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Das Palästina Portal

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Archiv - Aktuelle Link- und Denktipps -  - Seite 66

 

Der Nebel über Gaza lichtet sich - Hans-Christian Rößler - Spuren des Krieges im Gazastreifen - 18. Februar 2009 Nur langsam lichten sich die Nebel des Gaza-Krieges. Gut einen Monat nach dem Ende der israelischen Militäroffensive untersucht die Armee intensiv den Verlauf des kurzen Krieges - auch, um für mögliche Klagen aus dem Ausland gerüstet zu sein. Zuletzt kündigten Jordanien und die palästinensische Autonomiebehörde an, führende israelische Politiker vor dem Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag anzuklagen; nach ihrer Ansicht haben sie sich Kriegsverbrechen schuldig gemacht.

 

 

U.S. Jewish academics call for coalition without Lieberman  - Natasha Mozgovaya - WASHINGTON - Two Jewish academics from leading American universities have launched an online petition urging Kadima and Likud not to let Avigdor Lieberman's Yisrael Beiteinu party join the government. "As friends of Israel and supporters of Israeli democracy, we say: Don't do it!" reads the petition, launched by Dennis Gaitsgory, a mathematician at Harvard University, and Josh Tenenbaum, an associate professor of cognitive science and computation at the Massachusetts Institute of Technology. Advertisement - "Through his platform and his rhetoric, Mr. Lieberman threatens Israeli society with the darkness of race-baiting, demagoguery and ultra-nationalism

 

 

Radical trends can still be reversed - Ghassan Khatib - The victory of the rightwing in Israel should not discourage the new US administration or progressive forces in the region. Instead, it should engender new approaches, ones that take into consideration the mistakes of the past.

 

 

Israel Is Committing A Holocaust In Gaza: Norman Finkelstein - Selcuk Gultasli - Countercurrents - "First of all, we have to use proper language. There is no operation, and there is no war. What is happening is a slaughter, a massacre."

 

 

Sitting on the fence - Akiva Eldar - Haaretz - "Here they are building the Museum of Tolerance under the auspices of the Simon Wiesenthal Center, on a Muslim cemetery."

 


18.2.2008
 



Schweigen der Welt hat zu viele Menschen getötet - Claudia Mann - Deutliche Worte der Kritik zu Israels Politik und dem schuldhaften „Schweigen der Welt“ findet Felicia Langer in ihrem neuen Buch „Um Hoffnung kämpfen“. Sie war zur  Lesung und Diskussion im Bürgerhaus >>>
Mehr über ihr neustes Buch >>>

 

Warum starben Ibrahim und Kassab? - Freitag, 16. Januar 2009: Im Gaza-Streifen schießen israelische Soldaten auf einen Palästinenser und seine beiden Söhne. Der eine ist sofort tot. Der andere verblutet langsam in den Armen des Vaters. Kein Arzt darf helfen – Chronik eines unbegreiflichen Todes. Eine Reportage von Carolin Emcke. Aus einem Krieg eine Geschichte vom Sterben zu erzählen ist nichts Besonderes. Im Krieg wird gestorben. Menschen werden getötet, gezielt oder aus Versehen. Lange Erklärungen gibt es. Und kurze. Bomben werden eingesetzt, Raketen, Sprengfallen, Handgranaten. Körper werden durchlöchert und zerrissen, verbrannt und verstümmelt. Im Schlaf wird gestorben, im Kampf, mit geladenen Waffen, mit leeren Händen. Warum vom Tod eines einzelnen Menschen berichten, wenn auch zahllose andere gestorben sind, auf beiden Seiten? Über Schuld und Unschuld sagt diese Geschichte aus dem jüngsten Gaza-Krieg nichts aus. Trotzdem muss vom Tod eines einzelnen Menschen erzählt werden, weil nur dann verständlich wird, wie unverständlich es ist, das Sterben, so unverständlich wie ungeheuerlich >>>       

 


 

Nach den jüngsten Wahlen in Israel - Al Fatah-Führer Hussam Khader: Die palästinensisch-israelischen Friedensverhandlungen müssen fortgeführt werden, aber in einem anderen Rahmen. -  Interview von Hakam Abdel-Hadi - Hussam Khader (46), Mitglied des Palästinensischen Nationalrats (Exilparlament), Vorsitzender des Komitees zur Verteidigung der Rechte der palästinensischen Flüchtlinge und ehemaliges Parlamentsmitglied,  wurde nach fünfeinhalb Jahren Haft in israelischen Gefängnissen im August 2008 vorzeitig entlassen. Seine Freilassung erfolgte im Zuge von Verhandlungen zwischen dem palästinensischen Präsidenten, Mahmoud Abbas (Abu Mazin) und dem israelischen Ministerpräsidenten Ehud Olmert. Khader lebt im Flüchtlingslager Balata bei Nablus und gilt als ein wichtiger Al Fatah- Führer, der dafür bekannt ist, dass er kein Blatt vor den Mund nimmt. Obwohl er entschieden für einen historischen Kompromiss zwischen Palästinensern und Israelis und für die Zwei-Staaten-Lösung eintritt, wird er sowohl von den Mächtigen in der Autonomiebehörde als auch von Israel gefürchtet Das Interview mit ihm führte Hakam Abdel-Hadi kurz nach den jüngsten Wahlen in Israel:

 


 

Die weithin unbekannte Vergangenheit Israels – Teil 3 - Die „Post-Terror“-Ära -  Alan Schink - Nachdem prozionistische Untergrundbewegungen wie die Irgun oder die Lehi mit ihren Terroraktionen gegen die britischen Besatzer, aber auch gegen Teile der Zivilbevölkerung ihr Ziel, die Etablierung eines souveränen jüdischen Staates, erreicht hatten, war das Konfliktpotential zwischen Arabern und Juden keineswegs gebannt. Nicht nur, dass sich nun die staatenlosen Palästinenser hintergangen fühlten - die nahezu nahtlose Übernahme der radikalzionistischen Gruppierungen in den neuen israelischen Verwaltungs- und Sicherheitsapparaten hat in der Politik des kleinen Staates Spuren hinterlassen, die bis in die Gegenwart hinein sichtbar sind.

Die weithin unbekannte Vergangenheit Israels – Teil 1
Die weithin unbekannte Vergangenheit Israels – Teil 2

 


 

Gericht in Schweden urteilt - Spenden sind kein Terror - Reinhard Wolff - Ein schwedisches Gericht spricht eine Stiftung vom Vorwurf der Terrorfinanzierung frei, die Geld für Palästina sammelt.

 


 

Berufung eines Obersts verärgert die juristische Fakultät -  Jonathan Cook -Die israelische Regierung hat unverzüglich reagiert, um Proteste gegen die Berufung der obersten Armeeberaterin für internationales Recht auf einen Lehrposten an der Universität von Tel Aviv zu unterdrücken. Oberst Pnina Sharvit-Baruch soll während der jüngsten Gaza-Offensive für die juristische Deckung von Kriegsverbrechen gesorgt haben. Auf Regierungsseite fürchtet man, daß die neuen Medienenthüllungen zur Rolle von Oberst Sharvit-Baruch während der Gaza-Operation Menschenrechtsgruppen bei dem Versuch unterstützen könnten, israelische Soldaten im Ausland vor Gericht zu bringen.

 


 

Annette Klepzig fragt Elmar Brok - Sehr geehrter Herr Brok, Sie haben gerade Israel besucht -aber nicht die von Israel besetzten palästinensischen Gebiete, geschweige denn den Gaza-Streifen. Sie konnten sicher trotzdem einen Eindruck von der israelischen Abriegelung gewinnen. Schließlich dürfen nicht einmal Reporter hinein. Meine Frage an Sie: Was halten Sie von dieser seit Weihnachten gehenden tötlichen MENSCHENJAGD in einem KÄFIG ? ! Ist das Selbstverteidigung - oder sind das Kriegsverbrechen ? Müssen wir Deutsche auf Grund des Holocaustes soche Massenmorde verhindern - oder müssen wir die jetzigen Täter (weil vor 65 Jahren Opfer) unterstützen ?

 


 

Israel breitet sich aus - (…) Unterdessen mehren sich die Anzeichen für eine baldige Freilassung des in Israel gefangen gehaltenen Fatah-Führers Marwan Barghuti. »Wir standen noch nie so kurz vor einer Vereinbarung«, sagte sein Anwalt Chader Schkirat dem israelischen Privatsender Channel 10. Laut Channel 10 könnte Barghuti gegen Schalit ausgetauscht werden.

 


 

Naomi Klein: Die Schock-Strategie - Die Schriftstellerin Arundhati Roy, die im Nachbarland Indien lebt und ihre Prominenz dazu nutzt, die weltweite Zerstörung durch den Terror des Neoliberalismus gerade auch auf dem indischen Subkontinent anzuprangern, schreibt über die „Schock-Strategie“ von Naomi Klein: „Es zeigt nicht weniger als die verborgene Geschichte dessen, was wir ‚freien Markt' nennen“, das Gegenmodell zur ‚sozialen Marktwirtschaft' und demokratischen Verfassungen, die auf den Menschenrechten beruhen“.
Ausführlich analysiert Klein die auf den Marktfundamentalisten Milton Friedmann zurückgehende ökonomische „Schock-Strategie“, der Erfahrungen von Folterstrategien der CIA ebenso zugrunde liegen wie die ebenfalls von der CIA finanzierten Experimente mit Elektroschocks. Sie zeigt, wie Friedman und seine Jünger, die Chicago Boys, alle US-Regierungen und weltweit nahezu alle Diktatoren der letzten 30 Jahre dahingehend „beraten“ haben, wie sie unter Ausnutzung von Folter, Krieg oder dem Schock einer Katastrophe radikale Privatisierungen durchsetzen konnten und können. >>>

 

The Shock Doctrine Naomi Klein and Alfonso Cuaron

 

Naomi Klein "The Shock Doctrine" & "No Logo" interview

 

 


 

Pulverfass Naher Osten: Der Dritte Weltkrieg? - Mahdi Darius Nazemroaya - Israels nächster Krieg: Heute Gaza, morgen Libanon ... - Im Nahen Osten ist man überwiegend der Meinung, dass der Krieg gegen Gaza eine Ausweitung des Krieges gegen Libanon aus dem Jahr 2006 ist. Fraglos gehört der Krieg im Gazastreifen zu ein und demselben Konflikt. Außerdem haben Tel Aviv und Washington seit der israelischen Niederlage 2006 nicht von ihrem Vorhaben abgelassen, Libanon in einen Satellitenstaat zu verwandeln.

 


Ilan Pappe in der Kulturzeit

 


 

Looking for love: Livni the lonely spy - Israel’s would-be prime minister has revealed her solitary life as an undercover Mossad agent - Livni said working undercover for a Mossad hit squad was like 'living in two worlds' - Uzi Mahnaimi, Tel Aviv - THE politician vying to become Israel’s first woman prime minister since Golda Meir has disclosed personal details of her former career in the intelligence agency Mossad, hinting that she considered “short relationships” to relieve her loneliness as a secret agent.

 


 

The Israeli Systematic displacement Of Palestinian Jerusalemites - With the end of the Israeli War on the Gaza Strip, the support for the right wing parties and its allies soared beyond expectations, which indicated an unmistakable sign to what favors the majority of the Israeli community. That is what the newly elected self-proclaimed secular mayor of Jerusalem is seeking to achieve popularity using the Palestinian homes and dreams to pave the way toward the stardom of the Israeli political arena.

 



Joint call for impartial investigation of war crimes / violations during Gaza offensive

Uproar over Jordanian & Palestinian appeals to Hague War Crimes Tribunal

 


 

IDF probe: Cannot defend destruction of Gaza homes - Amos Harel  - Senior commanders attached to units operating in Gaza last month said IDF bulldozers were in high demand during the fighting, and brigade commanders often pushed for their units to be granted such vehicles.

 


 

Israel to open Hebron road to Palestinian traffic  - Ma`an/Breaking the Silence - The army announced that a major Hebron artery, which for the past ten years was closed to Palestinians and reserved solely to settlers and their guests, will be reopened to to Palestinian traffic. However, the human rights groups which had long been campaigning on this issue were cautious in their welcome - as in the past, similar announcements by the army were not implemented in practice.

 


 

IDF probe: Cannot defend destruction of Gaza homes - Amos Harel - Haaretz - "Israel Defense Forces investigations into last month`s offensive in the Gaza Strip indicate the army could face significant difficulties justifying the scale of destruction of civilian homes during the fighting"

 


17.2.2008
 


 

Israel breitet sich aus - Presse: Siedlungsausbau im besetzten Westjordanland geplant - Israel geht weiter auf Konfrontationskurs mit den Palästinensern und bereitet laut einem Zeitungsbericht den Ausbau von jüdischen Siedlungen im Westjordanland vor. Die Tagezeitung Haaretz schrieb am Montag, Israel habe die Kontrolle über 172 Hektar Land in der Nähe der Siedlung Efrat übernommen. Damit könnten dort weitere 2500 Häuser für jüdische Siedler gebaut werden >>>

Israel bereitet Siedlungsausbau vor >>>
Weitere 1700 ha Land für Siedlungen beschlagnahmt >>>
 

 


 

 

Israel gegen Gründung von unabhängigem Palästinenserstaat - Experte - Israel ist bestrebt, die Gründung eines unabhängigen palästinensischen Staates auf den besetzten Territorien nach Kräften zu verhindern. - Diese Ansicht vertrat der Generalsekretär der Demokratischen Befreiungsfront Palästinas, Naif Hawatmeh. "Israel ist gewillt, die Wahrnehmung der gesetzlichen nationalen Rechte des palästinensischen Volkes auf die Gründung eines Staates mit der Hauptstadt in Jerusalem sowie auf die Heimführung der Flüchtlinge gemäß der Resolution 194 des Weltsicherheitsrates zu verhindern", sagte Hawatmeh

 


 

Herausforderung für Mitchell  - Nach Gaza, fünf Fragen zu palästinensischen und israelischen Realitäten - Sandy Tolan - Die Ironie des israelisch-plästinensischen „Friedensprozesses“ wurde mir zum ersten Mal bewusst, als ich 1996 durch die West Bank von Hebron nach Jerusalem fuhr. Ich war von der mit Schlaglöchern übersäten Hauptstraße, die durch die palästinensischen Dörfer und Flüchtlingslager führt, abgebogen und fuhr nach Westen nach Kiryat Arba. In dieser israelischen Siedlung hatten Bewunderer von Baruch Goldstein, dem Siedler aus Brooklyn, der 1994 in der Grotte der Patriarchen neunundzwanzig Palästinenser mit einem Gewehr getötet hatte, ein Denkmal errichtet. An dem unheimlichen, von Kerzen erleuchteten Schrein der Siedlung bog ich nach Norden ab und befand mich bald auf einer ruhigen, glatten „Umgehungs“straße. >>>

 


 

»Diese Verätzungen sind typisch für Phosphor« - Immer mehr Hinweise auf den Einsatz international geächteter Waffen durch die israelische Armee in Gaza. Ein Gespräch mit Ralf Syring - Interview: Claudia Wangerin - Dr. Ralf Syring ist Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin sowie Mitarbeiter der Hilfsorganisation medico international. Er ist vergangene Woche aus dem Gaza-Streifen zurückgekehrt. >>>

 


 

Abkommen zwischen Israel und Hamas verzögert sich weiter - Alfred Hackensberger  - Die Verhandlungen über einen Waffenstillstand werden in Israel durch die anstehende Regierungsbildung erschwert - Für das Wochenende war ein Friedensabkommen zwischen Israel und Hamas angekündigt. Nun ist es erstmal wieder verschoben. Nach den israelischen Parlamentswahlen befinden sich die politischen Parteien noch in Koalitionsverhandlungen, aber sprechen bereits ein Wort mit, was die Zukunft des Gaza-Streifens betrifft

 


 

Between Resistance and Peace Process - By Dina Jadallah-Taschler - It really is time to be biased, and emphatically so. Biased against racism, injustice and oppression. The assault on Gaza and its wake leave the Palestinians on uncertain ground. On the one hand, there is their legitimate right of resistance in order to achieve national liberation.

 


 

Gaza And Its Aftermath - Noam Chomsky interviewed by Assaf Kfoury - Noam Chomsky - ZNet - "Before Israel`s massive victory in 1967, Israel was largely ignored by intellectual opinion, consistent with the US stand of mild but not particularly strong support. But after Israel`s triumph of arms, everything changed. Israel had performed a major service to US power by destroying the center of secular Arab nationalism (represented by Nasser`s Egypt) and protecting the radical Islamists of Saudi Arabia who were Washington`s primary ally. That service established the US-Israel relationship in its current form

 


 

Israel, think again about Iran - Gideon Levy - Haaretz - If Netanyahu does indeed become prime minister, we should forget about the threats of the past. In its place, he must rush to send a message to the U.S. president: "Speak with Iran, for the security of Israel and the world."

 


 

Where is the left in Israel? - You'd think that Mustafa Barghouthi would be a lonely man, having abandoned both Fatah and Hamas to form his own party. Instead, he brought both factions together in a unity government in 2007, and he swears that Palestinians can lure Israelis back to the negotiating table with another one.

 


16.2.2008
 


 

Kein Platz wie daheim -  Amira Hass - Gazastreifen: innerhalb Sekunden verlor A’amer al-Dayeh seine Eltern, zwei Schwestern, drei Schwägerinnen, drei Brüder und 12 seiner Kinder. Der Jüngste , Sansabeel war drei Monate alt. Der älteste Ali war 11. Es geschah am 6. Januar, als ein israelisches Flugzeug Dayehs Haus  zwischen 5 Uhr 30 und 6 Uhr bombardierte. Er lebt nun zusammen mit Verwandten; denn sein Haus ist zerstört. Vier Jahre lang lebte er in der Westbank, wo er Pädagogik an der An-Najah –National-Universität in Nablus lehrte und  bei einer Sicherheitsagentur der palästinensischen Behörde unter Yasser Arafat arbeitete. >>>   

 


 

Legitimiert der Zionismus jede Art von Gewalt? - Gideon Levy - (…) was versteht man heute unter Zionismus? Ein archaisches und veraltetes Konzept, entstanden in einer sehr anderen Realität, ein vages und irreführendes Konzept, das den Unterschied zwischen Erlaubt und Verboten  markiert. Bedeutet Zionismus Siedlungen in den besetzten Gebieten? Besatzung? Legitimierung jedes Gewaltaktes und jeder Ungerechtigkeit? Die Linke kommt ins Stottern.

Der realpolitische Zionismus >>>

 


 

«Israel träumt davon, möglichst viele von uns Arabern loszuwerden» - Inge Günther - Nach den Wahlen in Israel ist der arabische Schriftsteller Sayed Kashuabesorgt über den Rechtsruck. Und er fragt sich, ob er aus Jerusalem wegziehen soll >>>

 


 

Siegen und Scheitern in Gaza - Alain Gresh - Kritik am Feldzug gegen den Gazastreifen war im israelischen Wahlkampf nicht gefragt. Und die rechten Parteien, die das Vorgehen der Armee nicht konsequent genug fanden, kamen bei jungen Wählern besonders gut an. Das Leiden der palästinensischen Zivilbevölkerung scheint viele Israelis nicht mehr zu berühren. Damit sinkt auch ihre Bereitschaft zu einer echten Zwei-Staaten-Lösung. (…)  Nelson Mandela schreibt in seinen Memoiren über die Verhandlungen mit der weißen Regierung Südafrikas und deren Forderung, die Gewalt zu beenden: "Ich entgegnete, … dass es stets der Unterdrücker, nicht der Unterdrückte ist, der die Form des Kampfes bestimmt. Greift der Unterdrücker zur Gewalt, bleibt dem Unterdrückten keine Wahl, er muss mit Gewalt antworten. In unserem Fall war das nur eine legitime Form der Selbstverteidigung.">>>

 


 

 


 

Frau Tantalus - Uri Avnery - TANTALUS wird aus nicht ganz klaren Gründen von den Göttern bestraft. Er ist hungrig und durstig, aber das Wasser, in dem er steht, weicht zurück, wenn er sich niederbeugt, um zu trinken, und die Frucht über seinem Kopf weicht ständig seiner Hand  aus. Zipi Livni ist jetzt ähnlichen Qualen ausgesetzt. Nachdem sie bei den Wahlen einen beeindruckenden persönlichen Sieg errungen hat, weicht die politische Frucht  beiseite, wenn sie nur ihre Hand danach ausstreckt. Warum sollte sie dies verdienen? Was hat sie denn getan? Den Krieg unterstützt, den Boykott gegen die Hamas ausgerufen, mit der palästinensischen Behörde nichtssagende Verhandlungen durchgespielt.  Das stimmt. Aber eine so schreckliche Strafe?

