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Das Palästina Portal

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Archiv - Aktuelle Link- und Denktipps -  - Seite 57


18.4.2008
 



Weichgewaschen - Armutszeugnisse für die Intellektuellen in Deutschland? - Gegen das Manifest der 25 stellt man:
- Unabhängigkeitserklärung - Glückwünsche und Sorgen - Am 14. Mai 2008 jährt sich der Tag der Unabhängigkeitserklärung des Staates Israel zum 60. Male. Seinen Bürgern zu diesem Tag zu gratulieren, ist nicht nur ein Gebot der Höflichkeit; für uns deutsche Staatsbürger, gleich welcher Religionszugehörigkeit und kulturellen Orientierung, sind die Glückwünsche eine menschliche und politische Selbstverständlichkeit. (…) In den Respekt und die Bewunderung für die Aufbauleistungen, für die kulturelle Vielfalt und die wissenschaftlich-technischen Erfolge, für die intellektuelle Produktivität und den demokratisch organisierten Pluralismus Israels mischen sich gleichwohl große Sorgen >>>

Die Liste der Erstunterzeichner spricht Bände.....  Auch hier einer der Erstunterzeichner Prof. Dr. Gert Krell. Warum hat er sich von dem Manifest der 25 distanziert? Die Erklärung wurde von den Erstunterzeichnern zum 60. Geburtstag Israels erarbeitet. Sie entstand aus der Kontroverse um das "Manifest der 25", das die Frankfurter Rundschau am 15. November 2006 veröffentlicht hatte.



Shas für Gespräche mit Hamas - Um Nahost-Abkommen zu verhindern - Vizepremier Yishai traf früheren US-Präsidenten Carter - Jerusalem/Wien - Die Liste der seltsamen Allianzen im Nahen Osten ist um eine Facette reicher. Ausgerechnet die rechts stehende ultrareligiöse Shas-Partei macht sich innerhalb der israelischen Regierung für Gespräche mit der radikalislamischen Hamas stark. Der Grund: Wenn diese Gespräche zu einer Befriedung des von der Hamas kontrollierten Gaza-Streifens führten, könnte dies den Druck in Richtung eines endgültigen Nahost-Friedensabkommens verringern, sagten Shas-Vertreter der israelischen Tageszeitung "Haaretz" (Internetausgabe). Der Shas-Führer und israelische Vizepremier Eli Yishai lehnt jegliche Friedensverhandlungen mit dem palästinensischen Präsidenten Mahmoud Abbas ab >>>

"Das Ziel war, die Palästinenser in gute und böse aufzuteilen" - Havard-Professorin sieht keine Chance, dass die Palästinenser 2008 ein Friedensabkommen schließen - Wien – Nein, sie sieht keine Chance, dass Israelis und Palästinenser 2008 ein Friedensabkommen schließen werden, sagt Sara Roy

 



Ein Iran-Krieg, um auch Barak Obama zu verhindern. - Und wie der Iran US-Pläne durchkreuzen kann -  Interview des iranischen Rundfunks (IRIB) mit Prof. Dr. Mohssen Massarrat - Rundfunk: Die amerikanischen Drohungen gegen den Iran gehen nach einer kurzen Unterbrechung wieder weiter. Was ist diesmal der Anlass dafür? - Massarrat: Es ist in der Tat so, dass nach der Veröffentlichung des Berichts der 16 amerikanischen Geheimdienstorganisationen die Welt eine Erleichterung erfahren hat und dass ein geplanter Krieg gegen den Iran vorerst aufgegeben worden war. Nun nach circa acht Wochen nimmt man an, dass die Bush-Regierung weiterhin an seinem geplanten Krieg gegen den Iran festhält. Möglicherweise hat die Bush-Regierung geglaubt, man würde nach einer gewissen Zeit den Bericht der 16 amerikanischen Geheimdienstsorganisationen wieder vergessen und man könnte dann mit neuen Legenden, neuer Propaganda erneut eine psychologische Kriegsführung vorbereiten. Man könnte eine Reihe von Indizien sehen, die dafür sprechen, dass die Bush-Regierung in der Tat konsequent an ihren alten Plänen festhält. >>>

 



Report: Netanyahu says 9/11 terror attacks good for Israel - By Haaretz Service and Reuters - The Israeli newspaper Ma'ariv on Wednesday reported that Likud leader Benjamin Netanyahu told an audience at Bar Ilan university that the September 11, 2001 terror attacks had been beneficial for Israel >>>

Netanyahu sagt dass 9/11 gut für Israel gewesen wäre - Ehemaliger Premierminister und Zionist des rechten Flügels begrüßt Anschläge >>>

 



60 Jahre Israel und die palästinensische "Nakba" Vergangenheitsbewältigung oder intellektuelle Mode?
- Im Mai wird der Staat Israel 60 Jahre alt. Der ebenso lang zurückliegenden "Nakba", des Schicksals der 1948 vertriebenen Palästinenser, wird dabei nicht gedacht. Dennoch scheint bei jungen Israelis inzwischen das Interesse an diesem traurigen Geschichtskapitel zu wachsen, wie Joseph Croitoru berichtet >>>

 



Die Gurken sind nah, der Staat ist fern - Am Beispiel eines Wasserprojekts in Palästina: Debatte über wirksame Aufbauhilfe

 



Der israelische Liedermacher Ofer Golany  - Gewehre zu Gitarren -  Unter dem Titel "Conspiracy of Love" ist der israelische Liedermacher und Friedensaktivist Ofer Golany im April und Mai mit einem neuen musikalischen Projekt in Deutschland unterwegs. Martina Sabra hat den engagierten Künstler getroffen.

 



Zahar: Gazans can do 'no less' than rise up like Warsaw Ghetto Jews - Haaretz Service -  Senior Hamas official Mahmoud Zahar writing in an opinion piece published Thursday in the Washington Post stated that Gazans can do 'no less' than rise up against Israel like Jews in the Warsaw ghetto did against the Nazis.

 



No peace without Hamas
- - Last week's attack on the Nahal Oz fuel depot should not surprise critics in the West. Palestinians are fighting a total war waged on us by a nation that mobilizes against our people with every means at its disposal -- from its high-tech military to its economic stranglehold, from its falsified history to its judiciary that "legalizes" the infrastructure of apartheid. Resistance remains our only option. Hamas founder Mahmoud al-Zahar comments. [MORE]

 



To create something from nothing - - During a day, she had spoken to 30 representatives from several women's organisations. She stands outside the hotel and looks out over the Mediterranean when she exclaims, "South Africa was a picnic compared to the situation here."

 



Fuel Crisis Paralyzes 85% of the Transportation Sector and 50% of Education and Health Services - PCRH - The stoppage in fuel supplies has led to paralyzing 50% of the educational sector as half the students in all educational levels were unable to reach their schools and universities. In addition, educational sector employees have been unable to reach their work. Furthermore, the transportation sector has nearly stopped functioning throughout the Gaza Strip. As a result all basic functions of civilian life have come to a near standstill, including drinking water delivery, sewage water disposal, and garbage collection. In addition, healthcare facilities registered a 25% drop in clients due to the transportation crisis. Furthermore, hundreds of healthcare professionals were unable to reach their work places.

 


17.4.2008
 



Regierung veröffentlicht Statistikbericht zum „Tag der Gefangenen“ - ISM/G - Mona -   Wie eine von der palästinensischen Regierung veröffentlichte Statistik anlässlich des heutigen Gedenktages „Tag der Gefangenen“ bestätigt, befinden sich in israelischen Gefängnissen 9.750 politische Gefangene.

Zum Tag der palästinensischen Gefangenen - Der 17. April jeden Jahres markiert den Tag der Palästinensischen Gefangenen, ein Tag, an dem die palästinensische Bevölkerung der 11.500 Palästinenser gedenkt, die derzeit von den israelischen Besatzungskräften inhaftiert sind. In Bethlehem begann die Gedenkveranstaltung einen Tag früher mit einem großen Marsch und einer Kundgebung.

Sonderseite - Gefangen in Israel

 



Olmert bietet Palästinensern 14% ihres Landes für zukünftigen Staat - ISM/G - FK - Mahmud Abbas und die Palästinenser können „die Gebiete westlich des Sicherheitszaunes vergessen“, zitierte die Londoner Tageszeitung Asharq Al-Awsat den israelischen Premierminister Ehud Olmert am Mittwoch. Olmert ist demnach nicht bereit die israelische Armee aus mehr als 64% des Westjordanlandes abzuziehen Ein zukünftiger palästinensischer Staat würde demnach höchstens 14% des historischen Palästinas umfassen.    Zum Vergrößern Bild anklicken

 



Schiss, Herr Korrespondent - André Marty -  Robben die in Israel abends in den Bunker zum Schlafen, fahren in der kugelsicheren Weste zur Arbeit? Und die im Gaza-Streifen, wo's keine Bunker und viel Willkür gibt? Wie hältst du das aus, wenn neben dir ein Kind von einer Granate zerfetzt wird, wenn du im Krankenhaus filmst, wie die Körperteile einzeln angeliefert werden? Färbt eigentlich die Angst vor dem nächsten Anschlag, vor dem nächsten Luftangriff ab auf die Arbeit, auf die Qualität der Berichterstattung aus einem Krisengebiet? Ja, ja, darüber redet sich’s ungern, Journalisten schon gar nicht >>>

 



Die Achse des Guten: Gregor Gysi: “Es gibt durchaus verständliche Gründe, den Zionismus nicht sympathisch zu finden”

Gregor Gysi meint sicher diesen Zionismus  >>>

 



Self-help for self-haters - Seth Freedman - The Guardian - Though my detractors often claim otherwise, I see myself as anything but a "self-hating Jew", and the more vocal I am in my criticism of the Israeli government`s crimes, the more credence I give that claim. I passionately love my religion, and just as fervently defend its teachings to the hilt when it comes to how to treat our fellow man. That Zionism has come along, hijacked Jewish doctrines, and twisted them to form part of an all-out supremacist movement is not something I can swallow if I want to stay loyal to the true values of Judaism.

 



Handel mit dem »Erzfeind« - Waffen und Öl: Geschäfte zwischen Israel und Iran haben eine gewisse Tradition -  Shraga Elam - Israel kauft seit Jahren via Europa iranisches Erdöl. Das berichtet der erfahrene Wirtschaftsjounalist und Chefredakteur von EnergiaNews, Moshe Shalev, unter Berufung auf Fachkreise.

Hintergrund: Gleichgewicht des Schreckens - Shraga Elam - Die von den USA, der EU und Israel favorisierten Sanktionen gegen den Ölstaat Iran werden begründet mit der Behauptung, die Führung Teherans strebe nach dem Bau von Atombomben. Dies wird als Gefahr für Israel gewertet. Wenig bekannt ist die Tatsache, daß Iran Israel auch ohne Atombombe sehr empfindlich treffen könnte. Weil die israelische Regierung eine verbrecherische Umwelt- und Energiepolitik betreibt, ist es relativ einfach, das Land lahmzulegen und sehr viele Menschen in Gefahr zu bringen. Anstatt dezentral mehrere Solarkraftwerke zu installieren, wurden nur einige herkömmliche Kraftwerke gebaut. Es bräuchte nur wenige konventionelle Raketen, um diese zu treffen

Doppelmoral - Shraga Elam - Israel kauft iranisches Öl, und seine Lobby überwacht den Anti-Iran-Boykott. Aktuell steht die Schweiz wegen einem Erdgasdeal mit Teheran am Pranger

 



Als die Bundeszentrale für politische Bildung noch politische Bildung betrieb erschienen solche Seiten über den Iran >>>

Was ist seither mit der Bundeszentrale passiert, so sieht nun die Berichterstattung über den Iran aus >>>

 

 

The Sham of putting children on military trials - Patrick Moser - OFER MILITARY CAMP, West Bank - Mohammed, 14, barely glanced at the Israeli military judge as he was led shuffling into the cramped courtroom, his legs in shackles. The Palestinian boy had eyes only for his father, and mouthed the traditional Arabic greeting: Salaam Alaikum” - peace be upon you. Seven minutes later he was sentenced to four months in prison. The prosecutor said the boy had hurled rocks at a watchtower and at Israel’s separation barrier in the occupied West Bank. Upon his attorney’s advice, the boy pleaded guilty to avoid spending even more time behind bars. Human rights groups say Mohammed’s case is typical for alleged child offenders under the military law Israel imposes on the Palestinian territory. >>>

 



How Palestinian children really learn - Carol Scheller - The Electronic Intifada - It is a common mistake to hold religion as the core issue in the conflict between Israelis and Palestinians. This is incorrect and harmful. The issue is territorial: two peoples lay claim to the same land, land which they are going to have to somehow share, someday, no matter what form of religion they happen to profess, if they indeed practice a religion.

 


16.4.2008
 



Israelischer Minister droht mit der Vernichtung der iranischen Nation - T. E. Steinberg - Der israelischen Zeitung Ha'aretz zufolge erklärte der israelische Infrastrukturminister Benjamin Ben-Eliezer am Montag, dem 7. April 2008: An Iranian attack on Israel will lead to a harsh response by Israel that will cause the destruction of the Iranian nation.
Auf Deutsch: Ein iranischer Angriff auf Israel wird zu einer harten Reaktion Israels führen, die die Vernichtung der iranischen Nation bewirken wird.

Der stellvertretende iranische Generalstabschef Mohammed Rada Ashtiani soll darauf, ebenfalls laut Ha'aretz, die sich auf die iranische Nachrichtenagentur Mehr beruft, am Dienstag, dem 15. April 2008 geantwortet haben: We will be able to wipe Israel off the map, if Israel attacks Iran. Auf Deutsch: Wir werden in der Lage sein, Israel von der Landkarte zu fegen, wenn Israel Iran angreift.

Ben-Eliezer: If Iran attacks Israel, we will destroy it - Barak Ravid and Yuval Azoulay, Haaretz Correspondents and Haaretz Service - Minister of National Infrastructures and former defense minister Benjamin Ben-Eliezer sent Iran a warning Monday, saying "an Iranian attack on Israel will lead to a harsh response by Israel that will cause the destruction of the Iranian nation." >>>

Top Iranian army officer: If Israel attacks, we'll 'eliminate' it - By Haaretz Service - In a new round in the war of words between Jerusalem and Tehran, the Iranian army's deputy chief threatened Tuesday to respond to any military attack from Israel by 'eliminating' it >>>

 



Amr Moussa- "Die Zeit läuft uns davon" - Der Generalsekretär der Arabischen Liga, Amr Moussa, sieht den Nahost-Friedensprozess auf der Stelle treten. Die Frage sei, "wie man den Annapolis-Prozess noch retten kann", meinte er unmittelbar vor einem Gespräch mit Außenministerin Ursula Plassnik am Mittwoch in Wien. "Es ist eine Realität, dass es keine handfesten Ergebnisse gibt." Dafür verantwortlich machte der frühere ägyptische Außenminister (1991-2001) vor allem die israelische Siedlungspolitik, aber auch die Absenz eines "weisen Vermittlers".

Israels Ex-Außenminister Beilin- Größere Chance für Lösung

 



Sie werden routinemäßig gefoltert weil sie Steine werfen - ISM/G - FK - Der Genfer Menschenrechtsgruppe „Schutz für Kinder International“ (DCI) zu Folge wurden am 31. März 324 palästinensische Kinder in israelischen Gefängnissen festgehalten. Mit einer Veruteilungsrate von über 95% hatte Mohammad kaum eine Chance, sagte sein Anwalt Iyad Misk. >>>

 



Tragödie in Gaza: 22 Tote, darunter Reuters-Journalist - Nachdem bei Einmärschen der israelischen Armee bereits am Mittwochmorgen neun Palästinenser und drei israelische Soldaten ums Leben kamen, tötete die israelische Armee am Mittwochnachmittag mindestens weitere zehn Palästinenser. Mindestens ein israelischer Soldat und 20 Palästinenser wurden zum Teil schwer verwundet

 



» Krieg im Iran? “Die jüngste Reise von Herrn Cheney stimmt mich sorgenvoll” – Interview - RE: Für wie gefährlich halten Sie den Iran für die Region wie für den Weltfrieden? - Reissner: Dazu ist grundsätzlich festzuhalten, dass 1. Iran bislang noch keinen Angriffskrieg geführt hat, 2. selbst an Stabilität in der Region interessiert ist, und 3. man trotz aller Rhetorik von Präsident Ahmadinejad der iranischen Führung nicht wildes Abenteuertum unterstellen sollte >>>

 



New Lobby Seeks to Redefine 'Pro-Israel' - Jim Lobe -
A new group of prominent U.S. Jews who believe that the so-called "Israel Lobby" has been dominated for too long by neoconservatives and other Likud-oriented hawks has launched a new organization to help fund political candidates who favor a two-state solution to the Israeli-Palestinian conflict and a stronger U.S. role in achieving it.

 


Area C strikes fear into the heart of Palestinians as homes are destroyed - Rory McCarthy - In the end it came down to a single-page letter, written in Hebrew and Arabic and hand-delivered by an Israeli army officer who knocked at the front door.
 


What a Billion Muslims Think? - Aijaz Zaka Syed - Opinion polls fascinate me. They are, if honestly conducted, perhaps the best possible way to gauge public opinion. At a time when spin is the norm and global media is controlled, manipulated and dictated by powerful cliques, corporate interests and governments, it's not easy to get a clear picture on any given issue. This is especially true when the story involves marginalised minorities and dispossessed groups. And of late the Muslims, currently the world's favourite punching bag, have been at the receiving end.
 


Our debt to Jimmy Carter - Haaretz Editorial - The government of Israel is boycotting Jimmy Carter, the 39th president of the United States, during his visit here this week. Ehud Olmert, who has not managed to achieve any peace agreement during his public life, and who even tried to undermine negotiations in the past, "could not find the time" to meet the American president who is a signatory to the peace agreement with Egypt >>

Carter denied access to Gaza , will meet Hamas official in Ramallah - The Associated Press/Haaretz - Nasser al-Shaer, a leading Hamas member from the West Bank who served as deputy prime minister in the Palestinian coalition government that disintegrated last summer, has been invited to a reception with Carter in Ramallah along with other prominent Palestinians. Carter said he had requested permission to enter Gaza from Israel, but Israel turned him down. >>>
 


The Sham of putting children on military trials - Patrick Moser - Agence France Presse/Arab News/Palestine Chronicle -Mohammed, 14, barely glanced at the Israeli military judge as he was led shuffling into the cramped courtroom, his legs in shackles. The trial lasted only a few minutes, the boy admitted to trowing rocks and was sentenced to four months in prison. According to to his attorney, pleading non guilty would have just resulted in spending even more time behind bars.
 


