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Das Palästina Portal

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Archiv - Aktuelle Link- und Denktipps -
 - Seite 82
 


4.1.2010
 

 

 

Israels Architektur - Krieg den Palästinensern mit anderen Mitteln? - Dr. Viktoria Waltz - Kommentar zu Eyal Weizmann 'Sperrzonen. Israels Architektur der Besatzung' + Myra Warhaftig  - Sie legten den Grundstein' - Sperrzonen - Endlich ist eine Veröffentlichung eines israelischen Architekten auf dem deutschen Büchermarkt, der die Rolle von Architektur und Planung bei der Kolonisierung Palästinas enthüllt. Entsprechend gewürdigt bei den (wenigen) Kritikern Israelischer Besatzungspolitik spricht Weizman eine offene Sprache und benennt den gewaltsamen Charakter einer bewussten Architektur, die die Zerstörung Palästinensischer Landschaft, Identität und Geschichte und schließlich der gesellschaftlichen Realität beabsichtigt und eine imaginierte jüdisch/zionistische ‚Realität in Stein und Beton‘ an die Stelle setzt. Für jemanden, der dies seit Jahrzehnten verfolgt und beschrieben hat, ist dies nicht wirklich neu, aber die Hintergründe, die durch die Kenntnis der hebräischen Quellen und Dokumente und viel Insiderwissen des Autors viel deutlicher werden, zeigen noch einmal viel klarer die bewusste Anwendung von Planung und Architektur als Mittel der Besetzung und Eroberung Palästinas bis zum bitteren Ende des zionistischen Projektes. Der Versuch, diese Form einer Besatzungsarchitektur, die erwürgt, zerstört und auslöschen möchte, was vorher war, in einen architekturtheoretischen Kontext unter Globalisierungsaspekten zu setzen, macht die Lektüre noch einmal besonders interessant. >>>

 
 

Mordechai Vanunu wieder in Haft - Daniel Ellsberg - Das "Verbrechen" dieses Helden hat uns sicherer gemacht. - Mordechai Vanunu - mein Freund, mein Held, mein Bruder - wurde in Israel erneut verhaftet. Er stehe "unter Verdacht", das "Verbrechen" begangen zu haben, "sich mit Ausländern zu treffen". Ich selbst bin Komplize dieses "Verbrechens", da ich zweimal mit der ausdrücklichen und offenen Absicht nach Israel gereist bin, Vanunu zu treffen und dessen Handlungsweise ausdrücklich zu unterstützen, für die er 18 Jahre im Gefängnis verbracht hat. Sein jetziges "Verbrechen" bestehe darin, wiederholt und offen gegen die Konditionen, durch die seine Bewegungsfreiheit, seine Redefreiheit und seine Bekanntschaften eingeschränkt werden, gepfiffen zu haben. Die Beschränkung seiner Menschenrechte ist etwas, was direkt vom Britischen Mandat übernommen wurde: Koloniale Regeln, die einen klaren Verstoß gegen die Universelle Erklärung der Menschenrechte darstellen. Solche Restriktionen haben keinen Platz in einem Land, das Respekt für die Herrschaft des Rechts und für die fundamentalen Menschenrechte heischt. >>>

 
 

.Es gibt einen Aufruf an die Schweizerische Regierung, den Goldstone-Bericht umzusetzen.
Er kann online von allen Interessierten unterzeichnet werden
http://gazafreedommarch.ch/aufruf/

 
 

Kairos Palästina - Die Stunde der WahrheitKairos Palästina - Die Stunde der Wahrheit - Ein Wort des Glaubens und der Hoffnung aus der Mitte des Leidens der Palästinenser
AphorismA Verlag Berlin 2009 - 36 Seiten - ISBN 978-3-86575-530-8 - Reihe Kleine Texte 30

Am 11. Dezember 2009 wurde in Bethlehem ein leidenschaftlicher Aufruf palästinensischer Christinnen und Christen veröffentlicht. Der Aufruf will selbst inmitten „der palästinensischen Katastrophe“ als ein Wort des Glaubens, der Hoffnung und der Liebe verstanden werden. Der Appell wird in Anlehnung an einen ähnlichen Aufruf, den südafrikanische Kirchen 1985 auf dem Höhepunkt der Unterdrückung unter dem Apartheidregime erlassen haben, „Kairos Palästina“ genannt. Der damalige Aufruf hatte Kirchen und Weltöffentlichkeit aufgerüttelt und zu konzertierten Aktionen veranlaßt, die die Apartheid letztlich beendet haben.

Kairos Palästina – Ein Dokument verfaßt von Seiner Seligkeit Patriarch em. Michel Sabbah / Seiner Exzellenz Bischof Dr. Munib Younan / Seiner Excellenz Erzbischof Theodosius (Atallah Hanna) / P. Dr. Jamal Khader / Pfr. Dr. Rafiq Khoury / Pfr. Dr. Mitri Raheb / Pfr. Dr. Naim Ateek / Pfr. Dr. Yohana Katanacho / Pfr. Fadi Diab / Dr. Giries Khoury / Cedar Duaybis / Nora Kort / Lucy Thaljieh / Nidal Abu El Zuluf / Yusef Daher / Rifat Kassis – Koordinator  Quelle

Aufruf  Palästinensischer Christen und Christinnen zur Beendigung der Besetzung als pdf Datei >>>.

 
 

Bil'in protests in solidarity with

 
 

 

Linktipp von Annete Klepzig

 


3.1.2010
 

 

Gaza Freedom March 27. Dez. - 2. Jan. 2010

Am Samstag 2.Januar versammelten  sich ca 150 Personen vor der Aegyptischen Botschaft in Bern. Die aus der Romandie Angereisten sowie  mit dem GazaFreedomMarch Solidarische aus der Deutschschweiz beklagten die Mit-Täterschaft  Ägyptens bei der bald  3 jährigen   Abriegelung des Gaza Streifens. In der letzten Dezemberwoche 09 wurden  über 1300 Menschen aus 43 Ländern  daran gehindert, Kairo in Richtung Gaza zu verlassen. Sie wollten den  Eingeschlossenen durch ihren Besuch Anteilnahme  und Hilfsgüter bringen.  Versuchten die  Friedensaktivisten, darunter die 85jährige Holocoustüberlebende Hedy Epstein ,ihre Humanitäre Mission trotzdem zu erfüllen, waren sie z.T. harten Repressalien von Seiten der ägyptischen Polizei ausgesetzt wie die Schweizer Delegation des GFM am Mittwoch 30.Dez. aus Kairo meldete. In den Berner Voten wurden Zorn und Trauer darüber ausgedrückt, dass im arabischen  Ägypten  die Regierung mehrheitlich gegen den Willen ihrer eigenen Bevölkerung die unmenschliche Abriegelungs-Politik Israels stützt. Die Eiserne Mauer, die Ägypten neu mit Hilfe der USA entlang der Grenze zu Gaza in den Sand treibt gilt als besonders verwerflich, da die Bevölkerung Gazas dadurch von  lebenswichtig gewordenen Tunneladern abgeschnitten wird.  Die friedliche Veranstaltung war nach einer Stunde beendet. Das Westschweizer CUP (committé urgence palestine) hatte dazu aufgerufen.

Elisabeth Lutz, Bern, www.nahostfrieden.ch  www.gazafreedommarch.ch          

 
 

Die eiserne Mauer - Uri Avnery - ETWAS MERKWÜRDIGES, fast Bizarres geschieht in diesen Tagen in Ägypten. Etwa 1400 Aktivisten aus aller Welt versammelten sich hier auf ihrem Weg in den Gazastreifen. Am Jahrestag der „Cast Lead“-Offensive wollten sie an einer  gewaltfreien Demonstration gegen die andauernde Blockade teilnehmen, die das Leben von 1,5 Millionen Bewohnern des Gazastreifens unerträglich macht. Zur selben Zeit fanden in vielen Ländern Protest-Demonstrationen statt. Auch in Tel Aviv war eine große Protestdemo geplant. Das „Monitoring-Comitee“ der arabischen Bürger Israels beabsichtigte eine Demo an der Gazagrenze  zu organisieren. (...) Eigentlich macht dies keinen Sinn. Ägypten betrachtet sich selbst als Führer der arabischen Welt. Es ist das  arabische Land mit der größten Bevölkerungszahl und liegt mitten in der arabischen Welt. Vor  fünfzig Jahren war der Präsident Ägyptens Gamal Abd-al-Nasser das Idol aller Araber, besonders der Palästinenser. Wie kann Ägypten mit dem „zionistischen Feind“ kollaborieren (wie Ägypten Israel damals nannte,) und 1,5 Millionen arabische Brüder in die Knie zwingen? Bis vor kurzem fand die ägyptische Regierung ein Lösung, die der  6000 Jahre alten ägyptischen Weisheit entspricht. Es beteiligte sich an der Blockade, schloss aber seine Augen vor den Hunderten von Tunneln, die unter der ägyptischen Grenze nach Gaza gegraben waren, durch  welche die  täglichen Versorgungsmittel der Bevölkerung kamen (zu unglaublichen Preisen und mit viel Gewinn für die ägyptischen Händler) zusammen mit  einer Menge von Waffen. Selbst Menschen passierten die Tunnel – von Hamas-Aktivisten bis zu Bräuten. Das ändert sich jetzt. Ägypten beginnt mit dem Bauen einer – buchstäblich -  eisernen Mauer entlang der ganzen Länge der südlichen Gazagrenze. Sie (...) WARUM TUN sie dies?   >>>  

 
 

28 Kilometer  Apartheidstraße -  Gideon Levy - Diese Schnellstraße erzählt die ganze Geschichte.  Sie pflasterten ein Straße, enteigneten palästinensisches Land und der Oberste Gerichtshof genehmigte die Enteignung: vorausgesetzt, dass es für die lokale Bevölkerung ist.“ Danach hinderte man die „lokale Bevölkerung“ daran, diese Straße zu nutzen und schließlich baute man eine Mauer, die mit Wiesen und Bächen bemalt wurde, damit wir nicht sehen, dass wir auf einer Apartheidstraße fahren, dass wir auf der Achse des Bösen reisen. Apartheid?  Wovon sprichst du? Es ist nur eine Schnellstraße zur Hauptstadt, so ist es uns am liebsten. Schnell durch die besetzten Gebiete fahren und das Gefühl haben, die gibt es nicht. Auf diese Weise erfüllt die Schnellstraße einen anderen geheimen Wunsch – wir sehen sie nicht . Wie viele der Reisenden auf dieser Schnellstraße zur Hauptstadt haben nach rechts oder links geschaut?  Wie viele von ihnen haben die 12 Straßen bemerkt, die mit Eisenblöcken oder Müllhaufen blockiert/ gesperrt sind? (Gibt es ein anderes Land, dass seine Straßen mit Müllhaufen blockiert?) Und was ist mit den 22 eingesperrten und verborgenen Dörfern entlang der Straße? Wie viele Leute haben sich gefragt, wie ist es >>>

 
 

Die Wahrheit in Blei geschmolzen - Michael Sfard - Die Operation Cast Lead war unser 2. Unabhängigkeitskrieg.  Im ersten befreiten wir uns von 2000 Jahren Leben unter Kontrolle von anderen. Im zweiten befreiten wir uns von den Fesseln des jüdischen Erbes und der jüdischen Moral, die uns jahrelang gebunden haben. Es ist ein Jahr vergangen, nur gerade ein Jahr – aber wir können schon sagen, dieses war anders. Dieses war nicht noch ein „Regenbogen“, kein „Sommerregen“ oder „Tage der Reue“ -   IDF-Operationen der letzten Jahre im Gazastreifen. Vielleicht war der Offizier, der sonst für die Codenamen verantwortlich war, ersetzt worden oder vielleicht fanden wir keine pastorale Namen mehr. Auf jeden Fall wurde unserem letzten grimmigen Angriff auf Gaza ein Etikett mit einer gewalttätigen Assoziation gegeben: „Cast Lead“ ( geschmolzenes Blei). In der Rückschau markiert diese Operation einen wichtigen Wendepunkt im Wertesystem der israelischen Gesellschaft. In jenem belagerten Streifen Land entdeckten wir die kristallklare Wahrheit über uns selbst, ungeschminkt und schamlos. Einmal  der Wahrheit entkommen, haben wir sie unter den Teppich gekehrt. Wir >>>

 
 

27. Dezember 2009:  Das Internationale jüdische antizionistische Netzwerk  IJAN - In Solidarität mit dem Kampf für palästinensische Selbstbestimmung angesichts der israelischen Unterdrückung im Gazastreifen und in der Westbank - Widerstand und Solidarität kann unterdrückt werden, aber ihr Geist bleibt stark. Am Jahrestag des brutalen Angriffs auf den Gazastreifen fährt Israel und seine Verbündeten fort, das menschliche Leben,  die menschliche Freiheit und Würde zu missachten.    Nachdem es die Grenzen geschlossen und kontrolliert hatte, bombardierte Israel brutal den Gazastreifen und fiel dann in ihn ein: Es hinterließ 1417 palästinensische Tote, einschließlich 313 Kindern und Jugendlichen. Seit dem Angriff, der Häuser, Brunnen, Fabriken, Schulen, Krankenhäuser, Polizeistationen und andere öffentliche Gebäude zerstörte, verursachte die Blockade Voraussetzungen für einen Genozid durch Kontaminierung der Wasservorräte, auf Grund der Weißen Phosphor-Munition,  der sehr verschmutzen Abwässer, die ins Meer fließen, durch Verhinderung  der Lieferung von Lebensmitteln, Medikamenten und anderem humanitären Notwendigem. Die Menschen, die im Gazastreifen leben, bekommen schon die schrecklichen langfristigen >>>

 
 

Israel erklärt NGOs den Krieg -  Jerrold Kessel und Pierre Klochendler  - Jerusalem:  Ein Jahr nach dem verheerenden  Angriff auf die Hamas in Gaza taucht eine neue Welle Berichte auf, die Israel wegen Kriegsverbrechen anklagen. Israel schlägt mit einem Bericht gegen Berichte zurück, die auf internationalen  NGOs herumhacken wie Amnesty, Christian Aid, Oxfam, Trocaire, Finn Church Aid, Diakonia und Cordaid. Das unmittelbare Ziel  von Israels Zorn ist ein gemeinsamer Bericht mit dem Titel  „Fehlschlag Gaza: kein Wiederaufbau, keine Erholung, keine Entschuldigungen,“ den die NGOs aus Europa bekannt gaben. „Diese Organisationen nützen  die moralischen, rechtlichen und humanitären Prinzipien weiter aus, um einen politischen Krieg gegen Israel zu führen. Viele der Behauptungen in diesem Bericht seien nicht bewiesen und reflektieren Doppelstandards,“ sagt Gerald Steinberg, Präsident der NGO-Monitor, der israelischen NGO vom rechten Flügel. >>>

 
 

DEUTSCHE KIRCHEN SCHWEIGEN ZUM AUFRUF PALÄSTINENSISCHER CHRISTEN UND CHRISTINNEN ZUR BEENDIGUNG DER BESETZUNG - Eine Gruppe palästinensischer Christen und Christinnen aus mehreren Kirchen und kirchlichen Organisationen veröffentlichte einen leidenschaftlichen und vom Gebet erfüllten Aufruf zur Beendigung der Besetzung Palästinas durch Israel. Die deutschen Kirchen schweigen dazu..... Der Aufruf wurde im Rahmen einer Tagung am 11. Dezember 2009 in Bethlehem veröffentlicht                      Wortlaut des Aufrufes (180 KB)

Kurzkommentar von P.R. -  Vergebens habe ich auf den diözesanen Websites oder bei "Kirche in Not" nach einem deutlichen Link gesucht, der auf diesen dramatischen Hilfeschrei der palästinensischen Christen vom 11. Dezember aufmerksam macht. Eine Suche bei den Suchfunktionen aller deutschen Bistumsseiten brachte das gleiche Ergebnis, nämlich Null, keinerlei Hinweis. Die Suchfunktion des Bistums Augsburg brachte es auf den Punkt: "Bethlehem" – "Fehler: Syntaxfehler" - Betlehem ist nur ohne das "h" zu finden (Schreibweise der Einheitsübersetzung der Bibel). Traurig aber wahr, genau das ist die Realität.

