HÖR TIPP
- Deutschlandfunk
-
Kulturfragen
18.5.2008
- 17.05 - 17.30
-
Kein Grund zum
Feiern? - Felicia Langer über "60 Jahre
Israel" im Gespräch mit Karin Fischer
Kurzbericht aus Berlin: ISM
+ PSV - Veranstaltung am Planufer - Kreuzberg -
Es gab Musik, Fotoausstellungen und den Film: "The
Iron Wall" "Die eiserne Mauer". Es war sehr erfolgreich,
viele Leute die am Landwehrkanal, saßen und den
Sonnenuntergang genießen wollten, kamen und blieben
bis zum Ende. Einige "falsche Freunde Israels" fühlten
sich verpflichtet, die Veranstaltung zu stören,
doch um die hat man sich schnell gekümmert so dass
die Veranstaltung bis zum Ende ruhig und friedlich
verlief.
Kurzkommentar: US-Präsident George W.
Bush hielt wieder einmal eine seiner
"großen" Reden. Seine endzeitliche Rhetorik
kann nicht rational kommentiert werden.
Sie ist dem "last judgement" anheim
gestellt. Als "reborn christian" hat
Bush bestimmt den direkten Draht zum
"Allmächtigen". Dieser behandelt nach
der Legende Kinder und geistig Minderbemittelte
besonders milde. Trotzdem wird er wohl
diesen Präsidenten der ewigen Verdammnis
anheim stellen, weil er unendliches
Leid und millionenfach Tod und Verderben
über das irakische und afghanische Volk
gebracht hat. Vielleicht trifft er dort
seine Freund, den "Mann des Friedens"
Ariel Scharon und Adolf Hitler und Saddam
Hussein. Dann wäre "die Achse
der Guten" endlich dort wiedervereinigt,
wo sie schon immer hingehört hat. W.
Frankenberg
Arbeiterfotografie proudly presents ...
-
Am 14.5.2008
veröffentlichte 'Spiegel online' eine Richtigstellung.
Wir lesen: "Das Besatzerregime
muss Geschichte werden." Ahmadinedschad
am 26. Oktober 2005 auf einer Konferenz
zum Thema "Die Welt ohne Zionismus". Das
Originalzitat "in rezhim-e eshghalgar bayad
az safhe-ye ruzgar mahv shavad" wurde oft
irrtümlich übersetzt mit "Israel muss von
der Landkarte radiert werden." Das hat der
iranische Präsident so nicht gesagt.
Bundeszentrale für
politische Bildung,
T:I:Steinberg
Frieden oder Staatsräson?
- Stellungnahme zur Rede von Gregor Gysi
„Die Haltung der deutschen Linken zum Staat
Israel“ am 14. April 2008 in der Rosa-Luxemburg-Stiftung,
unter
anderem von Johannes M. Becker, Werner Ruf
und Jochen Scholz
Frieden oder Staatsräson,
.doc-Datei, T:I:Steinberg
Rede von Gregor Gysi
und
Kommentar zu Gysis
Rede
Wer kritisieren darf bestimmen
wir? - Gefunden bei T. E. Steinberg - Eine Israelisierung
der Welt? Ludwig
Watzal hat in International. Zeitschrift für internationale
Politik, (2004) 3, S. 11-15 zusammengestellt, was
für die These spricht. Und das ist
viel,
.pdf-Datei. Torsten Wöhlert findet im
Freitag
die These "höchst problematisch, weil geeignet,
antisemitische Klischees zu bedienen." So weit,
so marktgängig. In seiner Antwort auf einen Leserbrief,
den er als Geschreibsel bezeichnet, fügt Wöhlert
hinzu: "Was Ludwig Watzal in dem Aufsatz als 'Israelisierung'
beschreibt und völlig zu Recht kritisiert, ist weder
historisch neu noch typisch nur für die israelische
Besatzungspolitik. Wenn Ludwig Watzal seinen Blick
über die Nahostregion hinaus schweifen ließe, würde
er sehen, dass er für seine These der 'Israelisierung'
US-amerikanischer Politik in Lateinamerika und Asien
genauso gute – wenn nicht bessere, meint: schlechtere
– Blaupausen in Gestalt staatlicher Killerkommandos,
illegaler Landnahme etc. pp. findet." Einverstanden:
US-Regierungen in Lateinamerika und Asien und israelische
rundum betreiben eine Faschisierung der Welt. Oder
eine Re-Germanisierung. Die deutschen Regierungen
sind ja auf dem Balkan und in Afghanistan dabei,
wieder den Anschluß zu kriegen. Aber die Wörter
Faschisierung und Re-Germanisisierung, auf jüdisch-israelische
Politik angewendet, sind allerhöchst problematisch,
weil äußerst geeignet, antisemitische... Wie
also nennen wir das Pferd? Imperialistisch? Das
würde womöglich das Klischee von den Juden als Weltmacht
bedienen... Merke: Israelische Politik ist unangreifbar.
