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Das Palästina Portal

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Archiv - Aktuelle Link- und Denktipps -  - Seite 63

 

The writing on the walls of Wall Street - Gush Shalom - All our governments have assumed that as long as the Americans support us, we can ignore the whole world and oppress the Palestinians. But no empire lasts forever, and the message is written on the Walls of Wall Street.

 

 

Send a EU army to the West Bank ! - Avi Primor - Haaretz - A former Israeli ambassador to the European Union and to Germany, Avi Primor calls for the sending of a EU armed force to replace the Israeli forces on the West Bank for a "transition period", since "Israelis are udeologically willing to give up the territory but don`t trust the Palestinian security forces". [ed.]

 


7
.10.2008
 


 
 

 


 

Die Dahiye-Doktrin - Der Chef der Nordkommandos der israelischen Armee, Gadi Eisenkot, hat mit deim Einsatz "unverhältnismäßiger Gewalt" gegen libanesische Dörfer gedroht, sollte die Hizbollah von dort Raketen auf Israel abfeuern. "Was 2006 mit dem Stadtteil Dahiye in Beirut passiert ist, wird mit jedem Dorf geschehen, vom dem aus Israel beschossen wird", sagte der General am Freitag in einem Interview mit der israelischen Zeitung Yedioth Ahronoth.

 


 

Abschied von Mahmoud Darwish - Am 05. Oktober fand im Rahmen des internationalen Literaturfestivals eine Hommage an den im August verstorbenen palästinensischen Dichter Mahmoud Darwish statt. Im Folgenden veröffentlichen wir die Rede des Generaldelegierten Palästinas, Hael Al-Fahoum, die er anlässlich dieser Würdigung hielt.

 



Kommuniqué der EU-Ratspräsidentschaft - Am 25. September 2008 traf sich Außenminister Riyad Al-Malki mit Vertretern der Europäischen Union in New York, um über den aktuellen Stand der Friedensverhandlungen sowie über die palästinensisch-europäischen Beziehungen zu diskutieren. Das nach der Sitzung in englischer Sprache verfasste Kommuniqué der EU-Ratspräsidentschaft.

 



Neue Videos: kinder/soldaten >>>   |  
beit sahour siedler >>>   |   occupation mit machsom watch u.a. in bethlehem terminal >>>   die situation in walajeh mit dem kloster cremisan >>>  |   link auf den film "arans children" von jenin >>>   |  nach bayerischen reinheitsgebot gebrauten einzigen pal. bier in taybeh >>>

 


 

 

 

West Bank on edge as radicals settle in - - "There is a rise in Jewish violence in Judea and Samaria," Maj. Gen. Gadi Shamni, the chief of the Israeli army's Central Command, said in an interview published Friday, referring to the West Bank by its biblical names.

 


Prof. Sternhell: Supporters of occupation are not Zionist - Akiva Eldar-Haaretz-"I`m suggesting an alternative to exclusive ownership of the land that justifies occupation. It would be based on a rational view of universal rights, especially the right to liberty and dignity, including for the Palestinians. This is the social-democratic approach that shaped 20th century Europe. It would strengthen Zionism, unlike the insistence on exclusivity over all the Land of Israel which rejects the other`s rights, undermines the Zionist ideal, and is a proven prescription for disaster."

 


„Freunde und Freundinnen des Freedom Theatre Jenin“ nehmen Arbeit auf -  In Berlin hat sich ein Förderkreis - die „Freunde und Freundinnen des Freedom Theatre Jenin in Deutschland“ konstituiert, um die Arbeit des „Freedom Theatre Jenin“ zu schützen und zu unterstützen.

 


6
.10.2008
 



Ab nach Gaza - André Marty berichtet - Sie hat einen Fehler gemacht, einen groben Fehler. - Anat, so wollen wir sie hier nennen, war 25 Jahre mit Mohammad verheiratet, Mohammad, der auch Marwan oder Mustafa heissen könnte. Anat, die jüdische Israelin, und Mohammad der muslimische Palästinenser. So stellte Anat beim israelischen Innenministerium einen sogenannten Antrag auf "Familienzusammenführung", den die Leute im Ministerium auch gewährten. Die beiden lebten zusammen in Israel, vermutlich liebten sie sich auch. So kamen fünf Kinder, jüngst sogar ein Enkelkind. Doch dann liebten sie sich irgendwann einmal nicht mehr, im Gegenteil. Anat empfahl dem >>>

 



 
Verwechselt nicht immer Propaganda und Pöbelei mit Polemik - Die NOZ schreibt:  - Broders Polemik sorgt für Wellenschlag - Osnabrück. Hat die Diskussion zum Thema Iran, die während des Morgenland Festivals veranstaltet worden war, ein juristisches Nachspiel? Ein Schlagabtausch zwischen Henryk M. Broder und Prof. Mohssen Massarrat sorgt weiter für Spannungen. >>>

6.9.2008 - Prof. Dr. Mohssen Massarrat - Stellungnahme zu beleidigenden Äußerungen von Henryk M. Broder anlässlich der Podiumsdiskussion „Isolation oder Wandel durch Annäherung“ im Rahmen des Morgenlandfestivals am 30.09.2008 in der Lagerhalle, Osnabrück -  Broder hat bei seinem Auftritt am 30. September in der Lagerhalle nicht nur mich mit seiner unqualifizierten Äußerung beleidigt, er hat auch die FAZ-Journalistin Christiane Hoffmann und den im Iran lebenden Journalisten Martin Ebbing als naiv und blind und die „gesamten deutschen Intellektuellen“ als „mit einem Hang zum Totalitarismus“ und darüber hinaus auch den renommierten Islam- und Orientexperten Prof. Udo Steinbach als „Kollaborateur des Mullahregimes“ diffamiert. >>>

Bildquelle
Honestly Concerned   mehr >>>

"3-D"-Kriterien -  Der Rassismus  war immer an der D-ämonisierung von Menschen zu erkennen, dem D-oppelstandard, mit dem Menschen gemessen wurden, und der D-elegitimierung von Menschen, "Rassen" und Glaubensrichtungen. >>>


 



Henryk Broder dichtet mir eine Freundschaft mit David Irving an.
- Shraga Elam - Am 15.4.2000 schrieb ich eine Email an David Irving, in der Absicht ihn zu überzeugen, seine Holocaust-Leugnerei aufzugeben. Die Mail war sehr komprimiert, da sie nicht für die Öffentlichkeit gedacht war. Dies führte zu absichtlichen und unabsichtlichen Missverständnissen, nachdem Irving das Schreiben - ohne meine Erlaubnis - auf seiner Webseite veröffentlicht hatte. Uninformierte LeserInnen könnten sich daran stossen, dass ich schreibe, Irving sei ein brillanter Forscher gewesen, bis er die industrielle NS-Judenvernichtung zu leugnen begann. Mit dieser Aussage zitierte ich jedoch anerkannte Historiker aus der New York Times 1999. >>>

 



Blindfolded: Another year of occupation - - This was a routine year, another year of the occupation of which no end is in sight. From Rosh Hashana 5768 to Rosh Hashana 5769 our forces killed 584 Palestinians, 95 of them minors. An average year for bloodshed, all of this was observed by Israeli society with eyes covered.

 



The Balkans have arrived - Akiva Eldar - Haaretz - It appears that there is a long-range alternative to a two-state solution other than the one-state solution for two peoples: a Jewish and democratic state west of the Green Line and Jewish and undemocratic rule east of the line. The Palestinian Authority, which was intended to be a temporary arrangement until the establishment of an independent state, has become a fig leaf covering the nakedness of a deluxe version of occupation. The European taxpayer, rather than the Israeli one, is paying the salaries of teachers and doctors in the West Bank. And Mahmoud Abbas` police have become the subcontractors for the Israeli security forces.

 



The death of the right - Gideon Levy - Haaretz - The radical left, in whose voice the prime minister now speaks, was correct and predicted the truth. To most of the public it has become clear that no peace will be attained that is not based on the outlines sketched in an ad placed by the Matzpen movement in September 1967. That is how far we have come. But in Israeli society`s ideological vacuum, the death of the right does not herald the flourishing of the left. It, too, expired a long time ago.

 


5
.10.2008
 



Die Illusion von Etzion -  Gershom Gorenberg - Geschichte – die Geschichte, von der jeder meint, er kenne sie – führt uns in die Irre. Nehmen wir nur die Geschichte von Kfar Ezion, der ersten israelischen Siedlung in der Westbank, die in dieser Woche vor 41 Jahren errichtet wurde. Im israelischen Bewusstsein hat Kfar Etzion eine doppelte Rolle gespielt. Auf der einen Seite war es die eigentliche „Konsens-Siedlung“. Schließlich kehrten die Siedler an den Ort eines Kibbuzes zurück, der am Vorabend von Israels Unabhängigkeit mit dem Etzion-Block ( von jordanischen Militär) überrannt worden war. Sogar alte Gegner der Siedlungen in den besetzten Gebieten zucken mit den Schultern, lächeln und sagen „mit dem Etzion Block ist es etwas anderes“. Auf der andern Seite wird Kfar Etzion als der Anfang der religiösen, messianischen Siedlerbewegung angesehen. In der Geschichte, die von Unterstützern  genau so wie von Gegnern jener Bewegung akzeptiert wird, hatte eine Gruppe junger religiöser Juden  Levi Eshkols zögerlicher Regierung  ihren Willen aufgezwungen. Und das war wie ein Omen für das, was kommen sollte. Aber dieses  Einverständnis der Rückkehr nach Kfar Ezion beruht auf Irrtümern und Täuschungen. Die Kfar Etzions-Siedler hatten Levy Eshkol nicht besiegt – sie haben bei ihm  nur eine offene Türe eingerannt.

 

 

Schlussbilanz - Uri Avnery - IM UMGANGSSPRACHLICHEN israelischen Hebräisch sagen wir, wenn jemand etwas  entdeckt, was schon alle kennen: „Guten Morgen, Elijahu!“ Warum Elijahu? Das weiß ich nicht. Jetzt könnte man sagen: „Guten Morgen, Ehud!“ Das sagte ich mir, als ich das sensationelle Interview las, das Ehud Olmert in dieser Woche, am Vorabend zum jüdischen Neujahrsfest,  der Tageszeitung „Yediot Aharanot“ gab. AM ENDE seiner politischen Karriere, nachdem er vom  Ministerpräsidentenposten zurückgetreten war, während Zipi Livni dabei ist, eine neue Regierung zu bilden, sagte er erstaunliche Dinge – nicht an sich erstaunlich – aber  deshalb  sicher erstaunlich, weil sie aus seinem Munde kamen. Für diejenigen, die es nicht mitbekommen haben, hier noch einmal, was er sagte:

 

 

Hört auf zu lügen! -   B. Michael - Alle paar Jahre verliert man die Geduld. Die Seele schreckt wieder  vor dem Festival von Unwahrheiten, Täuschungen und  dem Sich-gegenseitig-Decken zurück. Bei der spektakulären Blufftour, die noch einmal das Ausmaß  deutlich werden lässt, wie die Kultur der Lüge und des Zuzwinkerns  mitten in den Machtstrukturen Wurzeln gefasst hat. Es ist nicht klar, welcher Strohhalm/ welcher Bluff diesmal den Rücken des Kamels gebrochen hat. War es der Schuss in den Kopf eines Geistigbehinderten in Na’alin? Die  verzweifelte Mutter, die zur Polizei ging, um das Verschwinden ihrer Tochter zu melden und die dann mit gebrochener Hand die Polizeistation verließ? Oder der Shin Bet Mann, der  noch  einmal entschied, dass schwer kranke Patienten ein Sicherheitsrisiko darstellen? Oder die Gerichte, die  mit  lässiger Gleichgültigkeit all den Unsinn kaufen, der ihnen von der Armee, der Polizei und dem Shin Bet angeboten wird? Eindeutig sind sie alle zu weit gegangen. Um keine Verwirrung zu stiften, wollen wir jedes extra behandeln

 



Jihan El Sadat: "Ein neuer israelisch- arabischer Krieg ist undenkbar" - Ägypten und Israel: Seit 30 Jahren verbindet beide Länder ein kalter Frieden - aber ein dauerhafter. Im Gespräch erklärt Jihan El Sadat, Witwe des ehemaligen ägyptischen Regierungschefs, wie es um die Chancen einer Verständigung im Nahen Osten bestellt ist.

 

 



B’Tselem: Israel schneidet den Gazastreifen von der Westbank ab - Israel unternimmt einseitige Schritte, um eine neue Realität der Trennung zwischen der palästinensischen Bevölkerung im Gazastreifen und derjenigen in der Westbank, zu institutionalisieren, stellt die Menschenrechtsgruppe B’Tselem in einem neuen Bericht fest, der am 10.9 veröffentlicht wurde. Nach B’Tselem hat Israel seit Beginn der  augenblicklichen Intifada  auf verschiedene Weise dahin gewirkt, die Trennung zwischen der Westbank und dem Gazastreifen zu schaffen und die Palästinenser in verschiedene Bevölkerungsgruppen aufzuteilen.

