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Das Palästina Portal

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Archiv - Aktuelle Link- und Denktipps -  - Seite 50

 


30.8.2007
 

 
 

Wirtschaftskollaps in Gaza - Endstation Elend - Die Wirtschaft im Gaza-Streifen ist ruiniert. Seit die Hamas die Macht übernommen und Israel daraufhin die Grenzen geschlossen hat, haben 80 Prozent der Unternehmen dicht machen müssen. Die Menschen hungern - und die radikal-islamischen Herrscher tun nichts gegen das Elend. Aus Gaza-Stadt berichtet Ulrike Putz
 


Bush schürt Stimmung gegen Teheran - Warnung vor »nuklearem Holocaust« in Nahost. - US-Präsident will noch mehr Geld für den Irak-Krieg
 


Video - The Ethnic Cleansing of Palestine: George Galloway Interviews Israeli Historian Ilan Pappe
 


'The best doctors are moving to the West' - Akiva Eldar, Haaretz
 
 

Bureaucratic dispossession - - On 20 August 2007, a story appeared in the Israeli daily Haaretz about the disputed ownership of a piece of land in East Jerusalem. The "land in question," the report said, is "an olive grove called Kerem Hamufti" and part of the "Sheikh Jarrah neighborhood." [1] According to Haaretz, the "Israel Lands Administration is working together with the Ateret Cohanim association to wrest from Palestinian landowners control of 30 dunams (7.5 acres) of land in East Jerusalem and to transfer it to the association without a tender."
 

 

Two articles by Amira Hass on economic closure of the Gaza Strip - Amira Hass - Haaretz - (1) Three governments and one closed crossing"- "There are three different governments in this land, and all three are absolutely sure that Western nations and Arab countries will continue to pay for food packages for the million and a half residents of the Gaza Strip for an unlimited period of time. That is the only explanation for the continued closure of the Karni Crossing, the single transfer point for goods to and from Gaza for the last two and a half months"; (2) "The pattern of closure" - "This coming fall, designer Shelly Gueta`s jackets will have no lining. This is her way of dealing with the prolonged closure of the Karni border crossing terminal."
 


Closure crushing Gaza economy - Since the beginning of the 1990s, the Israeli policy of impoverishment has only become more sophisticated and widespread. It has always been based on the knowledge that the Western world will subsidize it and compensate for the damage the Israeli government causes.
 

 
29.8.2007
 

Deutschlandfunk 22.9. 23:05 - 2:00
Deutschlandradio Kultur 22.9. 0:05 - 3:00

Erobert, besetzt, besiedelt
Eine Lange Nacht zum Palästinakonflikt
Moderation: Karin Beindorff
- mehr >>>
Deutschlandradio Kultur 22.09.2007 · 18:05 Uhr
 

Das Trauma der Besatzer
Israelische Soldaten brechen das Schweigen (Ursendung) - Von Kai Adler - . mehr >>>
 


Jordanien will auch Atomenergie nutzen - Jordanien willen nicht abseits stehen. König Abdullah hat am letzten Sonntag gefordert, dass das Atomprogramm des Landes nun schneller umgesetzt werden müsse, um die Abhängigkeit von Energie-Importen zu reduzieren. Bis 2030 soll Atomstrom 30 Prozent der im arabischen Königreich erzeugten Energie liefern. Jordanien soll Tausende von Tonnen Uran als Ressource besitzen.
 

 

Dokumentarfilm "Bridge over the Wadi" - Bildung für Kinder als Brücke der Verständigung - Es sind die Kinder, die den Erwachsenen vormachen, wie einfach die Verständigung zwischen Israelis und Arabern sein kann: Der Dokumentarfilm "Bridge over the Wadi" zeigt Höhen und Tiefen eines gemeinsamen arabisch-israelischen Schulprojektes auf. Petra Tabeling informiert.
 


What do Palestinians really think?  - - "Palestinian poll finds support for Fatah government over Hamas." That headline from the International Herald Tribune, one of many similar ones last week, must have warmed the hearts of supporters of the illegal, unelected and Israeli-backed Ramallah "government" of Salam Fayyad. Last June Palestinian Authority President Mahmoud Abbas dismissed Prime Minister Ismail Haniyeh of Hamas and the national unity government he headed, and appointed Fayyad without the legally required endorsement of the Palestinian legislative council.
 


Fatah-Hamas conflict serves Israel's strategy - Israel claims it wants to strengthen Abbas against what it calls the anti-peace forces of Hamas. But, as several observers have pointed out, if Israel really wants to strengthen Abbas the way is clear.
 

 

Who`s in charge in the West Bank? - Yehuda Bauer - Haaretz - "There are two states; one committed to a Western democratic government, and the other committed to extremist, messianic religious rule."
 


Let`s not repeat old mistakes - Gershon Baskin - J-lem Post - "Lesson Learned: Peace processes must be "civilized" - the role of the military must be reduced."
 

 
Rich Wiles: Behind the Wall - These two teenagers live just a few kilometers apart. One of them wore full military uniform and carried US funded lethal weapons. The other wore a Brazilian football shirt and c.....
 


28.8.2007
 


Allahs langer Schatten. Warum wir keine Angst vor dem Islam haben müssen
Der Anti-Giordano oder warum wir keine Angst vor dem Islam haben müssen - Zu einem neuen Buch von Michael Lüders – Von Rupert Neudeck - Das ist ein aktuelles Buch. Der Autor versucht gerecht zu sein, aber manchmal bricht es in kurzen Sätzen aus ihm hervor. In dem Irak Kapitel („Der unaufhaltsame Weg in den Abgrund“) beschreibt er den Unfug, der mit der von den USA programmierten Demokratisierung im Irak getrieben wurde. Als ob die Araber darauf warten, dass Ihnen die Demokratie mit unseren westlichen Bajonetten gebracht würde?! Lüders: „Mein Eindruck ist, dass die vielbeschworene westliche Rationalität regelmäßig aussetzt, wenn es um den Nahen und Mittleren Osten geht“.

Ein tragisches Vermächtnis - (Rezension) - Arne Hoffmann - Glenn Greenwalds am 26. Juni 2007 erschienenes Buch “A Tragic Legacy” (Ein tragisches Vermächtnis) mit dem Untertitel “How a Good vs. Evil Mentality Destroyed the Bush Presidency” liegt nur in englischer Sprache vor, aber es kann uns auch bei der Analyse der Islamophobie in Deutschland und bei der Beurteilung vieler bekannter Akteure ausgesprochen hilfreich sein. Der Online-Buchversand Amazon listet es derzeit mit 31 Fünf-Sterne-Rezensionen (und keinem einzigen Verriss), und es ist in der Tat eines der fesselndsten politischen Bücher seit langem. mehr >>>
 


Brief aus Israel 27.8.2007 - *Zusehen, wie Gaza zusammenbricht* - Heute ging ich mit der Frau meines Cousins und ihren Kindern zum Sozialamt um ihren Monatlichen Lohn von der Regierung abzuholen.  Mein Cousin wurde vorigen September von einem israelischen Scharfschützen getötet als er vor seinem Haus stand.  Über Nacht waren seine Kinder und seine Frau berechtigt, 375 NIS / Monat von der palästinensischen REgierung zu erhalten, da ihr Vater nun ein Märtyrer ist. Dies ist das dritte Mal, dass wir in diesem Monat zum Amt gehen, weil es jedes Mal geschlossen ist.  Das Tor ist geöffnet und vorne stehen Wachen aber das Amt arbeitet nicht und es gab keine Angestellten, die uns helfen konnten.  "Warum geschlossen?" fragte ich einen der Wachen. "Streik," antwortete er.  "Also was sollen wir nun tun?" fragte ich.  "Hoffen, dass wir bezahlt werden, so dass wir wieder arbeiten können," antwortete er.  Ich blickte ihn verärgert an, wusste aber, dass ich eigentlich weder ihn noch die Angestellten des Büros anklagen konnte.  Er war wie jeder andere Angestellte in Gaza.  Ich denke, den öffentlichen Angestellten reichts; sie haben schließlich seit Januar 2006 kein Gehalt bekommen und trotzdem gearbeitet.  ich habe Leute getroffen, die Geld von Nachbarn geliehen haben um das Taxi zur Arbeit zu bezahlen, für die sie nicht einmal Lohn erhalten.
 


Lobbying for a foreign country - - The Israel lobby has tremendous influence on U.S. policy. For example, during the 1988 election cycle, pro-Israel PACs spent over $5.4 million on Congressional campaigns and Israel received well over $6 billion in direct taxpayer grants, a return of roughly $1000 for every dollar spent. 
 

 

Humanism or Collaboration? Palestinian Police Saves Israeli Soldier In Jenin - In the early afternoon the Palestinian security forces returned an Israeli soldier who is understood to have become lost in the streets of Jenin. At about 1.30 pm a single Israeli soldier, coming from Nasser street, entered the city center of Jenin. Eye witnesses reported that he was driving a civilian car, but because of his uniform it didn’t take long to expose his identity. While his car entered the central square at Masjad al-Kabir,...
 


Jewish Hebron Market Heir Opposes Settlers - Tovah Lazaroff
 


Israel wages war on army of refuseniks - Annette Young -- Scotsman.com -- "New figures reveal that 27% of potential male draftees do not now serve in the IDF, with this year`s draft being the smallest in recent times"
 


Olive Harvest: Take your place in Solidarity with the Palestinians - Join Us in Palestine for the 2007 Olive Harvest Campaign! Palestinian farmers and agricultural organizations, in coordination with the International Solidarity Movement, the International Women’s Peace Service, and the Christian Peacemaker Team announce the 2007 Olive Harvest Campaign. The campaign will begin...


Fundraising and Support for the Up Coming Olive Harvest Needed
 


27.8.2007 
 


Kulturkampf um die Israel- Bush- Connection - Erbittert streiten die USA über die Schuld am Irak-Krieg. Jetzt behaupten zwei Autoren, die Neokonservativen hätten israelische und amerikanische Interessen gleichgesetzt - und so die ganze Krise ausgelöst. Kritiker protestieren, wittern Antisemitismus und Verschwörungstheorien. Von Hans Hoyng
 

 

Jugendliche aus Israel und Palästina arbeiten Friedensplan aus - "Kinderparlament des friedlichen Jerusalem" tagt im finnischen Porvoo - Im vierten Anlauf gelang die Konstitution
 


Our lives begin to end the day we become silent about things that matter."  -
Martin Luther King - Reisebericht von P. Rainer (aktualisiert) ....Ein anderes Erlebnis: Ein Beispiel dafür, welchen Wert Palästinenser für junge israelische Soldaten haben: Ich stehe im Checkpoint von Bethlehem an der Box mit der Passkontrolle in der Reihe mit ca. 20 Bethlehemer Männern, die eine Erlaubnis zur Arbeit in Jerusalem haben und dorthin wollen. Der junge israelische Soldat räkelt sich in seinem Sessel hinter dem Panzerglas und rülpst vor sich hin. Dann nimmt er das zusammengefaltete Permit (Dokument mit der Arbeitserlaubnis in Jerusalem - von 5.00 - 19.00 Uhr) und reinigt mit der einer Ecke des Papiers seine Fingernägel. Die damit zum Ausdruck gebrachte Menschenverachtung läßt sich wohl kaum noch steigern: Du bist Dreck für mich! -Ich rufe ihm zu: "Schäm dich!"
 


Eine Reise nach Palästina - Von Martina Binnig - "Ich möchte euch durch meine Stimme mit nach Palästina nehmen", begrüßte Rim Banna das Publikum am Wochenende in der Lagerhalle, das die Einladung der sympathischen Sängerin beim Morgenland Festival gerne annahm.
 


Umm Salamuna Demo Proceeds, Despite IOF Interference
 


Religious fervour induced over theft of Palestinian land - From August 18th, 2007 through to the 22nd, international Human Rights Workers (HRWs) in the Susiya region noticed an increase of activity on Palestinian land. The land in question, belonging to a family in the region, has been arbitrarily declared by the military as a “special security area,”. The essential meaning being that Palestinians are not allowed to be on the land. Along with this order, no one is to be allowed to build on or work the land. At least one month ago settlers erected a tent on the hilltop of the land in question. The tent, a square, roofed structure, co-joined a rectangular garden surrounded by cut tree branches.
 


26.8.2007
 


Colored People to the Back of the Bus - Yifat Appelbaum - This summer, the International Solidarity Movement, Art Under Apartheid and Tel Rumeida Project teamed up to take over 100 Palestinian children from Hebron
 

 

Standard  Interview - Der letzte Strohhalm der Fatah - Nahostexpertin Muriel Asseburg: Ohne Einbindung der Hamas sind alle Fortschritte gefährdet
 

 

Politik der Hilflosigkeit - Gudrun Harrer - Kurswechsel bei Israelis und Palästinenser um über den Endstatus eines Palästinenserstaates zu verhandelnWenn der Gazastreifen kollabiert, geht aus der Sicht von Jerusalem und Ramallah sozusagen alles nach Plan. Wie das mit den Beteuerungen zusammenpasst, dass die dort lebenden Menschen keinen Schaden nehmen sollen, wird einem nicht erklärt. Es ist verständlich, dass weder die Fatah noch ihre „Partner“ im Westen – und Israel schon gar nicht – der Hamas beim Aufbau ihres Gemeinwesens im Gazastreifen behilflich sein wollen und können.
 

 

Situation im Gazastreifen  - zu viele Behörden - Amira Hass - Die 1,5 Millionen Bewohner des Gazastreifen leben nicht nur wie Gefangene im größten Gefängnis der Welt, sondern  müssen noch mit den täglichen militärischen Angriffen Israels fertig werden. Täglich müssen sie Tote begraben. Zwei Kinder wurden am Dienstag getötet und nicht nur die, die unter dem Verdacht stehen, Qassam-Raketen abgefeuert zu haben. Und selbst wenn es dieses Abfeuern nicht gäbe, dann gibt es trotzdem die kurzfristigen Überfälle und Dutzende von Verhafteten, die einen ganzen Tag lang  Demütigungen erdulden müssen. Es gibt auch Morde durch die eigenen Landsleute, wenn auch weniger als während der Fatahperiode. Doch die Rachegewaltspirale bleibt auch weiterhin eine Bedrohung. Fatahmitglieder werden verhaftet und gefoltert, und die Hochzeit eines Fatahanhängers wurde von Hamasbewaffneten überfallen.
 


Das Gefängnis innerhalb eines Gefängnisses - Gideon Levy - Synthetisches Gras symbolisiert die gute Erde, rote Badezimmerkacheln symbolisieren das vergossene Blut; sechs vernarbte Betonsäulen stehen für die Mauern und Zäune. Es ist naiv bis pathetisch. Aber warum sechs Säulen? „Sechs sind viele,“ erklärt der Direktor und Kurator Fahed Abu Al-Haj,  der selbst früher ein Gefangener war. … Die Al-Quds-Universität in Jerusalem stellt das Abu –Jihad-Gefängnis für politische Gefangene vor. In andern Worten: die Palästinenser haben ihre eigene Version des Yad Labanim-Institutes – errichtet.
 


Die Sprache der Gewalt -
Uri Avnery - Bald nachdem Ariel Sharon zur Macht kam, begann er damit, eine allgemeine Meinungsumfrage in Auftrag zu geben. Das Ergebnis behielt er für sich. In dieser Woche gelang es einem Reporter von Israels Fernsehkanal 10, einen Teil davon zu erfahren. Unter anderem wollte Sharon wissen, was die Öffentlichkeit über die Friedensfrage denke.  Er dachte nicht im Traum daran, selbst diesen Weg des Friedens zu gehen, doch war es für ihn wichtig, über die Trends informiert zu sein. Bei diesen Umfragen wurde  eine Frage gestellt, die inhaltlich den abschließenden Vorschlägen Clintons sowie der Genfer Initiative nahe kamen: Sind Sie für einen Frieden, der einen palästinensischen Staat einschließt, mit einem Rückzug aus fast allen besetzten Gebieten, mit der Aufgabe der arabischen Stadtteile Ost-Jerusalems und der Auflösung der meisten Siedlungen? Die Ergebnisse waren sehr instruktiv. 2002 unterstützen 73% (dreiundsiebzig Prozent) diese Lösung.
 


Brief aus Israel 24.8.2007 -
Das Dorf Atira liegt 6km südlich von Ramallah, umgeben von zwei Siedlungen, Beit Horon und Giv'at Ze'ev.  Die Fahrt von Ramallah dauert allerdings 45 min., da Straßensperren die Palästinenser zwingen, einen beschwerlichen, mit löchern übersäten Weg zu benutzen.  Das Dorf hat nur einen Eingang, vor dem einige Straßensperren und ein großes Metalltor prangen.  Das Tor wird nur dreimal am Tag geöffnet, morgens und mittags eine halbe, abends eine volle Stunde.  In der Zwischenzeit können nicht einmal Krankenwagen rein oder raus.  Seit 2000 wird der Zugang immer wieder geschlossen, vor 6 Monaten wurde er ganz geöffnet, vor drei Wochen allerdings wieder geschlossen.  Wenn das Tor geschlossen ist, sind die BewohnerInnen Atiras völlig von der Westbank - und damit von der Welt - abgeschnitten.  Fünf Menschen sollen bereits gestorben sein weil sie keinen rechtzeitigen Zugang zur medizinischen Versorgung hatten. mehr und anders >>> 
 

 

In Palästina eskaliert erneut die Gewalt - Die Gewalt im Westjordanland und am Gaza-Streifen nimmt wieder zu. Mehrere Menschen wurden in den vergangenen Stunden getötet - zuletzt zwei schwerbewaffnete Palästinenser nach einem Überfall auf einen Militärposten an der Grenze zum Gaza-Streifen.
 


