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Seite 74
26.7.2009
Gästebuch des Bundespräsidenten - Einige der meist positive Stimmen - Sehr geehrter Herr Bundespräsident, über die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an die langjährige Menschenrechtsaktivistin Felicia Langer, die auch international eine hohe Reputation genießt, habe ich mich gefreut. Um so befremdlicher empfinde ich die derzeit in die Medien lancierte "Debatte" über diese Auszeichnung, bei der es sich doch wohl eher um eine Kampagne handelt, die offensichtlich zum Ziel hat, Frau Langer zu demütigen und mundtot zu machen. Ich kann Sie nur herzlich bitten, dem medialen Druck, der nur sehr >>>
Bei Honestly Concerned erscheint die 7. Mailingliste vorwiegend mit Berichten über Felicia Langer >>>
FR-Blog » Blog Archive » Diplomatisch heikel, aber ehrenwert - Fakt ist, und festzuhalten bleibt, dass die degoutante Kampagne gegen Langer, die von einem Publizisten namens Broder und seinem (publizistisch zweifelhaften)Umfeld (aus antideutschen Kommunisten und Bush treuen, deutschen Neokonservativen) losgetreten wurde, nicht gezündet hat und nun, nach wenigen Tagen schon, in den Tiefen versandet. Beispielhaft für den Rohrkrepierer: Auf Spiegel Online wurden gleich drei Artikel gestellt, zuletzt einer von Meister Broder selbst, die allesamt in den Forumskommentaren nicht das gewünschte Ergebnis “Empörung gegen Langer” zeitigten, sondern die Bundesverdienstkreuzverleihung an Langer differenziert betrachteten und eher solche Leute wie Giordano kritisierten, die versuchten, den Bundespräsidenten zu erpressen: Die Erfolglosigkeit zeigte sich in der schnellen Schließung der jeweiligen Kommentarsektionen. Insofern kann man froh sein über “webzwonull”: Die Meinungsherrschaft und Deutungshoheit solcher Leute wie Giordano und Broder ist - zumindest über deutschen PCs - gebrochen. Und das ist gut so! >>>
Verdienstkreuz - Felicia Langer setzt sich gegen die Kritik aus dem jüdischen Lager energisch zur Wehr. Der Hass beunruhigt sie - Glücklich über Ehrung - Ulrich Kurz - Das hätte eigentlich niemand so recht voraussehen können: Die Verleihung der Bundesverdienstkreuzes an die Tübingerin Felicia Langer im Stuttgarter Staatsministerium (wir haben berichtet) hat vor allem die jüdische Welt in und außerhalb der Bundesrepublik auf den Plan gerufen. Ralph Giordano wollte sein Bundesverdienstkreuz gar zurückgeben, schließlich habe Langer Israel »dämonisiert«. Holocaust-Forscher Micha Brumlik aus Frankfurt spricht eher ausgleichend davon, dass »in der Sache Frau Langer das Bundesverdienstkreuz verdient« >>>
Israel-Kritikerin Langer beklagt "Hass-Kampagne" - Ulm (epd). Die Israel-Kritikerin Felicia Langer hat ihren Gegnern eine von Hass erfüllte Kampagne vorgeworfen. >>>
Oberbürgermeister Boris Palmer hat Henryk M. Broder durchschaut und fällt nicht auf seine Art von Kampagnenjournalismus herein - Sehr geehrter Herr Broder, An meiner Meinung ändert sich auch durch diesen weiteren Scheinbeleg nichts. An meiner Meinung zu Ihrer Interviewtechnik auch nicht. Statt Suggestivfragen könnten Sie ja doch echtes Erkenntnisinteresse zeigen. >>>
Die Erpressung des Bundespräsidenten durch die Israellobby - T. Schneider - Das Spiel der Israellobby und ihre Verleumdungsaktion gegen eine gradlinige israelisch-deutsche Persönlichkeit sind perfide wie sie durchsichtig ist. Da veröffentlicht doch allen erstes die „Jüdische Gemeinde zu Berlin“ anonym eine Presserklärung, die die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes für Felicia Langer für einen „Skandal“ hält. (http://www.jg-berlin.org/) Hat sich dieser Verein auch zur Verleihung des Verdienstkreuzes an Michel Friedman kritisch geäußert? >>>
Der Denunziant hört an der Wand nur seine eigene Schand - E. Arendt - Mal sehen was Henryk M. Broder uns als nächstes, sich selber enttarnend präsentiert? Eine sicher in Deutschland einmalige Art von Journalismus präsentiert da Henryk M. Broder. Der Presserat sollte sich dafür interessieren. So schreibt er z.B. dem Oberbürgermeister Palmer: „
ich möchte gerne versuchen, dann fall lange zu entskandalisieren und als das darzustellen, was er vermutlich ist: eine vermeidbare panne in der kommunikation unter behörden. für eine rasche antwort wäre ich ihnen sehr dankbar" >>>
Weitere Denunziationen von Henryk M. Broder und anderen >>>
Knobloch – Kramer – Gerster – Hamburger - Abraham Melzer - Die Jerusalem Post hört nicht auf mit ihrer Hetze gegen den Bundespräsidenten, an der sich inzwischen fast alle prominenten Juden in Deutschland beteiligen und auch solche, Philosemiten, die diesen in den A… kriechen, wie dieser unsägliche Dr. Johannes Gerster, der bei seiner Verbeugung vor dem Staat Israel mit der Stirn fast den Boden berührt, wie gläubige Muslime dies nur vor Allah (Gott) tun. Als CDU-Abgeordneter > >>
In rage and anger - An open letter to Dr. Dieter Graumann of the Central Council of Jews in Germany - Abraham Melzer - Dear Dr. Graumann, It is entirely irrelevant what you can comprehend, or simply don’t wish to understand. For who are you compared to Felicia Langer, the recipient of the ‘alternative Nobel Prize”, the Bruno-Kreisky Prize and the Federal Cross of Merit 1st Class award (the Bundesverdienstkreuz). What do you have to show, apart from insulting and defaming a person who has spent her life campaigning for a settlement between Israelis and Palestinians? >>>
Neokonservative fürchten um Deutungshoheit - Kampagne gegen Felicia Langer (SB) - (…) Schließlich hat auch die Regierung Israels ihrem Unmut über die Entscheidung Köhlers Ausdruck verliehen: "Langer hat über Jahre immer wieder Kräfte unterstützt, die Gewalt, Tod und Extremismus befürworten". Jedem, der ihr einen Orden verleihe, müßten "die Konsequenzen bewusst sein, wenn man Intoleranz und böse Absichten nachträglich legitimiert", so die Verlautbarung des Sprechers des Außenministeriums, Yigal Palmor (Tagesspiegel, 24.07.2009). Damit meldet sich eine Instanz zu Wort, die zu unterstützen laut Köhlers Parteikollegin, Bundeskanzlerin Angela Merkel, deutsche Staatsräson ist. >>>
Ja du kannst - Uri Avnery - NETANYAHUS Ziel ist es, Jerusalem zu judaisieren. In dieser Woche rühmte er sich, dass er während seiner letzten Amtszeit vor zehn Jahren den wie eine Festung aussehenden jüdischen Vorort Har Homa gebaut hat. Zu Har Homa – dessen wirklicher Name „Jebel Abu Ghneim“, „Berg des Vaters der Schafe“ ist – habe ich auch eine besondere persönliche Beziehung. Ich hatte viele Tage und Nächte im Zelt dort verbracht, um den Bau dieses monströsen Wohnungsbauprojektes zu verhindern, das nun dort so drohend aufragt. Der Führer dieses Kampfes war ein anderer Husseini – der unvergessliche Feisal. Ich habe ihn sehr verehrt. Ich zögere nicht zu sagen, dass ich ihn liebte. Er war ein Edelmann im wahrsten Sinn des Wortes: ein Nachkomme des Adels, aber bescheiden in seinem Verhalten, großzügig und zugänglich, ein Mann des Friedens, aber furchtlos bei seinen Konfrontationen mit den Besatzungstruppen, ein wirklicher palästinensischer Patriot, moderat in seinen Ansichten, weise und mutig. >>>
Auf der Grünen Linie schlafen - Von Lydia Aisenberg - In seiner etwas schmuddeligen Ecke zwischen dem Ladentisch und Regalen voller vermischter Waren sitzt Allam Abu Abead und braut Kaffee. Die Kaffeemaschine hat viel Ähnlichkeit mit einer Schuhschachtel und steht unter Reihen von Deodorants, Aftershaves und Parfumfläschchen. Es scheint, dass die Kaffeemaschine der einzige Artikel auf den Regalen in diesem Teil des Ladens ist, den nicht eine Schicht von feinem grauen Staub bedeckt. Allam kommt aus Jenin, der autonomen palästinensischen Stadt ganz nahe von seinem Geschäft in West Barta’a, aber Welten weit entfernt. Tatsächlich ist Jenin nicht mehr als 30 km von Barta’a entfernt, aber um dorthin zu gelangen, müsste Allam durch den Checkpoint von Reichan-Barta’a im Sicherheitszaun gehen, und der liegt rund 2 km hinter Ost Barta’a. An einem guten Tag kommt man in einer halben Stunde durch den Chequepoint. Aber offensichtlich gibt es nicht so viele gute Tage, und so kann es zwischen einer und zwei Stunden dauern, je nachdem, wie es zu der Zeit mit der allgemeinen „Sicherheitslage“ in der Region ausschaut. >>>
25.7.2009
PCHR Weekly Report: 1 civilian killed, 21 abducted by Israeli forces this week
Gaza-Grenze Ägypten verstärkt Überwachung
Vergeltungsschlag gegen Israels Atomanlagen
Pasdaran-Chef betont Reichweite von Teherans RaketenTeheran - Die iranischen Revolutionsgarden haben für den Fall eines israelischen Angriffs mit einem Vergeltungsschlag gegen Israels Atomanlagen gedroht.
