o

       
 
 

Das Palästina Portal

Nach oben
Seite 90
Seite 89
Seite 88
Seite 87
Seite 86
Seite 85
Seite 84
Seite 83
Seite 82
Seite 81
Seite 80
Seite 79
Seite 78
Seite 77
Seite 76
Seite 75
Seite 74
Seite 73
Seite 72
Seite 71
Seite 70
Seite 69
Seite 68
Seite 67
Seite 66
Seite 65
Seite 64
Seite 63
Seite 62
Seite 61
Seite 60
Seite 59
Seite 58
Seite 57
Seite 56
Seite 55
Seite 54
Seite 53
Seite 52
Seite 51
Seite 50
Seite 49
Seite 48
Seite 47
Seite 46
Seite 45
Seite 44
Seite 43
Seite 42
Seite 41
Seite 40
Seite 39
Seite 38
Seite 37
Seite 36
Seite 35
Seite 34
Seite 33
Seite 32
Seite 31
Seite 30
Seite 29
Seite 28
Seite 27
Seite 26
Seite 25
Seite 24
Seite 23
Seite 22
Seite 21
Seite 20
Seite 19
Seite 18
Seite 17
Seite 16
Seite 15
Seite 14
Seite 13
Seite 12
Seite 11
Seite 10
Seite 9
Seite 8
Seite 7
Seite 6
Seite 5
Seite 4
Seite 3
Seite 2
Seite 1

 


Archiv - Aktuelle
Link- und Denktipps -
 - Seite 83
 


11.2.2010
 

 

DIE FALSCHEN FREUNDE ISRAELS VERSUCHTEN DEN AUFTRITT VON NORMAN Finkelstein IN BERLIN ZU VERHINDERN....

Norman Finkelstein redet in Berlin - Die Feinde des Friedens können behindern aber nicht verhindern - Neuer Ort: - Freitag, 26. Februar 2010, 19:00 Uhr - in der Rosa-Luxemburg-Stiftung e.V., Seminarraum 1, Franz-Mehring-Platz 1

Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost e.V. - Mitgliedsorganisation der European Jews for a Just Peace (EJJP) - Prof. Rolf Verleger
-  Sehr geehrter Herr Adamaschek, als Mitveranstalter des geplanten Vortragsabends von Prof. Norman Finkelstein habe ich mit Befremden von Ihrer Absage der Veranstaltung erfahren. Daher erlaube ich mir, Ihnen anbei in Kopie den Brief zu schicken, den ich - nun offenbar vergeblich - heute per Brief-Post an die Trinitatis-Gemeinde geschickt hatte, im Bemühen, ein wenig Vernunft einkehren zu lassen. Nun, letztlich muss jeder selbst wissen, was er tut. Mit freundlichen Grüßen Prof. Dr. Rolf Verleger Vorsitzender der Jüdischen Stimme für gerechten Frieden in Nahost e.V.

An den Gemeindekirchenrat der Trinitatis-Gemeinde z.Hd. Pfarrerin Marlis Schultke (pdf) - Sehr geehrte Frau Pfarrerin Schultke, sehr geehrte Damen und Herren, wir nehmen an, dass Sie aufgrund der organisierten Kampagne des Vereins "Honestly Concerned" einige Briefe bekommen, die sich gegen die Veranstaltung am 26. Februar mit Prof. Norman Finkelstein richten. Insbesondere wird man Herrn Finkelstein "Antisemitismus" unterstellen. Ich habe mich im letzten Jahr in einem Artikel mit der Frage auseinandergesetzt, warum Kritik an der Politik Israels "Antisemitismus" genannt werden kann. >>>

Die Politik Israels - Wo hört Kritik auf, wo fängt Antisemitismus an? - Pof. Rolf Verleger - (pdf) In der jüdischen Gemeinschaft gibt es zu dieser Frage mindestens zwei Sichtweisen. Aus einer Position der Verantwortung ist es unsere Pflicht, Kritik zu äußern, wenn israelische Politik gegen ethische Gebote verstößt. Diese Position interpretiert die jüdische Tradition >>>

Bildquelle - Dorah Rosen and Norman Finkelstein 3-15-06 Santa Cruz, California (photo by Scott Kennedy) >>>

Die beschämendeTerminabsage der Trinitasgemeinde (jpg) >>>
Heinrich Böll Stiftung - Absage - Keine Veranstaltung mit Norman Finkelstein... >>>

Alles zum Versuch den Auftritt von Norman Finkelstein in Berlin zu verhindern und Reaktionen darauf >>>

 
 

Vom praktischen Wegsehen - André Marty - Mal ehrlich: Hängen Ihnen diese Berichte aus dem Gaza – Streifen nicht zum Hals raus, schlagen Ihnen aufs Gemüt? Nein? Na, dann klicken Sie hier. Und Sie werden lesen, welch’ grossen Effekt kleine Schritte haben könnten. Zum Beispiel psychologische Betreuung für die Kids im Gaza – Streifen.  Aber wie gesagt: Falls Ihnen das auf den Geist geht, werden Sie sich gar nicht erst vorstellen wollen, welche Effekte das Vergessen und Verdrängt werden ganzer Generationen hat. Denen schlägt unser Wegsehen nämlich ziemlich auf den Geist. >>>

War is hell on the brain: Doctors map psychological disorders in Gaza and the West Bank - Médecins Sans Frontières/Doctors Without Borders reports that short-term psychotherapy could be an effective treatment in specific psychiatric disorders, especially in children. - Trauma from war and violence has led to a high incidence of psychological disorders in Palestinians living in the Gaza Strip and West Bank. The international medical nongovernmental organization Médecins Sans Frontières/Doctors Without Borders reports that even short-term psychological support can ease the burden of violence-induced psychiatric disorders, especially in children. Emmanuelle Espié of the Paris-based Epicentre and colleagues from Médecins Sans Frontières/Doctors Without Borders, along with researchers from four French hospitals shared data collected from Palestinian patients ages 1 year and older referred to the Médecins Sans Frontières psychological care program. >>>
Sonderseiten zu Gaza >>>     |     Videos zu Gaza >>>

 
 

Libanon kritisiert Drohungen Israels - Libanons Ministerpräsident Saad Hariri hat sich besorgt über israelische Drohungen gegen sein Land und eine »Eskalation« der Lage im Nahen Osten gezeigt. Dem britischen Rundfunksender BBC sagte Hariri am Mittwoch, daß Israel seinem Land »tagein, tagaus« drohe. >>>

 
 

Israel ändert den Verlauf der Mauer bei Bil‘in -  Erfolge vor Gericht fűr den palästinensischen Widerstand trotz wachsender Repressionen  - Am Wochenende wurde der Rechtsanwalt des Gemeinderates  von Bil’in, Michael Sfard, von den israelischen Behörden über den neuen  Verlauf der Sperrmauer informiert. 2007 hatte der israelische Oberste Gerichtshof  entschieden, dass die  Route  der Mauer bei  Bil’in nicht aus Sicherheitsgründen geplant wurde und deshalb illegal war.  Die Präsidentin des Obersten Gerichtes begründete  die Entscheidung:“ Wir waren nicht davon überzeugt, dass der exsistierende Verlauf der Mauer, der durch tiefliegendes Land fűhrt, aus Sicherheitsgründen beibehalten werden muss.“ Seit 2005 kämpfen die 1,800 Bewohner von Bil’in gegen den Mauerbau und den Bau  von Siedlungen auf 60 % ihres Landes.  Die Entscheidung des Obersten Gerichtes gab  Bil’in 1,200 der 2.300 Dunam zurück , die ihnen die Mauer genommen hatte. Die andere Hälfte des Bodens und die darauf erstellten Siedlerwohnungen bleiben in israelischer Hand. Bauern in Bil’in befürchten erheblichen Schaden fűr ihre Olivenhaine in der Nähe der Mauer, wenn die Abrissarbeiten beginnen. >>>

 
 

Audio und Text - "Fast so etwas wie ein Schatten von ihm" - Israelische Autorin Lizzie Doron über ein Projekt mit einem palästinensischen Filmemacher - Lizzie Doron im Gespräch mit Jürgen König - Die 55-jährige Israelin Lizzie Doron ist derzeit mit ihrem Buch "Es war einmal eine Familie" auf Lesereise in Deutschland. Zu Hause arbeitet sie mit einem palästinensischen Filmemacher an einem Buch- und Filmprojekt, für das sich beide in ihrem Alltag begleiten. Die Energie für diese Arbeit speise sich aus der Erfahrung des Holocaust, so Doron. >>>

 
 

Palästinenserführung ignoriert Sex-Skandal - Abbas-Sekretär spricht von "Kampagne gegen Autonomiebehörde, Lügen und Fälschungen" - Ramallah/Jerusalem - Die Palästinenserführung will den Vorwürfen eines Sex- und Korruptionsskandals nicht nachgehen. Ein Sekretär von Palästinenserpräsident Mahmoud Abbas (Abu Mazen) warf einigen Mitgliedern der israelischen Regierung am Mittwoch in Ramallah vor, eine Kampagne gegen Abbas, dessen Mitarbeiter und die Autonomiebehörde inszenieren zu wollen. Es handle sich um Lügen und gefälschtes Bildmaterial. >>>

 
 

How Much Military Aid to Israel... - ...Do You Provide? - Between 2009-2018, the United States is scheduled to give Israel--the largest recipient of U.S. aid--$30 billion in military aid. Through its illegal 42-year military occupation of the Palestinian West Bank, East Jerusalem, and Gaza Strip, Israel misuses U.S. weapons in violation of U.S. law to kill and injure Palestinian civilians, destroy Palestinian civilian infrastructure, blockade the Gaza Strip, and build illegal settlements in West Bank and East Jerusalem. How much of this total will your community provide? Is this a good use of your tax dollars? What else could your taxes be used for in your community? Find out on the interactive map below. >>>

 
 

Palestinian Families Appeal to UN Over Israeli Construction of “Museum of Tolerance” on Jerusalem’s Historic Mamilla Cemeter - Palestinian families have filed a petition with the United Nations over the Simon Wiesenthal Center’s plans to build a “Museum of Tolerance” over the historic Muslim cemetery in Jerusalem. Opponents of the project have long questioned how a monument to tolerance can be built on the remains of the graves of generations of Palestinian Muslims >>>

 
 

The height of Israeli intransigence - Jonathan Cook - Jerusalem's mayor threatened last week to demolish 200 homes in Palestinian neighbourhoods of the city in an act even he conceded would probably bring long-simmering tensions over housing in East Jerusalem to a boil. His uncompromising stance is the latest stage in a protracted legal battle over a single building towering above the jumble of modest homes of Silwan. >>>

 
 

Palestinians are finding new ways to rebuild houses destroyed during the war on Gaza a year ago.That's because an Israeli blockade is preventing construction materials from getting into the Strip.

 
 

Report on Israeli suppression of Palestinian human rights activism against the Wall for UN investigation - Addameer - A joint report submitted by Addameer, The Grassroots Anti-Apartheid Wall Campaign (Stop the Wall) and the National Lawyers Guild (NLG) to Special Rapporteurs of the UN Human Rights Council examines the ongoing, systematic campaign of repression levied by Israel against Palestinian human rights defenders active against the Annexation Wall. Since June 2009, Israeli authorities have arrested nearly three dozen villagers involved in anti-Wall protests from Bil’in, where weekly protests have been held every Friday since 2005, and more than 38 from Ni’lin, including 20 in the last month. At present, Addameer estimates that there are at least 56 Palestinian human rights defenders held in Israeli custody. Based on evidence collected in the villages of Ni’lin, Bil’in, Al-Ma’sara, Beit Duqqu and Jayyus, the report concludes that charges levied against Palestinian human rights defenders and repressive policies are designed to criminalize legitimate human rights activities.

 
 

Checkpoint Tour - Susan Lourenco - Machsomwatch - In such beleaguered times for NGOs here, it`s as well to remind ourselves of some of the reasons for which we stand: "…to monitor, observe and document." How else do the Israeli and publics abroad learn what is happening in the West Bank every day? Through the credibility we`ve acquired over the years of the Second Intifada by our "professional" monitoring of the conduct of the security forces, and our protection of Palestinian human rights, we prove time and time again that we cannot sit and be silent. Yet perhaps the best statement of what is going on today was provided by two plant nursery owners on the Seam Line, protesting once again renewed harassment by soldiers, and their complaints being confirmed by the DCO -- "it`s the new politics." Indeed!

 


10.2.2010
 

 

Die Veranstaltung mit Norman Finkelstein, der sicherlich trotzdem in Berlin auftreten wird, versuchen die Feinde der Freiheit und Gerechtigkeit  zu verhindern. Die Heinrich Böll Stiftung sagte ab, die Räumlichkeiten in der Trinitas-Kirche Berlin wurden gekündigt.

Alles zum Versuch den Auftritt von Norman Finkelstein in Berlin zu verhindern und Reaktionen darauf >>>

 
 

Bil’in - 3.-6. Februar 2010 - Freilassung von Mohammed Khatib – Freitagsprotest und Verhaftungen in Bil‘in - Am 3. Februar 2010 wurde Mohammed Khatib  vom Volkskomitee Bil’in gegen die Mauer wieder auf freien Fuß gesetzt. Israelische Sicherheitskräfte hatten ihn in einer nächtlichen Razzia am 28. Januar festgenommen, angeblich weil er Auflagen von einer vorhergehenden Inhaftierung  im August 2009 verletzt hatte. Das Gericht musste  ihn auch diesmal mangels Beweisen wieder freilassen, gegen Kaution und mit der Auflage, sich jeden Freitag zwischen zwölf und fünf Uhr bei der nächsten Polizeistation zu melden und sich nicht an den Freitagsprotesten gegen die Mauer zu beteiligen. In einem Interview mit dem amerikanischen Radiosender KPFA nach seiner Freilassung berichtete Mohammed Khatib, dass er im Gefängnis über seine Tätigkeit im Volkskomitee von Bil’in und seine Mitstreiter ausgefragt wurde. Angesichts der sich verstärkenden Bewegung für Boykott, Investitionsstopp >>>

 
 

Mutig, aber fast allein - Der neue SEMIT ist da - Charly Kneffel - Man kann ihm für seinen zweiten Versuch, die Unabhängige Jüdische Zeitschrift SEMIT in Deutschland zu etablieren, nur viel Glück, Durchhaltevermögen und möglichst viel Hilfe seiner Freunde wünschen. Tatsächlich ist Abraham Melzers nonkonformistisches Blatt eine dringend notwendige Stimme im deutschen Judentum, das sonst in der Öffentlichkeit nur durch den Zentralrat der Juden in Deutschland repräsentiert wird. >>>

 
 

Abraham Melzer - Sehr geehrter Herr Pfr. Schöps, mit Erstaunen und Zorn habe ich Ihren offenen Brief in Broders Hassblog gelesen. - Wundert mich, dass Sie nicht wissen oder wussten wer Broder ist und wofür er steht. Zzt. steht er hierzulande für den aggressivsten, primitivsten und rassistischen Antiislamismus schlechthin und in seinen Büchern predigt er Intoleranz und Rassenhass.
Dass Sie und Ihre Kollegen sich nicht schämen dort zu publizieren, wundert mich.

