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Das Palästina Portal

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Archiv - Aktuelle Link- und Denktipps -
 - Seite 74
 


26
.7.2009
 

 
 

Gästebuch des Bundespräsidenten - Einige der meist positive Stimmen - Sehr geehrter Herr Bundespräsident, über die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an die langjährige Menschenrechtsaktivistin Felicia Langer, die auch international eine hohe Reputation genießt, habe ich mich gefreut. Um so befremdlicher empfinde ich die derzeit in die Medien lancierte "Debatte" über diese Auszeichnung, bei der es sich doch wohl eher um eine Kampagne handelt, die offensichtlich zum Ziel hat, Frau Langer zu demütigen und mundtot zu machen. Ich kann Sie nur herzlich bitten, dem medialen Druck, der nur sehr >>>

Bei Honestly Concerned erscheint die 7. Mailingliste vorwiegend mit Berichten über Felicia Langer >>>

FR-Blog » Blog Archive » Diplomatisch heikel, aber ehrenwert - Fakt ist, und festzuhalten bleibt, dass die degoutante Kampagne gegen Langer, die von einem Publizisten namens Broder und seinem (publizistisch zweifelhaften)Umfeld (aus antideutschen Kommunisten und Bush treuen, deutschen Neokonservativen) losgetreten wurde, nicht gezündet hat und nun, nach wenigen Tagen schon, in den Tiefen versandet. Beispielhaft für den Rohrkrepierer: Auf Spiegel Online wurden gleich drei Artikel gestellt, zuletzt einer von Meister Broder selbst, die allesamt in den Forumskommentaren nicht das gewünschte Ergebnis “Empörung gegen Langer” zeitigten, sondern die Bundesverdienstkreuzverleihung an Langer differenziert betrachteten und eher solche Leute wie Giordano kritisierten, die versuchten, den Bundespräsidenten zu erpressen: Die Erfolglosigkeit zeigte sich in der schnellen Schließung der jeweiligen Kommentarsektionen. Insofern kann man froh sein über “webzwonull”: Die Meinungsherrschaft und Deutungshoheit solcher Leute wie Giordano und Broder ist - zumindest über deutschen PCs - gebrochen. Und das ist gut so! >>>

Verdienstkreuz - Felicia Langer setzt sich gegen die Kritik aus dem jüdischen Lager energisch zur Wehr. Der Hass beunruhigt sie - Glücklich über Ehrung - Ulrich Kurz - Das hätte eigentlich niemand so recht voraussehen können: Die Verleihung der Bundesverdienstkreuzes an die Tübingerin Felicia Langer im Stuttgarter Staatsministerium (wir haben berichtet) hat vor allem die jüdische Welt in und außerhalb der Bundesrepublik auf den Plan gerufen. Ralph Giordano wollte sein Bundesverdienstkreuz gar zurückgeben, schließlich habe Langer Israel »dämonisiert«. Holocaust-Forscher Micha Brumlik aus Frankfurt spricht eher ausgleichend davon, dass »in der Sache Frau Langer das Bundesverdienstkreuz verdient« >>>
 

Israel-Kritikerin Langer beklagt "Hass-Kampagne" - Ulm (epd). Die Israel-Kritikerin Felicia Langer hat ihren Gegnern eine von Hass erfüllte Kampagne vorgeworfen. >>>

Oberbürgermeister Boris Palmer hat Henryk M. Broder durchschaut und fällt nicht auf seine Art von Kampagnenjournalismus herein - Sehr geehrter Herr Broder, An meiner Meinung ändert sich auch durch diesen weiteren Scheinbeleg nichts. An meiner Meinung zu Ihrer Interviewtechnik auch nicht. Statt Suggestivfragen könnten Sie ja doch echtes Erkenntnisinteresse zeigen.  >>>

Die Erpressung des Bundespräsidenten durch die Israellobby -  T. Schneider - Das Spiel der Israellobby und ihre Verleumdungsaktion gegen eine gradlinige israelisch-deutsche Persönlichkeit sind perfide wie sie durchsichtig ist. Da veröffentlicht doch allen erstes die „Jüdische Gemeinde zu Berlin“ anonym eine Presserklärung, die die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes für Felicia Langer für einen „Skandal“ hält. (http://www.jg-berlin.org/)  Hat sich dieser Verein auch zur Verleihung des Verdienstkreuzes an Michel Friedman kritisch geäußert? >>>

Der Denunziant hört an der Wand nur seine eigene Schand -  E. Arendt - Mal sehen was Henryk M. Broder uns als nächstes, sich selber enttarnend präsentiert? Eine sicher in Deutschland einmalige Art von Journalismus präsentiert da Henryk M. Broder. Der Presserat sollte sich dafür interessieren. So schreibt er z.B. dem Oberbürgermeister Palmer: „ich möchte gerne versuchen, dann fall lange zu entskandalisieren und als das darzustellen, was er vermutlich ist: eine vermeidbare panne in der kommunikation unter behörden. für eine rasche antwort wäre ich ihnen sehr dankbar" >>>

Weitere Denunziationen von Henryk M. Broder und anderen >>>

Knobloch – Kramer – Gerster – Hamburger - Abraham Melzer - Die Jerusalem Post hört nicht auf mit ihrer Hetze gegen den Bundespräsidenten, an der sich inzwischen fast alle prominenten Juden in Deutschland beteiligen und auch solche, Philosemiten, die diesen in den A… kriechen, wie dieser unsägliche Dr. Johannes Gerster, der bei seiner Verbeugung vor dem Staat Israel mit der Stirn fast den Boden berührt, wie gläubige Muslime dies nur vor Allah (Gott) tun. Als CDU-Abgeordneter >>>

In rage and anger -  An open letter to Dr. Dieter Graumann of the Central Council of Jews in Germany - Abraham Melzer -  Dear Dr. Graumann,  It is entirely irrelevant what you can comprehend, or simply don’t wish to understand.  For who are you compared to Felicia Langer, the recipient of the ‘alternative Nobel Prize”, the Bruno-Kreisky Prize and the Federal Cross of Merit 1st Class award (the Bundesverdienstkreuz).  What do you have to show, apart from insulting and defaming a person who has spent her life campaigning for a settlement between Israelis and Palestinians? >>>

Neokonservative fürchten um Deutungshoheit - Kampagne gegen Felicia Langer (SB) - (…)  Schließlich hat auch die Regierung Israels ihrem Unmut über die Entscheidung Köhlers Ausdruck verliehen: "Langer hat über Jahre immer wieder Kräfte unterstützt, die Gewalt, Tod und Extremismus befürworten". Jedem, der ihr einen Orden verleihe, müßten "die Konsequenzen bewusst sein, wenn man Intoleranz und böse Absichten nachträglich legitimiert", so die Verlautbarung des Sprechers des Außenministeriums, Yigal Palmor (Tagesspiegel, 24.07.2009). Damit meldet sich eine Instanz zu Wort, die zu unterstützen laut Köhlers Parteikollegin, Bundeskanzlerin Angela Merkel, deutsche Staatsräson ist.   >>>

 

 

Ja du kannst - Uri Avnery - NETANYAHUS Ziel ist es, Jerusalem zu judaisieren. In dieser Woche rühmte er sich, dass er  während seiner letzten Amtszeit vor zehn Jahren den wie eine Festung aussehenden jüdischen Vorort Har Homa gebaut hat. Zu Har Homa – dessen wirklicher Name „Jebel Abu Ghneim“, „Berg des Vaters der Schafe“ ist –  habe ich auch eine besondere persönliche Beziehung. Ich hatte viele Tage und Nächte im Zelt dort verbracht, um den Bau dieses monströsen Wohnungsbauprojektes zu verhindern, das nun dort so drohend aufragt. Der Führer dieses Kampfes war ein anderer Husseini – der unvergessliche Feisal. Ich habe ihn sehr verehrt. Ich zögere nicht zu sagen, dass ich ihn liebte. Er war ein Edelmann im wahrsten Sinn des Wortes: ein Nachkomme des Adels, aber bescheiden in seinem Verhalten, großzügig und zugänglich, ein Mann des Friedens, aber furchtlos bei seinen Konfrontationen mit den Besatzungstruppen, ein wirklicher palästinensischer Patriot, moderat in seinen Ansichten, weise und mutig. >>>

 

 

Die israelische Armee hat Angst - Amira Hass - Etwas in den von "Breaking the Silence"  letzte Woche veröffentlichten Zeugenaussagen von Soldaten macht der israelischen Armee Angst. Sonst würden all die Sprecher – offizielle und inoffizielle – sich nicht an solch einer Gewalttour von Kampagne beteiligen, um sie zum Schweigen zu bringen. Unsere Medien sind unabhängig. Es war nicht die Delegitimations-Kampagne, die sie bewogen hat, diese Zeugenaussagen gering zu schätzen. Im Gegensatz zum zweiten Libanonkrieg wird die Operation "Gegossenes Blei" aus Sicht öffentlichen Interesses schon unter "Archäologisches" abgeheftet,  da die Anzahl israelischer Toter gering war. Auch ohne die Bemühungen des Armeesprechers hatten die israelischen Medien nicht vor, all zu viel Energie auf diese Zeugenaussagen zu verschwenden. >>>

 

 

Auf der Grünen Linie schlafen -  Von Lydia Aisenberg  - In seiner etwas schmuddeligen Ecke zwischen dem Ladentisch und Regalen voller vermischter Waren sitzt Allam Abu Abead und braut Kaffee. Die Kaffeemaschine hat viel Ähnlichkeit mit einer Schuhschachtel und steht unter Reihen von Deodorants, Aftershaves und Parfumfläschchen. Es scheint, dass die Kaffeemaschine der einzige Artikel auf den Regalen in diesem Teil des Ladens ist, den nicht eine Schicht von feinem grauen Staub bedeckt. Allam kommt aus Jenin, der autonomen palästinensischen Stadt ganz nahe von seinem  Geschäft in West Barta’a, aber Welten weit entfernt. Tatsächlich ist Jenin nicht mehr als 30 km von Barta’a entfernt, aber um dorthin zu gelangen, müsste Allam durch den Checkpoint von Reichan-Barta’a im Sicherheitszaun gehen, und der liegt rund 2 km hinter Ost Barta’a. An einem guten Tag kommt man in einer halben Stunde durch den Chequepoint. Aber offensichtlich gibt es nicht so viele gute Tage, und so kann es zwischen einer und zwei Stunden dauern, je nachdem, wie es zu der Zeit mit der allgemeinen „Sicherheitslage“ in der Region ausschaut.  >>>

 

 

Der unmögliche Traum vom Meer - Nach einem Bericht der israelischen Tageszeitung Ha’aretz  von Ulrike Vestring. - Es klingt ganz einfach, eine gute Idee: fünfzig Kinder aus der palästinensischen Großstadt Nablus  verbringen einen unbeschwerten Tag am Meer. Eingeladen werden sie von ein paar israelischen Frauen, die der Organisation CheckpointWatch angehören. Tag für Tag stehen diese Frauen an den Kontrollposten der israelischen Armee im besetzten Westjordanland  und beobachten. Manchmal können sie die schlimmsten Übergriffe verhindern. Die Frauen kennen viele der Palästinenser, die diese  Checkpoints täglich passieren müssen, auf dem Weg zur Arbeit, zum Krankenhaus, zur Schule. Und sie wissen, was palästinensische Familien sich wünschen, zum Beispiel einen Urlaub am Meer. Das Meer liegt kaum eine Stunde von Nablus entfernt und ist doch unerreichbar. Denn die Mittelmeerstrände gehören dem Nachbarstaat Israel, und nach Israel kommt kaum ein Palästinenser hinein. >>>

 

 

 


25
.7.2009
 



PCHR Weekly Report: 1 civilian killed, 21 abducted by Israeli forces this week

 


Gaza-Grenze Ägypten verstärkt Überwachung
 



Vergeltungsschlag gegen Israels Atomanlagen
Pasdaran-Chef betont Reichweite von Teherans RaketenTeheran - Die iranischen Revolutionsgarden haben für den Fall eines israelischen Angriffs mit einem Vergeltungsschlag gegen Israels Atomanlagen gedroht.