 


 

Brief von Prof. Dr. Werner Ruf an Frank Plasberg - Sehr geehrter Herr Plasberg, da ich schon in einer Ihrer Sendungen Gast sein durfte und da ich bisher Ihre Diskussionsrunden  immer sehr geschätzt habe, war ich doch ziemlich betroffen, ja entsetzt über den Verlauf dieser Sendung und meine, es könnte dabei – jenseits des immer vorhandenen Risikos der Auswahl der Gäste - auch um die Konzeption der Sendung gegangen sein. 1.      Angekündigt war „…Gaza – wie weit geht unsere Solidarität mit Israel.“ Diesem Anspruch wurde die Sendung in keiner Weise gerecht, denn die Debatte schweifte immer wieder weit vom Thema ab. Die Einspielung des Films über eine Demonstration und über die Person eines muslimischen >>>>

 


 

»Ernsthafte Fortschritte wird es nicht geben« - Keine Hoffnung auf Frieden durch Regierungsbildung in Israel. Ein Gespräch mit Zeev Sternhell

 


 

"WAS UNSEREN VÄTERN DER JUD IST FÜR UNS DIE MOSLEMBRUT" - Arne Hoffmann -  Gerne beteuern einschlägig bekannte SPIEGEL-Journalisten und rechtsradikale Blogger, dass zwischen Antisemitismus und Islamophobie so gar kein Zusammenhang bestehe, sondern nur der große Unterschied, dass Islamophobie erstens nicht existiere und sie zweitens vollauf berechtigt sei. Um diese Haltung zu vertreten, muss man nicht viel Energie in rhetorische Akrobatik stecken >>>

 


 

Israel, think again about Iran - Gideon Levy - Haaretz - If Netanyahu does indeed become prime minister, we should forget about the threats of the past. In its place, he must rush to send a message to the U.S. president: "Speak with Iran, for the security of Israel and the world."

 


 

Observations on the situationfollowing the Gaza attacks: Michael Warschawski - Michael Warschawski - Alternative Information Center - The reaction of Mahmoud Abbas and the PA establishment was an outrage: they didn`t do anything to try and protect their own people in Gaza, and made Israelis feel that they support it, hoping that a blow to Gaza will hasten the end of the Hamas elected government and bring back the Mahmoud Abbas gang to Gaza. In reality, Hamas has strengthened its popularity, including in the West Bank, while Abbas has become totally irrelevant.

 


Israel Not in My Name


 


15.2.2008
 


 

Hier ein Aufruf wegen einer Hilfsaktion für eine konkrete Familie. Rupert Neudeck von den Grünhelmen hat die Koordination der Hilfe übernommen.

Bettina Marx schreibt: "
manchen von Euch habe ich schon von meinem Freund Raed Athamna erzählt, der während der israelischen Militäroffensive sein Haus und sein Auto verloren hat. Raed ist - bzw. war ein Taxifahrer, der ausländische Journalisten gefahren und betreut hat. Mehr als einmal hat er für uns Reporter auch sein Leben riskiert. Mit seinem Einkommen hat er zuletzt 50 Familienmitglieder ernährt. Sein Taxi wurde unter einem israelischen Panzer zermalmt, sein Haus durch eine Bombe völlig zerstört.Vor zweieinhalb Jahren hat Raed 18 Familienmitglieder durch israelische Granaten verloren."

Ich möchte Sie, wenn Sie sich dazu finanziell in der Lage sehen, bitten, diese konkrete Aktion zu unterstützen. Wenn mehr als benötigte Spendengelder eingehen, werden sie natürlich im Sinne ihrer Spender in Gaza eingesetzt. Alle notwendigen Infos finden Sie hier bei Rupert Neudeck >>>

 


 

Gaza-Krieg: Eine Tonne Sprengstoff pro Kopf - Erschütternder Bericht zweier Chirurgen aus Großbritannien, die während des Krieges in Gaza gearbeitet haben (:::) - Schätzungsweise seien 1,5 Millionen Tonnen Sprengstoff auf Gaza abgeworfen worden, das macht pro Kopf der Bewohner in diesem äußerst dicht besiedelten Gebiet eine Tonne! Am ersten Tag der Luftangriffe seien bereits 250 Menschen getötet worden. Nachdem alle Polizeistationen gezielt angegriffen worden waren, wandten sich die israelischen Streitkräfte zivilen Zielen zu. Dazu zählten viele Schulen, darunter die "American School of Gaza", 40 Moscheen, Krankenhäuser, UN-Gebäude und 21.000 Häuser >>>

 



Herr Kollege: Hugo Stamm, Tages-Anzeiger, Zürich - André Marty berichtet >>>

 

 

Das Verfahren gegen den ehemaligen Landtagsabgeordneten Jamal Karsli endete mit einer Einstellung - Das Verfahren gegen den ehemaligen Landtagsabgeordneten Jamal Karsli endete mit einer Einstellung. Die zuständige Staatsanwaltschaft in Bochum sah die Äußerungen von Karsli durch das Recht auf Meinungsfreiheit nach Art. 51 GG gedeckt.

 

 

Jews and Palestinians did, can and will live in peace

Neturei Karta Website
 


 

 

 

 


 

No shift to the right in the Israeli elections - Shraga Elam - The Israeli elections do not signal a shift to the right, as many commentators are saying. Actually, it is more a shift to the center of Israeli society, which disdains ideology but condones opportunism and corruption. There are criminal investigations against central figures in all three leading parties, with strong evidence in every case. The differences among the parties are not so deep. Many of the so-called Zionist left gave their votes to the center party, Kadima, because they wished to block Likud’s Benyamin Netanyahu. Netanyahu himself was not interested in his party's getting too many votes because that would have meant that the most radical right-wingers on his list would have to be seated in the Knesset and this would have made his position vis a vis President Barack Obama even harder.

 


 

Waiting and hoping - Saleh Al-Naami - Salah Salem, 49, lost his house in Gaza during the recent bombing. He tells me that a deal would be worth nothing unless it involves the opening of crossings and the resumption of all supplies needed for reconstruction. Well-informed Palestinian sources say that progress has been made.

 


 

Israeli Professor Neve Gordon and Palestinian Lawmaker Mustafa Barghouti on the Israeli Elections - Transcript of an interview by Amy Goodman - Democracy Now - "[N. Gordon]: I think what we see in these elections is that the whole political map has turned even further right than it was. We have to remember that Kadima, which basically won the elections by one point, most of its members were Likud members. And so, we have the Likud, and then we have the Likud II, and then we have Yisrael Beiteinu. Together, they form probably close to 80 percent of the electorate." [M. Barghouti:] "with Livni and Netanyahu—and here I would agree that there aren’t much differences between the two. Maybe you can say that both of them are racist. Only, Netanyahu is a blunt racist, and Livni is a racist with some makeup. But they both represent the same."

 


 

Freed Egyptian Protester Describes Ordeal, but Fate of Seized Blogger Is Unknown - For more than four straight days, Philip Rizk said, he was blindfolded, handcuffed and interrogated around the clock by Egyptian state security agents who abducted him on Friday after he took part in a march in support of Gaza.

 


14.2.2008
 


 

Der süße Duft des Todes - Ingolf Bossenz - Es ist wieder Valentinstag. Da sind liebevolle Gesten und ein mitfühlendes Herz gefragt. Auch die israelischen Behörden zeigten anlässlich des alljährlichen Tages der Liebenden Herz und lockerten sogar die strikte Abriegelung der Grenzen des palästinensischen Gaza-Streifens. Ein Lastwagen mit 25 000 Nelken durfte über den Grenzübergang Kerem Schalom den Küstenstreifen verlassen. Sie sollen zum Valentinstag in Europa verkauft werden >>>

 


 

Traumatisierte Kinder von Gaza - Der Arzt Ralf Syring weilte für medico international in dem nahöstlichen Krisengebiet und beobachtete fatale Zustände - Dr. Ralf Syring (62) ist Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin und für die deutsche medizinische Hilfsorganisation medico international tätig. In dieser Woche kehrte er aus dem Gaza-Streifen zurück. Mit ihm sprach unser Mitarbeiter Roland Etzel.

 


Interview mit Sayed Kashua - "Zwei-Staaten-Lösung macht sich davon"
- Der arabisch-israelische Schriftsteller Sayed Kashua äußert sich im Gespräch mit der Frankfurter Rundschau zur Situation in Israel nach den Wahlen.

 


 
Natürlich unnatürlich - Mona Sarkis - Die neu entbrannte Debatte um einen Kulturdialog zwischen Palästinensern und Israelis - Vor dem Hintergrund des israelischen Angriffs auf den Gazastreifen ist das Thema des Boykotts israelischer Erzeugnisse auch in der arabischen Kulturszene neu entbrannt. Deren Zulassen sei die Vorgaukelung normaler Beziehungen zwischen Palästinensern und Israelis und ein Hinwegtäuschen über die Realität, sagen viele. Wie komplex das Thema ist und wie vielfältig die Antworten sein können, zeigen zwei Beispiele.

 


 

Waffenruhe greifbar - Karim Gawhary - Nach israelischen und arabischen Medienberichten soll in den nächsten Tagen eine anderthalbjährige Waffenruhe zwischen Israel und der Hamas vereinbart werden.

 


 

Jüdische Künstler protestieren gegen Gaza-Krieg - Marianne Arens - Im Gegensatz zu den meisten bürgerlichen Medien und Parteien, die das Massaker der israelischen Armee an der palästinensischen Bevölkerung des Gazastreifens verteidigt und mit dem Recht Israels auf "Selbstverteidigung" gerechtfertigt haben, sind einige jüdische Künstler mutig gegen den Krieg aufgetreten. Sie haben Israels Anspruch bestritten, es handle im Namen aller jüdischer Bürger. In Frankfurt veröffentlichte der Maler Max Weinberg Ende Dezember einen Offenen Brief, in dem er dagegen protestiert, "dass der israelische Staat von genau den Mitteln Gebrauch macht, denen das jüdische Volk in der Geschichte selbst zum Opfer gefallen ist". Und in Frankreich verlangte der Schriftsteller Jean Moise Braitberg am 29. Januar in der Zeitung Le Monde, dass der Name seines in einem Konzentrationslager ermordeten Großvaters aus der Gedenkstätte Yad Vashem beseitigt wird.

 


 

Macht - Spiele - André Marty berichtet  - ""Es war um 8.45 am Mittwoch abend. Daniel Ben Simon, bis vor kurzem mein Kollege bei Haaretz und nun ein künftiges Mitglied der Knesset für die Arbeitspartei, tritt in Channel 2 auf. Als ich sein vertrautes Gesicht sehe, zufrieden wie ein Schneekönig, und ihm zuhöre, wie er sich witzig mit seinen Journalisten-Kollegen neckt, da habe ich an meine Mutter gedacht. Sie wäre so stolz, wenn ich auch ein Mitglied der Knesset werden und mehr Ehre in die Familie bringen würde.

 


 

Benjamin Weinthal - ein Journalist sui generis -  Wie Israel eine Demokratie sui generis ist so ist Benjamin Weinthal ein ebensolcher Journalist.. Der Spruch, wenn zwei sich streiten, freut sich der Dritte ist hier unpassend. Wahrnehmenswert ist, wie sich ein Netzwerk immer mehr enttarnt, seine Methoden der Desinformation, Unterstellung und Diffamierung immer deutlicher werden und zunehmend sichtbar einigen die Scheuklappen von den Augen fallen, sie sehen, mit wem sie sich eingelassen haben und, wie z.B. ein Prof. Wolfgang Benz beginnt, darüber aufzuklären. Reflexartig reagiert das Netzwerk nun auch auf Prof. Benz. Jetzt erfährt er am eigenen Leibe, wie schnell und unzutreffend jemand als Antisemit diffamiert wird, wie konzertierte Vernichtungskampagnen anlaufen und dabei immer wieder die gleichen Namen auftauchen: Henryk M. Broder, Gudrun Eussner, Benjamin Weinthal, Matthias Küntzel, Lizas Welt, Honestly Concerned. >>>>

 


 

Settlement Industry | Who Profits from the Occupation? - Since the 1967 military occupation of the West Bank, the Gaza Strip and the Golan Heights, Israel has built in these occupied territories civilian colonies, or settlements, and encouraged Israeli citizens and industries to move into them. Presently there are 135 Israeli settlements in the occupied territories and dozens of additional “outposts” – settlements not yet officially recognized by the Israeli government. These house over 562,000 Jewish Israeli residents: 282,000 in the West Bank (excluding Jerusalem), 260,000 in neighborhoods built in Arab Jerusalem or annexed to Jerusalem, and 20,000 in the Golan Heights. The Israeli civilian construction has been one of the methods in which occupied areas were effectively annexed, partially or in full, into Israel.

Who Profits from the Occupation? >>>

 


 

Under a white flag, darkly - Amira Hass - Haaretz - "We walked for about 150 or 180 meters. There were many of us, and we all had our hands up in the air. And then a shot was fired in front of the wheelbarrow. It was a sharpshooter from Abu Zur`s house. And then another shot - at Ibrahim. He cried out and everyone ran." Mohammed carried his wounded brother back to the garage. Somebody called the Red Crescent to send in an ambulance, and then the teenager began to complain of pains in every apart of his body, the mother related. The IDF did not permit an ambulance to enter the area under its control. That night Ibrahim began to spit up blood. At about 2 A.M., some 13 hours after he had been shot, he died."

 


 

'This time it was Gaza, but we're next' - Yoav Stern - Talking to Haaretz, Atrash agreed with the belief that the main victim of the Gaza operation has been the Zionist parties, which were nearly wiped out in the Arab locales during and after the war, even though they had definitely constituted a presence on the Arab street before Operation Cast Lead. >>>

 


12.2.2008
 


 

Die weithin unbekannte Vergangenheit Israels – Teil 2 - Die Geburtsstunde des Terrors - Von Alan Schink - Wer palästinensischen Terroristen vorwirft, die israelische Bevölkerung zu “terrorisieren” und damit die Bombardements palästinensischer Städte durch israelische Streitkräfte zu verteidigen sucht, muss auf einem Auge blind sein. Denn was heute der Hamas vorgeworfen wird, nämlich ihre Ziele mittels terroristischer Aktivitäten erreichen zu wollen, war in den 40er Jahren für spätere israelische Politiker und Ministerpräsidenten charakteristisch und führte zur Gründung des souveränen Staates Israel. >>>
 

Die weithin unbekannte Vergangenheit Israels – Teil 1 - Ursprünge des Zionismus - Von Alan Schink Spricht oder schreibt man über Terrorismus sind in der Regel islamistisch motivierte Gewalttaten gemeint, wobei die zionistisch-terroristische Vergangenheit vieler Offizieller in Israel in der Regel selten zur Sprache kommt. Alan Schink will dieser Betrachtungsweise entgegenwirken – in einer dreiteiligen Serie über den friedlichen Ursprung des Zionismus und die Geschichte zionistischer Untergrundbewegungen der 30er, 40er und 50er Jahre. Ohne deren Gewalttaten würde der israelische Staat nicht existieren, und sie prägen seine Politik bis in die Gegenwart >>>

 


 

"Die doofen Bomben" - Audio - (mp3) M.H. - Ein  Interview mit vier Schülerinnen der Wilhelm Hauff Schule im Soldiner Kiez in Berlin, über den Krieg in Gaza. >>>

 



Video: Gaza's underground lifelines - The closure of Gaza's border crossings has created a multi-million-dollar economy - underneath the Palestinian territory's frontier with Egypt. Al Jazeera's Ayman Mohyeldin reports from the Gaza-Egypt border on the intricate network of tunnels that was once used for smuggling weapons and people and is now a vital route into Gaza for medicine, food, and fuel supplies.


 


 

"Der Liberalismus hat hier stark an Kraft verloren" - Israelischer Historiker zum Ausgang der Parlamentswahlen - Moshe Zimmermann im Gespräch mit Friedbert Meurer - Das Ergebnis der Parlamentswahlen in Israel ist nach Ansicht von Moshe Zimmermann, Historiker an der Universität Jerusalem, Ausdruck der israelischen Gesellschaft unter dem Eindruck des Gaza-Kriegs. Die israelische Linke könne heute nur noch etwa 12 Prozent der Wählerschaft hinter sich bringen. 75 Prozent der Israelis wählten rechts, betonte Zimmermann.

 


 

In der Roten Zone - Ina Almeroth, Annika Giese und Kübra Yücel - Jürgen Todenhöfer über Propaganda-Lügen, eingebetteten Journalismus und die Macht der Bilder - Herr Todenhöfer, jeder kennt das Foto der US-Soldatin Lynndie England aus dem Militärgefängnis von Abu Ghraib: Sie zerrt einen nackten Iraker an einer Hundeleine über den Boden. Diese Szene wurde zum Symbol für die Erbarmungslosigkeit der Amerikaner im Irak-Krieg. Braucht man derartige Bilder, um dagegen mobil zu machen? Jürgen Todenhöfer: Ich bin überzeugt davon, dass man den Krieg nur mit Bildern erklären kann, weil Worte die Grausamkeit selten ausreichend beschreiben können und Menschen oft an ihrem Wahrheitsgehalt zweifeln. Fotos aus Abu Ghraib oder aus dem Algerienkrieg, von französischen Soldaten, die abgeschlagene Köpfe in den Händen halten oder von Bauern, deren Gesichter von Napalmbomben verbrannt wurden, erzielen eine ganz andere Wirkung. Solche Bilder können die Welt verändern – weil sie die Wahrheit zeigen.

 


 

Tsafrir Cohen - medico international e.V. - Die große Einsamkeit - Grenzen in Palästina und Israel - Am 16. Januar 2009 wurde das Haus des Gynäkologen Dr. Az Ad-Din Abu Al-Eish direkt getroffen. (...) Die israelische Organisation Ärzte für Menschenrechte, langjähriger Partner von medico international, wandte sich an die israelische Armee, um die Evakuierung der Verletzten zu koordinieren. Dr. Abu Al-Eish ist ein alter Partner und Freund der Ärzte für Menschenrechte und hat in israelischen und UN- Krankenhäusern gearbeitet. Die Armee reagierte prompt und evakuierte die Verletzten in israelische Krankenhäuser. Die Ärzte für Menschenrechte machten sich keine Illusionen: Die schnelle Evakuierung war lediglich eine Reaktion auf die Berichterstattung über den Fall im israelischen Fernsehen, in dem ansonsten kaum jene erschreckenden Bilder von toten Zivilisten und schreienden Kleinkindern, die um die Welt gingen, gezeigt wurden. Dr. Abu Al-Eish war nämlich zuvor täglich in den Hauptnachrichten des israelischen Kanals 10 zugeschaltet. Die Attacke auf seine Wohnung wurde deshalb fast live gezeigt. Ganz Israel schaute zu, als Dr. Abu Al-Eish mit aus Trauer und Schock verzerrtem Gesicht um seine toten Kinder weinte, schrie. In der Zentrale der Ärzte für Menschenrechte herrschte nach diesem Vorfall Schockstarre. Mit den Tränen kämpfend schickten sie wenig später folgende Nachricht an die Presse: »Es ist wichtig zu unterstreichen, dass die Evakuierung der Überlebenden dieser einzelnen Attacke nach Israel die Behauptung der israelischen Behörden widerlegt, es wäre aufgrund des Widerstands der Hamas nicht möglich, Verletzte nach Israel zu evakuieren.« >>>

 


 

Niedergang der israelischen Arbeitspartei - Der lange Weg nach unten - Susanne Knaul - Von David Ben Gurion bis Jitzhak Rabin - drei Jahrzehnte lang regierte die Arbeitspartei Israel allein. Inzwischen ist sie nur noch die viertgrößte Partei. Wie konnte es dazu kommen?

