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Das Palästina Portal

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Archiv - Aktuelle Link- und Denktipps   - Seite 62

 


28.8.2008
 



Neu - Checkpoint Huwara

Israelische Elitesoldaten und palästinensische Widerstandskämpfer brechen das Schwei
gen

Karin Wenger, Kai Wiedenhöfer

Die Gewaltspirale im Nahen Osten dreht sich seit Ausbruch der zweiten Intifada im Jahr 2000 immer schneller. Der Konflikt polarisiert wie kein anderer. Wahrgenommen werden jedoch vor allem jene Ereignisse, die Schlagzeilen machen: palästinensische Selbstmordanschläge, israelische Militärinvasionen und gescheiterte Friedensverhandlungen. In Checkpoint Huwara lässt Karin Wenger israelische und palästinensische «Helden» von ihrem Alltag erzählen. >>>


 
 
 

60 Jahre Israel - Wie die öffentliche Meinung hinters Licht geführt wird - Laurent Volwiller - pdf -
1. Kolonialrecht als „internationales Rechts“
Ich schaute mir die Sendungen vom Zweiten Deutschen Fernsehen ZDF „60 Jahre Israel“ und „Im Schatten der Schuld“ am 4.5.2008 an. Es wurde mir über so viele Lügen, abgedroschenen Klischees und Verdrehungen schlecht. Eines wurde hingegen klar: Der Westen steht aus geopolitischen Interessen voll hinter Israel und setzt die Medien mit System ein, um Gründung, Existenz und Politik des Apartheid-Staates im Nahen Osten – gegebenenfalls durch sanfte, harmlose Kritik begleitet - zu rechtfertigen.>>>


 



Leserbriefe zu dem Artikel Israel-Kritiker bestraft  - Knutz Mellenthin vom 25.08.2008

Merkel-Deutsche Meinungsfreiheit - Das ganze erinnert an bundesdeutsche Berufsverbote der 60er Jahre und an DDR-Praktika mit nicht linientreuen Journalisten. Die Israelisierung Deutschlands durch Broderei auf allen Ebenen nimmt nach der Fakten verdrängenden Merkel-Rede zum 60. Jahrestag Israels, die prinzipiell identisch mit der von Frau Knobloch war, volle Fahrt auf. Das war sicher auch das gewollte Freifahrt-Signal für alle deutschen Israel-Lobbyisten >>>

Hexenjagd auf Watzal - Aus welchen Ebenen dieser kesseltreibende Herr Weinthal auch immer entsprungen sein mag, das interessiert mich als Nachkriegsgeborene nun nicht die Bohne. Aber wenn ich mitansehen muss, wie die bpb und die involvierten Politiker sich von Weinthal korrumpieren lassen, dann scheint es klar zu werden, wer in diesem Land die Politik macht. Dankenswerterweise sind mir aber auch ernstzunehmende anders lautende Stimmen aus Israel bekannt, die meine Meinung teilen.

Anonyme Mordrohung auf Watzals HP- Kritiker der Politik Israels, wie Ludwig Watzal, erhalten auch schon mal eine anonyme Mordrohung. Sie ist auch auf Watzals Homepage nachzulesen. Sollten nicht staatliche Organe eher der Urheberschaft der Drohung nachgehen, statt ihm weiter zuzusetzen? - Martin Süß

 



Falscher Alarm  - Avi Primor kritisiert Broder - pba. (Patrick Bahners) F.A.Z. Feuilleton v. 27.08.2008, S. 32 - Avi Primor hat die Antisemitismusvorwürfe kritisiert, die der Publizist Hendryk M. Broder gegen Evelyn Hecht-Galinski erhebt. (...) . In Israel reden laut Primor „viele Leute“ wie Broder, „weil es bequem ist“. Statt sich mit der in aller Welt geäußerten heftigen Kritik an der Siedlungspolitik ehrlich auseinanderzusetzen und sie in der Sache zu widerlegen, mache man sich das Leben leicht, indem man der Kritik jeden sachlichen Anhalt bestreite, sie als emotional abtue und auf Rassismus und Antisemitismus zurückführe. (...) Broders Rethorik sei gefährlich. „Wenn man immer nach dem Wolf schreit, und endlich kommt einmal der Wolf, dann ist man nicht mehr glaubwürdig, und den echten Wolf kann man dann nicht mehr bekämpfen“.  (Nur im Abbo zu lesen)

Avi Primor: Antisemitismus geht stetig zurück - Deutschlandradio - Ehemaliger Botschafter Israels: Juden haben alle Möglichkeiten - Avi Primor im Gespräch mit Friedbert Meurer  >>>

Interview mit Avi Primor, israel. Ex-Botschafter/Antisemitismus-Problem  - MP3, Flash

Jochanan Shelliem in der Sendung "SWR2 Journal am Morgen" vom 22.08.08. - Henryk M. Broder -   Von der Distanz der Deutschen oder  wie aus einem Analytiker ein Waschweib wird. - (...) "Es scheint als habe der stets zuspitzende Kommentator Broder heute Schwierigkeiten wahrzunehmen, in welchem Raum er sich befinde, im öffentlichen – wo man grade, wenn es um die Darstellung der deutschen Vergangenheit geht, sachkompetent argumentieren und faktenbewehrt differenzieren sollte – oder doch im privaten, wo Argumente und Analogien eher emotionale Dienste tun und man sich zurück in Schlips und Schale auch wieder entschuldigen kann" (Nicht online zu lesen)

Sonderseiten Henryk M. Broder >>>

 

 



Arche der Unerschrockenen - Jeff Halper -  Überfahrt von Europa nach Palästina - Zwei Boote des Free Gaza Movement sind vor wenigen Tagen von Zypern nach Gaza gesegelt, ohne von der israelischen Marine aufgehalten oder aufgebracht zu werden. Die Besatzungen, zu denen ich zusammen mit anderen Israelis gehörte, haben ihre Mission erfüllt, den absolut illegalen Belagerungsring zu durchbrechen, >>>

Hintergrund: Jeff Halper verhaftet - Einer der Hauptorganisatoren der Mission »Free Gaza« ist am Dienstag nachmittag am Grenzübergang Erez bei der Einreise nach Israel festgenommen worden. >>>



Empty Gestures will Not Help Abbas -
 Ghassan Khatib - Israel's decision to release some 200 Palestinian prisoners as a "goodwill gesture" to President Mahmoud Abbas comes not long after the exchange of prisoners and bodies, including many Palestinians, between Israel and Hizballah and amid ongoing negotiations about a possible prisoner exchange between Israel and Hamas.

 



Border control / Caution: There is no partner II - Akiva Eldar - Haaretz - "The prime minister learned from Ariel Sharon the shortest way to neutralize the State Department."

 



Occupation by Another Name - Ran HaCohen - Antiwar - "The two-state solution, proposed by the UN 60 years ago and endorsed by the Palestinians 20 years ago, is still unacceptable to Israel`s military and political leadership."

 


27.8.2008
 



Etwas über Terroristen und Terror - Vor 100 Jahren (29.1.1907) , 1907, wurde „Yair“ Avraham Stern geboren, vor 65 Jahren, 1942, wurde er ermordet. Was tut die politische Klasse in diesem Fall? Sie zieht eine historisch-kritische Bilanz. Falsch. Sie veranstaltet eine nostalgische Feier. Falsch. Sie bemüht sich mit der Weißwaschung der militanten Rechten und nimmt sie auf in den Heldenhimmel der Nation. Richtig. Die „Special Knesset session for Stern“, die Ehrung Sterns, wurde genau einen Tag vor der Herausgabe des Winograd-Berichtes, am 29.01.2008, zelebriert. - „Yair“ Avraham Stern, Lehi und der Terrorismus - Von Norbert Mattes - Quelle - INAMO Nr. 53, Frühjahr 2008. - Aryeh Eldad, Mitglied der Knesset (MK), war mit dem Organisieren der „Ehrung“ des Gründers der Lehi – die von den Briten auch Stern Gang genannt wurde –, Avraham Stern, beauftragt. Eldad ist Brigadegeneral in Reserve, sein Vater, Dr. Israel Eldad, war nach der Ermordung Sterns 1942 im Führungstriumvirat der Lehi. Unter den Teilnehmern der Knessetfeier befanden sich Ehud Olmert (PM und Kadima-Mitglied), Benjamin Netanyahu (Likud), MK Rabbi Avraham Ravitz (Vereinigtes Thora Judentum, er selbst war noch Mitglied der Lehi, MK Limor Livnat (Likud), sein Vater war Untergrundkämpfer, MK Yitzhak Ben-Yisrael (Kadima), dessen beide Eltern bei der Lehi waren, und weitere Mitglieder des Likud, Kadima und Vereinigtes Tora Judentum (Koalition aus Agudat Yisrael und Degel haTora) >>>                             Inamo >>>                       Der reale Zionismus >>>

- Ein Blick in die Geschichte: Völkischer Ordensstaat Israel - Marion Gräfin Dönhoff >>>

 



Gefangen in Gaza - In der folgenden Reportage berichtet Juliane von Mittelstaedt, wie Azhar Alboraey und Nibal Nayef, beides erfolgreiche Studentinnen in Gaza, in Deutschland studieren möchten und immer wieder mit demselben Hindernis konfrontiert sind: dem Grenzübergang. Bald beginnt das Semester, sie haben schon alles organisiert: Stipendien, Visa, Unterkünfte. Hunderte Palästinenser aus dem Gaza-Streifen wollen im Ausland studieren, viele am liebsten in Deutschland. Doch Israel lässt sie nicht ausreisen - die einzige Tür ist zu.

 



Entwurzelt auf der eigenen Scholle - Der palästinensische Hirte Omar Abu el Gundiya lebt in einem kleinen Bergdorf südlich von Hebron. Das Weideland stellt für ihn, seine Ehefrau und seine zehn Kinder die Existenzgrundlage dar. Allerdings wird das kostbare Weideland nach und nach von israelischen Siedlern annektiert. Wie Abu el Gundiya mit der Situation umgeht und in die Zukunft blickt, erzählt Laura Cornelius. Palästinensische Hirten, die schon seit Generationen in einem kargen Bergdorf wohnen, verlieren Weideland an israelische Siedler. Dagegen wehren sie sich per Video. Hilfsorganisationen sorgen dafür, dass die Kinder sicher zur Schule kommen.

 



Der israelisch-jüdische Mitorganisator der Aktion Free-Gaza Jeff Halper wurde gestern, bei seinem Versuch, von Gaza aus seinen Wohnsitz in Jerusalem zu erreichen verhaftet.

Siehe:  Presserklärung, vor dem Auslaufen der beiden Schiffe "Free Gaza" und "Liberty" aus dem kleinen Fischerhaften von Gaza. -

(GAZA CITY, 26 August 2008) – The SS Free Gaza and SS Liberty will leave Gaza for Cyprus on Thursday morning at 9:00 am. Several Palestinian students who have been denied exit visas by Israel will travel to Cyprus on the boats. One Palestinian professor will finally be able to go back to teaching in Europe and one young, Palestinian woman will finally be reunited with her husband. Several of the Free Gaza international human rights workers will remain in Gaza to do human rights monitoring. >>>
 



Israeli settlement growth nearly doubles since 2007 - AFP
 



Eliminating The Green Line  - peace now settlement watch report Aug. 2008 - Hagit Ofran - Peace Now - In order to create a territorial connection between the settlements blocks and isolated settlements in the heart of the West Bank, intensified building activity in outposts and isolated settlements

 



MachsomWatch - Southern Hills of Hebron, Sunday, 24.8.08, AM - MachsomWatch - "The workers expressed their worry about the new machine that has been installed lately and is placed in a special room. It is called: A System for Human Inspection. Two inspection installations are at work now; at the entrance the workers are checked through the regular magnometer, and near the exit is the room of this radiating one. They fear for their health, naturally"

 


26.8.2008
 



Avi Primor: Antisemitismus geht stetig zurück - Ehemaliger Botschafter Israels: Juden haben alle Möglichkeiten - Avi Primor im Gespräch mit Friedbert Meurer - Avi Primor, Leiter des Zentrums für europäische Studien an der Universität Herzliya und ehemaliger Botschafter Israels in Deutschland, hat in einer breit angelegten Studie belegt, dass der Antisemitismus in Europa und Amerika stetig abgenommen hat. Jemand müsse kein Antisemit sein, wenn er die Politik Israels kritisiere. Für Israel sei es wichtig, sich mit dieser Kritik auseinanderzusetzen, betonte Primor. >>>

Interview mit Avi Primor, israel. Ex-Botschafter/Antisemitismus-Problem  - MP3, Flash

Sonderseiten: Antisemitismus und seine Instrumentalisierung >>>

Einer der  ständig unpassend Maulkörbe  verteilt, will keinen annehmen: - 2 Promille im Blut - Uwe Wittstock - Im Mai dieses Jahres hatte Broder einen Offenen Brief an die WDR-Intendantin Monika Piel ins Internet gestellt, in dem er kritisierte, dass Evelyn Hecht-Galinski zu einer WDR-Sendung zum Thema "Reden über Israel" eingeladen worden war. In diesem Brief schrieb Broder: "Jeder kölsche Jeck mit zwei Promille im Blut würde sogar an Weiberfastnacht erkennen, dass Frau EHG (Evelyn Hecht-Galinski) eine hysterische, geltungsbedürftige Hausfrau ist, die für niemanden spricht außer für sich selbst und dabei auch nur Unsinn von sich gibt. Ihre Spezialität sind antisemitisch-antizionistische Gedankenlosigkeiten ..." Das überschritt nach Ansicht der Angegriffenen die Grenze des Erlaubten und sie erwirkte vor dem Kölner Gericht eine einstweilige Verfügung, die es Broder untersagt, seinen Vorwurf weiterhin aufrecht zu erhalten. Der jedoch will sich keinen "Maulkorb" verordnen lassen, "weil sonst Antisemiten entscheiden dürften, was Antisemitismus ist". >>>

Warum Broder verurteilt werden muss: "weil sonst Zionisten dieser Art entscheiden dürften was legale und notwendige Kritik an Israel ist"

 