Stopp für deutsche U-Boot-Lieferungen nach Israel
“IPPNW
Deutsche Sektion der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges / Ärzte in sozialer Verantwortung e.V.” fordern alle Lieferungen deutscher Waffen und Rüstungsgüter nach Nahost zu stoppen
Großbritannien stellt Kontakte zur Hisbollah klar
Hamas finanziert Massenhochzeit
Heiliger Zorn in der Heiligen Stadt
In Jerusalem liefern sich Ultraorthodoxe derzeit heftige Auseinandersetzungen mit der Polizei
24.7.2009
Washington überweist Millionenhilfe an palästinensische Autonomiebehörde
Jüdische Siedler besetzen palästinensisches Land
Landbesetzung im Westjordanland - Israelisches Militär schritt nicht ein
Israel übergibt Stadtteilverwaltung in Ost-Jerusalem an Siedlergruppe
Palästina fordert Konferenz zur Einhaltung des humanitären Völkerrechts von Israel
23.7.2009
Langer wehrt sich gegen Verleumdungskampagne
Paris fordert von Israel Stopp der Siedlungspläne
Regierung in Israel will arabische Perspektive aus Schulbuch streichen
Ban fordert Israel zu Verzicht von Siedlungsbau auf
22.7.2009
Israels Außenminister als Faschist beschimpft
Ein hochrangiger brasilianischer Politiker hat den israelischen Außenminister Avigdor Lieberman als Faschisten bezeichnet. Lieberman sei zudem Rassist, sagte der Außenpolitiker der regierenden Arbeiterpartei, Valter Pomar, der israelischen Zeitung "Haaretz".
Heute abend im ZDF Auslandsjournall
Gegen den Staat -
Ultra-orthodoxe Juden proben den Aufstand gegen die israelische Regierung. Die Verdrossenheit der Ultra-Orthodoxen in Jerusalem dauert seit dem Wahlsieg des weltlich-orientierten Bürgermeisters Nir Barkat im November vergangenen Jahres an, der das Amt von einem strengreligiösen Vorgänger übernahm. Die "Charedim", wie die Orthodoxen auf Hebräisch heißen, fühlen sich von ihm verfolgt und in ihren Rechten beschnitten. Seine Entscheidung, einen öffentlichen Parkplatz in der Hauptstadt am heiligen Sabbat zu öffnen, führte in den vergangenen Wochen bereits mehrmals zu schweren Unruhen. Die Verhaftung einer Mutter aus dem orthodoxen Viertel Mea Schearim, die ihr Kind bis aufs Skelett hatte abmagern lassen, sorgte nun erneut für öffentliche Ausschreitungen der Orthodoxen >>>
Ban fordert Israel zu Verzicht von Siedlungsbau auf
Lieberman - Hitlerbild soll Obama in Verlegenheit bringen
Neue Sondereinheit soll Siedlungen räumen
Israel zweifelt an Glaubwürdigkeit Washingtons
21.7.2009
Rheinische Post: Polenz warnt Israel vor "Selbstmord" durch Siedlungsbau
23 Außenposten sollen gleichzeitig geräumt werden
Israel: US-Siedlungsförderer Moskowitz: Der Spielhallenkönig
Schweizer Außenministerin: "Hamas darf nicht ignoriert werden"
19.7.2009
DCI fordert UN-Stellungnahme zu willkürlichen Verhaftungen
Abbas: Israel will «rein jüdisches» Jerusalem
Zwist um Ostjerusalem
19.7.2009
Von Ahmadinejad ernannter Vize-Präsident tritt zurück
Netanyahu trotzt USA im Siedlungsstreit
25.7.2009
24.7.2009
Pro und Kontra - Bundesverdienstkreuz für Israelkritik - Hat die israelkritische Rechtsanwältin Felicia Langer das Bundesverdienstkreuz verdient? Oder heizt dies nur einen einseitigen Empörungsdiskurs über Israel an? von S. Reinecke und U. Gutmair - Die israelkritische Rechtsanwältin Felicia Langer hat das Bundesverdienstkreuz bekommen. Manche fordern nun, dass ihr dieses wieder aberkannt wird, weil diese Verleihung Israel schade. Diese Debatte trägt alle Züge einer Ersatzhandlung. Man schlägt die Botin für die Botschaft. Die ist unerfreulich, aber richtig. >>>
Felicia Langer Jüdin und Menschenrechtlerin mit Distanz zu Israel - Matthias Drobinski - Darf so eine Frau das Bundesverdienstkreuz bekommen? "Nein!", ruft empört Dieter Graumann, Vizepräsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, denn die Geehrte sei eine "militante und fanatische Israel-Hasserin". "Ja!", antworten begeistert die Anhänger von Felicia Langer. Niemand sonst kämpfe so entschieden gegen das Unrecht, das der israelische Staat, Militär und Justiz seit Jahrzehnten den Palästinensern antue. >>>
Jochi Weil-Goldstein, Zürich, Initiant des Appells besorgter Jüdinnen und Juden - Bundespräsident Köhler - Sehr geehrter Herr Staatssekretär Wicker - Mit Freude haben wir in der Schweiz vernommen, dass Frau Felicia Langer, Juristin und Menschenrechtsaktivistin, in Deutschland mit dem Bundesverdienstkreuz 1. Klasse durch Sie ausgezeichnet worden ist. Ehre, wem Ehre gebührt >>>
Dank an Horst Köhler - Die Erich-Mühsam-Gesellschaft in Lübeck dankt Bundespräsident Horst Köhler für die Auszeichnung der Israel-Kritikerin Felicia Langer: Sehr geehrter Herr Bundespräsident, der Vorstand der Erich-Mühsam-Gesellschaft begrüßt Ihre Entscheidung, Felicia Langer mit dem Bundesverdienstkreuz zu ehren. Die öffentliche Herabwürdigung der Preisträgerin empfinden wir als beschämend – allerdings nicht für die Geehrte. >>>
„Die Methoden sind schlimm“ - Boris Palmer zu den Angriffen auf ihn und die Tübinger Anwältin Felicia Langer - Das ist kein Recherche-, sondern Kampagnen-Journalismus“, sagte Palmer gestern auf TAGBLATT-Anfrage. Gemeint ist damit der Journalist Henryk M. Broder. (…) Broder und der Journalist Benjamin Weinthal, Berlin-Korrespondent der „Jerusalem Post“, „versuchen, einen mit ihren Fragen aufs Glatteis zu führen“, sagt Palmer. (…) „Die Methoden sind schlimm“, kommentiert Palmer Veröffentlichungen wie diese. Und: Er hätte „vor einer Woche noch nicht geglaubt, dass es ein solches Netzwerk gibt“. Mit diesem Netzwerk meint er die Initiative „Honestly Concerned“ (etwa: „aufrichtig betroffen“). Sie entstand nach Angaben auf ihrer Homepage im Mai 2002. „Alarmiert von Israel-feindlichen Presseberichten, wie antijüdischen Äußerungen von Politikern und öffentlichen Persönlichkeiten in Deutschland und Europa, beschlossen wir zu handeln.“ >>>
Auszeichnung für eine Unbequeme - Ulrike Pfeil - Es war abzusehen, dass die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an Felicia Langer Kritik auslösen würde. Denn die israelische Jüdin polnischer Herkunft ist eine Unbequeme und Unbeugsame. (…) Nicht das Bundesverdienstkreuz für Felicia Langer schadet der Sache Israels, sondern die degutanten Schmähungen, die jetzt über sie und jene, die sie ehrten, ausgegossen werden. >>>