 


 

Wahlen 2009 - Uri Shani - Der zweite Libanonkrieg hat die Regierung nicht gestürzt, aber der Gazakrieg hat den Regierungsparteien bei den Wahlen geschadet. Warum dies? Für den zweiten Teil der Feststellung habe ich eine traurige Erklärung, für den ersten nicht mal diese. Die traurige Erklärung für den Rechtsruck in den Wahlen, ist die winzige Zahl der israelischen Verluste im letzten Krieg. Die PalästinenserInnen erlitten unglaubliches Leid durch diesen Krieg, aber die Israelis mussten nur ein paar Schrammen einstecken. Warum also wurde die Bombardierung, das „Säubern“, vorzeitig abgebrochen? Wir hätten doch ungestört weitermachen können? Die Welt mag das nicht? Erstens: Wer ist die Welt? Die Regierungen waren mit uns, auch die arabischen. Und die Leute auf der Strasse? Es können auch 100 Millionen auf die Strasse gehen, von San Francisco bis Tokio, das ist uns scheißegal, wir machen da sauber. Das jedenfalls sind die Pläne von Bibi, Liebermann und Konsorten. >>>

 


 

 


 

 


 

Plädoyer für Einstaatenlösung - Nahost-Kennerin Karin Leukefeld referiert zu Gaza-Konflikt - "Gaza und Westbank sind als eigener Palästinenserstaat nicht überlebensfähig", sagte die Bonner Journalistin und Nahost Korrespondentin Karin Leukefeld zu Beginn ihres Vortrags im Gießener Versaille-Zimmer. Eingeführt in die Thematik des aktuell wieder aufgeflammten Nahostkonflikts hatte zuvor der Gießener DKP-Politiker Henning Mächerle. Mehr als 40 Interessierte waren gekommen, um der Nahost-Expertin bei ihrem Vortrag zu lauschen. Pragmatisch stellte Leukefeld fest, sie sehe nur eine Chance für die Region und die liege in der Einstaatenlösung. In einem demokratischen Staat, in dem Israelis und Palästinenser zusammen lebten und die gleichen Rechte hätten, könne die Region langfristig zur Ruhe kommen.

 


 

Nach der Strafanzeige von MAZLUMDER, ermittelt die türkische Justiz gegen die israelischen Verantwortlichen  - Die Generalstaatsanwaltschaft von Ankara hat aufgrund der Strafanzeige gegen Israel Ermittlungen wegen Völkermordes und Verbrechen gegen die Menschheit aufgenommen. MAZLUMDER hat nach den letzten Angriffen Israels auf Gaza im Namen von 134 Palästinensern Strafanzeige erstattet. Unter den Angeklagten sind Israels Präsident Simon Peres, Israels Premierminister Ehud Olmert, die Aussenministerin Tzipi Livni, der Generalstabschef und militärische Sicherheitsdienstvorsitzende des Militärs und verantwortliche Generale. In der Strafanzeige wird unter anderem die Verhaftung der Angeklagten bei einer Einreise in die Türkei beantragt.

 

 
 

Gaza und keine Hoffnung - Tom Segev - Israels letzter Krieg gegen die Hamas in Gaza rückt die Aussicht auf eine Lösung des Nahost-Konflikts in weite Ferne. Überlegungen eines besorgten Historikers aus Israel.

 

 

Does Zionism legitimize every act of violence and injustice? - Gideon Levy - Haaretz - Anyone who wants a meaningful left must first air out Zionism in the attic. Until a movement that courageously redefines Zionism arises from the mainstream, there will be no broad left here. It is not possible to be both leftist and Zionist only in accordance with the right`s definition. Who has decided that the settlements are Zionist and legitimate, and the struggle against them is neither?

 


 

No shift to the right in the Israeli elections - Shraga Eleam - The Israeli elections do not signal a shift to the right as many commentators believe. Actually it is more a shift to the center of the Israeli society with no much place for ideology, but mainly for opportunism and corruption. Against central figures of all the three leading parties there are criminal investigations with strong evidence and the differences between them are not so deep as the impression is. Many of the so called Zionist left gave their votes to the center party Kadima because they wished in this way to block Likud's head Benyamin Netanyahu. Netanyahu himself was not interested that his party will get too many votes because otherwise more radical right wingers on his list would have enter the parliament and this would have made his position towards US-president Barack Obama even more harder.

 


 

Steadfast Before Goliath - Dr. Mustafa Barghouthi - When I am asked about Palestinian identity, one idea keeps coming to mind. I was told it would be translated into English as "steadfastness." I looked up what a steadfast person would be like and the dictionary says, "One marked by firm determination or resolution--not shakable--of firm convictions and strong resolve. A man of unbendable perseverance and unwavering loyalty."

 

 

FREE THE SHMINISTIM – ISRAEL'S YOUNG CONSCIENTIOUS OBJECTORS. The Shministim are Israeli high school students who have been imprisoned for refusing to serve in an army that occupies the Palestinian Territories. December 18 marks the launch date of a global campaign to release them from jail. Join over 20,000 people including American conscientious objectors,Ronnie Gilbert, Adrienne Rich, Robert Meeropol, Adam Hochschild, Rabbi Lynn Gottleib, Howard Zinn, Rela Mazali, Debra Chasnoff, Ed Asner and Aurora Levins-Morales and show your support by contacting the Israeli Minister of Defense using the form below. 40,000 LETTERS AND COUNTING!


 


12.2.2008
 


 

Israel wählt den Krieg - Von Rüdiger Göbel - Illusion vom Friedensprozeß zerstört: Mehr als 90 der 120 Knesset-Sitze gehen an rechte und rechtsextreme Parteien

 


 

Die Politik gegenüber den Palästinensern wird sich deutlich verschärfen - Alfred Hackensberger - Die israelischen Wähler vertrauen in Sicherheitsfragen offensichtlich mehr den rechten Parteien, die wenig von einem eigenständigen palästinensischen Staat halten. Palästinenser sprechen von einer "Wahl des Extremismus"

 


 

Israel blockiert Gaza - Karin Leukefeld - UNO kritisiert anhaltendes Embargo gegen Palästinenser. Selbst Papier für Schulbücher steht auf dem Index. Solidaritätskonvois aus Großbritannien und Deutschland.

 


 

"Die Hamas will Israel nicht zerstören" - Helga Baumgarten im Gespräch mit Yaak Pabst über die Politik der Hamas und die Voraussetzungen für Frieden im Nahen Osten - marx21: Der israelische Verteidigungsminister Ehud Barak meint, der Krieg gegen die Palästinenser in Gaza sei gerecht, weil die Hamas Israel vernichten wolle. Bundeskanzlerin Angela Merkel hat der Hamas die "alleinige Schuld" an diesem Krieg gegeben. Was denkst Du darüber? - Helga Baumgarten: In der Geschichtsschreibung werden üblicherweise die Angreifer als die Schuldigen an einem Krieg betrachtet. Im Konflikt zwischen dem Staat Israel und den Palästinensern haben wir eine erstaunliche Verdrehung der Realität >>>

 


 

 


 

Schlüsselstellung für Partei der Intoleranz - Peter Nowak - Der Wahlerfolg von Avigdor Liebermann könnte für Israels Demokratie zur Gefahr werden - Avigdor Lieberman - Der Gewinner von rechtsaußen

 


 

Israel: Sieg der Kadima, aber Vorteile für die religiöse Rechte - Während sich Livni und Netanjahu als Sieger geben, ist Lieberman der Königsmacher

 



Abgewendetes Debakel - Den arabischen Parteien gelang es buchstäblich erst im letzten Moment, viele unzufriedene arabische Israelis doch noch zu den Wahlurnen zu bewegen. Der befürchtete Bruch zwischen arabischen und jüdischen Israelis blieb damit aus, wie Gil Yaron berichtet.

Schwere Wahl für Israels Araber >>>

 


 

Jean-Moïse Braitberg fordert angesichts des israelischen Massakers in Gaza die Streichung des Namens seines Großvaters aus der Liste derer, derer in Yad Vashem, Israel, gedacht wird: "Sehr geehrter Herr Präsident des Staates Israel, ... bitte streichen Sie den Namen meines Großvaters aus der Gedenkstätte, die der an Juden begangenen Grausamkeit gewidmet ist, damit er nicht mehr die an den Palästinensern begangene rechtfertigt. - Gefunden bei Thomas Immanuel Steinberg >>>

 


Israeli army 'used human shields in Gaza war' - 9 Feb 09

 

 



Controversial American Jewish scholar and specialist on the Middle East, Norman Finkelstein, says Israel committed massive atrocities in Gaza during the three-week war against Hamas militants.

 


Teach the children

 


 

Gaza: The Waiting Game Has Started - By Rajeshree Sisodia - London - Mohammed El Hour and US new President Barack Obamas’ lives are intertwined. - 48-year-old Mohammed sits in his three-room home in Nuseirat camp, Gaza, explaining how his son Abdel Qader will be disfigured for life after being hit in the face by shrapnel when Israeli F16s bombed a house nearby. 23-year-old Abdel Qader lost his lips, his nose, his teeth and broke his jaw during the shelling at the end of last December. He had been helping neighbours flee when he was injured. The F16 and shells that hit Mohammed’s son more than likely came from the US. Thousands of miles away the US’s 44th leader is in the infancy of his presidency.

 


11.2.2008
 




Geschenk-Tipp Im Rahmen unserer Hilfsaktion für Bethlehemer Schnitzerfamilien:
In genau einer Woche ist Valentinstag

„Ich liebe dich“ – und alles ist gesagt
Das ideale Geschenk, das nicht welkt >>>

 


 

Die Familie von Philip Risk teilt mit: Wednesday February 11th, 4:00am - Philip is out, he is safe and home with his family. He requests that all upcoming planned protests and marches still take place to end siege on Gaza. More details to come soon. Please do not call the family members at this time.

Blogger und Aktivist in Kairo inhaftiert - Karim El-Gwhary - Der Deutschägypter Philip Risk wird nach einer Solidaritätsdemonstration mit dem Gazastreifen vom Geheimdienst verschleppt.>>>

Verschleppung nach Solidaritätsmarsch >>>

Sorge um verschwundenen Blogger - Bettina Marx Der Internet-Blogger Philip Rizk ist verschwunden. Der deutsch-äygptische Student wurde bei einer Demonstration für Gaza festgenommen und verschleppt. >>>                                     Bildquelle  André Marty

Free Philip Rizk - André Marty berichtet - Sieht nicht gut aus, gar nicht gut. Seit vier Tagen ist Philip Rizk, der deutsch-ägyptische Blogger, verhaftet.   >>>

Free Philip Rizk - André Marty berichtet - Und plötzlich erwischt’s dann einen, denn du selber kennst. >>>

Familie startet weltweite Protestkampagne >>>

 


 

Hintergrund: Positionen der Parteien zu Nahost-Konflikt - Nach der Parlamentswahl in Israel wird mit Spannung verfolgt, wie sich die künftige Regierung in dem seit Jahrzehnten bestehenden Nahost-Konflikt positioniert. Die vier größten Parteien zeigen sich dabei teils kompromissbereit, teils unnachgiebig. - Nach der Parlamentswahl in Israel wird im Ausland mit Spannung verfolgt, wie sich die künftige Regierung in dem seit Jahrzehnten bestehenden Konflikt mit den Palästinensern ausrichtet. In ihren Wahlprogrammen haben sich die vier größten Parteien der neuen Knesset teils kompromissbereit, teils unnachgiebig geäußert.

 


 

 


 

 


 

Die deutsche Variante der Jagd (Dr. Thomas Tartsch) auf die Gerechten, die Täter Täter nennen und auf der Seite der Opfer stehen. -  Bochumer Staatsanwältin sieht Solidaritätsbekundung für die HAMAS während antisemitischer Demonstration von Art.5I GG gedeckt - Sozialwissenschaftler Dr. Thomas Tartsch spricht von "skandalöser" Einstellungsverfügung - Strafanzeige gegen den einschlägig bekannten Jamal Karsli bezüglich einer Solidaritätsbekundung für die HAMAS während einer "Solidaritätsdemonstration" für Palästina in Recklinghausen wird mit Hinweis auf Art.5I GG eingestellt >>

 


 

 


 

Islamkritik in Deutschland - Irrationales Feindbild - Mit der Sprache der Extremisten: Wie populäre "Islamkritiker" Muslime unter Generalverdacht stellen, erklärt Peter Widmann, wissenschaftlicher Assistent am Berliner Zentrum für Antisemitismusforschung. Diffuse Ängste und Ressentiments gegen den Islam - Aufmarsch der rechtsextremen Bürgerbewegung "pro Köln" gegen den Moscheebau in Köln - In Deutschland formiert sich seit einigen Jahren eine Szene, die unter dem Vorwand der "Islamkritik" irrationale Feindbilder verbreitet. Ihre Vertreter nutzen Debatten über den Islam im Allgemeinen und über Judenfeindschaft unter Muslimen im Besonderen, um als besorgte Beobachter getarnt den Einfluss rechtspopulistischer, rechtsintellektueller und christlich-fundamentalistischer Gruppen auf die öffentliche Kommunikation zu steigern.

 


 

Gegen alle Regeln - Gaza und das Völkerrecht - Norman Paech - Fast genau ein Jahr nach der Nahostkonferenz von Annapolis hat Israel am 27. Dezember 2008 seinen Krieg im Gazastreifen begonnen. Die erste Bilanz der drei Wochen dauernden Militäroffensive ist erschreckend: Nach Angaben der UN vom 19. Januar 2009 wurden 1 340 Palästinenserinnen und Palästinenser getötet, darunter sind 460 Kinder und 106 Frauen. 5320 Menschen wurden verletzt, darunter 1855 Kinder, wobei ein Großteil der Verletzungen schwerwiegend ist. Doch die Zahlen steigen immer noch täglich. Die Vereinten Nationen gehen davon aus, daß es sich bei der Hälfte aller Todesopfer um Zivilisten handelt. 90000 Menschen wurden aus ihrem Zuhause vertrieben. Auf Israels Seite gab es 13 Todesopfer, davon sind vier Zivilisten, und 183 Verletzte. >>>

 


 

Israelische Universität heißt "Kriegsverbrecherin" willkommen - Die Militärjuristin Pnina Sharvit-Baruch hatte Angriffe gegen Zivilisten in Gaza abgesegnet -  Jonathan Cook - Rasch erstickte die israelische Regierung Proteste gegen die Ernennung der Seniorberaterin der Israelischen Armee (Bereich: 'Internationales Recht') Pnina Sharvit-Baruch zur Juradozentin an der Universität von Tel Aviv. Während der jüngsten Gaza-Offensive hatte Frau Oberst juristische Deckung für Kriegsverbrechen geliefert.

 


Die "nicht existierende"  Lobby



Pentagon boosts spending on PR - WASHINGTON: As it fights two wars, the Pentagon is steadily and dramatically increasing the money it spends to win what it calls "the human terrain" of world public opinion. In the process, it is raising concerns of spreading propaganda at home in violation of federal law >>>

An Associated Press investigation found that over the past five years, the money the military spends on winning hearts and minds at home and abroad has grown by 63 percent, to at least $4.7 billion this year, according to Department of Defense budgets and other documents. That's almost as much as it spent on body armor for troops in Iraq and Afghanistan between 2004 and 2006 >>>

AP Impact: Pentagon ups public relations spending >>>

Video - Eine Recherche von CBC - Eine eindrückliche Dokumentation über die Nakba - Ein  Einblick in die Rolle des jüdischen Nationalfonds und  die finanzielle Unterstützung aus dem Ausland - Racist JNF's "Canadian cover-up to a war crime"

Dämonisierung der Hamas durch böswillig verzerrte Zitate - „Kindermörder“ - Joachim Guilliard >>>


 

Krieg an Vaters Grab  - In seiner letzten Reportage im Rahmen der dreiteiligen Serie „Ein Blick hinter die Mauer, die das Heilige Land trennt“, berichtet Steffen Heinzelman über die Stadt Hebron und ihre Bewohner.

Dorf der Dornen - Mit seiner Reportrage „Dorf der Dornen“ leitet Steffen Heinzelmann die dreiteilige Serie „Ein Blick hinter die Mauer, die das Heilige Land trennt“ der Süddeutschen Zeitung ein. Er berichtet heute von dem gewaltlosen Widerstand gegen die Mauer der Einwohner der in der Westbank liegenden Kleinstadt Ni’lin.

Wie im Käfig - Eine Schnellstraße, die viele bremst: Die 443 zwischen Lod und Jerusalem schneidet viele Palästinenser vom Leben ab. Nach Israel kommt, wer eine Arbeitserlaubnis hat - oder ein Schlupfloch kennt. Die zweite Reportage der dreiteiligen Serie „Ein Blick hinter die Mauer, die das Heilige Land trennt“ von Steffen Heinzelmann.

 


10.2.2008
 


 

Hightech-Mauer am Gazastreifen - Florian Rötzer - Türme mit fernsteuerbaren Kameras und Maschinengewehren sichern Israel als "gated nation" und machen den Gazastreifen zum Gefängnis >>>

 


 

Einsatz von Phosphor-Granaten im Gaza-Krieg - “Meine Familie ist buchstäblich geschmolzen” - Es gibt kaum Zweifel daran, dass Israel im Gaza-Krieg Phosphor-Granaten eingesetzt hat. Dabei ist ihr Einsatz in dicht besiedelten Gebieten wie dem Gazastreifen nach internationalen Konventionen verboten. Die Munition bewirkt furchtbare Verbrennungen. - Esther Saoub - Den 4. Januar wird Sabah Abu Halimeh nie vergessen: Sie saß mit ihrer Familie beim Mittagessen, als im Nachbarhaus eine Granate einschlug >>>
Gazakrieg: Phosphor-Opfer berichten von ihren Qualen >>>

 

 

 


 

Im Dunstkreis der Mittäter - Klage gegen britische Politiker wegen Beteiligung am Gazakrieg eingereicht - Jürgen Cain Külbel - Dr. May El Khansa, Libanons prominenteste Anwältin, reichte am Montag im Büro des Anklägers beim Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) in Den Haag die dritte Klage wegen »Terrorismus (des Staates) Israel und seiner Kompagnons« ein. »Kompagnons«, so die Vorsitzende der in Washington registrierten Internationalen Koalition gegen Straffreiheit (ICAI) gegenüber jW, sind »jene Mitverschwörer, die sich gemeinsam mit Israel an der Ausübung von Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Kriegsverbrechen

 



Wie im Käfig - Eine Schnellstraße, die viele bremst: Die 443 zwischen Lod und Jerusalem schneidet viele Palästinenser vom Leben ab. Nach Israel kommt, wer eine Arbeitserlaubnis hat - oder ein Schlupfloch kennt >>>

 

 

 

 

Keine Herzensangelegenheit in der Wahlkabine - Hans-Christian Rößler - Livni oder Netanjahu? Viele Wähler wägen ab, welcher der Kandidaten das geringste Übel ist -  Nun bereitet auch noch das Wetter Sorgen. Zehntausend Regenschirme hat der ehemalige Geheimdienstchef Avi Dichter deshalb schon bestellt.