Neuerdings auch im Freitag?
Permanenter
Link
Ein Beispiel von "vorgelebter
Demokratie und Meinungsfreiheit:
Sacha Stawski schreibt über ein Buch, dass zu dem
Zeitpunkt des Kommentar noch nicht lesbar, weil
nicht erschienen war: EIN BUCH ZUM ERBRECHEN....
sogar zu schlecht, um als WC-Papier genutzt zu werden...
29.3.2008 - ISRAELS IRRWEG - Eine jüdische
Sicht - Rolf Verleger
"I come from there and remember..." exhibit to
mark Nakba anniversary - Gina Benevento &
Issam Nasser, UNRWA - On May 14, in
commmemoration of the 60th anniversary of the
Palestinian Nakba, the United Nations Relief and
Works Agency (UNRWA) will launch "I came from
there... and remember", a multi-venue photo
exhibition of images from pre-Nakba Palestine.
Drawing on its own tremendous archives, UNRWA
will exhibit a selection of photographs at
venues in Jerusalem, Ramallah, Gaza City,
Damascus, Beirut, and Amman. For more
information, see
below,
or visit
www.un.org/unrwa.
mehr >>>
Deutsche Initiative für den Nahen Osten
gratuliert
seinem
Friedenspreis-Träger Mitri Raheb
-
Köln/Münster -8. Mai 2008 - Als eine
höchst verdiente Ehrung bezeichnete der
Sprecher der Deutschen Initiative für
den Nahen Osten (DINO), Manfred
Erdenberger, die Verleihung des Aachener
Friedenspreises an
DINO-Mitglied Mitri Raheb. Der
Bethlehemer Pfarrer sei ein
herausragendes Beispiel für das Bemühen,
trotz aller Schwierigkeiten im
israelisch-palästinensischen Konflikt
eine friedliche und gemeinsame
Zukunft gestalten zu wollen. (...)
Bereits im Herbst 2006 war Mitri Raheb
mit dem Tschelebi-Friedenspreis des
Zentralinstituts
Islam-Archiv-Deutschland in Soest
ausgezeichnet worden. >>>
Israel
ist 60 Jahre alt – darüber dürfen wir uns freuen.
Die Nakba – die Katastrophe
für die Palästinenser - ist auch 60 Jahre alt –
das müssen wir beklagen.
Es liegt auch im Interesse Israels, dass dieser Tragödie
ein Ende gesetzt wird
Auf eine Art, die gerecht, moralisch und praktisch ist
und die alle Seiten befriedigt.
Als ein Israeli, der als Soldat 1948 den Beginn dieser
Tragödie miterlebt hat,
fühle ich mich besonders verpflichtet.
Man braucht nicht gegen Palästina zu sein, wenn man
Israel liebt,
man braucht nicht gegen Israel zu sein, wenn man
Palästina liebt.
Lasst uns für Israel, für Palästina, für den Frieden,
für Gerechtigkeit,
und für eine gemeinsame Zukunft sein.
11.5.2008
Antiislamischer
Wahn zwischen zwei Buchdeckeln
-
Kurzkommentar - Die
Worte von Matthias Küntzel in seiner Einleitung
sollten sehr Ernst genommen werden, aber nicht in
dem Sinne, was Küntzel den Muslimen andichten und
unterstellen will, sondern auf das, was er über
diese zu Papier bringt. „Dieses Buch führt Sie in
eine Welt der Irrationalität und der Feindseligkeit
– ohne Fluchtweg in die Illusion.“ Treffender hätte
der Autor seinen Geisteszustand und den Inhalt seiner
Texte nicht beschreiben können. Das Buch ist dann
besonders zu „empfehlen“, wenn es eventuell für
0 Euro bei der Bundeszentrale
für politische Bildung zu erwerben ist. E.
Arendt, 11.5.08
Im stillen Gedenken -
75. Jahrestag der Bücherverbrennung am 10. Mai 1933
durch die Nazis - Wieder gibt es geistige
Brandstifter die unserem Land die Freiheit der kritischen
Berichterstattung, hier über Palästina nehmen wollen.