Etwas über Terroristen und Terror - Ein Blick in die Geschichte: Völkischer Ordensstaat Israel - Marion Gräfin Dönhoff - (...) Der Befehlshaber der Irgun Zvai Leumi, Beigin, hatte bereits am Tage nach der Errichtung des Staates Israel erklärt, die Irgun würde bis zum letzten Mann dafür kämpfen, daß die alte heilige jüdische Stadt Jerusalem zur Hauptstadt des Staates Israel würde. Und dio sehr viel radikalere Stern-Gruppe hat offiziell erklärt, daß sie, wenn die Regierung in Tel Aviv sich auf irgendwelche Kompromisse in der Einwanderungsfrage einließe, die Offiziere, und Vertreter der UNO in der gleichen Weise bekämpfen werde wie seinerzeit die englische Besatzungsmacht — das heißt mit Mord und Terror. Diesem finsteren Gelöbnis der Stern-Anhänger ist nun Graf Bernadotte zum Opfer gefallen. Abraham Stern, der Gründer dieser terroristischen Organisation, war eigentlich ein Dichter und diese seltsame Tatsache erklärt vielleicht auch die merkwürdige Zwiegesiditigkeit dieser Gruppe: jene Mischung von Romantik and Brutalität, von religiösem Ethos und politischer Zweckmäßigkeit, von Zynismus und „völkischem" Idealismus. All das kennen wir in Deutschland zur Genüge aus der Zeit der Fememorde bis zu den' Ordensburgen Adolf Hitlers. „Wir sind schlichte menschliche Wesen, die um der Wahrheit willen töten und die für diese Wahrheit selber sterben. Wir sind das nationale Gewissen, auserwählt, um über der Reinhaltung der Lehre zu wachen." Dieses Bekenntnis stammt nicht von einem Ordensjunker, sondern von einem Führer der Stern-Gruppe, den ein Berichterstatter mit den Worten schildert: „Er sprach über den. Mord als Institution in einem sanften und zugleich leidenschaftlichen Ton, so wie ein junger und eifriger Priester von den Sakramenten spricht." Man darf dabei nicht vergessen, daß die jüdischen Terrororganisationen keineswegs ein geheimnisvolles Untergrunddasein führen, sondern daß sie gewissermaßen am offiziellen Staatsleben teilnehmen, ihre eigene Presse haben und die meisten Führer jedermann bekannt sind. Die Irgun Zvai Leumi hat sich überdies, nachdem ein Teil ihrer Organisation von der Armee übernommen wurde, soeben mit den Revisionisten zusammengetan, der extrem rechtsgerichteten Oppositionspartei, die auch das Gebiet jenseits des Jordans (Transjordanien) für den Staat Israel beansprucht. Auf diese Weise wird nun vermutlich der Geist der Irgun auch in die politischen Parteien hineingetragen und» die Bürger dieses Staates, die ohnehin krankhafter Nationalismus erfüllt, werden wahrscheinlich zu immer abwegigeren Handlungen veranlaßt werden.  >>>

 

 

 



Medienmitteilung - Shraga Elam - Am 27.8.2008, um 10:00 Uhr wird im Bezirksgericht Zürich an der Wengistr. 28, Gerichtssaal 3 die Hauptverhandlung i.S. Shraga Elam gegen Roman Rosenstein, den ehemaligen Präsidenten der Anti Defamation-Kommission des B'nai B'rith Zürich stattfinden. Rosenstein, der immer wieder Druck auf verschiedene Schweizer Medien auszuüben weiss, um angeblich eine sachliche Berichterstattung über den Nahost-Konflikt zu erzielen, nimmt es selber nicht so genau mit der Wahrheit. Im Rahmen einer Veranstaltung am 29.10.2006 ergriff Rosenstein das Wort aus dem Publikum und lancierte eine Hasstirade gegen mich, weil ich es wagte, eine legitime und notwendige Protestaktion gegen die Beteiligung des Islamophoben und Friedensgegners, des deutschen Publizisten Henryk Broder, an der Podiumsdiskussion zu Ehren der Poetin und Friedensbefürworterin Else Lasker Schüler mit zu lancieren.Mit der klaren Absicht, mich zu diffamieren, erfand Rosenstein u.a, dass ich aus der israelischen Armee desertiert sei, um mich als unglaubwürdigen  Feigling darzustellen (Als Frontsoldat nahm ich an drei Kriegen in Israel teil).  >>>

 



Verschwörungsdenken und falsche Wahrnehmung der Realität - Behrouz Khosrozadeh - Das Trauma der iranischen Gesellschaft und Politik - 1993 veröffentlichte Bassam Tibi sein Buch: "Die Verschwörung, das Trauma arabischer Politik". Der Göttinger Politologe, in den 80er Jahren noch ein genialer Forscher, begann ab Anfang der 90er mit der Veröffentlichung populistisch-journalistischer Bücher. Das oben genannte Buch ist jedoch das beste in der Reihe nicht streng wissenschaftlicher Werke des gebürtigen Syrers. Tibi gelingt es eindrucksvoll, einen der wichtigsten Aspekte arabischer "Ohnmacht" aus politikwissenschaftlicher Perspektive zu beleuchten. Die Araber neigten dazu, alles, was ihnen an Niederlagen und Unerwünschtem widerfährt, als Verschwörung wahrzunehmen. Nicht nur in Kriegen, sondern auch bei wirtschaftlichen und sonstigen Angelegenheiten werde ein Misserfolg immer auf eine Verschwörung der anderen zurückgeführt. >>>

 



Is Georgia Different from Lebanon and Palestine? - Hasan Afif El-Hasan - Two years before Georgia’s invasion, another friend of the US and the West, the Prime Minister of Lebanon Fouad Siniora was weeping and distraught pleading for help to stop the mass killing of his people and destruction of his country infrastructure by Israel for the abduction of its two soldiers. The release of the soldiers had been all but forgotten and Israel was busy destroying Lebanon. The US response to Siniora had been completely different from its reaction to the Russian attack on Georgia. >>>

 



Activists tour Gaza, vow to bring 10 students out - "We are thrilled to be here," said Greta Berlin, an American activist and a founder of the Free Gaza movement. "We could not believe it... it was one small step for humankind and one giant step for Palestine.">>>



Israeli Outposts Seal Death of Palestinian State - Jonathan Cook  - Yehudit Genud hardly feels she is on the frontier of Israel’s settlement project, although the huddle of mobile homes on a wind-swept West Bank hilltop she calls home is controversial even by Israeli standards. Despite the size and isolation of Migron, a settlement of about 45 religious families on a ridge next to the Palestinian city of Ramallah, Mrs Genud’s job as a social worker in West Jerusalem is a 25-minute drive away on a well-paved road.

 



Southern Hills of Hebron - MachsomWatch - "The workers expressed their worry about the new machine that has been installed lately and is placed in a special room. It is called: A System for Human Inspection. Two inspection installations are at work now; at the entrance the workers are checked through the regular magnometer, and near the exit is the room of this radiating one. They fear for their health, naturally"

 



Underground lifelines - Saleh Al-Naami - Al-Ahram - Digging tunnels between Gaza and Egypt is the only option for Gazans starved of medicine, fuel and basic supplies

 



Let them stay in Palestine - Akiva Eldar - Haaretz - "The question Kadima voters must ask themselves on the way to the polls is not which candidate is most qualified to order the army chief of staff, at 3 A.M., to launch strikes against Iran. That decision will in any event be made at the White House. The question they face is tenfold more difficult and no less fateful: Which candidate is capable of instructing the chief of staff, at 3 P.M., to evacuate 110 settlements in the West Bank. After all, this was Kadima`s major promise to its voters"

 



We hit a nerve, says leader of Gaza sail - Anat Shalev - Ynet - Prof. Jeff Halper, only Israeli who took part in peace sail to Gaza, says idea came from realization that Israel, world governments sluggish about lifting blockade on Strip; adds restrictions on Gaza symptomatic of more than security needs

 



The long silence: American Jews and the Palestinians - Howard Lisnoff - Counterpunch - As Israeli settlements expand in the West Bank and the blockade of the Gaza Strip continues, I can no longer remain silent.

 


25.8.2008
 

 
 


Heft Nr. 54
60 Jahre Nakba
Erschienen 1. 7.08

Inhalt >>>

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Bis zum heutigen Tag prägen drei grundlegende Mythen die israelische Kultur. Das ist erstens die „Negation des Exils“ (sheilat ha-galut), zweitens die „Rückkehr ins Land Israel“ (ha-shiva le-Eretz-Yisrael) und drittens die „Rückkehr in die Geschichte“ (ha-shiva la-historia). Sie sind alle unauflöslich mit der Selbstdarstellung (master-narrative) des Zionismus verbunden. Genau diese Darstellung erklärt, so Gabriel Piterberg, „wie wir dorthin kamen, wo wir jetzt sind und in welche Richtung wir uns in Zukunft entwickeln sollen.“ - Die Tilgung der Erinnerung - von Gabriel Piterberg - Die Negation des Exils stellt eine Verbindung her zwischen einer weit zurückliegenden Vergangenheit, in der es einmal eine jüdische Souveränität über das Land Israel gegeben hat und einer Gegenwart, in der diese Souveränität durch die Wiederansiedlung Palästinas erneut hergestellt wird. Zwischen diesen beiden Perioden liegt eine nicht näher bestimmte Zwischenzeit. Alle Zionisten sind sich einig darin, dass die Zeit des Exils ausschließlich negativ zu betrachten ist. Das geschieht zwar mit unterschiedlichen Abstufungen, aber es entspringt einer nicht weiter hinterfragten Voraussetzung: nämlich dass die Juden schon immer (seit undenklichen Zeiten) eine Territorialnation darstellten. >>>

 



Israel-Kritiker bestraft - Knut Mellenthin - Bundeszentrale für Politische Bildung ergreift »arbeitsrechtliche Maßnahmen« gegen Ludwig Watzal. Das reicht den zionistischen Lobbygruppen nicht, ihre Jagd geht weiter - Das Kesseltreiben pro-israelischer Kreise gegen einen Mitarbeiter der bpb, der Bundeszentrale für Politische Bildung (siehe jW vom 1. und 10.April 2008), hat zu einem ersten Erfolg geführt: Gegen Ludwig Watzal wurden »arbeitsrechtlich mögliche Maßnahmen ergriffen«, heißt es in der schriftlichen Vollzugsmeldung der Bundeszentrale an die Leitung der Jüdischen Gemeinde Berlin >>>

Benjamin Weinthal, wo seriöser Journalismus aufhört .... - Dem mehr als grenzwertigen Journalisten  Benjamin Weinthal ist jede Verleumdung, jeder Trick oder fragwürdige Quelle gerade recht, um den anerkannten Nahostexperten Dr. Ludwig Watzal zu diffamieren. Hier stellt er dubiose Informationen zusammen, ein Gemisch der Unterstellungen, falschen Behauptungen, Fehlinformationen und fragwürdigen Unterstellungen. Alles Scheingefechte unter dem Deckmantel: „Wir gegen die Antisemiten.“ Das leider tagtägliche Handwerk eines Netzwerkes das ehrabschneidend ehrbaren Kritikern den Stempel Antisemit aufdrücken will und die Opfer des Holocaust als Waffe missbraucht. Das zu durchschauen mag nicht immer einfach sein. >>>

Hintergrund: Die Israel-Verteidiger mit dem langen Namen>>>

Webseite: Dr Watzal  |  Blog Dr. Watzal   |  Dokumentation - Jagdaktion Dr. Watzal 
Honestly Concerned + Netzwerk   |    The "best" of  H. M. Broder

 



Alles Antisemiten oder jüdische Selbsthasser – bis auf Broder - Knut Mellenthin - Der vielfach preisgekrönte Journalist und Buchautor Henryk M. Broder (»Hurra, wir kapitulieren«) kämpft derzeit vor mehreren Gerichten für sein Recht, so zu schimpfen, wie er möchte. Er selbst bevorzugt dafür allerdings die Bezeichnung »Meinungsfreiheit«. Eine seiner Prozeßgegnerinnen ist Evelyn Hecht-Galinski, die Tochter von Heinz Galinski, der von 1954 bis 1963 und von 1988 bis 1992 Vorsitzender des Zentralrats der Juden in Deutschland war. Hecht-Galinski ist eine scharfe Kritikerin der israelischen Unterdrückungspraxis gegenüber den Palästinensern und wird deshalb von Broder regelmäßig angegriffen.

 


And Who Didn't Come? - Gideon Levy
 


Ganz Gaza jubelt -  Karin Leukefeld - Israels Seeblockade des palästinensischen Gazastreifens ist durchbrochen, erstmals seit mehr als 40 Jahren. Müde und abgespannt, aber glücklich erreichten 44 Friedensaktivisten aus 17 Staaten am Samstag mit ihren Schiffen »Free Gaza« und »Liberty« den Hafen von Gaza. Die beiden umgebauten Fischerboote waren am Freitag aus dem Hafen von Larnaka (Zypern) gestartet und liefen unter griechischer Flagge. Es waren die ersten Schiffe seit Jahrzehnten, die Gaza anliefen. Entsprechend enthusiastisch war die Begrüßung durch Tausende Palästinenser >>>

The view from the boat / 'Ordinary people can do something'  - Ofri Ilani - Haaretz spoke last night by phone with Jeff Halper, an Israeli professor who was among the activists who sailed to Gaza.  

Schiffe mit Aktivisten landen in Gaza
Susanne Knaul
- Tausende empfangen die Boote der internationalen Soliaktion und ihre Besatzung. Israels Marine lässt sie gewähren, kündigt aber an, sie bei der Rückreise nach Zypern zu filzen. >>>
 


24.8.2008
 


Des Teufels Pferdefuß -
Uri Avnery - ICH WAR erschrocken, als ich die Schlagzeile in Haaretz las. Sie zitierte Sari Nusseibeh: „Es gibt keinen Platz für zwei“, womit gemeint war : zwei Staaten zwischen dem Mittelmeer und dem Jordan. Was? Hat Nusseibeh seine Unterstützung für eine Lösung aufgegeben, die auf Koexistenz zwischen einem Staat Israel  und einem Staat Palästina beruht? Ich las das lange Interview, dass Akiva Eldar gegeben wurde und beruhigte mich. Ich beruhigte mich, war aber gleichzeitig verärgert. Weil die Schlagzeile eine grobe Verfälschung war. Sie hatte nichts mit dem zu tun, was im Interview gesagt worden war. Und da viele Leute nur die Überschrift lesen und sich nicht die Mühe machen, den Text darunter zu lesen, ist dieses eine Täuschung.

 



Akiva Eldar
- Zum Ende meines Gesprächs  mit Sari Nusseibeh im Amerikan Colony-Hotel in Jerusalem sagte mir der hoch geachtete Präsident der Al Quds-Universität und Mitunterzeichner von „The People’s Choice“ * , er wäre nicht überrascht, wenn ein palästinensischer Bewohner von Jerusalem  im November für die Bürgermeisterwahlen antreten würde. Der Kandidat würde nicht als Vertreter von Jerusalem per se antreten, betonte Nusseibeh. Eher würde er im Namen aller Palästinenser in den besetzten Gebieten antreten.

 


Friedensgeschäfte  -- US-Milliardär verfolgt seinen Traum: Frieden in Nahost -  Akiva Eldar - Zwischen einem Treffen in der Knesset mit dem stellvertretenden Ministerpräsidenten Haim Ramos und einem Besuch bei seinem Freund Präsident Shimon Peres, hat Daniel Abrams das Gefühl, sein Herz ausschütten zu müssen.  Der 84jährige Milliardär, der Anfang dieses Monats Israel besuchte, sagt, dass er in den letzten sieben Jahren, seit dem er den Saudi Kronprinzen Abdullah, der inzwischen zum König gekrönt wurde, keinen Frieden kennt. Abrams Augen  werden feucht, als er über das Treffen in Riad spricht.