 



Officer lambasts rising Jewish extremism -
Jonathan Cook - JERUSALEM // The Israeli army officer in charge of the occupation of the West Bank, Gen Gadi Shamni, has lambasted extremist Jewish settlers, blaming rising levels of violence on the encouragement of their leadership and right-wing rabbis. It is rare for a senior commander to speak so critically of the settlers, many of whom themselves serve in senior positions in the army. In a lengthy interview with the Haaretz newspaper running today, marking the Jewish new year, Gen Shamni said: “In the past, only a few dozen individuals took part in such activity [settler violence], but today that number has grown into the hundreds. “That’s a very significant change. These hundreds are engaged in conspiratorial actions against Palestinians and the security forces. It’s a very grave phenomenon.” He said the extremists were “enjoying a tailwind and the backing of part of the leadership, both rabbinical and public, whether in explicit statements or tacitly”.

 



Israeli settlers threaten to kill British film crew, curse Jesus - Link to a video by the British film crew. While these extremist settlers do not represent by any means Israeli mainstream, they are heavily subsidized by the State of Israel, which also provides them with military cover.

 



Blindfolded - Gideon Levy - Haaretz - "This was a routine year, another year of the occupation of which no end is in sight. From Rosh Hashana 5768 to Rosh Hashana 5769 our forces killed 584 Palestinians, 95 of them minors. Many fewer than in 2002, when 989 were killed; many more than in 2005, with 190 killed. Eighteen Israelis were also killed in the past year, many more than in the previous year, when just five were killed, and much less than in 2002, when 184 Israelis were killed. All in all, an average year for bloodshed. All of this was observed by Israeli society with eyes covered."

 


4
.10.2008
 

 

"Keiner legt sich mit den Siedlern an" - Zeef Sternhell, israelischer Friedensaktivist und Anschlagsopfer, über die rabiaten Methoden jüdischer Extremisten. Herr Sternhell, viele Israelis dachten instinktiv an rechtsextreme Täterschaft, als das Attentat auf Sie passierte. In der rechten Ecke wird behauptet, es sei eine Provokation des Schin Beith, des Inlandgeheimdienstes gewesen. Was sagen Sie dazu? Auf den Flugblättern, die die Polizei in der Nachbarschaft fand, war eine hübsche Summe auf den Kopf jedes Mitglieds der Friedensinitiative Schalom Achschaf ausgesetzt (umgerechnet 200 000 Euro; die Redaktion). Möglich auch, dass die Täter Verrückte waren. Aber sie wussten, dass meine Frau und ich erst am Vortag von einer Auslandsreise zurückgekehrt waren. Jedenfalls spricht jeder hier im Lande, vom Premier bis zum einfachen Zeitungsleser, von einem Akt politischer Gewalt, einer Terrortat, die dem rechtsextremen Sektor entspringt.

Israelische Armee spricht von Zunahme der Siedlergewalt  ISM-G-FK -  Wie ein Vertreter der israelischen Armee am Donnerstag bekannt gab, haben Übergriffe israelischer Siedler auf palästinensische Zivilisten stark zugenommen. „Früher haben nur ein paar Dutzend an solchen Aktionen teilgenommen, heute sind es Hunderte,“ sagte Generalmajor Gadi Shamni gegenüber der israelischen Tagezeitung Haaretz.

 

 

 

 

Reisebericht aus Bethlehem - A. V. - Wer nach Bethlehem als Ausländer kommt, kann den Eindruck bekommen, dass bei der hohen Zahl von Pilgern und Touristen scheinbar alles wieder in normale Verhältnisse gekommen ist und es den Bethlehemern gut geht. Dem ist jedoch nicht so. Gerade für den größten Teil der Bevölkerung wird die Armut von Monat zu Monat spürbarer und existenzbedrohender. Die Arbeitslosigkeit ist auf Grund der gestiegenen Pilgerzahlen nicht mehr so hoch wie noch vor einem Jahr (dennoch sicherlich bei 50 %), doch bei geringen Löhnen haben sich die Preise im letzten Halbjahr teilweise verdoppelt und sind vergleichbar mit den unsrigen. Bei Löhnen von 300 - 600 Euro im Monat (falls ein Arbeitsverhältnis besteht) und meistens grossen Familien mit 3 und mehr Kindern ist das mit den hohen Nebenkosten wie Schulgeld (500 Euro bei den meist christlichen Privatschulen pro Kind/Jahr),Unigebühren (zwischen 2500 und 4500 Euro/Jahr), Krankheitskosten (keine Krankenkasse), Lebensunterhalt, usw. für viele nicht mehr zu schaffen. Kreditaufnahme und Verschuldung sind daher für die meisten Familien unumgänglich und  "normal" geworden.

 

 

Ein Blick hinter die Mauer im Heiligen Land - Wie Palästinenser und Israelis ihr Leben miteinander meistern – Eine Momentaufnahme - Gerald Schneider - Grau – acht Meter hoch, mit Stacheldraht bewehrt und mit Wachtürmen gesichert: Die große Mauer teilt das Heilige Land. Sicherheitssperre nennen es die Israelis, eine Schande ist die Sperranlage für die Araber im Westjordanland. Um sich vor Selbstmordattentätern und Angriffen zu schützen, treibt Israel den Bau von Sperrzaun und Mauer weiter voran. „Sicherheit“ ist ein alles beherrschender Faktor im Leben der Menschen zwischen Mittelmeer und Jordan, zwischen Golan und Rotem Meer. Während Ausländer kaum Schwierigkeiten haben, sich im Staat Israel sowie im Westjordanland frei zu bewegen (bestenfalls nach einem flüchtigen Blick in den Pass an einem Checkpoint), bleibt diese Freiheit beiden Bevölkerungsgruppen weitgehend verwehrt.

 

 



Video: Ein Leben an der grünen Linie -  ISM-G-FK -  Der Film berichtet über das Leben einer palästinensischen Familie aus dem Gazastreifen, die direkt an der Grenze zu Israel lebt und dort regelmäßig zu Opfern israelischer Angriffe werden. Am  1. Mai 2008 vertrieben israelische Truppen die Familie, im Rahmen einer Militäroperation, die umfangreiche Hauszerstörungen, die Planierung von landwirtschaftlichen Land und zahlreiche Tote zur Folge hatte, aus ihrem Wohnhaus. Anfang September kehrten sie zurück in ihr Haus, ISM-Aktivisten begleiteten sie dabei >>>>

 



Der real politische Zionismus - Mit propagandaministerieller Beharrlichkeit wiederholen Zionisten, zum Beispiel in der israelischen Tageszeitung Ha'aretz, nicht nur ihre längst aufgedeckten Lügen über angebliche Ahmadinedschad-Äußerungen, siehe Bundeszentrale für politische Bildung. Sie lügen sich neuerdings auch alle Tage eine angebliche Arbeitsdefinition von Antisemitismus zurecht, die Angriffe auf die israelische Staats- und Regierungspolitik für antisemitisch erklärt. Tatsächlich geht die gemeinte, übrigens ohne jede rechtliche Bedeutung in die Welt gesetzte Definition des EUMC mit keinem Wort auf israelische Angelegenheiten ein. Vielmehr haben die Erfinder in der Erläuterung zu ihrer Definition einen nahezu tautologischen Selbstgänger untergebracht: "Rhetorische und physische Manifestationen von Antisemitismus"...  "können"... gegen den Staat Israel, angesehen als jüdische Gemeinschaft, gerichtet sein."  Quellen und Erläuterung in der Dortmunder Erklärung vom 21. September 2005; Analyse von Knut Mellenthin. In einer Arbeitsdefinition für Zionismus, soviel steht fest, darf das Adjektiv "verlogen" auf keinen Fall fehlen. Siehe auch Zionismus - gefunden bei Thomas Immanuel Steinberg

 



Black Power III - André Marty berichtet - Die Haredim, die ultra- orthodoxen Juden, leben ein Leben weitestgehend abseits von Lust, Spass und irdischen Freuden – Wohliges, dass das Leben eigentlich bereit halten würde, auch im gelobten Land. Nicht so die Haredim, die für IHN unterwegs sind. Wehe, wer sich IHM, also eigentlich ja ihnen, entgegenstellt.

 

 

 



The Red and White Bird in Gaza - MATTS SVENSSON-CounterPunch-"On the morning of the last day of the war, the soldiers stopped their heavy metal box and aimed the long cannon barrel at the house. That was the morning they didn’t just pass by. The girl will never forget it. She saw how they went by the house and slowly turned back, and in their wake followed four bulldozers. Daddy had already gone looking for work. They were surrounded by tanks carrying soldiers and heavy, specially built bulldozers. The houses were emptied of women, men and children. The soldiers were screaming, and so were the women and children. The soldiers only gave them a moment. She forgets how long, but it wasn’t long enough...The sound of your house being destroyed is terrible."
 



A schizophrenic state - Aluf Benn - Haaretz - In recent months, unrest in the territories has increased as reports grew of violent incidents between settlers and their Palestinian neighbors, and between those same settlers and IDF soldiers. Olmert and Barak slammed the assailants in cabinet meetings, but didn`t lift a finger. The security establishment recommended that the police and State Prosecutor (that is, someone else) devote more resources to dealing with the settlers` violations, and bolster enforcement against illegal construction in order to curb the violence.

 


3
.10.2008
 

 



"Dreckbroderein" Wenn man Propaganda mit Pöbelei verwechselt... : "Der Osnabrücker Politikwissenschaftler Mohssen Massarrat warf ein, der Iran werde „dämonisiert“, damit es ein Argument für einen Krieg gegen ihn gebe. Das führte zu dem unschönen Höhe- oder vielleicht auch Tiefpunkt der Diskussion. „Gut, dass Sie hier sind“, hielt Broder dem Professor vor, „ich wollte Ihnen schon immer mal sagen, dass Sie eine Dreckschleuder sind.“ Ein kurzes, erschrockenes Schweigen im Saal war die Reaktion." >>>

 



Schacher und Scherben - Lutz Herden - Auslaufmodell -   Die Anti-Iran-Front ist so marode wie die Bush-Administration - Für Tage kursierte medial intoniert die Simpel-Story, Russland sei von der kindischen Lust besessen, den Westen zu brüskieren, wo immer sich die Gelegenheit dazu biete. Nun gehe die Dreistigkeit soweit, aus der Anti-Iran-Front auszuscheren. Was im Subtext suggerierte: Moskau und Teheran könnten demnächst sogar kooperieren und zum geballten Sicherheitsrisiko werden. Hier die etablierte Nuklearmacht, dort der debütierende Atomzwerg. Wie gut, dass bald amerikanische Patriot-Raketen in Polen stehen.

 



Dance! - André Marty berichtet - (...) Der 31jährige Star-Tänzer mit amerikanischem Pass fühlte sich nach seinem unfreiwilligen Auftritt in einer „really embarrassing and unpleasant position to be in“. Ganz hat Jackson seinen Humor nicht verloren: Als er von einem Auftritt in die USA zurückflog, hatte er auch dort vor-zu-tanzen. „Maybe I need to get used to dancing at airports“, meint der Tänzer trocken. Dass alleine ist längst keine Headlines mehr Wert. Erstaunlich bleibt bloss, wie gewöhnungsfähig das menschliche Wesen doch ist. Und irgendwie ist ja immer Verlass auf israelische Diplomaten. So hat sich jetzt Israels Diplomatie tatsächlich öffentlich zu dieser Tanzeinlage geäussert. Auch hier gilt: wie immer klar auf den Punkt gebracht: „We should apologize? Why? The dancer should apologize!“


 



Killer of the year - Gideon Levy - Haaretz - Indeed, our man of the year is a declared killer. Whether by box-cutter or car bomb, his craft is killing. His killer instincts are our source of pride, the peak of our creativity. We should be thankful to Rosen and friends: They did not even try to sugar-coat anything. They did not pick a humanist, a scientist, an industrialist or an author; Attorney General Menachem Mazuz came in second and Olmert third, but Dagan is our killer of the year.

 



A schizophrenic state - Aluf Benn - Haaretz - In recent months, unrest in the territories has increased as reports grew of violent incidents between settlers and their Palestinian neighbors, and between those same settlers and IDF soldiers. Olmert and Barak slammed the assailants in cabinet meetings, but didn`t lift a finger. The security establishment recommended that the police and State Prosecutor (that is, someone else) devote more resources to dealing with the settlers` violations, and bolster enforcement against illegal construction in order to curb the violence.

