o

       
 
 

Das Palästina Portal

Nach oben
Seite 90
Seite 89
Seite 88
Seite 87
Seite 86
Seite 85
Seite 84
Seite 83
Seite 82
Seite 81
Seite 80
Seite 79
Seite 78
Seite 77
Seite 76
Seite 75
Seite 74
Seite 73
Seite 72
Seite 71
Seite 70
Seite 69
Seite 68
Seite 67
Seite 66
Seite 65
Seite 64
Seite 63
Seite 62
Seite 61
Seite 60
Seite 59
Seite 58
Seite 57
Seite 56
Seite 55
Seite 54
Seite 53
Seite 52
Seite 51
Seite 50
Seite 49
Seite 48
Seite 47
Seite 46
Seite 45
Seite 44
Seite 43
Seite 42
Seite 41
Seite 40
Seite 39
Seite 38
Seite 37
Seite 36
Seite 35
Seite 34
Seite 33
Seite 32
Seite 31
Seite 30
Seite 29
Seite 28
Seite 27
Seite 26
Seite 25
Seite 24
Seite 23
Seite 22
Seite 21
Seite 20
Seite 19
Seite 18
Seite 17
Seite 16
Seite 15
Seite 14
Seite 13
Seite 12
Seite 11
Seite 10
Seite 9
Seite 8
Seite 7
Seite 6
Seite 5
Seite 4
Seite 3
Seite 2
Seite 1

Archiv - Aktuelle Link- und Denktipps -  - Seite 64

 


7.12.2008
 


 

6.12.2008 - ANALYSIS / No other word than `pogrom` for settler acts in Hebron  - Avi Issacharoff - Haaretz - "An innocent Palestinian family, numbering close to 20 people. All of them women and children, save for three men. Surrounding them are a few dozen masked Jews seeking to lynch them."

Der Journalist und der Pogrom - André Marty berichtet - In der Journalistenschule wird die Frage ziemlich am Anfang der “Einführung ins Handwerk” gestellt: "Sie kommen als Reporter zu einem Unfall. Greifen Sie ein, helfen den Verletzten, organisieren die Rettung, oder rapportieren Sie ohne einzugreifen?“ Avi Issacharoff hat in Hebron nicht lange gezögert. >>>

Israels Siedler schaden Israel - Israels Regierung hat ein von jüdischen Siedlern in Beschlag genommenes Haus in Hebron geräumt; Medien und Politiker haben dies gefeiert als Sieg des Staates über die gewalttätige Gruppe der Siedler. In Wahrheit hat der zunächst juristische und dann gewalttätige Kampf um das Haus eines Palästinensers den Staat nur bloßgestellt. Er hat die Schwäche Israels offenbart.

Israelis zünden Palästinenser-Haus an - Die Gewalt radikaler jüdischer Siedler in Hebron reisst nicht ab. Nach Augenzeugenberichten zündeten Siedler heute das Haus einer palästinensischen Familie an.

UN fordern Schutz für Palästinenser - Thorsten Schmitz - Israel soll Palästinenser vor radikalen jüdischen Siedlern schützen. Das fordern die Vereinten Nationen nach der Gewalt in Hebron. >>>

 


 

"Religion wird bewusst eingesetzt, um zu polarisieren" Die palästinensische Christin Viola Raheb über den Nahost-Konflikt - Die Schriftstellerin Viola Raheb ist in Bethlehem geboren und lebt seit Jahren in Wien im Exil. Ihrer Meinung nach spielt die Religion im Nahost-Konflikt nur deshalb eine große Rolle, weil sie für einen politischen Konflikt instrumentalisiert werde. Letztlich gehe es darum, einen anderen Zugang zum Zusammenleben zu finden als den religiösen >>>

Ihr neuste Buch: Viola Raheb -
Nächstes Jahr in Bethlehem
Notizen aus der Diaspora >>>

 


 

Reuven Moskovitz Jahresbrief 2008 - Liebe Freundinnen und Freunde, In den letzten Wochen wurde mein 80. Geburtstag an vielen Orten gefeiert, in der Familie, in Newe Shalom / Wahat Al Salam, mit Freunden, auch in Deutschland.  Hunderte kamen oder schrieben, musizierten oder dichteten, wünschten mir Glück und ein noch längeres Leben, Gesundheit und Tatkraft und ein fröhliches Herz. Ich danke ihnen allen, die mich so froh machten und mir das Gefühl gaben, Freund zu sein, Gesprächspartner und Mahner. (…) Die verklärten Israel-Anbeter, die sich blind mit der israelischen Kriegspolitik identifizieren, mögen mich weiter als Antisemit und Nestbeschmutzer anprangern. Das ändert nichts an der Tatsache, dass in den vergangenen 60 Jahren die israelische Regierung konsequent den Frieden verweigert hat. So weit überhaupt ein Frieden erreicht worden ist, geschah es nur, weil ein mutiger amerikanischer Präsident – Jimmy Carter - sie am Kragen gezogen hat. (..) Es muss aber auch ein Ruck entstehen im Bewusstsein von Israel, Palästina und Deutschland  in bezug auf die Geschichte und die Vergangenheit .Es muss ein Ende haben damit, dass der Auschwitzkult eingespannt und in Dienst genommen wird als Rechtfertigung der Gewaltpolitik im Nahen Osten. >>>

 

 

Out of prison - Gideon Levy - Haaretz - "The trial at Ofer Prison was just another routine farce in Israel`s military courts."

 

 

Obama must help Israel break its territorial addiction - Alex Sinclair- Haaretz - "Israel is like an alcoholic, except we are addicted to territories, not to tequila. Just as an alcoholic denies that he has an addiction, we too deny ours by talking about "painful compromises" without making any, or by waiting until we have already resigned from politics before daring to tell truth, or by moaning about religious extremists while voting for factions which in turn give these fundamentalists our money. " [Editor`s comment (VB): Thank you, Dr. Sinclair, for speaking up, may there be more US Jews who do so.]

 

 

A PLO of Shame - Khaled Amayreh  - After many years of the PLO being nearly clinically dead, Palestinian Authority (PA) leader Mahmoud Abbas is trying to revive the organization in order to use it as a pawn against Hamas. The conclusion of the Oslo Agreement and subsequent coalescence of the organization into the newly established Palestinian Authority (PA) in 1993 drastically weakened the former, rendering it almost irrelevant. Some PLO factions, like the Popular Front for the Liberation of Palestine (PFLP), left the organization in protest against the “treacherous concessions” which the PFLP leadership viewed as amounting to crossing Palestinian national constants.

 


6.12.2008
 


 

Mit der NATO nach Palästina - Newsweek berichtet über Obama-Plan zum Militäreinsatz. Zustimmung aus Israel - Rainer Rupp - Der zukünftige US-Präsident Barack Obama erwägt einen Einsatz von NATO-Truppen im Westjordanland. Dieses zumindest berichtet das US-Nachrichtenmagazin Newsweek in seiner jüngsten Ausgabe (5.12.). Die militärische Präsenz des Militärpakts sei als Teil eines Plans für die Lösung des Israel-Palästina-Konflikts vorgesehen.

 


 

Gemeinsam für Frieden - Sophia Deeg - Seite an Seite gegen die Besatzung: In Bilin und vielen anderen Dörfern des Westjordanlandes kämpfen Palästinenser und Israelis zusammen gegen die Trennmauer >>>

 


 

Blick nach Palästina - Im Bahnhof Bochum - Langendreer ist eine ganz besondere Reihe zu sehen: Bis Mittwoch werden hier lohnende Filme aus dem Nahen Osten gezeigt. Szene aus dem Film "Lemon Tree" mit Hiam Abbas: am Sonntag, 7. Dezember, 19 Uhr, im Kino Endstation. Foto: Arsenal Wer sich abends auf den Weg macht, um ins Kino zu gehen, der schaut sich für gewöhnlich Filme aus Hollywood oder aus Deutschland an. Einige Feinschmecker schwören auch auf den französischen oder auf den italienischen Film, um ein wenig „dolce vita” zu tanken. Doch auf die Idee, abends auf der Leinwand einem Film aus Palästina zu begegnen, kämen wohl nur die wenigsten. Doch so überraschend das klingt: In Palästina, also den nach 1967 besetzten Gebieten in Gaza, West Bank und Ost Jerusalem, herrscht ein reges Kulturtreiben. Dort gibt es Filmemacher, die gute Werke drehen: ob erhellend, gewitzt oder anklagend. Im Kino Endstation, dem ausgezeichneten Filmkunstkino im Bochumer Bahnhof Langendreer, ist noch bis Mittwoch eine Reihe mit Filmen aus „dem anderen Palästina” zu sehen >>>

 


 

 


 

Haddad – Das Wunder von Dschenin - Hakam Abdel-Hadi - Das weitverbreitete Bild von den Palästinensern als ein Volk von leidendenden, jammernden Flüchtlingen und Bittstellern, verblasst, wenn man Ibrahim Haddad in seinen prächtigen Park- und Industrieanlagen besucht. Er verkörpert die Erneuerung und Unabhängigkeit in Palästina und hebt sich von den vielen, oft trägen offiziellen Geldempfängern ab, von diesen   gewissen Nicht-Regierungsorganisationen (NGOs), die  von der Bevölkerung oft als  „Dakakien“ (arabisch : Shops) abqualifiziert werden. Wer ist dieser 62-jährige Mann, der nicht einmal einen Pkw besitzt, sondern nur einen kleinen Laster fährt?  Welche Erfahrungen prägen sein Leben, und wie gehen Israel und die Autonomiebehörde mit ihm um? Wie beurteilt er die internationalen Entwicklungsprojekte für die Region, in denen Deutschland eine wichtige Rolle spielt?

 


 

Neue Linkspartei in Israel - Für Gerechtigkeit, Umwelt und Frieden - Susanne Knaul - Mit einer neuen Bewegung will Israels Linke bei den Wahlen für das Parlament im Februar ein zweistelliges Ergebnis holen. Soziale Gerechtigkeit steht oben auf der Agenda.

 


 

Scheinheilig, Scheinheiligkeit hoch Vier, Wolffsohn. - Michael Wolfsohn schreibt: „Scheinheilig, ja scheinheilig ist die Frage, ob man Israel in Deutschland kritisieren dürfe. Scheinheilig ist auch die Feststellung, Israelkritikern würde "immer" Antisemitismus unterstellt. Scheinheilig ist die Weinerlichkeit von Israelkritikern, die sich selbst zu "Märtyrern" der politischen Korrektheit stilisieren und sich "verfolgt" fühlen, weil "man" in Deutschland Israel eben nicht kritisieren dürfe.“ Wenn jemand scheinheilig ist dann der Bundeswehr-Professor Michael Wolffsohn. Darüberhinaus ist er auch noch zynisch, weil er mit dem Finger auf die BRD-Bürger zeigt, die israelische Besatzungsverbrechen mit Recht kritisieren und deswegen erbärmlich von seinem Netzwerk gejagt werden. „Wir haben es nicht gewusst“ heißt es heutzutage wieder. Weinerlichkeit ist, wenn man sich dagegen wehrt, dass sein guter Ruf, seine Existenz vernichtet wird? Israelkritiker sind übrigens nicht „Märtyer“ der „politischen Korrektheit“ sondern der Unkorrektheit. >>>

 


 

"Ich bin völlig fassungslos" - Leiter des Zentrums für Antisemitismus-Forschung: Trivialisiere den Holocaust nicht - Wolfgang Benz im Gespräch mit Joachim Scholl - Der Historiker Wolfgang Benz hat vor einer pauschalen Stigmatisierung von Muslimen gewarnt. Als Forscher müsse man dabei fragen dürfen, ob der Mechanismus dieser Vorurteile dem des Antisemitismus ähnele. Das wiederum brachte ihm Kritik ein, er trivialisiere den Holocaust. Benz weist den Vorwurf entschieden zurück. >>>

Feindbilder und andere Phobien -  R. Nimtz-Köster - Attacken gegen "Vorurteilsforscher": Das Zentrum für Antisemitismusforschung gerät in die Kritik zieht Parallelen zwischen Islamhetze und Antisemitismus.

Forscher: Islamophobie gehorcht ähnlichen Mechanismen wie Antisemitismus

 


 

Lie to us, but do not ignore us: Settler taped shooting Palestinians point blank - by Faud Al-Lahham  - A video of an Israeli settler shooting two Palestinians at close range was made public by the Israeli human rights group B'tselem on Thursday.The sounds and images of a machine-gun waving settler were transmitted to international, local and Israeli TV stations.  The footage showed a middle-aged Israeli from one of the illegal settlements inside the Palestinian city of Hebron firing at 40-year-old Husni Matariyah at point blank range. The bullet hit the left side of Matariah’s chest. The settler then shot Matariah’s 65-year-old father Abed Al-Hai in the hand.

 


5.12.2008
 


 

Denkschrift für Obama -  Für den gewählten Präsidenten, Herrn Barack Obama - Uri Avnery, Israel - Die folgenden bescheidenen Vorschläge gründen sich auf meine 70 Jahre langen Erfahrungen als  Untergrundkämpfer, als Soldat einer Sondereinheit im Krieg 1948, als Herausgeber eines Wochen-Magazins, als Mitglied der Knesset und Gründungsmitglied der Friedensbewegung: (1)   Was den israelisch-arabischen Frieden betrifft, sollten Sie von Tag eins an handeln. (2)   Die israelischen Wahlen finden im Februar 2009 statt. Sie könnten einen indirekten, aber wichtigen  und konstruktiven Einfluss auf das Ergebnis haben, indem Sie Ihre unmissverständliche Entschlossenheit verkünden,  2009 einen israelisch-palästinensischen, einen israelisch-syrischen und einen israelisch-gesamtarabischen Frieden zu erreichen.