Sie kritisieren Frau Dagdelen von DIE LINKE, weil sie sitzen geblieben ist, als der gesamte Bundestag Shimon Peres applaudierte. Ihr und ihren Kollegen, die auch sitzen blieben, gebührt Hochachtung und Respekt für den Mut, den sie bewiesen haben, der Ihnen offensichtlich fehlt.

Sie zitieren die Worte von Peres und werfen Dagdelen und den anderen vor sich nicht an der Stelle jedes anderen denken zu können bzw. zu wollen. Haben Sie denn Herrn Shimon Peres gefragt, ob er sich an der Stelle eines x-beliebigen Palästinenser denken kann, dessen Land geraubt wurde und der zB, wenn er im sog. demokratischen Israel lebt, seit 60 Jahren auf eine Baugenehmigung wartet. Ob er sich in einen Palästinenser in Gaza hineindenken kann, der nicht nur sein Haus verloren hat, von den 1400 und mehr Toten ganz zu schweigen, sondern der auch von den Israelis, also von Shimon Peres, daran gehindert wird es neu aufzubauen.

Ihre Heuchelei und die Heuchelei des Bundestages stinkt zum Himmel und sie sollten sich schämen im Namen von Jesus Christus zu sprechen, denn Jesus würde heute als erster die Juden verklagen und einen Shimon Peres verfluchen. Glauben Sie, dass Jesus heute in der Lage wäre von Nazaret nach Jerusalem zu reisen und reibungslos hundert Checkpoints passieren?

Shimon Peres ist der Vater der israelischen Atombombe. Soll man vor einen solchen Menschen Respekt haben. Und wagen Sie es ja nicht mir mit dem Holocaust, mit seinem Großvater und Vater, der dabei umgekommen ist, zu kommen. Meine ganze Familie mütterlicherseits ist in Ausschitz umgekommen. Auschwitz ist aber keine carde blanche für den Mord an den Palästinensern und das Leid und Unrecht, das man ihnen zufügt.

Und Sie wollen jetzt Frau Dagdelen und ihren Komplizen die Tore Ihrer Kirche zusperren? Ihre Kirche ist es nicht wert betreten zu werden.

Ich werde mir erlauben in meiner Zeitschrift SEMIT über den Fall zu berichten und Sie und Ihre Kollegen nackt hinzustellen als Träger einer zweifelhaften Moral, die vor Mörder Respekt hat.

Abraham Melzer - Herausgeber und Chefredakteur von www.dersemit.de

Mehr zum Thema >>>

 
 

 Gaza in Plain Language

 
 

Mustafa Barghouthi Nominated for 2010 Nobel Peace Prize - “I have pleasure in nominating Dr. Mustafa Barghouthi for the 2010 Nobel Peace Prize. I am inspired by the life and work of Dr. Barghouthi whose commitment to nonviolence, in his personal and public life, is truly in the Ghandian spirit", stated in her letter to the Nobel Committe, Maired Maguire, Nobel Peace Prize Laureate and Co-founder of the Peace People (Northern Ireland). Mairead Maguire today announced her nomination of Dr. Mustafa Barghouthi for the 2010 Nobel Peace Prize. "For the Nobel Committee to give their 2010 Award to Dr. Barghouthi would be a recognition of not only his great spirit of peace and nonviolence, but also the Palestinian Nonviolent Movement, which gives us all hope for the future of Palestine, Israel and the Middle East Community. >>>

 
 

 
 

Attacks on New Israel Fund, Critical Groups, Threaten Civil Society - Human Rights Watch - "What we`re seeing in Israel is a greater official intolerance of dissent."

 
 

Activist for detainees detained herself - Saed Bannoura/Ghassan Bannoura/Maysaa Jarour - IMEMC - The 45-year old Montaha Taweel - an activist who works to defend the rights of the Palestinian detainees, and is the wife of the mayor of al-Bireh - was among 16 Palestinians caught in last night`s army sweep of the Palestinian West Bank communities. In the past week there were 19 invasions, in which 51 civilians are known to have been taken off to detention.

 


9.2.2010
 

 

Liebe Nahost-Interessierte, nach den massiven Festnahmen der gewaltfreien Mauer-Demonstranten nun diese Meldung: In der vergangenen Nacht haben Soldaten das Stop the Wall Büro in Ramallah durchsucht und Festplatten, Laptops, Kamaras und Papiere mitgenommen. Stop the wall ist die Partnerorganisation des Deutschen Koordinationskreises Palästina Israel - für ein Ende der Besatzung und einen gerechten Frieden (KoPI) www.kopi-endederbesatzung.de Stop the wall vertritt auch den Aufruf der palästinensischen Zivilgesellschaft von 2003 zu gewaltfreien Methoden wie Boykott,  Investitionsstopp und Sanktionen bis ein Ende der Besatzung erreicht ist. - Wiltrud Rösch-Metzler pax christi Vizepräsidentin

Stop the Wall offices hit in late night raid - Latest News, Palestinian Grassroots Anti-Apartheid Wall Campaign - Late last night Occupation forces raided the Stop the Wall offices in Ramallah. Some 10 military jeeps, hummers and an armoured bus surrounded the building as soldiers searched rooms, turning the office upside down and confiscating computer hard disks, laptops, and video cameras along with paper documents, CDs, and video cassettes. Part of the mounting repression of the anti-Wall movement, this attack on the Campaign offices comes after the arrests of Jamal Juma’ and Mohammed Othman, who were both were later released after significant international pressure. Other arrest operations are ongoing, and currently some 40 anti-Wall activists are held for their grassroots mobilizing and international advocacy efforts in Israeli jails. >>>

Urgent: Stop the Wall offices raided - Eyewitnesses told Stop the Wall that yesterday night at 1 am some 10 military jeeps, hummers and an armoured bus belonging to the Israeli military and their intelligence services invaded Ramallah and came to the Stop the Wall offices >>>

 
 

I don't mean to say I told you so, but... - Stephen M. Walt - Probably the most controversial claim in my work with John Mearsheimer on the Israel lobby is our argument that it played a key role in the decision to invade Iraq in 2003. Even some readers who were generally sympathetic to our overall position found that claim hard to accept, and some left-wing critics accused us of letting Bush and Cheney off the hook or of ignoring the importance of other interests, especially oil. Of course, Israel's defenders in the lobby took issue even more strenuously, usually by mischaracterizing our arguments and ignoring most (if not all) of the evidence we presented. >>>

 
 

Scharfe Kritik an Ban - »Chance vergeben« bei Bewertung der Menschenrechtsverletzungen beim Israels Krieg gegen Gaza 2008/2009 - Karin Leukefeld - Der Bericht von UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon an die UN-Vollversammlung über die von Israel und den Palästinensern vorgelegten Untersuchungen des Gaza-Krieges ist von vielen Seiten scharf kritisiert worden. Ban Ki-Moon hätte »eine Chance vergeben«, weil er sich nicht zu der Glaubwürdigkeit der eingereichten Berichte geäußert habe, kritisierte Amnesty International. Er habe es versäumt, die Verantwortlichkeit für die Hunderte Opfer des Krieges klarzustellen und entsprechende Schritte einzuleiten >>>

 
 

Razzia in Ramallah – Verhaftung von internationalen Aktivisten ist Verletzung der Oslo-Abkommen -   Israelische Soldaten drangen  gegen 3 Uhr nachts in eine Wohnung in Ramallah ein und verhafteten zwei Aktivistinnen aus Spanien und Australien, weil ihre Visa abgelaufen waren. -  Ariadna Jove Marti, eine spanische Journalistin, und Bridgette Chappell, eine australische Studentin, wurden verhaftet und zum Militärgefängnis Ofer im Besetzten Gebiet gebracht, wo sie der Einheit “Oz” von der israelischen Immigrationspolizei übergeben wurden. Die Razzia und die Verhaftung der beiden ist eine direkte Verletzung der Oslo- Abkommen zwischen Israel und der Palästinensischen Behőrde. Die Oslo- Abkommen verbieten  jeden israelischen Einfall in die Zone A , der nicht unmittelbar und dringend mit  Sicherheitsfragen in Zusammenhang steht. Selbst eine Verfolgungsjagd ist nur gestattet, wenn sie im Kontext der Sicherheit durchgeführt wird, was aber bei abgelaufenen Visa nicht der Fall ist. Diese Verhaftungen folgen der rechtswidrigen Inhaftierung und Abschiebung der tschechischen Staatsbürgerin Eva Nováková unter ähnlichen Umständen im vergangenen Monat. Ihre Festnahme führte zu einer Kontroverse über den Einsatz der Oz-Einheit in den >>>

 
 

Sehr geehrte Damen und Herren, "Der Libanon ist mehr als ein Land er ist eine Botschaft an die Menschheit" sagte einst Papst Johannes Paul II. Betrachtet man die Situation der Palästinensischen Flüchtlinge im Land bekommt man große Zweifel. Jeder Versuch hier Reformen einzuführen wird von vielen Kräften im Land torpediert. Eine Reform scheint leider ohne Druck aus der Zivilgesellschaft nicht zu gelingen. Als Freund des Libanon möchte ich Sie bitten, dem Land zu helfen, seinen Anspruch gerecht zu werden: Unterstützen Sie bitte die von Franklin Lamb initiierte Petition "Petition For Palestinian Civil Rights in Lebanon". Mehr Informationen erhalten Sie unter: http://palestinechronicle.com/view_article_details.php?id=15718  Viele Grüße Mohamad Saleh - Freunde des Libanon e.V.

 
 

Rowdy auf radikaler Mission - Christoph Schult - Einwanderer sieht er als Gefahr, Homosexuelle nennt er krank, die palästinensische Hamas möchte er "ausradieren": Israels Innenminister Eli Jischai fällt mit Attacken auf, für die andere Politiker hochkant aus dem Amt fliegen würden - doch Premier Netanjahu lässt ihn gewähren. >>>

 
 

Israelische Polizei nimmt Palästinenser in Flüchtlingslager fest - Jerusalem. Die israelische Polizei hat am Montag bei einer Razzia im palästinensischen Flüchtlingslager Schufat in Ostjerusalem elf Palästinenser festgenommen. >>>

Israeli forces raid West Bank camp - Israeli forces have raided a Palestinian refugee camp in the West Bank, arresting at least 40 people. >>>

 
 

Leserbrief - F.A.Z. - Peres - ein unglaubwürdiger Friedensfürst - Zum Gespräch mit Israels Präsident Peres "Mit Fanatikern sind Kompromisse nicht möglich" (F.A.Z. vom 23. Januar): Präsident Peres gibt sich im Interview als der Grandseigneur der Nahostpolitik, der schon immer den Frieden gewollt habe. Aber als er das eine Mal wirklich die Chance hatte, alles zu wenden, was tat er da? Er wurde 1995 Premierminister, nach Rabins Erschießung durch einen Rechtsradikalen. Damals war die friedensunwillige Rechte in der Defensive, denn einer der ihren hatte den Konsens gebrochen und jüdisches Blut vergossen. Peres hätte dies ausnutzen können, um die Friedensverhandlungen mit Syrien fortzuführen, die Rabin das Leben gekostet hatten, und eine neue Friedensoffensive gegenüber den Palästinensern eröffnen. Leider vertat er diese historische Möglichkeit. Um die kommenden Wahlen zu gewinnen, hielt er es für klug, sich als harter Feldherr zu präsentieren, griff aus nichtigem Anlass den Libanon an, ließ dort (angeblich versehentlich) ein Massaker unter der Zivilbevölkerung verüben, ließ den militärischen Geheimdienst einen in Zypern seit Jahren ruhiggestellten Konstrukteur palästinensischer Bomben (den "Ingenieur") ermorden, löste mit all diesem eine Welle palästinensischer Bombenattentate in Israel aus und verlor dann 1996 nach wenigen Monaten Amtszeit folgerichtig als unglaubwürdiger Friedensfürst die Wahlen gegen die Originalversion eines rechtsgerichteten Politikers, Benjamin Netanjahu. Peres ist als Staatspräsident zu neuem Amt und Würden gelangt und zeigte eine erschreckende Gleichgültigkeit gegenüber Völker- und Menschenrechten - siehe seine heftige Verteidigung weiterer illegaler Bauten im von Israel besetzten Westjordanland und nun seine wüsten Attacken (auch in Ihrem Interview) gegen Richard Goldstone, der als unparteiischer UN-Berichterstatter Israels Menschenrechtsverletzungen bei der Attacke gegen Gaza aufgelistet hat. Professor Dr. Rolf Verleger, Lübeck

 
 

WE refuse TO be ENNEMIES - Zur Eröffnung der Solaranlage der Gruenhelme in Palaestina - Das Wetter war so außergewöhnlich wie das Projekt, das wir in Anwesenheit von Ruprecht Polenz eroeffnen konnten. Gegen 11 Uhr begann ein Kälteeinbruch mit Regensturm über Palästina die Landschaft in einen undurchdringlich kalten Nebel zu hüllen. Der Weinberg Daher war kaum zu erreichen. Dennoch hatte sich der Bundestagsabgeordnete und Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses des Bundestages, Ruprecht Polenz auf den Weg nach Palästina gemacht, um die Solaranlage der Grünhelme zu eröffnen. Er kam mit dem Stellvertretenden Leiter des deutschen Verbindungsbüros in Ramallah, Gerhard Schlaudraff und dem Leiter der Deutschen Schule in Beit Jala, Talitha Kumi, Dr. Georg Duerr. Ruprecht Polenz sagte in seiner Ansprache, die wir in die Höhle auf dem Berg verlegen mussten, so sehr stürmte es. Wir haben mittlerweile extrem gute Beziehungen zu Israel, gelten nach den USA als die verlässlichsten Freunde und Partner. Etwas, so Polenz, was er sich vor 30 Jahren noch nicht hätte vorstellen können. Aber Freunde muss man auch sagen wenn man den Eindruck hat, dass der Partner in eine falsche Richtung läuft. So darf der Siedlungsbau nicht weitergehen, denn es muss ja neben dem jüdischen Staat einen zweiten Staat geben. >>>

 
 
Palästinensische Blumenzüchter - Ein Bouquet aus Gaza zum Valentinstag - Ulrike Putz - Sie verfütterten wertvolle Nelken an das Vieh: Blumenzüchter im Gaza-Streifen konnten wegen der israelischen Blockade zwei Jahre lang ihre Produkte nicht exportieren. Jetzt liefern sie wieder nach Europa - dank des Engagements der niederländischen Regierung. >>>
 
 

U.S Vows To Bury Goldstone Report At UN - Gaza WarIsraeli sources reported Saturday that the United States vowed to Israeli leaders to bury the report of Judge Richard Goldstone on Israel’s war in Gaza last year. The sources added that the Israeli government vowed to respond to the report of Goldstone by forming an independent committee. >>>

 
 

United solidarity with Gaza - Philip Rizk - On the third night of my abduction by Egyptian authorities last year, after intermittent interrogation and being handcuffed and blindfolded in a two by two meter cell, a state security officer asked me why I had so many "international relationships." The following night my kidnappers drove me home. I was never given a reason for why state security agents kidnapped me from a march protesting the ongoing siege on Gaza. Though, judging from the focus of the interrogation, the reason had something to do with the two years I lived and worked in Gaza and solidarity efforts I have been involved in since then. >>>

