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Archiv
- Aktuelle
Link-
und Denktipps
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Seite 64
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7.12.2008
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Reuven Moskovitz
Jahresbrief 2008
-
Liebe Freundinnen
und Freunde, In
den letzten Wochen
wurde mein 80. Geburtstag
an vielen Orten
gefeiert, in der
Familie, in Newe
Shalom / Wahat Al
Salam, mit Freunden,
auch in Deutschland.
Hunderte kamen oder
schrieben, musizierten
oder dichteten,
wünschten mir Glück
und ein noch längeres
Leben, Gesundheit
und Tatkraft und
ein fröhliches Herz.
Ich danke ihnen
allen, die mich
so froh machten
und mir das Gefühl
gaben, Freund zu
sein, Gesprächspartner
und Mahner. (…)
Die verklärten Israel-Anbeter,
die sich blind mit
der israelischen
Kriegspolitik identifizieren,
mögen mich weiter
als Antisemit und
Nestbeschmutzer
anprangern. Das
ändert nichts an
der Tatsache, dass
in den vergangenen
60 Jahren die israelische
Regierung konsequent
den Frieden verweigert
hat. So weit überhaupt
ein Frieden erreicht
worden ist, geschah
es nur, weil ein
mutiger amerikanischer
Präsident – Jimmy
Carter - sie am
Kragen gezogen hat.
(..) Es muss aber
auch ein Ruck entstehen
im Bewusstsein von
Israel, Palästina
und Deutschland
in bezug auf die
Geschichte und die
Vergangenheit .Es
muss ein Ende haben
damit, dass der
Auschwitzkult eingespannt
und in Dienst genommen
wird als Rechtfertigung
der Gewaltpolitik
im Nahen Osten.
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6.12.2008
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Blick nach Palästina
- Im Bahnhof Bochum
- Langendreer ist
eine ganz besondere
Reihe zu sehen:
Bis Mittwoch werden
hier lohnende Filme
aus dem Nahen Osten
gezeigt.
Szene aus dem Film
"Lemon Tree" mit
Hiam Abbas: am Sonntag,
7. Dezember, 19
Uhr, im Kino Endstation.
Foto: Arsenal Wer
sich abends auf
den Weg macht, um
ins Kino zu gehen,
der schaut sich
für gewöhnlich Filme
aus Hollywood oder
aus Deutschland
an. Einige Feinschmecker
schwören auch auf
den französischen
oder auf den italienischen
Film, um ein wenig
„dolce vita” zu
tanken. Doch auf
die Idee, abends
auf der Leinwand
einem Film aus Palästina
zu begegnen, kämen
wohl nur die wenigsten.
Doch so überraschend
das klingt: In Palästina,
also den nach 1967
besetzten Gebieten
in Gaza, West Bank
und Ost Jerusalem,
herrscht ein reges
Kulturtreiben. Dort
gibt es Filmemacher,
die gute Werke drehen:
ob erhellend, gewitzt
oder anklagend.
Im Kino Endstation,
dem ausgezeichneten
Filmkunstkino im
Bochumer Bahnhof
Langendreer, ist
noch bis Mittwoch
eine Reihe mit Filmen
aus „dem anderen
Palästina” zu sehen
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Haddad – Das Wunder
von Dschenin
- Hakam Abdel-Hadi
- Das weitverbreitete
Bild von den Palästinensern
als ein Volk von
leidendenden, jammernden
Flüchtlingen und
Bittstellern, verblasst,
wenn man Ibrahim
Haddad in seinen
prächtigen Park-
und Industrieanlagen
besucht. Er verkörpert
die Erneuerung und
Unabhängigkeit in
Palästina und hebt
sich von den vielen,
oft trägen offiziellen
Geldempfängern ab,
von diesen
gewissen Nicht-Regierungsorganisationen
(NGOs), die
von der Bevölkerung
oft als „Dakakien“
(arabisch : Shops)
abqualifiziert werden.
Wer ist dieser 62-jährige
Mann, der nicht
einmal einen Pkw
besitzt, sondern
nur einen kleinen
Laster fährt?
Welche Erfahrungen
prägen sein Leben,
und wie gehen Israel
und die Autonomiebehörde
mit ihm um? Wie
beurteilt er die
internationalen
Entwicklungsprojekte
für die Region,
in denen Deutschland
eine wichtige Rolle
spielt?
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Scheinheilig, Scheinheiligkeit
hoch Vier, Wolffsohn.
-
Michael Wolfsohn
schreibt:
„Scheinheilig,
ja scheinheilig
ist die Frage, ob
man Israel in Deutschland
kritisieren dürfe.
Scheinheilig ist
auch die Feststellung,
Israelkritikern
würde "immer" Antisemitismus
unterstellt. Scheinheilig
ist die Weinerlichkeit
von Israelkritikern,
die sich selbst
zu "Märtyrern" der
politischen Korrektheit
stilisieren und
sich "verfolgt"
fühlen, weil "man"
in Deutschland Israel
eben nicht kritisieren
dürfe.“
Wenn jemand scheinheilig
ist
dann der Bundeswehr-Professor
Michael Wolffsohn.