Sie verbrennen noch keine Bücher, jagen aber die
Schreiber, versuchen ihre Existenz zu zerstören,
sie persönlich und beruflich zu vernichten....
Die Brandstifter sind wieder unterwegs... Wehret
den Anfängen.
Offener Brief an alle Fraktionen des baden-württembergischen
Landtags und den Landtagspräsidenten Peter Straub
-
(...) Sehr geehrte Damen und Herren, mit Erstaunen
haben wir festgestellt, dass Sie den „Baden-Württemberg-Wald“
des Jüdischen Nationalfonds (Keren Kayemeth Leisrael)
unterstützen. Der Jüdische Nationalfonds beansprucht
mit Projekten, wie dem Baden-Württemberg-Wald, die
Negev zu begrünen. Doch bei einem genaueren Blick
auf die Aktivitäten des Jüdischen Nationalsfonds
im Negev und auch auf dem Gebiet des Baden-Württemberg
Walds, stellt man fest, dass die „ökologischen Ziele“
die Verdrängung der palästinensischen Bewohner und
völkerrechtswidrige Politik bemänteln.
Wir fordern Sie ebenfalls dazu auf, sich für die
Rechte der diskriminierten palästinensischen Bürger
des Staates Israels stark zu machen. Israel muss
den Weg Südafrikas gehen und die Apartheid abschaffen.
Bitte unterrichten Sie uns darüber, wie Sie mit
den von uns geschilderten Problemen der Beduinen
und Palästinenser in Israel umgehen wollen.
Reuters - Haaretz
- Salwa Abu Jaber believes
her story shows Israel discriminating against its
Arab citizens, 60 years after the state was established
as a haven for Jews. The
32-year-old mother of four from northern Israel
said her five-year-old daughter has never seen her
father, who lives in the West Bank. Separated from
the man for five years, she says she has been forced
to divorce him.
Kafka in Palästina
– (28.04.2008)
Nachdem
den Mitgliedern der Khader-Familie bei Nablus
am 16. April diesen Jahres wieder einmal
erlaubt wurde ihr Land nahe der jüdischen
Siedlung Kedumim zu betreten, stellten sie
fest, daß man ihnen circa 1.400 der von
ihnen im März angepflanzten Olivenbäume
gestohlen hatte. Auf Anfrage erklärte das
israelische Militär, daß dieser Diebstahl
unter die Jurisdiktion der Zivilbehörde
falle. Die Zivilbehörde erklärte, daß die
israelische Polizei verantwortlich sei.
Diese bestätigte den Eingang einer Anzeige
und riet das israelische Militär zu kontaktieren.
Unterschriftenaktion
für Ludwig Watzal in Köln
– (14.04.2008) - Während
einer Informationsveranstaltung zum 60sten Jahrestag
der nakba in Köln am 12. April unterschrieben 72
Besucher der Veranstaltung einen von dem Fraktionsgeschäftsführer
der Linken in Köln - Michael Kellner - formulierten
Brief an den deutschen Innenminister Wolfgang Schäuble,
in dem dieser ersucht wird, den Redakteur und Mitarbeiter
der Bundeszentrale für politische Bildung, Dr. Ludwig
Watzal, gegen eine von mehreren zionistischen Lobbyistenverbänden
initiierte Rufmordkampagne in Schutz zu nehmen.
Den Brief können Sie
hier
(pdf) nachlesen.
Hier
finden Sie das entsprechende Word-Dokument.
Quelle
WDR 5 Hallo Ü-Wagen: Reden über Israel, Sendung vom 05.03.08 [mehr]
Moderation: Julitta Münch. Ist es nicht nach 60 Jahren an der Zeit, Israel als Staat wie jeden anderen zu betrachten? Doch schnell wird Kritik an Israel als Ausdruck von Antisemitismus verstanden. Reden über Israel bleibt kompliziert. Mit Evelyn Hecht-Galinski, Prof. Steinberg u.a.
Audio Hören
„Grabscht die Hügel, erweitert das Land …“ - Henry Siegman, London Review of Books, 10.4.08 - über zwei Bücher über die israelischen Siedlungen -
Gershom Gorenberg: “The Accidental Empire: Israel and the birth of the settlements ( 1967-77)”
Idith Zertal/ Akiva Eldar : “Lords of the Land: the War over Israel’s settlements in the Occupied Territories, 1967-2007” ( deutsch im DVA 2007: “Die Herren des Landes"
„Grabscht die Hügel, erweitert das Land …“ - Henry Siegman, London Review of Books, 10.4.08 - über zwei Bücher über die israelischen Siedlungen -
Gershom Gorenberg: “The Accidental Empire: Israel and the birth of the settlements ( 1967-77)”
Idith Zertal/ Akiva Eldar : “Lords of the Land: the War over Israel’s settlements in the Occupied Territories, 1967-2007” ( deutsch im DVA 2007: “Die Herren des Landes"
Henryk "Mohammed", Thomas Krüger
und Raul Gersson tun es.