15.4.2008
 


"Agent O0" Henryk M. Broder unterbietet sich wieder selber - Wie man das Opfer zum Täter macht. -  „Mohammed“ B. verfährt nach alter zionistischer Taktik und macht aus dem Opfer Watzal einen Täter. 76 mal taucht alleine der Name Watzal in Broders „Achse des Guten“ auf. Dazu kommt sicher eine Unzahl von Artikeln, in dem für insider lesbar, eine Verbindung zu Dr. Watzal nur angedeutet wurde. Watzal scheint neben den Muslimen Broders Lieblingsfeind zu sein und neben diversen Rentnern seine Freizeit auszufüllen. Heute bring Broder nun wieder ein eindrucksvolles Beispiel seines moralischen und zynischen Niveaus. Es scheint aber viele nicht zu belasten und die Achse teilt anscheinend das Niveau des "kleinen Kaisers ohne Kleider". „Die Achse des Guten: Watzal hat fertig!"  mehr >>>>

Der Lack ist ab, Broder rostet auch in jüdischen Augen - Im Internet gefunden - Fight-Club: Broder vs. Niggemeier - Broder hat eine bedauerliche Wandlung vom großmäuligen Stilisten zum ressentimentgesteuerten Ätzer durchgemacht >>>

Henryk M. Broder bei Plasberg: In was für einer Zeit leben wir denn? - Dieter Bartetzko - (...) Bodenlos aber ist sein Verzicht auf das, was das Miteinander einer halbwegs zivilisierten Gemeinschaft regelt: Takt und Anstand. >>>
 


Israel und die Sicherheit - Der Schin Bet gesteht - Israels Inlandsgeheimdienst hat Angehörige von inhaftierten Palästinensern zum Schein verhaftet. Kritiker sprechen von "Missbrauch" und "erniedrigenden Behandlungen"

Israeli Shin Bet admits interrogating relatives of Palestinian detainees to extract confession - Saed Bannoura - IMEMC & Agencies - "The Israeli Public Committee Against Torture submitted a report to the Knesset committee on Sunday, stating the Shin Bet justifies arrests of family members of Palestinian detainees in order to practice pressure on them. The report also stated that this method is used against detainees who were subjected to severe torture during interrogation"

Israelischer Geheimdienst gibt Verschleppung von Angehörigen politischer Gefangener zu - ISM/G - FK - Der israelische Inlandsgeheimdienst Shin Bet bestätigte, dass die israelische Armee Angehörige von palästinensischen politischen Gefangenen verschleppt, um „Geständnisse von den Gefangenen zu erhalten“.
 


Unser Mann in Cairo - André Marty -  „Schwaie, schwaie“ – langsam, langsam, meint der Taxi-Fahrer, packt meinen Koffer – und  dann geht’s ganz schnell. Weil am Flughafen der 20-Millionen-Stadt Cairo alle ausser meinem Kameramann auf mich warten, tritt jetzt Er auf, respektive aufs Gaspedal: „Mahmoud – good driver“. Im Formel-Drei-Stil – also sau-schnell, aber drei Mal unsicherer als Heidfeld, Hamilton und Co. -  schlängelt er seinen schwarz - weissen Peugeot 504, Baujahr 1968, durch den Cairoer Verkehr. „Hupendes Chaos“ nennt ein deutscher Kollege dieses charmante „Tut tut, tuuut“.
 


Our debt to Jimmy Carter - By Haaretz Editorial - The government of Israel is boycotting Jimmy Carter, the 39th president of the United States, during his visit here this week. Ehud Olmert, who has not managed to achieve any peace agreement during his public life, and who even tried to undermine negotiations in the past, "could not find the time" to meet the American president who is a signatory to the peace agreement with Egypt. President Shimon Peres agreed to meet Carter, but made sure that he let it be known that he reprimanded his guest for wishing to meet with Khaled Meshal, as if the achievements of the Carter Center fall short of those of the Peres Center for Peace.
 


Palestinians to mark 60 years of 'the catastrophe' - Agence France Presse
 


Has Israel Finally Met Its Match? - The Meaning of Hizbullah's Big Win - M. SHAHID ALAM - On January 31, 2008, when the Winograd Commission submitted its final report on the Second Lebanese War of July 2006, this was a first in Israeli history: a report on why the Israeli military had failed in a war.
 


The Window is Closing in Palestine - Back to Square One - George S. Hishmeh - "A recent visitor to the West Bank, Edward Abington, Jr, who was the US consul general in Arab East Jerusalem during the Clinton administration, said he came back to Washington ‘convinced more than ever that the two-state solution is dead as a doornail’. His finding: ‘There is absolutely no willingness on the part of the IDF (Israeli Defence Force) to change the situation on the ground from the stranglehold they now have.’ He noted that 40 per cent of the West Bank is off-limits to Palestinians, primarily because of the expansion of colonies in the region and the highway network that is exclusively confined to travel by Israeli colonists and the military"
 


Don`t go to Masada - Akiva Eldar - Haaretz - "It is unfortunate that Ehud Olmert chose to invite George Bush for a tour of Masada of all places. [...] A prime minister who believes that if we do not leave most of the territories, Israel is `done for,` should not allow himself to be led by a fundamentalist minority, whose belief in a supreme power ignores reality. There is nothing for Olmert at Masada"
 


Israeli military trials impose `charade` of justice on Palestinian children - Patrick Moser, AFP - The Daily Star - "As of March 31, 324 Palestinian children were held in Israeli prisons, according to the Geneva-based Defence for Children International (DCI), an international rights group. […] The trials, conducted in Hebrew and translated into Arabic, generally last just a few minutes. Lawyers are at times denied access to documents, when military officials classify the evidence as secret. Some of the children never get a trial, but are held without charges under ‘administrative orders’ that can run up to six months and be renewed indefinitely"
 


14.4.2008
 


Spendenaufruf für Herz-OP: Mohamed Jamil Zadran - Christoph R. Hörstel - Es gibt im Leben einen Moment, in dem man sich entschließt, das Ungewöhnliche zu versuchen, damit die Dinge sich verändern: endlich in die richtige Richtung. Ich möchte mit Ihrer/Eurer Hilfe versuchen, Jamil zu helfen, weil er seit 15 Jahren zusammen mit mir für den Frieden in der Region arbeitet. Das wird 7.000 Euro kosten. Wenn ich das Geld hätte, oder auch nur einen Teil davon, hätte ich es einfach gezahlt. Doch mein Budget und das meiner Familie (Frau und zwei Kinder im Alter drei Jahren und 10 Monaten) wird zu mindestens einem Drittel bereits aus Spenden getragen, da ist alles knapp. Während der sowjetischen Besetzung hat er im Widerstand mitgekämpft und wurde ein lokaler Kommandeur. Er ist inzwischen für 80 Familienmitglieder verantwortlich, die direkt von seiner Arbeit abhängen. Diese Verantwortung hat ihn nicht daran gehindert, auch dann weiter mit mir zu arbeiten, als er aus seinem Umfeld dafür heftige Kritik bekam und sich Verdächtigungen aussetzte. Da haben wir etwas gemeinsam: Auch ich habe hier in Deutschland bei meiner Arbeit kräftig Gegenwind bekommen. Mit mächtigen Gegnern kennen
 


Israelische Siedler im Westjordanland - Gehen, um dem Frieden zu helfen - Susanne Knaul - Benni Ras will seine Siedlung, die östlich des israelischen Trennzauns liegt, lieber heute als morgen verlassen - gegen Entschädigung. Im Mai soll die Knesset darüber beraten.
 


A different vision for Israel: Alliance of Concerned Jewish Canadians - Stuart Laidlaw - Toronto Star - Diana Ralph says the Alliance is needed to open up debate in her community. "When you try to ask about two subjects, there`s no room for discussion. One is circumcision and the other is support for Israel."
 


Palestinians versus Tibetans - a double standard - Gideon Levy - Haaretz - Israelis have no moral right to fight the Chinese occupation of Tibet. The president of the Israeli Friends of the Tibetan People, the psychologist Nahi Alon, who was involved in the murder of two Palestinians in Gaza in 1967 - as was revealed in Haaretz Magazine last weekend - chose to make his private "atonement" by fighting to free Tibet, of all places.
 


Videoprojekt “Zurückschießen”: Siedler vor der Tür [+Video]

Im Januar 2007 startete die israelische Menschenrechtsorganisation B’Tselem das Videoprojekt “Zurückschießen”, welches den Alltag palästinensischen Lebens der israelischen und internationalen Öffentlichkeit zugänglich machen soll. Die Organisation stattete Palästinenser in Konfliktzonen mit Videokameras aus, mit dem Ziel Menschenrechtsverletzungen offen zu legen und entgegenzuwirken >>>
 


13.4.2008
 


Sehenswertes Video (Jürgen Todenhöfer ab fünfundvierzigster Minute) - Menschen bei Maisberger - Veteranen, erklärt uns die Welt! - Jürgen Todenhöfer, Gert Ruge, Peter Scholl-Latour und andere >>>
 


Roboter bewachen und töten - Israel aktiviert unbemannte Video-dirigierte Maschinengewehrstationen an der Gazagrenze. -
Tel Aviv, Die israelische Armee hat ihre ersten unbemannten Posten entlang der Gazagrenze installiert. Offizielle Vertreter der Armee sagten, die Armee habe Maschinengewehre in unbemannten Posten entlang des Sicherheitszaunes rund um den Gazastreifen installiert. Sie sagten, der Posten schließe auch eine Tag-und Nachtkamera mit ein, um Eindringlinge und Aufständische ausfindig zu machen. „Die unbemannten Posten machen uns flexibler, um Terroristen zu stoppen,>>>
 


„Manifest  Destiny“ -
Uri Avnery - IM NÄCHSTEN Monat wird Israel seinen 60. Geburtstag feiern. Die Regierung ist  fieberhaft  damit beschäftigt, diesen Tag in einen der Freude und des Jubels zu verwandeln. Etwa 40 Millionen Dollar, die  hätten helfen können, ernste, zum Himmel schreiende Probleme zu lösen, sind  für diesen Tag gedacht. Aber den Leuten ist gar nicht nach Feiern zumute. Sie sind bedrückt. Aus allen Richtungen  wird der Regierung vorgeworfen, für diese Niedergeschlagenheit verantwortlich zu sein:  „Sie hat keine Agenda,“ ist der Refrain, „Sie denkt nur an ihr eigenes Überleben.“
 


Pressemitteilung - Hebroner Waisenhaus- Pressekonferenz, 8. April 2008 - Das Volkskomitee für die Unterstützung des Waisenhauses war Gastgeber für eine Pressekonferenz im Hebroner Mädchenwaisenhaus mit fast 70 Besuchern, einschließlich unabhängiger Medien, Internationalen und Geistlichen. Das israelische Militär hatte Order gegeben, die Waisenhäuser und Schulen, die von der  islamischen Charitas geführt werden, zum 7. April zu schließen. Der Anwalt, der diese islamische Gesellschaft vertrat, sprach von einer unschätzbaren Arbeit, die 2500 Kindern, davon 240 Waisenkindern zugute kommt. Sie hilft außerdem 4000 Schülern und 5000 armen Familien, unterhält eine Molkerei und zwei Bäckereien, ein Kaufhaus und vier kleine Läden, die den Schulen und den Waisenhäuser im Raum Hebron dienen. Das Kaufhaus, die Bäckereien und Ladenfront wurden am 6. März 2008  überfallen. >>>
 


Die Geschichte Israels - die Geschichte eines Konflikts Israel begeht den 60. Jahrestag seiner Gründung. Araber nennen den Tag schlicht die Katastrophe - und auch den Israelis ist nicht wirklich zum Feiern zu Mute. - Peter Phillip - Eine Rückblick auf sechs Jahrzehnte Traum und Alptraum >>>

Al Nakba - Die Vertreibung >>>
Vertreibung der Palästinenser
Die ethnische Säuberung Palästinas >>>

Der reale Zionismus >>>

Der inszenierte Kulturkampf und seine Funktion - Verbaler Dauerbeschuss gegen die Antikriegsstimmung in Deutschland. Von Sabine Schiffer

Was ist mir noch heilig? - "Islam und Gewalt" - Zwischen Meinungsfreiheit und Achtung religiöser Gefühle. Von Sabine Schiffer

Broders Kampf gegen den Untergang des Abendlandes - Mehr als eine Buchbesprechung. Von Knut Mellenthin


60 Jahre Israel 60 Jahre nach Deir Yassin - Ronnie Kasrils - Als 10Jähriger, der in Johannesburg aufwuchs, feierte ich vor 60 Jahre die Geburt Israels. Ich akzeptierte zweifellos die dramatischen Berichte der sog. selbstverteidigenden Aktionen gegen die arabische Gewalt, um den jüdischen Staat zu sichern…. Als ich mich  später im Freiheitskampf  engagierte, wurde mir die Ähnlichkeit mit der palästinensischen Sache, der Landenteignung und dem Geburtsrecht durch expansionistische Siedler bewusst. Ich sah, dass der rassistische und koloniale Charakter beider Konflikte viel mehr mit einander gemein hatten, als andere Konflikte. Als Nelson Mandela feststellte, dass  wir als Südafrikaner wissen, dass unsere Freiheit ohne die Freiheit der Palästinenser unvollkommen sei, sprach er nicht nur zu unserer muslimischen Gemeinschaft … sondern zu allen Südafrikanern >>>
 

 


Der Schriftsteller Salim Alafenisch
- Kindermärchen aus dem Morgenland - Seit vielen Jahren lebt der palästinensische Beduine Salim Alafenisch in Heidelberg. Er schreibt auf Deutsch für Jugendliche und Erwachsene. Peter Philipp stellt ihn und die Besonderheiten der arabischen Kinderliteratur vor.
 


The politics of archaeology in East Jerusalem - - While archaeology's mission is to study the history of peoples by excavating and analyzing their material culture, it has often been deployed in the service of nationalism.
 


The other Evangelicals - Ben White - This article was originally published by The Palestine Chronicle and is republished with permission. - Earlier this week, Lee Marsden wrote about how Republican presidential candidate John McCain has managed to pick up the support of Christian Zionist heavyweight John Hagee. While Hagee praises McCain's position on Israel, McCain himself is presumably happy to receive the endorsement of a man whose Christians United for Israel (CUFI) organisation links up with thousands of potential voters.
 


Hamas: A Silent Partner for Peace? - Gershom Gorenberg - The American Prospect - "Faced with internal political pressures and the hard fact of Israel`s strength, Hamas has moderated its political positions significantly. The moment may be ripe for pushing Hamas further toward the center."
 


UN Independent Expert on Minority Issues Criticizes Israel`s Citizenship and Entry into Israel Law 07.04.2008
 


Reflections on the Palestine return movement - Muhammad Jaradat - When the first news came from Tunis and Tel Aviv in early September 1993 about the secret talks between the Palestine Liberation Organization (PLO) and the Israeli government, the people of Palestine inside and in the exile were torn between enthusiasm and optimism on the one hand, and doubt and skepticism on the other. "Let's wait and see," said many then.
 


Shooting and shuddering - Doron Rosenblum - "Recently, however, at least since Ehud Barak became defense minister, it seems that for the first time there is a complete, stoic acceptance here of this bloody cycle. Not only that, but the work of setting it spinning again is being done with a kind of creative exuberance that sometimes equals that of the Palestinian organizations."
 


12.4.2008
 


Israel-Kritiker unter Druck gesetzt - Knut Mellenthin - Jüdische Organisationen wollen exemplarische Bestrafung von Mitarbeiter der Bundeszentrale für politische Bildung >>>

Morddrohung gegen Ludwig Watzal - Davon, dass Henryk M. Broder und seine Seilschaften sich nun wenigstens von dieser Morddrohung distanziert hätten, hat Mein Parteibuch bisher keine Kenntnis erlangt. Mein Parteibuch hat jedoch Kenntnis davon erlangt, dass Honestly Concerned mit der medialen Hetzkampagne gegen Ludwig Watzal weiter macht >>>

Prominente jüdische Organisationen jagen mit -
Kopien einiger Protestschreiben >>>   

Die Saat des Netzwerkes geht auf - Morddrohungen  >>>
Dr. Watzals Stellungnahmen zu Manipulationen und Fälschungen >>>

Sonderseiten:
(Neu) Vorwürfe des Netzwerkes und seine Wirklichkeit >>>
Reaktionen auf die Jagdaktion >>>>
Dokumentation - Jagd auf Dr. Watzal 2008 >>>


Nahost: Neuer Patriarch fordert „mehr Europa“ - Erzbischof Fouad Twal beklagt vor allem die Schwäche der internationalen Politik. Auch der letzte Besuch der deutschen Kanzlerin Angela Merkel sei in diese Hinsicht enttäuschend gewesen, so Twal: „Weder Merkel, noch irgendein anderer Politiker hat den Mut gehabt, die ganze Wirklichkeit zu sehen, um den eignen politischen Selbstmord zu verhindern. Sie haben immer nur eine einseitige Sicht der Wirklichkeit. Alle verteidigen beispielsweise – und mit Recht, das ist gut so – den gefangenen Militär Shalit im Gaza-Streifen. Sehr richtig! Aber zugleich spricht keiner von den 11.000 gefangenen Palästinensern bei den Israelis.“ >>>
 


Genocide announced - All of the Palestinians must be killed; men, women, infants, and even their beasts." This was the religious opinion issued one week ago by Rabbi Yisrael Rosen, director of the Tsomet Institute, a long-established religious institute attended by students and soldiers in the Israeli settlements of the West Bank.
 


»Wir wollen keinen islamischen Staat« -  Werner Pirker - Gespräch mit Dr. Ali Fayyad. Über die prekäre Lage im Libanon, amerikanisch-zionistische Kriegsgelüste, die Unterstützung der Widerstandskräfte im Irak und den Allmächtigen und Erhabenen
 


New York commemorates Deir Yassin massacre - Adalah-NY - Press release - Eitan Bronstein, an Israeli educator, activist and Director of Zochrot (Hebrew for "remembering"), gave a presentation about his organization`s work to raise awareness among Israeli Jews on the Nakba. Bronstein noted that "there is almost total ignorance in Israel about the Nakbah. ... And Deir Yassin is a good example of that. Until today, there is no monument for the Deir Yassin massacre; there are no signs there; someone who passed by on the street in the neighborhood would not know that this is Deir Yassin." Bronstein showed photos of events Zochrot has organized at Deir Yassin to commemorate the massacre
 


Jews for Justice for Palestinians: Pesach message - As we tell this story of our liberation, the people of Gaza remain locked in an open-air prison, enduring severe deprivation of food, electricity, medical treatment and supplies. This collective punishment is illegal under international law and intensifies week by week.
 


