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Das Palästina Portal

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Archiv - Aktuelle Link- und Denktipps -  - Seite 89

 
 

The binationalism vogue  - Meron Benvenisti - Haaretz -Nothing serves the interests of Netanyahu and Avigdor Lieberman better than the demand that they recognize the principle of "two states." What happens if they agree to it? They do not intend to offer the Palestinians any proposals more generous than those Mahmoud Abbas already turned down in talks with Ehud Olmert. And in the meantime, they would have a free hand to expand settlements. Even the impassioned pleas for the Obama administration to finally enforce the "road map" lead to the same smokescreen of imagined progress toward a dead end.

 
 

The Obama-Netanyahu Showdown - Robert Dreyfuss - The Nation - Zbigniew Brzezinski, the veteran strategist and hardliner -- who was Jimmy Carter`s national security adviser -- told a conference yesterday that in the history of US peacemaking in the Middle East, the United States has never once spelled out its own vision for what a two-state solution would look like. That, said Brzezinski, is exactly what President Obama needs to do. And fast.

 
 

Israel to EU: Criticism of Netanyahu government unacceptable - Barak Ravid - A Foreign Ministry official has been warning European countries that unless they curtail criticism of Benjamin Netanyahu's government, Israel will block the European Union from participating in the diplomatic process with the Palestinians. The main target of the offensive is EU External Affairs Commissioner Benita Ferrero-Waldner, who recently called for a freeze in upgrading ties with Israel over its peace process policies. >>>

 


30
.4.2009
 

 

Sensibel und Furchterregend zum Zerbersten - Zu einem Buch von Bettina Marx - "Gaza - Aus einem Land ohne Hoffnung" das alle unsere deutschen Gemein-Vorstellung von Israel-Palästina vom Kopf auf die Füße der Tatsachen stellt - Von Rupert Neudeck - Das ist ein gewaltiges Buch, das nur beschreibt, das aus der Fülle eines engagierten Reporterlebens nur erzählt, was den Personen geschehen ist, die sie im Gaza Streifen erlebt hat. Sie hat einen Partner, den auch viele andere Journalisten hatten, den Taxifahrer Raed.
Als die israelische Armee im November 2007 einmarschiert und Beit Hanoun fast dem Erdboden gleichmacht, ist auch Raed am Ende. Er sagt der Autorin: „Das, was ich gesehen habe, hat mich wirklich verändert. Vorher war ich dagegen, dass Zivilisten getötet werden. Egal, ob Juden oder Muslime, ich war dagegen“. Inzwischen sähe er das anders:  „Wenn ich sehe, dass ein vierjähriges Kind getötet wird, dass Frauen getötet werden, dann hasse ich sie und dann wünsche ich mir, dass auch Zivilisten leiden.“ Voller Entsetzen fügt er der Reporterin der ARD hinzu: „Mein zehnjähriger  >>>


Buchankündigung: "Antisemitismus und Islamophobie – ein Vergleich" von Sabine Schiffer und Constantin Wagner >>>

 
 

Kontext-Sendung: Wie stark darf man Israel kritisieren? - Shraga Elam - Schweizer Radio DRS Sendung von 24. April 2009 "Wie stark darf man Israel kritisieren?" lässt an Ausgewogenheit viel zu wünschen übrig. Wenn darin zu Recht festgestellt wird, dass mindestens die Hälfte der Weltbevölkerung den Inhalt von Ahmedineschads Rede in Genf unterstütze, dann darf von SR DRS auch erwartet werden, dass die Stimme so vieler Menschen in irgendeiner Form vertreten ist. Leider entführte der rassistische iranische Präsident sehr wichtige Inhalte und missbrauchte sie für seine Zwecke. Nichtsdestotrotz müsste man das Thema ‚Existenzrecht Israels' kritisch anpacken. Dies sage ich als israelischer Antizionist, der in Israel geboren und als Frontsoldat an drei Kriegen teilnahm. Es gibt eine wachsende Anzahl von Juden – darunter auch Bürger Israels –, die der Meinung sind, dass die Gründung des Staates ein Fehler, wenn nicht sogar ein Verbrechen, war. >>>

 
 

Ohne Prozeß gefangengehalten - Karin Leukefeld - Tel Aviv. Der Prozeß gegen den palästinensischen Theater- und Filmregisseur Samieh Jabbarin wurde am vergangenen Montag auf den 9. September vertagt. Man habe neue Beweise gefunden, erklärte die Staatsanwaltschaft in Israel, ohne allerdings diese »Beweismittel« vorzulegen. Das soll am 9. September nachgeholt werden >>>

 
 

Reaktionen auf die Genfer Rede des iranischen Präsidenten -  Sturm der Entrüstung - Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann - Israel ist bereit, den Iran zu überfallen und seine Atomanlagen zu bombardieren. Das war am 18. April, zwei Tage vor der in Genf stattfindenden Anti-Rassismus-Konferenz der Vereinten Nationen und eine Woche vor dem Tschernobyl-Jahrestag, der in London erscheinenden Times zu entnehmen. Nach wie vor unterstellt nicht nur Israel dem Iran, Atomwaffen entwickeln zu wollen. Um das zu “verhindern“, habe Israel keine andere Wahl als anzugreifen - so ein Sprecher des israelischen Kriegsministeriums

 
 

„Eine total rassistische Regierung auf dem Boden Palästinas errichtet“ - „Unter Missbrauch des Holocaust“ - Mahmud Ahmadinedschads Genfer Rede im Wortlaut - Einige westliche Regierungen haben schon vor dem Auftritt des iranischen Staatspräsidenten Mahmud Ahmadinedschad auf der UNO-Konferenz gegen Rassismus in Genf sehr merkwürdig reagiert. Nach seiner Rede am 20. April gab es angeblich “weltweite Empörung“. Soweit dies überhaupt zutrifft, dürfte vor allem deren “Wiedergabe“ in den Medien die Ursache dafür gewesen sein. Die Badische Zeitung dokumentierte sie in deutscher Übersetzung komplett. Hier der von dort abgedruckte Text. >>>

Dokumentation: Kriegsgeschrei -  Israel und der  Iran - Militaristen und Kriegstreiber auf dem Kriegspfad >>>

 
 

Ökumenischer Rat der Kirchen - Feature - PALÄSTINENSISCHE CHRISTLICHE FAMILIE REAGIERT AUF BEDROHUNGEN UND SCHIKANE MIT OFFENHEIT - Emma Halgren - "Ein Land ohne Menschen ist nichts wert, Menschen ohne Land auch nicht." Das ist die Devise des palästinensischen Landwirts Daoud Nassar. Wenn er von der engen Verbindung zwischen Menschen und ihrem Land spricht, dann aus leidvoller Erfahrung. Nassar, ein palästinensischer Christ, lebt mit seiner Familie auf 42 Hektar fruchtbarem Land westlich von Bethlehem. Sein Großvater kaufte das Land 1916. Seither baut die Familie Nassar dort Oliven, Mandeln, Weintrauben, Birnen und Feigen an. >>>

World Council of Churches - Feature - PALESTINIAN CHRISTIAN FAMILY COUNTERS HARASSMENT WITH OPENNESS - Emma Halgren - "A land is nothing without people, and people are nothing without a land." That's the maxim followed by Palestinian farmer Daoud Nassar. And when he speaks of the intimate connection between people and their land, he is talking from hard-won experience. >>>

 
 

"Die arabische Welt und der Nationalsozialismus – Geschichte und Aktualität eines zwiespältigen Verhältnisses" - Götz Nordbruch - Im Frühjahr 2001 sollte in Beirut eine Konferenz über die Geschichte des Holocaust stattfinden. Organisiert wurde die Konferenz von einem rechtsextremen amerikanischen Institut, das sich seit Jahren darum bemüht, die internationale Szene der Holocaustleugner zu vernetzen. Als Redner war neben dem französischen Holocaustleugner Robert Faurisson auch Horst Mahler eingeladen, damals Rechtsanwalt und prominentes Mitglied der neonazistischen Partei NPD. Das erklärte Ziel der Veranstalter bestand darin, den Austausch mit arabischen Aktivisten zu suchen, um den gemeinsamen Feind ins Visier zu nehmen. >>>

 
 

The Expansion of a Military Shooting Range on the Expense of the Lands of the Village of Rommana More - The currently existing shooting range is a source of fear and anxiety for the residents of the village especially given the fact that it is located only 640 meters away from the last house in the village. As such, it is considered to be life threatening for the residents owning farm lands in the proximity of the range. >>>

 
 

No independence for the oppressed - Joharah Baker - I cannot celebrate Israel's independence. There are 5.5 million Palestinian refugees - mostly descendants of the original 800,000 who were expelled from their homes in 1948 - who will not let me forget >>>>

 
 

Not all is vanity - Yitzhak Laor - Haaretz - Part of the Israeli tastelessness, even regarding things as sacred as the remembrance of the dead, is reflected in the inability to limit leaders` babbling. Like the flags on the cars, they grow bigger every year, and every year fewer people put flags on their cars.