Ich empfinde es als einen nicht hinnehmbaren Fehler, diesen wichtigsten Hilfeschrei der Christen des Heiligen Landes in den letzten Jahren nicht umgehend verbreitet zu haben.

Was soll dann das ganze Gerede um Solidarität mit den Christen in Not im Heiligen Land, wenn geschwiegen wird, statt alle nur mögliche Unterstützung zu geben und Stellung zu beziehen. Gegenüber den pal. Christen wäre das oft wichtiger als noch so viele materielle Unterstützung. Denn sie verlassen zunehmend die Heimat Jesu, weil die Mitchristen aus der übrigen Welt sie spürbar mit Desinteresse abstrafen.. Immer wieder höre ich diesen Vorwurf bei meinen Besuchen in Bethlehem. "Warum sollen wir in dieser hoffnungslosen Situation noch hier aushalten, wenn es der christlichen Welt jenseits der Mauer völlig egal ist, was mit uns passiert und unter welchen Bedingungen wir hier aushalten? Würdet ihr das tun!"

Müssen die Christen im Heiligen Land es nicht wie einen Faustschlag ins Gesicht empfinden, wenn Ihr Hilfeschrei vom 11.12. zwar einerseits seiner Bedeutung nach seitens des Weltrates der Kirchen in den inhaltlichen Zusammenhang mit dem ähnlichen Aufruf der südafrikanische Kirchen 1985 auf dem Höhepunkt der Unterdrückung unter dem Apartheidregime gestellt wird?! - er andererseits von den offiziellen Kirchen in Deutschland totgeschwiegen wird.
Der Brief der palästinensischen Christen vom 11. Dezember 2009 ist die große und verpaßte Chance von christlicher Seite bei uns in Deutschland gewesen, deutlich spürbare Solidarität zu zeigen. Doch dieses Dokument darf nicht das Schicksal einer Drucksache teilen und im Papierkorb verschwinden! Es fordert zur Aktion heraus!  
Wortlaut des Aufrufes (180 KB)

Eine Stimme der Gerechten: Bischof Dr. Hans-Jürgen Abromeit zum Palästinakonflikt - Frieden – ein frommer Wunsch für Israelis und Palästinenser? Greifswald (hja). Im Dezember 2009 haben die führenden christlichen Theologen unter den Palästinensern einen Schrei um Hilfe an die internationale Gemeinschaft, die Kirchen der Welt, an die Führer des palästinensischen Volkes und die Israelis gerichtet, Wege aus der Spirale der Gewalt zu suchen. Leider scheint dieser Aufruf ohne Echo zu bleiben. Weder die deutsche Regierung noch die internationale Gemeinschaft ist offensichtlich bereit, Druck nicht nur auf die Palästinenser, sondern auch auf Israel auszuüben, diesen selbstzerstörerischen Weg zu verlassen.  >>>

 
 

Hagen Rether über das Weltgeschehen

 
 

2010: Welcome to Orwell’s World - John Pilger - In Nineteen Eighty-Four, George Orwell described a superstate called Oceania, whose language of war inverted lies that "passed into history and became truth. ‘Who controls the past,’ ran the Party slogan, ‘controls the future; who controls the present controls the past.’" Barack Obama is the leader of a contemporary Oceania. In two speeches at the close of the decade, the Nobel Peace Prize winner affirmed that peace was no longer peace, but rather a permanent war that "extends well beyond Afghanistan and Pakistan" to "disorderly regions and diffuse enemies." He called this "global security" and invited our gratitude. To the people of Afghanistan, which America has invaded and occupied, he said wittily: "We have no interest in occupying your country."  >>>

 
 

 
 

An Interview with Ilan Pappe - The Ethnic Cleansing of Palestine - Fatma Elslhhati, Miho Seki, Anthony Löwstedt - (...) What are the responses to your book from the scientific community? The Israeli scientific community would say the facts are right but my interpretation is wrong. That I don’t understand that Israel had the right to do what it did. But I think, around the world, most of the scientific community accepts the findings of my book, and accepts that this is now an integral part of history, to be taught in schools and universities and so forth. How has your book been treated by the mass media? I think unfortunately in the West, mainstream media tended to ignore the book, though not in England, where the book was well received. I think the book was more received by the alternative media, the ones on the Internet and so on. It was difficult to get the book reviewed and discussed, especially on the main television channels. The newspapers were a bit better. So I don’t think the mainstream media are ready >>>

 
 

Viva Palestina Update: Back On The Move Towards Gaza

 


2.1.2010
 

 

Den Spiegel vorgehalten - Avraham Burg über Trauma und Hoffnung in Israels Gesellschaft und das jüdisch-deutsche Verhältnis als «Mittel zur Erlösung» - Interview Dr. Ludwig Watzal - Ihr Buch «Hitler besiegen» haben Sie nicht nur zum Gedächtnis an Ihren Vater geschrieben, sondern auch zum Gedächtnis an Ihre Mutter, die in der siebten Generation in Hebron lebte. Wie kommt es, dass Sie mit solch einem Hintergrund nicht in der National-Religiösen Partei (NRP), in der Partei Ihres Vaters, sind? Mein Vater war ein Familienmensch und innerhalb der Familie hat er sich nicht mit politischen Dingen befasst. Wir hatten vieles gemein. Er war sehr daran interessiert, Brücken zwischen frommen, die Religion ausübenden Juden und nichtfrommen Juden zu bauen. In diesem Stadium hatten wir eine Menge gemeinsam. Doch es gab einen sehr entscheidenden, fundamentalen Unterschied zwischen uns: Mein Vater glaubte, dass der Staat Israel eine religiöse, erlösende Dimension hat. Ich glaubte zu jener Zeit und glaube noch heute, dass jeder Staat, sei es Israel oder Deutschland oder die USA, nur ein Mittel, ein Instrumentarium in den Händen der Menschen ist. Ein Staat sollte nie eine religiöse Bürde tragen oder eine religiöse Dimension von Bedeutsamkeit haben. Mein Vater glaubte, dass der Staat Israel – religiös gesprochen – der «Dom unserer Erlösung» sei. Ich stimme dem bis heute nicht zu. Ich rufe weiterhin zu einer Trennung von Religion und Staat auf. Solang Ihr Vater den Vorsitz der Nationalreligiösen Partei innehatte, war diese eine liberal-konservative Partei. Wie war es möglich, dass sie von religiösen Zeloten übernommen und in eine messianische Siedlerpartei verwandelt wurde? Allgemein könnten Sie dieselbe Frage zur gesamten israelischen Situation stellen. Israel war nach der Staatsgründung 1948 im Grunde sozialistisch; heute ist es überwiegend kapitalistisch, sehr viel religiöser und politisch rechts. >>>
(Englische Fassung in: Semit Nr. 5/09
;    Übersetzung ins Deutsche von Ellen Rohlfs). 
Homepage - Ludwig Watzal >>>     |     between the lines - Blog von Dr. Ludwig Watzal >>>

 
 

Die Globalisierung religiöser Gewalt - Rezension von Dr. Ludwig Watzal - Warum kam es zu Beginn des 21. Jahrtausends zu einem Ausbruch religiös motivierter Gewalt? Dieser Frage geht Mark Juergensmeyer, Professor an der Universität von Kalifornien in Santa Barbara, nach. Anhand zahlreicher Fallstudien und Interviews, die der Autor mit Vertretern christlicher Milizen, Hamas, Hisbollah, im Irak und Iran sowie an fast allen Brennpunkten weltweit geführt hat, vertritt er die These, dass das Wiederaufblühen der religiösen Politik zu Beginn des 21. Jahrhunderts in weiten Teilen dem Verlust des Glaubens an den säkularen Nationalismus in einer zusehends globalisierten Welt geschuldet sei. Die Globalisierung habe diesen Trend zum Religiösen noch beschleunigt. Das westliche Konzept des Nationalstaates konnte in zahlreichen Ländern, in denen es religiös motivierte Aufstandsbewegungen >>>

Homepage - Ludwig Watzal >>>
between the lines - Blog von Dr. Ludwig Watzal >>>

 
 

Gaza Freedom March 27. Dez. - 2. Jan. 2010 - 13. März 2011 23:28

Pressemitteilung der deutschen Delegation vom Gaza Freedom March - Gaza Freedom March endete mit einer erfolgreichen Demonstration vor der israelischen Botschaft in Kairo - Kairo, 02. Januar 2010.  Am letzten Tag des Gaza Freedom March haben sich rund 450 TeilnehmerInnen vor 13 Uhr, getarnt als gewöhnliche Touristen, in der unmittelbaren Nähe zur israelischen Botschaft eingefunden. Um punkt 13 Uhr outeten sich die DemonstrantInnen und strömten mit Bannern und Fahnen auf die Straße vor der israelischen Botschaft und skandierten “Free Gaza!” und “Boykott Israel!” Dazu erklärt Ute Lampe, eine Sprecherin der Deutschen Delegation: “Dieser Protest war ein bedeutendes abschließendes Zeichen gegen Israel, das die völkerrechtswidrige Blockade des Gazas-Steifens zu verantworten hat und durchführt.” Die Polizei war sichtlich überrascht von dieser Demonstration. Anders als am Vortag vergingen mindestens 15 Minuten bis die Polizeikräfte eintrafen und alle DemonstrantInnen auf den Gehweg gedrängt hatten. Es gab keine größeren Konflikte mit der Polizei, obwohl dieser Protest ebenso illegal war, wie alle Proteste der letzten Tage. Viele der Polizisten und PassantInnen zeigten Sympathien mit dem Anliegen der Demonstranten, was vielleicht auch ein Grund für die relative Zurückhaltung der Behörden war.

Trotzdem wurde, wie in den letzten Tagen immer, die Presse bei der Berichterstattung behindert.

Fotos:
fotos.web.de/helmut_kaess/2010_01_01_Gaza_Freedom_March - Quelle: Deutsche Delegation vom Gaza Freedom March

Gaza Freedom March Hunger Strikers Vow to Continue and Call for Mass Participation - (Cairo) Gaza Freedom March hunger strikers released today a statement to the world community at the steps of the Egyptian Syndicate of Journalists where they have congregated for the past week due to Egypt's refusal to allow them into Gaza. They renewed their commitment to the values of freedom for Palestine and appealed for a continued struggle until justice is achieved. They also called for an end to the Israeli siege of Gaza. >>>

01.01.2010 - Die Schweizer Gruppe -  Blockiert, aber nicht resigniert - Heute war unser letzter Tag an dem wir alle Internationalen zusammen in Kairo blockiert sind. Für einige beginnt heute die Heimreise. Nichts desto trotz ist und noch eine gute und friedliche Protest-Aktion vor der israelischen Botschaft gelungen. Am Abend haben wir uns nochmals alle zusammen auf dem Tahrir Square getroffen um gemeinsam auf die vergangenen Tage zurück zu blicken. Trotz der ägyptischen Repression und den schwierigen Umständen, in denen wir unsere Aktionen planten und durchgeführt haben, ist es uns gelungen, das Bestmögliche zu erreichen, nämlich die Aufmerksamkeit der ägyptischen Bevölkerung und die der Welt zu erlangen. >>>

Die deutsche Gruppe meldet >>>

Deutsche Teilnehmer melden
: Nach der beeindruckenden Nacht - Silvester auf dem "Gaza Freedom Square", aber auch (die ganze Zeit!) auf dem Camp der französischen Delegation vor "ihrer" Botschaft, immer "gut bewacht", war es ein gutes Signal, jetzt vor der israelischen Botschaft zu demonstrieren (
Peter und Günter/Elfi ergänzen sich ..). Quelle und mehr >>>

»Ägyptens Polizei hat die Demo verhindert« - Der Freiheitsmarsch für Gaza steckt seit fünf Tagen in Kairo fest. Die Akteure geben aber nicht auf. Ein Gespräch mit Edith Lutz - Interview: Karin Leukefeld >>>

Grenze nach Gaza öffnen - Kairo: Proteste gegen die Blockade der Palästinenser fortgesetzt - Karin Leukefeld - Auch am Neujahrstag setzten Aktivisten des Gaza-Freiheitsmarsches ihre Proteste gegen die israelische Blockade des Gaza­streifens fort. Rund 400 Menschen forderten mit der französischen Gruppe EuroPalästina die Öffnung der Grenze bei Rafah >>>

One Student’s Question to the World: ‘Why the Palestinians? Why Are We the Only Ones Suffering?’ - The question was like an electric shock to the six or so Palestine solidarity activists, including myself, as we were standing inside a classroom at a school in Gaza City. “Why the Palestinians? Why are we the only ones suffering?” asked a Palestinian girl who was probably about nine or ten-years-old. And then the enormity of what the people of Gaza go through every day hit me. >>>

31.12.2009 - Heute vor einem Jahr in Gaza: Die Beschießung von Nothelfern ... und die Folgen - Am Mittwoch, dem 31. Dezember 2008 wurden mehrere Menschen bei einem Angriff auf Jabal Al-Ra’is nordöstlich von Gaza verletzt. Dr. Ihab Al Madhoun, der 33-jährige Direktor der Az-Zaitun-Klinik in Gaza Stadt, der Krankenwagenfahrer Hishmat Ajour, 30, und der Sanitäter Mohammed Said Abu Hasira, 30, sprangen aus dem Krankenwagen, um sie zu retten. Gerade als sie das Fahrzeug verließen, wurden sie von einem israelischen Kampfjet angegriffen. Hishmat allein überlebte >>>

Internationale Proteste gegen Gaza-Blockade - Friedensaktivisten bringen ägyptische Regierung zunehmend in Verlegenheit  - Internationale Friedensaktivisten haben am Donnerstag gemeinsam mit Palästinensern und Israelis gegen die mehr als dreijährige Blockade des Gazastreifens demonstriert. >>>

Protesters are being brutalized in Tahrir Square - Adam Horowitz - Source: Mondoweiss "Press release: Protesters are being brutalized in Tahrir Square right now – 500+ protesters violently forced into pens, others barricaded in their hotels"

