötet.
Übersetzung und Bearbeitung Martina Lauer

31.12.2011 - Bilin: Über tausend Menschen nehmen trotz der Blockade von drei Strassen nach Bil’in an der Demonstration zum „Letzten Tag der Mauer“ teil. Einigen Aktivisten gelingt es, drei Stücke aus dem Trennzaun zu schneiden und im Dorfzentrum zur Schau zu stellen.
 

Ein weiterer Aktivist in Bil’in durch militärische “Mengenkontrolle” getötet: Nach einem Bericht von Stop the Wall starb eine 34-jährige Frau aus Bil’in am Samstag in Ramallah an den Folgen einer Vergiftung durch Tränengasinhalierung. Jawahar Abu Rahmah war nach dem Einatmen von Tränengas während der Demonstration am Freitag in Bil’in ohnmächtig geworden und wurde sofort in ein Krankenhaus in Ramallah transportiert, wo sie am folgenden Morgen verstarb. >>>                                                Bildquelle
 

Abbas: Jüngster palästinensischer Tod ein weiteres Verbrechen gegen unsere hilflose Nation - Eine Einwohnerin des Westbankdorfes Bil’in starb am Samstag morgen in einem Krankenhaus in Ramallah nach der Inhalierung von Tränengas, das IDF Soldaten bei der Demonstration am Freitag gegen die Mauer und Siedlungen auf die Demonstranten und das Dorf geschossen hatten, berichtet die israelische Zeitung Ha’aretz am 1. Januar 2011. Jawaher Abu Rahmah, 36 Jahre alt,war die Schwester von Bassem Abu Rahmah, der am 17. April 2009 während einer Demonstration in Bil’in von einem Hochgeschwindigkeits-Tränengasprojektil getötet wurde, das ein IDF Soldat auf seinen Oberkörper geschossen hatte. >>>
 

Demonstrantin aus Bil’in beerdigt; hunderte versammeln sich in Tel Aviv - Jawaher Abu Rahmah, deren Bruder ebenfalls während eines Protestes gegen den Trennzaun in der Westbank getötet wurde, wurde  einen Tag nach der Inhalierung von Tränengas zu Grabe getragen. Acht Menschen wurden während einer Demonstration in Tel Aviv gegen die “ tödliche Unterdrückung von gewaltlosen Protesten” verhaftet. (...) Palästinenser berichteten, dass Jawaher Abu Rahma in einem Krankenhaus in Ramallah an Blutvergiftung starb, nachdem sie grosse Mengen von Tränengas inhaliert hatte. >>>

Marttyr`s Funeral Jaoaher Abo rahma-Bilin 01.01.2011


Zusammenstoss zwischen Polizei und Demonstranten in Tel Aviv -
Hunderte von Aktivisten protestierten vor dem Verteidigungsministerium, nachdem eine Palästinenserin in Bil’in durch den massive Einsatz von Tränengas während der Freitagsdemonstration im Westbankddorf starb. Demonstranten berichteten, dass ein ehemaliger Knessetabgeordneter von Meretz von der Polizei geschlagen wurde. Am Samstag versammelten sich  hunderte von linksgerichteten Aktivisten  vor dem Verteidigungsministerium in Tel Aviv, um gegen den Tod einer palästinensischen Demonstrantin in Bil’in  zu protestieren, die am Freitag durch die Inhalation von Tränengas der IDF an akuter Atemnot litt und am Samstagmorgen in einem Krankenhaus in Ramallah verstarb. Nach Berichten der Demonstranten ging die Polizei in besonders brutaler Weise gegen die Demonstration vor, und der ehemalige Knessetabgeordnete Musi Raz von Meretz wurde nach ihren Aussagen festgenomnmen und von der Polzei geschlagen. >>>

Weitere Meldungen:

Sister of Bilin victim dies in anti-fence protest - Palestinians report Jawaher Abu Rahma, 36, who suffered tear gas inhalation during anti-fence protest, died in Ramallah hospital. Her brother Bassam was killed in Bilin two years ago after being hit with gas grenade. IDF: Soldiers used tear gas in routine manner >>>

Palestinian demonstrator dies after choking on tear gas -  A Palestinian woman from the west Ramallah village of Bil'in died Saturday after inhaling tear gas fired at her when Israeli troops suppressed a peaceful anti-separation wall demonstration in the village. Jawaher Abu Rahma sustained breathing difficulties while

Protester Killed By Israeli Tear Gas in Bil’in - Jawaher Abu Rahmah, 36, was evacuated to the Ramallah hospital yesterday after inhaling massive amounts of tear-gas during the weekly protest in Bil’in, and died of poisoning this morning. Abu Rahmah was the sister of Bassem Abu Rahmah who was also killed during a peaceful protest in Bil’in on April 17th, 201o >>>

The death of Jawaher Abu-Rahma is a direct result of occupation and the inhumane violence and brutality against the nonviolent demonstrators in Bilin - Dr. Mustafa Barghouthi, the Secretary General of the Palestinian National Initiative and the President of the Palestinian Medical Relief Society stated that the death of Jawaher Abu Rahma is a direct result of occupation and the means of violence and brutality that is inflicted against the demonstrators participating in peaceful and nonviolent >>>                                                                                                      
                                                                                                                            

Palästinenser werfen Israel "Kriegsverbrechen" vor >>>

Bil`in protester dies after exposure to tear gas shot by IDF - Amira Hass and Anshel Pfeffer - Haaretz - Palestinian PM Fayyad also present at the weekly West Bank anti-separation wall demonstration where Jawaher Abu Rahmah was critically injured >>>

Army investigating death of Bil'in protester - The Israeli army said Saturday it would investigate the death of a Palestinian woman who died after inhaling tear gas fired by Israeli forces at an anti-wall protest in Bil'in on Friday. Palestinian medical sources in Ramallah said 36-year-old Jawahir Abu Rahmah died at Ramallah medical compound. Abu Rahmah inhaled large amounts of tear gas fired by Israeli forces who forcibly dispersed a non-violent rally protesting the separation wall >>>

 Bilin Weekly Demo 31.12.2010

Sleepless Gaza Jerusalem - The Family of Bassem and Jawaher

The Shooting of Bassem Abu Rahmah

 

Brief zum Jahreswechsel 2010  von Mohammad Khatib - Liebe Freunde/Freundinnen, zu Beginn des Neuen Jahres,  schreibe ich, um Euch ein neues Jahr der Freiheit und der Befreiung zu wünschen. Dies (das vergangene Jahr) ist ein ein unglaubliches Jahr für mich gewesen, sowohl in Höhen wie in Tiefen. Während dieses Jahres bin ich Zeuge geworden, wie gewöhnliche Leute überall in Palästina - ungeachtet der Repressionen - für die Freiheit auf die Straße gegangen sind. In meinem Dorf Bil'in sind heute (31. Dez.) Tausende von Menschen an der Mauer entlang marschiert, um sie niederzureißen. Während der Demonstration wurde eine Teilnehmerin, eine 36-jährige Bewohnerin des Dorfes, Jawaher Abu-Rahmah, schwer verletzt durch das intensive Einatmen von Tränengas. >>>