 

 

Evelyn Hecht-Galinski ./.Broder - Wer zuletzt lacht siegt lacht siegt am besten. - Am 2. Dezember 2008 gab es die Runde drei im   “Antisemitismus”-Prozess,  Evelyn Hecht-Galinski ./.Broder vor dem Oberlandesgericht Köln, Reichenspergerplatz 1.  In der ersten Runde erwirkte Frau Evelyn Hecht-Galinski  erfolgreich eine einstweilige Verfügung gegen Henryk M. Broder, in der zweiten wurde diese vom Landgericht Köln bestätigt. Wie es gestern ausgegangen ist, ist noch offen. Abzusehen ist, dass dies nicht der letze, aber kurzfristig wahrscheinlich erfolgreichste Besuch von Henryk M. Broder und seiner „außergewöhnlichen“ Rechtsanwaltmannschaft in Köln war.  Am Anfang meiner Rechts- Auseinandersetzung mit Broder schrieb ich in einem Brief an seinen Rechtsanwalt Gelbart, er möge doch auf seinen Mandanten einwirken, die sprachlichen herabsetzenden, diffamierenden Äußerungen über andere zu unterlassen. >>>

Jagdaktion  Hecht Galinski >>>

 


 

Herr Kollege: Conny Mus, RTL4 Holland, Jerusalem - André Marty berichtet - Conny, heute hat das israelische Verteidigungsministerium mitgeteilt, Journalisten dürften heute wieder nach Gaza einreisen. Überrascht? Nein, nicht wirklich. Denk an die Petition der Foreign Press Association FPA vor dem israelischen High Court gegen die Aussperrung, die weltweite Berichterstattung und den diplomatischen Druck; es scheint, als ob sie keine andere Wahl hatten -- und vor allem keine Argumente, uns Journalisten noch länger draussen zu halten. Seit vier Wochen war den internationalen Medien der Zugang zum Gaza-Streifen verweigert worden. Gab’s heute eine Erklärung der Armee, warum jetzt der Übergang in Erez wieder offen ist? >>>

Sonderseite: Meinungsfreiheit - Zensur >>>

 


 

Dokumentarfilmer aus Bilin schwer verunglückt - Imad Yassin Bornat, 36, aus Bilin und Vater von vier Kindern war vom ersten Tag an aktiv im Popular Committe against the Wall in Bilin. Er war also vom ersten Tag an aktiv am gewaltfreien Widerstand beteiligt. Er war der erste, der bei diesem Widerstand vom israelischen Militär verletzt worden war. Er wurde vom Komitee zum Dokumentarvideofilmer  bestimmt. >>>

 


 

Rabbiner, Priester und Iman predigen zusammen …. -  Eli Ashkenazi  - Rabbiner Shlomo Didi kennt den See Genezareth gut. Als Rabbiner des Jordantals und Bewohner von Tiberias, hat Didi nicht nur Paare am Strand des Sees verheiratet, sondern hat an seiner Küste, die merkbar schrumpft, Gebete angeboten. Am Montag hat Didi wieder um  Regen gebetet – aber diesmal war er nicht allein. Mit ihm waren Jan Clark, eine Geistlicher der schottischen Kirche und Muhammad Dahamshe, der Iman von Kafr Kana >>>.

 

 

'Our family has died' - Gideon Levy - The apartment in the town of Dura, south of Hebron, is spacious, but Osama Rasras lives there alone. His home is as elegant as it is empty. In the room he shared with his wife, the bed is made and covered with a blue bedspread. The children's room is empty, too; only a plastic model tractor evokes its former occupants.

 



Palestinian youth `should be heard` - Alex Sehmer - Al Jazeera - The Palestinian leadership needs to know "when to step aside" and make way for younger leaders, Hanan Ashrawi, the noted Palestinian legislator and rights advocate, has said in an interview with journalists and students in Doha.

 



Standing up to Jewish terrorism - Haaretz - Editorial - This week, Israel has reached the point of no return, which will also determine who controls the state: the justice system and a government elected by democratic means, or Jewish terrorism. If the government does not remove, as soon as possible and without fear of violence, the riotous core of settlers in Hebron, which has disengaged from the state and its institutions and now endangers the public, the blood of the victims of religious fanaticism in the territories will be on its hands.

 



Update on the Construction of the Wiesenthal Center Museum of `Tolerance` in Jerusalem - Gershon Baskin - IPCRI - The Wiesenthal Center project in Jerusalem is a disgrace to the Jewish people, the State of Israel and to the City of Jerusalem. This project can still be stopped. The three new city council members from Meretz, Deputy Mayor Pepe Alalu, Meir Margalit and Laura Wharton have told me that they will bring up this matter urgently in the City Council. They have already raised the issue with Mayor Nir Barkat.

 


4.12.2008
 


 

Version der Apartheid - Scharfe Kritik des Präsidenten der UN-Vollversammlung an repressiver Politik Israels in den palästinensischen Autonomiegebieten - Thalif Deen, IPS - Der Präsident der UN-Vollversammlung, Pater Miguel d’Escoto Brockmann, hat Israel für seine repressive Politik in den palästinensischen Autonomiegebieten mit dem südafrikanischen Apartheid-Regime verglichen. »Was dem palästinensischen Volk angetan wird, scheint mir eine Version der abscheulichen Apartheid-Politik zu sein«, sagte D’Escoto anläßlich des internationalen Palästina-Solidaritätstages am 29. November. Ferner nannte er den bis heute fehlenden palästinensischen Staat das »größte Versagen in der Geschichte der Vereinten Nationen >>>

 


 

 


 

 

 

Außergerichtliche Tötungen als offizielle israelische Politik - Stephan Lendman - Außergerichtliche Tötungen sind nach internationalen Gesetzen und Normen unentschuldbar, moralisch abscheulich. Art.23b der Haager Konventionen verbietet Tötungen, Verbannung oder Ächtung eines Feindes oder das Festlegen eine Kopfgeldes, sowie das Angebot einer Belohnung für die Ergreifung eines Feindes ‚ob tot oder lebendig’. Artikel 3 der Universalen Erklärung der Menschenrechte (UDHR) stellt fest dass ‚Jeder Mensch das Recht auf Leben, Freiheit, und die Sicherheit der Person’ hat. UDHR erkennt auch jedem zur menschlichen Familie gehörenden Mitglied die innewohnende Würde und die gleichen und unveräußerlichen Rechte an

 

 

 


 

PLO: Israel ignoriert Verpflichtungen der Road Map - Ein Jahr nach Annapolis sei die israelische Regierung ihren in der Road Map festgehaltenen Verpflichtungen immer noch nicht nachgekommen, dies gelte insbesondere für die erste Phase des sog

 

 

Rechtsstreit Evelyn Hecht-Galinski-Henryk M. Broder vor dem OLG Köln - Ist Israelkritik Antisemitismus? - Von Hans-Detlev v. Kirchbach - Henryk M. Broder und Evelyn Hecht-Galinski werden sich auch in Zukunft wohl noch häufiger vor Gericht begegnen. Am 2. Dezember scheiterte ein Vergleichsversuch vor dem Oberlandesgericht. Einzelheiten von unserem Korrespondenten. Kampfpublizistik mit journalistischen Mitteln - (…) . Freilich betreibt Henryk M. Broder, der mit polemischem Talent seit über 30 Jahren zu brillieren, aber auch zu blenden, weiß, „Meinungsbildung" nur allzu gern in Form persönlicher Herabsetzung, welche im altertümlichen Kanzleistil der Juristen „Verunglimpfung" genannt wird. Die Grenze ist dabei sicher schwer zu ziehen, was vor allem Anwälten und Gerichten ausgiebige Beschäftigung verschafft. Für eben diese hat Henryk M. Broder in den letzten Jahren auch reichlich gesorgt >>>

 

 

Running the Distance for Palestine -  Susan Abulhawa and Ramzy Baroud We build playgrounds for Palestinian children. It’s our way of using love to resist Israel’s miserable occupation of Palestine. Love of children. Love of play. Love and admiration of the dauntless Palestinian heart that continues to endure, year after worsening year. There are many ways we could have chosen to raise money for another playground, but this year two of us - Susan Abulhawa and Ramzy Baroud - decided to run a marathon. Our doctors advised us against such a grueling physical task, and our friends called us “crazy”.

 

 

Gaza:A Bare Life Zone Nearing To A No-Life-Zone - Sameh Habeeb Akram - Countercurrents - Power cuts and daily blackouts resulted in hindering of all facilities depending on power. The remaining power shares provided by Israel and Egypt are not enough to cover the whole coastal strip. Pumped fresh water is not reaching all living places, farms and central water wells. Sewage and treatment water machines are halted. Additionally around 77 million liters of sewage water leak into the Mediterranean contaminating it and damaging fish resources on daily basis.

 

 

Machsom Watch Report from Hebron : "I barely get to the road, when a salvo of stones is thrown at me" - " We didn`t go to file a complaint with the Hebron police as this is stationed on the Patriarchs` Hill – another settlers` neighborhood: the great settlers` leader, Itamar ben-Gvir, lives there, and we would have surely been treated to yet another salvo of stones. The mental anxiety caused by such brutal incidents sinks deeper every time anew, and the shame, too.

 

 

Israel starts to realize it`s too easy to jail Palestinians without trial - Akiva Eldar - Haaretz - " there are nearly 600 Palestinians being held under administrative detention...intolerable ease with which detention orders are issued in the West Bank...A brochure on the edicts, orders and appointments in Judea and Samaria from September reveals that GOC Central Command Gadi Shamni authorized six officers to issue administrative detention orders ."

 


3.12.2008
 


 

Israelische Armee tötet zwei Kinder im Gaza-Streifen - Die israelische Armee tötete am Dienstag zwei Kinder im Alter zwischen 12 und 13 Jahren und verletzte vier weitere Palästinenser schwer >>>

 


 

Siedler greifen Einwohner an und beschmieren Moscheen - Am frühen Dienstagmorgen randalierten Siedler durch fünf palästinensische Dörfer, griffen Einwohner an, zerstörten Betriebe und entweihten Moscheen >>>

Provokationen illegaler Siedler >>>

 

 

Fayyad: Internationale Gemeinschaft muss Verantwortung übernehmen - Die internationale Gemeinschaft müsse vollständig die Verantwortung für die Friedensverhandlungen, insbesondere mit Blick auf die laufenden israelischen Verstöße gegen unterzeichnete Abkommen, übernehmen, forderte am Dienstag Premierminister Salam Fayyad in Ramallah.

 

 

Kurze Frage - André Marty berichtet - Heute wollt' ich fragen: Warum können die Salesianer-Ordensleute von der Cremisan-Winery seit fünf Wochen ihren Messwein nicht mehr vom Bethlehemer Vorort Beit Jala ins zehn Minuten entfernte Jerusalem transportieren und somit auch nicht für die Weihnachtszeit ins Ausland exportieren oder in die christlichen Städte in den palästinensischen Gebieten liefern? Warum wird der Messwein von der israelischen Armee als ein „security risk“ bezeichnet? >>>

 

 

Mahmoud Massads Dokumentarfilm "Recycle" - Ein Porträt des Jihadisten als junger Mann - Zwei Jahre lang hat der palästinensisch-jordanische Regisseur Mahmoud al-Massad einen islamischen Glaubenseiferer in seiner jordanischen Heimatstadt Zarqa beobachtet und gefilmt. Das Ergebnis zeigt die Komplexität und Widersprüchlichkeit eines oft als homogen wahrgenommenen jihadistischen Milieus. Amin Farzanefar hat den Dokumentarfilm gesehen.

 


 

Will Palestinians hit Hillary's glass ceiling? - Marcy Newman - It is difficult to recall a US secretary of state who embodied the ideals of the position: the promotion of dialogue and privileging of diplomacy. Unfortunately, US President-elect Barack Obama's nominee, Hillary Clinton, is not likely to restore these ideals to the office. Clinton has long championed military action against the former Yugoslavia, Iraq and has promised to "obliterate" Iran if the state launched a nuclear strike against Israel.

 


2.12.2008
 

 

»Wir haben jetzt zwei illegale Regierungen« - Palästinensischer Abgeordneter plädiert für ein Zusammengehen der zerstrittenen politischen Lager. Ein Gespräch mit Mustafa Barghouti - Interview: Interview: Sophia Deeg - Unser Gesprächspartner Mustafa Barghouti ist Abgeordneter des palästinensischen Parlaments. Seine Partei, »Al Mubadara«, setzt sich für Rechtsstaatlichkeit und demokratische Strukturen in den besetzten palästinensischen Gebieten ein. Unter der Regierung der Nationalen Einheit war Barghouti Informationsminister

 

 

Die jüdischen Siedlungen in den Besetzten Gebieten – Pulverfass zwischen Israelis und Palästinensern - Mohammed Khallouk - Heimkehr ins „Gelobte Land“ oder strategisch-religiös legitimierte Kolonialpolitik?  Seit der Madrider Konferenz von 1991 zeigte sich die Problematik um die Zukunft der jüdischen Siedlungen in den seit 1967 besetzten Palästinensergebieten als eines der schwerwiegendsten Hindernisse auf dem Weg zu einem nahöstlichen Friedensabkommen. Wie sollte mit den Siedlern der Westbank, des Gazastreifens und nicht zuletzt Ostjerusalems umgegangen werden? Um hierauf eine fundierte Antwort geben zu können, sollte man sich zunächst mit der Entstehungsgeschichte der Siedlungen in den Besetzten Gebieten beschäftigen. Die Ansiedlung von jüdischer Bevölkerung dort begann bereits 1967 mit der militärischen Eroberung dieser Gebiete, war aber von zwei verschiedenen Motivationen geleitet, der strategischen und ideologischen, von denen phasenweise die eine und phasenweise die andere Motivation dominierte. Die Ansiedlung erfolgte daher zeitlich und räumlich nicht linear. Der strategische Siedlungsbau, der bereits im ersten Jahrzehnt der >>>                        Texte von Mohammed Khallouk >>>

 

 

Justice for Palestinians and Jews linked - Jonathan Cook - JERUSALEM // A broad coalition of Jewish lobby groups has made a series of breakthroughs this year in its campaign to link the question of justice for millions of Palestinian refugees with justice for Jews who left Arab states in the wake of Israel’s establishment 60 years ago. Referring to these Jews as the “forgotten refugees” and claiming that their plight is worse than that of exiled Palestinians, the campaign has scored political successes in recent months in Washington, London and Brussels.