 



Charter of the International Jewish anti-Zionist Network - We are an international network of Jews who are uncompromisingly committed to struggles for human emancipation, of which the liberation of the Palestinian people and land is an indispensable part. Our commitment is to the dismantling of Israeli apartheid, the return of Palestinian refugees, and the ending of the Israeli colonization of historic Palestine.

 


2.10.2008
 



Zwischen Antisemitismus und Islamophobie - Rezension von Sabine Schiffer - Der Titel der vielfältigen Aufsatzsammlung "Zwischen Antisemitismus und Islamophobie" scheut sich nicht, bereits an einem neu aufkommenden Tabu zu rütteln, nämlich Antisemitismus und Islamfeindlichkeit in einem Atemzug überhaupt nennen zu dürfen. Zwar gibt es inzwischen vielfältige Hinweise auf eine gewisse Vergleichbarkeit zwischen dem antisemitischen Diskurs des 19. und frühen 20. Jahrhunderts (Jüdischer Kulturverein Berlin "Wider die Islamophobie!" (2005) sowie die Arbeiten von Almut Bruckstein u.a.). Zwischen Antisemitismus und Islamophobie. Vorurteile und Projektionen in Europa und Nahost, herausg. von Bunzl, John / Senfft, Alexandra, Hamburg 2008, VSA-Verlag  

 



Über die Arbeit von „Machsom Watch“ an den Checkpoints im Westjordanland - „Wir sind in Israel die Ausgestoßenen“ - Philipp Holtmann - Dient die Enteignung, Unterteilung, Besiedlung und Abschottung des Westjordanlandes, die Einschränkung der Bewegungsfreiheit und Menschenrechte der Palästinenser der Sicherheit Israels? Oder hauptsächlich dem Schutz von mehr als 250.000 jüdischen Siedlern in dem seit 1967 besetzten Gebiet? Ist es gar eine gezielte Politik der Schikane, die es zweieinhalb Millionen Palästinensern unmöglich machen soll, in ihrer Heimat zu leben? >>>

 



Israel-Debatte - Thomas Immanuel Steinberg - Der Schluß aus dem Nichts - Watzlawicks Geschichte mit dem Hammer erzählt von einem Mann, der ein Bild aufhängen will, aber keinen Hammer zur Hand hat. Als er beschließt, sich beim Nachbarn einen Hammer zu borgen, kommen ihm Zweifel, ob der ihm seinen Hammer überhaupt leihen würde. Der Nachbar habe neulich auch nur flüchtig gegrüßt und vielleicht nur so getan, als habe er es eilig... und bildet sich vielleicht noch ein, man sei auf seinen Hammer angewiesen! Zornig stürmt der Mann zum Nachbarn und brüllt ihn an: „Behalten Sie Ihren Hammer, Sie Rüpel!“ Was hier an der Geschichte interessiert, ist das Argument, auf dem die Entscheidung zum Brüllen beruht: der Schluß aus der Abwesenheit, der Nicht-Existenz einer Sache. Der Nachbar hat dem Mann keine Aufmerksamkeit geschenkt. Viele Gründe kommen dafür in Frage; der Mann aber hält denjenigen Grund für den wahren, der seiner eigenen Befindlichkeit entspricht. Mit der Abwesenheit, dem Fehlen von etwas, wird häufig auch politisch agitiert. Gegner der Staats- und Regierungspolitik Israels werden des Judenhasses verdächtigt, weil sie die Staats- und Regierungspolitik anderer Länder nicht ebenso scharf angreifen wie die Israels. Dabei kann die Beschränkung auf Israelisches ganz einfach dem Interesse an Erkenntnis dienen, das stets >>>


 

 

Ilan Pappé  wird am Samstag, dem 1. November 2008 im Rahmen der Marx is Muss Konferenz  in Berlin sein Buch "Die ethnische Säuberung Palästinas" vorstellen und an einer Diskussion über mögliche Lösungen des Nahostkonflikts teilnehmen: mit Nabil Rachid (Palästinensische Gesellschaft für Menschenrechte und Rückkehrrecht) und Stefan Ziefle (SprecherInnenkreis der Bundes AG Frieden und internationale Politik der LINKEN). Andere Redner auf dieser Konferenz sind Prof. Elmar Altvater, Lindsey German (Stop the War Committee, GB), Prof. Werner Ruf, und Peter Strutynski. Karten können über www.marxismuss.de gebucht werden. Bis 06.10. sind die Karten ermäßigt. Gefunden bei Thomas Immanuel Steinberg

 

 

 



Hiam Abbass im Interview - Sie ist der einzige palästinensische Filmstar der Welt: Hiam Abbass, die im israelischen Nazareth geboren wurde und seit vielen Jahren in Paris lebt. Mit Filmen wie „Roter Satin“, „Die syrische Braut“ oder „Paradise Now“ wurde sie nicht nur zu einem Fixpunkt des europäischen und israelischen Kinos, sondern machte sogar Steven Spielberg auf sich aufmerksam, der ihr eine Rolle in „München“ gab. Gerade ist die 47-jährige gleich in zwei Filmen zu sehen: In Amos Gitais „Trennung“ und vor allem in Eran Riklis’ „Lemon Tree“, dem Publikumsliebling der diesjährigen Berlinale.

 



Der Weg als Ziel - UNO: Nichts Neues in Sachen Iran -  Knut Mellenthin - Als Motto über der am Samstag beschlossenen Resolution des UN-Sicherheitsrats zum Atomstreit mit Iran könnte stehen: »Der Weg ist das Ziel«. Oder: »Die Bewegung ist alles, das Ziel ist nichts«. Der einstimmig angenommene Text enthält keinerlei neue Elemente, sondern wiederholt nur den Minimalkonsens zwischen den »Iran-Sechs« China, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Rußland und USA. Es wird darin an die bisher verabschiedeten drei Sanktionsresolutionen erinnert, und Iran wird erneut aufgefordert, »vollständig und ohne Aufschub seinen Verpflichtungen nachzukommen«.

 

 



Medien und Migration -
Editorial - Täglich sehen etwa 80 % der Deutschen und der hier lebenden MigrantInnen fern. In 98 % der Haushalte mit Migrationshintergrund steht mindestens ein Fernsehgerät. Aber wie gefallen deutschsprachige Programme Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund? Welchen Beitrag zur Integration (verstanden als gesellschaftliche Einbindung von MigrantInnen) kann Fernsehen überhaupt leisten? Gibt es darüber hinaus einen Bedarf an Themen und Figuren speziell für Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund? Eine Sorge ist unbegründet: Es gibt keine »mediale Parallelgesellschaft« in Deutschland. Die Studie der ARD/ZDF-Medienkommission von 2007 zeigt, dass herkunftssprachige Medien zwar oft eine wichtige Bedeutung für MigrantInnen haben. Im Verhältnis überwiegt aber immer die Nutzung deutscher Programme, dies umso mehr bei Kindern und Jugendlichen. Die Motive für die Fernsehnutzung unterscheiden sich nicht von denen der FernsehzuschauerInnen ohne Migrationshintergrund. .... Beiträge >>>

 



Jerusalem is now - - Everyone knows that giving up Arab East Jerusalem - or any part of it - is not an option acceptable to the Palestinian people. Any interim solutions, especially those postponing discussion of Jerusalem, are highly risky if not an outright sign of capitulation.

 

 

Es wird immer lustiger - Neue Leserbriefe zum Artikel von Prof. Arno Lustiger >>>
Jagdaktion  Hecht Galinski >>>
Sonderseite Prof. Arno Lustiger >>>

 



ANALYSIS / Olmert`s epiphany is too little, too late - Aluf Benn - Haaretz - "Olmert believes so strongly in himself and in his self-righteousness, that he is trying to make us forget a few of the details that don`t fit into his new image as prophet of peace"

 


Has Israel Become a Breeding Ground for Jewish Settler Terrorism? The Attack on Zeev Sternhell - JONATHAN COOK - Counterpunch - "In this vacuum of law enforcement, the far-right regularly and openly engages in unlawful activities, often without serious threat of punishment."

 


A positive column for the holiday - Yossi Sarid - Haaretz - "A prize of NIS 1.1 million is promised "to anyone who kills one of the members of Peace Now," and that is not a negligible sum for the head of a single leftist."

 


1.10.2008
 



Die Palästinenser streiten und die israelische Besatzung weitet sich aus …  - In der Folge gebe ich die subjektiven Eindrücke meiner jüngsten Reise nach Palästina vom 18. bis 30. August wieder. Es ist diese keine wissenschaftlich fundierte Analyse sondern eine relativ willkürliche Aneinanderreihung von Eindrücken und Erlebnissen. - Fritz Edlinger - (pdf - Einem jahrzehntelangen Palästinareisenden, wie ich einer bin, fällt die weitverbreitete Resignation und die von Mal zu Mal größer werdende Distanz zu der eigenen politischen Führung besonders auf. Viele Menschen glauben – nach 15 Jahren eines absolut erfolglosen „Friedensprozesses“ – einfach nicht mehr daran, dass sich in absehbarer Zeit für sie eine positive Wendung ergeben wird. Diese Stimmung ist auch weiter nicht verwunderlich, wenn man das tägliche Leben der unter absoluter israelischer Kontrolle (und hier meine ich noch nicht einmal die unvorstellbare Situation im großen „Freiluftgefängnis“ Gaza!) lebenden Menschen in Betracht zieht. Durch weit mehr als 500 Checkpoints und Straßensperren, durch die mehr als 700 km lange >>>

 

 

Sind Sanktionen gegen Israel antisemitisch? - Fritz Edlinger - Seit geraumer Zeit wird von verschiedenen Organisationen und Persönlichkeiten in Europa und in den USA zu Sanktionen gegen Israel aufgerufen. Begründet wird dies mit den seit Jahrzehnten begangenen Völkerrechtsverletzungen Israels, welche in einer unübersehbaren Zahl an Resolutionen der Vereinten Nationen und anderer internationaler Organisationen dokumentiert sind. Gar nicht richtig erfasst sind alle jene UNO-Sicherheitsresolutionen, welche im Laufe der Jahre durch das Veto der USA verhindert worden sind.

 



Judentum und Zionismus, wie auch Antisemitismus und Antizionismus sind total verschiedene Begriffe - Versuch einer dringend nötigen Begriffsbestimmung -  Dr. Hajo G. Meyer - PHILOSOPHISCHES ZUM NACHDENKEN: Früher war ein Antisemit jemand, DER Juden nicht mochte. Heute ist ein Antisemit jemand DEN bestimmte JUDEN nicht mögen. 1. Rein logische Argumente für die Unterschiede - • Nicht jeder Jude ist Zionist. -   Der Terminus Jude ist genauso vieldeutig wie der Terminus Christ. Er kann  einen Katholiken wie auch einen Protestanten oder einen Griechisch-Orthodoxen   usw. usw. andeuten. Im Gegensatz hierzu ist der heutzutage reell existierende  politische Zionismus beinah monolithisch eindeutig definiert. Sein Ziel ist eine so große wie  mögliche Oberfläche in Palästina zu beherrschen mit einer Mindestzahl darauf lebender Palästinenser. Der Zionismus ist also eine politische Meinung die zu politischen Handlungen führt die  man ändern kann. Der Staat Israel und seine Politik stellt die heutige politische Realisierung der zionistischen Ideologie dar, einer Ideologie, der eine ziemlich schnell wachsende Zahl von Juden in der Welt durchaus nicht (mehr) anhängen. Da also viele jetzt lebende Juden durchaus keine Zionisten sind oder gar Anti-Zionisten folgt aus einfachster Logik dass Antizionismus durchaus nicht mit Antisemitismus gleichgestellt werden kann. Denn, wie wir weiter unten ausführen werden, ist beim klassischen Antisemitismus jegliche Äußerung in Worten oder Taten eines Juden von sich aus schon schlecht weil sie von einem Juden kommen. In scharfem Kontrast hiermit ist ein Antizionist gegen die politischen Absichten und Taten des Staates Israel, der die politische Realisation des politischen Zionismus darstellt. Noch deutlicher wird der logische Fehler einer Gleichstellung von Anti-Zionismus mit Antisemitismus wenn man sich bewusst wird, dass nicht alle Zionisten Juden sind. >>>

 



Lustiger Selbsthaß. Der ungekürzte Beitrag von Arno Lustiger für die FAZ vom 18. September 2008 samt allen Diffamierungen.
Dazu Leserbriefe von Ruth Asfour, Alfred Grosser, Abraham Melzer, Gerhard Braun, Dr. Wolf Calebow, Günter Schenk, Eveyln Hecht-Galinski und Dr. Hans J. Ballstaedt; zusammengestellt von Volker O’Barden in einer .pdf-Datei. - Gefunden bei Thomas Immanuel Steinberg

Jagdaktion  Hecht Galinski >>>
Sonderseite Prof. Arno Lustiger >>>

 



Is Israel one disaster from collapse? - Carnegie study gives food for thought - Ghassan Michel Rubeiz - Common Ground News Service/Arabisto.com - An important Carnegie study recently showed that Israel is precariously open to breakdown. The article “Failed States Index of 2008 July-August" issue of Foreign Policy magazine, gives the Israel/West Bank regime a rank of "borderline" on national security - making it one of sixty fragile countries that are “just one disaster away [from] collapse.” The study measures each country on twelve risk factors. Israel scored high on 8 out of the 12 risk indicators: demographic pressure, group grievance, uneven-development, delegitimisation of state, public service, human rights, factionalised elites and external intervention.

