Archiv - Aktuelle
Link- und Denktipps
-
-
Seite
108
Der
Richter der Kinder
- Aya Kaniuk und Tamar Goldschmidt
- Es stimmt, im militärischen Gerichtshof
selbst werden Palästinenser weder erschossen
noch geschlagen. Sie sind nicht das Ziel
von Eliminierung, noch werden sie zum Tode
verurteilt – wenigstens nicht im Gerichtssaal.
Aber das militärische Gericht ist auch der
Ort, wo alle Illusionen sterben. Und
die Hoffnungen. Weil es dort ist, wo Palästinenser
begreifen, dass die ihnen verursachte Verletzung
kein Irrtum war, kein Missverständnis, sondern
eine Angelegenheit der Taktik ist. Dort
erfahren sie, dass das Gesetz in bezug auf
Palästinenser nichts anderes als eine Waffe
ist. Eine von vielen: Panzer und Flugzeuge,
Splitterbomben und Checkpoints, Trennungsmauer
und Weißer Phosphor und der IOF-Sprecher.
Das Militärgericht ist das Ende vom Ende.
Das letzte Gericht. Die letzte Anklage,
von vornherein – für die Palästinenser,
nur weil sie Palästinenser sind.Und der
Gerichtsraum Nr.2, wo die Kinder vor Gericht
stehen, ist der Platz jenseits dieses Endes.
Der Platz, wo alle Worte enden. Nur zwei
Familienmitgliedern ist es erlaubt, beim
Prozess anwesend zu sein. Dies ist gewöhnlich
die einzige Zeit, wo sie kommen können,
um ihren Sohn zu sehen und sie tun
es. Ein ums andere Mal. Sie können Zigaretten
mitbringen und Geld für den langen Tag,
der sie erwartet. Sonst nichts. Kein Medikament,
keine Papiertaschentücher, keine Lebensmittel,
oder ein Buch oder eine Zeitung. Wir, den
Besuchern, die wir keine Palästinenser sind,
ist es erlaubt, ein Notizbuch und einen
Schreibstift mitzubringen; aber keine Tempotaschentücher.
Wir haben hier keine Privilegien. Vielleicht
deshalb, weil Tempotaschentücher ein Beweis
dafür sind, dass es hier etwas zum Weinen
>>>
8.1.2011
Aktivisten:
Behauptungen der Armee zum Tod von
Jawaher Abu Rahmah ‘absurd’
- Ramallah (Ma’an) –
Wichtiges Beweismaterial widerspricht
der Version der israelischen Armee von
Ereignissen in Zusammenhang mit dem Tod
von Jawaher Abu Rahmah, sagten
Aktivisten am Dienstag, nachdem
offizielle Vertreter der israelischen
Armee der internationalen Presse
mitgeteilt hatten, dass nach ihrer
Meinung einige der Informationen zu dem
Fall falsch seien. Das Popular
Organizing Committee Bilin
veröffentlichte seinerseits Aussagen von
Augenzeugen, die >>>
IDF
macht Rückzieher im Todesfall von
Jawaher Abu Rahmah
- Die Umstände des Todes
der Demonstrantin, einer Schwester von
Ashraf Abu Rahmah, der mit einer
Gummimantelkugel angeschossen
wurde,werden immer noch debatiert.
Anshel Pfeffer
5. Januar 2011 - Vier Tage nach dem Tod
von Jawaher Abu Rahmah, der Schwester
von Ashraf Abu Rahmah, nach einem
Protest in ihrem Dorf Bilin, zieht die
IDF anscheinend frühere Behauptungen
zurück, sie sei an
>>>
Mit
gefesselten Händen und verbundenen
Augen: Bruder Ashraf angeschossen
- Morgen wird das
Militärgericht das Strafmass für Lt.
Col. Omri Borberg verhandeln, der
schuldig befunden wurde, dass er vor
zwei Jahren einem Soldaten unter seinem
Kommando den Befehl gegeben hatte, sein
Gewehr auf einen gefesselten
palästinensischen Demonstranten zu
richten. Der Demomnstrant, Ashraf Abu
Rahmah ist ein Bruder von Jawaher Abu
Rahmah, der Frau, die vergangenen
Samstag nach einem Freitagsprotest in
Bilin starb >>>
Adalah
– New York: Stoppt die Lieferung von
amerikanischem Tränengas an Israel
- Adalah-New York
hat am 6. Januar 2011 zu einer E-mail
Aktion aufgerufen, um den führenden
Lieferanten von Tränengas an die
israelische Armee, Combined Systems Inc.
(CSI) mit Sitz in Jamestown,
Pennsylvania, zu einem Lieferungsstopp
aufzufordern.Die Organisation berichtet,
dass Jawaher nicht die erste
Demonstrantin ist, die durch Tränengas
getötet oder verletzt wurde. Jawahers
Bruder Bassem Abu Rahmah wurde im April
2009 durch . >>>
Joseph
Dana: IDF Vorgehen gegen den friedlichen
Widerstand in der Westbank
- Joseph Dana berichtet am
3. Januar in einem Artikel über Jawahers
Tod in der Electronic Intifada, dass
seit 2005 21 unbewaffnete Demonstranten,
darunter 10 Kinder bei Demonstrationen
in der Westbank getötet wurden. “Israel
entwickelte eine dreifache Strategie in
der militärischen Bekämpfung des
gewaltlosen Widerstandes >>>
Israelische Solidarität mit Bil’in – im
Visier der israelischen Polizei
-
In Reaktion auf den Tod von Jawaher Abu
Rahmah am 1. Januar demonstrierten am
gleichen Tag hunderte von Menschen vor
dem israelischen Aussenministerium in
Tel Aviv. Über eine Stunde lang
blockierten sie durch ein Sit-in eine
Hauptstrasse neben dem Ministerium. Acht
Demonstranten wurden verhaftet, darunter
ein früherer Knessetabgeordneter; alle
wurden >>>
Dokumentation
- Jawahar Abu Rahmah wurde am 1.1.2011 getötet.
>>>
Versöhnen,
Verbinden und nicht spalten
-
Erhard Arendt
-
Sind Spaltungen der
Solidaritätsbewegung
erwünscht, notwendig oder
sogar gewollt? -
Es ist um die Stuttgarter
Konferenz und die
nachfolgende
Schlusserklärung ein sehr
sinnloses, unnötiges und
selbstzerstörerisches
Streitgespräch entstanden.
Letztlich hat es zu
unnötigen und schädlichen
Spaltungen innerhalb der
Solidaritätsbewegung geführt
und auch ich, der eigentlich
unparteiisch agierte wurde
mit einbezogen. Einige
Reaktionen veranlassen mich,
nun allgemein zu den
„Spielregeln“, die ich auf
meinen Seiten pflege,
Stellung zu nehmen >>>
Es ist nicht unsere Debatte.
- Abraham Melzer - Es ist
die Debatte der
Palästinenser und wir können
und wollen es ihnen auch
nicht abnehmen. Und es ist
übrigens auch die Debatte
der Israelis, denn wir
können auch nicht über deren
Kopf hinweg entscheiden und
schon gar nicht
Entscheidungen durchsetzen.
Also was soll das Ganze?
>>>
Verlangt bitte keine
Eidesleistung in Form von
Unterschriften. Sie bewegen
nichts.
- Norman Paech - (...)
Ich weiß nicht, warum eine
Abschlusserklärung auf der
Konferenz versäumt worden
ist. Der Versuch, sie jetzt
nachzuholen, hat sie
vollkommen verselbstständigt
und ganz unabhängig von der
Konferenz zum Forum eines
allgemeinen Glaubenskrieges
gemacht. Sie ist nutzlos, da
sie nicht auf der
Tagesordnung steht. Denn das
offizielle Bekenntnis zu
einer Zwei-Staaten-Lösung
durch Israel, PLO, USA und
EU wird durch ihre Praxis
forcierter kriegerischer
Besatzung ad absurdum
geführt. >>>
An die
Erklärer und Unterschreiber, warum
unterschreiben um jeden Preis nicht
gut ist:
Dr.
Viktoria Waltz - tut mir leid, ich
finde die Angelegenheit eine dumme
Vermischung von einer!
Einstaatenlösung mit den notwendigen
Forderungen nach Einhaltung der
Beschlüsse und Menschenrechte und
des Boykotts etc. . Dies bringt
eine zusätzliche Spaltung der
Bewegung und ist Bevormundung
sowohl des palästinensischen
Widerstands als auch der
Solidaritätbewegung und das finde
ich nahezu kriminiell >>>
Zur
„Vision“ einer
Einstaatenlösung
- Dr.
Ludwig Watzal - Die
Stuttgarter-Konferenz von
Ende November und die
darauffolgende „Stuttgarter
Er klärung“
haben sich als das entpuppt,
was Kritiker befürchtet
haben, und zwar als Dokument
der Spaltung der
zivilgesellschaftlichen
Solidaritätsbewegung in so
genannte Visionäre und alte
„Experten“, die man hinter
sich lassen müsse. Nicht
„Utopisten“ seien gefragt,
sondern „Visionäre“.
Altbundeskanzler Helmut
Schmidt hat den Kritikern
seiner >>>
Dokumentation - Pro und
Contra Ein-Staatenlösung >>>
At our 25th
Anniversary Celebration on March 14th,
Tikkun will honor Goldstone. When that
was announced last Spring, Rabbi
Lerner's house was physically attacked
by anti-Goldstone extremists. The attack
on him has been ruthless and reflects
the lack of safety faced by public
critics of Israeli policies. -
The Un-Jewish Assault on Richard
Goldstone
-
Letty Cottin Pogrebin - Two years after
Operation Cast Lead, Israel’s three-week
assault against Hamas in Gaza, we are
still grappling with the fallout. Much
of the public reckoning has been
channeled into an acrimonious debate
over the report of a four-person
investigative commission appointed by
the United Nations Human Rights Council
and headed by Judge Richard Goldstone.
