.Es gibt einen
Aufruf an die Schweizerische Regierung, den
Goldstone-Bericht umzusetzen.
Er kann online von allen Interessierten unterzeichnet
werden
http://gazafreedommarch.ch/aufruf/
Kairos
Palästina - Die Stunde der Wahrheit -
Ein Wort des Glaubens und der Hoffnung aus
der Mitte des Leidens der Palästinenser
AphorismA Verlag Berlin 2009 - 36 Seiten - ISBN
978-3-86575-530-8 - Reihe Kleine Texte 30
Am 11. Dezember 2009 wurde in Bethlehem ein
leidenschaftlicher Aufruf palästinensischer
Christinnen und Christen veröffentlicht. Der
Aufruf will selbst inmitten „der palästinensischen
Katastrophe“ als ein Wort des Glaubens, der
Hoffnung und der Liebe verstanden werden. Der
Appell wird in Anlehnung an einen ähnlichen
Aufruf, den südafrikanische Kirchen 1985 auf
dem Höhepunkt der Unterdrückung unter dem Apartheidregime
erlassen haben, „Kairos Palästina“ genannt.
Der damalige Aufruf hatte Kirchen und Weltöffentlichkeit
aufgerüttelt und zu konzertierten Aktionen veranlaßt,
die die Apartheid letztlich beendet haben.
Kairos Palästina – Ein Dokument verfaßt von
Seiner Seligkeit Patriarch em. Michel Sabbah
/ Seiner Exzellenz Bischof Dr. Munib Younan
/ Seiner Excellenz Erzbischof Theodosius (Atallah
Hanna) / P. Dr. Jamal Khader / Pfr. Dr. Rafiq
Khoury / Pfr. Dr. Mitri Raheb / Pfr. Dr. Naim
Ateek / Pfr. Dr. Yohana Katanacho / Pfr. Fadi
Diab / Dr. Giries Khoury / Cedar Duaybis / Nora
Kort / Lucy Thaljieh / Nidal Abu El Zuluf /
Yusef Daher / Rifat Kassis – Koordinator
Quelle
Am Samstag 2.Januar
versammelten sich ca 150 Personen
vor der Aegyptischen Botschaft in Bern.
Die aus der Romandie Angereisten sowie
mit dem GazaFreedomMarch Solidarische aus
der Deutschschweiz beklagten die Mit-Täterschaft
Ägyptens bei der bald 3 jährigen
Abriegelung des Gaza Streifens. In der letzten
Dezemberwoche 09 wurden über 1300
Menschen aus 43 Ländern daran gehindert,
Kairo in Richtung Gaza zu verlassen. Sie
wollten den Eingeschlossenen durch
ihren Besuch Anteilnahme und Hilfsgüter
bringen. Versuchten die Friedensaktivisten,
darunter die 85jährige Holocoustüberlebende
Hedy Epstein ,ihre Humanitäre Mission trotzdem
zu erfüllen, waren sie z.T. harten Repressalien
von Seiten der ägyptischen Polizei ausgesetzt
wie die Schweizer Delegation des GFM am
Mittwoch 30.Dez. aus Kairo meldete. In den
Berner Voten wurden Zorn und Trauer darüber
ausgedrückt, dass im arabischen Ägypten
die Regierung mehrheitlich gegen den Willen
ihrer eigenen Bevölkerung die unmenschliche
Abriegelungs-Politik Israels stützt. Die
Eiserne Mauer, die Ägypten neu mit Hilfe
der USA entlang der Grenze zu Gaza in den
Sand treibt gilt als besonders verwerflich,
da die Bevölkerung Gazas dadurch von
lebenswichtig gewordenen Tunneladern abgeschnitten
wird. Die friedliche Veranstaltung
war nach einer Stunde beendet. Das Westschweizer
CUP (committé urgence palestine) hatte dazu
aufgerufen.
DEUTSCHE KIRCHEN SCHWEIGEN
ZUM AUFRUF PALÄSTINENSISCHER CHRISTEN UND CHRISTINNEN
ZUR BEENDIGUNG DER BESETZUNG
- Eine Gruppe palästinensischer Christen und
Christinnen aus mehreren Kirchen und kirchlichen
Organisationen veröffentlichte einen leidenschaftlichen
und vom Gebet erfüllten Aufruf zur Beendigung
der Besetzung Palästinas durch Israel. Die deutschen
Kirchen schweigen dazu..... Der Aufruf
wurde im Rahmen einer Tagung am 11. Dezember
2009 in Bethlehem veröffentlicht
Wortlaut des Aufrufes (180 KB)
Kurzkommentar von P.R.