Ellen Rohlfs - Sehr geehrter Herr Bundespräsident! Im Namen meiner vielen jüdischen und israelischen Freunde die in Friedens- und Menschenrechtsgruppen in Israel arbeiten, möchte ich Ihnen zunächst dafür danken, dass Sie die israelische Anwältin Felicia Langer, die seit 1990 in Tübingen lebt, mit dem Bundesverdienstkreuz 1. Klasse geehrt haben – (…) Ja, Felicia Langer hasst – aber nicht Israel, sondern das Unrecht, sie hasst die Ungerechtigkeit, die Unmenschlichkeit und die Lügen >>>
Felicia Langer wurde vom Deutschlandfunk interviewt und konnte dort ihre Position ausbreiten - Audio - was sie ohne dieses Krakeele vermutlich nicht geschafft hätte: >>>
Felicia Langer will Bundesverdienstkreuz nicht zurückgeben - Rechtsanwältin sieht sich als Opfer einer Verleumdungskampagne - Felicia Langer im Gespräch mit Vladimir Balzer - Die Menschenrechtsaktivistin Felicia Langer hält die Proteste gegen die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an sie für eine Verleumdung. Man wolle Kritik an Israels Verhalten "total vermeiden". >>> Gespräch mit Felicia Langer - MP3 | Flash
Vom Kreuz der Verdienste - Moshe Zuckermann - (…) Die Worte bedürfen der Dekodierung. Nicht ersichtlich ist, warum die Entscheidung als »umstritten« apostrophiert wird. Gewissen Menschen paßt es nicht in den Kram, daß man Felicia Langer für auszeichnungswürdig erachtet hat. Wer diese Menschen sind, was sie umtreibt und warum ihnen so viel Gewicht beigemessen wird, daß man die Entscheidung gleich als umstritten erscheinen läßt, hat mit jenem vorauseilenden moralischen Gehorsam der deutschen politischen Klasse denen gegenüber zu tun, die in Deutschland die Definitionsmacht innehaben, wer als »guter Jude/Israeli«, aber auch was unter »antisemitisch« zu verstehen sei. >>>
"Vom Kreuz der Verdienste" - Arne Hoffmann - Die Debatte um Felicia Langer ist tatsächlich ein unvorhersehbarer Umschlagpunkt. Man hat inzwischen den Eindruck: Während die üblichen Ideologen zuvor durch eine grimmige Miene, mit größtmöglichem Pathos vorgetragene Vorwürfe und entschiedenes Aufstampfen immer wieder für ein ängstliches Zusammenzucken sorgten, macht sich inzwischen die halbe Welt über sie lustig. Wie konnte das passieren, dass diese ganze Veranstaltung von der "Badischen Zeitung" über den "Freitag" bis zur "jungen welt" plötzlich als das Kasperletheater erkannt wird, das es ist? >>>
Das setzt doch der Frechheit die Krone auf: Langer will Bundesverdienstkreuz behalten! - Arne Hoffmann - Obwohl sich nach Ralph Giordano jetzt sogar Michael Friedman gegen sie ausgesprochen hat, besteht Felicia Langer dreist und unbelehrbar auf ihrem Kreuz. Das "Handelsblatt" berichtet: Im Deutschlandradio Kultur erklärte Langer am Donnerstag, dass jüdische Intellektuelle wie Ralph Giordano (86) die Verleihung scharf kritisiert hätten, habe sie sehr verletzt. „Dies ist eine Verleumdungskampagne“, sagte Langer. „Das tut weh. Denn ich glaube tief, dass ich auch etwas Gutes für das israelische Volk tue, nicht nur für die Palästinenser.“ >>>
Die Gesichter hinter der "nicht existierenden" Jagdaktion tauchen auf - Henryk M. Broder organisiert anscheinend die Aktion: "Gebt euer Bundesverdienstkreuz zurück. Broder scheint die anderen Zionisten wie Giordano oder die unsägliche D. Berger von der zionistischen Israellobby (American Jewish Komitee) aufgefordert zu haben ihr Verdienstkreuz (das sie dann auch nicht verdient haben) zurückzugeben wie auch Alexander Brenner >>>
The Heart of Gaza - Flora Nicoletta – It was just the beginning. The first day of the war launched by Israeli Occupation Forces against the Gaza Strip, was Saturday 27 December 2008. In Gaza City, many targets were bombarded; among them, the Arafat police compound (Al-Jawazat), Al-Mashtal interrogation and detention center, Al-Abbas main police station, the headquarters of the Security and Protection Force, the Saraya security compound - including Gaza Central Prison. The destruction of the Ministry of Interior, located in the compound of ministries, started at 1:30 three nights later, on Tuesday, 30 December. >>>
23.7.2009
Schmutzkampagne gegen Langer immer hasserfüllter - Arne Hoffmann - Die unter anderem von Henryk Broder, Ralph Giordano, Claudio Casula sowie den Blogs "Politically Incorrect" und "Lizas Welt" betriebene Schmutzkampagne gegen Felicia Langer nim mt immer üblere Züge an. Das "Schwäbische Tageblatt" berichtet darüber: (...) Gut 50 Mails sind bisher zu dem Thema bei Palmer eingegangen. Der OB: „Da wird ein Kübel Schmutz ausgeleert.“ >>>
Broders und H o n e s t l y C o n c e r n e d Saat g e h t n i c h t auf sondern demaskiert den Jäger - Langer-Ehrung: Attacken gegen Palmer - OB empört sich über Schmutzkampagne und stellt sich vor die Tübinger Anwältin Wegen des Ordens für die jüdische Menschenrechtsanwältin Felicia Langer wird der Tübinger OB Boris Palmer übel angegangen. Auf eine höfliche Anrede verzichtet der anonyme Schreiber. Und kommt gleich zur Sache: „Du hast dieser dreckigen Langerschlampe das Bundesverdienstkreuz verliehen“, heißt es in der Mail, die vor kurzem bei Oberbürgermeister Boris Palmer einging. Und in dieser Tonlage geht es konsequent weiter. >>>
FAZ - Briefe an den Herausgeber - 23.7.2009 - Evelyn Hecht-Galinski >>>
Pro Israel Lobby - gibt’s die? Dr. Viktoria Waltz - Eine Kriminalserie – nicht der erste Fall: Felicia Langer >>>
Prof. Verleger - Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an Felicia Langer - Sehr geehrter Herr Bundespräsident, im Internet kursieren wütende Protestschreiben gegen Ihre Entscheidung, Frau Felicia Langer das Bundesverdienstkreuz zu verleihen. Im Gegensatz dazu schreibe ich Ihnen hier, um Ihnen persönlich und auch als Mitglied der "Jüdischen Stimme für gerechten Frieden in Nahost" meine große Zufriedenheit über Ihre Entscheidung mitzuteilen. >>>
„Flüchtlingskinder im Libanon“ e.V. - Betr.: Verleihung des Verdienstordens 1.Klasse der Bundesrepublik Deutschland an Frau Felicia Langer - (doc) Sehr geehrter Herr Bundespräsident, im Namen unseres Vereins „Flüchtlingskinder im Libanon e.V.“, dessen Schirmfrau Felicia Langer ist, möchte ich mich bei Ihnen aufrichtig für die Verleihung des Verdienstordens 1.Klasse der Bundesrepublik Deutschland an Frau Langer bedanken