Regrettably, the conduct of many of
Israel’s supporters in this dispute has
been both indecent and profoundly
un-Jewish. From the moment the Goldstone
Report was released in September 2009,
its lead author has been subjected to
fierce, well-orchestrated attacks by
Israeli and American Jews who purport to
be defending the legitimacy of the
Jewish state and the safety of the
Jewish people. Rather than discuss the
contents of the report — which concluded
that during the 2008-2009 Gaza war,
Israel (as well as Hamas) may have
committed war crimes — Israel’s
defenders launched an all-points
campaign to bury it. But their strategy
was complicated from the start by an
inconvenient truth >>>
The
un-Jewish assault on Richard Goldstone
- It would have been 'good for the Jews'
and for Israel had Goldstone's report
been frankly confronted and debated, but
Israel was too busy 'trashing the
messenger.' - Two years after Operation
Cast Lead, Israel’s three-week assault
against Hamas in Gaza, we are still
grappling with the fallout. Much of the
public reckoning has been channeled into
an acrimonious debate over the report of
a four-person investigative commission
appointed by the United Nations Human
Rights Council and headed by Judge
Richard Goldstone. Regrettably, the
conduct of many of Israel’s supporters
in this dispute has been both indecent
and profoundly un-Jewish. >>>
It’s
Christmas Again, and Still No Way to
Bethlehem
- Eva Bartlett - "We try to be happy and
celebrate with our families during
Christmas, but the atmosphere is not
cheery as in other parts of the world,"
says Hossam Tawwil. And as around
Christmas on Dec. 25, so for Orthodox
Christians preparing to celebrate
Christmas Jan. 7. "We are from Palestine
and our lives aren't easy: we are under
occupation, under siege, and we're
prevented from visiting our holy city,
Bethlehem," says Tawwil, Member of
Parliament in Gaza. "We don't truly feel
like we are celebrating holy days, not
in the way we'd like to." >>>
7.1.2011
Gazas
in Blei gegossene Hoffnungen
-
Prof. Richard Falk –
Israel rüstet sich für eine weitere
Groß-Offensive auf Gaza, und trotzdem
bleibt die Weltgemeinschaft
unergründlich still.
Es ist bestürzend, dass es wieder
Anzeichen für einen neuen massiven
Angriff auf die belagerten Menschen von
Gaza geben soll, in dieser dunklen Zeit,
in der sich die tödlichen Angriffe auf
Gaza – unter der von Israel ausgerufenen
„Operation Gegossenes Blei“ zum zweiten
Mal jähren. Der einflussreiche
israelische Journalist Ron Ren-Yishai,
schreibt am 29. Dezember 2010 über die
Wahrscheinlichkeit einer neuen Offensive
der IDF (Israeli Defense Forces), und
zitiert ranghohe Offiziere des
israelischen Militärs wie folgt „Es ist
weniger eine Frage des „ob“, sondern
vielmehr des „wann“ .“ Eine Sichtweise,
die Ren-Yishai zufolge, von
„Regierungsministern, Mitgliedern der
Knesset und den kommunalen Spitzen in
der Region Gaza, geteilt wird“. Der
blutrünstige israelische Stabschef,
Generalleutnant Gabi Ashkenazi bestärkt
diese Erwartung mit >>>
Dokumentation zu Gaza >>>
Free Gaza Bewegung
- Gaza Freedom Flotilla >>>
Israel`s Barbaric Solitary Confinement
-
Stephen Lendman - Countercurrents -
Social psychologist Hans Toch coined the
term "isolation panic" to describe
symptoms he observed in men he
interviewed, including panic, rage, a
sense of total loss of control,
emotional breakdown, regressive
behavior, and self-mutiliation. He
distinguished between difficult but
tolerable incarceration and intolerable
long-term isolation, how America and
Israel treat thousands, subjecting them
to barbaric torture. If sustained long
enough, it destroys the human spirit,
psyche, mind and body
6.1.2011
Israel
hält Gaza am Rande des Zusammenbruchs
-
US-Diplomaten sei mehrfach erklärt
worden, dass die Wirtschaft
im Gazastreifen "am Rande des
Zusammenbruchs gehalten" gehalten
werden sollte, ohne sie "ganz
über die Kante zu stoßen" -
Israel hat gegenüber US-Diplomaten
anscheinend keinen Hehl daraus
gemacht, dass es den Gazastreifen
nur gerade so am Leben hält.
Das Israel hält Gaza am
Rande des Zusammenbruchs - US-Diplomaten
sei mehrfach erklärt worden,
dass die Wirtschaft im Gazastreifen
"am Rande des Zusammenbruchs
gehalten" gehalten werden sollte,
ohne sie "ganz über die Kante
zu stoßen" >>>
Israel
erstickte absichtlich Wirtschaft
im Gazastreifen
- Israel hat nach neu veröffentlichten
Wikileaks-Enthüllungen die Wirtschaft
im Gazastreifen bewusst an den
"Rand des Abgrunds" gedrängt.
>>>
One
Family in Gazaa
- Jen Marlowe - Just months
after the Israeli assault that
killed 1,390 Palestinians, I
visited Gaza. Among dozens of
painful stories I heard, one
family stood out. I spent several
days with Kamal and Wafaa Awajah,
playing with their children,
sleeping in the tent they were
living in, and filming their
story. Wafaa described the execution
of their son, Ibrahim. As she
spoke, her children played on
the rubble of their destroyed
home. Kamal talked about struggling
to help his kids heal from trauma.
What compelled me to tell the
Awajah family’s story? I was
moved not only by their tragedy
but by the love for their children
in Wafaa and Kamal’s every word.
>>>
Video - One Family
in Gaza
from
Jen Marlowe on
Vimeo .
Zwei Jahre nach
"Bleigießen": Wir
verlangen Rechenschaft
- Rolf Verleger
- Zwei Jahre nach
der "Operation Bleigießen"
- Israels grauenhaftem
22-Tage Angriff
auf den eingekesselten
Palästinensischen
Gasastreifen - ist
Israel unbeirrt
weiter dabei, die
1,5 Mio. Einwohner
des Gasastreifens
mit der illegalen
BLockade kollektiv
zu bestrafen und
keine Rechenschaft
über diese Taten
zu geben.
Die US Campaign
to End the Israeli
Occupation (u.a.
Jewish Voice for
Peace, Tikkun) will
in den nächsten
22 Tagen 22.000
Unterschriften sammeln.
Diese Petition ruft
die Regierung Obama
auf, dass sie:
1. Israel auffordern
möge, die illegale
Belagerung des Gasastreifens
zu beenden, und
2. die internationale
Gemeinschaft nicht
länger dabei behindern
möge, Israel für
seine Taten zur
Rechenschaft zu
ziehen.
Man kann unterschreiben
bei
http://salsa.democracyinaction.org/o/641/p/dia/action/public/?action_KEY=5424
Bei dieser Gelegenheit:
1) Ein Funken Hoffnung
aus Jerusalem
2) Zwei Rückblicke
auf unser Jüdisches
Boot nach Gasa.
1) In einer mail
von kibush.co.il,
"occupation magazine"
erfuhr ich nun zum
ersten Mal von der
orthodoxen Jedidja
(=Gottesfreund)-Gemeinde
in Jerusalem. Diese
hat offensichtlich
einen weniger bornierten
Begriff von Nächstenliebe
als viele andere
sich religiös nennende
Israelis. Denn die
Gemeinde sammelt
und organisiert
eine Spendenaktion
für ein geistig
behindertes 3-jähriges
Mädchen. Das Mädchen
ist Palästinenserin.
Das erste Problem
war natürlich in
der israelischen
jüdischen Ethnokratie,
dass dieses Mädchen
aus der Westbank
überhaupt die Erlaubnis
erhält, nach Jerusalem
zu kommen. Nun,
im zweiten Schritt
sammelt die Gemeinde
Spenden für die
Behandlungskosten
in einer Jerusalemer
Fachklinik. Siehe
http://www.kibush.co.il/show_file.asp?num=44142
und mehr zur Gemeinde
in http://www.yedidya.org.il
. Die Nachfolger
des großen Jeschajahu
Leibowitz sind das
wohl (noch) nicht,
aber wenigstens
ist es schön, dass
das religiöse Judentum
den Gedanken der
Mitmenschlichkeit
nicht überall aufgegeben
hat.
2) Dass wir mit
unserem Jüdischen
Boot nach Gasa im
vergangenen Jahr
ein solches Zeichen
jüdischer Nächstenliebe,
Mitmenschlichkeit
und Hoffnung gesetzt
haben, das machen
nochmal zwei Beiträge
klar, die zum Jahresende
eingegangen sind:
a) Diana Neslen,
eine der Organisatorinnen
des Boots bei den
britischen Jews
for Justice for
Palestine, erzählt
die Geschichte des
Boots:
http://jfjfp.com/?p=19771
b) Re'uven Moskovitz,
israelischer Mitreisender
auf dem Boot, erzählt
seine Geschichte
in seinem Jahresrundbrief
(hier als doc im
Anhang).
In diesem Sinne:
Auf zu neuen Taten
2011! Im Andenken
an Jawaher Abu Rahman,
gestorben am 1.1.11
durch israelisches
Tränengas, das gegen
unbewaffnete Demonstranten
eingesetzt wurde.