 

 

… zu Massaker an Arabern während des 1948er Krieges -  Guy Ehrlich  - Das einzige Massaker, das in israelischen Geschichtsbüchern auftaucht, ist das von Deir Yasin. Vielleicht weil die Verantwortung hier bei ETZEL lag. In verschiedenen israelischen Büchern und Zeitungsartikeln finden sich zwar Berichte zu mehreren Dutzend Fällen, diese sind allerdings recht oberflächlich. […]  (Ariyeh) Yitzhaki Dozent war Dozent für Militärgeschichte und Militärtaktik innerhalb der Offiziersausbildung der israelischen Armee. In den späten 60er Jahren leitete er die israelischen Militärarchive im Rahmen seines Dienstes in der Geschichtsabteilung der Armee. Er sammelte sämtliche Aussagen und Dokumente zum Thema, die er finden konnte, und wartete auf den richtigen Moment, um sie zu veröffentlichen. ‚Dieser Zeitpunkt ist nach einer Generation jetzt gekommen‘, sagte er. ‚Wir können nun diesen unendlichen Lügen, mit den wir aufgewachsen sind, ein Ende bereiten. In nahezu jedem arabischen Dorf, das während des Unabhängigkeitskriegs besetzt wurde, wurden Kriegsverbrechen begangen: Mord, Massaker, Vergewaltigungen >>>

Der Text wurde freundlicherweise von "inamo" zur Verfügung gestellt >>>

 

Palestinians wait aboard small fishing vessels for the arrival of the Free Gaza Movement on Saturday afternoon. (Eman Mohammed, Maan Images)"Free Gaza" boats land amid cheers - Thousands of Palestinians have turned out to greet the Free Gaza Movement after its fleet of two ships carrying international activists arrived in the port of Gaza City this afternoon, after setting sail from Cyprus on Friday in order to challenge the Israeli blockade of the Gaza Strip.


Haniyeh: Arrival of blockade-busting boats spells end of Gaza siege >>>

Kurzkommentar: Die beiden Schiffe "Liberty" und "Free Gaza" sind  im Hafen von Gaza angelandet. Sie wurden, auf Anweisung des israelischen Verteidigungsministers nicht an der Anlandung gehindert. Vor die Wahl internationalen Aufsehens und ungünstiger Medienreaktionen oder der momentanen Zurückstellung der Blockade-Politik Gazas gestellt, hat das Verteidigungsministerium Israels den zweiten Weg gewählt, sicher eine gute Wendung.

Boats With Pro-Palestinian Activists Reach Gaza >>>

Boats reach Gaza despite blockade >>

Wenn die Boote in Gaza  ankommen - Stuart Littlewood – Ist die Palästinensische Behörde für oder gegen die Belagerung? Während andere Solidarität mit den tapferen „Freiheit“-Reisenden zeigen und Segel setzen, um die Belagerung des Gazastreifens zu brechen, hört man nichts von der PA? Die Belagerung läuft nun schon länger als 2 Jahre, aber hier in Großbritannien hörte ich nur einmal davon, dass die palästinensische Behörde von Ungerechtigkeit, Leiden und Verwüstung sprach. Soweit ich weiß, haben diese „offiziellen“  Vertreter des palästinensischen Volkes über die Medien nichts über die „BefreitGaza!-Boote“ gesagt, die  die seit langer Zeit größte  potentielle Herausforderung für die israelische Besatzung darstellen.

Free-Gaza-Projekt schon jetzt großer Erfolg - Israelische Reaktionen - Anis Hamadeh - Das Hauptanliegen der Free-Gaza-Gruppe, die momentan von Zypern nach Gaza segelt, ist, auf die inhumanen Verhältnisse in Gaza und Palästina aufmerksam zu machen.. >>> 

Ein Schiff nach Gaza >>             latest news >>>

 



ISM-Kampagne: Oliven pflücken gegen Apartheid - Im Zuge der in letzter Zeit stark zunehmenden Gewalt israelischen Siedler im besetzten Westjordanland ruft das International Solidarity Movement engagierteMenschen weltweit auf, sich der ISM Olive Harvest Campaign 2008 anzuschließen. >>>

 



Twilight Zone / `Tossed out like a dog` - Gideon Levy - Haaretz - " In the lawless South Hebron Hills, things are wild as usual: The settlers continue to attack shepherd children with clubs and stones, to steal their sheep and to make their lives miserable, while the Israel Police continue to abuse anyone who tries to file a complaint against the settlers.".

 



Harsh words, but true
Seth Freedman - "Comment is free" - the Guardian - "Settlers are colonisers, just as the IDF is a force engaged in occupation, and any attempt to try to paint the scenario otherwise is both disingenuous and deceitful."


 


23.8.2008
 

 

 



Underground lifelines Israel has long been trying to convince the world that any tunnels running between Gaza and Egypt are being used to smuggle arms. According to one tunnel operator, this picture is totally inaccurate; More than 90 per cent of the tunnels are being used to bring in medicines, milk for children, foodstuffs, and fuel.

 



199 Prisoners is Better than None at All - Joharah Baker - MIFTAH - Regardless of Israel`s motives behind this so-called goodwill gesture, the Palestinians always welcome the release of any political prisoner from Israeli incarceration. Practically however, 199 prisoners is a drop in the sea of almost 11,000 Palestinian political prisoners currently held behind Israeli bars. Palestinians have long insisted that the prisoner issue must be at the top of the agenda of any negotiations between themselves and Israel, continuing to demand that all of its political prisoners be released in a final deal.

 

 



PCHR Weekly Report: 31 injured in Israeli attacks, including 10 children, 3 internationals - In its weekly summary of Israeli attacks for the week of 14 - 20 August 2008, the Palestinian Center for Human Rights (PCHR) reports that 31 Palestinian civilians, including 10 children, and three international human rights defenders, were injured by Israeli gunfire in the West Bank. 27 of these civilians were injured when Israeli forces used force against 3 peaceful demonstrations organized in protest of the construction of the Annexation Wall in Ne’lin village, west of Ramallah

 


22.8.2008
 

 

Verschwörungstheoretiker! Antisemiten! - (pdf) - Seit dem Erscheinen des Buches „Die Israel-Lobby“ tobt hierzulande ein erbitterter Streit. Worum geht es? Zwei Protagonisten kommen zu Wort Lorenz Jäger & Alan Posener | Gibt es in Deutschland überhaupt eine Israel-Lobby wie in den USA? Wenn nein, warum nicht? Wenn ja, ist sie ganz klein oder – im Gegenteil – übermächtig groß? Schlägt sie dauernd mit der Antisemitismus-Keule um sich? Sind die hiesigen Antisemiten in Wahrheit Antiamerikaner? Und die proisraelischen Proamerikaner verkappte Antieuropäer? Ein Versuch, die Positionen aufeinanderprallen zu lassen >>>

Hintergrund: Alan Posener ist in Kürze ein Teil der sogenannten "Achse des guten" - Jeder an seinen Platz.... >>>

 



Israel zwischen Stolz und Diskretion - Knut Mellenthin - Der Krieg im Kaukasus habe „Israels intensive Verwicklung in der Region ins Scheinwerferlicht gebracht, schrieb YNet (Online-Ausgabe der meistgelesenen israelischen Tageszeitung Yedioth Ahronoth) am 10. August. Diese Aussage erstaunt auf den ersten Blick, da man zu diesem Thema nicht nur in deutschen Medien, sondern auch in US-amerikanischen kaum etwas findet. Ganz anders in Israel. Zum einen, weil israelische Medien gewöhnlich alles, was Israelis und andere Juden irgendwo in der Welt tun, mit einem geradezu familiär anmutenden Interesse schildern. Im aktuellen Fall kommt unverkennbar auch Stolz hinzu, dass israelische Geschäftsleute und Militärs an den Ereignissen, die jetzt die Welt bewegen, ein bisschen mitgedreht haben.

 

 



CASMII gründet hochkarätigen Wissenschaftlichen Beirat zum Iran-Konflikt
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CASMII (Campaign Against Sanctions and Military Intervention in Iran, dt. ‚Kampagne gegen Sanktionen und militärische Intervention im Iran‘) ist erfreut die Einrichtung eines hochkarätig besetzten Wissenschaftlichen Beirats bekanntzugeben. Vor dem Hintergrund der immensen Diskrepanz zwischen einerseits der zur Eskalation tendierenden Iran-Politik und andererseits der noch unausgeschöpften friedenserhaltenden Konfliktlösungswege sieht sich der Wissenschaftliche Beirat verpflichtet, letztere stärker als bisher in die öffentliche und politische Diskussion zu bringen. Dem Wissenschaftlichen Beirat gehören an: Der Berliner Politikwissenschaftler Dr. Behrooz Abdolvand, der Marburger Afghanistan-Experte Dr. Matin Baraki, der Geschäftsführer der »Juristen gegen Atomwaffen (IALANA)« Reiner Braun, der Politikwissenschaftler und Beiratsgründer Ali Fathollah-Nejad, der Irak-Experte Joachim Guilliard, der Politik- und Wirtschaftswissenschaftler Prof. Dr. Mohssen Massarrat, der Bonner Entwicklungsforscher Prof. Dr. Ahad Rahmanzadeh, der Friedens- und Konfliktforscher Prof. Dr. Werner Ruf, die Grazer Völkerrechtlerin Dr. Yvonne Schmidt, der Sprecher der »Diplomaten für den Frieden mit der islamischen Welt« Dr. Arne Seifert, der Zürcher Strategie-Experte Prof. Dr. Albert Stahel und nicht zuletzt Prof. Dr. Udo Steinbach, langjähriger Direktor des Deutschen Orient-Instituts. CASMII ist ein politisch und finanziell unabhängiges internationales Netzwerk, welches sich das Ziel gesetzt hat, Sanktionen, ausländischen Eingriff und eine militärische Intervention im Iran abzuwenden. mehr >

 


21.8.2008
 

 

Was darf eine Jüdin in Deutschland gegen Israel sagen? -  Patrick Bahners - Verklagt von Evelyn Hecht-Galinski: Henryk M. Broder - 21. August 2008 Evelyn Hecht-Galinski ist die Tochter von Heinz Galinski, dem verstorbenen Vorsitzenden der Jüdischen Gemeinde Berlin und des Zentralrats der Juden in Deutschland. Sie meldet sich immer wieder mit kritischen Meinungsäußerungen zur israelischen Politik und Staatsräson zu Wort. So veröffentlichte diese Zeitung am 26. Juli einen Leserbrief (Israels unterschiedliche Maßstäbe), in dem Frau Hecht-Galinski dem früheren Botschafter Israels in Berlin Shimon Stein vorwarf, sein Artikel zum sechzigsten Geburtstag seines Staates (Shimon Stein: Ein Kampf für Sicherheit und Frieden) biete „Geschichtsverdrehung und Mystifizierung“, da er von der „Vertreibung und Enteignung der Palästinenser“ schweige, „die mit der Gründung des Staates Israel einherging“.

Auch: Evelyn Hecht-Galinski./.Broder - Ein Antizionist kann kein Antisemit aber ein Zionist ein Antisemit sein.... - Erhard Arendt - (...) Immer  verbissener und krampfhafter prügeln er und andere auf die ein, die weit entfernt von jedem Rassismus, Antisemitismus sich für eine gerechte Welt engagieren in der auch die Opfer von gestern nicht das Recht haben Täter zu sein, zu werden. Ob Moslem, Christ oder Jude, ein Dieb ist ein Dieb, ein Mörder ein Mörder, ein Landräuber ein Räuber. Wer dies so benennt ist kein Antisemit. >>>

Auch: Broder will keinen Maulkorb tragen und hängt ihn doch ständig anderen um -  Prozess Hecht-Galinski./.Broder 13.8.2008  >>> -

 


A poet for the people - After the death of the Palestinian leader Yasser Arafat four years ago, it is difficult to think of another Palestinian, other than Mahmoud Darwish, who could have commanded three days of national mourning. Darwish spoke to the refugee experience: his expressions of loss and exile echo across the Palestinian diaspora.

 


 



Can A Handful Of International Activists And Two Boats Break The Siege Of Gaza? - Sharat G. Lin - Countercurrents - The SS Free Gaza and the SS Liberty either may pave the way for unrestricted international access to Gaza by symbolically breaking the Israeli naval blockade, or they will be stopped by the Israeli Navy which will prove that Israel still occupies Gaza despite its denials. The action places the Israeli government on the horns of dilemma, out of which neither outcome will work in its favor. It is only regrettable that no Arab government or organization has had the courage to challenge the Israeli blockade.

 



Moot argument  - Meron Benvenisti - Haaretz - The Israeli public debate over binationalism versus a partition into two states is conducted on the theoretical, ideological and philosophical level, and in effect is put forth only as a threat to the accepted and desirable solution of partition. But that debate, which always resurfaces when frustration with the peace process intensifies, never manages to turn into a real discussion of the two alternatives and instead remains a provocative academic topic.

 



Palestinians shoot back at Israelis -- with cameras - Alistair Lyon - Reuters "The settlers try to frighten people and make them leave," said Nasr Nawajah, 25, sitting in a tent with other farmers. "The Israeli authorities deny it, but with the cameras, we can prove what happens and force them to do their jobs." Nawajah acts as a camera coordinator with Israel`s B`Tselem human rights group, which launched a project called "Shooting Back" last year to promote law enforcement and accountability.

 



Evelyn Hecht-Galinski./.Broder - Ein Antizionist kann kein Antisemit aber ein Zionist ein Antisemit sein.
... - Erhard Arendt - Eine kleine Abwandlung des Spruchs Broders demonstriert warum er nicht in den Bundestag eingeladen werden durfte:  "weil sonst Zionisten entscheiden dürften, was Antisemitismus ist, als ob Pädophile entscheiden könnten, was echte Kinderliebe (oder Kinderhass) ist". - Avi Primor sagte einmal: „Wenn wir einen Menschen damit belasten und belästigen, dass er Antisemit wäre, wo er nicht antisemitisch ist, wo er nur kritisch ist, dann schießen wir uns ins Knie."

Broder schafft es immer wieder, er „schießt sich ins Knie“, so oft, die Bodenhaftung ist scheinbar schon verloren, ein fragwürdiges Netzwerk verbreitet es, er verkündet es im Bundestag als angeblicher „Antisemitismusexperte“ und  keiner will es wahrhaben und verstehen.

Immer  verbissener und krampfhafter prügeln er und andere auf die ein, die weit entfernt von jedem Rassismus, Antisemitismus sich für eine gerechte Welt engagieren in der auch die Opfer von gestern nicht das Recht haben Täter zu sein, zu werden. Ob Moslem, Christ oder Jude, ein Dieb ist ein Dieb, ein Mörder ein Mörder, ein Landräuber ein Räuber. Wer dies so benennt ist kein Antisemit. >>>

 



The poetics of Palestinian resistance - In many ways, Mahmoud Darwish's life summarizes the Palestinian journey of suffering. He was born in Palestine, and was forced out of his home by Israeli occupation troops. When he returned, his village was among the hundreds razed to the ground and erased from the map by Israel.

 



Big stink as Israel unleashes ‘skunk’ on Palestinians - The International News - "The noxious mist, which Israeli police refer to as “skunk,” was used for the first time earlier this month, when a truck-mounted cannon sprayed it over the heads of protesters, sending them racing down the hillside, retching and tearing off their shirts to try to escape the stench."

 



Olympia-Vorbereitung mit Heckenschützen - Nader Al-Massri erlebt bei den olympischen Spielen seinen großen Traum. Der 5000-Meter-Läufer stammt aus Palästina, mitten aus dem Gaza-Streifen. Aufgewachsen ist er im Flüchtlingscamp "Beit Hanoun", in einem Gebiet, in dem der Krieg tobt zwischen der Hamas und den israelischen Truppen. Für Al-Massri gehören Bombenhagel und Schießereien so zum Alltag wie für andere der morgendliche Gang zum Bäcker. Sein Weg zu Olympia ist abenteuerlich: Die Israelis verweigeren dem 28-Jährigen das Verlassen des Gaza-Streifens, seine ersehnte Teilnahme in Peking scheint unmöglich. "Ich dachte, ich müsste sterben" Erst ein Artikel in der israelischen Tageszeitung "Yedioth" über sein Schicksal und die folgenden öffentlichen Aufrufe machen das scheinbar Unmögliche noch wahr: Al-Massri darf den umkämpften Gaza-Streifen verlassen.