Grenze nach Gaza öffnen - Kairo: Proteste gegen die Blockade der Palästinenser fortgesetzt - Karin Leukefeld - Auch am Neujahrstag setzten Aktivisten des Gaza-Freiheitsmarsches ihre Proteste gegen die israelische Blockade des Gaza­streifens fort. Rund 400 Menschen forderten mit der französischen Gruppe EuroPalästina die Öffnung der Grenze bei Rafah, was von der ägyptischen Regierung verweigert wird. Seit Tagen halten die Aktivisten die Straße vor der französischen Botschaft in Kairo besetzt, um ihrer Forderung Nachdruck zu verleihen. >>>

»Ägyptens Polizei hat die Demo verhindert« - Der Freiheitsmarsch für Gaza steckt seit fünf Tagen in Kairo fest. Die Akteure geben aber nicht auf. Ein Gespräch mit Edith Lutz - Interview: Karin Leukefeld - (...) Am Silvestertag wollten wir ursprünglich zusammen mit 50000 Palästinensern im Gazastreifen demonstrieren, aber die ägyptische Polizei hat das verhindert, indem sie den Grenzübergang Rafah geschlossen hielt. Darum wollten wir einen Marsch von Kairo in Richtung Gaza machen, aber der wurde auch unterbunden. Polizei und Sicherheitskräfte haben uns wieder gestoppt, dicht zusammengedrängt und eingeschlossen. Es hieß, daß Hotels umstellt und die Leute nicht rausgelassen wurden –können Sie das bestätigen? >>>

01.01.10 13:46:06 - < Pressemeldung der deutschen Delegation vom Gaza Freedom -  Aktuell! 300 Demonstranten vom Gaza > Freedom March sind im Polizeikessel vor der israelischen  Botschaft in Kairo.  Im Kessel sind viele Deutsche. Es gibt etwa einen Polizist pro Demonstranten. Es ist möglich einige der Deutschen im Kessel anzurufen. Wer ein Interview mit diesen machen will, soll dies schnell tun, weil sie eventuell verhaftet werden.  (Siehe Liste unten).
> Dr. Edith Lutz, Vertreterin von "Jüdische Stimme für  gerechten Frieden im Nahen Osten", und andere Vertreter  der deutschen Delegation vom Gaza Freedom March sind im  Restaurant in der Nähe der israelischen Botschaft, um Pressegespräche zu führen.
Kontakt: > Elsa Rassbach - ägyptisches Handy +20109816078 - Dr. Edith Lutz - deutsches Handy + 4915204519740

Mary - 31.12.2009 - In about an hour the Gaza Freedom Marchers in Cairo will be meeting in Tahrir Square to celebrate the beginning of 2010 here.  January 1st will be the fifth day of my hunger strike. It was an eventful and exhilarating day here for all of us here in Cairo.  This morning we began to arrive in small groups at a couple of locations in downtown Cairo, intending to join and up and  begin a solidarity march to Gaza.  We didn't expect to get far before being stopped, so we took what things we had that would make it easier to spend the night in the street.  As soon as we got out of our taxi near the Museum, Hedy and I and Hedy's two friends from St Louis were immediately surrounded by security police who tried to lead us away from the area.  All around us we saw other small groups receiving the same reception >>>

Bildquellen und mehr Bilder GFM bei flickr >>>
Aktionen zum  Stopp der illegalen Gaza-Blockade >>>
Gaza-Friedensmarsch 2010 - 27. Dez – 2. Jan. (Die offizielle Seite) >>>
BREAKING NEWS!! (click here for more)
Gaza Freedommarch - Schweiz
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Marsch durch GAZA - Deutschland >>>
Contact the Egyptian government for the Gaza Freedom March >>>
Gaza Freedom March - Münchner Bürgerinitiative für Frieden und Abrüstung >>>
Sonderseiten zu Gaza >>>

 
 

Iran: Revolution gegen Revolution  - Behrouz Khosrozadeh -  Wie ist momentan die Kräftekonstellation? - Die radikale sowie ein Teil der traditionellen Geistlichkeit bilden die klerikale Stütze der Regierung. Erstere produziert die radikalsten Drohgebärden gegen die Oppositionsführung. Dazu kommen die zivilen Anhänger, von denen viele dank der Vetternwirtschaft des Regimes Privilegien genießen. Die würden sie alle, nebst ihrer Freiheit, bei einem Sturz verlieren. Von den Universitätsangehörigen verteidigt nur ein winziger Teil die Regierungspolitik. Gestützt wird sie aber von einem Teil der Basarhändler und einer Gruppe von Madahs. Bei letzteren handelt es sich um Gewalt verherrlichende Prediger, die in religiösen Veranstaltungen Gedichte rezitieren und stets Chamenei und die Regierung hochleben lassen. Sie spielen eine große Rolle bei der Organisierung der zivil gekleideten Schlägermiliz gegen die Oppositionellen. Anhänger hatte das Regime bislang vornehmlich auf dem Lande. Deren Zahl allerdings schrumpft nach der miserablen ökonomischen Bilanz der Regierung rapide >>>

 
 

Über Diskussionen, die das Jahr 2009 nicht bereicherten - Arno Orzessek - (...) Überflüssig, zynisch in der Sache, unangefochten auf Platz eins im Verzichtbarkeits-Ranking: Henryk M. Broders Pseudo-Kandidatur zum Vorsitzenden des Zentralrats der Juden. (...) Broders medialer Extremismus, sämtliche Aufmerksamkeit von den Problemen, welchen auch immer, abzuziehen und gewaltsam auf sich selbst umzulenken, missfiel unter anderen Michel Friedmann, der bis 2003 Mitglied des Zentralrats gewesen war. "Sollte sich rausstellen, dass das Ganze nichts anderes war als eine narzisstische egomanische Tripgeschichte, um sich in die Öffentlichkeit zu bringen, dann hat er sich in meinen Augen jedenfalls von jeder Ernsthaftigkeit und Seriosität verabschiedet. Dazu ist das Amt zu ernst." Tatsächlich war Broders Kandidatur-Androhung genau das: eine "narzisstische egomanische Tripgeschichte" - eine Wortwahl übrigens, die im Munde Friedmanns besonders kompetent klang. Wie auch folgende: "Bei allem Respekt für Henryk M. Broder, der sich gerne selbst hoch- und überschätzt, ein Theodor Herzl ist er nicht und wird er auch nicht werden. Dazu fehlt ihm dann doch die Vision und das Genie." >>>

 
 

In Gedenken an Gaza

 
 

 
 

Has Israel forgotten the “reason” for Gaza’s closure? - As news organizations report each detail of a possible prisoner release deal between Israel and Hamas, a related subject is receiving less attention: whether the release of the captured Israeli soldier, Gilad Shalit, would lead to an opening of Gaza’s crossings, closed to all but the bare minimum passage of people and goods. Writing in Haaretz, Akiva Eldar has suggested that one would not necessarily follow the other: “It has been decided that the Shalit deal will not bring about a change in Israel’s policy regarding the blockade of Gaza and preventing the passage of people and goods between Gaza and the West Bank, except for humanitarian cases and essential goods”. Really? It won’t? Israel has justified its 3.5 year closure of Rafah Crossing and 2.5 year closure of Gaza’s other crossings as “sanctions” designed to pressure the Hamas regime, especially to release Shalit. >>>

 
 

 
 

Elderly Holocaust Survivor Heddy Epstein Protests Israeli Attacks on Gaza

 


1.1.2010

 

 

Protests held against Gaza siege - Members of Gaza Freedom March, denied entry to Gaza, demonstrated in Cairo [Ali Abunimah]  - Activists, both from Gaza and abroad, have held demonstrations on either side of an Israeli border crossing to the Palestinian territory, protesting against its continued siege by Israel. >>>

Internationals injured in Cairo protests – Several international demonstrators were reported injured by Egyptian riot police during demonstrations with the Gaza Freedom March in Cairo Thursday. (...) “There was a Moroccan-Italian woman who was punched in the face and was taken for treatment,” said Medea Benjamin, a prominent US anti-war activist who organized the Gaza initiative.  -  A French woman associated with the March died on Wednesday of a heart attack. She was not present at any of the demonstrations, according to an organizer of the French delegation, Yasser Hassan. >>>

Gaza Freedom March - Am 27.12.2009 machen sich über 1300 Gaza Freedom Marchers aus aller Welt, 40 von ihnen aus Deutschland, drei aus München , von Kairo aus auf den Weg nach Rafah, um auf dem Recht der Palästinenserinnen und Palästinenser auf Bewegungsfreiheit, auf Sicherheit, auf Selbstbestimmung und auf einem Leben zu bestehen, das sie wieder lieben können. weitere Infos in deutsch - international     

Berichte
von
Günter 1, 2 , Elfi 1, 2 , Peter; Photos von Peter, mehr Quelle

100 of 1340 'Gaza Freedom Marchers' enter Gaza with help of Egyptian President's wife >>>

Josh Stump: Gaza Freedom March Madness – Day Three -  Josh Stump - Cairo: Cairo is currently experiencing civil disobedience, Western style: during the protest in front of the UN on Monday, four were arrested; along the road to Rafah from Al Arish, Spanish activists have been staging protests; the French delegation have been camped out in front of their embassy since Sunday. On Tuesday the woman’s delegation of Code Pink took a letter to Suzanne Mubarak, wife of Egypt’s President Hosni Mubarak, calling for the border with Gaza to be opened. The fight is now with the Egyptian government and, according to Code Pink, their own embassies’ intransigence. >>>

Juliane Bieberstein Internationaler Versöhnungsbund Deutscher Zweig Teilnehmerin des Gaza Freedom March hat heute an dem geplanten Marsch / Demo in Kairo teilgenommen. Sie hat  einen Blog dazu geschrieben: Blog von Juliane Bieberstein zum Gaza Freedom March - Gabi und ich hinterlegen unsere Reisepass-Kopien im Hotelzimmer und brechen auf gen Aegyptisches Museum. Wir kommen dort um halb 10 Uhr an und gehen, wie Touristen, zunaechst in einen Souvernirladen. Dort treffen wir einen anderen aus der deutschen Gruppe, Benjamin, der per SMS Infos bzgl. der weiteren Vorgehensweise bekommt. Als wir einmal aus dem Laden heraustreten um zu pruefen, ob sich was bzgl. des fuer 10 Uhr geplanten Marsch ankuendigt, wird uns gesagt, dass wir aufgrund einer Aktion fuer Gaza dort nicht stehenbleiben duerfen. Benjamin ist ploetzlich nicht mehr da >>>

Protests held against Gaza siege - Members of Gaza Freedom March, denied entry to Gaza, demonstrated in Cairo - Ali Abunimah  - Activists, both from Gaza and abroad, have held demonstrations on either side of an Israeli border crossing to the Palestinian territory, protesting against its continued siege by Israel. Hundreds of protesters gathered around the Erez crossing on Thursday, to denounce the blockade that has caused immense suffering to those living in Gaza. Nisreen el-Shamayleh, Al Jazeera's correspondent who was on the Israeli side of the crossing, estimated that about 600 protesters were present, many from mainly Arab neighbourhoods in East Jerusalem. >>>

Donnerstag 13:00 - Freiheitsmarschierer werden in Kairo aufgehalten - Ein aktuelles Bild aus Kairo - Dr. Edith Lutz -  Polizei in Zivil verhindert jegliches näherkommen. Zur Zeit - 13 Uhr - ist die größere Gruppe eingekreist, vor der kleineren am Lotus Hotel, steht die Polizei in Front. bei beiden Gruppen in der nähe schwarze Polizeiautos. Beim fotografieren wird man behindert.

Plans for Thursday, December 31 - Medea Benjamin - Tomorrow, international groups related to the Gaza Freedom March will join together for a united march to Gaza.  We are demanding an end to the Seige of Gaza, freedom of movement for all Palestinians, and end to the Wall.   We urge people around the world to join civil society in a boycotts, divestment campaign and a call for sanctions now. Our protest will begin at 10 AM sharp in the heart of downtown Cairo.   We are asking people to be in the area of the Tahir Square and the Egyption Museum.  Please be in the area early.  It is time to act like a tourist just as the Egyption Government has said we should do – window shop, buy coffee etc. Please stay in small groups and pay attention.  When the March begins, which will be visible by flags and sound, move to it as quickly as possible and add your energy and body to the flow.  Once it begins, act like an Egyption and move through the traffic to join in. >>>

Video - Gaza: Aktivisten sitzen in Kairo fest - ZDF heute  >>>

 
 

Gaza: Ein Jahr nach dem Krieg / Interview mit Vizepräsidentin W.Rösch-Metzler - Eine detaillierte Analyse zur Situation der palästinensischen Bevölkerung im Gaza-Streifen und zur Einschätzung der bundesdeutschen Nahostpolitik gibt Wiltrud Rösch-Metzler, Vizepräsidentin der deutschen pax christi - Sektion im Interview am 23.12.2009 mit domradio Köln. Das Interview kann hier in voller Länge angehört werden . Quelle: domradio Köln , 23.12.2009 |     audio anhören (mp3, 5:59)

 
 

Al-Kurd Family Home Take-Over (Sheikh Jarrah)

On Tuesday morning at around 9.30am, a group of settlers surrounded the al-Kurd family home in Sheikh Jarrah and took over a section of the house. Fifteen to twenty settlers, accompanied by private armed security and Israeli police forces, entered an extension of the Palestinian house, and started clearing it of the familys belongings. The family was not present in this section of the house in compliance with a previous court order, however local sources reported that the settlers also attempted, on several occasions, to gain entry to the inhabited part of the house. One Palestinian resident, Khamis al-Gawi, has been arrested shortly after the settlers arrived, and is still being held at a local police station. Two international activists, American and Swedish nationals, who were filming the settlers taking over the house were also arrested by the police and their video cameras confiscated. >>>

 
 

 
 

Israel`s doctors must allay torture fears : Allegations of Israeli doctors colluding in the torture of Palestinians must be investigated - Antony Lerman - The Guardian - Evidence has been produced by the Public Committee Against Torture in Israel (PCATI) and PHR-I of doctors examining interrogated Palestinians before, during or after torture without documenting, reporting or resisting, and by providing medical documents and information to the bodies responsible for the torturing. These are all expressly prohibited under WMA and Israel Medical Association (IMA) guidelines, as is even the presence of a doctor where there is torture. These allegations have never been seriously investigated by the IMA, despite persistent urging by PHR-I as part of its long struggle against the use of torture and its bringing of the issue to the attention of the WMA.

