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Das Palästina Portal

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Archiv - Stand 13.03.11 - Aktuelle Link- und Denktipps - Seite 26

 

13.3.06

Wer ist hier für den Staat, und wer gegen ihn? - Haaretz – Leitartikel, 7. März 06 - Israelische Menschenrechtsorganisationen, die sich bemühen den Palästinensern zu helfen, haben noch nie breite öffentliche Unterstützung genossen. Organisationen wie Machsom Watch, Ärzte für Menschenrechte, Yesh Din, Ta`ayush, Hamoked – Zentrum für die Verteidigung des Individuums und B`Tselem werden von der weiteren Öffentlichkeit als Verleumder und Verräter an den Interessen Israels betrachtet, oder aber es wird unterstellt, dass sie die Arbeit der israelischen Soldaten ( IDF ), die den Staat vor Terrorakten beschützen, behindern.. mehr >>>

Wo ist der palästinensische Gandhi? - John Petrovato - "...Die Palästinenser haben  unendlich viele Techniken des gewaltfreien Widerstandes, einschließlich Streik, Boykott, Steuerrevolten und friedliche Demonstrationen angewandt. Während die 2. Intifada   von mehr gewalttätigen Vorfällen  begeleitet war, wurde auch jetzt bis in hohem Maße  Gewaltlosigkeit angewandt. Tatsächlich vergeht keine Woche, in der Palästinenser  nicht  gewaltfreie Demonstrationen organisieren. (...) Wie und warum bleibt solche obwohl umfangreich praktizierende Gewaltlosigkeit unsichtbar? ..."

International Middle East Media Center - Where is the Palestinian Gandhi?

Das nächste Mal Feuer - Uzi Benzimann.- Wenn eine geringschätzige Karikatur des Propheten Mohammed weltweit  Aufstände verursachen kann, die u.a, mit Todesfällen und Verletzten verknüpft waren, kann man Gott nur danken, dass die primitive Provokation, die von einer exzentrischen Familie  in der Verkündigungskirche in Nazareth mit Feuerwerkkörpern und kleinen Gasbehältern angerichtet wurde, nur mit 26 leicht Verletzten und nicht mit Schlimmerem endete. mehr >>>

Ein „Vier-Buchstaben Wort“ - Uri Avnery - Der bemerkenswerte Vorfall  der gegenwärtigen Wahlkampagne, ist das Wort, das in ihr nicht vorkommt: das Wort „Frieden“. Ein Fremder wird das nicht verstehen. Immerhin ist Israel in einem ständigen Kriegszustand. mehr >>>

Brief aus Israel 12.3.06 - Zu den bekannten Forderungen kommt hinzu, dass Schulbücher in Palästina sich für friedliche Zusammenarbeit einsetzen. Dass sie zu Feindschaft und Gewalt erziehen ist ein Märchen, das bereits von einem von der UN anerkannten internationalen pädagogischen Gremium widerlegt worden ist.

Kriegsschauplätze sind Schaubilder des Krieges - Bilderserie von Annamalt

Wer ist hier für den Staat, und wer gegen ihn? - Haaretz – Leitartikel, 7. März 06 - Israelische Menschenrechtsorganisationen, die sich bemühen den Palästinensern zu helfen, haben noch nie breite öffentliche Unterstützung genossen. Organisationen wie Machsom Watch, Ärzte für Menschenrechte, Yesh Din, Ta`ayush, Hamoked – Zentrum für die Verteidigung des Individuums und B`Tselem werden von der weiteren Öffentlichkeit als Verleumder und Verräter an den Interessen Israels betrachtet, oder aber es wird unterstellt, dass sie die Arbeit der israelischen Soldaten ( IDF ), die den Staat vor Terrorakten beschützen, behindern.. mehr >>>

Das nächste Mal Feuer - Uzi Benzimann.- Wenn eine geringschätzige Karikatur des Propheten Mohammed weltweit  Aufstände verursachen kann, die u.a, mit Todesfällen und Verletzten verknüpft waren, kann man Gott nur danken, dass die primitive Provokation, die von einer exzentrischen Familie  in der Verkündigungskirche in Nazareth mit Feuerwerkkörpern und kleinen Gasbehältern angerichtet wurde, nur mit 26 leicht Verletzten und nicht mit Schlimmerem endete. mehr >>>

Ein „Vier-Buchstaben Wort“ - Uri Avnery - Der bemerkenswerte Vorfall  der gegenwärtigen Wahlkampagne, ist das Wort, das in ihr nicht vorkommt: das Wort „Frieden“. Ein Fremder wird das nicht verstehen. Immerhin ist Israel in einem ständigen Kriegszustand. mehr >>>

Brief aus Israel 12.3.06 - Zu den bekannten Forderungen kommt hinzu, dass Schulbücher in Palästina sich für friedliche Zusammenarbeit einsetzen. Dass sie zu Feindschaft und Gewalt erziehen ist ein Märchen, das bereits von einem von der UN anerkannten internationalen pädagogischen Gremium widerlegt worden ist.

Polarisierung zwischen islamischer und westlicher Welt - Wir gegen sie - Wenn identitäre Konflikte im Westen und in der islamischen Welt nur lange genug beschworen werden, dann gibt es sie irgendwann auch, meint der Publizist Robert Misik und zeichnet in seinem Essay die Anatomie einer Kriegspsychose nach.

"Wir würden gerne vor dem Tod leben" - Eine israelisch-palästinensische Konferenz erörtert die Frage nach einem Dialog mit "Hamas" - Johannes Zang

Beim Don Camillo von Palästina - Wie der katholische Pfarrer von Taybeh gegen die christliche Auswanderung ankämpft - Johannes Zang

Checkpoints, Tore und Terminals - rassistische Gettopolitik im 21. Jahrhundert

„Sie behandeln uns wie Tiere”
 - Augenzeugenberichte vom neuen Checkpoint

Wieder Wohnhäuser zerstört-
PalästinenserInnen werden mit vorgehaltener Waffe vertrieben

Hilfe wie Peitschenhiebe - Wirtschaftssanktionen der USA und Europa sind unangebrachte Taktiken und verschlimmern das Leid instabiler Länder - Kolumne von Jeffrey D. Sachs

Die Grüne Partei der USA ruft zum Boykott Israels auf

Die Bäume von Kaffin - Es gibt auch gute Nachrichten aus der Westbank - entlang der "Mauer" sogar - Adam Keller

Mythenpflege im Nahen Osten Robert Fisk: Tod ist Leben, Niederlage Sieg - Bush glaubt nur dann an Selbstbestimmung, wenn er der Selbstbestimmer ist

Die Hamas in Moskau - Uri Avnery: Putins leises Lächeln - Und das "Große Spiel" geht weiter

 

Falsch gebürstet
Der Dialog der Kulturen findet nicht auf Augenhöhe statt - Von Faruk Sen

Palästina im Kopf
Barenboims Zögling Saleem Abboud Ashkar bringt sein erstes Album heraus

Schwächezeichen im «Imperium»
Unübersehbar ist, dass das «Imperium Americanum» Schwächezeichen offenbart.