- Vergebens habe ich auf den diözesanen
Websites oder bei "Kirche in Not" nach einem
deutlichen Link gesucht, der auf diesen dramatischen
Hilfeschrei der palästinensischen Christen vom
11. Dezember aufmerksam macht. Eine Suche bei
den Suchfunktionen aller deutschen Bistumsseiten
brachte das gleiche Ergebnis, nämlich Null,
keinerlei Hinweis. Die Suchfunktion des Bistums
Augsburg brachte es auf den Punkt: "Bethlehem"
– "Fehler: Syntaxfehler" - Betlehem ist nur
ohne das "h" zu finden (Schreibweise der Einheitsübersetzung
der Bibel). Traurig aber wahr, genau das ist
die Realität.
Ich empfinde es als einen nicht hinnehmbaren
Fehler, diesen wichtigsten Hilfeschrei der Christen
des Heiligen Landes in den letzten Jahren nicht
umgehend verbreitet zu haben.
Was soll dann das ganze Gerede um Solidarität
mit den Christen in Not im Heiligen Land, wenn
geschwiegen wird, statt alle nur mögliche Unterstützung
zu geben und Stellung zu beziehen. Gegenüber
den pal. Christen wäre das oft wichtiger als
noch so viele materielle Unterstützung. Denn
sie verlassen zunehmend die Heimat Jesu, weil
die Mitchristen aus der übrigen Welt sie spürbar
mit Desinteresse abstrafen.. Immer wieder höre
ich diesen Vorwurf bei meinen Besuchen in Bethlehem.
"Warum sollen wir in dieser hoffnungslosen Situation
noch hier aushalten, wenn es der christlichen
Welt jenseits der Mauer völlig egal ist, was
mit uns passiert und unter welchen Bedingungen
wir hier aushalten? Würdet ihr das tun!"
Müssen die Christen im Heiligen Land es nicht
wie einen Faustschlag ins Gesicht empfinden,
wenn Ihr Hilfeschrei vom 11.12. zwar einerseits
seiner Bedeutung nach seitens des Weltrates
der Kirchen in den inhaltlichen Zusammenhang
mit dem ähnlichen Aufruf der südafrikanische
Kirchen 1985 auf dem Höhepunkt der Unterdrückung
unter dem Apartheidregime gestellt wird?! -
er andererseits von den offiziellen Kirchen
in Deutschland totgeschwiegen wird.
Der Brief der palästinensischen Christen vom
11. Dezember 2009 ist die große und verpaßte
Chance von christlicher Seite bei uns in Deutschland
gewesen, deutlich spürbare Solidarität zu zeigen.
Doch dieses Dokument darf nicht das Schicksal
einer Drucksache teilen und im Papierkorb verschwinden!
Es fordert zur Aktion heraus!
Wortlaut des Aufrufes (180 KB)
Gaza Freedom March 27. Dez. - 2. Jan. 2010 -
13. März 2011 23:28
Pressemitteilung
der deutschen Delegation vom Gaza Freedom
March - Gaza Freedom March endete mit
einer erfolgreichen Demonstration vor
der israelischen Botschaft in Kairo
- Kairo, 02. Januar 2010. Am letzten
Tag des Gaza Freedom March haben sich
rund 450 TeilnehmerInnen vor 13 Uhr,
getarnt als gewöhnliche Touristen, in
der unmittelbaren Nähe zur israelischen
Botschaft eingefunden. Um punkt 13 Uhr
outeten sich die DemonstrantInnen und
strömten mit Bannern und Fahnen auf
die Straße vor der israelischen Botschaft
und skandierten “Free Gaza!” und “Boykott
Israel!” Dazu erklärt Ute Lampe, eine
Sprecherin der Deutschen Delegation:
“Dieser Protest war ein bedeutendes
abschließendes Zeichen gegen Israel,
das die völkerrechtswidrige Blockade
des Gazas-Steifens zu verantworten hat
und durchführt.” Die Polizei war sichtlich
überrascht von dieser Demonstration.