 



Stopp für deutsche U-Boot-Lieferungen nach Israel
“IPPNW

Deutsche Sektion der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges / Ärzte in sozialer Verantwortung e.V.” fordern alle Lieferungen deutscher Waffen und Rüstungsgüter nach Nahost zu stoppen


 



Großbritannien stellt Kontakte zur Hisbollah klar

 


Hamas finanziert Massenhochzeit

 


Heiliger Zorn in der Heiligen Stadt
In Jerusalem liefern sich Ultraorthodoxe derzeit heftige Auseinandersetzungen mit der Polizei

 


24
.7.2009
 



Washington überweist Millionenhilfe an palästinensische Autonomiebehörde

 


Jüdische Siedler besetzen palästinensisches Land
Landbesetzung im Westjordanland - Israelisches Militär schritt nicht ein


 



Israel übergibt Stadtteilverwaltung in Ost-Jerusalem an Siedlergruppe

 



Palästina fordert Konferenz zur Einhaltung des humanitären Völkerrechts von Israel

 


23
.7.2009
 



Langer wehrt sich gegen Verleumdungskampagne

 



Paris fordert von Israel Stopp der Siedlungspläne

 



Regierung in Israel will arabische Perspektive aus Schulbuch streichen

 



Ban fordert Israel zu Verzicht von Siedlungsbau auf

 


22
.7.2009
 



Israels Außenminister als Faschist beschimpft
Ein hochrangiger brasilianischer Politiker hat den israelischen Außenminister Avigdor Lieberman als Faschisten bezeichnet. Lieberman sei zudem Rassist, sagte der Außenpolitiker der regierenden Arbeiterpartei, Valter Pomar, der israelischen Zeitung "Haaretz".

 



Heute abend im ZDF Auslandsjournall
Gegen den Staat -

 Ultra-orthodoxe Juden proben den Aufstand gegen die israelische Regierung. Die Verdrossenheit der Ultra-Orthodoxen in Jerusalem dauert seit dem Wahlsieg des weltlich-orientierten Bürgermeisters Nir Barkat im November vergangenen Jahres an, der das Amt von einem strengreligiösen Vorgänger übernahm. Die "Charedim", wie die Orthodoxen auf Hebräisch heißen, fühlen sich von ihm verfolgt und in ihren Rechten beschnitten. Seine Entscheidung, einen öffentlichen Parkplatz in der Hauptstadt am heiligen Sabbat zu öffnen, führte in den vergangenen Wochen bereits mehrmals zu schweren Unruhen. Die Verhaftung einer Mutter aus dem orthodoxen Viertel Mea Schearim, die ihr Kind bis aufs Skelett hatte abmagern lassen, sorgte nun erneut für öffentliche Ausschreitungen der Orthodoxen >>>


 


Ban fordert Israel zu Verzicht von Siedlungsbau auf

 


Lieberman - Hitlerbild soll Obama in Verlegenheit bringen

 


Neue Sondereinheit soll Siedlungen räumen
 
 

Israel zweifelt an Glaubwürdigkeit Washingtons

 


21
.7.2009
 



Rheinische Post: Polenz warnt Israel vor "Selbstmord" durch Siedlungsbau

 



23 Außenposten sollen gleichzeitig geräumt werden

Israel: US-Siedlungsförderer Moskowitz: Der Spielhallenkönig
 



Schweizer Außenministerin: "Hamas darf nicht ignoriert werden"

 


19
.7.2009
 



DCI fordert UN-Stellungnahme zu willkürlichen Verhaftungen

 



Abbas: Israel will «rein jüdisches» Jerusalem

Zwist um Ostjerusalem

 


19
.7.2009
 



Von Ahmadinejad ernannter Vize-Präsident tritt zurück

 


 

Netanyahu trotzt USA im Siedlungsstreit

 

 

 




 


25
.7.2009
 

 

 

 

 


24
.7.2009
 

 

Pro und Kontra - Bundesverdienstkreuz für Israelkritik - Hat die israelkritische Rechtsanwältin Felicia Langer das Bundesverdienstkreuz verdient? Oder heizt dies nur einen einseitigen Empörungsdiskurs über Israel an? von S. Reinecke und U. Gutmair - Die israelkritische Rechtsanwältin Felicia Langer hat das Bundesverdienstkreuz bekommen. Manche fordern nun, dass ihr dieses wieder aberkannt wird, weil diese Verleihung Israel schade. Diese Debatte trägt alle Züge einer Ersatzhandlung. Man schlägt die Botin für die Botschaft. Die ist unerfreulich, aber richtig. >>>

Felicia Langer Jüdin und Menschenrechtlerin mit Distanz zu Israel - Matthias Drobinski - Darf so eine Frau das Bundesverdienstkreuz bekommen? "Nein!", ruft empört Dieter Graumann, Vizepräsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, denn die Geehrte sei eine "militante und fanatische Israel-Hasserin". "Ja!", antworten begeistert die Anhänger von Felicia Langer. Niemand sonst kämpfe so entschieden gegen das Unrecht, das der israelische Staat, Militär und Justiz seit Jahrzehnten den Palästinensern antue. >>>

Jochi Weil-Goldstein, Zürich, Initiant des Appells besorgter Jüdinnen und Juden - Bundespräsident Köhler - Sehr geehrter Herr Staatssekretär Wicker - Mit Freude haben wir in der Schweiz vernommen, dass Frau Felicia Langer, Juristin und Menschenrechtsaktivistin, in Deutschland mit dem Bundesverdienstkreuz 1. Klasse durch Sie ausgezeichnet worden ist. Ehre, wem Ehre gebührt >>>

Dank an Horst Köhler - Die Erich-Mühsam-Gesellschaft in Lübeck dankt Bundespräsident Horst Köhler für die Auszeichnung der Israel-Kritikerin Felicia Langer: Sehr geehrter Herr Bundespräsident, der Vorstand der Erich-Mühsam-Gesellschaft begrüßt Ihre Entscheidung, Felicia Langer mit dem Bundesverdienstkreuz zu ehren. Die öffentliche Herabwürdigung der Preisträgerin empfinden wir als beschämend – allerdings nicht für die Geehrte. >>>

„Die Methoden sind schlimm“ - Boris Palmer zu den Angriffen auf ihn und die Tübinger Anwältin Felicia Langer - Das ist kein Recherche-, sondern Kampagnen-Journalismus“, sagte Palmer gestern auf TAGBLATT-Anfrage. Gemeint ist damit der Journalist Henryk M. Broder. (…)  Broder und der Journalist Benjamin Weinthal, Berlin-Korrespondent der „Jerusalem Post“, „versuchen, einen mit ihren Fragen aufs Glatteis zu führen“, sagt Palmer. (…)  „Die Methoden sind schlimm“, kommentiert Palmer Veröffentlichungen wie diese. Und: Er hätte „vor einer Woche noch nicht geglaubt, dass es ein solches Netzwerk gibt“. Mit diesem Netzwerk meint er die Initiative „Honestly Concerned“ (etwa: „aufrichtig betroffen“). Sie entstand nach Angaben auf ihrer Homepage im Mai 2002. „Alarmiert von Israel-feindlichen Presseberichten, wie antijüdischen Äußerungen von Politikern und öffentlichen Persönlichkeiten in Deutschland und Europa, beschlossen wir zu handeln.“ >>>

Auszeichnung für eine Unbequeme - Ulrike Pfeil - Es war abzusehen, dass die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an Felicia Langer Kritik auslösen würde. Denn die israelische Jüdin polnischer Herkunft ist eine Unbequeme und Unbeugsame. (…) Nicht das Bundesverdienstkreuz für Felicia Langer schadet der Sache Israels, sondern die degutanten Schmähungen, die jetzt über sie und jene, die sie ehrten, ausgegossen werden.  >>>

Ellen Rohlfs - Sehr geehrter Herr Bundespräsident!  Im Namen  meiner vielen jüdischen und  israelischen Freunde die in Friedens- und Menschenrechtsgruppen in Israel arbeiten, möchte ich Ihnen zunächst dafür danken, dass Sie  die israelische Anwältin Felicia Langer, die seit 1990 in Tübingen lebt, mit dem Bundesverdienstkreuz 1. Klasse geehrt haben – (…) Ja, Felicia Langer hasst – aber nicht Israel, sondern das Unrecht, sie hasst die Ungerechtigkeit, die Unmenschlichkeit und die Lügen >>>

Felicia Langer wurde  vom Deutschlandfunk interviewt und konnte dort ihre Position ausbreiten - Audio - was sie ohne dieses Krakeele vermutlich nicht geschafft hätte: >>>

Felicia Langer will Bundesverdienstkreuz nicht zurückgeben - Rechtsanwältin sieht sich als Opfer einer Verleumdungskampagne - Felicia Langer im Gespräch mit Vladimir Balzer - Die Menschenrechtsaktivistin Felicia Langer hält die Proteste gegen die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an sie für eine Verleumdung. Man wolle Kritik an Israels Verhalten "total vermeiden". >>>     Gespräch mit Felicia Langer - MP3 | Flash

Vom Kreuz der Verdienste - Moshe Zuckermann - (…) Die Worte bedürfen der Dekodierung. Nicht ersichtlich ist, warum die Entscheidung als »umstritten« apostrophiert wird. Gewissen Menschen paßt es nicht in den Kram, daß man Felicia Langer für auszeichnungswürdig erachtet hat. Wer diese Menschen sind, was sie umtreibt und warum ihnen so viel Gewicht beigemessen wird, daß man die Entscheidung gleich als umstritten erscheinen läßt, hat mit jenem vorauseilenden moralischen Gehorsam der deutschen politischen Klasse denen gegenüber zu tun, die in Deutschland die Definitionsmacht innehaben, wer als »guter Jude/Israeli«, aber auch was unter »antisemitisch« zu verstehen sei.  >>>

"Vom Kreuz der Verdienste" - Arne Hoffmann - Die Debatte um Felicia Langer ist tatsächlich ein unvorhersehbarer Umschlagpunkt. Man hat inzwischen den Eindruck: Während die üblichen Ideologen zuvor durch eine grimmige Miene, mit größtmöglichem Pathos vorgetragene Vorwürfe und entschiedenes Aufstampfen immer wieder für ein ängstliches Zusammenzucken sorgten, macht sich inzwischen die halbe Welt über sie lustig. Wie konnte das passieren, dass diese ganze Veranstaltung von der "Badischen Zeitung" über den "Freitag" bis zur "jungen welt" plötzlich als das Kasperletheater erkannt wird, das es ist?  >>>

Das setzt doch der Frechheit die Krone auf: Langer will Bundesverdienstkreuz behalten! - Arne Hoffmann - Obwohl sich nach Ralph Giordano jetzt sogar Michael Friedman gegen sie ausgesprochen hat, besteht Felicia Langer dreist und unbelehrbar auf ihrem Kreuz. Das "Handelsblatt" berichtet: Im Deutschlandradio Kultur erklärte Langer am Donnerstag, dass jüdische Intellektuelle wie Ralph Giordano (86) die Verleihung scharf kritisiert hätten, habe sie sehr verletzt. „Dies ist eine Verleumdungskampagne“, sagte Langer. „Das tut weh. Denn ich glaube tief, dass ich auch etwas Gutes für das israelische Volk tue, nicht nur für die Palästinenser.“ >>>

Die Gesichter hinter der "nicht existierenden" Jagdaktion  tauchen auf - Henryk M. Broder organisiert anscheinend die Aktion: "Gebt euer Bundesverdienstkreuz zurück. Broder scheint die anderen Zionisten wie Giordano oder die unsägliche D. Berger von der zionistischen Israellobby (American Jewish Komitee) aufgefordert zu haben ihr Verdienstkreuz (das sie dann auch nicht verdient haben) zurückzugeben wie auch Alexander Brenner >>>

 

 

 
 

 
 





Mary Rizzo is an art restorer, translator and writer living in Italy. Editor and co-founder of Palestine Think Tank, co-founder of Tlaxcala translations collective. Her personal blog is Peacepalestine.
 