Darüberhinaus ist
er auch noch zynisch,
weil er mit dem
Finger auf die BRD-Bürger
zeigt, die israelische
Besatzungsverbrechen
mit Recht kritisieren
und deswegen erbärmlich
von seinem Netzwerk
gejagt werden. „Wir
haben es nicht gewusst“
heißt es heutzutage
wieder. Weinerlichkeit
ist, wenn man sich
dagegen wehrt, dass
sein guter Ruf,
seine Existenz vernichtet
wird? Israelkritiker
sind übrigens nicht
„Märtyer“ der „politischen
Korrektheit“ sondern
der Unkorrektheit.
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5.12.2008
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Denkschrift für
Obama - Für
den gewählten Präsidenten,
Herrn Barack Obama
- Uri Avnery, Israel
- Die folgenden
bescheidenen Vorschläge
gründen sich auf
meine 70 Jahre langen
Erfahrungen als
Untergrundkämpfer,
als Soldat einer
Sondereinheit im
Krieg 1948, als
Herausgeber eines
Wochen-Magazins,
als Mitglied der
Knesset und Gründungsmitglied
der Friedensbewegung:
(1)
Was den israelisch-arabischen
Frieden betrifft,
sollten Sie von
Tag eins an handeln.
(2)
Die israelischen
Wahlen finden im
Februar 2009 statt.
Sie könnten einen
indirekten, aber
wichtigen
und konstruktiven
Einfluss auf das
Ergebnis haben,
indem Sie Ihre unmissverständliche
Entschlossenheit
verkünden,
2009 einen israelisch-palästinensischen,
einen israelisch-syrischen
und einen israelisch-gesamtarabischen
Frieden zu erreichen.
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Palestinian
youth `should be heard`
- Alex Sehmer - Al Jazeera
- The Palestinian leadership
needs to know "when to step
aside" and make way for
younger leaders, Hanan Ashrawi,
the noted Palestinian legislator
and rights advocate, has
said in an interview with
journalists and students
in Doha.
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Standing up to Jewish terrorism
-
Haaretz - Editorial - This
week, Israel has reached
the point of no return,
which will also determine
who controls the state:
the justice system and a
government elected by democratic
means, or Jewish terrorism.
If the government does not
remove, as soon as possible
and without fear of violence,
the riotous core of settlers
in Hebron, which has disengaged
from the state and its institutions
and now endangers the public,
the blood of the victims
of religious fanaticism
in the territories will
be on its hands.
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Update on the Construction
of the Wiesenthal Center
Museum of `Tolerance` in
Jerusalem
- Gershon Baskin - IPCRI
- The Wiesenthal Center
project in Jerusalem is
a disgrace to the Jewish
people, the State of Israel
and to the City of Jerusalem.
This project can still be
stopped. The three new city
council members from Meretz,
Deputy Mayor Pepe Alalu,
Meir Margalit and Laura
Wharton have told me that
they will bring up this
matter urgently in the City
Council. They have already
raised the issue with Mayor
Nir Barkat.
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4.12.2008
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3.12.2008
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2.12.2008
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A Kuffiyeh of a
Different Color
-
Joharah Baker -
On a recent trip
to Milan, Italy,
I spotted three
teenage girls strolling
through the famed
Duomo area of the
city. For the most
part, the girls
looked like any
typical group of
teens, decked out
in skinny jeans
and ponytails, all
carrying their cups
of iced coffee,
coke or whatever
drink was popular
that day. There
was one thing, however,
that caught my eye.
Around their necks,
each had a colorful
checkered scarf
- one blue, one
green and one pink,
all of which strikingly
resembled an accessory
I know all too well
– the kuffiyeh.
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Justice for Palestinians
and Jews linked, The National
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Samu`a and Asa`el
- David Shulman
- "The settlers
are dressed in Shabbat
white; one is draped
from head to toe
in a vast black-and-white
prayer shawl; there
is a young woman,
evidently a mother,
and several children,
holding their parents`
hands. They are,
one can assume,
fresh from Shabbat
prayers; […] Contact
with the Almighty
has, it seems, given
them new vigor,
and they open up
with a stream of
invective […] ‘You
are Nazis. You are
Hitler. Every one
of you is a Hitler.
God will kill you
tomorrow, we are
sure of it, we pray
for it. Your bodies
would be excellent
fertilizer for the
soil. That is where
you belong. That
is where you will
be. We will kill
you ourselves as
soon as we can’”
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1.12.2008
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Al Fatah-Führer,
Hussam Khader, prangert
die Führungen von
Al Fatah und Hamas
an und fordert sie
zu direkten Verhandlungen
in Gaza oder Damaskus
auf
- Interview von
Hakam Abdel-Hadi
- Hussam Khader
(46), Mitglied des
Palästinensischen
Nationalrats (Exilparlament),
Vorsitzender des
Komitees zur Verteidigung
der Rechte der palästinensischen
Flüchtlinge und
ehemaliges Parlamentsmitglied,
wurde nach fünfeinhalb
Jahren Haft in israelischen
Gefängnissen im
August 2008 vorzeitig
entlassen. Seine
Freilassung erfolgte
im Zuge von Verhandlungen
zwischen dem palästinensischen
Präsidenten, Mahmoud
Abbas (Abu Mazin)
und dem israelischen
Ministerpräsidenten
Ehud Olmert. Khader
lebt im Flüchtlingslager
Balata bei Nablus
und gilt als ein
wichtiger Al Fatah-
Führer, der dafür
bekannt ist, dass
er kein Blatt vor
den Mund nimmt.