 

 

 

 

 

Israel ist Schuld 1
Prof. Dr.
Udo Steinbach, Nahost-Experte im Interview (ARD-Tagesthemen)
http://de.youtube.com/watch?v=LLW5_FehwMM&feature=related

Israel ist Schuld 2
Prof. Dr. Udo Steinbach, Nahost-Experte im Interview (ZDF-Morgenmagazin)
http://de.youtube.com/watch?v=LLW5_FehwMM&feature=related

Israel Lobby - Amerika wird von Israel regiert - (3-sat / Kulturzeit)
http://de.youtube.com/watch?v=m6qhhHaa_XA&feature=related

 

 

Nationalbüro der jüdisch-französischen Vereinigung für den Frieden, UJFP* - Die Maske ist gefallen, es reicht! - Offener Brief an die Damen und Herren Leiter des Vertreterrats der jüdischen Organisationen von Frankreich, CRIF** - gefunden bei Thomas Immanuel Steinberg  - Sie haben absolut kein Recht, in unserem Namen zu sprechen, noch im Namen all der Unseren, die in die Ghettos gepackt, bei Pogromen ermordet, in den Todeslagern vernichtet wurden, die aber auch in allen Kämpfen dabei waren, von der Internationale für eine bessere Welt bis zur Résistance gegen die Nazi-Eroberer, gegen den Kolonialismus und für Freiheit, Recht, Würde und Gleichheit .

 

 

 

 

»Existenzrecht« und Existenz - Vorabdruck: Sechzig Jahre Israel. Die Genesis einer ­politischen Krise des Zionismus - Moshe Zuckermann - Israel-Debatten haben weltweit die unangenehme Eigenschaft, Prinzipielles klären zu wollen, unter anderem die polemische Frage um das »Existenzrecht« des Judenstaates. Es ist in der Tat bemerkenswert, mit welcher Selbstverständlichkeit man sein schieres, nunmehr 60 Jahre währendes Bestehen in Frage stellen zu können meint, und zwar so, daß selbst jene, die darin kein legitimes Diskussionsthema sehen, sich in eine latent apologetische Stellung versetzt sehen.

 



Fünf Aphorismen von Moshe Zuckermann - Geschrieben im Juni und August 2001 >>>

 


 

Hamas: Fatah strongman Dahlan collaborated with Israel ahead of Gaza op - Shlomo Shamir - A senior Hamas official has accused Fatah strongman Mahmoud Dahlan of collaborating with Israel to carry out Operation Cast Lead, the 22-day offensive in the Gaza Strip. The official, identified only as a Hamas leader, told Time magazine that Dahlan - Abbas' former national security adviser - helped Israel ahead of the operation in order to weaken the resistance of the Islamist movement, which seized control of the Gaza Strip in 2007.

 



Iran summons world on Israel war crimes - Representatives from various countries will convene in >>>

 

 

Dirty Socks: Who Will Get My Vote? - Uri Avnery - 'I have some good news and some bad news,' the sergeant in the joke tells his men. 'The good news is that you are going to change your dirty socks. The bad news is that you are going to exchange them among yourselves.

 

 

Herzl`s vision of racism  - Shlomo Avineri - Haaretz - "As one who had seen for himself the anti-European, anti-Jewish racism, he [Herzl] imagined that Jews could also be racists and inserted into his utopia the errant and disturbing image of a Jewish racist. But in contrast to Europe, where racism was victorious, in Zion and Jerusalem, it was defeated and the principles of equality and liberalism won"

 

 

If not fascism, what is? - Khaled Amayreh - Al-Ahram - Without censure, a growing current in Israeli politics is calling for the outright killing of Palestinians

 

 

Shame on you, old Europe! - Michael Warschawski - AIC - "Shame on you old Europe, whose Commissioner for Humanitarian Aid (sic) Louis Michel, has the chutzpa to `recall, at this time, the overwhelming responsibility of Hamas` for the terrible conditions in which the Gaza residents are trying to survive"

 

 

Kahane won - Gideon Levy - Haaretz - Rabbi Meir Kahane can rest in peace: His doctrine has won. Twenty years after his Knesset list was disqualified and 18 years after he was murdered, Kahanism has become legitimate in public discourse.

 


9.2.2008
 


 

Vergleichen, nicht Gleichsetzen .… Deutschland Über Alles - Norman Finkelstein - THE GRANDCHILDREN OF HOLOCAUST SURVIVORS FROM WORLD WAR II ARE DOING TO THE PALESTINIANS EXACTLY WHAT WAS DONE TO THEM BY NAZI GERMANY...

 


 

Bonn: Lage der Kinder in Gaza unerträglich -  UNICEF ruft die Bundesregierung und die Bundesbürger dazu auf, die Nothilfe für Kinder im Gazastreifen und den raschen Wiederaufbau zu unterstützen. Durch die Zerstörungen hat sich nach Einschätzung von UNICEF das Leid der Kinder dort weiter verschärft. 90 Prozent der rund 1,5 Millionen Menschen im Gazastreifen sind heute von humanitärer Hilfe abhängig; schätzungsweise 840.000 davon sind Kinder und Jugendliche. Ein normaler Alltag ist kaum möglich. Über 150 Schulen wurden während der Kämpfe im Januar getroffen; 39 davon wurden völlig zerstört. Armut, Mangel, Hoffnungslosigkeit und psychische Probleme von Kindern und Jugendlichen haben weiter zugenommen.

 


 

 

Augenzeugenbericht über den Krieg im Gazastreifen vom 27.12.2008 – 17.01.2009 - Dr. Abed Schokry - Was ich hier schreibe, sind Gedanken, die mir während und nach dem Krieg durch den Kopf gingen. Zunächst möchte ich mich (und das im Namen aller Palästinenser und Palästinenserinnen weltweit) bei der Weltbevölkerung sehr bedanken, denn die vielen Demonstrationen weltweit haben unsere Standfestigkeit gestärkt. Sie standen uns bei, weil das, was wir als Volk (die Bewohner des Gazastreifens) erfahren haben, etwas Unbeschreibliches, Unmenschliches, Unvergleichbares, Unvorstellbares war und wie man es auch dreht und wendet ein Unrecht bleibt. Es ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit, es ist mehr als nur ein Krieg (denn ein Krieg findet zwischen –halbwegs- vergleichbaren Feinden statt und nicht zwischen einer der stärksten Armeen der Welt und einer nach Frieden und Freiheit suchenden Gruppe). Aber in meinem Bericht werde ich das Wort „KRIEG“ verwenden, weil ich kein treffenderes Wort dafür finden kann. Die Verantwortlichen müssen vor Gericht und zu ihnen zähle ich nicht nur, Olmert, Barak und Livni, nein, zu ihnen zähle ich ebenso Frau Condoleezza Rice, George Bush, sowie arabische Führer. >>>

 


 

Hintergrund: Palästinenser in Israel und israelischer Rassismus - Petra Wild - Der Krieg gegen den Gaza-Streifen hat die Polarisierung zwischen der jüdischen und der palästinensischen Bevölkerung Israels und den Rassismus innerhalb der jüdisch-israelischen Bevölkerung verstärkt. 78% der israelischen Bevölkerung haben den Krieg gegen den Gaza-Streifen unterstützt. Das ist fast die gesamte jüdische Bevölkerung Israels.

 


 

Tauben oder Falken? - Israel wählt ein neues Parlament - Von Sebastian Engelbrecht und Bettina Marx - Noch nie war ein israelischer Premier so glücklos und so unbeliebt wie Ehud Olmert. Seine Amtszeit ist eingerahmt von erfolglosen Kriegen und überschattet von Korruptionsvorwürfen. Doch bei den vorgezogenen Neuwahlen am 10. Februar wollen nur wenige Israelis ihre Stimme abgeben. Und die extreme Zersplitterung der Parteienlandschaft macht es schwer, eine stabile Regierung zu bilden.

 


 

»In Israel grassiert der Rassismus« - Juden wie Nichtjuden müssen für die Transformation des zionistischen Staates kämpfen. Ein Gespräch mit Hanin Zuabi - Interview: Raoul Rigault - Unsere Gesprächspartnerin Hanin Zuabi ist eine der Spitzenkandidaten der arabisch-israelischen ­Partei Tajammo/Balad bei den Knessetwahlen - Vor den Knessetwahlen am morgigen Dienstag erlebte die rechtsradikale Partei Jisrael Beiteinu (Unser Haus Israel) von Avigdor Lieberman dank eines expliziten Wahlkampfes gegen die palästinensische Minderheit in den Umfragen einen erschreckenden Höhenflug. Wie ist das zu erklären?

 


 

Wer hat Angst vor Lieberman? - Hans-Christian Rößler - Appell an nationalistische Gefühle: Avigdor Lieberman -  Mit seiner Meinung hat Avigdor Lieberman nie hinter dem Berg gehalten. Die arabischen Abgeordneten, die neben ihm im israelischen Parlament sitzen, würde er am liebsten töten lassen: „Wir werden uns um euch kümmern, wie wir uns um jeden Terroristen kümmern und wie wir uns gerade um die Hamas gekümmert haben“, droht der Vorsitzende der israelischen Partei „Israel Beitenu“ den Politikern finster. Er hält sie für eine fünfte Kolonne der Feinde seines Landes. Die Wohngebiete der israelischen Araber, immerhin zwanzig Prozent aller Einwohner, würde er am liebsten den Palästinensergebieten zuschlagen.

 


 

Drei Stufen zur Waffenruhe - Gazastreifen: »Extrem intensive« Verhandlungen zwischen Hamas und Israel - Karin Leukefeld - Berichten aus Kairo zufolge verhandelten am Wochenende Vertreter der Hamas und Israels ernsthaft und »extrem intensiv« über einen von Ägypten vorgeschlagenen Dreistufenplan für einen Waffenstillstand.

 


 

High Court Approves Demolition of West Bank Village - JERUSALEM - February 5, 2008 - The High Court of Justice rejected last week (January 26) a petition submitted by the Association for Civil Rights in Israel (ACRI) and Rabbis for Human Rights on behalf of the Palestinian residents of Khirbet Tana, effectively allowing the State to destroy all of the village's houses but one, despite the lack of viable planning alternatives for the area's Palestinian residents.

 


 
Dirty socks - Uri Avnery - Gush Shalom - “I have some good news and some bad news,” the sergeant in the joke tells his men. “The good news is that you are going to change your dirty socks. The bad news is that you are going to exchange them among yourselves.” I am not the only person who is reminded of this old British army joke by the current elections.

 


 

 


 

Prof. Shlomo Sand - Die Juden der Juden – wer sind die echten Juden? - Die Prophezeiung des Propheten des Trostes aus Babylon „Dann kehrt er heim und erkennt jene an, die den Heiligen Bund verlassen.“ (Daniel 11,30), interpretierte der Rabbiner Seadja Gaon im 10ten Jahrhundert wie folgt: „Sie, die Ismaeliten in Jerusalem, verunreinigten später die heilige Burg“. Der bekannte jüdische Gelehrte, der Übersetzer der Bibel ins Arabische,

Hat Israel den Krieg verloren? - Gespräch mit dem Historiker Shlomo Sand

 


 

Die Brücke zum Islam - Hajim Ovadia - Ich bin ein Jude des Islam. Kein arabischer Jude, denn dieser Begriff ist nicht weniger lächerlich wie arischer Jude, baltischer oder slawischer. Ich bin ein Jude des Islam. Nicht nur weil in meinen Adern das Blut von den Eingeborenen des Irak, Marokkos, Syriens und der Türkei strömt, und auch nicht weil meine Familienmitglieder in Baharein und Indonesien geboren wurden. Es stimmt, mein i-pod ist voll mit Abdul Wahab, Sabach Fachri und Farid al Atrash, und meine Shabbatlieder und meine Liturgie leihen sich frei aus Generationen von endlicher islamischer und säkularer arabischer Musik, aber die Verbindung ist viel tiefer. Ich bin ein Jude des Islam, weil das Judentum unter der Herrschaft des Halbmonds sich in eine andere Richtung wendete, als das Judentum unter der Herrschaft des Kreuzes.

 


 

Inflated Language and the Holocaust - By Abraham Weizfeld  - Protests against the land offensive in Gaza by the Zionist military apparatus of the State of Israel have reached into the general awareness of the Western countries and are now carried by the mainstream media on a regular basis. While there is an opening in this media with those informational reports on the popular protests, the protest language transmitted is still a mixed message that appeals for support to Palestinians while including denunciations of any and all Jewish agencies. It is natural now for the various populations to realize that the end of the closure around Gaza is a>>>

 


 

Human Rights Watch's Double Standard on Israel and Palestine - A New Low on Gaza? - Moun Ravvani - The Middle East has always been a difficult challenge for Western human rights organizations, particularly those seeking influence or funding in the United States. The pressure to go soft on US allies is in some respects reminiscent of Washington’s special pleading for Latin American terror regimes in the 1970s and 1980s. In the case of Israel such organizations also face a powerful and influential domestic constituency, which often extends to senior echelons of such organizations, for whom forthright condemnation of Israel is anathema.

 


8.2.2008
 


 

"Warum?" - Israelische Armee gibt tödlichen Beschuss auf das Haus des Arztes und Friedensaktivisten Abuelaisch zu - Der israelische Angriff auf das Haus des palästinensischen Arztes Issaldin Abuelaisch - kurz vor dem von Israel angekündigten Waffenstillstand - , der drei Töchter des Mannes und einer Nichte das Leben gekostet hat, hat für eine große Empörung gesorgt (siehe "Weil wir ja alle Terroristen sind.."). In der vergangenen Woche verkündete die israelische Armee das Ergebnis einer internen Untersuchung des tragischen Vorfalls. Laut offizieller Mitteilung, die der Freitagausgabe der gedruckten FAZ entnommen ist, ließ die IDF mitteilen: "dass zwei von eigenen Panzern am 16.Januar abgefeuerte Granaten zu dem Tod der Mädchen geführt hatten".

 


 

Existenzrecht negiert - Knut Mellenthin - Israels stärkste Partei Likud lehnt in ihrer Charta einen palästinensischen Staat ab. Wahlfavorit Netanjahu gegen Friedensverhandlungen und Rückzug aus besetzten Gebieten

 


 

 


 

Noam Chomsky: “Löscht alle Wilden aus!” - Gaza 2009 (Teil 3) - Der Zeitpunkt der Invasion war wahrscheinlich mit Rücksicht auf die bevorstehenden israelischen Wahlen gewählt. Wie der israelische Kommentator Ran HaCohen vorrechnete, gewann Ehud Barak, der in den Meinungsumfragen weit zurückgelegen hatte, in den ersten Tagen des Mordens pro 40 getöteter Araber einen Parlamentssitz hinzu. Das könnte sich jedoch jetzt ändern. Nachdem die Verbrechen über das hinausgingen, das die sorgfältig orchestrierte Propagandakampagne Israels vertuschen konnte, begannen selbst langjährige israelische Falken die Sorge zu äußern, die Schlächterei werde Israels "Seele und Ruf zerstören - auf den Fernsehschirmen der ganzen Welt, überall in der internationalen Gemeinschaft und vor allem in Obamas Amerika" (Ari Shavit). Besonders besorgt war Shavit über Israels "Granatenbeschuss einer Einrichtung der Vereinten Nationen … am selben Tag, an dem der UN-Generalsekretär in Jerusalem zu Besuch ist", eine Aktion, der seiner Meinung nach "mehr als aberwitzig" war


 
UN setzt Hilfslieferungen in den Gazastreifen aus - Während Israel nur geringe Mengen in den Gazastreifen lässt, hat sich Hamas bereits zwei Mal der Hilfsgüter bemächtigt.

 


 

Israel’s Subtle Propaganda Strategy - Dan Lieberman - Propaganda is most effective when subtly planted and the reader remains unaware that a commentary is actually indoctrination. Sometimes the writer is not cognizant that what he has published has been moved by its propaganda effect – sources for the material are actually misleading and publication is facilitated when the commentary fits a particular agenda. Two recent publications, a response by United States Senator Benjamin Cardin to an Amnesty International plea and an article in Newsweek magazine, A Plan of Attack for Peace by Daniel Klaidman, Jan. 12, 2009, demonstrate how far Israel’s supporters can reach to mislead the public. The former remarks, coming from a U.S. Senator, are particularly insidious – careless disregard for a defenseless Palestinian community and an excuse for those whom Amnesty International considers to have shown a lopsided response to the recent violence and who have exhibited lackadaisical efforts to ameliorate the humanitarian crisis in Gaza.

 


 

The philosopher who gave the IDF moral justification in Gaza  - Amos Harel - When senior Israel Defense Forces officers are asked about the killing of hundreds of Palestinian civilians during the fighting in the Gaza Strip, they almost all give the same answer: The use of massive force was designed to protect the lives of the soldiers, and when faced with a choice between protecting the lives of Israeli soldiers and those of enemy civilians under whose protection the Hamas terrorists are operating, the soldiers take precedence.

 

 

Lawyers w/o Borders
Interview with Franklin Lamb: Self Defense or War Crime? (Part II)
Interview with Franklin Lamb: Self Defense or War Crime? (Part I)

 


Boicot Partit Barca Maccabi, 5 febrer 2009


 


 

No place like home - Amira Hass - Haaretz - "Radwan was still breathing, but died three days later. The neighbors brought in a bulldozer to look for survivors. The rescue work went on for the rest of the day, at the end of which bodies and body parts of only 11 family members had been found. Some were under the rubble, such as Dayeh`s brother Iyyad, who was found hugging two of his children. "

 


7.2.2008
 


 

Hügel der Schande - Bild von Annamalt, Text Edward Naujok - Das Kriegsgebiet wurde von der Armee abgeriegelt und der Zugang für Journalisten untersagt. Um die Pressfreiheit dennoch scheinbar aufrecht zu erhalten, hat das Militär einen Erdhügel mit guter Sicht auf die Explosionswolken im umkämpften Gazastreifen als Aussichtsplattform für die internationale Presse zur Verfügung gestellt. Viele Journalisten aus aller Herren Länder nutzen das freundliche Angebot der israelischen Armee und lassen sich täglich mit  Bussen zum Aussichtspunkt fahren, um von dort live über das Kriegsgeschehen zu berichten. Doch außer Rauchwolken und schönen farbenprächtigen Explosionen im Abendhimmel gibt es an diesem Ort nicht viel von den Kampfhandlungen zu sehen. Damit die Reporter trotzdem rund um die Uhr berichten können, arbeitet die Armee  >>>

 

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Kriegsbilder von Annamalt >>>     
Ein unmögliches Familienfest von Annamalt >>>
 

 

 

Der Semit, unabhängige jüdische Zeitschrift - Der Semit ist nun auch online und die Ausgabe 1 – Januar 2009 ist erschienen. Abonnieren Sie den Semit! >>>

 


 

Eine kleine Insel für den Frieden - Evangelischer Pfarrer schafft in Palästina Begegnungsort für Juden, Christen und Muslime - Wo Bomben Argumente ersetzen, hat es Frieden schwer. Der evangelische Pfarrer Shihadeh aus dem palästinensischen Beit Jala gibt dennoch nicht auf. Er versucht Christen, Juden und Muslime zusammenzubringen.