 

 

The current return to violence - Ghassan Khatib - Why does a ceasefire face these problems just before it was due to end or be extended? The answer lies in domestic Israeli politics and in Gaza. This is because Israel is the determining factor in deciding the state of relations with Gaza, whether peaceful or violent.

 

 

Hamas tells Haaretz journalist Amira Hass to leave Gaza - Tomer Zarchin - Haaretz - Veteran Haaretz journalist Amira Hass, who traveled by boat to Hamas-ruled Gaza last month in defiance of Israel`s blockade of the territory, was detained in Sderot on Monday after Hamas instructed her to leave the Strip. In Amira Hass`s own words: "Never mind me. I was allowed a rare visit in prison. Met my friends and was reminded again, more closely, how people, all caged in, are accommodating their life to electricity cuts and threats of imminent Israeli incursions, and to the ever-more-loud discourse of istishaad (martyrdom).

 

 

Kein Milchpulver für Gaza - Rüdiger Göbel - Warteten am Montag vergeblich auf die »Al Marwa«: Palästinenser im Hafen von Gaza - Israel hält die Blockade gegen die 1,5 Millionen Palästinenser im Gazastreifen weiter aufrecht. Am Montag verhinderte die israelische Kriegsmarine das Anlegen eines libyschen Schiffes mit Hilfsgütern in Gaza. Die »Al Marwa« war mit 3000 Tonnen Milchpulver, Lebensmitteln, Medikamenten und Decken beladen und mehrere Seemeilen vor der Küste gestoppt worden.

 

 

Provokationen illegaler Siedler - Israel: Nichtregierungsorganisationen beklagen fehlende Strafverfolgung von Übergriffen gegen Palästinenser - Cherrie Heywood, IPS - In der kleinen Ortschaft Hebron im Süden der Westbank steht die israelische Armee in Alarmbereitschaft, um Zusammenstöße zwischen israelischen Siedlern und Palästinensern zu verhindern. Bedrohlich war die Situation zuletzt am vierten Novemberwochenende, als rund 20 000 gläubige Juden ihre jährliche Pilgerfahrt zum Anlaß nahmen, um gegen eine mögliche Räumung ihrer Siedlungen im Westjordanland zu protestiere

 


 

Wenn Er der Hillary gratuliert - André Marty berichtet - US-Secretary of State, Hillary Clinton So, jetzt ist’s sie’s also tatsächlich. Nicht das, was sie eigentlich wollte. Aber immerhin, Nummer zwei ist ja für die zweite Wahl auch nicht schlecht. Und so hat er ihr auch hurtig gratuliert: Communicated by the Prime Minister's Media Adviser: Prime Minister Ehud Olmert congratulates US Senator Hillary Clinton (D-NY) on her appointment to the important position of Secretary of State in the administration of President-elect Barack Obama. "Sen. Clinton is a friend of the State of Israel and the Jewish People and I am sure that – in her new position – she will; continue to advance the special Israel-US relationship," the Prime Minister said.

 

 

The “Clintonization” of Obama´s Presidency - Dr. Ludwig Watzal - The election of Barack Obama is hailed in Western Europe as the coming of a political messiah who will solve all transatlantic and international problems and heal the wounds, which were hit by the George W. Bush´s administration. However, this will probably not be the case, because Obama will not have the money, the time, the will and the power to change US foreign policy fundamentally. He might be a “prisoner” of economic and political pressure groups, which will give him little political leeway was major foreign policy changes are concerned. For the Arab and Muslim world, no hope for the better can be expected although in his speech before the American Israel Public Affairs Committee (AIPAC) Obama promised "to do all I can to advance the cause of peace from the start of my administration".

 

 

A Kuffiyeh of a Different Color - Joharah Baker - On a recent trip to Milan, Italy, I spotted three teenage girls strolling through the famed Duomo area of the city. For the most part, the girls looked like any typical group of teens, decked out in skinny jeans and ponytails, all carrying their cups of iced coffee, coke or whatever drink was popular that day. There was one thing, however, that caught my eye. Around their necks, each had a colorful checkered scarf - one blue, one green and one pink, all of which strikingly resembled an accessory I know all too well – the kuffiyeh.

 



Justice for Palestinians and Jews linked, The National >>>

 

 

No one's listening to Gaza's death throes - What kind of government in the 21st century seals a heavily populated territory of 1.5 million people and denies their basic human rights -- that is, the right to food, water, shelter, security and dignity? The answer is: no government of integrity.

 

 

Samu`a and Asa`el - David Shulman - "The settlers are dressed in Shabbat white; one is draped from head to toe in a vast black-and-white prayer shawl; there is a young woman, evidently a mother, and several children, holding their parents` hands. They are, one can assume, fresh from Shabbat prayers; […] Contact with the Almighty has, it seems, given them new vigor, and they open up with a stream of invective […] ‘You are Nazis. You are Hitler. Every one of you is a Hitler. God will kill you tomorrow, we are sure of it, we pray for it. Your bodies would be excellent fertilizer for the soil. That is where you belong. That is where you will be. We will kill you ourselves as soon as we can’”

 


1.12.2008
 

 

Al Fatah-Führer, Hussam Khader, prangert die Führungen von Al Fatah und Hamas an und fordert sie zu direkten Verhandlungen in Gaza oder Damaskus auf - Interview von Hakam Abdel-Hadi - Hussam Khader (46), Mitglied des Palästinensischen Nationalrats (Exilparlament), Vorsitzender des Komitees zur Verteidigung der Rechte der palästinensischen Flüchtlinge und ehemaliges Parlamentsmitglied,  wurde nach fünfeinhalb Jahren Haft in israelischen Gefängnissen im August 2008 vorzeitig entlassen. Seine Freilassung erfolgte im Zuge von Verhandlungen zwischen dem palästinensischen Präsidenten, Mahmoud Abbas (Abu Mazin) und dem israelischen Ministerpräsidenten Ehud Olmert. Khader lebt im Flüchtlingslager Balata bei Nablus und gilt als ein wichtiger Al Fatah- Führer, der dafür bekannt ist, dass er kein Blatt vor den Mund nimmt. Obwohl er entschieden für einen historischen Kompromiss zwischen Palästinensern und Israelis und für die Zwei-Staaten-Lösung eintritt, wird er sowohl von den Mächtigen in der Autonomiebehörde als auch von Israel gefürchtet. Wie aus dem Interview hervorgeht, das Hakam Abdel-Hadi mit ihm am 15. November 2008 in Nablus geführt hat, greift Hussam Khader schonungslos die Korruption und die fragwürdige Strategie der palästinensischen Al Fatah-Führung in Ramalla, die machthungrige Hamas sowie die seit 41 Jahren anhaltende israelische Besatzung an  >>>              Hussamkhader.com >>>        

 

 

Mord als offizielle israelische Politik - Stephen Lendman – Außergerichtliche Tötungen sind  nach internationalen Gesetzen und Normen unentschuldbar, moralisch abscheulich. Art.23b der Haager Konventionen verbietet Tötungen, Verbannung oder Ächtung eines Feindes oder  das  Festlegen eine Kopfgeldes, sowie das Angebot einer Belohnung für die Ergreifung eines Feindes ‚ob tot oder lebendig’ >>>

 

 

Am 29. November 1947 hat die Generalversammlung der Vereinten Nationen die Resolution 181 (II) über die Teilung Palästinas angenommen. 1977 beschloss die Generalversammlung, diesen Tag alljährlich als Internationalen Tag der Solidarität mit dem palästinensischen Volk zu begehen. Anlässlich dieses Gedenktages veröffentlichen wir die Rede des Generaldelegierten Palästinas Hael Al-Fahoum.

 


 

3:0 für Evelyn Hecht-Galinski? - Die Runde zwei im   “Antisemitismus” Prozess  Hecht-Galinski./.Broder wird am 2. Dez. 2008 beginnen.
Der Prozess findet beim Oberlandesgericht, 15. Zivilsenat, Reichenspergerplatz 1, 50670 Köln statt.  Momentan ist die Uhrzeit für 12.30Uhr angesetzt.

Jagdaktion gegen Evelyn  Hecht Galinski >>>
The "best" of  H. M. Broder >>>
 

 


 

Shministim – Israelische Jugendverweigererbewegung

Ellen Rohlfs - So schlimm, traurig und frustrierend  seit Wochen die Nachrichten aus Israel//Palästina/Gaza sind, so gibt es doch immer wieder auch einen kleinen Lichtblick. Hier ist einer. Über Howard Zinn, den bekannten US-Historiker und kritischen Politikwissenschaftler, bekam ich ( ich weiß nicht wie) heute eine Mail von der Jewish Voice for Peace, die darum bittet, jungen mutigen Israelis, die aus Gewissensgründen den Militärdienst verweigern, zu schreiben, um ihnen unsere Solidarität zu zeigen und um ihnen Mut zu machen, denn auf Grund ihrer Weigerung werden sie zunächst vom Staat bestraft und bekommen Gefängnisstrafe, die womöglich immer wieder verlängert wird. Es ist also kein Honigschlecken, Shministim zu sein >>>

Aufruf an israelische Soldaten, Kriegsverbrechen  zu stoppen >>>
Kriegsdienstverweigerer - Seruvniks - Refuseniks >>>

 

 

Die meisten Fälle  von Misshandlung durch IDF führen nicht zu Anklagen -  Ynet-staff, Ynet News, 26.11.08 - Nur 6% der Ermittlungen gegen IDF-Soldaten, die unter Verdacht stehen, in den letzten sieben Jahren Palästinenser misshandelt zu haben, führen zu Anklagen, veröffentlichte ein Bericht der Yesh-Din-Menschenrechtsgruppe am Mittwoch. Nach dieser Gruppe wurden seit Beginn der 2. Intifada ( 2000  bis 2007) Tausende von palästinensischen Zivilisten, die in keine Operationen gegen die IDF verwickelt waren,  getötet. Doch nur in wenigen Fällen folgte eine  Anzeige der Soldaten, die an diesen Tötungen  beteiligt waren.

 

 

Mythos Mossad - Alfred Hackensberger - Um den israelischen Geheimdienst ranken stets eine Menge Verschwörungstheorien, neue Spekulationen richten sich auf den künftigen "Chief of Staff" unter Präsident Obama - Der Mossad zählt zu den besten und legendärsten Geheimdiensten der Welt, der das Unmöglichste möglich machen soll und zudem über "Alles" informiert sei. Eine ideale Projektionsfläche für eine lange Liste von Verschwörungstheorien, die auch vor dem zukünftigen US-Präsidenten Barrak Obama nicht halt machen. Real sind davon nur die wenigsten.

 

 

Unilever withdraws from an Israeli settlement - United Civilians for Peace - UCP congratulates Unilever with their decision to divest. This important and constructive step shows that Unilever takes serious both the provisions of international law as well as its Corporate Social Responsibility. Israeli settlements form a major obstacle to a lasting peace between Israelis and Palestinians and the industrial zones play an important economic role in maintaining these settlements.

 


 

Gaza`s death throes, and no one`s listening - Sonia Karkar - The Electronic Intifada - What kind of government seals a heavily populated territory of 1.5 million people so that no person can enter or leave without permission, fishermen cannot fish in their own waters, and world food aid cannot be delivered to the starving population?

 


 

The situation in Hebron following the evacuation order from the Israeli High Court - Alternative Information Center (AIC) - Tensions in Hebron have grown significantly since elapse of the 16 November Israeli High Court deadline for evacuation of Jewish settlers from the al-Rajabi family home in the city.

 


 

Settlers injure ten Palestinians as they continue to riot in Hebron - International Solidarity Movement - At around 10am, 29th November, Palestinians living between the occupied Rajabi house and the settlement Kiryat Arba in Hebron were attacked by a group of up to 300 settlers and were again attacked at 2:30 pm. The settlers were throwing stones at Palestinians and their houses.

 


30.11.2008
 


 

Dies ist Gaza - Amira Hass - Wenn  nicht Stromsperre herrscht, der ganze Stadtteile im Dunkeln lässt, dann ist es das Wasser, das  die oberen Etagen  nicht erreicht, oder es ist  das Gas zum Kochen, das zu Ende gegangen ist. Wenn man einen  elektrischen Generator hat, bei dem ein kleines Teil gebrochen ist, weil  schon vor der  drei Wochen andauernden Belagerung Israel verboten hatte, Ersatzteile für Autos, Maschinen und elektrische  Haushaltsgeräte zu schicken – dann funktioniert auch dieser nicht. Und wenn man es irgendwie fertig gebracht hat, Geld für einen  durch die Tunnel geschmuggelten Generator zu finden (der Preis hat sich seit dem letzten Monat verdoppelt oder verdreifacht) – dann geht es auf Kosten einer Heizung ( natürlich nicht elektrisch),  auf kosten von Englischstunden, Kinderkleidung und/ oder Arztbesuchen. Dies ist Gaza im November 2008.

 


 

Barak Ovadya, Kandidat - Uri Avnery - WIE WIRD der israelische Obama aussehen, das Gegenstück  zu Barack Obama? Welche Eigenschaften wird er haben? Das ist eine verführerische Frage. Es braucht wohl nicht weiter betont zu werden, dass man sich  Menschen nicht - quasi  nach  Rezept – zusammenbrauen kann,  wie man einen Kuchen nach einem Kochbuch herstellt. Doch kann man wenigstens auf ein paar wünschenswerte Züge hinweisen. Zum Beispiel: -          WOHER WIRD ER KOMMEN? Das israelische Äquivalent zur schwarzen Gemeinschaft in den Vereinigten Staaten ist die orientalisch-jüdische Gemeinschaft,  bestehend aus den Juden, die aus arabischen oder  anderen islamischen Ländern nach Israel gekommen sind. Sie gehören keinem anderen Volk an wie die arabischen Bürger Israels, sie gehören zur Mehrheitsbevölkerung. Sie sind eine patriotisch eingestellte gesellschaftliche Gruppierung, die sich selbst als Bürger zweite Klasse diskriminiert sieht.