 
 

Nonviolent Action by Palestinians and Internationals Stops Settler Road - Christian Peacemaker Teams - At Tuwani Release - Palestinians from the South Hebron Hills village of Um al Kheir today changed the route of a road being constructed by settlers from the illegal settlement of Karmel. The villagers, acting with internationals, nonviolently blocked the road-building equipment as it prepared the roadbed on land which belongs to Palestinians living in the village of Um al Kheir.

 

 


29
.4.2009
 

 

Buchankündigung:
Antisemitismus und Islamophobie – ein Vergleich
von Sabine Schiffer und Constantin Wagner

Erinnern alleine reicht nicht… Auch so könnte man die Auseinandersetzung überschreiben, die die Autoren in ihrem Buch austragen. Denn offensichtlich verhindert die Erinnerungskultur um den Holocaust nicht, dass der Antisemitismus weiterlebt und neue Formen von Rassismus am Horizont aufscheinen. Etwa das Feindbild Islam. Aber gerade das Thema Islamfeindlich­keit scheint jene aufzuschrecken, die sich eingerichtet haben im Wohnzimmer der rückwärtsgewandten Betrachtung der Geschichte – ohne etwaige Erkenntnisse auf die Gegenwart zu beziehen. Dieser Prozess ist mit diesem Buch nicht mehr aufzuhalten. In fast regelmäßigen Abständen ergibt sich die Diskussion, ob die heute feststellbare Islamfeindlichkeit mit dem Antisemitismus früherer Zeiten vergleichbar sei. Meist aufgeregt und schnell unsachlich kochen die Polemiken hoch. Unvergleichlichkeitsdogmen werden formuliert, Tabus beschworen sowie vermeintliche Tabus gebrochen und mit viel Verve und vergleichsweise wenig Sachverstand an Moral und Political Correctness appelliert. All dies dient nicht der Klärung.  >>>

 
 

Lieberman: Wishing for World War III? - Brenda Heard - We have already become accustomed to the brazen statements of Israeli Foreign Minister Avigdor Lieberman. And it is certainly no surprise that Israel considers the US to be firmly in its political pocket. So it is but a mild irritation to read Haaretz reporting that Lieberman, confident that “the Obama administration will put forth new peace initiatives only if Israel wants it to,” has stated publicly “Believe me, America accepts all our decisions." >>>

 
 

Verschwörergruppe aufgeflogen - Iranischer Minister: Von Israel gesteuerte Terroristen planten Anschläge in Teheran - Jürgen Cain Külbel - Irans Staatssicherheit hat nach eigenen Angaben eine Terrorzelle zerschlagen, die angeblich kurz vor den Präsidentschaftswahlen am 12. Juni 2009 eine Serie von Bombenanschlägen in Teheran verüben wollte. Gholam-Hossein Mohseni Ejeie, Minister für den iranischen Geheimdienst, erklärte am Sonntag gegenüber der einflußreichen Teheraner Tageszeitung Kayhan, daß die Verschwörergruppe vom israelischen Auslandsgeheimdienst gesteuert worden sei. >>>

 
 

Israel wird immer wieder vor allem wegen seiner Politik gegenüber den Palästinensern und der Kriege im Libanon und im Gazastreifen hart angegriffen. Darf man Israel genauso kritisieren wie jeden anderen Staat auch? - Darüber debattieren in «Kontext» der Präsident der Eidgenössischen Kommission gegen Rassismus Georg Kreis, der Chefredakteur der jüdischen Wochenzeitung «tachles» Yves Kugelmann und der Genfer UNO-Experte Andreas Zumach. >>>                          Download (MP3, 19.4MB) >>>

 
 

Dieser Text soll als Anzeige im Auftrag der „Jüdischen Stimme“ in der israelischen Zeitung HaAretz erscheinen: Wir sind alle „Neues Profile“ - Am Sonntag wurde eine polizieliche Vernehmung gegen die Aktivisten von "Neuen Profil" eröffnet mit dem Verdacht, dass sie für Armeedienstverweigerung (bzw. Nichtdienen) hetzen. Es geht um eine legale Organisation, die das Ziel hat, die Stimmen gegen die Militarisierung der israelischen Gesellschaft zu verstärken. >>>

Jewish Voice for Peace - Please sign and send the protest letter online to Israeli General Attorney - Support Israeli activists Today - On April 26, 2009, a number of Israeli peace activists had their computers confiscated, were called for interrogations, and were only released upon signing agreements not to contact their political friends for 30 days. We are asking you to contact the Israeli Attorney General to demand an immediate stop to this harassment. (We are very gratified to have received reponses to this alert from all over the world. If you are from outside the U.S. and Canada, please select "Other" which is found at the very bottom of the drop-down list of States and Provinces. This will allow you to submit your email. Thank you.) >>>

 
 

Fadel, der Kameramann - erinnern Sie sich? - André Marty berichtet - Wie doch die Zeit vergeht – tödlich schnell. Erinnern Sie sich? Vor einem Jahr ist er gestorben. Fadel Shana, der 23jährige palästinensische Reuters – Kameramann in Gaza. Fadel hat seinen eigenen Tod gefilmt. Auf einer Anhöhe stehend drehte er einen israelischen Panzer – bis das Bild schwarz wurde und Fadels Körper leblos am Boden lag. Zerrissen von israelischen sogenannten Flechette Shells, das heisst, dutzende 4 – 6 Zentimeter lange Nägel werden flächendeckend verschossen. Eine völkerrechtlich geächtete Waffe, eingesetzt von der israelischen Armee. Kein Problem für die israelische Armee: In einer internen Untersuchung kam das Militär zum Schluss, dass Fadel aus Sicht der Panzerbesatzung dabei war, einen Terrorakt vorzubereiten. Damit hätten die Soldaten also keine Schuld am Tod des Kamermanns. – Niemand ist verantwortlich für Fadels Tod. Selber schuld, Fadel der Kameramann. Reuters stellte der Armee elf Fragen zur militär – internen Untersuchung. Die Fragen wurden nie beantwortet >>>

 
 
 

Mordechai Vanunu, dem wohl prominentesten Häftling Israels, ist es seit wenigen Tagen wieder erlaubt, das Land zu verlassen und Kontakte mit Ausländern zu haben - Wolfgang Kötter - Der 54-jährige Mordechai Vanunu saß 18 Jahre wegen Landesverrats und Spionage im Gefängnis von Aschkelon, nachdem er von einer Agentin des israelischen Geheimdienstes Mossad in eine Falle nach Rom gelockt, unter Drogen gesetzt und mit einem Schiff nach Israel entführt worden war. Zuvor hatte Vanunu am 5. Oktober 1986 in London der britischen Zeitung Sunday Times ein Interview über seine Tätigkeit als Techniker im Nuclear Research Center bei Dimona gegeben. Darin enthüllte er mit Fotos und ausführlichen Informationen das israelische Atomprogramm. Aus Sympathie mit den Palästinensern glaubte sich der Sohn jüdisch-marokkanischer Einwanderer verpflichtet, Israels Kernwaffenprogramm vor der Welt aufzudecken. >>>

 
 

Offener Brief: „Iran könnte Zwei-Staaten-Lösung akzeptieren“ - Andreas Friedrich - Das ist löblich, wird aber kaum noch etwas nutzen. Eine "Zwei-Staaten-Lösung" bedeutet, das es zwei Staaten gibt und das diese beiden Staaten - in diesem Falle Israel und Palästina - (über)lebensfähig sind. Was jedoch einen Staat Palästina angeht, ist das reine Utopie. Weshalb? >>>

 
 

Schweinegrippe - Israel benennt Krankheit um - In Israel heißt die auf dem amerikanischen Kontinent grassierende Krankheit nicht länger Schweinegrippe. Der Gesundheitsminister ordnete an, dass in Zukunft nur über die „Mexikanische Grippe“ berichtet wird. >>>>

 
 

Change meets challenge - Ghassan Khatib  - At a time when neither Palestinian nor Israeli domestic political conditions are conducive to progress on peacemaking, the region is looking to the new US administration as the only source of hope. It is evident that the strategies and approaches of the previous American administration contributed, at least in part, to an unprecedented deterioration in the region, including for the Palestinian-Israeli conflict. >>>

 
 

 
 

The ball is in Obama`s court - Yossi Beilin - Bitterlemons - Obama believes and speaks like members of the peace camp in the US and the Middle East: the only question is, how determined is he to realize this vision. (...) The coming weeks will be critical. >>>

 

 

Who is next? - Ad in Ha`aretz - On Sunday this week police investigation was started against activists of "New Profile". This severe violation of the Freedom of Speech and the Freedom of Association threatens all of us. Today New Profile is the target - tomorrow, all who dare to think independently, express themselves freely, and promote justice and equality.

 

 

Free Gaza: “Disabled Europeans join Hope convoy heading to Gaza” - Saed Bannoura - IMEMC - Convoy spokesman Ramy Abdu said that the convoy will also be bringing a number of “micro-electrical vehicles for disabled Gazans”, in addition to hearing and medical kits, and medical equipment.