Forum for Living History: This Story Should Be Told - Mother and child waiting for permission from Israeli soldiers to cross a checkpoint on their way to a medical clinic in Nablus, West Bank
 


11.4.2008
 


"Die Achse der Gerechten" - Verhältnis von Israel und Europa - Israels falsche Freunde - Die Europäer glauben, aus Sühne für den Holocaust müssten sie alle Taten des jüdischen Staats dulden - doch damit schaden sie ihm. - Eine Außenansicht von Henry Siegman >>>

 


Eine Übung in Heuchelei - Uri Avnery - PRO TIBET - CONTRA CHINA - Das ungute Gefühl, einer Gehirnwäsche unterzogen zu werden - He du! Nimm die Hände weg von Tibet!" schreit der internationale Chor. "Aber nicht von Tschetschenien! Nicht vom Baskenland! Nicht von Kurdistan! Und sicher nicht von Palästina!" Und das ist kein Witz. >>>
 


Fremdwörter: Takt, Anstand, Respekt + Würde -  Henryk M. Broder bei Plasberg: In was für einer Zeit leben wir denn? - Dieter Bartetzko - (...) Bodenlos aber ist sein Verzicht auf das, was das Miteinander einer halbwegs zivilisierten Gemeinschaft regelt: Takt und Anstand. Da Herr Broder gern andere Geistesgrößen neben sich öffentlich als „postsenile Plaudertasche“, „bekennenden Irren“ oder „promovierten Clochard“ tituliert, sei ihm nach diesem Abend gesagt: Wir erlebten einen eitlen, zynischen, selbstgefälligen älteren Mann, der überheblich grienend Personen demütigte, weil sie das hatten, was ihm fehlte: Respekt vor der Würde des Menschen >>>

Lesermeinungen dazu  >>>>

Auch: Der Bohlen in uns allen (...) Der Publizist Henryk M. Broder gab mit funkelnden Augen und grimmigem Grinsen das Rumpelstilzchen der Runde und bildete mit Stein die Achse des Bösen. Als Kolumnist singt er Loblieder auf Bohlen, bei Plasberg pries er die Casting-Shows als „absolute Spitzenprogramme" >>>

Rückschau am FAZ Tag: Henryk M. Broder: Das Ungetüm vom Dienst - Christian Geyer -  Er hat schreckliche Sachen geschrieben, keine Frage, Lautes, Grobes, Hässliches. Er spinnt Zusammenhänge, wo keine waren. (...) Er ist eine Meinungsschleuder, die grundsätzlich nichts vom einerseits, andererseits hält. Stattdessen wird bei ihm vereinfacht, vereinseitigt und zugespitzt, dass sich die Balken biegen >>>

Sonderseiten: Henryk M. Broder >>>
 


Made in China -
André Marty -  Er hätte sich ein anderes Finale gewünscht für sein Berufsleben. Yasser Hirbawi putzt ein paar Spinnenweben von der Wand, seine Webmaschinen stehen still – der 76jährige Hirbawi musste seine Textilfabrik in Hebron schliessen.  Während fast fünfzig Jahren war Yasser Hirbawi eine Institution in Palästina – Mister Keffiyeh! Er war der Hersteller des „Palästinenser-Tuchs“, jenes Symbols des palästinensischen Nationalismus’, so unverwechselbar mit dem einstigen Leader Yasser Arafat verbunden. Doch das symbolische Tuch kommt heute nicht mehr aus Palästina. Der weniger edle Stoff stammt mittlerweile aus China >>>
 


The children of Gaza - 10 year old Khamis Wafi has good reason to be happy; it is the first time he has not jumped at the sound of a balloon bursting. This 'achievement' was the result of treatment supervised by Ali Nasman, a psychiatrist who is caring for Palestinian children in the Gaza Strip.
 


Peacemaking becomes surreal - MIDDLE EAST TIMES - Editorial - Last week Rice was in Israel, and as well as trying to keep her interlocutors focused on the final issues in that historic agreement – borders, Jerusalem, and refugees – she also chivvied the Israelis into agreeing to reduce the number of roadblocks in the West Bank from 580 to 530. Armed with this victory she left, and the Israelis promptly turned around and announced plans to build 800 new homes in Betar Illit, a West Bank settlement.
 


New York commemorates Deir Yassin massacre - Adalah-NY - Press release - Eitan Bronstein, an Israeli educator, activist and Director of Zochrot (Hebrew for "remembering"), gave a presentation about his organization`s work to raise awareness among Israeli Jews on the Nakba. Bronstein noted that "there is almost total ignorance in Israel about the Nakbah. ... And Deir Yassin is a good example of that. Until today, there is no monument for the Deir Yassin massacre; there are no signs there; someone who passed by on the street in the neighborhood would not know that this is Deir Yassin." Bronstein showed photos of events Zochrot has organized at Deir Yassin to commemorate the massacre
 


10.4.2008
 

Sixty years after Deir  Yassin >>>

Sonderseite: Das Deir Yassin Massaker >>>
 


An der Wahrheit wird noch gearbeitet - T. E. Steinberg - Die Bundeszentrale für politische Bildung kündigt Ergänzungen zur Zitatfälschung an. - Seit zwei Jahren weisen Arbeiterfotografie, Knut Mellenthin in der jungen Welt und SteinbergRecherche auf die Fälschung des Ahmadinedschad-Zitats hin, das sich auf das Verschwinden des zionistischen Regimes bezieht... Bundeszentrale für politische Bildung >>>


The lie of the land  - Dana Gilerman - Haaretz - ""I`m not an anti-Semite, but I`m certainly anti-Zionist. Zionism, as far as I`m concerned, was a wonderful dream with a very unpleasant, dark side. We realized this too late.""
 


Empty gestures destroy credibility - - As long as construction in and expansion of settlements continue, Palestinians know that there is no real progress in negotiations and there will be no real let-up in the measures Israel uses to control their movement.
 

No voice for peace  - Tamar Sukenik -  ""The Communications Ministry issued orders to shut down the station and confiscate the `pirate` broadcasting equipment operating there... Despite this, the station can be heard on 93.6 FM and on its Internet site, www.ramfm.net."
 

Encountering Peace: Creating a culture of peace in Israel and Palestine - Gershon Baskin - J-lem Post - "The objectives of peace education are the imparting of values of tolerance and acceptance of the other, mutual respect of rights, equality and social justice."
 

Peace Now: Our views are now mainstream but peace still elusive - Associated Press -  ""We had some achievements, and the settlers had a lot of achievements as well," he said. "But without Peace Now, I think the West Bank would look even worse than it looks today.""
 


9.4.2008
 


Iran nutzt Atomprogramm als politische Waffe - MOSKAU, 09. April (RIA Novosti). Iran hat am gestrigen Dienstag eine demonstrative Antwort auf die Versuche der Weltgemeinschaft gegeben, es zur Einstellung seines Nuklearprogramms zu bewegen, schreiben russische Zeitungen diese Woche. Zum Höhepunkt des iranischen „Nationaltags der Atomtechnologie“ wurde die Aussage von Präsident Mahmud Ahmadinedschad, dass im Urananreicherungswerk Natans mit der Installierung von 6000 neuen Zentrifugen begonnen worden sei. Experten sind davon überzeugt, dass Teheran die Atom-Frage ausschlachtet, um Spekulationen anzuheizen. Iran brauche nicht so sehr die Atombombe als vielmehr die Möglichkeit, damit zu drohen. "Die harte Rhetorik von Mahmud Ahmadinedschad zum Atom-Problem verfolgt in erster Linie innenpolitische Ziele" >>>
 


Warum kein Kontakt mit Hamas? - Norman Paech  - Es gibt in der Politik Positionen, die – mit lutherischem »Hier stehe ich und kann nicht anders« verkündet – sogleich als Lüge, Täuschung oder Dummheit zu erkennen sind. Sie vermitteln also das Gegenteil dessen, was sie vorspiegeln sollen: Glaubwürdigkeit. Das schadet wenig, solange nur das Bild und die Handlungsfähigkeit dessen ramponiert und gelähmt werden, der sich in solcher Bekennerpose präsentiert
 


Eine der Gerechten - Frieden entsteht in Handarbeit - Sie ist die Witwe des legendären Verteidigungsministers und knüpft mit 91 Jahren weiter rastlos Fäden, die Israelis und Palästinenser verbinden sollen Tel Aviv, im April - Am besten erreicht man Ruth Dajan morgens um sieben. Wenn man sie um halb acht anruft, ist sie entweder schon unterwegs oder ungehalten: "Warum rufen Sie so spät an?", sagt sie dann. Ruth Dajan ist gerade 91 Jahre alt geworden und kommt mit fünf Stunden Schlaf aus. Wenn sie nachts um eins nach den letzten Nachrichten das Strickzeug beiseite legt und ins Bett geht, strukturiert sie in Gedanken schon den folgenden Tag durch und lässt dabei wenig Lücken für Pausen. Mit ihrer Rastlosigkeit rennt sie auch gegen die Zeit an: "Ich weiß, dass ich irgendwann sterbe. Schlafen werde ich noch früh genug." So kommt es für sie auch nicht in Frage, sich mittags hinzulegen. "Zeitverschwendung!", blafft sie. Wie sie auch den Gang zum Friseur als Zeitverschwendung betrachtet: "In der einen Stunde, die mich ein Friseurbesuch kostet, kann ich arrangieren, dass ein Palästinenser durch eine Armeekontrolle kommt." >>>
 


Islam-Bashing wird zum Volkssport
- Mohssen Massarrat - DOKUMENT DER WOCHE -
Offener Brief an den Bundesminister des Inneren, Dr. Wolfgang Schäuble, zur Integration der moslemischen Minderheit in Deutschland -
Der islamfeindliche Film Fitna ("Spaltung") des niederländischen Oppositionspolitikers Geert Wilders wird allenthalben als Aufruf zum Hass empfunden. Auch in Deutschland mehren sich Tendenzen, die moslemische Minderheit zu diskreditieren und als Bedrohung der Mehrheitsgesellschaft darzustellen. Dieser Kulturkampf erfasst nicht zuletzt die von Wolfgang Schäuble (CDU) geleitete Islamkonferenz. Aus diesem Grund hat der Osnabrücker Sozialwissenschaftler Mohssen Massarrat in dieser Woche dem Innenminister einen Offenen Brief zukommen lassen, den wir leicht gekürzt dokumentieren.
 


Bienvenu, Monsieur l'Ambassadeur - André Marty -  Jetzt ist er da. Der Neue. Walter Haffner, Schweizer Botschafter in Israel. Ausgesucht für seinen ersten offiziellen, öffentlichen Auftritt hat er sich ausgerechnet eine internationale Konferenz über Jugendliche und Kunst; ein hehres Unterfangen – bloss nicht im gelobten Land. Kaum betreten die Gäste den Konzertsaal, kommt auch schon einer angestürmt, >>>
 


Vice PM: Ofra settlement homes built on private Palestinian land  - Akiva Eldar - Haaretz - According to the transcript of the February 25 meeting, which addressed the outposts and the implementation of the Sasson Report, committee chairman MK Zevulun Orlev asked Ramon: "To add 20 more homes in Ofra has political implications? I want to understand the point." Ramon responded: "From many standpoints Ofra is not a good example for you, because all of it is build on private Arab land, private Palestinian property." (...) Ramon`s official statement has both political and legal implications. This may include compensation demands by the Palestinian property owners.
 


The time has come for Bush to intervene - The United States has not fulfilled its obligation simply by removing a few roadblocks from the West Bank. The least required of the American president who forced the 2006 elections that brought the Hamas movement to power is to translate his "vision" into a peace treaty. 
 


I want the Palestinians to win - Bradley Burston - Haaretz - It is in the direct interest of hardliners to do everything in their power to convince their side that this is a zero-sum game, that only one side can emerge triumphant. In fact, though, there are two additional options, the first, of course, being that both sides can lose.
 


8.4.2008
 


Die Saat, die das Netzwerk  säte, geht auf – Morddrohungen gegen Dr. Ludwig Watzal

Die e Mail Adresse ist bekannt, der Schreiber noch nicht, er wird aber gesucht. Nicht zum ersten Mal wurden von ihm e Mails versandt: Home Panik info_panik@yahoo.com - Anlässlich des Protest gegen die Beteiligung Henryk M. Broders am ELS-Forum in Zürich und gegen die Ausladung von Felicia Langer erhielten C. K. und ich ähnliche  Schmäh e Mails. Bei mir unterzeichnete man mit „Heil Jude“.
Dr. Ludwig Watzal wurde anscheinend auch von ihm jetzt  „bedacht“. Er veröffentlichte heute auf seiner Homepage eine ihm zugesandte Morddrohung. Ein kleiner Ausschnitt: „
Mit anderen Worten wir sind Juden aus Russland. Du hast unsere historische Heimat beleidigt, wir waren an Afghanistan - und Tschetschenienkriegen beteiligt, so dass Du für uns lediglich ein eckelhaftec Floh darstellst. Wir zerkwetschen Dich und das ist keine Dohung sondern die Tatsache.Wir sind keine Politiker ud reden nicht ein Scheiss. Wit tun alles für Israel. Bald bist im Paradies mit anderen muslemischen Mördern. Kein Schalom. Verrecke.“ >>>

"Juden?" protestieren bei Schäuble >>>
Heute jagt man wieder andersdenkende >>>
Auch: Morddrohung gegen Shraga Elam >>>


Interview mit Danny Rubinstein - Johannes Zang - Heute ist die Palästinensische Autonomiebehörde von Abu Mazen zum Tode verurteilt. Ich sehe keine Chance für sie, außer sie erreichen eine politische Einigung, die den Palästinensern das gewünschte Minimum gibt: ein Land in den Grenzen von 1967 mit Jerusalem als Hauptstadt. Aber sie werden das nicht schaffen.
 


Breaking The Silence - Israeli soldiers talk about the occupied territories - Breaking the Silence is an organization of veteran Israeli soldiers that collects testimonies of soldiers who served in the Occupied Territories during the Second Intifadah. Soldiers who serve in the Territories are witness to, and participate in military actions which change them immensely. Cases of abuse towards Palestinians, looting, and destruction of property have been the norm for years, but are still excused as military necessities, or explained as extreme and unique cases. Our testimonies portray a different and grim picture of questionable orders in many areas regardind Palestinian civilians.
 


Thomas Immanuel Steinberg -
Gunther Latsch, in Treue fest zu Mode und Profit -
Die Diffamierung von Leuten als judäophob ist modisch und lukrativ. Seit langem im Geschäft: Spiegel-Autor Gunther Latsch...>>>                  
Der Muslim Markt (Dr. Yavuz Özoguz) + der  "Orientalist" Hans-Peter Raddatz - Chronologische Dokumentation >>>
 


Israel buys Iranian Oil
- In spite of Israel's own calls for a boycott of Iran, its citizens profit from the black gold of the arch enemy, delivered via Europe. Israel protested strongly against the gas deal between Iran and the Swiss company, Elektrizitaetsgesellschaft Laufenburg. But investigations show that Israel itself gets oil from its enemy. - Shraga Elam - Israel imports Iranian oil on a large scale even though the country and its products are officially subject to an Israeli boycott. Israel gets around the boycott by having the oil delivered via Europe. A reliable Israeli energy newsletter, EnergiaNews, reported this trade last week (18 March 2008). The newsletter is produced by experienced business journalists, while renowned politicians and business people sit on its editorial board >>>
 


Paffen für den Feind - - André Marty -  Paffen ist ein unpatriotischer Akt. Und falls Sie’s nicht längst geahnt haben: Der Teufel steckt nicht immer im Detail, sondern in der Zigarette. Zu diesem unfehlbaren Schluss muss man kommen, wenn man der Chef der israelischen Anti-Drogen-Behörde und gleichzeitig noch ein Reserve-Oberst ist. Denn diese Kombination kann Konsequenzen haben für Ihr Denkschema -  vor allem aber folgende Anti-Drogenkampagne hervorbringen: „Hisbollah plant eindeutig, Israel mit Drogen zu überschwemmen.“ Und weiter textet der werbende Soldat: „Drogen bedeuten eine strategische Gefahr für die israelische Gesellschaft.“ Und dann steht geschrieben: „Wer auch immer Drogen benutzt, trägt zum nächsten Terror-Anschlag bei.“
 


FAQ on Deir Yassin
- The massacre at Deir Yassin is one of some two dozen documented massacres of Palestinian civilians by Zionist forces seeking to transform Palestine into a Jewish state. However, the terror at Deir Yassin triggered a mass flight of Palestinians in other localities who feared for their own lives as well. >>>

Sonderseite: Das Deir Yassin Massaker - 9.4.1948 >>>
 


Border Police let settlers retake illegal West Bank outpost - Meron Rapoport - Haaretz - ""The state says it has evacuated 11 outposts, but 10 of those evacuations were repeated evacuations of Shvut Ami.""
 


Hebron Rehabilitation Committee - Emad Abdallah Hamdan - This Week in Palestine - "The oppressive measures taken by the Israeli military authorities in the old city of Hebron have seriously impacted the renovation works of the Hebron Rehabilitation Committee. Recently, the authorities have issued a number of military orders that prohibit the renovation of buildings near Israeli settlement outposts for security reasons. The committee gave priority to renovating buildings around settlement outposts in order to thwart settlement expansion in the old city"
 


7.4.2008
 


Die neuen Welt-herrscherzerstörer: "the middle east in bible prophecy video" - Video
"Christen" als "Freunde Israels" >>>
 


"Israel muss Gaza-Blockade beenden" fordern internat. NGOs -
"Schlimmste Situation seit 40 Jahren" - Die Lage der Palästinenser im Gazastreifen ist nach Einschätzung britischer Hilfsorganisationen so schlimm wie seit mehr als 40 Jahren nicht. "Die Situation der 1,5 Millionen Palästinenser im Gazastreifen ist die schlimmste seit Beginn der israelischen Besetzung 1967", heißt es in einem am Donnerstag veröffentlichten Bericht von acht Nichtregierungsorganisationen (NGOs). Das israelische Verteidigungsministerium wies die heftige Kritik zurück und machte die in dem Küstengebiet herrschende Palästinenserorganisation Hamas für die dramatische Lage verantwortlich. - Katastrophe kaum abzuwenden - Die von Israel verhängte Blockade habe Arbeitslosigkeit und Armut unter den 1,5 Millionen Palästinensern dramatisch verschärft, heißt es in dem am Donnerstag veröffentlichten gemeinsamen Bericht von acht Organisationen, darunter Amnesty International (AI), Care und Oxfam. Drei von vier Palästinensern seien auf internationale Lebensmittelhilfen angewiesen. "Israel muss Gaza-Blockade beenden" fordern internat. NGOs
 


Zionist plunder and the Judaic Bible - Gilad Atzmon - 5 April 2008 - Gilad Atzmon argues that the “Jewish nationalist project that is supported by the vast majority of Jewish institutions around the world is an attempt to rob the indigenous Palestinians in line with a cultural and religious heritage that is overwhelmingly documented in the Judaic Bible”. It has become common among rabid Zionists and notorious Islamophobes to quote some isolated and mistranslated verses from the Qur’an for the purpose of collectively libelling Muslims and presenting Islam as a regressive and violent belief system. Needless to say, so far these recurring attempts have been futile if not actually counter-effective. Not a single Western politician, Zionist campaigner or neo-conservative think tank has managed to establish a comprehensive case against Islam.
 