Ofer Golany, Musiker und Friedensarbeiter aus Jerusalem

 

Rezension - Kai Wiedenhöfer: Wall - Anis Hamadeh
 
 

The strangulation continues - The crisis triggered by the June 9 closure of the Rafah crossing between the Gaza Strip and Egypt is deepening, and it has not ended with the return of nearly 6,000 Palestinians stranded on the Egyptian side of the border via the Egyptian-Israeli controlled terminal of Al-Oja. 
 


A Boycott Of Israel: Something Has Changed  - John Pilger - Znet Daily Comments - And yet, what Nelson Mandela has called "the greatest moral issue of the age" refuses to be buried in the dust. (...) these were once distant voices. That such grave discussion of a boycott has "gone global" was unforeseen in official Israel, long comforted by its seemingly untouchable myths and great power sponsorship, and confident that the mere threat of anti-Semitism would ensure silence.
 


Settlers violate Court Stipulations in wrestle for Palestinian Land
 


25.8.2007
 

 

Ein gewöhnlicher Nachmittag im Jenin Flüchtlingslager - Fabian Köhler - Es ist 17:00 Uhr beim Regierungskrankenhaus von Jenin, als die erste Gerüchte die Runde machen, dass die Israelische Armee mal wieder auf dem Weg ist zum Jenin Flüchtlingslager. Krankenwagenfahrer rennen eilig zu ihren Autos und machen sich bereit dafür, was üblicherweise passiert wenn die IOF in die Stadt kommt.
 

 

Image:Kaufhof Berlin-Alexanderplatz.jpgWerbe-Fauxpas - Kaufhausprospekt rechnet Golanhöhen zu Israel - Die Warenhauskette Galeria Kaufhof bewirbt in einem neuen Prospekt Lebensmittel aus Nahost. Auf der "kulinarische Entdeckungsreise durch Israel" schicken die Werber die Kunden auch auf die völkerrechtswidrig annektierten Golanhöhen und ins palästinensische Westjordanland.

Sonderseite zum Thema >>> 
Pressereaktionen
 


A very important summery about "40 Years of Israeli Occupation"








 

Eyal Weizman Interview- Israel’s Oppressive Architecture of Occupation

 
 

What is the latest narrative on Fateh, Hamas and the Israeli-Palestinian conflict? - Harry Hagopian- Newropeans Magazine -"..the parties must go back to the Arab Initiative that led to its Peace Plan which trades pan-Arab recognition of Israel in return for the latter withdrawing from occupied lands. This is the sole political egress to the conflict, and its main components can no longer be swept under the rug by bandying about an otiose roadmap that was never really a road, never truly a map, and therefore hardly a roadmap. "
 


The next intifada -  - With his latest statements and unrestrained violence, Israeli Defense Minister Ehud Barak, has once again confirmed that the occupation, the oppression and the slow genocide of Palestinians by the Israeli war machine he heads will not stop. Any talks between Israeli and Palestinian leaders are meaningless he says, and as far as he is concerned there will be no relief for the Palestinians, not even symbolic relief for people trying to cross the checkpoints. After all, even a short delay at the checkpoint can put an end to the life on an innocent Palestinian.
 


24.8.2007
 

 

Vom heiligen Land und seinen irdischen Ländereien - Eine Historikerin, Idith Zertal und der renommierte Kolumnist der Tageszeitung Ha’aretz, Akiva Eldar. haben sich erstmals daran gemacht, die Geschichte der israelischen Siedlerbewegung nachzuzeichnen
 

 

'Ethnische Säuberung' in der Stunde der Wahrheit: - Die Gründungsväter des Staates Israels gingen über Leichen. - Eine Rezension des neusten Buches des israelischen Historikers Ilan Pappé -  Viktoria Waltz - Einer sagt es: Ilan Pappé, israelischer Historiker und Autor vieler kritischer Bücher zum israelisch-palästinensischen Konflikt, beschreibt und belegt in seinem neusten Buch, was jedem Palästinenser als die "Nakba", die Katastrophe, in schmerzlichem Bewusstsein ist: die systematische Vertreibung von einer Dreiviertel Million Palästinenser aus dem heutigen Gebiet Israels, etwa die Hälfte der damaligen palästinensischen ansässigen Gesamtbevölkerung.
 


"Das Mauergetto Al Walaja wird nur einen einzigen Ausweg haben. Dieser wird in Form eines Tunnels gestaltet, der die PalästinenserInnen unter die Erde zwingt, während an der Oberfläche die zionistischen Siedlungen ungehindert weiter auf palästinensischen Grundstücken expandieren können. Die Besatzungsmacht hat angekündigt, die Siedlungen Gilo und Har Gilo zu verschmelzen."

AL WALAJA - Bulldozer zerstören beim Mauerbau uralten Wald des Klosters Cremisan nahe Bethlehem - Am 15. August rollten monströse gepanzerte Bulldozer im Dörfchen Al Walaja ein. Die kleine Gemeinde unweit der Sehenswürdigkeiten Bethlehems im südlichen Teil des besetzten Westjordanlandes ist seit Jahren Zielscheibe der Hauszerstörungspolitik der Besatzungsmacht. Mehr als 17 Wohnhäuser und zahlreiche Hütten und Ställe wurden seit Beginn der israelischen Besatzung vor 40 Jahren in Trümmer gelegt. Doch diesmal kamen die Bulldozer nicht, um ein Haus einzureißen. Diesmal fuhren sie geradewegs in den uralten Wald am Dorfrand. [weiter]

Oben: Einer von 300 Bäumen, die am 15. August in Al Walaja für den Bau der Apartheidmauer gerodet wurden.

 


Kein Ruhestand - Drei kämpferische alte Damen leben in Israel im Widerstand – der Dokumentarfilm »The Raging Grannies Anti Occupation Club« stellt sie vor - Von Cristina Fischer
 

 


The Great Middle East Peace Process Scam - Henry Siegman: There Is No Peace Process - When Ehud Olmert and George W. Bush met at the White House in June, they concluded that Hamas’s violent ousting of Fatah from Gaza – which brought down the Palestinian national unity government brokered by the Saudis in Mecca in March – had presented the world with a new ‘window of opportunity’.[*] (Never has a failed peace process enjoyed so many windows of opportunity.) Hamas’s isolation in Gaza, Olmert and Bush agreed, would allow them to grant generous concessions to the Palestinian president, Mahmoud Abbas, giving him the credibility he needed with the Palestinian people in order to prevail over Hamas.
 


When the occupation gets really filthy - Artas is known for its succulent vegetables, and fruit and nut trees. But over the last few months Israeli forces have brought dozens of bulldozers to its fields, while a concrete tunnel for raw sewage from nearby settlements grows longer each day. 
 


Too many authorities - Amira Hass - "The residents of Gaza are torn between too many authorities: Israel, the occupier that shirks its obligation as an occupying power; the Palestinian Authority in Ramallah, which is abandoning its citizens while continuing to try to ostracize the majority movement and make it fail; Hamas, which boasted about "liberating" Gaza and uses Qassam fire and declarations of "resistance" to escape its political and economic failures; the donor states, which use (generous) donations to cover up political powerlessness; and the United States, which is leading the boycott campaign and supports Israel."
 


Army Invades Jenin and Surrounding Villages
 

From EAPPI- Settler with Automatic Rifle Threatens Internationals and Shepherds
 
 

The key is constructive ambiguity - Akiva Eldar - Haaretz -"For example, the term "a state with temporary borders" is viewed by people in the territories as reflecting naivete by their leadership - and that is in the best-case scenario. Over the years, the Palestinians have learned that for Israelis, nothing is more permanent than the temporary. They need only glance out their windows to see the dozens of illegal outposts that have been transformed into permanent settlements."
 

 

Collateral damage - In May 2006, an Israeli missile attack in war-torn Gaza left the Aman family in ruins. Mariya's mother, brother, grandmother and uncle were killed, and Mariya, thrown out of the car into a ditch, sustained serious injuries. Today she is kept alive by an artificial respirator at the Alyn Children's Rehabilitation Hospital in Jerusalem. 
 

 
23.8.2007
 

 
 

Schmidt, Yvonne: Die Situation der Frau in arabischen Ländern, in: law@graz, 11. Ausgabe, März 2007, S. 22-23. (Download hier - pdf).
 


NEAR & MIDDLE EAST (NAHER & MITTLERER OSTEN) Database: - Libanon - Dr. Yvonne Schmidt
 

Deutsche Marine bleibt im Mittelmeer - Bundesregierung will Libanon-Einsatz der Bundeswehr verlängern. Bundestag soll im September zustimmen - Rüdiger Göbel

Beschaulicher Einsatz vor der Küste
 

 

Diktat aus Washington - Deutsche Banken kündigen Konten von Iranern und Syrern - Nick Brauns
 

 


Die Waffen sitzen locker - Immer häufiger werden bei blutigen Auseinandersetzungen zwischen Verbrecherbanden in Israel Unbeteiligte zu Opfern - Organisierte Verbrecherbanden werden in Israel immer dreister. Oft sind sie auch mit Vertretern von Polizei und Justiz verbandelt.
 


Starving Gaza - Israel has surrounded and cut off nearly a million and a half Palestinians in the Gaza Strip since Hamas took control in June. The land and sea blockade, the halting of all but minimal humanitarian aid and the refusal to allow Gaza to receive financial support are crushing Gaza’s industry, farming and infrastructure - and pushing its isolated and beleaguered residents further into poverty.
 


Border Control / Ramallah fiddles, Gaza burns  - Akiva Eldar - Haaretz - "King Abdullah sees the failure of the Mecca Agreement as a personal and religious problem. He argues that violating the agreement signed in Islam`s holiest city is a desecration of the Koran. Nothing less."
 

 
22.8.2007
 


Details of Last Week’s Demolitions in Al-Hadidya

Dringender Appell: Al Hadidiya und Humsa im Jordantal stehen unmittelbar vor der Räumung!

JORDANTAL, Al Hadidiye - 40 Grad im Schatten, aber kein Wasser für PalästinenserInnen
 


"Ein großer Krieg könnte bald beginnen, und dann seid ihr auf Euch allein gestellt" - Angst vor dem nächsten großen Krieg - Aus Nazaret berichtet Ulrike Putz - Angriffe aus Syrien, von der Hamas und al-Qaida, dazu ein möglicher US-Militärschlag gegen Iran: Der Norden Israels muss sich auf Horrorszenarien einstellen. Vor allem die benachteiligten israelischen Araber fürchten sich vor einer neuen Tragödie.

 

Die Proteste gegen den Verkauf von Siedlungsprodukten gehen weiter - Heiße Diskussionen um kulinarische Israel-Wochen - Von Martina Schwarz

Sonderseite zum Thema >>> 
 

 

PI: “Per Blog zur neuen Wolfsschanze” « Watchblog Islamophobie

Eine Dokumentation zum Thema (rechte Seite) >>>

Neu: Politically Incorrect und das Thema Gewalt >>>
 


Gaza Residents Tell of Demeaning Questioning by Shin Bet - Amira Hass - In the most recent Israel Defense Forces raids in the Gaza Strip, during which dozens of people were detained for interrogation by the Shin Bet, the security service adopted a procedure unknown in recent years: The detainees were forced to undress in the presence of another detainee and a soldier or a member of the Shin Bet and then be interrogated while wearing a disposable, blue paper overall...
.


Israeli Soldier: “All Arab women Want to Kill Jews” - On Sunday afternoon August 19th a Palestinian woman in her early thirties from the outskirts of Hebron was detained for 1 hour before being arrested at Tel Rumeida st. in the H2 district of the West Bank’s largest city. International human rights workers immediately intervened to prevent an aggressive colonial Jewish settler female from taking photographs of the woman. Settler children had quickly started to throw stones at the woman when she attempted to visit her friend...
 


Sarra Residents Fight Settlements Through Non-Violent Roadblock Removal
 

ILA leasing Arab-owned land in Jerusalem to Ateret Cohanim
 


T
he story of Sima - Female Political Prisoner - Sima is a 35 year old Palestinian lady who was released approximately four months ago following two and a half years in an underground Israeli jail. She has four young children who were left without any parents during her stay in prison, as the Israeli army had assassinated her husband a little while prior to her incarceration. On the eve of Sima’s wedding, her brother and cousin were out buying some jewelry for her as a wedding gift. The shop was quite a distance from the house so they hitched a lift with a man who was unknown to them. Soon after they set off, the Israeli army blew up the car. The driver as it turned out, was apparently connected to a militant wing of the Fatah...
 


Land grab in East Jerusalem  - Editorial - Haaretz - "... the practice of placing the settlers above the law, which has been discussed at length in the context of the West Bank, has reached East Jerusalem.
 


Palestinian mother and her two daughters kidnapped from Al Khadir village near Bethlehem
 

Pulling Up Illegal Settlement From the Root
 


21.8.2007
 

 

Finsternis in Gaza- Eine halbe Million Palästinenser ohne Strom

Gaza-Streifen- Elektrizitätswerk stellt Betrieb wegen Brennstoffmangels ein

Brief aus Israel 21.8.2007 - Immer wieder werden neue Methoden ersonnen, die Unterdrückung der Bevölkerung des Gazastreifens zu eskalieren.  Nun sind Tankwagen mit Dieselöl für Elektrizitätswerke in Gaza an der Grenze angehalten worden, "aus Sicherheitsgründen".  Die Gaza Generating Company, die etwa 25% des Stroms für den Streifen produziert, muss drei seiner vier Generatoren abschalten.  Seit Donnerstag darf kein Brennstoff mehr eingeführt werden.  Der restliche Strom kommt von der Israel Electrich Corporation und aus Ägypten. Nach einer späteren Meldung sollte die Brennstoffeinfuhr ab Samstag wieder erlaubt werden...  Dies hat sich verzögert wegen Probleme mit der Bezahlung der Einfuhr - durch die EU!  Da nach letzter Meldung die Tankwagen aber wieder durchgelassen werden sollen, ist wohl das Problem mit der EU ausgeräumt worden. Warum muss die EU das Öl bezahlen? mehr und anderes >>>
 


Die drei Fragezeichen - Oliver Eberhardt - Die Verhandlungen von Israelis und Palästinensern werden von drei Gefahren überschattet - Langsam nähern sich Israel und die Palästinensische Autonomiebehörde aneinander an: Israels Regierungschef Ehud Olmert und der palästinensische Präsident Mahmud Abbas arbeiten an einem Grundsatzabkommen, in dem das Skelett des zu gründenden palästinensischen Staates festgelegt werden soll. Bis zur von den Vereinigten Staaten initiierten Nahost-Konferenz, die voraussichtlich im November stattfinden wird, soll es fertig sein. Denn andernfalls, so die Befürchtung, könnte der Gipfel für Israel und die Palästinensischen Autonomiegebiete zum Schuss in den Ofen werden, weil die USA im Nahen Osten andere Interessen verfolgen. Überhaupt sind die Interventionen von außen derzeit nicht besonders willkommen: Die hiesigen Konfliktparteien befürchten, dass sie im Sumpf der Eigeninteressen den Kürzeren ziehen könnten.
 