 



Briefe an den Innenminister Dr Schäuble - Die Treibjagd auf Dr. Ludwig Watzal geht in eine nächste Runde. Benjamin Weinthals Schmuddelartikel in der „Welt" und in der "Berliner Morgenpost" zeigen es. Die Israelloby schießt aus allen Rohren gegen Dr. Ludwig Watzal den Mitarbeiter der Bundeszentrale für politische Bildung. Eigentlich mit Inhalten und einem Geist der sich mit dem deckt was man ihm glaubt vorwerfen zu dürfen.  Ich dokumentiere diese Hetzkampagne schon seit 2004.

Sieht man die Extremisten die in der bpb auftauchen, ist der Vorwurf der fehlenden Mäßigung ist eher dem Präsidenten der bpb zu machen.

 Erschreckend für das Palästina Portal ist es dass der Vorgesetzte von Watzal, der Thomas Krüger mit solch fragwürdigen Figuren, die teilweise anonym oder unter falschem Namen, mit Manipulationen, Diffamierungen und Unterstellungen seinen Mitarbeiter im Regen stehen lässt. >>>

 


20.8.2008
 



Hajo G. Meyer

Tragisches Schicksal - Das deutsche Judentum und die Wirkung historischer Kräfte.

Eine Übung in angewandter Geschichtsphilosophie
248 S., 29,80 €, kart., ISBN 978-3-86596-174-7

Welche historischen Kräfte gibt es und wie wirken sie? Wird durch ihr Wirken die Geschichte der Juden in Deutschland vom Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert verständlich? Waren die deutschen Juden nur ein Spielball der Geschichte oder haben sie diese auch aktiv beeinflusst? Hajo G. Meyer nähert sich diesen Fragen mit naturwissenschaftlicher Logik. Auf der Grundlage einer geschichtsphilosophischen Theorie der historischen Kräfte zeigt er, dass diese sowohl psychologischer als auch materieller Art sein können und veranschaulicht ihre Wirkungsweise. Er erläutert so die historischen Zusammenhänge, die zunächst zur Emanzipation der deutschen Juden, letztlich aber auch zum Holocaust geführt haben. >>>            Buchbestellung >>>

 



Durchbrecht die Blockade - Der folgende Beitrag von Karin Leukefeld berichtet von den Schwierigkeiten internationaler Friedensaktivisten, die aus Solidarität zu Palästina ihren Plan nicht aufgeben, nach Gaza zu segeln.

 



Bulldozer vor der Tür - Weil er in Ostjerusalem schwarz gebaut haben soll, hat die israelische Polizei ohne Vorwarnung das Haus von Abu Aisha gesprengt. Recht oder Rassismus, das fragt Billi Bielring.

 



'Von der Landkarte tilgen': Die Spitze eines Eisbergs - Eine Strategie zur Verfälschung der Äußerungen des iranischen Präsidenten - "Irans Aussage von der Zerstörung Israels darf in der Übersetzung nicht verloren gehen." Das ist am 22. Juni 2008 die Überschrift eines Artikels in der 'Jerusalem Post' von Joshua Teitelbaum vom 'Jerusalem Center for Public Affairs' [1]. Würde die Behauptung, Iran wolle Israel (per Atombombe) zerstören, 'verloren gehen' - so müssen wir schließen - würde ein mit großem Aufwand aufgebautes Bedrohungsszenario in sich zusammenbrechen, und einem Krieg gegen den Iran würde jegliche Legitimation entzogen. Deshalb schlägt Joshua Teitelbaum Alarm. Seine Ausführungen sind ein wesentlicher Teil der israelischen Reaktionen auf die Offenlegung der Tatsache, daß angebliche Äußerungen des iranischen Präsidenten das Ergebnis verfälschender Übersetzung sind. >>>>

Bild: Autor  Anneliese FIKENTSCHER & Andreas NEUMANN

 



My Visit to the Gaza Concentration Camp -  Agustín Velloso – When you approach the Erez frontier post to enter Gaza from the north, you notice a concentration camp straightaway even if you may never have seen one like the ones turned into museums or educational centres, or like the ones that appear in documentaries or photographs.An observation balloon, innocently painted white, rocks gently to and fro in the air over the wall surrounding Gaza. It makes sure no unhappy soul moves beyond arbitrary limits set by the camp guards. The visitor is overwhelmed by the mammoth steel-reinforced wall. This imprisons a million and a half inmates inside an area approximately 38 kilometres long and 12 wide at its widest >>

 

 

Bush will die wichtigste Israellobby (AIPAC) durch ein Pardon vor Strafverfolgung schützen. So funktionierte der "Rechtsstaat" a la Bush. Gratulation zu diesem Freund und seiner Vorstellung von Gerechtigkeit.

Why Bush Will Pardon AIPAC for Espionage - Grant F. Smith -
In 2005, Col. Lawrence Franklin was indicted alongside two executives of the American Israel Public Affairs Committee (AIPAC) for allegedly violating the 1917 Espionage Act. Franklin later pled guilty to passing AIPAC a classified presidential directive and other secrets concerning America's Iran policy. AIPAC then allegedly forwarded the highly sensitive information to Israeli government officials and selected members of Washington's media establishment. This covert leaking appears to be just one of many AIPAC programs designed to encourage tougher U.S. policies toward Iran, from financial boycotts to naval blockades and possibly even military strikes.

 



David Halpin - The moment the slave resolves that he will no longer be a slave, his fetters fall. Freedom and slavery are mental states - Mahatma Gandhi - The rain has ceased for a while. The splendid purples of the heathers are in harmony with the grey of granite and the greens of lichen. Only a few thousand humans share the wide-open spaces of the Dartmoor National Park on this sabbath.

 



Der Klub der "Weisen Männer" - Hermann Ploppa -  In Rundfunk und Fernsehen treten immer wieder die "gleichen Verdächtigen" auf, die uns einschärfen, zu einem engen Bündnis zu den USA gäbe es keine Alternative. Wir erfahren die Namen dieser "Experten" und ihren politischen oder wissenschaftlichen Rang. Aber jenes Kriterium, warum Hans Ulrich Klose, von Kläden, Özdemir, Lambsdorff (Vater und Sohn), Münkler, Lepenies, und wie sie alle heißen, so auffällig oft befragt werden, bleibt im Verborgenen. Sie alle sind nämlich Mitglied eines hocheffizienten Netzwerks. Sie sind Teil einer "transatlantischen Community". Und alle Wege der Atlantik-Bücke, der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik oder auch der Blogger-Gruppe "Achse des Guten" weisen konzentrisch auf das Netzwerk der Netzwerke – den
Council on Foreign Relations in New York. >>>

 



Blocking a Gazan's path to San Diego - Last week, I landed in Washington, D.C., brimming with optimism. Upon arrival, an American official quickly put me on the next plane home, due to "secret evidence." I was shocked at the cruelty of snatching away my educational dreams at the last possible moment.

 



Palestinians Lose a Voice - Mohammed Omer

 



Palestinians block settler takeover of house in south Jerusalem - Ma`an/ISM/ Wikio Jerusalem - A group of Palestinians successfully blocked Israeli settlers from occupying the home of Baha` Addin Darwish in the town of Beit Safafa, south of Jerusalem. Last week, the settlers attempted to occupy the house with furniture and religious books, but Palestinian residents sent them away.

 



This land isn’t Israel - Yair Lapid - Ynet - These people create a situation whereby, when the day comes, and the agreements are signed on the lawn in Washington, it will be easier to give up this land, which isn’t really ours [ in this article is expressed from a mainstream angle the growing isolation of the settlers-ed]

 



Time to change strategy - an interview with Eyad Sarraj - Bitterlemons - Israel, with the encroachment of its army and settlers on land that is supposed to form the basis of a Palestinian state in the West Bank, is in effect decreasing the practical likelihood of a Palestinian state emerging.

 


19.8.2008
 



Standing up for justice in the Middle East: Yes, we can! - Ramzi Kysia - Counterpunch - In a few, short days, the Free Gaza Movement, a diverse group of international human rights activists from seventeen different countries, will set sail from Cyprus to Gaza in order to shatter the Israeli blockade of the Gaza Strip. I’m proud to stand with them. Over 170 prominent individuals and organizations have endorsed our efforts, including the Carter Center, former British Cabinet member Claire Short, and Nobel Peace Prize laureates Mairead Maguire and Desmond Tutu.

 


 

Kommentar - Israel muss mehr bieten - Silke Mertins - Israel wird 200 palästinensische Gefangene freilassen. Das klingt gut, ist aber wirkungslos. Jeder weiss, dass es sich hier nur um einen kleinen Trostpreis für Palästinenserpräsident Mahmud Abbas handelt. Der Hauptgewinn ist bereits an die libanesische Schiitenmiliz Hisbollah gegangen. Für die moderaten Palästinenser ist der Deal zwischen Israel und Hisbollah im Juli ein Schlag ins Gesicht gewesen. Für die Rückgabe von zwei toten Soldaten gab der jüdische Staat nicht nur die Leichen von Hunderten gefallenen libanesischen Kämpfern frei, sondern auch den Kindermörder Samir Kuntar. Abbas, ein Mann des Dialogs, ging dagegen leer aus.

 

 

 


Kommentar: Langsam kapieren es selbst die rechtszionistischen Juden in der BRD, dass es sich bei den antideutschen Extremisten nicht um "Freunde Israels" handelt. Aber der Schaden ist schon angerichtet. Zu lange haben die "Nutznießer" von diesen "nützlichen Idioten" profitiert, weil es ja angeblich gegen "Israelkritiker" und  sogenannte "Antisemiten" ging. Jetzt wacht endlich Ingo Way, der für das Zentralorgan des Zentralrates der Juden in Deutschland (Jüdische Allgemeine) schreibt, auf und nennt die Dinge beim Namen. Aber nicht aus eigener Einsicht, sondern weil einer der "Chefideologen" der Antideutschen die Masken hat fallen lassen. Way sollte sich auch einmal die Typen von "Konkret" vorknöpfen, die auch in diesem antideutschen Milieu beheimatet sind. Es gibt viel Müll wegzuräumen, packen Sie es an Herr Way und Ihre Redaktionskollegen und hören Sie nicht auf bei denen die ihnen mit die Türen öffneten und an ihrem Tisch sitzen auf (Broder, Küntzel, Laster, Stawski + &).

 

 



SAMMELAKTION: SOLARPANEL - Aufruf an die Schülerinnen und Schüler an den Schulen in deutschen Landen - Grünhelme - Nachdem wir insgesamt 5 Schulen in Afghanistan mit Ihrer Hilfe aufgebaut haben und es an 5 Orten das stolze Ergebnis gab: 40.000 Euro wurden gesammelt für eine Schule in Afghanistan, schlagen die GRÜNHELME Ihnen und Euch einen neuen Deal vor. Wir sind im Moment und die nächsten Jahre dabei, ganz viel zu unternehmen für die Umstellung auf erneuerbare Energien. Wir haben mit Hilfe eines großzügigen Spenders die 30 KW Solaranlage für Ruanda jetzt bestellt und auf dem Wege nach Ruanda, wo sie dem NELSON MANDELA Berufsschulzentrum Licht und Energie bringen soll.

Aber wir wollen mehr tun!

- Wir wollen in Palästina, auf dem Weinberg Daher auf halber Strecke zwischen Bethlehem und Hebron eine 5 KW Anlage starten, damit die Schülerinnen und Schüler auf dem Berg sich treffen und dort Fußball und Theater spielen können. >>>

 



Die schier unendliche Macht der natürlich nicht existierenden Israellobby -
Wer noch den leisesten Zweifel  an einer Israellobby und deren unumschränkter Macht in den USA hatte, wird durch diesen Artikel eines besseren belehrt.



Vom Paradies träumen - Joy Ellison - „Ich hatte einen Traum vergangene Nacht,“ erzählte Sami (Name geändert) meinen Teammitgliedern und mir, während wir an einem heißen Nachmittag Tomatenstückchen und Oliven mampften. Sami erzählte uns, dass er in seinem Traum auf die Krone eines Pinienbaumes am Rande des Außenposten der illegalen israelischen Siedlung Havot Ma’on geklettert war. Unter ihm konnte Sami israelische Siedler sehen, wie diese das Futter, mit den er seine Schafe fütterten, stahlen.

 



Günter Schenk - Brief an Frau Kauther und Herrn Ruge - Sehr geehrte Frau Kauther, sehr geehrter Herr Ruge, den folgenden, interessanten, elektronischen Schriftwechsel zwischen den Verantwortlichen von FREEGAZA.ORG (d.h. der internationalen Aktion zwecks freiem Zugang nach Gaza) und dem Aussenministerium Israels sende ich Ihnen zur Kenntnisnahme. Nicht ohne Sueffisanz, auch für die interne Diskussion im Auswaertigen Amt von Bedeutung, scheint mir die doppeldeutige Stellungnahme von Noam Katz, dem Public Relations-Beauftragten des Aussenministeriums in Israel zu sein: Einerseits die Anerkennung humanitaerer Absichten der Aktion Free-Gaza, andererseits das Bestehen auf der Beurteilung "als Unterstuetzung einer terroristischen Organisation" (Hamas) >>>

Threats to Free Gaza Ship illuminate Israeli stance on mission - Ma`an - "The Free Gaza statement, responding to rumours of the use of force against their vessel, stated: ‘We are nonviolent human rights activists and we havord or deed, against any other human beings - including against Israeli government and military officials who,e vowed to take no violent action, in either w apparently, wish us harm >>>

Can a Handful of International Activists and Two Boats Break the Siege of Gaza? - Sharat G. Lin - The voyage to “break the siege of Gaza” was originally planned for the summer of 2007. But it did not materialize for lack of funds and because of logistical challenges in arranging for purchase and delivery of the boats. Many observers wondered whether the ambitious grassroots project without the backing of any major organization or agency would ever get off the ground >>>

Bild: Liberty before leaving final port in Crete       Ein Schiff nach Gaza >>         latest news >>>

 


18.8.2008
 



Ein Ritter auf grauem Pferd - Uri Avnery - OH DU MEINE GÜTE, was ist mit dem Ritter auf dem weißen Pferd geschehen? In der vergangenen Woche waren Barack Obamas Bewunderer geschockt. Bis jetzt hatte man geglaubt, dass die großen Summen Geldes, die in die Schatulle seiner Wahlkampagne fließen, von anonymen Bürgern stammen, die darum gebeten worden waren, ihm 100 oder 200 Dollarschecks zu schicken. Nun ist bekannt geworden, ein großer Teil jener Millionen komme von großen Spendern – genau denselben riesigen Körperschaften, ihren CEOs (Chief Executive Officers) und Lobbyisten, die den demokratischen Prozess bei vorausgegangenen Wahlkämpfen korrumpiert haben. (...) IN DIESER Hinsicht gibt es eine interessante Ähnlichkeit zwischen der amerikanischen und der israelischen Wahlkampagne. Wenn man dort von McObama redet, kann man hier von Molivni reden. Zipi Livni tritt gegen Shaul Mofaz in der Führung der Kadima-Partei an und - nach dem Rücktritt von Ehud Olmert - fast sicher auch für das Amt des Ministerpräsidenten. Auch hier ist man versucht, zu sagen “sie sind alle gleich“. Was ist der Unterschied zwischen den beiden?