 
 

 


31.12.2009
 

 

Gaza Freedom March Protests Continue in Cairo, Organizers Say Egypt Offer to Allow 100 into Gaza Not Sufficient >>>

'Israel is the persecutor,' says Holocaust survivor on hunger strike for Gaza - 85-year-old Hedy Epstein insists ‘we have to try everything’ to break siege of territory - Richard Hall  - An 85-year-old Holocaust survivor entered the second day of her hunger strike on Tuesday, in protest over the Egyptian government’s refusal to allow an international Palestinian solidarity march to enter the Gaza Strip. American peace activist Hedy Epstein came to Cairo as part of an international  >>>

Gaza: Freiheitsmarschierer gestoppt - Die TeilnehmerInnen des ‘Gaza Freedom March’ drängen die Ägyptische Regierung, damit wir Kairo verlassen und nach el-Arish fahren können. Gleichzeitig beginnt die Regierung, Gegendruck zu erzeugen. Heute morgen um 7 Uhr trafen sich die Freiheitsmarschierer am Busbahnhof. Wir wollten in die Busse steigen, die nach el-Arish fahren. Stattdessen erwartete uns eine große Gruppe Soldaten, die sämtliche Busse und Taxis wieder wegschickten. Bevor wir >>>

 
Gaza’s border must be opened NOW - Pam Rasmussen | The Electronic Intifada  - This time is clearly different. I have traveled to Gaza twice this year, in groups ranging from 40 to 60 persons, and although there was a lot of behind-the-scenes work involved in “greasing the wheels” with the Egyptian authorities, we pretty much sailed in. CODEPINK (the group that organized both of my previous trips) developed a well-earned reputation for being able to pull just the right levers to open the doors to the isolated enclave of Gaza — even more so than George Galloway’s Viva Palestina convoy, which is typically allowed in for only 24 to 48 hours (versus our four days). But too many months have gone by with no change in the crippling isolation of Gaza imposed by Israel and Egypt, and it was time to risk our privileged access to take our efforts to break the siege up a notch >>>


Marchers Refuse Egyyptian Offer, Say They Will March to Gaza -  Geschrieben von: Free Gaza Team - Members of an international group gathered in Cairo to protest against the siege of Gaza have rejected an Egyptian offer to allow 100 of them entry into the Palestinian territory. >>>
http://english.aljazeera.net/news/middleeast/2009/12/2009123061947605152.html

Activists reject Egypt's Gaza offer >>>

 
 

tl_files/title/60.jpgDie israelischen Ultranationalisten sind die wirkungsvolleren Wehrdienstverweigerer -  Inamo, Heft Nr. 60, Jahrgang 15, Winter 2009, 23. Dezember 2009 -  Shraga Elam - In Israel entbrannte kürzlich erneut die Diskussion um die Militärdienstverweigerung. Die israelischen Medien vergleichen die beiden Widerstandsformen, die des Friedenslagers und die der Ultranationalisten, die den Dienst verweigern, sollte die Regierung Siedlungen räumen oder sogar einen Baustopp forcieren. Die Beschreibung der Ähnlichkeiten und Unterschiede und deren Analyse demonstriert den Zerfall des politischen Systems in Israel und weist auf mögliche Entwicklungen hin. Mit dem zunehmenden Misstrauen gegenüber der Regierung, dem Parlament und politischen Parteien, wächst das revolutionäre (rechte) Potential im Land. Der allgemeine Wunsch nach einer radikalen Änderung wird größer. Gleichzeitig nimmt die Ablehnung gegenüber den staatlichen Institutionen zu. Eine Revolte von unten zeichnet sich ab. Sollten die Rechtsradikalen die Armeeführung übernehmen, wird es klare politische Konsequenzen geben: ein Großisrael ohne Araber. >>>

inamo - Neu - Heft Nr. 60 - Neue arabische Literatur
Jahrgang 15, Winter 2009, 64 Seiten, Erschienen 23. Dezember 2009


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Starke Worte über Israel: „Apartheidstaat, Paria-Staat, oder gar ein gescheiterter Staat“? - Dieter Neuhaus -  Am 25.12.2009 berichtete die israelische Tageszeitung Haaretz in ihrem Editorial über die „wachsende Sorge um Israels Image als freies und demokratisches Land“. Was hat die angesehene Zeitung veranlasst, ihre Sorge um Israels Zukunft in so deutlichen Worten und an so herausragender Stelle, nämlich im Editorial, zum Ausdruck zu bringen? Haaretz greift nur drei Ereignisse aus den letzten Tagen auf, die Zeitung könnte aber die Zahl der Indizien für krasse Fehlentwicklungen in Staat, Militär und Gesellschaft Israels mühelos vervielfachen. Was ist also geschehen, was Haaretz so große Sorgen macht?  Erstens: Eine friedliche Demonstration im arabischen Ost-Jerusalem Vorort Sheikh Jarrah, die sich gegen die Vertreibung von Palästinensern aus ihren Häusern durch rechtsextreme jüdische Siedler wendet, wird von der Polizei mit brutaler Gewalt aufgelöst, die 27 Demonstranten werden für Tage ins Gefängnis geworfen. Kaum hat die israelische Staatsmacht die wenigen Teilnehmer der Kundgebung beiseite geschafft, greifen jüdische Siedler in Sheikh Jarrah mit großer Gewalt arabische Bewohner an, schlagen Kinder krankenhausreif. >>>

 
 

Architektur der Feindseligkeit - Menschenrechtler: Israelische Siedlungen sind Mittel und Werkzeug der Politik - Eyal Weizman im Gespräch mit Joachim Scholl - Die israelischen Siedlungen seien Bestandteil eines ausgefeilten Sicherheitsnetzes mit dem Ziel der Überwachung und Abschottung, sagt Eyal Weizman, israelischer Architekt, Menschenrechtsaktivist und Autor des Buches "Sperrzonen. Israels Architektur der Besatzung". (...) Weizman: Die Übersetzung meiner Werke ins Hebräische, diese Verpflanzung nach Israel ist stets unter großem Streit erfolgt, auf eine Weise, die mich oftmals überrascht hat. Und bei diesem Buch, also "Sperrzonen. Israels Architektur der Besatzung", war es so, dass die ursprüngliche Fassung dann verboten wurde. 5000 Exemplare wurden zerstört, eine geplante Ausstellung konnte nicht stattfinden. Bei der jetzt erscheinenden Ausgabe ist uns schon eine gerichtliche Vorladung ins Haus geflattert. Ich möchte nicht, dass die Zuhörer jetzt etwa glaubten, dass es in Israel eine Zensur gäbe, nein, das ist nicht der Fall. Die israelische, akademische Welt ist meistens sehr kritisch gegenüber der Politik eingestellt. Aber was eben hier neu ist und was die Leute aufregt, ist, dass man bisher glaubte, Architektur sei apolitisch, sie sei aus dem schmutzigen Geschäft der Politik rauszuhalten. Und jetzt wird eben von mir die Behauptung aufgestellt, dass Architektur selbst nicht nur … nicht außerhalb der Politik stehe, sondern sogar ein Mittel und Werkzeug der Politik geworden ist. >>>

 
 

Freedom For Gaza: Why We're Marching

 


30.12.2009
 

 

 Gaza Dezember 2008 - Juli 2009 -  Ein Jahr schon warten die Opfer des Überfalls!

Gaza aid convoy to change course - Organisers of the Viva Palestina aid convoy, which is trying to reach the Gaza Strip, have agreed to travel via Syria en route to Egypt. The agreement came after a Turkish mediator reached a deal with the Egyptian consul in Jordan's Red Sea port of Aqaba. The convoy will now head to the Syrian port of Latakia to sail from there to the Egyptian port of El Arish, and then to Gaza. The Viva Palestina convoy, which has been stranded in Aqaba for the past five days, is led by George Galloway, a British MP. A statement from the Egyptian Ministry of Information said that Galloway had been told by November 10 that the convoy had to travel through El Arish. >>>

Kairo stoppt Aktivisten - Karin Leukefeld - Der Versuch von mehreren hundert Aktivisten des Gaza-Freiheitsmarsches, über den ägyptischen Grenzort Rafah in den Gazastreifen einzureisen, ist von ägyptischen Behörden verhindert worden. Die Busse wurden am Montag abend an der Grenze gestoppt und mußten nach Kairo zurückkehren. Eine Gruppe Deutscher, die unabhängig von den Bussen mit Sammeltaxis von Kairo nach Rafah aufgebrochen war, wurden von Sicherheitskräften ebenfalls zur Rückkehr gezwungen. >>>

[Mensch+bleiben.jpg]Mensch bleiben - Gaza Dezember 2008 - Juli 2009 -  Rezension von Dr. Ludwig Watzal - Genau vor einem Jahr, am 27. Dezember 2008, öffneten sich die „Pforten der Hölle“ für die Bewohner des Gaza-Streifens. Die viert stärkste Armee der Welt startete einen Angriff gegen eine wehrlose Bevölkerung, die darüber hinaus eingesperrte und gefangen gehalten - in dem größten „Freiluftgefängnis“ der Welt -, ihren Besatzern, den Israelischen Verteidigungsstreitkräften (IDF), wehrlos ausgeliefert war. Abgesehen von der menschlichen Tragödie - 1 400 Palästinenser, überwiegend Frauen und Kinder wurden getötet – und den massiven Zerstörungen, zeichnete sich die Weltöffentlichkeit durch Schweigen aus. (...) Über dieses „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“, wie es Richter Richard Goldstone aus Südafrika nannte, liegen Dokumentationen von Amnesty International, Human Rights Watch und den Vereinten Nationen vor. Besagter Richter Goldstone hat im Auftrag der Menschrechtskommission der UN den Bericht vorgelegt, an dessen Seriosität kein Zweifel besteht. Gleichwohl haben die USA, Israel und – man höre und staune- auch Deutschland in den Vereinten Nationen dagegen votiert. Dieses Votum ist ein Schlag ins Gesicht des Völkerrechts. Diese drei Dokumentationen reichen nicht im Entferntesten an den Augenzeugenbericht des italienischen Journalisten Vittorio Arrigoni heran. >>>        Homepage von Dr. Ludwig Watzal >>>

Marsch durch GAZA - 1. Januar, 2010 - DeutschlandHolocaust-Überlebende protestiert gegen Verbot von Gaza-Gedenkmarsch - Eine 85-jährige Überlebende des Holocaust ist in Kairo in Hungerstreik getreten. Sie protestiert damit gegen das Verbot eines Gedenkmarsches zum ersten Jahrestags der Gaza-Offensive. Mehrere andere ältere Menschen schlossen sich der gebürtigen Deutschen an. - Kairo - Hedy Epstein isst nichts mehr. Sie sitzt auf einem Stuhl vor dem Uno-Gebäude in Kairo und hofft, dass die ägyptischen Behörden dem Druck einer 85-jährigen Holocaust-Überlebenden nachgeben. Ein rosafarbenes Schild trägt sie vor ihrer Brust. Darauf steht: "Hedy Epstein Hunger-Striker for Gaza".  >>>

Fotoreportage - Köln, 27.12.2009 - Mahnwache - Erinnerung an die Zerstörungsoperation Israels in Gaza >>>

Tel Aviv schürt den Konflikt - Jahresrückblick 2009. -  Unter Obamas Präsidentschaft hat sich im Nahen Osten nichts zum Besseren entwickelt - Werner Pirker - Als würde es sich um einen Silvesterveranstaltung handeln, nannte die israelische Armee ihren dreiwöchigen Krieg gegen die Bevölkerung des Gaza-Streifens »Operation gegossenes Blei«. Dem blutigen Brauchtum fielen in der Zeit zwischen dem 27. Dezember 2008 und dem 17. Januar 2009 nach  >>>

Barack Obama: The Nobel Peace Prize Warrior - Dr. Ludwig Watzal - Am 10. Dezember 2009 wurde dem US-amerikanischen Präsidenten Barack Hussein Obama in Oslo der Friedensnobelpreis verliehen. Jedermann fragt sich, hat er ihn verdient? Die Antwort muss lauten: Nein! Schritt für Schritt kommt der wirkliche Obama zum Vorschein. Das „Faszinosum“ Obama mutierte innerhalb eines Jahres zum Friedensnobelpreiskrieger. Wie sich jetzt herausstellt, waren seine diverse Reden formvollendete PR-Shows. Obamas Wahlkampfauftritte sowie seine Ankara- und Kairo-Rede stehen in einem diametralen Gegensatz zu seinen jüngsten „Kriegsreden“ an der Militärakademie in West Point und Oslo. Dort sind die letzten Hüllen gefallen, die ihn fast zu einem Widergänger von Bush dem Jüngeren erscheinen lassen. Für seine Oslo-Rede bekam er tosenden Applaus von den „Bush-Kriegern“: Sie riefen: Welcome to the club! >>>   BETWEEN THE LINES - Blog von Dr. Ludwig Watzal >>>

Sunday, December 27, 2009 demonstration by Anarchists Against the Wall near Gaza border against the Israeli siege of Gaza

Egypt's bigger problem - Marwan Bishara, Al Jazeera's senior political analyst - The ongoing tragicomedy on the Gaza Egypt borders will not have a happy ending. A year after Israel's war left Gaza in ruins, Egypt is hampering international aid convoys from entering this impoverished refuge camp of 1.5 million and is erecting an 'iron wall' under the guise of preserving its national security and sovereignty. But it could be doing the opposite. As Egypt distances itself from the problems of Gaza as if it were a strategic liability, instead of championing the humanitarian and political cause of occupied Gaza, it is arguably missing an opportunity to regain its long lost regional leverage. >>>

Renate Dörfel-Kelletat und Frank Dörfel www.palaestina-heute.de: Embassy@egyptian-embassy.de An den Botschafter der Arabischen Republik Ägypten. Sehr geehrter Herr Botschafter, durch e-Mails von Freunden und aus den Medien erfuhren wir, dass mehreren Gruppen von Menschen, die sich auf dem Weg zur ägyptischen Grenze nach Gaza befinden, Schwierigkeiten gemacht werden bei ihrer Reise und ihrem Versuch, durch ihre Reise auf die verheerenden Verhältnisse in Gaza aufmerksam zu machen. Bitte, helfen Sie diesen Menschen, die friedlich für die Einhaltung der Menschenrechte eintreten, und veranlassen Sie, dass ihnen die Fahrt nach Raffah gestattet wird. Mit Hochachtung, Renate Dörfel-Kelletat und Frank Dörfel      Schreiben auch Sie.........