Felicia Langer J üdin und Menschenrechtlerin mit Distanz zu Israel - Matthias Drobinski - Darf so eine Frau das Bundesverdienstkreuz bekommen? "Nein!", ruft empört Dieter Graumann, Vizepräsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, denn die Geehrte sei eine "militante und fanatische Israel-Hass erin". "Ja!", antworten begeistert die Anhänger von Felicia Langer. Niemand sonst kämpfe so entschieden gegen das Unrecht, das der israelische Staat, Militär und Justiz seit Jahrzehnten den Palästinensern antue. Felicia Langer, 79, in Tübingen lebende Jüdin, Israelin, Holocaust-Überlebende, Stalin-Überlebende, spaltet die Menschen, die ihr begegnen. Sie ist Trägerin des Alternativen Nobelpreises, wegen ihrer Verdienste um die Menschenrechte. >>>
Esther Thomsen schreibt: zunächst mein Dank an Sie, dass Sie der Menschenrechtsanwältin Felicia Langer das Bundesverdienstkreuz verliehen haben. Sie hätten keine würdigere Kandidatin finden können, denn Felicia Langer hat sich ihr Leben lang mit beispiellosem Mut für Benachteiligte und Unterdrückte eingesetzt, für Gerechtigkeit und die Wahrung der Menschenrechte als Voraussetzung für eine Friedenslösung im Nahen Osten. Umso unverständlicher und empörender ist es, dass bestimmte Kreise eine Verleumdungskampagne gegen Frau Langer als angebliche Israelhasserin begonnen haben und an Sie das unverschämte Ansinnen stellen,Felicia Langer das eben verliehene Bundesverdienstkreuz abzuerkennen, andernfalls droht man mit Rückgabe der eigenen Auszeichnung. >>>
Alan Posener kommentieret in einem anderen Zusammenhang Henryk M. Broder + die "Achse der Intoleranz": " Ist das euer Verständnis von Fairness. Für mich riecht es nach Stalinismus." >>>
Ein nicht abgeschickter Brief an den Bundespräsidenten - Abraham Melzer - ich weiß, dass Sie in diesen Tagen mit Protestbriefen, Emails und Anrufen überhäuft werden. Die Verleihung des Bundesverdienstkreuz 1. Klasse an Felicia Langer hat einen Sturm der Entrüstung hervorgerufen und Sie werden aufgefordert die Verleihung rückgängig zu machen. Ich hoffe Sie können sich gegen diese heuchlerischen Ansinnen wehren. Am Besten wäre es, es zu ignorieren. Da alle mir bisher bekannt gewordenen offenen Briefe in ihrem Inhalt und Sprache sehr ähnlich sind, scheint es wahr zu sein, dass hinter dieser Kampagne der berühmt berüchtigte Journalist Henryk M. Broder steht, der nicht müde wird prominente Juden anzuschreiben und sie aufzufordern ihre Orden zurückzugeben. Broder >>>
Die vollständige Rede von Herrn Staatssekretär Wicker anlässlich der Überreichung des Verdienstkreuzes 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland an Frau Felicia-Amalia Langer - am Donnerstag, 16. Juli 2009, 11.00 Uhr, in der Villa Reitzenstein, Runder Saal (...) 23 Jahre lang kämpften Sie gegen Enteignung, Häuserzerstörung und Deportation. Ihre Mandanten berichteten Ihnen über Folterungen, erzwungene Geständnisse, völkerrechtswidrige Deportationen und sippenhaftähnliche Bestrafungen wie das Niederreißen der Häuser von Verdächtigen. In dieser aufreibenden Zeit haben Sie Vieles bewirkt und dabei stets auch Ihre eigenen Kräfte bis an die Grenze des Möglichen beansprucht. (...) Nach wie vor kämpfen Sie für Menschenrechte und einen gerechten Frieden im Nahen Osten. Und beharrlich verfolgen Sie Ihr Ziel, eine Brücke zwischen Israelis und Palästinensern zu bauen. Der Beistand für Schwache ist Ihre Aufgabe, die Ihr Leben bis heute bestimmt: der Schutz von Kindern, Familien, Menschen in Palästina vor Willkür und Unterdrückung. >>>
"Die schrillste Fanfare" - Arne Hoffmann - Womit wir beim zweiten Gedanken sind: Nicht durch die Auszeichnugn Felicia Langers, sondern vor allem durch die lautstarken Proteste dagegen ist ein Tabubruch in die Wege geleitet worden: Mit höchstamtlichem Segen kann jetzt die israelische Siedlungspolitik auch mit großer Schärfe kritisiert werden. Bislang gab es diese Kritik beispielsweise von journalistischer Seite nur zurückhaltend, auch bei den deutlichen Worten, die Ruprecht Polenz vor einigen Tagen zu Israel äußerte, hat man unwillkürlich die Luft angehalten. Wer beispielsweise ab und zu amerikanische Zeitschriften liest, merkt bei diesem Thema schnell, dass Kritik an Israels Politik dort sehr viel unverblümter geäußert wird als hierzulande (und ich spreche von "Newsweek" und "Time", nicht von radikalen Postillen.) >>>
Es muss Platz für Langer und Giordano geben - Yassin Musharbash - Der Schriftsteller Ralph Giordano fordert, der Anwältin und Israel-Kritikerin Felicia Langer das Bundesverdienstkreuz abzuerkennen. Das ist völlig überzogen, findet Yassin Musharbash: Die Ehrung ist eine Auszeichnung für die Lebensleistung, nicht für die richtige Meinung. Seit seiner Stiftung durch Bundespräsident Theodor Heuss 1951 haben rund 240.000 Personen den Verdienstorden erhalten. Fast eine Viertelmillion! Viele sind ausgezeichnet worden, weil die Summe dessen, was sie taten, dachten und sagten ein Lebenswerk darstellt, das öffentlich anerkannt werden sollte. Anwältin Langer: Streitet für Frieden im Nahen Osten - Bei den allermeisten, machen wir uns nichts vor, weiß niemand so genau, was sie gedacht haben könnten oder denken mögen. >>>
ANTISEMITISMUS-FORSCHER BRUMLIK - Interview - Brumlik: Frau Langer hat das Kreuz eventuell der Sache nach verdien t. Es ist nicht zu bezweifeln, dass sie mit ihrer Lebensleistung auf einen in Israel bestehenden Misstand hingewiesen hat: nämlich die kontinuierliche Verletzung von Menschenrechten der unter israelischer Besatzung stehenden arabischen Bevölkerung des Westjordanlandes. Letztlich kann man bei unvoreingenommener Betrachtung zu keinem anderen Schluss kommen, als dass etwa die Jahresberichte von Amnesty International, Human Rights Watch oder israelischen Menschenrechtsorganisationen nichts anderes als sie feststellen >>>
Audio - Kontroverse um Felicia Langer - Erhält sie das Bundesverdienstkreuz zu recht? Anja Höfer im Gespräch mit der jüdischen Publizistin Evelyn Hecht-Galinski. SWR2 Journal am Abend vom 21.07.2009 (3:48 min) >>> mp3 herunterladen
Günter Schenk an Dr. Nonnenmacher - >>>
Paula Abrams-Hourani - Wien - Brief an Herrn Bundespräsident Horst Köhler - Sehr geehrter Herr Bundespräsident: Im Namen der Jüdischen Stimme für einen gerechten Frieden in Nahost (Österreich) , die zur Gruppe der „European Jews for a Just Peace“ gehört, sowie als Gründerin der Wiener Frauen-Friedensinitiative Frauen in Schwarz - Teil einer Frauenbewegung, die 1988 in Israel von FriedensaktivistInnen gegründet wurde – möchte ich Ihnen meinen Dank aussprechen für die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes >>>