Obwohl er entschieden
für einen historischen
Kompromiss zwischen
Palästinensern und
Israelis und für
die Zwei-Staaten-Lösung
eintritt, wird er
sowohl von den Mächtigen
in der Autonomiebehörde
als auch von Israel
gefürchtet. Wie
aus dem Interview
hervorgeht, das
Hakam Abdel-Hadi
mit ihm am 15. November
2008 in Nablus geführt
hat, greift Hussam
Khader schonungslos
die Korruption und
die fragwürdige
Strategie der palästinensischen
Al Fatah-Führung
in Ramalla, die
machthungrige Hamas
sowie die seit 41
Jahren anhaltende
israelische Besatzung
an >>>
Hussamkhader.com
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Shministim – Israelische
Jugendverweigererbewegung
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Ellen Rohlfs -
So schlimm, traurig
und frustrierend
seit Wochen die
Nachrichten aus
Israel//Palästina/Gaza
sind, so gibt es
doch immer wieder
auch einen kleinen
Lichtblick. Hier
ist einer. Über
Howard Zinn, den
bekannten US-Historiker
und kritischen Politikwissenschaftler,
bekam ich ( ich
weiß nicht wie)
heute eine Mail
von der Jewish
Voice for Peace,
die darum bittet,
jungen mutigen Israelis,
die aus Gewissensgründen
den Militärdienst
verweigern, zu schreiben,
um ihnen unsere
Solidarität zu zeigen
und um ihnen Mut
zu machen, denn
auf Grund ihrer
Weigerung werden
sie zunächst vom
Staat bestraft und
bekommen Gefängnisstrafe,
die womöglich immer
wieder verlängert
wird. Es ist also
kein Honigschlecken,
Shministim zu sein
>>>
Aufruf an israelische
Soldaten, Kriegsverbrechen
zu stoppen >>>
Kriegsdienstverweigerer
- Seruvniks - Refuseniks
>>>
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Settlers injure
ten Palestinians
as they continue
to riot in Hebron
- International
Solidarity Movement
- At around 10am,
29th November, Palestinians
living between the
occupied Rajabi
house and the settlement
Kiryat Arba in Hebron
were attacked by
a group of up to
300 settlers and
were again attacked
at 2:30 pm. The
settlers were throwing
stones at Palestinians
and their houses.
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30.11.2008
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Dies ist Gaza
-
Amira Hass - Wenn
nicht Stromsperre
herrscht, der ganze
Stadtteile im Dunkeln
lässt, dann ist
es das Wasser, das
die oberen Etagen
nicht erreicht,
oder es ist
das Gas zum Kochen,
das zu Ende gegangen
ist. Wenn man einen
elektrischen Generator
hat, bei dem ein
kleines Teil gebrochen
ist, weil
schon vor der
drei Wochen andauernden
Belagerung Israel
verboten hatte,
Ersatzteile für
Autos, Maschinen
und elektrische
Haushaltsgeräte
zu schicken – dann
funktioniert auch
dieser nicht. Und
wenn man es irgendwie
fertig gebracht
hat, Geld für einen
durch die Tunnel
geschmuggelten Generator
zu finden (der Preis
hat sich seit dem
letzten Monat verdoppelt
oder verdreifacht)
– dann geht es auf
Kosten einer Heizung
( natürlich nicht
elektrisch),
auf kosten von Englischstunden,
Kinderkleidung und/
oder Arztbesuchen.
Dies ist Gaza im
November 2008.
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Gedanken zum 1.
Advent 2008
-
Candia Barman -
(…) Am Sonntag beginnt
für Christen die
Adventszeit, wo
sie sich auf die
Geburtstagsfeier
eines kleinen Jungen
in Bethlehem vorbereiten.
Ich war vor einer
Woche in Bethlehem
und besuchte
dort eine besondere
palästinensische
Gruppe, die traumatisierten
Palästinensern hilft,
mit der schrecklichen
Belastung der Besatzung
fertig zu werden.
Sie lehrt, dass
Gewaltlosigkeit
die beste Antwort
auf das rassistische
Apartheidregime
ist, das ihnen auferlegt
wurde. Vor allem
gibt es den vielen
traumatisierten
Kindern, die
besonders empfindlich
sind, gute
Ratschläge gegen
diese Art von Belastung,
die bleibende (seelische)
Verletzungen hinterlässt.
Mir wurde folgende
Geschichte über
ein traumatisiertes
Kind erzählt, das
die gewalttätigen
Aktionen israelischer
Soldaten gegen eine
unschuldige Familie
und ihre Kinder
miterlebt hatte.„Sami,
ein 8jähriger Junge,
wachte mitten in
der Nacht erschrocken
auf, schrie und
suchte seine Eltern.
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29. November 1947: zum UN
Beschluss 181 - Teilung
Palästinas - 60 Jahre Israel
und 101 Jahre Kolonisierung
Palästinas
– Dr. Viktoria Waltz - Stationen
einer tödlichen Bilanz des
‚Zionistischen Traumes'
- 'Wenn Ihr wollt ist es
kein Märchen' versprach
1896 Theodor Herzl, Vater
des Projekts Israel in seinem
gleichnamigen Buch und animierte
damit Tausende junger Juden
Europas, an diesem Märchen
mitzuarbeiten, nach Palästina
zu gehen und den Traum von
einem jüdischen Staat zu
realisieren. Der Boden war
bereitet durch die Pogrome
an Juden im (Ost) Europa
des 19ten Jahrhunderts und
den aufkommenden Nationalsozialismus
in Italien und Deutschland
zu Beginn des 20ten. -
Vertreibung oder Zusammenleben?