Gaza running on near empty - - Ayman Eid stands as motionless as his taxi. Never mind taking a passenger somewhere, Ayman has no idea how he will ever get home. The queue at the petrol station seems endless. Drivers have run out of petrol even to queue up in their cars; they just queue up themselves, empty cans in hand.
 


Border Police let settlers retake illegal West Bank outpost - Meron Rapoport - Haaretz - ""The state says it has evacuated 11 outposts, but 10 of those evacuations were repeated evacuations of Shvut Ami.""
 


What`s behind the masks? - zi Benziman - Haaretz - "Instead of the panicky distribution of gas masks, the issuing of flyers calling on citizens to immediately buy sealants for their windows (a Home Front Command campaign) and preparations for an Iranian atomic attack, it is best to try and reach an agreement with the Palestinians."
 

Olympia 2008


“Zerstört nicht meinen olympischen Traum”
Von Jenin nach Beijing

- ISM/G - Mona -  Gadir Garouf ist eine 17-jährige Teilnehmerin der palästinensischen Olympiamannschaft, und laut den Aussagen vieler das vielversprechendste der Talente, die nach Beijing geschickt werden. Da sie es sich nicht einmal leisten konnte, ein Paar Turnschuhe zu kaufen, musste sie ihr Training in ihren alten durchführen.


6.4.2008
 


Das größte Hindernis für den Frieden ist die Angst vor dem Frieden - Interview mit Michel Sabbah - Der scheidende Prälat von Jerusalem spricht über den Konflikt im Mittleren Osten - Rom, am 1. April 2008: Der scheidende Patriarch von Jerusalem hat seine Mission als Leiter der Lateinischen Kirche im Heiligen Land erfüllt, und charakterisiert diese als sehr schwierig während der ganzen Periode von 20 Jahren. Der in Nazareth geborene Michel Sabbah wurde am 19. März 75 Jahre alt und zieht sich aus dem Amt zurück, das er seit 1987 innehatte. Im Interview gegenüber dem Nachrichtendienst der „Custody of the Holy Land“ (CHL) sagt er aus: „Für einen Christen ist Ostern das Fest der Auferstehung unseres Herrn Jesus Christus und bedeutet, Sieg über den Tod und alle Arten des Bösen. Hier in diesem Land der Auferstehung, dem Land Gottes und dem Heiligen Land sind wir weiterhin inmitten des Konflikts und in einer Situation von Tod und Hass. Unsere Botschaft an die Israelis und an die Palästinenser ist: Bis in die Gegenwart seid ihr fast 1oo Jahre lang auf den Pfaden der Gewalt gegangen; trotzdem habt ihr in 100 Jahren weder Frieden noch Sicherheit erreicht. Findet  andere Pfade,  geht andere Wege, ihr kennt sie: Gespräche, Dialog, Verständnis für die Bedürfnisse der anderen, in die „Schuhe der anderen“ steigen, um ein Abkommen zu finden und alles zu tun, was dem anderen Teil entspricht. >>>
 


„Nicht du! Du!!!“ -
Uri Avnery - „He ! Nimm deine Hände weg ! Nicht du! Du!!!“   - so  hört man die Stimme einer jungen Frau im dunklen Kinosaal in einem alten Witz. He du! Nimm die Hände weg von Tibet!“ schreit der internationale Chor. „Aber nicht von Tschetschenien! Nicht vom Baskenland! Und sicher nicht von Palästina!“ Und das ist kein Witz. >>>
 


Wichtiger als eine Million Worte  - Uri Avnery - Hoffnung und Zweifel - Die dringend nötige Inventur der US-Politik werden weder John McCain noch Hillary Clinton zustande bringen - Barack Obama vielleicht. Der Krieg ist eine viel zu ernste Angelegenheit, als dass man ihn dem Militär überlassen sollte", so Talleyrands unvergessliche Worte. Im gleichen Geist könnte man sagen: Die US-Präsidentenwahlen sind eine viel zu ernste Angelegenheit, um sie den Amerikanern zu überlassen.
 


In dieser Woche vor 75 Jahren
Gaben die Nazis ein Verbot heraus:
„Kauft nicht beim Juden!“

Die Knesset entschied
Den Israelis zu verbieten
Ihre Autos nicht in palästinensischen Werkstätten
In den besetzten Gebieten
Reparieren zu lassen.

 Wohin wird uns dies führen?

Gush Shalom  Inserat in Haaretz  am  4.4.08    (dt. ER)
 


UN-Menschenrechtsrat mit neuem – israel-kritischen – jüdischen Juristen als Rechtsexperten - Marc Perelman - Als ob die Beziehungen zwischen Israel und den UN nicht schon schlecht genug wären, gab es in dieser Woche eine neue Belastungsprobe, als ein prominenter amerikanischer Professor für jüdisches Recht von der höchsten Menschenrechts-Körperschaft der Welt ernannt wurde, um die Situation in den Palästinensischen Gebieten zu beobachten. Richard Falk, Emeritusprofessor für Völkerrecht an der Princeton-Universität wurde am 26.März vom UN-Menschenrechtsrat berufen >>>
 


Politik geht überall mit - Nina Mayorek
- Ich nehme gerade an einer Konferenz in den USA in einem Wintersportort teil. Es ist eine Möglichkeit, mal all das zu vergessen, was in Israel los ist und sich auf die Wissenschaft zu konzentrieren. Aber die Politik verfolgt einen überall hin und man kann nicht davor weglaufen, wenn man ein Mensch mit Gewissen ist.

 


Rache oder Vergeltung?
Israelische Rabbiner streiten über die gottgefälligste und wirkungsvollste Verteidigung von Kernland und eroberten Gebieten. Doch "selbst wenn wir auf Rache sinnen, muß eines klar gestellt sein – das Leben eines einzigen Torah-Talmud-Schülers ist mehr wert als das Leben von tausend Arabern" – findet der ehemalige Oberrabbiner der Sepharden Israels, Mordechai Eliyahu ("Even when we seek revenge, it is important to make one thing clear – the life of one yeshiva boy is worth more than the lives of 1,000 Arabs.") Ramat Gans Oberrabbiner Yaacov Ariel zog es der Jerusalem Post zufolge vor, eine gemäßigtere Botschaft zu verkünden: "Wir sinnen nicht auf Rache, sondern auf Vergeltung. Das Haus des Terroristen hätte sofort zerstört werden müssen, ohne Rücksicht auf das Gesetz. Das hätte getan werden müssen, denn es war eine Frage von Leben und Tod – die Abschreckung könnte künftig Leben retten helfen." (...  chose to deliver a more moderate message: "We do not seek vengeance, we seek retaliation. The terrorist's house should have been demolished immediately, regardless of the law. It should have been done because it was a matter of life and death – the deterrence could help save future lives.") Unterdessen bestreitet der Generalsekretär des Zentralrats der Juden in Deutschland, Stephan J. Kramer laut Tagesspiegel, daß der Staat Israel eine wild gewordene Kolonialmacht ist und im Kolonialgebiet eine ethnische Säuberung durchführt. Vielmehr gehöre, wer das behauptete, aus dem öffentlichen Dienst entfernt. Kramer ist nicht der einzige wild gewordene Kolonialpropagandist: Er weiß die Zentralratsmehrheit hinter sich. Permanenter Link bei Thomas Emanuel Steinberg

??? Die Bundeszentrale für politische Bildung demonstriert was politische Bildung nach dem Nazireich nicht mehr sein sollte - Juden protestieren bei Schäuble - Jüdische Institutionen aus Deutschland und Österreich fordern die Entlassung eines Redakteurs der Bundeszentrale für politische Bildung. Der Vorwurf: antisemitische Stimmungsmache. In ihrem Bemühen wenden sich die jüdischen Einrichtungen direkt an Innenminister Schäuble >>>.

Die Dokumentation einer beispiellosen konzertierten Hetzjagd auf einen ehrbaren Kritiker der israelischen Regierung >>>

Vernichtungsaktion 2008 - Wieder einmal darf Unrecht kein Unrecht sein??? >>>
 


No Checkpoints in Heaven - Ramzy Baroud - I still vividly remember my father’s face - wrinkled, apprehensive, warm - as he last wished me farewell fourteen years ago. He stood outside the rusty door of my family’s home in a Gaza refugee camp wearing old yellow pyjamas and a seemingly ancient robe. As I hauled my one small suitcase into a taxi that would take me to an Israeli airport an hour away, my father stood still. I wished he would go back inside; it was cold and the soldiers could pop up at any moment. As my car moved on, my father eventually faded into the distance, along with the graveyard, the water tower and the camp. It never occurred to me that I would never see him again.
 


Debatte Wilders "Koran-Film": Hassprediger des Westens - Daniel Bax -  Zum Teil gleichen sich die Angstszenarien der Islam-Apokalyptiker bis aufs Wort. So schrieb der deutsche Islam-Alarmist Henryk Broder jüngst, die Europäer merkten gar nicht, "was für eine Tsunami-Welle auf sie zurollt". Von einem moslemischen "Tsunami" hatte kurz zuvor Geert Wilders gesprochen. Und bald darauf warnte auch die FPÖ-Politikerin Susanne Winter vor einem "islamischen Einwanderungs-Tsunami". (...)
"Würde Wilders dasselbe über Juden sagen, was er über Muslime von sich gibt, dann wäre er schon längst des Antisemitismus angeklagt worden", ließ der jüdische TV-Produzent Harry de Winter, eine Woche bevor Wilders seinen Film im Netz lancierte, in der niederländischen Zeitung Volkskrant verlauten.
 


Jaffa: Protest gegen die Zerstörung von 500 palästinensischen Wohnungen
- In Jaffa nahmen am 29. März einen Tag vor dem Tag des Bodens mehr als 2000 BürgerInnen der Stadt und zahlreiche PalästinenserInnen aus anderen Teilen des Landes an einem Protestmarsch teil. Die Stadt, die auch “Braut des Meeres” genannt wird, wurde 1948 von zionistischen Truppen eingenommen, die den Großteil ihrer BewohnerInnen gewaltsam vertrieben. Heute sind die wenigen verbliebenen PalästinenserInnen ähnlichen Gefahren ausgesetzt wie damals: Die israelischen Behörden haben angekündigt, 500 Wohnungen in Jaffa zerstören zu wollen.
 


What we must do [against] Israel`s strategic choice of permanent war against the Arab nation - Azmi Bishara - Al-Ahram - ` There is very little hope on the horizon that Israel will come around to either the one-state or the two-state solution, which means that the Palestinians and the Arabs can anticipate a situation that is not conducive to the fulfilment of their rights. But this does not mean that they should renounce their rights. Rather, they should reject all unfair solutions and, at the same time, develop a fixed democratic alternative to present to both Jews and Arabs within a framework of safeguarding for future welfare of the Arab region as a whole. `
 


ReportsThe Death of the Settlement Freeze - 4 Months Since Annapolis
- Hagit Ofran - Peace Now - ` A new city in the Territories – Modi’in Illit - At the beginning of March the Minister of the Interior approved the turning of the Modi’in Illit Local Council into a City. `

 


5.4.2008
 

Libanon


inamo - Informationsprojekt Naher und Mittlerer Osten e.V.

 

Die aktuelle Inamo ist Heft 53 - Libanon - Inhalt >>>
 


Geschichtsfälschung im Dienste der Islamophobie
- 2006 gelang zwei deutschen Historikern eine Enthüllung, die ein weltweites Echo auslöste. Sie behaupteten, Dokumente entdeckt zu haben, die belegen, dass die SS 1942 die Vernichtung der Juden in Palästina geplant habe. Dabei soll ein SS-Team, das Einsatzkommando Ägypten, auf die tatkräftige Mithilfe von arabischen Kollaborateuren für den geplanten Massenmord gezählt haben. Unbestritten ist, dass im Juli 1942 eine 24-köpfige SS-Einheit in Athen stationiert wurde, deren genauere Aufgabe in Palästina und Ägypten alles andere als klar ist. Laut Aussagen der Forscher Klaus Michael-Mallmann und Martin Cüppers habe nur die Niederlage der Wehrmacht bei der Schlacht von El-Alamein im Oktober 1942 die jüdische Gemeinde in Palästina gerettet. Die geplante Massenvernichtung sollte mit Hilfe der Palästinenser durchgeführt werden. Shraga Elam verweist diese „großartige Enthüllung“ ins Reich der wilden Spekulation und Fantasie. - Gab es NS-Pläne zur Vernichtung der Juden in Palästina während des Zweiten Weltkriegs? - Von Shraga Elam - Inamo Heft 53 2. April 2008 >>>           Shraga Elam Archiv >>>
 


Kirchenkampf in Israel - Ökumene adieu: Israel bekämpft die Katholiken, Orthodoxen und Lutheraner und hofiert stattdessen die Evangelikalen aus den USA - Thomas Seiterich - Die Zeichen stehen auf Sturm im Verhältnis des Staates Israel zu den traditionellen, ortsansässigen Kirchen. Denn Israel unterlässt nichts, um die Caritas und Gemeindearbeit der Kirchen unmöglich zu machen. Dieser mit Mitteln der Bürokratie geführte Krieg zielt ab auf die radikale Verkleinerung der kirchlichen Aktivitäten, ja auf deren Beendigung. Zugleich werden die Neukirchen der Evangelikalen und Fundamentalisten US-amerikanischer Provenienz vom Staat Israel hofiert. Kein Wunder: Sie bringen zig Millionen Dollar Spendengelder für israelische Einrichtungen. Die Neo-Frommen hören nicht auf die kritischen Stimmen der Kirchen im  Heiligen Land, sondern vertreten mit Emphase ultrazionistische Standpunkte. Die rabiate politische Heilslehre und Theologie dieser neuen US-christ lichen Verbündeten Israels ist brachial: Christus, der Messias, wird sicher kommen, wenn Israel vollständig gesiegt hat. Deshalb gilt es, Teufelswerk wie den arabischen Felsendom und die Al-Aksa-Moschee auf dem Tempelberg in Jerusalem niederzureißen und sämtliche Nichtjuden und Nichtchristen, also die muslimischen Araber, aus dem Holy Land zwischen Mittelmeerküste und Jordan auszutreiben. Im Ergebnis kommt diese christlich-fundamentalistische Polit-Theologie den Ideologien ultrareligiöser jüdischer Siedler nahe >>>
 


Herr Kollege: Steven Erlanger, New York Times, Jerusalem / Paris - André Marty berichtet - Frage: Diese Erlebnisse prägen, keine Frage. Was ist mit dem Journalisten Steven Erlanger geschehen während seiner knapp vier Jahre im Nahen Osten? - Nun, ich habe sehr viel geschrieben! Um ehrlich zu sein, mit mir ist nichts fundamental Einschneidendes geschehen, dass meine journalistischen Grundsätze oder mich als Journalisten verändert hätte. Dieser Konflikt hat vielmehr eine starke Ueberzeugung von mir gestärkt: Ein Opfer zu sein ist eine Tragödie, aber das rechtfertigt nicht alles. >>>
 


Armin Fiand -
Rechtsanwalt Hamburg - Bundeszentrale für politische Bildung - Sehr geehrte Damen und Herren,
ich habe Ihnen am 24.03.2008 ein Fax geschickt. Eine Kopie füge ich bei (Anlage). Ich habe Sie gebeten, mich bis zum 31. März darüber aufzuklären, wie es zu dem Satz auf Ihrer Webseite kommt: "Antisemitismus - Mit seiner Äußerung, Israel von der Landkarte tilgen zu wollen, sorgte Irans Präsident Mahmud Ahmadinedschad im Oktober 2005 weltweit für Empörung." Diese Aussage steht im eklatanten Widerspruch zu dem von der Süddeutschen Zeitung am 15./16.03.2008 veröffentlichten Artikel der Islamwissenschaftlerin Katajun Amirpur. Dieser Artikel hat die Überschrift “Ein Übersetzungsfehler macht gefährliche Weltpolitik”. Frau Amirpur schreibt (ich wiederhole das): Die Vernichtungsphantasien, die Iran unterstellt werden, gehen auf einen einzigen Satz zurück: „Israel must be wiped off the map.” Kein Satz wird so häufig mit dem amtierenden Präsidenten Irans, Mahmud Ahmadinedschad, assoziiert wie dieser: Israel muss von der Landkarte radiert werden. Das Problem ist nur – er hat diesen Satz nie gesagt >>>

 


House of cards - No sooner had US Secretary of State Condoleezza Rice left Israel on Monday, than Israel began preparatory construction work on thousands of settler units across the occupied West Bank. The new settlement expansion drive includes more than 600 settler units.
 


Taxi driver - Gideon Levy - Haaretz - "This happened after the car was officially confiscated from its owner by Israeli security forces, who transferred it to the custody of a military base. This happened after soldiers fired at the vehicle for no reason, when the members of a family - including a three-month-old infant - were riding inside, returning from a family gathering."
 


Gush on new law - 75 years ago this week, the Nazis forbade Germans To enter Jewish shops. The Knesset decided to forbid Israelis to bring their cars to Palestinian garages in the occupied territories. Where will this lead us?
 