 
 

 
 

Gaza schoolchildren struggling to learn - Nearly half a million children in Gaza returned to overcrowded and dilapidated schools on 1 February, many attending in a shift system, with missing textbooks, stationery or uniforms. "I don't have a school uniform because my Dad doesn't have a job and said he doesn't have enough money to buy me one," said Mohammed al-Khouli, a nine-year-old at the government-run al-Mu'tasem primary school in Gaza City. "I have to borrow pens and pencils from other kids in my class because I don't have any." Israel's 23-day military offensive on Gaza which ended on 18 January 2009 had "devastating consequences for the education system", according to a report by the UN Office for the Coordination of Humanitarian Affairs (OCHA). >>>

 
 

Soldiers attack Palestinian family, arrest Shepherd, January 7th 2010

 
 

Fear of peace will be the death of Israel - Bradley Burston - Haaretz - "The fear of peace has left Israel as a country which is prepared for nuclear warfare but not for non-violent protest on behalf of Palestinians. The fear of peace, and the blackmail of the right on behalf of settlement, has contorted Israel into a body which, unable to countenance the perils of treating the sickness of occupation, will eventually be killed by it"

 
 

Please, Mr. President, Stop Talking Nonsense - Alan Hart - February 06, 2010 ""Information Clearing House" -- At a town hall meeting in Tampa, Florida on 28 January, President Obama explained what in his view had to happen if there is to be a two-state solution which would see Israel and the Palestinians living side by side in peace and security. He said, “Both sides are going to have to make concessions”. My own view is that Israel’s still on-going colonization of the occupied West Bank has destroyed the prospect of a two-state solution on any basis the Palestinians could accept. But for the sake of discussion I’ll pretend that is not necessarily so. Israel is not required to make concessions. Israel is required to accept and implement UN Security Council resolutions which call for an end to its occupation and, more generally, to cease regarding itself as being exceptional (because of the suffering of the Jews in times past) and therefore above and beyond international law. >>>

 
 

Gaza villages Wiped off the map

 


8.2.2010
 

 

Drei Geistliche kritisieren Dagdelen - In einem Brief an die Bundestagsabgeordnete Sevim Dagdelen (Die Linke) kritisierten drei evangelische Geistliche aus Nordrhein-Westfalen (Barbara von Bremen, Dortmund; Thomas Schöps, Gelsenkirchen; Thomas Wessel, Bochum) am Donnerstag, daß die Abgeordnete nach der Rede des israelischen Präsidenten Schimon Peres am 27. Januar im Bundestag sitzen geblieben war. In dem Brief, aus dem inzwischen u. a. der Spiegel zitierte, heißt es: »saßen da und blieben sitzen, als sich der Bundestag erhob. Sie sitzen aber nicht, das ist uns klar, für eine Nazipartei im Parlament, sondern stehen für Die Linke. In Ihrer Fraktion werden Sie als ›Sprecherin Migrations- und Integrationspolitik‹ geführt. Zu wem sprechen Sie, wenn Sie sitzen bleiben? Sind auch die Anhänger der Hisbollah darunter, mit denen Sie auf Demos gehen und den ›Tod! Tod Israel!‹ verlangen?« Die Abgeordnete sei Gast in ihren Kirchen gewesen, aber: »Sie werden es nicht mehr sein, Sie sind uns nicht erwünscht.« Sevim Dagdelen antwortete der Pfarrerin und den Pfarrern am Freitag mit folgendem Brief >>>

Sie wissen, dass es nicht stimmt. - Stellungnahme von MdB Sevim Dagdelen zum offenen Brief der Pfr. Barbara von Bremen (St. Petri-Kirche Dortmund), Pfr. Thomas Schöps (Bleckkirche Gelsenkirchen) und Pfr. Thomas Wessel (Christuskirche Bochum) >>>

Zur Rede von Schimon Peres - Die Sprecherin für Migration und Integration der Linksfraktion im Bundestag, Sevim Dagdelen, erklärte am Freitag gegenüber der Presse zur Rede von Schimon Peres im deutschen Parlament >>>

Der wie ich finde zu verurteilende Brief der Geistlichen >>>

Kontakt:
Barbara von Bremen, Petri Kirche Dortmund - b.v.bremen@stpetrido.de
Thomas Wessel - Christuskirche Bochum    -
info@christuskirche-bochum.de
Thomas Schöps - Blekkirche Gelsenkirchen -
th.schoeps@t-online.de
 

Brief von Ruth Asfour an die drei Geistlichen - Sehr geehrte PfarrerInnen, Ich gehe gerne in die Kirche, denn unser Pfarrer denkt anders. Die Pfarrer Barbara von Bremen, Pfr Schops denken nicht an die Massaker, die Israel verübt im Schutze des Holocaust, der stattgefunden hat und dessen gedacht wird an so vielen Gedenktagen, was ich wichtig finde.  Aber: Wo bleibt die Erwähnung der  Massaker  (1400 Tote in Gaza vor 1 Jahr) und vorher  ? (Ilan Pappe „die ethnische Säuberung Palästinas“ – Verlag 2001) Die Israelische Regierung glaubt im Schatten des Holocaust laufend Verbrechen gegen die Menschlichkeit begehen zu dürfen. (Urteil von Den Haag, UN Resolutionen,  Goldstone Report u.a.  und wird dabei von unserer Kanzlerin und Herrn Westerwelle unterstützt. Die bei der Ehrung des „Vaters der israelischen Atombombe“  sitzen geblieben sind, sind für mich die wahren Christen – nicht die Partei mit dem „C“ im Namen, denn sie wollen Gerechtigkeit für alle Menschen, Juden Christen und Muslime – gleichwertig - -  oder denken die drei Pfarrer wie der Rabbi „der meint „jüdisches Blut sei weitaus kostbarer.“ >>>

Brief von Isam Kamel - Die Brückenbauer - Berlin - Sehr geehrte Frau Von Bremen, T.Schöps, T.Wessel, Mit Verwunderung habe ich Ihren öffentlichen Brief an Bundestagsabgeordnete gelesen. Als Geistliche möchte ich Ihnen keine bösen Absichten unterstellen. Sie kann ich leider auch nicht wähle/abwählen. Bei Politikern hätte ich aber die Wahl. Ihr Brief liest sich so als würde die Herkunft von Shimon Peres als Jude mit verendeten Eltern in Konzentrationslagern seine Moral auf höchste Ebene bringen. Ist das nach Ihrer Logik eine Tautologie?
Sind Menschenwerte für Sie beschränkt auf eine bestimmte Rasse/Herkunft oder gelten sie nicht für alle Menschen? Ist die Lehre des Holocaust nicht die, dass man die Augen nicht blind macht während Verbrechen gegen die Menschlichkeit begangen werden? Shimon Peres vertritt eine Institution, die Rassismus zur Agenda gemacht hat. Er vertritt eine Kolonialmacht, die ein ganzes Volk seit über 62 Jahren in Geiselhaft genommen hat es nicht in seine Freiheit freigeben möchte. Shimon Peres hat entscheidend mit am Aufbau eines hohen Massenvernichtungswaffenarsenals (geschätzt auf über 300 Atombomben) mitgewirkt. >>>>

 
 

„Deutschland ist mitverantwortlich für den Teufelskreis der Gewalt im Nahen Osten“ - Interview mit Yahav Zohar vom „Israelischen Komitee gegen Häuserzerstörungen“ (ICAHD), der zur Zeit eine Vortragsreise durch Deutschland macht -  Arn Strohmeyer - Die Aktivisten von ausländischen Friedens- und Menschrechtsgruppen werden nach einem Beschluss der israelischen Regierung in Zukunft Probleme haben, Visa für eine Aufenthaltsgenehmigung in den besetzten Gebieten zu bekommen. Das heißt, sie müssen ihre Arbeit für die Menschen dort einschränken oder sogar aufgeben. Was bezweckt die Regierung mit diesem Beschluss? Die israelische Regierung ist sehr besorgt, wenn Europäer engen Kontakt zu Palästinensern haben und dabei mitbekommen, was bei den Palästinensern in den besetzten Gebieten wirklich passiert. Denn wenn sie nach Europa und in die USA zurückkehren, berichten sie natürlich darüber, was sie gesehen und erlebt haben. Die offizielle israelische Version der Geschehnisse hat wenig mit der Wirklichkeit in der Westbank zu tun. Die israelische Regierung ist natürlich sehr besorgt, dass die Wahrheit ans Licht kommt. >>>

 
 

Der Krieg gegen das Völkerrecht - André Marty - Der Angriff mit weissem Phosphor enthaltener Munition im Gaza - Streifen - völkerrechtswidrig eingesetzt - Die Spielregeln für den Krieg. Das ist das internationale humanitäre Völkerrecht. Regeln, die festlegen, was im Krieg erlaubt und was nicht erlaubt ist. Regeln sind unangenehm, insbesondere wenn deren Durchsetzung auch noch von einer anerkanntermaßen unabhängigen Instanz verfochten wird. Etwas mehr Spielraum gibt’s freilich für politische Attacken gegen die Spielregeln – dort kann der Gegner sehr viel mutwilliger delegitimiert und ausgehebelt werden. Wovon reden wir: Wir reden vom Frontalangriff israelischer Regierungsstellen und verbundenen Organisationen auf das humanitäre Völkerrecht. Ausgangspunkt dieses beunruhigenden Trends ist der Goldstone – Untersuchungsbericht >>>

 
 

Die "israelische Antwort" an UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon: Israelischer Originalbericht, Januar 2010 "Gaza Operation Investigations - an update" (pdf) >>>

Israelischer Originalbericht vom Juli 2009, "The operation in gaza - factual and legal aspects", 164 Seiten (pdf) >>>

"Keine unabhängige Untersuchung der Operation "Gegossenes Blei" in Israel >>>     Linktipps von Dr. Gabriele Weber

 
 

Machtpoker in Palästina - »Würde morgen gewählt, würden wir so wie 2006 wieder gewinnen.« Hamas-Vertreter Mahmud Ramahi benennt Bedingungen für eine Versöhnung mit der Fatah - Mel Frykberg (IPS) - Die palästinensische Politik steckt in der Sackgasse. Am 25. Januar endete die vierjährige Legislaturperiode des Parlaments (Palästinensischer Legislativrat PLC), aber Neuwahlen sind auf unbestimmte Zeit verschoben. Auch für die Präsidentschaftswahlen, die schon im vergangenen Jahr hätten stattfinden sollen, steht noch kein neuer Termin fest. Vor diesem Hintergrund sieht PLC-Generalsekretär Mahmud Ramahi den Palästinenserpräsidenten Mahmud Abbas und dessen Fatah-Partei in der Pflicht, auf die Hamas zuzugehen. Auch Israel und die Vereinigten Staaten müßten sich bewegen. >>>

 
 

Über (rassistische) Traditionen in der Faktennennung durch Journalisten - Botschaft des Presserates - Dr. Sabine Schiffer - Meinungs- und Pressefreiheit sind hohe Güter und für eine verantwortungsbewusste Demokratie unerlässlich. Darum mutet es einschränkend an, wenn die Ergänzungsrichtlinie des Deutschen Presserates 12.1 die Erwähnung von bestimmten Merkmalen einer Person ausdrücklich als „nicht erwähnenswert“ deklariert. Der Text lautet: „In der Berichterstattung über Straftaten wird die Zugehörigkeit der Verdächtigen oder Täter zu religiösen, ethnischen oder anderen Minderheiten nur dann erwähnt, wenn für das Verständnis des berichteten Vorgangs ein begründeter Sachbezug besteht. Besonders ist zu beachten, daß die Erwähnung Vorurteile gegenüber schutzbedürftigen Gruppen schüren könnte.“(1) Zusammenhang suggeriert. Wie kann es sein, dass die Nennung von Fakten Vorurteile schürt? Ist die Wahrheit nicht immer wertneutral? Nein, denn ‚die Wahrheit’ ist immer eine Auswahl aus unzählig vielen Fakten, die genannt werden könnten. Die Entscheidung für bestimmte Merkmale von Tätern suggerieren aber einen Zusammenhang zwischen dem Erwähnten und der Tat: >>>

Newsletter - Institut für Medienverantwortung - Dr. Sabine Schiffer - Diesmal widmen wir den den Newsletter v.a. einer eigenen Sache aus aktuellem Anlass - nächstes Mal wird es dann eine Vorschau auf unser Thema der diesjährigen Medienpädagogischen Woche (Medien und Deutsche Einheit) geben... Angesichts des Strafbefehls über 6000 Euro, sprich zwei Monate Gefängnis, gegen mich hier eine Aktualisierung des Diskussionsstands, der noch nicht auf der Website festgehalten wurde: http://www.medienverantwortung.de/das-institut/der-prozess/ - inzwischen sind auch Spenden eingegangen, die sehr helfen, die entstehenden Kosten nicht über den Kopf wachsen zu lassen - vielen vielen Dank allen, die hier helfen!!! >>>

Wer in der Lage ist und möchte, kann für die Deckung der Anwaltskosten etwas beitragen  >>>

 
 

Blog: Sabine Schiffer, Islamophobie, SCHURA und Politically Incorrect -  Akif Sahin - Vergangenen Mittwoch nahm ich an der Veranstaltung: “Islamophobie – Woher kommt die Angst vor dem Islam” teil. Dr. Sabine Schiffer vom Institut für Medienverantwortung referierte zu dem Thema. Der Vortrag war von der SCHURA – Rat der Islamischen Gemeinschaften in Hamburg organisiert worden. Politically Incorrect Aktivisten waren vor Ort und zeigten, warum es sich bei ihnen allesamt um Idioten und Nichtsnutze handelt. Einmal mehr wurde deutlich, dass die selbstgesteckten Ideale wie Meinungsfreiheit nur für die PI-ler gelten sollen, statt für Alle anderen auch >>>

 
 

Hetzer mit Parallelen - Wolfgang Benz - Antisemiten des 19. Jahrhunderts und manche "Islamkritiker" des 21. Jahrhunderts arbeiten mit ähnlichen Mitteln an ihrem Feindbild. - (...) Das Feindbild "Westen" im arabischen Kulturkreis wird von Populisten im Westen mit dem Feindbild "Islam" erwidert. Es folgt den gleichen Konstruktionsprinzipien. Feindbilder bedienen verbreitete Sehnsüchte nach schlichter Welterklärung, die durch rigorose Unterscheidung von Gut (das immer für das Eigene steht) und Böse (das stets das Fremde verkörpert) sowie darauf basierender Ausgrenzung und Schuldzuweisung zu gewinnen ist. Feindbilder, die eine solche Welt beschwören, lindern politische und soziale Frustrationen und heben das Selbstgefühl. >>>

 
 

GOLDSTONE FACTS - The real story behind Israel's invasion of Gaza - Chapter 11 - Deliberate Attacks against the Civilian Population - Factual Findings narrated by Ross Vachon Factual and Legal findings narrated by Noam Chomsky - Live Testimonies relevant to the Goldstone Report's Findings >>>

 
 

 Nebi Saleh 5-2-10 14:30 - Friday demo

 
 

Im Tirtzu hides behind respectable mask of "Zionism" - Gideon Levy - Haaretz - Im Tirtzu, which deceptively calls itself a "moderate, centrist movement," gives a bad name to Herzl, a democrat and liberal, who coined the phrase "Im tirtzu, ain zo agada" (If you will it, it is no dream). The group`s latest trick: a dirty war against the New Israel Fund for its funding of 16 organizations that provided documentation used in the Goldstone report.