Entgegen diesem Enthusiasmus
müssen wir heute konstatieren,
dass dieser Traum ein Alptraum
geworden ist. Entgegen den
aktuellen Medienberichten,
die immer entschiedener
den Palästinensern die Schuld
an diesem Drama in ihren
politischen Betrachtung
geben möchten, sollten wir
aber auch zur Kenntnis nehmen,
dass die Begründer des Projektes
Israels - auch Herzl - sehr
genau wussten, dass dieses
Märchen ein Albtraum werden
könnte >>>
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29.11.2008
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Verdinglichte Sühne
- Von Interessen
und Befindlichkeiten.
Anmerkungen zu den
deutsch-israelischen
Beziehungen
- Moshe Zuckermann
- (…) wenn heute
sogenannte Antideutsche
glauben, ihre nationalen
Identitätsprobleme
als in Deutschland
lebende Deutsche
durch eine überspannte
»Israel-Solidarität«,
abstruses Schwenken
von Israel-Fahnen
und sonstiges ideologisches
Getue, das durch
ein falsch verstandenes
Nie-wieder-Deutschland
über »Israel« an
den »Juden« etwas
historisch »wiedergutzumachen«
vermeint, überwinden
zu können, dann
sind das im besten
Fall gutwillige
Ignoranten, im großen
Ganzen aber doch
eher Gesinnungsschmarotzer,
die ihr unreflektiertes
Identitäts- und
Befindlichkeitsdefizit
in eine moralisch
sich wähnende, letztlich
regressive politische
Reaktion kanalisieren,
ohne sich bewußt
zu werden, daß sie
durch die Ersetzung
des Antisemitismus
durch Islamophobie
gerade das Andenken
jener mißbrauchen
und kontaminieren,
in deren Namen sie
meinen, sprechen
zu dürfen und derer
sie sich projektiv
bedienen, um sich
selbst zu setzen
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Sebastian
Kalicha (Hg.):
Barrieren durchbrechen!
-
Nora
Klein - Frieden
wird nicht geschenkt,
er muss erkämpft
werden. Die Zahl
der Friedensaktivisten
auf palästinensischer
wie israelischer
Seite wächst. Und
zunehmend können
sie Erfolge verbuchen.
Wie in Budrus: Nach
55 Demonstrationen
gegen den völkerrechtswidrigen,
2004 vom Internationalen
Gerichtshof in Den
Haag verurteilten
»Zaun«, berichtet
Ayed Morrar, Gründungsmitglied
des Popular Committee
of Budrus, »kam
der israelische
Kommandant, der
uns zu Beginn provozieren
und einschüchtern
wollte, mit einer
Karte, auf der wir
sahen, dass die
Mauer nun eine neue
Route nehmen würde
und wir somit 95
Prozent unseres
Landes, welches
ansonsten konfisziert
worden wäre, gerettet
für >>>
Podcast - Sebastian
Kalicha (Hg.): Barrieren
durchbrechen!
-
Der Herausgeber
Sebastian Kalicha
präsentiert in dem
Buch eine Sammlung
von Beiträgen von
israelischen, palästinensischen
und internationalen
AktivistInnen. im
Gespräch mit Daniela
Fürst
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Nobody’s perfect
- Interview with
the Spokesman of
the Jewish Community
of Hebron
- Palestine Monitor
- David Wilder is
the spokesman of
the Jewish community
of Hebron. For 10
years, he has been
living wedged in
Beit Hadassah, within
the Arab souq of
Hebron, with his
wife Ora and their
seven children.
At fifty-four years
old, he is a charismatic
and controversial
character, the spokesman
of a community that
Ha’aretz defined
‘the hooligans of
Israel’. To him,
living in Hebron
is ‘both a duty
and a privilege’.
Through the windows
of his house, he
says, he finds his
motivation, ‘spiritual
beauty but also
all the work that
has still to be
done’. Outside the
windows, are 160,000
Palestinians.
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28.11.2008
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“Erhebt eure Stimmen für
die Palästinenser
am internationalen Tag der
Solidarität mit dem palästinensischen
Volk”
In
Gaza ist die Hölle los,
in Ni´lin und Bil´in
werden Menschen vertrieben,
Land und Besitz wird
enteignet. In Akko werden
die Palästinenser als
Minderheit Unterdrückt.
Machen wir unsere Augen
auf
So
rufen euch alle palästinensischen
und arabischen Verbände
und Vereine in Berlin auf,
am Samstag den 29.11.2008
um 14 Uhr an einer großen
Kundgebung teilzunehmen.
Ort:
Brandenburger Tor - Pariser
Platz - S-Bhf.: Unter den
Linden
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27.11.2008
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24.11.2008
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Gewinner nach
Punkten 2 :
0 Evelyn Hecht-Galinski
- In der Prozessserie
Hecht-Galinski
./. Broder hatte
Frau Hecht Galinski
vor Gericht
ihren 2. Sieg
gegen Henrky
M. Broder eingefahren.
Der
Prozess
Henryk M. Broder
./. Evelyn
Hecht-Galinsiki
- 25.Nov.08
um 12.00 Uhr
vor der 27.