GazaFreedomMarch in Cairo - 29.12.2009

Unanständiges von Henryk M. Broder - Sollte sich Frau Epstein lieber freuen Täter zu sein? >>>

 
 

Karl Reitter: Argumentationsstrukturen und Begründungsfiguren um den Krieg gegen Gaza - Dieser Text stellt sich nicht zur Aufgabe, die historischen und aktuellen Ereignisse rund um den Krieg gegen die BewohnerInnen in Gaza zu analysieren und zu kommentieren. Für diese Aufgabe gibt es Kompetentere als den Verfasser; ich verweise gerne auf die Analysen von John Bunzl[1] oder Uri Avnery[2]. Diese Texte zeigen klar, dass der Krieg der Israelischen Militärmaschine eindeutig zu verurteilen ist. Dieser Artikel setzt sich hingegen mit Argumenten der falschen Freunde Israels auseinander. Warum sie als „falsch“ bezeichnet werden können, sollte im Laufe des Textes klar werden. Methodisch möchte dieser Artikel einige zentrale Argumentationsfiguren auf ihre logische Struktur hin untersuchen, sozusagen das Skelett jener Argumente aufzeigen, die manchem und mancher als all zu einsichtig erscheinen. Diese Figuren erscheinen durchaus in verschiedenen Gewändern, in Postings und Kommentaren oft abgespeckt und karg, in Essays und Buchbeiträgen ausgeschmückt und überladen, in Erklärungen und Aufrufen haben sie oft ein wenig von beidem. Solange diese Figuren jedoch nicht als solche freigelegt werden, muss sich die Debatte endlos im Kreise drehen. Anzumerken wäre noch, dass diese Denkfiguren keineswegs spezifisch für den angesprochenen Diskurs sind, im Gegenteil, die Muster sind allgegenwärtig und in der einen oder anderen Variante in vielen öffentlich geführten Debatten zu finden. Allerdings sollten sie reflektiert und nach Möglichkeit überwunden werden. >>>

 
 

US congressmen fighting for Gaza

 
 

Fears remain after Gaza war

 
 

 
 

 
 

Gaza aid held up in Jordan

 


29
.12.2009
 

 

85 year old Holocaust Survivor Hedy Epstein Begins Hunger Strike to Open Gaza Borders >>>

Ägypten stoppt Solidaritätszug - Ägyptische Behörden hindern rund 1.400 internationale Aktivisten daran, nach Gaza zu gelangen. Dort wollten diese für eine Ende der Blockade demonstrieren. - Ivesa Lübben -  Den Ägyptern, die in der Nacht die Muradstraße im Auto entlangrasen, bietet sich ein ungewöhnliches Bild. Vor dem maurischen Palast, in dem die französische Botschaft residiert, schwingen 300 Aktivisten der Bewegung Euro-Palestine palästinensische und französische Fahnen. "Freiheit für Palästina" skandieren sie. Auf einer meterlangen Banderole steht weithin sichtbar. "Beendet die Blockade von Gaza." Hinter Polizeisperren sind Zelte aufgestellt und Schlafsäcke ausgebreitet. Kleine Gruppen singen, begleitet von Gitarre und Akkordeon, Solidaritätslieder. Kairo war eigentlich nicht ihr Ziel. >>>

Herforder Frauen im Friedensmarsch auf Gaza - An der gewaltfreien Aktion für ein Ende der Blockade sind Akteure aus 42 Nationen beteiligt / Morgen will die Gruppe die Grenze übertreten -  Für ein Ende der Blockade setzen sich Frauen aus Ostwestfalen mit einem Freiheitsmarsch auf Gaza ein: Gemeinsam mit Menschen aus 42 Nationen fordern sie ein Ende der andauernden Blockade, die sie als eine eklatante Verletzung des Völkerrechts ansehen. Auch Herforder Frauen nehmen an der Aktion teil. >>>


Stop GAZA Siege Protest

Gaza aid convoy to change course - Egypt accused the French protesters of lying and trying to embarrass it - Organisers of Viva Palestina aid convoy, which is trying to reach the Gaza Strip, have now agreed to go via Syria en route to Egypt. The agreement came after a Turkish mediator reached a deal with the Egyptian consul in Jordan's Red Sea port of Aqaba. >>>

Video: Noam Chomsky: “Gaza: One Year Later" >>>

Gaza Freedom March: Schlechte Nachrichten aus Kairo - Aus Kairo erhielten wir heute schlechte Nachrichten von Dr. Edith Lutz - Deutschlandkoordinatorin des 'Gaza Freedom March'. Die ägyptische Regierung scheint nicht nur - wie leider zu erwarten - darauf zu beharren, die Teilnehmer nicht nach Gaza einzulassen, sondern sie bemüht sich offenbar auch im Vorfeld darum, die Angereisten mit allen möglichen Mitteln aufzuhalten. 30 Teilnehmer wurden in einem Hotel in El-Arish festgehalten - und dürfen die Stadt nicht verlassen. Eine andere Gruppe von acht Teilnehmern wurde am Busbahnhof festgenommen. Ausserdem sprengte die ägyptische Polizei eine Gedenkveranstaltung für die Opfer in Gaza, der die Marschierer auf der 'Kasr al Nil'-Brücke gedachten. Parallel dazu schweigen die deutschen Mainstream Medien eisern zu dem Thema - oder sie verbreiten die übliche verzerrte und kontextfreie israelische Darstellung, die aus dem Massaker Ende des vergangenen Jahres einen Akt der Selbstverteidigung macht.          Quelle - Institut für Palästinakunde

Ergänzende Links:  Brief von Dr. Edith Lutz   |   25 israelische Aktivisten (Refuseniks) vor Gaza festgenommen

 
 

Bürgerliche Freiheit als Kontrapunkt zur Religionsfreiheit? - Die schweizer Minarettverbotsentscheidung zeigt eine Diskrepanz zwischen öffentlichem und privatem Toleranzempfinden vieler Europäer auf - Schlacht gegen die Islamisierung des Abendlandes oder irrationale Angstkampagne? - Mohammed Khallouk - Entgegen den Empfehlungen von Bundesrat, Bundesversammlung und Ständerrat, sowie den Erwartungen der meisten landeseigenen Demoskopen haben die Schweizer am 29. November 2009 in einer Volksabstimmung mit deutlicher Mehrheit entschieden, den Neubau von Gebetstürmen an muslimischen Sakralbauten verfassungsrechtlich zu untersagen. Die Schweiz, die angesichts ihrer Neutralität während des Kalten Krieges ebenso wie ihrer Vermittlerrolle in internationalen Konflikten in Ländern der Dritten Welt bislang einen ausgezeichneten Ruf genoss, steht nun vor allem in der Islamischen Welt in Erklärungsnot. Allerorts begegnet man der Frage: Wie kann ein Land weltweit für Glaubens- und Gewissenfreiheit eintreten, wenn es diese innerhalb der eigenen Grenzen nicht für jede Glaubensrichtung gleichermaßen als gültig erachtet? Die Initiatoren des erfolgreichen Volksbegehrens, die sogenannte „Eidgenössische Initiative gegen Minarett-Bau“, bestehend aus einem 16 Personen umfassenden Komitee von Aktivisten aus den Reihen der rechtspopulistischen Schweizerischen Volkspartei (SVP) >>>

 
 

Die Sendung “Kassensturz” des Schweizer Fernsehen berichtet am 22.12.2009 über Datteln aus Israel und tituliert wie folgt: Datteln: Palästinenser schuften für ihre Besatzer - Fast die Hälfte der in der Schweiz verkauften Datteln stammt aus Israel. Israelische Firmen besitzen Plantagen in den besetzten Gebieten und nützen dort Palästinenser als billige Arbeitskräfte aus. «Kassensturz» weiss: Auch Schweizer Händler verkaufen Datteln von fragwürdigen Lieferanten. Der Beitrag ist unter: http://videoportal.sf.tv/video?id=42b8e890-721a-4b08-a964-1d6d559e379b zu finden und anzusehen. Eigentlich könnte man die dort genannten Datteln auch “Blut-Datteln” nennen, denn genau wie “Blut-Diamanten”, wo es anscheinend eine ähnliche Vorgehensweise und gewisse Parallelen gibt, werden die Datteln mit Blut von Unschuldigen bezahlt. So wie jetzt das Geschäft anscheinend läuft, hat erst die Besatzung des Landes zu dieser Situation geführt. Ohne die Besatzung würden die Palästinenser selber die Datteln in die Schweiz liefern. Quelle

 
 

Die Besetzung beenden - Aufruf palästinensischer Christen - Weihnachten. Der Ursprung dieses Festes liegt in Palästina. Vor 2000 Jahren kam dort der zur Welt, den die Christen den Retter nennen, Christus, Gottes Sohn. Schon damals war es für die Menschen nicht leicht. Ein Despot als König, die Römer als Besatzung. Das waren alles andere als friedliche Zeiten.

Heute 2000 Jahre später ist die Situation für die Menschen in den Palästinensergebieten nicht anders. Sie leiden unter der Besetzung durch Israel. Palästinensische Christen haben deshalb vor Weihnachten einen Aufruf zur Beendigung der Besetzung veröffentlicht. Einer, der diesen Aufruf mit unterzeichnet hat, ist Mitri Raheb, lutherischer Pfarrer und Träger des Aachender Friedenspreises. Heiko Brattig hat mit ihm gesprochen.
Download(s):  MP3-Download:   MP3 (2.0 MB) | anhören
 
 

Norman Finkelstein on the role of Zionism

 
 

Palestinian Journalist Remembers Israel’s Assault on Gaza - One year ago this weekend, Israel began its twenty-two-day assault on the Gaza Strip. Dubbed “Operation Cast Lead,” 1,400 Palestinians and thirteen Israelis were killed in what was Israel’s deadliest attack on Palestinians. We look back on Operation Cast Lead with Palestinian journalist Sami Abu Salem, who was in Gaza during the assault. [Video includes rush transcript]

 
 

The first Israeli airstrikes of "Operation Cast Lead" took the people of Gaza by surprise. School children were among those going about their ordinary lives on the day of the attack.

 


28.12.2009
 

 

Gaza - 2008 - 2009 - Ein Jahr im Getto - Ein Jahr nach dem Überfall.........

Warum ich nach Gaza marschieren will - Pam Rasmussen - Am 29. Dezember will ich versuchen, mit 1300 anderen Friedens- und Gerechtigkeitsaktivisten aus 43 Ländern die Grenze nach Gaza zu überqueren. Einige von uns sind schon früher im Gazastreifen gewesen. Für mich wird es  der 3. Besuch  seit der israelischen Invasion  sein, die  mehr als 50 000 Häuser zerstörte oder beschädigte und  90 % der privaten Industrie. Aber dieses Mal ist  es anders. Das Datum unserer Ankunft markiert genau ein Jahr nach dem Angriff und seitdem hat sich wenig verändert. Auf Grund der anhaltenden Blockade, die Israel und Ägypten  mit dem  Einverständnis der USA und der EU aufrecht erhalten, sind nur wenige Häuser wieder aufgebaut worden, die Arbeitslosigkeit ist nahe 50 % und 2/3 der Schulkinder lernen ohne Hefte und Bleistifte und Babys leiden wegen des kontaminierten Wassers an Nitratvergiftung und kommen blau zur Welt. Genug ist genug. Es ist Zeit, etwas Dramatisches zu tun. Es wird Zeit für den Gaza –Freiheitsmarsch. >>>

Zeichen setzen - Ein Jahr nach dem Gaza-Krieg demonstrieren Aktivisten aus aller Welt vor Ort ihre Solidarität mit der palästinensischen Bevölkerung - Karin Leukefeld - Es war kurz vor halb zwölf am 27. Dezember 2008, als sich für die Palästinenser im Gazastreifen die »Tore der Hölle« öffneten. Ohne Ankündigung und mit ungeheurer Wucht griff die israelische Luftwaffe mit der »Operation Gegossenes Blei« den übervölkerten und seit Jahren abgeriegelten Küstenstreifen an und zerstörte in den folgenden drei Wochen Häuser, Schulen, Werkstätten, Krankenhäuser, Moscheen, Kirchen, Museen, Straßen, Kanalisation, Elektrizitätswerke, Felder, Boote, Autos. >>>

»Ein Unding, daß geschwiegen wird« - Gespräch mit einer Teilnehmerin und einem Teilnehmer am internationalen Gaza-Freiheitsmarsch - Stefan Ziefle (36) ist Sprecher der Bundesarbeitsgemeinschaft Frieden und Inter­nationalismus bei der Partei Die Linke. Sandra S. (30) ist seit einigen Jahren in der Palästinaarbeit aktiv und war schon mehrmals in den von Israel besetzten palästinensischen Gebieten - Warum nehmen Sie am Gaza-Freiheitsmarsch teil? Stefan Ziefle: Ich will mir selber ein Bild von der Situation dort machen >>>

The Children of Gaza share their experiences of "Cast Lead"

The American-Israeli War on Gaza - Jeremy R. Hammond - One year ago today, Israel launched Operation Cast Lead, a murderous full-scale military assault on the small, densely populated, and defenseless Gaza Strip. The operation resulted in the massacre of over 1,300 Palestinians, the vast majority civilians, including hundreds of children. >>>

B'Tselem: Siege on Gaza gravely harms civilians and prevents reconstruction after Operation Cast Lead - One year after Operation Cast Lead, B'Tselem is today (27 December) launching a public campaign demanding that Israel lift its siege on the Gaza Strip. This is necessary in order to rehabilitate the Gaza Strip from the destruction wrought by the hostilities. As part of the campaign, the organization is releasing a new animated short film, by Alon Simone. The film shows how goods that are forbidden entry into Gaza from Israel enter from Egypt through tunnels, a process that enriches Hamas, which collects taxes on the goods. Through the film, B’Tselem hopes to demonstrate the absurdity of the Israeli siege policy: while seeking to topple the Hamas government, Israel is gravely harming Gaza’s million and a half residents, and is achieving the opposite outcome.  >>>

Gaza Freedom March: the siege has to end - The siege has to end. This is the message that will be carried during the Gaza Freedom March on the 31st December 2009. The Gaza Freedom March is comprised of people who have found the courage to say No where the international community has failed.

Gaza-Friedensmarsch 2010 - 27. Dez – 2. Jan. (Die offizielle Seite)>>> 
BREAKING NEWS!! (click here for more)
Contact the Egyptian government for the Gaza Freedom March >>>

Videos:

Sonderseiten zu Gaza >>>

 
 

Friedensblockade - Israels Weihnachtsbotschaft - Werner Pirker - Einen Tag vor dem ersten Jahrestag des Beginns der israelischen Kriegshandlungen gegen die Bevölkerung des Gaza-Streifens hat Israel wieder einmal mit brutalen Gewaltaktionen auf sich aufmerksam gemacht. Im Westjordanland und Gaza wurden am Freitag insgesamt sechs Palästinenser getötet. Die drei Toten im Westjordanland waren Mitglieder der Al-Aksa-Brigaden, einer der Fatah-Bewegung angehörenden Militärorganisation. Die Toten im Gaza-Streifen sollen nach israelischen Angaben zuvor versucht haben, die Grenze nach Israel zu überqueren, was von der Hamas bestritten wird. Die Tötung der Al-Aksa-Brigadisten stellt eine direkte Herausforderung des palästinensischen Präsidenten Mahmud Abbas und der von ihm geführten Al Fatah dar >>>

 
 

Verrücktes Land - Adam Keller - Die Polizei im Dienste von Räubern - Es geschah am Freitagnachmittag. Die tapferen und fleißigen Männer der Jerusalemer Polizei stürmten direkt auf Demonstranten zu, die durch die Straßen liefen, einige von ihnen trommelten, einige waren wie Clowns gekleidet. 27 Demonstranten wurden in die Polizeiwagen gezerrt und fürs Wochenende im Russischen Compound-Haftzentrum  hinter Gittern gesteckt. Nein, diese Demonstranten machten keinen Aufstand, sie blockierten auch keine Straßen, sie verletzten auch  die Straßenordnung nicht. Sie gingen nur gerade und ordentlich auf dem Fußgängerweg mit dem Ziel zu einer Protestdemo in Sheikh Jarrah in Ost-Jerusalem. Ein Protest an der Stelle, wo Siedler offen und am hellerlichten Tage in palästinensische Häuser einbrechen, die Bewohner auf die Straße schmeißen, sich selbst in diesen Wohnungen einrichten und die blau-weiße Fahne aufs Dach stecken. Die Jerusalemer Polizei ist sehr um die Sicherheit der Siedlerräuber besorgt. Sie dürfen nicht gestört werden, weder während des Raubs noch danach. Demonstranten sollte es nicht erlaubt werden, in die Nähe dieser Häuser zu kommen, erklärt der Polizeisprecher – das sei streng verboten. Gott bewahre, die Demonstranten könnten einige der Siedler daran hindern, bei Zeiten nach Hause – also in eines der geraubten Häuser -  kommen >>>