 


 

»Du hast keine Identität« - Teil 4 unserer Nahost-Serie – Neshan Balian: ein französischer Palästinenser von armenischer Herkunft in Jerusalem - (…) . Man kann die palästinensisch-christliche Welt entdecken und nebenan die palästinensisch-muslimische. Dazwischen und darum liegen christliche Inseln russischer, italienischer, britischer und deutscher Prägung; und nicht zuletzt sind da »die Armenier«. (…) Zu ihnen gehört Neshan Balian. Der 49-Jährige leitet in dritter Generation die »Palästinensische Töpferei« vis à vis des Amerikanischen Konsulats. »Ich kann kein Israeli sein, sondern ich bin Palästinenser armenischer Herkunft.

 

 



Spruch des Monats von Lara Süßkind. Sie zitiert anlässlich der Israel-Solidaritätskundgebung auf dem Breitscheidplatz in Berlin Golda Meir: "Wir können den Araber vergeben, dass sie unsere Kinder töten. Wir können ihnen nicht vergeben, dass sie uns zwingen, ihre Kinder zu töten." >>>


 

 

Für Friedensprozess in Nahost Partei ergreifen - Luz María De Stéfano de Lenkait, Juristin und Diplomatin a.D. - Israel, das Problem Nummer Eins im Nahen Osten, bis zu den Zähnen bewaffnet, ist viele Male wiederholt außer Kontrolle geraten. Immer wieder haben die USA und Europa Israels Aufrüsten und aggressives Verhalten gewähren lassen. Wird man jetzt endlich aufwachen und gegen die israelische Hardliner-Regierung einschreiten?  >>>

 


 

Nichtjuden sollten beim Spiel "Welcher Jude ist Antisemit" nicht mitmachen - Die dritte Kraft - Daniel Bax - Naomi Klein hat Erfahrung damit, wegen ihrer Meinung zu Israel angefeindet zu werden. Als sie noch in Toronto aufs College ging, schrieb sie in einer Zeitung der Hochschule einen Artikel, der die israelische Besatzungspolitik kritisierte. Dafür erntete sie böse Briefe und sogar Bombendrohungen, und der stramm zionistisch orientierte jüdische Studentenverband der Universität berief ein Treffen ein, um zu beratschlagen, wie er auf den Artikel reagieren sollte. Da keiner der Anwesenden wusste, wer sie war, mischte sich Naomi Klein einfach unter das Publikum.

 


 

Existenzrecht negiert - Knut Mellenthin - Israels stärkste Partei Likud lehnt in ihrer Charta einen palästinensischen Staat ab. Wahlfavorit Netanjahu gegen Friedensverhandlungen und Rückzug aus besetzten Gebieten

 


 

»Das alles war ein einziges Kriegsverbrechen« - Israel zerstörte in Gaza 361 Fabriken und 25000 Wohnungen. Material für den Wiederaufbau wird nicht durchgelassen. Ein Gespräch mit Mustafa Barghouti - Interview: Karin Leukefeld

 


 

Abkehr vom simplen Dualismus - Barack Obama hat der islamischen Welt die Hand gereicht. Damit sendet er ein wichtiges Signal für eine wirkliche Zeitenwende – und vollzieht einen endgültigen Bruch mit der Bush-Ära, so Loay Mudhoon in seiner Analyse. »

 


 

Piratenakt vor Gaza - Rüdiger Göbel - Die israelische Kriegsmarine hat am Donnerstag ein Schiff mit 60 Tonnen Hilfsgütern für die Palästinenser im Gazastreifen gestürmt und in einen eigenen Hafen umgeleitet (jW berichtete). In der EU und in den USA wurde der Coup im Mittelmeer stillschweigend geduldet wie zuvor schon das dreiwöchige Bombardement Gazas. In der arabischen Welt wurde der jüngste Überfall dagegen scharf kritisiert. Der Kooperationsrat der arabischen Golfstaaten (GCC) nannte das israelische Vorgehen eine »Piratenaktion«.

 


 

Sicherheitskonferenz - Kriegsschmiede oder Friedenschance? - Die Grünen sind uneins, die CSU und FDP loben die Sicherheitskonferenz, befürchten aber antisemitische Äußerungen bei der Demo. -Berthold Neff - Die Münchner Sicherheitskonferenz hat bereits vor ihrem offiziellen Beginn am gestrigen Freitag für politische Auseinandersetzungen gesorgt. Die Münchner Grünen streiten darüber, ob es richtig ist, sich von dem Aufruf zu distanzieren, in dem die Gegner der Sicherheitskonferenz unter der Überschrift "Kein Frieden mit der Nato-Kriegspolitik" zum Protest einladen. Zwei prominente Grüne der Stadt, der Landesvorsitzende Dieter Janecek und der Bundestagsabgeordnete Jerzy Montag, kritisierten die Diktion und die inhaltlichen Aussagen des Aufrufs >>>

 


 

Vielfarbige Grüne - C. Ilawa - Info-Service der Bundestagsfraktion - (...) Wir alle waren schockiert und tief betroffen angesichts der Eskalation der Gewalt in Gaza und der vielen Opfer, in der Mehrzahl Zivilistinnen und Zivilisten, darunter viele Kinder. Die israelische Militäroperation im Gazastreifen und der Raketenbeschuss der Hamas und militanter Gruppen aus dem Gazastreifen ist derzeit beendet und einer weiterhin brüchigen Waffenruhe gewichen. Während beide Konfliktparteien sich als "Sieger" des Kriegs in Gaza sehen oder gar feiern, ist das Ergebnis dieser Offensive desaströs: 1.300 Palästinenserinnen und Palästinenser wurden getötet, über 5.000 verletzt – davon fast ein Drittel Kinder. Auf israelischer Seite kamen 13 Menschen ums Leben, fast einhundert wurden verletzt, auch hier zahlreiche Zivilisten. Ein Neubeginn der Gewalt ist vorerst nicht auszuschließen. Vordringlich sind für uns nun Antworten auf folgende Fragen: Wie gelingt es, weitere Gewalt auf beiden Seiten – in Gaza und im Süden Israels – zu vermeiden?

 


 

„Wären wir doch nicht geflüchtet“ - Im Jahr 2008 hat Israel den 60. Jahrestag seiner Staatsgründung gefeiert. Für Palästinenserinnen und Palästinenser ist dieses Datum mit Flucht und Vertreibung verbunden. Sie gedenken der „Nakba“. Auch Khadeja Al-Najar erinnert sich an 1948 - ein Rückblick von Wiltrud Roesch-Metzler. - Das Leben ist so schwer. Und es wird schlimmer. Es gab eine Zeit, da wir in Israel arbeiten gehen konnten. Jetzt leben die Menschen von Hilfe. Für manche ist das Leben schwerer als für andere, etwa für jene, die kein Wasser haben“, beobachtet die 73-jährige Kha¬deja Al-Najar in Gaza.

 


 

 


 

Vom Preis eines toten Kamermanns - André Marty berichtet - Vom Preis eines toten Kamermanns  - IFJ - Generalsekretär Aidan White mit dem neuen Todeskalender Bild: IFJEr wurde wieder mal publiziert, der jährliche Todeskalender. 109 Journalisten und Medien-Vertreter stehen drin, alle im letzten Jahr von Soldaten, Polizisten, Guerilleros oder Gangstern getötet. 109 Journalisten, Kameraleute, Producer, Ton- und sonstige Techniker. 109 Schicksale, fein säuberlich aufgelistet in einer Statistik. Schauen Sie sich den Report an:  >>>

 


 

Wer zählt? - Grenzen, Medien, Gaza: Judith Butler sprach an der FU Berlin über »Rahmen des Krieges« - Elsa Koester - Dahlem ist ein Synonym für Dauerschlaf. Normalerweise, doch am Dienstag abend war im betont ruhigen Berliner Villenviertel viel los. Es herrschten fast backstreetboysähnliche Zustände, Menschenmassen strömten auf den Campus der FU. Sie wollten zu einem Vortrag von Judith Butler. Um den Andrang zu bewältigen, wurden fünf Hörsäle benötigt: In einem las Butler, in den anderen wurde live übertragen. So ein Trubel ist nichts Ungewöhnliches, denn seit dem Erscheinen ihres ersten Buchs »Das Unbehagen der Geschlechter« (1991) hat die US-amerikanische Gendertheoretikerin den eigenartigen Status eines Popstars der Postmoderne-Szene inne.

 


 

An Open letter to an Israeli Reserve Soldier - Zalman Amit & Daphna Levit-Letter to reserve soldier-"Our reality is miserable, worse than that, desperate, but no, Hamas is not our enemy, you are. You are and you were our enemy since 1948 and all the stages that I, my original town Magdal and my current town, Gaza underwent since then are merely worsening stages in the same decade long tragedy caused exclusively by you."

 


 

Israel holding 42 Palestinians in administrative detention for over two years - B`Tselem - Press Release - Of the 548 Palestinians Israel is detaining without trial, 42 have been held for over two years, according to figures appearing in B`Tselem’s annual report, published today. Twenty-three have been administratively detained for over two and a half years, including three who have been detained between three and four and a half years, and two over four and a half consecutive years. In fact, the vast majority of administrative detainees (372) have been held without charge or trial for at least two consecutive periods

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Ceasefires, Israeli-Style - Stephen Lendman - Waging war while talking peace is customary Israeli practice. On January 19, Haaretz headlined: “Israel declares unilateral cease-fire. The security cabinet last night authorized a unilateral cease-fire (to take effect) at 2AM (Sunday morning), ending three weeks of intense fighting. >>>

 


 

Chomsky on Oil and the Israel Lobby - M. Shahid Alam - In the slow evolution of US relations with Israel since 1948, as the latter mutated from a strategic liability to a strategic asset, Israel and its Jewish allies in the United States have always occupied the driver’s seat. President Truman had shepherded the creation of Israel in 1947 not because the American establishment saw it as a strategic asset; this much is clear. “No one,” writes Cheryl Rubenberg, “not even the Israelis themselves, argues that the United States supported the creation of the Jewish state for reasons of security or national interest.”

 


 

War on Gaza: Israeli Action, Not Reaction - Nicola Nasser - Stubbornly insisting on getting the carriage before the horse as the approach to a “durable and sustainable” ceasefire in Gaza Strip, U.S. and European diplomacy in particular is building on an Israeli misleading premise that the 22-day military operation, dubbed “Cast Lead,” against the Palestinian Gaza Strip was a reaction and not a premeditated long planned scheme that found in the change of guards in Washington D.C. an excellent timing. It was “not simply a reaction,” but “a calculation,”

 


6.2.2008
 


"Blut für Wasser"

Im besetzten Westjordanland geben die Israelis nur eine Stunde am Tag die Wasserleitungen frei. Während in den Gärten der Kibbuzim das Wasser sprudelt, ist in den palästinensischen Siedlungen Wasser Mangelware. Wasser ist im Nahostkonflikt zum politischen Faustpfand geworden. >>>
Mehr Videos zum Thema Wasser >>>

 

 

Das Schweigen der Juristen - Gideon Levy - Ein Stillschweigen – unter allem andren schändlichen Stillschweigen - war  das Stillschweigen der Juristen besonders laut zu vernehmen. Die 41 000 Anwälte im Staat Israel haben die Aufgabe übernommen, sein Image als das eines Rechtsstaates zu schützen. Und diese ausgedehnte und große Armee hat wieder einmal ihre Aufgabe verfehlt. Es gibt in aller Welt schwer wiegenden Verdacht, dass Israel eine Reihe von Kriegsverbrechen begangen hat  - und die Juristen unseres Landes darüber ihren Frieden –  also Stillschweigen -  bewahren >>>

 


 

Einsatz von Phosphorbomben ächten - Die Waffenruhe in Gaza ist brüchig. Der Internationale Strafgerichtshof prüft seit Dienstag, ob Israel während des Gaza-Einsatzes Kriegsverbrechen begangen hat, u.a. weil bei Angriffen in dicht besiedelten Gebieten Munition mit Weißem Phosphor eingesetzt worden sei. Ärzte und Ärztinnen berichten von ihnen bisher völlig unbekannten Verletzungen. So erklärte der Chirurg Dr. Muneer Deeb, Oberarzt am Kasseler Klinikum, der mit einem französischen Ärzteteam eine Woche in Gaza operiert hat: "Die Verletzungen, die wir behandelt haben, waren keine Verletzungen durch herkömmliche Splitterbomben. Es gab Verbrennungen bis auf die Knochen". >>>

 


 

Lasst Netanyahu gewinnen - Gideon Levy - Benjamin Netanyahu wird wahrscheinlich Israels nächster Ministerpräsident werden.  An dieser Tatsache gibt es auch etwas, das Mut macht. Netanyahus Wahl  wird Israel von der Last der Täuschungen/ Betruges befreien: Falls er eine Regierung des Rechten Flügels aufstellen kann, würde (endlich) der Schleier gelüftet und  ihren Bürgern und dem Rest der Welt – einschließlich der arabischen Welt -  das wahre Gesicht der Nation enthüllt. Zusammen mit der Welt werden wir sehen, welcher Führung wir gegenüber stehen und wer wir wirklich sind. Die Maskerade, die einige Jahre lang geführt wurde, wird endlich zu einem Ende kommen.

 


 

Der zweite Fall - Anis Hamadeh - Zusammenfassung: Es geht in diesem Essay um Gaza und das deutsche Schweigen zwischen 1945 und 1968, um die Mythen Israels und die Situation der Palästinenser, die negativ stereotypisiert werden, während Juden positiv stereotypisiert werden. Am Gaza-Pogrom, so die These, haben sich auch deutsche Schreibtischtäter beteiligt. Dies sei die Reinform von Rassismus aus der Mitte der Gesellschaft und in Deutschland nicht hinnehmbar. Dieser zweite Fall einer Beteilung an Pogromen hat viele Bürger aufgerüttelt, während andere fordern, dass die Täter zur Rechenschaft gezogen werden. Es wird gefragt: Kann man nach dem Gaza-Mord wirklich noch sagen, dass dies nicht einmal mit dem Deutschland von 1938 vergleichbar ist? Ist es nur NOCH kein Holocaust? Was will Israel mit den Menschen in Gaza machen?

 


 

 


 

Offener Brief des AK Süd-Nord der IPPNW Deutschland an die Europa-Abgeordneten der Parteien - Kontrolle der EU-Hilfsgelder für Gaza - Sehr geehrte Damen und Herren,  „Die Europäische Union erklärte, sie werde ihre Gelder erst dann für einen Wiederaufbau in Gaza zur Verfügung stellen, wenn die Hamas nicht mehr allein regiert." (Christof Schneider (WDR) in der Tagesschau am 19.1.09 um 20:00 Uhr) Wir bitten Sie dringend, sich dafür einzusetzen, dass alle Hilfeleistungen der EU für Gaza sich nur an humanitären Gesichtspunkten orientieren. Lassen Sie nicht zu, dass die Menschen dort als Geiseln politischer Interessen weiter leiden. Wir möchten auch warnen vor falschen Kanälen, in die Reparationsgelder fließen und instrumentalisiert werden könnten. So hat Israel  schon ein Komitee gebildet, um dafür zu sorgen, dass die Wiederaufbaugelder, man spricht von drei Milliarden $, nur durch das Ramallah-Regime von Mahmud Abbas mit Zustimmung des israelischen Komitees ausgegeben werden. Dies wäre keine neutrale Überwachung. Die Staaten der  arabischen Liga haben in Kuwait schon über 2 Milliarden Dollar gespendet.

 

 

Gaza: Kein Verteidigungskrieg. In deutschen Medien wurde vielfach behauptet, der Gaza-Krieg sei die unausweichliche Reaktion auf ständigen Raketenbeschuss gewesen. Doch die Auswertung israelischer Quellen ergibt ein anderes Bild. Thomas Früh, .pdf-Datei. Gefunden bei Thomas Immanuel Steinberg

 


 

Deliberative Demokratie und Demokratisierung der Macht im Islam  - Mohamed Ibrahim, M. A. - Dies ist eine leicht korrigierte Fassung meiner Magisterarbeit, die ich am Institut für Politikwissenschaft an der Technischen Universität Darmstadt geschrieben habe. Wegen der Aktualität des Themas habe ich mich entschlossen, sie in voller Länge als PDF-Datei zu veröffentlichen. Die Kombination zwischen politikwissenschaftlicher Untersuchung und dem Usul al fiqh zeigt mir im nachhinein, dass Mustafa Abdul Raziqs Ansicht richtig war, dass Usul al fiqh den Grundstein für die islamische politische Philosophie darstellt. Diese Ansicht ist leider nie beachtet worden. In Wirklichkeit haben Muslime politische Philosophie nie richtig vorangetrieben, zum größten Teil deswegen, weil Freiheit des Denkens, der Forschung und der Meinungsäußerung sehr eingeschränkt sind.

 


 

Der Staat und seine Gäste - Um den Kontakt zu ihrer „zweiten Heimat“ zu stärken, spendiert Israel jungen Diaspora-Juden Erlebnisreisen. Doch inzwischen organisieren Kritiker den Widerstand >>>

 

 

Die neue "Achse des Bösen" - Die Achse der guten bösen erhält "intellektuelle" Unterstützung in ihrem Krieg gegen die Meinungsfreiheit. -  Pro-Israel media: Bloggers join media war - Itamar Eichner - Some 1,000 new immigrants and foreign-language-speaking Jews volunteer to army of bloggers set up by Absorption Ministry and Foreign Ministry with the stated objective of flooding blogs with pro-Israel opinions

 


 

Syd Walker - Smoke, Mirrors and the Fog of Endless War -  couple of days ago I wrote an article called Humiliating the USA an Israeli Hobby. As the title suggests, it was about the bizarre, inverted power relations between the mighty USA and the tiny State of Israel. The article hinged on a recent boast by Prime Minister Olmert that he ordered the US President to abstain on Resolution 1860 in the UN Security Council.

 

 

Is an Israeli Jewish sense of victimization perpetuating the conflict with Palestinians?  - Akiva Eldar - Haaretz - A pioneering research study dealing with Israeli Jews` memory of the conflict with the Arabs, from its inception to the present, came into the world together with the war in Gaza. The sweeping support for Operation Cast Lead confirmed the main diagnosis that arises from the study, conducted by Daniel Bar-Tal, one of the world`s leading political psychologists, and Rafi Nets-Zehngut, a doctoral student: Israeli Jews` consciousness is characterized by a sense of victimization, a siege mentality, blind patriotism, belligerence, self-righteousness, dehumanization of the Palestinians and insensitivity to their suffering.

 

 

Horrendous zionist war crimes and genocide in Gaza (pictures - links below)‏‏ - by Hajja Romi Elnagar, MLIS >>>

 

 

Gaza burn victims exhibit signs of white phosphorous wounds - Amira Hass - Haaretz - three Israeli documents Haaretz received, which were written during Operation Lead Cast, describe the sort of burns caused by white phosphorus and match the descriptions of the medical personnel in the Gaza Strip. The documents were prepared by the office of the IDF chief medical officer, the Medical Field Operations HQ and Magen David Adom.

 


 

Israeli army "subcontracted" by extremist settlers - Jonathan Cook - The Electronic Intifada - In a process one military historian has termed the rapid "theologization" of the Israeli army, there are now entire units of religious combat soldiers, many of them based in West Bank settlements. They answer to hardline rabbis who call for the establishment of a Greater Israel that includes the Occupied Palestinian Territories.

 


5.2.2008
 




Bilder und Kurzbericht zur Frauendemo am 25.1.200 Berlin

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Jetzt erst recht, Herr Lieberman - Inge Günther -  Die Altmännerrunde, die auf einer Café-Terrasse in Taibeh die Mittagssonne genießt, ist sich einig. Für sie kommen bei den israelischen Wahlen am nächsten Dienstag nur arabische Listen in Frage.