Mehr dazu auf einer Sonderseite >>>

 

 

Shin Bet puts Israeli 'anarchists' in crosshairs - Security forces' Jewish Department warns leftist activists that they might be found to be violating the law. - Amira Hass - The two security cadets at Ben-Gurion International Airport stood by the plane's door. That Friday, December 17, they were waiting not for some Mohammad, but rather for a Cohen. Matan Cohen. He disembarked, and they followed him through passport control. From there he was taken to a small interrogation room. The duty policeman told Cohen, 22, a student at Hampshire College, that he was being detained on suspicion of "hostile activity." Cohen: "Was it you who decided to detain me?" Policeman: "No, security elements did." Cohen: "Meaning the Shin Bet security service?" Policeman: "Yes, the Shin Bet's Jewish department." Four more people in civilian clothes examined Cohen's possessions. It took them two and a half hours. >>>

 


31.12.2010
 

 

Leserbrief von Luz María De Stéfano Zuloaga de Lenkait, Juristin und Diplomatin a.D., 40670 Meerbusch - Süddeutsche Zeitung (SZ) vom 28.12.10, Rubrik Außenansicht: „Der Präsident der guten Absicht“ von Joschka Fischer - Joschka Fischers Mangel an Rechtsbewusstsein und Naivität - Bei seiner Darstellung in der SZ vom 28.12.10 „Der Präsident der guten Absicht“ vergisst Joschka Fischer seine Untätigkeit und das Scheitern seiner Politik während seiner Amtszeit als Außenminister, und zwar den Stillstand ohne jeden Fortschritt im Nah-Ost-Konflikt. Welche Initiative unternahm der Grünen-Politiker, welche Rolle spielte er für den Frieden im Nahen Osten? Genau das, was er kritisiert, trifft ihn auch: Wie beim ehemaligen US-Präsident George W. Bush schien Fischer die Allianz mit Israel am wichtigsten. Gerade hier liegt das Problem. Mindestens ist die völkerrechtliche Linie des US-Präsidenten Barack Obama richtig. Dass seine Außenpolitik im Nahen Osten bisher keinen Erfolg zeigt, steht auf einem anderen Blatt, aber die Richtlinien des US-Präsidenten sind gerechtfertigt und gemäß dem Völkerrecht. In Sachen Naher Osten muss man die gerechte von der ungerechten Sache unterscheiden können, um Partei für die gerechte Sache zu ergreifen. Der Ex-Grünen-Außenminister geht an der gerechten Sache vorbei, er geht am Völkerrecht vorbei, das klar signalisiert, wer in Unrecht handelt. Joschka Fischer begeht einen grundsätzlichen Fehler, wenn er Recht und Unrecht gleichsetzt. Wahrscheinlich >>>

 
 

 


31.12.2010
 

 

60 Jahre und kein bisschen leise.....

Wir gratulieren Dr. Ludwig Watzal zum  Geburtstag
 

Vita >>>
Seine Homepage >>>
Sein Blog >>>

Wider die Einstaatenlösung als Dogma - Dr. Ludwig Watzal -  (...) Bei der bereits auf Hochtouren laufenden Verleumdungskampagne der „Israellobby“ in Verbindung mit der israelischen Regierung gegen so genannte Israelkritiker ist die Konzentration aller pro-palästinensischen Kräfte angesagt und nicht der Streit über eine politische Utopie. Sollte sich die Solidaritätsbewegung darüber spalten, wäre dies politischer Selbstmord. >>>

Dokumentation - Pro und Contra - Schlussdokument der Palästina-Solidaritätskonferenz  >>>
Dokumentation - Ein-Staaten-Lösung? - Zwei-Staaten-Lösung? - Israel und Palästina>>>
Dokumentation - Dr. Ludwig Watzal als bisheriges Jagdobjekt der deutschen Israellobby >>>

 
 

Moshe Zuckermann im Gespräch mit Gerhard Hanloser


Download (mp3, 40,7 MB, 44:27 Minuten)

Zuckermann, Moshe: "ANTISEMIT!". Ein Vorwurf als Herrschaftsinstrument
ISBN 978-3-85371-318-1, br., 208 S., 15,90 Euro, 29.- sFr,
Promedia Verlag

 
 

Friedlicher Widerstand in der Westbank, Dezember 2010 - Auswahl und Übersetzung Martina Lauer  - Lina überlebt - trotz Checkpoints und Ausgangssperren - Fareed Taamallah ist ein Projektmanager für die palästinensische Wahlkomission und lebt in Ramallah in der Westbank. Er beschreibt den Überlebenskampf seiner kleinen Tochter Lina, als er und seine Familie 2006 im kleinen Westbank Dorf Qira lebten. 6. Mai 2006 - Fareed Taamallah: Täglich denken sich die führenden Politiker der Welt neue Wege aus, wie sie die Palästinenser für den Wahlsieg von Hamas bestrafen könnten. Die Menschen aber, die darunter am meisen leiden, sind Kinder wie meine Tochter Lina. Lina war noch kein Jahr alt, als sie sich einen Virus zuzog, der hohes Fieber, Durchfall und Erbrechen verursachte. Wir leben in einem kleinen Dorf in der Westbank in den besetzten Gebieten. Lisa erkrankte im Winter des Jahres 2003, zu einer Zeit, als eine Ausgangssperre über Qira verhängt war, und so konnten wir keinen Arzt erreichen. Wir versuchten, sie in das Krankenhaus in der naheliegenden Stadt Nablus zu bringen. Aber Nablus stand ebenfalls unter einem Ausgangsverbot. Die israelischen Soldaten, die an den Checkpoints um Nablus stationiert waren, wiesen uns zurück.  Schliesslich machte sich meine Frau Amina zu Fuss auf den Weg und trug Lina an einem regnerischen, kalten Tag fünf Kilometer über eine Bergstrasse nach Nablus, um endlich einen Arzt zu erreichen. >>>


Human Rights Watch, 19. Dezember 2010    -
Israel/Westbank: Getrennt und Ungleich - Unter einer Politik der Diskriminierung profitieren die Siedler, leiden die Palästinenser -  Jerusalem – Israels Politik in der Westbank diskriminiert in drastischer Weise gegen die palästinensischen Bewohner und verweigert ihnen das zum Leben Notwendige, während jüdische Siedlungen grosszügig unterstützt werden, sagte Human Rights Watch in einem heute veröffentlichten  Bericht. Der Bericht identifiziert Praktiken der Diskriminierung, die nicht durch legitime Sicherheitsbedürfnisse oder andere Bedürfnisse begründet werden können und ruft Israel dazu auf, seiner Verpflichtung nach internationalem Recht nachzukommen und die Siedlungen abzubauen, sondern auch diese Verletzungen der Rechte der Palästinenser zu beenden. Der 166 Seiten umfassende Bericht „Separate and Unequal: Israel's Discriminatory Treatment of Palestinians in the Occupied Palestinian Territories” zeigt >>>