Zivilkammer
Raum I/143,
Geschäftszeichen
270 672/08.
Adresse: Tegeler
Weg 17-21, 10589
Berlin, Landgericht
Berlin endete
mit der Klageabweisung
Broders.
In einem Brief,
veröffentlicht
am 29.04. 2008
im „Das Palästina
Portal“
bezeichnete
Frau Evelyn
Hecht-Galinski
Henryk M. Broder
unter anderem
als „Pornoverfasser“.
Am 30.4.2008
forderte
Rechtsanwalt
Norman Nathan
Gelbart im Auftrag
seines Mandanten
Henryk M. Broder
Frau Evelyn
Hecht-Galinski
wegen einer
angeblichen
Persönlichkeitsrechtverletzung
seines Mandanten
auf , sie solle
eine Unterlassungs-
und Verpflichtungserklärung
abgeben.
Der Betreiber
des: „Das Palästina
Portal“ – Erhard
Arendt
wurde auf eine
angebliche rechtswidrige
Handlung hingewiesen
und mit Fristsetzung
aufgefordert
die benannte
Passage: „Pornoverfassser“
zu entfernen.
Frau Hecht-Galinski
gab keine Unterlassungserklärung
ab. Henryk M.
Broder klagte
gegen sie.
Heute am 25.11.2008
wies laut unseres
Mitarbeiters
vor Ort, das
Landgericht
Berlin die Klage
des Henryk M.
Broder ab. Frau
Evelyn Hecht-Galinski
kann weiterhin
Henryk M. Broder
als „Pornoverfasser“
bezeichnen.
Dies ist einer
der nicht
sehr preiswürdigen
Denkzettel in
Folge, die Henryk
M. Broder von
den Gerichten
bekam...
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Zionist racism exposed
in Encyclopedia
of Race, and denounced
by UNGA president;
opportunity for
outreach and action
JPost:
Foxman
slams
Zionism
entry
in 'Encyclopedia
of Racism'
Call to
organize
boycott
of
North
America
tour
of Batsheva
Dance Company,
cultural
ambassador
of Israeli
regime
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25.11.2008
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Yasser, try hard
- André Marty berichtet
-
Bild: aljazeera
Erinnern Sie sich?
Yasser, 11jährig,
im falschen Moment
am falschen Ort.
Im Sommer letzten
Jahres läuft er
mit seinem Vater
in Gaza auf der
Strasse, wird von
einer Kugel im sechsten
Halswirbel getroffen,
ist seither Tetraplegiker,
kann ohne Beatmungsgerät
nicht überleben.
In Gaza gibt’s keine
Beatmungsgeräte,
ausser auf der Intensivstation
von zwei Spitälern.
Yasser ist ein Todeskandidat,
einer von vielen
im Gaza-Streifen.
Yasser lebt. Noch.
Im Frühling hat
er ein Beatmungsgerät
bekommen, organisiert
von zwei Nicht-Regierungsorganisationen,
und durch die Weltgesundheitsorganisation
WHO nach monatelangem
hin und her in den
Gaza-Streifen gebracht.
Denn auch ein Beatmungsgerät,
das Leben rettet,
fällt unter den
faktischen europäischen,
amerikanischen und
israelischen Wirtschafts-
und Finanzboykott
des Gaza-Streifens
und konnte nur nach
dem hartnäckigen
Insistieren der
WHO eingeführt werden.
Gestern war Yasser
auf Al Jazeera zu
sehen. Das Beatmungsgerät
indess nicht mehr.
Denn seit Israel
vor zwei Wochen
die Grenzübergänge
zum Gaza-Streifen
wieder praktisch
vollständig geschlossen
hat, kommt auch
nicht mehr genügend
Treibstoff hinein.
Und ohne Treibstoff
läuft auch das teilweise
noch funktionierende
Kraftwerk kaum.
Und ohne Kraftwerk
gibt’s nur unregelmässigen
Strom und somit
kein funktionierendes
Beatmungsgerät für
Yasser. Und so wurde
Yasser in den letzten
Tagen manuell beatmet,
stundenlang hat
jemand mit einem
Beatmungs-Bag dem
11jährigen Sauerstoff
zugeführt.
Schauen Sie Yasser
in die Augen, falls
Sie den Todeskampf
des Elfjährigen
miterleben wollen
>>>
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Evelyn Hecht-Galinski:/.Broder
- 2 Prozesstermine
-
Liebe Freunde, der
Termin in Berlin-Charlottenburg
ist am 25.Nov.08
um 12.00 Uhr vor
der 27. Zivilkammer
Raum I/143, Geschäftszeichen
270 672/08. Adresse:
Tegeler Weg 17-21,
10589 Berlin, Landgericht
Berlin
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Der Termin für den
“Antisemitismus”
Prozess ist der
2. Dez. 2008 und
findet beim Oberlandesgericht,
15. Zivilsenat,
Reichenspergerplatz
1, 50670 Köln statt.
Das Geschäftszeichen
ist: OLG Köln 15
U 174/08. Momentan
ist die Uhrzeit
für 12.30Uhr angesetzt.
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In der Hoffnung
auf zahlreiches
Erscheinen
mit herzlichen Grüßen
Evelyn Hecht-Galinski
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Jagdaktion
Hecht Galinski >>>
The "best" of
H. M. Broder >>>
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Zionistischer Sudler
an Obamas Seite.