Settlers, peace activists clash at illegal outpost close to Kedumim  - Nadav Shragai - Haaretz - "The Yesh Din human rights organization reported that the settlers attacked and beat the peace activists and Palestinians, while the Border Police stood idly by"
 


4.4.2008
 


Bericht einer Reise in die Westbank/Palästina - Norman Paech - (pdf) Ziel der Reise, die auch in den Gaza-Streifen gehen sollte, war die Information über die aktuelle politische, soziale und ökonomische Situation in den von Israel besetzten Gebieten. Ich wollte vor allem die Umsetzung des in Annapolis und Paris wieder angeschobenen Friedensprozesses und die Chancen der Überwindung der politischen Spaltung der Palästinenser zwischen Fatah und Hamas erkunden. Zu meiner Begleitung und als Dolmetscher hatte ich den deutsch-palästinensischen Journalisten Hakam Abdelhadi eingeladen, der mir auf Grund seiner hervorragenden Landeskenntnis die meisten meiner Kontakte und Gesprächspartner vermittelte. >>>

HÖR TIPP - Ein Live-Interview mit Norman Paech ist heute abend von 19 bis 20 Uhr im Freien Sender Kombinat (FSK) zu hören. Themen des Gesprächs werden u. a. die LINKE im und jenseits des Medien-Mainstream sowie aktuelle außenpolitische Perspektiven sein. Das nichtkommerzielle Radio FSK ist in Hamburg auf 93,0 Mhz  (Antenne) und 101,4 Mhz (Kabel) zu empfangen , überall als Internet-Livestream unter http://www.fsk-hh.org/livestream.
 


Survivors' protest makes foreign journalists gasp, security vanish -  Daniel Ben Simon  - "I want the Germans to know where the money they gave Israel went," he said angrily. "I want the Germans to know that Israel took the money we should have received. I want them to answer one question: Where did our money go?"
 


Interview mit Michael Warschawski: Kriegsverbrechen im Gaza-Streifen. Die Palästinenser werden als "minderwertige Menschen" betrachtet, weil sie Hamas gewählt haben. Der einzige Weg zum Frieden: Die Welt muss Israel stoppen - Michelangelo Cocco - Michael Warschwaski, der zu sich einer Veranstaltungsreihe in Italien aufhält, verweist auf die israelische Eskalation in Gaza, die in den vergangenen Tagen 120 Palästinensern das Leben gekostet hat. Mit dem Gründer des Jerusalemer Alternative Information Center (AIC) diskutierten wir über die Lage in Israel und Palästina.
 


Keine Erdbeeren aus Gaza - Aufgrund der israelischen Blockadepolitik verfaulen auf palästinensischen Feldern im Gaza-Streifen die Früchte. Im folgenden Bericht beschreibt Mohamed Omer die Auswirkungen und die möglichen Langzeitwirkungen.  Ahmed Felfel ist Erdbeerbauer. Auf seinem Feld in der Nähe der 40000 Einwohner zählenden Stadt Beit Lahiya im Norden des Gazastreifens pflückt er die kleinen wohlschmeckenden Früchte. 300 Meter entfernt steht ein Panzer, aus dem israelische Soldaten die Aktivitäten des palästinensischen Farmers argwöhnisch beobachten. Doch nicht die Präsenz der Militärs bereitet Felfel Sorge, sondern die Blockadepolitik Israels. Vor einiger Zeit waren es Blumen, die auf den Feldern im Gazastreifen wuchsen und dann an die Kamele verfüttert wurden, jetzt sind es Erdbeeren, die gedeihen und später verderben. >>>
 


Bürger dritter Klasse - Der Journalist Rosso Vincenzo berichtet im Folgenden über die gezielte Diskriminierung arabischer Israelis. Mit der Diskriminierung einher geht auch die regelmäßige Massenvertreibung sowie die Beschlagnahmung Hunderter Quadratkilometer Land, die Vincenzo ausführlich dokumentiert.
 


“Wenn ich groß bin, muss ich dann auch ins Gefängnis?”
- ISM/G - Mona - 
von Joy Ellison - “Mama, wenn ich groß bin, werde ich dann auch wie Papa ins Gefängnis müssen?” Dies war Adam`s Frage an seine Mutter als ich gerade zu Besuch in ihrem Haus war, kurz vor meiner Abreise aus dem Dorf Al-Tuwani für einen kurzen Besuch in die Vereinigten Staaten. Adam ist drei Jahre alt. Seine Mutter erzählt mir, er wolle dass sein Vater Heim kommt und Eis für ihn bringt. “Adam ist traurig,” sagt sie. Wenn ich ihre Augen betrachte, dann weiss ich dass auch sie es ist. Auch ich bin traurig. Adam`s Vater wurde am 28. März, vor nur wenigen Tagen verhaftet.

 


Fooling ourselves - Editorial - Haaretz - "Israel is continuing to work against itself, against its future, against any chance for the existence of two nation states side by side."
 


Expanding Settlements Means Removing Palestinian People from their Land: The Story of Baqa’a - Ahmad Jaradat - AIC - “The story of Baqa’a valley powerfully illuminates the results of each so-called peace negotiation on the ground and therefore the feelings of Palestinians towards it. During the Oslo process, 60 demolition orders were issued in this area and now, only a few months after the Annapolis Conference and the promise to freeze settlement expansion, an additional 32 demolition orders now weigh on the negotiations. At the same time, Israeli Defence Minister Ehud Barak announced the construction of new housing units in the settlement blocs of Gush Etzion, Ma’aleh Adumim, Givat Ze’ev, Ariel, Elkana and Efrat”
 


Settlers, peace activists clash at illegal outpost close to Kedumim - Nadav Shragai - Haaretz - "The Yesh Din human rights organization reported that the settlers attacked and beat the peace activists and Palestinians, while the Border Police stood idly by"
 


Jewish leader calls Evangelists `extremists` - Associated Press - YNET - Leader of Reform Judaism in US Eric Yoffie says movement mustn`t work with Christian Zionist pastor John Hagee because latter rejects Israeli land concessions to achieve peace with Palestinians, disparages other religions
 


Settlements are their religion - Uzi Benziman- Haaretz - "The original settlers, with their knitted skullcaps, are becoming more ultra-Orthodox, while the ultra-Orthodox public is becoming more nationalistic."
 


3.4.2008
 

Israel reißt palästinensisches Haus in Jerusalem nieder - ISM/G - Mona - Am Mittwoch zerstörte eine israelische Abbruchkolonne ein einstöckiges Familienhaus im arabischen Viertel Jerusalems. Dies geschah, wie Kritiker sagen im Zuge einer Reihe von Häuserzerstörungen zur Sicherung einer jüdischen Mehrheit in der Stadt.

Eine weitere
Kurzmeldung: Erneut zerstörten israelische Polizeikräfte das Haus einer palästinensischen Familie in dem Dorf Anata, östlich von Jerusalem. Die israelische Polizei transportierte zunächst das Eigentum der Familie auf die Straße und zerstörte dann mit Bulldozern das Haus, wie anwesende Mitglieder des israelischen Komitees gegen Häuserzerstörung (ICAHD) berichteten. Darüber hinaus wurde Jeff Halper, Gründer und zugleich Leiter des Komitees, bei dem Versuch die Zerstörung zu verhindern, verhaftet. Das Haus wurde heute zum zweiten Mal zerstört. Im vergangenen Sommer wurde es mit Hilfe von internationalen Freiwilligen wieder aufgebaut. Seit Beginn des Jahres wurden im Großraum Jerusalem 28 palästinensische Wohnhäuser zerstört, erklärte ICAHD.
Israeli Committee Against House Demolitions >>>
 


Black Power - André Marty -  24 Stunden einkaufen ist ne gelungene Sache, vor allem für Städter, die halt wieder mal keine Butter, Brot oder sonst was für den Teller vorrätig haben. Nicht so für ultra-orthodoxe Juden. „Jeder, der sich nicht an die Vorgaben hält, bis diese Dinge geregelt sind, der riskiert sein Geld.“ Grossflächig warnte jüngst das „Komitee für die Heiligkeit des Shabbats“ in den Zeitungen der streng religiösen jüdischen Gemeinden, keinerlei Geschäfte mehr zu machen mit einem bestimmten israelischen Konzern oder in dessen Geschäften einzukaufen. Sonst droht göttliche Strafe - oder zumindest Haue von dessen Stellvertretern. 
 


Settlements are their religion - Uzi Benziman- Haaretz - "The original settlers, with their knitted skullcaps, are becoming more ultra-Orthodox, while the ultra-Orthodox public is becoming more nationalistic."
 


Retaining One`s Dignity in Palestine - Walls, Tunnels and Daily Humiliations - MATS SVENSSON - Counter Punch - "Most people from Al Ram use the tunnel to get to Jerusalem. They return in the afternoon, wanting to get back home before nightfall."
 


Israel to use alternative methods to protect settlements other than roadblocks - Ghassan Bannoura - IMEMC - ""From our past experience they remove roadblocks that have been already kind of eroded or that Palestinians have found ways around ...""
 


Rice misses the obvious in peace-making - - There is now only one real test of progress, or criterion of political seriousness, in the Arab-Israeli conflict in the short term: Can the United States make Israel stop expanding its settlements in the occupied Palestinian territories?
 


2.4.2008
 


Kriegstraumata bleiben wenig beachtetes Leiden -
Erste Zivilstudie über arabischen Raum veröffentlicht - Claudia Misch - Erstmalig ist eine Studie über das Auftreten von psychischen Störungen und deren Zusammenhang mit traumatischen Erlebnissen im Krieg für die arabische Region angefertigt worden. Ein Forscherteam der World Mental Health (WMH) Survey Initiative befragte dazu knapp 2.857 Libanesen zu Vorkommen und Häufigkeit psychischer Erkrankungen
 


Aus dem Tal der Tränen und Laster - Die "nicht existierende Lobby Israels" und ihr Handwerk:

Benjamin Weinthal - ein Beispiel für unanständigen Journalism
us - Dr. Ludwig Watzal - (pdf)  Am 2. März 2008 erschien in der israelischen Tageszeitung „Jerusalem Post” ein Artikel mit einer martialischen Schlagzeile. Dieser Beitrag hätte aus einer journalistischen Giftküche stammen können, weil er darauf abzielt, einen konstruierten „Skandal“ zu internationalisieren. (...) Ich schickte einen Leserbrief an Chefredakteur David Horovitz, in dem ich einige dieser grotesken Behauptungen richtig stellte. Da mein Text zu lang war, sollte ich ihn auf 250 Wörter kürzen, was ich auch tat. Noch bevor dieser am 5. März in der „J-Post“ erschienen ist, erhielt ich am 4. März um 16:46 Uhr von einer Berliner Rechtsanwaltskanzlei, die den Betreiber der Website „juedische.at“, Samuel Laster, vertritt, eine Abmahnung >>>        
 

 Bild: Carlos Latuff - Zum vergrößern anklicken.


Mehr zu diesem Thema bei Dr. Ludwig Watzal >>>    
Honestly Concerned & CO - Die Zielperson  Dr. Watzal - Dokumentation einer beispiellosen Jagd... >>>
 


Facebook, Google founders to attend Jerusalem conference in May - Guy Grimland - Co-founder of internet giant Google, Sergey Brin, will join Facebook founder Mark Zuckerberg, and Yahoo president Susan Decker at a presidential panel on technology to be held at the Jerusalem International Convention Center May 13-15.
 


Bürger dritter Klasse - Gezielte Diskriminierung arabischer Israelis. Massenvertreibung durch Beschlagnahme Hunderter Quadratkilometer Land seit 1948 - Rosso Vincenzo - I
n der arabisch-israelischen Hafenstadt Jaffa südlich von Tel Aviv demonstrierten Ende vergangener Woche mehr als 1500 arabische Israelis zusammen mit jüdisch-stämmigen Aktivisten gegen die drohende Vertreibung von 300 palästinensischen Familien aus dem arabischen Stadtteil Ajami in der Altstadt von Jaffa sowie gegen die Konfiszierung der Hälfte des einzigen moslemischen Friedhofs der Stadt.
 


Offener Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel - Meir Margalit - Sehr geehrte Frau Merkel, Schon seit langem hat man in Israel keine Reden gehört, die solchen zionisistischen Pathos hatten, wie die jene , die Sie bei Ihrem Besuch in Israel vor einer Woche hielten. Sie haben während Ihres dreitägigen Besuchs sehr klar gemacht, wie sehr Sie den Staat Israel unterstützen und gegen seine Feinde an seiner Seite stehen. Acht Minister, unzählige Regierungsangestellte und Sicherheitskräfte haben Sie mitgenommen, um mit großem Aufwand bei Ihren Gastgebern einen guten Eindruck zu hinterlassen. Trotz dem obengenannten muss ich Sie jedoch, mit allem Respekt, darauf hinweisen, dass Sie uns keine gute Tat erwiesen haben>>>
 


Wenigstens bei der Ornithologie: Israelis und Palästinenser haben die Kooperationsbereitschaft noch nicht aufgegeben - Am Stand eines Straßenhändlers in Bethlehem erschienen vor ungefähr zwei Wochen unerwartete Gäste. Der Händler bietet – wie ein gewöhnlicher Verkäufer – Vögel zum Verkauf an, die in freier Wildbahn gefangen worden sind. Normalerweise interessieren sich für diese "Waren" Sammler, die die Vögel in Käfigen halten. Dieses eine Mal aber erschien vor dem Stand eine Gruppe von palästinensischen Aktivisten, die sich für den Artenschutz in freier Wildbahn einsetzt
 


Wilders, Fitna und "unsere Werte" - Florian Rötzer - selbstverständlich konnte sich Henryk Broder, der Vertreter des Guten, auch nicht zurückhalten. Er geißelt zu Recht die Verlegenheitsbezeichnung von Wilders als einem "Rechtspopulisten". Was man damit meint, ist die Profilierung seiner Person durch die Kultivierung des Hasses auf eine bestimmte (ausländische) Schicht von Menschen. Ganz ähnlich wie einst der Antisemitismus gegen die Juden gepflegt wurde, machen dies nun diejenigen, die Broder seltsamerweise als "radikalen Liberalen" bezeichnen. >>>
 


There is a clear alternative - - The international community and the PA need to devise a strategy independent of Israel, one that seeks to encourage a Palestinian-Palestinian dialogue. Such a dialogue should reduce the negative domestic effects of the current split and improve the internal political situation.
 


Hebron Rehabilitation Committee - reversing the ethnic cleansing - Emad Abdallah Hamdan - This Week In Palestine - Since the beginning of Israeli colonization in Hebron, the Israeli authorities forcefully began the systematic expulsion of Palestinian civilians from the old city. In 1952 the Old City`s population was 10,000, but due to Israeli aggression and other political, social, and economic reasons, the population decreased to 400 in 1996.
 


Jerusalem council okays 600 new Jewish homes in Arab area - Nadav Shragai - Haaretz - The municipality of Jerusalem on Monday approved the construction of 600 new homes in Pisgat Zeev, east of the Green Line. Jerusalem Mayor Uri Lupolianski approved the expansion in Pisgat Zeev - a Jewish settlement surrounded by Arab towns in the West Bank - as part of a plan to construct 40,000 more homes in the area as foreign interest drives property prices up.
 


1.4.2008
 


 Konzertierte Aktion - Israel-Kritiker am Pranger - Knut Mellenthin - Wie Spiegel-Journalist Henryk M. Broder gegen einen Mitarbeiter der Bundeszentrale für politische Bildung mobil macht -  Seit mehreren Jahren findet eine muntere Treibjagd rechtszionistischer Kreise auf Ludwig Watzal statt, um seinen Arbeitgeber, die Bundeszentrale für politische Bildung, zur Kündigung ihres angeblich antisemitischen Mitarbeiters zu drängen. Insbesondere der Spiegel-Journalist Henryk M. Broder verfolgt auf seiner Internetseite »Achse des Guten« den bekannten Israel-Kritiker >>>

SPD-Politiker Weisskirchen fordert angeblich Entlassung eines Israel-Kritikers  - Von Knut Mellenthin >>>

Fragen Sie Prof. Weisskirchen!!! >>>    |     Zielperson  Dr. Watzal >>>
The "best" -  H. M. Broder >>>                 |    Sonderseite Weisskirchen >>>  
 


Der unbequeme Blick auf Israel - Maja Tolsdorf - Die prominente Deutsch-Jüdin Evelyn Hecht-Galinski kritisierte in ihrem Vortrag in Schopfheim die israelische Politik - SCHOPFHEIM. "Israel will alles, nur keinen Frieden" : Mit diesem provokanten Titel war der Vortrag von Evelyn Hecht-Galinski am Mittwochabend im katholischen Gemeindehaus überschrieben. Ebenso geradeheraus waren die Ausführungen der Tochter von Heinz Galinski, des ehemaligen Vorsitzenden des Zentralrats der Juden in Deutschland, die auf Einladung des West-Östlichen Diwans nach Schopfheim gekommen war. >>>
 




Was dir verhasst ist, das tu Deinem Nächsten nicht an! - Zu einem brandaktuell politischen Buch mit dringenden Anfragen an die deutsche Gesellschaft, die deutschen Kirchen und die deutsche Politik - Von Rupert Neudeck - Ein Buch wie eine Konterbande. Reiner Explosivstoff, aber ein Zündstoff der Menschlichkeit. Der Autor legt in einem ersten Teil die Wurzeln seiner jüdischen Identität frei, die zugleich die Tradition seines Glaubens sind. Die Grundsätze, nach denen „Juden, so gut es ging, seit Hillel und Rabbi Akiwa, jahrtausendelang gelebt und gehandelt“  >>>
 


Strippen für Dick und Angela - André Marty -  Lustig ist das Journalisten-Leben, faria faria ho – must’ ne israelische Akkreditierung haben, faria faria ho. War der amerikanische Vize-Präsident zu Besuch, Cheney Dick. Und es kam faustdick für die Journalisten: Hosen runter hiess es, jawoll. Wer zur Pressekonferenz von Cheney in Jerusalem wollte, der musste sich vor dem Zutritt zum Konferenzsaal den Blick der Security auf seine Unterhosen gefallen lassen.  >>>
 


Fünf Tage im Irak -
Jürgen Todenhöfers Buch - "Warum tötest du, Zaid?" - Anis Hamadeh - Fünf Tage im Irak, letzten Sommer, in glühender Hitze. Jürgen Todenhöfer ist ausgezogen, um ein Land zu verstehen, das die meisten von uns nur aus der Sicht der Besatzungsmacht kennen, wenn überhaupt. Verstehen, das heißt, mit den Menschen dort sprechen,

Interview mit dem Medienmanager, Politiker und Publizisten Jürgen Todenhöfer über sein neues Buch und seine Reise in den Irak - "Meine Haupterfahrung war die große Liebenswürdigkeit" - (iz). Dr. Jürgen Todenhöfer (67) ist Manager eines großen Medienunternehmens und war zuvor langjähriger Abgeordneter des Deutschen Bundestages und Sprecher der CDU/CSU für Entwicklungspolitik und Rüstungskontrolle. In den letzten Jahren veröffentlichte er zwei Bestseller, die sich kritisch mit dem Afghanistan- und dem Irakkrieg beschäftigten. Die IZ sprach mit ihm über sein neues Buch „Warum tötest Du, Zaid?“
 


Peace Now- Siedlungsbau in “beispiellosem Tempo” seit Annapolis - ISM/G - FK - Der Bau israelischer Siedlungen auf besetzten palästinensischen Land im Großjerusalem wurde seit der internationalen Konferenz in Annapolis im vergangenen November fortgesetzt, berichtet die israelische Organisation Peace Now >>>

The Death of the Settlement Freeze - 4 Months to Annapolis  (pdf - 11 Seiten) >>>

Israels Bürgerrechtler kritisieren fortgesetzten Wohnungsbau im Westjordanland

 


Projekt „Kinder ohne Grenzen“ bringt palästinensische und israelische Jugendliche zusammen - Unter der Schirmherrschaft des italienischen Bischofrats (CEI), der italienischen Supermarktkette UNICOOP, der katholischen Stiftung John Paul II sowie weiteren privaten Organisationen, wurde am Wochenende in Beit Hanina, östlich von Jerusalem, ein Jugendklub eröffnet.
 