 

 



Ein offener Brief an den Verteidigungsminister Herrn Ehud Barak - Bassam Aramin, Mitbegründer der Kämpfer für den Frieden - Sehr geehrter Herr General Ehud Barak, Sie kennen mich nicht persönlich. Ich bin ein Friedenssucher und ich kämpfe mit all meiner Kraft und meinen Fähigkeiten für die Verwirklichung eines  gerechten Friedens, der beiden Völkern, den Palästinensern und den Israelis Ruhe und Wohlstand bringt. Ich habe persönlich unter Ihrer kriminellen Besatzung gelitten und ich habe einen teuren Preis gezahlt. Zunächst wurde ich mit 17 Jahren verhaftet und verschwendete sieben Jahre meines Lebens in Ihren barbarischen Gefängnissen. Zweitens  haben Sie vielleicht gelesen oder gehört, was dem jungen Mädchen Abir Aramin geschehen ist? Sie war eine Zehnjährige, die von Ihren Soldaten mit einem Gummigeschoss aus einer Entfernung von  4 Metern am 16. Januar 2007 in Gegenwart ihrer 11jährigen Schwester Areen erschossen wurde.

 

 

Israels wirtschaftlicher Würgegriff - Lev Grinberg - Seit den ersten Tagen der israelischen Besatzung der Westbank und des Gazastreifens wurde eine Struktur der wirtschaftlich-militärischen Beherrschung der palästinensischen Bevölkerung geschaffen, die seitdem ohne weitreichende Veränderungen fortbesteht. Die Struktur der Herrschaft hat sich während der vierzig Jahre nur wenig verändert: Sie entstand 1967-68, wurde im Rahmen der Osloer Abkommen ein wenig verbessert und geriet in die Krise, nachdem sich das israelische Militär wieder aus dem Gazastreifen zurückzog. Lev Greenberg untersucht die Struktur der Herrschaft und deren Wandel in drei Zeitetappen: Die Militärische Besetzung 1967, der Einzug der Palästinensischen Behörde zur Verwaltung der Städte 1994 und der Abzug des Militärs aus dem Gazastreifen 2005. Die Struktur der wirtschaftlich-militärischen Herrschaft [1] spiegelt die gemeinsamen Interessen der militärischen und wirtschaftlichen Elite Israels wider, Verhältnisse wirtschaftlicher Abhängigkeiten zu schaffen, die die Beherrschung der palästinensischen Bevölkerung durch das israelische Militär und Gewinne für israelische Produzenten, Arbeitgeber und Händler ermöglichen. Die Besatzungsstruktur ermöglicht die Schaffung eines "monopolisierten" Marktes für israelische Waren und billige und nicht organisierte Arbeitskraft zugunsten israelischer Arbeitgeber, indem Investitionen und die Entwicklung der palästinensischen Wirtschaft sowie die Einfuhr von Waren in das Staatsgebiet Israels verhindert werden, die mit den israelischen Waren konkurrieren könnten. >>>
 

 



Fausto Giudice -
Politische Säuberung bei France Monde - Richard Labévière von Radio France Internationale entlassen - Thomas Immanuel Steinberg - Am 12. August 2008 hat Radio France Internationale (RFI) den weltweit renommierten Schriftsteller und Journalisten Richard Labévière entlassen. Das geschah unter unerhört brutalen Umständen. Sie zeugen von den neuen Managementmethoden unter der Präsidentschaft von Nicolas Sarkozy und vom neokonservativen Triumph der antlantistischen Mannschaft im Einflußbereich der französischen Auslandssender unter der Führung von Christine Ockrent. Sie ist die Frau des Überläufers (2) und jetzigen französischen Außenministers Bernard Kouchner >>>
 



Army invasion to the village of Nilin 14.08.2008
- pease klick the link to show the videos:

http://de.youtube.com/watch?v=bBoFW0qZFP4
http://de.youtube.com/watch?v=zG7t8NpdU18
http://de.youtube.com/watch?v=QGQE2NlxtGA

Mindestens  15 Menschen, unter ihnen drei Ausländer, wurden verletzt, als israelische Soldaten am Donnerstag mit massiver Gewalt gegen palästinensische, israelische und ausländische Demonstranten im Ort Ni'lin vorgingen. Bereits einen Tag zuvor drangen Truppen in den Ort ein und beschossen wahllos palästinensische Wohnhäuser.
Am Abend des 13. Augusts drangen acht Fahrzeuge der israelischen Armee in den Ort westlich von Ramallah ein, begannen mit Tränengas in die Wohnungen schlafender Familien zu schießen und nahmen mindestens eine Person gefangen. >>>

 


Vor Reisen in den Gazastreifen wird dringend gewarnt - Edith Lutz - Vor Reisen in den Gazastreifen wird dringend gewarnt. Wer trotzdem reist – so die Reisewarnung des Auswaertigen Amtes – muss mit einer erheblichen Gefaehrdung durch terroristische Anschlaege und Entfuehrungen rechnen. Wir fuerchten diese terroristischen Anschlaege und Entfuehrungen, wir fuerchten auch Mordanschlaege und Sabotageakte. Wer sind “wir”? Wir sind eine 50-koepfige Gruppe internationaler Friedensaktivisten, die sich “freegaza” nennt. Wir bereiten uns auf eine Ueberfahrt mit zwei Segelschiffen von Zypern nach Gaza vor. Wir wollen helfen, den alten Hafen wieder zu oeffnen, damit 1,5 Millionen eingeschlossene Menschen wieder besser atmen koennen; wir wollen den durch israelische Bomben und Geschosse hoergeschaedigten Kindern Hoergeraete bringen, wir wollen den Menschen der Welt zeigen, so sieht das “befreite” Gaza aus, aus dem sich die israelische Armee angeblich zurueckgezogen hat. Gibt es da etwas zu befuerchten?  >>>

Ein Schiff nach Gaza >>     Fotostream von freegazaorg >>

 



Farewell, Mahmoud Darwish - Very few poets become the voice of their nation and even fewer succeed in transcending that to become much more. Mahmoud Darwish (1941-2008) was that rare bird who crossed many skies and horizons. His death last week ended an epic life.

 



There isn`t much time left for peace: Nusseibeh - Akiva Eldar/Sari Nusseibeh - Haaretz - "It so happens that Fatah, in particular, the mainstream party and the only viable alternative to extremes on the left or on the right, now needs a strategy, an ideology. Because the ideology that Fatah has adopted over the last 15 years - a two-state solution - seems to be faltering, and with it, Fatah is faltering. So it is time maybe to rethink, to bring Fatah around to a new idea, the old-new idea, of one state. "

 


17.8.2008
 



Gazas schockierende Verwüstung - Harry Shannon - Als kanadischer Jude, der die besetzten Gebiete besucht, schäme ich mich über das, was ich sah. Ich hatte erwartet, dass die Lage in Gaza schlecht sein wird, aber als ich im Juli dort war, war ich über die Verwüstung doch sehr  geschockt. Im letzten Monat kamen wir über den Erez-Übergang – ein modernes Gebäude, das an einen Flughafenterminal erinnert – in den Gazastreifen. Nachdem wir von der israelischen Grenzkontrolle ausgefragt worden waren, verließen wir das Gebäude und  mussten 1km laufen, um zu einem Fahrzeug zu kommen, das uns mitnahm. Es war, als ob wir auf einem anderen Planeten gelandet waren. Entlang der sandigen Piste stehen die  in die Luft gesprengten Reste von Gazas früherer Industriezone : Schuttberge Hunderte Meter entlang der Straße.

 



Zorn, Sehnsucht und Hoffnung - Uri Avnery - EINEN DER  weisesten Aussprüche, die ich je in meinem Leben hörte, sagte ein ägyptischer General ein paar Tage, nachdem Anwar Sadat Jerusalem besucht hatte. Wir waren die ersten Israelis, die nach Kairo gekommen waren. Vor allem wollten wir von dem General wissen, wie es möglich war, dass man uns beim Oktoberkrieg 1973 derart überraschen konnte. Der General antwortete: „Statt die Berichte des Nachrichtendienstes zu lesen, hättet ihr unsere  Dichter  lesen sollen.“ Über diese Worte dachte ich am Mittwoch beim Begräbnis von Mahmoud Darwish nach.

 

 

 

 

Die zionistische Okkupation will bewaffnet sein. Militaristische Indoktrination vom Feinsten!

What the main stream media would have said if... Imagine what the main stream media would have said if these were Palestinian children. It will be shown all over the world to depict barbarian Palestinian training innocent kids to become terrorist or born terrorist kids training to kill innocent & peaceful Israeli kids and so on!  why don't you see this in the media ......


Wer diesen reale Zionismus nicht vernichtenden Rassismus nennt ist ein ein Rassist >>>

Sonderseite: Siedler - Siedlungen >>>
 



Der Weg zum Frieden in Nahost  -
Kaum eine Frage ist in der Linken so umstritten wie die Haltung zum Nahostkonflikt. Dazu ein Diskussionsbeitrag von Mitgliedern des Koordinierungskreises des marx21-Netzwerks. Die Darstellungen, die den Konflikt zwischen Juden und Muslimen im Nahen Osten als unüberbrückbar und „ewig während" beschreiben, sind falsch. Zwar gab es im Verlauf eines über 1300-jährigen Zusammenlebens auch Spannungen in den Beziehungen zwischen Muslimen und Juden. Doch die Verfolgung der europäischen Juden im Namen des Christentums seit dem Spätmittelalter hat kein vergleichbares Gegenstück in der islamischen Welt des Orients gehabt.  >>>

Artikel als PDF-Datei      Bild Archiv - Arafat und Uri Avnery

 

 


16.8.2008
 


 

Meinungsfreiheit - Es ist schon wieder Jagdsaison - Arne Hoffmann - (...) Die Skandalierung um Faruk Sen ist fast schon wieder vergessen, sie ist ja auch schon länger als einen Monat her. Und dieser Tage kocht ein Fall hoch, bei dem es, ähnlich wie bei Peter Krause, mal wieder darum geht, in verschiedene Veröffentlichungen eines Autors irgendetwas Belastendes hineinzulesen. Die Munition bei der aktuellen Jagdsaison sind die allzeit beliebten Antisemitismusvorwürfe; bei dem Wild handelt es sich um den Nahost-Experten Dr. Ludwig Watzal, Mitarbeiter der Bundeszentrale für politische Bildung. Ein anerkannter und vielfach publizierter Wissenschaftler, der in den Augen mancher Fundamentalisten jedoch einen entscheidenen Fehler aufweist: Watzal hat ein Auge für Grautöne, empfindet auch Mitleid mit den Palästinensern und kritisiert immer wieder das Vorgehen des israelischen Staates.

 


 

Thomas Immanuel Steinberg - Zentralrat der Juden unterstützt Broder - Gekuschel unter der Kriegsflagge - Evelyn Hecht-Galinski, Mitglied der Jüdischen Stimme für gerechten Frieden in Nahost, redet und schreibt gegen das zionistische Regime in Tel Aviv an. Henryk M. Broder, Jude, hat der Jüdin deshalb Judäophobie vorgeworfen. Hecht-Galinski verklagte Broder, das Verfahren läuft. Der Zentralrat der Juden in Deutschland hat sich schützend hinter Broder gestellt. Stefan Kramer, der Generalsekretär des Zentralrats schrieb an den Journalisten Benjamin Weinthal mehr >>>

 

 



Behind closed doors, police admit `turning a blind eye` to settler violence - Uri Blau - Haaretz - The chief of the West Bank precinct patrol unit said police also prefer not to confront settlers. "Sometimes cops also avoid acting against Jews. There are also instances where police have looked the other way in order to say `I didn`t see anything.`"

 



It`s too late to cover our faces - Meir Margalit - Israeli Committee Against House Demolitions - Even I, who thought I had seen it all when it came to house-demolitions - I who had been present at countless incidents in which “our forces” emptied a house of its inhabitants and its contents in order to “enforce the law” – that is, “demolishing an illegal house” – even I was surprised twice during the demolition of Abu-Aisha’s house on 27 July.
 



ACRI Annual Report: Racism Against Palestinian Citizens of Israel Up Significantly  - According to the annual report of the Association for Civil Rights in Israel (ACRI), published on 8 December 2007, racism against Palestinian citizens of Israel has dramatically increased in the past year, including a 26 percent rise in anti-Arab incidents. The ACRI report maintains that over two-thirds Israeli teenagers believe Arabs to be less intelligent, uncultured and violent. Over a third of Israeli teens fear Arabs all together. The annual report cites ACRI's racism poll, taken in March of 2007, in which 50 percent of Israelis taking part stated they would not live in the same building as Arabs, will not befriend, or let their children befriend Arabs and would not let Arabs into their homes.
 


 

Das Glück im Meer von Gaza - Zu Hause in Gaza-Stadt versorgt die 14-jährige Haya ihre fünf jüngeren Geschwister. Oft gibt es nicht genügend zu essen, die Wohnung ist eng und die Angst vor Anschlägen ist allgegenwärtig. Aber in diesem Sommer hat Haya ihre Sorgen vergessen: Zum ersten Mal ist sie im Meer vor Gaza geschwommen. Vom „Glück im Meer“ erzählt Torsten Teichmann.
 



15 Verletzte, 3 Gefangene als Armee Demonstration stürmt  - ISM-G-FK -  Mindestens  15 Menschen, unter ihnen drei Ausländer, wurden verletzt, als israelische Soldaten am Donnerstag mit massiver Gewalt gegen palästinensische, israelische und ausländische Demonstranten im Ort Ni’lin vorgingen. Bereits einen Tag zuvor drangen Truppen in den Ort ein und beschossen wahllos palästinensische Wohnhäuser.