Aus dem Konzept gebracht: Die letzte Bastion des Kolonialismus -
Von Larry Derfner - In der demokratischen Welt ist Israels bewaffnete Herrschaft der Palästinenser einmalig. Früher war dies nicht der Fall, aber jetzt ist es die einzig verbliebene. Diese Woche erklärte Premierminister Binyamin Netanyahu: “ Wir müssen die Heuchelei der Menschenrechtsorganisationen offenlegen, die sich den autokratischsten Regimen der Welt gegenüber blind stellen, Regimen, die Frauen steinigen und Homosexuelle hängen, und stattdessen die einzige liberale Demokratie im Nahen Osten im Visier haben. Er reagierte damit auf die Veröffentlichung von zwei langen und umfassenden Berichten uber die Besetzung, einer von der Organisation von IDF Reservisten Breaking the Silence, der andere von Human Rights Watch. Aber Netanyahus Stellungnahme enthielt zwei Lügen. >>>

 
 

Tent of Nations - People building Bridges - Daoud Nassar -Liebe Freundinnen und Freunde, ich grüße Sie und Euch ganz herzlich aus Bethlehem. Ich hoffe, dass Sie alle schön Weihnachten gefeiert haben.

Wir werden heute das Jahr 2010 verabschieden. Für einige war das Jahr 2010 ein gutes Jahr und für andere nicht. Für uns Palästinenser haben wir ein schweres Jahr hinter uns, obwohl die Hoffnung auf dieses Jahr damals sehr groß war aber viele waren enttäuscht. Wir sind Gott sehr dankbar für all was ER uns im Jahr 2010 geschenkt hat, für die Kraft um weiter in einer Hoffnungslosensituation doch für Frieden und Gerechtigkeit zu arbeiten. Weiter nach vorne schauen und nicht müde werden, den der Weg für Frieden ist immer noch wie ein Marathon.

Ich wünsche Ihnen und Euch ein gutes und gesegnetes neues Jahr und würde mich sehr freuen im Jahr 2011 Sie alle in Palästina begrüßen zu dürfen.

Wir hören ab und zu von einem Friedensprozess, Verhandlungen und Gesprächen, die  da und dort geführt werden. Es wird immer noch vom Frieden geredet, aber gleichzeitig werden in den palästinensischen Gebieten täglich neue Fakten geschaffen.  Mehr Land wird enteignet, neue Siedlungen werden gebaut, und unser Land wird täglich mit Strassen, Zäunen und Mauern zerschnitten. Die Hoffnung auf einen Staat mit Souveränität auf Land, Ressourcen und Grenze (3 Grundlagen für einen Staat) sinkt mit der Zeit. Wir Palaestinenser sind wie Schafe ohne Hirte und wissen nicht, wo es lang geht. Wir befinden uns in einer miserablen Situation.

Der Fall betreffend die neuen Abrissbefehle, die wir Ende Mai bekommen haben, liegt immer noch beim Gericht. Die Israelische Militärbehörde hat wieder eine neue Frist (zum dritten Mal) bis zum 2. Januar 2011 bekommen. Bis dahin sollte die Militärbehörde reagieren und ihre Gründe nennen, warum unsere Strukturen zerstört werden sollen. Bis jetzt haben wir noch nicht gehört ob die Sitzung am 2. Januar stattfinden wird oder nicht. Ich habe jetzt einen Anruf vom Anwalt bekommen, die Sitzung am 2. Januar ist verschoben worden.

Die Situation auf dem Weinberg ist im Moment ruhig, aber neue Fakten werden jeden Tag um den Weinberg herum geschaffen. Wir müssen wachsam bleiben.

Der Hügel südwestlich vom Weinberg ist vor kurzem enteignet worden. Neue Verbindungswege zwischen den Siedlungen wurden gebaut und Stromleitungen verlegt. Der ganze Hügel ist bereits unter Siedlerkontrolle. Ein Plan ist, Nahalin mit einem Zaun zu umgeben. Ferner ist der Bau von zwei Straßen geplant, um den Weinberg von allen Seiten abzuschneiden. Falls diese Situation eintreten sollte, so werden wir trotzdem mit ungebrochenem Willen daran festhalten, auf unserem Land zu bleiben. Deshalb arbeiten wir jetzt intensiv daran, um sicher zu stellen, dass der „Tent of Nations Insel“ die nötigen Mittel für eine selbständige Existenz zur Verfügung stehen. Wir müssen juristisch auch weiter kämpfen, um einen Zugang von und nach Bethlehem für uns und für >>>

Aufruf >>>
Jahresbrief 2007 (pdf) >>>
Tent of Nations - Land and People are our concern Jahresbrief 2009 >>>
Homepage - Tent of Nations >>>

 
 

Feuer und Flamme für Israel - Institut für Palästinakunde -  Am Montag brannten die Felder der Farmer des Dorfs Ein Ash-Sha'ira unweit von Nablus. Die Brandstifter kamen aus der nahe gelegenen 'Siedlung' Yitzhar. Die Einheiten der pal. Feuerwehr, die Anfang Dezember ausgerückt waren, um den Brand bei Haifa zu löschen, kamen nicht. Und wer weiss, ob sie rechtzeitig gekommen wären. Um von Bethlehem in das ca. 150 Kilometer entfernte Carmel zu kommen, hatten sie damals rund fünf Stunden gebraucht. Bitte lesen Sie hier weiter.