Über Liebermann:
Avigdor Lieberman – Wikipedia >>>
Ethnische Säuberung zurück auf Israels Agenda >>>

 


 

Abschied von aggressiver Rhetorik - Volker Perthes und Christoph Bertram plädieren für eine neue Iran-Politik des Westens - Heinz-Dieter Winter - Angesichts der Aufregung und wilden Spekulationen bezüglich des nun von Iran – als neuntem Staat der Erde – in die Umlaufbahn gebrachten Satelliten sei erinnert, das vor kurzem der neue Präsident der USA, Barack Obama, seine Bereitschaft bekundet hat, mit Iran den Dialog aufzunehmen. Das könnte eine neue Chance eröffnen. Der Westen muss sein Verhältnis zu dieser wichtigen Regionalmacht des Mittleren Ostens verbessern!

 


 

Hilfe verhindert - Israel blockiert weiter lebenswichtige Lieferungen für die Palästinenser in Gaza. UN-Hilfswerk fordert Lösung - Karin Leukefeld - Die UN-Koordination für humanitäre Hilfe (OCHA) braucht 613 Millionen US-Dollar (478 Millionen Euro), um dringende Nothilfe für die 1,5 Millionen Palästinenser im Gazastreifen leisten zu können.
 


 

Gewerkschaft der Hafenarbeiter in Südafrika unterstützt Boykott Israels - - ISM/G-Mona -  Hafenarbeiter in Südafrika haben ihre Weigerung bekundet, die Fracht eines Schiffes aus Israel zu entladen, welches am Sonntag in Durban einlaufen soll. Diese Ankündigung entspricht einer vorherigen Entscheidung der Hafenarbeiter, die Kampagne für Boykott, Devestition und Sanktionen gegen “Apartheid”-Israel zu unterstützen.

 


 

Ein sehr hörenswertes Audio "Andere Stimmen aus Israel" zum Nahostkonflikt >>>

 

 

Gründer der Cap Anamur in Rottweil - Rupert Neudeck berichtet über seine aktuellen Projekte der Menschlichkeit - Es sind bereits 28 Schulen in Dörfern gebaut, derzeit sind Nummer 27 und 28 im Werden. Neudeck gab Einblicke in den Alltag der Afghanen und wünschte sich, dass die Finanzmittel nicht weiter in den Bundeswehreinsatz, sondern in den zivilen Aufbau fließen. Er hält den Bundeswehreinsatz nicht mehr für sinnvoll, da diese für das Land keine fruchtbringende Arbeit mehr leistet.

 


Matthias Küntzels Selbstbeweihräucherung in Sachen Israelsolidarität - Was nicht passt, wird unterschlagen - Sabine Schiffer - Unter dem Titel „Die Rolle des Iran im Nahostkonflikt“ hatte die Deutsch-Israelische Gesellschaft in Nürnberg nicht nur Dr. Matthias Küntzel als Referenten geladen, sondern dessen Vortrag auch in Kooperation mit der Sparkasse und dem Willstätter-Gymnasium durchgeführt. Erwartungsgemäß und zur Freude der Veranstalter waren auch Schüler am Abend des 22.1.2009 in der Aula ihrer Schule zugegen. >>>

 


 

Nahost: Frauen bloggen aus dem Kriegsgebiet - Es ist Fortsetzung einer unendlichen Tragödie: Seit einer Woche tobt wieder der Krieg im Nahen Osten. Vor allem im Gaza-Streifen wird die Situation für die Zivilbevölkerung immer unerträglicher. Wie erleben Frauen in Gaza und Israel den erneuten Gewaltausbruch? Brigitte.de stellt vier Bloggerinnen vor, die ihrer Angst und Wut im Internet Luft machen.

 


 

«Checkpoint Huwara» - Das Schweigen brechen - Yves Wegelin - «Dieses Buch ist keine weitere Analyse des politischen Stillstands», wird den LeserInnen im Klappentext versprochen; vielmehr gewähre es «einen höchst persönlichen und erschütternden Einblick» in das Leben derjenigen, die von den politischen Entscheidungen betroffen sind. «Checkpoint Huwara», das über den israelisch-palästinensischen Konflikt erzählt, hält dieses Versprechen.

 


 

 


 

Israels Lügen - Henry Siegman - Die Regierungen der westlichen Staaten und die meisten westlichen Medien übernahmen folgende israelische Behauptungen zur Rechtfertigung des militärischen Angriffs auf Gaza: Hamas verletze in einem fort den sechsmonatigen Waffenstillstand, den Israel einhielt und den Hamas nicht verlängern wollte >>>

 


 

Across West Bank, villages hit with confiscation orders - During the month of January, Palestinian villages across the West Bank were hit with a wave of confiscation orders. In the Jerusalem, Bethlehem and Hebron districts, Occupation forces closed or confiscated land for the construction of new segments of the Wall or military infrastructure. Collectively, thousands of dunums have been confiscated, and thousands more will be isolated.

 



Religious groups are ‘penetrating’ Israeli army, The National >>>

 


 

Barak okays new West Bank settlement in return for evacuation of illegal outpost - Akiva Eldar - Haaretz - "The new site is a kilometer away from the built-up section of the Adam settlement, located east of the separation fence."

 


4.2.2008
 


 

medico international e.V. - "Weit und breit ist alles kaputt" - Nothilfe im Gazastreifen - Täglich entdecken die Mitarbeiter des medico-Partners Palestinian Medical Relief Society (PMRS) neue menschliche Tragödien. „Wir hören täglich von Verwundeten, die in und außerhalb von Gaza trotz der weltweiten Hilfsaktionen an ihren Verletzungen sterben. Viele Hunderte von Menschen werden noch immer vermisst. >>>

 



Kein Platz an der Sonne - Die zerfaserte Identität des israelischen Juden - Zu einem aufregenden Buch von Avraham Burg - Von Rupert Neudeck - Das ist ein sehr unkonventionelles Buch, das einen im Nachdenken über die unsäglichen Zeitläufte regelrecht zurechtbringt. Alles ist zugleich auch provokativ für unsere deutschen Köpfe. Der Titel ist fast blasphemisch für uns Deutsche, die wir uns eingeigelt haben wie unsere israelischen Counterparts. Das Buch ist deshalb genau so gegen eine israelische Denkweise gerichtet wie gegen eine deutsche. Avraham Burg habe ich immer mit Freude gehört, selbst wenn es ganz aussichtslos war zwischen Israel und Palästina. Er hatte seinerzeit einen Satz, der mich herausgeführt hat  >>>

Audio Interview with Avraham Burg >>>
The Indepent "Avraham Burg: Israel's new prophet" >>>
Texte von Avraham Burg >>>

 


 

Hilfe verhindert -  Karin Leukefeld - Israel blockiert weiter lebenswichtige Lieferungen für die Palästinenser in Gaza. UN-Hilfswerk fordert Lösung >>>

Ärzte ohne Grenzen e.V. - Palästinensische Autonomiegebiete : Die körperlichen und seelischen Narben der Menschen im Gazastreifen - Auch nach dem offiziellen Ende der Kämpfe im Gazastreifen brauchen viele Verletzte nach wie vor medizinische Versorgung, vor allem chirurgische Eingriffe oder post-operative Betreuung. Doch die Menschen benötigen auch soziale und psychologische Unterstützung. >>>

 


 

Israels Krieg im Nahen Osten - Arbeiterfotografie - Tagebuch Israel/Palästina - 2008/2009 - Notizen zum Krieg Israels im Nahen Osten - insbesondere gegen die Bevölkerung Palästinas - Die NPD und die Strategie, Kritik am mörderischen Vorgehen Israels zu diskreditieren - AF, 3.2.2009 -- Walter Momper, Präsident des Abgeordentenhauses von Berlin, weiß, daß "ein Drittel des Bundesvorstandes der NPD vom Verfassungsschutz bezahlt wird". Das äußert er am 28.1.2009 in Berlin bei einer Veranstaltung anläßlich einer Aktion der NPD, die als Mahnwache unter dem Motto 'Nein zum israelischen Holocaust im Gaza-Streifen' deklariert ist (Rede als Video bei youtube.com). Diese Äußerung führt zu der Frage, ob es neben dem Verfassungsschutz noch weitere vergleichbare Finanziers gibt >>>

Hasbara – Die  Formen der Antisemitismuskeulen -  Teil 1 (erweitert)  - Links gleich Rechts und mit Islamisten vereint? - Eine Dokumentation von Erhard Arendt

 


 

Interview zum Ende des Gaza-Krieges - Yossi Sarid + Rosso - In einem Interview für das ehemalige PCI- und heutige mitte-linke PD-Parteiorgan „l’Unità“ zog der Kolumnist der israelischen Tageszeitung „Haaretz“ und einstige Mitbegründer, Vorsitzende und langjährige Knessetabgeordnete der linkssozialdemokratischen und linkszionistischen Meretz-Partei Yossi Sarid (68) ein interessantes Resummee des dreiwöchigen blutigen Gaza-Feldzugs der Großen Koalition in Tel Aviv. (…) Eines der Resultate des dreiwöchigen israelischen Gemetzels im Gaza-Streifen ist ohne Frage eine veränderte Sichtweise des Staates Israel in der deutschen Linken. Ein Opferverhältnis von 100 zu 1, der umfangreiche Einsatz geächteter Waffen wie Phosphorgranaten, Nagelbomben und anderem sowie ein Bombardement, bei dem 15% aller Gebäude zerstört oder beschädigt und (erfolgreich) auf alles geschossen wurde, was sich bewegte (inklusive Ambulanzen, Journalisten und UNO-Hilfskonvois) war den Meisten dann doch etwas zuviel. >>>

 


 

What YOU can do: 10 ways to help Gaza/Palestine - Laila El-Haddad - A Mother from Gaza - "I would like to offer a list of things that can be done to defeat this feeling of impotence. Things YOU can do to help Gaza. To help Palestine. To help achieve justice for all."


 


 

Israeli clinic for Gaza civilians closes for lack of patients - JUDY SIEGEL-ITZKOVICH - J-lem Post - "The impressive clinic had opened with fanfare, and it was closed in a whisper."

 


 

Bad news from a new neighborhood  - Editorial - Haaretz - "The only purpose of Mevasseret Adumim is to break up the West Bank, ruin ties between Jerusalem and Ramallah, and wreck the last chance of reaching a peaceful settlement." http://www.haaretz.com/hasen/spages/1060822.html id

 


3.2.2008
 


 

Zusammenbruch auf dem Trinkwasser- und Abwasser-Sektor in Gaza - Schwere Missachtungen des internationalen humanitären Gesetzes und schwere Verletzungen des internationalen Menschenrechtsgesetzes. Stellungnahme von Centre on Housing Rights and Evictions (COHRE).

 


 

Gaza-Krieg fördert Antisemitismus - London/Berlin - Der britische Historiker Eric J. Hobsbawm wirft der israelischen Führung "nationalistische Blindheit" und "militärischen Größenwahn" vor. Der Gaza-Krieg habe die Zukunftsaussichten Israels verschlechtert und befördere den Antisemitismus in der Welt, schrieb Hobsbawm in einem am Dienstag in der deutschen Zeitung "Junge Welt" abgedruckten Beitrag für die "London Review of Books".

 


 

„Israel muss mit der Hamas verhandeln.“ Interview mit Moshe Zuckermann (Tel Aviv).  - Ohne Verhandlungen mit der Hamas wird es nach Auffassung des israelischen Historikers Moshe Zuckermann keinen Waffenstillstand geben. Verhandlungen mit der islamistischen Organisation seien deshalb unabdingbar. Zuckermann setzt große Hoffnungen auf die Nahost-Politik des neuen US-Präsidenten Barak Obama, warnt aber vor zu großem Optimismus. Es komme darauf an, was dieser von seiner Rhetorik wirklich umsetzen könne. Mit Zuckermann sprach Arn Strohmeyer >>>

 

 

Warum Israel die Westbank nicht räumen will? - Wie wichtig ist die Frage des Westbank-Wassers? -  Gespräch mit einem Wasserexperten - Von : Hakam Abdel-Hadi - Während meines Aufenthalts in der Westbank im Dezember 2008 hatte ich die Gelegenheit mit dem Wasserexperten, Prof. Kamal Abdul-Fattah, dem  Geographieprofessor an der Universität Birzeit in der Westbank ein Gespräch über die Wasserfrage zu führen. Ich begann das Interview mit folgender Frage >>>

 

 

Israels Lügen - Henry Siegman Die Regierungen der westlichen Staaten und die meisten westlichen Medien übernahmen folgende israelische Behauptungen zur Rechtfertigung des militärischen Angriffs auf Gaza: Hamas verletzte in einem fort den sechsmonatigen Waffenstillstand, den Israel einhielt und den Hamas nicht verlängern wollte; Israel blieb deshalb keine andere Wahl als die Fähigkeit von Hamas, Raketen auf israelische Städte zu schießen, zu zerstören;  Hamas sei eine Terroristen-Organisation und Teil eines globalen Dschihad-Netzwerks; Israel sorgte also nicht nur für seine eigene Verteidigung, sondern nahm zugleich teil am Kampf der westlichen Demokratien gegen dieses Netzwerk. Ich hörte von keiner einzigen größeren amerikanischen Zeitung, keiner Rundfunk- oder Fernseh-Station, dass sie in ihrer Berichterstattung zum Angriff auf Gaza diese Lesart in Frage stellte. Soweit es Kritik an Israels Handlungen gab (keine von der Bush-Regierung),  beschränkte sie sich auf die Frage, ob die von der IDF veranstaltete Schlächterei in einem vernünftigen Verhältnis stand zu der Bedrohung, die sie abzuwehren suchte; und ob die IDF alles Nötige getan hatte, Verluste der Zivilbevölkerung zu vermeiden. >>>

 

 

Das gute Geschäft mit dem Frieden - Schweiz finanziert fragwürdige Studie über Nahostkonflikt mit - Shraga Elam - Um das edle Ziel des Friedens im Nahen Osten ist eine regelrechte Industrie entstanden. Einer der Sponsoren: die Schweiz. Das Motto: Das Gegenteil von gut, ist gut gemeint. Dies demonstriert die neue Studie «Cost of Conflict in the Middle East» mit Schweizer Unterstützung, welche die indische Denkfabrik Strategic Foresight Group (SFG) vergangene Woche veröffentlicht hat.

 

 

Hamas zu Verhandlungslösung bereit - Karin Leukefeld - Palästinenser in Gaza für einjährigen Waffenstillstand mit Israel. Voraussetzung ist Öffnung der Grenzen

 

 

Aussergewöhnlich umfangreiche US-Waffenlieferung nach Israel: Planen die USA und Israel einen breiter angelegten Krieg im Nahen Osten? - Michel Chossudovsky - Eine sehr umfangreiche US-Waffenlieferung für Israel, bestehend aus 3,000 Tonnen an „Munition”, ist angesetzt, ihren Weg nach Israel zu gehen. Der Umfang und die Art der Lieferung wird als „ungewöhnlich“ beschrieben

 


 

Menschen in Gaza brauchen moralische und aktive Unterstützung -  Der SPD-Ortsverein St. Blasien hatte zu einem politischen Abend mit einen Vortrag zu dem Thema "Das Massaker von Gaza", der von Eveline Hecht-Galinski gehalten wurde, eingeladen. In ihrer Begrüßung freute sich Elisabeth Kaiser vom SPD-Ortsverein, dass trotz der Unwetterwarnung so viele Interessenten gekommen waren, der Eberle-Saal war fast voll besetzt. Begrüßen konnte sie Eveline Hecht-Galinski, Gabi Weber und Johannes Kaul. Spontan hätten sich diese bereiterklärt, über das Thema zu reden, als die Idee vor einer Woche geboren wurde.

 

 

Interview mit Uri Averny - So kann Obama den Frieden im Nahen Osten schaffen -  Tel Aviv – Als Soldat kämpfte er für das Überleben Israels. Als israelischer Politiker und ehemaliger Knesset-Abgeordneter kämpft Uri Avnery (86, geboren in Deutschland) bis heute für einen haltbaren Frieden für den jüdischen Staat. Seit über 30 Jahren tritt er für zwei Staaten in Palästina ein, ist deshalb auch mit Mord bedroht worden. Peter Brinkmann besuchte den Friedensaktivisten und Schriftsteller in seiner Wohnung in Tel Aviv.

 

 

Israel fliegt neue Angriffe auf Gaza - Weitere »Reaktionen« auf Raketenbeschuß angekündigt. Rotes Kreuz kritisiert Waffeneinsatz gegen Palästinenser

 

 

Schlecht für die Juden - Der Krieg gegen Gaza hat die Zukunftsaussichten Israels verschlechtert und befördert den Antisemitismus in der Welt - Eric Hobsbawm - Drei Wochen lang ist die Barbarei vor einem weltweiten Publikum gezeigt worden, das zugeschaut, sich seine Meinung gebildet und, von wenigen Ausnahmen abgesehen, Israels bewaffneten Terror gegen 1,5 Millionen Einwohner, die seit 2006 im Gaza-Streifen blockiert werden, zurückgewiesen hat. Niemals zuvor wurden die offiziellen Rechtfertigungen für die Invasion offensichtlicher durch die Kombination von Fernsehbildern und Arithmetik widerlegt; oder der Neusprech von »militärischen Zielen«

 


 

Weniger wäre auch hier mehr - Evelyn Hecht-Galinski  - Zu "Eine Frage des Protokolls"  (…) Wie lange wollen und müssen wir jüdische und nichtjüdische Deutsche noch die intellektuelle Hilflosigkeit dieses Zentralrates unter der Führung von Charlotte Knobloch und ihres "Drängers" Stephan Kramer als Generalsekretär hinnehmen? Sie sind keineswegs übersensibel, wie Vizepräsident Korn meint, sondern setzen ihre auf Konfrontation ausgerichtete Taktik fort, indem sie viel zu viel sagen - weniger wäre mehr >>>

Die innere Spaltung - Im Nahostkonflikt steht der deutsche Zentralrat der Juden hinter der Regierung Israels. Deutsche Medien reproduzieren das - und geben anderen Stimmen zu wenig Raum - Iris Hefets - Wer als Laie die deutschen Medien konsumiert, um mehr über den Nahostkonflikt zu erfahren, könnte den Eindruck gewinnen, Israel sei ein Land, in dem überwiegend Überlebende des Holocausts leben sowie junge, mit einer Uzi bewaffnete Soldatinnen, die in ihrer Tasche ein Buch von Amos Oz tragen und in Orangenhainen nach "Arabern" suchen.>>>

Habibi Stephan J. Kramer – ein Barbar oder ein Gutmensch? - Abraham Melzer - (...) Der Zentralrat der Juden in Deutschland, als Körperschaft des öffentlichen Rechts hat vor allem die Aufgabe, die Interessen seiner Mitglieder nach Außen zu vertreten. Die Beschäftigung mit Barbaren und Gutmenschen gehört eigentlich nicht zu den Aufgaben >>>

Neue Partei + altes Spiel - Einschüchtern, Täuschen, mit dem Kopf im Sand  (…) E. Arendt - Wir wollen und wir werden nie wieder Opfer sein", sagte Dieter Graumann. Dem ist zuzustimmen, da stehen wir nebeneinander.  Aus unser leidvollen gemeinsamen deutschen Geschichte heraus sollten wir aber auch nein zu einer neuen "Herrenrasse" sagen >>>


 


 

Israel und die Türkei - Befremden über ein unausgesprochenes Bedauern - Israel und die Türkei versuchen zwar noch, ihre guten Beziehungen zu retten. Der Wortwechsel zwischen Peres und Erdogan in Davos aber war der Höhepunkt einer schleichenden Entzweiung, die mit dem Gaza-Krieg begann. Von Hans-Christian Rößler, Jerusalem >>>

 


 

Abbas im Abseits - Die Hamas hat durch den Krieg im Gazastreifen an Statur gewonnen - im Westjordanland, das bislang von Präsident Abbas dominiert wurde, aber auch in Staaten wie der Türkei. Die Möglichkeiten für Abbas, im Bruderkrieg mit den Islamisten Boden gut zu machen, sind gering. Von Hans-Christian Rößler, Jerusalem

 

 

What Happened to Hassan - Ran HaCohen - Hassan, an 8-year-old Gazan boy, could consider himself lucky. Last year, thanks to his serious illness, Israel let him in to be treated in a Tel Aviv hospital. Israel boasts of its generosity: after four decades of occupation, which has left Gaza's hospitals on a Third World level, followed by years of siege, which has exhausted the little equipment and medicine arsenal those wretched hospitals had acquired, Israel grants treatment to a small number of mostly terminal Palestinian patients, provided the full cost is paid by the Palestinian National Authority. How very generous indeed.