 


28
.4.2009
 

 

PALÄSTINA TAGE MÜNCHEN 2009
Willst Du Frieden, dann schaffe Gerechtigkeit!
 Eine Veranstaltungsreihe
vom 04.05. bis 11.06.2009
 
Palästinakomitee München, Jüdisch-Palästinensische Dialoggruppe München, Salam Shalom, Arbeitskreis Palästina/Israel

Wieder einmal führte der israelische Staat Krieg. Jeder Krieg, den Israel führte, wurde damit begründet, dass der jüdische Staat um sein Überleben kämpft. Seit 60 Jahren geht es so, und es sieht danach aus, dass die nächsten 60 Jahre genau so weiter gehen werden. Die letzten Kriegsverbrechen in Gaza sind dafür ebenso bezeichnend.´>>>

Programm (pdf) >>>

 
 

Dies sind die Freunde und Verbündeten der USA!

Kronprinz foltert Mann halbtot - Die Vereinigten Arabischen Emirate zeichnen gerne ein modernes Bild von sich. Die Wahrheit ist erschreckend anders: Ein aus dem Land geschmuggeltes Video zeigt grausamste Folter an einem Getreidehändler. Die Täter: Ein Kronprinz und Polizisten >>>

Prinz von Abu Dhabi lässt sich beim Foltern filmen >>>

 
 

1.200 Hektar okkupiert: Israel erweitert die größte Kolonie in der West Bank – Dr. Viktoria Waltz - Ein Sonderkommittee des Israelischen Wohnungsministeriums hat am letzten Sonntag den Beschluss gefasst, die illegale Großkolonie Ma’ale Adumim im Osten von Jerusalem um 12.000 dunum, etwa 1 200 ha zu erweitern – dies gegen den Einspruch der USA. Der Israelische Armeesender berichtete, dass es nur noch des ‚OK‘ des Wohnungsministers Eli Yishai bedürfe. Nach diesem Plan würde Ma’ale Adumim, die größte Kolonie in der West Bank, direkt an die Kolonie Qedar angrenzen und das Land dazwischen okkupieren. >>>

 
 

»Ich will verändern« - Über die Möglichkeiten der Kunst, Rassismus in Israel und die Gefahr, wegen einer Protestaktion zu einer mehrjährigen Haftstrafe verurteilt zu werden. - Ein Gespräch mit Samieh Jabbarin - Interview: Karin Leukefeld - Der palästinensische Theater- und Filmregisseur Samieh Jabbarin (41) stammt aus Um Al-Fahm in den 1948 von Israel eroberten und annektierten Gebieten. (…) Am 10. Februar 2009 wurde Samieh Jabbarin bei einer Demonstration in Um Al-Fahm festgenommen. Im Schnellverfahren wurde ihm die Anklage präsentiert. Nach drei Wochen Gefängnis wurde er in den Hausarrest im Haus seiner Eltern überstellt, überwacht durch eine elektronische Fußfessel. Am heutigen Montag wird gegen ihn verhandelt >>>

 

 

An Gaza denken? -  Gideon Levy, Haaretz - Alyan Abu-Aun liegt  in seinem Zelt, die Krücken liegen neben ihm. Er raucht Zigaretten und starrt im winzigen Zelt ins Leere. Sein kleiner Sohn sitzt auf ihm. Zehn Leute drängen sich im Zelt zusammen, das die Größe eines kleinen Zimmers hat. Seit drei Monaten ist dies ihr Zuhause. Nichts blieb von ihrem früheren Heim, das die IDF während der Operation „Cast Lead“ bombardierten. Sie sind nun zum zweiten Mal Flüchtlinge: Abu-Auns Mutter erinnert sich noch an ihr Zuhause in Simsim, einem Ort in der Nähe von Ashkalon. >>>

 

 

"Ein umfassendes Dokument der Klarstellung" - Institut für Menschenrechte lobt Abschlussdokument der Anti-Rassismus-Konferenz - Heiner Bielefeldt im Gespräch mit Birgit Kolkmann - Das Institut für Menschenrechte hat auf die Bedeutung des Abschlussdokuments der Anti-Rassismus-Konferenz in Genf hingewiesen. Künftig könnten sich alle Organisationen auf den erzielten Konsens beziehen, sagte Institutsdirektor Heiner Bielefeld. Zugleich kritisierte er den Boykott der Konferenz durch die Bundesregierung. Dieser treffe nicht Leute wie Ahmadinedschad, sondern die UNO-Menschenrechtspolitik insgesamt. >>>

Interview Heiner Bielefeld zum Ende der Antirassismuskonferenz
 

 

Es war schön: Du konntest einfach Leute erschießen. - Zu einem Pamphlet von Klaus Bittermann - Die Menschheit will immer vorwärts schreiten, manche aber rennen mit sieben Meilen Stiefeln zurück in die dunkle Vergangenheit, als Gewalt noch alles entschied. Wir haben die Aufklärung hinter uns, das unsägliche 19. Jahrhundert, das Jahrhundert der nationalen Erhebungen und das 20. Jahrhundert mit dem Höhepunkt durch den nationalsozialistischen Spuk, der 12 Jahre Europa in vollkommener Dunkelheit umhüllte und alle Errungenschaften voriger Jahrhunderte auf den Gebieten der Humanität, Toleranz und Völkerverständigung ad absurdum führte und mit seinen Stiefeln in den Boden stampfte. Nach dem Krieg hoffte die Menschheit auf ein neues Zeitalter und wurde prompt enttäuscht und gegen Ende des Jahrhunderts der Massaker und Massen-Vernichtungen, gab es wieder einen Ausbruch an Hass, Gewalt und ethnischen Säuberungen auf dem Balkan, das die Welt wieder um Jahrzehnte zurückgeworfen hatte. Dennoch bleibt die Hoffnung und dieses Prinzip erhält uns und unsere Zivilisation am Leben. >>>

Die Achse des Guten: Klaus Bittermann: Zwischen gleichen Rechten entscheidet die Gewalt >>>

Reaktion auf Klaus Bittermann von Ruth Asfour - Ach gut Herr Bittermann! >>>

Melzer + Schenk - 30. Januar 2006 - Brief an die Junge Welt zu  Klaus Bittermann >>>

Hoffmann Arne - zu Bittermann "Tanz den Hitler" >>>

Claudia Karas >>> Jungen Welt - Bittermann >>>

Das Who`s Who peinlicher Personen -  Broder, Henryk M. - Von Klaus Bittermann >>>

 

 

Das Leiden der Mizrahim in Israel - Rachel Shabi - Eines der verblüffendsten Gefühle, das von Mizrahim in Israel ausgedrückt wird, ist ein Gefühl der Ungläubigkeit. Einige der jüdischen Einwanderer aus arabischen Ländern sind noch immer fassungslos über die Ignoranz und die Vorurteile, mit denen sie im neuen Israel begrüßt wurden >>>

 

 

 

New Profile under investigation - Over this past year I have circulated emails concerning the campaign against New Profile and our activities. The campaign, initiated in 2007 by several governmental and non-governmental bodies focuses New Profile as a legitimate movement and our work with people considering refusing conscription.

Today, as part of the ongoing attempts to disband New Profile and discredit our work, five members of our members, and another member of a different organization, were questioned regarding possible illegal activities by the Israeli Police. Their computers, and the computers belonging to other members of their families, were confiscated. Everyone was released by the end of the day and the computers that did not belong to our members were returned to their respective owners. We already know that other members of New Profile have been ordered to appear before the police for additional questioning tomorrow.

While we support those who make a conscience decision not to conscript into the military, and provide information to those who approach us with questions related to the matter, we maintain that we are not breaking the law. We feel that New Profile is being targeted because of real changes taking place in Israeli society. We encourage the many Israelis who think before enlisting and who also question the conventional wisdom that “we have no other choice” but war. The growing numbers of Israelis that refuse to perform full military service are testimony to an unprecedented change in Israel.

This investigation into New Profile’s practices is a further attempt to silence us and proves that the in a militarized society such as Israel’s there isn’t tolerance for difference of opinion or freedom of democratic processes.

I have attached a press announcement that was circulated today and ask that you circulate it to your wider circles.

I will gladly answer your questions and forward your responses. Ruth Hiller


Statement from New Profile >>>

Is the Police State here already? - Part one. - Eldad Kisch >>>


Eine Unterschriftenliste gegen solche undemokratischen Aktivitäten  ist  mit der Adresse
http://salsa.democracyinaction.org/o/301/campaign.jsp?campaign_KEY=27127
(-bei Ländern einfach"other  ankreuzen-)  erreichbar
.