 
 

Hallo Niedersachsen stellt Yavuz Özoguz (Muslim-Markt) in seinem Delmenhorster Umfeld vor. Sympathisch. Video, ab Minute 12:00 bis Minute 23:00 - Gefunden bei Thomas Immanuel Steinberg

 


30.12.2010
 

 

Eine optimistische Perspektive des palästinensisch-israelischen Konflikts - von Hakam Abdel-Hadi* -
(* Hakam Abdel-Haid ist palästinensischer Publizist und Journalist. Von ihm ist kürzlich die biographische Erzählung: „Der hungrige Suleiman – Vom Lachen und Weinen in Palästina, Aphorisma-Verlag, erschienen)

Es war, glaube ich, Ben Gorion, der in den dreißiger Jahren gesagt hat: Wer nicht träumen könne, sei kein Realist. Die nüchtern-pessimistischen Analysen des palästinensisch-israelischen Konflikts kann man inzwischen nicht mehr aufzählen. Hier soll eine Vorstellung im Sinne von Ben Gorion entwickelt werden. Es darf jetzt vom Frieden im Nahen Osten geträumt werden. Es tut sich etwas in Europa und der Welt. Für mich ist der jüngste Brief (vom Dezember 2010) der 26 prominenten Ex-Politiker an die Staats- und Regierungschefs der 27-EU-Staaten ein Indiz für eine historische Wende. Die Absender des Schreibens sind u. a. Ex-Bundeskanzler Helmut Schmidt, Ex-Bundespräsident Richard von Weizsäcker, Felipe Gonzalez (Spanien), Andreas van Agt (Niederlande), Thorvald Stoltenberg (Norwegen) sowie Ex-EU-Chefdiplomat Javier Solana. Sie verlangen in ihrem Brief, dass die Europäische Union Druck auf Israel ausüben müsse. Israel solle veranlasst werden, den Siedlungsbau zu stoppen, um die Zwei-Staaten-Lösung nicht in Gefahr zu bringen. Die 12 Beschlüsse des EU-Rats vom Dezember 2009 werden in diesem Schreiben bekräftigt, und es wird dazu aufgefordert, sie in die Tat umzusetzen. Beispielsweise: keine Importe von Produkten aus den illegalen israelischer Siedlungen, Abbau der israelischen Mauer und der Absperrungen in der Westbank und der Blockade gegen den Gazastreifen. Nun könnten „realistische“ Betrachter dagegen einwenden, dass es sich zwar um führende europäische Politiker handele, aber leider seien sie als Rentner einflusslos. Man könnte noch weitere prominente Namen >>>

 
 

Lauschangriff aus der Wüste - Die "Einheit 8200" der israelischen Armee fängt E-Mails und Telefongespräche aus aller Welt ab -  Nicky Hager- Die wichtigste nachrichtendienstliche Abhörstation Israels liegt etwa 30 Kilometer vom Be'er-Scheva-Gefängnis entfernt, wo in diesem Frühjahr alle Aktivisten von der Hilfsflottille für den Gazastreifen festgehalten wurden, nachdem am 31. Mai israelische Soldaten die "Mavi Marmara" angegriffen und die anderen Schiffe blockiert hatten. Die bislang streng geheim gehaltene Anlage ist mit unzähligen Satellitenantennen ausgestattet, um Telefongespräche, E-Mails und andere Kontakte zwischen dem Nahen Osten, Europa, Afrika und Asien zu empfangen. Außerdem gibt es spezielle Antennen zur Überwachung des Schiffsverkehrs. Es ist anzunehmen, dass von hier aus auch die Besatzung der Hilfsflottille ausspioniert wurde. >>>

 
 

Im Mittleren Osten sind die Vereinigten Staaten von Amerika ein hilfloser Riese  - Eric Margolis - Nach der Suez-Invasion machten sich Israels amerikanische Anhänger daran, ein einflussreiches Netzwerk aufzubauen, das gewährleisten würde, dass kein amerikanischer Präsident je in der Lage sein würde, Israel zu zwingen, etwas gegen seinen Willen zu unternehmen. Im Lauf des folgenden halben Jahrhunderts wurde die israelische Lobby zur mächtigsten und gefürchtetsten Lobby in Amerika, indem sie sowohl den Kongress als auch die Medien der Vereinigten Staaten von Amerika dominierte. Der Erfolg dieser Lobby wurde in der vergangenen Woche neuerlich bestätigt, als Benjamin Netanyahu, der Anführer der rechtsgerichteten Koalition in Israel, Obama buchstäblich ins Gesicht spuckte, als er höhnisch das Ansinnen des Präsidenten abfertigte, einen lebensfähigen palästinensischen Staat zu schaffen. >>>

 
 

"Überall zuerst den Schwächsten dienen" - Offener Brief der Initiative Kölner Klagemauer an Herrn OB Jürgen Roters und die Unterzeichner der im Internet veröffentlichten Resolution gegen die Kölner Klagemauer, Dezember 2010 - Die Kölner Klagemauer zum Thema Palästina reflektiert das menschen- und völkerverachtende Vorgehen Israels gegen die Palästinenser, insbesondere gegen die palästinensische Bevölkerung im Gaza-Streifen. - Im Fokus steht aktuell die israelische Militäroffensive "Gegossenes Blei" im Winter 2008/9. Die während dieser Offensive begangenen Kriegsverbrechen sind im Goldstone-Bericht der UNO ausreichend dokumentiert: 1.400 Palästinenser, darunter ca. 400 Kinder, wurden im Rahmen dieser Offensive getötet. Zum Vergleich: auf Seiten der israelischen Armee kamen 13 Personen ums Leben, davon 4 durch fehlgeleitete Geschosse ihrer Kameraden. Die Initiative Klagemauer hat sich erlaubt, in der Klagemauerinstallation entsprechende Zeitungsfotos zu präsentieren. Dabei nahm sie für sich das Grundrecht der freien Meinungsäußerung in Anspruch. >>>

Die Kölner Klagemauer im Internet >>>

 
 

Gaza farmers pack strawberries and hope for export - Rami Almeghari - On a Wednesday afternoon, farmers bearing cartons of strawberries lined up in front of the office of a local agricultural organization in the northern Gaza Strip town of Beit Lahiya. "This is a moment that fills me with hope," said Ibrahim al-Musallami, 58, one of the farmers. "I hope I will be able to resume exporting my strawberries outside Gaza." Al-Musallami and the other farmers had come to take advantage of the fact that Israel was to allow a limited amount of strawberry exports to Europe through its Kerem Shalom border crossing with Gaza >>>

Business & Economy - EI's Business & Economy section offers reports and news about the economics and commerce in Palestinian society, and reports on the how the Israeli economy is impacted by the ongoing conflict >>>
Foto (Wissam Nassar/MaanImages)

 
 