The senator, his pastor and the Israel lobby
 
- - For months, even before most Americans had heard of Senator Barack Obama's pastor, Reverend Jeremiah Wright, prominent pro-Israel activists were hounding Obama over Wright's views on Israel and ties to Nation of Islam leader Louis Farrakhan. In January, Abraham Foxman, National Director of the Anti-Defamation League, demanded that Obama denounce Farrakhan as an anti-Semite. The senator duly did so, but that was not enough. EI co-founder Ali Abunimah comments.
 


31.3.2008
 


Wanderausstellung
"Die Nakba - Flucht und Vertreibung der Palästinenser 1948"



Der Verein Flüchtlingskinder im Libanon hat eine Ausstellung zur Nakba erarbeitet, die ab April ausgeliehen werden kann. Sie besteht aus 14 PVC-Bannern der Größe 90x150cm, die an der Wand oder an Stellwänden aufgehängt werden können. Zur Ausstellung gibt es eine Broschüre mit den Texten der Plakate >>>

PDF Ausstellungsplakate >>>


Israel kauft Erdöl aus Iran
- Shraga Elam -  Trotz eigener Boykottaufrufe profitieren Israeli vom schwarzen Gold des Erzfeindes – geliefert wird es aus Europa - Israel protestiert gegen den Erdgas-Deal zwischen Iran und der schweizerischen Elektrizitätsgesellschaft Laufenburg. Doch Recherchen zeigen: Israel bezieht selbst Erdöl von seinem Widersacher. - Israel importiert via Europa im grösseren Stil iranisches Erdöl. Und das, obwohl die Kontakte mit Iran sowie der Kauf von dessen Produkten von Israel offiziell boykottiert werden.  >>>


30.3.2008
 


„Tod den Arabern!“ -
Uri Avnery - MORGEN WIRD der 32. Jahrestag des „Tags des Bodens“ sein, einer der entscheidenden Ereignisse in der Geschichte Israels. >>>
 


Mit Freunden wie diesen - Gideon Levy - Die enorme Unterstützung für Israel, die in diesen Tagen gezeigt wird, ist schon fast peinlich. Die Parade hoher Gäste und der herzliche Empfang, den israelische Staatsmänner im Ausland erhalten, war so  schon länger nicht mehr gesehen worden.  >>>


Ein Sündenbock nach dem anderen : Angela Merkel spricht in der Knesset - Raymond Deane - Der historischen Rede der  deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel vor der Knesset am 18.März 2008 ist fast weltweit applaudiert worden und von der Präsidentin des Zentralrates der Juden in Deutschland, Charlotte Knobloch, ist die Rede als „Öffnung eines neuen Kapitels in den Beziehungen zwischen Israel und Deutschland“ beschrieben worden. Da Deutschland einen großen Einfluss innerhalb der EU hat, ist es dringend geboten, Merkels Rede genau zu lesen >>>
 


Gaza – Besuch in einem Land, das es nicht gibt -
Rupert Neudeck - (...). Gaza ist eine Weltraumkapsel, eine von Menschen überfüllte politische Wüste, ein Volk ohne Land, eineinhalb Millionen Menschen ohne Land, es ist kaum beschreibbar. Nicht mal das .... >>>

 


Der abtrünnige Lexikograph -
Deb Reich - Die Leute sprechen weiter von Israel als Israel, egal auf welchem Land es sich ausbreitet oder wie weit, als ob man Palästina zum Verschwinden bringen könnte, indem man versäumt,  es zu erwähnen. Während ich dies ( im März 2008) schreibe, lebt Palästina tatsächlich, wenn auch unerträglich zugerichtet und belagert, nur gerade unter der Oberfläche Israels und erhebt sich überall und dringt durch die Spalten auf den Gehwegen auf unvorstellbare Weise und ist nicht aufzuhalten.
 


Frau Kollegin: Sybille Oetliker, Basler / Aargauer Zeitung, Jerusalem - André Marty -  Ich erwarte von den israelischen Medien nicht, dass sie sich diplomatisch über die Schweizer Politik äussern. Den Tonfall des israelischen Aussenministeriums nehme ich zur Kenntnis und bin davon überzeugt, dass er für sich selbst spricht. Er ist Teil der israelischen Politik, mit öffentlichem Druck und Einschüchterung die eigenen Interessen zu verteidigen. >>>
 


Videodokumentation- Radikale Zionisten im Heiligen Land


The stones of Suhmata Isabelle Humphries writing from Suhmata - The village of Suhmata before it was destroyed in 1948 by Zionist militias. (Unknown)
 


Interlocking peace negotiations put Israel, Palestinians at impasse - "It's like a puzzle. Each track is affected by the other two," said Ali Jarbawi, a political science professor at Bir Zeit University
 


Only force, not spirit, will prevail - Yossi Sarid - Haaretz - Only the spillers of blood will have any hope in the new world of Bush, Cheney and their cohorts. There will be no more struggles that are "not by might, nor by power, but by my spirit." Only those of arms, and force, and blood, and fire will prevail.
 


Zu Israels 60. Jahrestag der Unabhängigkeit, israelischer Verbrechen und Boykott - Michael Warschawski - Auf der ganzen Welt feiert Israel das 60. Jubiläum seiner Geburt. Diese Gedenkveranstaltungen basieren auf einem doppelten Versäumnis, welches die Feiern in inakzeptabler Weise jeglicher ethischen Perspektive beraubt. >>>


Hebron prayer concern - Christian Peacemaker Teams Hebron - Christian Peacemaker Teams in Hebron is calling for Christians around the world to make Sunday, 30 March a day of prayer for the orphans of Hebron.
 


Empathy, critique and ideology - Haim Baram - Hagada Hasmalit - We have accustomed the religious Right to keep demanding more and more from us, to obey their settlers at the cost of our own interests in peace and life, and then treat them as "salt of the earth". I never fell for this. The previous century has taught Leftists of my generation to recognize fascists from afar, by their scent, and not to delude ourselves that Jews are incapable of the worst, including adopting the German version of fascism.
 


Israeli ministry contradicts itself: a Franciscan with a valid visa is turned away from Israel -
y Arieh Cohen - The Israeli interior ministry seems to be working at cross purposes: it issues visas, and then does not recognise them. That is entirely the fault of the "secretiveness" that shrouds the procedure and criteria for issuing visas. There is also the need for the accords with the Vatican to be put into effect at last, in order to have clear rules for visas for ecclesiastical personnel.
 


08-03-19 Israeli settlers (on left the daughter of Rabbi Moshe Levinger and on right David Wilder, one of the Hebron settler community leaders) in a Palestinian home. Shortly afterwards the Israeli military evicted the family.
Hebron:  Israeli soldiers and settlers invade Palestinian home in Old City - On Wednesday, March 19, 2008, Israeli soldiers violently evicted the Egnabe family from their home in Hebron Old City. Israeli police arrested the father, Muhammad Egnabe, and B’tselem* field worker Issa Amro, who was documenting the eviction. The mother, Fatima Egnabe, who is pregnant, fearing arrest, called out, “They’re going to arrest me.  O.K., I’ll have my baby in jail.”  However, the police allowed her to remain with her three children. The children cried and screamed as the Israeli forces threw the family’s furniture out of the house. >>>

Bild: 08-03-19 Israeli settlers (on left the daughter of   Rabbi Moshe Levinger and on right David Wilder, one of the Hebron settler community leaders) in a Palestinian home. Shortly afterwards the Israeli military evicted the family. - Vergrößern >>>

Video -  Israeli military evicts Palestinian family in Hebron >>>       |      Fotoserie >>>

AT-TUWANI: Settlers steal property, knock down CPTer, chase and shoot flocks in ten-day period. >>>

 


29.3.2008
 


ISRAELS IRRWEG  - Eine jüdische Sicht
Rolf Verleger

„Das Judentum, meine Heimat, ist in die Hände von Leuten gefallen, denen Volk und Nation höhere Werte sind als Gerechtigkeit und Nächstenliebe.“ Mit seinem Buch möchte Rolf Verleger einen Beitrag dazu leisten, dass sich dies ändert. Er beschreibt seine jüdischen Wurzeln als persönlichen Hintergrund und umreißt die Geschichte des Zionismus. Sodann diskutiert er die Frage, was es heute angesichts der schwindenden Bedeutung von Religiosität heißt, Jude zu sein. Problematische Ersatzidentitäten sieht er im Nationalismus und im bloßen Anti-Antisemitismus. Als Alternative stellt er die von ihm initiierte Aktion »Schalom 5767« vor, mit der die Bundesregierung zum Umdenken in der Palästinafrage aufgefordert wurde. Er setzt sich mit dem Vorwurf auseinander, Kritik an Israel habe von vornherein und unbesehen als »antisemitisch« zu gelten, und dokumentiert abschließend einige Auseinandersetzungen, die er über diese Fragen zu führen hatte."

Dies Buch ist bereits bestellbar und ab 16. April lieferbar, passend zum 60. Jahrestag der Staatsgründung Israels am 8.Mai 2008.        ISBN 978-3-89438-394-7.  Preis 12,90 €.            Inhalt >>>
 

Buchcover: 'Es war einmal ein Land' von Sari Nusseibeh
Es war einmal ein Land ein Leben in Palästina
Sari Nusseibeh

Buchrezension Sari Nusseibehs Erinnerungen an sein Leben in Palästina bietet eine weit über die Beschreibung des eigenen Lebens hinausgehende Geschichte des israelisch-palästinensischen Konflikts, das sich als facettenreiches Zeitbild liest. Andreas Pflitsch hat das Buch gelesen. >>>
 

Bettina Marx über: "Es war einmal ein Land. Ein Leben in Palästina" >>>


Hauptstadt der Verrückten >>>


 


The great lake of Gaza: a new crisis in the making - n a place just a few miles from sandy beaches and soaring sky-scrapers, white stone villas and sky-blue swimming pools, it seems the epitome of irony and injustice that over 1.5 million people would be subjected to drinking sewage- contaminated water.
 


Normality in the West Bank
- Maria Urkedal York writing from Nablus, occupied West Bank, A familiar scenario takes place in front of me. A little boy, no more than four years old, is laughing as he runs back and forth between the line of adults' feet, feet twice the size of his. Typically, with a combination of innocence and courage only found in children's eyes, he is testing how far he can go before his mother will call him back.
 


Syria and Palestine first - Akiva Eldar - Haaretz - "We should talk to everyone, about everything, all the time. After all, Olmert claims he accepts the principles of the Arab peace initiative. It says there: a full peace in exchange for all the territories. Without exceptions. To receive concessions we need negotiations."
 


Nazareth, the neglected city of Jesus
- Christine Bro - Last weekend, Catholics in Nazareth and around the world celebrated the most holy and significant events to Christianity, Good Friday and Easter Sunday, marking the death and resurrection of Jesus Christ, a man in Biblical times known simply as "Jesus of Nazareth."
 


Mauerdurchbruch - Es gibt zwei bemerkenswerte Beispiele in der Menschheitsgeschichte über Mauerbau und Mauerfall: der Fall der Großen Mauer in China, die 215 v.Chr. gebaut wurde. Sie erinnert an die über die hügelige Gegend einfallenden Horden aus dem Norden, die den 1400 Meilen langen Bau nötig machten. Und sie erinnert  an die Berliner Mauer in unserer Zeit, die 1989 eingerissen wurde und das Nahen der Globalisierung signalisiert. Und hoffentlich wird eines Tages die von Israel erbaute Apartheidmauer ein drittes Beispiel sein.
 


Mit zweierlei Maß - Solange der Westen moralische Standards und internationale Gesetze in der islamischen Welt nicht einheitlich anwende, seien Dialogversuche nicht ernst zu nehmen, sagt Georges Corm. Mona Sarkis sprach mit dem Sozialwissenschaftler und früheren libanesischen Finanzminister.
 


Jüdisches Leben in der islamischen Welt - Hebräer statt Juden - Bis heute ist jüdische Kultur ein fester Bestandteil vieler muslimischer Länder. Weder der Nahost-Konflikt, noch die anti-semitischen Äußerungen von Irans Präsident Ahmadinedschad konnten daran grundsätzlich etwas ändern. Alfred Hackensberger informiert.
 


Separation or unity - hings that were taken as givens under occupation, such as electricity, water, freedom of movement, jobs, food and medicine have become aspects of the negotiation process. They have become prizes flaunted in the face of those forces that 'provoke' or 'upset' Israel by 'their society to a blockade.'
 

Blaming the victim - Gideon Levy - Ghassam Burqan's wife was tired of doing all the laundry by hand. With five children at home, the couple decided to buy a washing machine. Now, says Burqan with a bitter smile, had he known what buying a washing machine would get him into, he would have passed on this particular luxury, and his wife could have gone on doing all the laundry by hand forever
 


The Great Lakes of Gaza: A New Crisis in the Making
- Suzanne Baroud - In a place just a few miles from sandy beaches and soaring sky-scrapers, white stone villas and sky-blue swimming pools, it seems the epitome of irony and injustice that over 1.5 million people would be subjected to drinking sewage-contaminated water. When there is such a fine line bordering wealth and poverty, privilege and need, how unsettling to realize that just a stones throw away, mothers and fathers must nourish their families with poison.
 


Currency pressures add to economic and political despair - Sam Bahour - Bitterlemons - It is here important to note that the Palestinian economy is not only an Israeli-occupied one, but a donor-driven one. International assistance, which at the best of times barely props up the economy, comes to Palestinians mainly in dollars. Thus, every dollar donated to Palestinians in the past two years, when the dollar has lost almost a quarter of its value, has brought much less in terms of real value, in turn causing serious strain on the general Palestinian Authority budget.
 


The high road to freedom - - Last week, Fatah and Hamas officials held direct talks for the first time since Hamas' June takeover of Gaza. Mediated by Yemeni officials in the capital, the talks led to the recently announced "Sana'a Declaration." However, it is unclear whether these talks, like those that preceded the Gaza takeover, will result in reconciliation and national unity. Ziyaad Lunat comments for EI.
 


Female Detainee on hunger strike since 17 days - IMEMC - Al Hashlamoon is detained in Al Ramla Israeli prison and subjected to ongoing violations which include ongoing solitary confinement, barring her from receiving proper food, and barring her from showering or even changing her clothes.
 


Normality in the West Bank - Maria Urkedal York - Electronic Intifada - When I ask students who have to pass through checkpoints everyday to get to their university if they feel afraid, most of them will answer that no, they are usually not afraid. Going through the procedures of waiting in line with hundreds of other people in order to be let through to the other side,
 

Reise nach Palästina
Reise nach Palästina.
 
Notizen aus Nablus, Kalkilia und Hebron. - Eric Hazan:

 Deutsche Erstausgabe. Aus dem Französischen übersetzt von Sophia Deeg. Mit einem Vorwort von Michael Warschawski. Hamburg: Edition Nautilus. )
ISBN 978-3-89401-570-1   10€

Reise nach Palästina – oder was davon noch übrig ist >>>

 


28.3.2008
 


Interview - "Wir müssten viel mehr diskutieren" - Die Islamwissenschaftlerin Katajun Amirpur plädiert für eine detaillierte öffentliche Analyse des Anti-Koran-Films des niederländischen Rechtspopulisten Geert Wilders. - Amirpur: Ich glaube nicht, dass sich der Westen wegduckt. Das ist das alte Ding, das, was Broder sagt, hurra, wir kapitulieren vor dem Islam. Ich denke schon, dass eine Auseinandersetzung stattfindet mit dem Islam. Das beweist nun auch gerade wieder die Islamkonferenz, wo es dauernd darum geht, wie wird sich der Islam in der modernen Welt gestalten? Man kann nicht sagen, und das tut aber diese Front, die auch Leute wie Broder aufbauen, die sagen, wir ducken immer nur, wir gucken immer nur weg, und wir akzeptieren und tolerieren alles, was die Muslime angeblich wollen >>>
 


Israel baut weiter in Cisjordanien - Netanyahu fordert Amerika heraus - In Cisjordanien ist eine israelische Polizeiwache erstellt worden. Verteidigungsminister Barak gestattete zudem die Aufstellung von Fertighäusern in einer Siedlung. Dabei sind gemäss Roadmap jegliche Bauaktivitäten in den besetzten Gebieten untersagt. ... - In Cisjordanien ist eine israelische Polizeiwache erstellt worden. Verteidigungsminister Barak gestattete zudem die Aufstellung von Fertighäusern in einer Siedlung. Dabei sind gemäss Roadmap jegliche Bauaktivitäten in den besetzten Gebieten untersagt. - Laut einem Bericht der Tageszeitung «Jerusalem Post» soll kommende Woche eine neu gebaute israelische Polizeistation auf besetztem Gebiet in Cisjordanien eröffnet werden. >>>
 


Süsses Wochenende allerseits - André Marty -  Die Bäcker von Gaza streiken. Was mit 40 Bäckern begann, ist mittlerweile ein flächendeckendes Phänomen: Es gibt kein Brot, keine Pita mehr im Gaza-Streifen zu kaufen. Die den Gaza-Streifen kontrollierende Hamas-Bewegung verweigert den Bäckern eine Preiserhöhung. Da die Rohmaterialien durch den faktischen israelischen Boykott des Gaza-Streifens massiv teurer wurden, wollen die Bäcker ihre Brotpreise anheben. „Wie um alles in der Welt kommst Du auf die Idee zu streiken! Es gibt schon keinen Treibstoff und Diesel, das Wasser ist abgestellt – und Du willst jetzt auch noch streiken,“ schreit einer in Gaza einen Bäcker an.  „So kann ich nicht weiter geschäften,“ kontert Osama al-Duleimi, in einer Bäckerei in Gaza.
 