Kulturtransfer auf steinigen Routen
Die arabische Welt tut sich schwer mit Übersetzungen

9.3.06

Anti-Apartheid Wall Campaign: Budrus: a fortress of Palestinian resistance

8.3.06

Russland, Hamas und das Nahost-Quartett:Schwierige Beziehungen - aus russischer und palästinensischer Sicht - Moskau fordert Einhaltung von Verträgen - Maschaal lehnt Anerkennung Israels abVon Alexej Dubatow, Moskau

Zum Wahlkampfauftakt in Israel hat der amtierende Ministerpräsident Ehud Olmert angekündigt, den Siedlungen im Westjordanland die Mittel zu kürzen. Das Thema Frieden dürfte bei den Wahlen jedoch keine Rolle spielen

Blockade- Das langsame Aushungern des Gaza-Streifens

Al-Kaida-Appell an Hamas - Eine "neue Hamas" - ein neuer Friede?

 Die "Hamas" distanziert sich von Bin Laden und relativiert ihre eigenen früheren Forderungen. Ein Zeichen der Hoffnung für den Friedensprozess im Nahen Osten? Peter Philipp kommentiert.

7.3.06

Angelika Beer- Plädoyer für weitere Hilfszahlungen und Dialog mit Hamas

"Ich schreibe, um mich zu retten" Die Bestsellerautorin Angela Schrobsdorff " - Im Gespräch blickt sie auf ihre Zeit in Jerusalem zurück, zürnt über die israelische Politik und erklärt, warum sie jetzt wieder nach Berlin zieht.

Honestly Concerned entlarvt - Ein neuer "Skandal" in Deutschland

B'tselem berichtet:

Suspicion- Israel has classified areas near Gaza fence as "killing zones"

Israel plans to imprison five Palestinian villages near Jerusalem in an enclave

Isreaeli soldiers beat Palestinan youths at a checkpoint, February 2006

Guter Wille, gebundene Hände - VON DUNJA EWINGER

6.3.06

Er ist nicht Scharon - Ein Porträt des derzeit amtierenden israelischen Premierministers Ehud Olmert - Johannes Zang
"Für das Heilige Land sind Pilger ein Segen" - Abt Benedikt Lindemann OSB von der Benediktinerabtei Hagia Maria Sion in Jerusalem sieht positive Entwicklungen - Regina Einig

"Jerusalem wird nicht verkauft" -  Asis Duweik, der 58jährige Professor für Geographie und Städtebau, trägt eine in der Hamas-Führung eigentlich verpönte Krawatte. Aber das neue Amt des palästinensischen Parlamentspräsidenten verpflichtet zu gewissen Zugeständnissen. Er ist der erste offizielle Amtsträger des radikalislamischen Wahlsiegers.

5.3.06

 

Hört endlich auf, uns Schrecken einzujagen! - Shulamit Aloni, Haaretz, 27.2.06
Der Staat Israel ist der stärkste Staat der Region: militärisch, wirtschaftlich, wissenschaftlich und kulturell. (...) Aber Benjamin Netanyahu bedroht uns, „sie wollen uns ins Meer treiben.“ Wer? Die Palästinenser?  Sagen wir mal, sie würden es wollen – könnten sie es denn? mehr >>>

Auch: Die immer aggressiver werdenden Anfeindungen von zionistischer Seite führen momentan zu immer offenen und klareren Worten jener Fraktion, die für Frieden und Versöhnung eintritt. Arne Hoffmann

Und das große Spiel geht weiter - Uri Avnery, 4.3.06 - „WENN MAN die Politik eines Landes verstehen will, dann sollte man sich die Landkarte ansehen!“ riet Napoleon. Damit wollte er sagen: Regime kommen und gehen, Herrscher steigen und fallen, Ideologien blühen und vergehen – aber die Geographie bleibt bestehen. Es ist die Geographie, die die grundlegenden Interessen eines jeden Staates entscheidet. Vladimir Putin, Erbe der Zaren und Kommissare, schaute auf die Landkarte. Sah sie genau an, nahm den Telefonhörer in die Hand und lud die Hamasführer ein. mehr >>>

Ein Volk von Bettlern - Amira Hass, Haaretz. 1.3.06 - Nicht die Palästinenser sollten es sein, die die Entscheidung der EU begrüßen, eilig weitere $142 Millionen  zu spenden, bevor sich die Hamas-Regierung bildet. Israel sollte sich darüber freuen, dass die westlichen Staaten  den Palästinensern den wirtschaftlichen Verfall – eine Folge von Israels Besatzung - weiterhin kompensieren.  mehr >>>

Neue Siedlung bei Rachels Grab in Bethlehem - (Bericht über ISM am 1.3.06 – Presseverlautbarung vom 27.2.06)
Palästina ist am Rande des Zusammenbruchs - Israel darf  das Geld  der PA nicht weiter  zurückhalten. - Luisa Morgantini - (Mitglied des EU-Parlamentes  und Präsidentin des Entwicklungskomitees und der - Frauen in Schwarz – Italien – Italienische Friedensvereinigung)

4.3.06

A Teen Gunned Down in Nabus, Three Thoroughfares Blatantly Destroyed Northern the Strip by IOF jets
Ein jeder rede über die Schande der eigenen Leute - Arne Hoffmann

3.3.06

Ein verstörender Vergleich und die Folgen - Frankfurt. Für Eberhard Kramer (63) ist es eine Premiere. Nie zuvor hat der Präsident des Landgerichtes Frankfurt einen Strafantrag gestellt, weder als Privatmann noch als hoher Justizbeamter. «Nun aber», sagt er, «ist es unausweichlich.» Wegen Beleidigung hat er jetzt die Strafverfolgung des Schriftstellers Henryk M. Broder beantragt.

So beleidigt man eben fröhlich drauflos - "...Nachdem die israelische Regierung gelernt hat, dass sie ihr Sonderstatus gegen alle denkbaren internationalen Sanktionen unangreifbar macht, Massenmord und Folter hin oder her, scheint innerhalb Deutschlands dasselbe Spiel eröffnet. So beleidigt man eben fröhlich drauflos..." Arne Hoffmann

Rückschau: Broder wirft Henkel antijüdischen Spruch vor

IN EIGENER SACHE: 2.3.2006 Henryk M. Broder wird wegen der öffentlichen Beleidigung von Erhard Arendt eine Abmahnung zugestellt.
"...«Der Mann hat mich beklaut», sagte Broder der Netzeitung. Offenbar halte es der Mann «auch für ein Grundrecht, mich beklauen zu dürfen». Mehr wolle er allerdings nicht sagen: «Ich kann mich nicht zu jedem Psychopathen äußern», so der Publizist im Gespräch mit der Netzeitung.  mehr >>>  

Harte Haltung der Palästinenser - Eine Delegation der palästinensischen Hamas ist am Freitag zu Gesprächen in Moskau eingetroffen. Russland will die Islamisten dazu bewegen, das Existenzrecht des Staates Israel anzuerkennen und der Gewalt abzuschwören. Die Kommentare der Hamas-Vertreter bei ihrer Ankunft liessen keinen Optimismus aufkommen.