- Gefunden bei Thomas
Immanuel Steinberg
-
Lawrence Summers,
in der FAZ
kosend Larry genannt,
soll offenbar für
Obama den „National
Economic Council“
leiten. Als Präsident
der Universität
Harvard hatte er
Gegner der israelischen
Staats- und Regierungspolitik
mit Antisemitismus-Verdächtigungen
überzogen. Judith
Butler, Professorin
in Berkeley, wies
ihm nach, daß er
selber judäophob
argumentiert, siehe
hier,
hier
und
hier.
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24.11.2008
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Eyad El-Sarraj -
Brief aus dem Gazastreifen,
November 2008:
Liebe Jessica, wie
sehr wünschte ich
zu reisen und euch
und alle lieben
Freunde zu besuchen
und die Welt zu
sehen, frische
Luft zu atmen
und mich dabei versichern,
ob es noch ein paar
normale Dinge und
normale Menschen
da draußen gibt.
Wie schmerzlich
ist es, immer und
immer wieder zu
realisieren, dass
es mir und
uns und der Bevölkerung
von Gaza nicht erlaubt
ist, uns normal
zu fühlen und normal
zu denken. Unser
Recht auf
unser Land, auf
Freiheit und Gerechtigkeit
wird uns systematisch
geraubt. Nun sind
sie hinter unsrer
Zurechnungsfähigkeit,
unserm Verstand,
her. Es ist das
Ziel, auch das noch
zu zerstören, was
uns geblieben ist
– unsere Identität.
Unsere Identität
ist es, die
ihnen (anscheinend)
so bedrohlich ist:
unsere Menschlichkeit,
unsere Verbindung
zu unserer Familie
und dem heiligen
Jerusalem,
zu Falafeln und
der Musik von Fairuz
und den Frauen,
die noch traditionelle
Kleider weben und
besticken. Ich wartete
drei Monate lang
auf einen Passierschein
für eine medizinische
Sache. Alle Versuche
scheiterten, bis
Uri Hader sich damit
befasste und
einen Passierschein
für einen
Tag für mich erhielt,
damit ich meinen
Arzt in Tel Aviv
besuchen und dann
sofort nach Amman
reisen konnte, um
mich euch und der
Cyperngruppe anzuschließen
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`Flowers Are Not
Allowed`- At the
Erez Crossing
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The Palestinian
Medical Relief Society
and Physicians for
Human Rights - Israel
- “Access to healthcare
for all – solidarity
with the Gazans”
’’Staying silent
is being complicit.
Speak out!’’
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Sonderseite - Free
Gaza
>>>
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Staatsbürger und
Staatenlose
- Die Münze hat
er im Meer gefunden,
groß wie ein altes
Fünfmarkstück, bronzefarben
wie ein Pfennig.
Doch diese Währung
ist wesentlich älter
als die Mark, sie
ist ein Relikt aus
dem Jahr 1948 und
weniger ein altes
Zahlungsmittel als
vielmehr ein Symbol:
Auf der Münze steht
„Palästina“. „Aber
das war einmal“,
sagt mir Ziad. Der
28-jährige ist Araber
mit israelischem
Pass, wie etwa jeder
fünfte in Israel.
Doch sie genießen
nicht die volle
Gleichberechtigung,
daher empfinden
die meisten von
ihnen Ziad: Sie
sind Staatsbürger
eines Staates, der
sie oft zu Fremden
macht. Zwar machen
immer mehr Araber
den Wehrdienst bei
der israelischen
Armee – doch Ziad
kann es nicht nachvollziehen,
sich „auf die andere
Seite“ zu stellen.
„Bei Polizeikontrollen
und an Checkpoints
durchsuchen sie
unser Gepäck, ständig
muss ich meinen
Ausweis vorzeigen,
das ist erniedrigend
für alle“ >>>
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Yes, they can
- André Marty berichtet
- Okay, es hat etwas
länger gedauert.
Aber jetzt ist sie
auch in Israel angekommen,
die Zauberformel:
Yes, we can – äm,
hierzulande heisst’s
halt Yes, Shas can.
Shas, die Partei
der ultra-religiösen
sephardischen Juden,
zieht in den israelischen
Wahlkampf mit dem
Slogan, der vor
einem halben Jahr
die Welt eroberte.
Etwas modifiziert,
wird er jetzt in
Israel grossflächig
verkünden, was die
Religiösen darunter
verstehen >>>
Ultraorthodoxe Shas-Partei
verwendet Obama-Slogan
im Wahlkampf
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23.11.2008
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Amira Hass berichtet
aus dem Gazastreifen
- Amira
Hass, veröffentlicht
in der „Internationale“,
Italien, 11. November
2008 - Am Telefon
klang Mustafa so,
als ob er grinsen
würde. Ich hatte
ihm gerade erzählt,
dass in unserem
Stadtteil der Strom
gesperrt worden
war und dass wir
zu einem Ort gehen
wollen, wo es einen
Generator gibt,
damit ich meinen
Bericht wegsenden
kann. Seit 5. November
sind auf Befehl
des israelischen
Verteidigungsministers
alle Grenzübergänge
zum Gazastreifen
total gesperrt:
keine Waren, keine
Personen und kein
Brennstoff werden
hineingelassen.