 


23
.7.2009
 

 

Schmutzkampagne gegen Langer immer hasserfüllter - Arne Hoffmann - Die unter anderem von Henryk Broder, Ralph Giordano, Claudio Casula sowie den Blogs "Politically Incorrect" und "Lizas Welt" betriebene Schmutzkampagne gegen Felicia Langer nimmt immer üblere Züge an. Das "Schwäbische Tageblatt" berichtet darüber: (...) Gut 50 Mails sind bisher zu dem Thema bei Palmer eingegangen. Der OB: „Da wird ein Kübel Schmutz ausgeleert.“ >>>

Broders und Honestly Concerned Saat geht nicht auf sondern demaskiert den Jäger  - Langer-Ehrung: Attacken gegen Palmer - OB empört sich über Schmutzkampagne und stellt sich vor die Tübinger Anwältin Wegen des Ordens für die jüdische Menschenrechtsanwältin Felicia Langer wird der Tübinger OB Boris Palmer übel angegangen. Auf eine höfliche Anrede verzichtet der anonyme Schreiber. Und kommt gleich zur Sache: „Du hast dieser dreckigen Langerschlampe das Bundesverdienstkreuz verliehen“, heißt es in der Mail, die vor kurzem bei Oberbürgermeister Boris Palmer einging. Und in dieser Tonlage geht es konsequent weiter. >>>

FAZ - Briefe an den Herausgeber - 23.7.2009 - Evelyn Hecht-Galinski >>>

Pro Israel Lobby - gibt’s die? Dr. Viktoria Waltz - Eine Kriminalserie – nicht der erste Fall: Felicia Langer >>>

Prof. Verleger - Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an Felicia Langer - Sehr geehrter Herr Bundespräsident, im Internet kursieren wütende Protestschreiben gegen Ihre Entscheidung, Frau Felicia Langer das Bundesverdienstkreuz zu verleihen. Im Gegensatz dazu schreibe ich Ihnen hier, um Ihnen persönlich und auch als Mitglied der "Jüdischen Stimme für gerechten Frieden in Nahost" meine große Zufriedenheit über Ihre Entscheidung mitzuteilen. >>>

„Flüchtlingskinder im Libanon“ e.V. - Betr.: Verleihung des Verdienstordens 1.Klasse der    Bundesrepublik Deutschland an Frau Felicia Langer - (doc)  Sehr geehrter Herr Bundespräsident, im Namen unseres Vereins „Flüchtlingskinder im Libanon e.V.“, dessen Schirmfrau Felicia Langer ist, möchte ich mich bei Ihnen aufrichtig für die Verleihung des Verdienstordens 1.Klasse der Bundesrepublik Deutschland an Frau Langer bedanken

Felicia Langer Jüdin und Menschenrechtlerin mit Distanz zu Israel - Matthias Drobinski - Darf so eine Frau das Bundesverdienstkreuz bekommen? "Nein!", ruft empört Dieter Graumann, Vizepräsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, denn die Geehrte sei eine "militante und fanatische Israel-Hasserin". "Ja!", antworten begeistert die Anhänger von Felicia Langer. Niemand sonst kämpfe so entschieden gegen das Unrecht, das der israelische Staat, Militär und Justiz seit Jahrzehnten den Palästinensern antue. Felicia Langer, 79, in Tübingen lebende Jüdin, Israelin, Holocaust-Überlebende, Stalin-Überlebende, spaltet die Menschen, die ihr begegnen. Sie ist Trägerin des Alternativen Nobelpreises, wegen ihrer Verdienste um die Menschenrechte. >>>


Esther Thomsen schreibt: zunächst mein Dank an Sie, dass Sie der Menschenrechtsanwältin Felicia Langer das Bundesverdienstkreuz verliehen haben. Sie hätten keine würdigere Kandidatin finden können, denn Felicia Langer hat sich ihr Leben lang mit beispiellosem Mut für Benachteiligte und Unterdrückte eingesetzt, für Gerechtigkeit und die Wahrung der Menschenrechte als Voraussetzung für eine Friedenslösung im Nahen Osten. Umso unverständlicher und empörender ist es, dass bestimmte Kreise eine Verleumdungskampagne gegen Frau Langer als angebliche Israelhasserin begonnen haben und an Sie das unverschämte Ansinnen stellen,Felicia Langer das eben verliehene Bundesverdienstkreuz abzuerkennen, andernfalls droht man mit Rückgabe der eigenen Auszeichnung. >>>

Alan Posener kommentieret in einem anderen Zusammenhang Henryk M. Broder + die "Achse der Intoleranz": " Ist das euer Verständnis von Fairness. Für mich riecht es nach Stalinismus." >>>

Ein nicht abgeschickter Brief an den Bundespräsidenten - Abraham Melzer - ich weiß, dass Sie in diesen Tagen mit Protestbriefen, Emails und Anrufen überhäuft werden. Die Verleihung des Bundesverdienstkreuz 1. Klasse an Felicia Langer hat einen Sturm der Entrüstung hervorgerufen und Sie werden aufgefordert die Verleihung rückgängig zu machen. Ich hoffe Sie können sich gegen diese heuchlerischen Ansinnen wehren. Am Besten wäre es, es zu ignorieren. Da alle mir bisher bekannt gewordenen offenen Briefe in ihrem Inhalt und Sprache sehr ähnlich sind, scheint es wahr zu sein, dass hinter dieser Kampagne der berühmt berüchtigte Journalist Henryk M. Broder steht, der nicht müde wird prominente Juden anzuschreiben und sie aufzufordern ihre Orden zurückzugeben. Broder >>>

Die vollständige Rede von Herrn Staatssekretär Wicker anlässlich der Überreichung des Verdienstkreuzes 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland an   Frau Felicia-Amalia Langer -   am Donnerstag, 16. Juli 2009, 11.00 Uhr, in der Villa Reitzenstein, Runder Saal  (...)  23 Jahre lang kämpften Sie gegen Enteignung, Häuserzerstörung und Deportation. Ihre Mandanten berichteten Ihnen über Folterungen, erzwungene Geständnisse, völkerrechtswidrige Deportationen und sippenhaftähnliche Bestrafungen wie das Niederreißen der Häuser von Verdächtigen.   In dieser aufreibenden Zeit haben Sie Vieles bewirkt und dabei stets auch Ihre eigenen Kräfte bis an die Grenze des Möglichen beansprucht. (...)  Nach wie vor kämpfen Sie für Menschenrechte und einen gerechten Frieden im Nahen Osten. Und beharrlich verfolgen Sie Ihr Ziel, eine Brücke zwischen Israelis und Palästinensern zu bauen. Der Beistand für Schwache ist Ihre Aufgabe, die Ihr Leben bis heute bestimmt: der Schutz von Kindern, Familien, Menschen in Palästina vor Willkür und Unterdrückung. >>>

"Die schrillste Fanfare" - Arne Hoffmann - Womit wir beim zweiten Gedanken sind: Nicht durch die Auszeichnugn Felicia Langers, sondern vor allem durch die lautstarken Proteste dagegen ist ein Tabubruch in die Wege geleitet worden: Mit höchstamtlichem Segen kann jetzt die israelische Siedlungspolitik auch mit großer Schärfe kritisiert werden. Bislang gab es diese Kritik beispielsweise von journalistischer Seite nur zurückhaltend, auch bei den deutlichen Worten, die Ruprecht Polenz vor einigen Tagen zu Israel äußerte, hat man unwillkürlich die Luft angehalten. Wer beispielsweise ab und zu amerikanische Zeitschriften liest, merkt bei diesem Thema schnell, dass Kritik an Israels Politik dort sehr viel unverblümter geäußert wird als hierzulande (und ich spreche von "Newsweek" und "Time", nicht von radikalen Postillen.) >>>

Es muss Platz für Langer und Giordano geben  - Yassin Musharbash -  Der Schriftsteller Ralph Giordano fordert, der Anwältin und Israel-Kritikerin Felicia Langer das Bundesverdienstkreuz abzuerkennen. Das ist völlig überzogen, findet Yassin Musharbash: Die Ehrung ist eine Auszeichnung für die Lebensleistung, nicht für die richtige Meinung. Seit seiner Stiftung durch Bundespräsident Theodor Heuss 1951 haben rund 240.000 Personen den Verdienstorden erhalten. Fast eine Viertelmillion! Viele sind ausgezeichnet worden, weil die Summe dessen, was sie taten, dachten und sagten ein Lebenswerk darstellt, das öffentlich anerkannt werden sollte. Anwältin Langer: Streitet für Frieden im Nahen Osten - Bei den allermeisten, machen wir uns nichts vor, weiß niemand so genau, was sie gedacht haben könnten oder denken mögen. >>>

ANTISEMITISMUS-FORSCHER BRUMLIK - Interview - Brumlik: Frau Langer hat das Kreuz eventuell der Sache nach verdient. Es ist nicht zu bezweifeln, dass sie mit ihrer Lebensleistung auf einen in Israel bestehenden Misstand hingewiesen hat: nämlich die kontinuierliche Verletzung von Menschenrechten der unter israelischer Besatzung stehenden arabischen Bevölkerung des Westjordanlandes. Letztlich kann man bei unvoreingenommener Betrachtung zu keinem anderen Schluss kommen, als dass etwa die Jahresberichte von Amnesty International, Human Rights Watch oder israelischen Menschenrechtsorganisationen nichts anderes als sie feststellen >>>

Audio - Kontroverse um Felicia Langer - Erhält sie das Bundesverdienstkreuz zu recht? Anja Höfer im Gespräch mit der jüdischen Publizistin Evelyn Hecht-Galinski. SWR2 Journal am Abend vom 21.07.2009 (3:48 min) >>>                 mp3 herunterladen

 Günter Schenk an Dr. Nonnenmacher - >>>

Paula Abrams-Hourani - Wien - Brief an Herrn Bundespräsident Horst Köhler -  Sehr geehrter Herr Bundespräsident:  Im Namen der Jüdischen Stimme für einen gerechten Frieden in Nahost (Österreich), die zur Gruppe der „European Jews for a Just Peace“ gehört, sowie als Gründerin der Wiener Frauen-Friedensinitiative Frauen in Schwarz  - Teil einer Frauenbewegung, die 1988 in Israel von FriedensaktivistInnen gegründet wurde – möchte ich Ihnen meinen Dank aussprechen für die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes >>>

Zur Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an Felicia Langer - (…) Stefan Hupka schreibt in der Badischen Zeitung (Dienstagausgabe) unter der Schlagzeile »Das Kreuz mit den Verdiensteten«: Für das Ordensreferat des Bundespräsidialamtes hat der Fall auch sein Gutes: Schonung des Budgets. Verleiht man bestimmten Persönlichkeiten ein Bundesverdienstkreuz, dann geben andere ihres unter Protest zurück. Mit etwas Geschick und Politur kann die Behörde so stets eine komfortable Ordensmenge vorrätig halten, ohne nachbestellen zu müssen. >>>

 

 

"Was ist es, das wir alle im Grunde suchen? Ein wenig Spaß!" - Sara Göttmann - Werbespot eines israelischen Netzbetreibers sorgt für Kontroversen - Soldaten in einem Jeep fahren an der Sperrmauer zum Westjordanland entlang, sie sind offensichtlich auf Grenzpatrouille. Plötzlich landet mit einem Knall ein zunächst schwer definierbarer Gegenstand auf der Motorhaube. Quietschende Reifen, die Soldaten springen alarmiert aus dem Wagen, dann die Entwarnung: "Es ist ein Ball!". Kurzentschlossen wird der Ball über die Mauer zurückgeschossen, die Truppe besteigt ihren Jeep zur Weiterfahrt. Da landet der Ball erneut auf der Motorhaube, kurzes Stutzen, dann der Aufruf "Los, ein Spiel!". >>>

This video, shot during a non-violent protest and inspired by the recent Cellcom ad, demonstrates what a soccer 'match' between Israeli soldiers and Palestinians really looks like.