 



Israeli settlement sewage contaminating Palestinian water supply - Najib Farrag - PNN - The Israeli governmental agencies did not openly state that the wastewater is coming from Israeli settlements, but ARIJ did and the fact has already been documented by several other sources, including by the naked eye that can see sewage flowing out of some settlements and into neighboring Palestinian towns and agricultural lands.

 



Why Israeli settlers are lashing out - Ilene R. Prusher - The Christian Science Monitor - "Occupation is rotting our society," said Prof. Sternhell, wounded by an extreme- right explosiuve charge laid at the entrance to his home in Jerusalem. "The terrible violence in the territories is spilling over the Green Line. This is inevitable – different standards and laws for different people cannot exist without affecting all of society. I`m not seeking absolute justice, only an end to building a de facto apartheid, only to ensure the creation of a society that future generations will not be ashamed of."

 


30.9.2008
 



Rosch ha-Schana    שנה טובה ומתוקה

Die späte Einsicht des Mister O. - André Marty berichtet - Manchmal dauert’s etwas länger. Eigentlich zu lange. Aber das mit dem Alter und der Weisheit ist halt so ne Sache. Und wenn’s eh’ nichts mehr nützt, kann Mann’s ja auch ungestraft von sich geben. Und drum hat er gesprochen: Mit 63 Jahren lässt er just zum jüdischen Neujahrs-Fest die Bombe platzen: „Israel must withdraw from nearly all the territories, if not all.“ Raus aus dem besetzten Westjordanland, raus aus Ost-Jerusalem, raus aus dem Golan. Nur so könne man es ernst meinen mit dem Frieden mit Palästinensern und Syrern. Nein, der das sagt ist nicht irgend ein wirrer Friedensaktivist. Vielmehr sagt das einer, der einräumt: „I was not prepared to see reality in all its depth“. 

 

 

USA stationiert erstmals permanent Soldaten in Israel - Florian Rötzer - Zum Schutz vor etwaigen iranischen Raketenangriffen wurde ein Frühwarnsystem in Israel installiert, das von US-Soldaten bedient wird. Das Europäische Kommando der US-Streitkräfte (EUCOM) hat in Israel das mobile FBX-T-Radarfrühwarnsystem für Raketen mit einer Reichweite von 1900 km am Sonntag vor einer Woche vorübergehend auf dem Luftwaffenstützpunkt Nevatim in der Negev-Wüste stationiert. Mit dem Radar lassen sich Raketen im Flug verfolgen und ihr Ziel abschätzen. In Verbindung mit dem israelischen Raketenabwehrsystem Arrow-System, das nur eine Reichweite bis 1000 km hat, sollen damit nicht nur iranische Raketen früher erkannt, sondern auch abgewehrt werden können.

 



My occupied Utopia
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- On jagged roads, enclosed by a monstrous, towering wall slithering like the venomous snake that it is, I await the bus that would have taken me no more than 20 minutes 10 years ago. Today it will take me nearly two hours, but I wait, ever so patiently. I figure I've waited 10 years -- what's 10 more minutes of my time?

 



The settler and the shepherd: an unfair tale - This Saturday, Yahya Atta Riahin, an 18 year-old shepherd from the town of Aqraba, in the Northern district of Nablus, was executed by Israeli settlers while grazing his sheeps in the fields surrounding his village. That night, Yahya was suppose to get back from the fields, like any other Palestinian teenager during Ramadan, to share Iftar -the fast-breaking meal- with his family.

 



Marooned in Gaza: Life in the 'world's largest prison' by Lauren Booth - Never has so much bile been written about Lauren Booth since she broke through the Israeli naval blockade of Gaza - and found herself unable to escape. Here, in a passionate reply to her critics, she describes everyday life in the 'world's largest prison' from a unique Gazan perspective: cut off from her home and children after six weeks...and with no idea of what each day will bring

 



Jerusalem: Arabische Kulturhauptstadt 2009
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Dr. Viktoria Waltz - Seit 1996 wird der Titel „arabische Kulturhauptstadt“ an eine arabische Hauptstadt verliehen. Zuständig für die Auswahl ist die Gruppe der arabischen Länder innerhalb der UNESCO, für 2008 Damaskus . Für das Jahr 2009 wurde Jerusalem ausgewählt. Jedoch rief dies in Israel laute Proteste hervor >>>

 


28.9.2008
 

 

Wenn Gesundheit als Geisel genommen wird - Wie der israelische Inlandsgeheimdienst (Shin Bet) palästinensische Patienten aus Gaza vernimmt und erpresst - Vor einigen Monaten habe ich schon einmal an dieser Stelle über die Praxen des israelischen Inlandsgeheimdiensts am Erez-Checkpoint geschrieben, der von Israel kontrolliert wird und den alle Patienten passieren müssen. Der langjährige medico-Partner Ärzte für Menschenrechte – Israel (PHR) hat tagtäglich mit solchen Patienten zu tum >>>

Zur Lage im Gazastreifen - *Tsafrir Cohen, Palästina- und Israel-Repräsentant der in Frankfurt am Main ansässigen Hilfsorganisation medico international, berichtet über die Lage im belagerten Gazastreifen >>>

 



Es gibt Hoffnung für Gaza - Die Bewegung "Freiheit für Gaza" hat am 22.9.2008  angekündigt, dass eine internationale Delegation von Ärzten, Parlamentariern und Menschenrechtsaktivisten von Gaza auf der SS Hope am Mittwoch, dem 24. Sept. auslaufen wird. Eine Pressekonferenz wird vor dem Auslaufen des Schiffes am Mittwoch im Hafen von Larnaca stattfinden.

 

 

 



Studie: Wie die US-Nahostpolitik zustande kommt - Stephen J. Sniegoski, The Transparent Cabal: The Neoconservative Agenda, War in the Middle East and the National Interest of  >>>

 



Die wundersame Welt des Pr. Dr. h.c. Arno Lustiger - Ruth Asfour schriebe einen Leserbrief zum Artikel: Jüdischer Antisemitismus: Kurzer Lehrgang über den Selbsthass von Arno Lustiger  Daraufhin bekam sie eine e Mail vom lustigen Arno. Das bewegte Abraham Melzer darauf zu antworten >>>

Deutschland: Das Urteil gegen Henryk M. Broder und das Verbot, Hecht-Galinski zu beschimpfen - Diffamierung kein „Teil der freien Meinungsäusserung“! - Laurent Vonwiller - Henry M. Broder ist unter anderem für seine Attacken gegen den Islam („Hurrah, wir kapitulieren“), für seine Unterstützung der US Kriege in Irak und Afghanistan und für seine kompromisslose pro-israelische Haltung bekannt. Dem im Spiegel und in der Schweizer Weltwoche schreibenden deutschen Publizist scheint eines besonders am Herzen zu liegen: Wer Israel kritisiert, soll als „Antisemit“ gebrandmarkt werden. wer als Jude Israel kritisiert, soll zum „Selbsthasser“, zum „jüdischen Antisemit“ abgestempelt werden. Wer auf der Beachtung des Internationalen Rechts und humanistischer Prinzipien besteht wird von ihm auch schon mal als Kretin, S

 



Enough talk - Gideon Levy - Haaretz - Well, now it`s time to end the farce after more than 15 years of futile negotiations that led nowhere and brought no peace. It`s time to say enough already to the second most dangerous game after the war game - the "political process" game. This mainly involves playing with ourselves, an idiom meaning masturbation in some languages, and thus a perfect metaphor for this "peace process" that must now be brought to an end.

 


Daddy, can you buy me an anti-tank missile? Images from an Israeli arms fair in Rishon leZion

 


28.9.2008
 

 

Es kann hier geschehen? -  Uri Avnery - ES GIBT Namen, die  einfach zu ihrem Besitzer passen.  Professor Ze’ev Sternhells Position hebt sich tatsächlich  scharf gegen den dunklen Himmel  ab. Er warnt vor israelischem Faschismus. In dieser Woche legten israelische Faschisten eine Rohrbombe an den Eingang seiner Wohnung, und er wurde bei der Explosion  leicht verletzt. Die Wahl des Opfers scheint zunächst überraschend. Aber die Täter wussten, was sie taten. Sie griffen nicht die Aktivisten an, die jede Woche gegen die Trennungsmauer in Bil’in und Na’alin demonstrieren. Sie griffen nicht die Linken an, die jedes Jahr – auch dieses Jahr – die Hilfe für die Palästinenser bei der Olivenernte in der Nähe der gefährlichsten Siedlungen organisieren. Sie griffen nicht „die Frauen in Schwarz“ an, die jeden Freitag gegen die Besatzung demonstrieren oder die Frauen von Machsom Watch, die an den Checkpoints  ein  aufmerksames Auge auf das, was dort  durch das Militär geschieht, werfen.  Sie griffen eine Person an, deren ganze Aktivität auf akademischem Feld liegt. >>>

J`accuse - Karlo Strenger - In der Nacht zwischen dem 24. und dem 25. September ist es wieder passiert. Prof. Zeév Sternhell, ein international bekannter Wissenschaftler und Inhaber des „Israelischen Staatspreis“, wurde verwundet durch eine Bombe, die am Eingang zu seiner Wohnung gelegt wurde. Es ist noch nicht klar ersichtlich wer dafür verantwortlich ist. Sei es aber wer es auch immer sei – es gibt Gruppen, die der Polizei bekannt sind und man muss ihre Verantwortung für diese verbrecherische Tat überprüfen. Ich beschuldige und klage diejenigen Juden, in Israel und außerhalb Israels, die Internet Blogs betreiben und anderswie hinter „gefährlichen linken Intellektuellen“ her sind und Menschen wie Sternhell „Antisemiten“, „Jüdische Selbsthasser“ und „Feinde Israels“ bezeichnen. >>>>

 

 

Der traurige Berater von Gaza: Dr. Ejad Sarraj  berichtet - Heute war ein ganz gewöhnlicher Tag in Gaza. Acht Leute wurden während eines israelischen Angriffs getötet. Die Grenzübergänge waren geschlossen. Wenige Autos fahren auf den Straßen. Viele Menschen laufen herum. M. Krayyim kam ins Büro der „Kampagne :Schluss mit der Belagerung“ ; er bat um Hilfe. Sein 16jähriger Sohn war die letzten beiden Wochen in einem Krankenhaus in Tel Aviv gewesen und hatte eine Behandlung gegen akute Leukämie erhalten. Die Ärzte wollten ihm eine Knochentransplantation geben – aber 40 000$ müssen dafür gezahlt werden. Das bedeutet so viel wie Leben oder Tod.  Da es dem Vater nicht erlaubt war, die Grenze zu passieren, um seinen Sohn zu sehen,  weil er  nach israelischen Forderungen drei Jahre zu jung war – intervenierten wir mit Erfolg beim Gesundheitsministerium in Ramallah. >>>
 



Herr Kollege: Tomas Avenarius, Süddeutsche Zeitung, Cairo/Teheran - André Marty berichtet
- (...) In der arabischen Welt, aus der Du berichtest, scheint die Ungeduld bezüglich der palästinensischen Spaltung zu wachsen, oder täuscht dieser Eindruck? Viele Menschen in der arabischen Welt glauben nicht mehr an einem Friedensprozess: Madrid, Oslo, die Roadmap, jetzt Annapolis: all das sind Stichworte für sich über Monate und Jahre hinziehende israelisch-arabische Verhandlungen. Fakt ist, dass trotz all dieser Verhandlungen ein palästinensischer Staat weiterhin auf sich warten lässt. Das fördert Frustration. ...woran auch Israels Politik des stetigen Schaffens von Fakten vor Ort seinen Teil beiträgt. Israel baut seine Siedlungen aus – seit Beginn des „Annapolis-Prozesses“ schneller und unverhohlener denn je. >>>

 



Palestine in Photos: In photos: Ramadan in Palestine >>>

 



Fast neues aus Köln und vom "Führer" - Video  - Äländä Stömpär!