 

 

Gedanken zum 1. Advent 2008 - Candia Barman - (…) Am Sonntag beginnt für Christen die Adventszeit, wo sie sich auf die Geburtstagsfeier eines kleinen Jungen in Bethlehem vorbereiten. Ich war vor einer Woche  in Bethlehem und besuchte  dort eine besondere palästinensische Gruppe, die traumatisierten Palästinensern hilft, mit der schrecklichen Belastung der Besatzung fertig zu werden. Sie lehrt, dass Gewaltlosigkeit die beste Antwort auf das rassistische Apartheidregime ist, das ihnen auferlegt wurde. Vor allem gibt es den vielen traumatisierten Kindern, die  besonders empfindlich sind,  gute Ratschläge gegen diese Art von Belastung, die bleibende (seelische) Verletzungen hinterlässt. Mir wurde folgende Geschichte über ein traumatisiertes Kind erzählt, das die gewalttätigen Aktionen israelischer Soldaten gegen eine unschuldige Familie und ihre Kinder miterlebt hatte.„Sami, ein 8jähriger Junge, wachte mitten in der Nacht erschrocken auf, schrie und suchte seine Eltern.

 


 

Checkpoint Erez: zurück nach Israel - Gideon Spiro, Nov. 2008 (Auszug bzw. 3. Teil  aus dem  Bericht der 3. Fahrt mit Free-Gaza-Movement ) Gideon  Spiro ist der Gründer von Yesh Gvul – der Wehrdienstverweigerer. -  Am Nachmittag  verabschiedete ich  mich von der Gruppe, um zum Erez-Kontrollpunkt zu gehen. Ich musste mich anderthalb Tage früher von der Gruppe trennen, bevor sie nach Zypern zurücksegelte, weil ich am Freitag  (31.11.) an einem Symposium teilnehmen wollte, das vom Komitee gegen Folter im Künstlerhaus in Tel Aviv stattfand und zwar im Rahmen einer Ausstellung „“Schweigen über dem Abgrund“. Diejenigen, die  für die Gruppe verantwortlich waren, organisierten mir ein Polizeiauto, das mich zum Checkpoint brachte.

 


 

Nobel Laureate: There is a way towards peace for Palestine  - Mairead Corrigan Maguire - The following is a speech delivered by Nobel Peace Prize Laureate Mairead Corrigan Maguire at the seventh International Sabeel Conference in Jerusalem on 19 November 2008: I am very happy to be here with you and to be invited to speak to you. I want to take this opportunity to thank Dr. Naim Ateek, and all those who helped to organize this conference. I am deeply grateful to have the freedom to come here to East Jerusalem and the freedom to speak and meet with you.

 



29. November 1947: zum UN Beschluss 181 - Teilung Palästinas - 60 Jahre Israel und 101 Jahre Kolonisierung Palästinas – Dr. Viktoria Waltz - Stationen einer tödlichen Bilanz des ‚Zionistischen Traumes' - 'Wenn Ihr wollt ist es kein Märchen' versprach 1896 Theodor Herzl, Vater des Projekts Israel in seinem gleichnamigen Buch und animierte damit Tausende junger Juden Europas, an diesem Märchen mitzuarbeiten, nach Palästina zu gehen und den Traum von einem jüdischen Staat zu realisieren. Der Boden war bereitet durch die Pogrome an Juden im (Ost) Europa des 19ten Jahrhunderts und den aufkommenden Nationalsozialismus in Italien und Deutschland zu Beginn des 20ten. - Vertreibung oder Zusammenleben? Entgegen diesem Enthusiasmus müssen wir heute konstatieren, dass dieser Traum ein Alptraum geworden ist. Entgegen den aktuellen Medienberichten, die immer entschiedener den Palästinensern die Schuld an diesem Drama in ihren politischen Betrachtung geben möchten, sollten wir aber auch zur Kenntnis nehmen, dass die Begründer des Projektes Israels - auch Herzl - sehr genau wussten, dass dieses Märchen ein Albtraum werden könnte >>>

 


 

On international day for solidarity with the Palestinian People, one Japanese injured and dozens suffered teargas inhalation in Bil’in weekly protest >>>

 


 

Kristallnacht in Hebron - Khaled Amayreh - AL-AHRAM - " The bulk of Jewish settlers in the occupied Palestinian territories follow the teachings of Abraham Kook, the first rabbi of Israel, who taught that Jews should seek to expedite the appearance of the "redeemer" or Jewish Messiah...Israeli President Shimon Peres, the godfather of Jewish settlements ... is falsely portrayed as a man of peace, was quoted as saying ... "Israel will find it difficult to evacuate the settlements without civil war." Yossi Sarid, a former minister, spoke of "a state within a state that has arisen in the territories." "

 


 

They`ve all been Yitzhak Shamir - Yossi Sarid - Haaretz - " They used to say about Yitzhak Shamir that he conducted peace negotiations with our neighbors as long as they never ended - the negotiations and the sea, which in his mind was the same sea, because the Arabs were the same Arabs... Every prime minister after him, with the exception of Yitzhak Rabin, behaved exactly like he did. "

 


 

Machsom Watch Report : `Even a pita with labane cannot be taken.` - " Today, they are very strict about transporting things to the seamline zone. Palestinians who wanted to transport a few containers of oil were sent to take them back. It was forbidden even to take a plastic bottle with pickled olives, of the kind that people take with them to eat during their day`s work. It seems that even a pita with labane cannot be taken. People came out empty-handed. "

 


 

New Master Plan for Jerusalem District will Place Palestinians in the City in a Stranglehold - Adalah - " Under the plan, the proposed highways and railways will preclude the development of the Palestinian community in East Jerusalem and will cut the Arab neighborhoods off geographically from one another. These transportation networks will also make it more difficult for Palestinians to reach their land. "

 


 

License to kill - By Uri Blau - The announcement made by the Israel Defense Forces' spokesman on June 20, 2007 was standard: "Two armed terrorists belonging to the Islamic Jihad terror organization were killed last night during the course of a joint activity of the IDF and a special force of the Border Police in Kafr Dan, northwest of Jenin. The two terrorists, Ziad Subahi Mahmad Malaisha and Ibrahim Ahmed Abd al-Latif Abed, opened fire at the force during its activity. In response the force fired at them, killing the terrorists. On their bodies two M-16 rifles, a pistol and ammunition were found. It was also discovered that the terrorists were involved in planning suicide attacks against the Israeli home front, including the attempt in Rishon Letzion last February." The laconic announcement ignores one important detail: Malaisha was a target for assassination. His fate had been decided several months earlier, in the office of then head of Central Command, Yair Naveh.

 


29.11.2008
 

 

Verdinglichte Sühne - Von Interessen und Befindlichkeiten. Anmerkungen zu den deutsch-israelischen Beziehungen - Moshe Zuckermann - (…) wenn heute sogenannte Antideutsche glauben, ihre nationalen Identitätsprobleme als in Deutschland lebende Deutsche durch eine überspannte »Israel-Solidarität«, abstruses Schwenken von Israel-Fahnen und sonstiges ideologisches Getue, das durch ein falsch verstandenes Nie-wieder-Deutschland über »Israel« an den »Juden« etwas historisch »wiedergutzumachen« vermeint, überwinden zu können, dann sind das im besten Fall gutwillige Ignoranten, im großen Ganzen aber doch eher Gesinnungsschmarotzer, die ihr unreflektiertes Identitäts- und Befindlichkeitsdefizit in eine moralisch sich wähnende, letztlich regressive politische Reaktion kanalisieren, ohne sich bewußt zu werden, daß sie durch die Ersetzung des Antisemitismus durch Islamophobie gerade das Andenken jener mißbrauchen und kontaminieren, in deren Namen sie meinen, sprechen zu dürfen und derer sie sich projektiv bedienen, um sich selbst zu setzen >>>

 

 

 

Die Flugsicherheit und der Walliser Käse - André Marty berichtet - Das mit der Airport – Sicherheit ist echt ein heikles Thema im Moment in Israel. Die amerikanische Federal Aviation Administration's FAA will nämlich das Sicherheits-Rating des bei Tel Aviv liegenden internationalen Flughafens Ben Gurion downgraden, und zwar von Kategorie 1 in Kategorie 2 – in anderen Worten: Ben Gurion soll nicht mehr als Erste Welt, sondern als in Dritte Welt – Flughafen geratet werden. Das hören sie natürlich gar nicht gerne, die Flughafen- und sonstigen Sicherheitsleute. Das Problem lösen, das hingegen wollen sie denn doch auch nicht so richtig. Dutzende zumeist religiöse Radiostationen senden illegal aus dem Grossraum Tel Aviv und stören so den Funkverkehr am Tower Tel Aviv nachhaltigst; es kommt zu gefährlichen Interferrenzen, Piloten hören statt den Towerdurchsagen plötzlich religiöse Gesänge in ihren Kopfhörern - religiöse Störsender, sozusagen. Doch diese religiösen Piraten in den Senkel stellen, das würde eben die mächtige religiöse Lobby auf den Plan rufen – und das in einem Wahljahr... >>>

 

 


 
Sebastian Kalicha (Hg.): Barrieren durchbrechen! -  Nora Klein - Frieden wird nicht geschenkt, er muss erkämpft werden. Die Zahl der Friedensaktivisten auf palästinensischer wie israelischer Seite wächst. Und zunehmend können sie Erfolge verbuchen. Wie in Budrus: Nach 55 Demonstrationen gegen den völkerrechtswidrigen, 2004 vom Internationalen Gerichtshof in Den Haag verurteilten »Zaun«, berichtet Ayed Morrar, Gründungsmitglied des Popular Committee of Budrus, »kam der israelische Kommandant, der uns zu Beginn provozieren und einschüchtern wollte, mit einer Karte, auf der wir sahen, dass die Mauer nun eine neue Route nehmen würde und wir somit 95 Prozent unseres Landes, welches ansonsten konfisziert worden wäre, gerettet für >>>

Podcast - Sebastian Kalicha (Hg.): Barrieren durchbrechen! -
Der Herausgeber Sebastian Kalicha präsentiert in dem Buch eine Sammlung von Beiträgen von israelischen, palästinensischen und internationalen AktivistInnen. im Gespräch mit Daniela Fürst

 


 

This is Gaza - If it's not the power getting cut, leaving entire neighborhoods in darkness, then it's the water not reaching the top floors or the cooking gas running out. If you have an electric generator, some small part of it is bound to be broken and unfixable, because even before the hermetic three-week siege, Israel prohibited bringing in any spare parts.

 

 

Israel's Settlement on Capital Hill - By Robert Weitzel - "With [traditional Israeli defense strategists] it's all about tanks and land and controlling territories... and this hilltop and that hilltop. All these things are worthless." - Incumbent Israeli Prime Minister Ehud Olmert. Soon after the sand settled following the Six Day War in 1967, Jewish settlements began dotting the hills in the occupied territories. These settlements are typically located on the high ground to better control the surrounding landscape. Today there are 127 Jewish settlements with a population exceeding 468,000 in the West Bank, the Golan Heights and in the suburbs of East Jerusalem—the last of nearly 8,000 settlers were removed from the Gaza Strip in 2005.  According to a recent Amnesty International report, “In the first six months of 2008 Israel has expanded settlements in the West Bank/East Jerusalem at a faster rate than in the previous seven years.” Unbeknownst to most Americans, Israel’s westernmost settlement is not located in Palestine-Israel, but is 6000 miles away on the high ground overlooking Foggy Bottom in Washington D.C. >>>

 

 

Nobody’s perfect - Interview with the Spokesman of the Jewish Community of Hebron - Palestine Monitor - David Wilder is the spokesman of the Jewish community of Hebron. For 10 years, he has been living wedged in Beit Hadassah, within the Arab souq of Hebron, with his wife Ora and their seven children. At fifty-four years old, he is a charismatic and controversial character, the spokesman of a community that Ha’aretz defined ‘the hooligans of Israel’. To him, living in Hebron is ‘both a duty and a privilege’. Through the windows of his house, he says, he finds his motivation, ‘spiritual beauty but also all the work that has still to be done’. Outside the windows, are 160,000 Palestinians.

 

 

Israel`s Hold on Gaza - Editorial-LA TImes-".. a spokesman for the Israeli Defense Ministry, .. says plenty of food and fuel are making their way into Gaza`s markets from Egypt, and he suggests that U.N. relief officials are posturing to ensure their budgets for next year. Regrettably, the government also has denied international journalists access to Gaza, so reporters have no means to examine the situation on the ground and make independent judgments. Still, we see no benefit to blocking delivery of humanitarian aid. On the contrary, as the military power surrounding Gaza, Israel has a duty to ensure that civilians receive sufficient food, fuel and medicine."

 

 

Crushing the right to health – Gaza - Amnesty International-".Some 80 per cent of Gaza ’s 1.5 million inhabitants rely on international assistance, but UN aid agencies and humanitarian organizations face additional restrictions and costs, which hinder their ability to provide assistance and services to the population. With only a few exceptions, the entire population of 1.5 million people are trapped in Gaza..Since the blockade was imposed in 2007, dozens of patients have died due to lack of access to treatment...The Israeli authorities finally granted him permission to return to Ichilov Hospital on 13 October 2008, eight days after his death on 5 October."

 


28.11.2008
 


“Erhebt eure Stimmen für die Palästinenser
am internationalen Tag der Solidarität mit dem palästinensischen Volk”

In Gaza ist die Hölle los, in Ni´lin und Bil´in werden Menschen vertrieben, Land und Besitz wird enteignet. In Akko werden die Palästinenser als Minderheit Unterdrückt.
Machen wir unsere Augen auf

So rufen euch alle palästinensischen und arabischen Verbände und Vereine in Berlin auf, am Samstag den 29.11.2008 um 14 Uhr an einer großen Kundgebung teilzunehmen.

Ort: Brandenburger Tor - Pariser Platz - S-Bhf.: Unter den Linden
 


 

 


 

Fernsehen  - Studie: Fernsehen berichtet unausgewogen über Terrorismus - Die deutschen TV-Sender berichten nach einer aktuellen Studie unausgewogen über den Terrorismus. "Die Terrorgefahren für Deutschland werden in den Nachrichtensendungen zum Teil überhöht, während Erklärungen weitestgehend ausgeblendet werden", sagte der Kommunikationswissenschaftler Wolfgang Frindte. Der Forscher an der Jenaer Friedrich-Schiller-Universität leitet eine Studie, die die Fernsehberichterstattung über Terrorismus untersucht. Erste Zwischenergebnisse belegten, dass über Terrorursachen kaum, über die Terrorabwehr dafür aber zu viel berichtet werde.