 

 

Was the Gaza school bombed by the Israeli Air Force a 'legitimate target'? - Amira Hass >>>

 

 

John F. Mahoney: Die Gerechten (Teil 1)  - Gerald Kaufman: Gerald Kaufman wurde 1970 ins Unterhaus gewählt. Von 1987 - 1992 arbeitete er als Schattenaußenminister unter Nei >>>

Righteous - : John F. Mahoney - Gerald Kaufman was elected to the House of Commons in 1970. From 1987-1992 he served as Shadow Foreign Secretary under Neil McKinock. In 2002 he made a TV documentary “The End of the Affair” in which he recounted his early support and later disillusionment with Israel. >>>

 


26
.4.2009
 

 

 

 

Nothing will stunt Palestinian rebirth - Rami G. Khouri - How quickly and easily the Middle East and the world seem to accept mass brutalization of Palestinians as a normal state of affairs. Yet an important lesson of our age is that the Palestinians themselves will not passively acquiesce in this fate forever. The third generation of Palestinians since the nakba - the shattering and exile of the Palestinians that was part of the birth of the Jewish Israeli state in 1947-1948 - has indicated through two intifadas and the current Hamas-led resistance that it will fight back and force a reshuffling of the political and diplomatic cards when the status quo becomes unbearable >>>

 

 

 

Ost-Jerusalem - Scheikh Jarrah schließt sich gegen Massenvertreibung zusammen (EI) - Einwohner von Scheikh Jarrah schließen sich gegen die Massenvertreibungen aus ihren Häusern zusammen Jeff Pickert schreibt aus dem besetzten Ost-Jerusalem - Live aus Palästina, 7. April 2009 - Ein Mitglied der Familie al-Ghawe steht neben einem Poster in seinem bedrohten Haus im Viertel Scheikh Jarrah. "Wir sind wie die Wurzeln eines Baumes. Die Israelis können Kerben in uns schlagen, aber wir werden niemals sterben. Wir werden nicht aus Jerusalem verpflanzt. Ich werde dieses Haus nicht verlassen", erklärt Maher Hanun vor den versammelten Mitgliedern der palästinensischen Gemeinde, die mit ihren israelischen und internationalen Unterstützern den Raum füllen. Hanun ist einer von 51 Bewohnern des Viertels Scheikh Jarrah im besetzten Ost-Jerusalem, die in zwei von akuter Räumung durch die israelischen Behörden bedrohten Wohngebäuden leben. Die Stimmung ist angespannt, denn über 25 Menschen drängen sich in dem kleinen Raum in Hanuns Haus, um den Widerstand gegen die Vertreibung aus ihrem Domizil zu planen. Palästinensische Ortsansässige, im Komitee Scheikh Jarrah zusammengeschlossen, haben Aktivisten der internationalen Solidarität eingeladen, zu kommen und ihren Kampf zu unterstützen. Israelis und Internationale aus über zehn Ländern sitzen auf Stühlen und auf dem Fußboden, während Hanun ihnen die Geschichte erzählt. >>>

 
 

Was in Jerusalem passiert, ist eine Herausforderung an das Gewissen - der Welt und eine Prüfung der internationalen Gerechtigkeit - (pdf) Verbände und Vereine der arabischen Gemeinden in Berlin - Seit der Besetzung von Jerusalem nach dem Sechs-Tage-Krieg 1967 plant und praktiziert Israel, die heilige arabische Stadt umzustrukturieren. Damit handelt Israel gegen die Normen und internationalen Abkommen, die von der UNO und dem Weltsicherheitsrat verabschiedet worden sind, um die Verbrechen des illegalen Siedlungsbaus und die Vertreibung der arabischen Bewohner zu verhindern >>>

B'Tselem - Land Expropriation and Settlements - Statistics - At the end of 2008, the West Bank (not including East Jerusalem) contained 121 settlements that the Interior Ministry recognized as “communities,” even though some of them contain stretches of land on which the built-up area is not contiguous >>>

 
 

Interview: Khalid Amayreh über die Hamas - fabik - (Seite 20-22 pdf) - In unserer Nahostserie wollen wir unbefangen Opfer und Täter des Konflikts zu Wort kommen lassen; Menschen, die vom Konflikt beeinflusst und jene, die ihn beeinflusst haben; und Menschen, die jegliche Hoffnung längst verloren haben. Für diese Ausgabe sprachen wir mit dem palästinensischen Journalisten Khalid Amayreh über die Hamas und seine persönliche Sicht auf den Nahostkonflikt. >>>

 

 

 

Lieberman rules out Golan withdrawal - Israeli Foreign Minister Avigdor Lieberman rejects the concept of "land for peace" while accusing Syria of supporting regional "terror" groups. In an interview with the German daily Berliner Zeitung, Lieberman accused Syria of housing the headquarters of various "terror organizations." >>>

 
 

Die sanfte Schweizer Gegenoffensive - André Marty berichtet - Sie hat sich nicht geziert, im Gegenteil. Die Kollegen vom israelischen Channel 2 durften sogar in die gute Stube zu Bern, sprich ins Büro fürs Interview. Eine Woche danach, versucht die Schweizer Aussenministerin am Samstag abend in der Höhle des Löwen zu erklären, was hierzulande unerklärbar scheint. Micheline Calmy-Rey – zu Bundesbern kurz MCR genannt – zeigt sich zufrieden mit den Resultaten der Durban II – Konferenz in Genf. Man müsse über den Holocaust reden, über Rassismus. Dazu habe die Schweiz als Gastgeberland der UN-Konferenz einen Beitrag geleistet. Channel-2-Kollegin Dana Weiss hakt nach, will wissen, weshalb die Schweiz denn dem notorischen Holocaust-Leugner Ahmadinejad eine Tribüne geboten habe – MCR fährt der Journalistin lächelnd ins Wort: Nein, nicht die Schweiz habe den iranischen Staatspräsidenten eingeladen. Vielmehr habe es sich um eine UN-Konferenz in Genf gehandelt, dem UN-Sitz in Europa. Die Schweiz vertrete die Interessen der USA im Iran, und das bedeute regelmässige Kontakte. >>>

 
 

Gewehre lügen nicht - Lea Fleischmann, wie haste dir verändert: Eine ehemalige Linke auf Lesetour - Anja Röhl - »Kommst du heute abend auch?«, fragt eine Bekannte. »Da liest Lea Fleischmann aus ihrem Buch ›Meine Sprache wohnt woanders‹. Sie ist vor 30 Jahren nach Israel ausgewandert.« Stimmt. Ich schaue das Plakat an und sehe eine freundliche, mir irgendwie bekannt vorkommende Frau. >>>

 
 

 

 

 

Iyad Bornat - For Freedom and Justice (and Bassem) "History will not forgive those who are partners in crime" - Introduction and translation of the speech by Mazin Qumsiyeh - In this videotape, Bassem Aburahma (nick named ElFeel, the elephant, for he was always thought of as a giant among his peers) is seen pleading with Israeli soldiers to wait (saying Raiga in Hebrew) as Palestinians, Israelis and Internationals protested the land confiscation and building of the apartheid fence on village land. The soldiers then shoot Bassem point blank with a high velocity gas grenade which kills him within five minutes >>>

Low on the scale of humanity - Benny Ziffer - "On Friday evening the phone rang. It was my daughter. She wanted to tell me that she had just heard that Bassem had died. That a gas canister was shot at his chest at short range during the demonstration at Bil`in and he collapsed on the spot. " >>>

 
 

Articles and video clips on home demolitions and housing discrimination in Jerusalem - Ben Lynfield  -  Brushing aside international criticism, Israel demolished a Palestinian house in East Jerusalem in the latest in a series of actions that critics say is racheting up tensions in the city, harming chances for a two-state solution to the Israeli-Palestinian conflict. Ammar Hudidon, a resident of the Jebel Mukaber neighbourhood and a father of seven children, said a bulldozer flattened his home yesterday after the Jerusalem municipality said he lacked building permits. Palestinians complain that the permits are virtually impossible to obtain. A municipality spokesman stressed that the demolition was `conducted completely under the auspices of the Interior Ministry and the government of Israel` and was not ordered by the Mayor, Nir Barkat >>>

 

 

 

Gush-Shalom [Peace Block] on Ahmadinejad >>>

 
 

As victims, we`re allowed - Ariana Melamed - Ynet / Middle East News Service - translated from Hebrew by Keren Rubinstein - "For too many years now we`ve been living within a false ethos of victimhood. In the name of those victims - those whose opinions were never sought - youths enshroud themselves in blue and white flags in Auschwitz and most of them immediately understand that a strong military is the key to our continued existence, but too few understand or question the benefit of such an army when our conscience is faltering." >>>

 
 

Israeli FM: US Will Accept Any Israeli Decision - Russian-born Israeli Foreign Minister Avigdor Lieberman gave his first major interview since taking office to Russia’s Moskovskiy Komosolets, and spelled out his rather unique foreign policy position, in addition to making some rather bold assertions. In particular, Lieberman insisted that despite America’s support for the “two-state solution” which the Israeli administration has rejected, President Obama will not put forth any new peace initiatives unless Israel wants them to. “Believe me,” Lieberman declared, “American accepts all our decisions.”