Leila Shahid: USA verfolgen Palästina-Bürgerkriegsstrategie - Abbas-Vertraute: Keine Alternative zu Gewalt, wenn die US- Regierung Gespräche mit der Fatah-Hamas-Regierung verweigere
 


Kiryat Arba Settlers Throw Party on Privately Owned Palestinian Land
 

Israeli Soldiers Search Vehicles in Palestinian Controlled Area
 
 
Barghouthi holds press conference to expose Israeli criminal behaviour - Ma`an -- "Barghouthi said 69 Palestinian women were forced to deliver their babies at military checkpoints due to Israeli closures. One third of the babies and five of the women died as a result"
 
 
Settlers cut Palestinian water supply to fill swimming pool - Ronny Shaked -- YNET -- Elon Moreh reroutes pipe carrying drinking water to neighboring Palestinian village to small pool; water drains back to village`s pipe system
 


20.8.2007
 


Totgeschlagen - Gideon Levy
- Das Taxi nach Bethlehem hatte sich verspätet und Jihad Sha'ar wartete weiter an der staubigen Haltestelle in der Nähe seines Dorfes Tekoa. Woran hat er gedacht, dort unter dem glühend heißen Blechdach? (...) Und woran dachten die Soldaten, die in schlugen, totschlugen, mit Schlagstöcken, Gewehrkolben, und Tritten auf seinen Kopf, so die Augenzeugen, bis er seine Seele aushauchte? Kann es sein, dass er versuchte, sie mit einem  >>>
 

 


Tiefe Gräben - Palästina ist zweigeteilt in Gaza und Westjordanland: Die vermeintliche Ruhe wird nicht von Bestand sein. Bewohner rechnen mit neuen Konflikten. Mohammed Omer, Rafah
 


»Bürgerkrieg soll die Palästinenser schwächen« - USA und Israel haben Verständigung zwischen Mahmud Abbas und der Hamas sabottiert. Ein Gespräch mit Leila Shahid - Interview: Randa Achmawi
 


Haaretz: Berlin Protesters Demonstrate Against Israeli Products
 


19.8.2007
 


Zeit zum Angriff - Abraham Burg - Das System der „heiligen Ausgewogenheit“ ist Israels Art und Weise zu überleben und sich normal zu fühlen. Wenn etwas auf der Linken geschieht, muss  auf der Rechten etwas geschehen, das das andere aufhebt. Dann kann sich jeder wieder entspannt zurücklehnen. Dieses Ausbalancieren schafft die Illusion von geistiger Gesundheit und rettet so  die in der Klemme sitzende Mehrheit, die ein gemütliches und  meinungsloses Zentrum sucht…Von dort, von weiten Räumen eines wertlosen und inhaltslosen Konsenses wird Israels Ruin kommen; denn wenn alles ausbalanciert ist, ist es nicht nötig, eine Position zu beziehen. Es ist deshalb nicht überraschend, dass Israel mit all seinen  Ausgewogenheiten keine Entscheidungen treffen kann,  wenn es sich um  die Moral und den Staat handelt.
 


600 000 Palästinenser in der Westbank haben keinen Zugang zur regelmäßigem Wasserversorgung. - Amira Hass - Etwa 200 000 Palästinenser in der Westbank haben in diesem Sommer nur einmal die Woche fließendes Wasser und die Gemeindeämter sind gezwungen, abwechselnd  benachbarte Gemeinden  mit Wasser zu versorgen. Abgesehen von diesen sind 400 000 Palästinenser überhaupt nicht an das Wassernetz angeschlossen und sind vor allem im Sommer, wenn die Quellen und Brunnenausgetrocknet sind, davon abhängig Wasser in Wassertanks  zu kaufen. Dieses Wasser ist sehr teuer, weil die Tank weite Wege haben.
 

 


Nein zur Evakuierung -
Gideon Levy - Die Yahalom und die Bar Kochba-Familien sollten ohne Verzögerung wieder in ihre Häuser auf dem Marktplatz zurückgebracht werden, aus denen sie vertrieben worden sind. Die IDF sollte sofort ihren Strom wieder anschließen und die Wasserzufuhr und für ihre Sicherheit sorgen – Tag und Nacht  - so wie sie es für all die anderen Siedler  in der Stadt tut. Dafür werden die Yahalon und Bar Kochbas die Soldaten mit Kaffee und Kuchen versorgen und mit dem Shabbatbrot wie sie es immer taten. Wir müssen uns auch bei den Familien dafür entschuldigen, dass sie vertreiben wurden. Sie hätten nicht so diskriminiert werden sollen, im Vergleich zu den andern Siedlern in der Stadt.
 


Miss C. - Uri Avnery - ICH STELLE  Miss Calculatia vor, das zur Zeit  so beliebte Fremdwort, den neuen Star im israelischen Diskurs. Für hebräische Ohren klingt dies wie eine junge Schönheit, so wie „Miss Israel“. Aber Miss-Calculatia, die hebräische Version für „Miscalculation“ (Fehlkalkulation)  ist weder jung noch schön und nicht einmal weiblich: es ist  nur ein weiteres hochtrabendes Fremdwort, das ein gutes hebräisches Wort ersetzt.
 

 

Nachrichten aus Palästina August 2007-08-18 - (Vorbemerkung einer isr. Friedensaktivistin: Es ist nicht zufällig, dass Journalisten gezielt verletzt werden. Es geht darum, andere Journalisten und Photographen zu entmutigen, von diesen Ereignissen mit Worten und Bildern zu berichten. Es macht keinen guten Eindruck, wenn die Berichterstattung die Demonstranten zeigt, wie sie ihren gewaltfreien Protestmarsch beenden und auf dem Heimweg sind, bevor  die Gewalt durch  israelische Soldaten  geschieht. Es sieht gar nicht gut aus, wenn gewaltfreie Demonstranten  vorher von bewaffneten Soldaten  angegriffen werden. Schließlich sollten sie das Recht haben, gewaltfrei zu demonstrieren. Elena) mehr >>>
 


The boy Khalil Sha'er
Was waiting for a bus
Near Tekoa,
when he was seized
And beaten to death
By five soldiers.
Almost every day
In the West Bank and Gaza
The army kills
Children, women
And other unarmed people
A matter of routine.
While Olmert babbles 
About peace,
The occupation is getting 
More and more
Deadly, destructive

And rapacious.

Gush Shalom - Tel-Aviv 61033.


Der Junge Khalil Sha’er
wartete auf einen Bus
in der Nähe von Tekoa,
als er von fünf Soldaten
ergriffen und
zu Tode geschlagen wurde.
Fast jeden Tag tötet
die Armee
auf der Westbank und in Gaza
Kinder und Frauen
Und andere unbewaffnete Leute.
Es ist zur Routine geworden.
Während Olmert 
über Frieden plappert
wird die Besatzung
immer öfter tödlich
 immer mehr zerstörerisch
und habgierig.  (dt. E.R.)

Ad published in Haaretz - August 17, 2007
 


Liebe Freunde, Erinnerung kann eine unüberwindbare Last sein, besonders dann, wenn sie nicht aufgearbeitet ist. 

Aufgearbeitet von den Tätern! 

Diese, an Sabra und Shatila, betrifft eines der immer wieder genannten Verbrechen, aber niemals wirklich in kollektiven Verständnis aufgearbeiteten Massakers zu sein. Dass dem jüngsten Verbrechen des Libanonkrieges andere, frühere vorausgingen, ist schnell in Gefahr in Vergessenheit zu geraten. Und doch, die Dinge hängen gerade hier, im Libanon, zusammen. Darum ist eine kurze Rückschau sicher notwendig. Hier also eine kurze Lektion in neuerer Geschichte - beste Grüsse Günter 

September 15: The 25th anniversary of Sabra and Shatila Massacre >>>

Sonderseite "Sabra und Shatila
 


Suffering in numbers - - According to recent statistics, 3,190 factories in Gaza have closed because of the inability to import raw materials. This has rendered 56,000 workers unemployed. Further aggravating the situation, Israel has barred Palestinian farmers from exporting their agricultural crops from the sealed-off strip.
 


Paul Craig Roberts: ‘No American President Can Stand Up to Israel’ - Nothing can be done to change this disastrous policy until the Israel Lobby comes to the realization that Israel's interest is not being served by the current policy of military .....
 


Is This Ben Gurion Airport, Or Hell? - Rami Kenazi -Countercurrents.org -"I`m not sure if it was an attempt clear his conscience, but he told us about his diverse group of friends, which included Arabs, and how his life had been saved five times, all by Arabs. It was amazing to see how human and forthcoming some of the "toughest" people in Israel have become, while at the same time keeping up their walls of discrimination and oppression, walls that have ultimately been encompassed by a greater wall of rationalization. For us, it was seven hours of hell in Ben Gurion. For a Palestinian here, occupation is a reality every day of the year."
 


In the role of party pooper - Meron Benvenisti-Haaretz-"It`s amazing to see how Olmert, who was humiliated and ridiculed, has suddenly become "the person responsible for the policy of peace and security." He is obliged to "restrain" the defense minister, who dares to challenge his leadership."
 


18.8.2007
 

Siedlerträume bei Galeria Kaufhof - Handelskette wirbt mit israelischen Produkten aus besetzten Gebieten - Nick Brauns  >>>

Arbeitskreis Nahost -  Jüdische Stimme für gerechten Frieden Der Arbeitskreis und die Jüdische Stimme für gerechten Frieden teilt mit: Wir fordern FAIR TRADE! - Auch mit Israel!  NEIN zu Produkten aus illegalen Siedlungen!  Wir wollen keine Kräuter der Apartheid! - Schließen Sie sich bitte diesen Forderungen an! Verweigern Sie sich als Verbraucher und Verbraucherin einer Unterstützung von Besatzung und Siedlungspolitik!   mehr >>>


Möchten Sie die verantwortlichen bei "Galeria Kaufhof" anschreiben? >>>

If Politicians Won't Lead, Citizens Must -
Boycott Movement Targets Israel - George Bisharat

 

Brief aus Israel 18.8.2007 - "nach der Presbyterian Church hat nun auch die Lutheran Church in USA zu einem Boykott gegen Israel aufgerufen.  Das sind zwei 'mainstream' Kirchen die mehrere Millionen Mitglieder haben" >>>

US Lutherans consider Israel boycott

 

Aus der Welt der Schmuddelkinder:


1. Ein altbewährtes Broder/Ralfs Welt Kochrezept - Wie man aus Unrecht Recht macht >>>

 

2. Broder schreibt und demonstriert: "Wie heißt es in einem alten chinesischen Sprichwort? “Nur die eigenen Fürze riechen gut.”   mehr >>

3. Die rassistische, islamophobe  Seite Politically Incorrect meldet sich auch >>>    PI >>>

 


Ernte mit Hindernissen im »Land der Verheißung« - Wenn die Früchte am Baum reifen, zieht es zahllose Palästinenserfamilien zu den Olivenhainen im Westjordanland. Doch oftmals ist der Erntetag bereits am Checkpoint der israelischen Armee zu Ende. Fotoreportage von Oded Balilty (AP)
 


Der 33-Tage-Krieg - Israels Krieg gegen die Hisbollah im Libanon und seine Folgen von Gilbert Achcar, Michael Warschawski - Buchbesprechung von Ludwig Watzal
 


Six hundred thousand Palestinians in the West Bank are cut off from a regular supply of water - Amira Hass - Haaretz - (Translation from the Hebrew edition of Haaretz provided by Elana Wesley ) -"Israel exploits about 80% of the water from the mountain aquifer, the only source of water serving the Palestinians, and it allocates only the remaining 20% to the Palestinians. The Oslo Agreements left the control of the sources of water in Israel`s hands, without making any adjustments to the way the distribution was allocated. The existing division has been in existence since 1967. "
 


Mourning and the Morning After - Dr. Bernard Sabella-Arab Media Internet Network-"One Qalqilya elder told me as he pointed out with his hand the route of the Separation Wall and a number of Israeli illegal settlements in the surroundings that the Israelis have taken away most of Qalqilya’s agricultural lands and they plan to take what is left. He too, like the farmer from Jayyus, had tears in his eyes. His whole essence of living, personal and collective narrative with the land of Qalqilya is being taken away from him."
 


A just boycott - George Bisharat
 


Tulkarm Struggles Against the Wall, Settlements and Israeli Chemical Factories
 

Soldiers Arrest Palestinian for Walking on His Own Land
 


Raising Yousuf, Unplugged: diary of a Palestinian mother - Laila El-Haddad-Personal Blog-"I`m not sure what it will take anymore for people to realize the absurdity of it all. I mean, sanctioning an occupied people for God`s sake? Demanding an end to "violence" by those occupied people all while the US shells out another $30 billion in military aid to the world`s third strongest army? (Ed. Note. See also Ha`aretz article Aug 17 2007 at http://www.haaretz.com/hasen/spages/894255.html) And I`m not talking about the US only here. I`m talking about our very own Arab governments who, from day one, bowed in submission to US commands to freeze financial transactions to Hamas. Yes, the world, including the Arab world, has been complicit in the destruction of a society."
 


Settlers Take Land, Soldiers Do Nothing - Video

In the area of Susya in Hebron, an illegal settler sets out to farm crops on land owned by local Palestinians. Soldiers refuse to act, even after human rights workers explain that Palestinians have documents which prove the land is theirs, and have gone to the police already...
 


The one clear solution - A workable and just solution in Palestine is predicated on one principle, tested in South Africa: side with racism or be against, writes Azmi Bishara - The world looks different from the southern tip of Africa. There, in that country that liberated itself from a colonialist apartheid regime a decade ago, the people have embarked on a bold venture to build a nation. They have a sophisticated democratic constitution that officially recognises 11 languages within the framework of a multi- ethnic, multi-tribal, multi-religious civil polity founded on the concept of equal citizenship. This constitution embodies different aims and different priorities. It embodies a revolution that has transformed itself into a state, not only by means of the fight until victory but also by means of the arts of negotiation and compromise that made the transition possible.
 


17.8.2007
 

 


Mitgliederrundbrief der DAG -
Nach den Turbulenzen im Frühjahr, dem missglückten Coup, hat unsere Deutsch-Arabische Gesellschaft im Sommer ihr stärkstes Kapital mobilisiert: Sie und unsere vielen Mitglieder, deren Sachverstand und Engagement. Warum sich mit `nem Plagiat abgeben, wo’s doch das Original gibt! Die Zahl der Aufnahmeanträge steigt; je größer wir werden, desto unüberhörbarer unsere Stimme, also auch die Ihre. Unser 41. Sommerfest in Bonn sah eine Premiere in der Geschichte der DAG. Nicht weniger als 12 Arbeitskreise haben sich konstituiert, Diskussionsgruppen, Kompetenzzentren – der Blutkreislauf dieser großen Gesellschaft pulsiert von unten nach oben (vgl.: https://www.d-a-g.org/apps/page.asp?Q=Arbeitskreise). Die Themen sind zahlreich und gruppieren sich in den drei Säulen der uns selbst gestellten Aufgaben: Politik, Wirtschaft und Kultur. mehr >>>

 


Die amerikanischen Rüstungspläne für den Nahen und Mittleren Osten sind so rational wie irrsinnig - Die politische Rechtfertigung für dieses Geschäft liegt auf der Hand. Es geht um Iran, richtiger: das Feindbild Islamische Republik als dem Kernstaat des schiitischen Islam, das die CIA-PR-Agenturen in den vergangenen Jahren so erfolgreich aufgebaut und kolportiert haben. Es wird immer offensichtlicher: Der militärindustrielle Komplex der USA hat einen in sich konsistenten Langzeitplan für den Mittleren und Nahen Osten - Wettrüsten, Wettrüsten und noch einmal Wettrüsten.
 


Cartoons in the Media Coverage of Mecca Agreement and the National Unity Government

 


Hamas is ready to talk - Mousa Abu Marzook - The Guardian - "Hamas welcomes dialogue. If the international community is serious about peace in the Middle East, there need to be non-partisan efforts to achieve it. It is not sufficient for Israel or its allies to continue to dismiss Hamas as "extremist", as we are made up of every part of Palestinian society."
 


"No American President Can Stand Up to Israel" - PAUL CRAIG ROBERTS - Counterpunch - "It is difficult to see how this policy serves any interest other than the very narrow one of the armaments industry. Apparently, nothing can be done to change this disastrous policy until the Israel Lobby comes to the realization that Israel`s interest is not being served by the current policy of military coercion."
 

 
Gaza residents tell of demeaning questioning by Shin Bet - Amira Hass - Haaretz - "In the most recent Israel Defense Forces raids in the Gaza Strip, during which dozens of people were detained for interrogation by the Shin Bet, the security service adopted a procedure unknown in recent years: The detainees were forced to undress in the presence of another detainee and a soldier or a member of the Shin Bet and then be interrogated while wearing a disposable, blue paper overall."
 


Nighttime Invasions in Nablus - This morning at 7AM human rights workers rushed to the other side of Nablus in Ta’awun Street where 8 homes had been taken over by the Israeli army. They joined the medical assistance relief team that had already arrived at the scene. 10-15 military vehicles and a bulldozer were in the street. In this case the families were told to leave their homes at 2AM. People were roused from their beds, among them small children including a 2 1/2 month old baby, and >>>
 


Rights group protests death of Bethlehem teen at checkpoint - Lily Galili - Haaretz - "Physicians for Human Rights has filed a criminal complaint with the Tel Aviv police against the Civil Administration`s health coordinator, Dalia Basa, accusing her of negligent homicide."
 


16.8.2007
 


Gaza-Streifen: Christliche Minderheit stark verunsichert - Die Christen im Gaza-Streifen beklagen eine zunehmende Demoralisierung in ihren Gemeinden. Die Menschen hätten schwer unter der „internationalen Kollektivstrafe gegen die Palästinenser“ zu leiden, berichtet der katholische Pfarrer von Gaza, Manuel Musallam, gegenüber der Katholischen Nachrichtenagentur (KNA) am vergangenen Wochenende.
 