Das Kraftwerk in
Gaza, dass etwa
ein Drittel von
Gazas Stromverbrauch
produziert, hat
keinen industriellen
Kraftstoff mehr
und musste schließen.
„Du wolltest unbedingt
nach Gaza kommen“
– meinte mein Freund
grinsend – nun hast
du es: Stromsperre,
die 6, 8 Stunden,
dauern kann, ohne
dass man weiß, wann
er wieder kommt
und wann er aufhört
und wiederkommt.“
Ja, ich wollte unbedingt.
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Born in sin
- Gideon Levy -
Haaretz - "The occupation,
the settlements,
the police thugs
and the brutality
have been victorious
over everything
else. Never have
so many people said
we need to put a
stop to things,
and never have so
few done anything
about it. The Israeli
occupation enterprise
has never been so
prosperous, sweeping
up in its whirlpool
all of Israeli society
and a vast army
of settlers, secret
agents, soldiers,
prosecutors, journalists,
politicians, judges,
doctors, engineers,
builders, architects,
industrialists,
artists, archaeologists
and average apathetic
citizens. Everyone,
absolutely everyone,
is implicated. "
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22.11.2008
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7. Internationale
Sabeel-Konferenz
in Nazareth und
Jerusalem
- "Die Nakba: Erinnerung,
Realität und darüber
hinaus" - Wir sind
mehr als 200 Christen
aus fünf Kontinenten,
die zusammen gekommen
sind, um der tragischen
Ereignisse zu gedenken,
die vor 60 Jahren
das Leben des palästinensischen
Volkes erschüttert
haben. Während wie
uns hier eingefunden
haben, um von den
einheimischen palästinensischen
Gemeinden zu hören
und um ihnen unsere
Solidarität und
unsere Unterstützung
anzubieten, haben
wir auch von den
Brüdern und Schwestern
der islamischen
und jüdischen Gemeinden
gehört, die ebenfalls
Zeugen der Ungerechtigkeit
sind, die der palästinensischen
Bevölkerung dieses
Landes wiederfahren
ist. Sie haben erlebt,
wie mehr als 531
Dörfer entvölkert
und zerstört und
mehr als 750.000
Flüchtlingen geschaffen
worden sind, denen
seit 1948 nicht
erlaubt wird, in
ihre Häuser zurückzukehren
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21.11.2008
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Chefredaktoren
-Post
für Ehud Olmert >>>
Global media executives
protest Gaza press ban
>>>
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Israel out to bring Gaza
to its knees
- Jonathan Cook -
The latest tightening of
Israel's chokehold on Gaza
- ending all supplies into
the Strip for more than
a week - has produced immediate
and shocking consequences
for Gaza's 1.5 million inhabitants.
The refusal to allow in
fuel has forced the shutting
down of Gaza's only power
station, creating a blackout
that pushed Palestinians
bearing candles on to the
streets in protest last
week. A water and sanitation
crisis are expected to follow
>>>
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Holocaust's
unholy hold - The deeper
we are stuck in our Auschwitz
past, the more difficult
it becomes to be free of
it.
- Avraham Burg - Reporting
from Nataf, Israel — Even
today, when economic storms
are shaking markets around
the world, posing a threat
to the stability of entire
countries and societies,
Israel continues to conduct
its business far from the
turmoil, as if swimming
in a private ocean of its
own. True, the headlines
are alerting the public
here about the crisis, and
the politicians are hastily
recalculating their budgets.
But none of this is dramatically
changing the way we think
about ourselves. To Israelis,
these issues are mundane.
What really matters here
is the all-important spirit
of Trauma, the true basis
for so many of our country's
life principles. In Israel,
the darkest period in human
history is always present.
Regardless of whether the
question at hand is of the
future relations between
Israel and our Palestinian
neighbors in specific and
the Arab world in general,
or of the Iranian atomic
threat and Mahmoud Ahmadinejad,
it always comes down to
the same conversation. Every
threat or grievance of major
or minor importance is dealt
with automatically by raising
the biggest argument of
them all -- the Shoah --
and from that moment onward,
every discussion is disrupted.
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20.11.2008
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Medien fordern von Zugang zum Gaza-Streifen
- Schreiben an Ministerpräsident
Olmert - Grenzübergänge seit zwei
Wochen geschlossen
Stärkt Israel absichtlich die Hamas?
-
Amira Hass
- Wir wollen uns nicht mit dem Zählen
der Tonnen Reis, Mehl und Kochöl
befassen, die sich noch im Gazastreifen
befinden, nachdem dieser wieder
10 Tage hermetisch abgesperrt war
und alle Übergänge in die Enklave
geschlossen waren. Wir wollen nicht
die Kinder zählen, die auf ein nahrhaftes
Essen des UN-Hilfswerkes warten
und auch nicht die Familien, die
an ihrer Türschwelle Lebensmittelpakete
der Hamas vorfinden. ( da gibt es
Leute, die darauf schwören, dass
diese Lebensmittel nur denen gegeben
werden, die zu Hamas gehören oder
diese unterstützen). Wir wollen
auch nicht die Leute zählen, die
von ihren Familien abhängig sind.
Es gibt Lebensmittel im Gazastreifen,
und es wird weiter welche geben.