 

 


25
.4.2009
 

 

Dem Rassismus die Stirn bieten - by Juliette De Rivero, Advocacy-Direktorin bei Human Rights Watch in Genf - Der Rassismus überschattet die Epochen der Menschheitsgeschichte, vom Sklavenhandel über den Holocaust bis hin zum Völkermord in Ruanda. Doch er existiert auch heute noch überall in der Welt, von der Unterdrückung religiöser Minderheiten und indigener Gruppen über ethnisch motivierte Kriege bis hin zu Diskriminierung und Fremdenfeindlichkeit. Rassismus beschmutzt alles und schadet allen.  >>>

Der Schwarze Kanal: Weißer Mob -  Werner Pirker - Die westliche Gemeinschaft war sich nicht einig, wie ihre Werte, zu denen sie auch den Antirassismus zählt, am besten zu verteidigen gewesen wären. Durch eine Teilnahme an der Antirassismuskonferenz in Genf oder durch deren Boykott. Israel, die USA, Kanada, die Niederlande, Italien, Polen und schließlich auch Deutschland entschieden sich für die Nichtteilnahme, der Rest der Europäischen Union wollte den Antirassismus nicht den Teilnehmern aus zurückgebliebenen Kulturkreisen überlassen. Die Rede des iranischen Präsidenten Mahmoud Ahmedinadschad –noch bevor sie gehalten schon als »Haßpredigt« verurteilt  >>>

Unbequeme Solidarität - Die deutsche Linke, der Zionismus und der Nahostkonflikt -  Wolfgang Gehrcke, Jutta von Freyberg, Harri Grünberg - Die Diskussionen über die israelische Politik und ihre Charakterisierung als zionistisch, kolonialistisch oder gar imperialistisch sowie über den palästinensischen Widerstand machen sich oft am Streit oder an Polemiken um Begriffe fest wie Kolonialismus, Imperialismus, antiimperialistischer Kampf, Befreiungsbewegung >>>     

 
 

Lieberman im Interview - "Wir haben viele Ideen" - Israels Außenminister Avigdor Lieberman spricht im Interview mit der FR über den Friedensprozess, den Iran und eine mögliche EU-Mitgliedschaft Israels >>>

Netanyahu: We will not freeze settlement construction - Israeli Prime Minister, Benjamin Netanyahu, stated on Thursday that Israel does not intend to freeze the expansion and construction of Israeli settlements in the occupied West Bank. >>>

 
 

Newsletter 1/09 der Pax Christi - Friedensbewegung - AG Israel/Palästina.
Inhalt:
1) Weltwoche 2009 für Frieden in Palästina und Israel >>>

2) Das ökumenische Friedensbegleitprogramm (EAPPI) >>>
3) „Gaza. Land ohne Hoffnung.“ Das neue Buch von Bettina Marx >>>
  
Sensibel und furchterregend zum Zerbersten – Buchbeschreibung (Rupert Neudeck) >>>

4) Warum der Waffenstillstand scheitern musste (Clemens Ronnefeld) >>>
5) Religiöse Gruppen vereinnahmen die israelische Armee (Jonathan Cook) >>>
6) Ein kleines rotes Licht (Uri Avnery) >>>
7) Sprechende Hände  (Lydia Aysenberg) >>>

 
 

Sprechende Hände -  (Lydia Aysenberg) - Im  vorwiegend muslimisch arabischen Gebiet von Wadi Ara (auf arabisch) - Nachal Irron (auf hebräisch), auch das „Kleine Dreieck“ genannt – hat eine Anzahl von Friedensaktivisten, Mitglieder von sowohl palästinensischen wie auch jüdischen Nichtregierungsorganisationen zur Verbesserung nachbarschaftlicher Beziehungen zwischen den lokalen Gemeinden mit Erfolg hunderte Israelis dazu gebracht, gemeinsam an drei Wochenenden hinter einander an der Kurve der Route 65 Spalier zu stehen. Die einzige Spruchtafel, die sie hochhalten, sagt alles: VERBUNDEN IN SCHMERZ UND HOFFNUNG, in hebräischer und in arabischer Sprache.  Vorüber fahrende Kraftfahrer zeigen ihre Anteilnahme durch lautes Hupen oder durch Lichtsignale.

 
 

S E M I T - Unabhängige jüdische Zeitschrift - Abraham Melzer - Brief an Angela Merkel - Verehrte Frau Bundeskanzlerin, ich schreibe Ihnen als jüdischer  deutscher Staatsbürger und als ehemaliger Israeli, der in Israel aufgewachsen ist und dort Armeedienst geleistet hatte. Ich betone das, damit Sie meinen Brief nicht gleich in die Schublade „Antisemitismus“ legen. Auch mit jüdischem Selbsthass, ein in den letzten Jahren dank gewisser zionistischer Agitatoren sehr populär gewordenes Schlagwort, habe ich nichts zu tun. Ich bin nur ein Bürger, der sich Sorgen macht, Sorgen um Palästina und Israel und Sorgen um meine Regierung in Berlin, die selbstherrlich und unverantwortlich die Teilnahme Deutschlands an der Rassismuskonferenz in Durban abgesagt hat mit der Begründung, es drohe eine Verurteilung Israels als rassistischer Staat. Wäre denn eine solche Verurteilung tatsächlich ein Unrecht? >>>

 
 

Gaza-Bericht von Human Rights Watch - Silke Mertins - Hamas hat 32 Palästinenser exekutiert - Human Rights Watch wirft der Hamas schwere Verbrechen vor. Politische Gegner werden brutal ermordet; missliebige Personen mit Knieschüssen malträtiert. >>>

 
 

Was genau sagte Ahmadinedschad in Genf ? - Die mediale Erregung nach dem Auftritt des iranischen Präsidenten in Genf war groß. Doch offenkundig hat Ahmadinedschad gar nicht gesagt, was ihm vorgeworfen wird >>>

 

 
 

„Hier gibt es nichts“ - Die Stadt Jenin in der Westbank gilt als "Hochburg des Terrorismus". 2008 haben sich zwei Palästinenser und ein Deutscher zusammengetan, um dieses Image Lügen zu strafen und in Jenin ein Zeichen des Friedens zu setzen: Sie wollen ein altes Kino wieder aufbauen. Im Berliner Radialsystem wurde das Projekt vorgestellt, ein Bericht von Sophie Diesselhorst.

 
 

"Two State Solution" Equals Racism: Palestinians and Jews CAN Live Peacefully as Equals in One Democratic State - John Spritzler - In light of Stephen Walt's recent article, "Is Obama turning up the pressure on Israel?" (i.e. pressure for a "two state solution"), it may be good to read (or re-read) this earlier one by yours truly: A New Path For Israel? The "two state solution" means, in reality, a "Bantustan solution" in which the "Palestinian state" would be no more "independent" of Israel than Gaza today is "unoccupied" by Israel. Palestinians would continue to suffer from being the victims of ethnic cleansing. They would continue to be denied their right to return to the land where they were born, and to be compensated fully for the property that Zionists stole from them. Israel would still insist that is is anti-Semitic to oppose the ethnic cleansing of Palestinians from the part of Palestine now called Israel. Israel would very likely use "making the Jewish state secure against violent anti-Semites" as a pretext to invade the "Palestinian state" and slaughter its people, just as it invaded Gaza after "withdrawing" from it >>>

 
 

How much Israeli arrogance will the US take? - Unlike his predecessor, President Obama seems to be trying. Perhaps he will be the first US president to cut the umbilical cord with Israel. Let's hope for all our sakes that the US will finally say, "Enough is enough." >>>

 
 
 
 

Killing and cruelty, but no genocide - Gideon Levy - Haaretz - The targeted assassinations, the separation fence, the mass detentions (some without trial), the blatant and systematic discrimination in employment and in the legal system, the ubiquitous racism - all need to be heeded as early warnings. In Germany, the society sunk into a moral coma, too. The alarm must be raised against this, as much as possible. But a Holocaust it is not. Even Cambodia, Rwanda and the Congo were not Germany and Poland. It`s almost embarrassing that one has to remind people that there is no policy of genocide and no Final Solution. There was ethnic cleansing, there is mass killing and systematic theft, but a Holocaust it is not >>>.

 


24
.4.2009
 

 

Die Schweiz und das Hakenkreuz - André Marty berichtet - Beklemmendes ereignete sich vor der Schweizer Botschaft in Tel Aviv: Die Autos von Schweizer Diplomaten werden mit Hakenkreuz-Stickern verunziert. Eine Gruppe von Demonstranten demonstriert auf diese Weise gegen das Treffen des Schweizer Bundespräsidenten Merz mit dem iranischen Staatspräsidenten Ahmadinejad. Uebergewichten? Nein. Denn so extrem denkt mit Sicherheit bloss eine verschwindend kleine Minderheit in Israel. Unterschätzen? Nein. Denn wer mit dem Hakenkreuz fuchtelt, kann sich nicht als unbedarfter Provokateur entschuldigen. Wer dieses Symbol, noch dazu in Israel, einsetzt, bewegt sich gefährlich nahe am politischen Brandstiftertum >>>
 

Deutschland und das Hakenkreuz - siehe das Bild rechts oben - Heute veröffentlicht in der Mailingliste Honestly Concerned von Sacha Stawski. Quelle Bernd Dahlberg >>>
 
Ähnliches und mehr findet man bei Honestly Concerned (Bild links) >>>
 
"Profesionell" organisiert man diese Kampagne hier, natürlich mit Henryk M. Broder zusammen >>>      und hier >>>

Wie war das doch: "3-D"-Kriterien -  Der Rassismus  war immer an der D-ämonisierung von Menschen zu erkennen, dem D-oppelstandard, mit dem Menschen gemessen wurden, und der D-elegitimierung von Menschen, "Rassen" und Glaubensrichtungen.