Ein muslimisches Manifest - Wer sind die moderaten Muslime?
Nachdem ihnen diese Frage nach 9/11 und Karikaturenstreit immer wieder gestellt wurde, entschlossen sich die Intellektuellen Mustafa Akyol und Zeyno Baran ein muslimisches Manifest zu entwerfen. SPIEGEL ONLINE dokumentiert den Debattenbeitrag.
Einmauern – ausgrenzen - Eine Bethlehem-Geschichte
“Walling in – Walling out”
 von Hanna Musleh -Originaldokumentation:
Deutsche Videoversion mehr >>>
"Gegen Restitution": Historiker Norman Finkelstein im NEWS-Exklusiv-Interview

Auch: Der jüdische Politikwissenschaftler Norman Finkelstein verteilt in einem aktuellen Interview mit den österreichischen NEWS eine Watschen nach der anderen. Arne Hoffmann

In Gaza again, nothing has changed.
"Sie wollten nur gemeinsam nach Hause gehen" - Zweiklassengesellschaft in Israel - Angesichts eines am Donnerstag der vergangenen Woche von der israelischen Haaretz veröffentlichten Artikels fällt es schwer, keine Parallelen zu Südafrika zur Zeit der Apartheid zu ziehen.
Wichtig ist allein der Dialog mit Hamas - Während Deutschland sich bereits selbst ausmanövriert hat, ergreift Rußland die Initiative für den nahen Osten / Interview mit dem Hamas Vertreter Mussa Abu Marsuk

2.3.06

Tod ist Leben, Niederlage Sieg - von Robert Fisk
Die Angst vor der islamischen Bombe - TEHERAN PSYCHO - Die Ursprünge des iranischen Atomprogramms gehen auf Schah Rezah Pahlevi und Henry Kissinger zurück - Torsten Wöhlert

Brief aus Israel 2.3.06 - Wieviel schlimmer kann denn noch alles werden? Die Gettoisierung palästinensischer Dörfer geht immer weiter - die Bauern im Norden können kaum noch aus ihren Dörfern raus, auch die die Passierscheine haben, um ihre Felder und Haine zu bearbeiten müssen oft Stunden warten, um durchgelassen zu werden. Dabei besitzen zur Zeit z.B. nur 20 von 700 Bauern in Jenin solche Scheine.

Bitte die Petition unterschreiben und weiterleiten:
http://www.petitiononline.com/para222/petition.html 

Es geht um die Oskar-Nominierung des palästinensischen Films "Paradise now". Sowohl die Nominierung als auch die Bezeichnung "Palästina" als Produktionsland werden versucht, durch Druck zu verhindern.     Mehr  Infos  >>>

1.3.06

Die Hoffnung der Sirenen -  Tanz und Trauma: die Choreografin Helena Waldmann über ihr Palästina-Projekt „Emotional Rescue“

Kopf des Tages: Ken Livingstone - Steinschlaggefahr von einem roten Urfelsen

Auch bei Arne Hoffmann

"Hamas" will die Christen respektieren

Henryk M. Broder verklagt Dortmunder Künstler
Kommentar: Unwahr ist, das der Rechtsanwalt keine Unterlassungserklärung erhalten hat!
Zum Lesen auf das Bild klicken

Es gibt jede Menge Helden in diesem unseren Internet. Und es gibt Leute, die überschätzen die Wirkung einer Website gewaltig. Wenn sie dann enttäuscht vor ihrem Monitor sitzen, kommen sie oft auf die falsche Idee. "Ich verklag jemanden, egal wen, egal warum!" So auch Henryk M. Broder. mehr >>>

“Broder verklagt Künstler wegen Satire” meldet heute die Netzeitung und berichtet auch, dass sich Broder über den Hintergrund dieser Klage eher zugeknöpft, aber gewohnt beleidigungsfreudig zeigt: „Ich kann mich nicht zu jedem Psychopathen äußern“ -  Arne Hoffmann

EU-Finanzhilfen für Palästinenser -  Richtige Strategie? - Trotz des Wahlsiegs der radikalen "Hamas" will die EU die palästinensische Autonomiebehörde mit rund 120 Millionen Euro unterstützen. Wie die EU verfahren wird, wenn die neue "Hamas"-geführte Regierung die Amtsgeschäfte übernimmt, ist noch offen. Peter Philipp kommentiert.

"Die Deutschen brauchen keine Angst zu haben" - Bundeskanzlerin Angela Merkel im stern-Gespräch über Kriegsfurcht und Muslim-Proteste

IWPS - Human Rights Report No. 238

Gewaltverzicht kann keine Bedingung sein Gastkommentar: Verhandeln mit der Hamas von Alexander Gauland

Der israelische Staat und die ultrarechte Siedlerbewegung

28.2.06

Die Iran-Politik der USA von Lee Sustar

Brief aus Israel 28.2.06 Aus Angst vor einer Demo gegen die Karikaturen hat die Polizei am Freitag hunderten von Muslimen den Zugang am Damaskustor zum Gottesdienst in der Jerusalemer Altstadt verwehrt. mehr >>>

Berliner Festspiele sammeln erneut Instrumente -  Die Berliner Festspiele sammeln Musikinstrumente für junge Künstler in Palästina, Südafrika

Es geht um Israel – nicht um Antisemitismus
Ken Livingstone, Bürgermeister von London 4.3.2005

 

27.2.06

Publizist Broder verklagt Künstler wegen Satire
«Der Mann hat mich beklaut», sagte Broder der Netzeitung. Offenbar halte es der Mann «auch für ein Grundrecht, mich beklauen zu dürfen». Mehr wolle er allerdings nicht sagen: «Ich kann mich nicht zu jedem Psychopathen äußern», so der Publizist im Gespräch mit der Netzeitung.  mehr >>>   
(Kommentar: beleidigen und diffamieren ist anscheinend nur ein ihm rechtlich zugesprochenes Handwerk, denkt er....?)

Öffentliche Reaktionen

Belagertes Flüchtlingslager Balata, am 19.2. 06 ( Bericht von IWPS) Presseerklärung,

Eine ungewöhnliche Konferenz - Uri Avnery, 25.2. 2006 - Liebe Freunde,  Jedes Mal, wenn ich nach Bil’in komme, bin ich aufgeregt und glücklich. Dieses Dorf – so klein es ist – ist zu einem Symbol in Palästina, ja, in Israel   und tatsächlich in der ganzen Welt geworden. Euer Kampf spiegelt den Kampf des ganzen palästinensischen Volkes wider.

Fernziel: Frieden Der Machtantritt der Hamas birgt die Chance auf ein Ende der Gewalt im Nahen Osten. Denn die Ultranationalisten auf beiden Seiten müssen nun Kompromisse schließen

Der Versöhner - Elias Chacour - Er hoffe, eine »Stimme der Mäßigung« sein zu können in dem Konflikt, »der schon zu viel Blut gekostet hat«. Gemeint ist der Konflikt in Palästina, und die Äußerung kommt von einem Mann, der damit Zeit seines Lebens konfrontiert war: dem Priester Elias Chacour, seit letztem Wochenende für das Gebiet des heutigen Israel zuständiger Erzbischof der griechisch-katholischen Kirche.