 


22
.7.2009
 

 

Israel: Im Zentrum des nahöstlichen Rüstungswettlaufs - Felix Koltermann - Israel gilt heute als eine der stärksten Militärmächte des Nahen Ostens und ist informelle Atommacht. Seit der Staatsgründung, die mit dem ersten arabisch-israelischen Krieg einherging, haben die Israel Defence Forces IDF eine zentrale Rolle in Israel gespielt und tun dies bis heute. Millionen Israelis haben in der IDF gedient und Zehntausende stehen bis heute als Reservisten bereit. In den letzten zwei Jahren führte Israel zwei größere Kriege: Im Jahr 2006 gegen die Hizbollah im Südlibanon und über den Jahreswechsel 2008/09 gegen die Hamas im Gazastreifen. Darüber hinaus ist die israelische Armee seit über 40 Jahren mit der Kontrolle der besetzten Gebiete und dem Kampf gegen palästinensische Widerstandsgruppen betraut. Im folgenden Artikel soll aufgezeigt werde, welche Kosten diese Militärmaschinerie dem israelischen Staat verursacht und welche Folgen die Militarisierung für die Gesellschaft hat. >>>

 
 

 
 


21
.7.2009
 

 

Schaler Wein läuft durch gebrochene Achsen - Evelyn Hecht-Galinski -   (…) Ich zitiere aus der Ansprache von Staatssekretär Herrn Hubert Wicke „   23 Jahre lang kämpften Sie gegen Enteignung, Häuserzerstörung und Deportation. Ihre Mandanten berichteten Ihnen über Folterungen, erzwungene Geständnisse, völkerrechtswidrige Deportationen und sippenhaftähnliche Bestrafungen wie das Niederreißen der Häuser der Verdächtigen.“ >>>

Offener Brief an Ralph Giordano von Abraham Melzer - Herr Giordano, (…) Waren Sie jemals in einer arabischen Stadt in Israel? Nein! Lesen Sie mal was Susan Nathan dazu zu sagen hat. Keine Heuchlerin wie Sie, die in Begleitung von zionistischen Funktionären für eine Stunde in einem palästinensischen Flüchtlingslager war und glaubt darüber Bücher schreiben zu können. Susan Nathan lebt schon seit 6 Jahren in einer arabischen Stadt in Israel, unter Palästinensern, und weiß sehr genau wovon sie schreibt. Im Gegensatz zu ihnen. >>>

Sehr geehrter Herr Bundespräsident Köhler,
sehr geehrter Herr Ministerpräsident Öttinger,

sehr geehrter Herr Staatssekretär Wicker,
sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Palmer,
 wir haben mit Zustimmung zur Kenntnis genommen, dass Frau Felicia Langer kürzlich mit dem Bundesverdienstkreuz 1. Klasse ausgezeichnet wurde. Wir haben die Würdigung der Verdienste von Frau Langer begrüßt, da Frau Langer zu den leider wenigen jüdischen MitbürgerInnen in Deutschland gehört, die im Verhältnis zu den PalästinenserInnen eine aktive Politik der Versöhnung und Völkerverständigung betreibt. Aus diesem Grund hat die deutsche  Mitgliedsorganisation der EJDM, die VDJ www.vdj.de , bereits vor 20 Jahren Frau Langer mit dem HANS-LITTEN-PREIS ausgezeichnet. (…)  Hochachtungsvoll
Thomas Schmidt -
>>>
 Absender
:
Europäische Vereinigung von Juristinnen und Juristen für Demokratie und Menschenrechte in der Welt e.V. EJDM - Thomas Schmidt (Rechtsanwalt), Generalsekretär - Düsseldorf - internet: www.ejdm.eu

Offener Brief an Ralph Giordano von Abraham Melzer - Herr Giordano, (…) Waren Sie jemals in einer arabischen Stadt in Israel? Nein! Lesen Sie mal was Susan Nathan dazu zu sagen hat. Keine Heuchlerin wie Sie, die in Begleitung von zionistischen Funktionären für eine Stunde in einem palästinensischen Flüchtlingslager war und glaubt darüber Bücher schreiben zu können. Susan Nathan lebt schon seit 6 Jahren in einer arabischen Stadt in Israel, unter Palästinensern, und weiß sehr genau wovon sie schreibt. Im Gegensatz zu ihnen. Vor 18 Jahren veröffentlichten Sie in der Frankfurter Monatsschrift „Die Tribüne“ eine, wie Sie schreiben, geharnischte Philipika gegen Felicia Langer und nannten ihre Kritik eine „Nahost-Pathologie“. Sie vergaßen in ihrem Brief vom 20.Juli 2009 zu erwähnen, dass Ihnen damals Uri Avnery in der SEMIT geantwortet und Ihre bösartige aber dümmliche Philipika auseinander genommen hat. >>>

Flüchtlingskinder im Libanon e.V. - www.lib-hilfe.de - Liebe Felicia, im Namen unserer Vereinsmitglieder, die sich am vergangenen Freitag in Stuttgart zur  Jahreshauptversammlung versammelt hatten, möchten wir Dir als Schirmfrau unseres Vereins ganz herzlich zur Verleihung des Verdienstordens 1.Klasse der Bundesrepublik Deutschland gratulieren. >>>

Tödliche Narreteien der Israellobby in der BRD - W. Frankenberg - Was sich augenblicklich in der BRD abspielt, weil Bundespräsident Horst Köhler der weltweit bekannten  Menschrechtsanwältin und Humanistin, der deutsch-israelischen Staatsbürgerin Felicia Langer das Verdienstkreuz 1. Klasse der BRD verliehen hat ist ein Skandal erster Güte   >>>

Text rechts -
Das Kreuz mit den Verdiensten - Stefan Hupka - Badische Zeitung - 21.7.2009 >>>

 

 


Die Hilfsorganisation Musa'de hat an der Mauer spuren hinterlassen.


 
Ein kleiner Bericht darüber >>>



Das Bild zum vergrößern anklicken.

 

 

Heidelberg-Zement versucht ein Westbank-Bergwerk zu verkaufen da der legale Boykottdruck wächst. -  Adri Nieufhof - Heidelberg-Zement, eine der weltweit größten Hersteller von Baumaterial, ist wegen seiner Aktivitäten in den besetzten Gebieten (OPT) zum Ziel einer rechtlichen Aktion in Israel geworden.  Die Tochtergesellschaft, Hanson Israel, stellt fertigen Zement her, Beton und Asphalt für Israels Bauindustrie und  betreibt einen Steinbruch in der besetzten Westbank. Im März hat die israelische Menschenrechtorganisation Yesh Din eine Petition beim israelischen Obersten Gericht eingereicht und einen Stopp der illegalen Aktivitäten in den Steinbrüchen, einschließlich des Hanson-Israel Nahal Raba -Steinbruchs in der Westbank gefordert. Die Anwälte, die Yesh Din  vertreten, forderten das Gericht auf,  diesen eindeutig illegalen Aktivitäten ein Ende zu setzen, die eine deutliche und hässliche koloniale Ausbeutung des Landes darstellt, das wir an uns gerissen haben. >>>

 

 

Verwandte Seelen - Die besonderen Beziehungen zwischen Israel und den USA - Daniel Cil Brecher - Washington Anfang Mai - die jährliche Konferenz des "America Israel Public Affairs Committee" (AIPAC) beginnt. 5000 Delegierte aus dem ganzen Land strömen in die Hauptstadt. Sie repräsentieren 100.000 Juden, aber auch Christen, die überall im Land für die politischen Standpunkte der israelischen Regierung in ihren Auseinandersetzungen mit den Palästinensern, der Hizbollah oder dem Iran werben. Unter den Regierungen Clinton und Bush Junior war der Kongress ein Fest der Liebe, der öffentlichen Verbrüderung und der lautstarken Solidaritätskundgebungen. Zu Beginn der Präsidentschaft Barack Obamas glauben manche jetzt sei das Ende der fast uneingeschränkten Unterstützung Israels durch die USA gekommen. Was macht die "besondere Beziehung" eigentlich aus? Was daran ist strategisches Interesse, was ist politischer Mythos? In Gesprächen mit Delegierten der Konferenz, mit Befürwortern, Gegnern und Kritikern der Beziehungen versucht Daniel Cil Brecher die Bedeutung der amerikanisch-israelischen "Seelenverwandtschaft" zu ergründen. >>>

 

 

Islamophobie in der Mitte der Gesellschaft angekommen" - LZ-Interview mit Evelyn Hecht-Galinski - Evelyn Hecht-Galinski ist Publizistin und politische Aktivistin. Texte von und über Evelyn Hecht-Galinski finden sich auf diesem Link bei Arendt-Art. - Linkezeitung: Der Mord an der 32-jährigen Muslimin Marwa El Sherbini rückt ein lange verdrängtes Thema auf die gesellschaftliche Tagesordnung: Islamophobie. Die Hetze gegen Muslime und den Islam wird nicht nur vom rechten Rand betrieben. Täglich gibt es viele diffamierende Pauschalisierungen in der ganz normalen bürgerlichen Presse wie „Der Spiegel" oder „Die Welt". Schlüsselfigur zur Verallgemeinerung dieses besonderen Rassismus war der bekennende Islamhasser Henryk Broder. Tragen diese Hetzer von „Spiegel", „Welt" und Broder nicht eine Mitschuld an der giftigen antimuslimischen Atmosphäre? Evelyn Hecht-Galinski: In der Tat, Islamophobie wird nicht mehr verdrängt sondern offen gelebt. Bezeichnete sich Hendryk M. Broder anlässlich der Buchmesse in Frankfurt während eines HR Interviews doch selbst als islamophob. Das schafft natürlich ein ungutes Klima, das bis in die „Mitte der Gesellschaft" geht. >>>

 

 

Sabine Schiffer - Audio - Die öffentliche Anteilnahme an dem Mord an der Ägypterin Marwa E. im Dresdener Landgericht war anfangs gering, die Bundesregierung hat nur sehr zögerlich reagiert. Die ersten Erklärungen zum Mord in Dresden kamen vom Erlanger Institut für Medienverantwortung, einer nichtmuslimischen Einrichtung, die von Sabine Schiffer geleitet wird. Sabine Schiffer, 42, hat zum Islambild in den Medien promoviert, nahm an der Islamkonferenz der Bundesregierung teil und hat zuletzt "Antisemitismus und Islamophobie - ein Vergleich" veröffentlicht. Sie sagt: Bislang wurden Hinweise auf Islamfeindlichkeit immer abgetan und als alarmistisch dargestellt. >>>

 

 

"Ich bin ein Mann mit einem Mutterherzen“Was treibt einen Selbstmordattentäter an? Wie wirkt Obamas neue Politik? Gehad Mazarweh über seine Einsichten in die arabische Psyche. - Gehad Marzaweh -  Interview: Ute Scheub - Herr Mazarweh, Sie sind einer der wenigen palästinensischen Psychoanalytiker und einer von nur 16 arabischen Kollegen weltweit. Wie kommt das? In arabischen Gesellschaften gilt, dass psychische Störungen nur bei anderen Kulturen zu suchen seien. Die Psychoanalyse sagt, psychische Krankheiten sind Produkte sozialer Verhältnisse, aber in der arabischen Welt wird jede Auseinandersetzung mit den herrschenden Verhältnissen abgelehnt. Dabei ist die psychische Beeinträchtigung in den letzten Jahren enorm gewachsen. Menschen, die noch vor einigen Jahrzehnten als Beduinen gelebt haben, sind überfordert von der Moderne und haben sich von ihren islamischen Wurzeln entfernt >>>

 

 

 


20
.7.2009
 

 

Mogelpackung - Groß meldet die juedische.at - Samuel Laster aus dem antideutschen Mileu - "Deidre Berger gibt ihr Bundesverdienstkreuz zurück" - Dann "bekennt sie endlich Farbe" - aber nur "dem Vernehmen nach" als doch nicht. - Das "Umfeld" munkelt von ""Überlegungen im fortgeschrittenen Stadium"

Kurzkommentar - Erhard Arendt - Zur Zeit demonstriert das Netzwerk eindeutig einen schmutzigen Kampagnenjournalismus. Die Maske ist heruntergefallen.