 

 

Jerusalem is now - Mustafa Barghouthi - Al-Ahram Weekly - "One doesn`t need to be an expert in the so-called "peace process" to know that Israel`s aim for the past 40 years has been to deny the Palestinians their rights. Having failed to break the backbone of the Palestinians and end their resolve to resist, Israel resorted to delay tactics. When not postponing urgent issues, it tried to empty from them all meaning. Thus the idea of an independent and sovereign Palestinian state was diluted into that of creating a self-rule entity, shorn of any real authority, over fragmented patches of land."

 

 

No exit - Gideon Levy - Haaretz - "The convoluted bureaucracy of the occupation, one must admit, sometimes provides a little comic relief. If it weren`t so sad, it would be funny...All of this is a mistake apparently made by the clerk at the Allenby Bridge, who wrote down the wrong number of "accompanying travelers": One instead of 6 for Raliya; 3 instead of 4 for Wahiba. Time and again, Raliya travels to the bridge, and time and again she is sent back the way she came."

 

 

Leftist prof.: Bomb at my home shows settler violence spilling over Green Line - Jonathan Lis - Haaretz - `The left-wing activist and Haaretz columnist told Israel Radio that "there are two populations in the [Palestinian] territories and there are two systems of law, and if settlers are allowed to beat Palestinians, to uproot their orchards and demolish their houses - why shouldn`t this happen across the Green Line?" `

 

 

Palestinian Friday?? -  - This morning, masses of Palestinian man, women and children accompanied by medical workers, UN representatives and journalists lined up in front of Qalandiya checkpoint just outside the West bank city of Ramallah, in the hope to reach the Al Aqsa mosque in Jerusalem to pray on the last Friday of the Muslim holy month of Ramadan. Barricades were put up in front of the entrance to the checkpoint, and highly increased numbers of Israeli soldiers and policemen were dispatched to control Palestinian movement from and to Jerusalem. In vain, many Palestinians waited for hours in front of the checkpoint as many had to return home after being denied passage. Not few were humiliated and some even temporarily detained >>>           
Foto Archiv - P. Rainer

 


27.9.2008
 



Leserbrief von Rolf Verleger - These vom Selbsthass ist antiintellektuell
- Arno Lustiger sieht in seinem Artikel "Kurzer Lehrgang über den Selbsthass" (F.A.Z.-Feuilleton vom 18. September) nur eine mögliche Ursache für Kritik von Juden an Israels kurzsichtiger Politik: Selbsthass. Er setzt also Selbstkritik mit Selbsthass gleich. Nun ist aber Selbstkritik zutiefst in unserer jüdischen Tradition verankert, sowohl in Witzen als auch im ernsthaften Ablegen von Rechenschaft. Jedes Jahr an Jom Kippur, dem Tag der Sühne, schlagen wir uns an die Brust und beschimpfen uns: Aschamnu, Bagadnu, Gasalnu . . . Wir sind schuldig geworden, wir haben verraten, wir haben geraubt . . . Diese Gewohnheit, 0über uns selbst und unsere Taten nachzudenken, ist ein Grund für unsere jüdische Einsicht, dass das Lernen und die Diskussion um den richtigen Weg ein Wert an sich ist. Die Tradition der Selbstkritik ist daher eine wichtige Quelle für die Vielfalt und den Erfolg jüdischen Geisteslebens.

Entgegen der bei Lustiger aufscheinenden antiintellektuellen Attitüde gilt daher: Wir Juden können stolz sein auf die von ihm geschmähten Stimmen von Noam Chomsky, Abraham Melzer, Alfred Grosser, Hajo Meyer. Das sind Menschen, die die jüdische Tradition des kritischen Hinterfragens hochhalten. Es sind dies auch Menschen, für die Moral mehr bedeutet als das Wohlergehen des eigenen Stamms. Das Judentum sah sich einmal als ein Leuchtfeuer, das die göttliche Ethik für alle Welt sichtbar macht. Wo ist dieser Anspruch heute geblieben, wenn es egal geworden sein soll, was wir den Palästinensern angetan haben? Wenn wir das Judentum bewahren wollen, brauchen wir nicht weniger Selbstkritik, sondern noch mehr.
Professor Dr. Rolf Verleger, Lübeck - Text: F.A.Z., 27.09.2008, Nr. 227 / Seite 17

Lustiger macht den Broder - Antisemitismus ist nicht gleich Antizionismus - Evelyn Hecht-Galinski - Im Judentum gibt es viele politische und soziologische Strömungen. Das Judentum war schon immer vielseitig und zersplittert. Im Gegensatz zu Arno Lustiger (siehe: Arno Lustiger über das Problem des jüdischen Selbsthasses) und anderen habe ich keine chronischen Identitätsprobleme und daher auch keinen jüdischen Selbsthass >>>

Kommentar zu - Jüdischer Antisemitismus + Selbsthass (FAZ)
Brief von Arno Lustiger an den Intendanten Prof. Elitz
Kommentar zu:
Brief an Intendanten des Deutschlandradios Prof. Elitz Erhard Arendt
Brief Peter Vonnahme  an Prof. Elitz

Sonderseite Hecht-Galinski ./. Broder
The "best" of  H. M. Broder
Links zum Thema

 



Amerikanisches Nein zu einem israelischen Angriff auf iranische Nuklearanlagen -
 Laut der britischen Zeitung Guardian soll US-Präsident Bush grünes Licht verweigert haben

 

 

 



SABRA UND SCHATILA - (df) - ein Verbrechen, das nicht vergessen werden darf
Hans Langlotz - Verantwortung -
Klaus Polkehn - Chronik eines angekündigten Verbrechens -
Maher Fakhoury - Erinnerungen eines Überlebenden
Viktoria Waltz Als wir von dem Massaker erfuhren -
Ruth Asfour Nicht allein Sabra und Schatila


 

 

Empörende Tatsachen - Noam Chomsky - Thomas Immanuel Steinberg - Rezension - 1964 protestierte der Linguist und Philosoph Noam Chomsky gegen den Überfall der USA auf Vietnam. Seitdem beschreibt der inzwischen fast Achzigjährige unermüdlich die weltweiten imperialistischen Verbrechen und ihre mediale Tarnung. Im neuen Jahrtausend verfaßte er etwa fünfzig Aufsätze für das New York Times Syndicate, die die Hamburger Edition Nautilus jetzt in ordentlicher Übersetzung auf Deutsch herausgebracht hat. >>>

 



Zionism`s dying - a change in Israeli perspective? - Ray Bergmann-Newsvine.com- “Since it was impossible to take control of the lands legally, a mafia-like culture of theft, lies and deception developed in the territories, in which the various government authorities are still wallowing, from ministers in tailored suits to the last of the policemen sweating on the highways. Contrary to the rules of international and Israeli law, contrary to elementary rules of justice, contrary to all logic and every genuine Israeli interest, broad areas were confiscated for the sake of the settlers and huge sums were poured in.”

 



There`s a bomb on the boat - Greta Berlin -Free Gaza Movement-"The naysayers said it couldn`t be done, but we paid little attention, because we were determined. This trip, carrying 22 people to Gaza is filled with Palestinians who want to go back to Palestine. They are doctors and lawyers and members of parliament and businessmen. And, of course, that is one of the primary objectives to breaking the back of the blockade. Palestinians should have the right to go home, to visit their relatives, to enjoy the same courtesy that is given to most of us."

 



Paul McCartney meets OneVoice Israel Youth Leaders - Ten OVI youth leaders and executive staff met today with Sir Paul McCartney in Tel Aviv. In support of the movement’s mission – to empower ordinary Israelis and Palestinians to push for peace and a two state solution – McCartney said he would wear a OneVoice pin on his lapel during his concert later this evening.

 



Marathon for Children: Running for the Right to Play - Ramzy Baroud - I was ecstatic as I read an email sent by a manager at a Canadian toy company. The company donates a large number of toys each year to inner city kids throughout North America, using various NGOs. A few years ago, they decided to ship several thousand toys to Palestinian children. They asked for my help. The feeling of joy that I felt that day was unparalleled. Rarely do I experience in my job as a writer, whose main focus is war and conflict, this overpowering sense of elation.

 


26.9.2008
 



«Die Juden sind kein Volk» - Das von Shlomo Sand auf Hebräisch und Englisch erschienene Buch «Wann und wie das jüdische Volk erfunden wurde» hat in Israel hohe Wellen geschlagen. Im Interview mit tachles spricht der Geschichtsprofessor der Tel-Aviv-Universität über falsche Mythen und schwierige Tatsachen. tachles: «Wann und wie das jüdische Volk erfunden wurde» heisst Ihr neues Buch. Existieren Juden nicht seit 2000 Jahren? Shlomo Sand: Der Charakter der jüdischen Nation wurde 1871 in Deutschland durch Heinrich Graetz, den bedeutendsten jüdischen Historiker des 19. Jahrhunderts, geprägt. Sein Modell war der ethnozentrische deutsche Nationalismus des Heinrich von Treitschke, nicht der zivile Nationalismus des Theodor Mommsen. Graetz und seine Nachfolger blickten zurück - auf die Zeit des Königreichs Davids. Ich bemühe mich im ganzen Buch, das Judentum zu respektieren, das aber eine religiös-kulturelle Definition ist >>
 



Why We Should Never Forget - Joharah Baker - September 16 and 17 mark a very difficult anniversary for the Palestinians. Twenty-six years ago, approximately 2,000 Palestinian men, women and children were massacred in the refugee camps of Sabra and Shatilla in Lebanon by Israeli-aligned Phalangist troops under the chief of the Lebanese Intelligence Forces Elie Hobeika and Israeli Defense Minister Ariel Sharon. Unarguably some of the darkest days of Palestinian history, the Sabra and Shatilla massacres are now a reminder of a cause we as Palestinians should never allow ourselves to forget. The plight of Palestinian refugees has remained unresolved since its creation in 1948, with atrocities such as Sabra and Shatilla painful reminders of why a just resolution to it must be found.

 

 

Hilfsorganisationen sehen keine maßgeblichen Erfolge des Nahost-Quartetts - Im Vorfeld der heutigen Zusammenkunft des Ad-hoc-Komitees des Nahost-Quartetts mit dem Sonderbeauftragten Tony Blair und des für morgen geplante Treffen des Nahost-Quartetts in New York am Rande der VN-Vollversammlung, veröffentlichten führende Hilfsorganisationen einen Bericht, der bestehende Defizite des Nahost-Friedensprozesses aufzeigt und das Nahost-Quartett für "fundamental gescheitert" erklärt.

 

 

 

 

Aida Nasrallah - Wir müssen den Begriff Identität neu denken - Der Roman "Liebe jenseits des Ozeans" der palästinensisch-israelischen Autorin und Künstlerin Aida Nasrallah ist jüngst in deutscher Übersetzung erschienen - ein Buch, das die komplexe Identität der in Israel lebenden Palästinenser beleuchtet. Von Martina Sabra

 



Kommuniqué des Generaldelegierten Palästinas, Hael Al-Fahoum,  das eine verstärkte strategische Partnerschaft zwischen der Palästinensischen Befreiungsorganisation und der Europäischen Union fordert, um Frieden und Sicherheit zu etablieren. Kaum 350 Kilometer trennen die palästinensischen Gebiete von den südlichen Grenzen der Europäischen Union. Doch nicht nur die geringe geografische Entfernung und eine Jahrtausende alte gemeinsame Geschichte haben die Länder des Nahen Osten und Europa heute zu engen Partnern gemacht. 37 Jahre nach der ersten gesamteuropäischen Unterstützung palästinensischer Flüchtlinge und 28 Jahre nach der wegweisenden Erklärung von Venedig ist die Europäische Union heute eine der wichtigsten finanziellen Geberinnen, wirtschaftlichen Partnerinnen und politischen Unterstützerinnen des palästinensischen Volkes.

 


25.9.2008
 

 

Israelische Beraterin von Mahmud Abbas - Auf der anderen Seite - Jonna Itzek - Sie dürfte sich als Israeli gar nicht im Westjordanland aufhalten. Doch Rasha Sharkia lebt in Ramallah - und arbeitet zudem noch als PR-Beraterin für die Palästinensische Regierung.

 



Der eigentliche "neue Antisemitismus" - Élise Hendrick - Ein Gutes hatte der sog. Antiislamisierungskongreß vergangener Woche: Die Herren Entislamisierer haben nämlich unmißverständlich deutlich gemacht, was jeder halbwegs vernünftige Betrachter bereits seit Langem weiß. Seit 1945 hat sich freilich vieles geändert. Das Land, in dem es einst alles zu „arisieren“ galt, hat jetzt eine erstaunlich vielfältige und multikulturelle Gesellschaft vorzuweisen. Selbst der braune Restbestand holt sich erst mal Döner oder Schawarma vor dem allnächtlichen Klatschgang. >>>

 



Alle lieben (mund-)tote Juden!
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Élise Hendrick - Wie weit der Philosemitismus mancher rechter Israel-"Unterstützer" reicht erkennt man sehr schnell daran, wie sie mit den Äußerungen von Juden umgehen, die ihnen nicht in den Kram passen. In solchen Fällen wird sofort klar, daß sie uns nur insofern leiden können, wie dies ihren neuen Erzfeinden, den Muslimen, schadet.