Zur Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an Felicia Langer - (…) Stefan Hupka schreibt in der Badischen Zeitung (Dienstagausgabe) unter der Schlagzeile »Das Kreuz mit den Verdiensteten«: Für das Ordensreferat des Bundespräsidialamtes hat der Fall auch sein Gutes: Schonung des Budgets. Verleiht man bestimmten Persönlichkeiten ein Bundesverdienstkreuz, dann geben andere ihres unter Protest zurück. Mit etwas Geschick und Politur kann die Behörde so stets eine komfortable Ordensmenge vorrätig halten, ohne nachbestellen zu müssen. >>>
"Was ist es, das wir alle im Grunde suchen? Ein wenig Spaß!" - Sara Göttmann - Werbespot eines israelischen Netzbetreibers sorgt für Kontroversen - Soldaten in einem Jeep fahren an der Sperrmauer zum Westjordanland entlang, sie sind offensichtlich auf Grenzpatrouille. Plötzlich landet mit einem Knall ein zunächst schwer definierbarer Gegenstand auf der Motorhaube. Quietschende Reifen, die Soldaten springen alarmiert aus dem Wagen, dann die Entwarnung: "Es ist ein Ball!". Kurzentschlossen wird der Ball über die Mauer zurückgeschossen, die Truppe besteigt ihren Jeep zur Weiterfahrt. Da landet der Ball erneut auf der Motorhaube, kurzes Stutzen, dann der Aufruf "Los, ein Spiel!". >>>
This video, shot during a non-violent protest and inspired by the recent Cellcom ad, demonstrates what a soccer 'match' between Israeli soldiers and Palestinians really looks like.
22.7.2009
Fascism Needs an Enemy - Ran HaCohen - Antiwar.com - Unlike Lebanon or Iran, Israel has not moved a single step forward in the Obama Era. On the contrary: With the rogue triumvirate of Netanyahu, Barak, and Lieberman, Israel is now ruled by the most nationalist, racist, and fanatical government it has ever had. On top of that, the main opposition party, led by the ultra-nationalist Livni and the opportunistic professional soldier Mofaz, offers yet another duplicate of the government’s narrative, so that the ever narrower public discourse is framed by two.
21.7.2009
Schaler Wein läuft durch gebrochene Achsen - Evelyn Hecht-Galinski - (…) Ich zitiere aus der Ansprache von Staatssekretär Herrn Hubert Wicke „ 23 Jahre lang kämpften Sie gegen Enteignung, Häuserzerstörung und Deportation. Ihre Mandanten berichteten Ihnen über Folterungen, erzwungene Geständnisse, völkerrechtswidrige Deportationen und sippenhaftähnliche Bestrafungen wie das Niederreißen der Häuser der Verdächtigen. “ >>>
Offener Brief an Ralph Giordano von Abraham Melzer - Herr Giordano, (…) Waren Sie jemals in einer arabischen Stadt in Israel? Nein! Lesen Sie mal was Susan Nathan dazu zu sagen hat. Keine Heuchlerin wie Sie, die in Begleitung von zionistischen Funktionären für eine Stunde in einem palästinensischen Flüchtlingslager war und glaubt darüber Bücher schreiben zu können. Susan Nathan lebt schon seit 6 Jahren in einer arabischen Stadt in Israel, unter Palästinensern, und weiß sehr genau wovon sie schreibt. Im Gegensatz zu ihnen. >>>
Sehr geehrter Herr Bundespräsident Köhler,
sehr geehrter Herr Ministerpräsident Öttinger,
sehr geehrter Herr Staatssekretär Wicker,
sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Palmer,
wir haben mit Zustimmung zur Kenntnis genommen, dass Frau Felicia Langer kürzlich mit dem Bundesverdienstkreuz 1. Klasse ausgezeichnet wurde. Wir haben die Würdigun g der Verdienste von Frau Langer begrüßt, da Frau Langer zu den leider wenigen jüdischen MitbürgerInnen in Deutschland gehört, die im Verhältnis zu den PalästinenserInnen eine aktive Politik der Versöhnung und Völkerverständigung betreibt. Aus diesem Grund hat die deutsche Mitgliedsorganisation der EJDM, die VDJ www.vdj.de , bereits vor 20 Jahren Frau Langer mit dem HANS-LITTEN-PREIS ausgezeichnet. (…) Hochachtungsvoll
Thomas Schmidt - >>>
Absender : Europäische Vereinigung von Juristinnen und Juristen für Demokratie und Menschenrechte in der Welt e.V. EJDM - Thomas Schmidt (Rechtsanwalt), Generalsekretär - Düsseldorf - internet: www.ejdm.eu
Flüchtlingskinder im Libanon e.V. - www.lib-hilfe.de - Liebe Felicia, im Namen unserer Vereinsmitglieder, die sich am vergangenen Freitag in Stuttgart zur Jahreshauptversammlung versammelt hatten, möchten wir Dir als Schirmfrau unseres Vereins ganz herzlich zur Verleihung des Verdienstordens 1.Klasse der Bundesrepublik Deutschland gratulieren. >>>
Tödliche Narreteien der Israellobby in der BRD - W. Frankenberg - Was sich augenblicklich in der BRD abspielt, weil Bundespräsident Horst Köhler der weltweit bekannten Menschrechtsanwältin und Humanistin, der deutsch-israelischen Staatsbürgerin Felicia Langer das Verdienstkreuz 1. Klasse der BRD verliehen hat ist ein Skandal erster Güte >>>
Text rechts - Das Kreuz mit den Verdiensten - Stefan Hupka - Badische Z eitung - 21.7.2009 >>>
Heidelberg-Zement versucht ein Westbank-Bergwerk zu verkaufen da der legale Boykottdruck wächst. - Adri Nieufhof - Heidelberg-Zement, eine der weltweit größten Hersteller von Baumaterial, ist wegen seiner Aktivitäten in den besetzten Gebieten (OPT) zum Ziel einer rechtlichen Aktion in Israel geworden. Die Tochtergesellschaft, Hanson Israel, stellt fertigen Zement her, Beton und Asphalt für Israels Bauindustrie und betreibt einen Steinbruch in der besetzten Westbank. Im März hat die israelische Menschenrechtorganisation Yesh Din eine Petition beim israelischen Obersten Gericht eingereicht und einen Stopp der illegalen Aktivitäten in den Steinbrüchen, einschließlich des Hanson-Israel Nahal Raba -Steinbruchs in der Westbank gefordert. Die Anwälte, die Yesh Din vertreten, forderten das Gericht auf, diesen eindeutig illegalen Aktivitäten ein Ende zu setzen, die eine deutliche und hässliche koloniale Ausbeutung des Landes darstellt, das wir an uns gerissen haben. >>>
20.7.2009
Mogelpackung - Groß meldet die juedische.at - Samuel Laster aus dem antideutschen Mileu - "Deidre Berger gibt ihr Bundesverdienstkreuz zurück " - Dann "bekennt sie endlich Farbe " - aber nur "dem Vernehmen nach" als doch nicht. - Das "Umfeld" munkelt von " "Überlegungen im fortgeschrittenen Stadium"
Kurzkommentar - Erhard Arendt - Zur Zeit demonstriert das Netzwerk eindeutig einen schmutzigen Kampagnenjournalismus. Die Maske ist heruntergefallen.