Ich denke, wenn die Preisverleihung an Felicia Langer der Anlass ist ein Bundesverdienstkreuz zurückzugeben, dann hat man es auch nicht verdient. (Ralph Giordano überlegt auch)  Wie die wenigen Widerstandskämpfer und mutigen die gegen das NS Reich standen steht Felicia Langer gegen das Unrecht das in Israel geschieht. Sie steht auf der Seite der Opfer. Wer dort nicht steht,  steht auf der Seite der neuen Täter und wenn wir eine Lehre aus unserer unsäglichen Geschichte gezogen haben, sollten wir deutsche dort nicht mehr stehen. Die die nun diese Jagdaktion führen entlarven sich selber damit. Sie unterstützen die Verbrechen einer rassistischen Form des Zionismus und es ist zu fragen, wo sie im 3. Reich  gestanden hätten.

Bild rechts - Ein Enkel von Felicia Langer schreibt in einem Leserbrief im "Schwäbische Tagblatt" vom 20.9.2009 - Das sollten wir unseren Kindern weitergeben, nicht das sie erleben, dass ihre Familie wieder Täter wurde, dass sogar die ehemaligen Opfer Täter geworden sind. Ob die Enkel vom Henryk M. Broder auch so stolz auf ihren Großvater sind?

Verfolgte des Tages: Felicia Langer - Junge Welt - Daß die in Tübingen lebende israelische Menschenrechtsaktivistin und Friedenskämpferin Felicia-Amalia Langer in der vergangenen Woche mit dem Bundesverdienstkreuz 1. Klasse ausgezeichnet wurde, entsprach ganz und gar nicht dem hierzulande vorherrschenden Common sense. Die Ehrung entspricht vor allem nicht der Einstellung von Bundeskanzlerin Angela Merkel, welche die Komplizenschaft mit dem zionistischen Staat als Teil der deutschen Staatsräson bezeichnet, was von Frau Langer übrigens als »skandalös« empfunden wird. Das wiederum betrachten die Kritiker der Ordensverleihung an die frühere Rechtsanwältin – die israelischen Medien, der Zentralrat der Juden in Deutschland und die »antideutschen« Netzwerke – als in hohem Maße skandalös. >>>

Die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an Felicia Langer wird immer ehrenvoller. Aus Protest haben zwei Verteidiger der Unrechtsregierung in Israel angedroht ihr Bundesverdienstkreuz - das sie dann auch nicht verdient haben - zurückzugeben. siehe Chronologie der Jagdaktion am Ende >>>

Sonderseite - Felicia Langer  erhält das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse >>>

Das Netzwerk überschlägt sich mit Reaktionen, viele neue Beiträge, lesen sie in der Chronologie BITTE REAGIEREN SIE AUCH >>>
Dazu Anlage 1 - 1. "Sondermailingliste" von Honestly Concerned >>>
Dazu Anlage 2 - 2. "Sondermailingliste" von Honestly Concerned >>>

Inzwischen sind noch mehr Mailinglisten zum Thema "Jagd die Felicia Langer" erschienen. >>>

Es war nicht die erste Jagdaktion

Jagdaktion gegen Felicia Langer - Freitag dem 15. Juni 2007 - Bonner UNI >>>

Positive Reaktionen die das Palästina Portal erreichten >>>
(Ihre Zuschriften werden auch gerne veröffentlicht)

Mit Wut im Bauch und Zorn im Herzen - Offener Brief an Dr. Dieter Graumann vom Zentralrat der Juden in Deutschland von Abraham Melzer (erweitert) >>>

Kontaktdaten um über diese empörende Kampagne aufzuklären und Frau Felicia Langer dagegen zu schützen >>>

 

 

Die Johnny-Prozedur -  Uri Avnery - WIE DER Geist von Hamlets Vater lässt uns der böse Geist des Gaza-Krieges nicht zur Ruhe kommen. In der vergangenen Woche kam er zurück und störte den Frieden der Verantwortlichen des Staates und der Armee. „Breaking the Silence“ („Das Schweigen brechen“), eine Gruppe mutiger früherer Kampfsoldaten, hat einen Bericht veröffentlicht, der die Zeugenaussagen von 30 Gazakämpfern veröffentlicht. Ein schwer-verdaulicher Bericht über Aktionen, die man als Kriegsverbrechen bezeichnen kann. Die Generäle nahmen automatisch die Haltung ein, alles zu leugnen. Warum geben die Soldaten nicht ihre Identität preis, fragen sie unschuldig. Warum verstecken sie ihre Gesichter bei den Videozeugnissen? Warum halten sie ihre Namen und Einheiten geheim? Wie können wir sicher sein, dass sie keine Schauspieler sind, die einen Text vorlesen, den Feinde Israels vorbereitet haben? Wie können wir wissen, dass diese Organisation nicht von Ausländern manipuliert wurde, wer finanziert ihre Aktionen? Und wie können wir wissen, dass sie nicht aus reiner Boshaftigkeit lügen? Man kann mit einem hebräischen Sprichwort antworten: „ Hier steckt das Gefühl der Wahrheit drin.“  Jeder, der einmal ein Kampfsoldat im Krieg - egal in welchem Krieg - war, erkennt sofort die Wahrheit in diesen Berichten. Jeder von ihnen ist einem Soldaten begegnet, der nicht ohne ein X auf seinem Gewehr nach Hause kehren wollte, was bedeutete, dass er wenigstens einen Feind getötet hat. (Solch eine Person erscheint in meinem >>>

 
 

Militärischer Angriff auf „Breaking the Silence“ ist grundlos, angesichts seiner Weigerung, die Vorfälle in Operation Cast Lead nachzuprüfen. - B’tselem - Angesichts des israelischen militärischen Angriffs auf die Glaubwürdigkeit der Soldatenzeugnisse, die von „Breaking the Silence“ ( „Das Schweigen brechen“) veröffentlicht wurden, hat B’tselem sehr schnell dem Verteidigungsminister Kopien von Briefen gesandt, die vor kurzem an den Generalanwalt gesandt worden sind. In ihnen berichtet die Organisation von schweren Verdächtigungen, dass Soldaten palästinensische Zivilisten als menschliche Schutzschilde während der Operation Cast Lead (im Gazastreifen) benutzt haben. Die Briefe gründeten sich auf Zeugnisse, die B’tselem von palästinensischen Bewohnern des Gazastreifen vor zwei/ drei Wochen zugesandt wurden. Nach B’tselems Wissen hat die Armee noch keine Untersuchungen gestartet, um diesen Verdächtigungen nachzugehen. Die Beschreibungen der Vorfälle in den B’tselem gegebenen Zeugenaussagen sind den der Soldaten „Breaking the Silence“ gegebenen sehr ähnlich. Das Militär weigerte sich, ernst zu nehmende, unparteiische Ermittlungen dieser Vorfälle vorzunehmen. >>>

 
 

* Nur die Wahrheit ist eine Grundlage für Frieden und Versöhnung * Pax Christi Nahostkommission - Radio Vatikan sprach heute, 16.7.09, mit pax christi Vizepräsident Johannes Schnettler über die Aussagen von israelischen Soldaten mit denen sie der eigenen Armee schwere Menschenrechtsverletzungen vorwerfen. Die dreiwöchige Offensive im Gazastreifen im Januar 2009 sei mit rücksichtsloser Gewalt gegen Zivilisten geführt worden, geht aus dem Bericht Bericht "Operation Cast Lead" der regierungsunabhängigen Organisation „Das Schweigen brechen“ (Breaking the Silence) hervor. Nähere Informationen zu dem Bericht bietet zeit-online. *Radio Vatikan:* Gut ein halbes Jahr nach Ende des Gaza-Konfliktes haben israelische Soldaten der eigenen Armee schwere Menschenrechtsverletzungen vorgeworfen. Die dreiwöchige Offensive sei mit rücksichtsloser Gewalt gegen Zivilisten geführt worden. Dies geht aus dem Bericht der regierungsunabhängigen Organisation „Das Schweigen brechen“ („Breaking the Silence“) hervor. Die katholische Friedensbewegung „Pax Christi“ begrüßt diesen Bericht. Das sagt uns der Vizepräsident der katholischen Friedensbewegung, Johannes Schnettler. >>>

 
 

Der König der Twitter-Schwindler - Internetaktiver Schah-Anhänger blufft mit Horrorvideo, Basidschi hätten während der Unruhen im Iran vier Studenten ermordet - Jürgen Cain Külbel - Vier brutale Morde in zweiundvierzig Sekunden: Uniformierte auf dem Dach eines Hauses zwingen zivil gekleidete Menschen mit auf dem Rücken zusammengebundenen Händen über die Brüstung, versetzen den Armen einen Stoß, so daß die nach etlichen Metern Sturzflug hilflos und in unglücklicher Position auf dem Grund aufschlagen (…) Das Video wird mittlerweile auch in Deutschland verbreitet, unter anderem durch die »Freunde der Offenen Gesellschaft«, Herzensbrüder des Spiegel-Autors Henryk M. Broder, der sie auf seiner Webseite verlinkt hat, weil die sich »Schritt für Schritt von linken Gewißheiten verabschiedet haben«. Dort heißt es: »Milizionäre schmeißen Studenten in den Tod. Wer das hier verlinkte Video schaut, braucht starke Nerven.(…) , ist ein mindestens zwei Jahre altes Video. Eingestellt wurde es am 9. März 2007 auf »Nothingtoxic«, am 7. Februar 2008 auf »Little Midgets« und am 21. August 2008 auf LiveLeak.com unter dem Titel »Irakische Gefangene werden gezwungen, von einem Gebäude zu springen«. Der Film wurde seit 2007 auch von Internet­usern diskutiert, ob er tatsächlich aus dem Irak stammt, ist nicht erwiesen. >>>
 

Iran: Der König der Twitter-Schwindler  - Jürgen Cain-Külbel - Internetaktiver Schah-Anhänger blufft mit einem realen Snuff-Video, die Basidschi, jene Freiwilligen der Revolution, hätten während der Unruhen nach den Präsidentschaftswahlen im Iran vier Studenten ermordet. >>>

 
 

Streit mit der Achse des Guten - Ein Kommentar von Alan Posener - Korrespondent für Politik und Gesellschaft - Welt am Sonntag -

Toleranz verlangt nicht danach, Unstimmigkeiten und Widersprüche zu verschleiern. Im Gegenteil, sie fordert, die Unmöglichkeit eines umfassenden einheitlichen Denkens anzuerkennen und darum fremde und gegensätzliche Ansichten ohne Haß und Feindschaft zur Kenntnis zu nehmen. (Lew Kopelew)

Dirk Maxeiner, Michael Miersch und Henryk M. Broder haben sich nach über acht Wochen endlich dazu herabgelassen, die Gründe für meinen Herauswurf bei der Achse des Guten zu benennen. Natürlich nicht die wahren Gründe.

Die habe ich im Interview mit der Zeitung  der Freitag dargelegt. Das Trio schreibt: „Der Grund für die Trennung liegt in seinen persönlichen Eigenarten, besonders im Umgang mit anderen Menschen.“

Nun ja. Dass sich Henryk über meinen Umgang mit anderen Menschen beschwert, buche ich als Engländer eher belustigt unter „the pot calling the kettle black“. mehr >>>

 
 

USA und Israel streiten über Baustopp in Ost-Jerusalem (20. Juli 2009)



YouTube - Kanal von GegenNeoZionismus

 

 

 

 

 


19
.7.2009
 

 

Geschätzte Besucher des Palästina Portals
Heute Vormittag  ist „Das Palästina Portal“  nur einem Thema gewidmet.
Wie berichtet
erhielt  Felicia Langer  das  Bundesverdienstkreuz 1. Klasse >>>

Etwas eine Stunde, nachdem die Sonderseite veröffentlicht wurde, startete die "nicht existieren" Israellobby, (die falschen Freunde Israels) eine beispiellos unsaubere und massive Jagdaktion auf Felicia Langer.