Gazas Jugend protestiert -  Facebook - Scheiß Hamas, Scheiß Israel, Scheiß Fatah, Scheiß UN, Scheiß UNRWA, Scheiß USA!! - Wir die Jugend von Gaza haben so die Nase voll von Israel, Hamas, der Besatzung, den Verletzungen der Menschenrechte und der Gleichgültigkeit der internationalen Gemeinschaft. Wir wollen schreien und diese Mauer des Schweigens,  der Ungerechtigkeit und der Gleichgültigkeit durchbrechen, so wie die israelischen F 16 die Schallmauer durchbrechen, wir wollen schreien mit aller Kraft unserer Seelen, um die immense Frustration, die uns  wegen dieser Scheiß-Situation auffrisst, in der wir leben müssen. Wir sind wie Läuse, die zwischen zwei Nägeln einen Alptraum im Alptraum leben. Kein Platz für  Hoffnung, kein Platz für Freiheit. Wie sind krank von diesem politischen  Kampf, in dem wir stecken und von den kohlrabenschwarzen Nächten - und über uns kreisen Flugzeuge. Wir sind es leid, wenn wir hören, dass unschuldige Bauern in der Pufferzone erschossen werden, nur weil sie sich um ihr Land kümmern; wir sind es leid, die bärtigen Kerle mit Waffen herumlaufen  und ihre Macht missbrauchen zu sehen, die junge Leute schlagen oder verhaften, weil sie für etwas demonstrieren, an das sie glauben. Wir sind die Mauer der Schande leid, die uns vom Rest des Landes trennt und uns gefangen hält in einem Stück, das so groß wie eine Briefmarke ist. Wir sind es leid, als Terroristen dargestellt zu werden als  Fanatikern mit selbst gebastelten Explosivstoffen in unsern Taschen und  böse drein schauenden Augen, wir sind die Gleichgültigkeit der internationalen Gemeinschaft leid, den sog. Experten, die ihre Sorge ausdrücken und Resolutionen entwerfen aber Feiglinge sind, etwas durchzusetzen .. Wir sind es leid und müde, ein  so beschissenes Leben zu führen: in Israel im Gefängnis zu sitzen,  von der Hamas geschlagen und vom Rest der Welt völlig ignoriert  >>>

 
 

Palästinensisches Kinderbuch in deutscher Sprache erschienen - Auf Initiative des Pfarrers Martin Rambow und mit Fördermitteln von verschiedenen deutschen Organisationen veröffentlichte jetzt der in Baden-Baden ansässige Verlag Media Tec GmbH das erste palästinensische Kinderbuch in deutsch-arabischer Sprache. Die englisch-arabische und bereits 2005 in Palästina erschienene Originalgeschichte „Der Junge und die Mauer“ entstammen ebenso wie die Bilder aus der Feder der Jugendlichen im Lajee Center des Flüchtlingslagers Aida im Westjordanland. Das Buch handelt von einem kleinen Jungen, der im Flüchtlingslager Aida nahe Bethlehem lebt. Seine Welt wird durch den Bau der Mauer noch kleiner, denn das Gelände, auf dem er und seine Freunde spielten, liegt jetzt hinter dieser. Er bemerkt, wie durch den Bau der Mauer seine Frühlingslandschaft verschwindet und fragt sich, wo er nun Fußball spielen und Blumen pflücken soll. Der kleine Junge fragt sich auch, ob diese neue Mauer zwischen seinem Lager und Jerusalem auch seine Träume aufhalten würde, gerade so, wie sie seinen Vater daran hindert, zur Arbeit zu gehen. Einnahmen gehen nach Palästina >>>

 
 

BDS 2010: mächtiger als das Schwert - Eric Walberg - Boykott durch Deinvestition und und Sanktionen ist ein zweischneidiges Schwert, das den hungernden Menschen in Gaza Entlastung bringt und dem Besatzer Belastungen, entdeckt Eric Walberg. - Es war am 27. Dezember vor zwei Jahren, als Israel mit seinem Überfall auf Gaza begann, 22 Tage Mord und Terror verbreitete, 1.400 Menschen tötete und 5.400 Menschen für ihr Leben verkrüppelte. Seither hat es nicht aufgehört, die 1,5 Millionen Menschen in Gaza zu belagern, wodurch es weitere hunderte unnötige Tode verursacht hat. Israels Taten wurden von dem Goldstone-Bericht der UNO als Kriegsverbrechen eingestuft. (...) Seine Versuche, die Palästinenser in die Knie zu zwingen, sind allerdings gescheitert. Erfolgreich war Israel mit seinen Taten insofern, als es Millionen rund um die Erde von seiner unmenschlichen rassistischen Agenda überzeugt hat. >>>

 

Ein jüdischer Staat für die Palästinenser - Alain Gresh - Kaum jemand spricht offen aus, was alle wissen: Eine Zweistaatenlösung für den Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern wird es nicht geben. Das Nachdenken über eine langfristige Zwischenlösung hat bereits begonnen. Die geringere Gefahr, das kleinere Übel, das wäre die Gründung eines gemeinsamen Staates mit gleichen Rechten für alle Bürger", verkündet der Parlamentspräsident. Ein anderer Politiker, ehemaliger Minister, geht noch weiter: Ein Staat auf dem Gebiet des historischen Palästinas, vom Mittelmeer bis Jordanien, das sei jetzt die einzige Lösung. Zu demselben Schluss kommt eine junge Abgeordnete mit fest verankerten religiösen Überzeugungen. Äußerungen von drei Mitgliedern der palästinensischen Autonomiebehörde? Von drei Vertretern der Hamas? Oder von drei Antizionisten aus Europa? Mitnichten. Alle drei gehören zur israelischen Rechten. >>>

What Does a "One State Solution" Really Mean? - Alain Gresh - Renewed Arab/Israeli negotiations, opened under the auspices of President Barack Obama in September, are undermined not just by settlement building but differing visions on other fundamental issues. The impasse has led to calls by some senior figures, including Israelis, for the creation of a single state from the Mediterranean to the Jordan >>>

One State or Two? Neither. - The Issue is Zionism - Jonathan Cook - If the Israeli-Palestinian conflict is one of the world’s most intractable, much the same can be said of the parallel debate about whether its resolution can best be achieved by a single state embracing the two peoples living there or by a division of the land into two separate states, one for Jews and the other for Palestinans. The philosopher Michael Neumann has dedicated two articles, in 2007 and earlier this week, for CounterPunch discrediting the one-state idea as impractical and therefore as worthless of consideration. In response, Kathy Christison has mounted a robust defense, neatly exposing the twists and turns of Neumann’s logic. I will not trouble to cover the same ground. >>>

One State or Two? - The Debate Over Israel and Palestine - Kathy Christison - Michael Neumann makes a strong case in the last issue of CounterPunch against a single Palestinian-Jewish state as the solution for the conflict in Israel-Palestine. But there are critical flaws in his argument. >>>

The One-State Illusion: More is Less - The Debate over Israel and Palestine - Michael Neumann - The one-state solution is an attractive ideal mistaken for a live option. Most of the arguments for the one-state solution are not arguments about whether it's possible. They are argumentsabout whether the solution is just, and the two-state solution unjust. These arguments establish the obvious. Of course the two-state solution is unjust. >>>

"One-State or Two-State?" - A Sterile Debate on False Alternatives - Assaf Kfoury - In a review article a few years ago, Daniel Lazare argued that an honest discussion of Zionism is no longer off limits. Lazare wrote, "a longstanding taboo has finally begun to fall. ... Where before it was all but impossible to have an honest conversation about Zionism, it is now becoming impossible not to" (The Nation, November 3, 2003). This was perhaps a little too optimistic, or at least overlooked the many occasions when a little opening of the debate was blocked by a massive counter-attack. >>>

Dokumentation - Ein-Staaten-Lösung? - Zwei-Staaten-Lösung? - Israel und Palästina>>>

 

International activists can play a crucial role in promoting solidarity with the Palestinian struggle for national liberation. Their roles when present in the occupied Palestinian territory, however, are more complex and challenging.