Testfälle des Toleranzprinzips Provozieren muss erlaubt sein - solange jener, der dies einfordert, nicht selber zum Objekt einer Provokation wird.

26.2.06

Ein Artikel in der Welt am Sonntag

Publizist Broder verklagt Künstler wegen Satire

"Der Islam muß intensiver gelehrt werden"
Karikaturenstreit: Münchens Moslems setzen auf Bildung im Kampf gegen Radikale
Von Israel eingemauert – von der Hamas regiert - In Qalqilia stellen Islamisten seit Mai 2005 die Verwaltung. Die Bilanz ist durchwachsen - Von Andrea Nüsse, Qalqilia

25.2.06

 Katastrophenberichterstattung - Aus den Augen, aus dem Sinn - Medien und Hilfsorganisationen sind in vielfältiger Weise aufeinander angewiesen. Die Kooperation birgt aber Tücken, die die Glaubwürdigkeit von Helfern und Journalisten gefährden. Von Uli Post

24.2.06

"...Weil du oft mehr sein willst als du bist, bist du immer weniger, als du sein könntest..." Abraham Melzer über H. Broder..." mehr >>>

"Der Islam und wir Muslime werden zu einem Feindbild aufgebaut"
Muhammad Kalisch, Professor für die "Religion des Islam" am "Centrum für religiöse Studien" der Universität Münster plädiert angesichts des Karikaturenstreits für absolute Meinungsfreiheit. Die Würde des Menschen darf dabei jedoch nicht verletzt werden.
Brief aus Israel 24.2.06 - Obwohl wir mit langweiliger Regelmäßigkeit von der internationalen Forderung hören, Hamas müsse der Gewalt abschwören, ist in unserer Presse (nach einem kurzen Internetüberblick) so gut wie nichts zu erfahren über das vom israelischen Militär verrichteten Blutbad in Balata. Die Taz bringt eine kurze Notiz über '2 Tote'. Nur dem Guardian ist es mal wieder einen ausführlichen Artikel wert. Das Camp ist seit Sonntag völlig abgesperrt. Gestern wurde ein Haus, in dem sich drei Widerstandskämpfer der Al Aksa Brigade versteckt hielt, durch mehrere Explosionen in Brand gesteckt. Die Feuerwehr wurde am Löschen gehindert. Kurz vorher war ein medizinisches Team - 2 Palästinenser und 2 internationale Freiwillige - in einer Gasse neben dem Haus festgesetzt. Plötzlich und ohne Vorwarnung wurde auf sie geschossen; alle vier wurden verletzt, eine Palästinenser erhielt ein Kopfschuss. mehr >

Ein mit Skandälchen gewürzter Wahlkampf - Auch die Kadima-Partei ist offenbar nicht gefeit gegen Skandale und Enthüllungen. Dieser Tage wurden Ehud Olmert und Tzachi Hanegbi ins Visier genommen, der eine wegen eines undurchsichtigen Liegenschaftshandels, der andere wegen seiner Absicht, trotz erwiesener Gesetzesübertretungen am Ministersessel festzuhalten.

Die Photos aus Abu Ghraib und der Schwindel mit der "Meinungsfreiheit
"Von David Walsh - Die Veröffentlichung weiterer grauenhafter Photographien und Videoaufnahmen aus dem Gefängnis von Abu Ghraib wirft ein erhellendes Licht auf den verlogenen und zutiefst bösartigen Charakter der Kampagne, die im Zusammenhang mit den Veröffentlichungen antimuslimischer Karikaturen in der europäischen und internationalen Presse angeblich für die "Meinungsfreiheit" geführt wird.
Vor dem Offenbarungseid - Europäische Interessenpolitik wäre gut beraten gewesen, die Beschädigung von Abbas zu verhindern - Von Reiner Bernstein, München

Palästinensische Sängerin Rim Banna
Musik und kulturelle Selbstbehauptung
Für die Palästinenser ist sie seit Jahren ein Idol, international hingegen noch kaum bekannt: die palästinensische Sängerin Rim Banna aus Nazareth. Jetzt hat sie ihr erstes internationales Solo-Album veröffentlicht. Martina Sabra stellt die Musikerin vor.

Erfahrungen im Dialog - "Hello, Kifak, Ça va?" - Im Rahmen eines Journalistenaustauschs verbrachte der Berliner Jan Oberländer vier Wochen in der libanesischen Hauptstadt Beirut – und war überrascht von der Gleichzeitigkeit von Orient und Okzident. Einige Schnappschüsse

23.2.06

Hanija, der unbekannte Regierungschef - Er gilt als kultiviert und pragmatisch. Mehrmals saß er in Haft, war aber auch Dekan an der Islamischen Universität. Doch letztlich ist wenig bekannt über den designierten palästinensischen Regierungschef Ismail Hanija.
Kommentar: Hamas muss sich reformieren - Die Ergebnisse der palästinensischen Wahlen stellen die Hamas vor große Herausforderungen. Sie muss sich reformieren, um den Palästinensern mehr Sicherheit zu bringen. Ein Kommentar von Naser Shrouf
Schwierige Mission von Rice
Kein Erfolg zur Bildung einer Front gegen die Hamas
Die Vereinigten Staaten und Israel - Projektionsflächen für Hoffnung und Hass -  Von Ekkehart Krippendorff

Leserbrief zum Artikel: "Die Kriegsfrage" S.22 in Nr 7. Der Spiegel

"Nein, Frau Bundeskanzlerin, wir wollen keinen Krieg - nicht hier und nicht im Iran!
Hören Sie auf, die Kriegsparteien zu ermuntern und zu provozieren - Tun Sie alles, die Kriegsparteien zu beruhigen und Lösungen auf diplomatischem Wege zu suchen. Wir leben nicht mehr im Jahre 1939. "Den Anfängen wehren" ja! Das heißt heute aber etwas anderes. Und nicht mit verschiedenen Maßstäben messen, Frau Merkel! Sonst haben wir den Terror bald mitten in unsern Städten. Deutschland darf auch nicht Drehscheibe eines von den USA und Israel gesteuerten Krieges - womöglich mit Atomwaffen - werden! Stoppen Sie den Wahnsinn und das unnötige Blutvergießen! Wer glaubt, Freunden - und sei es Israel - verpflichtet zu sein, tut alles, um den Krieg zu verhindern. Krieg ist keine Option. Die Menschen nicht nur in Deutschland werden es Ihnen danken. Mit freundlichen Grüßen! Ellen Rohlfs

Israels Politik nährt den Krebs des Antisemitismus
Es ist eine Lüge, dass die Ablehnung des Zionismus, wie er heute praktiziert wird, ein Erbe von Hitlers Rassismus ist.
- Paul Oestreicher, Guardian, 20. Februar 2006

Brief aus Israel 22.2.06 - Die zwei Jungen, die am Sonntag in Balata erschossen wurden, verloren ihr Leben bei der "Exekution" eines Führers der Islamic Jihad. In welchem Rechtsstaat ist es eigentlich dem Militär erlaubt, missliebige Menschen - selbst gefährliche Kriminelle - einfach auf der Straße oder in ihren Wohnungen oder auf der Flucht zu erschießen? Erst recht, wo sie offensichtlich in der Lage sind, diese Personen festzunehmen und vor ein Gericht zu stellen? Aber diese Politik des Staates Israel wird nun schon seit Jahren durchgeführt, ohne irgendeine Reaktion der sog. internationalen Gemeinschaft, selbst - wie seinerzeit in Gaza bei einem Luftangriff - 15 unschuldige Menschen mit dabei 'draufgehen'. mehr >>>

GRÜNE fordern Besonnenheit statt Kulturkampf 

Gezielte Provokation von Rechtspopulisten - Der Streit um die Mohammed-Karikaturen, die in der dänischen Zeitung „Jyllands Posten“ erschienen sind, ist ein Wettlauf der Ignoranten – kein Kampf der Kulturen.