Auf der Seite
Dokumentation können sie Schritt für Schritt, mit entsprechenden Belegen ein Teil dieser Jagdaktion nachverfolgen. In zwei "Sonderausgaben" (1 + 2) der Mailingliste Honestly Concerned veröffentlichte man Kontaktdaten. Das heißt in der Sprache von Honestly Concerned schreibt und protestiert.

Bitte lesen Sie die nachfolgenden verlinkten Seiten und klären sie bitte durch einen Brief oder einer e Mail  die betroffenen Stellen  darüber auf wer Felicia Langer wirklich ist. (Kontaktdaten finden sie unten)

Bitte weisen sie auf diese widerliche Jagdaktion hin und demaskieren sie diese falschen Freunde Israels. Genug ist genug.

Gleichzeitig erschienen auf unterschiedlichen Internetseiten und bei NTV schmuddelige Verleumdungen und Diffamierungen. Was durchaus üblich und zu bedauern ist. Selbst der Zentralrat der Juden in Deutschland macht sich zum Handlanger dieser falschen Freunde Israel somit auch der Verbrechen der israelischen Regierung.

zu diesem Thema

Chronologie der Jagdaktion gegen Felicia Langer >>>

Dazu Anlage 1 - 1. "Sondermailingliste" von Honestly Concerned >>>
Dazu Anlage 2 - 2. "Sondermailingliste" von Honestly Concerned >>>


Stellungnahme von Dr. Dieter Graumann vom Zentralrat der Juden in Deutschland im Wortlaut >>>     

Ulrich Sahm - Empörte Reaktionen : Bundesverdienstkreuz für Felicia Langer >>>

Jagdaktion gegen Felicia Langer - Freitag dem 15. Juni 2007 - Bonner UNI >>>

Positive Reaktionen die das Palästina Portal erreichten >>>
(Ihre Zuschriften werden auch gerne veröffentlicht)

Reaktionen

Schaler Wein läuft durch gebrochene Achsen. - Evelyn Hecht-Galinski  - In der Tat stelle ich mir die Frage, ob diesmal das vertretbare Maß überschritten ist und das „Weinfass“ übergelaufen ist.  Ist es die Aufgabe eines ausländischen in Berlin akkreditierten Journalisten, namens Benjamin Weinthal, u.a. Korrespondent der Jerusalem Post, Druck auf andere Medien auszuüben? >>>

Mit Wut im Bauch und Zorn im Herzen - Abraham Melzer - Offener Brief an Dr. Dieter Graumann vom Zentralrat der Juden in Deutschland >>>

Stalking als "Kompliment" - Wie das Netzwerk  riesige Angst vor den Worten - der Wahrheit von Felicia Langer und Evelyn Hecht-Galinski zeigt. Erhard Arendt >>>

KONTAKTDATEN

BUNDESPRÄSIDIALAMT:
Bundespräsidialamt - Spreeweg 1 - 10557 Berlin - Postanschrift: 11010 Berlin - E-Mail: poststelle@bpra.bund.de - Telefon: (030) 20 00-0 - Fax: (030) 20 00-19 99 - IVBB: (030) 18200-0

STAATSSEKRETÄR WICKER (Baden Württemberg): Hubert Wicker - Staatssekretär und Chef der Staatskanzlei - Staatsministerium Baden-Württemberg - Villa Reitzenstein - Richard-Wagner-Straße 15 - 70184 Stuttgart  - Telefon 0711 / 2153-0 - Fax 0711 / 2153-340 -

Oberbürgermeister Boris Palmer - Universitätsstadt Tübingen - Bürgermeisteramt - Am Markt 1
D-72070 Tübingen - E-Mail:
 ob@tuebingen.de - Tel.: 07071/204-1300 - Fax: 07071/204-1000

 


18
.7.2009
 

 

Arne Hoffmann - Alan Posener: "Achse des Guten" ist eine stalinistische Sekte - Der Publizist und Autor Alan Posener wurde aus dem bekannten deutschen Autorenblog "Die Achse des Guten" geworfen. Im Gespräch nennt er die Hintergründe des Zerwürfnisses. >>>

Einige sind guter als andere - Der Publizist und Autor Alan Posener wurde aus dem bekannten deutschen Autorenblog "Die Achse des Guten" geworfen. Im Gespräch nennt er die Hintergründe des Zerwürfnisses - Der Freitag: Sie sind gerade aus der Achse des Guten hinaus geworfen worden, einem der bedeutendsten Autorenblogs Deutschlands, wahrscheinlich dem einzigen, das auch international von Bedeutung ist. Was haben Sie verbrochen? >>>

Die Achse der Intoleranz - Die Verleumdung ist schnell und die Wahrheit langsam. (Voltaire) - von Narcisse Caméléon, Ressortleiter Deppologie der HIRAM7 REVIEW - Nachfolgender E-Mail-Wechsel zwischen dem libertären Publizisten Alan Posener auf der einen Seite, und dem Triumvirat Dirk Maxeiner, Henryk M. Broder und Michael Miersch, Herausgeber des ebenso unkonventionellen und polemischen Online-Magazins Die Achse des Guten, auf der anderen Seite, zeigt wie intolerant und unfair Publizisten (und Journalisten) sein können >>>

 
 

 
 

 
 

 


17
.7.2009
 

 

Ein toller Tag in unserer Landeshauptstadt Stuttgart -  Evelyn Hecht-Galinski - Der Himmel lachte, die Sonne schien und die Rotonde der ehrwürdigen Villa Reitzenstein füllte sich mit Leben. Da kam Felicia Langer mit  Ihrer Familie und viele Freunde, Weggefährten und Mitstreiter. Sogar Oberbürgermeister Palmer ließ es sich nicht nehmen, auch dabei zu sein, um seiner großen Tübinger Bürgerin die Ehre zu erweisen. Es war einfach bewegend. Hier würde endlich einmal die richtige Frau für ihr Engagement und Wirken für die drangsalierten Palästinenser mit dem Bundesverdienstkreuz 1. Klasse der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet. Wehte da nicht ein neuer Wind durch diese hundertjährige Villa?  Da hatte der Ministerpräsident gerade „meines“ und Felicia Langers Bundeslandes, Baden-Württemberg, in Gestalt des Staatssekretärs im Staatsministerium, Hubert Wicker eine Rede gehalten, die ich so in der BRD, noch von keinem politischen Funktionsträger gehört habe. Ich wünschte mir, dass diese Rede Maßstäbe setzen wird und Vorbildcharakter für andere Politiker haben wird. >>>

 
 

Schwindel mit dem Etikett - Ralf Beste und Christoph Schult - Der Nahostkonflikt beschäftigt ein deutsches Finanzgericht: Darf die EU gegen Israels umstrittene Siedlungspolitik im Westjordanland mit Strafzöllen vorgehen? Wie eine Festung thront die Siedlung Maale Adumim auf einem Plateau aus rotem Felsgestein. Schon die Bibel erwähnte die "rötliche Steige". 40.000 Menschen leben in der größten israelischen Siedlung im palästinensischen Westjordanland, und es werden jede Woche mehr. An den Rändern schaffen Bagger Platz für neue Häuser. Keine Siedlung ist in den vergangenen Jahren so schnell gewachsen wie Maale Adumim. >>>

 

 

Bundesverdienstkreuz für Felicia Langer - Die in Tübingen lebende Rechtsanwältin und Trägerin des Alternativen Nobelpreises Felicia Langer wurde gestern mit dem Bundesverdienstkreuz 1. Klasse geehrt. Tübingen. Ihre Freude an der Auszeichnung durch den deutschen Staat und die Laudatio durch Staatssekretär Hubert Wicker gab sie deutlich zu erkennen. „Es war unvorstellbar schön“, sagte Felicia Langer hinterher. >>>

Ehrung - Reutlinger Generalanzeiger - Staatssekretär Hubert Wicker verleiht in Stuttgart Auszeichnung für ihr humanitäres Lebenswerk - Bundesverdienstkreuz für Felicia Langer  -  Felicia Langer, in Tübingen lebende Menschenrechtsanwältin und Trägerin des Alternativen Nobelpreises, ist am Donnerstag in Stuttgart für ihr Lebenswerk mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet worden. Staatssekretär Hubert Wicker hat ihr das von Bundespräsident Horst Köhler verliehene Verdienstkreuz erster Klasse überreicht

 
 

Mohssen Massarrat Die Theokratie gerät ins Wanken - Das Land wird nicht von der Kluft zwischen Arm und Reich zerrissen, sondern von der Unzufriedenheit mit dem Mullah-Regime - Es sind genau vier Wochen her, seit im Iran eine neue revolutionäre Situation entstanden ist. Dabei hat sich die Führung der Islamischen Republik offensichtlich dafür entschieden, die Theokratie mit der Macht der Bajonette und der Öleinnahmen für eine Weile künstlich am Leben zu erhalten. Es steht fest: Ayatollah Khamenei hat bei der überwältigenden Mehrheit des durch und durch islamischen Volkes seine Legitimation verloren. Weniger im Lande selbst, wohl aber im Ausland, gehen die Meinungen über den Hintergrund der neuen Staatskrise, über die zentralen Akteure und die Perspektive des Aufstandes weit auseinander. Am stärksten ist die Verwirrung bei einem Teil der internationalen Linken. Genährt wird sie durch eine oberflächliche Wahrnehmung von Ahmadinedschad als Beschützer der Armen, durch böse Erfahrungen mit zahlreichen „Orangenen Revolutionen“ in Osteuropa, mit der erklärten Absicht der US-Neocons, im Iran einen Regime-Change herbeizuführen – tatsächlich hatte eben dafür die Bush-Regierung 400 Millionen Dollar bewilligt. >>>

 
 

 


15
.7.2009
 

 

Israels Soldaten zerlegen das Selbstbild von moralischer Überlegenheit - Das Ende eines Mythos - Kommentar von Georg Baltissen - Über Jahrzehnte hat Israels Armee einen Mythos konserviert, den Mythos der moralischen Überlegenheit und der höchsten ethischen Standards. Zivilisten zu schonen, sogar unter Gefährdung des Lebens der eigenen Soldaten - das haben die als "Tsahal" bekannten israelischen Streitkräfte stets als eine ihrer obersten Maximen behauptet.