 
 

Olmert verhaften - Norwegische Anwälte reichen Klage gegen »Israels Kriegskabinett« ein - Jürgen Cain Külbel - Am Mittwoch, drei Monate nach Ende der israelischen Terroroffensive »Gegossenes Blei«, reichten die norwegischen Anwälte Loai Deeb, Pål Hadler, Bent Endresen, Geir Høin, Harald Stabell und Kjell M. Brygfjeld in Oslo Klage gegen Israel ein wegen »Verübung von Kriegsverbrechen und schweren Menschenrechtsverletzungen in Gaza«. »Wir erhielten die Klage heute«, bestätigte Siri Frigaard, Chefanklägerin bei der Nationalen Staatsanwaltschaft für die Bekämpfung des organisierten Verbrechens und anderer schwerer Straftaten >>>

 
 

Wasserraub - Eine andere Form der Zerstörung der palästinensischen Lebensgrundlagen durch Israel (ein Interview) -  The World Today - Wednesday, 22 April , 2009 12:34:00 - ANNE BARKER: For many homes in the West Bank and Gaza, the sound of a freely running tap is a rare luxury. Muhammed Sharia lives with his family and two brothers in Bethlehem. If he's lucky the local water supply comes on once a month. And when it does the family races to fill an underground cistern and storage tanks to keep them going. MUHAMMED SHARIA: For completely 12 months - a full year - we didn't get even any drop of water from the tap. So we rely totally on buying water from, by tanks >>>

World Bank: Israelis nutzen viermal so viel Wasser wie die Palästinenser - Von Avi Issacharoff >>>

 
 

Robert Misik: Kritik im Geist der Aufklärung - Gott schütze uns vor der Rückkehr der Religionen! - Robert Misik betreibt klassische Religionskritik. Zugleich ist er einer der engagiertesten Gegner islamophobischer Verunglimpfungen. Lewis Gropp hat den Wiener Autor und Publizisten getroffen >>>

 
 

Siedler - Lektüre zum Weltbuch - Tag - André Marty berichtet - Israels Siedlungen im besetzten Westjordanland sind das wohl grösste real existierende Hinderniss für eine Annäherung zwischen den Konflikt-Parteien im israelisch - palästinensischen Konflikt. Wie kam es zu dieser teilweise nicht mehr umkehrbaren Tatsache, weshalb verfolgt der Staat Israel den Siedlungsausbau dermassen konsequent, während die palästinensische Seite dem systematischen Landklau weitgehend hilflos zusieht. Das zeigen diese vier Bücher, jedes auf seine Art und Weise. Keine Ideologie, sondern professionell-argumentierende Sichtweisen >>>

 
 

WORLDWIDE AUTHENTIC JEWRY APPALLED BY ZIONIST 'RABBIS' STATEMENTS LEGITIMISIZING ZIONIST MASSACRES - In the past week the late so-called Chief "Rabbi" of the so-called State of "Israel", Mordechai Eliyahu, and other irresponsible "Rabbis" employed by the Zionist State have made vicious and provocative statements asserting that Authentic Jewish Edict allows or permits harming or injuring Palestinian individuals in the Gaza Strip, thereby falsely legitimatizing the Zionist massacres in that area >>>

 
 

Prof. Suleiman against Mossad t-shirt - Shraga Elam - Below is a description by my friend Prof. Ramzi Suleiman, former head of the Psychology Department at the University of Haifa, of an incredible incident that occurred at the beginning of April and which reflects in various ways the pathological situation in Israel. Ramzi, like many others who fear the completion of the ethnic cleansing in Palestine, was not at all amused by an expression of Israeli "humour" that really kills. In a restaurant in Haifa owned by a Palestinian, this international expert on game theory encountered a barman wearing a "funny" t-shirt on which was written "Institute [Mossad] for Special Children" produced by a company that goes by the name of "Naughty" >>>

 
 

Yad Vashem fires employee who compared Holocaust to Nakba - Yad Vashem has fired an instructor who compared the trauma of Jewish Holocaust survivors with the trauma experienced by the Palestinian people in Israel’s War of Independence. Yad Vashem has fired an instructor who compared the trauma of Jewish Holocaust survivors with the trauma experienced by the Palestinian people in Israel’s War of Independence. Itamar Shapira, 29, of Jerusalem, was fired before Passover from his job as a docent at the Holocaust Martyrs’ and Heroes’ Remembrance Authority, after a teacher with a group of yeshiva students from Efrat made a complaint. Shapira had worked at Yad Vashem for three and a half years >>>

 
 

Jewish worshipers and Israeli army overtake the village of Kifl Haris for an annual pilgrimage event - IWPS - House Report No. 135 - On Monday the19th of April, between 6 o`clock in the evening and 6 o`clock the following morning, the West Bank village of Kifl Haris was overtaken by the Israeli army and the Jewish worshipers paying a visit to the biblical tombs of Joshua, Caleb and Nun, which are based in separate locations in the village.

 
 

Lieberman's illusory view - By Haaretz Editorial - The appointment of Avigdor Lieberman as foreign minister has not led him to moderate his diplomatic positions or to soften his belligerent approach to solving the country's problems. The political doctrine outlined by Lieberman in an interview with the Russian newspaper Moskovskiy Komsomolets is evidence that the foreign minister has erroneous notions about Israel's diplomatic status and that he is still clinging to his opposition to a compromise with the Palestinians, which places him at the extreme end of Benjamin Netanyahu's government.

 

 


23
.4.2009
 

 

Ein klares »Nein« - Israels Politik – von Rolf Verleger kritisiert - Birgit Gärtner - Im Judentum sei Religion durch Nationalismus ersetzt worden, so die These des Lübecker Psychologen Rolf Verleger. Kritik an Israel werde Jüdinnen und Juden pauschal als Nestbeschmutzung ausgelegt oder als Antisemitismus bei nicht-jüdischen Menschen. Eine Entwicklung, die dem Mitglied des Direktoriums beim Zentralrat der Juden in Deutschland angesichts der aktuellen Entwicklung große Sorge bereitet. Sein Buch »Israels Irrweg« ist ein klares »Nein!« zur Kriegspolitik von Tel Aviv, und ein deutlicher Appell, dieses »Nein!« öffentlich zu unterstützen – eine Aufforderung an jüdische und nicht-jüdische Leser. (…) Nach Ansicht des Autors ist der Staat Israel ein »zentrales politisches Projekt« des Judentums, weshalb Jüdinnen und Juden gehalten sind, sich dazu zu äußern. Die bedingungslose Unterstützung der Politik Israels lehnt er indes ab. Zu Israel zu stehen bedeutet für ihn, die Besatzungs- und Kriegspolitik laut und deutlich zu verurteilen. Eine Haltung, die ihm in jüdischen Kreisen wenig Freunde macht >>>
ISRAELS IRRWEG  - Eine jüdische Sicht >>>

 
 

Israels Armee sieht keine Rechtsverstöße im Gaza-Krieg - Dokument spricht von "kleiner Zahl von geheimdienstlichen oder operationellen Fehlern"

Israel verhöhnt Opfer des Gazakrieges >>>

Barak: Gaza probe shows IDF among world's most moral armies  - Anshel Pfeffer - The Israel Defense Forces announced on Wednesday that an internal investigation has determined that no civilians were purposefully harmed by IDF troops during Operation Cast Lead in the Gaza Strip.