Mit besten Grüßen
Rolf Verleger (Mitglied
der Jüdischen Stimme
für Gerechten Frieden
in Nahost)
Dokumentation zu Gaza >>>
Free Gaza Bewegung
- Gaza Freedom Flotilla >>>
5.1.2011
The death of Jawaher Abu-Rahma is a direct
result of occupation and the inhumane violence
and brutality against the nonviolent demonstrators
in Bilin - Dr.
Mustafa Barghouthi, the Secretary General
of the Palestinian National Initiative and
the President of the Palestinian Medical
Relief Society stated that the death of
Jawaher Abu Rahma is a direct result of
occupation and the means of violence and
brutality that is inflicted against the
demonstrators participating in peaceful
and nonviolent demonstrations against the
Apartheid Wall and the settlements. >>>
PA: Israel
trying to cover up killings
-
PA says Israel's attempts
to justify killings 'reprehensible' as woman
dies after inhaling tear gas at anti-wall
rally and man shot dead by soldiers at checkpoint
>>>
More on
How the IDF Spin Machine Works in the Abu
Rahmeh Killing
- A female protester dies at a Bil'in protest
from tear gas inhalation. The IDF is not
only faced with a public relations nightmare,
but also with the real possibility that
there will be pressure to change its mode
of operations, and to use a less effective
(from its standpoint) tear gas. There may
even be pressure to conduct a military investigation,
which the IDF certainly doesn't want. So
the only thing that it can do is to attack
the credibility of the woman's family and
witnesses. >>>
Substantial
evidence contradicts the army’s version
of the events surrounding the death of Jawaher
Abu Rahmah
- Since yesterday, the army has been promoting
in the Israeli media a mendacious version
regarding the events that led to the death
of Jawaher Abu Rahmah of Bil’in on Friday,
31 December 2010. According to the army’s
version >>>
Video
- Eyewitnesses Describe Death of Palestinian
Woman in Israeli Tear Gas Attack
- Note: Also
read the report below the video - Eyewitnesses
Describe Death of Palestinian Woman in Israeli
Tear Gas Attack:"A Palestinian woman died
Friday after Israeli forces shot her with
tear gas during a peaceful protest against
the West Bank separation wall in the village
of Bil’in. Israeli and Palestinian eyewitnesses,
as well as staff at a hospital in Ramallah,
say that Jawaher Abu Rahma died after inhaling
massive amounts of tear gas fired by the
Israeli military at the demonstration. She
was 36 years old. We speak with an Israeli
activist and an Israeli doctor who were
at the protest. Jonathan Pollak, Israeli
peace activist. Daniel Argo, Israeli doctor
who regularly takes part in the demonstrations
against the West Bank separation wall. >>>
Israeli
Detainees Released After Protest Against
Jawaher’s Death
- Israeli activists, detained late on Saturday
evening over the protest outside US Ambassador’s
home, were finally released, Israeli group
Anarchists against the Wall claimed on Tuesday
evening. >>>
Dokumentation
- Jawahar Abu Rahmah wurde am 1.1.2011 getötet.
>>>
About the Usurpation and Destruction
of Palestine through Zionist Spatial
Planning - A Unique Planning Issue
- Viktoria Waltz - Herausgeberin
- Dortmund 2010 - Eigenverlag
Download
- Jede Woche am Mitwoch ein neuer Teil.
Media
Occupation
- A journalist is supposed to collect, verify,
disseminate and analyze the events happening
worldwide. To ensure independence from any
power or control, journalists must establish
transparency, objectivity and credibility
with the audience. Unfortunately, we can
obviously monitor this in not the case in
many stories. Here we are in front of a
concrete example that took place on Sunday
26th of December in Palestine. Around one
hundred Palestinian and international activists
participated in a non-violent demonstration
in Ramallah, organized by the Popular Resistance
committee within the framework of the French
NGO “Euro Palestine” observation mission.
While the rally was reaching Qalandiya checkpoint
located in the north of East al-Quds/Jerusalem,
chanting slogans against the occupation
of Palestine and the Apartheid wall, Israeli
forces tried to close the gates of the checkpoint
to prevent the demonstrators from entering.
But a number of the protesters managed to
pass. The soldiers then brutally pounced
on these “smugglers,” threatening them by
pointing guns towards them, as evidenced
by this video. >>>
A week
of International Solidarity
4.1.2011
Wegducken
hilft nicht - Die Friedensbewegung
und der Nahostkonflikt:
Nichts ist gut in Gaza,
nichts ist gut im Westjordanland
- Peter Strutynski -
Die Friedensbewegung
hat sowohl während des
Gazakriegs als auch
anläßlich des Überfalls
auf die Gaza-Hilfsflotte
gegen die israelische
Politik protestiert,
mit Erklärungen und
Petitionen, aber auch
mit Demonstrationen
und Mahnwachen. Daß
es dabei zu gelegentlichen
Haßäußerungen teilnehmender
Palästinenser oder Türken
kam, war verständlich.
Begierig wurden aber
genau solche Vorfälle
von den Medien, insbesondere
aber von den selbsternannten
Israel-Freunden aus
dem Zentralrat der Juden,
der Deutsch-Israelischen
Gesellschaft und diversen
»antideutschen« Gruppen
zum Anlaß genommen,
der Kritik an der israelischen
Kriegs- und Blockadepolitik
das Etikett »antiisraelisch«
und »antisemitisch«
anzuheften. Ein Vorwurf,
der in Deutschland besonders
schwer wiegt. Das wissen
auch die sogenannten
Israel-Freunde, weshalb
sie dieses Etikett immer
häufiger verwenden und
damit zum Teil Erfolg
haben, beispielsweise
wenn Ausstellungen,
die sich kritisch mit
der israelischen Besatzung
befassen, in Rathäusern
oder anderen öffentlichen
Einrichtungen oder Gewerkschaftshäusern
verboten werden. Auch
Israel verstärkt seine
Imagewerbung im Ausland.
2011 sollen die PR-Ausgaben
in den wichtigsten europäischen
Botschaften des Landes
verdoppelt werden. Ziel
ist eine öffentliche
Pro-Israel-Kampagne,
die mehr Verständnis
für die Politik und
die Rolle Israels im
Nahostkonflikt wecken
soll. Die Botschaften
folgender Hauptstädte
wurden für die Kampagne
ausgewählt: London,
Berlin, Rom, Madrid,
Paris, Den Haag, Oslo
und Kopenhagen. Schwerpunktmäßig
sollen Personen rekrutiert
werden aus lokalen Jüdischen
Gemeinden, aktive Mitglieder
christlicher Organisationen,
Journalisten, Politiker,
Intellektuelle, Akademiker
und Aktivisten studentischer
Organisationen. Es ist
also damit zu rechnen,
daß die Hardliner unter
den »Israel-Freunden«
auch hierzulande ihre
diffamierenden Aktivitäten
– bezahlt oder nicht
– verstärken werden.
>>>
Grafik Ben
Heine
Dokumentation - Die
Hasbara Abteilungen
>>>
Das Jahr der Wahrheit
-
Gideon
Levy - Dies war (auch) ein gutes
Jahr – das Jahr der Wahrheit. Das
Jahr, das heute Nacht mit
einem Kuss zu Ende geht, war das
Jahr, in dem die israelische Maskerade-Partie
endete, das Jahr, in dem die Verkleidung
weggerissen wurde und die Wahrheit
herauskam. Das wahre Gesicht wurde
aufgedeckt. Dies war das Jahr, in
dem wir uns endlich outeten – und
keine süßlichen Phrasen und hohle
Reden über Gerechtigkeit und Gleichheit
von uns gaben, keine blumigen und
oberflächlichen Worte über Frieden
und zwei Staaten. In diesem Jahr
wurde die Wahrheit in der Öffentlichkeit
gehört, ja sie erklang laut
und klar von einem Ende des Landes
zum anderen, besorgniserregend und
deprimierend. Keiner spricht mehr
über Frieden; wir setzen sogar den
„Friedensprozess“ in Anführungsstriche
in diesem Jahr und machen uns über
ihn lustig, wie er es verdient.
Alles was in diesem Jahr vom Frieden
übrig geblieben ist, ist der US-Sonderbotschafter
George Mitchell. Und nichts bleibt
von der Zwei-Staaten-Vision des
Ministerpräsidenten oder der Mehrheit
der Umfragen: Dieses Jahr sagt die
israelische Regierung nein, sogar
zum vorübergehenden Einfrieren des
Siedlungsbaus - und die Israelis
sagen nichts. Nach diesem Jahr der
Wahrheit wird keiner in der Lage
sein, ernsthaft zu behaupten, dass
Israel mit den Palästinensern
Frieden sucht oder mit den
Syrern, die von Frieden sprachen,
deren Anfragen aber unbeantwortet
blieben. Alle Ausreden haben ihren
Wert verloren. Palästinensischer
Terror hat aufgehört und so gibt
es wenigstens einen halben Partner,
der moderater als der andere ist.
Noch bleiben wir bei unseren Positionen.
Die Wahrheit schreit hinaus: Die
Israelis wünschen wirklich keinen
Frieden, sie wollen lieber Immobilien.
Die interne Arbeitsweise der israelischen
Gesellschaft ist auch entlarvt worden.
Das Erscheinungsbild einer toleranten,
demokratischen und >>>
3.1.2011
Erinnern
Sie sich?
- Palästinakomitee
Stuttgart: palaestinakomitee-stuttgart.de
- pdf - Die Bilanz des 22 Tage dauernden
Krieges Israels gegen den Gazastreifen Dez.