 
 

 
 

B`Tselem and 6 US Peace and Human Rights Groups to Obama: Lift Gaza Siege - ...As you said in your Cairo speech, "Just as it devastates Palestinian families, the humanitarian crisis in Gaza does not serve Israel`s security." ...A generation of jobless Gazan youths - 70% of Gazans are under 30 - lacking any hope for the future, are ripe for further radicalization and violence.

 
 

Inside Israeli land grabs

 
 

Please, Mr. President, stop talking nonsense - Alan Hart - Countercurrents - There are no more concessions the Palestinians can make for peace. President Obama’s statement that they must is absurd and obscene. Unclear is whether he was speaking out of ignorance of real history or from Zionism’s script

 


7.2.2010
 

 

Die Botschaft ist klar: Israel soll den Iran nicht angreifen -  Gideon Levy - Im Meer von Gehirnwäsche, Einschüchterung und Klischees, die uns umgeben, lohnt es sich zuweilen, auf eine Stimme von außen zu achten, eine nicht weniger Fähige als die der israelischen „Experten“ über Sicherheitsfragen und den Iran: auf die Stimme der Vernunft. Solch ein Stimme war die des ranghohen europäischen Diplomaten, der fünf Jahre lang als Botschafter in Teheran diente, und der diese Woche Israel besuchte. Während eines Essens in der Residenz seines Landes hat er in großen Zügen seine Ansichten über den Iran umrissen, mit dem sein Land extensive, vielschichtige Verbindungen aufrecht erhält. Dieser Mann, der gerade als Botschafter für Deutschland ernannt wurde,  besucht weiter den Iran, obgleich seine Amtszeit dort schon 2004 endete. Seine Botschaft war klar und scharf – Israel solle den Iran nicht angreifen. Dies würde nicht nur viel Leid verursachen. Wenn etwas den Iran einer Atombombe näher bringen würde, dann würde es eine israelische Offensive sein, die sehr nahe zu sein scheint. >>>

Bild - Carlos Latuff - vergrößern >>>

 
 

Anti-Israelismus : Warum die  Zionisten  dies weder begreifen noch   begreifen können -  Alan Hart -  Darüber gibt es keinen Zweifel. Immer mehr Menschen in aller Welt und wahrscheinlich auch viele ihrer Regierungen beginnen - hinter verschlossenen Türen - den zionistischen Staat Israel als das zu sehen, was er wirklich ist: nicht nur ein Hindernis für den Frieden, sondern ein Monster *, das außer Kontrolle geraten ist. Und immer mehr sog. gewöhnliches Volk beginnt, überall sich gegen Israel zu wenden. Das erklärt, warum Ministerpräsident Netanyahu  den  historischen Aufruf der  Zionisten anführt, die Welt möge doch aufhören, Israel zu dämonisieren. Am 25. Januar sagte er im Yad Vashem-Holocaust-Gedächtnismuseum: „Es gibt Böses in der Welt, und es wird nicht  aufgehalten, es breitet sich aus. Ja, es gibt  einen neuen Aufruf, den jüdischen Staat zu zerstören“. Das ist unser >>>

 
 

Die  israelische Linke sollte aufwachen, bevor es zu spät ist. - Gideon Levy - Wenn man sieht, wie die Rechten arbeiten, wird man  vor Neid ganz grün  und möchte von ihnen lernen. 400 kriminelle Fälle wurden gegen Opponenten des Gazastreifen-Siedlerauszugs (2005) eröffnet: gegen Leute, die  mit Öl, Säure, Abfall und Steinen gegen Soldaten und die Polizei warfen . Ihre Akten wurden  letzte Woche geschlossen und ihre Straftaten gelöscht. 51 Knessetmitglieder stimmten für das Schließen ihrer Akten, neun dagegen. Das ist die wahre Karte  von Israels Politik (und Gesellschaft) Nur etwa 7% der Gesetzgeber glaubten, dass dies eine wertlose und gefährliche Entscheidung war. Der ganze Rest war damit einverstanden, befasste sich nicht mit dem Abstimmen und hatte kein Interesse. Es hat auch keiner daran gedacht, eine ähnliche Regelung gegenüber den 800  Demonstranten anzuwenden, die gegen die Operation „Cast Lead“ protestierten und  die verhaftet  und angeklagt wurden, vielleicht weil sie Araber waren. Auch nicht gegenüber den Dutzenden Verhafteten, weil sie >>>

 
 

Das  unanständige Wort -  Uri Avnery - ZU VIELEN WICHTIGEN Kämpfen werden in Israel Menschen mit Gewissen aufgerufen. Unter anderem ( in zufälliger Reihenfolge) : Zum Kampf, um die Umwelt und die Zukunft des Planeten zu erhalten. - Zum Kampf für Demokratie gegen  faschistische Trends. - Zum Kampf für die Menschenrechte und die Bürgerrechte - Zum feministischen Kampf - Zum Kampf für die Rechte von Schwulen und Lesben. Zum Kampf für soziale Gerechtigkeit und  soziale Solidarität. Zum Kampf für  gleiche Rechte für Israels arabische Bürger. Zum Kampf  gegen die Diskriminierung der orientalischen Juden. Zum Kampf für die Trennung von Religion und Staat. Zum Kampf für die Rechte der Tiere. Etc. etc. etc. Was haben diese gemeinsam? Allen gemeinsam ist eine liberale, „progressive“ Weltanschauung. Jeder einzelne Kampf verdient eine Hingabe  aus vollem Herzen, besonders von jungen Menschen. Aber alle dienen heute schließlich als Ersatz für die Hauptschlacht – den Kampf für Frieden mit dem palästinensischen Volk. ES BESTEHT die Gefahr, dass all diese Kämpfe  zu einer Zufluchtsstätte für junge Idealisten werden, die ihre Energie einer edlen Sache widmen wollen, aber keine Kraft mehr haben, sich am Hauptkampf zu beteiligen.  >>>

 
 

Deutsche Welle - Fokus Nahost  - Avigdor Lieberman in der Kritik - Saudi-Arabien soll in Kabul vermitteln - Deutsche Hilfe für palästinensisches Dorf Silwan >>>

 
 

Nahostkonflikt: Verwalteter Stillstand - Helga Baumgarten - Vor einem Jahr bombte Israel den Gazastreifen in Schutt und Asche - seither kämpfen dort die Menschen ums Überleben. Die Israelis blieben seitdem von Raketenangriffen fast verschont. Wie lange noch? Ein Jahr nach dem israelischen Krieg im Gazastreifen hält Israel dessen BewohnerInnen in einer Art eines immensen Gefängnisses fest. Die Grenze ist im Norden, Osten und Westen hermetisch abgeriegelt. Ägypten beteiligt sich mit einer etwas weniger strengen Abriegelung im Süden: Durchschnittlich einmal im Monat dürfen dort einige Hundert Menschen ein- oder ausreisen. Die vor vier Jahren gewählte Hamas regiert den Gazastreifen mit harter Hand. Seit 2007, als die Hamas einem mit US-amerikanischer Unterstützung geplanten Coup ihrer Rivalen von der Fatah zuvorkam und nach einem kurzen und blutigen Zusammenstoss die gesamte Fatah-Führung aus dem Gazastreifen vertrieb, herrschen dort Ruhe und Ordnung wie seit langem nicht mehr. Auch abends kann man nun problemlos spazieren gehen, Restaurants besuchen oder feiern - vorausgesetzt man hat das Geld. Als ich letzte Woche in Gaza war, sah ich, wie orthodoxe ChristInnen Weihnachten feierten >>>

 
 

Israel im Cyber-Krieg - Große Chancen für die Kleinen - Hans-Christian Rößler - . Wir werden in der Lage sein, in der ersten Liga mitzuspielen“, sagte der Chef des israelischen Militärgeheimdienstes, Amos Yadlin, vor kurzem zuversichtlich. Für ihn stehe außer Frage, dass die digitale Kriegsführung längst „eine militärische Dimension beim Sammeln von Informationen wie bei Verteidigung und Angriff“ erreicht habe - auch wenn er sich noch nicht sicher sei, ob der „Cyberwar“, die Kriegsführung mit Computern und Internet, schon mit der Einführung der Luftwaffe in der ersten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts vergleichbar sei, sagte der frühere Kampfpilot.  (...)  Welche Rolle Trojaner, Viren oder manipulierte Computerchips wirklich dabei spielten, bleibt ungewiss. Internationale Fachleute trauen jedoch Israel auf diesem Gebiet eine Menge zu. Das zeigt der jüngste Bericht des auf Internetsicherheit spezialisierten Unternehmens McAfee über den Krieg mittels Computern. Die Autoren rechnen Israel zum Kreis der fünf Staaten, die über „Cyber-Waffen“ verfügen und dieses Arsenal ausbauen - neben Großmächten wie Amerika, Russland, China und Frankreich. Zwar gebe es immer noch keine allgemein akzeptierte Definition für diese Art der Kriegsführung. Deutlich erkennbar sei aber, dass die Zahl der Cyber-Attacken steige und dass diese stärker mit politischen Konflikten zu tun hätten und weniger mit kriminellen Umtrieben,  >>>

 
 

The Myths of Liberal Zionism - Dr. Ludwig Watzal - The book deals with the deep contradictions within Israeli society, the fact that a large majority of the population supports the brutal oppression of the Palestinian people, and the role of Israeli intellectuals and their counterparts in the West, particularly in France, in justifying the ongoing colonial endeavour in Palestine and in the “Greater Middle East”. By stigmatizing an anti-racist attitude these “liberal" intellectuals try to delegitimize any criticism of atrocities the West has wrought upon the people of the East, the Muslims >>>
 

Homepage - Dr. Ludwig Watzal >>>

 

Erneut: „BAK Shalom“ gegen Linke in der Linken - Tilo Schönberg - Merken Sie sich den Namen Michael Leutert: "«Wer am Tag der Befreiung von Auschwitz nicht willens ist, während der Gedenkstunde im Deutschen Bundestag dem israelischen Staatspräsidenten und Friedensnobelpreisträger Schimon Peres den nötigen Respekt zu bezeugen, der ist für mich nicht wählbar», sagte der sächsische Bundestagabgeordnete Michael Leutert der «Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung». Leutert stellte damit die Eignung Wagenknechts für ein Führungsamt in der Partei in Frage.“[2] Was die „Frankfurter Allgemeine“ nicht schreibt ist, das Leutert Mitbegründer des „BAK Shalom“ ist und über den habe ich mich bereits im Sommer 2008 ausgelassen >>>

 
 

Nichts wird gut - Dr. Ludwig Watzal - Der Westen sollte die Afghanistan-Konferenz für eine ehrliche Bestandsaufnahme nutzen und analysieren, weshalb das stärkste Militärbündnis der Welt zu scheitern droht - Mit ihrem Fazit „Nichts ist gut in Afghanistan“ hat die Vorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Bischöfin Margot Käßmann, in ihrer Neujahrspredigt die politische Elite und die Meinungsmacher in helle Aufregung versetzt. Ihre Worte waren nach über achtjähriger Besatzung in Afghanistan mehr als überfällig, was für die teils heftigen Reaktionen wahrlich nicht galt. >>>

 
 

bilin weklly demo 05 02 2010 By Haitham Al Katib



Bilin Three Arrested at Night on 3.2.2010 By Haitham Al katib

 
 

Gazans denied justice as rights take a beating - Mel Frykberg - Gazans hoping for a modicum of justice following Israel's indiscriminate military assault on the coastal territory during December 2008 and January 2009 - which left 1,400 Palestinians, mostly civilians, dead - could be waiting in vain. The Israeli government has taken the offensive in the propaganda battle and attacked United Nations-appointed Justice Richard Goldstone's report into war crimes committed during the war. The report alleges that Israel was responsible for the lion's share of human rights abuses. >>>

 
 

Israeli report claims $2bn stolen from Palestinians - Jonathan Cook: [Israel's] finance ministry has admitted that most of the money taken from the workers was passed to Israeli military authorities in the Palestinian territories to pay for “infrastructure programmes”. [The] co-author of the report said she believed that the ministry was actually referring to the construction of illegal settlements... In one especially cynical use of the funds, the report notes, the money was spent on portable stoves for soldiers involved in Israel’s three-week attack on Gaza last year.... >>>

 
 
Palestinians still waiting for right to use Highway 443 - in December last year, the Israeli supreme court ruled that the state had to revoke the ban and allow Palestinians access ...some of the Palestinian villagers affected hold out little hope that it ever will be implemented. “So many times, when the Israeli army says yes it means no – I have no reason to trust them now,” said 32-year-old Farouk, who lives in Beit Sira. (thenational.ae)
 
 

Israel slaps six-month travel ban on Palestinian map expert - Citing "security reasons" -- the ubiquitous and unanswerable catch-all phrase against which it is almost impossible to mount any defense -- Israel`s Ministry of the Interior has just issued a six-month travel ban on map expert Khalil Tafakji (Electronic Intifada, h/t Mondoweiss).

 
 

B`Tselem and 6 US Peace and Human Rights Groups to Obama: Lift Gaza Siege - ...As you said in your Cairo speech, "Just as it devastates Palestinian families, the humanitarian crisis in Gaza does not serve Israel`s security." ...A generation of jobless Gazan youths - 70% of Gazans are under 30 - lacking any hope for the future, are ripe for further radicalization and violence.

 
 
 

Inside Story discusses why Mahmoud Abbas, the Palestinian president, has suddenly lowered his ceiling of demands for resuming peace talks with Israel.

 
 

Two senior Maariv reporters attack the anti-NIF campaign sponsored by their newspaper - Coteret`s Didi Remez translates an op-ed by Merav David and Maya Bengel: "Is the death of eight members of a single family, one of whom was a two-year-old toddler, by a phosphorous bomb, not a complaint that ought to be looked into?...Only after [the IDF prosecutor] refused [to investigate the killing] was the information passed onto the Goldstone commission."

 
 

Exclusive interview with Colonel Desmond Travers – Co-author of the UN’s Goldstone Report Dr. Hanan Chehata of Middle East Monitor goes to Dublin to interview Desmond Travers, the retired Irish colonel who was one of the authors of the Goldstone Report (pdf link, h/t Mondoweiss)

 


6.2.2010
 

 

Israelische Soldaten brechen ihr Schweigen  - Siegfried Ullmann - Nun haben auch israelische Soldatinnen ihr Schweigen gebrochen. Ihre Aussagen liegen in einer Broschüre auf 136 Seiten in englischer Sprache vor. Den vollständigen Text finden Sie unter www.shovrimshtika.org  im Internet. Auch unter www.ynetnews.com  wurden einige besonders eindrucksvolle Aussagen mit ergänzenden Fotos veröffentlicht.