Brief aus Israel 16.8.2007 - Welche Aktionen sollten wohl einen Boykott hervorrufen?  Bevölkerung vertreiben oder so einschüchtern dass sie fliehen und ihnen dann das Recht verweigern, in ihre Wohnungen zurückzukehren?  Das hat Israel getan.  Den Besitz von hundertausenden von Flüchtlingen ohne Kompensation ergreifen? Das hat Israel getan.  Häftlinge systematisch foltern, viele davon ohne Prozess festgehalten?  Das hat Israel getan.  Seine Gegner ermorden, inklusive derjenigen, die in durch ihn besetzten Gebieten leben?  Das hat Israel getan.  Tausende Häuser zerstören, die einer nationalen Gruppierung gehören, und die eigene Bevölkerung auf dem Land einer anderen Nation ansiedeln?  Das hat Israel getan.  Kein Land mit so einem Register, ob an erster oder 50. Stelle der schlimmsten der Welt, kann gegen einen Boykott glaubwürdig protestieren. >>>.
 


American Jewish Committee: Wer nicht Zionist ist, ist Antisemit.
Das American Jewish Committee hat eine ältere Polemik des Anti-Palästina-Lobbyisten Alwin H. Rosenfeld mit einem linkisch gewählten Titel ins Netz gestellt. Ihr zufolge besteht die Crème de la Crème der NeoCon-Gegner aus Antisemiten. Gelistet werden Noam Chomsky, Michael Neumann, Tony Judt, Norman Finkelstein, Hilary und Steven Rose; und die Organisationen A Jewish Voice for Peace, Jews for Peace in Palestine and Israel, Students for Justice in Palestine, das Labor Committee for Peace and Justice und der International Solidarity Movement. Als Popanz errichtet der Autor Jacqueline Rose, deren Mumpitz er treffend in die Psychohistorie einordnet. "Progressive" Jewish Thought and the New Anti-Semitism, Date: 12/6/2006, herausgegeben vom American Jewish Committee, .pdf-Datei  - Gefunden bei Thomas Emanuel Steinberg
 

 

High Court bars Gazan students from studying in West Bank - Tamara Traubmann - Haaretz - The High Court of Justice on Tuesday rejected a petition by a group of Palestinian students from Gaza against Israel`s policy of barring students from the Gaza Strip from studying in the West Bank, even when there is no evidence that they pose a security threat to the state.
 


Palestinian girl paralyzed by Israeli missile fights to receive top care in Israel
 

Israeli Military Shuts Down Palestinian Business in Old City Market

 

Beyond the concrete wall - For two weeks, at the height of the heatwave, there was no water in the faucets. I see distress within the Green Line here and there during my travels around the country. Yet what happens there, beyond the wall that rises between us and the neighbors in Bethlehem – this is completely hidden from view.
 


12.8.2007
 


Die Hebron-Taktik - Amira Hass - Etwa 25 Minuten benahmen sie sich wie die Herren des Landes. Ein Mann, dem später ein jüngerer folgte, kam von Mitzpeh Yair, einer der illegalen Außenposten in den südlichen Hebroner Bergen und hinderte ein UN-Jeep an der Weiterfahrt. Anordnungen der UN verbieten in solchen Fällen das Verlassen des Fahrzeugs, um eine Eskalation   zu verhindern. So waren wir – drei Mitarbeiter von OCHA ( Koordinierung für menschliche Angelegenheiten) und zwei Journalisten von Haaretz gezwungen,  von innerhalb des Fahrzeugs zuzusehen, wie sie ihre Herrschaft über das Land demonstrierten. Der Ältere blockierte die Weiterfahrt des Fahrzeuges mit seinem Körper mitten auf der ungeteerten Piste Mit Handbewegungen machte er deutlich, man  solle den Motor ausschalten. Als dies nicht geschah, sprang er auf  die Kühlerhaube, dann auf das Dach und zurück auf die Kühlerhaube und schließlich legte er sich auf die Windschutzscheibe und spielte mit den Wischern und nahm sie ab. Der Fahrer fuhr langsam weiter, der Mann lehnte sich kräftig an die Windschutzscheibe bis sie brach. Glassplitter trafen ins Auge des Fahrers.
 


Nicht nur Territorium, sondern auch  Lebensfähigkeit
- Die Falle in Israels „großzügigem Angebot“ -
Jeff Halper - Auf den Zeitungsseiten klingen die Schlagzeilen vielversprechend, ja sogar bewegend. Es wird berichtet, dass Ministerpräsident Olmert dem palästinensischen Vorsitzenden der PA Mahmoud Abbas bei ihrem gemeinsamen  Treffen in Jericho gesagt haben soll,  er wolle die Errichtung eines palästinensischen Staates „so schnell wie möglich“ voranbringen  und zwar auf einem Äquivalent von 100% der Gebiete, die 1967 erobert wurden.“ Die Palästinenser würden nach diesem Bericht bei einen Landtausch nur 5% der Westbank abtreten. Mit anderen Worten, Israel würde sich von 95,6%  der Westbank und dem Gazastreifen zurückziehen – obwohl dies Ost-Jerusalem nicht einschließt, das Israel als nicht besetzt betrachtet.
 


Oslo – noch einmal besucht  - Uri Avnery - IN DIESEN heißen, stickigen Tages des israelischen Sommers ist es angenehm, die Kühle Oslos zu spüren, auch wenn es nur ein virtueller Besuch – ein Besuch in Gedanken ist. Vierzehn Jahre nach der Unterzeichnung des Oslo-Abkommens ist dieses noch einmal das Thema der Debatte: war es ein historischer Fehler? In der Vergangenheit sagte dies nur die politische Rechte. Sie sprach von den „Oslo-Verbrechern“ so, wie die Nazis  die „Novemberverbrecher“ zu beschimpfen pflegten. (Diejenigen, die im November 1918 den Waffenstillstand zwischen dem besiegten Deutschland und den Siegermächten unterzeichneten). Jetzt  bewegt auch die politische Linke diese Debatte. Nun mit der Weisheit des Nachhinein behaupten einige Linke, dass das Oslo-Abkommen an der miserablen politischen Situation der Palästinenser, dem Beinahe-Kollaps der palästinensischen Behörde und der Trennung des Gazastreifens von der Westbank  schuld sei.
 


Die Akte im Mordfall Abir Aramin wurde geschlossen - Nurit Peled Elhanan - Wenn einem klar wird, dass die Zahl derjenigen, die sich dem Dienst in der Besatzungsarmee  entziehen, so niedrig ist, dass es tatsächlich keine Auswirkung  auf die Motivation israelischer Kinder hat, die Uniform der Brutalität anzuziehen, so ist das nur noch traurig. Prof. Stewart Cohen der Bar Ilan Universität  tröstet uns mit der Erklärung, dass die „Schuld“ daran an der Zunahme von Haredis liegt, die den Militärdienst verweigern. Er sagte uns auch, dass die Armee der USA  während des Vietnamkrieges mit  einem so niedrigen Prozentsatz  von Verweigerern  glücklich gewesen wäre. Vielleicht sollten wir etwas von den Amerikanern der 60er Jahre und sogar von den Haredi-Juden lernen, die sich um die Sicherheit ihrer Kinder ängstigen.

Dorothy Naor von New Profile zu Nurit Peled-Elhanans Artikel - Danke Viktoria fürs Weitersenden und danke an Marc für die Übersetzung (aus dem Hebräischen) von Nurits wichtigem, bewegendem  Artikel, der genau zur rechten Zeit kommt. Wenn jetzt täglich, morgens, mittags und abends in den israelischen Medien, den Zeitungen,  im Fernsehen und  Radio uns die Aufrufe an die jungen Leute verfolgen, sich beim Militär zu melden, wenn die Medien und die Regierung alle einstimmig – nationalistisch und militaristisch – uns, die Israelis, womöglich auf den nächsten Krieg vorbereiten – ist hier eine Mutter, die ihre eigene 13jährige Tochter durch einen Selbstmordanschlag verloren hat, und uns hier sagt, warum sich ihr Sohn nicht beim Militär melden soll.

Aufruf  an israelische Soldaten Soldaten Kriegsverbrechen zu stoppen
קריאה לחיילי וחיילות צה"ל לעצור פשעי מלחמה

Sonderseite Kriegsdienstverweigerer
 


Krieg ohne Ende - Oliver Eberhardt - Vor einem Jahr ging der Libanon-Krieg seinem Ende zu; sein Ergebnis ist bis heute offen - 34 Tage hat der Libanon-Krieg gedauert, der vor einem Jahr seinem Ende zu ging (vgl. "Eigentlich sind Kriege heutzutage unbezahlbar geworden"). Die Tausenden von Toten sind längst beerdigt; die Spuren der Kämpfe verschwinden zusehends. Und trotzdem werden die Folgen des Krieges noch lange spürbar bleiben: In Israel ist das Vertrauen in die Fähigkeiten von Militär und Regierung auf einem Tiefpunkt angelangt; der Libanon ist derweil so instabil wie schon lange nicht mehr.
 


Fauler Frieden - Ein Jahr nach dem Libanon-Krieg
- Werner Pirker - Der zweite israelische Angriffskrieg – nach 1982 – gegen den Libanon, der vor einem Jahr durch einen vom UN-Sicherheitsrat herbeigeführten Friedensschluß zu Ende gegangen ist, hinterließ mehr als 1500 Tote und Hunderttausende zerstörte Existenzen. Es war ein von Israel in enger Kooperation mit den USA seit langem geplanter Krieg.
 

 

Auswanderungsland Libanon - Ein Jahr nach dem Krieg: Immer mehr qualifizierte Bewohner verlassen ihre Heimat. Hilfsgelder von Beirut nur zur Schuldentilgung eingesetzt - Karin Leukefeld
 


A village makes its own protest - Villagers first initiated the weekly demonstration in February 2005 when Israeli military forces began uprooting trees and leveling the terraced hillsides in preparation for the fence, severing hundreds of acres of agricultural land away from Bili'in farmers.
 


Weekly Digest: Reports from Checkpoints - MachsomWatch -“ 8 men in their early 20`s were denied magnetic cards because of their age, although 2 had letters from an Israeli contractor who said they were skilled workers he had employed successfully in the past and needed them immediately. They implored us to help them. One told us how in desperation, he had sneaked into Israel and managed to work for a while, but then was caught and now he has a prison record”
 


Fatah: The `Moderate` Alternative? - Caelum Moffatt  - "Fatah, by its secularist nature has many divisional stems, unlike Hamas which is unified as one coherent entity under the common adherence to Islam. Fatah is by no means a party which has set policies and set beliefs as to where and how Palestine should go about having their own state. How does Abbas plan on controlling them?"
 

 

Occupation 101 - Video Israeli historian Ilan Pappe describes the period around the declaration of Israel’s independence as one during which the indigenous … Palestinian population was ethnically cleansed from the land when they were forced from their homes or fled in terror after hearing news of rapes and massacres at other villages. Today, the situation is not much better for the Palestinians under Israeli rule. The purpose is essentially, “To make things so difficult for the Palestinians so that anyone who wants a normal life will leave.”
 


A Kind of Peace in Gaza - Andrew Lee Butters
 


Twighlight Zone / `The terrorist was neutralized` - Gideon Levy - Haaretz - ..`what was going through the heads of the soldiers who beat him mercilessly, with a club, with the butt of a rifle and with kicks to his head, so that he died? Is it possible that he tried to attack them with a knife, even though two eyewitnesses didn`t see it? Even if he did, why did the soldiers continue to beat him, even after he lay on the ground, unconscious and perhaps bound as well, as an eyewitness told us? And what kind of monstrous behavior is it to handcuff the bereaved father, and then leave him on the ground, in front of the body of his beaten and dying son? Above all, why did the Israel Defense Forces rush to dismiss this grave incident, "after an initial investigation," during which nobody interrogated the eyewitnesses, with the conclusion, "the soldiers acted properly"? `
 


A questionable death - Jihad left the house and walked the several hundred meters to the taxi stand near the road to Bethlehem. His father, who was at home, says that Jihad took nothing with him. But the armored Hummer was already standing at the side of the road, several dozen meters from the taxi stand.
 


Beyond the concrete wall - Yigal Sarna - YNET - "inside the house [in the Deheishe refugee camp], there has been no water for two weeks. The camp`s water supply was disconnected and the pipes were empty". [Editor`s comment(VB):Just south of Deheishe there is a vast Gush-Etzion - Efrata settlement area. The settlers do not lack water.] Also, link to lectures by Clemens Messerschmid "Till the Last Drop: The Palestinian Water Crisis in the West Bank, Hydrogeology and Hydropolitics of a Regional Conflict" sponsored by the Alternative Information Center
 


Good eggs from the West Bank - Nadav Shragai - Haaretz - "Avri Ran is a leader of the Hilltop Youth movement from the West Bank settlement of Itamar. He has been acquitted of charges of assaulting an Israeli Arab and a left-wing activist, and residents of the Arab village of Yanun accuse him of harassing villagers. But Ran`s right-wing activities are not his only claim to fame: He is also one of the largest suppliers of organic eggs in the country...Ornit Raz, head of Israel`s organic farmers association, said the group "doesn`t deal with politics," such as where the organic farms are located.". Some links are included concerning the other activities of the good eggs` producer.
 


11.8.2007
 


Brief aus Israel 10.8.2007 - Und hier die letzten "Sagt nicht, wir hättens nicht gewusst", von Amos Gvirtz: Wie Israel sich in der Westbank ausdehnt: Siedlungen werden zu großen Stadtgebieten ausgedehnt.  Dann werden weitere 'Nachbargebiete' gegründet, die mit Straßen an die Hauptsiedlung angebunden werden.   PalästinenserInnen dürfen diese zunächst nicht überschreiten, um ihr Land zu bebauen.  Kurz bevor dieses Verbot aufgehoben werden soll, brennt es in einem Militärposten. Nachts dringt die Armee in das Dorf ein, schlägt die Bewohner  zusammen und die Fenster ein.  Am nächsten Tag wird die Aufhebung des Verbots rückgängig gemacht, und wieder hat Landraub stattgefunden, ist die Siedlung vergrößert. >>>.
 


Brief aus Israel 10.8.2007 - Die Anarchists against the Wall, die vor allem an den Demos in Bil'in regelmäßig sehr aktiv teilnehmen, bitten inständig um Spenden, um ihnen mit Gerichtskosten zu helfen.  die Gruppe - die nur lose organisiert ist - hat inzwischen $40 000 Schulden für mehr als 60 Anschuldigungen.  Außerdem haben sie stets hohe Transport- und Telefonkosten, um ihre Arbeit durchzu führen.  Eine Spendenmöglichkeit (durch Kreditkarte oder Paypal) ist unter www.awalls.org zu finden.
 


Ein Land von Heiligkeit geschlagen - Über das Buch `Unter der Oberfläche - Erlebtes aus Israel und Palästina` von Johannes Zang
 


Der `zweite Libanonkrieg`: Ein dummer Krieg - Drei Fragen - Uri Avnery - Ein Detektiv, der ein Verbrechen aufzudecken versucht, stellt die Frage „cui bono?“ (Wem nützt es?) Wenn wir versuchen, das Verbrechen, das „Zweiter Libanonkrieg“ genannt wird, aufzudecken, muss diese Frage an erster Stelle stehen. Vorgestern, genau ein Jahr nach Kriegsanfang, widmeten alle israelischen Medien einen großen Teil ihrer Zeit rückblickenden Analysen dieses Krieges. Eine Fernseh-Stunde nach der anderen, eine Seite nach der anderen in den Printmedien. Als der Krieg ausbrach, feuerten alle Medien Olmert an. Abgesehen von ein paar einsamen Stimmen funktionierten die Medien wie eine Gruppe herumtanzender Cheerleader bei einem amerikanischen Fußballspiel. Die Antikriegsdemonstrationen wurden beiseite gewischt. Kein Wunder, dass auch in dieser Woche der Antikriegsprotest vollständig ignoriert wurde, und alle Kritik in den Medien von der politisch Rechten kam. >>>.
 


The Middle East peace process scam - - It is the failure of the international community to reject Israel's notion that the creation of "facts on the ground" can go on indefinitely, so long as there is no agreement that is acceptable to Israel, that has defeated all previous peace initiatives and the work of all peace envoys. 
 

 

Shin Bet security service bars Gazan from studying overseas - Amira Hass- Haaretz- "...any Gazans living in the West Bank were "illegal residents," even if they had lived, worked and started families there. Hundreds were deported to Gaza, while the rest - like Kfafi - were careful not to move about more than necessary. For years Kfafi`s life was confined to the radius between his rented room in the town of Birzeit and the university."
 


Jenin- Army Harrasment on the Streets of Jenin Camp
 

Bilin- Four Detained as Military get Physical with Demonstrators
 

New Israeli highway separates Palestinians
 

Isolated Gaza a jail for its people

 
 

Beyond the concrete wall - Palestinian distress slowly disappearing from view, until next eruption - Yigal Sarna
 


10.8.2007
 

 

Israel - Flüche auf die Armee - Jörg Bremer, Jerusalem - Auch wenn das Presseecho groß ist, scheint die israelische Öffentlichkeit von der jüngsten Meuterei von einem Dutzend Soldaten ungerührt zu sein. Sie hatten sich geweigert, an der Räumung von Siedlern illegal besetzter Gebäude am „arabischen Markt“ in Hebron mitzuwirken und verbüßen daher jetzt mehrwöchige Haftstrafen.
 