 

 

 

 

Besatzungsmacht will sechs Häuser in Aqaba zerstören - Sechs weitere Wohnhäuser des Dorfes Aqaba sollen laut eines am Mittwoch veröffentlichen Befehls der israelischen Besatzungsarmee zerstört werden. >>>

 

 

Gaza's death throes, and no one's listening - Sonja Karkar -  The slow death that is being visited on the Palestinians in Gaza is finding its first victims in more than 400 critically ill patients who are being prevented from leaving Gaza for urgent medical attention in Israeli or Arab hospitals. Thousands of other patients are being turned away from hospitals suffering from a severe shortage of 300 different kinds of medicines. Sonja Karkar comments.

 

 

This is Gaza - Amira Hass - Haaretz - Gaza is people`s constant attempt to cling to a normal life, although Israel foists on them abnormal terms of imprisonment, isolation from the rest of the world and deterioration to a state of humiliating dependence on international charity programs.

 


 

The slow death of Gaza - Andrea Becker - The Guardian - Israel`s blockade, in force since Hamas seized control of Gaza in mid-2007, can be described as an intensification of policies designed to isolate the population of Gaza, cripple its economy, and incentivise the population against Hamas by harsh – and illegal – measures of collective punishment. However, these actions are not all new: the blockade is but the terminal end of Israel`s closure policy, in place since 1991, which in turn builds on Israel`s policies as occupier since 1967.

 

 

Atomboom in Nahost - Martin Gehlen - (…) Vom Stromreaktor zur Atombombe - die Übergänge sind fließend. Und gerade im Nahen und Mittleren Osten wird diese politische und technische Grauzone nicht auf den Iran oder Syrien begrenzt bleiben. Mindestens zwölf Atommeiler sind hier inzwischen im Bau oder geplant - unter anderem in Ägypten, Jordanien, Libyen, Algerien, Tunesien, Marokko, Abu Dhabi und der Türkei.

 

 

Büßer-Kinder - Tanya Gold - Der Gemeinschaft der Opfer beigetreten - Vorfahr Nazi, sie sind Juden. Zu Besuch bei deutschen Konvertiten in Israel  - Vor zwei Jahren las ich in einem obskuren Magazin für orthodoxe Juden eine merkwürdige Geschichte, in der behauptet wurde, ein Nachfahre Adolf Hitlers sei zum Judentum konvertiert und lebe heute in Israel. Schon lange gab es in jüdischen Kreisen Gerüchte über die "Büßer"-Kinder von Nazis, die zum Judentum übertraten, um auf diese Weise die Sünden ihrer Väter zu sühnen. Ich fragte mich, was dran sei an der Geschichte, grub tiefer und fand heraus, dass in der Tat ein entfernter Verwandter Hitlers als orthodoxer Jude in Israel lebt.

 

 

Just a stone`s throw from the Cave of the Patriarchs - Meron Benvenisti - Haaretz - The settlers and their ideological sponsors are actually puppets in the hands of powerful forces that want to fan the dispute to guarantee the continuation of their economic and political power, putting into practice Samuel Johnson`s adage that patriotism is the last refuge of a scoundrel.

 

 

Israel`s Slow-Motion Genocide - Stephen Lendman - Countercurrents - Having your right to essential services denied - to emergency health care, education, employment, and enough food and clean water. Being forced into extreme poverty, having your crops destroyed, and being victimized by punitive taxes. Having no right for redress in the occupier`s courts under laws only protecting the occupier.

 

 

Gaza- Salvation in a News Broadcast -  Ramzy Baroud - When Gaza's electricity is in working order, most Palestinians in the impoverished and overcrowded Strip huddle around their television screens. It's neither "American Idol" nor "Dancing with the Stars" that brings them together. It's the news. Gazans' relationship to news media is both complex and unique. Like most Palestinians everywhere, they intently watch and listen to news broadcasts the world over, with the hope that salvation will arrive in the form of a news bulletin. Evidently,

 


27.11.2008
 


 

 

 

Gewaltverbrechen israelischer Soldaten in seltenen Fällen geahndet - Die Verbrechen der israelischen Soldaten an der palästinensischen Bevölkerung werden nur in den seltensten Fällen zur Anklage gebracht.

Aufruf an israelische Soldaten, Kriegsverbrechen  zu stoppen >>>
Kriegsdienstverweigerer - Seruvniks - Refuseniks >>>

 


 

In Annapolis ist außer Visionen nichts gewesen - Warum internationale Friedensvermittler immer wieder scheitern - Peter Schäfer - Heute vor einem Jahr einigten sich die palästinensische und die israelische Regierung im US-amerikanischen Annapolis darauf, bis zum Ende der Amtszeit von Präsident George W. Bush eine Friedenslösung auszuarbeiten. Die Freude war damals groß.

 

 

US-State Department verweigert Veröffentlichung der Ergebnisse von Jones - Das US-State Department weigere sich nach Angaben des Palestinian Media Center (PMC) den von General James Jones verfassten Sicherheitsbericht zu Palästina zu veröffentlichen.

 

 

Es ist wieder mal so weit: Israel marschiert in Gaza-Streifen ein -  Kiefah - Am Dienstag morgen marschierte die israelische Armee mit neun Panzern und zwei Bulldozern in die östlich des Gaza-Streifens gelegene Stadt Khan Younis ein und feuerten von diesen wahllos auf die Einwohner. Augenzeugen berichteten, daß die Soldaten im Ortsteil Al-Fukhari Gewächshäuser zerstörten und die Ernte von mehreren Landwirten zunichtemachten. Am Mittwoch griffen knapp 40 jugendliche Siedler die Einwohner der Stadt Hebron an, zerstörten Autos und schlugen Fensterscheiben ein. Darüber hinaus bewarfen sie die Wohnhäuser mit Steinen und beschmierten diese mit verschiedenen Parolen. Obwohl israelische Besatzungssoldaten anwesend waren, griffen diese nicht, sondern ließen die Siedler gewähren.

 

 

Keine Presse in Gaza - Jörg Bremer, Jerusalem - Sperrzone für Journalisten: der Gaza-Streifen - 25. November 2008 Seit Anfang November ist der Gazastreifen nicht nur für die Hilfslieferungen der UN aus Israel kaum erreichbar; auch ausländischen Korrespondenten und Diplomaten verwehrt die israelische Armee die Einreise. Jetzt ging deswegen die „foreign press association“, die Interessenvereinigung der Auslandspresse, vor das oberste Gericht in Jerusalem. Obwohl der Gazastreifen vermeintlich autonom sei, verhindere Israel mit seiner Absperrung die Bewegungsfreiheit von Ausländern dort und die Meinungsfreiheit.

 

 

Gestörter west-östlicher Dialog - Rüdiger Heimlich - DAFG-Präsident Otto Wiesheu lud erstmals zum „Deutsch-Arabischen Medienforum“ nach Berlin ein. Die Diskussionsteilnehmer, Vertreter arabischer und deuscher Medien, waren sich einig, dass das Bild arabischer Länder in Deutschland unbefriedigend sei. (…) Beklagt wurde eine „deutsche Unausgewogenheit“: Israel komme - historisch bedingt - in deutschen Medien häufiger als die arabischen Staaten vor, zudem sei deren Haltung aus arabischer Sicht überwiegend pro-israelisch. Verantwortlich dafür sei nicht nur das Freund-Feind-Schema des Kalten Krieges, so Marcel Pott - Israel gehörte ins westliche Lager, arabische Nachbarn wie Syrien ins Feindeslager. Einschüchternd sei auch, wenn Journalisten wie Henryk M. Broder „jede antizionistische Kritik als krypto-antisemitisch“ geißelten.

 

 

Jerusalem hat einen neuen Bürgermeister - DW - Er ist betont säkular, rechtsnational und steht einem High-Tech-Unternehmen vor. Er hat es bei der Wahl den Ultra-Orthodoxen gezeigt: Der Geschäftsmann Nir Barkat wird neuer Bürgermeister von Jerusalem. >>>

 

 

Kurze Frage - Flotte Werbung in eigener Sache der Kollegen von der BBC - never stop asking, heisst's da. You can't suppress a powerfull question. Wohl wahr, eigentlich. Was aber, wenn die Fragen nicht mehr gestellt werden, nicht mehr gefragt werden will, nicht mehr gefragt werden soll, oder nicht mehr gefragt werden kann? Und so wollen wir doch künftig an dieser Stelle die eine oder andere kurze Frage in die Runde werfen.

 


 

IDF ignoring High Court on West Bank assassinations - Uri Blau - Haaretz - Documents reveal that the IDF approved assassinations in the West Bank even when it could have been possible to arrest the targets instead, and that top-ranking army officers authorized the killings in advance, in writing, even if innocent bystanders would be killed as well.

 

 

Israel bans press in the Gaza Strip - Ilene R. Prusher, Christian Science - For more than 40 years the Gaza Strip has played a key role in the Arab-Israeli conflict, making it a place of keen interest to journalists. But for nearly three weeks now, Israel has blocked media access in what journalists are calling a "mortal blow against freedom of the press."

 

 

Teens vandalize Palestinian property in Hebron - Efrat Weiss - Ynet - Settler youths smash windows, puncture tires, sray graffiti in Palestinian neighborhood in Hebron. Border Guard vehicle also damaged. Meanwhile, court rejects appeal to ban extreme rightist Noam Federman`s entrance to West Bank.
 

 

 

Freedom for all people - of misery, human warmth and resilience - Mairead Maguire - Sabeel - I recognize there is a deep fear of ethnic annihilation amongst many Israelis, but we, as the human family, must all learn to deal with our fears non-violently, and realize our best hope for human security is not in occupation but in implementing just and equal policies for all the people, and making friends with our enemies.

 


24.11.2008
 


 

US-Konsulat unterstützt Waisenhaus in Bethlehem - Angestellte des US-Konsulats in Jerusalem und ihre Ehepartner spendeten dem Waisenhaus „The Holy Family“ in Bethlehem 270 Dosen Milch und insgesamt  >>>

 


 

Diagnose: Tod - Bildung ist das höchste Gut der Palästinenser. Doch durch die israelische Besatzungsmacht wird Schülern und Studenten auch der freie Zugang zu Bildung verwehrt. Mangelnde Bildungs- und Kulturmöglichkeiten führen neben den prekären politischen Umständen und einem explosiven Gemisch von instrumentalisierter Bildung und Religion zu einer Hoffnungslosigkeit, die eine Generation jugendlicher Märtyrern heranzüchtet hat. Hierüber berichtet im Folgenden Jamila Al-Yousef.

 


 

Gewinner nach Punkten 2 : 0 Evelyn Hecht-Galinski - In der Prozessserie Hecht-Galinski ./. Broder hatte Frau Hecht Galinski vor Gericht  ihren 2. Sieg gegen Henrky M. Broder eingefahren.

 

Der Prozess  Henryk M. Broder ./. Evelyn Hecht-Galinsiki -  25.Nov.08 um 12.00 Uhr vor der 27. Zivilkammer Raum I/143, Geschäftszeichen 270 672/08. Adresse: Tegeler Weg 17-21, 10589 Berlin, Landgericht Berlin endete mit der Klageabweisung Broders.

 

In einem Brief, veröffentlicht am 29.04. 2008 im „Das Palästina Portal“  bezeichnete Frau Evelyn Hecht-Galinski  Henryk M. Broder unter anderem als „Pornoverfasser“.

 

Am 30.4.2008 forderte  Rechtsanwalt Norman Nathan Gelbart im Auftrag seines Mandanten Henryk M. Broder Frau Evelyn Hecht-Galinski  wegen einer angeblichen Persönlichkeitsrechtverletzung seines Mandanten auf , sie solle eine Unterlassungs- und Verpflichtungserklärung abgeben.
Der  Betreiber des: „Das Palästina Portal“ – Erhard Arendt  wurde auf eine angebliche rechtswidrige Handlung hingewiesen und mit Fristsetzung aufgefordert die benannte Passage: „Pornoverfassser“ zu entfernen.

 

Frau Hecht-Galinski gab keine Unterlassungserklärung ab. Henryk M. Broder klagte gegen sie.

 

Heute am 25.11.2008 wies laut unseres Mitarbeiters vor Ort, das Landgericht Berlin die Klage des Henryk M. Broder ab. Frau Evelyn Hecht-Galinski  kann weiterhin Henryk M. Broder als „Pornoverfasser“ bezeichnen.

Dies ist einer der  nicht sehr preiswürdigen Denkzettel in Folge, die Henryk M. Broder von den Gerichten bekam...

 

Die Runde zwei im  “Antisemitismus” Prozess wird am 2. Dez. 2008 beginnen.
Der Prozeß findet beim Oberlandesgericht, 15. Zivilsenat, Reichenspergerplatz 1, 50670 Köln statt.  Momentan ist die Uhrzeit für 12.30Uhr angesetzt.


Jagdaktion  Hecht Galinski >>>
The "best" of  H. M. Broder >>>

 


 

Serie - Erfahrungen auf der Pax-Christi - Österreich Pilgerfahrt nach Israel – Palästina - August 2008

Donnerstag, 28. August 2008 - Parents’ Circle - Begegnung mit Opfern des israelisch/ palästinensischen Konfliktes - Am Donnerstagabend sitzen uns zwei Menschen gegenüber: Tal, eine junge Israelin und Ibrahim, ein Palästinenser. Zuerst erzählt Ibrahim seine Geschichte, er betont seine tiefe Verbundenheit, die es zwischen ihm und Tal gibt: Beide haben durch einen Anschlag einen ihrer liebsten Menschen verloren. >>>

 


 

The essence of the conflict - Ghassan Khatib - Israel should have learned by now that the essence of the conflict is the occupation. The one thing that all past Israeli approaches have had in common is a desire to maintain Israeli control over all or part of the occupied territories. But there will be no end to the conflict without an end to occupation.