 

Von israelischer Seite wird ständig auf die Bedrohung durch den Iran hingewiesen und unsere Bundesregierung haut natürlich in die selbe Kerbe. Interessant ist in diesem Zusammenhang der Artikel in der ZEIT vom 28.01.2010 auf Seite 11: " Mit der Bombe leben - Iran wäre als Nuklearmacht nicht gefährlicher als Nordkorea, Israel oder die USA" von dem israelischen Militärhistoriker an der Hebräischen Universität Jerusalem, Martin van Creveld.  >>>        Bild: Sample collection of Palestinian car-keys confiscated by IDF soldiers

Breaking The Silence - Israeli soldiers talk about the occupied territories >>>
Female soldiers break their silence >>>

Testimonies dealing with specific cases of misconduct. Other than hiding the identity of the soldier, these testimonies have not been edited. - Transcriptions of interviews with soldiers. The interviews are transcribed with minimal editing so as not to expose the identity of the soldier. (under construction) - Compilations of soldiers’ testimonies as published by Breaking the Silence. >>>

 
 

Liebermans Hetze - Israelischer Außenminister droht syrischem Präsidenten. UN-Generalsekretär legt der UNO Berichte Tel Avivs und der Hamas zum Gaza-Krieg vor - Karin Leukefeld - Israels Außenminister Avigdor Lieberman hat Syrien und dessen Präsidenten Bashar Al-Assad prophezeit, den nächsten Krieg nicht zu überleben. Lieberman reagierte auf eine Äußerung Assads vom Vortag, wonach Israel nicht ernsthaft an Frieden interessiert sei, sondern die Region in einen neuen Krieg treibe. Damit hätten die Syrer »eine rote Linie überschritten«, sagte Lieberman bei einem Vortrag in der Bar-Ilan Universität bei Tel Aviv. Im Falle eines Krieges werde nicht nur die syrische Armee geschlagen, auch das Regime werde stürzen. »Den nächsten Krieg werden Sie nicht nur verlieren, sondern auch Ihre Familie wird entmachtet«,  >>>

 
 

Zur Rede von Schimon Peres - Die Sprecherin für Migration und Integration der Linksfraktion im Bundestag, Sevim Dagdelen, erklärte am Freitag gegenüber der Presse zur Rede von Schimon Peres im deutschen Parlament: Am 27. Januar 2010 fand im Deutschen Bundestag eine Gedenkveranstaltung aus Anlaß des 65. Jahrestages der Befreiung von Auschwitz durch die Sowjetische Armee statt, an der ich teilgenommen habe. Selbstverständlich habe ich mich bei Beginn zum Gedenken an die Opfer des Holocaust von meinem Platz erhoben. >>>

 
 

Liebe Freunde! - Mehr als ein halbes Jahr habe ich mich nicht gemeldet. Es ist also wieder mal an der Zeit. Unser neues Forum-Stück heißt "Aufnahmekommission". Es geht vor allem um etwas sehr Aktuelles, das in den letzten Wochen mehr und mehr Gemüter bewegt. Zuerst einmal eine persönliche Geschichte, die das Thema veranschaulicht. Ich erhielt diesen Text heute morgen (Fr., 5.2.10) und hab ihn sofort übersetzt" - Uri Shani -  Das Archie Bunker-Gesetz - Shalom! Mein Name ist David, und ich bin israelischer Staatsbürger, aber ich habe ein kleines Problem: Ich bin ein Sohn von Shoa-Überlebenden, und ich leide an Dysthymie. Dysthymie ist eine chronische depressive Verstimmung, nicht weiter schlimm. Auch meine Frau hatte eine schwere Kindheit, und sie hatte keine Möglichkeit, ein Gymnasium zu besuchen. Wir leben im Zentrum von Israel, mit Familie und einem normativen Leben wie die meisten Staatsbürger. Wie die meisten haben wir einen Traum, ein kleines Haus zu besitzen mit einem Garten, kleine Kinder, die auf dem Rasen spielen, und wenn's geht – einen Hund. Vor drei Jahren sahen wir die Inserate über das "griechische Dorf" im Kibbutz Mayan Baruch. Das ist der Name des neuen Dorfviertels, das auf dem Boden des Kibbutz gebaut wird. Das heißt: Im Dorf werden Menschen in zwei Klassen leben: Die Kibbutzniks und die Städter. Die Städter leben wie an jedem andern Ort, also ist die Familie zum Beispiel auch eine eigenständige ökonomische Einheit. Die Beziehungen mit den Nachbarn – wie in der Stadt: man kann sich kennenlernen und Freunde werden, es kann auch bei einem höflichen "shalom-shalom" bleiben, oder überhaupt gar nichts. Es gibt keinen Zwang, alle Dorfbewohner kennenzulernen. Der Gedanke, im nördlichsten Galiläa zu leben, hat uns gefallen, mit guter Luft und der Nähe zu den Quellen des Jordans >>>       Sonderseiten - Uri Shani >>>>

 
 

Der Palästinensisch - Israelische Konflikt von Mohamed Ibrahim - 6 Videos >>>

 
 

Ein friedlicher Feldherr  - Umzingelt von Siedlern lädt der Palästinenser Daoud Nassar im Westjordanland in sein Begegnungscamp ein - Am Tag der großen Sonnenfeier ist es stürmisch, nass und kalt auf "Dahers Weinberg". Dicke Regentropfen prasseln auf die Kollektoren, die das Dach der Hütte schmücken, in der Daoud Nassar die Gäste empfängt. Aus Deutschland sind sie gekommen, um die neue Solaranlage einzuweihen. Die Sonnenkraft soll der Familie Nassar auf ihrem Hügel südwestlich von Bethlehem endlich Strom bringen. Und dann dieser Regen! Die Gäste schauen etwas mürrisch ins Wolkengrau, doch Daoud Nassar strahlt übers ganze Gesicht. "Das ist ein Segen", sagt er, "jetzt können wir unsere Zisternen auffüllen. Wir haben ja auch kein Leitungswasser hier. >>>

 
 
Berlusconi - der Gähner - André Marty - Der italienische Premier war da. Nun, einer tut für gewöhnlich eine Reise, wenn’s zu Hause wieder mal ungemütlich wird – aber darin hat der Cavaliere ja Übung, im Umgang mit Krisen, meine ich. Und weil der Premier hier war, galt es, das Schweizer Fernsehpublikum über die Hintergründe dieses Besuchs ins Bild zu setzen. Also wird die aus Italien stammende Historikerin Manuela Consonni von der Hebrew Universität in Jerusalem zum Interview geladen – und sie macht mit. So kommt es, das unsereins in der guten Bücherstube von Frau Professorin Platz nimmt  >>>
 
 
GOLDSTONE FACTS - The real story behind Israel's invasion of Gaza >>>
 
 

UN unsure if Gaza probes set up - The UN secretary general has said he cannot determine if the Israelis and Palestinians have complied with a UN demand to carry out credible and independent investigations into alleged war crimes during the war in Gaza more than a year ago. Ban Ki-moon told the UN General Assembly in a report released on Thursday that both sides were still looking into the allegations made in a September report by Richard Goldstone, a South African judge and former international war crimes prosecutor. >>>

 
 

'Birth defects' from Israeli bombs >>>

 
 

Adjusting to life one year after Israel's war on Gaza >>>

 
 

Gaza And Lebanon: Beware The Iron Wall - Ramzy Baroud - Countercurrents.org "Deciphering the available clues regarding the nature of Israel’s immediate military objectives is not always easy, but it is possible. One indicator that could serve as a foundation for any serious prediction of Israel’s actions is Israel’s historical tendency to seek a perpetual state of war. Peace, real peace, has never been a long-term policy. "

 
 
Settlers Occupy a Palestinian Mountain In Nablus - Saed Bannoura - IMEMC & Agencies "A group of right-wing, armed, Israeli settlers occupied a 500-Dunam Palestinian mountain south of Nablus city, in the northern part of the West Bank. The settlers intend to create a new illegal settlement outpost on top of the Palestinian mountain."
 
 
Few Israeli soldiers charged in abuse cases - Only six percent of all investigations into alleged abuse of Palestinians by Israeli soldiers led to prosecutions over the past decade, an Israeli human rights group said on Thursday.
 
 

MIDEAST: Pro-Israel Lobbies Work on Europe - David Cronin - BRUSSELS, Feb 2, 2010 (IPS) - Defenders of Israel’s aggressive stance have for many years been recognised as a powerful force shaping United States foreign policy. A less well-known fact is that the pro-Israel lobby has been making a concerted effort to strengthen its presence in Europe. The lobby’s determination to make an impression on European Union policy-makers was exemplified by a new booklet published on Jan. 28. Titled ‘Squaring the Circle?: EU-Israel Relations and the Peace Process in the Middle East’, the booklet advocates that EU should "rebalance its priorities" and pursue closer relations with Israel regardless of whether progress is made in resolving the conflict with the Palestinians.

 


5.2.2010
 

 

Ehrung für Felicia Langer in Osnabrück - Die israelische Schriftstellerin und Rechtsanwältin Felicia Langer ist von der Osnabrücker Erich-Maria-Remarque-Gesellschaft als Ehrenmitglied aufgenommen worden. Langer, die 1990 den Alternativen Nobelpreis bekam, sei für ihren unermüdlichen Einsatz für eine friedliche Lösung des Israel-Palästina-Konflikts geehrt worden, teilte die Gesellschaft am Donnerstag mit. So habe sie die israelische Besatzung der palästinensischen Gebiete als Unrecht benannt, hieß es. >>>

Felicia Langer - Laudatio 3. Februar 2010 in Osnabrück - von Ellen Rohlfs - Liebe Felicia, lieber Moshe  und liebe, verehrte  Freunde der Erich-Maria Remarque-Gesellschaft  -  wir sind heute hier  - im historischen Friedenssaal in Osnabrück - versammelt, um dich  Felicia als Ehrenmitglied in die Remarque-Gesellschaft aufzunehmen, und die Freunde der Remarque-Gesellschaft baten mich, die Laudatio zu halten, weil ich dich am längsten kenne. Zunächst möchte ich sagen, dass es nicht die 1. Ehrung ist: du bekamst 1990 den Alternativen Friedensnobelpreis in Stockholm, und vorher den Hans Litten-Preis in Berlin, danach den Kreisky-Menschenrechtspreis in Wien und vor zwei Jahren den Erich-Mühsam-Preis,  - und nun ist es schön, dich hier als Ehrenmitglied der Remarque-Gesellschaft begrüßen zu dürfen.  >>>

 
 

„Nichts ist gut in Afghanistan“ - Dr. Ludwig Watzal - (pdf) - Mit dieser harmlosen Feststellung hat die Vorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Bischöfin Margot Käßmann, in ihrer Neujahrspredigt die politische Elite und die Meinungsmacher in helle Aufregung versetzt. Ihre Worte waren nach über achtjähriger Besetzung und Krieg in Afghanistan mehr als überfällig und stellen eine adäquate Zustandsbeschreibung dar, die durch die Afghanistan- Konferenz in London mehr als bestätigt worden ist. Seit mehr als acht Jahren führen die USA und ihre Nato-Verbündeten einen „illegalen Krieg“ gegen die Menschen in Afghanistan, wie Francis A. Boyle, Professor für Völkerrecht an der Universität von Illinios in Champaign, in seinen Buch „Tackling America´s Toughest Questions“ feststellt. http://www.watzal.com/Francis%20A.%20Boyle.pdf (...) Auf Sich auf eine Regierung als Partner zu verlassen, der jegliche Legitimation fehlt, widerspricht „westlichen Werten“ und Interessen. Soldaten für Drogenbarone und eine bis auf die Knochen korrupte Regierung sterben zu lassen, ist zynisch, und dies will der Westen doch wohl nicht sein? Je länger der Westen die Karzai-Regierung unterstützt, desto unglaubwürdiger wird sein Einsatz für „westliche Werte“, deren Erwähnung in der muslimischen Welt nur noch ein verächtliches Lächeln hervorrufen. Diese Afghanistan-Konferenz hat wieder einmal eine Chance verpasst, über die wirklichen Motive des Westens zu reden. Aber dies dürfte nicht die letzte Konferenz dieser Art gewesen sein. Vielleicht geht es das nächste Mal realistischer zu, wenn die Existenz des westlichen Bündnisses zur Disposition steht. Für Boyle jedenfalls stellen „humanitäre Interventionen einen Vorwand für Aggressionen dar“. >>>     Auch: BETWEEN THE LINES - LUDWIG WATZAL: „Nichts ist gut in Afghanistan" >>>

 
 

Iran, Gaza und eine Politik, die über dem Recht steht - Anis Hamadeh - Zur aktuellen Rede Ahmadinedschads schreibt das Flensburger Tageblatt heute: "Irans Staatschef Ahmadinedschad macht im Atomstreit mit dem Westen nicht aus Einsicht Zugeständnisse. Er reagiert allein auf Druck. Bis zu einer echten Entspannung zwischen dem Iran und dem Westen ist der Weg noch weit. Schließlich ist keineswegs ausgemacht, dass ein notorischer Holocaust-Leugner vom Schlage Ahmadinedschads überhaupt für rationale Erwägungen zugänglich ist." Diese Aussage hat der Deutschlandfunk in seiner internationalen Presseschau weiter verbreitet, zusammen mit zwei anderen Meinungen, die ebenfalls den Iran in die Pflicht nehmen. Sie spiegelt die Meinung der deutschen Mainstream-Presse und der Parteien mit Ausnahme der Links-Partei wider. Eine Meinung, die nun bereits seit Jahren die Runde macht und deren Essenz lautet: Der Iran darf auf keinen Fall die Atombombe haben. Interessant an diesem Fall ist die Tatsache, dass in den westlichen Öffentlichkeiten höchst selten das Ziel eines atomwaffenfreien Nahen Ostens formuliert wird. Israel ist nämlich im Besitz von Atomwaffen und hat den Sperrvertrag - anders als der Iran - nie unterschrieben. >>>

 
 

Weißer Phosphor in Gaza - Alfred Hackensberger - Aufgrund einer internen Untersuchung des israelischen Militärs wurden zwei Offiziere bestraft, gegenüber den Vereinten Nationen wird der Goldstone-Bericht weiter zurückgewiesen - Die israelische Regierung hatte es immer strikt von sich gewiesen, dass ihre Verteidigungsstreitkräfte (IDF) im Laufe des Gaza-Kriegs (Dezember 2008 bis Januar 2009) gegen internationales Kriegsrecht verstoßen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit begangen haben könnten. Das hatte jedoch der Bericht von Richard Goldstone, der Leiter einer unabhängigen Kommission des UN-Menschenrechtsrats nahe gelegt. Darin wird sogar von direkten Angriffen auf Zivilisten, von kollektiver Bestrafung, völlig überzogenem Waffeneinsatz oder Zerstörung von zivilen Infrastrukturen, Sanitäranlagen, Nahrungsmittelausgabestellen und Wohnhäusern gesprochen. Der >>>

 
 

Kriegstrommeln in Israel - Politiker in Tel Aviv und Medien sprechen immer öfter davon, den Gazastreifen erneut militärisch zu überfallen. Haaretz: »Der Countdown läuft!« - Karin Leukefeld - Der syrische Präsident Baschar Al-Assad ist überzeugt, daß Israel nicht ernsthaft an Frieden interessiert ist. Alle Tatsachen deuteten darauf hin, daß dieses Land die Region in einen neuen Krieg stürzen wolle sagte er bei einem Gespräch mit dem spanischen Außenminister Miguel Moratinos am Mittwoch in Damaskus >>>

 
 

 
 

Palestine's impossible dream - Lavish, unrealistic plans for Palestinian development are a dangerous alternative to the struggle for independence - Yousef Munayyer - Recently I received a very impressive full-colour booklet printed on expensive paper advertising a development project. The ambitious plan is to build a new Palestinian city, "Rawabi", in the West Bank. The glossy images inside are not of the Palestine I know. The bulldozers are not demolishing homes, they are breaking ground to make room for the new city. Suited, Palestinian elites appear in lush boardrooms with international partners. The white, symmetrical buildings, typical of hilltop Israeli settlements, are instead part of the scale-model of the future development.  >>>

 
 

The message is clear: Israel must not strike Iran - Gideon Levy - Haaretz - His message was clear and razor sharp - Israel must not attack Iran. This would only cause harm. If anything could bring Iran closer to the bomb, it would be an Israeli offensive, which seems imminent. The European diplomat is convinced that Iran does not intend to produce a nuclear bomb, only to walk on the edge and prepare for the option of developing it. This has become a matter of national honor for the Iranians. Advertisement The diplomat knows there is also another possibility, that Iran could be heading toward the bomb, and he realizes there is no guarantee this will not happen. And yet he is profoundly convinced that Iran will not do so.