Internationals in Palestine

 
 

Dr. Izzeldin Abuelaish tells the story of the death of his daughters during the Israeli attack on Gaza

 


29.12.2010
 


Neu       Palästina in Israel

Heft Nr. 64 - Jahrgang 16, Winter 2010, 64 Seiten


Bestellung >>>
Inhalt >>>

Unter anderem:
Gilad Shalit - Faustpfand israelischer Politik
von Lev Grinberg
Palästina in Israel - Bürgerrecht im Ghetto - Palästinensische Araber in Israel
von Oren Yiftachel
Der arabisch-palästinensische Bildungssektor in Israel. von Yousef Jabareen
Naqab/Negev-Beduinen: Versuch eines kolonialen Paradigmas von Oren Yiftachel
Arabische Abgeordnete in der Knesset
Araber raus! von Gideon Levy

Zeit, die Knesset zu verlassen. von Ramzi Suleiman
Palästinensische Wirtschaftsgefängnisse Von Sam Bahour

   

Das "Gaza-Massaker" - Dr. Ludwig Watzal - Vor zwei Jahren begann der Überfall der israelischen Armee auf die wehrlose Bevölkerung des Gaza-Streifens. Dieser grausame Angriff dauert vom 27. Dezember 2008 bis 18. Januar 2009. Zwei Tage später wurde der neue US-Präsident Barack Hussein Obama in sein Amt als 44. Präsident der Vereinigten Staaten eingeführt. Zur Zeit des Massakers spielte er Golf auf Hawaii; Kritik seinerseits gab es nicht. Auch der noch amtierende US-Präsident George W. Bush schwieg, was niemanden verwunderte. Das Massaker von Gaza, wie es der US-amerikanische Politikwissenschaftler Norman G. Finkelstein genannt hat, wird irrtümlicherweise als „Gaza-Krieg“ bezeichnet, was eine Irreführung der Öffentlichkeit darstellt, weil es keine bewaffnete palästinensische Seite gab, die hätte einen Krieg führen können.  >>>

Dokumentation
2009 - CAST LEAD - Gaza - Chronologie - Demos + Bilder
2009 - CAST LEAD - Mahnwachen Demos - Reaktionen

NO Bericht - Goldstone Bericht
Goldstone-Report englisch (575 Pages) >>>
Goldstone-Report - vom Melzer Verlag ins Deutsche übersetzt >>>

   
 

Kommentar: "Israel bringt sich um die Zwei-Staaten-Lösung" - von Charles Landsmann - (...) Nun hat aber die Palästinenserführung unter Präsident Mahmud Abbas eine neue Strategie entwickelt. Sie will den Konflikt mit Israel internationalisieren und nicht mehr den USA als impotenter Vermittler-Macht überlassen. Abbas, Ministerpräsident Salam Fayyad und ihre Diplomaten verzeichnen erste Erfolge: Ein südamerikanischer Staat nach dem anderen fällt wie ein Domino-Stein um und anerkennt den noch nicht existierenden Staat Palästina. Über die Weihnachtstagehatte Ekuador als fünfter südamerikanischer Staat nach Brasilien, Argentinien, Uruguay und Bolivien Palästina offiziell anerkannt. Nicht einfach formell, sondern verbunden mit dem entscheidenden Zusatz "in den Grenzen von 1967", so einen Gebietsaustausch verneinend. Bald werden weitere lateinamerikanische Staaten folgen. Doch der entscheidende Durchbruch könnte den Palästinensern in Skandinavien gelingen >>>

 


„Border Line. Palästina-Israel. Wer zieht die Grenzen?“ - Von Klaus-Peter Kaletsch. Wagner-Verlag 2009 ( www.wagner-verlag.de ). Preis: 22,90 Euro - Rezension von Dieter Neuhaus - Kaletsch, Verfasser dieses beeindruckenden 600-Seiten-Werks, hat 16 Jahre, von 1992 bis 2008, als Regierungsberater in der deutsch-palästinensischen Entwicklungszusammenarbeit in Palästina und zeitweise auch in Israel gelebt und gearbeitet. Seine Aufgabe: der Aufbau des palästinensischen Berufsbildungssystems, gemeinsam mit seinen palästinensischen Counterparts. Der wichtigste von ihnen war Hamid Zughair, dem Kaletsch unendlich viel an Einsichten und Erkenntnissen zur Nahostproblematik verdankt. Und so hat Kaletsch all die Jahre nicht nur die Systematik der israelischen Besatzungsstrategie kennengelernt, sondern auch hautnah miterlebt, wie Israel die Palästinenser unterdrückt. Er hat das Buch geschrieben, weil er ein schlechtes Gewissen gegenüber dem palästinensischen Volk hatte, denn er wusste aufs Genaueste Bescheid über das, was der Staat Israel dem palästinensischen Volk seit Jahrzehnten und so auch während seines vieljährigen Aufenthalts in Palästina antat, während die Welt und auch die größten Teile der deutschen Öffentlichkeit wegschauten und schwiegen. Für Kaletsch war es das gleiche Schweigen, das der Generation Nazi-Deutschlands vorgeworfen wird. Und daher will Kaletsch mit seinem Buch informieren, aufklären, aufrütteln und >>>

 

Pseudostreit im Kabinett läßt äußeren Druck verpuffen - SB - Israels Außenminister Avigdor Lieberman, dessen politische Positionen man in europäischen Ländern vermutlich als faschistisch bezeichnen und angesichts ihrer rassistischen und völkerverhetzenden Inhalte auf eine mögliche Strafbarkeit prüfen würde, hat erneut mit umstrittenen Äußerungen für beträchtliche Turbulenzen gesorgt. Wenn der Außenminister zu Kernfragen wie einem Friedensvertrag mit den Palästinensern oder den aktuellen Beziehungen zur Türkei auf eine Weise Stellung nimmt, von der sich der Ministerpräsident und der Kabinettsminister umgehend distanzieren, stellt sich um so mehr die Frage, mit welcher Art von Regierung und Regierungspolitik man es eigentlich zu tun hat. Die gängige Formel, Benjamin Netanjahu müsse um seiner Koalition willen auf die reaktionären Bündnispartner Rücksicht nehmen, spiegelt zwar die parteipolitischen Verhältnisse wieder, greift aber in Hinblick auf die Außenwirkung zu kurz. >>>

 