 
 

Gilad Shalit muss befreit werden – egal was es kostet -  Gideon Levy - Es ist nicht schwer, die quälende Entscheidung zu verstehen, der sich Ministerpräsident Benjamin Netanyahu und seine Kabinettminister gegenübersehen. Eine negative Entscheidung von ihrer Seite würde sehr schwer von ihnen zu akzeptieren sein. Gilad Shalit muss auf jeden Fall  und egal, was es kostet, befreit werden, um so mehr als die aktuellen Kosten niedriger sind, als die  immer wieder  von jenen genannten, die gegen die Entlassung sind. >>>

 
 

Man  muss es gesehen haben, um es zu glauben: Der Verantwortliche für den gewaltfreien Widerstand in Bilin wurde wegen Waffenbesitz angeklagt   -  Adam  Horowitz - Abdallah Abu Rahmah, ein Verantwortlicher der  wöchentlichen gewaltfreien Proteste in Bilin, ist nach der Verhaftung vor  zwei Wochen  durch das israelische Militär, schließlich angeklagt worden. Seine Verhaftung ist ein Teil der  andauernden israelischen Kampagne gegen die palästinensischen Führer des gewaltfreien Widerstands. Die Anklagen gegen sie hätten nicht kreativer sein können: Aus einer Presseveröffentlichung des  Koordinierungskomitees des Volkskampfes heißt es: Abdallah Abu Rahmah, ein Lehrer und Koordinator des Biliner Volkskomitees gegen die Mauer wurde gestern vor einem israelischen Militärgericht angeklagt.  Abu Rahmah wurde des Waffenbesitzes beschuldigt: er hatte gebrauchte Tränengaskanister, die auf die Demonstranten in Bilin von der Armee abgeschossen worden waren, gesammelt und in seinem Haus ( für Besucher) zum Zeigen gelagert. >>>

 
 

„Gegossenes Blei“ Nr. zwei -  Uri Avnery - HABEN WIR gewonnen? Morgen ist der erste Jahrestag des Gazakrieges, auch Operation „Gegossenes Blei“ genannt. Diese Frage  bestimmt die öffentliche  Debatte. Innerhalb des israelischen Konsens’ ist die Antwort schon gegeben worden: Sicher haben wir gewonnen. Es kommen keine Kassamraketen mehr. Eine einfache, um nicht zu sagen, primitive Antwort. Aber so sieht es für den oberflächlichen Betrachter aus. Es gab die Kassamraketen – dann führten wir Krieg, und danach gab es keine Kassamraketen mehr. Sderoth floriert, die Bewohner von Beer Sheva gehen ins Theater. Alles andere ist für Philosophieprofessoren. Aber jeder, der die Folgen dieses Krieges  verstehen will, muss ein paar schwierige Fragen stellen. War es  wirklich das Ziel des Krieges, die Kassamraketen zu stoppen? Hätte dies nicht auch  auf andere Weise  erreicht werden können? Wenn es andere Ziele gegeben hat, welches waren diese? Ist  die Endbilanz positiv oder negativ, was die Interessen Israels betrifft ? >>>

 
 

Leftists: Stop settlement in Sheikh Jarrah >>>

Weekly Protest March from the Mashbir plaza to Sheikh Jarrah - 25-12-09

 


27.12.2009
 

 

Gaza Freedom Marchers face Egyptian u-turn - An unconfirmed report is that at at 8:30pm tonight, December 24, 2009, the Egyptian Foreign Minister said on Egyptian TV Channel 2, that neither the Gaza Freedom March nor persons accompanying the Viva Palestina convoy would be allowed to enter Gaza. The Foreign Minister’s comments confirmed statements made to Ann Wright and Tighe Barry of the Gaza Freedom March steering committee during their meeting this afternoon with the Egyptian Ministry of Foreign Affairs Director of the Office of Palestinian Affairs Hisham Seif-Eldin and officer Ahmed Azzam. Barry and Wright went to the Ministry of Foreign Affairs to discuss the December 20 disapproval >>>

Egypt urged to allow Gaza aid - British politician George Galloway has appealed to Hosni Mubarak, the Egyptian president, to allow a humanitarian aid convoy to cross to Gaza through the Red Sea port of Nuweiba. The Viva Palestina convoy, containing some 210 vehicles and 500 people, is currently stranded in Jordan, with Cairo refusing to allow it passage to Gaza through Nuweiba. >>>

Für den Gaza-Friedensmarsch 2010 (KoPI) >>>
Aktionen zum Stopp der illegalen Gaza-Blockade (Quelle KoPI >>>)


Between a Rock and a Hard Place Preview 1.1 from Maurice Jacobsen on Vimeo.

In Gedenken an den israelischen Krieg im Gaza-Streifen und als Protest gegen die immer noch anhaltende völkerrechtswidrige Blockade werden in vielen Städten Mahnwachen und Aktionen durchgeführt. Damit soll auf die verzweifelte Lage der Menschen dort aufmerksam gemacht werden. Übersichten sind hier zu finden:

vivapalaestina.jimdo.com/aktuell/solidarit%C3%A4tsaktionen/
www.gazafreedommarch.ch/index.php
action4peace.net/forum/showthread.php
salsa.democracyinaction.org/o/424/p/salsa/event/common/public/index.sjs
www.juedische-stimme.de/js-veranstaltungen.html
www.palaestina-heute.de/Veranstaltungen/2009/12_2009/12_2009.html
www.friedenskooperative.de/nahostndx.htm

Dokumentieren Sie die Aktionen mit Fotos und Videos! Die Organisatoren sammeln Rückmeldungen gazafreedommarch.org/form.php  Nutzen Sie diese Gelegenheit, um Andere zu motivieren und an einer globalen Solidaritätsbewegung zu bauen, die (zumindest bezüglich Einigkeit in den wichtigsten Forderungen) längst überfällig ist. Auch besteht die Möglichkeit, in Foren zu diskutieren: action4peace.net/forum/   (Quelle KoPI >>>)

Auch "Das Palästina Portal" freut sich über Rückmeldungen!!!

 
 

 Rechtspopulismus, Kulturrassismus und Muslimfeindlichkeit - Christoph Butterwegge - (...) Im Unterschied zur Schweiz, zu Belgien, zu Frankreich, zu den Niederlanden und zu Österreich gibt es in Deutschland allerdings (noch) keine Partei, die rechtspopulistische und antimuslimische Inhalte mit Erfolg bei überregionalen Wahlen vertritt. Aber es gibt Personen wie Henryk M. Broder, Heinz Buschkowsky und Thilo Sarrazin, die damit große öffentliche Resonanz haben. Anders als die Genannten, denen es um die Verbreitung primitiver Ressentiments und wahrscheinlich mehr noch um ihre eigene Medienpräsenz geht, haben viele Einheimische verständliche Vorbehalte gegenüber Muslimen, beispielsweise im Hinblick auf die Unterdrückung der Frau oder eine tiefe Religiösität, die den meisten Christen hierzulande mittlerweile fremd ist.

Zuletzt hat sich eine „unheilige Allianz“ zwischen Neonazis, Rechtspopulisten, Kulturrassisten, christlichen Fundamentalisten, Feministinnen, religionskritischen Intellektuellen, Tierfreunden, bildungsbenachteiligten Unterschichtangehörigen und Teilen des vom sozialen Abstieg bedrohten Kleinbürgertums formiert, die – wenn sie provozierende Symbole und Gebräuche der Muslime wie die Burka oder das Schächten für den politischen Kitt sorgt – durchaus mehrheitsfähig ist. >>>

 
 

Empire - What future for 'Greater Israel'?

 

 

Ad in Ha'aretz,  Dec. 25, 20 09  

A year after
“Cast Lead”

H amas in Gaza
Stronger than before

Gilad Shalit
Not yet home

Our standing in the world
Deteriorated catastrophically

The appalling Gaza blockade
Going on

No Qassams
No IDF incursions

And talk about
Cast Lead 2

Gush Shalom

 
 


Christmas under the gas 25-12-2009 by haitham al katib

 
 

Israel policy leaves many stranded >>>

For seven years, Saeed Darwish of Bethlehem has had to apply for an Israeli permit to be able to live in his own home in a part of the city that Israel says is under its jurisdiction.

 


26.12.2009
 

 

Gaza 2009: Nakba ohne Ende - Ein Jahr nach dem Überfall auf Gaza 2008/09: Noch immer besteht eine totale Blockade - Noch immer bedrohen Israelische Militärs den Gaza Streifen in der Luft, zu Lande und vom Wasser - Die Schäden wurden nicht beseitigt - Israel auf der Anklagebank - Dr. Viktoria Waltz - (pdf)

Stellen wir uns ein paar Fragen:
Die Planung eines jüdischen Staates 1897 -‚die einzige Lösung‘ der Judenfrage in Europa (Herzl) ?
Palästina 1923 ein ‚Englischen Mandatsgebiet‘, eine Entscheidung für eine friedliche Zukunftslösung (Völkerbund) ?
Die Vertreibung von 750.000 Palästinensern aus dem Gebiet Israels zwischen 1945 und 1950 -nur ein ‚Unfall‘ im ‚Unabhängigkeitskrieg‘ (israelische Geschichtsbeschreibung) ?   >>>

 
 
 
 

As Christians around the world prepare to celebrate the birth of Jesus, owners of tourism shops in Bethlehem aren't seeing the booming business they'd expect this time of year.

 
 

Women in Black – Frauen in Schwarz - (pdf) Ihre Geschichte begann im Januar 1988. 20 Jahre, nachdem Israel im sog. Sechstagekrieg Juni 1967 die Westbank, Gaza und Ostjerusalem besetzt hatte, brach im Dezember 1987 die erste Intifada, der erste palästinensische Aufstand, aus. Einen Monat später versammelte sich eine kleine Gruppe israelischer und palästinensischer Frauen an einem wichtigen Verkehrsknotenpunkt in Jerusalem, schwarz gekleidet, mit Schildern in Form schwarzer Hände mit weißer Aufschrift: „Stop the Occupation“ („Ende der Besatzung!“) in hebräischer, arabischer und englischer Sprache - eine einfache und klare Botschaft mit breiter Wirkung. Sie standen jede Woche zur selben Zeit am selben Ort, schweigend, um gegen die Gewalt und gegen das Unrecht zu protestieren, das den Palästinensern angetan wurde. Innerhalb weniger Wochen breitete sich diese schlichte, einprägsame und leicht zu praktizierende Form der Mahnwache spontan in Israel aus. Sie hatten Vorgängerinnen: Black Sash (1955) in Südafrika, die Madres de la Plaza de Mayo (1977) in Argentinien, die Internationale Frauenliga für Frieden und Freiheit (1915) in Den Haag, das Greenham Common Women`s Peace Camp (1980) in Großbritannien u.a., und sie hatten und haben Nachahmerinnen in mittlerweile ca. 30 Ländern. In Deutschland gibt es Mahnwachen der „Frauen in Schwarz“ in ca.12 Städten. >>>

 


25.12.2009
 

 

Fest im Glauben - Es sind historische Orte. Weihnachten ist hier zu Hause. Wie ist es heute in Bethlehem, Nazareth und Jerusalem? -  Charles A. Landsmann - Echte Spuren gibt es nicht. Von damals, als Jesus geboren wurde. Dennoch sind die heiligen Städte vor allem zu Weihnachten Anziehungspunkt für viele Menschen. Auch in diesem Jahr werden wieder 70 000 Pilger erwartet, die trotz der anhaltenden politischen Spannung Israel und die palästinensischen Gebiete besuchen werden. Vor allem drei Orte sind von besonderem Interesse. Nazareth, Heimatort von Jesus, Bethlehem, dem vermeintlichen Geburtsort Jesus Christus’, und Jerusalem, wo er am Kreuz starb und wieder auferstanden ist. Nur sind diese Städte heute vor allem geprägt von religiösen Konflikten, sozialen Spannungen und wirtschaftlichen Schwierigkeiten.  >>>

 
 

Der Arbeitskreis Palästina NRW wünscht allen Menschen in Palästina und überall in der Welt ein friedliches Fest, gesegnete Feiertage und einen guten Rutsch ins Neue Jahr 2010  

 
 

Gaza Freedom March: San Francisco Delegation

 
 

Codepink and the Gaza Freedom March

 
 

 
 

Why I want to march in Gaza - Pam Rasmussen - The Electronic Intifada - The idea for the march grew out of a CODEPINK: Women for Peace delegation to Gaza in June. Norman Finkelstein -- the Jewish scholar and critic of Zionist racism -- envisioned a global convergence of justice activists, arriving the week of the one-year mark to protest the ongoing siege. That "convergence" will soon become a reality -- if, that is, Egypt doesn`t stand in the way by refusing to open the Rafah crossing as it is threatening to do. The 1,300 internationals will be joined by an estimated 50,000 Palestinians in Gaza, when we march on 31 December from Abed Rabbo (a community in which nearly every building was destroyed during the invasion) to the Erez crossing into Israel. Likewise, on the other side of the crossing in Israel, peace activists will stage their own, companion march.

 
 

Inside Story - The world has failed Gaza: Report - 23 Dec 2009

 
 

Gaza's Reality

 


 

 

Thumbs Up To The Right-Wing Refuseniks - Meir Margalit - That dismantlement is essential in order to make possible the creation of something new and sane. The State as it currently exists, in the form in which it has solidified in the past 40 years, is so twisted that it cannot be straightened out. The Occupation has penetrated so deeply that it is very hard to put it on the right path, and so nothing remains for us but to close the shop and start everything anew. The Occupation contains within it itself the seeds of the disintegration of the State, and it is a good thing that the settlers are now hastening the natural process that stems from the roots of the Occupation. Today it is clear to all that it is impossible to have both the State and the Occupied Territories, and that the Occupation is causing not only corruption but also disintegration.

 
 

 
 

U.S. official blasts Israel envoy`s `unfortunate` J-Street remarks - Barak Ravid - Haaretz - "It is not 1939," she said. "We have the state of Israel. We have laws in countries that are holding people accountable." Advertisement When Ambassador Michael Oren turned down J Street`s request to be keynote speaker at its first annual conference, and chose not to attend, debate over the group, already intense in the American Jewish community, reached as far as Jerusalem. "It is not 1939," she said. "We have the state of Israel. We have laws in countries that are holding people accountable." When Ambassador Michael Oren turned down J Street`s request to be keynote speaker at its first annual conference, and chose not to attend, debate over the group, already intense in the American Jewish community, reached as far as Jerusalem.

 
 

Restricting Space: The Planning Regime Applied by Israel in Area C of the West Bank - OCHA - Special Focus - This OCHA Special Focus covers the planning and zoning regime applied by the Israeli authorities in Area C of the West Bank. Under this regime, Palestinian construction is effectively prohibited in some 70 percent of Area C, while in the remaining 30 percent, a range of restrictions virtually eliminate the possibility of obtaining a building permit. In practice, the Israeli authorities generally allow Palestinian construction only within the boundaries of an Israeli-approved plan and these cover less than one percent of Area C, much of which is already built-up. As a result, Palestinians are left with no choice but to build "illegally" and risk demolition of their structures and displacement.