 
 

Blair: Gaza`s great betrayer - Avi Shlaim - The Guardian - One reason for Blair`s disappointing results is that he wears too many hats and cannot, as he promised, be "someone who is on the ground spending 24/7 on the issue". Another reason is his "West Bank first" attitude – ­continuing the western policy of bolstering Fatah and propping up the ailing Palestinian Authority against Hamas. His lack of commitment to Gaza is all too evident. During the Gaza war, he did not call for a ceasefire. He has one standard for ­Israel and one for its victims. His attitude to Gaza is to wait for change rather than risk ­incurring the displeasure of his American and ­Israeli friends.

 


4.2.2010
 

 

gaza-health.jpgIsraelische Soldaten über Gaza-Krieg - "Neue Kriegsregeln geschrieben" - Gegenüber dem britischen "Independent" gestehen Soldaten ein: Zivilisten wurden im Gaza-Krieg größeren Risiken ausgesetzt, um das Leben der Militärs zu schützen >>>


Psychological trauma, nightmares stalk Gaza children - Mona al-Samouni, 12, show a photos of her parents who she witnessed being killed in Israel's assault on The Gaza Strip in January 2009. - Mona al-Samouni, 12, is depressed and has nightmares about the day - just over a year ago - when she witnessed her parents and a number of relatives being shot by Israeli soldiers in their >>>

 

Videos aus und über Gaza >>>
Sonderseiten zu Gaza >>>

Bild: Mona al-Samouni, 12, show a photos of her parents who she witnessed being killed in Israel's assault on The Gaza Strip in January 2009.

 
 
Fünf mal das Leben plus 40"   - Peter Münch -  über Marwan und Fadwa Barguthi. >>
 
 

Verschleierung der Kriegsverbrechen des jüdischen Staates - Peres’ Holocaust-Rede - Evelyn Hecht-Galinski - Der Missbrauch des 27. Januar, des sogenannten Holocaustgedenktages, hat dieses Jahr einen unrühmlichen Höhepunkt erreicht. 65 Jahre nach der Auschwitz-Befreiung wurde es einem Mann, wie Schimon Peres gestattet, seinen propagandistischen Mißbrauch des Holocaust im Deutschen Bundestag zu verbreiten. Diese Inszenierung mit Gebeten, Bibelzitaten und der Hatikwa (israelischen Nationalhymne) verdeutlichte auf das Schlimmste, wie die wissenschaftlich begleitete Propaganda heute arbeitet - schön nachzulesen in „The Israel Project“ von Dr. Frank Lutz. Und das Ganze gipfelte dann in einem „NIE WIEDER“ Vergessen hatte Peres dabei natürlich auch nicht, den Iran als Inbegriff des Bösen darzustellen  >>>

Texte von Evelyn Hecht-Galinski >>>
Kommentare von Evelyn Hecht- Galinski >>>

 

Deutschlandfunk - Gründer der Hilfsorganisation Grünhelme zur Situation in den palästinensischen Gebieten - Rupert Neudeck im Gespräch mit Christoph Heinemann - Die jüdischen Siedlungen im Westjordanland sind zu Stein und Haus gewordene Verhinderungen eines zweiten Staates auf dem Gebiet von Palästina, konstatiert Rupert Neudeck >>>

 
 

Ghandi und die Palästinafrage - Ghandis Artikel mit dem Titel: „ Ein nicht aggressiver Blick über das Böse und die Aggression“ erschien am 20.11.1938 in der von ihm in drei Sprachen (Englisch, Hindi und Gujarati) herausgegebene Wochenzeitschrift „Garigan“.- Ich habe mehrere Briefe erhalten, in denen ich gebeten wurde, mich über meine Ansichten zum jüdisch-arabischen Problem in Palästina und zu der Verfolgung der Juden in Deutschland zu äußern. Es war nicht einfach für mich über diese sehr schwierigen Themen meine Meinung kund zu tun.>>>

 
 

Berlusconi nennt Holocaust und Gaza in einem Satz - Der italienische Ministerpräsident Berlusconi hat sich während seiner Nahostreise Kritik zugezogen, weil er den Holocaust und die letzte israelische Offensive im Gazastreifen zusammen in einem Satz erwähnt hat. "Wie es richtig ist, um die Opfer der Shoah zu weinen, so ist es richtig, Mitleid zu zeigen für das, was in Gaza geschehen ist", erklärte Berlusconi am Mittwoch in Bethlehem. >>>

 
 

Besuch des Präsidenten Abbas in Deutschland - Präsident Mahmoud Abbas kam am Sonntag zu einem zweitägigen Staatsbesuch in Berlin an. Neben Gesprächen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundesaußenminister Guido Westerwelle, fanden auch Treffen mit deutsch-arabischen Organisationen statt. >>>

 
 

Junge palästinensische Brauerin - Die Königin der Biere - Die Familie von Madees Khoury gründete die erste Brauerei in der Westbank. Madees soll den Betrieb einmal übernehmen. Mit einem Studium in Bayern bereitet sie sich vor. >>>

 
 

Die Gottesfürchtigen auf dem Vormarsch - Eine Reise in ein unbekanntes Israel - WDR - Eine WELTWEIT-Reportage von Richard C. Schneider - Dem Korrespondent Richard C. Schneider ist es gelungen, radikale Siedler bei ihrem "Katz und Maus" - Spiel mit der israelischen Armee zu begleiten. Menschen, wie Daniela Weiss, eine Siedlerin der ersten Stunde und noch heute eine Ikone der radikalen Siedlerbewegung. Heute hilft sie jungen Israelis beim Aufbau ihrer illegalen Außenposten. Der Vormarsch der Gottesfürchtigen hat dramatische Konsequenzen für die israelische Gesellschaft: >>>

Montag, 08. Februar 2010, 14.30 - 15.00 Uhr (Wdh.)
.

 
 

Bloggen in Ägypten - André Marty - Eine Million Klicks macht er pro Monat - und selbst das hat ihn nicht vor dem Gefängnis gerettet. Wael Abbas, einer der vielen ägyptischen Spitzenblogger, ein Journalist und Menschenrechts- Aktivist. Zuhören, was er uns zu sagen hat - es lohnt sich! >>>



 
 

Jerusalem: Neuer deutscher Theologielehrstuhl mit Franziskanerin besetzt - Interview mit Professorin Schwester Margareta Gruber OSF -  Seit 1973 gibt es das Theologische Studienjahr Jerusalem, das vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) und von der Deutschen Bischofskonferenz finanziert wird. 20-25 Studierende aus katholischen und evangelischen Fakultäten aus dem deutschsprachigen Raum leben und studieren 9 Monate intensiv im Studienhaus der deutschen Benediktinerabtei Dormitio Mariae in Jerusalem. Zum Lehrangebot zählen neben Vorlesungen und Seminaren auch zahlreiche wissenschaftliche und archäologische Exkursionen und Gastvorlesungen zu Kultur, Religion und Zeitgeschehen. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat nun den "Laurentius-Klein-Lehrstuhl für Biblische und Ökumenische Theologie" neu geschaffen. >>>

 
 

Merkwürdige Kontakte zwischen dem rechtsextremen Geert Wilders und Israel - Netzwerk-Treffen in Jerusalem - Maryam Dagmar Schatz  - Zwei unserer AutorInnen - Huib Riethof und Maryam Dagmar Schatz  - beschäftigen sich mit einem international verzweigten Netzwerk und seinen Aktivitäten. Esbetreibt unter anderem die Unterstützung des rechtsextremen Niederländers und pro Köln-Freundes Geert Wilders mit einer hoch sechsstelligen Summe. (1) Mittlerweile - am 25. Januar - hat man in der internen Mailingliste des Direktors des Middle East Forums und Jerusalem Post-Kolumnisten Daniel Pipes für ein neues Treffen in Israel geworben >>>

 
 

Knobloch verzichtet auf zweite Amtszeit - Die Vorsitzende des Zentralrats der Juden in Deutschland, Charlotte Knobloch, verzichtet nach einem Medienbericht auf eine zweite Amtszeit. Allem Anschein nach reagiert sie damit auf Kritik an ihrer Amtsführung auch im engeren Führungskreis. >>>

Knobloch - "Müssen die NPD verbieten" - Evelyn Hecht-Galinski  >>>

Knobloch – Kramer – Gerster – Hamburger -  Abraham Melzer - Die Jerusalem Post hört nicht auf mit ihrer Hetze gegen den Bundespräsidenten, an der sich inzwischen fast alle prominenten Juden in Deutschland beteiligen und auch solche, Philosemiten, die diesen in den A… kriechen, wie dieser unsägliche Dr. Johannes Gerster, der bei seiner Verbeugung vor dem Staat Israel mit der Stirn fast den Boden berührt >>>

Kommentar des Monats Oktober 2009 - Evelyn Hecht-Galinski  - Der Zentralrat hat Broder verdient  Oder   „Wer Butter auf dem Kopf hat, sollte die Sonne meiden“  - Wäre der Pornoverfasser doch bei den St.Pauli-Nachrichten geblieben!  Interessanterweise nahmen die Medien Broders PR-Gag  gierig auf. Wie undankbar von Broder, wo Präsidentin Knobloch ihn doch so unterstützte und sich als sein Fan  zu erkennen gab. Wer steckt also >>>

Evelyn Hecht-Galinski  - Zu "Eine Frage des Protokolls" von Florentine Fritzen in der F.A.Z. vom 29. Januar: Wie lange wollen und müssen wir jüdische und nichtjüdische Deutsche noch die intellektuelle Hilflosigkeit dieses Zentralrates unter der Führung von Charlotte Knobloch und ihres "Drängers" Stephan Kramer als Generalsekretär hinnehmen? Sie sind keineswegs übersensibel, wie Vizepräsident Korn meint, sondern setzen ihre auf Konfrontation ausgerichtete Taktik fort, indem sie viel zu viel sagen - weniger wäre mehr. >>>

 

Debatte um Antisemitismus und Islamkritik - Seit Beginn des Jahres beherrscht die Debatte um Islamkritik die Feuilletons großer Zeitungen. Die Debatte ist eine Reaktion auf die Aussagen des Historikers Wolfgang Benz, der einen Vergleich zwischen dem Antisemitismus des 19. Jahrhunderts und der heutigen Islamkritik zog. Es gebe Parallelen zwischen der Methoden der Antisemiten des 19. Jahrhunderts, die durch systematische Propaganda das negative Bild von den Juden verbreiteten und die Bevölkerung von der jüdischen Weltverschwörung überzeugten und den Methoden populärer Islamkritiker. Islamkritiker bedienen sich laut Benz derselben Methoden, wenn sie heute die Islamisierung Europas heraufbeschwören. „Die unterschwellig bis grobschlächtig praktizierte Diffamierung der Muslime als Gruppe durch so genannte "Islamkritiker" hat historische Parallelen. Derzeit wird der Islam gedanklich mit Extremismus und Terror verbunden, wodurch alle Angehörigen der islamischen Religion und Kultur mit einem Feindbild belegt und diskriminiert werden sollen“, schrieb Benz in einem Artikel für die "Süddeutsche". Zu Recht wies Benz auch auf islamfeindliche Internet-Foren hin, deren Inhalte eine offene Islamfeindlichkeit zutage legen. >>>

 
 

Worin sich Angela Merkel mit Friedensnobelpreisträger Obama einig ist: Afghanistan-Strategie der Vernebelung - Wolfgang Effenberger - Am Vortag der Londoner Afghanistankonferenz verkündete Bundeskanzlerin Angela Merkel eine "neue Afghanistanstrategie". Konnte man in den acht Jahren davor überhaupt von einer Strategie sprechen? Nach dem preußischen Kriegsphilosophen Carl von Clausewitz stellt „Strategie“ den - sozusagen - wohlüberlegten und kenntnisreichen Weg dar, um ein angestrebtes Ziel zu erreichen. Das erfordert in erster Linie psychologisch subtiles Agieren, welches präzise von Logik und Vernunft gesteuert wird.  >>>

 
 

Illegal Israeli Settlements Inside Palestine Exposed - by Max Blumenthal

 
 

Report: UN to submit pacifying response to Israel's Gaza report - Shlomo Shamir - The paper United Nations intends to submit a conciliatory rejoinder to Israel's report responding to allegations of war crimes during its war with Gaza spelled out in the report composed by South African jurist Richard Goldstone, U.S. sources said on Wednesday. UN Secretary-General Ban Ki-moon is set to submit his report on Friday, and is expected to distribute it among the Security Council's permanent members as well as to members of the General Assembly. "[Ban] will likely comment on a few of Israel's allegations, but the Secretary-General has not intention to drag the Goldstone report to a perpetuating fight between Israel and the UN," diplomatic sources in New York said. >>>

 
 

Israeli settlements spread like cancer

 
 

Arab Politicians Face Tide Of ‘Persecution’ In Israel - Jonathan Cook - Countercurrents - Nazareth: Leaders of the Arab minority in Israel warned this week that they were facing an unprecedented campaign of persecution, backed by the right-wing government of Benjamin Netanyahu, designed to stop their political activities. The warning came after Said Nafaa, a Druze member of the Israeli parliament was stripped of his immunity last week, clearing the way for him to be tried for a visit to Syria three years ago.

 
 

Not valid forever - Ghassan Khatib - Bitterlemons - The main argument against the concept of a land swap that is gaining prominence among Palestinians is that it has been used by Israel to legitimize its illegal settlement expansion by arguing to the international community that such territory will be swapped anyway. It is partly through such means that the country has escaped international censure for its illegal practices in occupied territory. Hence, the argument runs, while the idea was meaningful during negotiations and as a way out of obstacles to certain issues, it cannot remain valid forever absent a comprehensive negotiations approach. Moreover, continued settlement expansion lessens the practical possibility of a land swap.