Ich denke, wenn die Preisverleihung an Felicia Langer der Anlass ist ein Bundesverdienstkreuz zurückzugeben, dann hat man es auch nicht verdient. ( Ralph Giordano überlegt auch) Wie die wenigen Widerstandskämpfer und mutigen die gegen das NS Reich standen steht Felicia Langer gegen das Unrecht das in Israel geschieht. Sie steht auf der Seite der Opfer. Wer dort nicht steht, steht auf der Seite der neuen Täter und wenn wir eine Lehre aus unserer unsäglichen Geschichte gezogen haben, sollten wir deutsche dort nicht mehr stehen. Die die nun diese Jagdaktion führen entlarven sich selber damit. Sie unterstützen die Verbrechen einer rassistischen Form des Zionismus und es ist zu fragen, wo sie im 3. Reich gestanden hätten.
Bild rechts - Ein Enkel von Felicia Langer schreibt in einem Leserbrief im "Schwäbische Tagblatt" vom 20.9.2009 - Das sollten wir unseren Kindern weitergeben, nicht das sie erleben, dass ihre Familie wieder Täter wurde, dass sogar die ehemaligen Opfer Täter geworden sind. Ob die Enkel vom Henryk M. Broder auch so stolz auf ihren Großvater sind?
Verfolgte des Tages: Felicia Langer - Junge Welt - Daß die in Tübingen lebende israelische Menschenrechtsaktivistin und Friedenskämpferin Felicia-Amalia Langer in der vergangenen Woche mit dem Bundesverdienstkreuz 1. Klasse ausgezeichnet wurde, entsprach ganz und gar nicht dem hierzulande vorherrschenden Common sense. Die Ehrung entspricht vor allem nicht der Einstellung von Bundeskanzlerin Angela Merkel, welche die Komplizenschaft mit dem zionistischen Staat als Teil der deutschen Staatsräson bezeichnet, was von Frau Langer übrigens als »skandalös« empfunden wird. Das wiederum betrachten die Kritiker der Ordensverleihung an die frühere Rechtsanwältin – die israelischen Medien, der Zentralrat der Juden in Deutschland und die »antideutschen« Netzwerke – als in hohem Maße skandalös. >>>
Die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an Felicia Langer wird immer ehrenvoller. Aus Protest haben zwei Verteidiger der Unrechtsregierung in Israel angedroht ihr Bundesverdienstkreuz - das sie dann auch nicht verdient haben - zurückzugeben. siehe Chronologie der Jagdaktion am Ende >>>
Sonderseite - Felicia Langer erhält das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse >>>
Das Netzwerk überschlägt sich mit Reaktionen, viele neue Beiträge, lesen sie in der Chronologie BITTE REAGIEREN SIE AUCH >>>
Dazu Anlage 1 - 1. "Sondermailingliste" von Honestly Concerned >>>
Dazu Anlage 2 - 2. "Sondermailingliste" von Honestly Concerned >>>
Inzwischen sind noch mehr Mailinglisten zum Thema "Jagd die Felicia Langer" erschienen. >>>
Es war nicht die erste Jagdaktion
Jagdaktion gegen Felicia Langer - Freitag dem 15. Juni 2007 - Bonner UNI >>>
Positive Reaktionen die das Palästina Portal erreichten >>>
(Ihre Zuschriften werden auch gerne veröffentlicht)
Mit Wut im Bauch und Zorn im Herzen - Offener Brief an Dr. Dieter Graumann vom Zentralrat der Juden in Deutschland von Abraham Melzer (erweitert) >>>
Kontaktdaten um über diese empörende Kampagne aufzuklären und Frau Felicia Langer dagegen zu schützen >>>
Die Johnny-Prozedur - Uri Avnery - WIE DER Geist von Hamlets Vater lässt uns der böse Geist des Gaza-Krieges nicht zur Ruhe kommen. In der vergangenen Woche kam er zurück und störte den Frieden der Verantwortlichen des Staates und der Armee. „Breaking the Silence“ („Das Schweigen brechen“), eine Gruppe mutiger früherer Kampfsoldaten, hat einen Bericht veröffentlicht, der die Zeugenaussagen von 30 Gazakämpfern veröffentlicht. Ein schwer-verdaulicher Bericht über Aktionen, die man als Kriegsverbrechen bezeichnen kann. Die Generäle nahmen automatisch die Haltung ein, alles zu leugnen. Warum geben die Soldaten nicht ihre Identität preis, fragen sie unschuldig. Warum verstecken sie ihre Gesichter bei den Videozeugnissen? Warum halten sie ihre Namen und Einheiten geheim? Wie können wir sicher sein, dass sie keine Schauspieler sind, die einen Text vorlesen, den Feinde Israels vorbereitet haben? Wie können wir wissen, dass diese Organisation nicht von Ausländern manipuliert wurde, wer finanziert ihre Aktionen? Und wie können wir wissen, dass sie nicht aus reiner Boshaftigkeit lügen? Man kann mit einem hebräischen Sprichwort antworten: „ Hier steckt das Gefühl der Wahrheit drin.“ Jeder, der einmal ein Kampfsoldat im Krieg - egal in welchem Krieg - war, erkennt sofort die Wahrheit in diesen Berichten. Jeder von ihnen ist einem Soldaten begegnet, der nicht ohne ein X auf seinem Gewehr nach Hause kehren wollte, was bedeutete, dass er wenigstens einen Feind getötet hat. (Solch eine Person erscheint in meinem >>>
Militärischer Angriff auf „Breaking the Silence“ ist grundlos, angesichts seiner Weigerung, die Vorfälle in Operation Cast Lead nachzuprüfen. - B’tselem - Angesichts des israelischen militärischen Angriffs auf die Glaubwürdigkeit der Soldatenzeugnisse, die von „Breaking the Silence“ ( „Das Schweigen brechen“) veröffentlicht wurden, hat B’tselem sehr schnell dem Verteidigungsminister Kopien von Briefen gesandt, die vor kurzem an den Generalanwalt gesandt worden sind. In ihnen berichtet die Organisation von schweren Verdächtigungen, dass Soldaten palästinensische Zivilisten als menschliche Schutzschilde während der Operation Cast Lead (im Gazastreifen) benutzt haben. Die Briefe gründeten sich auf Zeugnisse, die B’tselem von palästinensischen Bewohnern des Gazastreifen vor zwei/ drei Wochen zugesandt wurden. Nach B’tselems Wissen hat die Armee noch keine Untersuchungen gestartet, um diesen Verdächtigungen nachzugehen. Die Beschreibungen der Vorfälle in den B’tselem gegebenen Zeugenaussagen sind den der Soldaten „Breaking the Silence“ gegebenen sehr ähnlich. Das Militär weigerte sich, ernst zu nehmende, unparteiische Ermittlungen dieser Vorfälle vorzunehmen. >>>
Der König der Twitter-Schwindler - Internetaktiver Schah-Anhänger blufft mit Horrorvideo, Basidschi hätten während der Unruhen im Iran vier Studenten ermordet - Jürgen Cain Külbel - Vier brutale Morde in zweiundvierzig Sekunden: Uniformierte auf dem Dach eines Hauses zwingen zivil gekleidete Menschen mit auf dem Rücken zusammengebundenen Händen über die Brüstung, versetzen den Armen einen Stoß, so daß die nach etlichen Metern Sturzflug hilflos und in unglücklicher Position auf dem Grund aufschlagen (…) Das Video wird mittlerweile auch in Deutschland verbreitet, unter anderem durch die »Freunde der Offenen Gesellschaft«, Herzensbrüder des Spiegel-Autors Henryk M. Broder, der sie auf seiner Webseite verlinkt hat, weil die sich »Schritt für Schritt von linken Gewißheiten verabschiedet haben«. Dort heißt es: »Milizionäre schmeißen Studenten in den Tod. Wer das hier verlinkte Video schaut, braucht starke Nerven.(…) , ist ein mindestens zwei Jahre altes Video. Eingestellt wurde es am 9. März 2007 auf »Nothingtoxic«, am 7. Februar 2008 auf »Little Midgets« und am 21. August 2008 auf LiveLeak.com unter dem Titel »Irakische Gefangene werden gezwungen, von einem Gebäude zu springen«. Der Film wurde seit 2007 auch von Internetusern diskutiert, ob er tatsächlich aus dem Irak stammt, ist nicht erwiesen. >>>