Siehe auch die  Sonderseite zum Karikaturenstreit >>>

Die Hamas-Frage als Prüfstein Moskau geht im Nahen Osten wieder eigene Wege. Die Hamas ist für die russische Führung keine Terror-Organisation, sagte der engste Berater von Präsident Putin, Viktor Iwanow bei einem Vortrag in Berlin.

Haben wir unsere Lektion gelernt? - KEINE PRESSEFREIHEIT. NIRGENDS: Von Bilder-Verboten und sonstigen Tabu-Zonen. Von Daniela Dahn

Remember These Children  006 Memorial

Remember These Children 2005 Memorial          Mehr >>>

21.2.06

Zorn, Ideologie und Realpolitik - Der Islamwissenschaftler Bernard Haykel erklärt, wie die neuen Folterbilder aus Abu Ghraib in der islamischen Welt wirken und wem Muslime die Schuld an den Misshandlungen geben. Das Gespräch führte Andrian Kreye

"Herr, erbarme Dich! - "Kirchen kritisieren US-Regierung

Und für Hamas Diät * Gideon Levy

Vom Geheimdienst gehirngewaschen - Akiva Eldar - Amerikanische und israelische Eltern fanden in letzter Zeit heraus , dass ihre Regierungen ihre Söhne zum Töten und Getötet-werden in unnötige Kriege geschickt haben. (...) Fast am selben Tag veröffentlichte der israelische  Kanal 10 Teile eines Referates, in dem der Shin Bet-Sicherheitschef Yuval Diskin erklärte, dass der Aufstand in den besetzten Gebieten nicht  voraus geplant war und dass es auch keinen von Arafat ausgedachten Plan gab, den Aufstand auszulösen. mehr >>>

20.2.06

Die EU und der Hamas-Sieg
Die Tür bleibt offen - vorerst - Daniela Weingärtner

Brief aus Israel 20.2.06 - Die zweite, ganz andere Mail von der ISM, beschreibt die gestrige Invasion des Balata Camps durch die israelische Armee, bei der zwei Jugendliche erschossen wurden. Das Haus eines Al Aqsaführer wurde gesprengt und der Garten aufgewühlt, während er festgenommen wurde. Das Militär hat die UNRWA Mädchenschule als Basis gegriffen und 20 Häusern zu Militärposten deklariert, in denen die Familien in einem Raum zusammen eingeschlossen wurden. mehr >>>
Israel fürchtet „Hamastan” - Von Jörg Bremer, Jerusalem
Zwischenruf - Wem nützen Sanktionen? - von Manfred Bleskin
Man sollte das Schlusszitat von CDU-Politikerin Köhler genau lesen und sich fragen, ob Ludwig Watzal nicht mehr als irgendjemand anderes diesen Auftrag erfüllt: "Die Bundeszentrale für politische Bildung hat als Leitbild aufgetragen bekommen, das demokratische Bewußtsein in der Bevölkerung zu fördern. Es ist nicht der Ort, um falsche Ideologien zu verbreiten", sagte sie der WELT.
Eine Medienkritik von Anis Hamadeh
Israel spricht von einer "Terrorbehörde" - Die Regierung in Jerusalem stoppt Geldtransfer an die Autonomiebehörde - AUS JERUSALEM SUSANNE KNAUL
Freiheit und Hass - Die Fremdheit zwischen Islam und Westen trügt. Sie verstehen sich nur allzu gut. Deshalb streiten sie um die Zukunft - T. Assheuer
Besatzerdemokratie - Besetzte Gebiete im Würgegriff - Von Werner Pirker
Aktuelle Stunde im Bundestag zum Karrikaturenstreit: Fraktionen verurteilen Gewalteskalation - Es gibt keinen Kampf der Kulturen - Claudia Heine 
 Leserbrief: Hamas will bewaffneten Kampf nicht aufgeben - A. Friedrich

19.2.06

Brief von Elias Chacour - als Antwort auf seine Bischofswahl
Elias Chacour neuer melkitischer Erzbischof von Galiläa  - Elias Chacour, ist eine der Zentralfiguren des christlich-jüdisch-muslimischen "Trialogs". Chacour wurde vom Heiligen Synod des melkitischen Patriarchats gewählt, die Wahl wurde dieser Tage vom Heiligen Stuhl bestätigt. Der Neubesetzung des wichtigen Bischofssitzes war ein längeres diplomatisches Tauziehen vorausgegangen. mehr >>>

Die Geschichte der Bäume - Adam Keller, Gush Shalom 19.2.06 - Die Idee ging von der Olivenernte-Koalition aus: man wolle etwas gegen den Verlust der vielen Olivenbäume der Palästinenser  tun, die ihre Bäume wegen der Mauer oder durch bösartige Siedler verloren haben, die sie mutwillig übernacht zerstört haben. Man hatte  bei einer internationalen  Kampagne Geld dafür gesammelt, und nun kamen Hunderte junger und alter Aktivisten aus dem ganzen Land zusammen, um am Samstag Tausende von Bäumen  zu pflanzen mehr >>>

Israel schneidet den Jordangraben vom Rest der Westbank ab
Amira Hass, Haaretz, 13. 2. 06 - Während die internationale Gemeinschaft im letzten Sommer mit dem Abzug aus dem Gazastreifen  beschäftigt war, bereitete Israel einen anderen Ablösungsprozess vor, der unbemerkt blieb: 2005 schloss Israel einen Abtrennungsprozess  des östlichen Sektors der Westbank, einschließlich des Jordangrabens, ab. Etwa 2 Mill. Palästinensern, Bewohnern der Westbank, wird verboten, das Gebiet zu betreten, das etwa ein Drittel der Westbank, den Jordangraben, das Gebiet um das Tote Meer und die östlichen Hänge der Judäischen Berge umfasst. mehr >>>