Anders als am Vortag vergingen mindestens
15 Minuten bis die Polizeikräfte eintrafen
und alle DemonstrantInnen auf den Gehweg
gedrängt hatten. Es gab keine größeren
Konflikte mit der Polizei, obwohl dieser
Protest ebenso illegal war, wie alle
Proteste der letzten Tage. Viele der
Polizisten und PassantInnen zeigten
Sympathien mit dem Anliegen der Demonstranten,
was vielleicht auch ein Grund für die
relative Zurückhaltung der Behörden
war.
Trotzdem wurde, wie in den letzten Tagen
immer, die Presse bei der Berichterstattung
behindert.
Deutsche Teilnehmer melden: Nach der
beeindruckenden Nacht - Silvester auf dem "Gaza
Freedom Square", aber auch (die ganze Zeit!)
auf dem Camp der französischen Delegation vor
"ihrer" Botschaft, immer "gut bewacht", war
es ein gutes Signal, jetzt vor der israelischen
Botschaft zu demonstrieren (Peter
und
Günter/Elfi
ergänzen sich ..).
Quelle und mehr >>>
01.01.10
13:46:06 - <
Pressemeldung der deutschen Delegation vom Gaza
Freedom
- Aktuell!
300 Demonstranten vom Gaza > Freedom March sind
im Polizeikessel vor der israelischen
Botschaft in Kairo. Im Kessel sind viele
Deutsche. Es gibt etwa einen Polizist pro Demonstranten.
Es ist möglich einige der Deutschen im Kessel
anzurufen. Wer ein Interview mit diesen machen
will, soll dies schnell tun, weil sie eventuell
verhaftet werden. (Siehe Liste unten).
> Dr. Edith Lutz, Vertreterin von "Jüdische
Stimme für gerechten Frieden im Nahen
Osten", und andere Vertreter der deutschen
Delegation vom Gaza Freedom March sind im
Restaurant in der Nähe der israelischen Botschaft,
um Pressegespräche zu führen.
Kontakt: > Elsa Rassbach - ägyptisches Handy
+20109816078 - Dr. Edith Lutz - deutsches Handy
+ 4915204519740
Gaza Freedom March
- Am 27.12.2009 machen sich
über 1300 Gaza Freedom Marchers
aus aller Welt, 40 von ihnen aus
Deutschland, drei aus München
, von Kairo aus auf den Weg nach
Rafah, um auf dem Recht der Palästinenserinnen
und Palästinenser auf Bewegungsfreiheit,
auf Sicherheit, auf Selbstbestimmung
und auf einem Leben zu bestehen,
das sie wieder lieben können. weitere
Infos
in deutsch
-
international
Donnerstag 13:00
-
Freiheitsmarschierer
werden in Kairo aufgehalten -
Ein aktuelles Bild
aus Kairo - Dr. Edith Lutz - Polizei
in Zivil verhindert jegliches näherkommen. Zur
Zeit - 13 Uhr - ist die größere Gruppe eingekreist,
vor der kleineren am Lotus Hotel, steht die
Polizei in Front. bei beiden Gruppen in der
nähe schwarze Polizeiautos. Beim fotografieren
wird man behindert.
Gaza: Ein Jahr
nach dem Krieg / Interview mit Vizepräsidentin
W.Rösch-Metzler - Eine detaillierte
Analyse zur Situation der palästinensischen
Bevölkerung im Gaza-Streifen und zur
Einschätzung der bundesdeutschen Nahostpolitik
gibt Wiltrud Rösch-Metzler, Vizepräsidentin
der deutschen pax christi - Sektion
im Interview am 23.12.2009 mit domradio
Köln. Das Interview kann hier in voller
Länge angehört werden . Quelle:
domradio Köln , 23.12.2009 |
audio anhören
(mp3, 5:59)
Renate Dörfel-Kelletat und Frank Dörfel www.palaestina-heute.de: Embassy@egyptian-embassy.deAn den Botschafter der Arabischen Republik Ägypten.Sehr geehrter Herr Botschafter, durch e-Mails von Freunden und aus den Medien erfuhren wir, dass mehreren Gruppen von Menschen, die sich auf dem Weg zur ägyptischen Grenze nach Gaza befinden, Schwierigkeiten gemacht werden bei ihrer Reise und ihrem Versuch, durch ihre Reise auf die verheerenden Verhältnisse in Gaza aufmerksam zu machen. Bitte, helfen Sie diesen Menschen, die friedlich für die Einhaltung der Menschenrechte eintreten, und veranlassen Sie, dass ihnen die Fahrt nach Raffah gestattet wird. Mit Hochachtung, Renate Dörfel-Kelletat und Frank Dörfel Schreiben auch Sie.........