 



Zionist racism exposed in Encyclopedia of Race, and denounced by UNGA president; opportunity for outreach and action

JPost:  Foxman slams Zionism entry in 'Encyclopedia of Racism'

JPost: UNGA head accuses Israel of apartheid and calls for BDS

Call to organize boycott of North America tour of Batsheva Dance Company, cultural ambassador of Israeli regime

 


25.11.2008
 


 

Yasser, try hard - André Marty berichtet - Bild: aljazeera Erinnern Sie sich? Yasser, 11jährig, im falschen Moment am falschen Ort. Im Sommer letzten Jahres läuft er mit seinem Vater in Gaza auf der Strasse, wird von einer Kugel im sechsten Halswirbel getroffen, ist seither Tetraplegiker, kann ohne Beatmungsgerät nicht überleben. In Gaza gibt’s keine Beatmungsgeräte, ausser auf der Intensivstation von zwei Spitälern. Yasser ist ein Todeskandidat, einer von vielen im Gaza-Streifen. Yasser lebt. Noch. Im Frühling hat er ein Beatmungsgerät bekommen, organisiert von zwei Nicht-Regierungsorganisationen, und durch die Weltgesundheitsorganisation WHO nach monatelangem hin und her in den Gaza-Streifen gebracht. Denn auch ein Beatmungsgerät, das Leben rettet, fällt unter den faktischen europäischen, amerikanischen und israelischen Wirtschafts- und Finanzboykott des Gaza-Streifens und konnte nur nach dem hartnäckigen Insistieren der WHO eingeführt werden. Gestern war Yasser auf Al Jazeera zu sehen. Das Beatmungsgerät indess nicht mehr. Denn seit Israel vor zwei Wochen die Grenzübergänge zum Gaza-Streifen wieder praktisch vollständig geschlossen hat, kommt auch nicht mehr genügend Treibstoff hinein. Und ohne Treibstoff läuft auch das teilweise noch funktionierende Kraftwerk kaum. Und ohne Kraftwerk gibt’s nur unregelmässigen Strom und somit kein funktionierendes Beatmungsgerät für Yasser. Und so wurde Yasser in den letzten Tagen manuell beatmet, stundenlang hat jemand mit einem Beatmungs-Bag dem 11jährigen Sauerstoff zugeführt. Schauen Sie Yasser in die Augen, falls Sie den Todeskampf des Elfjährigen miterleben wollen >>>

 


 

Bewaffnete israelische Schiffe entführen Friedensaktivisten und Fischer aus Gaza - Eva Bartlett -   Am Mittwochvormittag (19. November) wurden alle 15 Fischer freigelassen und am Übergang Erez nach Gaza überstellt. Aber ihre Boote und die 3 Internationalen (Friedensaktivisten), die an Bord gewesen waren, blieben in den Händen der Israelischen Behörden.

 


 

Evelyn Hecht-Galinski  - Leserbrief  zu: Die Leere vom 9. November von H. M. Broder v.11.11.2008 -  Die Leere dieses Artikels zeigt sich in der Herunterspielung der Neonazis  "als eine ästhetische Zumutung". Warum fordert dann der Zentralrat das NPD  Verbot?  Der 9.November 1938 sollte uns allen Lehre sein auf keine falschen  Demagogen reinzufallen.
 Es steht kein atomarer Angriffskrieg vor der Tür! --- Aber sehr wohl, uns  ständig wiederkehrende Bedrohungsszenarien, die uns die große und  einmalige Gefahr der "Schurkenstaaten" erklären sollen. Sind wir nicht  auch vor dem Irak-Angriffskrieg unter Vorspielung falscher Tatsachen  getäuscht worden? >>>

 


 

Evelyn Hecht-Galinski:/.Broder - 2 Prozesstermine - Liebe Freunde, der Termin in Berlin-Charlottenburg ist am 25.Nov.08 um 12.00 Uhr vor der 27. Zivilkammer Raum I/143, Geschäftszeichen 270 672/08. Adresse: Tegeler Weg 17-21, 10589 Berlin, Landgericht Berlin

Der Termin für den “Antisemitismus” Prozess ist der 2. Dez. 2008 und findet beim Oberlandesgericht, 15. Zivilsenat, Reichenspergerplatz 1, 50670 Köln statt. Das Geschäftszeichen ist: OLG Köln 15 U 174/08. Momentan ist die Uhrzeit für 12.30Uhr angesetzt.

In der Hoffnung auf zahlreiches Erscheinen  mit herzlichen Grüßen Evelyn Hecht-Galinski

Jagdaktion  Hecht Galinski >>>
The "best" of  H. M. Broder >>>

 


 

Zionistischer Sudler an Obamas Seite. - Gefunden bei Thomas Immanuel Steinberg - Lawrence Summers, in der FAZ kosend Larry genannt, soll offenbar für Obama den „National Economic Council“ leiten. Als Präsident der Universität Harvard hatte er Gegner der israelischen Staats- und Regierungspolitik mit Antisemitismus-Verdächtigungen überzogen. Judith Butler, Professorin in Berkeley, wies ihm nach, daß er selber judäophob argumentiert, siehe hier, hier und hier.

 


 

íé÷ìàä úøæòá
àðéúùìô - ùãå÷ä õøàá úéãøçä úåãäéä ìù àúø÷ éøåèð
NETUREI KARTA of THE ORTHODOX JEWRY of PALESTINE

URGENT STATEMENT BY ANTI-ZIONIST ORTHODOX JEWS WORLDWIDE -
How long will Jewish and non-Jewish leaders who claim the mantle of civilization and morality remain silent in the face of the ongoing state terrorism practiced by the Zionist state against the Palestinian People, most visibly today in Gaza, where the Zionists believe they can starve the  Palestinians into submission in violation of all tenets of international law, all religious values in  general, INCLUDING the values of the Jewish faith???!! >>>

 


 

Debatte um Moscheebauten in Deutschland - Zu schwach, um Fremdes zu ertragen? - Der Widerstand gegen den Bau von Moscheen hierzulande speist sich aus vielen Quellen: einer instabilen deutschen Identität, kultureller und religiöser Verunsicherung und der Angst vor einem als bedrohlich wahrgenommenen Islam. Angst vor Moscheen und Minaretten wäre somit auch eine Angst vor dem öffentlich materialisierten Zustand solcher Zweifel. Von Salomon Korn >>>

 


 

The drift to fascism in Israeli politics - Khaled Amayreh - With Israeli Jewish society drifting towards right-wing extremism, Israeli political parties are radicalizing the tone of their public discourse, with ministers and former ministers calling for the resumption of assassinations of Palestinians.

 


 

’Lives at risk’ from Gaza fuel cuts - Patients at the largest hospital in the Gaza Strip could die if Israel continues to prevent fuel and essential supplies to the territory, doctors have told Al Jazeera. Shifa hospital in Gaza City is using a faulty generator to operate essential equipment since Gaza’s main power plant restricted supplies due to a lack of fuel from Israel. Shifa hospital is being forced to run incubators off old generators amid the power outages Picture: AFP "Officials both here at the hospital and from the Red Cross describe the situation as critical,"

 


 

In besieged Gaza,Journal of a voyage by Gideon Spiro : A call for civil disobedience - Translated by George Malent - " any law that forbids us to express solidarity with suffering people through non-violent action is patently illegal."

 

 

 IDF: Retaking Gaza will cost Israel NIS 17 million a day - Amos Harel - Haaretz - "`When the question is asked as to whether the IDF can capture the Gaza Strip, the official response is positive,` a senior defense official told Haaretz. `Of course, it can, even though it`s clear to all of us that it won`t be a walk in the park. Time will pass and there will be many casualties, both on our side and among the Palestinian civil population, but the mission will be accomplished`"

 


24.11.2008
 


 

Eyad El-Sarraj - Brief aus dem Gazastreifen, November 2008:   Liebe Jessica, wie sehr wünschte ich zu reisen und euch  und alle lieben Freunde zu besuchen und die Welt zu sehen,  frische Luft  zu atmen und mich dabei versichern, ob es noch ein paar normale Dinge und normale Menschen da draußen gibt. Wie schmerzlich ist es, immer und immer wieder zu realisieren, dass es  mir und  uns und der Bevölkerung von Gaza nicht erlaubt ist, uns normal zu fühlen und normal zu denken. Unser Recht  auf unser Land, auf Freiheit und Gerechtigkeit wird uns systematisch geraubt. Nun sind sie hinter unsrer Zurechnungsfähigkeit, unserm Verstand,  her. Es ist das Ziel, auch das noch zu zerstören, was uns geblieben ist – unsere Identität. Unsere Identität ist es, die  ihnen (anscheinend) so bedrohlich ist: unsere Menschlichkeit, unsere Verbindung zu unserer Familie und dem heiligen Jerusalem,  zu Falafeln und der Musik von Fairuz und den Frauen, die noch traditionelle Kleider weben und besticken. Ich wartete drei Monate lang auf einen Passierschein für eine medizinische Sache. Alle Versuche scheiterten, bis Uri Hader sich damit befasste und  einen Passierschein für  einen Tag für mich erhielt, damit ich meinen Arzt in Tel Aviv besuchen und dann sofort nach Amman reisen konnte, um mich euch und der Cyperngruppe anzuschließen >>>

`Flowers Are Not Allowed`- At the Erez Crossing >>>

The Palestinian Medical Relief Society and Physicians for Human Rights - Israel - “Access to healthcare for all – solidarity with the Gazans” ’’Staying silent is being complicit. Speak out!’’ >>>

Sonderseite - Free Gaza >>>

 



Staatsbürger und Staatenlose - Die Münze hat er im Meer gefunden, groß wie ein altes Fünfmarkstück, bronzefarben wie ein Pfennig. Doch diese Währung ist wesentlich älter als die Mark, sie ist ein Relikt aus dem Jahr 1948 und weniger ein altes Zahlungsmittel als vielmehr ein Symbol: Auf der Münze steht „Palästina“. „Aber das war einmal“, sagt mir Ziad. Der 28-jährige ist Araber mit israelischem Pass, wie etwa jeder fünfte in Israel. Doch sie genießen nicht die volle Gleichberechtigung, daher empfinden die meisten von ihnen Ziad: Sie sind Staatsbürger eines Staates, der sie oft zu Fremden macht. Zwar machen immer mehr Araber den Wehrdienst bei der israelischen Armee – doch Ziad kann es nicht nachvollziehen, sich „auf die andere Seite“ zu stellen. „Bei Polizeikontrollen und an Checkpoints durchsuchen sie unser Gepäck, ständig muss ich meinen Ausweis vorzeigen, das ist erniedrigend für alle“ >>>

 


 

Israelische Soldaten kidnappen Kinder in Ost-Jerusalem - Palästinensische Quellen berichteten am Sonntag, dass israelische Soldaten und Polizisten  zehn palästinensische Kinder in Al Bustan-Stadtteil Ostjerusalems, in der Nähe der Al-Aqsa-Moschee kidnappten und sie an einen unbestimmten Ort mitnahmen. Die Quelle fügt noch hinzu, dass das Alter der  verhafteten Kinder nicht  höher als 13 Jahre ist  >>>

 


 

Professor Avi Shlaim (Oxford University) in London Anfang November 08 zum Thema : What happened to the zionist dream? - Israelis haben ihren  60ten Geburtstag in düsterer Stimmung gefeiert. Warum so düster? Trotz der spektakulären Erfolge und Errungenschaften der ersten 60 Jahre gab es ein herausragendes Versäumnis: Das Versäumnis, den Konflikt mit den arabischen Nachbarn friedlich zu lösen. Meine Position dazu ist klar und unzweideutig: Ich habe nie die Legitimität des Staates Israel in den Grenzen vor 1967 in Frage gestellt. Was ich kompromisslos ablehne ist das zionistische Kolonialprojekt jenseits der "Grünen Linie" (Grenzen vor dem Juni 1967). Der zionistische Traum war realisiert worden. Der Krieg im Juni 1967 hat alles verändert. Er hat den Verlauf der zionistischen Geschichte zum Entgleisen gebracht. Er hat (erstens) die Frage der territorialen Ziele des Zionismus wieder aufgeworfen und zweitens war Israel zum ersten Mal in der Lage,  seinen Nachbarn etwas für den Frieden anzubieten: Land.

 

 

15 palästinensische Fischer und drei Internationale aus palästinensischem Küstengewässer entführt.  18.November 2008 , ISM -  Gazastadt, 10 Uhr;  15 palästinensische Fischer und drei Internationale Menschenrechts-Beobachter wurden von der israelischen Flotte umzingelt, von ihren Booten genommen, die sich  7 Meilen vor der Küste vor Deir al Balah befanden. Die Fischer und die drei MR-ler wurden aus drei verschiedenen Booten auf israelische Kriegsschiffe gebracht. Andere paläst. Fischer berichteten, dass die drei Boote von der israelischen Flotte nach Norden gezogen wurden.

 

 

Yes, they can - André Marty berichtet - Okay, es hat etwas länger gedauert. Aber jetzt ist sie auch in Israel angekommen, die Zauberformel: Yes, we can – äm, hierzulande heisst’s halt Yes, Shas can. Shas, die Partei der ultra-religiösen sephardischen Juden, zieht in den israelischen Wahlkampf mit dem Slogan, der vor einem halben Jahr die Welt eroberte. Etwas modifiziert, wird er jetzt in Israel grossflächig verkünden, was die Religiösen darunter verstehen >>>

Ultraorthodoxe Shas-Partei verwendet Obama-Slogan im Wahlkampf >>>

 

 

Gaza Catholics without Sunday mass: Pope's diplomatic envoy barred from Strip - In a statement the Latin Patriarchate of Jerusalem said Papal Nuncio in Israel Archbishop Antonio Franco and priests Shawki Baterian and Humam Khzouz arrived at the Erez border crossing at 8:15 on Sunday morning expecting to be permitted to enter the Strip. The Latin Patriarchate said it had been in contact with the Israeli Ministry of Foreign Affairs and senior Israeli Army command regarding the visit since Tuesday. Red Cross and United Nations teams were allowed to enter Gaza on Sunday while the Catholic delegation waited at the border.