Neue Friedensverhandlungen über Nahost - Das gespaltene Haus Palästina -  Die Palästinenser sind mit einer harten Realität konfrontiert. Egal, welche Maßnahmen ergriffen werden, um der Hamas entgegenzutreten, sie werden das nationale Projekt Palästina untergraben, schreibt Mkhaimar Abusada, Professor für politische Wissenschaft, in seinem Kommentar.
 


Ungeahnter Geldregen für Hamas - Palästinensische Regierung überwies Gehälter an verfeindete Milizionäre im Gazastreifen. Mittel von Israel freigegeben - Rainer Rupp
 


Bushs Terrorist? - Vor wenigen Tagen meldete sich Ayman Al Zawahiri im Internet zurück. In den westlichen Medien gilt er als Stellvertreter Osama bin Ladens. Seine zahlreichen Kontakte führen aber auch zu US-Geheimdiensten -  Jürgen Elsässer
 


 
Uri Shani von Nemashim - Julibericht - Arabisch-Hebräische Theatergemeinschaft -  Zu Beginn wählten wir das Stück aus, mit dem wir die diesjährige Kommune beenden wollen. Die Wahl war eine dramatische Angelegenheit für sich, und am Schluss fiel sie auf eine Bearbeitung der „Rückkehr nach Haifa“ von Ghassan Kanafani. Kanafani ist einer der wichtigsten palästinensischen Schriftstellern, der in dieser Novelle zum erstenmal (1970) von arabischer Seite eine jüdische Figur beschrieb, mit der man/frau sich identifizieren kann. Aber Kanafani war auch der wichtigste intellektuelle Führer der PFLP unter der Führung von George Habash, und als solcher wurde er (wahrscheinlich von einer israelischen Einheit) in Beirut am 8. Juli 1972 mit einer Autobombe umgebracht. Hier geht’s weiter >>>
 


Wehret den Anfängen:

Brüsseler Bürgermeister verbietet fremdenfeindliche Demo

Breaking News- Anti-Islam-Demo in Brüssel verboten
 


Not only territory, but viability - - Israel may indeed relinquish 95% of the West Bank but still remain in complete control over a Palestinian Bantustan with no viable economy. If it insists on controlling the borders, denying the Palestinians free movement of goods and people, the Palestinian state is not viable.
 


9.8.2007
 


Brief aus Israel 8.8.2007 - (...) Hut ab!!! - In einem Flüchtlingslager nahe Nablus haben Soldaten insgesamt neun Häuser besetzt, indem sie ihren Weg durch die Wände von Haus zu Haus freisprengten, ohne auf die Straße zu gehen. Sie zwangen - wie immer - alle BewohlnerInnen eines Hauses in ein Zimmer und hielten sie dort fest. Als sie gefragt wurden, wen sie suchten, sagten sie, sie suchen alle, da alle Palästinenser Hamasanhänger seien. Als die Soldaten schließlich nach längerer Zeit abzogen, wurden Menschenrechts-AktivistInnen aufmerksam gemacht auf einen Militärposten, der in einem weiter entfernten Haus verharrte. Sie gingen dahin und sprachen die Soldaten durch die Tür an. Immer wieder forderten sie die Soldaten auf, das Haus zu verlassen, da es nicht nur illegal sei, Menschen als Schutzschilder zu benutzen, sondern ihre Aktion auch beendet und es Zeit sei, sich zurück zu ziehen. Nach unentwegter Aufforderung zogen sich die Soldaten schließlich tatsächlich aus dem Haus zurück. Im Haus befanden sich 35 Menschen, 20 davon Kinder. Mehr und anderes >>>
 

 


Dorothy Naor von New Profile zu Nurit Peled-Elhanans Artikel - Danke Viktoria fürs Weitersenden und danke an Marc für die Übersetzung (aus dem Hebräischen) von Nurits wichtigem, bewegendem  Artikel, der genau zur rechten Zeit kommt. Wenn jetzt täglich, morgens, mittags und abends in den israelischen Medien, den Zeitungen,  im Fernsehen und  Radio uns die Aufrufe an die jungen Leute verfolgen, sich beim Militär zu melden, wenn die Medien und die Regierung alle einstimmig – nationalistisch und militaristisch – uns, die Israelis, womöglich auf den nächsten Krieg vorbereiten – ist hier eine Mutter, die ihre eigene 13jährige Tochter durch einen Selbstmordanschlag verloren hat, und uns hier sagt, warum sich ihr Sohn nicht beim Militär melden soll.

Aufruf  an israelische Soldaten
 


Alan Dershowitz is one of a very prominent but the most hideous member of the Israel-Lobby in the United States
. His speach at the Holocaust museum in Texas gives the answer. In the way he degraded US-President Jimmy Carter or Professor Norman Finkelstein shows his hair-splitting competence. He is the perfect pettifogger and the most effective and dangerous Israel lobbyist one can sink of. No wonder that O. J. Simpson had not got to jail. Why does not the Bush Administration or the Olmert government offer him the job as chief propagandist? The brutal Iraq adventure of the US and the occupation and brutal oppression of Palestinians by Israel would be "wonderful", at least according to the rhetoric of professor A. D.


The Hebron tactic - Amira Hass - Haaretz - "In their own way, they do the same thing the "legitimate" occupation authorities do: They drive the Palestinians off their land to make room for Jews. In other words, they are following orders."

Gangs of Israeli settlers in Hebron set ablaze a mosque and attack fire fighters
 


Action Alert: Al-Hadidiya and Hamsa (Jordan Valley) to be evacuated - Today the Occupation forces have confirmed that they are preparing to evacuate the villages of al-Hadidiya and Humsa in the Jordan Valley, if necessary by force. Decisions of this kind are generally executed within the following days. National and international pressure has to stop this crime!
 


8.8.2007
 


Reiner Bernstein im Interview: "Abbas ist Trumpf" - Reiner Bernstein von der Genfer Friedensinitiative glaubt nicht, dass einseitige Maßnahmen Israels der richtige Weg zum Frieden sind. - Interview: Ivo Bozic
 


VIERZEHNTES INTERNATIONALES TREFFEN DER FRAUEN IN SCHWARZ - VALENCIA, SPANIEN, 16. BIS 20. AUGUST 2007 - „Frauen in Schwarz“ ist ein internationales Netzwerk von feministischen, antimilitaristischen Frauen, die für den Frieden tätig sind. Sie sind Kriegsgegner, lehnen Gewalt, speziell gegen Frauen, ab, und fördern die Beteiligung von Frauen bei der Lösung von Konflikten und bei Friedensverhandlungen. Das internationale Netzwerk von „Frauen in Schwarz“ begeht vom 16. bis 20. August 2007 sein vierzehntes Treffen in Valencia,. Diese internationale Frauenbewegung, die laufend wächst und bereits in vielen Staaten quer über den Globus besteht, wurde im Jahr 1988 in Israel gegründet, als eine Gruppe von Frauen – schwarz gekleidet – begann in der Öffentlichkeit zu demonstrieren – in Trauer um alle Opfer, von beiden Teilen der Bevölkerung – schweigend, und Tafeln mit einer Losung tragend: Ende der Besatzung.
 


Im inner- palästinensischen Streit ist der abgesetzte Ministerpräsident Ismail Hanija von der radikal-islamischen Hamas zu einem Amtsverzicht bereit. «Wenn dieser Posten der Preis für einen nationalen Dialog ist, sind wir gewillt, ihn zu bezahlen.»
 


Der Libanon in der Dauerkrise - Alfred Hackensberger - Im Norden des Landes wird gekämpft, jederzeit wird ein neuer Mord an einem führenden Politiker erwartet und die Regierung ist seit neun Monaten handlungsunfähig. Trotz allem wurde am vergangen Sonntag friedlich gewählt
 


Täter unter sich. – Broder, (um ausnahmsweise und wütend wie er zu sprechen der GOAZ - Größte Oberschmok aller Zeiten) - demonstriert die neue Form der Sippenhaft. - E. Arendt -Der Muslim-Markt interviewt, was sein gutes Recht in einer demokratischen Gesellschaft sein sollte, Lea Rosenzweig.  Sie ist die Ehefrau des angeblichen oder wirklichen Oberrabbiners Moishe Arye Friedman, dem man sicher zu Recht die Teilnahme an der sogenannten „Holocaustkonferenz in Teheran vorwerfen kann. Das Leugnen des Unrechts, was in Palästina geschieht, legitimiert nicht das scheinbare Leugnen des Unrechts, das unseren jüdischen Mitbürgern widerfuhr.  Lea Rosenzweigs  Kinder dürfen deswegen aber nicht von der Schulleitung der jüdischen Schule in Wien in Sippenhaft genommen werden. Endlich nimmt Lea Rosenzweig erstmals, wie sie sagt, auf einer seriösen Website dazu Stellung. mehr >>>
 


B`tselem protests W. Bank checkpoints - Dan Izenberg - J-lem Post - "Among the roads that have been barred to most Palestinian motorists are Highway 90 in the Jordan rift, Highway 443, linking Jerusalem to Modi`in, and Highway 557 leading to the settlements of Elon Moreh and Itamar."
 


Two babies, imprisoned in Israeli jails, are prohibited from leaving their cells - Ma`an News- "The mothers attempted to discover the reason for the ruling and appealed to the administration to revoke their decision, but their attempts failed."
 


SOS: Palestine's private sector
 


Hebron: Masked Settlers Attack Human Rights Worker

Permanent Link to Hebron- Spitting in Babies Faces
 


7.8.2007
 


Wieder ein Fall von Übertünchung: Kein Gerichtsverfahren für Offiziere der israelischen Grenzpolizei, die verdächtigt werden, ein zehnjähriges palästinensisches Mädchen getötet zu haben. - von: Palästinensische Nationalinitiative - Ramallah, am 1. August 2007: Die zum Schein geführte Untersuchung des israelischen Militärs über die Tötung eines zehnjährigen palästinensischen Mädchens wurde heute noch einmal herunter gespielt: Die Staatsanwaltschaft für den Bezirk Jerusalem verfügte, die israelischen Grenzpolizei-Offiziere, die im Verdacht standen, Abir Aramin im palästinensischen Dorf Anata nahe von Jerusalem im Jänner 2007 getötet zu haben, seien nicht anzuklagen.
 


Israel plant den Bau eines Atomkraftwerks - Israel, die einzige inoffizielle Atommacht im Nahen Osten, prüft gegenwärtig, so erklärte Infrastrukturminister Binyamin Ben-Eliezer von der Arbeiterpartei, ob das Land ein Atomkraftwerk zur Stromerzeugung errichten soll.
 


A visit to the jungle - - Israeli governments have consistently extended one hand in peace while the other hand lays further claim to the occupied territories. These mixed signals are complemented by the double standards of law enforcement that enable the settlers, the true rulers of the territories, to make talk of "a political settlement" appear ridiculous. 
 


ANALYSIS - Only the IDF will not gain from confrontation with settlers - Amos Harel -- Haaretz -- “The most amazing aspect of the operation planned for Tuesday to evacuate two Jewish families that forced their way into the Hebron wholesalers` market is the enormous number of forces allocated for it: about 700 police officers, 10 companies of Border Police officers and no less than four Israel Defense Forces battalions. […] In reality, however, it is doubtful that any evacuation will take place Tuesday
 


Hebron: Settlers Suspected as Qurdoba School is Set Ablaze

 
Hebron: Settlers and Military Collude for Attacks against Palestinians and International Human Rights Workers

Hebron: Medical Access Denied After Palestinian Hit by Israeli Car.


Israeli settlers attack Palestinian homes in Hebron

 


6.8.2007
 


Der Ermüdete - Er hat seine Mutter sterben sehen. Menschen getötet. Er ist mit einem Israeli befreundet. Nun hat Fatah-Kommandeur Zakarija Sbeidi dem Terror abgeschworen. Eine Begegnung. - Susanne Knaul
 


Ein gnadenloser Krieg - Von Karin Leukefeld - In den ersten Augusttagen 2007 jährt sich zum 25. Mal die Belagerung und Zerstörung der libanesischen Hauptstadt Beirut durch israelische Truppen. Der sogenannte Sommerkrieg 2006 weckte bei Libanesen und Palästinensern traumatische Erinnerungen. Nur wenige Libanesen und kaum einer der 400000 palästinensischen Flüchtlinge im Libanon glauben daran, daß Frieden mit dem gnadenlosen Nachbarn Israel jemals möglich sein wird.
 


Machtkampf mit Geschenkkanonen - Von Pierre Heumann - Die radikal-islamische Hamas setzt zum medialen Bombardement an. Mithilfe eingeladener Journalisten will die Hamas der Welt zeigen, was die bislang nicht wirklich glaubt. Dass in Gaza jetzt wieder alles in Ordnung ist, nachdem die Hamas mit Gewalt die Kontrolle über die Region übernommen hat. Eine Bus-Tour durch den Gaza-Streifen.
 


Nichts gelernt - "Atombomben auf Mekka und Medina" - Wie IowaPolitics am Dienstag berichtete, hat der US-Kongreßabgeordnete der Republikaner, Thomas "Tom" Tancredo, bei einer Rede erneut seinen Standpunkt bekräftigt, daß die USA zur "Abschreckung" eines terroristischen Anschlags innerhalb der USA mit Atomwaffen damit drohen müßten, dann im Gegenzug die im Islam heiligen, in Saudi-Arabien gelegenen Städte Mekka und Medina mit Atomwaffen auszulöschen.
 

 

Nie wieder! - Wie ein Preisträger preiswürdig werden könnte. - Unter der Schlagzeile “Hedy comes to town“   macht sich Henryk M. Broder über eine 82jährige australische Jüdin und Holocaustüberlebende (Hedy Epstein) lustig, die die richtigen Lehren aus den Naziverbrechen gezogen hat, ganz im Gegensatz zum diesjährigen Börne-Preis-Träger.  mehr >>>

Mit dem Schiff nach Gaza - 70 Menschenrechtsaktivisten wollen die Blockade palästinensischen Gebiets gewaltfrei durchbrechen - Ihr Ziel heißt Palästina.
 


5.8.2007
 


Weiße Elefanten - Uri Avnery - DER KÖNIG von Siam wusste, wie er sich gegenüber einem internen Feind zu verhalten hat,  er würde ihm einen weißen Elefanten schenken. Weiße Elefanten sind in der Natur sehr selten und darum heilig. Heilig sein bedeutet, dass sie nicht zur Arbeit benützt werden durften. Aber selbst ein heiliger Elefant  braucht Nahrung, und zwar ziemlich viel. Genug, um aus  einem reichen Mann  einen armen  zu machen. Mein verstorbener Freund General Matti Peled, der einmal der Quartiermeistergeneral der Armee war, wies auf die Ähnlichkeit zwischen diesen Elefanten und vielen  der Geschenke, die wir vom  US-Präsidenten bekommen, hin.
 


Gemeinsamer Aufruf von Menschenrechtsgruppen, um den Rafah-Grenzübergang zu öffnen. 30.Juli 2007 - Der Rafah-Grenzübergang ist der einzige Ein- und Ausgang für  die 1,5 Millionen Bewohner des Gazastreifens von und zur Außenwelt. Er ist seit dem 9.Juni 2007 durchgehend geschlossen gewesen. Die Folge davon war, dass mindestens 6000 Palästinenser in ägyptischen Städten wie Rafah und Al-Arish gestrandet waren, einige von ihnen unter härtesten Bedingungen. Unter den Wartenden befanden sich Patienten, die Gaza verlassen hatten, um medizinische Behandlung zu bekommen. Sie wurden daran gehindert, nach Hause zurückzukehren. Die Medien berichten, dass mehr als 20 Personen während des Wartens gestorben sind. Auf der Gazaseite der Grenze warten Patienten, Arbeiter, Studenten, mehr >>>
 


Die Kinder von Al-Hadidiya  sind nicht mehr hier - Daphne Banai - Erinnerst du dich noch an den Al-Hadidiya-Stamm, Schafhirten, die in der Nähe der Roi-Siedlung lebten und die Anfang Mai von ihrem Land  evakuiert wurden? Wir gingen damals zu ihrem Platz neben der Quelle, von der das Wasser zu den Swimmingpools und in die grünen Gärten der Siedlungen fließt. Kein Tropfen dieses Wassers  - dieser  ursprünglich palästinensischen Quelle - erfrischt die trockenen Kehlen der legalen Besitzer dieses Gebietes – der Palästinenser. Aber der Platz war verlassen, und nur ein paar zerbrochene Spielzeuge und weggeworfene Medikamente lagen noch auf dem Land. Das war alles, was von einer Gemeinschaft von Menschen übrig war, die hier seit Jahren auf ihrem Lande lebten.
 