2008/ Jan. 2009 1.440 Tote, davon mindestens
431 Kinder, 5.380 Verletzte, unter ihnen
1.872 Kinder und 800 Frauen Tausende tote
Tiere, 4.036 zerstörte Gebäude, 11.514 beschädigte
Gebäude - Sehr geehrte Parlamentarierinnen
und Parlamentarier, Der Report der UN-Untersuchungskommission
(Goldstone-Report) über den Gaza-Krieg,
stellt fest, dass es sich bei den folgenden
Handlungen des israelischen Militärs in
Gaza, um schwerwiegende Verletzungen der
vierten Genfer Konvention handelt: Absichtliches
Töten, Folter, oder unmenschliche Behandlung,
die großes Leiden und ernsthafte Verletzungen
an Körper und Gesundheit zur Folge haben,
umfangreiche Zerstörungen von Eigentum,
die nicht durch militärische Notwendigkeit
bedingt war und widerrechtlich und in voller
Absicht durchgeführt wurden. Als schwerwiegende
Verletzungen unterliegen sie individueller,
strafrechtlicher Verantwortlichkeit. Die
Untersuchung stellt ebenfalls fest, dass
die Verwendung von menschlichen Schutzschildern,
gemäß den Romstatuten des Internationalen
Gerichtshofs ein Kriegsverbrechen darstellt.
>>>
1.1.2011
Interim
– für immer
- Uri Avnery - „ICH HABE drei Antworten,“
sagte der Jude zum Rabbi, als sein Nachbar
ihn verklagte, einen ausgeliehenen Krug
nicht zurückgegeben zu haben. 1. Ich habe
mir niemals einen Krug von ihm ausgeborgt.2.
der Krug war zerbrochen. 3. Ich gab ihm
den Krug vor langer Zeit zurück.
Avigdor Liebermans Friedensplan zeigt
eine ähnliche Art von Logik. FRIEDENSPLAN?
Von Lieberman? Oh ja. Im Gegensatz zu allem,
was man denkt, wünscht Lieberman Frieden,
ja er sehnt sich nach Frieden. So sehr,
dass er Tage und Nächte verbrachte, um einen
ganzen eigenen Friedensplan zu produzieren.
In dieser Woche zitierte er Israels 170
ranghöchste Diplomaten, die Elite unseres
Außendienstes, und verriet ihnen seine
Gedanken. Die Meinungen des Außenministers
sind natürlich für die Diplomaten
verpflichtend, und von jetzt an stellen
sie die Leitlinie aller israelischen
diplomatischen Vertretungen rund um die
Welt dar. Aber zunächst rechnete er mit
den Türken ab. Sie verlangen von Israel
eine . >>>
Gedanken
über Deutschland und Palästina
-
Mazin Qumsiyeh - (...) Während man
Deutschland besucht, muss man auch über
seine Geschichte nachdenken. Die Gedanken
bringen einen auch in Zeiten, bevor
man geboren wurde, in Perioden der Geschichte
und zu Fakten, über die ich gelesen und
die ich überprüft habe und die im
Widerspruch zu den Mythen stehen, die täglich
der ahnungslosen Öffentlichkeit beigebracht
werden. Deutschland lebt in der modernen
Gegenwart, aber der Dunst einer schweren
und dunklen Vergangenheit ist überall dabei
und schafft dicke, verschwommene Visionen.
Einige Leute versuchen, Deutsche und sich
selbst davon zu überzeugen, dass dies jener
Nebel ist, der von einer schwierigen Vergangenheit
ausgeht >>>
The
„rogue state“: the United States of America?
- Dr.
Ludwig Watzal - Das US-amerikanische Imperium
gefällt sich seit Jahrzehnten in der Pose,
andere Länder, die sich nicht ihrem Diktat
unterwerfen oder ihrem Hegemonie-Streben
die Stirn bieten, als „Schurkenstaaten“
oder „evil empire“ zu verleumden und letztendlich
zu überfallen. Kein geringer als Noam Chomsky
hat deshalb sein Land als „rogue state“
bezeichnet. Die Geschichte der USA zeigt,
dass kein Land die Freiheit und Souveränität
anderer Staaten stärker bedroht als die
Vereinigten Staaten von Amerika, und dies
auch noch im Namen von „spreading democracy“,
American-style könnte man hinzufügen. Sieht
man einmal von dem antikolonialen Befreiungskrieg
ab, der zur Unabhängigkeit der USA geführt
hat, zielten alle weiteren Kriege auf Eroberung
von Territorien und Ländern, die die USA
nie wieder (...) Die Europäische Union sollte
sich von der US-Dominanz lösen, weil die
Werte, für die das US-Imperium steht, keine
„westlichen Werte“ sind. Besetzung, Unterdrückung,
Ausbeutung, Mord, Folterungen und das Wegsperren
von Menschen ohne ordentlichen Prozess stellen
eine Karikatur westlicher Werte dar. >>>
Bild Bradley Manning
31.12.2011 - Bilin: Über
tausend Menschen nehmen trotz der Blockade
von drei Strassen nach Bil’in an der Demonstration
zum „Letzten Tag der Mauer“ teil. Einigen
Aktivisten gelingt es, drei Stücke aus dem
Trennzaun zu schneiden und im Dorfzentrum
zur Schau zu stellen.
Ein weiterer Aktivist
in Bil’in durch militärische “Mengenkontrolle”
getötet:
Nach einem Bericht von Stop the Wall starb
eine 34-jährige Frau aus Bil’in am Samstag
in Ramallah an den Folgen einer Vergiftung
durch Tränengasinhalierung. Jawahar Abu
Rahmah war nach dem Einatmen von Tränengas
während der Demonstration am Freitag in
Bil’in ohnmächtig geworden und wurde sofort
in ein Krankenhaus in Ramallah transportiert,
wo sie am folgenden Morgen verstarb. >>>
Bildquelle
Abbas:
Jüngster palästinensischer Tod ein weiteres
Verbrechen gegen unsere hilflose Nation
-
Eine Einwohnerin des Westbankdorfes Bil’in
starb am Samstag morgen in einem Krankenhaus
in Ramallah nach der Inhalierung von Tränengas,
das IDF Soldaten bei der Demonstration am
Freitag gegen die Mauer und Siedlungen auf
die Demonstranten und das Dorf geschossen
hatten, berichtet die israelische Zeitung
Ha’aretz am 1. Januar 2011. Jawaher Abu
Rahmah, 36 Jahre alt,war die Schwester von
Bassem Abu Rahmah, der am 17. April 2009
während einer Demonstration in Bil’in von
einem Hochgeschwindigkeits-Tränengasprojektil
getötet wurde, das ein IDF Soldat auf seinen
Oberkörper geschossen hatte. >>>
Demonstrantin
aus Bil’in beerdigt; hunderte versammeln
sich in Tel Aviv
-
Jawaher Abu Rahmah, deren Bruder ebenfalls
während eines Protestes gegen den Trennzaun
in der Westbank getötet wurde, wurde
einen Tag nach der Inhalierung von Tränengas
zu Grabe getragen. Acht Menschen wurden
während einer Demonstration in Tel Aviv
gegen die “ tödliche Unterdrückung von gewaltlosen
Protesten” verhaftet. (...)
Palästinenser berichteten,
dass Jawaher Abu Rahma in einem Krankenhaus
in Ramallah an Blutvergiftung starb, nachdem
sie grosse Mengen von Tränengas inhaliert
hatte. >>>
Marttyr`s
Funeral Jaoaher Abo rahma-Bilin 01.01.2011
Zusammenstoss zwischen Polizei und Demonstranten
in Tel Aviv -
Hunderte
von Aktivisten protestierten vor dem Verteidigungsministerium,
nachdem eine Palästinenserin in Bil’in durch
den massive Einsatz von Tränengas während
der Freitagsdemonstration im Westbankddorf
starb. Demonstranten berichteten, dass ein
ehemaliger Knessetabgeordneter von Meretz
von der Polizei geschlagen wurde.
Am Samstag versammelten sich
hunderte von linksgerichteten Aktivisten
vor dem Verteidigungsministerium in Tel
Aviv, um gegen den Tod einer palästinensischen
Demonstrantin in Bil’in zu protestieren,
die am Freitag durch die Inhalation von
Tränengas der IDF an akuter Atemnot litt
und am Samstagmorgen in einem Krankenhaus
in Ramallah verstarb. Nach Berichten der
Demonstranten ging die Polizei in besonders
brutaler Weise gegen die Demonstration vor,
und der ehemalige Knessetabgeordnete Musi
Raz von Meretz wurde nach ihren Aussagen
festgenomnmen und von der Polzei geschlagen.
>>>
Weitere
Meldungen :
Sister of Bilin victim dies in anti-fence
protest
- Palestinians
report Jawaher Abu Rahma, 36, who suffered
tear gas inhalation during anti-fence protest,
died in Ramallah hospital. Her brother Bassam
was killed in Bilin two years ago after
being hit with gas grenade. IDF: Soldiers
used tear gas in routine manner >>>
Palestinian demonstrator
dies after choking on tear gas
- A Palestinian woman from the west
Ramallah village of Bil'in died Saturday
after inhaling tear gas fired at her when
Israeli troops suppressed a peaceful anti-separation
wall demonstration in the village. Jawaher
Abu Rahma sustained breathing difficulties
while
Protester Killed
By Israeli Tear Gas in Bil’in -
Jawaher Abu Rahmah,
36, was evacuated to the Ramallah hospital
yesterday after inhaling massive amounts
of tear-gas during the weekly protest in
Bil’in, and died of poisoning this morning.