Kein Weg aus der Eskalation - Norman Paech - Merkels Knesset-Rede und die Palästinenser - Wenn drei Viertel der Palästinenser die Beendigung der Verhandlungen zwischen dem Präsidenten der Autonomiebehörde, Mahmud Abbas, und den Israelis fordern, weil sie ergebnislos verlaufen, und 64 Prozent den Beschuss Israels mit Raketen vom Gaza-Streifen aus befürworten, ist unser Bild von Palästina offenbar korrekturbedürftig. Wenn das Palestinian Center for Policy and Survey Research in der gleichen Umfrage feststellt, dass Abbas bei Präsidentenwahlen nur noch 46 Prozent der Stimmen (vor drei Monaten 56 Prozent), Ismail Haniyeh aber 47 Prozent (vor drei Monaten 37 Prozent) erhalten würde, scheint auch die Rechnung der Annapolis-Strategen nicht aufzugehen.
 


Der Kantige und der Freundliche - Nach mehr als 20 Jahren scheidet der lateinische Patriarch von Jerusalem, Erzbischof Michel Sabbah, aus dem Amt aus. Er ist der erste Palästinenser, der das Amt des katholischen Oberhauptes im Heiligen Land bekleidete. Gabi Fröhlich dokumentiert im folgenden Bericht seinen Lebensweg.
 


ISLAM-DEBATTE - Rudolf Walther: Grobianische Verleugnung - Kritiker wie die Sozialwissenschaftlerin Necla Kelek gehen darüber hinweg, dass Religionen und gläubige Menschen existieren
 


Guy Braunstein spielt in Palästina ! - Am 4.04.08 (18 Uhr) spielt der Israeli Guy Braunstein, 1. Konzertmeister der Berliner Philharmoniker, begleitet von dem israelischen Komponisten und Pianisten Ohad Ben Ari, ein "Solidaritätskonzert" in der deutschen Schule talitha kumi, im von Israel besetzten, palästinensischen Gebiet bei Bethlehem -  ein Zeichen für eine andere Realität im Heiligen Land, in dem wieder die Spirale von Gewalt und Gegengewalt regieren will. Auf dem Programm stehen Werke von Corelli, Schubert, Brahms, Dvorak, Tschaikowsky und anderen..
 


A road becomes a dividing line in the West Bank - - Ali Abu Safia, the mayor of this Palestinian village, steers his car up one road, then another, finding each exit blocked by concrete chunks placed there by the Israeli Army.
 


Israel, Shame on You - Joharah Baker - MIFTAH - Earlier this month, Israeli occupation forces shut down the Islamic Study Center in the heart of Hebron on claims that the charitable society, which hosts an orphanage, library, bakery and shopping center, is linked to Hamas and even trains young recruits there. The center, which was established in 1962, has provided a home for hundreds of disadvantaged Palestinians who would otherwise have nowhere else to turn.
 


To Say Nothing of the Roadmap –The Israeli Media and the Renewal of Construction over the Green Line  Keshev Close-Up - Less than four months after the Annapolis peace summit the Government of Israel abandoned its commitment, and on March 9, gave its approval for construction in Givat Ze`ev, which is over the green line. Furthermore, the Minister of Housing, Ze`ev Boim, declared that he intends to bring before the government a request to approve construction of approximately 2,000 additional housing units over the green line, while Minister Eli Yishai declared that he intends to push for the construction of a new Jewish neighborhood in East Jerusalem.
 


Video - West Bank farmers struggle under occupation
 


Lies, Damn Lies, and Supreme Court briefs - Gershom Gorenberg - South Jerusalem - I’ve found clear historical evidence that the state was lying to the Court in the 1980s when it claimed that the road was primarily for local Palestinians. Rather, the road was planned in the mid-70s as part of a wider plan for Israeli settlement around Jerusalem. In turn, that plan reflected the original Allon Plan, drawn up by the-Labor Minister Yigal Allon in July 1967, immediately after the Six-Day War. The road’s purpose was to serve settlements and the eventual annexation of West Bank land to Israel. Everything else was purely a cover story
 


The same air, the same water - Meron Benvenisti - Haaretz - Only two issues are considered relevant in environmental discussions: demography and water. Both reveal a division of resources that Israelis consider reasonable: The Palestinians, who make up about 40 percent of the population in Israel and the Palestinian Authority, should have about 11 to 15 percent of the land, while per-capita consumption of water resources for the Palestinians should be about one-fourth that of the Israelis.
 


To Say Nothing of the Roadmap –The Israeli Media and the Renewal of Construction over the Green Line
 


Die Illusion der Rückkehr - Samir El-Youssef - Wie lange kann man im Exil ausharren, und lässt sich dort die Vergangenheit vergessen? Zwei aus dem Libanon stammende Palästinenser, der eine im Londoner Exil, der andere in den USA, stellen sich diese Fragen, als sie sich nach 17 Jahren wiedersehen. Ein spannendes Gespräch über gescheiterte Träume und Lebenslügen, aber auch voller kluger Einsichten. - "Solange ich zurückdenken kann, wurde alles, was ich getan oder versucht habe, immer nur halbfertig" - so urteilt der Ich-Erzähler über sich selbst. Der seit 15 Jahren im Londoner Exil lebende Palästinenser wird das Gefühl nicht los, ein "Loser", ein Verlierer zu sein. In sein Leben platzt eines Tages überraschend ein Telefonanruf seines früheren Freundes Ali, der damals ebenfalls aus dem Libanon flüchtete, allerdings in die USA. Ali will nun in den Libanon zurückkehren und ihn bei seinem Zwischenstopp am Londoner Flughafen gerne wiedersehen. Der Ich-Erzähler ist verwirrt: Ali wagt einen Neuanfang in der alten Heimat, und will zuvor ausgerechnet mit seinem längst vergessenen Freund über die vergangenen Zeiten sprechen? >>>

"Die Illusion der Rückkehr" - Ein palästinensisches Triptychon >>>

 


27.3.2008
 


„Besatzung ist die Krankheit“ - Interview von Johannes Zang mit dem Theologe Rainer Zimmer-Winkel zum Friedensdienst, zum Nahostkonflikt und zu Hamas - Der Theologe Rainer Zimmer-Winkel, Jahrgang 1963 ist dieser Tage nach Deutschland zurückgekehrt. Nach dreieinhalb Jahren als Regionalkoordinator Nahost des Forum Ziviler Friedensdienst (ZFD) in Jerusalem hat er unserem Korrespondenten Fragen zum Friedensdienst >>>
 


Hisbollah droht Rache an - Alfred Hackensberger - Die Armeen Israels, Syriens und des Libanons sind für einen neuen Krieg gerüstet - Am Montag beging Hisbollah das Ende der 40-tägigen Trauerzeit für Imad Mugniyeh, den im Februar getöteten Superterroristen. Generalsekretär Hassan Nasrallah schwor erneut Rache und die Region ist drauf vorbereitet. Die Armeen Israels, Syriens und des Libanons sind in erhöhter Alarmbereitschaft. Alle sind für einen neuen Krieg gerüstet. In Israel ist man seit Jahrzehnten daran gewöhnt, dass Frieden und Krieg nahe beieinander liegen.
 


"Jagd und vernichtet" den Watzal -  Aktion 2008 - Im inneren gut vernetzt erscheinen in diesem Netzwerk Artikel und Blogeinträge öfters scheinbar ohne Zusammenhang. Heute wird einmal wieder die "perfekte" Zusammenarbeit dieses fragwürdigen Netzwerkes mehr als deutlich.
Die Kernzelle dieser Jagdaktion besteht aus dem derzeitigen Kopf Henryk M. Broder, Sacha Stawski, Samuel Laster und der bisher anonyme Blog: "Lizas Welt" geleitet von Axel Feuerhardt. Nähe und Mitarbeit der Antideutschen ist zu erkennen.

Das leider perfekte Zusammenspiel bei der Existenzvernichtungsaktion ist heute, nicht zum ersten mal sehr gut zu demonstrieren. Der GRÖJAZ (Henryk "Mohammed" Broder) gibt die Marschrichtung vor. Stawski, Laster, Axel Feuerherdt und das internationale Netzwerk, rennen wie Pawlowsche Hunde hinter ihm her. Bei diesen "Falschen Freunden Israels" braucht das Land weder Hamas noch Hisbollah. Will die Bundeszentrale diesem "Druck" nachgeben und verkünden: "Hurra, wir Kapitulieren!" vor der Israel-Lobby? Ich denke, wir deutsche sollten aus unserer unsäglichen Vergangenheit gelernt haben.

Lizas Welt beginnt es diesmal am 26.3.2008  um 15:16 - Lizas Welt: Jekyll & Hyde in Bonn >>>
Henryk M. Broder verlinkt es (nach einigen Aktionen Tags zuvor) am 27.3.2008 um 1:51 >>>
Sacha Stawski heizt mit einer halben neuen Sonderseite am 27.3.2008 um 1:27 ein >>>

 
(Die Mailingliste ist nur teilweise vollständig online zu lesen, kann aber zugesandt werden.)

Dokumentation: Zielperson  Dr. Watzal >>>
Jagdaktion Dr. Watzal 2004 - 2008 >>
Die "Generalprobe" des Dr. Balke >>

 


Narratives Under Siege - Abu Alkass Mini-Market, Gaza city - There have been rapid price increases over the last few months because of the closure. Three months ago, for instance, a litre of corn oil cost 19 Shekels (the equivalent of $4.5). Now it costs 29 Shekels ($7). The price of flour has also doubled; three months ago a kilo of flour was 2 Shekels. Now our customers have to pay 4 Shekels." The Abu-Alkass mini-market has been a popular feature of central Gaza city for more than thirty years. Anwar Abu-Alkass has worked here since he was a teenager, and now manages the mini-market >>>
 


HR group: Palestinians died awaiting treatment - Five Palestinians, including a one-year-old baby, have died in Gaza over the past two months after Israel rejected on security grounds or delayed their requests to cross the border for treatment in Israel or elsewhere
 


No room for Bedouin in Jerusalem - Meir Margalit - It could have been just another demolition order story that resembled thousands of orders that the Jerusalem Municipality has issued in the east of the city on a routine basis. But this one inadvertently exposed the deterioration of values and morals that Israeli society is undergoing under the cover of a national conflict. In the Anata area, in the north of the city, the Jadua clan has been living since the 1980s, a part of the Jahalin tribe,
 


Barak approves five mobile homes for Hebron Hills settlement - Akiva Eldar - Haaretz - "Vilan called the move "a shameful surrender to the extreme right," and demanded that Barak remove the mobile homes from the settlement."
 


Gaza`s situation: frustration and determination - Rami Almeghari - IMEMC - "Near the women`s exhibition of homemade craftwork and foods, the local chapter of the Committee for Breaking the Siege held a symbolic funeral procession for Gaza`s local factories."
 


26.3.2008
 


Presseerklärung der Palästinensischen Gemeinde Deutschland zu dem Besuch der Kanzlerin in Israel -
Für den Vorstand der Palästinensischen Gemeinde Deutschland e.V. Prof. Dr. Sami Hussein (Vorsitzender) - Der lange angekündigte Besuch der Bundeskanzlerin und ihrer sieben Ministerinnen und Minister in Israel sollte die Beziehungen zwischen Deutschland und Israel vertiefen und zudem dem Friedensprozess im Nahen Osten dienen. Ein durchaus bedeutungsvoller Gang, der zudem ein Hoffnungsschimmer zu sein schien – so jedenfalls war es zu hoffen. Dieser Gang hat sich allerdings eher als eine Kriechspur erwiesen. Merkel und ihre Gefolgschaft sind dorthin gekrochen und sind aus ihrer kriechenden Haltung während des gesamten Aufenthalts in Israel kaum wieder aufgestanden. Die Kanzlerin hat es vermieden, das Palästina-Problem und die Palästinenser generell sowie ihr Schicksal zu erwähnen, um nicht die so friedvolle Atmosphäre zu gefährden. Offensichtlich werden Menschenrechtsprobleme nur in China und in Russland sowie in der Türkei angeprangert, aber in Israel nicht einmal angesprochen– obwohl das Land von der UN und von anderen internationalen Menschenrechtsorganisationen stets verurteilt wird >>>
 


Arabisch-Amerikanische Universität unter Belagerung - Seit über 18 Stunden nun belagern israelische Truppen die arabisch-amerikanische Universität nahe der Stadt Jenin. Studenten bitten dringend um Hilfe.  >>>

Jenin I- Arab-American University under siege >>>
Arab American University >>>
 


Shattering a `national mythology` - Ofri Ilani - Haaretz - In his book "Matai ve`ech humtza ha`am hayehudi?" ("When and How the Jewish People Was Invented") Prof. Shlomo Sand [states that] the Jewish people is a colorful mix of groups that at various stages in history adopted the Jewish religion. The description of the Jews as a wandering and self-isolating nation of exiles, "who wandered across seas and continents, reached the ends of the earth and finally, with the advent of Zionism, made a U-turn and returned en masse to their orphaned homeland," is nothing but "national mythology" [not unlike the mythologies of] other national movements in Europe.
 


Study: Israeli Jews becoming increasingly racist toward Arabs - Avirama Golan - Israel's Jewish community increasingly supports the delegitimization, discrimination and even deportation of Arabs, found a report on racism in Israel, set to be released Wednesday.
 


25.3.2008
 


„Wir weigern uns Feinde zu sein“ - Rupert Neudeck -  Erster Besuch auf dem Gaza Streifen. Eine unmögliche Situation für die 1,5 Mio Palästinenser. Wirtschaft zusammengebrochen >>>
 


Israel gegen geeinte Palästinenser
- Silke Mertins - Nachdem Jemen eine Annäherung zwischen Fatah und Hamas vermittelt hat, droht Israel mit Abbruch des ohnehin kriselnden Friedensprozesses mit den Palästinensern.

 


60 Jahre Israel - 60 Jahre Nakba: Dieses Land war ihres - von Hannah Mermelstein - Am 20. März 1941 schrieb Yosef Weitz vom Jüdischen Nationalfond: „Die vollständige Evakuierung des Landes von seinen anderen Bewohnern und die Übertragung an das jüdische Volk - das ist die Antwort." .. mehr >>>

This land was theirs >>>
 


Gaza: the death of industry
 


24.3.2008
 


Feindbildung - Thomas Immanuel Steinberg  - Der iranische Derwisch und die Bundeszentrale Bundeszentrale für politische Bildung
 


Ilan Pappe`s cross-Canada tour - In commemoration of the 60th anniversary of the Palestinian Nakbeh, Ilan Pappe will speak in Montreal, Toronto, London, Calgary and Vancouver from 25-29 March
 


With friends like these - Gideon Levy - Haaretz - A true friend of Israel, one that is sincerely concerned for its fate, is only that friend who dares to express sharp criticism of its policy of occupation, which poses the most serious risk to its future, and who also takes practical steps to end it. Most of the "friendly" statesmen do not understand this. Angela Merkel, who received such a royal reception here last week, did not bring up any controversial issue in her speech at the Knesset. And so, her "historic" speech turned into a hollow one.
 


23.3.2008
 


Die beiden Amerikas - Uri Avnery - „DER KRIEG ist eine viel zu ernste Angelegenheit, als dass man ihn dem Militär überlassen sollte,“  so in  Talleyrands unvergesslichen Worten. Im selben Geiste könnte man sagen: die amerikanischen Präsidentschaftswahlen  sind eine viel zu ernste Angelegenheit, um sie  den Amerikanern zu überlassen. Die USA sind nun die einzige Supermacht der Erde. Es wird noch eine Weile so bleiben. Die Entscheidungen des US-Präsidenten gehen jedes Lebewesen auf der Welt an. Leider ist es den Bürgern der Welt nicht erlaubt, an den Wahlen teilzunehmen. Aber sie dürfen wenigstens ihre Meinung dazu äußern. Ich werde von diesem Recht Gebrauch machen und sage:  Ich bin für Barack Obama.
 


Studie: die israelischen Juden werden gegenüber Arabern zunehmend rassistischer - Avirama Golan - Israels jüdische Gemeinschaft unterstützt zunehmend die Entrechtung, die Diskriminierung und sogar die Vertreibung der Araber. Das stellt ein Bericht über Rassismus in Israel fest, der am Mittwoch veröffentlich wurde. Der Bericht, der bei einer Pressekonferenz in Nazareth von Mossawa, dem Anwaltszentrum für arabische Bürger Israels, vorgestellt wurde, bestätigt, dass der israelisch-palästinensische Konflikt  eindeutig die öffentliche Meinung beeinflusst hat und davor warnt, dass Vorstellungen wie ein Bevölkerungsaustausch und rassische Trennung an Boden gewinnen.  Er warnt auch davor, dass mehrere jüdische Politiker an Einfluss gewinnen, der sich auf rassistischen Hass gründet.
 


Analyse: Merkel verurteilt Qassams, ignoriert aber Israels Aktionen - Tom Segev - Der deutsche Außenminister Frank-Walter Steinmeier verließ Israel nur Stunden bevor die Bundeskanzlerin Angela Merkel am Dienstagnachmittag zum Rednerpult in der Knesset schritt. Die Deutschen haben sorgfältig berechnet, dass das Gefolge von Ministern, die Frau Merkel begleiteten sie als zu gebieterisch erscheinen lässt, als ob sie eine Herrscherin wäre, die von ihren Untertanen  umgeben ist.


Deutschlands unmoralische Politik gegenüber den Palästinensern - Kommentar von Khalid Amayreh, im besetzten Ost-Jerusalem. - Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel kam am Sonntag zu einem dreitägigen Besuch, während dem sie Deutschlands Solidarität und  „besondere Beziehungen“  mit dem zionistischen Staat neu bestätigen wird.
 


Gaza verlorene Kindheit [+Video] - Die meisten Kinder in Gaza waren Zeugen von Schießereien. Die meisten Kinder in Gaza haben gesehen, wie ein Raketenangriff Häuser zerstört. Die meisten Kinder in Gaza wurden, der Studie einer kanadischen Universität zu Folge, mit Tränengas beschossen. Sie sind eine weitere Generation, die vom Krieg traumatisiert wurde.