 



Fast antisemitisch im Namen Hitlers. Shimon Peres zu Ahmadindschad: "Finsterste Beschuldigungen im Namen Hitlers und fast Antisemitismus" Jerusalem Post - gefunden bei Thomas Immanuel Steinberg >>>

 

 

Ahmadinejad rails against Zionists, U.S. bullying - Claudia Parsons -  Iranian President Mahmoud Ahmadinejad railed against "Zionist murderers" in a speech to the United Nations on Tuesday and vowed to resist American bullying and defend Iran's right to nuclear power >>>

Here is the link to the Larry King interview with Iranian President  Mahmoud Ahmadinejad .  Seldom do we hear about Israel's crimes against the Palestinian people on national TV.  Here is one of the few times we are able to see and hear someone to tell the truth without fear of the "anti-Semite" label.  Full P2/6: CNN's Larry King Interview with Iran's President Ahmadinejad - Truveo Video Search  

 



Can the Party of God Deliver Them From Exile?
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Hezbollah and the Palestinians - Franklin Lamb - The fundamental consequences of the 1982 Massacre at Sabra-Shatila and the founding of Hezbollah are two seismic events from the same time and place which some argue are locked in an embrace that will return Palestine to the Palestinians

 



Huwwara CP, Sunday, 21.9.08, PM - Galit G. - MachsomWatch - “Today is International Peace Day. It aims to encourage activity towards world peace and put a stop to violence of any kind (thus the website of Israel`s teachers` association, the same teachers who have educated the checkpoints generation…). Towards this noble cause, the new `terminal` at Huwwara Checkpoint is being currently completed, at the expense of millions of NIS . The new checkpoint installation will offer the soldiers air-conditioned checking posts, secured windows with a tiny opening and a loudspeaker – for the welfare of the Palestinians, of course”

 


24.9.2008
 



The Current Situation in the Occupied Territories - Khalil Nakhleh - 1. Our current Palestinian situation can be characterized candidly, as one observer described it over 20 some years ago, as a "fragmented national mood"; where more than 80% perceive themselves to suffer from depression and worry; where the percentages of the poor are in constant upward increase and difficult to keep track of; where our poor are rapidly joining the inconsequential global pool of "surplus humanity"; where corruption is perceived as a sign of success and compared positively with Israeli society; where Palestinian society under occupation is sliding with an alarming increase towards the rule of the "security forces"; and where there is obvious, predetermined, and politically-sanctioned  extension of military jurisdiction over civilians, and total disregard for civil judiciary. This is producing a clear visible tendency towards the emergence of a "police state", dependent for its establishment and continuity on external funds. >>>

 



Und dann hörst du sie nicht mehr - André Marty berichtet - Das waren noch Sätze: „Ich schreibe nicht für die Palästinenser, sondern gegen die Besatzung.“ So kennen viele Amira Hass, die Buchautorin und Journalistin der Zeitung Ha’aretz. So was hören sie gerne in Europa  – viel lieber als in Israel. Und so hört man Hass in Israel seit kurzem gar nicht mehr: Sie ist bei Ha’aretz in einen unbezahlten einjährigen Urlaub getreten, lautet die offizielle Version. Die liberale Ha’aretz, verhasst bei Siedlern und Rechten, beliebt bei Liberalen, Links-Intellektuellen und sonstigen Aufgeklärten, erlebt zur Zeit einen eigentlichen Machtkampf. Das Geld wird mit dem Schwesterblatt The Marker, einer Wirtschafts-Tageszeitung, verdient. Und die Werbekunden wollen ihre Anzeigen nicht von Analysen über die israelische Besatzung und Palästinenser umrahmt wissen >>>

Texte von Amira Haas >>>
 



Vertreiben oder abtrennen?! Rückblick auf eine unselige Diskussion - Israel in der Sackgasse – Teil 2 - Von Jonathan Cook - Zionistische Träume von „Groß-Israel“ und einer ethnischen Säuberung von allen Palästinensern, bestimmen weiterhin den Einsatz heimtückischer, gewaltsamer Mittel, haben jedoch keine Chance auf Verwirklichung. Im Jahre 1895 vertraute Theodor Herzl, der Erzprophet des Zionismus, seinem Tagebuch an, dass er nicht geneigt war, Palästina mit seinen Einwohnern zu teilen... Jonathan Cook in einem historischen Rückblick auf eine brennend aktuelle Diskussion – die Redaktion.

 



Mit einer neuen Stinkwaffe gegen Demonstranten - Florian Rötzer - Im August haben israelische Sicherheitskräfte das erste Mal eine offenbar schrecklich stinkende Flüssigkeit eingesetzt, um eine Demonstration aufzulösen

 

 

Israel: Ein Feind, der vereint - Livnis wichtigste Verbündete, die Arbeiterpartei und die streng religiöse Shass-Partei, sind in einem kümmerlichen Zustand – von András Szigetvari

 

 

Perspektiven auf den radikalen Islamismus - Generationen des Zorns - Was nährt den radikalen Islamismus, und wie lässt er sich differenzieren? Volker Perthes, ausgewiesener Nahostexperte und Direktor der Stiftung Wissenschaft und Politik, liefert in seiner Analyse fünf konkrete Ansatzpunkte, wie Europa in der muslimischen Welt konstruktiv agieren könnte.

 



Ist Palästina eine Provinz von dieser Monstrosität namens Israel?  - Jorge Aldo - In einer seiner letzten Chroniken, unter der Überschrift „Hottentotten-Moral“ macht Uri Avnery einige erstaunliche Abschätzungen. Die überraschendste ist diese: „Aus meiner Sicht gibt es ein einfaches Prinzip und es ist auf alle anwendbar: Jede Provinz, die sich von irgendeinem Land trennen möchte, hat das Recht, dies zu tun. Für mich gibt es diesbezüglich keinen Unterschied zwischen Kosovaren, Abchasen, Basken, Schotten und Palästinensern. Eine Regel für alle“. Für Uri Avnery sind die Palästinenser nur Bewohner einer Provinz des Invasoren- und Besatzer-Staates von Palästina, wenn er aufrecht erhält, dass es ihr Recht ist, sich unabhängig zu erklären, so wie es entsprechend Kosovaren, Abchasen, Basken und Schotten forderten.

Hottentotten-Moral >>>

 

 

 

 

Remembering Edward Said Five Years On  - Stephen Lendman - Said was passionately against Palestine being turned into an isolated prison wherein Israel repeatedly attacked mostly defenseless civilians with tanks and F-16s.Born in West Jerusalem in 1935. Exiled in December 1947. Said was diagnosed with chronic lymphocytic leukemia in 1991, a malignant cancer of the bone marrow and blood. At 6:45AM on September 25, 2003, he succumbed (at age 67) after a painful courageous 12 year struggle. Tributes followed and resumed a year later.

 



Everyone loses in the war of silencing - Mohammed Omer >>>

 


23.9.2008
 



Soldaten schießen wahllos in wartende Menschenmenge - ISM-G-FK -  Am frühen Montagmorgen schossen israelische Soldaten scheinbar wahllos in eine wartende Menschenmenge am Checkpoint Huwwara nahe Nablus. Während mindestens vier Menschen bei dem Angriff verletzt wurden, soll zuvor ein israelischer Soldat sein Augenlicht verloren haben, nachdem ihn eine palästinensische Frau mit Säure angriff.

 

 



Die Belagerung von Gaza aufbrechen - Ed. Gaffney  - Am 22. August verließen zwei kleine Boote den Hafen von Larnaka auf Zypern mit 44 Friedensaktivisten aus aller Welt an Bord mit >>>

 



Er ist denn mal weg - André Marty berichtet -
Jetzt ist er also weg. Und weil die Welt – na ja, zumindest die Eidgenossen- schaft – auf die persönliche Tragödie eines zusammen- gebrochenen Ministers blickt, fällt die eine oder andere Neuigkeit aus dem Nahen Osten wieder mal durchs Informations-Netz. Um 20.12 local time also hat er sein formelles Rücktrittsschreiben beim Staatspräsidenten übergeben. Der Shimon Peres weiss es zu verdanken: “This evening, Prime Minister Ehud Olmert submitted a letter of resignation from his post. I appreciate the respectful way in which he is handing over his power. This is not an easy decision, and I am convinced that this is a difficult evening for him.”  >>>

 

 

Zahlen und Fakten , Die Mauer, der Zaun - Dr. Viktoria Waltz - Wussten Sie schon,... ... dass nur 20% der fast 600 km langen Sperrmauer, die Israel gerade fertigstellt, tatsächlich entlang der Grenze zwischen Israel und der Westbank verläuft? ... dass der längste Teil der Mauer (auch Sperrzaun) bis 20 km in die Westbank hineinragt und fast 15% des Westbank Landes ausklammert und schon jetzt 55.000 Palästinenser in 'geschlossene' Zonen sperrt? ... dass auch der Gaza Streifen vollständig von diesem 'Zaun' umschlossen ist mit gesonderten 'Pufferzonen' die Reisen nach Ägypten oder in die West Bank fast unmöglich machen? ... dass nach Fertigstellung laut UN Schätzungen fast 200.000 Palästinenser zu ihrem Land, ihren Brunnen, ihren Schulen, Krankenhäusern nur schwer gelangen können und praktisch im Gefängnis leben werden? >>>

 

 

Sie werden hinfort nicht mehr lernen, Krieg zu führen!“ -  Carl Hoffman - Entweder wird man diese Gruppe lieben oder hassen – je nachdem, wo man im augenblicklichen politischen Spektrum Israels steht. Da gibt es keinen Standpunkt dazwischen. Wenn man durch die Linsen unserer politischen hyper-polarisierten Gesellschaft schaut, wird man diese Organisation entweder als Leuchtfeuer bewundern , das den Weg zu einem besseren Israel zeigt, oder man wird sie als  gefährliche Bedrohung der Existenz Israels verabscheuen. Die Organisation nennt sich New Profile – eine Bewegung für die Zivilisierung der israelischen Gesellschaft . Gegründet wurde sie vor 10 Jahren  als feministische Organisation, um  - wie sie es sah – die Über-Militarisierung Israels zu bekämpfen. >>>

15.9.2008 - Der Rechtsberater der israelischen Regierung (zu deutsch: Generalstaatsanwalt) übergab gestern der Polizei die Aufgabe, eine kriminelle Untersuchung zu starten gegen die feministische Organisation "Neues Profil".
Alles zu dieser Organisation:
http://www.newprofile.org/default.asp?language=ge
Der Strafbestand ist natürlich: Aufhetzung gegen das Militär, Hilfe zum Meineid  usw. Der Kampf, der schon Jahre auf sich warten ließ, beginnt, und wird hart sein.
Ich wünsche allen Juden, bei dieser Gelegenheit: SHANA TOVA!
Allen Muslim: RAMADAN KARIM! Allen andern: ein gutes leben…
Uri Shani

 

 



»Wir hatten einfach die bessere Strategie« - Nach Bruch der Blockade des Gazastreifens plant »Free Gaza« nun Einrichtung regulärer Schiffsverbindungen. Ein Gespräch mit Vangelis Pissias - Vangelis Pissias ist Eigner der beiden Boote »Liberty« und »Free Gaza«, die am 23. August erstmals seit über 40 Jahren die seeseitige israelische Blockade durchbrachen. Er hat selbst an der historischen Fahrt teilgenommen.

 



Kampfdrohnen werden für Kampfeinsätze zentral - Florian Rötzer - Für das Pentagon stellen Kampfdrohnen die "Speerspitze" von Angriffen dar

 

 

Myth of Iran wiping Israel off the map dispelled  - Iranian President Mahmoud Ahmadinejad is due to address the UN General Assembly in New York on September 23. The following is an exclusive Press TV interview with the president on his message for the world. He also sheds light on several controversial issues.

 



Children play with death and dispossession - Palestinian children continue to be victims of disproportionate and indiscriminate violence from the Israeli occupation. This is compounded by high rates of malnutrition, economic privation and unemployment.

 



A last chance for peace in Israel? - Johann Hari - The Independent - "The window of opportunity for a two-state peace is closing. Before it jams shut, the Israelis need to hear the plea coming through the checkpoints. Divide the land. Divide it now. Divide it properly. Or we will all end up battling forever – over nothing but soil soaked in blood and cordite"

 



Report: Palestinian woman dies after being shoved to the ground by IDF troops - Yuval Azoulay - Haaretz - Palestinian sources said Mariam Ayyad, in her sixties, had tried to block the path of IDF soldiers who came to Abu Dis, near Jerusalem, overnight to detain students lodging in a property she owned. They said IDF soldiers shoved the woman who then hit the pavement.