Abu Rahmah was the sister of Bassem Abu
Rahmah who was also killed during a peaceful
protest in Bil’in on April 17th, 201o >>>
The death
of Jawaher Abu-Rahma is a direct result
of occupation and the inhumane violence
and brutality against the nonviolent demonstrators
in Bilin -
Dr. Mustafa
Barghouthi, the Secretary General of the
Palestinian National Initiative and the
President of the Palestinian Medical Relief
Society stated that the death of Jawaher
Abu Rahma is a direct result of occupation
and the means of violence and brutality
that is inflicted against the demonstrators
participating in peaceful and nonviolent
>>>
Palästinenser
werfen Israel "Kriegsverbrechen" vor
>>>
Bil`in
protester dies after exposure to tear gas
shot by IDF
- Amira Hass and Anshel Pfeffer - Haaretz
- Palestinian PM Fayyad also present at
the weekly West Bank anti-separation wall
demonstration where Jawaher Abu Rahmah was
critically injured >>>
Army investigating
death of Bil'in protester
-
The Israeli army said
Saturday it would investigate the death
of a Palestinian woman who died after inhaling
tear gas fired by Israeli forces at an anti-wall
protest in Bil'in on Friday. Palestinian
medical sources in Ramallah said 36-year-old
Jawahir Abu Rahmah died at Ramallah medical
compound. Abu Rahmah inhaled large amounts
of tear gas fired by Israeli forces who
forcibly dispersed a non-violent rally protesting
the separation wall >>>
Bilin
Weekly Demo 31.12.2010
Sleepless
Gaza Jerusalem - The Family of Bassem and
Jawaher
The Shooting
of Bassem Abu Rahmah
31.12.2010
Leserbrief von Luz María De Stéfano
Zuloaga de Lenkait, Juristin und
Diplomatin a.D., 40670 Meerbusch -
Südde utsche Zeitung (SZ) vom
28.12.10, Rubrik Außenansicht:
„Der Präsident der guten Absicht“ von
Joschka Fischer -
Joschka Fischers Mangel an
Rechtsbewusstsein und Naivität -
Bei seiner Darstellung in der SZ vom
28.12.10 „Der Präsident der guten
Absicht“ vergisst Joschka Fischer seine
Untätigkeit und das Scheitern seiner
Politik während seiner Amtszeit als
Außenminister, und zwar den Stillstand
ohne jeden Fortschritt im
Nah-Ost-Konflikt. Welche Initiative
unternahm der Grünen-Politiker, welche
Rolle spielte er für den Frieden im
Nahen Osten? Genau das, was er
kritisiert, trifft ihn auch: Wie beim
ehemaligen US-Präsident George W. Bush
schien Fischer die Allianz mit Israel am
wichtigsten. Gerade hier liegt das
Problem. Mindestens ist die
völkerrechtliche Linie des
US-Präsidenten Barack Obama richtig.
Dass seine Außenpolitik im Nahen Osten
bisher keinen Erfolg zeigt, steht auf
einem anderen Blatt, aber die
Richtlinien des US-Präsidenten sind
gerechtfertigt und gemäß dem
Völkerrecht. In Sachen Naher Osten muss
man die gerechte von der ungerechten
Sache unterscheiden können, um Partei
für die gerechte Sache zu ergreifen. Der
Ex-Grünen-Außenminister geht an der
gerechten Sache vorbei, er geht am
Völkerrecht vorbei, das klar
signalisiert, wer in Unrecht handelt.
Joschka Fischer begeht einen
grundsätzlichen Fehler, wenn er Recht
und Unrecht gleichsetzt. Wahrscheinlich
>>>
31.12.2010
Moshe Zuckermann im Gespräch mit Gerhard
Hanloser
Download (mp3, 40,7 MB, 44:27 Minuten)
Zuckermann, Moshe: "ANTISEMIT!". Ein
Vorwurf als Herrschaftsinstrument
ISBN 978-3-85371-318-1, br., 208 S., 15,90
Euro, 29.- sFr,
Promedia Verlag
Friedlicher
Widerstand in der Westbank,
Dezember 2010
- Auswahl und Übersetzung Martina
Lauer
-
Lina überlebt - trotz Checkpoints
und Ausgangssperren -
Fareed Taamallah ist ein
Projektmanager für die palästinensische
Wahlkomission und lebt in Ramallah
in der Westbank. Er beschreibt
den Überlebenskampf seiner kleinen
Tochter Lina, als er und seine
Familie 2006 im kleinen Westbank
Dorf Qira lebten. 6. Mai 2006
- Fareed Taamallah: Täglich
denken sich die führenden Politiker
der Welt neue Wege aus, wie
sie die Palästinenser für den
Wahlsieg von Hamas bestrafen
könnten. Die Menschen aber,
die darunter am meisen leiden,
sind Kinder wie meine Tochter
Lina. Lina war noch kein Jahr
alt, als sie sich einen Virus
zuzog, der hohes Fieber, Durchfall
und Erbrechen verursachte. Wir
leben in einem kleinen Dorf
in der Westbank in den besetzten
Gebieten. Lisa erkrankte im
Winter des Jahres 2003, zu einer
Zeit, als eine Ausgangssperre
über Qira verhängt war, und
so konnten wir keinen Arzt erreichen.
Wir versuchten, sie in das Krankenhaus
in der naheliegenden Stadt Nablus
zu bringen. Aber Nablus stand
ebenfalls unter einem Ausgangsverbot.
Die israelischen Soldaten, die
an den Checkpoints um Nablus
stationiert waren, wiesen uns
zurück. Schliesslich machte
sich meine Frau Amina zu Fuss
auf den Weg und trug Lina an
einem regnerischen, kalten Tag
fünf Kilometer über eine Bergstrasse
nach Nablus, um endlich einen
Arzt zu erreichen. >>>
Human Rights Watch, 19. Dezember
2010 -
Israel/Westbank: Getrennt und
Ungleich
-
Unter einer Politik der Diskriminierung
profitieren die Siedler, leiden
die Palästinenser -
Jerusalem – Israels
Politik in der Westbank diskriminiert
in drastischer Weise gegen die
palästinensischen Bewohner und
verweigert ihnen das zum Leben
Notwendige, während jüdische
Siedlungen grosszügig unterstützt
werden, sagte Human Rights Watch
in einem heute veröffentlichten
Bericht. Der Bericht identifiziert
Praktiken der Diskriminierung,
die nicht durch legitime Sicherheitsbedürfnisse
oder andere Bedürfnisse begründet
werden können und ruft Israel
dazu auf, seiner Verpflichtung
nach internationalem Recht nachzukommen
und die Siedlungen abzubauen,
sondern auch diese Verletzungen
der Rechte der Palästinenser
zu beenden. Der 166 Seiten umfassende
Bericht „Separate
and Unequal: Israel's Discriminatory
Treatment of Palestinians in
the Occupied Palestinian Territories ”
zeigt >>>
Aus dem Konzept gebracht: Die
letzte Bastion des Kolonialismus
-
Von Larry Derfner
-
In der demokratischen Welt ist
Israels bewaffnete Herrschaft
der Palästinenser einmalig.
Früher war dies nicht der Fall,
aber jetzt ist es die einzig
verbliebene.
Diese Woche erklärte Premierminister
Binyamin Netanyahu: “ Wir müssen
die Heuchelei der Menschenrechtsorganisationen
offenlegen, die sich den autokratischsten
Regimen der Welt gegenüber blind
stellen, Regimen, die Frauen
steinigen und Homosexuelle hängen,
und stattdessen die einzige
liberale Demokratie im Nahen
Osten im Visier haben. Er reagierte
damit auf die Veröffentlichung
von zwei langen und umfassenden
Berichten uber die Besetzung,
einer von der Organisation von
IDF Reservisten Breaking the
Silence, der andere von Human
Rights Watch. Aber Netanyahus
Stellungnahme enthielt zwei
Lügen. >>>
Tent of Nations -
People building
Bridges -
Daoud Nassar
- Liebe
Freundinnen und Freunde, ich grüße Sie und
Euch ganz herzlich aus Bethlehem. Ich hoffe,
dass Sie alle schön Weihnachten gefeiert
haben.
Wir werden heute das Jahr
2010 verabschieden. Für einige war das Jahr
2010 ein gutes Jahr und für andere nicht.
Für uns Palästinenser haben wir ein schweres
Jahr hinter uns, obwohl die Hoffnung auf
dieses Jahr damals sehr groß war aber viele
waren enttäuscht. Wir sind Gott sehr dankbar
für all was ER uns im Jahr 2010 geschenkt
hat, für die Kraft um weiter in einer Hoffnungslosensituation
doch für Frieden und Gerechtigkeit zu arbeiten.
Weiter nach vorne schauen und nicht müde
werden, den der Weg für Frieden ist immer
noch wie ein Marathon.
Ich wünsche Ihnen und Euch
ein gutes und gesegnetes neues Jahr und
würde mich sehr freuen im Jahr 2011 Sie
alle in Palästina begrüßen zu dürfen.
Wir hören ab und zu von einem
Friedensprozess, Verhandlungen und Gesprächen,
die da und dort geführt werden. Es
wird immer noch vom Frieden geredet, aber
gleichzeitig werden in den palästinensischen
Gebieten täglich neue Fakten geschaffen.
Mehr Land wird enteignet, neue Siedlungen
werden gebaut, und unser Land wird täglich
mit Strassen, Zäunen und Mauern zerschnitten.
Die Hoffnung auf einen Staat mit Souveränität
auf Land, Ressourcen und Grenze (3 Grundlagen
für einen Staat) sinkt mit der Zeit. Wir
Palaestinenser sind wie Schafe ohne Hirte
und wissen nicht, wo es lang geht. Wir befinden
uns in einer miserablen Situation.
Der Fall betreffend die neuen
Abrissbefehle, die wir Ende Mai bekommen
haben, liegt immer noch beim Gericht. Die
Israelische Militärbehörde hat wieder eine
neue Frist (zum dritten Mal) bis zum 2.