 
 
 
 

Kriegsverbrechen in Gaza verfolgen - Islamische Juristen klagen Israel an. Forderung nach Verfahren vor Strafgerichtshof in Den Haag - Jürgen Cain Külbel - Irans Generalstaatsanwalt Qorban-Ali Dorri-Najafabadi hat den UN-Sicherheitsrat aufgefordert, den Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag mit einer Untersuchung der israelischen Verbrechen in Gaza zu beauftragen: »Die Untätigkeit der internationalen Organisationen, einschließlich der Vereinten Nationen nach den Massakern an den wehrlosen Palästinensern« sei nicht hinnehmbar >>>

 

 

Wollte Israel eine Abgeordnete einschleusen? - Martin Kilian - Laut Medienberichten versuchte Israel 2005, die ihm nahestehende demokratische Abgeordnete Jane Harman in den Vorsitz des nachrichtendienstlichen Ausschusses im Washingtoner Repräsentantenhaus zu hieven. >>>

Peinliche Panne für Israel-Lobby - Einflußreiche US-Kongreßabgeordnete in Geheimdienstdeals verstrickt - Rainer Rupp - Im Zusammenhang mit einer Untersuchung israelischer Spionageaktivitäten in den USA ist die langjährige und einflußreiche Kongreßabgeordnete der Demokraten, Jane Harman aus Kalifornien, im Netz der FBI-Fander hängengeblieben. Ihr wird ein »Quid-pro-quo-Deal«, bei dem eine Hand die andere wäscht, mit dem »American Israel Public Affairs Committee« (AIPAC) vorgeworfen, der mächtigsten, stramm rechts orientierten zionistischen Lobby in der US-Hauptstadt. Wie jetzt die vierteljährlich in Washington erscheinende Fachzeitschrift Congressional Quarterly (CQ) unter Berufung auf vertrauliche Quellen in der Obama-Administration und in den Strafverfolgungsbehörden berichtet, war Harman bereits 2005 von der National Security Administration (NSA) bei einem Gespräch mit einem israelischen Agenten abgehört worden. In dem Gespräch habe der namentlich nicht genannte israelische Geheimdienstler von Harman verlangt, ihren Einfluß als prominentes Mitglied des Geheimdienstausschusses des US-Repräsentantenhauses zugunsten zweier führender AIPAC-Mitarbeiter, Steven Rosen und Keith Weissman, geltend zu machen (nur im online Abo zu lesen) >>>

Sources: U.S. may drop AIPAC spy case - The U.S. Justice Department is considering dropping its case against two former pro-Israel lobbyists accused of illegally disclosing national defense secrets, government officials said Tuesday. Steven J. Rosen and Keith Weissman were charged in 2005 with conspiring to obtain classified documents and sharing them with reporters and former diplomats. Like other cases centered on espionage and classified information, a critical issue in pretrial hearings has been how much of the government's case must be aired in open court.

 
 

Zensur, Gefängnis, Tod (mit Video) - Peter Kleinert - Auf einer allwöchentlichen gewaltfreien Freitagsdemonstration gegen die Mauer wurde am 17. April ein Mitglied des palästinensischen Bürgerkomitees von Bil'in, Bassem Ibrahim Abu Rahmeh (29) von der israelischen Armee umgebracht. An der Demonstration gegen die Besatzung waren außer den Bewohnern des Dorfes Bil'in auch israelische Anarchisten sowie belgische Aktivisten beteiligt. Abu Rahmeh wurde aus kurzer Entfernung von einem 40 mm Tränengasgeschoss im Brustkorb getroffen und war sofort tot >>>

Naboth of Bil'in - Elia Leibowitz - On Friday evening, television news viewers witnessed the ultimate reality show - the murder of a human being on camera. The site of the killing was next to the West Bank village of Bil'in, 80 kilometers south of the ancient city of Jezreel, where a murder was committed under similar circumstances some 2,800 years ago. Bil'in is located 10 kilometers south of the village of Qibya, itself a notorious locale in Israel's history for the 1953 IDF raid in which 69 Palestinian civilians, some of them children, were killed by troops commanded by a young Ariel Sharon. >>>

 
 

1. Anmerkungen zur Ahmadinedschad-Rede in Genf -  Günter Schenk - "...Following World War II, they resorted to military aggression to make an entire nation homeless on the pretext of Jewish sufferings. And they sent migrants from Europe, the United States, and other parts of the world in order to establish a totally racist government in the occupied Palestine… [Delegates walk out in protest. Applause]... Dies sind die von Präsident Ahmadinedschad tatsächlich auf der Genfer Konferenz gesprochenen Worte. Wenn er sagt "on the <pretext of Jewish sufferings>" so ist daraus auf keinen Fall eine Holocaust-Leugnung herauszulesen. Anders wäre dies, wenn er gesagt hätte "on the pretext of  <so called> (angeblicher) Jewish sufferings" könnte man dies, hat er aber nicht gesagt. Nur Böswillige (oder Ignorante) können nun sagen, A. hätte den europäischen Judenmord geleugnet. >>>

 
 

Beendet Israels illegale Politik und Aktionen in Jerusalem - Spannungen eskalieren weiter in den besetzten palästinensischen Territorien, einschließlich im besetzten Ostjerusalem. Als Resultat der ständigen destruktiven und provokanten Politik im Gefolge gesetzeswidriger Aktionen der Besatzungsmacht Israel. Besonderes Augenmerk muss den Kolonialisierungs- und Siedlungsaktivitäten gewidmet werden. Unter diesen Bedingungen muss unsere ganze Aufmerksamkeit auf die anwachsende israelische Aggression im besetzten Ost-Jerusalem - nicht nur durch die Siedler - und in den besetzten Gebieten der Westbank gerichtet sein. Die wachsenden Spannungen gefährden die empfindliche Lage in der ganzen Region >>>

 

 

 
 

 
 

«Ahmadinejad hat sich in Sachen Holocaust gemässigt» - Daniel Foppa. -Nahost-Experte Arnold Hottinger verteidigt das Treffen zwischen Ahmadinejad und Merz. Die Kritik am iranischen Präsidenten sei übertrieben. >>>

 
 
 

Wenn Freunde zu Fremden werden - André Marty berichtet

 
 

Israel recruits gay community in PR campaign against Iran  - Barak Ravid - Israel is stepping up its public relations effort to discredit Iran within the international community, and part of its new campaign focuses on Tehran's abuse of human rights and sponsorship of terrorism. >>>

 
 

Palestinian leader rips "shameful" European stance on Ahmadinejad -  A prominent Palestinian civic leader in Germany lambasted the European reaction to the speech of Iranian President Mahmoud Ahmadinejad at the UN anti-racism conference in Geneva, Switzerland, branding it "shameful." Talking to IRNA in Berlin on Tuesday, the head of the Society for Humanitarian Support of Palestinians (GHUP), Izzeddin Musa said, "Instigated by the pro-Israel lobby, the European behaviour at the conference was shameful."

 
 

Report: Olmert, Livni may face war crimes charges in Norway - By Haaretz Service - Former prime minister Ehud Olmert and opposition leader Tzipi Livni may face war crimes charges in Norway over their role in Israel's offensive against Hamas in Gaza >>>

 
 

Pope accepts keffiyah as gift from Palestinian worshippers - Pope Benedict XVI on Wednesday met in the Vatican on Wednesday with a group of Palestinian Catholics, who presented him with traditional Palestinian scarf as a gift.

 
 

Somoud: Arab Voices of Resistance - Iqbal Tamimi - Gaza artists deliver hope out of the womb of destruction - Israel should realize by now that the Palestinian nation is indestructible. A nation that was born from the womb of a great civilization is hard to defeat regardless of the methods or the variety of arms used to attack them. Nothing ever will break their spirit. Israel keeps destroying and Palestinians keep rising up from >>>

 
 

Word games - Gideon Levy - Haaretz - "To paraphrase David Ben-Gurion, it is necessary to tell the president of the United States now that it doesn`t matter what the Jews say, it matters what they do."

 


22
.4.2009
 

 

Eiferer in Genf - Knut Mellenthin - Antisemitismusvorwurf und Hitler-Verharmlosung: Die Israel-Kritik des iranischen Präsidenten auf der UN-Konferenz gegen Rassismus löst erwartete Reflexe aus >>>

Zum Bild: Ein wirklich absurdes Theater - Was präsentiert am 22.4.2009 der scheinheilige "Redakteur" von Honestly Concerned Bernd Dahlenburg auf seinen Seiten? (Siehe das Bild rechts.) Gäb es nicht eigentlich mehr Gründe die Personen die das Netzwerk verteidigt so darzustellen? Ich denke da an Liebermann und manche seiner Sprüche. Ich denke an die radikalen Siedergruppen, an manche Parteien die nun in der israelischen Regierung sitzen. Ich denke an einen realpolitischen Zionismus der nun wirklich eindeutig rassistische Züge trägt. >>>
Honestly Concerned und Vergleiche mit dem 3. Reich >>>

President Ahmadinejad Speech at UN Confernce on Anti-Racism - 20. 4. 2009

Ahmadinedschad in Genf - »Der UN-Sicherheitsrat stabilisiert das Besatzungsregime« - Die iranische Internetplattform www.presstv.ir veröffentlichte die Rede des iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad auf der Antirassismuskonferenz in Genf. junge Welt dokumentiert Auszüge in einer Übersetzung von Knut Mellenthin >>>

Abschluss-Deklaration vorzeitig durchgewinkt - Deutsche Welle - Holocaust nicht geleugnet - Wie die UN am Dienstag mitteilten, hat der iranische Präsident dabei aber nicht den Holocaust geleugnet.  >>>

Die Rede als Text - President Ahmadinejad's speech at the Durban Review Conference on racism >>>                  
Die Rede in Farsi >>>

 
 

Lieberman: Arabischer Friedensplan gefährlich - Die Tageszeitung Haarnetz zitierte Lieberman mit den Worten, dass die US-Regierung neue Friedensinitiativen nur mit dem Einverständnis Israels auf den Weg bringen werde. "Glaubt mir, Amerika akzeptiert alle unsere Entscheidungen", sagte Lieberman >>>