 



Israel state prosecutor to meet officials at center of Spanish war crimes probe
- State Prosecutor Moshe Lador was to Monday summon the seven senior Israeli defense officials who were named as defendants in a war crimes trial that will be heard by a Spanish court.

 


2.2.2008
 


 

Die schwarze  Fahne - Uri Avnery - EIN SPANISCHER Richter hat eine gerichtliche Untersuchung gegen sieben israelische Politiker und Militärs wegen des Verdachtes auf  Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit angeordnet. (…) Für diejenigen, die diesen Vorfall vergessen haben: der damalige Kommandeur der israelischen Luftwaffe Dan Halutz wurde damals danach gefragt, was er wohl empfinde, wenn er solch eine Bombe auf ein Wohngebäude fallen lässt. Seine unvergessliche Antwort lautete: „einen leichten Ruck am Flügel“.  >>>

Spanische Justiz ermittelt gegen ehemalige Militärführung in Israel  - Das Palästinensische Zentrum für Menschenrechte (PCHR) begrüßt den Beschluß des Nationalen Gerichtshofs in Spanien, Ermittlungen gegen sieben ehemalige militärische Führungspersönlichkeiten in Israel einzuleiten  >>>

Prosecutor looks at ways to put Israeli officers on trial for Gaza 'war crimes' >>>

 




IDF soldiers leave racist graffiti on Gaza homes - Some of the graffiti was written on the ruins of the homes of the al-Samuni family, who lost dozens of its members during the war.
 


 

Der Türke Erdogan zeigt den Arabern wie man es macht - Kommentar - Über den Auftritt des Premierministers in Davos und einen Verstoß gegen die Pressefreiheit, weil Lobbyismus und Medien getrennt bleiben müssen - Der türkische Premierminister sorgte beim Weltwirtschaftsforum in Davos für einen Eklat. Was hat er nur getan? Als einziger Regierungschef wehrte er sich offen gegen Israels Kriegspolitik und spricht aus, was der Großteil der Welt denkt: Krieg gegen Frauen und Kinder zu führen ist nicht OK und: Warum bekommen die Mächtigen der der Welt es nach 60 Jahren nicht hin, die Streithähne an einen Tisch für eine Zweistaatenlösung zu zwingen? >>>

 


 

Israels Gefangene - Anwälte erheben schwere Vorwürfe - Rolf-Henning Hintze - Sieben israelische Menschenrechtsorganisationen haben schwere Vorwürfe gegen die israelische Armeeführung erhoben. Es geht um beim Gaza-Krieg gefangengenommene Palästinenser.

 

 

Gaza im Lichte der Zionistischen Ideologie - Prof. em. Dr. Kenneth Lewan - Um zu verstehen, warum ein Massaker unter der Bevölkerung des Gazastreifens stattgefunden hat, sollte auch die zionistische Ideologie vergegenwärtigt werden. Die Ideologie der zionistischen Bewegung ist eine nationalistische Ideologie. Deren Grundeinstellungen beinhalten eine Missachtung anderer Nationen und ethnischen Gruppen und ihrer Interessen. Der Patriotismus hingegen lässt sich gut mit der Achtung und Anerkennung anderer Nationen vereinbaren. Wie andere nationalistische Ideologien hat die zionistische eine eigene Prägung. Sie steckt in folgender Aussage von Theodor Herzl, dem Hauptideologen und Organisator der Bewegung. Er schrieb in seiner Streitschrift „Der Judenstaat“ (1896): Kein Volk der Geschichte hat solche Kämpfe und Leiden ausgehalten, wie wir,...denn tief im Volksgemüt (aller anderen Völker, K.L.) sitzen alte Vorurteile gegen >>>

 

 

COHRE-Stellungnahme, 19.1.09 -  Zusammenbruch auf dem Trinkwasser- und Abwasser-Sektor in Gaza – Schwere Missachtungen des internationalen humanitären Gesetzes und schwere Verletzungen des internationalen Menschenrechtsgesetzes - Nach 22 Tagen israelischer Angriffen auf den Gazastreifen ist die Wasserversorgung und die Abwasser-Entsorgung am Zusammenbrechen. Der Trinkwasser- und Abwassersektor war nach den 18 Monaten Blockade von Gaza immer schon eine sensible Frage, denn die Einfuhr von Baumaterial zum Neubau und zur Reparatur von Anlagen auf dem Wasser- und Abwassersektor, ebenso wie die notwendige Lieferung von Brennstoff und Elektrizität für den Antrieb der Pumpen der Kläranlagen und Wasserbrunnen wurde verhindert. Das >>>

 

 

Gaza desperately short of food after Israel destroys farmland - Officials warn of 'destruction of all means of life' after the three-week conflict leaves agriculture in the region in ruinsPeter Beaumont in Gaza The Observer, Sunday 1 February 2009 Article historyGaza's 1.5 million people are facing a food crisis as a result of the destruction of great areas of farmland during the Israeli invasion. According to the World Food Programme, the UN's Food and Agriculture Organisation and Palestinian officials, between 35% and 60% of the agriculture industry has been wrecked by the three-week Israeli attack, which followed two years of economic siege. Christine van Nieuwenhuyse, the World Food Programme's country director, said: "We are hearing that 60% of the land in the north - where the farming was most intensive - may not be exploitable again. It looks to me like a disaster. It is not just farmland, but poultry as well.

 

 

 

 

Schüsse an der Sperranlage - Zwei Demonstranten im Westjordanland verletzt. Israelische Politik setzt im Wahlkampf auf aggressive Haltung in Sachen Palästina - Gloria Fernandez - Ob Gazastreifen oder Westjordanland: Israel setzt, was Palästina betrifft, auf Konfrontation. Diese Position prägt weiterhin und sogar noch zunehmend den Wahlkampf um das Parlament – der Urnengang ist für den 10. Februar angesetzt.

 

 

Anschlag auf Bevölkerung Gazas ... Vorwände und Gründe (SB) - Das produktive Ergebnis der "Arbeit", die die israelische Kriegsmaschinerie in den Worten ihres Oberbefehlshabers Gabi Ashkenazi in Gaza verrichtete, besteht laut dem Palästinensischen Menschenrechtszentrum (PHRC) in 1285 Toten, die zu 82,6 Prozent als Zivilisten eingestuft werden, darunter 280 Kinder und 111 Frauen. 4336 Personen wurden meist schwer verletzt, darunter 1133 Kinder und 735 Frauen. Laut dem PHRC, dessen konservative Angaben durch andere Zählungen deutlich übertroffen werden, wurden 28 öffentliche Gebäude - Ministerien, Universität, Parlament - 30 Moscheen, 10 Sozialzentren, 121 Werkstätten, 21 Gaststätten und Geschäfte und 5 Zementfabriken zerstört (NZZ, 30.01.2009). Zehntausende von Menschen sind obdachlos, Hunderttausende haben keinen Strom und kein Wasser, der Hunger ist allgegenwärtig.

 


 

Rückschau -  2007-06-08 - Meron Rapoport - Der siebte Tag des Krieges - Erinnerung ist meistens trügerisch. Im Abstand von vierzig Jahren sind ziemlich viele Menschen in Israel geneigt, die Zeiten vor dem Sechstagekrieg als Goldenes Zeitalter, eine Art verlorenes Paradies zu verklären. Demnach war Israel vor 1967 eine kleine und gerechte Gesellschaft, wo Werte wie harte Arbeit, Bescheidenheit und Solidarität stärker waren als Geldgier und Eigennutz, wo jeder jeden kannte und - vor allem - niemand jemand anderen besetzte. Das alles ist natürlich eine Täuschung. Das Jahr 1966 - das letzte ohne besetzte Gebiete - war ein schreckliches Jahr: Die Arbeitslosigkeit hatte die Rekordhöhe von 10 Prozent erreicht, die Wirtschaft erlebte eine schwere Rezession und zum ersten Mal in der Geschichte Israels gab es mehr Auswanderer als Einwanderer. Es stimmt zwar, dass in diesem Jahr die seit dem Krieg von 1948 praktizierte "Militärverwaltung"[1] über die 400 000 in Israel lebenden Araber aufgehoben wurde, aber die Lage der arabischen Minderheit war nach wie vor bedrückend, da immer mehr von ihrem Grund und Boden konfisziert wurde, um darauf neue jüdische Städte und Dörfer zu errichten. Der Sechstagekrieg änderte das alles. Dass Israel seit 1967 als regionale oder sogar als internationale militärische Supermacht gesehen wird, ist allgemein bekannt. Weniger bekannt ist, dass der Krieg die wirtschaftliche Entwicklung Israels dramatisch verändert hat. >>>

 

 

Israel and Hamas Won, So Who Lost? - Yacov Ben Efrat - The spectacle of tanks back from the battlefield with the blue and white Star of David flapping from their turrets, the faces of the young soldiers, their body language—all leave no doubt concerning Israel's victory. If we compare this pullback from Gaza with the one from Lebanon over two years past, there is no need for extensive commentary >>>

 

 

More Zionist Than Israel? - Ali Fathollah-Nejad - The Gaza massacre, at least for the moment, is over -- ended just before Barack Obama's inauguration, so as not to cast an unwelcome cloud over his first hours as U.S. President. The initial Palestinian death toll is 1,300 . . . and expected to rise. (Four times that number were injured, and more wounded may be discovered). The number of the Israeli dead -- 13 Israelis, ten of whom were soldiers, lost their lives -- was one hundredth of the Palestinian dead. Such are the revealing casualty statistics of this so-called war -- onslaught or even slaughter would be a more accurate term to describe the world's fifth largest army using the high-tech weaponry of the world's No. 1 military power against the civilian population as well as a scant number of armed combatants.

 

 

Life in the Gaza Strip is not 'back to normal' - People have their own ways of trying to characterize their personal disaster: People whose homes or small businesses have been destroyed in the shelling, though no one in their family was killed, say: "My damage is nothing," as though embarrassed.

 

 

American Jewish statement against Israel`s war on Palestine - American Jews for a Just Peace - In the wake of this illegal war, AJJP expresses our outrage and pledges to support all efforts that are aimed at ending Israel`s Occupation and undoing the apartheid system that it has constructed.

 

 

The silence of the jurists - Gideon Levy - Haaretz - The Israel Bar Association cannot be bothered with the issue of war crimes. With the exception of a few courageous lawyers, nobody is disturbed by the worrying legal aspects of the war. Hundreds of children killed are not a sufficient reason to cry out when one is busy with flower design.

 

 

What happened to Hassan - Ran HaCohen - Antiwar.com - So here we are now: a bereaved family in a ruined house in Gaza and an Israeli family in Tel Aviv who have almost become one family through Hassan`s illness and death. They phone each other daily, hoping to meet again soon. Will they see each other again – not just soon, but ever? The answer is no. Not as long as Israel`s apartheid regime is in place.

 


1.2.2008
 


 

Verstoß gegen eigene Gesetze - Inge Günther - Der Siedlungsbau in der Westbank zeichnet sich durch krasse Verstöße gegen israelische Gesetze aus. Betroffen sind drei Viertel von 118 Siedlungsprojekten. Das belegt eine bislang unter Verschluss gehaltene Datensammlung des israelischen Verteidigungsministeriums.

 


 

Brisantes Material über israelische Siedlungen Bisher geheime Datenbank des Verteidigungsministeriums enthüllt das Ausmaß des illegalen Siedlungsbaus >>>

 


 

GAZA: Haben Hühner Raketen abgeschossen? - Sameh Akram Habeeb - Israels verheerender Krieg gegen den Gazastreifen forderte das Leben von 1335 Menschen und hinterließ mindestens 5500 Verletzte. Außerdem wurden Zehntausende von Versorgungseinrichtungen, Häuser, Geschäfte, Fabriken/ Werkstätten teilweise oder total zerstört. Der Krieg verursachte bei Tausenden von Menschen besonders bei Kindern großen psychischen Schaden. Ich berichtete täglich vom Krieg, und mein Schwerpunkt lag dort, wo Menschen zu schaden kamen. Doch kürzlich stieß ich auf eine Geschichte, die meinen Schwerpunkt völlig veränderte und mir die wahre Natur der israelischen Soldaten und ihre Absicht, den Gazastreifen heimzusuchen, deutlich machte. Seit die Waffenpause in Kraft getreten ist, bin ich durch den Gazastreifen gefahren, um noch anderes zu dokumentieren. Obwohl ich viele Artikel schrieb, entschloss ich mich nun, die noch nicht erzählten Geschichten des Krieges zu erzählen: das brutale Massaker an Tausenden von Hühnern.

 


 

Vor der Wahl in Israel - Die TV-Debatte, die keine war - Eigentlich sollte es eine Fernsehdebatte werden, in der die drei Spitzenkandidaten für den Posten des israelischen Regierungschefs gegeneinander antreten. Doch dazu waren sie nicht bereit - stattdessen gab es aufeinander folgende Einzelauftritte. - Bettina Marx - Yoav Krakowski ist der unermüdliche Korrespondent des israelischen Radios für Parteien und für Innenpolitik. Er war am Morgen tief enttäuscht, dass die Spitzenkandidaten für die bevorstehenden Parlamentswahlen nicht bereit waren, ihre Meinungsverschiedenheiten in einer Fernsehdebatte offen auszutragen. Er bedauert: "Weißt du, es gibt da eine kleine Demokratie in Übersee, man nennt sie die USA. Dort gibt es reife politische Debatten. Bei uns nicht."

 


 

Opfer und Zeugen einer Gewaltmaschine - Viktor Kocher - Empörung über Israels Vorgehen und über die Zurückhaltung der Hamas-Kämpfer - Viele in Gaza beschreiben die jüngste Kampagne Israels als Krieg gegen das ganze Volk und nicht gegen die Hamas. Erschütterte und dezimierte Familien nehmen die Trümmer ihrer Häuser wieder in Besitz. Die Hamas wird kritisiert wegen zu schwachen Widerstands, aber nicht ernstlich angefochten, >>>

 


Lebensader nach Gaza - Karin Leukefeld - Mit Hacken und Schaufeln graben Palästinenser bombardierte Tunnel wieder frei. Fotoreportage >>>
 

 

 


 

Verstoß gegen eigene Gesetze - Inge Günther - Der Siedlungsbau in der Westbank zeichnet sich durch krasse Verstöße gegen israelische Gesetze aus. Betroffen sind drei Viertel von 118 Siedlungsprojekten. Das belegt eine bislang unter Verschluss gehaltene Datensammlung des israelischen Verteidigungsministeriums.

 


 

Verwendet(e) Israel illegale Waffen bei seiner Gaza-Offensive? -  Amira Hass - Die Erde bebte unter unsern Füßen, Wolken von erstickendem Rauch, Explosionen wie bei einem Feuerwerk, Bomben, die  in alles verbrennende Flammen zerbarsten und nicht mit Wasser zu löschen sind, Wolken wie Pilze aus rosa Rauch, Gas, das einem die Luft wegnimmt, scheußliche Verbrennungen auf der Haut, ungewöhnliche verstümmelte lebende und tote Körper.  All dies wird von Bomben verursacht, die Israel über den Einwohnern des Gazastreifens abwirft - nach Berichten und Zeugenaussagen von dort. Seit dem ersten Tag der israelischen Luftangriffe  gaben die Leute dort genau dieselben Beschreibungen über Nebenwirkungen der Bombardements und  behaupteten,  Israel benütze  Waffen und Munition, die sie in den vergangenen  8 Jahren nicht gesehen haben. Außerdem berichteten  die Ärzte in den Krankenhäusern des Gazastreifens von  Arten  schwerer Verletzungen. Dies erklärt die unglaubliche Angst der Bewohner, die sie bei jedem Angriff  durchmachen.

 


 

Tipp für Spürnasen -   Nachdem "Honestly Concerned" schon in seiner fragwürdigen Mailingliste auf den ausgezeichneten Artikel vom Nahostexperten Dr. Ludwig Watzal hingewiesen hat, möchte das Palästina Portal dieses Fundstück ihren usern nicht vorenthalten. http://between-the-lines-ludwig-watzal.blogspot.com/2009/01/george-w-bushs-dismal-legacy.html  Vielleicht verstehen ja einige dieser "honestly disturbed" die Ausführungen über den schlimmsten amerikanischen Präsidenten aller Zeiten. Dem "Chefredakteur" und seinem "Hilfssheriff" ist aber ein noch wichtiger und guter Text entgangen, den will das Palästina Portal jetzt wenigstens zuerst verlinken: http://www.watzal.com/Bushs_Naher_Osten.pdf

 


 

Israel and Hamas Won, So Who Lost? - Yacov Ben Efrat - he spectacle of tanks back from the battlefield with the blue and white Star of David flapping from their turrets, the faces of the young soldiers, their body language—all leave no doubt concerning Israel's victory. If we compare this pullback from Gaza with the one from Lebanon over two years past, there is no need for extensive commentary: Israel has retrieved the pride and reputation of its army, which had been badly damaged by that other war in the north. The world has been reminded that the Middle East contains but a single military power worthy of the name. Deterrent capability, the magical force that is supposed to protect Israel from its enemies, has returned in full strength.

 


31.1.2008
 


 

Die andere Sicht des Krieges - André Marty -  (…) Miri Eisin war eine der ganz lauten Schreihälse, bezahlt, um Propaganda für Israel zu betreiben. Die einstige Sprecherin des immer noch amtierenden israelischen Premiers Ehud Olmert hatte während des Libanon-Krieges vom Sommer 2006 zu erklären, was selten gelang: Hunderte zivile Opfer in einem Krieg, der eigentlich der Hesbollah-Miliz gegolten habe – die Parallelen mit dem jüngsten Gaza-Krieg, der eigentlich nur der Hamas... na ja, Sie wissen schon. Eisin hat keine gute Falle gemacht, sie bekam selbst von CNN Prügel. Und die Welt sah zu, wie die einzige wirklich zupackende CNN-Anchor Rosemary Church sie vorführte.

 

 

Der Gaza-Krieg hat ein Gesicht - "Sie haben meine Töchter getötet!" Dr. Abu al-Aisch, palästinensischer Arzt aus Gaza, ist live im israelischen Fernsehen zugeschaltet. Er wollte über den Kriegsalltag im abgeschotteten Hamasbiet berichten als plötzlich sein Haus zur Front wird. stern.de zeigt einen Ausschnitt des Telefongesprächs, das den Krieg in Abu al-Aischs Leben holte, und Abu al-Aischs Leiden in die Wohnzimmer Israels.