Januar 2011 bekommen. Bis dahin sollte die
Militärbehörde reagieren und ihre Gründe
nennen, warum unsere Strukturen zerstört
werden sollen. Bis jetzt haben wir noch
nicht gehört ob die Sitzung am 2. Januar
stattfinden wird oder nicht. Ich habe jetzt
einen Anruf vom Anwalt bekommen, die Sitzung
am 2. Januar ist verschoben worden.
Die Situation auf dem Weinberg
ist im Moment ruhig, aber neue Fakten werden
jeden Tag um den Weinberg herum geschaffen.
Wir müssen wachsam bleiben.
Der Hügel südwestlich vom Weinberg ist vor
kurzem enteignet worden. Neue Verbindungswege
zwischen den Siedlungen wurden gebaut und
Stromleitungen verlegt. Der ganze Hügel
ist bereits unter Siedlerkontrolle. Ein
Plan ist, Nahalin mit einem Zaun zu umgeben.
Ferner ist der Bau von zwei Straßen geplant,
um den Weinberg von allen Seiten abzuschneiden.
Falls diese Situation eintreten sollte,
so werden wir trotzdem mit ungebrochenem
Willen daran festhalten, auf unserem Land
zu bleiben. Deshalb arbeiten wir jetzt intensiv
daran, um sicher zu stellen, dass der „Tent
of Nations Insel“ die nötigen Mittel für
eine selbständige Existenz zur Verfügung
stehen. Wir müssen juristisch auch weiter
kämpfen, um einen Zugang von und nach Bethlehem
für uns und für
>>>
Aufruf >>>
Jahresbrief 2007 (pdf) >>>
Tent of Nations -
Land and People are our concern Jahresbrief
2009 >>>
Homepage - Tent of Nations >>>
Feuer und Flamme für
Israel
- Institut
für Palästinakunde - Am Montag
brannten die Felder der Farmer des Dorfs
Ein Ash-Sha'ira unweit von Nablus. Die
Brandstifter kamen aus der nahe
gelegenen 'Siedlung' Yitzhar. Die Einheiten
der pal. Feuerwehr, die Anfang Dezember
ausgerückt waren, um den
Brand bei Haifa zu löschen, kamen
nicht. Und wer weiss, ob sie rechtzeitig
gekommen wären. Um von Bethlehem in
das ca. 150 Kilometer entfernte Carmel
zu kommen, hatten sie damals rund
fünf Stunden gebraucht. Bitte lesen
Sie
hier weiter.
Hallo
Niedersachsen stellt Yavuz Özoguz (Muslim-Markt)
in seinem Delmenhorster Umfeld vor.
Sympathisch.
Video , ab Minute 12:00 bis Minute 23:00
- Gefunden bei Thomas Immanuel Steinberg
Four Cases
against Israeli Democracy
- Jesse Bacon
- The Only Democracy - While I was away
on vacation, four cases of the continuing
slow death of Israeli democracy occurred.
Taken together, they represent a good spectrum
of the responses to democracy activists
by Israel, all negative. First, Matan Cohen,
Israeli-American activist, member of Young,
Jewish, and Proud, and one of the people
behind the push for divestment at Hampshire
College. He attempted to return home as
he often does. He was taken aside on December
17 by Israeli security’s “Jewish division”
and accused of “hostile terrorist activities,”
ie nonviolent organizing.
30.12.2010
Eine optimistische
Perspektive des palästinensisch-israelischen
Konflikts - von
Hakam Abdel-Hadi* -
(* Hakam Abdel-Haid ist palästinensischer Publizist
und Journalist. Von ihm ist kürzlich die
biographische Erzählung: „Der hungrige Suleiman –
Vom Lachen und Weinen in Palästina,
Aphorisma-Verlag, erschienen)
Es war, glaube ich, Ben Gorion, der in den dreißiger
Jahren gesagt hat: Wer nicht träumen könne, sei kein
Realist. Die nüchtern-pessimistischen Analysen des
palästinensisch-israelischen Konflikts kann man
inzwischen nicht mehr aufzählen. Hier soll eine
Vorstellung im Sinne von Ben Gorion entwickelt
werden. Es darf jetzt vom Frieden im Nahen Osten
geträumt werden. Es tut sich etwas in Europa und der
Welt. Für mich ist der jüngste Brief (vom Dezember
2010) der 26 prominenten Ex-Politiker an die Staats-
und Regierungschefs der 27-EU-Staaten ein Indiz für
eine historische Wende. Die Absender des Schreibens
sind u. a. Ex-Bundeskanzler Helmut Schmidt,
Ex-Bundespräsident Richard von Weizsäcker, Felipe
Gonzalez (Spanien), Andreas van Agt (Niederlande),
Thorvald Stoltenberg (Norwegen) sowie
Ex-EU-Chefdiplomat Javier Solana. Sie verlangen in
ihrem Brief, dass die Europäische Union Druck auf
Israel ausüben müsse. Israel solle veranlasst
werden, den Siedlungsbau zu stoppen, um die
Zwei-Staaten-Lösung nicht in Gefahr zu bringen. Die
12 Beschlüsse des EU-Rats vom Dezember 2009 werden
in diesem Schreiben bekräftigt, und es wird dazu
aufgefordert, sie in die Tat umzusetzen.
Beispielsweise: keine Importe von Produkten aus den
illegalen israelischer Siedlungen, Abbau der
israelischen Mauer und der Absperrungen in der
Westbank und der Blockade gegen den Gazastreifen.
Nun könnten „realistische“ Betrachter dagegen
einwenden, dass es sich zwar um führende europäische
Politiker handele, aber leider seien sie als Rentner
einflusslos. Man könnte noch weitere prominente
Namen >>>
Im
Mittleren Osten sind die Vereinigten Staaten
von Amerika ein hilfloser Riese
- Eric Margolis - Nach der Suez-Invasion
machten sich Israels amerikanische Anhänger
daran, ein einflussreiches Netzwerk
aufzubauen, das gewährleisten würde, dass
kein amerikanischer Präsident je in der Lage
sein würde, Israel zu zwingen, etwas gegen
seinen Willen zu unternehmen. Im Lauf des
folgenden halben Jahrhunderts wurde die
israelische Lobby zur mächtigsten und
gefürchtetsten Lobby in Amerika, indem sie
sowohl den Kongress als auch die Medien der
Vereinigten Staaten von Amerika dominierte.
Der Erfolg dieser Lobby wurde in der
vergangenen Woche neuerlich bestätigt, als
Benjamin Netanyahu, der Anführer der
rechtsgerichteten Koalition in Israel, Obama
buchstäblich ins Gesicht spuckte, als er
höhnisch das Ansinnen des Präsidenten
abfertigte, einen lebensfähigen
palästinensischen Staat zu schaffen. >>>
Gazas
Jugend protestiert -
Facebook -
Scheiß Hamas, Scheiß Israel, Scheiß Fatah,
Scheiß UN, Scheiß UNRWA, Scheiß USA!! - Wir
die Jugend von Gaza haben so die Nase voll
von Israel, Hamas, der Besatzung, den
Verletzungen der Menschenrechte und der
Gleichgültigkeit der internationalen
Gemeinschaft . Wir wollen schreien und
diese Mauer des Schweigens, der
Ungerechtigkeit und der Gleichgültigkeit
durchbrechen, so wie die israelischen F 16
die Schallmauer durchbrechen, wir wollen
schreien mit aller Kraft unserer Seelen, um
die immense Frustration, die uns wegen
dieser Scheiß-Situation auffrisst, in der
wir leben müssen. Wir sind wie Läuse, die
zwischen zwei Nägeln einen Alptraum im
Alptraum leben. Kein Platz für Hoffnung,
kein Platz für Freiheit. Wie sind krank von
diesem politischen Kampf, in dem wir
stecken und von den kohlrabenschwarzen
Nächten - und über uns kreisen Flugzeuge.
Wir sind es leid, wenn wir hören, dass
unschuldige Bauern in der Pufferzone
erschossen werden, nur weil sie sich um ihr
Land kümmern; wir sind es leid, die bärtigen
Kerle mit Waffen herumlaufen und ihre Macht
missbrauchen zu sehen, die junge Leute
schlagen oder verhaften, weil sie für etwas
demonstrieren, an das sie glauben. Wir sind
die Mauer der Schande leid, die uns vom Rest
des Landes trennt und uns gefangen hält in
einem Stück, das so groß wie eine Briefmarke
ist. Wir sind es leid, als Terroristen
dargestellt zu werden als Fanatikern mit
selbst gebastelten Explosivstoffen in unsern
Taschen und böse drein schauenden Augen,
wir sind die Gleichgültigkeit der
internationalen Gemeinschaft leid, den sog.
Experten, die ihre Sorge ausdrücken und
Resolutionen entwerfen aber Feiglinge sind,
etwas durchzusetzen .. Wir sind es leid und
müde, ein so beschissenes Leben zu führen:
in Israel im Gefängnis zu sitzen, von der
Hamas geschlagen und vom Rest der Welt
völlig ignoriert >>>
Palästinensisches Kinderbuch in deutscher
Sprache erschienen -
Auf Initiative
des Pfarrers Martin Rambow und mit
Fördermitteln von verschiedenen deutschen
Organisationen veröffentlichte jetzt der in
Baden-Baden ansässige Verlag Media Tec GmbH
das erste palästinensische Kinderbuch in
deutsch-arabischer Sprache. Die
englisch-arabische und bereits 2005 in
Palästina erschienene Originalgeschichte „Der
Junge und die Mauer“ entstammen ebenso wie
die Bilder aus der Feder der Jugendlichen im
Lajee Center des Flüchtlingslagers Aida im
Westjordanland. Das Buch handelt
von einem kleinen Jungen, der im
Flüchtlingslager Aida nahe Bethlehem lebt.