About the Usurpation and Destruction of Palestine through Zionist Spatial Planning
A Unique Planning Issue
 
Viktoria Waltz - Herausgeberin - Dortmund 2010 - Eigenverlag

Blog von Dr. ViktoriaWaltz - zionismus + raumplanung: between nile + eufrat? >>>

Download - Jede Woche am Mitwoch ein neuer Teil >>>

Seite 163 -175

22.12.2010

Seite 176 - 194

29.12.2010

 

Palestine: recognising the state - International lawyer and author analyses the quality as well quantity of the states that recognise Palestine. - John V. Whitbeck - On December 17, Bolivia extended diplomatic recognition to the State of Palestine within its full pre-1967 borders (all of the Gaza Strip and the West Bank, including East Jerusalem). Coming soon after the similar recognitions by Brazil and Argentina, Bolivia's recognition brought to 106 the number of UN member states recognizing the State of Palestine, whose independence was proclaimed on November 15, 1988. While still under foreign belligerent occupation, the State of Palestine possesses all the customary international law criteria for sovereign statehood. No portion of its territory is recognized by any other country (other than Israel) as any other country's sovereign territory, and, indeed, Israel has only >>>

 
 

IFI/UNRWA CONFERENCE 2010: Opening Session: The Issam Fares Institute for Public Policy and International Affairs (IFI) at the American University of Beirut (AUB) and UNRWA held an international conference entitled: 'FROM RELIEF AND WORKS TO HUMAN DEVELOPMENT: UNRWA AND PALESTINIAN REFUGEES AFTER 60 YEARS'. The conference assembled a critical body of academic and policy research around UNRWA's six-decade-long experience in supporting Palestine refugees. December 2009 marked the 60th anniversary of the United Nations Relief and Works Agency (UNRWA) for Palestine Refugees in the Near East: an occasion for sober reflection but also an opportunity to assess the Agency's challenges and achievements during six decades of work alongside millions of Palestine refugees. >>>
 

Weitere Videos - siehe die rechte Linkleiste >>>

 
 

Pro-Palestinian groups have gathered outside Israel's Consulate in Toronto, Canada to protest the prolonged siege of the Gaza Strip and raise awareness of a Canadian aid boat which will set sail for the blockaded enclave next spring.

 
 

 


28.12.2010
 

 

Rückschau - 27.12.2008 - Gaza  wird von der israelischen Armee überfallen - "Operation Cast Lead"

Armand Veilleux, der Abt des Zisterzienserklosters Scourmont, Belgien schreibt dazu: Beschämende Heuchelei einer Welt, die sich zivilisiert nennt - 28. Dezember 2008 - Fest der Heiligen Familie (für die, denen das etwas sagt) Seit mehr als 24 Stunden ist der Gaza-Streifen in Feuer und Blut, unter einem Angriff der israelischen Luftwaffe, der besonders mörderisch und barbarisch ist. Der israelische Ministerpräsident, Ehud Olmert, bereits geschwächt durch eine völlig inkompetente Führung des gegen den Libanon entfesselten Krieges vor einigen Jahren und jüngst wegen Korruption zum Rücktritt von seinem Posten gezwungen, er hat vielleicht in diesem letzten Akt von Barbarei gegen das palästinensische Volk ein Mittel gesehen, um vor Verlassen seiner Funktion sicherzustellen, dass sein Name in den Geschichtsbüchern bleibt, zumindest als Fußnote. Das Traurigste daran - widerwärtig, aber nicht überraschend - ist nicht die Aktion von Israel, die sich einreiht in eine lange Liste von Operationen mit der Zielsetzung, dass niemals ein palästinensischer Staat existieren kann und also das palästinensische Volk als solches verschwinden wird, das Traurigste ist >>>

Dokumentation
NO Bericht - Goldstone Bericht
2009 Reaktionen auf den Krieg in Gaza  
2009 - Gaza - Geschichte der Familie Abu Sitta
2009 - Medico -  Zur Situation in und um Gaza
2009 - Waffeneinsatz in Gaza
2009 - CAST LEAD - Gaza - Chronologie - Demos + Bilder

2009 - CAST LEAD - Mahnwachen Demos - Reaktionen
2008 - Armand Veilleux - Heuchelei

Goldstone-Report englisch (575 Pages) >>>
Goldstone-Report - vom Melzer Verlag ins Deutsche übersetzt >>>

Der Gaza-Krieg hat ein Gesicht - "Sie haben meine Töchter getötet!" Dr. Ab al-Aisch, palästinensischer Arzt aus Gaza, ist live im israelischen Fernsehen zugeschaltet. Er wollte über den Kriegsalltag im abgeschotteten Hamasbiet berichten als plötzlich sein Haus zur Front wird. stern.de zeigt einen Ausschnitt des Telefongesprächs, das den Krieg in Abu al-Aischs Leben holte, und Abu al-Aischs Leiden in die Wohnzimmer Israels.

UND HEUTE?

Gaza: Two Years after The Horror! - Haidar Eid - This week marks the second anniversary of the horror inflicted on the people of the Gaza Strip. Nothing has changed! Gaza has returned to its pre-invasion state of siege, confronted with the usual international indifference. Two years after the Israeli assault that lasted 22 long days and dark nights, during which its brave people were left alone to face one of the strongest armies in the world, Gaza no longer makes the news. Its people die slowly, its children are malnourished, its water contaminated, and yet it is deprived even of a word of sympathy from the President the United States and the leaders of Europe. >>>

Das Leben zur Hölle gemacht - Rückblick 2010. Heute: Gaza. Trotz israelischen Dauerterrors gegen Palästinenser ist deren Widerstand ungebrochen - Karin Leukefeld - Für die 1,5 Millionen Palästinenser im Gazastreifen endet das Jahr 2010, wie es begonnen hat. Israelische Angriffe aus der Luft, vom Boden und vom Meer zerstören, töten und verwunden fast täglich. Das Palästinensische Zentrum für Menschenrechte (PCHR) zählte im Wochenbericht 9.–16. Dezember 2010 vier Tote durch israelische Angriffe, darunter zwei Kinder, die bei der Explosion israelischer Blindgänger starben. >>>

Gaza: Der letzte Tag im Leben des Schäfers Salama Abu Hashish (20) - Weihnachten; V. M. berichtet aus Gaza - Institut für Palästinakunde - Was den unbekannten Mörder des Schäfers Salama Abu Hashish (20) im Norden Gazas mit dem oben abgebildeten Wehrmachsoldaten verbindet, ist ihr uneingeschränktes Barbarentum. Ihr Glaube, dass ihre Opfer nicht Menschen glichen, sondern lästigen Fliegen, die man bei Bedarf erschlagen könne.
Diese Morde - allein am 24. wurden vier Palästinenser Gazas von isr. Kugeln getroffen - finden keineswegs im Geheimen statt. Sie finden vielmehr mit voller Deckung der iraelischen Staatsorgane und der stillschweigenden Zustimmung der Mehrheit der Bürger dieses Staates statt. Sie sind die unvermeidliche Voraussetzung, um den vermeintlich 'jüdischen' Charakter dieses Staates aufrecht zu erhalten. Wie lange sollen wir als Bürger der EU und Deutschlands diesem Treiben noch zusehen? (ts) >>>.