 

 

Israel elects its Bush - Gideon Levy - Haaretz - The elections for the 17th Knesset have already been decided: Benjamin Netanyahu will be the next prime minister. Nothing will change the current trend, which was reflected in polls this weekend. At a time when the entire world, including Israel, is amazed and moved by the miracle election of Barack Obama, Israel is on the verge of electing George Bush.

 


 

`The time has come to say these things`- Ehud Olmert - The New York Review of Books - "In a few years, my grandchildren will ask what their grandfather did, what kind of country we have bequeathed them. I said it five years ago, in an interview with Yedioth Ahronoth, and I`ll say it to you today: we have a window of opportunity — a short amount of time before we enter an extremely dangerous situation — in which to take a historic step in our relations with the Palestinians and a historic step in our relations with the Syrians. In both instances, the decision we have to make is the decision we`ve spent forty years refusing to look at with our eyes open."

 

 

A sad letter, from an Israeli peace activist - By Beny Gefen -"Last Friday we, 15 Israelis, came to Burin, a Palestinian village. 3000 people live there and they live mainly of the olive orchards, part of them hundreds years old. To their bad luck 2 groups of messianic-lunatic-evil Jews had settled on their land and near it. These `neighbors`, by the name of God, torture the locals, cut their trees and burn them.. In the last 6 months they burnt about 3000 trees and previously about 7000. We came after coordination with the military to begin pruning the burnt trees .In spite of the early coordination the army drove out the owners of the orchards and us"

 


23.11.2008
 


 

In Sünde geboren -  Gideon Levy - Das israelische Friedenslager wurde in Sünde geboren und starb wegen einer Lüge: Es wurde als legitimer Sohn der Sünde der Besatzung geboren und starb als illegitimer Sohn der Lüge: „es gibt keinen Partner“, mit dem wir  auf der andern Seite verhandeln können. Zwischen September 1967 und Oktober 2000 verbrachte es  33 Jahre mit einem tapferen und entschlossenen Kampf einer Minderheit gegen eine Mehrheit, „Verräter“ gegen „Patrioten“, „Schänder Israels“ gegen  „Lovers of Israel“ , David gegen Goliath. Heute müssen wir schmerzlich zugeben, dass es ein Kampf war, der nicht viel erreicht hat.

 


 

Amira Hass berichtet aus dem Gazastreifen -  Amira Hass, veröffentlicht in der „Internationale“, Italien, 11. November 2008 - Am Telefon klang Mustafa so, als ob er grinsen würde. Ich hatte ihm gerade erzählt, dass in unserem Stadtteil der Strom gesperrt worden war und dass wir zu einem Ort gehen wollen, wo es einen Generator gibt, damit ich meinen Bericht wegsenden kann. Seit 5. November sind auf Befehl des israelischen Verteidigungsministers alle  Grenzübergänge zum Gazastreifen total gesperrt: keine Waren, keine Personen und kein Brennstoff werden hineingelassen. Das Kraftwerk in Gaza, dass etwa ein Drittel von Gazas Stromverbrauch produziert, hat keinen industriellen Kraftstoff mehr und musste schließen. „Du wolltest unbedingt nach Gaza kommen“ – meinte mein Freund grinsend – nun hast du es: Stromsperre, die 6, 8 Stunden, dauern kann, ohne dass man weiß, wann er wieder kommt und wann er aufhört und wiederkommt.“ Ja, ich wollte unbedingt.

 


 

„Mit weit geschlossenen Augen“ * -  Uri Avnery - VORGESTERN erschienen in Haaretz zwei Dokumente neben einander: ein sehr großes Inserat der palästinensischen Befreiungsorganisation (PLO) und die Ergebnisse einer Meinungsumfrage. Die Nähe war rein zufällig, besaß aber durchaus eine Pointe. Das PLO-Inserat ging im einzelnen auf das Saudi-Friedensangebot von 2002 ein, dekoriert  mit den bunten Flaggen  der 22 arabischen und der 35 muslimischen Länder, die das Angebot unterstützt haben. Die allgemeine Meinungsumfrage sagte einen überwältigenden Sieg  des Likud voraus, der jedes  einzelne Wort des Saudi-Vorschlages ablehnt. DAS PLO-INSERAT ist das erste seiner Art. Schließlich und endlich entschlossen sich die PLO-Führer, sich direkt an die israelische Öffentlichkeit zu wenden.

 


 

Israelische Besatzungsmächte stürmten  Hebroner Kollege und verhafteten 8 Schüler -  Adameer, Gefangenen-Unterstützung und Menschenrechtsorganisation , November 2008 - Am 30. Oktober 2008 um 10 Uhr 15 stürmt die israelische Armee in die Fachhochschule des Palästinensischen Technischen Kollegs im Aroub-Flüchtlingslager, bei Hebron und verhaftet Schüler aus dem Klassenzimmer. Den Schülern wurden die Augen verbunden, ihre Hände kamen in Handschellen und sie wurden mehrfach geschlagen, geohrfeigt und über all in den Körper gestoßen. Sie wurden dann ins Gush Etzion-Militärhaftzentrum gebracht. Um 9 Uhr abends wurden zwei der Jungs entlassen, doch blieben 8 von ihnen in Haft. Keiner der Jungs war älter als 16.

 


 

Kriegsverbrechen in Gaza. Interview mit Donna Wallach  - Anis Hamadeh - Donna Wallach war auf dem ersten Free-Gaza-Boot von Zypern im August an Bord und ist seitdem im Gazastreifen. Sie ist aus Kalifornien und von osteuropäischer jüdischer Herkunft.  (...) Du hast die Fischer als internationale Beobachterin begleitet. Es war zu hören, dass Israel auf sie schießt. Was ist der Hintergrund? Die Fischer können nicht fischen. Sie sind beschränkt auf eine Sechs-Meilen-Grenze, die bereits jetzt überfischt ist. Jeden Tag schießt die Marine der israelischen Besatzungsmacht auf die Fischer. Jedes Mal erlebe ich das, wenn ich mit den Fischern hinausfahre. Die Marine der israelischen Besatzungsmacht schießt auf sie mit M16, Kanonen, Granaten und Hochleistungs-Wasserkanonen. Die Hochleistungs-Wasserkanonen fügen den Booten und den Fischern IMMER Schaden zu >>>

 


 

 

 

Frau Kollegin: Irit Rubenov, Junior Journalist Tel Aviv / Bern - André Marty berichtet (...) Vor Deinem Besuch hier hast Du während zwei Monaten in Washington DC bei der israelischen Lobby-Organisation „The Israel Project" gearbeitet. Lobby-Arbeit und Journalismus widerspricht sich doch ziemlich stark, oder? Nein, überhaupt nicht. Jedenfalls nicht, um berufliche Erfahrungen zu sammeln. Ich finde es wichtig, Bescheid zu wissen. Natürlich kann man nicht beides gleichzeitig machen. Aber ein Einblick in den Bereich Public Relation und die Strategische Kommunikation eines Unternehmens ist auch für einen Journalisten wichtig, um manches besser zu verstehen.  Wie muss ich mir denn die Lobby-Arbeit dieser israelischen PR-Organisation vorstellen? "The Israel Project" stellt den Journalisten Informationen über den Konflikt zur Verfügung. Und diese brav mit Quellenangaben. Natürlich entsprechen diese Informationen nicht per Definition der Ausgewogenheit für beide Seiten. Das ist aber auch die Idee einer Lobbyorganisation, und in Amerika ist diese Tatsache den Journalisten auch viel stärker bewusst. Lobbyorganisationen gehören in Amerika zum journalistischen Alltag. >>>

Die "nicht existierende" Israellobby >>>

Hürden Lücken und Zensur - Die Unfreiheit der Berichterstattung >>>

 


 

Ortsbesuch zu Arafats Todestag am 11.11. - caretta - Zu Arafats Todestag wurde ich von meinem Kumpel Abu Hassan zu einer Vernissage geladen. Nicht etwa in eine der schicken Beiruter Galerien in denen provozierende Fotos von nackten Barbies (als Jungfrau Maria gestylt) gezeigt werden, nein, diesmal ging der Kulturausflug ins Palästinenser-Camp Burj al-Barajneh. Camp, Lager, wie auch immer man diese armselige, abgeschottete Ansammlung von jahrzehntealten Betonrohbauten nennen mag, in denen die Elektrokabel so sehr durcheinanderhängen, das jährlich rund sechs Menschen sterben, weil sie den Kabeln zu nahe kommen. Die Ausstellungseröffnung fand im Kulturzentrum der PLO statt. Ein weißgetünchter Raum in einem Haus ohne Eingangstür.

 

 

Video / Prof. Avi Shlaim: Settlements turned Israel into apartheid state - Link to video at Haaretz website - "Land grabbing and peace making simply do not go hand-in-hand".

 

 

Born in sin - Gideon Levy - Haaretz - "The occupation, the settlements, the police thugs and the brutality have been victorious over everything else. Never have so many people said we need to put a stop to things, and never have so few done anything about it. The Israeli occupation enterprise has never been so prosperous, sweeping up in its whirlpool all of Israeli society and a vast army of settlers, secret agents, soldiers, prosecutors, journalists, politicians, judges, doctors, engineers, builders, architects, industrialists, artists, archaeologists and average apathetic citizens. Everyone, absolutely everyone, is implicated. "

 

 

Comment on PLO full-page advertisment in the Israeli daily press on 20/11/2008 - Akiva Orr - ` The choice facing the Israeli voters is between peace with Israeli settlers who occupy conquered Palestinian territories illegally and forcibly or peace with the Palestinians who inhabit and cultivate these territories for over a thousand years`. Also: BBC official translation of the Arab peace plan of 2002

 

 

A sad letter, from an Israeli peace activist - By Beny Gefen -"Last Friday we, 15 Israelis, came to Burin, a Palestinian village. 3000 people live there and they live mainly of the olive orchards, part of them hundreds years old. To their bad luck 2 groups of messianic-lunatic-evil Jews had settled on their land and near it. These `neighbors`, by the name of God, torture the locals, cut their trees and burn them.. In the last 6 months they burnt about 3000 trees and previously about 7000. We came after coordination with the military to begin pruning the burnt trees .In spite of the early coordination the army drove out the owners of the orchards and us"

 


 

A harsh lesson from nature - Mohammed Omar reporting from Al Mawasi in the Gaza Strip - The Nation - "The rain thunders on the iron roof of her makeshift school, drowning out the voice of her teacher, and leaks in through the holes in the roof, soaking her textbooks."

 


22.11.2008
 


 

«Wir haben seit Annapolis ein Jahr verloren» - Der Generalsekretär der Palästinensischen Befreiungsorganisation und enge Berater von Präsident Abbas, Yasir Abed Rabbo, hat eine negative Einschätzung der von Amerika hochgelobten Verhandlungen zwischen Ministerpräsident Olmert und Abbas gegeben. - Das demografische Verhältnis zwischen Juden und Palästinensern im historischen Palästina ist schon jetzt fünfzig zu fünfzig. Die Hamas und auch radikale ...

 

 

 

 

7. Internationale Sabeel-Konferenz in Nazareth und Jerusalem - "Die Nakba: Erinnerung, Realität und darüber hinaus" - Wir sind mehr als 200 Christen aus fünf Kontinenten, die zusammen gekommen sind, um der tragischen Ereignisse zu gedenken, die vor 60 Jahren das Leben des palästinensischen Volkes erschüttert haben. Während wie uns hier eingefunden haben, um von den einheimischen palästinensischen Gemeinden zu hören und um ihnen unsere Solidarität und unsere Unterstützung anzubieten, haben wir auch von den Brüdern und Schwestern der islamischen und jüdischen Gemeinden gehört, die ebenfalls Zeugen der Ungerechtigkeit sind, die der palästinensischen Bevölkerung dieses Landes wiederfahren ist. Sie haben erlebt, wie mehr als 531 Dörfer entvölkert und zerstört und mehr als 750.000 Flüchtlingen geschaffen worden sind, denen seit 1948 nicht erlaubt wird, in ihre Häuser zurückzukehren

 

 

Gazans Resist by Surviving - By Ramzi Kysia - Gaza - "I will send fire upon the walls of Gaza…" -- Amos 1:7 - In a small cafe in Gaza City, Amjad Shawa, the coordinator for the Palestinian NGO Network (PNGO), sips black coffee and ruminates on the Israeli blockade of Gaza. “This siege isn’t about ‘security’ or even about Hamas,” he says. “Israel’s ultimate aim is to separate Gaza from the West Bank and kill the Palestinian national project.” The Gaza Strip, a 25-mile-long narrow coastal plain wedged between Israel and Egypt, is home to 1.5 million Palestinians. Despite its small size, Gaza in many ways encapsulates the essence of two of the world’s major conflicts: the rise of political Islam and the use by the West of collective punishment and economic coercion as a brutal counterweight. >>>


 

End the siege of Gaza - - For five months, until the first week of November, the Gaza Strip and its neighbouring Israeli towns to the north and the east enjoyed unprecedented peace that was the product of the hudna, or truce, agreed between Hamas and Israel through Egyptian mediation.

 

 

End the siege of Gaza - For five months, until the first week of November, the Gaza Strip and its neighbouring Israeli towns to the north and the east enjoyed unprecedented peace that was the product of the hudna, or truce, agreed between Hamas and Israel through Egyptian mediation. Despite the continuation of the siege that denied the population of Gaza much of what other people around the world may consider life necessities, men, women and children could walk the streets of the Strip without fear and spend hours of their free time enjoying the beach. On the other side of the divide, Israel saw tourism flourish. Then, suddenly, the Israeli government decided to authorise the army to act against perceived threats within what it calls the "security parameter" - a several hundred-metre strip beyond the border between Gaza and Israel.