Jenin bei Nacht - Gideon Levy - “Heute Abend solltest du kein Journalist sein, heute nacht solltest du ein Poet sein,“ sagt unser Gastgeber Jamal Zbeidi, nachdem wir angekommen waren. Es ist früher Abend und ein schwaches Licht hüllt die Häuser im Lager ein, während eine angenehme Briese um die Gesichter der  noch draußen spielenden Kinder weht. Das Jeniner Flüchtlingslager bereitet sich für die Nacht vor. Der Fernseher ist auf den Kanal von Al-Aqsa geschaltet, den Sender von Hamas im Gazastreifen. Unser alter bekannter Zakariya Zbeidi kommt ins Haus. Er hatte unseren Wagen gesehen und möchte uns begrüßen. Er trägt ein Kenvelo T-Shirt, und das erste Mal läuft er ohne Waffe herum. Er ist auf dem >>>
 


Haaretz: Palestinian shepherds have water tank, tractor confiscated - Amira Hass
 


Suffering under Israeli demolition laws - The pile of rubble took two days to clear. The Barhoums lost their bed and a handmade cupboard. Hundreds of Palestinians in Israel and the occupied territories each year face the same trauma of watching bulldozers tearing their homes to dust.
 


Artas: Non-Violent Demonstration at Site of Uprooted Trees
 


Israel’s Jewish problem in Tehran - Jonathan Cook - Israel says Iran is Nazi Germany and Ahmadinejad is Hitler: So why hasn’t Iran started by wiping its own Jews off the map? "More important than the welfare of Iranian Jewish families, it seems, is the value of Iranian Jews as a propaganda tool in Israel’s battle to persuade the world that coexistence with the Muslim world is impossible. For those who want to engineer a clash of civilizations, the 3,000-year-old Jewish legacy in Iran is not something to be treasured, only another obstacle to war."
 


Nahost-Konferenz von US-Gnaden - Condoleezza Rice tourt durch die Region und hat Militärhilfe und schwere Waffen im Gepäck - Wem nützt das? - "Hurra! Die Saudis kommen!" - Was erhoffen sich die USA von neuer Konferenz und Rüstungsdeals? / Die Washingtoner Pläne für die Region finden in Israel und Palästina wenig Anklang -  Oliver Eberhardt
 


Es wächst zusammen was zusammengehört -
Stefan Herre, Udo Ulfkotte und die  „Junge Freiheit“ -  "Mutig" schreitet man gemeinsam voran. - Endlich herrscht Klarheit und wächst zusammen, was zusammen gehört. Leider muss dieser berühmte Ausspruch von Bundeskanzler Willy Brandt auf ein Milieu angewendet werden, das ausgegrenzt, stigmatisiert und vom Verfassungsschutz beobachtet gehört (oder wird?), weil es eine Gefahr für die liberale freiheitliche Demokratie darstellt. Es handelt sich um die mehr als rechtslastige Wochenzeitung Junge Freiheit und die rassistische-, pro-zionistische-, pro-amerikanische und anti-islamische Website „politically incorrect“. Freunde im Geiste haben sich scheinbar endlich gefunden. Wie diese rechtslastige Zeitung einen arbeitslosen Sportlehrer und ausgewiesenen Hetzer gegen >>>
 


AFP: Israel settlement builder in dire straits - Heftsiba, one of Israel’s largest firms building settlements in the occupied West Bank, is in danger of closing, according to media reports Friday. The company, which specializes in constructing inexpensive accommodation for ultra-Orthodox families, is in debt to the tune of $200 million, the reports said. Heftsiba has now had to halt work on thousands of homes at the settlements of Betar Ilit, Modiin Ilit, and Ma’aleh Adumim in the West Bank, as well as at Har Homa in East ...
 


Serra: Palestinian Woman Threatened With Death By Settlers - Zaynab Turabi, a 60 year old woman, lives alone with her sons in a small village called Serra. From her house she can look towards the mountain on the other side of the valley, where she has her 10 dunums of land. In order to access it she has to pass a road that now only settlers and the military can use. A settlement was built 6 years ago on the top of the mountain next to her land. One year ago she got permission from the District Command Office (DCO) in order to go to her land for the olive harvest, but when she arrived the settlers had already taken...
 


Jenin by night - Gideon Levi - Haaretz - The whole camp awakens like this, every night. But no one dares peek out the window or turn on a light. No one talks, no one moves. They sit bent over on the stairs, eyes red from lack of sleep. I almost faint from fright. The ringing of a phone suddenly cuts through the stillness: Zakariya Zbeidi is calling from the Muqata to ask how we are. A bit later Jamal whispers that the convoy has moved away and we can go back to sleep. I try to relax. Finally I drift off. Soon it will be 3:30 A.M. Forty minutes of restless sleep and they are back. (...) "I told you that tonight you would have to be a poet, not a journalist," my host Jamal reminds me when day breaks later and we are on the roof again.
 


Culture as `the art to breathe` - Rev. Dr. Mitri Raheb - ICB - There was a time when people thought that the Israeli-Palestinian conflict is like a 100-meter run. Participants behaved accordingly; they gathered their strength in a concentrated effort and within such a short time. When they reached the goal, they were out of breath, but they could afford it for this short time period. However, increasingly people are realizing that the Israeli-Palestinian conflict, one of the longest ongoing in modern history, is more like a 36-kilometer marathon. In a marathon, people need to breathe differently, to train in another way and to run in a well-trained yet more relaxed speed. One has simply to have a long breath. Culture for Palestinians living in this ongoing and seemingly unending conflict is the art to keep a long breath.
 


The Gypsies of Jerusalem: the Forgotten People - Amoun Sleem - This Week In Palestine - Originally settling in an area outside the Old City called Wadi Al-Joz, the Dom (Gypsies) later moved to a small neighbourhood called Burj Al-Laqlaq within the walls of the Old City. An ethnic minority, the Dom community has suffered in silence throughout the decades of the Arab-Israeli conflict. Their numbers dwindled significantly during the battles surrounding the foundation of the State of Israel. The greatest exodus occurred during the war of 1967, which caused nearly half of the Dom population to seek refuge in Syria, Lebanon, and even India. Despite a deep-seated identification with Middle Eastern culture, the remaining two hundred families endure severe discrimination at the hands of Israelis and their Palestinian neighbours. Once lauded in Persian poetry as unparalleled entertainers, a series of cultural, political, and economic shifts have led the Dom to be regarded as despicable beggars.
 


Deja vu - By Meron Benvenisti - Haaretz - "There is a partnerner," the Israeli foreign minister will crow and allow her representatives to conduct talks with Palestinian representatives ; Israeli and Palestinian officers will exchange slaps on the back; the ruddiness will return to the cheeks of the peace camp veterans; the radical left will warn that it`s all an illusion and that under the guise of "the process," the occupation is even more firmly becoming entrenched. This feeling of Deja vu, however understandable it may be, ignores experience accumulated during the intifada years and ignores the burden of the blood, the hatred and the desire for revenge that have changed the relationships between the two communities in fundamental ways.
 


4.8.2007
 


Israelis schießen mit Tomaten und Eiern zurück - Merkwürdige Protestaktion: Aus Wut über regelmäßige Raketenangriffe aus dem Gaza-Streifen haben Bewohner der südisraelischen Stadt Sderot mit Tomaten und Eiern zurückgeschossen. Die Bio-Geschosse verfehlten zwar ihr Ziel - die israelische Armee schritt trotzdem ein. >>>
 


D
er dritte Weg am See Genezareth -  Inge Günther - In Israels Kibbuz Degenia haben sich die Bewohner vom Ideal des Kollektivismus verabschiedet. Mit der Privatisierung sanken die Kosten für Dienstleistungen und die Kantine um 40 Prozent.
 


Den Frieden proben - Daniel Barenboim - Er liebt die Musik und setzt sie immer wieder als Mittel der interkulturellen Verständigung ein. In dem Bemühen, die Welt mit Hilfe der Musik zu einem etwas besseren Ort zu machen, hat sich Daniel Barenboim bislang weder von bürokratischen Hindernissen noch von persönlichen Anfeindungen abschrecken lassen.
 


Subverting democracy - Joseph Massad
 

Hajj Ibrahim Jaddallah: "Wir müssen jeden Zentimeter verteidigen, der uns noch bleibt." -
Hajj Ibrahim Jaddallah ist zu einem Symbol im Kampf um das Recht auf Land geworden.
 


What is there to be proud of? - Gush Shalom - ad in Haaretz - (...) To guard the settlers? To steal the land of the villagers? To run after stone-throwing children? To harass inhabitants at checkpoints? To carry our "targeted killings"? [reaction to the outcry by Defence Minister Ehud Barak that motivation towards and pride of serving in the army must be restored. ed]
 


GAZA Humanitarian Situation Report 24-30 July - Production capacity in the furniture sector, one of the most important sectors in Gaza, has dropped to less than 20% and 80% of the furniture industry’s workers have been laid off. / The Gaza municipality workers went on strike on 29 July as a result of nonpayment of salaries. Solid waste workers are likely to join in the next two days. The municipality has been unable to pay regular staff salaries due to the 50% decline in revenues. / On 29 and 30 July, 414 Palestinians who were stranded in Egypt for nearly two months (51 days) returned to Gaza through Nitzana Border Crossing and then Erez Crossing. Additional returns to Gaza are planned in the coming days.
 


High Court backs route of West Bank fence near Efrat - Jonathan Lis - Haaretz - The petitioners demanded the court reject the route, on the basis that the fence would be built in part on 272 dunam of grapevines, fig and almond trees. (...) Chief Justice Dorit Beinisch accepted the Defense Ministry`s position, whereby there is no acceptable alternative way to defend the settlement, located in Gush Etzion. "The question of the legality of the Efrat residents` presence in the area is not under discussion today," she wrote.
 


5 Birzeit students arrested as Israeli army continues to target student population
 


From Haaretz: Settlers attack UN personnel near southern Hebron Hills -  Amira Hass


Hares: Villar Stealing Palestinian Land

 


3.8.2007
 

 

Gaza zeigt die Doppelmoral der Welt. Gaza heißt Gleichgültigkeit und Gewissenlosigkeit. - Maßnahmen, die der Hamas gelten, treffen 1,5 Millionen Palästinenser - Johannes Zang -   Israel hat den Wahlgewinner geächtet, ebenso verfuhren die meisten Staaten der Welt.
 


Gaza unter Belagerung: Medizinmangel tötet Gazas Patienten
- Eric Silver, Jerusalem, 1. August 2007 , (über Al-Awda-News) - Im Shifa-Krankenhaus, dem größten Krankenhaus im Gazastreifen, gehen die Medikamente aus. Es werden nur noch Notoperationen gemacht. Der Cat-Scanner ist aus Mangel an Ersatzteilen außer Betrieb. Die orthopädische Abteilung hat keinen Gips mehr. Die Krankenhausverwaltung hat an die Internationale Gemeinschaft appelliert, die Belagerung des Gazastreifens aufzuheben, nachdem die Hamas im Juni die Kontrolle  übernommen hat.

Dr. Juma al-Saqa, ein Krankenhaussprecher, sagte zu Reportern, dass 150 Tonnen Medikamente dringend erforderlich wären. Am Montag erlaubte Israel dem Roten Kreuz, fünfzig Tonnen hinein zu bringen. Das ist aber nicht genug .

 

Dr. Moaya Abu Hasnein, der Direktor der Unfall- und Notabteilung, sagte Dutzende von Krebs- und Nierenkranke sterben  wegen des Boykotts langsam weg. Während der Rafah-Grenzübergang vorher mit EU-Beobachtern besetzt war, jetzt aber geschlossen bleibt, ist es  auch unmöglich, Patienten nach Ägypten zu transportieren. Er berichtete auch, dass während des letzten Monats über 700 Notfälle in Krankenhäuser nach Israel und in die Westbank transportiert wurden, aber viel mehr mussten im Gazastreifen zurück bleiben

 

Die palästinensischen Ärzte sind im politischen Kreuzfeuer zwischen der Fatah-Regierung auf der Westbank und ihren Hamas-Rivalen im Gazastreifen gefangen. „Unser Job ist es, dem palästinensischen Volk medizinisch zu dienen. Wir sind keine Politiker,“ sagte Dr. Abu Hasnein verzweifelt.

 

Die Auseinandersetzung zwischen der Fatah und der Hamas gehen weiter. Mahmoud Zahar, der frühere Hamas-Außenminister zeigte Reportern gestern 30 Dokumente, die man in der Fatahzentrale fand. Sie belegen, dass Fatah Millionen Dollar gestohlen hat. Es ist das „Geld des palästinensischen Volkes.“

 

In Moskau  bestätigte Russlands Präsident Putin Präsident Mahmoud Abbas als den “rechtmäßigen Führer aller Palästinenser.“  (dt. Ellen Rohlfs)
 


Die Kultur der Straflosigkeit im israelischen Militär spornt Gewalt an Palästinenser an den Checkpoints an, sagt Barghouthi - Regierungsmitglied verurteilt die wüste Ermordung des palästinensischen Mannes an israelischem Checkpoint - Palästinensische nationale Initiative -  "Ein kaltblütiger barbarischer Mord" beschrieb der Führer der Palästinensischen Nationalen Initiative, Dr. Mustafa Barghouthi, MP, die Tötung des 20-jährigen Jihad Al Shaer durch israelische Soldaten am vergangenen Donnerstag. Al Shaer wurde getötet, nachdem er an einem Checkpoint nahe dem Dorf Tuqu', im Bezirk Bethlehem, von israelischen Soldaten mehrmals mit einem Prügel über den Kopf geschlagen worden war. Dr. Barghouthi betonte, dass dies kein isolierter Einzelfall gewesen sei sondern ein Teil der systematischen Politik der Gewalt auf Seiten der israelischen Armee gegenüber palästinensischen Zivilisten. Er zählte  einige Fälle israelischer militärischer Gewalt an Checkpoints aus jüngster Zeit auf und zitierte einige Fälle: >>>
 


Thema Nahost: Bush braucht die Araber - Detlev Ahlers -  Zu Beginn seiner Zeit im Weißen Haus hatte George W. Bush den damals berechtigten Eindruck, dass man sich als US-Präsident an der Palästina-Frage nur die Finger verbrennen kann. Jetzt, im Herbst seiner zweiten Amtszeit, sieht er das anders.
 


Updates: Links zu Nahost-Videos - Anis Hamadeh
 


Der Präsident reitet dem Sonnenuntergang entgegen - Uri Avnery - BUSHS NEUE NAHOST-INITIATIVE - Die Palästinenser sollen zurück ins Jahr 1994 und "Institutionen" aufbauen, die sie längst haben
 


Bush verhängt weitere Strafmassnahmen gegen Syrien  - US-Präsident George W. Bush hat neue Sanktionen verhängt, um den Einfluss Syriens in Libanon zurückzudrängen. Dies teilte der Präsident am Donnerstag in einem Brief an den Kongress mit. Auf Bushs Anordnung hin soll in den USA der Besitz all jener eingefroren werden, «die die demokratischen Abläufe und Institutionen in Libanon unterlaufen».
 


The Nakba in Israeli textbooks and official discourse - The contents of school textbooks in Palestine/Israel have often been the cause of controversy, normally when a report is published purporting to reveal "shocking revelations" about the alleged indoctrination of Palestinian schoolchildren. Last week, however, it was Israeli textbooks in the spotlight, as the Ministry of Education approved a new textbook with a difference. EI contributor Ben White finds that the inclusion of the term "Nakba" in Israeli textbooks is a perfect opportunity to see how the event is viewed in "official" discourse in the West and within Israel itself.

Israeli soldiers check the schoolbooks of two Palestinian children at a flying checkpoint
 


Senior Palestinian officials still in wrongful Israeli detention
 


2.8.2007
 


Compelling Israel to accept peace - Unfortunately, since the Arab peace initiative, the most generous offer that Israel can ever hope to receive from the Arab world, has never had a deadline for acceptance attached to it, Israel has been free to ignore it with impunity — and has done so. 
 


Back to a corrupt occupation - Amira Hass - Haaretz - "All too often there was a direct correlation between the newly rich Palestinian`s ties to members of a Palestinian security force and the latter`s ties to the Israeli Shin Bet security service or senior people in Israel. Closeness of this kind (to senior Fatah members and the Shin Bet) provided movement permits, ensured "family reunification," and so on. These and other kinds of occupation-dependent protectionism led the Palestinians to make a connection between "the peace process" and corruption."
 