 
 

Gaza-Offensive: Früherer israelischer Regierung droht Prozess - Drei Monate nach dem Ende der Gaza-Offensive wollen norwegische Anwälte die frühere israelische Regierung, darunter Olmert, Livni und Barak, vor Gericht bringen >>>

 
 

UN-Antirassismuskonferenz Durban II in Genf - Sinnlose Grabenkämpfe - Eine internationale Nahost-Konferenz wäre sinnvoller als die UN- Antirassismuskonferenz "Durban II", die heute in Genf beginnt, meint der UN-Experte Andreas Zumach in seinem Essay. >>>

Norman Paech: Anti-Rassismus nicht nur Kür, sondern Pflicht -  "Die Bundesregierung muss endlich ihren Boykott der Antirassismus-Konferenz beenden. Sie darf die Bühne nicht den Extremisten überlassen", kommentiert der außenpolitische Sprecher der Fraktion DIE LINKE, Norman Paech, die Ansage der Bundesregierung, der Konferenz in Genf auch weiterhin fernzubleiben. Paech weiter >>>

 
 

 

 

Für viele jüdische Intellektuelle in den USA, Kanada, Großbritannien und Deutschland erscheint der Zionismus als ein zentrales Hindernis auf dem Weg zu einem friedlichen Ausgleich zwischen Israelis und Palästinensern." Die besprochenen Bücher liefern dafür zahlreiche Argumente. - Dr. Ludwig Watzal (pdf) >>>

 

 

Laienkomitee der christlichen Kirchen in Jerusalem - 18. April 2009 – Samstag des Heiligen Feuers - Allen Christen in Jerusalem wurde der Zugang zum Heiligen Grab verweigert - An diesem Heiligen Feuer Samstag verbietet Israel zum ersten Mal allen einheimischen Christen von Jerusalem den freien Zugang zur Kirche des Heiligen Grabes und zur Altstadt von Jerusalem. Seit  fünf Jahren  bauen israelische Streitmächte jährlich Checkpoints rund um das Gebiet der Grabeskirche  auf  >>>

Anmerkungen von Gabi Fröhlich, Jerusalem, zum Bericht des „Laienkomitee der christlichen Kirchen in Jerusalem“ – verantwortlich Wassim H. Khazmo – vom 18.4.2009 „Allen Christen in Jerusalem wurde der Zugang zum Heiligen Grab verweigert - Persönliche Beobachtungen und Anmerkungen von ein paar Augenzeugen zu dem oben genannten Thema: Es waren schon einheimische Christen in der Grabeskirche - es stimmt sicher nicht, dass es gar keine waren. Und die "Checkpoints" sind Barrieren, so wie sie bei allen religiösen Feiern von der Polizei verwendet werden, um die Menschenmassen zu kontrollieren. >>>

 
 

Mossad-Agent aufgeflogen - Libanesischer Exgeneral als Topspion des israelischen Geheimdienstes enttarnt - Jürgen Cain Külbel - Ein »großer Fisch«, triumphierte Libanons Tageszeitung As Safir am Wochenende, sei dem Inlandsgeheimdienst ins Netz gegangen. Der Spionageabwehr war es in Kooperation mit der Widerstandsbewegung Hisbollah gelungen, den libanesischen Exgeneral Adib Al-Alaalam nach anderthalb Jahren Observation als einen der Topagenten des israelischen Geheimdienst Mossad im Zedernstaat zu überführen >>>

 
 



The Reality of Jewish settlers >>>

 

 

Netanyahu's new-old methods of stalling peace talks - Akiva Eldar - When Jordan's King Abdullah sits down today with a president whose middle name is the same as that of his father, he probably won't miss the opportunity to warn Barack Obama about one of the biggest dangers to his Mideast peace plan.

 

 

Seven families ordered out of their homes - `demolition within 48 hours`  -Ma`an News Agency - The Israeli military ordered seven Palestinian families to evacuate their homes and farm buildings within 48 hours. All of the structures, near the Israeli settlement of Mekhora southeast of Nablus, are slated for demolition.

 

 

Palestinian campaigners criticize Iran for doing business with settlement-linked companies - Ma`am New Agency - Following Iranian President Ahmadinejad`s controversial Geneva speech in which he called Israel "the most cruel and racist of regimes", Palestinian civil society groups are less than enthusiastic that Tehran`s municipality is engaging Veolia and Alstom for its transportation system - the same French companies involved in building the "Jerusalem Light Rail" - connecting the "Jewish neighborhoods" in unilaterally annexed East Jerusalem.

 

 

Netanyahu`s new-old methods of stalling peace talks - Akiva Eldar - Haaretz - You say that a new government needs a few weeks, perhaps months, to study the situation and to formulate its own peace policy. After all, the conflict with the Arabs is something completely new.

 

 


21
.4.2009
 

 

Iranian Jews protest Israeli war crimes in Gaza - Die jüdische Religion ist eine Religion des Friedens, steht auf einem Schild in arabischen Schriftzeichen. (…) Außerdem steht da: Wir jüdischen Kinder leiden mit den palästinensischen Kindern! Fein. Jüdische Kinder? Ach ja, auf dem grünen Schild steht was in hebräischen Buchstaben. Das Bild wurde nicht in Palästina oder Israel, nicht in Golders Green oder in der Fasananenstraße aufgenommen, sondern in Teheran, vor dem dortigen UN-Büro >>>.

 
 

Was sagte Mahmud Ahmadinedschad auf der UN-Konferenz gegen Rassismus (Durban II) laut staatlicher iranischer Presseagentur in englischer Übersetzung und in deutscher Weiterübersetzung? - Thomas Immanuel Steinberg >>>

Ein weiteres Video (Tagesschau.de) >>>

 

 

Unterstützt ein isoliertes Deutschland jetzt auch Rassismus? - Yavuz Özoguz - Es ist das erste Mal, dass Deutschland eine Konferenz der Vereinten Nationen boykottiert, und sie tut es mit einigen wenigen Staaten zusammen, offenbar um jegliche Kritik an Israel zu verhindern >>>.

 

 

Kommentar zur Anti-Rassismus-Konferenz - Chance verpasst - Ein Gastkommentar von Marianne Heuwagen, Human Rights Watch - Es ist falsch, dass Deutschland die Teilnahme an der Anti-Rassismus-Konferenz der UNO abgesagt hat. Ebenso falsch ist, dass auch die Vereinigten Staaten, die Niederlande, Neuseeland und Australien sich zurückgezogen haben. Die westlichen Staaten, die jetzt nicht teilnehmen, verpassen eine einzigartige Chance, den weltweiten Kampf gegen den Rassismus konstruktiv anzugehen.

Ahmadinedschad attackiert "Weltzionismus" - Simonitsch, Gebestreit, Günther - Genf. Von anhaltendem Beifall und wütenden Pfiffen unterbrochen, hat der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad vor der Weltkonferenz gegen den Rassismus am Montag in Genf eine seiner Brandreden gehalten. Er nannte die Regierung Israels "ein grausames, repressives und total rassistisches Regime in Palästina", das sich Völkermord zuschulden kommen ließ >>>

Wer mit dem "Teufel" spricht - André Marty berichtet >>>

Mehrere Motive für Israels Reaktion -  André Marty - Die Reaktion auf das Treffen zwischen Bundespräsident Hans-Rudolf Merz und dem iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad ist prompt erfolgt. Wieso gerät gerade die Schweiz ins Visier des israelischen Protests, während andere Staaten ungestraft Kontakte zum Iran betreiben? Nahost-Korrespondent André Marty beantwortet einige offene Fragen. >>>

Hintergrund:

Der realpolitische Zionismus >>>
 
Rückschau - Interview mit Israel Shahak - (pdf) Der prominente israelische Menschenrechtsaktivist Israel Shahak prangert die Entwicklung Israels zu einem rassistischen israelisch-jüdischen Staat an und sieht die Gefahr eines religiösen Staatsstreiches. >>>

Analyse - Das falsche Signal der leeren Stühle - Die Anti-Rassimus-Konferenz wird von etlichen Staaten boykottiert. Auch wenn der Westen für das Schlusspapier erreicht hat, was er wollte. - Piere Simonitsch - Alle Völker und Einzelpersonen bilden zusammen eine menschliche Familie, deren Vielfältigkeit ihr Reichtum ist. Die Konferenzteilnehmer weisen strikt alle Doktrinen zurück, die auf rassischer Überlegenheit beruhen." So lautet Artikel 6 des nach zähen Verhandlungen im Voraus zu Papier gebrachten Abschlussdokuments

Heftige Reaktionen in Israel - Die einzigen Befürworter der Genfer Konferenz finden sich in den Reihen der israelischen Linksparteien, namentlich die Splittergruppe Gush Shalom (Friedensblock) des Friedensaktivisten Uri Avnery. Der israelische Boykott der Konferenz sei ein Eingeständnis einer Apartheidspolitik und verdeutliche den Willen, die Besiedlung fortzusetzen, lautete die Reaktion von Gush Shalom.