 


 

Schön zu wissen: Der Zentralrat der Juden in Deutschland hat sich hinter Henryk M. Broder gestellt. "It is a rare phenomenon to find even Jews expressing themselves in an anti-Semitic and anti-Zionist manner, and Ms. Hecht-Galinski is a leading representative," erklärte der Generalsekretär des Zentralrats, Stephan Kramer laut JTA, Jewish & Israel News. gefunden bei Thomas Immanuel Steinberg

 

 

Gegen einen Angriff auf den Iran - Stellungnahme der Jüdischen internationalen Opposition - Die vorliegende Stellungnahme ist eine Antwort zu einem Artikel von Benny Morris zu einem Angriff Israels auf Iran, der in der New York Times am 18. Juli veröffentlicht wurde. Die internationale jüdische Opposition hat die Stellungnahme als Widerspruch zur Logik, Analyse und Absicht dieser Einlassung unterzeichnet. Die Stellungnahme wird von 113 Unterzeichnenden aus 14 Ländern unterstützt. Unter ihnen Prof. Noam Chomsky. Die Stellungnahme wird in Arabisch, Deutsch, Englisch und Französisch verbreitet und wurde an die New York Times und Op-Ed gesandt. Es wird um Verbreitung an Medien und Aktivisten gebeten >>>

Danke für den Linktipp an Spürnase Henryk M. Broder dem neuen "Mitarbeiter". Er darf von seiner "fälligen Abbo Rechnung" 5€ abziehen. Im "Das Palästina Portal gab es diese Meldung (siehe unten) übrigens schon am 13.8.2008. Wie üblich hinkt Broder der Zeit hinterher... >>>

»Gegen einen Angriff auf Iran« - US-Professor Noam Chomsky und 112 weitere jüdische Intellektuelle aus 14 Ländern haben am Dienstag die Stellungnahme »Gegen einen Angriff auf Iran« veröffentlicht: Bemühungen, die Kriegstrommeln für einen Angriff auf Irans Kernkraftanlagen zu rühren, bestimmen das derzeitige Geschehen sowohl in den USA als auch in Israel. Nicht zuletzt die in der New York Times am 18. Juli veröffentlichte Auffassung des israelischen Historikers Benny Morris ist geeignet, jene politischen Kräfte zu stützen. Mit der vorliegenden Erklärung drückt die jüdische Opposition ihre Empörung aus, um diese entsetzlichen Vorschläge abzuwenden. >>>

 

 
Die Vorposten-Ideologie - Zionismus in der arabischen Welt. Von Norman Paech >>>

 



Mahmud Darwish lebt - Viktoria Waltz - Mahmud Darwish starb am 9.8.08, aber seine Gedichte und seine Prosa werden bleiben.  Als einer der ganz Großen der Weltliteratur wurde sein Name in Deutschland leider kaum ein Begriff, er war eben nur bekannt bei den arabischen Menschen

 



Hedy Epstein
, Überlebende des Holocaust, ist zur Zeit auf einem der Schiffe das nach Gaza segelt. Sie wurde am 15.8.2008 84 Jahre alt. Zu ihrer Teilnahme an der Fahrt nach Gaza sagte sie:
"Unsere Absicht ist aber auch, die Welt daran zu erinnern, dass wir nicht tatenlos zusehen werden, wie 1,5 Millionen Menschen durch Hunger und Krankheit den Tod erleiden“        Homepage Hedy Epstein >>>

Sie wird sich sicher freuen, wenn sie Geburtstagsgrüße aus Deutschland bekommt. Edith Lutz, auch eine der Mitreisenden wird sie übermitteln. edith.lutz@gmx.de.

Ein Schiff nach Gaza >>    Aktuelle Berichte >>     latest news >>>

 

 



Occupation lost again - Yet more haunting images of blindfolded, stripped down Palestinian men being contemptuously dragged by soldiers in uniform from one place to another. Yet more footage of bloodied men lying on hospital beds describing their ordeals to television reporters who have heard this story all too often

 

 



The Latest from Free Gaza and Liberty, - Lauren Booth - Crete Bulletin - Free Gaza have the boats, the crew, and the willpower to challenge Israel`s illegal barricade. Now all they need is the weather. Here is a message to the Gazans watching their sea for signs of ships: the Free Gaza Movement are on their way. When the winds are with them, nothing else should be able halt this mission of peace and goodwill.

 


15.8.2008
 


 

Ein offener Brief an Ehud Barak - Bassam Aramin - Sehr geehrter Herr General Ehud Barak, Sie kennen mich nicht persönlich. Ich bin ein Friedenssucher und ich kämpfe mit all meiner Kraft und meinen Fähigkeiten für die Verwirklichung eines  gerechten Friedens, der beiden Völkern, den Palästinensern und den Israelis Ruhe und Wohlstand bringt. Ich habe persönlich unter Ihrer kriminellen Besatzung gelitten und ich habe einen teuren Preis gezahlt. Zunächst wurde ich mit 17 Jahren verhaftet und verschwendete sieben Jahre meines Lebens in Ihren barbarischen Gefängnissen. Zweitens  haben Sie vielleicht gelesen oder gehört, was dem jungen Mädchen Abir Aramin geschehen ist? Sie war eine Zehnjährige, die von Ihren Soldaten mit einem Gummigeschoss aus einer Entfernung von  4 Metern am 16. Januar 2007 in Gegenwart ihrer 11jährigen Schwester Areen erschossen wurde. Trotz  all diesem glaube ich, der Vater von Abir –  möge sie in Frieden ruhen – an das Existenzrecht der  israelischen Person, aber auch an das Existenzecht jeder Person und dass sie in Frieden und Sicherheit leben möge. Warum also meinen Sie, dass wir nicht auch das Recht haben,  uns  an Frieden und Sicherheit zu erfreuen? >>>

 


 

Palästinensischer Journalist über Gewalt in Nahost - "Die Hamas will verhandeln" - Der palästinensische Journalist und Kolumnist Talal Okal glaubt, dass die Brutalität der Machtausübung Hamas viele Sympathien gekostet hat. An eine baldige Aussöhnung mit Fatah glaubt er nicht.

 


 

Angriff auf iranische Atomanlagen? - Florian Rötzer - Israel drängt, Washington blockt und setzt auf Sanktionen - Die Gerüchteküche kocht immer wieder einmal auf, ob Israel oder gar die USA doch noch Irans Atomanlagen bombardieren werden, bevor der neue US-Präsident ins Amt kommt. Vor allem in Israel wird gesagt, dass jetzt noch eine Chance bestünde, das vermutete Atomwaffenprogramm zu stoppen. Sollte Israel wie im Irak oder letztes Jahr in Syrien vorpreschen und sich wie jetzt Georgien auf die USA verlassen, stünde die US-Regierung vor einem gewaltigen Dilemma, sollte sie einen Militärschlag nicht im Geheimen unterstützen.

 


 

15.8.2008 - Offener Brief an Thomas Krüger, Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung. - Erhard Arendt - Sehr geehrter Herr Krüger, Sie wissen, dass ich seit längerem das Treiben eines mehr als fragwürdigen Netzwerkes, bestehend aus Antideutschen, Christlichen Fundamentalisten und Vertreter eines rassistischen, extremistischen, realen Zionismus beobachte und dokumentiere. Ich habe Sie schon vor Jahren darauf hingewiesen, dass hier unter dem Deckmantel, „wir sind die Opfervertreter“ gewohnheitsmäßig und reflexartig notwendige, legitime und ehrenhafte,  Kritik an Israel weit entfernt von jedem Antisemitismus, als neue Form des Antisemitismus definieren wird. Menschen wie Norbert, Blüm, Rupert Neudeck, ihr ehemaliger Parteivorsitzender Lafontaine, Prof. Grosser, sogar das Mitglied des Zentralrats der Juden, Prof. Rolf Verleger gehören zu ihren Verleumdungsopfern.  All dies müsste Ihnen eigentlich seit Jahren bekannt sein. Herr Broder saß nicht weit von Ihnen entfernt im Bundestag als er offen sagte, was er unter „modernen Antisemitismus“ versteht. Den wirklich neuen „modernen Antisemitismus“ vertreten dieses Netzwerk und seine Helfer. Sie missbrauchen die Opfer des Holocaust, um neues Unrecht zu verschleiern und die Mahner zu delegitimieren. >>>

Die Antwort ließ man anscheinend auf Umwegen von Herrn Benjamin Weinthal verdiffamieren >>>

Dazu schreibt: Thomas Immanuel Steinberg - Schreibschwach - Benjamin Weinthal, der belegfrei die junge Welt antisemitischer Hetze gegen Israel und amerikanische Juden bezichtigt, hätte für Schreibfaulheit einen guten Grund: Er ist schreibschwach. In Springers Welt versucht er, darüber zu berichten, daß Ludwig Watzal, angeblich Antisemit, in die Besenkammer der Bundeszentrale für politische Bildung gestellt werden soll >>>

 


 

Palästina auf dem Bonner Münsterplatz - Am Freitag, den 29. August, findet auf dem Bonner Münsterplatz von 15:00 bis 21:00 Uhr eine Veranstaltung unter dem Motto „Wir feiern Palästina“ statt. Gegenwärtig wird der 60. Geburtstag Israels gefeiert.  Dabei übersieht man, dass diese Staatsgründung für die Palästinenser verbunden war mit Ereignissen, die sie als „Nakba – Katastrophe“ bezeichnen:  Zerstörung von mehr als 500 Dörfern, Flucht und Vertreibung von über einer Dreiviertel Million Menschen, bis heute andauernde Unterdrückung und Entrechtung. Und dennoch lebt Palästina. Reduziert auf ein Fünftel ihres ursprünglichen Landes, militärisch besetzt und hinter Mauern eingesperrt, in Flüchtlingslagern und im Exil lebend, haben die Palästinenser ihre reiche Kultur lebendig erhalten und fort entwickelt. Auf dem Münsterplatz informieren Ausstellungen, Interviews und Gespräche mit Zeitzeugen über die politische Situation, das Alltagsleben der Palästinenser und ihre Forderungen nach gerechtem Frieden, Ende der israelischen Besatzung und Recht auf Rückkehr in die Heimat

 


 

 


 

Gaza`s Underground Business Booming - Mel Frykberg - Middle East Times - Gaza has a new zoo, which boasts lions, gazelles, monkeys and more. The animals were drugged, sacked and carried through the illegal tunnels that cross the Gaza-Egyptian border. "Without the tunnels, I couldn`t have done this," the zoo manager says. But you have to compare prices. Some tunnels charge $100, others $70

 


 

Reuters attacks Israel`s failure to take action over cameraman`s death - Oliver Luft - The Guardian - "Reuters is deeply disturbed by a conclusion that would severely curtail the freedom of the media to cover the conflict by effectively giving soldiers a free hand to kill without being sure that they were not firing on journalists," the news agency said.

 


14.8.2008
 

 

 

Prozess Hecht-Galinski./.Broder 13.8.2008  - Heute am 13.8.2008 fand vor dem Landgericht Köln der Prozess Hecht-Galinski./.Broder statt – Frau Hecht-Galinski hatte erfolgreich Henryk M. Broder in einer einstweiligen Verfügung untersagen lassen, ihr „antisemitische Statements“ zu unterstellen.
Broder hatte sich in einem
Schreiben an den WDR  - seiner „preiswürdigen Art“ entsprechend - herablassend über Frau Evelyn Hecht-Galinskis Teilnahme an der Sendung: „Hallo Ü-Wagen“ geäußert. Broder musste den Text entsprechend ändern.  Broder hatte gegen den Beschluss der einstweiligen Verfügung Einspruch eingelegt. So kam es zur Verhandlung vor dem Landgericht Köln. (Siehe das Bild Henryk M. Broder vor dem Kölner Gericht.) Ein Vergleichsvorschlag des Gerichtes wurde, wie ein Augenzeuge berichtete vom anwesenden Herrn Broder und seinem Rechtsanwalt Gelbard emotional erregt abgelehnt. Broder wolle sich keinen Maulkorb verpassen lassen. Ich denke, für manchen Menschen wäre es sogar langsam ein Selbstschutz, würde man ihm die Grenzen, die er selber nicht sieht, aufzeigen... Auch die Gesellschaft sollte man schützen, da manche Menschen keine Grenzen im Ungang mit anderen, andersdenkenden kennen. >>>     

Texte von Evelyn Hecht-Galinski >>     

 


 

Palästina auf dem Bonner Münsterplatz - Am Freitag, den 29. August, findet auf dem Bonner Münsterplatz von 15:00 bis 21:00 Uhr eine Veranstaltung unter dem Motto „Wir feiern Palästina“ statt. Gegenwärtig wird der 60. Geburtstag Israels gefeiert.  Dabei übersieht man, dass diese Staatsgründung für die Palästinenser verbunden war mit Ereignissen, die sie als „Nakba – Katastrophe“ bezeichnen:  Zerstörung von mehr als 500 Dörfern, Flucht und Vertreibung von über einer Dreiviertel Million Menschen, bis heute andauernde Unterdrückung und Entrechtung. Und dennoch lebt Palästina. Reduziert auf ein Fünftel ihres ursprünglichen Landes, militärisch besetzt und hinter Mauern eingesperrt, in Flüchtlingslagern und im Exil lebend, haben die Palästinenser ihre reiche Kultur lebendig erhalten und fort entwickelt. Auf dem Münsterplatz informieren Ausstellungen, Interviews und Gespräche mit Zeitzeugen über die politische Situation, das Alltagsleben der Palästinenser und ihre Forderungen nach gerechtem Frieden, Ende der israelischen Besatzung und Recht auf Rückkehr in die Heimat

 


 

 


 

Gaza`s Underground Business Booming - Mel Frykberg - Middle East Times - Gaza has a new zoo, which boasts lions, gazelles, monkeys and more. The animals were drugged, sacked and carried through the illegal tunnels that cross the Gaza-Egyptian border. "Without the tunnels, I couldn`t have done this," the zoo manager says. But you have to compare prices. Some tunnels charge $100, others $70

 


 

Reuters attacks Israel`s failure to take action over cameraman`s death - Oliver Luft - The Guardian - "Reuters is deeply disturbed by a conclusion that would severely curtail the freedom of the media to cover the conflict by effectively giving soldiers a free hand to kill without being sure that they were not firing on journalists," the news agency said.

 


14.8.2008
 

 

 

Prozess Hecht-Galinski./.Broder 13.8.2008  - Heute am 13.8.2008 fand vor dem Landgericht Köln der Prozess Hecht-Galinski./.Broder statt – Frau Hecht-Galinski hatte erfolgreich Henryk M. Broder in einer einstweiligen Verfügung untersagen lassen, ihr „antisemitische Statements“ zu unterstellen.
Broder hatte sich in einem
Schreiben an den WDR  - seiner „preiswürdigen Art“ entsprechend - herablassend über Frau Evelyn Hecht-Galinskis Teilnahme an der Sendung: „Hallo Ü-Wagen“ geäußert. Broder musste den Text entsprechend ändern.  Broder hatte gegen den Beschluss der einstweiligen Verfügung Einspruch eingelegt. So kam es zur Verhandlung vor dem Landgericht Köln. (Siehe das Bild Henryk M. Broder vor dem Kölner Gericht.) Ein Vergleichsvorschlag des Gerichtes wurde, wie ein Augenzeuge berichtete vom anwesenden Herrn Broder und seinem Rechtsanwalt Gelbard emotional erregt abgelehnt. Broder wolle sich keinen Maulkorb verpassen lassen. Ich denke, für manchen Menschen wäre es sogar langsam ein Selbstschutz, würde man ihm die Grenzen, die er selber nicht sieht, aufzeigen... Auch die Gesellschaft sollte man schützen, da manche Menschen keine Grenzen im Ungang mit anderen, andersdenkenden kennen. >>>     

Texte von Evelyn Hecht-Galinski >>     

 


 

Dieses Jahr in Jerusalem... - Sandra Jörges - Es ist heiß dieses Jahr. Ich habe mir die ungünstigste Zeit für meinen jährlichen Besuch in Palästina ausgesucht: Mitte Juli wird es hier trocken. Und mit Gewissheit wird Wasser wieder Mangelware. Zweimal täglich eine Stunde, lautet die Antwort auf meine Frage, wieviel Wasser momentan in Nablus oder Hebron vorhanden ist. Die Wasserrationen werden von israelischen Stationen zugeteilt. Ebenso der Strom, erklärt mir Amar Ali, Mitarbeiter des palästinensischen Jugendministeriums: “Wenn die heiße Jahreszeit beginnt, wird das Wasser für Palästinenser knapp. In Flüchtlingslagern kann es vorkommen, dass es gar kein Wasser gibt.” Ein Tankwagen fährt wie zur Bestätigung an uns vorüber. “Potable Water” ist darauf zu lesen – Trinkwasser.