 


21.11.2008
 



Chefredaktoren -Post für Ehud Olmert >>>
 
Global media executives protest Gaza press ban >>>

 

 

Die Siedlungsaktivitäten und die Gewalt gegen die Palästinenser  -  Freunde Palästinas - Im Licht der jüngsten Entwicklungen bitten wir sie wieder, ihre Aufmerksamkeit auf die zerstörerischen Konsequenzen der illegalen Siedlungsaktivitäten Israels in den besetzten palästinensischen Gebieten, einschließlich Ostjerusalems, und die immer wieder auftretende terroristische Gewalt der israelischen Siedler gegen die palästinensische Zivilbevölkerung zu richten. Diese bösartige Siedlungskampagne, die durch Israel als Besatzungsmacht vorangetrieben wird, ist eine gravierende Verletzung international gültiger Menschenrechte, sie hintertreibt den Fortschritt im Friedensprozess und zerstört die territoriale Einheit des palästinensischen Territoriums

 



Israel out to bring Gaza to its knees - Jonathan Cook -  The latest tightening of Israel's chokehold on Gaza - ending all supplies into the Strip for more than a week - has produced immediate and shocking consequences for Gaza's 1.5 million inhabitants. The refusal to allow in fuel has forced the shutting down of Gaza's only power station, creating a blackout that pushed Palestinians bearing candles on to the streets in protest last week. A water and sanitation crisis are expected to follow >>>

 

 

Die israelische Besatzungspolitik und ihre Folgen - „Die Mauer ist Land- und Wasserraub; sie verändert den historischen und demografischen Status der Region. Sie bedeutet die Entwurzelung unserer Bäume und die Zerstörung unserer Natur. Sie widerspricht allem, was menschlich und zivil ist.“ Diese gemeinsame Erklärung veröffentlichen die Gemeinden der Region Qalqiliya im Jahre 2002. Und auch über diesen Raub und den demografischen Auswirkungen auf die palästinensische Bevölkerung spricht im Folgenden Jamal Juma, Koordinator der palästinensischen Kampagne gegen die Apartheids-Mauer. Erst kürzlich hat Ni’lin'1 eine Kleinstadt mit 5000 Einwohnern nordwestlich von Ramallah, weltweit Schlagzeilen gemacht. Seit drei Monaten ist die Bevölkerung auf den Strassen und den Feldern in fast täglichen Demonstrationen gegen die Apartheidmauer. Die Mauer droht ihr Land zu zerstören und ihre Kleinstadt zwischen Stacheldraht, Siedlungen und ihren Strassen einzukesseln und so die Lebensgrundlage der Bevölkerung zu vernichten. Die Brutalität der israelischen Besetzung ist über das Dorf hereingebrochen.

 

 

Das Schweigen sichert Israel weitere freie Hand -  Freunde Palästinas -  Israel, die Besatzungsmacht, weitet ihre militärischen Aktionen in den besetzten palästinensischen Gebieten – besonders im belagerten Gaza- Streifen - ständig weiter aus. Die jüngste Eskalation begann am 4.November mit einer Verletzung des durch Ägypten vermittelten Waffenstillstandes, der seit Juni 08 gehalten hatte. Die zionistischen Besatzer erschossen 14 Palästinenser und brachten weiteres Leid ungezählten Bewohnern des Gaza- Streifens, indem sie alle Grenzübergänge sperrten. Selbst die lebensnotwendige humanitäre Hilfe, wie Essen und Treibstoffe für die Energieerzeuger, wurden nicht mehr durchgelassen. Das betraf direkt die Vorhaben der Hilfsorganisation der Vereinten Nationen (UNRWA) vor Ort. Diese liefert Lebensmittel für über ¾ der Not leidenden palästinensischen Bevölkerung seit des Totalblockade des Gazastreifens durch Israel.

 


 

Holocaust's unholy hold - The deeper we are stuck in our Auschwitz past, the more difficult it becomes to be free of it. - Avraham Burg - Reporting from Nataf, Israel — Even today, when economic storms are shaking markets around the world, posing a threat to the stability of entire countries and societies, Israel continues to conduct its business far from the turmoil, as if swimming in a private ocean of its own. True, the headlines are alerting the public here about the crisis, and the politicians are hastily recalculating their budgets. But none of this is dramatically changing the way we think about ourselves. To Israelis, these issues are mundane. What really matters here is the all-important spirit of Trauma, the true basis for so many of our country's life principles. In Israel, the darkest period in human history is always present. Regardless of whether the question at hand is of the future relations between Israel and our Palestinian neighbors in specific and the Arab world in general, or of the Iranian atomic threat and Mahmoud Ahmadinejad, it always comes down to the same conversation. Every threat or grievance of major or minor importance is dealt with automatically by raising the biggest argument of them all -- the Shoah -- and from that moment onward, every discussion is disrupted.

 


20.11.2008
 



Medien fordern von Zugang zum Gaza-Streifen - Schreiben an Ministerpräsident Olmert - Grenzübergänge seit zwei Wochen geschlossen

Stärkt Israel absichtlich die Hamas? - Amira Hass - Wir wollen uns nicht mit dem Zählen der Tonnen Reis, Mehl und Kochöl befassen, die sich noch im Gazastreifen befinden, nachdem dieser wieder 10 Tage hermetisch abgesperrt war und alle Übergänge in die Enklave geschlossen waren. Wir wollen nicht die Kinder zählen, die auf ein nahrhaftes Essen des UN-Hilfswerkes warten und auch nicht die Familien, die an ihrer Türschwelle Lebensmittelpakete der Hamas vorfinden. ( da gibt es Leute, die darauf schwören, dass diese Lebensmittel nur denen gegeben werden, die zu Hamas gehören oder diese unterstützen). Wir wollen auch nicht die Leute zählen, die von ihren Familien abhängig sind. Es gibt Lebensmittel im Gazastreifen, und es wird weiter welche geben. Glaubt denn jemand wirklich daran, dass Israel , der Staat der Juden, es erlauben wird, 1,5 Millionen Menschen gegenüber gleichgültig zu sein, sie hinter Stacheldrahtzäunen und Wachtürmen auf einem engen Streifen zusammengedrängt Hungers sterben zu lassen? >>>
Bild: Mutter mit sechs Kindern in Gaza >>>

Vom 19. Juni bis 14. November 2008 hielten sich die israelische und die gewählte palästinensische Regierung in Gaza an ein Waffenstillstandsabkommen. Am 15. November 2008 brach der Staat Israel den Waffenstillstand. Er sperrte die Strom-, Nahrungsmittel- und Medikamentenzufuhr und ermordete elf Palästinenserinnen. Jüdisch-französische Union für den Frieden - gefunden bei Thomas Immanuel Steinberg      

UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon hat Israel erneut aufgefordert, den Zugang zum Gazastreifen für Hilfslieferungen und UNO-Mitarbeiter zu erleichtern. In einem Telefonat mit dem israelischen Ministerpräsidenten Ehud Olmert äusserte Ban "tiefe Sorge über die Folgen der sich verschlechternden humanitären Lage in Gaza", wie die UNO mitteilte. >>>

Israel rebuffs U.N. calls to open Gaza crossings >>>

Statt Hilfslieferungen rücken Panzer nach Gaza vor 'Routineoperation' in vollem Gangee >>>

Another Showdown in Gaza? - Osama al-Sharif - Gaza is bracing itself for a harsh winter >>>

 


 

Die israelische Linke formiert sich neu - Marlène Schnieper - In Israel entsteht eine neue Bewegung für Friedenspolitik und soziale Gerechtigkeit. «Die Linke soll ihren Namen wieder verdienen», sagt der bekannte Autor David Grossman. Im Zentrum der neuen Bewegung steht die kleine Meretz-Partei, die heute mit fünf Abgeordneten auf den Oppositionsbänken sitzt. Haim Oron, der Parteichef, sammelt Kräfte um sich, denen an einer Verständigung mit den arabischen Nachbarn, der Überwindung des sozialen Gefälles im Lande selbst und am Respekt gegenüber der Umwelt gelegen ist.

 


 

 


 

Israelische Polizei zerstört Wohnhaus in Ost-Jerusalem - Israelische Streitkräfte haben am Dienstag in Ost-Jerusalem das Haus von Jamal Dahoud Abu Sneineh zerstört. Am späten Nachmittag drangen Polizei-Einheiten in den Jerusalemer Ortsteil Al-Isawiya ein und versperrten vollständig die Straßenzüge.

 


 

The real goal of Israel`s Gaza blockade - Jonathan Cook - The Electronic Intifada - The latest tightening of Israel`s chokehold on Gaza -- ending all supplies into the Strip for more than a week -- has produced immediate and shocking consequences for Gaza`s 1.5 million inhabitants.

 


 

Israeli military invades Rafah city in southern Gaza - Rami Almeghari - IMEMC - Israeli military bulldozers, backed by armored vehicles, swept early on Tuesday morning into the eastern borders of Rafah city in southern Gaza Strip (...) razing farm lands 50 to 100 meters depth into Palestinian areas.

 


 

Ramallah Palestinian Authority blocks website reporting on corruption  The Electronic Intifada - The Palestinian Authority (PA) in Ramallah has blocked access to a popular news website because of the site`s reporting on widespread corruption among the entourage of PA President Mahmoud Abbas.

 


19.11.2008
 


 

»Wir leben wie in einem Gefängnis« - Interview mit dem Bürgermeister von Bethlehem, Victor Batarseh - Dr. Victor Batarseh (Jahrgang 1935) ist seit 2005 Bürgermeister von Bethlehem, der – nach biblischer Überlieferung – Geburtsstadt Christi im palästinensischen Westjordanland. Laut Gesetz muss der Bürgermeister der Stadt deshalb Christ sein. Das Gesetz der palästinensischen Autonomiebehörde wurde unter der Präsidentschaft von Yasser Arafat erlassen. Dr. Batarseh ist römisch-katholisch, praktizierte jahrzehntelang als Arzt und gehörte der Volksfront zur Befreiung Palästinas an. Mit ihm sprach Rolf-Henning Hintze.

 



 

So gut, so schlecht - Uri Avnery - Nie war die Situation der Linken in Israel besser. Nie war die Situation der Linken schlechter.Auf dem entscheideneden Schlachtfeld – dem nationalen Bewusstsein – arbeiten wir uns von einer Errungenschaft zur nächsten. Erst am Kampf der Rechten erkennt man das Ausmaß unseres Sieges. Erinnert Euch: Gleich nach dem Krieg 1948, als wir sagten, es gibt ein palästinensisches Volk und wir müssen Frieden mit ihm schließen – gab es hier und auf der ganzen Welt keine hundert Leute, die zustimmten. Wir galten als Nestbeschmutzer, als wir behaupteten, es müsse neben dem Staat Israel einen Staat Palästina geben. Als wir darauf bestanden, es sei nötig, mit der PLO zu sprechen, hat man uns Verräter genannt und vier Minister forderten, mich für mein Treffen mit Arafat im belagerten Beiruth 1982 wegen Landesverrats vor Gericht zu stellen.


 


 

«Sie wollen uns entwurzeln!» - Der Kampf gegen die Apartheidmauer -  Jamal Juma -  «Die Mauer ist Land- und Wasserraub; sie verändert den historischen und demographischen Status der Region. Sie bedeutet die Entwurzelung unserer Bäume und die Zerstörung unserer Natur. Sie widerspricht allem, was menschlich und zivil ist.» Gemeinsame Erklärung von Gemeinden der Region Qalqiliya, 2002 - Erst kürzlich hat Ni’lin’1, eine Kleinstadt mit 5000 Einwohnern nordwestlich von Ramallah, weltweit Schlagzeilen gemacht. Seit drei Monaten ist die Bevölkerung auf den Strassen und den Feldern in fast täglichen Demonstrationen gegen die Apartheidmauer. Die Mauer droht ihr Land zu zerstören und ihre Kleinstadt zwischen Stacheldraht, Siedlungen und ihren Strassen einzukesseln und so die Lebensgrundlage der Bevölkerung zu vernichten. Die Brutalität der israelischen Besetzung ist über das Dorf hereingebrochen. Ashraf Abu Rahma, 27 Jahre alt und während einer Demonstration kurzfristig festgenommen, war in Handschellen und mit verbundenen Augen, als die Besatzungssoldaten ihm aus nicht einmal zwei Metern Entfernung in den Fuss schossen. Keine drei Wochen später ruhte sich Ahmad Mousa, zwölf Jahre, nach einer Demonstration mit drei Freunden unter einem Baum aus, als ein israelischer Militärjeep auf die Jungen zufuhr. Zwei Soldaten stiegen aus und setzten die Gewehre an: Ahmad Mousa wurde kaltblütig mit einer Kugel in die Stirn ermordet. Am folgenden Tag, während des Protests, der der Beerdigung von Ahmad Mousa folgte, schoss die Besatzungsarmee aus nur wenigen Metern zwei Gummigeschosse auf Yousef Amira, 17 Jahre. Sie hatten auf den Kopf gezielt. Der Junge war hirntot und starb wenige Tage später.

 


 

 


 

Black Power IV: Vom Umgang mit Wahlniederlagen - André Marty -   caro-art.ch Jerusalem hat gewählt, und der säkulare Kandidat hat gewonnen, respektive der ultra-orthodoxe Kandidat wurde eben nicht gewählt. Jerusalem hat jetzt wieder einen nicht-religiösen Bürgermeister. Das hat harsche Reaktionen ausgelöst, bei den Verlierern. Religiös und Verlieren, das kommt selten vor in Israel – umso giftiger fällt die Reaktion aus: „Secular Jerusalemites, don't be confused (and don't take what I'm about to say too hard.) Jerusalem isn't yours. It really isn't. Jerusalem is more ultra-Orthodox than ever, and this trend will only grow stronger.” Der das schreibt, ist ein ultra-orthodoxer Medienarbeiter namens Mordechai Lavi. Mordechai Lavi hat’s nicht so mit den demokratischen Spielregeln, so von wegen Volkes Wille und so. Mordechai Lavi ist der Nachrichtenstar des orthodoxen Radiosenders Kol Chai. Kol Chai ist eine der wichtigsten Informationsquellen der Ultra-Orthodoxen.

 



4 Palestinian fishermen and 3 internationals arrested by the Israeli Navy 7 miles off the coast of Gaza - ISM - When confronted by the Israeli Navy, the boats were 7 nautical miles from the shore of Deir al Balah, well within the fishing limit detailed in the Oslo Accords of 1994. The average catch of fish was over 3000 tons a year in the 1990’s, now it is around 500 tons directly due to the Israeli siege of Gaza.