Iran: Der König der Twitter-Schwindler - Jürgen Cain-Külbel - Internetaktiver Schah-Anhänger blufft mit einem realen Snuff-Video, die Basidschi, jene Freiwilligen der Revolution, hätten während der Unruhen nach den Präsidentschaftswahlen im Iran vier Studenten ermordet. >>>
19.7.2009
18.7.2009
17.7.2009
Ein toller Tag in unserer Landeshauptstadt Stuttgart - Evelyn Hecht-Galinski - Der Himmel lachte, die Sonne schien und die Rotonde der ehrwürdigen Villa Reitzenstein füllte sich mit Leben. Da kam Felicia Langer mit Ihrer Familie und viele Freunde, Weggefährten und Mitstreiter. Sogar Oberbürgermeister Palmer ließ es sich nicht nehmen, auch dabei zu sein, um seiner großen Tübinger Bürgerin die Ehre zu erweisen. Es war einfach bewegend. Hier würde endlich einmal die richtige Frau für ihr Engagement und Wirken für die drangsalierten Palästinenser mit dem Bundesverdienstkreuz 1. Klasse der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet. Wehte da nicht ein neuer Wind durch diese hundertjährige Villa? Da hatte der Ministerpräsident gerade „meines“ und Felicia Langers Bundeslandes, Baden-Württemberg, in Gestalt des Staatssekretärs im Staatsministerium, Hubert Wicker eine Rede gehalten, die ich so in der BRD, noch von keinem politischen Funktionsträger gehört habe. Ich wünschte mir, dass diese Rede Maßstäbe setzen wird und Vorbildcharakter für andere Politiker haben wird. >>>
"Who will hold us accountable?" - Natalie Abou Shakra - I will never forget the image of the elderly woman whose son was dying in a hospital in Egypt. She only wanted to be with him. Crying, her hand touching the glass window of the office of the Egyptian intelligence services, she pleaded, "Please, please. I beg you, show mercy, let me go in." Another woman sat by the State Security office, looking up at an officer blocking her path. "You promised to let me in," she said with her soft, tired and drained voice. "Please let me in" she repeated calmly with her tired voice, then she looked at me with wide, tearful, sad eyes. >>>
15.7.2009
Israels Soldaten zerlegen das Selbstbild von moralischer Überlegenheit - Das Ende eines Mythos - Kommentar von Georg Baltissen - Über Jahrzehnte hat Israels Armee einen Mythos konserviert, den Mythos der moralischen Überlegenheit und der höchsten ethischen Standards. Zivilisten zu schonen, sogar unter Gefährdung des Lebens der eigenen Soldaten - das haben die als "Tsahal" bekannten israelischen Streitkräfte stets als eine ihrer obersten Maximen behauptet.
Video - Israelische Soldaten erheben schwere Vorwürfe gegen ihre Militärführung . Markus Rosch >>>
Audio - Israelische Soldaten wollen über ihren Einsatz im Gazakrieg sprechen >>>
Soldaten erheben schwere Vorwürfe gegen Israel - Im Gazakrieg seien Palästinenser als lebende Schutzschilde eingesetzt worden, heißt es in einem Bericht einer NGO >>>
"Wenn du nicht sicher bist, töte" - Sechs Monate nach dem Krieg im Gazastreifen resümiert eine israelische Initiative ehemaliger Soldaten ihre Front-Erfahrungen. Hauptthema: unproportionaler Gewalteinsatz. - Susanne Knaul >>>>
Armee weist Vorwürfe zur Gaza-Strategie zurück - "Keine Namen, keine Fakten, keine Dienstgrade" - Die Vorwürfe der israelischen Soldaten gegen die eigene Armee wiegen schwer: Bei dem Gaza-Einsatz vor einem halben Jahr sei mutwillig geschossen und zerstört. Die Armee weist die Aussagen als "unglaubwürdig" zurück. Es fehlten Namen und Fakten, die dies belegten. - Torsten Teichmann >>>
Der real-existierende Zionismus und seine Kriegsverbrechen - Tobias Schneider - Jeder wusste es, das israelische Militärregime in Tel Aviv- der international anerkannten Hauptstadt Israels - hat Kriegsverbrechen während ihrer Aktion „Gegossenes Blei“ im Gazastreifen verübt. http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,635769,00.html Außer der Kanzlerin Angela Merkel, der von ihren Einflüstern Knobloch, Stein und anderen Israellobbyisten die israelische Regierungspropaganda präsentiert worden ist scheinen es alle zu wissen. >>>
??? - Die Israelische Botschaft _ Newsletter vom 15.7.2009 meldet. - Zu neuen Vorwürfen gegen die israelische Armee >>>
Der vollständige Bericht als PDF-Dokument (in Englisch) >>>
Dass alles entspricht anscheinend der "Tradition" dieser Armee: Es kann hier geschehen - Haaretz, 22.11.04 - Vor sechs Monaten hatten aus der Armee entlassene Soldaten eine Ausstellung eröffnet, die sie „Das Schweigen brechen“ nannten. In ihr gaben sie Zeugnis ab über schwere Brutalitäten gegen Palästinenser, wie sie sie während ihres Militärdienstes in Hebron miterlebt haben >>>
Sonderseite und mehr : IDF - Die Besatzer - Soldaten oder Terroristen? >>>
Menschenrechte sind unteilbar - Evelyn Hecht-Galinski - Dürfen über 11 000 willkürlich inhaftierte Palästinenser, unter anderen Frauen, Kinder und ehemalige Hamas-Regierungsmitglieder, auch hoffen? Hatte nicht Präsident Obama schon kritisiert, dass Israel Erleichterungen für den blockierten Gazastreifen mit der Freilassung Schalits verknüpft. Wo bleibt der mediale und politische Aufschrei über das Elend der Palästinenser und ihre Erniedrigung? Wo bleibt der Aufschrei über die neue Bedingung, die einen Palästinenserstaat noch unwahrscheinlicher erscheinen lässt, wenn von der ganzen Welt Israel als jüdischer Staat – und nicht als Israel, wie schon lange geschehen – anerkannt werden soll. Der Eifer, mit dem über die Wahlen und den Aufruhr im Iran berichtet wird, wäre angebracht, wenn man diesen Eifer auch für Palästina an den Tag legen würde. Waren nicht die Wahlen >>>
Brisante Dokumente über ein Mordkomplott gegen Arafat - Der zweite Mann der in der Fatah und ihr Führer in der Diaspora, Faruk Kaddumi, hat zu Wochenbeginn mit schwersten Anwürfen gegen Präsident Abbas eine Spaltung in der grössten Palästinenserbewegung provoziert. Kaddumi behauptete an einer Pressekonferenz in der jordanischen Hauptstadt Amman am Sonntag, Abbas und sein ehemaliger Sicherheitsberater Mohammed Dahlan hätten zusammen mit den Israeli die Vergiftung des historischen Palästinenserführers Arafat betrieben. >>>
15 .7.2009
Denke nicht
L. Peretz
Denke nicht, dass die Welt als Wirtshaus geschaffen wurde,
ein Pfad, um mit Fäusten und Nägeln den Weg in die Front des Gasthofs zu bahnen und zu fressen und zu saufen, während andere aus der Ferne mit glasigen Augen zuschauen ohnmächtig, ihren Speichel verschlingend, ihren Magen verengend mit verzerrtem Krampf.