 Ein Krieg zwischen Religionen? Um Himmels willen, nein! - Uri Avnery - An dem Tag, an dem Arafat starb, waren mir viele Israelis böse, weil ich (in einem Interview in Haaretz) sagte, dass wir uns noch einmal nach diesem säkularen Führer sehnen werden, der gleichzeitig bereit und fähig war, mit uns Frieden zu schließen. Ich sagte, dass seine Eliminierung das letzte Hindernis für einen Aufschwung des islamischen Fundamentalismus’ in Palästina und der ganzen arabischen Welt wegräumen werde. mehr >>>

Juden aus Minnesota verurteilen den letzten Akt von Diskriminierung beduinischer Bürger. (Pressemitteilung)  mehr >>>

18.2.06

Ilan Pappe: On Norman Finkelstein's Beyond Chutzpah
Brief aus Israel 18.2.06 - Vor zwei Tagen erzählte mir ein palästinensischer Bekannter dass, als er versuchte nach Israel zu fahren an dem Checkpoint wo er seit Jahren durchfährt, man ihm sagte, Palästinenser dürften dort nicht mehr durchfahren, er müsste zu dem 'entry point' für Palästinenser fahren. Das bedeutet, dass er nun um 3.30 Uhr aufstehen muss statt um 5.30, um seinen Arbeitsplatz zu erreichen, da er am Checkpoint in Qalqilya etwa 2 Stunden Wartezeit einkalkulieren muss. Das ist keine Frage der Sicherheit. Das hat nichts mit Hamas zu tun.
Brief aus Israel 17.2.06 - Israelische Soldaten haben vorgestern einen 19jährigen Palästinenser totgeschossen, während sie einen Überfall zwecks Festnahme in der Nähe von Jenin durchführten. Der geistig behinderte Mann trug ein Plastik Spielzeuggewehr. Er ging auf die Soldaten zu und sagte, sie sollen weggehen. Vor drei Monaten erschossen Soldaten einen 12jährigen Jungen im Jenin Flüchtlingslager, der auch ein Plastikgewehr bei sich hatte.
Parents continue daughter’s cause
Cindy Corrie used to think the conflict between Israelis and Palestinians had no beginning, no end and no solution — if she thought about it at all.
Closed Military Zone - the movie
Haben wir unsere Lektion gelernt? KEINE PRESSEFREIHEIT. NIRGENDS
Von Bilder-Verboten und sonstigen Tabu-Zonen

Interview - Zorn, Ideologie und Realpolitik  Der Islamwissenschaftler Bernard Haykel erklärt, wie die neuen Folterbilder aus Abu Ghraib in der islamischen Welt wirken und wem Muslime die Schuld an den Misshandlungen geben. Das Gespräch führte Andrian Kreye  mehr

Ein Jahr nach dem Mord an Rafik Hariri:
Die Aufbruchstimmung im Libanon ist verflogen
Der Mord am früheren Ministerpräsidenten Rafik Hariri markierte im Libanon vor einem Jahr den Anfang vom Ende der syrischen Vorherrschaft. Inzwischen ist vom Engagement der Massen nicht viel geblieben. Von Peter Philipp
Mit der Hamas verhandeln? - Israel kann mit der islamistischen Hamas, der Siegerin bei den palästinensischen Parlamentswahlen, aus verständlichen Gründen nicht verhandeln, solange diese Organisation nicht bereit ist, das völkerrechtlich verbriefte Existenzrecht dieses Staates anzuerkennen, und dessen Zerstörung als Ziel deklariert.
Vier-Punkte-Papier der Bundestagsfraktion DIE LINKE zum Umgang mit dem Konflikt um das iranische Atomprogramm Für eine umfassende Nahost-Friedenskonferenz - Gegen eine weitere Eskalation im Konflikt mit dem Iran

17.2.06

Zwischen Bangen und Hoffnung - Viele Christen sind in Palästina nach dem Wahlsieg der Hamas in Sorge - Andere sind zuversichtlich - Johannes Zang
Moses, der Ägypter - In seinem letzten Vortrag "Freud und das Nichteuropäische" hat sich Edward Said mit Sigmund Freuds Lektüre des Alten Testaments auseinandergesetzt - Sabine Kebir
Christen und Moslems verurteilen Karikaturen- Arabische Christen und Moslems haben am Donnerstag die Mohammed-Karikaturen scharf verurteilt. Bei einer gemeinsamen Pressekonferenz in Jerusalem gaben sie Israel eine Mitschuld an der eskalierten Lage.
Rücksichtslose Toleranz- Israelisches Museum auf muslimischem Friedhof
Dalai Lama will mit radikaler Hamas in Palästina sprechen
Im Käfig - Der Hass wohnt in Hebron - auf engstem Raum leben hier jüdische Siedler, israelische Soldaten und palästinensische Einwohner zusammen. Der 23-jährige Yehuda Shaul versucht das Unmögliche: Frieden zu stiften in einer zerrissenen Stadt. Aus Hebron berichtet Leonie Schultens
Der Balken im Auge - Die Zensur durch die Religion vom "Geistigen Eigentum" ist weniger sichtbar, aber umfassender als die Zensur durch traditionelle Religionen - Peter Mühlbauer

16.2.06

Der Prophet und seine Bilder
Anmerkungen zum islamischen «Bilderverbot»

 Drohender Krieg gegen Iran: Vorschläge der Kooperation für den Frieden

Wem nützt eine neue Weltspaltung?
EINSCHWöRUNG AUF EIN ISLAMISCHES FEINDBILD

Die Pressefreiheit ist nicht erdacht worden, um die Kränkung religiöser Gefühle zu legitimieren - Horst-Eberhard Richter
CLASH OF CARTOONS - Karikieren, zivilisieren, bombardieren - Die westliche Gesellschaft riskiert einen Heiligen Krieg, dem sie nicht gewachsen ist - S. Kebir
KOMMENTAR - Eine dritte Intifada ist möglich - Zum Himmel schreiende Einseitigkeit des Westens gegenüber Hamas - Mohssen Massarrat
Christen und blasphemische Karikaturen

15.2.06

Wenn es besonders traurig ist soll man auch einmal lachen (auch wenn es bei manchen Menschen schwer fällt)
 Der richtige Umgang mit den Texten des Herrn Henryk  Broder   oder auch >>>

Auch ein besonders zur Zeit sehr empfehlenswerter Umgang mit "Der Achse der Selbstgefälligen)
Erste Holocaust-Karikatur im Iran veröffentlicht   Das Bild
Lafontaine fordert Nichtangriffsgarantien für den Iran - Vorsitzender der Linksfraktion sieht Schnittmengen zwischen linker Politik und islamischer Religion
Israel schneidet das Jordantal von der Westbank ab - Ungeachtet und von der Öffentlichkeit fast unbemerkt vollzieht Israel einen Abkoppelungsprozess mit einem der fruchtbarsten und schönsten Täler auf palästinensischem Gebiet: Amira Hass dokumentiert die Abtrennung des Jordantals vom übrigen Teil der Westbank mit dem für jedes Auge offensichtlichem Ziel, auch zukünftig den Siedlungsbau in der Westbank gezielt voranzutreiben.
Brief aus Israel 15.2.06 - Frauen von Machsom Watch beschreiben den Zustand am neuen Qalandia Checkpoint bei starkem Regen. PalästinenserInnen, die durch den Checkpoint wollen, müssen 200 bis 400m von ihren Taxis laufen, bis zum 'Terminalgebäude', durch knöcheltiefen Matsch und sogar einem See waten, völlig durchnässt - auch natürlich kleine Kinder, Kranke, Alte, Behinderte. Die großen Parkplätze neben dem Gebäude, die von den wenigsten genutzt werden können, erscheinen als Hohn. mehr >>>
Nörgelei -  Auf die Freiheit der Meinungsäußerung ist der Westen stolz. Wie gerne täte man dabei mit und klopfte sich selbst auf die Schulter. Es will nicht recht gelingen