Gaza Freedom March: Schlechte Nachrichten aus Kairo -Aus Kairo erhielten wir heute schlechte Nachrichten von Dr. Edith Lutz - Deutschlandkoordinatorin des 'Gaza Freedom March'. Die ägyptische Regierung scheint nicht nur - wie leider zu erwarten - darauf zu beharren, die Teilnehmer nicht nach Gaza einzulassen, sondern sie bemüht sich offenbar auch im Vorfeld darum, die Angereisten mit allen möglichen Mitteln aufzuhalten. 30 Teilnehmer wurden in einem Hotel in El-Arish festgehalten - und dürfen die Stadt nicht verlassen. Eine andere Gruppe von acht Teilnehmern wurde am Busbahnhof festgenommen. Ausserdem sprengte die ägyptische Polizei eine Gedenkveranstaltung für die Opfer in Gaza, der die Marschierer auf der 'Kasr al Nil'-Brücke gedachten. Parallel dazu schweigen die deutschen Mainstream Medien eisern zu dem Thema - oder sie verbreiten die übliche verzerrte und kontextfreie israelische Darstellung, die aus dem Massaker Ende des vergangenen Jahres einen Akt der Selbstverteidigung macht. Quelle - Institut für Palästinakunde
Ergänzende Links: Brief von Dr. Edith Lutz | 25 israelische Aktivisten (Refuseniks) vor Gaza festgenommen
Die Sendung “Kassensturz” des Schweizer Fernsehen berichtet am 22.12.2009 über Datteln aus Israel und tituliert wie folgt: Datteln: Palästinenser schuften für ihre Besatzer - Fast die Hälfte der in der Schweiz verkauften Datteln stammt aus Israel. Israelische Firmen besitzen Plantagen in den besetzten Gebieten und nützen dort Palästinenser als billige Arbeitskräfte aus. «Kassensturz» weiss: Auch Schweizer Händler verkaufen Datteln von fragwürdigen Lieferanten. Der Beitrag ist unter: http://videoportal.sf.tv/video?id=42b8e890-721a-4b08-a964-1d6d559e379b zu finden und anzusehen. Eigentlich könnte man die dort genannten Datteln auch “Blut-Datteln” nennen, denn genau wie “Blut-Diamanten”, wo es anscheinend eine ähnliche Vorgehensweise und gewisse Parallelen gibt, werden die Datteln mit Blut von Unschuldigen bezahlt. So wie jetzt das Geschäft anscheinend läuft, hat erst die Besatzung des Landes zu dieser Situation geführt. Ohne die Besatzung würden die Palästinenser selber die Datteln in die Schweiz liefern. Quelle
Die Besetzung beenden - Aufruf palästinensischer Christen - Weihnachten. Der Ursprung dieses Festes liegt in Palästina. Vor 2000 Jahren kam dort der zur Welt, den die Christen den Retter nennen, Christus, Gottes Sohn. Schon damals war es für die Menschen nicht leicht. Ein Despot als König, die Römer als Besatzung. Das waren alles andere als friedliche Zeiten.
Heute 2000 Jahre später ist die Situation für die Menschen in den Palästinensergebieten nicht anders. Sie leiden unter der Besetzung durch Israel. Palästinensische Christen haben deshalb vor Weihnachten einen Aufruf zur Beendigung der Besetzung veröffentlicht. Einer, der diesen Aufruf mit unterzeichnet hat, ist Mitri Raheb, lutherischer Pfarrer und Träger des Aachender Friedenspreises. Heiko Brattig hat mit ihm gesprochen.
The first Israeli airstrikes of "Operation Cast Lead" took the people of Gaza by surprise. School children were among those going about their ordinary lives on the day of the attack.
In
Gedenken
an den
israelischen
Krieg im
Gaza-Streifen
und als
Protest
gegen
die
immer
noch
anhaltende
völkerrechtswidrige
Blockade
werden
in
vielen
Städten
Mahnwachen
und
Aktionen
durchgeführt.
Damit
soll auf
die
verzweifelte
Lage der
Menschen
dort
aufmerksam
gemacht
werden.
Übersichten
sind
hier zu
finden:
Dokumentieren Sie
die Aktionen mit
Fotos und Videos!