 
 

False hopes for Palestine : Reports of optimistic developments in the Palestinian Territories are premature – they are still crushed by Israel`s control regime - Ben White - The Guardian - Another problem is that the Palestinian economy continues to be kept afloat by external sources, particularly in that the Palestinian Authority – and all the salaries it sustains – is heavily supported by international donations. On a smaller scale, a city such as Jenin has benefited from Palestinian citizens of Israel coming through a checkpoint to shop – but this is not helping self-sufficiency. Driving north out of the city takes you past rows of shuttered-up businesses and workshops, and even the promised "industrial zone" is as yet unrealised.

 


3.2.2010
 

 

Prof. Alfred Grosser ist am 1.2.2010 85 Jahre alt geworden.
Das Palästina Portal und sicher fast alle Leser  gratulieren ....

„SIE dürfen das sagen!“ – Alfred Grosser plädiert für eine Normalisierung der deutsch-israelischen Beziehungen - Mathias Brodkorb - Texte jüdischer Autoren, die die Dominanz des Shoah-Diskurses in Deutschland wie Israel kritisieren, haben derzeit Konjunktur. Zu ihnen gehört u.a. der französische Publizist und Politologe Alfred Grosser. Er übt nicht nur scharfe Kritik an der israelischen Palästina-Politik, sondern sieht Deutschland gar einem „übertriebenen, masochistischen Schuldbewusstsein“ (170) ausgesetzt. >>>

Alfred Grosser - Von Auschwitz nach Jerusalem - Über Deutschland und Israel

208 Seiten, gebunden - Rowohlt-Verlag - ISBN: 978-3-498-02515-1 - Preis: 16,90 Euro

 
 

Signale über den Sperrzaun - Der Chef der palästinensischen Autonomiebehörde signalisiert Verhandlungsbereitschaft, falls Israel sich bewegt. Doch Abbas steht im eigenen Lager in der Kritik - Nach wie vor üben die USA starken Druck auf Mahmud Abbas aus, mit der Regierung Netanjahu in Friedensverhandlungen einzutreten. Doch der weigert sich, solange Israel den Siedlungsbau in den besetzten Gebieten nicht einfriert, wie ursprünglich von Präsident Obama gefordert und schon in der Road Map von 2002 festgelegt worden war. Israel hat bislang nur einem teilweisen Baustopp für zehn Monate zugestimmt. Nun hat der Chef der palästinensischen Autonomiebehörde aber zu verstehen gegeben, er werde in dieser Woche möglicherweise den Vorschlägen der Amerikaner zustimmen, indirekte Verhandlungen mit Israel mittels amerikanischer Vermittler zu führen. >>>

 
 

Haiti - good Israeli job - André Marty - Die israelische Armee hat angerufen. Ob ich denn die Rückkehr der Armee - Helfer aus Haiti abdecken möchte, Interviews und so, am Flughafen. Nun, das wollen wir doch den Kollegen vom israelischen Channel 2 mit ihrem wunderbaren Programm "A Wonderful Land" überlassen. Bloss eine kleine Einführung: Roni Daniel ist der Militär-Korrespondent des israelischen Senders, einer, der schon mal im Live findet, die Armee müsste härter zuschlagen gegen den Feind. Und damit Sie einen Geschmack der israelischen Berichterstattung über den Haiti - Einsatz der Armee kriegen, das hier: Die Headline der Zeitung Ma'ariv lautet: Schmerzliche Wahrheit: Das Haiti - Desaster ist gut für die Juden. >>>

 
 

Ehud Barak - Israelischer Verteidigungsminister warnt vor "Apartheid-Staat" - Der israelische Verteidigungsminister Ehud Barak hat am Dienstagabend vor einem "Apartheid-Staat" gewarnt, sollte es in Nahost zu keiner Friedensregelung kommen >>>

 
 

3.2.2010 - Islamophobie und sekundärer Antisemitismus - Alan Posener - (...) Freilich ist es nicht ganz klar, ob und wo Broder die Grenze zwischen Islamismus und Islam zieht; und ob beziehungsweise wo er eine Grenze zieht zu jenen, die unter dem Deckmantel des Kampfs gegen den Islamismus einfach ihrer eigenen Fremdenfeindlichkeit und Islamophobie frönen. So hat Broder nicht nur das Schweizer Minarettverbot begrüßt, sondern auch den holländischen Rechtspopulisten Geert Wilders als “Radikalliberalen” gelobt. Wilders hält den Koran für ein „faschistisches“ Machwerk, fordert eine „Kopftuchsteuer“ und unterhält freundschaftliche Beziehungen zur FPÖ (Wahlslogan 2009: „Unser Kurs ist klar: Abendland in Christenhand“), die aus ihrem Antisemitismus keinen Hehl macht, mit ungarischen Faschisten turtelt und die jedenfalls zu Zeiten Jörg Haiders unseligen Angedenkens gute Beziehungen zum Iran unterhielt. >>>

 
 

"Die Zwei-Staaten-Lösung scheitert an Israel" - Professor Steinbach über die Abriegelung des Gazastreifens, die palästinensische Hamas und die Rolle der internationalen Gemeinschaft - Der Nahost-Konflikt ist ein Thema, das wie kaum ein anderes die Gemüter erhitzt. Professor Steinbach und die drei Gäste bezogen Position und diskutierten mit großem Engagement. Steinbach bevorzugt Klartext: Er hält die israelische Politik für falsch und gefährlich. Seine Aussagen provozieren. Er hält dem entgegen, dass Kritik an Israel nicht, wie dies in Deutschland oft geschehe, mit Antisemitismus gleichgesetzt werden dürfe. >>>

 
 

Ich klatsche nicht für ideologische Kriegsvorbereitungen - Christine Buchholz -  Presseerklärung - Christine Buchholz, Mitglied im geschäftsführenden Parteivorstand der LINKEN. und friedenspolitische Sprecherin der Fraktion der LINKEN. im Bundestag, erklärt zu den Vorwürfen, am Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus nicht aufgestanden zu sein: Wir haben am 27. Januar der Opfer des Holocaust gedacht. DIE LINKE. hat den Gedenktag lange eingefordert und ich bin froh, dass es ihn endlich gibt. Selbstverständlich habe ich an der Gedenkveranstaltung teilgenommen und habe mich bei der Würdigung der Opfer erhoben. Am Ende von Schimon Peres’ Rede bin ich allerdings nicht aufgestanden. Die Unterstellung von Peres, der Iran wäre heute eine ebenso große Bedrohung für die Welt und alle Juden wie Deutschland damals, ist falsch. Ich weise jegliche Gleichsetzung des Irans mit Nazideutschland zurück >>>

 
 

Von "Singularität" und "Judenhass": In der Sparring-Arena von Henryk M. Broder -  Mathias Brodkorb -  Kennen Sie Broders "Sparring-Arena"? Da darf man Fragen stellen und wird dann zünftig rhetorisch verdroschen. Ich fragte Broder nichts, sondern er mich. Veröffentlicht hat er ihn trotzdem, diesen nicht zur Veröffentlichung angezeigten Kontakt - und natürlich, um mich zu verdreschen. Aber selber schuld, man hätte es ahnen müssen. Worum geht's? Broder hatte, nicht zum ersten Mal, den Antisemitismusforscher Benz hart attackiert. Er warf ihm, weil er Strukturähnlichkeiten zwischen Antisemitismus und Antiislamismus betonte, einen "Paradigmenwechsel" vor. Was dieser "Paradigmenwechsel" genau sein soll, von welchem Paradigma zu welchem da gewechselt wird, sagte Broder allerdings nicht. Man muss ihn sich erschließen. >>>

 
 

Audio und Text - Neue Feindschaft, alte Muster - Erziehungswissenschaftler: Islamophobie und Antisemitismus sind vergleichbar - Micha Brumlik im Gespräch mit Britta Bürger -Der Erziehungswissenschaftler Micha Brumlik hält Vergleiche von Islamfeinden mit Antisemiten grundsätzlich für gerechtfertigt. Ähnlich seien die "Wahnvorstellungen", die sich bei den jeweiligen Ressentiments vorfinden ließen. >>>

 
 

Die Kinder von Teheran - Der Politologe Matthias Küntzel will im Islamismus partout die Fratze der Nazis erkennen - Die „sichtbare Gegenwart der deutsch-iranischen Beziehungen wird durch deren unsichtbare Vergangenheit geprägt“, schreibt der Hamburger Politikwissenschaftler Matthias Küntzel in seinem jüngsten Buch Die Deutschen und der Iran. Einen Vorteil hat das Buch. Man weiß sofort, worauf sein Autor hinauswill. >>>

 
 

Jerusalem is Palestinian Too - Joharah Baker - MIFTAH -The policy is so obvious that if it were a physical manifestation it would certainly represent itself as a literal slap in the face. Israel’s goal of emptying Jerusalem of its Jerusalem residents has become so blatant even the simplest of minds can see it. This article is inspired by the story of a man who, like so many others, is now facing deportation from his own land. Elias Khayyo, a 41-year old native of Jerusalem, whose entire family comes from the Old City’s Christian quarter, is now being told by Israel’s infamous interior ministry that he is no longer eligible to live in the place where he was born.

 
 

Stability on the Edge of a Volcano - Reuven Kaminer - What is the practical meaning of this dogma of a “de facto bi-national regime” compounded out of disappointment and despair. MB’s [Meron Benvenisti] thesis exaggerates the victories of the Israeli regime and its dwindling list of friends and enhances them with a permanence that is far from having been proven. At the same time it minimizes the successes of the political and moral opposition in Israel and its allies abroad in exposing the true nature of Israeli expansionism. It supposes that Israel operates in a calm, benevolent environment while in truth it passes from one militaristic panic to another. Even if the author did not have such an intention, MB’s thesis is an ode of surrender to the unbearable status quo. The victory of Israeli expansionism is neither inevitable nor irreversible. The struggle continues

 
 

David Shulman: A Shepherd’s day in South Mt. Hebron - “You know what you are doing is illegal,” we say, “the Supreme Court ruled in 2004 that the Army cannot declare a Closed Military Zone arbitrarily, and it is expressly forbidden to do so if this means denying Palestinian shepherds and farmers access to their lands.” [officer`s answer:] “Doesn’t interest me.”

 
 

Arab politicians ‘facing increased persecution’ in Israel - Jonathan Cook -  Leaders of the Arab minority in Israel warned this week that they were facing an unprecedented campaign of persecution, backed by the right-wing government of Benjamin Netanyahu, designed to stop their political activities. The warning came after Said Nafaa, a Druze member of the Israeli parliament was stripped of his immunity last week, clearing the way for him to be tried for a visit to Syria three years ago.

 
 

Gaza, one year later - Alex Kane - One year after Israel's ferocious assault, Dr. Mustafa El-Hawi, a professor at Al-Aqsa University, traveled by bus to attend a protest against the continuing Israeli siege of Gaza. As the bus passed by still-devastated areas of Beit Hanoun, in the northeast of the 25-mile-long coastal strip, the U.S.- and British-educated El-Hawi reflected on those terrifying days. "I spent 20 or 21 days living in the basement with my children and with three families of my neighbors. They were staying with us with no access to water or electricity, so we set fire in order to cook and just to feed my children," El-Hawi says. >>>

 
 

Obama on Why the US Has Not Condemned Israel’s Human Rights Violations against the Occupied Palestinian People - Kim Petersen -  A question was posed to US president Barack Obama at a town hall meeting in Tampa, Florida on 28 January. Obama took this as an opportunity to “talk about the Middle East generally.” Obama: Israel is one of our strongest allies. -  Would one’s strongest allies coax it into the quagmire of aggression and occupation? The US faces stiff resistance in Iraq; nonetheless, Israeli hawks encourage military action against Iran. -  Obama: It is a vibrant democracy. - For who? Not for all its citizens. This is made clear by Israeli professor Benjamin Beit-Hallahmi.>>>

Apartheid regime of Israel

 
 

Egypt’s Wall - Ursula Lindsey - In late December 2009, Arab TV channels aired footage of throngs of demonstrators, surrounded by the usual rows of riot police, on the streets of downtown Cairo and in front of foreign embassies. Street protests in Egypt have been sharply curtailed in the last few years, but the scene was familiar to anyone who had been in the country in 2005, when protests against President Husni Mubarak’s regime and in favor of judicial independence were a semi-regular occurrence. Yet there was something unusual about these protesters: They were all foreigners.

 
 

 

 


2.2.2010
 


Israels Armee bestraft zwei Offiziere wegen Phosphor-Einsatzes -  Die israelische Armee hat zwei ranghohen Militärs eine Rüge erteilt, weil diese mit dem Einsatz von Artilleriefeuer in Wohngebieten während des Gaza-Kriegs Menschenleben gefährdeten. Ein israelischer Armeesprecher sagte am Montag weiter, es liefen noch 150 Untersuchungen gegen israelische Soldaten, davon mindestens 29 wegen des Verdachts einer kriminellen Absicht >>>

Kurzkommentar: Die Phosphorbomben hatten die Offiziere natürlich nach Dienstschluss in ihrer Küche gebastelt oder von ihrem Taschengeld im Supermarkt gekauft ....

IDF denies disciplining top officers over white phosphorous use in Gaza war - Anshel Pfeffer - The Israel Defense Forces on Monday denied that two of its senior officers had been summoned for disciplinary action after headquarters staff found that the men exceeded their authority in approving the use of phosphorus shells during last year's military campaign in the Gaza Strip, as the Israeli government wrote in a recent report. In an official response provided to the United Nations over the weekend in response to last September's Goldstone Commission report, the government said that a brigadier general and another officer with the rank of colonel endangered human life during by firing white phosphorous munitions in the direction of a compound run by UNRWA, the United Nations Relief and Works Agency. >>>

 Gaza's phosphorus legacy >>>


 

 
Video - Gemeinsame Pressebegegnung mit dem Präsidenten der Palästinensischen Behörde, Mahmoud Abbas und Bundeskanzlerin Merkel >>>

Mitschrift Pressekonferenz - Pressestatements von Bundeskanzlerin Angela Merkel und dem Präsidenten der Palästinensischen Behörde, Mahmoud Abbas >>>

 
 

Neue Wohnungen in israelischer Siedlung - In der israelischen Siedlungen Beit Hagai, südlich von Hebron, legte der israelische Minister ohne Geschäftsbereich, Benny Begin, am Sonntag den Grundstein für zehn neue Wohnungen. Während der Grundsteinlegung sagte Beginn, dass der Bau dem „Recht entspreche, in Israel zu bauen“. Es gebe an diesem Bau nichts „Außergewöhnliches“. >>>

 
 

? Arieh King, der ideologische Immobilien-Tycoon - Der Gründer des umstrittenen „Israel Land Fund“ kauft Grundstücke von palästinensischen Eigentümern, um sie an Juden zu verkaufen. Für ihn „eine Vermarktung des Zionismus.“ ? - „Die Presse“: Herr King, Sie kaufen Land und Grundstücke von Palästinensern, um sie an Juden, die im Ausland leben, zu verkaufen. Warum tun Sie das? - Arieh King: Der moderne Zionismus verlangt, die jüdische Ansiedlung in Eretz Israel fortzusetzen. Was wir machen, ist im Grunde eine Vermarktung des Zionismus. >>>

 
 

Gefangen im Nahost-Konflikt - Eine neue Stadt für Palästina - Inge Günther - Ramallah. Die Mandelblüte war verfrüht. Der plötzliche Wintereinbruch hat die weiße Blütenpracht zerrupft. Die malerische Lage der Westbank-Hügel nördlich der Birzeit-Universität erschließt auch so. Es könnte schön sein, hier zu wohnen. Und das ist nicht mal ein Traum. In Hanglage zwei benachbarter Anhöhen soll eine neue palästinensische Stadt entstehen - die erste seit hunderten von Jahren. Rawabi wird sie heißen, was auf Arabisch Hügel heißt. >>>

 
 

Wo endet Israel? - Münchner Linke gegen Kauf von Waren aus den besetzten Palästinensergebieten - Rolf-Henning Hintze, München- Die Münchner Linkspartei will nicht länger tatenlos zusehen, wen auch in Deutschland Produkte verkauft werden, die in illegal besetzten Gebieten Palästinas hergestellt werden. Die Kreismitgliederversammlung verabschiedete am Sonntag mit klarer Mehrheit einen Antrag, der konkret dazu aufruft, ein von den Münchner Stadtwerken vertriebenes Haushaltsgerät der Firma Soda Club, mit dem man aus Leitungswasser Sprudelwasser machen kann, nicht mehr zu kaufen.  >>>   (Zum Aufrufen dieser Seite ist ein Onlineabo erforderlich.)