"Sie haben kein Mitleid" - Erneut Palästinenserin erschossen

Die Palästinenser in der Falle
Der Wahlsieg der Hamas zieht die Grenzen noch enger
Sahar Khalifa ist die bedeutendste weibliche Stimme in der palästinensischen Gegenwartsliteratur. Der Wahlsieg der Hamas ist für sie wie für die Mehrheit ihrer liberalen Landsleute ein Alarmsignal.

14.2.06

"Kein Kampf der Kulturen, sondern zweier Un-Kulturen"
Günter Grass nennt die islamischen Proteste eine fundamentalistische Antwort auf eine fundamentalistische Tat
Israel 'has annexed Jordan Valley and shut out Palestinians'
By Donald Macintyre in Jerusalem
Israeli soldiers shoot student in face  Muhammed Ahmed Al Jabiry, 17, was sitting in his school bus, on his way to school Tuesday morning, when he was shot in the face by an Israeli soldier.
Kommentar zum Karikaturenstreit - Keine falschen Gegensätze aufbauen!


Tausende PalästinenserInnen erleben regelmäßig Demütigungen am Checkpoint Rafah. Auch den
 Bauern und Bäuerinnen geht es wie ihnen

Die Unterdrückung in Gaza geht weiter – Die Besatzungspolitik nimmt den Bauern jede Perspektive

Wir können uns nicht vergleichen
"FAZ"-Herausgeber Frank Schirrmacher antwortet  auf einen SPIEGEL-Essay von Botho Strauß. Darin hatte der Schriftsteller diagnostiziert, dass die bei uns beheimatete muslimische Welt eine "Vorbereitungsgesellschaft" sei, die uns herausfordert,  unsere Werte  und Integrationsmaßnahmen zu überprüfen.  mehr...

13.2.06

Elias Chacour neuer melkitischer Erzbischof von Galiläa  
Elias Chacour, ist eine der Zentralfiguren des christlich-jüdisch-muslimischen "Trialogs". Chacour wurde vom Heiligen Synod des melkitischen Patriarchats gewählt, die Wahl wurde dieser Tage vom Heiligen Stuhl bestätigt. Der Neubesetzung des wichtigen Bischofssitzes war ein längeres diplomatisches Tauziehen vorausgegangen. mehr >>>
Brief aus Israel 12.2.06
"Der Versuch, den Israelis zu erklären, dass solche Racheakte kraftlos sind im Vergleich zu der Intensität des israelischen Angriff auf jedes Individuum und gegen die ganze palästinensische Gemeinschaft, ist zum scheitern verurteilt" ergänzt Dorothy , dass kein Israeli sich vorstellen kann, wie es ist, ein/e PalästinenserIn unter der Besatzung zu sein, vor allem in den letzten 5 Jahren... Nicht dass jeder Palästinenser jeden Tag leidet... aber man ist nie sicher. Man weiß nie wann ...schwere Stiefel mitten in der Nacht die Tür eintreten und ein Lautsprecher ruft, alle sollen aus dem Haus ...Das Leben unter der Besatzung ist ein grausamer Kampf ums Überleben
. mehr >>>
Der General und das Biest - POLYPHONIE In seinem Roman "Ecce homo" begegnet Yitzhak Laor dem militärischen Geist Israels mit den Mitteln der Satire und Groteske - Sigrid Brinkmann

12.2.06

Naher Osten: Frieden heißt Gerechtigkeit - Angeblich bedrohen Hamas und Iran den Weltfrieden. Die tatsächliche Bedrohung kommt von den Regierenden in den USA, der EU und Israel, argumentieren ein Israeli, ein Palästinenser und Heike Hänsel von der Linksfraktion.

The People of ‘Aboud Re-Claim Their Lands, Setting Fire to the Apartheid Wall Foundation

Nur ein kleiner Telefonanruf  -- oder die Rolle Amerikas  im Nahostkonflikt*
Gideon Levy

 Kadimas Geheimnis - NUR NOCH ein Erdbeben kann einen  überwältigenden Sieg  Kadimas bei den nächsten Wahlen verhindern. Schließ dies aber nicht aus! Uri Avnery, 11. 2. 06

Die Nahrung der Koexistenz - Michal Palti

Eine kritische Theorie des Antisemitismus?
Über: Rensmann, Lars, Demokratie und Judenbild. Antisemitismus in der politischen Kultur der Bundesrepublik Deutschland - Klaus Holz


Dazu Arne Hofmann >>>

"Wir müssen der Vernunft mehr Gehör verschaffen"- Die Wut vieler Muslime über die Mohammed-Karikaturen kühlt nicht ab. SPIEGEL ONLINE sprach mit dem Islam-Gelehrten Tariq Ramadan über die Überreaktion und den Antisemitsimus in der islamischen Welt und wie moderate Stimmen stärker Gehör finden könnten

Wall in its Final stages at Rachel's Tomb Area !

Nablus governorate- the land of Israeli checkpoints !!

Israeli Bulldozers on the Move " Beit Jala & Al-Walaja feels the Cold Iron Israeli Whip "

Stellungnahme zum gegenwärtigen Konflikt um die Karikaturen,
die den Propheten Muhammad abbilden
 - von Prof. Dr. Muhammad Kalisch

11.2.06

Die "Ragemachine" läuft und läuft - Und über allem hängt die knalligste aller Vokabeln: der Kulturkampf - Thomas Pany

Desinformation, global - Nichts wissen – alles glauben - Caroline Fetscher

Golden Globe nach Kreuzberg
Berliner Produzenten holten überraschend einen der wichtigsten Filmpreise Ihr „Paradise Now“ ist jetzt sogar für den Oscar nominiert - Von Annette Kögel

"Unsere Ideale werden von Fundamentalisten attackiert"
Im Karikaturenstreit kommt der Türkei eine Schlüsselrolle zu - von Elif Shafak

Frankreich begrüßt Initiative Putins
Israel verurteilt Einladung der Hamas nach Russland

Manipulation der Kulturen - Ist das nun ein akutes Beispiel vom «Kampf der Kulturen»? Das griffige Schlagwort, das der amerikanische Politologe Samuel Huntington vor mehr als einem Jahrzehnt geprägt hat, wird im Zusammenhang mit dem Streit um die von einer dänischen Zeitung veröffentlichten Mohammed-Karikaturen in diesen Tagen wieder besonders häufig bemüht.