Die Organisatoren
sammeln
Rückmeldungen
gazafreedommarch.org/form.php
Nutzen Sie diese
Gelegenheit, um
Andere zu motivieren
und an einer
globalen
Solidaritätsbewegung
zu bauen, die
(zumindest bezüglich
Einigkeit in den
wichtigsten
Forderungen) längst
überfällig ist.
Auch besteht die
Möglichkeit, in
Foren zu
diskutieren:
action4peace.net/forum/
(Quelle
KoPI >>>)
Auch "Das
Palästina Portal"
freut sich über
Rückmeldungen!!!
For seven years, Saeed Darwish
of Bethlehem has had to apply for an Israeli
permit to be able to live in his own home in a
part of the city that Israel says is under its
jurisdiction.
Gaza
2009: Nakba ohne Ende - Ein Jahr nach
dem Überfall auf Gaza 2008/09: Noch
immer besteht eine totale Blockade -
Noch immer bedrohen Israelische Militärs
den Gaza Streifen in der Luft, zu Lande
und vom Wasser - Die Schäden wurden
nicht beseitigt - Israel auf der
Anklagebank
- Dr. Viktoria Waltz
- (pdf)
Stellen wir uns ein paar Fragen: Die Planung eines
jüdischen Staates 1897 -‚die einzige
Lösung‘ der Judenfrage in Europa (Herzl)
?
Palästina 1923 ein ‚Englischen
Mandatsgebiet‘, eine Entscheidung
für eine friedliche Zukunftslösung
(Völkerbund) ?
Die Vertreibung von 750.000
Palästinensern aus dem Gebiet
Israels zwischen 1945 und 1950 -nur
ein ‚Unfall‘ im
‚Unabhängigkeitskrieg‘ (israelische
Geschichtsbeschreibung) ?>>>
As Christians around the world
prepare to celebrate the birth of Jesus, owners
of tourism shops in Bethlehem aren't seeing the
booming business they'd expect this time of year.
Der Arbeitskreis
Palästina NRW wünscht allen Menschen in
Palästina und überall in der Welt ein
friedliches Fest, gesegnete Feiertage und einen
guten Rutsch ins Neue Jahr 2010
Als Freiburger
Solidaritätsaktion mit dem
Gaza-Friedensmarsch Anlässlich des "Jahrestages" des
Gaza-Krieges wird am Montag, den
28.12.09 von 15 - 18 Uhr eine
Mahnwache auf dem südlichen
Gehweg der Bertholdstraße/Platz
der Alten Synagoge in Freiburg
stattfinden.
Frau Evelyn
Hecht-Galinski, Kämpferin für
einen gerechten Frieden in
Palästina, hat ihre Teilnahme
zugesagt.
Außerdem wird Annie Sauerland,
Erlebnispädagogin und
Fotografin, die nach dem Krieg
zweimal mit traumatisierten
Kindern in Gaza gearbeitet hat,
anwesend sein. Sie wird aktuelle
Interviews von Menschen aus dem
Gaza-Streifen (sofern es
technisch möglich ist) sowie
Fotos zeigen.
Wenn möglich, sollte jede/jeder
TeilnehmerIn Kerzen
mitbringen, es können auch
Transparente und Poster
aufgestellt werden. Sicher wäre
es auch gut, wenn alle schwarz
gekleidet wären. G.W.
Wir rufen
auf zu einer Mahnwache am Sonntag,
den 27. 12. 2009 um 11.00 Uhr. Am
Römerbogen auf der Domplatte in
Köln. Liebe Mitglieder und Freunde unserer
Palästinensischen Gemeinde in Köln
und Umgebung.
Am Sonntag, dem 27.12. 2009 jährt
sich der der Beginn der Invasion und
des Bombardements Gazas durch die
israelische Armee, der oft so
genannte „Gazakrieg“, der bis zum
17. Januar 2009 andauerte. Die
Bevölkerung von Gaza leiden immer
noch unter der weiter andauernden
Blockade, durch Israel aus der Luft
und aus der See, durch die
ägyptische Regierung vom Land. Sie
haben nur noch stark kontaminiertes
Wasser, leben in den Trümmern und es
sieht so aus, als wollten die
israelischen Politiker und Militärs
die Menschen einem langen
fürchterlichen Tod überlassen, und
der ganzen Welt schaut zu. Bitte
nach Möglichkeit Schwarz tragen.