Artas and Walaja: Anti Wall and Occupation Demonstration
 

Setters break Supreme Court ban on populating Matityahu Mizrah
 


Das Begräbnis der zivilen Ehe in Israel - Shulamit Aloni -  Die israelischen Bürger sind in zwölf religiöse Gruppen aufgeteilt. Jede Person ist in ihre Gruppe hinein geboren. Der Jude, dessen Mutter eine Jüdin ist, ist der Tyrannei der Rabbiner ausgeliefert, der Muslim der Tyrannei der Kadis und die Drusen haben ihre eigenen religiösen Führer genau wie die Christen, die Armenier und alle anderen. Und sie dürfen nicht untereinander heiraten, da Israel keine Ehe vor dem Standesamt kennt . Diese Vereinbarungen über keine zivile Ehen in einem Land, das behauptet, demokratisch zu sein, kamen nur deshalb zustande, um die Reinheit des jüdischen Genius zu bewahren. >>>                The burial of civil marriage         
Dosier - Rassismus in Israel   |
Sonderseit Apartheid

Bild - Shulamit Aloni

 

Militärische Macht bewirkt nichts - Friedrich Graf von Westphalen - Es ist schwerlich mit rationalen Argumenten nachvollziehbar, aus welchen Gründen Präsident Bush nunmehr die Absicht verfolgt, die sunnitischen Staaten im Nahen Osten – Israel freilich eingeschlossen – mit Waffen im Wert von mehr als zwanzig Milliarden Dollar aufzurüsten.
 


An der Grenze gefangen - Zwischen dem Gazastreifen und Ägypten sitzen Tausende Menschen in der Wüste fest. Trotz Dutzender Toter wird Palästinensern Einreise verweigert - Von Mohammed Omer, Rafah

Homepage von M. Omer
 


Spendenaufruf - Anarchisten unter Beschuss - Neve Gordon  - Im Laufe der letzten fünf Jahre ist das israelische Friedenslager kleiner geworden. Letzten Monat jährte sich der 40. Jahrestag der Besetzung, und nicht mehr als 4.000 Menschen versammelten sich in Tel Aviv, um gegen Israels lange dauernde Militärherrschaft zu protestieren. Von den Demonstranten, die erschienen waren, sind nur einige Hundert leidenschaftliche Aktivisten – Menschen, die ihr Leben dem Kampf um Frieden und Gerechtigkeit gewidmet haben. Unter denjenigen, die am meisten engagiert sind, sind Israels Anarchisten. Dennoch stehen sie die letzten zwei Jahre unter Beschuss und es wird immer schwieriger für sie ihren Kampf fortzusetzen.


Anarchists under fire - A battle is being waged in the Israeli courts against anarchists who help Palestinian villagers
 


Newsletter mec film - August 2007 - mec film zeigt Filme, die einen anderen Blick auf den Nahen Osten ermöglichen, die überraschen, unterhalten, berühren.
1. FOLGESCHÄDEN von Samir Nasr startet am 6.9.07
2. ATASH und SHNAT EFFES jetzt auf DVD
3. mec film mit 2 Koproduktionen beim OPEN DOORS Lab in Locarno
4. MASHA zum download bei filmannex
5. ON A MONDAY von Tamer el-Said neu im Weltvertrieb mehr >>>

 


Wer meinen Feind befeindet, ist nicht dadurch mein Freund. - Über eine Finte - Thomas Emanuel Steinberg

 

Islamexperte der besonderen Art, Vereinsgründer Udo Ulfkotte  gegen Blogbetreiber - Was Bloger dazu schreiben:

Udo Ulfkotte und die Meinungs- und Pressefreiheit » Too Much Cookies Network

Hurra, wir kapitulieren – vor den Islamophoben - Arne Hoffmann - Okay, das ist jetzt etwas schwierig. Um ehrlich zu sein bin ich mir nicht ganz sicher, was man über Den-dessen-Name-nicht-genannt-werden-darf schreiben darf und was nicht, ohne eine Abmahnung, Unterlassungserklärung, einstweilige Verfügung oder was auch immer, das sich auf etliche tausend Euro beläuft, zu riskieren.

Update: Neue Post vom Anwalt - Geldentschädigung « Watchblog Islamophobie

Psst. Halten sie geheim was ich ihnen schreibe - Duckhome

Zensur versus Solidarität - Duckhome

Das Leben des UlfKotte - oder - Er hat Jehova gesagt! (Update 2) « Andros Welt

Ulfkotte! Ulfkotte! Ulfkotte!

Die Feinde der Meinungsfreiheit

 
Sonderseite "Islamexperte" Udo Ulfkotte - Pax Europa - "Christlich-Ökologische Partei ?"
Sonderseite Islamophobie


So mächtig wie der König von England - von Amira Hass - Ende der Woche werden 256 Familien die Entlassung ihre Lieben aus dem Gefängnis feiern und die Mütter sind schon erleichtert, dass die Menschenjagd auf ihre gesuchten Söhne nun ein Ende hat. In den Städten, in denen die gesuchten Männer leben, gibt es auch ein Gefühl der Erleichterung: die bewaffneten Männer - besonders jene von Fatah - waren im Kontext der internen Machtkämpfe stolz auf ihre Waffen. Sie brachten eher ihre eigene Umgebung in Gefahr als die israelische Besatzung.
 


Why I am a neo-Zionist - GERSHON BASKIN - J-lem Post - "Neo-Zionism concerns itself with the people of Israel inside the State of Israel. When settlers come home we must concern ourselves with ensuring that they feel at home, that they have a place within society."
 


Fatimah`s children - Aya Kaniuk - Mahsanmilim - "Fatimah`s two children were shot and died. Her third son, Tamar, was shot recently.There is hope he will live."
 


1.8.2007
 


Mit dem Schiff nach Gaza - 70 Menschenrechtsaktivisten wollen die Blockade palästinensischen Gebiets gewaltfrei durchbrechen - Ihr Ziel heißt Palästina.

 Sie sagen: »Wir haben versucht, auf dem Landweg dorthin zu kommen. Wir haben versucht einzufliegen. Jetzt machen wir ernst. Wir nehmen ein Schiff.«

Mit dabei sein wird Hedy Epstein
 

 

Alarmierende Wasserknappheit in Bethlehem und Jenin - Der Parlamentarier Dr. Mustafa Barghouti warnte vor einer ernsten Wasserknappheit in der Westbank, insbesondere sind in dieser Zeit die Bezirke Bethlehem sowie Jenin betroffen. 

Sonderseite: Konflikte um das Wasser im Nahen Osten
 


Märchen vom guten Diktator - Von Michael Thumann - Wie wird der Mittlere Osten friedlich? George W. Bush glaubt: durch Bomben.
 


Internationaler Bremer Friedenspreis geht nach Palästina
- In der Kategorie „Unbekannter Friedensarbeiter“ erhält diesjährig der Palästinenser Bassam Aramin den Internationalen Bremer Friedenspreis.  
Die Schwelle
Combatants for Peace
120 former Israeli, Palestinian combatants in new peace drive

 


Sudanesische Flüchtlinge in Israel - Munition für Rüstungs- und Kriegsforderungen - Thomas Immanuel Steinberg

Organizational Members |Save Darfur
 


Kritik an Waffenlieferungen der USA in den Nahen Osten - Peter Nowak - Jenseits des Konfliktes um Krisenherde wie den Irak oder den Iran wächst in Europa der Unmut gegen die US-Außenpolitik
 


Avi Primor: "Nahost-Reise von Rice ist nur ein Spektakel"
 


Kunstaktion "Challenging Walls" - Gegen die Wand gesetzt -  Ende Juni fand in Jerusalem/Abu Dis an einem Teilstück der politischen Trennmauer ein groß angelegtes, von EU-Geldern gesponsertes Kunstprojekt statt. Doch das Ziel, die Menschen beiderseits der Mauer einander näher zu bringen, scheiterte fulminant. Frank Hessenland war vor Ort.
 


Bush`s Real Agenda in Palestine - Ramzy Baroud - Znet - "The Hamas government crackdown on Mohamed Dahlan`s corrupt security forces and affiliated gangs in the Gaza Strip in June appears to mark a turning point in the Bush administration`s foreign policy regarding Palestine and Israel. The supposed shift, however, is nothing but a continuation of Washington`s efforts to stifle Palestinian democracy, to widen the chasm separating Hamas and Fatah, and to ensure the success of the Israeli project, which is focussed on colonising and annexing what remains of Palestinian land. "
 


European Hypocrisy: A Palestinian View - Saifedean Ammous - Rootless Cosmopolitan - "A Palestinian town has a wall built surrounding it from all sides, making it impossible for previously prosperous farmers to access their land, patients to reach their doctors and children to reach their schools. Naturally, the town is devastated. That’s when Europeans send in their conscience - assuaging, smugness-propping aid “experts” to “save” the town, in the process relieving Israel from having to deal with the consequences of its crimes. They provide the farmers with food instead of the food they could have produced themselves, and proceed with projects to teach Palestinians “alternative industries”, “new business models”, “good local governance”, “participatory development”, “creative educational techniques” .."
 


31.7.2007
 


Jordantal, Al Hadidiye - 40 Grad im Schatten, aber kein Wasser für PalästinenserInnen

Kampagne zur Rettung Hadidiyes – Wichtige Links

*AKTUELL - Hadidiya...der Widerstand gegen die Zwangsumsiedlung des Beduinendorfes geht weiter!
*FOTOS - Vertreibung aus Hadidiya
*
LINK - Die StopTheWall-Multimediapräsentation: Jordantal unter Besatzung

Rechts: Ahmad's Familie lebt seit Generationen in Al Hadidiye im Jordantal. Doch für die Besatzungsmacht ist seine Vertreibung beschlossene Sache.
 


Fritz Edlinger: Neue Nah-Ost-Politik der EU dringend nötig! - Die jüngsten Ankündigungen von US-Präsident George W. Bush zur Durchführung einer Nahostkonferenz „unter Freunden“, vor allem aber zur Inangriffnahme eines gigantischen Aufrüstungsprogrammes von Israel und einigen als pro-amerikanisch eingestuften arabischen Staaten stellen eine extrem gefährliche Drohung dar und sollten alle Staaten, welche sich dem absoluten Vorrang von Politik und Diplomatie bei der Lösung internationaler Konflikte verpflichtet fühlen, alarmieren. Der GÖAB-Generalsekretär verwies darauf, dass derartige massive Aufrüstungen von befreundeten Staaten gerade im Nahen Osten immer zu einer Verstärkung bestehender Spannungen und letztlich zu blutigen militärischen Auseinandersetzungen geführt haben.
 

 
Amerikaner rüsten Beelzebuben gegen den Teufel - Thomas Pany - Kalter statt heißer Krieg: Die USA geben großzügige Waffendeals an Verbündete im Nahen Osten aus - Ist dies der endgültige Abschied der neokonservativen Ideen in der amerikanischen Außenpolitik? Wie am vergangenen Wochenende [extern] bekannt wurde, will die Bush-Administration ihre Alliierten im Nahen Osten, darunter so despotische Regierungen wie die ägyptische und das saudi-arabische Königshaus, mit viel Geld und Waffen versorgen. Begründet wird die Rückkehr zum traditionellen politischen Instrumentarium mit der Bedrohung der Region durch Iran.
 


Läuft bis 8.9.07 - Unterschreibt die Petition: Fair Play gegenüber den  Palästinensern, kickt die israelische Apartheid aus  dem Fussball - Kickt die israelische Apartheid aus dem Fussball! Das  ist es, was die englische Palestine Solidarity  Campaign (PSC) mit ihrer Petition im Vorfeld der Euro  08 erreichen will. Dem englischen und europäischen  Fussballverband (FA, UEFA) sowie dem  Weltfussballverband (FIFA) soll die Petition  anlässlich des Qualifikationsspiels zwischen England  und Israel im September überreicht werden. Die  Petition verlangt den Ausschluss Israels bis zur  vollständigen Einhaltung des Internationalen Rechts, insbesondere der relevanten UN-Resolutionen und der Beendigung der Besatzung. Die Politik Israels verunmöglicht den PalästinenserInnen den Zugang zu sportlichen Anlässen und Veranstaltungen. Nationalspieler werden an der Ausreise gehindert und  auch regelmässiges Training innerhalb der besetzten Gebieten ist in den meisten Fällen aufgrund von Reisesperren nicht möglich. Trotzdem sind die PalästinenserInnen sehr stolz auf ihre Fussballnationalmanschaft. Die Petition folgt dem erfolgreichen Beispiel eines Sport-Boykotts gegen Südafrika. Die Petititon findet Ihr unter:
http://www.palestinecampaign.org/campaigns.asp?d=y&id=147
 


Kommentar- Waffen in das Vakuum
 


Übersetzungswerk Tlaxcala - Botschaft am 510. Tag - Von Tlaxcala an alle: Leser, Autoren, Übersetzer und Partner  - Am 16. Juli 2007 erlebte Tlaxcala, das Netzwerk von Übersetzern für sprachliche Vielfalt, den 510. Tag seiner Existenz. Während unserer ersten 509 aktiven Tage haben wir mehr als 3.000 Artikel veröffentlicht und verbreitet, die meisten von uns selbst in bis zu zehn Sprachen übersetzt. Jeden Tag besuchen durchschnittlich 5.000 Menschen unsere Website, und Tausende anderer lesen die Übersetzungen auf den Sites und Blogs unserer Freunde.
 


Licence to kill - Saleh Al-Naami -- Al-Ahram -- "General Gadi Eisencott, commander of the northern zone and former commander of the Israeli army in the West Bank, said that the use of elite units in target killings carries a ‘deterrence’ message to the Palestinian resistance movement, one that is far more effective than shelling by planes. ‘When a Palestinian terrorist knows that soldiers of the special units can fire at his head point blank while he is standing in the alley outside his home, this is a message to the rest of terrorists that our long arm can reach any of them,’ he told the newspaper Haaretz"
 


Reclaiming Palestine - - Today, Palestine and the Palestinians are divided as never before. The West Bank and Gaza are geographically and politically separated, divisions which are exacerbated by the political rift between Fatah and Hamas and the specter of civil war. Meanwhile, stateless Palestinian refugees are largely disconnected from their brethren in Palestine and the Diaspora, as well as from any semblance of a representative national movement. EI contributor Osamah Khalil argues that the time is ripe for Palestinians to reclaim their national movement by demanding the dissolving the PA and the reviving the PLO.
 


30.7.2007
 


The Israeli police state - Avigail Abarbanel

ISRAELI POLICE STATE: So-called Israeli democracy keeps tight control over Palestinians in the occupied territories. Here a border policeman argues with Palestinians at the main checkpoint between outside Bethlehem denying them entrance to the holy city of Jerusalem to celebrate the Islamic holiday of Leilat al-Qadr, 18 October 2006. (Magnus Johansson/MaanImages)

 


Sarkozy bricht im Nahen Osten Tabus - Von Abdel Mottaleb el Husseini, im Libanon geborener freier Journalist - In keinem Bereich kommt anscheinend so rasch und klar der versprochene „rupture“, der Bruch mit der Ära Chirac, zum Ausdruck wie in der französischen Nahostpolitik. Nikolas Sarkozy hält sowohl die Freunde als auch die Feinde der Grande Nation in der arabischen Welt in Atem.


Eine Warnung an Tony Blair -
Uri Avnery - IN DER vergangenen Woche gab James Wolfensohn Haaretz ein langes Interview. Er schüttete sein Herz aus und fasste mit erstaunlicher Offenheit seine Monate als Sonderbeauftragter der USA, Russlands, der EU und der UN (also des “Quartetts”) in diesem Lande zusammen. Es war derselbe Job, den man jetzt Tony Blair anvertraut hat. Dem Interview könnte man auch die Überschrift geben: “Eine Warnung an Tony”. Unter anderem enthüllte er, er sei praktisch von der Clique der Neo-Kons gefeuert worden, deren ideologischer Führer Paul Wolfowitz ist. Was Wolfensohn und Wolfowitz gemeinsam haben, ist , dass sie beide Juden sind und denselben Namen haben: Sohn des Wolfs, der eine in der deutschen und der andere in der russischen Version. Und beide waren in der Vergangenheit Direktoren der Weltbank.

Uri Avnery - A Warning to Tony - LAST WEEK, James Wolfensohn gave a long interview to Haaretz. He poured out his heart and summed up, with amazing...
 


War of Independence Or Nakba? - The Israeli Ministry of Education has decided that pupils (or at least Arab pupils!) are permitted to learn that the 1948 war was, in the eyes of the Arabs, a catastrophe - or, in Arabic, "Nakba".
 


Wadi Rahul- Second Settlement Attempt
 

Susiya- Routine Palestinian Detention Coincides with Settler’s Continued Attempts to Steal Land
 


Susya petition - Rabbis for Human Rights - In 1997 RHR received a letter from the then Defense Minister Yitzhak Mordechai stating that the land adjacent to the Susya settlement was privately owned by Palestinians. Today major portions of that land have now been planted by the Susya settlers.
 


Scandal in the third grade - Tom Segev - Haaretz - "Living Together in Israel," by Ophira Gal and Shira Goodman, is a very good book, perhaps a final attempt to save Israeli society from itself, beginning in third grade. The political scandal that erupted this week revolved around one sentence in the [schoolbook`s] Arabic version: "The Arabs call the war `Nakba,` that is, a war of disaster and loss, while the Jews call it the `War of Independence.`" The true scandal lies in the fact that this sentence is not included in the version intended for Jewish students, as though the Nakba is merely part of Arab village folklore. Jewish students who use CET textbooks will come across the term for the first time in ninth grade
 


Our apartheid state - Yossi Paritzky - Ynet - In a democratic country, all citizens regardless of race, religious, gender or origin are entitled to equality when it comes to national assets, services and resources, and all citizens regardless of race, religion, gender or origin are equally obligated by national duties.
 