Zwei weitere Patienten sterben durch israelischer Belagerung - ISM/G - FK - Am Sonntag starben im Gazastreifen zwei palästinensische Patienten nachdem israelische Behörden ihnen die Ausreise aus der Küstenregion verweigerten.  Damit erhöht sich die Gesamtzahl verstorbener Patienten, denen zuvor durch israelische Behörde medizinische Behandlung im Ausland verwehrt wurde, auf 117. Medizinische Quellen berichteten, dass die 55-jährige Zeinab Bahir aus der Stadt Deir Elbalah und Yousef al-Madhoum aus Gaza-Stadt am Sonntag an chronischen Erkrankungen verstarben.
 

 

The curse of the Nablus dream house  - Six years ago, Abdul-Latif Nasif and his two brothers built their family home on one of the hills over-looking the West Bank city of Nablus. "This just isn't my home any more," says the 47-year-old Palestinian bank manager, "it might as well belong to the Israeli army."
 


The vision of an Arab-free Knesset - Shahar Ilan - Haaretz - "...what really matters in this story is the new habit of threatening Arab Knesset members; the dizzying increase in incitement, curses and insults leveled at them, a spike that has gone almost without protest or the involvement of the Knesset Ethics Committee"
 


Haaretz: High Court ruling closes off Route 443 to Palestinians - ISM - The interim decision issued 10 days ago by the High Court of Justice on the use of Route 443 marks the first time the justices have issued a ruling to close a road traversing occupied territory to Palestinian use, for the convenience of Israeli travelers. The interim ruling on a petition by six Palestinian villages adjacent to the highway, which links the coastal plain to


Armin Fiand - Offener Brief, der Ihre Israel-Reise betrifft - Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin, Sie waren vor einigen Tagen mit einer großen Regierungsdelegation in Israel, um die Verbundenheit Deutschlands mit Israel zu bekräftigen. Mit Blick auf die “terroristischen Anschläge der Palästinenser” und der “antiisraelischen Politik Irans” haben Sie hervorgehoben, dass die Bedrohung Israels auch eine Bedrohung Deutschlands sei. Die Bedrohung durch Iran sehen Sie - in Übereinstimmung mit der israelischen Regierung und der Regierung der USA - darin, dass der iranische Staatspräsident Ahmadinedschad erklärt habe, Israel müsse von der Landkarte verschwinden, “ausradiert werden“

 


Der Fluch des Traumhauses in Nablus - ISM/G - FK - Vor sechs Jahren bauten Abdul-Latif Nasif und seine zwei Brüder ihr Familienhaus auf einem der Hügel, von dem aus man die Stadt Nablus im Westjordanland überblicken kann. Es bietet eine spektakuläre Aussicht auf die Stadt und die umliegenden Gebiete - doch gerade dies war sein Fluch. “Es ist einfach nicht mehr mein Haus,” sagt der 47-jährige palästinensische Bankmanager, “es könnte genau so gut der israelischen Armee gehören.”
 


With friends like these - Gideon Levy - The amount of support being shown for Israel these days is almost embarrassing. The parade of highly-placed foreign guests and the warm reception received by Israeli statesmen abroad have not been seen for quite some time. Who hasn't come to visit lately? From the German chancellor to the leading frontrunner for the American presidency.
 


The son who did not die, the one who did - - The family had been mourning for 16-year-old Ahmed Abu Salamah. What was left of what was thought to be his body had been buried. After two weeks of mourning, they found Ahmed alive in Gaza City's al-Shifa Hospital.

 


The only lesson we ever learn is that we never learn - Robert Fisk- The Independent - ` one of the terrible ironies of our times is that the most bloodthirsty of American statesmen - Bush and Cheney, Rumsfeld and Wolfovitz - have either never heard a shot fired in anger or have ensured they did not have to fight for their country when they had the chance to do so.No wonder Hollywood titles like "Shock and Awe" appeal to the White House. Movies are their only experience of human conflict ...We have dispatched our armies into the land of Islam. We have done so with the sole encouragement of Israel. `

 


See no evil: Canadian government denies torture in Israel
  - Jesse Rosenfeld - "The Israelis tied my hands, blindfolded and then beat me all the way to the interrogation center. I was then cuffed to a chair for four days where interrogators prevented me from sleeping. I was tied in painful stress positions, and on one occasion the agents grabbed me while I was cuffed to the chair and shook me severely, I passed out when they started shaking me by the head," says "Samer" a former student activist at Birzeit University who was arrested in 2006.
 


22.3.2008
 


Merkel sprach deutsch - Moshe Zuckermann - Merkel in Israel - Der Protest gegen die Knesset-Rede der Kanzlerin zeigt die Ambivalenz israelischer Politmentalität
 


Israel, Israel über alles - Merkel vor der Knesset - Anis Hamadeh - Wäre es der deutschen Kanzlerin tatsächlich um die Sicherheit Israels gegangen, so wie sie es sagte, hätte sie eine solche Rede nicht halten können, wie sie sie der Knesset, dem israelischen Parlament, am 18.03.08 präsentiert hat. Israel ist eines der unsichersten Länder der Welt. Woran liegt das?

Anis Hamadeh: Merkel in the Knesset
 


Tricks, Manipulationen und Diffamierungen
- Dr.  Ludwig Watzal - Seit Ende Januar 2008 läuft eine neue geplante Diffamierungskampagne von antideutschen und neokonservativen Extremisten gegen mich mit dem Ziel, meine berufliche Existenz zu zerstören. Weil sie aus meinen zahlreichen Publikationen keinen „Antisemitismus“ destillieren können, haben sie sich auf das Manipulieren meiner Texte und das Diffamieren und Verleumden meiner Person spezialisiert.
http://www.arendtart.de/deutsch/palestina/Honestly_Concerned/honestly_
concerned_ludwig_watzal_dokumentation-2008.htm
-
Zur Manipulation meiner biographischen Daten bediente man sich einer fragwürdigen Website im Libanon. Dies entbehrt nicht einer gewissen Pikanterie, treibt doch die Islamophobie innerhalb dieser beiden Sekten seltsame Blüten. mehr >>
Jagdaktion Dr. Watzal 2004 - 2008 >>   |   Die "Generalprobe" des Dr. B. >>
 




Book Review: "An Israeli In Palestine Resisting Dispossession, Redeeming Israel" - Raymond Deane - In his Letter from Birmingham Jail, Martin Luther King wrote that he had "almost reached the regrettable conclusion that the Negro's great stumbling block in his stride toward freedom is not the ... Ku Klux Klanner, but the white moderate, who is more devoted to 'order' than to justice; who prefers a negative peace which is the absence of tension to a positive peace which is the presence of justice ..."
 


Juden in muslimischen Ländern - Alfred Hackensberger - Die größte jüdische Gemeinde im Nahen Osten gibt es im Iran - Nach den antisemitischen Äußerungen des iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad oder bei den Hasstiraden, die radikal-islamistische palästinensische Organisationen gegen Israel loslassen denkt kaum einer noch an die Möglichkeit, dass Juden in muslimischen Ländern in Frieden leben können. Heute sind es lange nicht mehr so viele Juden wie noch vor 50 oder 100 Jahren, aber es gibt immer noch hebräisches Leben und Kultur in muslimischen Ländern.


Can Egypt broker a Hamas-Israel truce? - Have the seeds of an Israel-Hamas truce already been planted in Egypt? A flurry of speculation hinted that Cairo is making headway parlaying a recent calm in fighting into
 


US: Israel must stop discriminating against Arab-Americans -  State Department says US repeatedly told Israel that Palestinian Americans must be treated like any other US citizen at border crossings; However, Spokesman McCormack says issue is a `continuing problem`
 


Twilight Zone / When disaster strikes - Gideon Levy - It looks, terrifyingly, like Gaza. Behind tin fences, at the northern entrance to the Askar refugee camp in Nablus, hides a compound characterized by poverty, one of the most miserable we have seen. Brown hens peck at garbage in the backyard, a yard that has become much larger since the Israel Defense Forces demolished one of the two buildings in the compound.
 


21.3.2008
 


Richtigstellung von Prof. Pappe zu einem Interview in der Nationalzeitung
- Dear Friends,As a point of clarification, it came to my notice that among the many interviews I gave while being in Germany one of them was copied to the National Zeitung. Had I known that I would appear in this newspaper, I would have not agreed to do that.  I do not blame that paper, but myself from not inquiring to whom I am giving press conferences and interviews. I would like to stress that my ideology and moral stance are in total contradiction to what this newspaper represent and the unfortunate appearance in it has nothing to associate myself or the cause of Palestine with the paper and the political party behind it. - Yours faithfully,Professor Ilan Pappe - Chair Department of History - University of Exeter - UK.

Das Interview: "Ethnische Säuberung als Staatsziel“ / Interview mit dem Historiker Prof. Dr. Ilan Pappé

Natürlich kommentiert dies genüsslich Broder, wahrscheinlich von sich auf andere schließend?: "Ich heiße Pappe und treibs mit jedem" >>> - Vielleicht ist er beim Lesen der "Blauen Narzisse", dort ließ er sich interviewen, (Quer durchs Vakuum nach rechts) auf diese Veröffentlichung des Textes von Prof. Pappe gekommen?
Um die Geister hinter dieser Homepage zu verstehen höre man sich den Podcast - "Jugend unseres Volkes!" Der junge Deutsche! an.... Ein "würdiger" Platz für jemanden der als deutscher "Alibijude" den Veröffentlichungsort kennt? Das hab ich doch schon einmal irgendwo gehört? Nun mit Broder Seit an Seit?>>>

 


I
nterview mit Jürgen Todenhöfer zu seinem neuen Irak-Buch
- Respekt und Fairness für die islamische Welt -  Fünf Jahre nach dem Irakkrieg reiste der Medienmanager und ehemalige CDU-Politiker Jürgen Todenhöfer in den Irak und interviewte dort "Widerstandkämpfer" und Al-Qaida-Terroristen. Seine Erlebnisse schildert er in seinem jüngst erschienen Buch "Warum tötest du, Zaid?". Mit ihm sprach Hisham Adem.

Der erste Teil der zehn Thesen von Dr. Jürgen Todenhöfer >>>
Hier finden sie den zweiten Teil der zehn Thesen >>
Friedensaktivist des Tages: Jürgen Todenhöfer >>>
Jürgen Todenhöfer - Schlussfolgerungen >>>
 


Deutsch-israelisches Verhältnis
- Friedensfördernde Politik gefragt -  Israel und Deutschland wollen ihre Zusammenarbeit ausbauen – so das Ergebnis der Konsultationen beider Staaten in Jerusalem. Doch die Frage nach einem neuen Dialog mit den Palästinensern und einer Friedenslösung in Nahost wurden hierbei vernachlässigt, meint Peter Philipp.
 


Hey, Mister Fisherman - André Marty -  Alaa Brek ist ein Fischer. Eigentlich. Jetzt liegt der 24jährige auf einer Decke in seiner Blechhütte. Angeschossen von der israelischen Marine. Denn auch das Fischen ist im Gaza-Streifen kein frohes Gewerbe mehr.

Soldiers force fishermen to abandon their boats and to swim in freezing-cold water
 

Oase des Friedens - Neve Shalom - Wahat al-Salam >>>
 


ANALYSIS: Merkel condemns Qassams, but ignores Israel's actions - Tom Segev -German Foreign Minister Frank-Walter Steinmeier left Israel only hours before Chancellor Angela Merkel took to the Knesset podium Tuesday afternoon.
 


Gilad Atzmon - The Right to Self-Determination - A Fake Exercise in Universalism
 


It will always be about Jerusalem - Israel has tried for decades, and has largely succeeded, in creating a reality on the ground where people are physically unable to unite. Still, when hundreds of Palestinians are killed in Gaza, Palestinians everywhere – Jerusalem not excluded – are affected.
 


Scapegoat upon scapegoat: Angela Merkel addresses the Knesset -  - German Chancellor Angela Merkel's speech to the Israeli Knesset was lauded as historic, as she spoke of her country's "shame" for the Holocaust. EI Contributor Raymond Deane subjects Merkel's words and German reactions to them to a searing analysis. Deane argues that with her distortions, omissions and indifference to their plight, Merkel covers up the reality that it is the Palestinians who are paying the penance for Germany's past crimes.
 


The Children of Palestine and Israel are Cannon Fodder for the Rapture - Robert Weitzel - Axis of Logic - Pastor John Hagee, televangelist to 99 million viewers and pastor of the 18,000-member Cornerstone Church in San Antonio, Texas, established the CUFI in 2005 following the publication of his book, “The Jerusalem Countdown: A Warning to the World.” Hagee envisions CUFI as the Christian version the American Israel Public Affairs Committee, the powerful pro-Israel lobby whose political clout has a significant influence on U.S. foreign policy in the Middle East.
 


20.3.2008
 


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Die Holocaust-Chronologie von Knut Mellenthin  Hier >>>           Jede Stimme zählt.

 


High Court ruling closes off Route 443 to Palestinians - Akiva Eldar - Haaretz - "...the ruling marks a High Court precedent in upholding a policy of separation and discrimination with regard to movement that has already earned the name "road apartheid."
 


Barak orders closure ahead of Purim - Yaakov Katz - J-lem Post - "The IDF began on Tuesday to impose a full closure on the West Bank and the Gaza Strip slated to remain in effect until Sunday."
 


Easter Message 2008 - Michel Sabbah, Patriarch Jerusalem -  Dear Brothers and Sisters, Christ is risen. Indeed He is risen! I wish you all a Happy Easter full of God’s grace. This will be my last Easter with you as I reach the age of 75 and retire. Yet, and as I have said in my last pastoral letter, I shall remain with you in my prayers and shall continue to accompany you in your happy moments and grievances. I shall work with every seeker of justice and peace until all the inhabitants of this land will live in security and tranquility, in the presence of God Almighty, merciful and full of love to all his creatures. For the sake of all our faithful in our Churches of Jerusalem,  and all believers from all religions in this land, Jews, Muslims, Christians, Druze and Baha'is, I shall pray, and extend my love to all >>>
 


19.3.2008
 


"Wer ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein"
Osterbrief 2008 - Reuven Moskovitz- Die lange und giftige Zunge von Henryk Broder, der lange Arm meiner gegenwärtigen Fürsten, ausgerichtet auf die langen Ohren des Volkes, haben mich diesmal erwischt. Einige von Euch wissen vielleicht, dass sich Henryk M. Broder im Dezember in „DIE JÜDISCHE“ mit meiner Biografie befasst hat. Das Ergebnis ist eine für Broder typische Vermengung von Wahrheiten, Halbwahrheiten, Unwahrheiten und schweren Beleidigungen. In seinem Aufsatz erhebt er den Vorwurf, ich hätte mir in betrügerischer Weise den Doktortitel angemaßt. Zum Beweis dafür listet er u.a. zahlreiche Veranstaltungen auf, zu denen ich als Dr. Reuven Moskovitz angekündigt worden bin. Das ist richtig. Richtig ist auch seine Darstellung, dass ich keinen Doktortitel führen darf. Wahr ist aber auch, dass ich diesen Titel selbst nie benutzt habe: Weder habe ich mich jemals als Dr. M. eingeführt, noch habe ich ein einziges Schriftstück als Dr. M. unterzeichnet.... mehr >>>
 


Wie bewerten Sie den Besuch von Angela Merkel in Israel, Frau Langer? -
Befand sich Angela Merkel bei ihrem Israel-Besuch auf Adenauers Spuren? - Mir schien es, als wandelte die Kanzlerin auf den Spuren von George W. Bush. Adenauer hat so eine Politik der blinden Unterstützung, wie es Merkel tut, nicht betrieben.
 


ANALYSIS: Merkel condemns Qassams, but ignores Israel's actions - Tom Segev - German Foreign Minister Frank-Walter Steinmeier left Israel only hours before Chancellor Angela Merkel took to the Knesset podium Tuesday afternoon. The Germans meticulously calculated that the entourage of ministers accompanying Merkel might make her seem imperious, as though she were a ruler surrounded by subjects.
 


Wanted- 007 with Licence to Blog - André Marty -  Dem israelischen Inlands-Geheimdienst gehen die Spitzel aus. Das mit dem Schlapphut, Girls und der locker sitzenden Gun zieht nicht mehr. Scheint auch nicht jedermanns Sache zu sein, Folter und Denunziantentum zu stützen. Und so hat der berühmte israelische Shin Bet, laut eigenen Angaben auch zuständig für Verhöre von mutmasslichen Terroristen, Rekrutierungsprobleme.
 


Reise nach Jerusalem - Peter Nowak - Der Israel-Besuch von hochrangigen deutschen Politikern dient vorrangig verbesserten Beziehungen zur EU, stellt aber auch wieder, etwa im Hinblick auf Iran und Palästina, die Frage, welche Lehren aus der NS-Zeit gezogen werden
 


Rendering the PA irrelevant - - Although the calm in Gaza did not last for more than a few days it marks a significant development in the power struggle between Israel, Hamas in Gaza and the Palestinian Authority in Ramallah. Israel has always avoided giving any impression that Hamas could be a counterpart for anything, whether peace or war. 

 


In prison, who knows why - - You would think the baby boy named Yousef has his life ahead of him. But who knows, with a child born to Palestinian parents from Gaza. Yousef was born in an Israeli prison. He is the only one of Fatima al-Zeq's nine children who is with her for that reason - she was arrested nine months ago.
 


18.3.2008
 


Deutschlands unmoralische Politik gegenüber den Palästinensern - ISM/G - FK - von Khalid Amayreh im besetzten Ostjerusalem
 


Wozu noch eine Konferenz? - Inge Günther - Kurz vor ihrem Eintreffen in Israel hat Angela Merkel die Idee einer "Palästina-Konferenz" in Berlin aus dem Hut gezogen. Annapolis und Paris lassen grüßen. Auf hoher Ebene sollen sich Vertreter arabischer Staaten, der EU und desNahost-Quartetts an der Spree treffen. Diesmal, um den Palästinensern Nachhilfe in Sachen Polizei und Justiz zu geben. Wenn es denn dem Friedensprozess dient , warum nicht. Daran aber sind Zweifel erlaubt >>>
 

MANIPULIEREN - JAGEN - TRICKSEN - Eine neue, konzertierte Diffamierungskampagne der "nicht existierenden Israel-Lobby" gegen Dr. Ludwig Watzal - Jetzt ist Solidarität gefordert. Die "Israel-Lobby" arbeitet mit Manipulationen, Fälschungen, falschen Behauptungen und miesen Tricks, um Ludwig Watzal mundtot zu machen und beruflich zu vernichten. Prof. Weisskirchen scheint der "Büroleiter" des Netzwerkes im Bundestag geworden zu sein >>>

Richtigstellung zu einer Manipulation - Dr. Ludwig Watzal >>>