Palästinensischer Bischof sieht in Wahlergebnis Wunsch nach
Veränderung

Aufruf an führende PolitikerInnen weltweit, weiterhin Unterstützung zu leisten

Wie kann Allah das zulassen?
Die Demütigung der Muslime und die Wut der arabischen Welt sind Europa rätselhaft

Russland nach wie vor für einen Dialog mit der Hamas-Führung
Das erste ist der natürliche Wunsch Moskaus, öffentlich zu demonstrieren, dass es nach wie vor im Nahen Osten eine einflussreiche Kraft ist, und zwar eine Kraft, die den Interessen beider Seiten im palästinensisch-israelischen Konflikt Rechnung trägt. Das zweite Moment ist die von Russland in letzter Zeit demonstrativ betriebene Annäherung an die islamische Welt.

10.2.06

Schwieriger Dialog der Kulturen - Diskussion über die Mohammed-Karikaturen bei Kerner  -

Karikaturenstreit hilft der Hamas - Der Konflikt um die Mohammed-Karikaturen heizt die Stimmung im Nahen Osten an. stern.de sprach mit Heike Kratt, Leiterin des Willy-Brandt-Zentrums in Jerusalem, über die Karikaturen, den Wahlsieg der Hamas und die besondere Rolle der Deutschen als Vermittler.

9.2.06

Im Hintergrund steht das Wort Rache
von Amira Hass

Der Journalist und das "Imperium" - Rätselraten um die Identität des Israel-Kritikers und Sachbuchautors Israel Shamir - Ludwig Watzal

Interview mit Fritz Edlinger von Anis Hamadeh: Herr Edlinger, wie bekannt wurde, haben Sie Ihre Meinung über das Buch "Blumen aus Galiläa" nach seiner Herausgabe relevant geändert. Geschah dies auf äußeren Druck hin oder hatten sie Dinge überlesen oder wie kann man sich das vorstellen?

Dazu Arne Hoffmann >>>

AL- AZHAR- UNI IN KAIRO

Im Imperium des gerechten Glaubens

Wer wird für die islamische Welt sprechen, wenn der "Kampf der Kulturen" verhindert werden muss? Offiziell niemand. Inoffiziell aber am ehesten die altehrwürdige al-Azhar-Universität in Kairo. Eine Spurensuche in der wichtigsten Stätte islamischer Gelehrsamkeit. Aus Kairo berichtet Yassin Musharbash

Balken im eigenen Auge - Was beim Karikaturen-Streit gerne ausgeblendet wird: Auch hierzulande bemühen sich Konservative seit Jahren wieder um eine Stärkung der Religionsrechte - Harald Neuber
Karikieren, zivilisieren, bombardieren - CLASH OF CARTOONS - Die westliche Gesellschaft riskiert einen Heiligen Krieg, dem sie nicht gewachsen ist
Sabine Kebir
 IRAN-KRISE - Auf der Münchner Sicherheitskonferenz trat die Bundeskanzlerin aggressiver auf als die US-Vertreter - Jürgen Elsässer

"Unilateralismus ist Apartheid - Mustafa Barghouti, Chef der Partei "Unabhängiges Palästina", über die Entwicklung des Nahost-Konflikts

Die israelischen Besatzungskräfte schließen den Gilo 300 Terminal.
Die Gefangenschaft  de Bewohner Bethlehems.  7. Februar 2006

Israel teste ob die Welt reagiert. Wenn niemand protestiert und sich wehrt wird sicher das Tor die meiste Zeit geschlossen sein.

Legoland ist abgebrannt - Während in arabischen Ländern dänische Flaggen verbrannt und Botschaften angegriffen werden, rücken muslimische Einwanderer und Dänen in Dänemark enger zusammen. Seit die Welt auf ihr Land schaut, wollen viele zu Hause ein Zeichen des Friedens setzen. Aus Kopenhagen berichtet Anna Reimann mehr...

"Jyllands-Posten" lehnte Jesus-Satire ab
Mit zwölf Mohammed-Karikaturen wollte die dänische Zeitung "Jyllands-Posten" ein Signal gegen Selbstzensur setzen. Nun kommt heraus, dass sie Jesus-Karikaturen abgelehnt hat - aus Sorge um die Gefühle der Leser.

 

Das Informationsprojekt Naher und Mittlerer Osten - abgekürzt INAMO ist zur Zeit nicht erreichbar. Es ist gehackt worden. Es dauert einige Tage, bis wieder alles rekonstruiert ist. Mehr über INAMO >>>

Auch das Palästina Portal erlebte einen Hackangriff, den es aber unbeschadet, bis auf kleine Schäden im Rechner überstehen konnte!

Iran und Israel - Sympathie für den Satan? - Von Christiane Hoffmann

Das Problem mit der Demokratie - von Robert Fisk

Streit um das biblische "Land der Väter" - Iran, Hamas, Neuwahlen- Israel steht momentan vor einem Berg an politischen Herausforderungen

Brückenbauer gesucht Im neuen Koordinatensystem der Weltpolitik kommt den religiösen Führern eine zentrale Rolle zu Der Kampf der Kulturen ist da. So heißt es jedenfalls. Doch was bedeuten im Blick auf die Ausschreitungen nach.

Wo bleiben Europas Werte? Seit einiger Zeit wird wieder bei Samuel P. Huntington und seinem "Kampf der Kulturen" nachgefragt. Denn, wie er schrieb, prägen "Kultur und die Identität von Kulturen ... heute, in der Welt nach dem Kalten Krieg, die Muster von Kohärenz, Desintegration und Konflikt".

Erstmals Israeli katholischer Bischof. Der Vatikan und die Bischofssynode haben am Mittwoch erstmals einen israelischen Staatsbürger zum Bischof ernannt. Er soll für die katholische Gemeinschaft in Israel zuständig sein.

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Kenneth Lewan
Ist Israel Südafrika
Das Buch wird gegen einen 'Solidaritätsbeitrag  (5€ + 2€ Versandkosten) verkauft.
Weitere Infos hier >>>

Rezension -
Das Buch ist aktueller denn je. Von der BRD-Presse totgeschwiegen, zeigt es Israel so wie es ist >>>
 


Der Außenminister

Schauspiel von Kenneth und Hannelore Lewan
Westjordanland - Selbstverlag - 50 Seiten
 Das Heft wird  gegen eine Solidaritätsbeitrag von 5€ für "Das Palästina Portal"  (plus Porto) versandt. Mehr >>>


Der Außenminister  - Rezension von Dr. Ludwig Watzal  >>>
 


Was geschieht eigentlich hinter der Mauer in Palästina.


"Nur" Verbrechen gegen die Menschlichkeit oder schleichender Völkermord

Eine Dokumentation von Ellen-Ruth Rohlfs
3. erweiterte Auflage

Selbstverlag - Preis 12.- € - Zu beziehen über: ellen.rohlfs(at)freenet.de
 

Die Erde habt ihr uns genommen

100 Jahre Zionistische Siedlungspolitik in Palästina

Dr. Viktoria Waltz -
 (217 Seiten - 24MB - pdf) online und kostenlos abrufbar.

 

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