Denk nicht, dass die Welt ein Wirtshaus ist.
Denk nicht, dass die Welt als Börse geschaffen wurde, wo der Starke über schwache und müde herrscht, wo er Baumwolle von armen Töchtern kauft, Milch aus den Brüsten der Frauen saugt, von den Männern Das Mark ihrer Knochen nimmt, von den Kindern das Lächeln, ein seltener Gast auf ihren Wachsgesichtern. Denk nicht, dass die Welt eine Börse ist.
Denk nicht, dass die Welt gesetzlos erschaffen wurde, für Wölfe, Füchse, Raub und Betrug. Der Himmel – ein Vorhang, damit Gott nichts sieht. Der Nebel – um deine Hände zu verstecken. Der Wind – um die schrecklichen Schreie zu ersticken. Die Erde – um das Blut der Opfer aufzusaugen.
Denk nicht die Welt ist gesetzlos.
Aus dem Hebräischen von
Abraham Melzer
5 Jahre UNO-Gutachten zur Apartheidsmauer - 4 Jahre Aufruf für Boykott, Desinvestion und Sanktionen (BDS) - Gemeinsame Presseerklärung der Gesellschaft Schweiz-Palästina (GSP), Gerechtigkeit und Frieden in Palästina/Israel (GFP) und der Palästina-Solidarität der Region Basel
Zusammenfassung des Mauergutachten auf Deutsch
weitere Informationen zur Mauer
Leserreaktionen zur Zeitschrift Semit -
„Das Thema Judentum interessiert mich als Christ aus verschiedenen Gründen und wenn man sich als Mensch guten Willens nicht den Appetit komplett bei den Kramers, Knoblochs, Broders und Friedmanns dieser Welt verderben will, dann liest man eben bei Abraham Melzer, Immanuel Steinberg u.a. nach.“ H.M.
WWW.STANDUPFORJERUSALEM.ORG - Stand Up For Jerusalem is a website created with the intention of spreading information regarding the ethnic cleansing of Palestinians from East Jerusalem. It focuses primarily on the neighbourhood of Sheikh Jarrah where 27 Palestinian families are facing eviction from their homes to make way for a Jewish settlement in the area. Due to the injustice of the Israeli courts, the families last hope is that international pressure can change their fate and allow them to stay in the houses where they were born, and which they rightfully own.
Sign the petition calling on our governments to stand up for the legal and human rights of the families and oppose Israel's colonization policies. http://www.ipetitions.com/petition/standupforjerusalem/
13 .7.2009
Wasserkürzungen plagen die Westbank - Katya Adler - Mohammed Abbas ist krank. Er hat chronische Diarrhoe und nicht das erste Mal. Er u nd seine Familie leben in einem palästinensischen Dorf ohne fließend Wasser, ohne Abwassersystem und ohne Aussicht, dieses in absehbarer Zukunft zu bekommen. Während Sunna ihren Sohn beobachtet, wie er mit geschlossenen Augen auf einer Matratze auf dem Boden liegt und seinen Bauch umklammert, redet sie verzweifelt mit mir. Die Bewohner von Faqua in der Westbank ( östlich Jenin) müssen das Wasser in Tanks kaufen und beklagen sich, dass sie zu viel Geld dafür bezahlen müssen. „Ich bin zornig darüber, dass mein Sohn krank ist. Der Arzt sagt, das hängt mit dem Wasser zusammen. Wir kaufen es von außerhalb, und ich weiß nicht, woher es kommt. Ich gebe es meinen Kindern, obwohl ich weiß, dass es kontaminiert ist. Was kann ich sonst noch tun?“ >>>
Sonderseite: Wasser, das blaue Gold - Konflikte um das Wasser im Na hen Osten >>>
Rotes Kreuz berichtet über schreckliche Zustände in Gaza - Jean Shaoul - Ein Bericht des Internationalen Komitees des Roten Kreuzes (IKRK) unter dem Titel "Gaza: 1,5 Millionen in Verzweiflung gefangen" zeichnet das furchtbare Bild einer humanitären Katastrophe. Bei Israels Militäroffensive Anfang des Jahres in Gaza wurden 1.300 Menschen getötet, noch viel mehr verletzt, Tausende obdachlos und ein Großteil der Infrastruktur Gazas zerstört. Sechs Monate danach, so der Bericht, können die Bewohner auf Grund der israelischen Blockade immer noch kein vernünftiges Leben führen: "Die meisten Menschen kämpfen ums Überleben. Schwerkranke erhalten kaum die notwendige Behandlung. Viele Kinder leiden unter enormen psychischen Problemen. Die Zivilisten, deren Wohnungen und Eigentum während des Konflikts zerstört wurde, finden nicht mehr in ein geordnetes Leben zurück. Die Güter, die nach Gaza gelangen, reichen bei Weitem nicht aus, den Bedarf der Bevölkerung wirklich zu decken. Israel hat die Schlinge um Gaza fester zugezogen. Im Mai 2009 genehmigten die israelischen Behörden lediglich 2.662 - das sind täglich nicht einmal 90 - Güterlastwagen die Fahrt nach Gaza. Das ist weniger als ein Viertel der im April 2008 genehmigten 11.392 Frachten >>>
Filmdokumentation der palästinensischen Gemeinde Stuttgart
Jerusalem Palästinensische Gemeinde Stuttgart 13.06.2009 Zu Gast aus Jerusalem der Historiker Prof Abu Gaber und Erzbischof Atalla Hanna.
12 .7.2009
Kommentar des Monats Juli - Evelyn Hecht-Galinski
Vergleichbarkeit - Evelyn Hecht-Galinski - 12.7.2007 - Wann endlich begreift die Weltöffentlichkeit, dass Israel alles will – nur keinen Frieden! Tagtäglich hören wir die Äußerungen der Politiker über „Fortschritte“ und „Friedenswillen“ von Israel und der Gefahr, die vom Iran für die ganze Welt ausgeht. In der Tat ist der Iran ein schreckliches Regime, das seine Bürger/innen unterdrückt, und Wahlen sind nach unseren Maßstäben nicht demokratisch. Aber werden nicht z.B. die ägyptischen Wahlen seit Jahren manipuliert? Waren nicht die Wahlen, die die Hamas im Gazastreifen an die Regierung brachte, demokratisch? Es ist einfach scheinheilig von uns und zunehmend unerträglich, wie wir uns genehme Regierungen undemokratisch bei Wahlen manipulieren lassen. Israel hat zwar demokratisch gewählt, aber ist deswegen trotzdem keine Demokratie, sondern eine Ethnokratie, also nur eine Demokratie für seine jüdischen Bürger/innen. So sollte Ende Mai per >>>
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