 


22.9.2008
 



UN office: Palestinian children's rights being violated - Mel Frykberg -
Palestinian children continue to be victims of disproportionate and indiscriminate violence from the both the Israeli occupation and internal Palestinian infighting in the Occupied Palestinian Territories. The UN Office for the Coordination of Humanitarian Affairs (OCHA) in its August report expressed concern for the inadequate protection afforded Palestinian children. "In one of the gravest incidents in July, a 10-year-old Palestinian boy, Ahmad Husam Yousef Mosa, was shot in the head with live ammunition and killed by the Israeli border police following an anti-barrier demonstration in Nilin village in the central West Bank," the report says. >>>
 

 



Bemerkungen zum Prozess Hecht-Galinski contra Broder - Shraga Elam - Judeophobie ist, wenn man Juden mehr als nötig hasst (alte jüdische witzige Definition). - Der Prozess der Friedensaktivistin Evelyn Hecht-Galinski gegen den islamophoben Publizisten und Friedensgegner Henryk Broder (beide Personen sind jüdisch) gibt Anlass zur Klärung dreier wichtiger Fragen: 1. Ist Antizionismus mit Judenfeindlichkeit (Judeophobie) gleichzusetzen? 2. Ist der Vergleich zwischen den NS-Verbrechen und der israelischen Politik gegenüber den Palästinensern a priori als Judeophobie anzusehen und entsprechend zu verbieten? 3. Ist jeder Bezug auf die Macht und den Einfluss der Pro-Israel-Lobbies als antijüdisch zu taxieren? >>>   
Sonderseiten: Hecht-Galinski./.Broder >>>

 

 

Erzbischof Tutu:  Israel wird  wegen des Holocaust nicht kritisiert - Der südafrikanische Friedensnobelpreisträger Erzbischof Desmond Tutu klagte am Donnerstag den Westen wegen seines Schweigens  zum  palästinensischen Leiden der Komplizenschaft an. Der Westen meint dazu,  er  möchte Israel wegen des Holocaust nicht kritisieren. Tutu  gab vor der UN einen Bericht über Israels tödliches Bombardieren  der Stadt Beit Hanun im Gazastreifen im November 2006 und sagt darüber,  dies sei  ein Kriegsverbrechen . Er kritisiert die internationale Gemeinschaft , die es versäumt, über das Leiden im Gazastreifen, in dem 1,5 Millionen Menschen unter israelischer Blockade leben, zu reden. Dieses Schweigen stellt Komplizenschaft dar, sagt er dem UN-Menschenrechtsrat. Später sagte Tutu bei einer Pressekonferenz: „Ich denke, der Westen  empfindet für sein  damaliges stillschweigendes Einverständnis mit dem Holocaust zu recht Reue. Die Strafe dafür wird nun aber vom palästinensischen Volk bezahlt. Ich hoffe nur sehr, dass der normale Bürger des Westens endlich aufwacht  und sagen wird: „Wir weigern uns, uns daran zu beteiligen.“

 



Nicht Hofjuden,  sondern Hof-Araber - Gideon Levy - Wenn eine angesehene ausländische Delegation nach Israel gekommen war, dann würde  Shimon Peres uns, seine Mitarbeiter, darum gebeten haben, sich darum zu kümmern, dass auch die Sheichs Jabr Moade und Hamad Abu-Rabiah eingeladen werden. Peres wünschte, seine Gäste sollten auch „ein paar Keffiyes bei der Audienz sehen“. Das war vor langer Zeit. Seitdem sind viele Worte geredet worden und viel Blut ist geflossen. Abu Rabiah wurde von Moades Söhnen wegen eines Knessetsitzes ermordet und Israels Araber entwickelten ihre eigenen nationalistischen Parteien. Trotzdem haben sich 13 000 israelische Araber  - ganze Clans -  der Kadima-Partei angeschlossen, die gestern den nächsten Ministerpräsidenten gewählt hat. Wie die >>>

 

 

Flieg, Zipora, flieg! -  Uri Avnery - Die Umfragen haben sich geirrt, wie gewöhnlich, und zwar gründlich, wie gewöhnlich. Anstelle mit großer Mehrheit, wie alle Meinungsforscher es Zipi Livni bis zum letzten Moment versprochen hatten, gewann sie gerade mal eben mit knapper Not. Von circa 72 Tausend Mitgliedern der "Kadima"-Partei gingen nur 39,331 zur Wahlurne, und sie siegte mit nur 431 Stimmen über Shaul Mofaz. Aber Mehrheit ist Mehrheit. Zipi Livni hat gewonnen. Was besagt das über die israelische Öffentlichkeit?

 

 

FREE GAZA IN THE MEDIA (Deutsch pdf) -  Die folgende Liste ist eine Sammlung von deutsch-sprachigen - Medienreaktionen auf die Bootsfahrten des Free-Gaza-Movement von Zypern nach Gaza. Die Liste wird ständig aktualisiert. Sie ist nicht vollständig, deckt aber die wichtigsten Artikel >>>

 



Twilight Zone / Dead on arrival - Gideon Levy - Haaretz - " For over an hour, he would not let the car with the young woman in labor pass through the Hawara checkpoint on the way to the hospital in Nablus. Not to Tel Aviv; but to Nablus; not for shopping, not for work; but to get to the hospital in an emergency. Nothing helped. ... for officers and soldiers in the occupation army we have established, human feeling has become alien, at least when it comes to Palestinians."

 


22.9.2008
 


 
 

 



Armee ermordet drei Palästinenser, darunter Kind und alte Frau  - ISM-G-FK -  Wie palästinensische und israelische Medien berichten, töteten Einheiten der israelischen Armee am Wochenende drei Palästinenser. Bei den Opfern handelt es sich um einen 14-jährigen Jungen, eine 60-jährige Frau und einen jungen Mann, der versuchte aus Ägypten in sein Zuhause im Gazastreifen zurückzukehren.

 



Aufmarsch der Retter des Abendlandes - Europa im Visier der extremen Rechten: der "Anti-Islamisierungskongress" in Köln Europas extreme und populistische Rechte rückt enger zusammen. Ihren gemeinsamen Feind hat sie bereits gefunden, wie der "Anti-Islamisierungskongress" in Köln zeigt. Kampagnen gegen Muslime sollen den Rechtsaußen-Parteien neue Wähler zutreiben.
 

Anti-Islamisierungskongress-Köln lässt Rechtspopulisten abblitzen >>>  

Köln-Polizei verbietet Anti-Islam-Kundgebung - Die Kölner Polizei hat eine Kundgebung von Rechtsradikalen überraschend verboten. Die Veranstaltung gefährde die Sicherheit der Bürger. Oberbürgermeister Fritz Schramma (CDU) hatte zuvor gesagt, "Eurofaschisten" hätten in seiner Stadt keinen Platz. Bei Gegendemonstrationen gab es einige Zwischenfälle.
 


"do it again" - Anti-Islam-Kongress in Köln: Gerechter Reinfall - Als ein in der Bundesrepublik Deutschland geborener, gemäßigter deutscher arabischer Muslim bin ich heilfroh, dass die rechtsradikale Bürgerbewegung „Pro Köln“ in meiner Heimatstadt kein Bein auf die Erde bekam.  >>>

 



Leserbrief - Wie Broder sich Antisemiten schnitzt - Tanja Krienen - Zu "Heiteres Antisemitenraten" (F.A.Z.- Feuilleton vom 30. August): Es ist mir unbegreiflich, dass Sie Henryk M. Broder in eigener Sache einen derart großen Raum geben und ihn seine krude Antisemitismus-Theorie nicht nur darlegen lassen, sondern ihm auch Gelegenheit geben, seine Schmähungen gegen jüdische Israel-Kritiker zu rechtfertigen. Warum geben Sie nicht einmal den Opfern Broders solchen Raum, um aufzuzeigen, wie er politisch-publizistisch agiert?  >>>          Sonderseiten: Hecht-Galinski ./. Broder

 



Es  wird immer Lustiger - Hybris und Scheinheiligkeit - W. Frankenberg - Jüdischer Antisemitismus: Kurzer Lehrgang über den Selbsthass – Arno Lustiger - Debatten - Feuilleton - FAZ.NET - Hättest Du geschwiegen, wärst Du Philosoph geblieben, so oder ähnlich könnte man Arno Lustigers Einlassungen in Sachen „jüdischer Selbsthass“ bezeichnen. Hasst er und Broder sich vielleicht selber? Der Job eines „Hofjuden“ ist wirklich hassenswert. Es ist nur noch peinlich was der alte Herr von sich gibt. Er hat nicht die Übung im Verschleiern wie das restliche Netzwerk und wirkt sehr durchschaubar, einfältig. Durchschaubar ist, wie er sich als Bildungsbürger zeigend (was keine Qualifikation für dieses Thema ist) in die Vergangenheit bemüht, um Antisemiten, „jüdische Selbsthasser“ und die, die es ihnen vorwerfen, auszugraben. „Antisemiten“ sind heute die, die von Juden dafür gehalten werden. Normalerweise sind es aber solche, die Juden, weil sie Juden sind, Vorurteile gegenüber haben. Das ist so als würde ich in einem geschichtlichen Rückblick Mörder oder Trickbetrüger heraussuchen und dann einen aktuellen Namen hinzufügen. Damit stelle ich bewusst suggerierend eine Verbindung her, die es geben kann, in dieser medialen Kampftruppe aber nur suggerierend im Kopf des Lesers erzeugt wird. >>>

 



Olmert: There's no such thing as 'Greater Israel' anymore - Prime Minister Ehud Olmert on Sunday reiterated his position that the vision of Israel holding onto the West Bank and Gaza Strip as part of its sovereign territory was finished. "Greater Israel is over. There is no such thing. Anyone who talks that way is deluding themselves," Olmert told the cabinet during its weekly meeting.

 



Siedler legen Feuer in Olivenhainen  - ISM-G-FK -  Bei mehreren Angriffen auf Dörfer südlich von Nablus legten israelische Siedler am Donnerstag in mehreren Olivenhainen Feuer und verbrannten mehr als 300 teils über 2000 Jahre alte Olivenbäume. Unterdessen hielten israelische Polizisten palästinensische Feuerwehrmänner davon ab, die Feuer zu löschen. (...) Eine neue Art der Bedrohung, so berichten Dorfbewohner, stellen Raketenangriffe aus den israelischen Siedlungen Yitzhar und Bracha dar. So landeten in den letzten Monaten neun Raketen in den anliegenden palästinensischen Dörfern >>>

 


21.9.2008
 



André Marty berichtet - Golda who? - Der Barak Obama Israels sei sie, die neue Superfrau, charming und intelligent  – die Kommentatoren kriegen sich nicht mehr ein, wenn’s um Zipora, genannt Tzipi, Livni geht. Und selbst eine Moderatorin, die Ihnen abends die Tages-Nachrichten präsentiert – und die hoffentlich nicht bloss ich sehr zu schätzen weiss – ist partout nicht davon abzubringen, dass sie, die Neue, in einem Atemzug mit Golda Meir zu nennen sei. Hm, da kann doch etwas Auffrischung der Erinnerungen nicht schaden. (...) Im Sommer 2005 spaziert die damalige Justizministerin mit einer Gruppe munterer Journalisten an der Sicherheitsmauer vorbei; also an jenem Zaun, der immer wieder mal sieben Meter hohem Beton weicht und das besetzte Westjordanland von Israel trennt und hie und da wacker palästinensisches Gebiet de facto annektiert. Mann und Frau kommen beim Mauer-Gang ins Plaudern. Und so meinte die Justizministerin zur Medienmeute, es benötige ja keiner besonderen Fantasie, sich angesichts dieses Bauwerkes den künftigen Grenzverlauf auszumalen. Wer die Jusitzministerin war? Richtig, Tzipi Livni. >>>

 



Präsident der UN-Vollversammlung: "Sofort Palästinenserstaat gründen" - NEW YORK (inn) - Der neue Präsident der UN-Generalversammlung, Miguel D'Escoto Brockmann, hat eine sofortige Umsetzung der Resolution 181 von 1947 gefordert. Diese hatte zur Teilung des britischen Mandatsgebietes Palästina in einen jüdischen und einen arabischen Staat aufgerufen. Pater Brockmann aus Nicaragua sprach am Donnerstag anlässlich seiner Wahl zum Vorsitzenden der 63. Sitzung der Vollversammlung vor den UN-Vertretern. "Der größte Misserfolg der Vereinten Nationen ist das Fehlen eines palästinensischen Staates"

 



Abdallah Frangi von der Fatah-Partei - "Das ist ein gutes Omen" - Zentralrat der Al Fatah begrüßt Wahl von Zipi Livni - Abdallah Frangi im Gespräch mit Sandra Schulz - Der palästinensische Al-Fatah-Politiker Abdallah Frangi hat sich zurückhaltend positiv über die neu gewählte Vorsitzende der israelischen Kadima-Partei, Zipi Livni, geäußert. Sie sei zwar früher für den Geheimdienst Mossad tätig gewesen und habe vor allem in Europa Palästinenser verfolgt. Gleichwohl hege sie eine "gewisse Sympathie" für die Sache der Palästinenser und ihr Ruf sei "seriös", so Frangi.