Seine Welt wird durch den Bau
der Mauer noch kleiner, denn das Gelände,
auf dem er und seine Freunde spielten, liegt
jetzt hinter dieser. Er bemerkt, wie durch
den Bau der Mauer seine Frühlingslandschaft
verschwindet und fragt sich, wo er nun
Fußball spielen und Blumen pflücken soll.
Der kleine Junge fragt sich auch, ob diese
neue Mauer zwischen seinem Lager und
Jerusalem auch seine Träume aufhalten würde,
gerade so, wie sie seinen Vater daran
hindert, zur Arbeit zu gehen. Einnahmen
gehen nach Palästina >>>
BDS
2010: mächtiger als das Schwert
- Eric Walberg -
Boykott durch Deinvestition und und
Sanktionen ist ein zweischneidiges Schwert,
das den hungernden Menschen in Gaza
Entlastung bringt und dem Besatzer
Belastungen, entdeckt Eric Walberg. - Es war
am 27. Dezember vor zwei Jahren, als Israel
mit seinem Überfall auf Gaza begann, 22 Tage
Mord und Terror verbreitete, 1.400 Menschen
tötete und 5.400 Menschen für ihr Leben
verkrüppelte. Seither hat es nicht
aufgehört, die 1,5 Millionen Menschen in
Gaza zu belagern, wodurch es weitere
hunderte unnötige Tode verursacht hat.
Israels Taten wurden von dem
Goldstone-Bericht der UNO als
Kriegsverbrechen eingestuft. (...) Seine
Versuche, die Palästinenser in die Knie zu
zwingen, sind allerdings gescheitert.
Erfolgreich war Israel mit seinen Taten
insofern, als es Millionen rund um die Erde
von seiner unmenschlichen rassistischen
Agenda überzeugt hat. >>>
Ein
jüdischer Staat für die Palästinenser
- Alain Gresh - Kaum jemand spricht offen
aus, was alle wissen: Eine Zweistaatenlösung
für den Konflikt zwischen Israel und den
Palästinensern wird es nicht geben. Das
Nachdenken über eine langfristige
Zwischenlösung hat bereits begonnen. Die
geringere Gefahr, das kleinere Übel, das
wäre die Gründung eines gemeinsamen Staates
mit gleichen Rechten für alle Bürger",
verkündet der Parlamentspräsident. Ein
anderer Politiker, ehemaliger Minister, geht
noch weiter: Ein Staat auf dem Gebiet des
historischen Palästinas, vom Mittelmeer bis
Jordanien, das sei jetzt die einzige Lösung.
Zu demselben Schluss kommt eine junge
Abgeordnete mit fest verankerten religiösen
Überzeugungen. Äußerungen von drei
Mitgliedern der palästinensischen
Autonomiebehörde? Von drei Vertretern der
Hamas? Oder von drei Antizionisten aus
Europa? Mitnichten. Alle drei gehören zur
israelischen Rechten. >>>
What Does
a "One State Solution" Really Mean?
- Alain Gresh -
Renewed Arab/Israeli negotiations, opened
under the auspices of President Barack Obama
in September, are undermined not just by
settlement building but differing visions on
other fundamental issues. The impasse has
led to calls by some senior figures,
including Israelis, for the creation of a
single state from the Mediterranean to the
Jordan >>>
One State or Two? Neither. - The Issue is
Zionism - Jonathan Cook
-
I f
the Israeli-Palestinian conflict is one of
the world’s most intractable, much the same
can be said of the parallel debate about
whether its resolution can best be achieved
by a single state embracing the two peoples
living there or by a division of the land
into two separate states, one for Jews and
the other for Palestinans. The philosopher
Michael Neumann has dedicated two articles,
in
2007 and
earlier this week, for CounterPunch
discrediting the one-state idea as
impractical and therefore as worthless of
consideration. In response, Kathy Christison
has mounted a robust
defense , neatly exposing the twists and
turns of Neumann’s logic.
I will not trouble to cover the same ground.
>>>
One State
or Two? - The Debate Over Israel and
Palestine
- Kathy Christison - Michael Neumann makes a
strong case in the last issue of
CounterPunch against a single
Palestinian-Jewish state as the solution for
the conflict in Israel-Palestine. But there
are critical flaws in his argument. >>>
The
One-State Illusion: More is Less - The
Debate over Israel and Palestine
- Michael Neumann - The one-state solution
is an attractive ideal mistaken for a live
option. Most of the arguments for the
one-state solution are not arguments about
whether it's possible. They are
argumentsabout whether the solution is just,
and the two-state solution unjust. These
arguments establish the obvious. Of course
the two-state solution is unjust. >>>
"One-State or Two-State?" - A Sterile Debate
on False Alternatives
- Assaf Kfoury
- In a review article a few years ago,
Daniel Lazare argued that an honest
discussion of Zionism is no longer off
limits. Lazare wrote, "a longstanding taboo
has finally begun to fall. ... Where before
it was all but impossible to have an honest
conversation about Zionism, it is now
becoming impossible not to" (The Nation,
November 3, 2003). This was perhaps a little
too optimistic, or at least overlooked the
many occasions when a little opening of the
debate was blocked by a massive
counter-attack. >>>
Dokumentation - Ein-Staaten-Lösung? - Zwei-Staaten-Lösung?
- Israel und Palästina>>>
International activists can play a
crucial role in promoting solidarity with
the Palestinian struggle for national
liberation. Their roles when present in the
occupied Palestinian territory, however, are
more complex and challenging.
Internationals in Palestine
Dr.
Izzeldin Abuelaish tells the story of the
death of his daughters during the Israeli
attack on Gaza
29.12.2010
Neu
Palästina in Israel
Heft Nr. 64 - Jahrgang 16,
Winter 2010, 64 Seiten
Bestellung >>>
Inhalt >>>
Unter anderem:
Gilad Shalit - Faustpfand
israelischer Politik
von Lev Grinberg
Palästina in Israel
- Bürgerrecht im Ghetto
- Palästinensische Araber
in Israel von Oren
Yiftachel
Der arabisch-palästinensische
Bildungssektor in Israel.
von Yousef Jabareen
Naqab/Negev-Beduinen:
Versuch eines kolonialen
Paradigmas von Oren
Yiftachel
Arabische Abgeordnete
in der Knesset
Araber raus! von Gideon
Levy
Zeit, die Knesset
zu verlassen. von
Ramzi Suleiman
Palästinensische
Wirtschaftsgefängnisse
Von Sam Bahour
„Border
Line. Palästina-Israel. Wer zieht die Grenzen?“
- Von Klaus-Peter Kaletsch. Wagner-Verlag 2009 ( www.wagner-verlag.de
). Preis: 22,90 Euro - Rezension von Dieter Neuhaus - Kaletsch,
Verfasser dieses beeindruckenden 600-Seiten-Werks, hat 16
Jahre, von 1992 bis 2008, als Regierungsberater in der deutsch-palästinensischen
Entwicklungszusammenarbeit in Palästina und zeitweise auch
in Israel gelebt und gearbeitet. Seine Aufgabe: der Aufbau
des palästinensischen Berufsbildungssystems, gemeinsam mit
seinen palästinensischen Counterparts. Der wichtigste von
ihnen war Hamid Zughair, dem Kaletsch unendlich viel an
Einsichten und Erkenntnissen zur Nahostproblematik verdankt.
Und so hat Kaletsch all die Jahre nicht nur die Systematik
der israelischen Besatzungsstrategie kennengelernt, sondern
auch hautnah miterlebt, wie Israel die Palästinenser unterdrückt.
Er hat das Buch geschrieben, weil er ein schlechtes Gewissen
gegenüber dem palästinensischen Volk hatte, denn er wusste
aufs Genaueste Bescheid über das, was der Staat Israel dem
palästinensischen Volk seit Jahrzehnten und so auch während
seines vieljährigen Aufenthalts in Palästina antat, während
die Welt und auch die größten Teile der deutschen Öffentlichkeit
wegschauten und schwiegen. Für Kaletsch war es das gleiche
Schweigen, das der Generation Nazi-Deutschlands vorgeworfen
wird. Und daher will Kaletsch mit seinem Buch informieren,
aufklären, aufrütteln und >>>
Download - Jede Woche am Mitwoch ein neuer Teil >>>
Pro-Palestinian
groups have gathered outside Israel's Consulate
in Toronto ,
Canada to protest the prolonged siege of the
Gaza Strip and raise awareness of a Canadian
aid boat which will set sail for the blockaded
enclave next spring.
28.12.2010
Rückschau - 27.12.2008 - Gaza wird von
der israelischen Armee überfallen - "Operation
Cast Lead"
Armand
Veilleux, der Abt des Zisterzienserklosters
Scourmont, Belgien schreibt
dazu: Beschämende Heuchelei
einer Welt, die sich zivilisiert nennt - 28.
Dezember 2008 - Fest der Heiligen Familie (für
die, denen das etwas sagt) Seit mehr als 24
Stunden ist der Gaza-Streifen in Feuer und Blut,
unter einem Angriff der israelischen Luftwaffe,
der besonders mörderisch und barbarisch ist.