 


 

Militanter Zionismus ist der falsche Weg für ein neues europäisches Judentum - Die innere Spaltung - Iris Heets - Wer als Laie die deutschen Medien konsumiert, um mehr über den Nahostkonflikt zu erfahren, könnte den Eindruck gewinnen, Israel sei ein Land, in dem überwiegend Überlebende des Holocausts leben sowie junge, mit einer Uzi bewaffnete Soldatinnen, die in ihrer Tasche ein Buch von Amos Oz tragen und in Orangenhainen nach "Arabern" suchen. Wer schon einmal in Israel und Palästina war, der weiß, wie weit dieses Bild von der Realität entfernt ist. Der Kibbuz ist schon lange tot, die Orangenhaine wurden entwurzelt, und anstelle der Uzi sind modernere und leichtere Waffen getreten. Und Amos Oz spricht sich auf Hebräisch für den Krieg aus, und wird in Deutschland als "Friedensaktivist" mit Preisen bedacht.

 


 

Die Einen zerstören, die Anderen sollen es wieder richten - Florian Rötzer - Der UN-Generalsekretär hat die Weltgemeinschaft um mehr als 600 Millionen US-Dollar gebeten, um die schlimmsten Folgen des Kriegs im Gaza-Streifen zu beseitigen

 


 

Jeder Zweite nennt Israel "aggressiv" - Die Deutschen haben ein zwiespältiges Verhältnis zu Israel entwickelt. Das zeigt die Forsa-Umfrage im Auftrag des stern. Demnach bezeichnet die Mehrheit die israelische Politik als rücksichtslos und verneint eine besondere deutsche Verantwortung für das Land. Vor allem Anhänger der Linkspartei urteilen kritisch.Die Deutschen haben nach NS-Diktatur und Holocaust über Jahrzehnte hinweg ein besonderes Verhältnis zu Israel gehabt - das sich aber offenbar zu wandeln beginnt. Das Meinungsforschungsinstitut Forsa befragte die Bürger im Auftrag des stern unter anderem über den aktuellen Krieg im Gaza-Streifen - und erhielt überraschende Antworten. Knapp die Hälfte der Befragten (49 Prozent) sagte, Israel sei ein aggressives Land. 59 Prozent erklärten, es verfolge seine Interessen ohne Rücksicht auf andere Länder. Und nur 30 Prozent der Bürger sind überzeugt, dass die israelische Regierung die Menschenrechte achtet >>>


 

Noam Chomsky: "Löscht alle Wilden aus!" - Gaza 2009 (Teil 2) - In der jetzigen Situation wäre es wenig hilfreich, die Öffentlichkeit darüber zu informieren, dass die amerikanisch-israelische Ablehnungspolitik (Rejektionismus) - welche einer friedlichen Lösung, die von der Welt seit langem angestrebt wird, im Wege steht -, ein solch extremes Ausmaß angenommen hat, dass den Palästinensern sogar das abstrakte Recht auf Selbstbestimmung verwehrt wird.

 


 

Eine sehr interessante Website für alle, die sich für die Firmen interessieren, die in irgendeiner Weise vom völkerrechtswidrigen Siedlungsbau profitieren!!! -Tipp von Ingrid Rumpf >>>

 


 

Gysis einsamer Kampf für Israel - Mechthild Küpper - Fühlt sich allein gelassen: Gregor Gysi - 28. Januar 2009 Wer zur Schadenfreude neigt, freut sich, wenn deutsche Linke zu Nahostreisen aufbrechen, Beiträge zu Diskussionen über Israel und die Palästinenser liefern oder an Kundgebungen für Frieden in dieser Weltgegend teilnehmen. Die anderen aber ziehen dann schon in der festen Erwartung die Schultern hoch, dass Interventionen von ganz links zur Nahostpolitik regelmäßig das Ansehen der Bundesrepublik im Ausland beschädigen.

 


30.1.2008
 


 
UNRWA SCHOOL IN BEIT LAHIA, GAZA, PALESTINE

Mehr Fotos >>>
Deutlich zu erkennen hier die Phosphorbomben, mit denen -- der für Europäer so symbolträchtige Ort --die Schule beschossen wurde. Medienkrieg hin oder her, der ist hier real... Eine Auswahl der Bilder von Beit Lahia auf dieser Seite. >>>

 Artillerie-Einsatz der IDF (Israel Defense Forces) in GAZA
Helmut Franz  - (…) Besonders die Streuung der Geschosse, die nie - auch bei bester Absicht nicht - zu vermeiden ist, bewirkt systemimmanente Ungenauigkeiten bei der Plazierung der Granaten (hier Weisser Phosphor), die schlimme Folgen für die Zivilbevölkerung haben. Deswegen allein schon ist der Artilleriebeschuss von Zielen in umittelbarer Umgebung von Wohnhäusern, Krankenhäusern, Schulen, zivilen Versorgungseinrichtungen und Einrichtungen der Vereinten Nationen als Kriegsverbrechen einzuordnen


 



Video - Obama, take away the pain in my stomach

 

 


 

Porträt Rashid Khalidi -  Rudolph Chimelli - Der palästinensische Intellektuelle Rashid Khalidi gilt seit langem als Erbe des im Jahre 2003 gestorbenen palästinensisch-amerikanischen Historikers Edward Said. Nun umgibt ihn die Aura, er sei auch ein Freund des neuen amerikanischen Präsidenten.

 


 

»Kontrollpunkte verletzen die Menschenrechte« - Israelische Menschenrechtsaktivistin wünscht sich stärkeren internationalen Druck auf ihr Land. Ein Gespräch mit Ronni Hammermann - Interview: Johannes Zang >>>

 


 

Das christliche Schulzentrum Talitha Kumi - Brücke für die Menschen - Talitha Kumi ist ein christliches Schulzentrum in der Nähe von Bethlehem. Deutsche und palästinensische Lehrer arbeiten hier gemeinsam. Leitbild der Schule ist die Toleranz, auch in politisch schwierigen Zeiten. "Talitha Kumi" ist ein Zitat aus der Bibel und bedeutet übersetzt: "Mädchen steh auf". Talitha Kumi liegt auf einem Hügel oberhalb des Dorfes Beit Jala, zwölf Kilometer südlich von Jerusalem. Pinien- und Olivenbäume spenden auf dem großen Schulgelände Schatten; wenn man beobachtet, wie Mädchen und Jungen hier spielen und toben, entsteht vordergründig der Eindruck eines vollständigen Friedens. Blickt man jedoch ins Tal, so ist die hässliche graue Betonmauer sichtbar

 


 

Deutschland sorgt für Waffennachschub - Harald Neuber - Eine Hamburger Reederei wollte während der Angriffe auf Gaza tausende Tonnen Munition nach Israel liefern

 


 

 


 

Die innere Spaltung - Kommentar von Iris Hefets - Wer als Laie die deutschen Medien konsumiert, um mehr über den Nahostkonflikt zu erfahren, könnte den Eindruck gewinnen, Israel sei ein Land, in dem überwiegend Überlebende des Holocausts leben sowie junge, mit einer Uzi bewaffnete Soldatinnen, die in ihrer Tasche ein Buch von Amos Oz tragen und in Orangenhainen nach "Arabern" suchen. Wer schon einmal in Israel und Palästina war, der weiß, wie weit dieses Bild von der Realität entfernt ist. Der Kibbuz ist schon lange tot, die Orangenhaine wurden entwurzelt, und anstelle der Uzi sind modernere und leichtere Waffen getreten. Und Amos Oz spricht sich auf Hebräisch für den Krieg aus, und wird in Deutschland als "Friedensaktivist" mit Preisen bedacht.

 


 

Den zionistisch-israelischen Rassismus ent-legitimieren!  - Nemetico  - Wer wäre in unseren "aufgeklärten Zeiten" nicht gegen Rassismus? Das mögen sich manche naiven Gemüter denken. Doch Rassismus ist kein Thema, das etwa mit der Niederlage der amerikanischen Südstaaten 1865, der Niederlage des "Dritten Reichs" 1945 oder den Teilerfolgen der schwarzen Bürgerrechtsbewegungen in den USA "erledigt" wäre. Der Zentralrat der Juden, der behauptet, im Namen "aller Juden" zu sprechen, verkündete durch den Mund von Charlotte Knobloch folgendes:  Meine Damen und Herren, die Freunde Israels wissen, dass das jüdische Volk seit 4.000 Jahren durchgehend im Nahen Osten lebt.

Sonderseite: Der realpolitische Zionismus

 


 

Shooting Rabbits - Ein Bericht aus Gaza - Liebe Leser, ein deutscher Freund, der in Jerusalem arbeitet, hat neun Tage nach Kriegsende den Gazastreifen besucht und sich ein Bild von der Lage gemacht. In den Gazastreifen zu fahren ist eine Sache. Eine andere, wieder rauszukommen. Neun Tage nach Ende des Kriegs sind wir zu dritt nach Gaza aufgebrochen. Unseren Kollegen besuchen, sich mit Projektpartnern treffen, planen was wir dort unter den Umständen noch machen können. Gaza ist ein Trümmerhaufen. Auch politisch. Keine Ahnung wie das da weitergehen soll. Die Hamas räumt die Straßen auf und regelt den Verkehr, derweil die Leute unterwegs sind, um Nahrungsmittel und Material zum provisorischen Flicken von Granatenlöchern und Brandschäden zu suchen. Richtige Baumaterialien werden immer noch nicht reingelassen.

 


 

An Interview with Jimmy Carter - The Future of Gaza - Riz Khan -  Hello and welcome. Could Hamas be a key to peace between the Israelis and Palestinians? In spite of the U.S. condemning the democratically elected organization as terrorists and Israel launching a prolonged military campaign against Hamas in Gaza, there are those who feel there cannot be a solution without Hamas in peace talks. The argument for dialogue gains weight with the backing of a former U.S. president who's been willing to take on the critics and controversy as he continues to staunchly campaign for peace in the region. In his book, "We Can Have Peace in the Holy Land: A Plan That Will Work," former President Jimmy Carter argues that, despite the recent violence between Israel and Hamas, the conditions are right for a peace deal.

 


 

Israeli troops killed Gaza children carrying white flag, witnesses say - Dion Nissenbaum - McClatchy Newspapers - Abed Rabbo said he gathered his wife, their three daughters and his mother, Souad. Souad Abed Rabbo said that she tied a white robe around a mop handle and two of her granddaughters waved white headscarves as they walked outside. When they opened the door, they saw an Israeli tank parked in their garden about 10 yards away."We were waiting for them to give us an order," Khaled said last week as he stood in the ruins of his home. "Then one came out of the tank and started to shoot."

 


 
Links to videos and collections of photos of Israeli war crimes (use of illegal weapons, mass murder) in Gaza. Duration of videos unknown.
 
I have listed individual pages with photos, but other pages on the same site may have more photos, so please check the entire site if you don‘t see what you are looking for on the page listed here. * I have marked the largest collections of photos. This listing is a work-in-progress. I welcome suggestions for additions to it, but please respect copyright and check with the website before you use their material. - Hajja Romi Elnagar, MLIS

WARNING: These are all photos of atrocities and WAR CRIMES. They are intended to show the full horrors of the war on civilians in Gaza. They are all graphic and disturbing, and should not be viewed by the faint of heart. >>>

 


29.1.2008
 


 
Gegossenes Blei / Das Militärrabbinat zu den Soldaten: Manchmal wird Grausamkeit benötigt - Broschüren, die das Rabbinat an Soldaten während der Aktion „Gegossenes Blei“ verteilt hat, beinhalten eine nationalistische und politische Indoktrinierung. Bei der Organisation „Jesh Din“ (Es gibt Gerechtigkeit) fordert man die Entlassung der Obersten Militärrabbiner.  - Amos Harel - Während des ganzen Krieges im Gazastreifen ist der religiöse Rundfunk – und in zwei Fällen auch die Soldatenzeitschrift „Bamachaneh“ – voll mit Lob für die Militärrabbiner. Die auffällige Spende von Käppi tragenden Offizieren und Soldaten in den Speerspitzen der Armee, war auch dadurch gekennzeichnet, dass auffällig viele Rabbiner an der Frontlinie waren. Der Oberste Militärrabbiner, Brigadegeneral Avi Ronzki, ging einige male mit den kämpfenden Soldaten in den Frontstreifen rein und dasselbe taten viele seiner Untergebenen. Offiziere und Soldaten berichteten von dem Gefühl der „Überlegenheit“ und „Moralische Stärke“ dank der Gespräche mit den Rabbinern, die ihren Geist stärkten vor dem Kampf mit den Palästinensern. Aber welche Inhalte hatten diese Gespräche und die vielen Broschüren, die das Militärrabbinat während der Kämpfe verteilte? >>>

Kurze Frage - André Marty berichtet - (…) Heute wollt' ich fragen: Wie ist es möglich, dass der Chef-Rabbiner der israelischen Armee, Brigade-General Avichai Rontzki, israelische Soldaten während des Gaza-Krieges mit religiösen Schriften folgenden Inhalts versorgen konnte: "We must not cede a single inch of Israel." Oder: "When you show mercy to a cruel enemy, you are being cruel to pure and honest soldiers. This is terribly immoral. These are not games at the amusement park where sportmaanship teaches one to make concessions. This is a war on murderers." >>>

Gratuliere Henryk, das ist endlich ein guter Beitrag. Da du ja der meist gebuchte Jude in Deutschland bist, kann man davon ausgehen, dass du weißt wovon du sprichst. - Abraham Melzer - "Die Juden" haben ihren Beitrag zum Holocaust bereits geleistet. Sie könnten sich ganz entspannt zurücklehnen und sagen: "Jetzt seid ihr dran. Nun macht mal schön." Das schreibst du einige Zeilen weiter. Dabei sind doch eigentlich die Juden jetzt dran, und sie machen es ganz gut, wie man an den Ergebnissen des Zusammenschusses von Gaza sehen kann. Das Militärrabbinat hat anlässlich des Eindringens in Gaza den Soldaten einen Verhaltens-Kodex auf den Weg mitgegeben, auf den man ja als Jude stolz sein kann >>>

Rabbi urged 'no mercy' in killing of Gazans >>>

Army rabbi `gave out hate leaflet to troops >>>

 


 

Die Siedlerlobby ist nicht erfreut -  Inge Günther - US-Vermittler George Mitchell ist im Nahen Osten eingetroffen. In Sachen israelische Siedlungspolitik dürfte der neue Präsident Obama weniger geduldig zuschauen wie sein Vorgänger. Mitchells erste Mission ist allerdings die Stabilisierung des Waffenstillstands. - Israels Siedlerlobby verspricht sich nichts Gutes von ihm. Umso mehr setzt das Friedenslager seine Hoffnungen auf George Mitchell, den Nahostgesandten im Dienste von US-Präsident Obama.

 

 


Hasbara – Die  Formen der Antisemitismuskeulen - Teil 1 - Links gleich Rechts mit Islamisten vereint? Dokumentation von E.  Arendt - Neue verschleiernde Nebelkerzen werden gestartet  + durch das Land getrieben. Die Antisemitismuskeule  bekommt eine neue Beschriftung. (,,,) Als einer der zur Zeit letzen teilt nun auch Richard Herzinger in der Welt (natürlich in der „Achse des Guten“ verlinkt)  zum Glück nur einem geistigen Keulenhieb aus. >>>>

 


 

Kommentar, 23.1.2009 - Dr. Sabine Schiffer - Anmerkungen zur Selbstbeweihräucherung in Sachen Israelsolidarität - Unter dem Titel „Die Rolle des Iran im Nahostkonflikt“ hat die Deutsch-Israelische Gesellschaft in Nürnberg nicht nur Dr. Matthias Küntzel als Referenten geladen, sondern dessen Vortrag auch in Kooperation mit der Sparkasse und dem Willstätter-Gymnasium durchgeführt. Erwartungsgemäß und zur Freude der Veranstalter waren auch Schüler am Abend des 22.1.2009 in der Aula ihrer Schule zugegen. Eine Herausforderung für jeden Geschichtslehrer, der auf die (a)historischen Deutungen Küntzels reagieren muss. Schon immer war es ein Problem der Geschichtsschreibung, dass die ausgewählten Fakten Kausalzusammenhänge suggerieren, die bei anderer Auswahl aus dem immer viel umfangreicheren Faktenpool ganz anders aussehen. Was also ist richtig bzw. wie wahr sind halbe Wahrheiten? Die Selektivität von Küntzels historischem Abriss der Entwicklungen im Nahen Osten und vor allem im Iran ermöglichte es dem Referenten, den situativen Kontext vor Ort komplett auszublenden und aktuelle Entwicklungen einer Irrationalität islamistischer Protagonisten zuzuschieben. Und das geht so >>>

 

 

Abbas: "Israel will keinen Frieden" - Florian Rötzer - Während Hamas nicht das Existenzrecht Israels anerkennen will, lässt Israel weiter verstärkt Siedlungen und Straßen im Westjordanland ausbauen und kündigt harte Maßnahmen auf gestrigen Anschlag gegen Soldaten an

Israel hält Daten zu Siedlungsbau geheim - Jerusalem - Die israelische Regierung hat einem Zeitungsbericht zufolge Informationen zurückgehalten, die einen umfassenden nicht genehmigten Siedlungsbau im Westjordanland belegen. Das Verteidigungsministerium befürchte, die Daten könnten den internationalen Beziehungen Israels schaden, schrieb die Zeitung «Haaretz» am Mittwoch. Der Friedensgruppe Peace Now zufolge sind die Bauarbeiten an den Siedlungen und Außenposten im Westjordanland 2008 im Vergleich zum Vorjahr um 57 Prozent gestiegen.

 

 

Streitfrage: Wie ist der Konflikt in Gaza zu lösen? - Beiträge von Prof. Dr. Werner Ruf (Kassel), Stephan J. Kramer (Zentralrat der Juden) und Prof. Dr. Udo Steinbach (Uni Marburg) - Über die Frage "Wie ist der Konflikt in Gaza zu lösen?" debattierten in det Tageszeitung "Neues Deutschland" folgende drei Experten: Prof. Dr. Werner Ruf, Jahrgang 1937, von 974 bis 1982 Professor für Soziologie an der Universität Gesamthochschule Essen, anschließend bis 2003 Professor für Politikwissenschaft an der Universität Kassel - Stephan J. Kramer, Jahrgang 1968, Generalsekretär des Zentralrats der Juden in Deutschland und Leiter des Berliner Büros des European Jewish Congress sowie Mitglied des »Board of Governors« des World Jewish Congress (WJC) - Prof. Dr. Udo Steinbach, Jahrgang 1943, lehrt gegenwärtig am Centrum für Nah- und Mittelost-Studien an der Marburger Philipps-Universität.

 

 

Todespfeile aus Israel - Von Rüdiger Göbel - Die israelische Armee hat während des dreiwöchigen Gaza-Krieges neben Phosphorbomben auch andere Waffen einsetzt, deren Verwendung in dichtbesiedelten Gebieten laut Genfer Konvention verboten ist. Nach Angaben der internationalen Menschenrechtsorganisation Amnesty International wurden die rund 1,5 Millionen Palästinenser im Gazastreifen unter anderem mit sogenannten Flechettes attackiert. »Flechettes« sind vier Zentimeter große Metallpfeile mit einer scharfen Spitze und vier Flügelchen am Rumpf. Aufgrund ihrer Konstruktion haben sie eine enorme Durchschlagskraft. Zwischen 5000 und 8000 solcher pfeilförmigen Projektile werden in eine 120-Millimeter-Granate gepackt, die von Panzern verschossen werden. Die Geschosse explodieren in der Luft und streuen die Pfeile mit Hochgeschwindigkeit über ein 300 mal 100 Meter großes Gebiet. »Flechettes« sind keine Präzisionswaffe gegen feindliche Kämpfer. Als Antipersonenwaffen sollen sie vielmehr wie Splitterbomben möglichst viele Menschen auf einmal schwer verletzen oder töten. >>>

 

 

Nur ein lebensfähiger palästinensischer Staat kann zu einer dauerhaften Friedensregelung führen -  Von Erhard Crome (Hrsg.).

Rosa-Luxemburg-Stiftung, Reihe: Manuskripte, 82 >>>