 

 

 

Gegen die Hisbollah - EU-Abgeordnete machen Druck, die libanesische Organisation auf die Terrorliste zu setzen. Diskreditierungsversuche im Interesse der israelischen Staatsführung - Karin Leukefeld - Abgeordnete der Europäischen Volkspartei im Europäischen Parlament wollen die libanesische Hisbollah auf die EU-Liste der »terroristischen Organisationen setzen. In einer »Schriftlichen Erklärung«, die am Dienstag im EU-Parlament die Runde machte, warnten 44 Abgeordnete des rechten Blocks der Europäischen Volkspartei vor »Gefahren«, die von der Hisbollah für Bürger der Union ausging. Seit 1980 seien »mehr als 90 Europäer bei Terroraktionen« der Hisbollah getötet worden, begründete die tschechische Abgeordnete Jana Hybaskova den Vorstoß. Auf Nachfragen konnte sie diese Behauptung allerdings nicht untermauern.

 



Israelis und Palästinenser behindern Bau der Apartheidsmauer - Mit der Unterstützung einer Gruppe orthodoxer Juden versammelten sich am Mittwoch ca. 250 israelische, palästinensische und ausländische Aktivisten, um gegen den Bau der völkerrechtswidrigen israelischen Apartheidsmauer in Ni’lin zu protestieren. Während die Bauarbeiten für einige Zeit aufgehalten werden konnten, verhafteten israelische Sicherheitskräfte mehrere Israelis und verwundeten acht Demonstranten.

 

 

 



Mustafa Barghuti "Livni ist extremer als Olmert" - Die Kadima Partei hat Zipi Livni zur neuen Vorsitzenden gewählt. Sie wird wohl auch israelische Regierungschefin. Doch wer ist Zipi Livni? Tagesspiegel sprach mit einem Abgeordneten des palästinensischen Parlaments.

 

 

 


The Lobby Has Spoken -
Biden and Israel - Susan Abulhawa - John McCain eclipsed the democratic convention buzz, gained women voters, simultaneously reassured middle to far right conservatives and may have positioned a female presidential candidate for the Republican ticket for future elections. It makes sense. On the other hand, the best explanations for Barack Obama's choice of Joseph Biden still don't jibe. It's true that Mr. Biden brings some political experience to Mr. Obama's ticket, but so could many of Mr. Obama's other choices. Mr. Biden also narrows the race gap, which unfortunately still exists in America. But again, so could any of the other choices. So, what then? Mr. Biden, the self-proclaimed Zionist, assuages Israeli and Jewish American fears that Mr. Obama might not be so accommodating to Israel.

 



Israel and Palestine can still achieve peace This month marks 15 painful years since the Arafat-Rabin handshake on the White House lawn. Palestinian children who started school when the Oslo Agreement was signed in 1993 are now young adults.

 


19.9.2008
 

 



Kurzer Lehrgang in jüdischer Paranoia - Oder: Lustigers lustige Lust - Abraham Melzer - Antwort auf Arno Lustigers Pamphlet in der FAZ vom 18.09.2008 - Im Judentum gibt es viele politische und soziologische Strömungen. Das Judentum war schon immer vielseitig und zersplittert. Das war früher so und das ist auch heute so. Man braucht da nur auf den Staat der Juden zu schauen, um zu sehen, wie vielfältig die Gesellschaft gespalten ist, in Parteien und religiösen Richtungen. Man erinnere sich an den jüdisch-israelischen Witz über den ersten Staatspräsidenten Chajim Weizmann, der in China zu Besuch weilte. Mao Tse Tong, der große chinesische Vorsitzende gab damit an, dass er der Präsident von einer Milliarde Chinesen sei. Das hat Weizmann jedoch nicht beeindruckt. Er erwiderte: Ich bin der Präsident von einer Million Präsidenten. Das ist auch so überall dort, wo es größere und kleinere jüdische Zentren gibt, von den USA bis in die Schweiz, wo es drei verschiedene jüdische Gemeinden gibt. Nur im Nachkriegsdeutschland ist es anders. Hier verteidigt man mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln die Einheit und der Zentralrat der Juden in Deutschland hat schon immer keine andere Meinung als die des Zentralrats geduldet. Dabei ist auch die jüdische Gemeinschaft in Deutschland so pluralistisch im Denken, wie es Juden eben überall sind >>>

 

 

17.September 1948 - VOR 60 JAHREN: DIE ERMORDUNG VON GRAF BERNADOTTE - Die Ermordung von Graf Bernadotte muss genauso öffentlich bekannt  werden wie die von Martin Luther King. Die Folgen dieser schicksalsschweren Ermordung sind Tausende von  Toten - ein Staat, der sich "demokratisch" nennt und Millionen von Einwohnern des Landes  von demokratischen  Grundrechten ausschliesst, ein Staat, der gleichzeitig wirtschaftlich prosperiert und sich bis heute der Verantwortung  gegenüber der eigenen Geschichte entzieht - .Das zu verändern  fordern Menschenrechtsgruppen weltweit - auch hier vor Ort. Elisabeth Lutz. - Gedenken an die Ermordung des UN-Vermittlers Graf Folke Bernadotte am  17.September 1948 >>>

Folke Bernadotte – Wikipedia, die freie Enzyklopädie -
Die Drahtzieher des Anschlags erhielten wenige Monate später trotz dringenden Tatverdachts Generalamnestie von der israelischen Regierung. >>>

 



Medizin unter Belagerung - Matthias Jochheim, von „Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkriegs“, besuchte den Gaza-Streifen und konnte direkt vor Ort die erschreckenden Ausmaße der israelischen Blockade auf den Gesundheitszustand der palästinensischen Bevölkerung beobachten. >>>

 



Der Zionist und die Nazis. Arno Lustiger zählt in der FAZ Leute auf, die Juden gehaßt haben, darunter Juden, die Juden gehaßt haben, und schließlich Juden, die lebensmüde wurden. Abschließend findet er, es sei ihm "gelungen, moralischen Schaden von der evangelischen Kirche abzuwenden". Das Ganze hält die FAZ-Redaktion für einen "Kurzen Lehrgang über den Selbsthass". Was den Mann wurmt, er aber offenbar weder erfassen, noch gar widerlegen kann, hat ihm Shraga Elam bereits vor beinah drei Jahren verdeutlicht: die besorgniserregenden Ähnlichkeiten zwischen Israel und NS-Deutschland. Mehr noch: Vor über acht Jahren hat Helmut Höge in der jungen Welt den plappernden Lustiger in eine Reihe mit Autoren gestellt, die eher Kommunisten als Nazis für judäophob halten. Doch Arno Lustiger nennt weiterhin antisemitisch, was ihm vor die pro-kapitalistische Flinte kommt. Siehe auch Zionismus   - Gefunden bei Thomas Immanuel Steinberg

Arno Lustiger - Jüdischer Antisemitismus: Kurzer Lehrgang über den Selbsthass >>>

 



MIDEAST: Children Play with Death and Dispossession - Mel Frykberg - Muhammed Ayman, who saw his friend bleed to death after being shot in the head by an Israeli settler. RAMALLAH, West Bank, Sep 18 (IPS) - Palestinian children continue to be victims of disproportionate and indiscriminate violence from the both the Israeli occupation and internal Palestinian infighting in the occupied Palestinian territories. The UN Office for the Coordination of Humanitarian Affairs (OCHA) in its August report expressed concern for the inadequate protection afforded Palestinian children. "In one of the gravest incidents in July, a ten-year-old Palestinian boy, Ahmad Husam Yousef Mosa, was shot in the head with live ammunition and killed by the Israeli border police following an anti-barrier demonstration in Ni'lin village in the central West Bank," the report says.

 



Rassistische Hetze - Bodo Ramelow, Religionsbeauftragter der Linksfraktion im Bundestag, erklärte am Mittwoch zum sogenannten »Anti-Islamisierungs-Kongreß«, den Rassisten und Neofaschisten aus ganz Europa vom 19. bis zum 21. September in Köln durchführen wollen: Der Deckmantel vermeintlicher Islamkritik darf nicht zum Schüren rassistischer Vorurteile mißbraucht werden.

 
 

Breaking the Palestinian Youth - Last week, the Israeli army entered at night the village of Ni’lin, stormed houses of villagers and arrested 9 people, amongst whom 4 kids. That night, Mohammad Khawaja, 11 years-old and Abdul Rahman Khawaja, 13 year-old have been arrested by the Israeli Occupation Forces and taken to jail.

 

 

“The forgotten fighter” - Frank Barat - Many Palestinians that I met during my travels in the West Bank told me that to know what Palestine really was about and meant, I had to go to Nablus. Most of them also told me that Nablus was their favourite city. After spending 5 weeks there this summer, I understand why. Arriving from Ramallah (on the fastest taxi/service ride I have ever experienced) the first thing you see on arriving in Nablus is its most famous checkpoint: Huwara. Huwara, its people and its colour. Yellow. Yellow like the hundreds of taxis and services parked on both sides of the checkpoint. You need them to leave the city and to get inside the city.

 


18.9.2008
 

 

Sieg und Enttäuschung für Zipi Livni

Kommentar- Frau Sisyphos - Wenn Livni scheitert, wird sie 2009 Wahlen gegen die Expremiers Barak und Netanyahu schlagen müssen - Von Gudrun Harrer

Kopf des Tages- Die flotte Aufsteigerin ist beinahe am Ziel >>>

 
 

 



Thea Dorn und Daniel Barenboim: "Ein eiskalter Friede" - (...) Was nehmen die arabischen und die israelischen Musiker aus Ihren Workshops mit zu sich nach Hause? Oder müssen diese jungen Musiker nach ihrer Rückkehr Restriktionen befürchten, dass man sie als Abtrünnige oder Verrückte beschimpft? Es gibt alles. Wir haben kürzlich in Paris unser letztes Konzert in diesem Sommer gespielt. Zuvor hatten wir sechs Wochen zusammen gelebt und gearbeitet. Jeder, der in dieses Orchester kommt, zeigt einen unglaublichen Mut. Weil es diese Art des Austausches weder in Israel noch in der arabischen Welt gibt, das gehört nicht zur offiziellen Linie. Ich bin sicher, dass jeder unserer Musiker unter Druck steht.

 



Vertreiben oder abtrennen? Rückblick auf eine unselige Diskussion Israel in der Sackgasse - Von Johnathan Cook - Zionistische Träume von „Groß-Israel“ und einer ethnischen Säuberung von allen Palästinensern, bestimmen weiterhin den Einsatz heimtückischer, gewaltsamer Mittel, haben jedoch keine Chance auf Verwirklichung. Im Jahre 1895 vertraute Theodor Herzl, der Erzprophet des Zionismus, seinem Tagebuch an, dass er nicht geneigt war, Palästina mit seinen Einwohnern zu teilen. Vielmehr schrieb er: „Vertreibt die arme Bevölkerung über die Grenze, indem ihr ihnen keine Arbeit gebt. Beides, die Enteignung des Landes und die Vertreibung der Armen, muss sehr diskret und umsichtig geschehen.“

 



Broderismus oder Der Zweck heiligt die Mittel -
 Abraham Melzer - Seit Jahren wird in Deutschland eine völlig sinnlose und überflüssige Debatte geführt über die schon unzählige Artikel geschrieben und zahllose Bücher von den jeweiligen Kapazitäten für  Antisemitismus und Antizionismus veröffentlich wurden. Zuletzt hat Clemens Wergin von der WELT sogar von der „Verluderung der deutschen Debattenkultur“ geschrieben. Womit er natürlich Recht hat, wenn er aus dem Täter ein vermeintliches Opfer macht. Am Ende sollte man mit Broder noch Mitleid haben.

Man ist auf der Suche nach der finalen Antwort zu den Fragen:
a)
      Was ist Antisemitismus?
b)
      Wo endet Antizionismus und wo beginnt Antisemitismus?
c)
      Ist Kritik an Israel erlaubt?

Und schließlich
d)
      Wer ist Antisemit?