 

 

 

 

 


 


Freispruch für Panzerbesatzung, die Kameramann erschoss -  (...) Die israelische Armee hat einer Panzerbesatzung korrektes Verhalten bei den tödlichen Schüssen auf einen Kameramann der Nachrichtenagentur Reuters bescheinigt. (...) Reuters, der Verein der Auslandspresse in Jerusalem sowie das Komitee zum Schutz von Journalisten in New York äußerten sich zutiefst enttäuscht über die Entscheidung. "Mit dieser Haltung scheint die Armee den Standpunkt einzunehmen, dass die Positionierung einer Kamera eine tödliche Reaktion hervorrufen kann", erklärte Reuters-Chefredakteur David Schlesinger.

 


 

Dispossession, Expansion and Paranoia - The Zionist Stratagem - M. Shahid Alam - “Anti-Semitism has grown and continues to grow, and so do I.” Theodore Herzl - As a self-defined movement for the national ‘liberation’ of European Jews, Zionism had an anomalous relationship with its perennial Other, the Gentile nations, from whom it wanted the Jews to secede and become a distinct nation under a Jewish state. The Zionists did not define Europe’s Gentile nations as the adversary they would have to oppose, and against whom they would struggle, to secure the rights of Jews to emerge as a distinct nation.

 


 

 

 

Palästinenser verweigern Frieden? - Dr. Viktoria Waltz - Am Tag des Mauerbaus: Palästinenser verweigern Frieden? - Aus 93 % der besetzten Gebiete will sich Israel zurückziehen und die Palästinsische Regierung schlägt wieder nicht ein in den Kuhhandel - so etwa die heutigen Meldungen über Olmerts' neustes Angebot für 'Frieden' an Abbas. Was verschwiegen wird und typisch ist für die deutschen Medien: die vom internationalen Gerichtshof als illegal verurteilte Mauer, die die Westbank in über 40 kleine Gettos teilt, ist Grundlage dieser 'Grenzziehung', der die Palästinenser nun auch vertraglich zustimmen und damit alle rechtmäßigen Ansprüche auf ihr Land aufgeben sollen. Damit wären die Israelis ihrem alten zionistischen Traum, einen jüdischen Staat in den Grenzen des Mandatsgebietes Palästina zu errichten, wie von der englischen Regierung durch Lord Balfour 1917 versprochen, ein großes Stück näher.

 


 

HelferInnen für die Olivenernte in Palästina gesucht! - Der International Women’s Peace Service - IWPS sucht Freiwillige, die vom 15-29.10.08 palästinensische Bauernfamilien bei der Olivenernte begleiten wollen. Der Olivenanbau ist für viele palästinensische Familien ein wichtiger Teil ihrer Lebensgrundlage. Durch den Bau der Apartheidsmauer und Angriffe radikaler Siedler sind jedoch viele Felder nur noch unter großen Schwierigkeiten und Gefahren erreichbar. Die Präsenz von internationalen und israelischen UnterstützerInnen verringert Siedlergewalt gegenüber den PalästinenserInnen, hilft bei Verhandlungen mit Soldaten an militärischen Absperrungen, schafft internationale Öffentlichkeit im Falle von Übergriffen und zeigt der palästinensischen Bevölkerung und israelischen FriedensaktivistInnen unsere Solidarität. Außerdem sind deine anschließenden Berichte an dein Umfeld und an Medien wichtig, um die Schwierigkeiten des palästinensischen Alltagslebens bewusst zu machen. >>>

 

 

Palestinian: Settlers tied my son to ATV, dragged him through olive grove  - Ali Waked - Ynet - ""One of them yelled `what are you doing on this land? God gave us this land and no Arab dog will set foot on it`.""

 


13.8.2008
 



»Gegen einen Angriff auf Iran« - US-Professor Noam Chomsky und 112 weitere jüdische Intellektuelle aus 14 Ländern haben am Dienstag die Stellungnahme »Gegen einen Angriff auf Iran« veröffentlicht: Bemühungen, die Kriegstrommeln für einen Angriff auf Irans Kernkraftanlagen zu rühren, bestimmen das derzeitige Geschehen sowohl in den USA als auch in Israel. Nicht zuletzt die in der New York Times am 18. Juli veröffentlichte Auffassung des israelischen Historikers Benny Morris ist geeignet, jene politischen Kräfte zu stützen. Mit der vorliegenden Erklärung drückt die jüdische Opposition ihre Empörung aus, um diese entsetzlichen Vorschläge abzuwenden. >>>
 

 


 

 

Israelische Armee hält großes Manöver auf Golanhöhen ab - Jerusalem. Die israelische Armee hat ein großangelegtes Manöver auf den besetzten syrischen Golanhöhen abgehalten. Bei den Übungen auf dem 1967 von Israel eroberten Gebiet seien der israelische Verteidigungsminister Ehud Barak (links) und Generalstabschef Gabi Aschkenasi anwesend gewesen, berichtete der Militärrundfunk am Dienstag. Jenseits der Golanhöhen werde aufgerüstet und es sei »kein Zufall, wenn wir auf den Golanhöhen intensiv und umfangreich üben«, sagte Barak dem Bericht zufolge mit Blick auf die libanesische Hisbollah.

 


 

Nahost-Friedensprozess: Nicht paktfähig -  Gudrun Harrer - Ein Palästinenserstaat liegt in weiter Ferne, und es ist Zeit, es zuzugeben - Ein Prinzip des Annapolis-Prozesses, den beide Seiten, Israelis und Palästinenser, bisher erstaunlich diszipliniert eingehalten haben, war die Nachrichtensperre: Nur Informationen zur ungefähren Orientierung, aber keine Details drangen nach außen. Wenn jetzt plötzlich ein israelischer „Vorschlag" öffentlich verbreitet wird, dann läuten bei alten Nahost-Beobachtern erst einmal die Alarmglocken

 


 

 


 

Ahmadinejads Messianismus im Iran - Kalkulierte Provokation - Irans Präsident Ahmadinejad sucht nach außenpolitischen Themen, um von den innenpolitischen Misserfolgen abzulenken und den weltweiten Druck auf Iran aufrechtzuerhalten – zum Beispiel mit seiner israelfeindlichen Agitation. - Katajun Amirpur -
"Israel must be wiped off the map" – Israel muss von der Landkarte getilgt werden. Kein Satz wird so häufig mit dem amtierenden Präsidenten Irans Mahmud Ahmadinejad assoziiert und als Beleg für dessen Vernichtungsphantasien gegenüber Israel genommen wie dieser. Das Problem ist nur – er hat diesen Satz nie gesagt: Er hat nicht gesagt, er wolle Israel "von der Landkarte tilgen", sondern "dieses Regime, das Jerusalem besetzt hält, muss von den Seiten der Geschichte verschwinden".

 


 

Iranpolitik der USA - Rätselraten um Kriegsabsichten - Von Washington bis Los Angeles beschäftigt Journalisten, Politiker und Think Tanks die Frage, ob es in den verbleibenden fünf Monaten der Bush-Regierung noch zu einem amerikanischen Waffengang gegen den Iran kommt. Ali Fathollah-Nejad informiert. >>>

 


 

Kulturfest - "Wir feiern Palästina" - in Bonn - Das Bonner Aktionsbündnis 'nakba 60' lädt am 29. August ab 15:00 Uhr auf dem Münsterplatz zu einem Kulturfest unter dem Titel "Wir feiern Palästina" ein: "Diese Kultur wollen Palästinenserinnen und Palästinenser und ihre Freunde bei unserer Veranstaltung auf dem Bonner Münsterplatz zeigen. Gleichzeitig geht es um die Forderungen nach einem gerechten Frieden, dem Ende der israelischen Besatzung und dem Rückkehrrecht in ihre Heimat."

Weiterführende Links:
Einladung
Programm

 


 

Siege-breaking vessels set sail for Gaza - - On Tuesday, 45 members, comprising 15 nationalities, of the Free Gaza Movement, will leave a port in Cyprus and sail south to Gaza in an endeavor to break through the Israeli blockade of the Palestinian Strip.

Let the freedom boats reach Gaza! - FIDH - These boats symbolize the moral authority of the international civil society community. These sixty civilians from a total of sixteen countries have come together in order to break the conspiracy of silence about the criminal and inhumane siege that is suffocating the 1.7 million civilian population of the Gaza Strip.

 


 

Another Voice from Sderot - Naomi Tzion - press release - "No to silence and to violence, yes to continued truce, yes to dialogue and good neighbourliness" Supporters of dialogue from Sderot and the Gaza border region held a bicycle tour and talked with Palestinian neighbours from Gaza and Sajaiya – by phone, for the time being

 


 

Palestinian women prisoners, harsh treatment and a lot of arbitrariness - WOFPP - On 20 July 2008 at 4:30am, wardens entered the cell of `Abeer `Odeh and Maryam elTarabin who are held in isolation. `Abeer `Odeh, from Tulkarem, was arrested on 22 April 2006. According to her sentence, she ought to have been released on 10 July 2008; but the Israeli authorities refused to release her and issued an administrative detention order against her for six months. The Israeli authorities may extend an administrative detention endlessly. [The Israeli women monitoring their imprisoned Palestinian sisters are not allowed to visit them; the contact is through lawyers and family members-ed]

 


 

Just fire a rubber bullet at him? - Haaretz Editorial - Shooting a shackled and blindfolded person, who is clearly not endangering soldiers, and even shooting in order to frighten, or the threat to shoot in order to frighten, and not even directly at the person`s body but only in immediate proximity to him, are all acts forbidden by law, whether military or civil, during times of both war and peace (...) The decision to try on a relatively minor charge sends a message to soldiers that the IDF is prepared to close its eyes.

 


 

 

Mahmoud Darwish… - in the presence of Absence - Mahmoud Darwish has quietly left us on Saturday 9 August 2008 after 67 years of a life jumping from one peak to another, rising higher every time, transcending his own successes. He was a beautiful human being, able to see what no one else can see: in life, politics, and even people, expressing his visions in a language that seems to be made only for him to write with.

Die Generaldelegation Palästinas trauert mit ihrem Volk um die Stimme Palästinas: Die palästinensische Tragödie, die Trauer um den Verlust der Heimat und das Exilschicksal des palästinensischen Volkes bestimmten die Werke des größten Dichters Palästinas und des einflussreichsten zeitgenössischen Lyrikers der arabischen Sprache – Mahmoud Darwish >>>   
Mahmoud Darwish hören >>>        Mehr >>>      

 


12.8.2008
 



Krieg vor Toresschluss? - Wie in den USA über einen Angriff auf den Iran gedacht wird -
Ali Fathollah-Nejad ist Gründer und Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats der »Campaign Against Sanctions and Military Intervention in Iran« (CASMII, Kampagne gegen Sanktionen und eine militärische Intervention im Iran.  Der Politikwissenschaftler kehrte vor wenigen Tagen von einem längeren Aufenthalt aus den USA zurück. Er sprach dort sowohl mit Befürwortern als auch mit Gegnern eines kriegerischen Überfalls auf den Iran
 

 

 

Ein Herz aus Dschenin - Ismael Khatib hat seinen Sohn verloren. Und entschieden, dass israelische Kinder mit dessen Organen gerettet werden sollen. Der 42-jährige Khatib traf damit eine Entscheidung, die das Leben vieler veränderter, auch seines. Über diese Veränderungen berichtet Inge Günther in der folgenden Reportage >>>

 



Versorgungslage in Gaza - Susanne Knaul - "Wir leben von Schmuggelware" - Die brüchige Waffenruhe zwischen Israel und den Palästinensern hat das Leben im Gazastreifen nicht erleichtert. Der Schwarzhandel aus Ägypten blüht notgedrungen.
 



"Free Gaza" vessel to arrive at Gaza shores on Wednesday  - A Palestinian official announced on Sunday that the "Free Gaza" vessel has already sailed and will arrive at Gaza shores on Wednesday or Thursday.

 


 

Netanyahu the devil - Gideon Levy - Haaretz - "Netanyahu, the man of our nightmares, met with Yasser Arafat, signed the Hebron agreement and did not bring peace. The prime ministers who succeeded him - Ehud Barak, Ariel Sharon and Ehud Olmert - did not lead Israel even one step closer to peace. […] The media embraces Livni, accepts Mofaz as legitimate, sometimes supports Barak, but is terrified only by Netanyahu. Why?"

 


 

In Gedenken an Mahmud Darwish: Ein Krieg um des Krieges Willen - von Mahmud Darwisch  - Ein Krieg um des Krieges Willen. Sein einziges Ziel ist es, sich selbst zu reproduzieren, zumal jeder weiß, dass das Schwert auch dieses Mal die Seele nicht zu vernichten vermag. Für den Abzug aus einem Fünftel unserer historischen Heimat Palästina boten die arabischen Staaten Israel den kollektiven Frieden. Als Antwort auf dieses großzügige Angebot erklärte Israel dem palästinensischen Volk und der Friedensvision der Araber den Krieg. Wir müssen ein weiteres Mal unsere moralische Stärke unter Beweis stellen - uns bleibt nichts als dieser Beweis. >>>

Nomadische Biographie - Zum Tod des palästinensischen Lyrikers und Journalisten Mahmud Darwisch - Karin Leukefeld - Als sich 2004 die Frankfurter Buchmesse dem Thema »Arabische Welt« widmete, stellte man für Mahmud Darwisch nur ein kleines Zelt bereit, in dem er lesen konnte. Schon Stunden vor Beginn der Lesungen bildeten sich lange Schlangen vor dem Eingang, und jedes Mal gab es viele Enttäuschte, die keinen Platz mehr fanden. »In Deutschland versteht man die Bedeutung dieses Dichters nicht«, stellte ein Zuhörer fest >>>

(Don’t) Teach Mahmoud Darwish - The decision of Education Minister Sarid to place two poems of Mahmoud Darwish into the Israeli education curriculum caused a great uproar. This was the real goal of the Minister of Education: while it is possible to assume that the Minister honestly hoped to bring Israeli youth closer to the greatest of Palestinian poets, in reality it seems his desire to generate more provocation outweighed his love of Darwish. Like numerous other moves of the politicians from the “Left”, this step is not intended primarily to create awareness and understanding between Jews and Palestinians, but to anger the right wing and Shas.