- E. Arendt -
Die Internationale der Stalker wird
immer hysterischer und entlarvt
sich immer mehr. Wenigstens
82 -mal taucht alleine der Name
Watzal in Broders „Achse des Guten“
auf. Dazu
kommt sicher eine Unzahl von Artikeln,
in dem für Insider lesbar, eine
Verbindung zu Dr. Watzal nur angedeutet
wurde. Watzal scheint neben den
Muslimen Broders Lieblingsfeind
zu sein und außer diversen Rentnern
Broders Freizeit auszufüllen.
Hat Broder für sein anderes Geschreibsel
einen Ghostwriter? Ich habe schon
lange nichts „Seriöses“ von ihm
gelesen. Ach, das war ja auch ein
anderer…
A-Film meldet: Wir möchten auf unseren neuen Kurzfilm
mit dem Titel "Spuren kollektiver Enteignung" (10
min.) hinweisen. Am 31. März 2008 machte
die libanesische Armee 20 Häuser in der Majles-Strasse
im zerstörten palästinensischen Flüchtlingslager
Nahr al-Bared wieder zugänglich. In allen 20 Gebäuden
finden sich Brandspuren. Oft sind ganze Räume oder
gar Stockwerke vollständig ausgebrannt. In mindestens
16 Häusern finden sich Spuren von Öl, Benzin oder
anderen Brennstoffen an den Wänden.
Seit dem offiziellen Ende der Kämpfe Anfang September
2007 bis am 30. März 2008 war die gesamte Majles-Strasse
unter exklusiver Kontrolle der libanesischen Armee.
Das Ausmass von Plünderung, Brandstiftung und mutwilliger
Zerstörung in der Majles-Strasse und generell im
Nahr al-Bared Camp deuten auf eine systematische
kollektive Enteignung der Bevölkerung durch die
libanesische Armee hin.
Filmen und Fotografieren ist in Nahr al-Bared Camp
strengstens verboten. Die Armee, deren Geheimdienst
und unzählige Kollaborateure sind bemüht, über die
Einhaltung dieses ungeschriebenen Gesetzes zu wachen.
Lorenz Beckhardt meint
fern ab von der Wirklichkeit das Reden über die
Antisemitismuskeule erinnere an die Sprüche von
der "internationalen Verschwörung des Judentums".
Merkwürdig jeder Verein hat seine Lobby, nur Israel
nicht. Er mein auch, Israelkritik wäre erlaubt und
würde nicht ungerechtfertigt mit dem Antisemitsmusverdacht
bedacht?
Christianity and War and Other Essays
Against the Warfare State - Laurence
M. Vance - By Doug Bandow - One
of the great ironies of modern Christianity
is how warlike many Christians are. Not all
Christians, certainly. And many believers at
many times in history have put state and
ruler before church and God. Yet it remains
striking how many conservative evangelicals
unabashedly acted as shock troops backing
the Iraq invasion. Everyone from Jerry
Falwell to Pat Robertson to Chuck Colson to
D. James Kennedy to James Dobson to a host
of lesser Christian leaders propagandized on
behalf of President George W. Bush.
Unterwanderung von Wikipedia -
Eine US-amerikanische Gruppe von Unterstützern der
israelischen Staats- und Regierungspolitik will
die Online-Enzyklopädie Wikipedia unterwandern,
die palästinensische Geschichte umschreiben, krude
Propaganda für die Wahrheit ausgeben und über die
Wikipedia-internen Strukturen sicherstellen, daß
diese Veränderungen entweder unbemerkt oder unangreifbar
über die Bühne gehen
Fawzy Emrany: Ausstellung
in Ramallah – (25.04.2008) -
Fawzy Emrany, geboren in Gaza/Palästina,
seit 2001 in Bonn lebend und künstlerisch tätig,
eröffnete am 21. April seine Ausstellung in Ramallah.
Seine Ölgemälde und Fotos sind noch bis zum 30.
April 2008 im Deutsch-Französischen Kulturzentrum
und im
Khalil Sakakini Kulturzentrum
in Ramallah zu sehen.
Gefunden bei
IPK