Bringt auch palästinensische Fahnen
und eure Solidaritäts- Plakate mit.
Bitte diesen Aufruf an eure Freunde
und Bekannte weiterleiten.
Köln, den 20.12.2009
Palästinensische Gemeinde Köln e. V.
( PGK )
Besatzer am Ende:
Israel inhaftiert weiteren 'Graswurzel
Aktivisten' - Am Abend des 20.
Dezember wurde nunmehr der dritte prominente
palästinensische Aktivist von den
israelischen Behörden verhaftet, bzw.
gefangen genommen. Nach Muhammad Othman und
Abdallah Abu Rahma aus Bil'in traf es nun
den auch in Deutschland recht bekannten
Aktvisten Jamal Juma. Das IPK protestiert
hiermit gegen die Inhaftierung Jamal Jumas -
die ganz offensichtlich Teil einer Kampagne
zur Zerstörung des palästinensischen zivilen
Widerstands gegen die Besatzung ist. Eine
Kampagne, der sich europäische NGOs in den
Weg stellen müssen. Jedoch, so traurig die
auch Nachricht ist - so sehr zeigt sie doch
auch, daß die Besatzer Arbeit von Juma,
Othman und Rahmah ernst nehmen. Das sie
zurecht fürchten, daß die Tage der
straflosen und folgenlosen Besatzung gezählt
sind.
Quelle: Institut für Palästinakunde
Ergänzende Links:
Jamal Juma, coordinator of the Stop the Wall
Campaign, in Israeli jail
IPPNW-Presseinformation vom 21.12.2009 -
Verhaftungswelle gegen Mitglieder des
gewaltfreien Widerstands
Offener Brief für die Freilassung
palästinensischer Friedensaktivisten
22.12.2009
Die Ärzte in sozialer Verantwortung (IPPNW)
haben den israelischen Botschafter Yoram
Ben-Zeev in einem Offenen Brief
aufgefordert, sich für die Freilassung
palästinensischer Bürgerrechtler
einzusetzen. "Diese Menschen setzen sich mit
Zivilcourage, Mut und Standhaftigkeit für
eine gemeinsame gleichberechtigte Zukunft
von Israelis und Palästinensern ein und
leisten damit einen Beitrag zu einer Kultur
des Friedens", heißt es in dem Schreiben.
Wer gewaltfreie Demonstrationen militärisch
bekämpfe, blockiere selbst alle friedlichen
Lösungsmöglichkeiten.
Hintergrund des Offenen Briefes ist die
erneute Eskalation seitens des israelischen
Militärs, Druck auf palästinensische
Menschenrechtler auszuüben. Die aktuelle
Verhaftungswelle gegen palästinensische
Mitglieder des gewaltfreien Widerstandes,
die sich gegen die israelische
Siedlungspolitik und den Mauerbau im
besetzten Westjordanland wehren, gipfelte
jetzt in der Verhaftung von Jamal Juma`.
Juma` ist seit 2002 einer der führenden
Menschenrechtsaktivisten und Koordinator der
Graswurzel-Kampagne gegen die Mauer. Er war
Referent auf zahlreichen internationalen
Veranstaltungen, unter anderem bei den
Vereinten Nationen.
Die Mauer ist nach einem Gutachten des
internationalen Gerichtshofs vom 9. Juli
2004 völkerrechtswidrig. Trotzdem wird sie
unvermindert weiter auf palästinensischem
Boden gebaut. "Wir befürchten, dass in naher
Zukunft weitere führende
Menschenrechtsaktivisten verhaftet werden
sollen, um so dem zivilen Widerstand gegen
die rechtwidrige Mauer- und Siedlungspolitik
seine Stimme zu nehmen", sagt Sabine Farrouh,
Mitglied des geschäftsführenden Vorstands
der IPPNW.
So wurde am 22. September diesen Jahres
Mohammad Othman aus Jayyous verhaftet und
bis heute nicht freigelassen. Othman war
aktiv in der Anti-Mauer-Kampagne, gegen die
Enteignung der palästinensischen Bauern und
prangerte die Verwicklungen der israelischen
und der internationalen Wirtschaft bei
diesen Menschenrechtsverletzungen an. Sein
Dorf, Jayyous, wurde durch die Mauer und die
israelische Siedlung Zufin zerstört.
Abdallah Abu Rahmah aus Bil'in wurde am 10.