The Gaza massacre and the struggle for justice - Ali Abunimah - The Gaza massacre, which Israel launched two years ago today, did not end on 18 January 2009, but continues. It was not only a massacre of human bodies, but of the truth and of justice. Only our actions can help bring it to an end. >>>

 
 
 
 

Kommentar zum Meridor/Eitan Rückzugsvorschlag, in Al Watan, Saudi Arabien 24.12.2010 - Dr. Viktoria Waltz - „….Nach Informationen diverser Beobachter sind – trotz Einfrieren der Siedlungspolitik – aktuell 2.000 neue Siedlungsblöcke gebaut worden und 13.000 warten auf ihre Vollendung, die keine Genehmigung mehr brauchen… Das wird neue Probleme bringen, denn weitere tausende Siedler werden in den besetzten Gebieten sein, die alle – im Falle eines Friedensagreements- nach Israel repatriiert werden müssten…

Während also der Siedlungsbau weitergeht, gibt es einen Testballon der neuen Art vom rechten Flügel der Regierung, von Dan Meridor und Michael Eitan. Diese beiden schlagen vor, dass die Israelische Regierung die Gebiete definiert, die Israel aufgeben würde im Falle eines Agreements… (siehe Jerusalem Post Artikel)….

Keiner der beiden sagt etwas über die Größenordnung des Rückzugs, ob es sich um ein paar kleine Außenposten tief in der West Bank handeln soll mit ein paar hundert Siedlern oder um alle Siedlungen außerhalb der Mauer und damit 70.000 Siedlern, die dann nach Israel transferiert werden müssten…

Dieser neue Vorschlag dient doch nur dazu, das Bild Israels gegenüber der internationalen Gemeinschaft ‚selig zu sprechen‘, sodass es so aussieht, als wäre es Israel, dass Konzessionen anbietet, um zum Frieden zu gelangen. Das ist schon ziemlich harte Kost, denn wenn man genau hinschaut  ist das Ziel doch in Wahrheit, den endgültigen Status in der Region abzustecken, und dies den Palästinensern und den Arabern mit dem Segen der internationalen Gemeinschaft aufs Auge zu drücken. Die Palästinenser sollten den Ernst der Lage erkennen und diesen Vorschlag mit Sorgfalt und Verantwortung behandeln. (eigene Übersetzung)
 

Likud ministers float limited West Bank pullout  - Minister Michael Eitan: An Israeli pullout from parts of the West Bank — the heart of any future Palestine — is inevitable. With Mideast peace talks at an impasse, two senior members of Prime Minister Binyamin Netanyahu's Likud Party are shopping around a new idea: In the absence of peace, Israel should pull large numbers of Jewish settlers out of the West Bank while leaving its soldiers in place. >>>

 
 

Süddeutsche Zeitung (SZ) vom 22.12.10, Rubrik Außenansicht: „Frieden? Vielleicht später“ von Shimon Stein - Heiliges Land und Rätsel der SZ-Außenpolitik-Redaktion - Luz María De Stéfano de Lenkait - Zynischer kann man kaum schreiben. Ein ehemaliger israelischer Diplomat spiegelt die Haltung der extremistischen Regierungsfalken Israels wider, die gar nicht an Frieden interessiert sind, denn sie wollen das völkerrechtswidrige Status-Quo im Nahen Osten fristlos verlängern. Die Weltgemeinschaft hat aber eine andere Wahrnehmung und keine Geduld mehr gegenüber einem Staat, der sich wiederholt als Rechtsbrecher bloßstellt. Nicht nur US-Präsident Obama, sondern die gesamte Staatengemeinschaft (=192 Staaten) wird sich entschlossen zeigen, die Beilegung dieses Konflikt auf die Tagesordnung weiter zu setzen. Shimon Stein spielt den Ignoranten oder Naiven. Kennt er das Völkerrecht? Stimmt er der Gleichheit vor dem Gesetz zu? Wenn ja, kann er sich selbst seine Fragen beantworten und selbst alle Zweifel beseitigen. Israel darf nicht weiter als Sonderfall behandelt werden. Jeder professionelle israelische Diplomat – auch Shimon Stein - ist sich im klaren, was schief geht, wenn ein Besatzer gegen alle >>>

 
 

 
 

An Open Letter from Gaza: Two Years after the Massacre, a Demand for Justice - We the Palestinians of the Besieged Gaza Strip, on this day, two years on from Israel's genocidal attack on our families, our houses, our roads, our factories and our schools, are saying enough inaction, enough discussion, enough waiting – the time is now to hold Israel to account for its ongoing crimes against us. On the 27th of December 2008, Israel began an indiscriminate bombardment of the Gaza Strip. The assault lasted 22 days, killing 1,417 Palestinians, 352 of them children, according to main-stream Human Rights Organizations. For a staggering 528 hours, Israeli Occupation Forces let loose their US-supplied F15s, F16s, Merkava Tanks, internationally prohibited White Phosphorous, and bombed and invaded the small Palestinian coastal enclave that is home to 1.5 million, of whom 800,000 are children and over 80 percent UN registered refugees. Around 5,300 remain permanently wounded. This devastation exceeded in savagery all previous >>>

 
 

 


Kenneth Lewan
Ist Israel Südafrika
Das Buch wird gegen einen 'Solidaritätsbeitrag  (5€ + 2€ Versandkosten) verkauft.

Weitere Infos hier >>>


Rezension -
Das Buch ist aktueller denn je. Von der BRD-Presse totgeschwiegen, zeigt es Israel so wie es ist >>>
 



Was geschieht eigentlich hinter der Mauer in Palästina.

"Nur" Verbrechen gegen die Menschlichkeit oder schleichender Völkermord

Eine Dokumentation von Ellen-Ruth Rohlfs
3. erweiterte Auflage

Selbstverlag - Preis 12.- € - Zu beziehen über: ellen.rohlfs(at)freenet.de
 


Eine kostenlose CD - Die Geschichte Palästinas in Bilder - (PowerPoint) >>>

Die CD ist einschließlich der Portokosten gratis. Sie ist ein Teamwork der Gesellschaft Schweiz-Palästina, Gruppe Tessin. >>>

 

Start | oben

Mail           Impressum           Haftungsausschluss                Honestly Concerned  + Netzwerk        The "best" of  H. M. Broder            Erhard  arendt art