Video - Israelische Soldaten erheben schwere Vorwürfe gegen ihre Militärführung. Markus Rosch >>>

Audio - Israelische Soldaten wollen über ihren Einsatz im Gazakrieg sprechen >>>

Soldaten erheben schwere Vorwürfe gegen Israel - Im Gazakrieg seien Palästinenser als lebende Schutzschilde eingesetzt worden, heißt es in einem Bericht einer NGO >>>

"Wenn du nicht sicher bist, töte" - Sechs Monate nach dem Krieg im Gazastreifen resümiert eine israelische Initiative ehemaliger Soldaten ihre Front-Erfahrungen. Hauptthema: unproportionaler Gewalteinsatz. - Susanne Knaul >>>>

Armee weist Vorwürfe zur Gaza-Strategie zurück - "Keine Namen, keine Fakten, keine Dienstgrade" - Die Vorwürfe der israelischen Soldaten gegen die eigene Armee wiegen schwer: Bei dem Gaza-Einsatz vor einem halben Jahr sei mutwillig geschossen und zerstört. Die Armee weist die Aussagen als "unglaubwürdig" zurück. Es fehlten Namen und Fakten, die dies belegten. - Torsten Teichmann >>>

Der real-existierende Zionismus und seine Kriegsverbrechen - Tobias Schneider - Jeder wusste es, das israelische Militärregime in Tel Aviv- der international anerkannten Hauptstadt Israels - hat Kriegsverbrechen während ihrer Aktion „Gegossenes Blei“ im Gazastreifen verübt. http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,635769,00.html Außer der Kanzlerin Angela Merkel, der von ihren Einflüstern Knobloch, Stein und anderen Israellobbyisten die israelische Regierungspropaganda präsentiert worden ist scheinen es alle zu wissen.  >>>

??? - Die Israelische Botschaft _ Newsletter vom 15.7.2009 meldet. - Zu neuen Vorwürfen gegen die israelische Armee >>>

Der vollständige Bericht als PDF-Dokument (in Englisch) >>>

Dass alles entspricht anscheinend der "Tradition" dieser Armee: Es kann hier geschehen - Haaretz, 22.11.04 - Vor sechs Monaten hatten aus der Armee entlassene Soldaten eine Ausstellung eröffnet, die sie „Das Schweigen brechen“ nannten. In ihr gaben sie Zeugnis ab über schwere Brutalitäten gegen  Palästinenser, wie sie sie während ihres Militärdienstes  in Hebron miterlebt haben >>>

Sonderseite und mehr : IDF - Die Besatzer - Soldaten oder Terroristen? >>>

 
 

Menschenrechte sind unteilbar - Evelyn Hecht-Galinski - Dürfen über 11 000 willkürlich inhaftierte Palästinenser, unter anderen Frauen, Kinder und ehemalige Hamas-Regierungsmitglieder, auch hoffen? Hatte nicht Präsident Obama schon kritisiert, dass Israel Erleichterungen für den blockierten Gazastreifen mit der Freilassung Schalits verknüpft. Wo bleibt der mediale und politische Aufschrei über das Elend der Palästinenser und ihre Erniedrigung? Wo bleibt der Aufschrei über die neue Bedingung, die einen Palästinenserstaat noch unwahrscheinlicher erscheinen lässt, wenn von der ganzen Welt Israel als jüdischer Staat – und nicht als Israel, wie schon lange geschehen – anerkannt werden soll. Der Eifer, mit dem über die Wahlen und den Aufruhr im Iran berichtet wird, wäre angebracht, wenn man diesen Eifer auch für Palästina an den Tag legen würde. Waren nicht die Wahlen >>>

 
 

Beim Sprudel zählt der Druck - In Millionen Haushalten steht ein Gerät, das Leitungswasser zum Prickeln bringt. Oft wird es hergestellt in einer jüdischen Siedlung im Westjordanland. Die EU bringt der Import in ein Dilemma, weil sie zwar mit Israel befreundet ist, aber dessen Besatzungspolitik missbilligt - Von Julia Amalia Heyer und Nicolas Richter - Die Verästelungen dieses Konflikts veranschaulichen die kleinen Plastikflaschen von Soda Club wie ein Brennglas. Offiziell verweist die Firma nur auf zahlreiche Produktionsstätten weltweit, der Marketing-Chef des Unternehmens, Asaf Snear, sagt immerhin, in Mishor Adumim liege die "Hauptfabrik". Insgesamt beschäftige das Unternehmen 800 bis 1000 Mitarbeiter, bis zu 300 von ihnen in dieser Siedlung >>>

Hergestellt in Israel | Amnesty International Deutschland >>>

 
 

Brisante Dokumente über ein Mordkomplott gegen Arafat - Der zweite Mann der in der Fatah und ihr Führer in der Diaspora, Faruk Kaddumi, hat zu Wochenbeginn mit schwersten Anwürfen gegen Präsident Abbas eine Spaltung in der grössten Palästinenserbewegung provoziert. Kaddumi behauptete an einer Pressekonferenz in der jordanischen Hauptstadt Amman am Sonntag, Abbas und sein ehemaliger Sicherheitsberater Mohammed Dahlan hätten zusammen mit den Israeli die Vergiftung des historischen Palästinenserführers Arafat betrieben. >>>

 

 

Prof. Jeff Halper vom Israelischen Komitee gegen Häuserzerstörung: „Dann eben ein gemeinsamer Staat“ - Jürgen Rose - Jürgen Rose: Aus welchem Grund haben Sie das “Israelische Komitee gegen Häuserzerstörung“ gegründet – gab es ein Schlüsselerlebnis hierfür? - Jeff Halper: Ja und nein. Zunächst wuchs ich als Kind der 60er Jahre auf – wir waren damals die „Blumenkinder“. Und die Sechziger waren sehr politisch. Auch ich selbst, ich war immer links, ob in der Bewegung gegen den Vietnam-Krieg oder in der Bürgerrechtsbewegung. Und als ich später nach Israel ging, hatte ich keine romantischen Vorstellungen, sondern da war mir bewußt, daß dort ein Besatzungsregime existierte. Deshalb war das erste, was ich in Israel tat, der israelischen Friedensbewegung beizutreten. Dort lernte ich dann übrigens auch meine Frau kennen – schon in der ersten Woche haben wir uns bei einer politischen Veranstaltung getroffen. Ich war also schon viele Jahre lang friedenspolitisch aktiv. Den konkreten Auslöser für die Gründung unseres “Komitees gegen Häuserzerstörung“ lieferte dann die Wahl Benjamin Netanyahus im Jahr 1996. >>>

 

 
 
 

 
 

 

 

 

The International Court of Justice (ICJ) Advisory Opinion on the Legal Consequences of the Construction of a Wall in the Occupied Palestinian Territory - "Where We Are 5 Years Later? " - On Thursday, July 9, 2009 it will be the 5th year anniversary of the International Court of Justice's Advisory Opinion regarding the illegality of the separation wall constructed on Palestinian lands by the occupying Israeli forces. Unfortunately, the ICJ's ruling has been continuously ignored by the Israeli government and the international community even though the Advisory Opinion is clear in its denouncing of the separation wall, and it is clear in its call for Israel to dismantle the separation wall and cease all illegal occupying activities, including demolition of homes, confiscating of lands, and restricting the movement people in the West Bank and East Jerusalem. >>>

 


15
.7.2009
 

 

 Denke nicht
 L. Peretz

 Denke nicht, dass die Welt als Wirtshaus geschaffen wurde,
ein Pfad, um mit Fäusten und Nägeln den Weg in die Front des Gasthofs zu bahnen und zu fressen und zu saufen, während andere aus der Ferne mit glasigen Augen zuschauen ohnmächtig, ihren Speichel verschlingend, ihren Magen verengend mit verzerrtem Krampf.

Denk nicht, dass die Welt ein  Wirtshaus ist.

Denk nicht, dass die Welt als Börse geschaffen wurde, wo der Starke über schwache und müde herrscht, wo er Baumwolle von armen Töchtern kauft, Milch aus den Brüsten der Frauen saugt, von den Männern Das Mark ihrer Knochen nimmt, von den Kindern das Lächeln, ein seltener Gast auf ihren Wachsgesichtern. Denk nicht, dass die Welt eine Börse ist.

 Denk nicht, dass die Welt gesetzlos erschaffen wurde, für Wölfe, Füchse, Raub und Betrug. Der Himmel – ein Vorhang, damit Gott nichts sieht. Der Nebel – um deine Hände zu verstecken. Der Wind – um die schrecklichen Schreie zu ersticken. Die Erde – um das Blut der Opfer aufzusaugen.

Denk nicht die Welt ist gesetzlos.

 Aus dem Hebräischen von
Abraham Melzer

 
 

medico international e.V. - Das Schweigen brechen – Soldaten sprechen über Gaza - Israelische Soldaten bestätigen Menschenrechtsverletzungen in Gaza / Bericht mit 54 Zeugenaussagen veröffentlicht - Die Mehrheit der Israelis möchte nicht genau wissen, wie sich das Leben in den besetzten Gebieten anfühlt, wie sich die zweijährige Blockade von Gaza oder die militärischen Angriffe auf die in Gaza eingesperrte Zivilbevölkerung auswirken. Sie möchten auch nicht genau hinschauen, was die israelische Armee dort genau gemacht hat. Letzteres möchte „Breaking the Silence“ angehen. Ihr Name ist Programm: „Breaking the Silence“ ist eine Organisation israelischer Reservisten >>>>

Kriegsverbrechen - Soldaten brechen das Schweigen! (15.Juli 2009)

Mehr Videos von - YouTube - Kanal von GegenNeoZionismus >>>

Sie durften tun, was sie wollten - Hans-Christian Rößler -  Der laute Schrei gellt einigen bis heute in den Ohren. „Ich werde ihn mein Leben lang nicht vergessen“, sagt einer der israelischen Soldaten, die in der Januar-Nacht im Gazastreifen Wachdienst hatten. Mit einer Taschenlampe war der alte Mann im weißen Hemd plötzlich aus dem Dunkeln aufgetaucht und auf das Haus zugelaufen, in dem sich die Soldaten verschanzt hatten. >>>

Gaza-Veteranen werfen Israel brutale Kriegsführung vor - Christoph Schult - Ein gerechter Krieg - so stellt Israel seine Militäroperation Anfang des Jahres im Gaza-Streifen dar. Es sei alles getan worden, um Unschuldige zu schonen. Aussagen von Soldaten widerlegen das: Demnach gab es mutwillige Zerstörungen und gezielte Tötungen von Zivilisten. Es ist ein Protokoll der Brutalität. >>>               [ Forum ]

Interview - Repression gegen Antimilitaristen in Israel - "Nun sind wir an der Reihe" - Ein Interview mit Sergeiy Sandler von New Profile. - Kriegsdienstverweigerung (KDV) und Antimilitarismus sind in Israel emotional hoch aufgeladene Themen und VerweigerInnen haben mit harten Strafen zu rechnen. Nun hat diese Repression einen neuen Höhepunkt erreicht, indem versucht wird, die Arbeit der antimilitaristisch-feministischen Gruppe New Profile, die ebenso wie die Graswurzelrevolution (GWR) mit der War Resisters' International (WRI) assoziiert ist, zu kriminalisieren. >>

 
 

Cyber Mobilization -  Berliner Think-Tanks fordern die Nutzung öffentlicher Internetforen zum Zweck staatlicher Propaganda und Subversion. Virtuelle Plattformen, über die Millionen Menschen weltweit kommunizieren, könnten als "Instrumente der Rebellion" gegen missliebige Regimes eingesetzt werden, heißt es in der Zeitschrift der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik. Voraussetzung hierfür sei es, die "Debattenhoheit" in den entsprechenden Medien zu erringen; dies ermögliche dann auch gezielte Unterstützung für die expansionistischen Maßnahmen der Berliner Außenpolitik. Gleichzeitig warnt die Zeitschrift vor den Gefahren einer staatlich unerwünschten Mobilisierung von Menschen via Internet. Für den Fall, dass sich "virtuelle Netzwerke" der Kontrolle entzögen, seien - heißt es - wirksame "Gegenstrategien" zu entwickeln. >>>

 
 

postkarte_gg_mauer04_gr5 Jahre UNO-Gutachten zur Apartheidsmauer - 4 Jahre Aufruf für Boykott, Desinvestion und Sanktionen (BDS) - Gemeinsame Presseerklärung der Gesellschaft Schweiz-Palästina (GSP), Gerechtigkeit und Frieden in Palästina/Israel (GFP) und der Palästina-Solidarität der Region Basel
Zusammenfassung des Mauergutachten auf Deutsch
weitere
Informationen zur Mauer

 
 

 

 

 

Auf einer Tagung der Evangelischen Akademie Bad Boll wurden israelische Verstöße gegen das Völkerrecht kritisiert - Bundeskanzlerin Angela Merkel soll bei ihrem anstehenden USA-Besuch die Nahost-Politik Obamas unterstützen und auf eine Einstellung des israelischen Siedlungsbaus drängen. Dies forderte der SPD-Abgeordnete und Nahostexperte Dr. Rolf Mützenich am Wochenende (19.-21.06.09) auf einer Tagung der Evangelischen Akademie Bad Boll. Die Veranstaltung widmete sich völkerrechtlichen Fragen im Konflikt zwischen Israel und Palästina. >>>