Dezember 2009 inhaftiert. Der
palästinensische Lehrer ist Koordinator des
Bürgerkomitees Bil'in gegen die Mauer und
die Siedlungen; dafür erhielt er 2008 die
Carl-von-Ossietzky-Medaille .
Pressekontakt: Internationale Ärzte für die
Verhütung des Atomkrieges/Ärzte in sozialer
Verantwortung, Körtestr. 10, 10967 Berlin,
www.ippnw.de
<http://www.ippnw.de/>, Angelika Wilmen,
Tel. 030 -- 69 80 74 15, Email: wilmen[at]ippnw.de
Quelle Ingrid Rumpf
December 21, 10 Israeli
military jeeps entered the center of Beit Ommar.
For the second time in 3 weeks, Mohammed Abu
Ayyesh was arrested and Muntasir Al-Bregeith was
also arrested. Homes were also torn apart by the
soldiers, simply to cause fear and destruction.
Am 1. Weihnachtsfeiertag, 25.
Dezember 2009, bringt das
Bayerische Fernsehen von 9.30
Uhr an Filme und eine
Live-Gottesdienst-Übertragung
aus Bethlehem:
09.30 bis
10.00 Uhr
Luthers Mann
in Bethlehem
Mitri Raheb –
Christ und Palästinenser
Reportage von
Klaus Wölfle
10.00 bis
11.00 Uhr
Evangelischer Festgottesdienst
aus Bethlehem
Live aus der
Weihnachtskirche
Predigt und
Liturgie: Landesbischof Johannes
Friedrich (München) und Pfarrer
Mitri Raheb ( Bethlehem)
Kommentar:
Pfarrerin Melitta Müller-Hansen
und Klaus Wölfle
Bildregie:
Fritz Zeilinger
11.00 Uhr bis
11.15 Uhr
Zu
Bethlehem geboren
Gedanken zum
Weihnachtsfest
Buch: Melitta
Müller-Hansen
Regie: Klaus
Wölfle
Hiobsbotschaft: Jamal Juma verhaftet
- Statt Krieg Verhaftungswelle?
Liebe Nahost-Interessierte, liebe
Freundinnen und Freunde, entlang der
Mauer gibt es auf palästinensischer
Seite örtliche Komitees, die gegen
Mauerbau und Landenteignung
protestieren. Immer wieder haben wir
darauf hingewiesen, dass die
israelische Regierung ihre
Repression gegen den gewaltfreien
Widerstand gegen die Mauer in
Palästina verstärkt. Über 30
Menschen sind seit Sommer allein aus
dem Dorf Bilin verhaftet worden. Nun
haben wir die Hiobsbotschaft
erhalten, dass Jamal Juma, der
Koordinator der palästinensischen
Anti-Apartheid-Mauerkampagne nachts
aus seiner Wohnung heraus verhaftet
wurde. Seiner Frau sagten die
Soldaten: er würde nur noch durch
einen Gefangenenaustausch
freikommen. Seine Organisation, die
Mauerkampagne, ist die
Partnerorganisation des "Deutschen
Koordinationskreises Palästina
Israel - für ein Ende der Besatzung
und einen gerechten Frieden", zu dem
auch pax christi gehört.
www.kopi-endederbesatzung.de
Jamal Juma war zusammen mit Rabbiner
Arik Ascherman unser Hauptredner auf
der diesjährigen pax christi Tagung
im Juni in Bad Boll "Staaträson und
Völkerrecht". Seit vielen Jahren
arbeiten wir mit Jamal Juma
zusammen. Seine Festnahme ist
unerhört und eine erbärmliche
Einschüchterungs-Maßnahme!
Bitte informiert euch/ informieren
Sie sich.
www.stopthewall.org Wir werden
gegen seine Festnahme protestieren.
Israel has announced a
partial moratorium on settlement construction.
Yet, at the same time, it has invested in those
already established in a bid to solidify their
existence.
Liebe Freundinnen und Liebe Freunde,
An den Schultern und am Rücken hängen viele
Sorgen, Die Knien schmerzen vom
Tragen und Ertragen. Sie werden mehr und mehr.
Doch im Herzen weitet sich der Raum, und füllt
sich mit vielen Körnchen schöner Dingen,
gegeben und erhalten, Mit Dank und Freude,
Dran bleiben, Damit die Hoffnung bleibt.
Frohe Weihnachtstage und ein gesegnetes Neues
Jahr 2010 Sumaya Farhat-Naser