Under Siege - By Mahmoud Darwish (1942-2008)  >>>       Gedichte von M. Darwisch >>> 

 


11.8.2008
 


 

 

 

Ilan Pappe -  In der Diskursfalle. - Hans-Martin Lohmann - 2001 - Keines unserer Bücher wird derzeit so kontrovers diskutiert wie Ilan Pappes "Die ethnische Säuberung Palästinas". Jetzt ist es auf der Sachbuch-Bestenlistenliste angekommen! In einigen Blogs hagelt es wüste Beschimpfungen gegen Autor und Verlag. Zugleich halten sich die Zentralfeuilletons dieser Republik vornehm zurück und ziehen es vor, das heiße Eisen Pappe besser nicht anzupacken. Angesichts dieser Erörterungslage haben wir Hans-Martin Lohmann, einen der reputiertesten Buchkritiker und Sachbuchrezensenten, um einen Kommentar zur Befindlichkeit der deutschen Öffentlichkeit gebeten. Hier ist er >>>

„Die Ethnische Säuberung Palästinas" mehr Rezensionen >>>

 


 

Ein israelischer Jude im Gazastreifen - Jeff Halper - In ein paar Tagen werde ich auf einem der beiden Boote der „Free Gaza Movement“ von Zypern nach Gaza segeln. Die selbstgestellte Aufgabe heißt, die israelische absolut illegale Belagerung zu durchbrechen, die 1,5 Millionen Palästinenser in eine sehr schwierige Situation gebracht hat: gefangen in ihren eigenen Häusern, extremer militärischer Gewalt ausgesetzt, aller  Grundbedürfnisse des Lebens, ihrer fundamentalsten menschlichen Rechte und Würde beraubt. Die Belagerung verletzt die fundamentalsten Prinzipien des Völkerrechts: die Unzulässigkeit, die zivile Bevölkerung zu verletzen. Unsere Reise soll auch Israels Versuch,

 

 

Mit Taschenlampe auf der Suche nach dem kleineren Übel -  Gideon Levy - Die Olmert-Affäre ist gekommen und noch nicht vorüber. Ein paar Lieferscheine hier und einige Dolche dort werden auf die blutige politische Leiche auf dem Stadtplatz geworfen, und Ehud Olmert wird mit dem Sonnenuntergang verschwinden. Ein  hedonistischer, verschwenderischer Ministerpräsident, ein relativ armseliger, korrupter Mann, der wie viele andere nicht wusste, wo er die Linie zwischen öffentlichem und privatem Geld ziehen sollte, und der, wie viele seiner Kollegen in der oberen Verdienstgruppe der Regierung dachte, dass ein Politiker sich alles leisten kann, geht nun nach Hause. . Olmert und seine Verstöße werden in der Geschichte als  Fußnote erscheinen.

 


 

Ein Ritter auf grauem Pferd - Uri Avnery - OH  DU MEINE GÜTE, was ist mit dem Ritter auf dem weißen Pferd geschehen? - In der vergangenen Woche waren Barack Obamas Bewunderer geschockt. Bis jetzt hatte man geglaubt, dass die großen Summen Geldes, die in die Schatulle seiner Wahlkampagne fließen, von anonymen Bürgern stammen, die darum gebeten worden waren, ihm 100 oder 200 Dollarschecks zu schicken. Nun ist bekannt geworden, ein großer Teil jener Millionen komme von großen Spendern – genau denselben riesigen Körperschaften, ihren CEOs (Chief Executive Officers) und Lobbyisten, die den demokratischen Prozess bei vorausgegangenen Wahlkämpfen korrumpiert haben. Sie verteilen ihre  Großzügigkeit reichlich und gleichmäßig unter alle Kandidaten von links bis rechts, um auf der Gewinnerseite zu stehen – egal was geschieht. Obama hatte versprochen, dem alten, schmutzigen System ein Ende zu bereiten. Nun wird deutlich, dass er selbst in dieses korrupte System eingebunden ist. >>>

 

 

There is an obvious Israeli involvement in the present conflict between eorgia and Russia.  - Shraga Elam - here are hundreds of Israeli military advisers in Georgia and this is not just the claim of the rather unreliable DebkaFile but also the more respected Ha'aretz expert Yossi Melman, the daily Ma'ariv and also the rather reliable website "News First Class" (NFC). Melman wrote on 25.6.2008 that Georgia became a real El Dorado for Israeli arms dealers and numerous representatives of the army and intelligence services.  Some former generals like Israel Ziv and Gal Hirsh (with his company Defensive Shield) are very active there.

Israel soll Georgien auch mit Schnellfeuergewehren versorgt haben >>>

 


 

An Israeli Strike on Iran, a Plan That Just Doesn't Fly - Bernard Avishai and Reza Aslan - The Bush administration seems less and less likely to launch a parting strike on Iran's nuclear installations -- but Israel isn't sounding nearly so tranquil. The talk from Jerusalem will almost certainly grow more strident as the competition to replace the country's scandal-plagued prime minister, Ehud Olmert, intensifies. Former Israeli defense minister Shaul Mofaz is running hard against the less hawkish Foreign Minister Tzipi Livni to succeed Olmert as leader of the governing Kadima Party; he recently told Israel's dominant daily newspaper, Yediot Ahronot, that an attack on Iran was "unavoidable." And Binyamin Netanyahu, the right-wing opposition leader who might well beat either Livni or Mofaz in a general election, is also likely to think seriously about a preventive Israeli raid.

War in Georgia: The Israeli connection - Arie Egozi - For past seven years, Israeli companies have been helping Gerogian army to preparer for war against Russia through arms deals, training of infantry units and security advice

 


 

HELFEN SIE, KAUFEN SIE! - Mit dem Kauf dieser Naturseife aus Olivenöl unterstützen Sie also nicht nur mehrere Familien in schwerer Zeit und helfen zum Überleben, sondern geben ein ebenso wichtiges Zeichen der Solidarität allen, die auf irgendeine Weise an der Herstellung beteiligt sind. Sie geben einer Familie wieder Sinn nach dem Verlust Ihres Kindes. Sie unterstützen die Arbeit der Kinderhilfe Bethlehem im Caritas Baby Hospital. Dafür sage ich Ihnen im Namen der Familie von Ihab, der Kinderhilfe Bethlehem und MUSA’ADE herzlichen Dank! mehr >>>

Helfen  durch Kaufen - Krippen, Scherbenengel, Herzen aus Olivenholz und mehr -  Musa’ade >>>

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Aufforderung an Israel: Studenten aus Gaza ausreisen lassen - Noch immer verhindert Israel die Ausreise von mehreren Hundert Studenten, die ihre Studien an auswärtigen Universitäten - unter anderem in Marburg und Halle - aufnehmen beziehungsweise fortsetzen möchten.

 

 

Politik der Lebenslügen - Leserbrief von Gertrud Nehls - Zu jW vom 7. August: Leserbrief »Private Meinungsäußerung« - Da der Leserbrief von Bodo Ramelow beansprucht, Prämissen und Grundpositionen von Die Linke zu vertreten, ist es anzuerkennen, daß sie in der jungen Welt veröffentlicht werden. (...) Das »Bemühen der Linken, durch diplomatische Arbeit friedliche und akzeptierte Grenzen für die Zweistaatlichkeit zu erreichen«, kann aber nur Früchte tragen, wenn die »Ist-Situation« in Gaza und Palästina berücksichtigt wird. Das heißt: 1. seit über 40 Jahren muß der gesamte Nahe Osten die Bedrohung durch die israelische Atombombe in seine Politik einbeziehen. Erst kürzlich wurde Iran wieder mit dem nuklearen Erstschlag bedroht.

 

 

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Macht das Internet doof oder machen es die Profis?  - Alan Posener - Mehr vom Gleichen! - ... und tschüss! Ich bin dann mal dort...- Die rechtskonservative, proamerikanische und rechtszionistische sogenannte Achse des Guten erhält Zuwachs von Alan Posener. Kommt endlich ein liberaler Freigeist, um diesen Haufen rechtsgestrickter Extremisten aufzumischen? Leider nein. Es ist kein Liberaler, sondern ein weiterer Springer-Autor, der dorthin passt wie Faust aufs Auge. Das Wort "Guten" bleibt eine hübsche Mogelverpackung für einen eher andersartigen Inhalt. >>>

 

 

Honey makes Hebron life a bit sweeter - The toughest part of the West Bank just got a bit sweeter, with an influx of beehives, helping farmers cope with the decline in their economic situation. Stuck between two Israeli settlements, the Palestinian residents of Wadi al-Ghrous in Hebron are surrounded by military bases and fences >>>

 


10
.8.2008
 


 

 

 

Der Zionismus stirbt zwischen Hebron und Ytzhar -  Zeev Sternhell - „Das zionistische Unternehmen,“ sagte Berl Katznelson 1929, als er die ersten zehn Jahre der Ahdut Ah Avoda-Bewegung zusammenfasste, ist ein Eroberungsunternehmen.“ Und im selben Atemzug fügte er hinzu: „Es ist nicht zufällig, dass ich militärische Termini verwende, um die Besiedlung des Landes  zu beschreiben.“ Und tatsächlich – der Zionismus war eine Bewegung der Eroberung und alle Mittel waren erlaubt, um diese Aufgabe auszuführen.“

 

 

Occupation has only corrupted Israel's democracy - Avraham B. Yehoshua - Police investigations, commissions of inquiry examining the errors committed during the Lebanon war of 2006, repugnance at former President Moshe Katsav's alleged sex crimes, and now Prime Minister Ehud Olmert's announcement that, with charges of corruption swirling about him, he will resign in September. All of this suggests profound wounds in Israel's moral tissue.

 

 

 


 

One Step Closer: Getting Ready to Sail to Gaza - Aug 1, 2008 - Greetings from Cyprus! Our official training begins today, as we move one step closer to breaking the siege of Gaza. What may have seemed at one point a distant and somewhat exotic dream has become a solid reality.  In just a few days we will begin sailing the SS Free Gaza and the SS Liberty across the Mediterranean to Occupied Palestine. And though there are still challenges ahead – things are falling into place, and there are some truly amazing people here making this happen. Among our group is Monir Deeb, a husband, father, businessman, and human rights activist from Los Angeles, California. Though he is also an American, Monir was born in Gaza City. As a Palestinian he is putting himself at great risk by sailing with us. We’re thankful for his bravery. His enthusiasm and wisdom have become invaluable to this project.
Among our group is Hedy Epstein, a human rights activist from St. Louis, Missouri, and a survivor of the Nazi Holocaust. Her sunny smile and gentle demeanor are a source of constant strength to us all. When she was asked in an interview about why an 83-year-old grandmother would want to sail on this mission, she replied,

 

 

Fotoausstellung "Palästina.Besetztes Land"
im Forum der Anne-Frank-Schule Güetersloh vom 12.8. bis 26.9.2008
Ausstellungseröffnung 12.8.2008 um 17 Uhr 
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United by misery - Ahmed Moussa was a 12-year-old Palestinian boy from the West Bank village of Nilin, near Ramallah. Mohamed Bahloul is a 12-year-old Palestinian boy from Gaza City. The former was shot and killed 29 July by Israeli forces following a peaceful protest against the Israeli apartheid wall.

 

 

Zionism`s dying between Hebron and Yitzhar - Zeev Sternhell - Haaretz - Since it was impossible to take control of the lands legally, a mafia-like culture of theft, lies and deception developed in the territories, in which the various government authorities are still wallowing, from ministers in tailored suits to the last of the policemen sweating on the highways. Contrary to the rules of international and Israeli law, contrary to elementary rules of justice, contrary to all logic and every genuine Israeli interest, broad areas were confiscated for the sake of the settlers and huge sums were poured in.

 

 

Is it all lost? - Gershon Baskin - AMIN - ...what needs to be done is quite clear: freeze all settlement building, including in Jerusalem, remove checkpoints and road blocks, free prisoners to President Abbas, strengthen the security coordination and cooperation without Israeli incursions, invite the US to mediate and present bridging proposals in the stalled negotiations and begin to transfer additional land and authority to the Palestinian government. If not, it is only a matter of time before the West Bank will turn into another Gaza.

 

 

In der USA verstarb heute (9.8.2008)  der palästinensische Dichter und Journalist Mahmoud Darwisch im Alter von 67 Jahren. >>>

Mahmoud Darwish, the world's most recognized Palestinian poet passed away in a US hospital Saturday, August 9, 2008 after undergoing complicated heart surgery >>>

Under Siege - By Mahmoud Darwish (1942-2008)  >>>       Gedichte von M. Darwisch >>> 

 


9.8.2008
 


 

Islam-Bashing als politisch korrekter Rassismus - Ulla Jelpke - Vom 19. bis 21. September 2008 soll in Köln ein „Anti-islamisierungskongress“ stattfinden. Veranstalter ist die rechtsextreme Bürgerbewegung Pro Köln, die auch im Stadtrat vertreten ist. Es wird mit rund 1000 Kongressteilnehmern aus ganz Europa gerechnet. Angekündigt werden etwa der Vorsitzende der faschistischen Front National aus Frankreich, Jean-Marie Le Pen und der Vorsitzende des rechtsextremen Vlaams Blang aus Belgien, Filip Dewinter, Vertreter der extrem rechten Parteien FPÖ aus Österreich, Lega Nord aus Italien. Aus Deutschland treten nach Veranstalterberichten unter anderem der Herausgeber der ältesten rechtsextremen Theoriezeitschrift „Nation&Europa“, Harald Neubauer und der nach Rechtspopulismusvorwürfen aus der CDU ausgetretenen sächsischen Bundestagsabgeordneten Henry Nitzsche sowie Vertreter von Pro Köln als Redner auf. Der Kongress mit dem Untertitel „Nein zu Moscheebau, Nein zu Minaretten, Nein zu Muezzinruf“ ist ein neuer Höhepunkt einer spätesten seit den Terroranschlägen vom 11. September 2001 losgebrochenen Hetze gegen Menschen muslimische Glaubens und Zuwanderer insbesondere aus der Türkei und dem Nahen Osten. (erschienen in: Ossietzky, 15/2008) Die immer rabiatere Islamhetze ist die Kehrseite der imperialen Kreuzzüge des Westens gegen Staaten des Nahen und Mittleren Ostens – von Afghanistan und dem Irak über Palästina bis womöglich bald zum Iran.

 


 

Ilan Pappe, Die ethnische Säuberung Palästinas - Prof. Dr. Kenneth Lewan - Seit Anfang der neunziger Jahre werden Verhandlungen zwischen Israel und Palästinensern geführt, mit dem vergeblichen Ziel , eine Zweistaatenlösung zu erreichen. Gleichzeitig breitet Israel sich aus, die Palästinenser werden in dem, was übrig bleibt, zusammengepfercht und  die beiderseitigen Feindseligkeiten dauern an. Nun kommt Ilan Pappe, Professor an der Universität Exeter, mit der Aufforderung an alle, die sich mit Nahost befassen, insbesondere an seine Landsleute in Israel, sich mit der Flucht der Palästinenser vor 60 Jahren auseinander zu setzen und zu begreifen, warum sie stattfand. Er hält das für zwingend notwendig, um eine Versöhnung und eine lebensfähige Lösung zu erreichen. Er erinnert daran, dass die UN im Dezember 1948 die Zurückführung der Flüchtlinge forderte. Israel weigerte sich und die USA leisteten Beihilfe, damit die Frage nicht auf die Tagesordnung der Vollversammlung kam. Palästinenser haben vergeblich versucht, mit Israel über die Flüchtlinge zu verhandeln. Alle Parteien in Israel haben für ein Gesetz gestimmt, das Verhandlungen über diese Frage verbietet. >>>

Ilan Pappe's Buch "Die ethnische Säuberung Palästinas" - Rezensionen >>

 

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Kenneth Lewan
Ist Israel Südafrika
Das Buch wird gegen einen 'Solidaritätsbeitrag  (5€ + 2€ Versandkosten) verkauft.
Weitere Infos hier >>>

Rezension -
Das Buch ist aktueller denn je. Von der BRD-Presse totgeschwiegen, zeigt es Israel so wie es ist >>>
 


Der Außenminister

Schauspiel von Kenneth und Hannelore Lewan
Westjordanland - Selbstverlag - 50 Seiten
 Das Heft wird  gegen eine Solidaritätsbeitrag von 5€ für "Das Palästina Portal"  (plus Porto) versandt. Mehr >>>


Der Außenminister  - Rezension von Dr. Ludwig Watzal  >>>
 


Was geschieht eigentlich hinter der Mauer in Palästina.


"Nur" Verbrechen gegen die Menschlichkeit oder schleic