 
 

Nachgetragen - Blog von Joachim Guilliard - Fragen und Antworten zur "Irankrise" - Die US-amerikanische Campaign for Peace and Democracy (CPD) hat Fragen und Antworten zusammengestellt, mit denen sie die Zweifel an einem massiven Wahlbetrug bei den Präsidentenwahlen im Iran untermauern wollen. (Stephen R. Shalom u.A. Question & Answer on the Iran Crisis CPD, 7.7.2009) Auch sie sind jedoch wenig überzeugend und basieren überweigend auf Glauben und Vermutungen. Sie bezweifeln zwar nicht, dass britische u. amerikanische Geheimdienste im Iran sehr aktiv sind, aber eine Beeinflussung der "Reformbewegung" schließen sie dennoch aus, da AktivistInnen wie Shirin Ebadi dafür eintreten würden, dass "iranische Dissidenten keine finanzielle Unterstützung der USA akzeptieren sollen." >>>

Blog von Joachim Guilliard - Das Böse und der Glauben - Mohssen Massarrat und Pedram Shahyar (Ko-Kreis Attac) haben einen gemeinsamen Appell verfaßt, "die Bewegung für Demokratie und Emanzipation im Iran mit voller Kraft zu unterstützen". Das Anliegen an sich ist sympathisch, ihre Argumentation ist jedoch in Bezug auf die konkrete aktuelle Situation im Iran nach wie vor wenig überzeuged. Es wird viel behauptet, doch nichts belegt. >>>

Die Bewegung für Demokratie und Emanzipation im Iran mit voller Kraft unterstützen - Mohssen Massarrat

 
 

Leserreaktionen zur Zeitschrift Semit  -
„Das Thema Judentum interessiert mich als Christ aus verschiedenen Gründen und wenn man sich als Mensch guten Willens nicht den Appetit komplett bei den Kramers, Knoblochs, Broders und Friedmanns dieser Welt verderben will, dann liest man eben bei Abraham Melzer, Immanuel Steinberg u.a. nach.“ H.M.

 
 

WWW.STANDUPFORJERUSALEM.ORG - Stand Up For Jerusalem is a website created with the intention of spreading information regarding the ethnic cleansing of Palestinians from East Jerusalem. It focuses primarily on the neighbourhood of Sheikh Jarrah where 27 Palestinian families are facing eviction from their homes to make way for a Jewish settlement in the area. Due to the injustice of the Israeli courts, the families last hope is that international pressure can change their fate and allow them to stay in the houses where they were born, and which they rightfully own.

Sign the petition calling on our governments to stand up for the legal and human rights of the families and oppose Israel's colonization policies.
http://www.ipetitions.com/petition/standupforjerusalem/

 
 

 
 

 
 

Is this natural growth?

 
 

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House of Commons debate on the actions of the Israeli Navy - House of Commons recorded debate - 13 July 2009 : Column 133 - http://www.publications.parliament.uk/pa/cm200809/cmhansrd/cm090713/debtext/90713-0022.htm

Appended:
Free Gaza Team
Press release, 13 July 2009 (with contact data & links to background)
http://freegaza.org/en/home/press-releases/1013-house-of-commons-debate-on-the-actions-of-the-israeli-navy 

House of Commons recorded debate - Mr. Lewis: I will go on to deal with the specific issues to do with the “Spirit of Humanity†in a moment, but the Government have made it very clear that we believe that the cessation of illegal settlements is an absolutely crucial starting point for the peace process. We welcome the recent speech by the President of the United States in Cairo, in which he made that point. Progress on settlements is fundamental to any progress with regard to the peace process, but I want to return to the “Spirit of Humanityâ€. I also want to make the point that those who want to go to Gaza should co-ordinate their entry and exit with major international organisations and should not attempt to enter Gaza without approval from the Israeli or Egyptian authorities. >>>

 


13
.7.2009
 

 

Wasserkürzungen plagen die Westbank -  Katya Adler - Mohammed Abbas ist krank. Er hat chronische Diarrhoe und nicht das erste Mal. Er und seine Familie leben in einem palästinensischen Dorf ohne fließend Wasser, ohne Abwassersystem und ohne Aussicht, dieses in absehbarer Zukunft zu bekommen. Während Sunna ihren Sohn beobachtet, wie er mit geschlossenen Augen auf einer Matratze auf dem Boden liegt und seinen Bauch umklammert, redet sie verzweifelt mit mir. Die Bewohner von Faqua in der Westbank ( östlich Jenin) müssen das Wasser in Tanks kaufen und beklagen sich, dass sie zu viel Geld dafür bezahlen müssen. „Ich bin zornig darüber, dass mein Sohn krank ist. Der Arzt sagt, das hängt mit dem Wasser zusammen. Wir kaufen es von außerhalb, und ich weiß nicht, woher es kommt. Ich gebe es meinen Kindern, obwohl ich weiß, dass es kontaminiert ist. Was kann ich sonst noch tun?“ >>>
Sonderseite: Wasser, das blaue Gold - Konflikte um das Wasser im Na
hen Osten >>>

 
 

Rotes Kreuz berichtet über schreckliche Zustände in Gaza - Jean Shaoul - Ein Bericht des Internationalen Komitees des Roten Kreuzes (IKRK) unter dem Titel "Gaza: 1,5 Millionen in Verzweiflung gefangen" zeichnet das furchtbare Bild einer humanitären Katastrophe. Bei Israels Militäroffensive Anfang des Jahres in Gaza wurden 1.300 Menschen getötet, noch viel mehr verletzt, Tausende obdachlos und ein Großteil der Infrastruktur Gazas zerstört. Sechs Monate danach, so der Bericht, können die Bewohner auf Grund der israelischen Blockade immer noch kein vernünftiges Leben führen: "Die meisten Menschen kämpfen ums Überleben. Schwerkranke erhalten kaum die notwendige Behandlung. Viele Kinder leiden unter enormen psychischen Problemen. Die Zivilisten, deren Wohnungen und Eigentum während des Konflikts zerstört wurde, finden nicht mehr in ein geordnetes Leben zurück. Die Güter, die nach Gaza gelangen, reichen bei Weitem nicht aus, den Bedarf der Bevölkerung wirklich zu decken. Israel hat die Schlinge um Gaza fester zugezogen. Im Mai 2009 genehmigten die israelischen Behörden lediglich 2.662 - das sind täglich nicht einmal 90 - Güterlastwagen die Fahrt nach Gaza. Das ist weniger als ein Viertel der im April 2008 genehmigten 11.392 Frachten >>>

 
 

Debatte über Ferienakademie der Rosa-Luxemburg-Stiftung - In der Auseinandersetzung über die diesjährige Ferienakademie der Linkspartei-nahen Rosa-Luxemburg-Stiftung (siehe jW vom 10.6., 8.7. und 10.7.) haben sich die Bundestagsabgeordneten Monika Knoche, Norman Paech, Wolfgang Gehrcke und Hüseyin Aydin zu Wort gemeldet: Mit großem Unverständnis haben wir das Programm der Sommerakademie der StipendiatInnen der Rosa-Luxemburg-Stiftung zur Kenntnis genommen. Uns ist bekannt, daß die Sommerakademie von den StipendiatInnen autonom organisiert wird. Diese Praxis begrüßen wir grundsätzlich. Die Positionen und politischen Aktivitäten der eingeladenen Referenten Stephan Grigat, Thomas von der Osten-Sacken und Sebastian Voigt sind unseres Erachtens jedoch unvereinbar mit dem Selbstverständnis der Rosa-Luxemburg-Stiftung >>>

 
 

 
 

„Thema Islamfeindlichkeit muss auf die Tagesordnung.“ Linkezeitung-Interview mit Dr. Sabine Schiffer  - Dr. Sabine Schiffer ist Leiterin des Instituts für Medienverantwortung an der Universität Erlangen. Sie ist Mitherausgeberin des soeben erschienenen Buches „Antisemitismus und Islamophobie - ein Vergleich". Das Buch ist im HWK-Verlag in der Reihe 'Bücher, die unsere Weltsicht verändern' erschienen. Es hat die ISBN 978-3-937245-05-8, ist überall im Buchhandel erhältlich und kostet 24,80 €. Linkezeitung: Der offensichtlich durch antimuslimischen Rassismus motivierte Mord an einer Ägypterin in Dresden ist ein schrecklicher Höhepunkt einer jahrelangen Hetzkampagne gegen den Islam und Muslime. Die große gesellschaftliche oder mediale Empörung bleibt aus. Wie ist das möglich? Frau Dr. Schiffer: Es ist eigentlich logisch - wer will schon zugeben, dass er selber oder wir insgesamt ein neues Problem haben? Nicht mehr ganz neu, aber nun offensichtlich: anti-islamische Einstellungen erzeugen nicht nur schlechte Stimmung und aufgeregte Polemiken, sondern auch Handlungsbereitschaften, wie man an einigen Brandanschlägen auf Moscheen und auch Friedhofsschändungen und an vielen Beleidigungen muslimischen Kopftuchträgerinnen gegenüber längst hätte sehen können und ernst nehmen müssen. >>>

 
 

Filmdokumentation der palästinensischen Gemeinde Stuttgart

Jerusalem Palästinensische Gemeinde Stuttgart 13.06.2009 Zu Gast aus Jerusalem der Historiker Prof Abu Gaber und Erzbischof Atalla Hanna.

 
 

Die ethnische Saeuberung Palaestinas - Ilan Pappe

 


12
.7.2009
 

 

Kommentar des Monats Juli - Evelyn Hecht-Galinski 

Vergleichbarkeit - Evelyn Hecht-Galinski - 12.7.2007 - Wann endlich begreift die Weltöffentlichkeit, dass Israel alles will – nur keinen Frieden! Tagtäglich hören wir die Äußerungen der Politiker über „Fortschritte“ und „Friedenswillen“ von Israel und der Gefahr, die vom Iran für die ganze Welt ausgeht. In der Tat ist der Iran ein schreckliches Regime, das seine Bürger/innen unterdrückt, und Wahlen sind nach unseren Maßstäben nicht demokratisch. Aber werden nicht z.B. die ägyptischen Wahlen seit Jahren manipuliert? Waren nicht die Wahlen, die die Hamas im Gazastreifen an die Regierung brachte, demokratisch? Es ist einfach scheinheilig von uns und zunehmend unerträglich, wie wir uns genehme Regierungen undemokratisch bei Wahlen manipulieren lassen. Israel hat zwar demokratisch gewählt, aber ist deswegen trotzdem keine Demokratie, sondern eine Ethnokratie, also nur eine Demokratie für seine jüdischen Bürger/innen. So sollte Ende Mai per >>>                
Weitere Texte von Evelyn Hecht-Galinski  >>>>

 
 

Unsere israelischen Verteidigungskräfte ( IDF) -  Gideon Levy - Combat (Kampf) ist das beste, mein Bruder, wie  man auf dem berühmt-berüchtigten Aufkleber lesen kann. Es ist eine gute Sache, dass wir Shayetet 13 haben, die beim Morgengrauen operierte  oder war es kurz bevor es Nacht wurde?  Die mutigen Schiffskommandeure übernahmen  mitten auf dem Meer die Kontrolle eines rostigen, klapprigen, unbewaffneten schaukelnden Bootes. Genau deshalb haben wir ein Marinekommando: um Boote zu kontrollieren, die humanitäre Hilfe an Bord haben. ‚Der Wächter Israels schläft noch schlummert nicht’.  Die militärischen Korrespondenten berichteten mit Verwunderung, die nur sie aufbringen können. Selbst sie konnten für die Operation kein Feigenblatt liefern. Die IDF haben noch einmal ihre Macht benützt, um Schwache  zu besiegen. Die Flotte  hat noch einmal wie Piraten gehandelt. >>>