29.7.2007
 


Tel Rumeida: Violent Settler Attacks Human Rights Workers
 


The last legal loophole - - Twenty-eight years ago, in the High Court of Justice, Peace Now disclosed the despicable use the state made of "security needs" to appropriate lands for the benefit of the settlers of Elon Moreh. Since then, Palestinian lands have been stolen by defining any parcel not privately owned as "state lands."
 


The Lakiya Negev Weaving Project
 


Our apartheid state - Yossi Paritzky - Ynet - In a democratic country, all citizens regardless of race, religious, gender or origin are entitled to equality when it comes to national assets, services and resources, and all citizens regardless of race, religion, gender or origin are equally obligated by national duties.
 


28.7.2007
 

 

Joel Kovel: „Den Zionismus überwinden“ - Rezension von Michael Smith - Joel Kovel: Den Zionismus überwinden; einen einzigen demokratischen Staat in Israel/Palästina gründen (London and Arbor Pluto Press, 2007) - Joel Kovel hat uns ein eindrucksvolles und bedeutendes Buch geschrieben. Die erste Auflage ist verkauft worden, ohne eine einzige Buchbesprechung. Nichtsdestotrotz verbreitet sich der Ruf dieses außerordentlichen Buches. In den USA ( nicht in Israel), ist das Tabu, ernsthaft  und kritisch  über das zionistische Israel zu diskutieren, durch die Veröffentlichung von Jimmy Carters kühnem Buch, das die Situation in den besetzten Gebieten mit Apartheid
 


Der Islamisten-Spin - von Dr. Sabine Schiffer - Wie kommt es, dass die Argumentation der antiislamischen „überparteilichen und unabhängigen“ Bürgerbewegungen (www.buergerbewegungen.de) christlich-fundamentalistisch durchzogen ist? Und dass in Bezug auf „islamische“ Attentäter so schnell Fahndungserfolge zu verzeichnen sind
 


Umfrage: Immer mehr Muslime lehnen Bin Ladens Terrorkrieg ab
 


Gesetz und Ordnung, und Heuchelei - Amira Hass - Auch in einer Gegend wie der unseren, wo auch diplomatische Plattitüden sich nicht mehr die Mühe machen, die Vorzugsbehandlung Israels (obwohl es der Besatzer ist) zu verhehlen, hört sich das Mandat für den neuen Gesandten des Nah-Ost-Quartetts, Tony Blair, recht hohl an. Seine Aufgabe, so wird berichtet, ist es, "beim Errichten lebensfähiger Regierungsinstitutionen behilflich zu sein, die alle Palästinenser vertreten.... und (beim Schaffen) eines Klimas von Gesetz und Ordnung für das palästinensische Volk." Interne politische Verhandlungen zwischen Hamas und Fatah könnten den Zerfall der zivilen Institutionen der Palästinenser und die endgültige Trennung zwischen Westbank und Gaza in letzter Minute noch vereiteln. Diese Institutionen funktionierten sogar in den schwersten Zeiten unter israelischen Militärattacken; erst nach dem Januar 2006 fingen sie an, zu zerbröckeln, als der Westen, Israel und Teile der Fatah (erfolglos) versuchten, eine Hamas-Regierung zu stürzen, die auf der Basis demokratischer Wahlen gebildet wurde.

 


Die Gefahr der „demographischen Bedrohung“ - Gideon Levy - Teilen wir das Glück mit A. einem Bewohner des Haredi (ultraorthodoxen) –Stadtviertels von Mea Shearim in Jerusalem, der 450 Nachkommen hat. Wer kümmert sich schon  darum, dass sie Haredi sind. Man muss auch nicht traurig darüber sein, dass 23 % der Erstklässler  Haredi sind und 22 % Araber. Das ist eine natürliche Entwicklung in der Gesellschaft und es ist zweifelhaft, ob es irgendwelche legitime Mittel gibt, die das verhindern. Jeder , der dies als Gefahr ansieht, gefährdet den Charakter der Gesellschaft weit mehr als die tektonischen Demographieverschiebungen. Sollten wir tatsächlich das „Ende des Zionismus“ erreicht haben, wie der Titel eines Artikels von Nehemia Shtrasler  am letzten Donnerstag auf den Seiten dieser Zeitung geheißen hat, dann ist es nicht wegen der Demographie sondern wegen der Geographie (und der Moral).
 

 

Krank und hungrig – Palästinenser in Ägypten sehnen sich nach der Heimkehr - Von Deena Douara - Ort der Befragung: Der  Schatten im Notzelt von Al-Arish ist einer der besten Plätze, die man den Tausenden Palästinensern bieten kann, die nicht nach Hause kommen können. Die Tausende Palästinenser, die in Al-Arish und Rafah festsitzen, sind gebrochen, hungrig, heimatlos, aber wir hören keinen einzigen um die Basisversorgung jammern..


Palästinensische Kinder werden in israelischen Gefängnissen  misshandelt und gefoltert

Saed Banoura – IMENC & Agencies -
Ein Bericht, der von  DCI (Defence for Children International) herausgegeben wurde, und mit „Kinder hinter Gittern“ überschrieben war, stellt fest, dass während 2006 und der ersten Hälfte von 2007 der größte Teil der vom israelischen Militär verhafteten Kinder im Gefängnis waren.


Dialog für die Zukunft - Friedenscamp in Rechnitz, Burgenland – Ein Zeichen der Hoffnung - 26 Mädchen und Burschen zwischen 16 und 20 Jahren arbeiten 14 Tage lang im Juli 2007 an ihrem gegenseitigen Verstehen und um Freunde und Freundinnen zu werden. Die Diakonie Auslandshilfe Österreich hat zusammen mit der israelisch-palästinensischen Friedensinitiative „Parents Circle“ mit Unterstützung durch Concentrum Schleining, der Evangelischen Akademie und dem Evangelischen Jugendwerk den Gedanken verwirklicht, junge Menschen aus Israel, Palästina, Ungarn und Österreich Frieden und gegenseitiges Verstehen erlebbar zu machen.
 


How Truth Slips Down the Memory Hole - John Pilger - Dissident Voice - "One of the leaders of demonstrations in Gaza calling for the release of the BBC reporter Alan Johnston was a Palestinian news cameraman, Imad Ghanem. On 5 July, he was shot by Israeli soldiers as he filmed them invading Gaza.
 


Ethnische Säuberung der Beduinen - Sagt nicht, ihr hättet nichts gewusst (66) - Amos Gvirtz, (ICAHD) , 27. Juli 2007 (über Viktoria Buch, Machsom Watch) - Am Mittwoch den 18. Juli 2007 widmete sich die Knesset den Problemen der Beduinen im Negev. Unter den wichtigen Erklärungen an diesem Tag waren auch jene, die der Minister des Inneren und der Minister für Hausbau machten: beide sagten, sie wünschten, dass die Zerstörung von Behausungen von Beduinen  im Negev gestoppt würde. Am Donnerstag, den 19. Juli kamen Polizeikräfte ins Dorf Twail Abu Jarwal und zerstörten alle Behausungen und Zelte  zum neunten Mal. Von dort gingen sie nach Wadi El Naam und zerstörten dort ein haus und dann  ging es nach Khirbet El Watan, wo noch ein haus zerstört wurde. Die Bewohner von Twail Abu Jarwal wissen nicht, wohin sie gehen sollen. Der Staat bietet ihnen keine Alternative an – aber das hindert den Staat nicht, ihnen die Behausungen zu zerstören. Heute am 23. Juli 2007 hat der Staat wieder die Absicht, die Blechhütten einiger Familien in Atir zu zerstören. Ihre Behausungen wurden am 25. Juni 2007 zerstört (Sagt nicht, Ihr hättet nichts gewusst, 62)  . Auch hier wurde den Familien keine Alternative gegeben – also bauten sie ihre Blechhütten wieder auf. Wegen der bevorstehenden Zerstörung und um das Trauma zu vermeiden, zerlegten einige Familien ihre wieder aufgebauten Hütten wieder.  (Fragen : amos@shefayim.org.il)


27.7.2007
 

 

Deutschland unterstützt grenzübergreifendes Hochschulprojekt - Mit deutscher Unterstützung wollen israelische, palästinensische und jordanische Universitäten ein grenzübergreifendes Hochschulprojekt in Gang bringen. Es soll zu einer Befriedung im Nahost-Konflikt beitragen. «Zwischenmenschliche Beziehungen sind stärker als jedes Vorurteil», sagte der frühere israelische Botschafter in Deutschland und Initiator des Vorhabens, Avi Primor, am Dienstag in Berlin
 

 

Europäische Studien im Nahen Osten - Für den Initiator dieses Projekts, den früheren Botschafter Israels in der Bundesrepublik, Avi Primor, ist dies ein entscheidender Aspekt
 


Verfahrene Lage in Nahost - Derweil nutzt Israel die Orientierungslosigkeit der westlichen Diplomatie aus und baut weiter im Westjordanland.
 
 

Paradigmenwechsel in Nahost - Teil 1: Moshe Zimmermann: Der jüdische Nationalismus im 20. Jahrhundert - Jenseits der Mauer, die israelische Staatsbürger vor Anschlägen schützen soll, schreitet die Eskalation des asymmetrischen Krieges voran. Befördert durch Terrorattacken, Checkpoints und eine doppelte Infrastruktur zur getrennten Versorgung bewaffneter Vorposten führt die administrative Verstörung der bürgerlichen Schichten im Westjordanland zu einer Verdrängung der säkularen Kräfte und die Transformation des sozialen in einen religiösen Konflikt. Dieser Prozess wird durch die Stabilisierung externer Abhängigkeiten (Syrien und Iran) gefestigt und durch die Anlagerung krimineller Elemente (Bandenkriege, Korruption) zunehmend unberechenbar.
 


Unterstützung für Fatah: Israel erlaubt größte Waffenlieferung ins Westjordanland - Israel gestattet laut einem Zeitungsbericht die Lieferung der bisher größten Waffenmenge an palästinensische Sicherheitskräfte im Westjordanland. Damit solle verhindert werden, dass die radikalislamische Hamas Abbas` Fatah-Milizen ausschalte.
 

 

Merkt ihr nischt?  - "Israel ist kein nettes Land. Es ist ein mächtiger Polizeistaat, der sich auf pathologischer Paranoia gründet - hinter einer sorgfältig ausgearbeiteten, höflichen Fassade, die nur für jene gedacht ist, die noch immer an den Mythos israelischer Demokratie glauben...
 

 

Korrigierte Fassung - Eine Falle für Dumme -  Uri Avnery - IN EINEM klassischen/ echten amerikanischen Western ist der Unterschied  so klar wie die Mittagssonne in Colorado: es gibt die guten Kerls und die bösen Kerls. Die guten sind die Siedler, die die Prärie  zum Blühen bringen. Die bösen sind die Indianer, die blutdurstigen Wilden. Der größte Held ist der Cowboy, zäh, menschlich, mit einem großen Revolver oder zweien, bereit, um sich jederzeit  zu verteidigen.
 


25.7.2007
 

 

Zum 40. Jahrestag des Sechstagekrieges und der israelischen Besetzung „Die israelische Gesellschaft liegt im Koma“ - Von Gideon Levy - Der preisgekrönte israelische Journalist und Buchautor Gideon Levy („Schrei, geliebtes Land“, Melzer Verlag 2005) sprach am 7. März d.J. im Studienhaus Beit Josef in Jerusalem über „Israel und die Besetzung.“ Dem Vortrag wohnten neben deutschen Theologiestudenten auch viele Freundinnen und Freunde des Theologischen Studienjahres sowie interessierte Zuhörer aus Jerusalem bei. Gideon Levy war von 1978 bis 1982 Sprecher von Schimon Peres. Seit 1982 schreibt er für die israelische Tageszeitung „Ha’aretz“. Seit 1986 berichtet er Woche für Woche über das palästinensische Leben unter der Besetzung. 
 


22.7.2007
 


Morgengabe. Israel läßt Gefangene frei
 


Caritas Jerusalme - 5 Palestinians died at Rafah since June 1st - 40 days in the wilderness 

 


Eine Meldung einer Leserin: Vielleicht interessiert Sie dieses Detail: gemeinsam mit arabischen Freunden suchte ich in der vergangenen Woche in einer internationalen Buchhandlung in Amman/Jordanien nach dem Buch "The Ethnic Cleansing of Palestine" von Ilan Pappé (2006, One World, Oxford). Laut Computer des Prime Store waren drei Exemplare vorrätig. Doch in den Regalen fanden wir nichts. Mitarbeiter des Geschäfts erklärten uns schließlich, die Bücher seien bei der Ankunft in Jordanien von der Zensur beschlagnahmt worden. Ob und wann die Bücher freigegeben würden, sei offen. Beste Grüsse M. S.
 

Die "taz" portraetiert den umstrittenen Islamexperten Udo Ulfkotte. "Mehr als 500 Mal, sagt Udo Ulfkotte, hat er seinen Vortrag ueber 'Die schleichende Islamisierung der Gesellschaft' schon gehalten. Seit Monaten reist er durchs Land. Nicht als Journalist, sondern als Missionar. Sein Thema hat Konjunktur. 'Mekka Deutschland', titelte unlaengst der Spiegel. Moscheeneubauten, Integrationsgipfel, Kopftuecher, Kofferbomber - die Nachrichten sind voll davon und die Debatten treiben die Menschen um."
 

Zum 40. Jahrestag des Sechstagekrieges und der israelischen Besetzung - „Die israelische Gesellschaft liegt im Koma“ - Von Gideon Levy
 


24.7.2007
 


Die Föderation «European Jews for a Just Peace» traf sich in Berlin. - Anfang Juni kamen die Initiative «Schalom 5767» und weitere europäische Aktivisten der Föderation «European Jews for a Just Peace» (EJJP) zu ihrer fünften Jahrestagung im Haus der Demokratie und in den Räumen der Heinrich-Böll-Stiftung in Berlin zusammen. Unter dem Motto «Bevor es zu spät ist» fordert die EJJP eine entschlossene europäische Initiative für einen gerechten Frieden im Nahen Osten. Die Initiative «Schalom 5767» hat für ihren Aufruf mittlerweile über 10.000 Mitunterzeichner gefunden. Die Initiative appelliert an die Bundesregierung, sich mit der Europäischen Union ernsthaft für einen gerechten Frieden in Israel und Palästina einzusetzen, unmittelbar und ohne Vorbedingungen die demokratisch gewählte Palästinensische Autonomiebehörde (PA) in Ramallah als Partner im Friedensprozess anzuerkennen sowie endlich die Verwirklichung eines lebensfähigen palästinensischen Staates ernsthaft anzustreben - in Gaza und dem gesamten 1967 besetzten Westjordanland.


Ein ganzes Volk einsperren -
von John Pilger  - Israel ist dabei, jede Idee eines Staates Palästina zu zerstören und es wird ihm erlaubt, eine ganze Nation einzusperren. Das wird deutlich durch die letzten Angriffen auf den Gazastreifen, dessen Leiden schon zu einer Metapher für eine Tragödie geworden ist, die Völkern des Nahen Ostens und drüber hinaus auferlegt wird. Diese vom britischen Kanal 4 berichteten Angriffe wären auf Schlüsselfiguren militanter Hamas und auf die Hamas Infrastruktur gezielt gewesen. Die BBC beschreibt einen „Zusammenstoß“ zwischen denselben Militanten und einem israelischen F-16-Kampfflugzeug
.

 

"Es ist möglich" - Der Begriff der Diaspora kann ein Erfolgsmodell sein, sagt der Historiker Tony Judt. Die Möglichkeit der Multiidentität sollte nur allen offenstehen - Interview Isolde Charim - taz: Sie halten in Wien einen Vortrag. Fürchten Sie nicht, er könnte verhindert werden, wie in New York, als ihr mittlerweile legendäres Israel-Referat in letzter Minute abgesagt wurde? Tony Judt: Nein, denn dies hatte spezifisch amerikanische Gründe. In den USA ist - nicht zuletzt durch die Israel-Lobby - alles, was Israel anlangt, so sensibel und kompliziert, dass es fast unmöglich ist, dieses Thema in die öffentliche Arena zu bringen, ohne einen hohen Grad an Unbehagen zu erzeugen. Es gibt die großen jüdischen Institutionen wie die Anti-Defamation-League und auf der anderen Seite liberale Juden wie Sie oder die hunderten Unterzeichner des offenen Protestbriefs zur "Judt-Affäre". Spaltet sich die jüdische Diaspora
 


Wessen Staatsstreich genau? - Komplizierte politische und rechtliche Verhältnisse in Palästina - von Virginia Tilley
 


23.7.2007
 


Meine Mutter liegt im Sterben – und ich darf die Grenze nicht überschreiten -