 


24.12.2009
 

 

Die kranken Kinder von Bethlehem -  Detlev Konnerth - Bethlehem. Als der 17-jährige Bashir zwei Tage nach seiner Entlassung wieder ins Krankenhaus kam, wussten alle, dass das nichts Gutes hieß. Er war fast 200 Mal dort. Dieses Mal, das wussten alle, würde es das letzte Mal sein. Noch einmal begrüßte Bashir die Ärzte mit Handschlag begrüßte, noch einmal umarmte er freundschaftlich die Schwestern. Zehn Tage später war Bashir Ahmad Awawdeh tot. Der Jugendliche war Palästinenser und Moslem. Sein Begleiter auf dem letzten Weg war, neben seiner Mutter, Pater Rainer, ein katholischer Priester aus Deutschland >>>


Bild: Bashir Ahmad Awawedeh von Pater Rainer

Helfen Sie - Bis heute ist die Kinderhilfe Bethlehem dem Leitwort des Spitalgründers Pater Schnydrik treu geblieben, der 1952 sagte: "Nie wieder soll einem Kind am Geburtsort Jesu medizinische Hilfe verwehrt bleiben." >>>

 Musa Ade - Hilfe für Bethlehem - unterstützt die Vinzentinerinnen unter dem Stichwort Crèche. Konto 5542189, Raiffeisenbank Straubing, BLZ 742 601 10

MUSA’ADE - Helfen durch Kaufen - Artikel aus Olivenholz, Krippen, Scherbenengel und mehr >>>>

 
 

Pressemitteilung - Gaza Freiheitsmarsch 2010 – Das Auswärtige Amt droht mit Inhaftierung in Kairo - Braunschweig, 23. Dezember – Der Gaza Freiheitsmarsch wird mit 1.300 TeilnehmerInnen aus 42 Ländern einschließlich etlicher Prominenz stattfinden. Aus Deutschland werden mehr als 40 UnterstützerInnen nach Gaza reisen. Die deutschen Delegierten werden nach Kairo fliegen und von dort in Richtung Rafah reisen. Das Ziel der TeilnehmerInnen ist: Die Einhaltung des Völkerrechts für die Menschen in Gaza, das Ende der israelischen Blockade und Freiheit für die Bewohner. Auf eine höfliche Bitte an die Auswärtige Amt dafür Sorge zu tragen, dass den deutschen Mitbürgerinnen und Mitbürgern in ihren friedlichen Absichten nichts passiert und sie ggf. durch das Auswärtige Amt Unterstützung erfahren, riet das Auswärtige Amt nachdrücklich von der Teilnahme an dem Friedensmarsch ab. Die Begründung: „Die ägyptischen Behörden haben uns mitgeteilt, dass der Friedensmarsch definitiv nicht gestattet wird. Bei Zuwiderhandlung muss mit Inhaftierung gerechnet werden.“ Eine mögliche Unterstützung wurde in dem Schreiben nicht weiter erwähnt. Erstaunlich ist, dass aus benachbarten Ländern wie der Schweiz oder Frankreich keine Hinweise dieser Art seitens der Regierungen bekannt sind. Der Gaza Freedom March erfährt sogar von parlamentarischer Seite aktive Unterstützung, unter anderem durch den britischen Parlamentarier George Galloway. Er brach vor drei Wochen mit 210 Trucks, beladen mit Grundnahrungsmitteln und medizinischem Gerät, von Großbritannien in Richtung Gaza auf. Am 27.12. wird er dort erwartet. >>>

 
 

Interview: "Israel ist nicht reif" - Der palästinensische Chefunterhändler Saeb Erekat im KURIER-Gespräch über vergebene Chancen im Nahost-Konflikt. - Saeb Erekat bestätigt, dass die Palästinenser und Israel 2008 kurz vor einem Abkommen standen, der Gaza-Krieg kam dazwischen. Heute würde er gerne dort anknüpfen, wo man vor einem Jahr aufhörte. - Als Chefunterhändler der Palästinenser mit Israel ist Saeb Erekat, 54, mit allen Tücken der Nahost-Gespräche vertraut. - KURIER: Standen Israelis und Palästinenser 2008 wirklich kurz vor einem Abkommen? Saeb Erekat: Ja. Premier Ehud Olmert bot im Austausch für eine Landnahme im Westjordanland im Ausmaß von 6,5 Prozent Gebiete innerhalb Israels von 5,8 Prozent an. Die verbleibenden 0,7 Prozent veranschlagte er für den Bau der notwendigen Transitstraße zwischen Westufer und Gazastreifen (damit die beiden Palästinenser-Gebiete verbunden sind, Anm.). Das Gegenangebot von Präsident Abbas sah die Grenze entlang der Linie von 1967 vor sowie einen kleineren Bodentausch von 1,9 Prozent - ungefähr die Netto-Baufläche der israelischen Siedlungen. >>>

 
 

Weihnachten 2008 in Gaza - Vergesst es nicht, erinnert euch. Wie war das mit dem NIE WIEDER?

 
 
 

MIDEAST: Gaza March Puts Spotlight on Civilian Suffering - Andrea Bordé - Israel is imposing "collective punishment on the people of Gaza," says CODEPINK's Medea Benjamin. -  More than 50,000 people are expected to take to the streets of Gaza on Dec. 31 for a mass march designed to send a message to the United States, a key supporter of Israel's army, that the situation in Gaza violates international human rights laws. The idea behind the "Gaza Freedom March" comes from CODEPINK, a women's peace group committed to drawing attention to the humanitarian crisis in the occupied Palestinian territories, among other campaigns. Organisers say the main catalyst for the mobilisation was the Goldstone Report, commissioned by the United Nations and written by renowned South African jurist Richard Goldstone. >>>

 


23
.12.2009
 

 

EIN JAHR IM GETTO GAZA
AUS DER VERGANGENHEIT GELERNT ZU HABEN BEWEIST SICH IN DER GEGENWART.

Egyptian Officials Say They Will Not Allow Gaza Freedom March To Cross Border  - The 1,360 peace activists from around the world currently on their way to Egypt will find the border to the Gaza Strip closed to them, say Egyptian officials. >>>

1300 internationals arriving - Egypt getting cold feet - Gaza Freedom March - No delegation, large or small, that entered Gaza over the past 12 months has ever received a final OK before arriving at the Rafah border. Only after public and political pressure, the Egyptian government changed its position and let them pass.

Wenn das Zelt das zerstörte Haus ersetzt - Ein Jahr nach dem Krieg haben im Gazastreifen viele die Hoffnung verloren  - (...) Saleh Abu Laila vegetiert auf diesem unwirtlichen Flecken Erde mit zwei Frauen und 20 Kindern seit nunmehr knapp einem Jahr. Während des Gaza-Krieges sei sein Haus in Beit Lahija von israelischen Kampfeinheiten zerstört worden, sagt der 52-Jährige. «Meine Kinder gehen nicht mehr zur Schule, sie haben das Gefühl, keine Zukunft mehr zu haben. Warum sollen sie lernen? Sie verdienen ein besseres Leben. Warum müssen sie leiden?» fragt der gebrochen wirkende Mann. «Die Zelte sind sehr kalt im Winter und unerträglich heiß im Sommer. Ich weiß wirklich nicht, was ich machen soll. Ich bete, dass sich alles bald ändert», sagt der Familienvater. >>>

Internationale Organisationen: Kein Wiederaufbau in Gaza möglich - Ein Jahr nach der israelischen Offensive „Gegossenes Blei“ seien ein Wiederaufbau und die Beseitigung der Kriegsschäden im Gaza-Streifen immer noch nicht möglich, erklärten 16 führende Hilfs- und Menschenrechtsorganisationen in einem am Dienstag veröffentlichten Bericht >>>
Die englischsprachige Originalversion (pdf) >>>
Den vollständigen Bericht (20 Seiten) können Sie ab 23.12.09 Uhr in einer deutschsprachigen Fassung nachlesen >>>

Wer rettet Gazas Kinder? -  Victoria Brittain >>>       |    Sonderseite: Gaza >>>
Gaza-Friedensmarsch 2010 - 27. Dez – 2. Jan. >>>

MAHNWACHEN FÜR DIE MENSCHEN IM GAZASTREIFEN

Vom 27. Dezember 2008 bis zum 24. Januar 2009 töteten die israelischen Streitkräfte 1.434 Menschen und verwundeten mehr als 5.303 Kinder, Frauen und Männer. Bis heute schweben viele in Lebensgefahr und die psychischen und physischen Folgen sind nicht absehbar. Israel vernichtete einen Großteil der gesamten Infrastruktur. 4.100 Häuser sind vollständig und 17.000 Häuser teilweise zerstört. 25 Schulen und Universitäten, vier Krankenhäuser, 28 Moscheen sowie 1.500 Fabriken und Geschäfte wurden dem Erdboden gleichgemacht. Die Kosten dieser unsagbaren Zerstörung belaufen sich laut internationalen Schätzungen auf 1.9 Milliarden Dollar. Quelle

Als Freiburger Solidaritätsaktion mit dem Gaza-Friedensmarsch Anlässlich des "Jahrestages" des Gaza-Krieges wird am Montag, den 28.12.09 von 15 - 18 Uhr eine Mahnwache auf dem südlichen Gehweg der Bertholdstraße/Platz der Alten Synagoge in Freiburg stattfinden. Frau Evelyn Hecht-Galinski, Kämpferin für einen gerechten Frieden in Palästina, hat ihre Teilnahme zugesagt. Außerdem wird Annie Sauerland, Erlebnispädagogin und Fotografin,  die nach dem Krieg zweimal mit traumatisierten Kindern in Gaza gearbeitet hat, anwesend sein. Sie wird aktuelle Interviews von Menschen aus dem Gaza-Streifen (sofern es technisch möglich ist) sowie Fotos zeigen. Wenn möglich, sollte jede/jeder TeilnehmerIn Kerzen mitbringen, es können auch Transparente und Poster aufgestellt werden. Sicher  wäre es auch gut, wenn alle schwarz gekleidet wären. G.W.

Wir rufen auf zu einer Mahnwache am Sonntag, den 27. 12. 2009 um 11.00 Uhr. Am Römerbogen auf der Domplatte in Köln. Liebe Mitglieder und Freunde unserer Palästinensischen Gemeinde in Köln und Umgebung. Am Sonntag, dem 27.12. 2009 jährt sich der der Beginn der Invasion und des Bombardements Gazas durch die israelische Armee, der oft so genannte „Gazakrieg“, der bis zum 17. Januar 2009 andauerte. Die Bevölkerung von Gaza leiden immer noch unter der weiter andauernden Blockade, durch Israel aus der Luft und aus der See, durch die ägyptische Regierung vom Land. Sie haben nur noch stark kontaminiertes Wasser, leben in den Trümmern und es sieht so aus, als wollten die israelischen Politiker und Militärs die Menschen einem langen fürchterlichen Tod überlassen, und der ganzen Welt schaut zu. Bitte nach Möglichkeit Schwarz tragen. Bringt auch palästinensische Fahnen und eure Solidaritäts- Plakate mit. Bitte diesen Aufruf an eure Freunde und Bekannte weiterleiten. Köln, den 20.12.2009 Palästinensische Gemeinde Köln e. V. ( PGK )

In diesen Tagen finden international verschiedene Gedenk- und Solidaritätsaktionen statt. Weitere Termine für den deutschsprachigen Raum finden Sie im Folgenden >>>

 
 

Besatzer am Ende: Israel inhaftiert weiteren 'Graswurzel Aktivisten' - Am Abend des 20. Dezember wurde nunmehr der dritte prominente palästinensische Aktivist von den israelischen Behörden verhaftet, bzw. gefangen genommen. Nach Muhammad Othman und Abdallah Abu Rahma aus Bil'in traf es nun den auch in Deutschland recht bekannten Aktvisten Jamal Juma. Das IPK protestiert hiermit gegen die Inhaftierung Jamal Jumas - die ganz offensichtlich Teil einer Kampagne zur Zerstörung des palästinensischen zivilen Widerstands gegen die Besatzung ist. Eine Kampagne, der sich europäische NGOs in den Weg stellen müssen. Jedoch, so traurig die auch Nachricht ist - so sehr zeigt sie doch auch, daß die Besatzer Arbeit von Juma, Othman und Rahmah ernst nehmen. Das sie zurecht fürchten, daß die Tage der straflosen und folgenlosen Besatzung gezählt sind. Quelle: Institut für Palästinakunde          Ergänzende Links: Jamal Juma, coordinator of the Stop the Wall Campaign, in Israeli jail

Free Jamal Juma’! - Free the anti-Wall prisoners! - Palestinian Grassroots Anti-Apartheid Wall Campaign - The parting words of the soldiers directed at Juma`s wife: she would only see her husband again through a prisoner exchange. This comes weeks after the arrest of Bil`in protest organizer Abdallah Abu Rahmeh, and the Administrative Detention of boycott advocate Mohammad Othman.

IPPNW-Presseinformation vom 21.12.2009 -  Verhaftungswelle gegen Mitglieder des gewaltfreien Widerstands


Offener Brief für die Freilassung palästinensischer Friedensaktivisten 22.12.2009

Die Ärzte in sozialer Verantwortung (IPPNW) haben den israelischen Botschafter Yoram Ben-Zeev in einem Offenen Brief aufgefordert, sich für die Freilassung palästinensischer Bürgerrechtler einzusetzen. "Diese Menschen setzen sich mit Zivilcourage, Mut und Standhaftigkeit für eine gemeinsame gleichberechtigte Zukunft von Israelis und Palästinensern ein und leisten damit einen Beitrag zu einer Kultur des Friedens", heißt es in dem Schreiben. Wer gewaltfreie Demonstrationen militärisch bekämpfe, blockiere selbst alle friedlichen Lösungsmöglichkeiten.

Hintergrund des Offenen Briefes ist die erneute Eskalation seitens des israelischen Militärs, Druck auf palästinensische Menschenrechtler auszuüben. Die aktuelle Verhaftungswelle gegen palästinensische Mitglieder des gewaltfreien Widerstandes, die sich gegen die israelische Siedlungspolitik und den Mauerbau im besetzten Westjordanland wehren, gipfelte jetzt in der Verhaftung von Jamal Juma`. Juma` ist seit 2002 einer der führenden Menschenrechtsaktivisten und Koordinator der Graswurzel-Kampagne gegen die Mauer. Er war Referent auf zahlreichen internationalen Veranstaltungen, unter anderem bei den Vereinten Nationen.

Die Mauer ist nach einem Gutachten des internationalen Gerichtshofs vom 9. Juli 2004 völkerrechtswidrig. Trotzdem wird sie unvermindert weiter auf palästinensischem Boden gebaut. "Wir befürchten, dass in naher Zukunft weitere führende Menschenrechtsaktivisten verhaftet werden sollen, um so dem zivilen Widerstand gegen die rechtwidrige Mauer- und Siedlungspolitik seine Stimme zu nehmen", sagt Sabine Farrouh, Mitglied des geschäftsführenden Vorstands der IPPNW.