Der israelische Ministerpräsident, Ehud Olmert,
bereits geschwächt durch eine völlig inkompetente
Führung des gegen den Libanon entfesselten Krieges
vor einigen Jahren und jüngst wegen Korruption
zum Rücktritt von seinem Posten gezwungen, er
hat vielleicht in diesem letzten Akt von Barbarei
gegen das palästinensische Volk ein Mittel gesehen,
um vor Verlassen seiner Funktion sicherzustellen,
dass sein Name in den Geschichtsbüchern bleibt,
zumindest als Fußnote. Das Traurigste daran
- widerwärtig, aber nicht überraschend - ist
nicht die Aktion von Israel, die sich einreiht
in eine lange Liste von Operationen mit der
Zielsetzung, dass niemals ein palästinensischer
Staat existieren kann und also das palästinensische
Volk als solches verschwinden wird, das Traurigste
ist >>>
Dokumentation
NO Bericht - Goldstone Bericht
2009 Reaktionen auf den Krieg in Gaza
2009 - Gaza - Geschichte der Familie Abu Sitta
2009 - Medico - Zur Situation in und um
Gaza
2009 - Waffeneinsatz in Gaza
2009 - CAST LEAD - Gaza - Chronologie - Demos
+ Bilder
2009 - CAST LEAD - Mahnwachen Demos - Reaktionen
2008 - Armand Veilleux - Heuchelei
Goldstone-Report
englisch (575 Pages) >>>
Goldstone-Report - vom Melzer Verlag ins
Deutsche übersetzt >>>
Der Gaza-Krieg hat ein Gesicht
- "Sie haben
meine Töchter getötet!" Dr.
Ab al-Aisch, palästinensischer
Arzt aus Gaza, ist live im israelischen
Fernsehen zugeschaltet. Er wollte
über den Kriegsalltag im abgeschotteten
Hamasbiet berichten als plötzlich
sein Haus zur Front wird.
stern.de
zeigt einen Ausschnitt des Telefongesprächs,
das den Krieg in Abu al-Aischs
Leben holte, und Abu al-Aischs
Leiden in die Wohnzimmer Israels.
UND HEUTE?
Gaza:
Two Years after The Horror!
- Haidar Eid - This week marks
the second anniversary of the
horror inflicted on the people
of the Gaza Strip. Nothing has
changed! Gaza has returned to
its pre-invasion state of siege,
confronted with the usual international
indifference. Two years after
the Israeli assault that lasted
22 long days and dark nights,
during which its brave people
were left alone to face one
of the strongest armies in the
world, Gaza no longer makes
the news. Its people die slowly,
its children are malnourished,
its water contaminated, and
yet it is deprived even of a
word of sympathy from the President
the United States and the leaders
of Europe. >>>
Das
Leben zur Hölle gemacht - Rückblick
2010. Heute: Gaza.
Trotz israelischen
Dauerterrors gegen Palästinenser
ist deren Widerstand ungebrochen
- Karin Leukefeld - Für die
1,5 Millionen Palästinenser
im Gazastreifen endet das Jahr
2010, wie es begonnen hat. Israelische
Angriffe aus der Luft, vom Boden
und vom Meer zerstören, töten
und verwunden fast täglich.
Das Palästinensische Zentrum
für Menschenrechte (PCHR) zählte
im Wochenbericht 9.–16. Dezember
2010 vier Tote durch israelische
Angriffe, darunter zwei Kinder,
die bei der Explosion israelischer
Blindgänger starben. >>>
Gaza:
Der letzte Tag im Leben des
Schäfers Salama Abu Hashish
(20) - Weihnachten;
V. M. berichtet aus Gaza
- Institut für Palästinakunde
- Was den unbekannten Mörder
des Schäfers Salama Abu Hashish
(20) im Norden Gazas mit dem
oben abgebildeten Wehrmachsoldaten
verbindet, ist ihr uneingeschränktes
Barbarentum. Ihr Glaube, dass
ihre Opfer nicht Menschen glichen,
sondern lästigen Fliegen, die
man bei Bedarf erschlagen könne.
Diese Morde - allein am 24.
wurden vier Palästinenser Gazas
von isr. Kugeln getroffen -
finden keineswegs im Geheimen
statt. Sie finden vielmehr mit
voller Deckung der iraelischen
Staatsorgane und der stillschweigenden
Zustimmung der Mehrheit der
Bürger dieses Staates statt.
Sie sind die unvermeidliche
Voraussetzung, um den vermeintlich
'jüdischen' Charakter dieses
Staates aufrecht zu erhalten.
Wie lange sollen wir als Bürger
der EU und Deutschlands diesem
Treiben noch zusehen? (ts) >>>.
The
Gaza massacre and the struggle
for justice
- Ali Abunimah
- The Gaza massacre, which Israel
launched two years ago today,
did not end on 18 January 2009,
but continues. It was not only
a massacre of human bodies,
but of the truth and of justice.
Only our actions can help bring
it to an end. >>>
Das amerikanische Imperium, der Nahe/Mittlere
Osten und andere globale Themen. Auszug
aus einem Gespräch mit Noam Chomsky
im Juni 2010,
Teil I - Im November 2008 brach Israel das
Waffenstillstandsabkommen, indem es nach
Gaza eindrang. Bei dieser Aktion töteten
sie ein halbes Dutzend Hamas-Aktivisten.
Danach wurden einige Raketen (aus Gaza auf
Israel) abgefeuert. Doch die Angriffe der
israelischen Seite waren weit massiver.
Etliche Menschen starben - alles Palästinenser.
Die Hamas bot einen neuen Waffenstillstand
an. Das israelische Kabinett beriet darüber
und beschloss, das Angebot abzulehnen. Man
verlegte sich lieber auf Gewalt. Einige
Tage später begann der amerikanisch-israelische
Angriff auf Gaza. In den USA - im Westen
allgemein - gilt es als selbstverständlich,
dass Israel damals das Recht auf Selbstverteidigung
hatte. Selbst Menschenrechtsgruppen gehen
davon aus, ebenso der Goldstone-Report .
Kritisiert wurde lediglich, der Angriff
sei unverhältnismäßig gewesen. Doch das
alles ist sekundär, angesichts der Tatsache,
dass Israel absolut nicht das Recht hatte,
Gewalt anzuwenden. Niemand hat das Recht,
Gewalt anzuwenden, bevor nicht alle anderen,
friedlichen, Mittel ausgeschöpft sind. Im
vorliegenden Fall hatten die USA und Israel
die friedlichen Mittel nicht nur nicht ausgeschöpft,
sie hatten sich geweigert, sie überhaupt
zu testen. Dabei hatten >>>
Kommentar zum Meridor/Eitan Rückzugsvorschlag,
in Al Watan, Saudi Arabien
24.12.2010
- Dr. Viktoria Waltz - „….Nach Informationen
diverser Beobachter sind – trotz
Einfrieren der Siedlungspolitik
– aktuell 2.000 neue Siedlungsblöcke
gebaut worden und 13.000 warten
auf ihre Vollendung, die keine Genehmigung
mehr brauchen… Das wird neue Probleme
bringen, denn weitere tausende Siedler
werden in den besetzten Gebieten
sein, die alle – im Falle eines
Friedensagreements- nach Israel
repatriiert werden müssten…
Während
also der Siedlungsbau weitergeht,
gibt es einen Testballon der neuen
Art vom rechten Flügel der Regierung,
von Dan Meridor und Michael Eitan.
Diese beiden schlagen vor, dass
die Israelische Regierung die Gebiete
definiert, die Israel aufgeben würde
im Falle eines Agreements… (siehe
Jerusalem Post Artikel)….
Keiner
der beiden sagt etwas über die Größenordnung
des Rückzugs, ob es sich um ein
paar kleine Außenposten tief in
der West Bank handeln soll mit ein
paar hundert Siedlern oder um alle
Siedlungen außerhalb der Mauer und
damit 70.000 Siedlern, die dann
nach Israel transferiert werden
müssten…
Dieser
neue Vorschlag dient doch nur dazu,
das Bild Israels gegenüber der internationalen
Gemeinschaft ‚selig zu sprechen‘,
sodass es so aussieht, als wäre
es Israel, dass Konzessionen anbietet,
um zum Frieden zu gelangen. Das
ist schon ziemlich harte Kost, denn
wenn man genau hinschaut
ist das Ziel doch in Wahrheit,
den endgültigen Status in der Region
abzustecken, und dies den Palästinensern
und den Arabern mit dem Segen der
internationalen Gemeinschaft aufs
Auge zu drücken. Die Palästinenser
sollten den Ernst der Lage erkennen
und diesen Vorschlag mit Sorgfalt
und Verantwortung behandeln.
(eigene Übersetzung)
Likud ministers float limited West
Bank pullout
-
Minister Michael Eitan: An Israeli
pullout from parts of the West Bank
— the heart of any future Palestine
— is inevitable.
With
Mideast peace talks at an impasse,
two senior members of Prime Minister
Binyamin Netanyahu's Likud Party
are shopping around a new idea:
In the absence of peace, Israel
should pull large numbers of Jewish
settlers out of the West Bank while
leaving its soldiers in place. >>>
An Open
Letter from Gaza: Two Years after the Massacre,
a Demand for Justice
- We the Palestinians of
the Besieged Gaza Strip, on this day, two years
on from Israel's genocidal attack on our families,
our houses, our roads, our factories and our
schools, are saying enough inaction, enough
discussion, enough waiting – the time is now
to hold Israel to account for its ongoing crimes
against us. On the 27th of December 2008, Israel
began an indiscriminate bombardment of the Gaza
Strip. The assault lasted 22 days, killing 1,417
Palestinians, 352 of them children, according
to main-stream Human Rights Organizations. For
a staggering 528 hours, Israeli Occupation Forces
let loose their US-supplied F15s, F16s, Merkava
Tanks, internationally prohibited White Phosphorous,
and bombed and invaded the small Palestinian
coastal enclave that is home to 1.5 million,
of whom 800,000 are children and over 80 percent
UN registered refugees. Around 5,300 remain
permanently wounded. This devastation exceeded
in savagery all previous >>>