Glaubt denn jemand wirklich daran,
dass Israel , der Staat der Juden,
es erlauben wird, 1,5 Millionen
Menschen gegenüber gleichgültig
zu sein, sie hinter Stacheldrahtzäunen
und Wachtürmen auf einem engen Streifen
zusammengedrängt Hungers sterben
zu lassen? >>>
Bild: Mutter
mit sechs Kindern in Gaza >>>
Vom 19. Juni
bis 14. November 2008 hielten sich
die israelische und die gewählte
palästinensische Regierung in Gaza
an ein
Waffenstillstandsabkommen.
Am 15. November
2008 brach der Staat Israel den
Waffenstillstand.
Er sperrte die Strom-, Nahrungsmittel-
und Medikamentenzufuhr und ermordete
elf Palästinenserinnen.
Jüdisch-französische
Union für den Frieden
-
gefunden bei
Thomas Immanuel
Steinberg
UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon
hat Israel erneut aufgefordert,
den Zugang zum Gazastreifen für
Hilfslieferungen und UNO-Mitarbeiter
zu erleichtern.
In einem Telefonat mit dem israelischen
Ministerpräsidenten Ehud Olmert
äusserte Ban "tiefe Sorge über die
Folgen der sich verschlechternden
humanitären Lage in Gaza", wie die
UNO mitteilte. >>>
Israel rebuffs U.N. calls to open
Gaza crossings
>>>
Statt Hilfslieferungen rücken Panzer
nach Gaza vor 'Routineoperation'
in vollem Gangee >>>
Another Showdown in Gaza?
-
Osama al-Sharif -
Gaza is bracing itself
for a harsh winter >>>
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19.11.2008
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So gut, so schlecht
- Uri Avnery - Nie war die
Situation der Linken in
Israel besser. Nie war die
Situation der Linken schlechter.Auf
dem entscheideneden Schlachtfeld
– dem nationalen Bewusstsein
– arbeiten wir uns von einer
Errungenschaft zur nächsten.
Erst am Kampf der Rechten
erkennt man das Ausmaß unseres
Sieges. Erinnert Euch: Gleich
nach dem Krieg 1948, als
wir sagten, es gibt ein
palästinensisches Volk und
wir müssen Frieden mit ihm
schließen – gab es hier
und auf der ganzen Welt
keine hundert Leute, die
zustimmten. Wir galten als
Nestbeschmutzer, als wir
behaupteten, es müsse neben
dem Staat Israel einen Staat
Palästina geben. Als wir
darauf bestanden, es sei
nötig, mit der PLO zu sprechen,
hat man uns Verräter genannt
und vier Minister forderten,
mich für mein Treffen mit
Arafat im belagerten Beiruth
1982 wegen Landesverrats
vor Gericht zu stellen.
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«Sie wollen uns entwurzeln!»
- Der Kampf gegen die Apartheidmauer
- Jamal Juma -
«Die Mauer ist Land- und
Wasserraub; sie verändert
den historischen und demographischen
Status der Region. Sie bedeutet
die Entwurzelung unserer
Bäume und die Zerstörung
unserer Natur. Sie widerspricht
allem, was menschlich und
zivil ist.» Gemeinsame Erklärung
von Gemeinden der Region
Qalqiliya, 2002 - Erst kürzlich
hat Ni’lin’1, eine Kleinstadt
mit 5000 Einwohnern nordwestlich
von Ramallah, weltweit Schlagzeilen
gemacht. Seit drei Monaten
ist die Bevölkerung auf
den Strassen und den Feldern
in fast täglichen Demonstrationen
gegen die Apartheidmauer.
Die Mauer droht ihr Land
zu zerstören und ihre Kleinstadt
zwischen Stacheldraht, Siedlungen
und ihren Strassen einzukesseln
und so die Lebensgrundlage
der Bevölkerung zu vernichten.
Die Brutalität der israelischen
Besetzung ist über das Dorf
hereingebrochen. Ashraf
Abu Rahma, 27 Jahre alt
und während einer Demonstration
kurzfristig festgenommen,
war in Handschellen und
mit verbundenen Augen, als
die Besatzungssoldaten ihm
aus nicht einmal zwei Metern
Entfernung in den Fuss schossen.
Keine drei Wochen später
ruhte sich Ahmad Mousa,
zwölf Jahre, nach einer
Demonstration mit drei Freunden
unter einem Baum aus, als
ein israelischer Militärjeep
auf die Jungen zufuhr. Zwei
Soldaten stiegen aus und
setzten die Gewehre an:
Ahmad Mousa wurde kaltblütig
mit einer Kugel in die Stirn
ermordet. Am folgenden Tag,
während des Protests, der
der Beerdigung von Ahmad
Mousa folgte, schoss die
Besatzungsarmee aus nur
wenigen Metern zwei Gummigeschosse
auf Yousef Amira, 17 Jahre.
Sie hatten auf den Kopf
gezielt. Der Junge war hirntot
und starb wenige Tage später.
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4 Palestinian fishermen and 3 internationals
arrested by the Israeli Navy 7 miles
off the coast of Gaza
- ISM - When confronted by the Israeli
Navy, the boats were 7 nautical
miles from the shore of Deir al
Balah, well within the fishing limit
detailed in the Oslo Accords of
1994. The average catch of fish
was over 3000 tons a year in the
1990’s, now it is around 500 tons
directly due to the Israeli siege
of Gaza.
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