So wurde am 22. September diesen Jahres Mohammad Othman aus Jayyous verhaftet und bis heute nicht freigelassen. Othman war aktiv in der Anti-Mauer-Kampagne, gegen die Enteignung der palästinensischen Bauern und prangerte die Verwicklungen der israelischen und der internationalen Wirtschaft bei diesen Menschenrechtsverletzungen an. Sein Dorf, Jayyous, wurde durch die Mauer und die israelische Siedlung Zufin zerstört.

Abdallah Abu Rahmah aus Bil'in wurde am 10. Dezember 2009 inhaftiert. Der palästinensische Lehrer ist Koordinator des Bürgerkomitees Bil'in gegen die Mauer und die Siedlungen; dafür erhielt er 2008 die Carl-von-Ossietzky-Medaille .

Den Offenen Brief an den israelischen Botschafter finden Sie unter www.ippnw.de/commonFiles/pdfs/Frieden/brief211209.pdf <http://www.ippnw.de/commonFiles/pdfs/Frieden/brief211209.pdf>

Link zu der Kampagne "Stop the wall" www.stopthewall.org <http://www.stopthewall.org/>

Pressekontakt: Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges/Ärzte in sozialer Verantwortung, Körtestr. 10, 10967 Berlin, www.ippnw.de <http://www.ippnw.de/>, Angelika Wilmen, Tel. 030 -- 69 80 74 15, Email: wilmen[at]ippnw.de  Quelle Ingrid Rumpf

 
 

Notiz von Mohssen Massarrat vom 20.12.09 anlässlich der Kontroverse „Linke und Iran“ im ND vom 18.12.09 - Liebe Kollegen, ich bin erstaunt über die Angriffe von Herrn Mellenthin gegen meine Person. Ich möchte mich nicht auf dasselbe Niveau begeben, beschränke mich lediglich auf den Hinweis, dass ich gegenüber der Atompolitik der iranischen Regierung sehr wohl, und zwar seit langem, für ein anderes friedenspolitisches Konzept, nämlich die gemeinsame Sicherheit im Mittleren und Nahen Osten eintrete, das auf den Abbau aller Atomwaffen in der Region (d. h. also auch die israelischen Atomwaffen) und die Abrüstung bei konventionellen Waffen abzielt. Dies ist m. E. eine viel bessere Alternative als eine Aufrüstung auf der iranischen Seite, um dem Sicherheitsdilemma (atomare Überlegenheit Israels) Paroli zu bieten. Es müsste doch möglich sein, auf der eigenen Analyse der Fakten und Konsequenzen die Atom-Politik der iranischen Regierung zu kritisieren ohne gleich mit solchen Initiativen wie "Stop the Bomb", die einen Krieg gegen Iran geradezu herbeiwünschen,  in einen Topf geworfen zu werden. >>>

Auf die Spitze getrieben - Mohssen Massarrat - Welcher Iran und welche linken Bewegungen? >>>

Das Recht auf seiner Seite - Knut Mellenthin >>>

 
 

December 21, 10 Israeli military jeeps entered the center of Beit Ommar. For the second time in 3 weeks, Mohammed Abu Ayyesh was arrested and Muntasir Al-Bregeith was also arrested. Homes were also torn apart by the soldiers, simply to cause fear and destruction.

 


22
.12.2009
 

 
Am 1. Weihnachtsfeiertag, 25. Dezember 2009, bringt das Bayerische Fernsehen von 9.30 Uhr an Filme und eine Live-Gottesdienst-Übertragung aus Bethlehem: 09.30 bis 10.00 Uhr

 

Luthers Mann in Bethlehem

Mitri Raheb – Christ und Palästinenser

Reportage von Klaus Wölfle

 

10.00 bis 11.00 Uhr

 

Evangelischer Festgottesdienst aus Bethlehem

Live aus der Weihnachtskirche

Predigt und Liturgie: Landesbischof Johannes Friedrich (München) und Pfarrer Mitri Raheb ( Bethlehem)

Kommentar: Pfarrerin Melitta Müller-Hansen und Klaus Wölfle

Bildregie: Fritz Zeilinger

 

11.00 Uhr bis 11.15 Uhr

 

Zu Bethlehem geboren

Gedanken zum Weihnachtsfest

Buch: Melitta Müller-Hansen

Regie: Klaus Wölfle

 

 

 

Hiobsbotschaft: Jamal Juma verhaftet - Statt Krieg Verhaftungswelle?

Liebe Nahost-Interessierte, liebe Freundinnen und Freunde, entlang der Mauer gibt es auf palästinensischer Seite örtliche Komitees, die gegen Mauerbau und Landenteignung protestieren. Immer wieder haben wir darauf hingewiesen, dass die israelische Regierung ihre Repression gegen den gewaltfreien Widerstand gegen die Mauer in Palästina verstärkt. Über 30 Menschen sind seit Sommer allein aus dem Dorf Bilin verhaftet worden. Nun haben wir die Hiobsbotschaft erhalten, dass Jamal Juma, der Koordinator der palästinensischen Anti-Apartheid-Mauerkampagne nachts aus seiner Wohnung heraus verhaftet wurde. Seiner Frau sagten die Soldaten: er würde nur noch durch einen Gefangenenaustausch freikommen. Seine Organisation, die Mauerkampagne, ist die Partnerorganisation des "Deutschen Koordinationskreises Palästina Israel - für ein Ende der Besatzung und einen gerechten Frieden", zu dem auch pax christi gehört.
www.kopi-endederbesatzung.de
Jamal Juma war zusammen mit Rabbiner Arik Ascherman unser Hauptredner auf der diesjährigen pax christi Tagung im Juni in Bad Boll "Staaträson und Völkerrecht". Seit vielen Jahren arbeiten wir mit Jamal Juma zusammen. Seine Festnahme ist unerhört und eine erbärmliche Einschüchterungs-Maßnahme!
Bitte informiert euch/ informieren Sie sich. www.stopthewall.org Wir werden gegen seine Festnahme protestieren.

viele Grüße Wiltrud Rösch-Metzler

 
 

Haltet den Leichendieb! - Ein israelisches pathologisches Institut ist ins internationale Gerede gekommen: Es soll im großen Stil getöteten Juden und vor allem Palästinensern illegal Organe entnommen haben, Joseph Croitoru hat hierzu recherchiert. Das schwedische "Aftonbladet" ist nicht unbedingt die erste Adresse für seriöse Berichterstattung. Als sein freier Mitarbeiter Donald Boström dort kürzlich über einen Rabbiner aus Brooklyn berichtete, der in den Vereinigten Staaten wegen des Verdachts auf Organhandel verhaftet wurde, griff er im selben Atemzug auch Vorwürfe über israelischen Organraub an Palästinensern auf, die aus den neunziger Jahren stammen. Welche Verbindung zwischen den beiden Fällen bestehen sollte, war dem Artikel nicht zu entnehmen. In dem Bericht, der mit keinem Beleg untermauert wurde, hieß es: "Wir wissen, dass der Bedarf an Organen in Israel groß ist, dass seit langem ein umfangreicher illegaler Organhandel stattfindet >>>

Doctor admits Israeli pathologists harvested organs without consentB - Ian Black -Israel has admitted pathologists harvested organs from dead Palestinians, and others, without the consent of their families – a practice it said ended in the 1990s – it emerged at the weekend. >>>

Israel admits to organ thefts -  Forensic workers took tissue from dead without families' permission >>>

Israel-Sweden relations strained
Israel-Sweden row over media report
The shadowy trade in organs
 
 

Israel has announced a partial moratorium on settlement construction. Yet, at the same time, it has invested in those already established in a bid to solidify their existence.

 


 


21
.12.2009
 

 

Israels  Beitrag zum Weltklimagipfel : Oder  Beitrag des Zionismus zur Kontaminierung der Erde - Gideon Spiro - Da die Eröffnung der Kopenhagen-Konferenz sich nähert, zu der die Staatshäupter aus allen vier Ecken der Welt zusammenkommen, um Wege zu diskutieren, wie die Erde  vor weiterer Verschmutzung zu retten ist, also ihre Existenz zu retten wäre, sollten ein paar  Worte gesagt werden, wie der zionistische Staat zur globalen Verschmutzung beiträgt. Der Zionismus  - das muss klar gesagt werden – ist nicht der größte Umweltverschmutzer der Welt. Aber der Zionismus, d.h. Staat Israel, ist der größte Umweltverschmutzer des Landes Israel – das einst das „Entzücken unserer Väter“ war ( wie es in einem Lied heißt) Der Zionismus kam in dieses Land, als es noch weitgehend sauber war, ein Land „in dem Milch und Honig fließt“ wie es in der Bibel heißt. Nach nur wenigen Jahrzehnten, besonders nach der Errichtung des Staates Israel wurde es zu einem umweltverschmutzten Land. >>>

„Er führet mich zum frischen Wasser…“ - Ellen Rohlfs - (...) Als ich einmal mit Dalia, einer jüd. Freundin,  durch die jüdische Siedlung Ephrata fuhr, staunte ich nicht schlecht, als ich  auf einer kleinen Verkehrsinsel  Bewässerungsschläuche entdeckte. Hatte ich richtig gesehen? In dieser wasserarmen  Gegend eine bewässerte  Verkehrsinsel ?? Diese wird – wenn auch sparsam mit Tröpfchenbewässerung versehen, während im benachbarten Bethlehem  es an Trinkwasser fehlt.  Und in anderen jüdischen Siedlungen werden nicht nur Felder gesprengt, es gibt sogar Swimmingpools nicht nur  für die Kinder. Auf dem Weg in den Gazastreifen in der jüd. Siedlung direkt nördlich davon, wohin der öffentliche Bus noch einen Abstecher machte, wurden die grünen und frischen Rasen vor den Häusern gesprengt  --- als ob es hier jede Menge Wasser wie in Ostfriesland gäbe. Kurz danach überquerte ich zu Fuß den Checkpoint Erez und war im Gazastreifen, wo braune Dürre herrschte. Sollte mich das nicht wundern? Als ich abends bei meinen palästinensischen Freunden die Zähne putzen wollte – mit Wasser aus dem Wasserhahn, kam eine braune Brühe heraus, vor der mir nur noch ekelte. Anke sagte mir dann, ‚dieses Wasser benützen wir nur für die Klospülung’ – das war  etwa 1995. ‚Wir holen unser Trinkwasser mit Kanistern von einer der damals noch vorhandenen Quellen’.  Eine der Quellen erlebte ich in einem >>> 
 

 
 

Der israelische Würgegriff -  Paul Craig Roberts - “Siedler griffen  eine Westbank-Moschee an und verbrannten heilige muslimische Bücher“ war die Schlagzeile der London Times am 11. Dezember 2009. Diese Angriffe sind ein Teil der israelischen Regierungspolitik des Genozids der Palästinenser: dazu gehört die Zerstörung palästinensischer Häuser, dass Ausreißen palästinensischer Olivenbäume, die unzähligen Checkpoints, die die Palästinenser daran hindern, die Schulen, die Arbeit, die medizinische Versorgung zu erreichen; auch die Mauer, die sie daran hindert, zu ihrem Land zu gelangen, das ihnen gestohlen wurde, dazu auch die Isolierung und die Blockade des Gaza-Ghettos. Die Israel –Lobby hat solch eine Macht über Amerika, dass sogar der frühere Präsident Jimmy Carter, ein guter Freund Israels, dämonisiert wurde, als er den höflichen Ausdruck –Apartheid – anstelle von Genozid benützte , der seit Jahrzehnten im Gange ist, während amerikanische „christliche“ Prediger zusammen mit gekauften Politikern Israels Politik des schleichenden Völkermords Palästinas rechtfertigen. >>>

Paul Craig Roberts: The Israeli Stranglehold >>>

 
 

Das Königreich entschuldigt sich - Zipi Livni: Vor gut einem Jahr war sie noch die Hoffnungsträgerin der westlichen Welt, diese liberale Frau, die Tierschützerin und Hobby-Schlagzeugerin. Die Medien titelten, sie sei auf dem Weg „die neue Golda Meir“ zu werden und auf der ganzen Welt wurde sie mit offenen Armen empfangen. Nach ihrer Wahlniederlage war die ehemalige israelische Außenministerin und gegenwärtige Oppositionsführerin jedoch von der internationalen Bildfläche geschwunden – bis vergangene Woche. >>>

'The UK is not a banana republic' - Daud Abdullah - David Miliband, the UK's foreign secretary, has apologised to his Israeli counterpart, Avigdor Lieberman, after the humiliation and embarrassment caused by the issuing of a warrant for the arrest of Tzipi Livni, the former Israeli foreign minister. The arrest warrant was issued over Livni's suspected war crimes role during Israel's war on Gaza, but was later withdrawn after she cancelled her visit to London >>>

 
 

Sumaya Farhat-Naser  - Weihnachten 2009

Liebe Freundinnen und Liebe Freunde,
An den Schultern und am Rücken hängen viele Sorgen, Die  Knien schmerzen vom  Tragen und Ertragen. Sie werden mehr und mehr.

Doch im Herzen weitet sich der Raum, und füllt sich mit vielen Körnchen schöner Dingen, gegeben  und erhalten, Mit Dank und Freude,
Dran bleiben, Damit die Hoffnung bleibt.

Frohe Weihnachtstage und ein gesegnetes Neues Jahr 2010  Sumaya Farhat-Naser

 
 

Israel's settlement subsidy policy - Israel has announced a partial moratorium on settlement construction. Yet, at the same time, it has invested in those already established in a bid to solidify their existence. In the Jordan Valley there are 22 settlements viewed as illegal under international law. But, as Al Jazeera's Nicole Johnston reports, they benefit from a system of Israeli funding specifically focused on kick-starting settler economies. >>>

 
 

 
 

Jamal Juma’, coordinator of the Stop the Wall Campaign, in Israeli jail -  Jamal Juma’ was arrested by Israeli authorities on December 16. This latest arrest is yet another escalation of Israel’s attack on Palestinian human rights defenders and clamp down on the right to freedom of expression and the right to association.

 


20
.12.2009
 

 

Obama? Oh weh ! -  Uri Avnery - IN DIESER Woche erlebte ich eine Stunde  der Entspannung. Ich war auf dem Nachhauseweg, nachdem ich William Polks neues Buch über den Iran abgeholt hatte. Ich bewundere die Weisheit dieses früheren Mitarbeiters des amerikanischen Außenministeriums.  Ich ging an der Seepromenade entlang und hatte auf einmal den Wunsch, an den Strand hinunter zu gehen. Ich setzte mich auf einen Stuhl im Sand, trank eine Tasse Kaffee und rauchte eine arabische Wasserpfeife, den einzigen Rauch, den ich mir noch ab und zu gönne. Ein Strahl  der milden Wintersonne malte eine goldene Spur auf dem Wasser, und ein einsamer Surfer glitt über den weißen Schaum der Wellen. Der Strand war fast leer. Ein Fremder winkte mir von weitem. Ein paar Jugendliche aus dem Ausland fragten mich, ob sie mal an meiner Pfeife ziehen dürften. Von Zeit zu Zeit wanderte mein Blick  zum entfernten Jaffa, das aus dem Meer ragt – es ist  ein wunderbarer Anblick. >>>

 
 

 
 

 
 

 
 

AIC joins the Olive Harvest Campaign to support the annual olive harvest in Palestine.

 


19.12.2009