 
 

Fortgesetzte israelische Verhaftungen zielen auf die Unterdrűckung des Widerstandes im Westjordanland: Mohammed Khatib, Organisator des Koordinierungskomitees in der Westbank, verhaftet. - Mohammed Khatibs aufsehenerregende Verhaftung durch israelische Soldaten in der vergangenen Nacht ist der bisherige Höhepunkt einer fortgesetzten Welle der Unterdrűckung des bűrgerrechtlichen Widerstandes im Westjordanland. Khatib ist Mitglied des Bűrgerkomitees gegen die Mauer und den Siedlungsbau im palästinensischen Ort Bil’in und Organisator  des Koordinierungskomtees fűr den bűrgerlichen Widerstand. Fűr nähere Informationen: #+972546327736 | media@popularstruggle.org  Viertel vor zwei Uhr in der Nacht wurden  Mohammed Khatib, seine Frau Lamia und ihre  vier jungen Kinder von israelischen Soldaten aufgeweckt, die das Haus stűrmten, während draussen eine grosse Zahl von Soldaten das Haus umzingelte. Nachdem die Soldaten in das Haus eingedrungen waren, verhafteten sie Khatib, durchsuchten oberflächlich das Haus  und gingen wieder. >>>

 
 

Bil'in Israeli Occupation Forces Night Raid

 
 

Donations for Surgery for Eymad Bornat of Bilin - Urgent
http://www.bilin-ffj.org/index.php?option=com_content&task=view&id=246&Itemid=1
Emad Bornat, a resident of the West Bank Village of Bilin, photographer, father, and active member of the non-violent movement against the occupation, specifically the wall and settlements that take 56% of his villages land for Israeli use, was badly injured a little over a year ago in an accident in which he was hit by a tractor while filming construction in the Modiin Illit settlement, which stands to this day on Bilins land. At the time of the injury he was in critical condition, but after 50 days in the hospital and intensive medical treatment he recovered.

Now, a year later, he needs to undergo an additional operation in order to close his abdominal area, which was only temporarily closed previously for medical reasons. The operation will cost 22,000 shekels (the equivalent of USD $5,895), and he needs to pay this amount by this coming Tuesday!! the Palestinian Authority they are unwilling to cover this last piece of his series of treatments for the injury, and he is forced to come up with the sum out of his own funds (of which he has none).

I am coordinating the collection of these urgent donations for Emad, and I can accept payment through cash, PayPal (emilyschaeffer@yahoo.com), check or bank transfer. For my details, please email or call me ASAP.Or to
http://www.bilin-ffj.org/index.php?option=com_content&task=section&id=9&Itemid=129

Lastly, I would very much appreciate if you could pass this on to anyone you think would be able to help my dear friend to finish his last step in his treatment and return to providing for his family and to participating in the just non-violent movement against the separation wall and the settlements.  Thank you very much in advance, Emily Schaeffer
 +972-52-6763384
Iyad Burnat +972-547847942  - +972-598403676 or conact emad by his email
emadbornat@yahoo.com

"The trouble is that once you see it, you cant unsee it. And once youve seen it, keeping quiet, saying nothing, becomes as political an act as speaking out. There is no innocence. Either way, youre accountable." -- Arundhati Roy

 
 

Williamson, Chameini und das Existenzrecht Israels - Der antisemitische katholische Fundamentalist, Bischof und führende Kopf der Pius-Bruderschaft Richard Williamson macht erneut von sich reden. - Michael Kachel - Unlängst sorgte er für Schlagzeilen als Leugner des Holocaust (zwei- bis dreihunderttausend Juden seien in den Konzentrationslagern umgekommen, aber keiner davon in den Gaskammern, schämte er sich nicht zu behaupten). Nun legt er nach – gewissermaßen zeitlich passend zum internationalen Holocaust-Gedenktag – und stellt das Existenzrecht Israels in Frage. Ironischerweise gibt sich der Katholik damit radikaler als die Hamas. >>>

 
 

Der Krieg und seine Krieger - So kommen wir nicht weiter: Der Streit um die richtige Islamkritik erstarrt in Lagerdenken - Dirk Pilz - (...)  Die intolerante Toleranz - Jetzt hat diese Debatte eine neue Stufe erreicht. Denn nun geht es um die richtige Kritik an einem sich terroristisch gebärdenden Islam. Henryk M. Broder, der polternde Schwarz-Weiß-Maler im Dauerdienst, schreibt in seinem neu aufgelegten Pamphlet "Kritik der Toleranz", dass die liberale Gesellschaft an ihrer eigenen Toleranz zugrunde gehe: "Ich halte Toleranz für keine Tugend, sondern für eine Schwäche - und Intoleranz für ein Gebot der Stunde." Broders schlichte Kampfmaxime lautet: Die Islamkritik muss militant werden. Necla Kelek, die deutsche Soziologin türkischer Herrschaft, argumentiert in dieselbe Richtung: Der Islam sei eben keine Religion wie das Christentum, sondern ein System mit totalitärem Anspruch. Und Ayaan Hirsi Ali, die niederländische Politikerin mit somalischen Wurzeln, spricht von einer verbrecherischen Weltanschauung. >>>

Militante Propaganda -  Thomas Steinfeld - Auch das Christentum war lange alles andere als eine friedliche Angelegenheit - Anmerkungen zu einer Debatte um den wahren Charakter des Islam und seiner sogenannten Kritiker. >>>

 
 

Call for International Day of Action to Re-open Shuhada Street to Palestinians - On 25 February 2010 activists and organizations from around the world will join together in solidarity with the Palestinian residents of Hebron, through local protests and petitions to the Israeli Government. Our demands:

  • Open Shuhada Street to Palestinian movement and commerce
  • Full civil and human rights for all Israelis and Palestinians
  • End the occupation >>>

Open Shuhada Street! February 25, 2010 International Day of Action from Open Shuhada Street on Vimeo.

 

Ma'asara Village Demonstration: Interview with Israeli Activist

 
 

Der Film Defamation des israelischen Filmemachers Yoav Shamir wurde letztes Jahr auf der Berlinale gezeigt mit deutschen Untertiteln. Ein Film, den sich keiner entgehen lassen sollte!!! Um ihn in voller Länge (auf English) zu sehen,  auf diese Seite gehen http://pulsemedia.org/2010/01/26/yoav-shamirs-defamation/  und den dort abgebildeten  Bildschirm - zwischen dem Text - anklicken. Intressant ist die Auseinandersetzung ziwschen David Hirsch und Shamir (Links zu beiden Artikel sind im Text unter dem Bildschirm). Linktipp von Doris Pumphrey

 
 

Starke Ideologiekritik - Kay Sokolowsky zeichnet nach, wer wie am „Feindbild Moslem“ pinselt -  (...) Zur Normalitätsallergie der Medien, die von Fundamentalisten und Ehrenmördern viel lieber berichten „als von einem türkischen Bäcker, der seine Tochter aufs Gymnasium schickt und sich abends einen Raki genehmigt“, kommt die unrühmliche Rolle weiland linksliberaler Stimmen. Zum Beispiel des „Spiegel“, der in der Verfallsära Aust mit einer Serie tendenziöser bis hanebüchener Titelstories („Mekka Deutschland“) Stimmung und Kasse machte. Von Henryk M. Broder und leider auch Ralph Giordano, die sich in Sachen angeblicher Islamisierung der Bundesrepublik zu so diskussions- wie recherchescheuen Poltergeistern entwickelt haben. Es sind vor allem diese drei Größen, denen Sokolowsky etliche Übertreibungen, Verzeichnungen im sensiblen Detail, auch glatte Falschangaben nachweist – oft so polemisch wie die Attackierten, doch in einer Präzision, von der sie zu lernen hätten. (Ein Beispiel: der Umgang mit dem Karikaturenstreit; die betreffenden Seiten empfehlen sich als Kostprobe.) >>>

 
 

Dr. Norman Finkelstein at the University of Waterloo

 
 

Why does the US turn a blind eye to Israeli bulldozers? - Robert Fisk - The Independent - "Palestine" is no more. Call it a "peace process" or a "road map"; blame it on Barack Obama`s weakness, his pathetic, childish admission – like an optimistic doctor returning a sick child to its parents without hope of recovery – that a Middle East peace was "more difficult" to reach than he imagined.

 
 

Did Israeli tanks carve a Star of David into Gaza soil? - Ma`an News Agency - "According to the UN report, ‘not only do the ground signatures include tank tracks across cultivated fields and paved roads, but also a Star of David measuring 60m in diameter carved into the soil likely by IDF vehicles. It is important to note that this pattern was created during the first week of the IDF ground incursion into Gaza, sometime between 3-10 January 2009’"

 


1.1.2010
 

 

UNRWA: -  Die von der Überschwemmung verwüstete Gegend in Gaza ist schockierend -  Das ist es, was bei der Ansicht von Mughraqa, Gaza, gesagt werden kann. Es ist ein Gebiet, das am Montag von der Überflutung  schwer verwüstet wurde, berichtete die UNWRA. Die meisten Bewohner von Mughraqa in der Nähe des Nuseirat-Flüchtlingslagers sind Flüchtlinge, die kein eigenes Land besitzen. Viele leben in provisorischen Unterkünften oder Zelten zusammen mit Schafen, Kamelen, Hühnern und anderen Haustieren, von denen sie leben. UNRWA erzählt folgende Geschichte von Nuzha al-Rash, die mit ihrem Mann Fayez  und vier Kindern die Fluten am Montag überlebte. „Es traf uns, als es dunkel wurde“, erklärt sie, „ich hörte einige Lautsprecher, die den Leuten sagten, dass sie schnell ihre Unterkünfte verlassen sollten, weil der Wadi – das Wasser  - kommt. „Ich weckte meine Kinder auf und eilte nach draußen und sah eine Menge Leute rennen und schreien. Das einzige, woran ich denken konnte, war,  mit den Kindern  und meinem >>>

 
 

Räumungen in Ostjerusalem - Der Protest wird breiter - Susanne Knaul - Ein israelisches Gericht erlaubt Demos im Ostjerusalemer Viertel Scheich Dscharrah gegen die Räumung palästinensischer Familien. Für die ist die juristische Lage kompliziert >>>

Ostjerusalem: Landnahme durch Kauf - Susanne Knaul - Auch: „Manchmal ist es unmöglich zu schweigen“, begründete der Schriftsteller David Grossman am vergangenen Freitag sein Kommen. >>>

 
 

Kriegshetze - Mobbing gegen Sahra Wagenknecht - Werner Pirker - Michael Leutert, sächsischer Abgeordneter der Linksfraktion im Bundestag, hat gegenüber der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung seiner Kollegin Sahra Wagenknecht die Eignung für eine Führungsposition in der Partei abgesprochen. Darauf Bezug nehmend, daß sich Wagenknecht an den Standing ovations für Schimon Peres nach dessen Rede im Bundestag nicht beteiligt hatte, sagte er: »Wer am Tag der Befreiung von Auschwitz nicht willens ist, während der Gedenkstunde im Deutschen Bundestag dem israelischen Staatspräsidenten und Friedensnobelpreisträger Schimon Peres den nötigen Respekt zu bezeugen, der ist für mich nicht wählbar. >>>

 
 

Erinnerungen an die Zeit des Schreckens - Leonberg Moshe Langer (verheiratet mit Felicia Langer) erzählt im Stadtmuseum von seiner Kindheit im Ghetto. -  Stefan Bolz - Er ist einer der letzten noch lebenden Zeugen einer Zeit, deren monströse Grausamkeit die Menschen bis heute sprachlos macht. Auch Moshe Langer hat viele Jahre gebraucht, um seine Sprache wieder zu finden - heute sieht sich der Mann, der nie über seiner Erlebnisse in diese Zeit reden wollte, als Mittler, der die Erinnerung an das Grauen weiterträgt. >>>

 
 

Offener Brief:  Palästinensische, israelische und Internationale Menschenrechtsorganisationen beklagen politisch motivierte Behauptungen, die dahin zielen, die Menschenrechtsverteidiger in Diskredit zubringen. - Beginnen wir mit der Auferlegung des israelischen Militärregimes auf die Palästinenser in Israel von 1948 bis 1966 und während der andauernden Besatzung der palästinensischen Gebiete seit 1967, so hat Israel Reisebeschränkungen als eine seiner Methoden der unterdrückerischen Kontrolle über das palästinensische Volk angewandt und damit Aktivitäten in Bildung, Wirtschaft, im sozialen  und politischen Bereich blockiert und außerdem zu wesentlichen Bedürfnissen wie medizinischer Versorgung. In den letzten Jahren erreichten Israels Versuche, jede Stimme der Opposition bezüglich der Verletzungen von Menschenrechten zum Schweigen zu bringen, ein alarmierendes Niveau. Folglich  kam es wie ein Schock über uns – die palästinensischen, israelischen und internationalen Menschenrechtsorganisationen – dass, anstelle  >>>

 
 
FAIR - Aktionsaufruf: Hat der Top-Reporter der New York Times einen Sohn in der israelischen Armee? - von Fairness & Accuracy in Reporting - Die New York Times weigert sich, einen Bericht zu bestätigen oder zu dementieren, nach dem ihr Bürochef in Jerusalem einen Sohn hat, der in der israelischen Armee seinen Dienst leistet – obwohl eine solche Beziehung einen ernsten Interessenskonflikt darstellen würde. Nach einem Hinweis fragte die Website Electronic Intifada am 25.1.2010 Bronner, ob es stimme, dass er einen Sohn beim israelischen Militär habe. >>>
 
 

Freeze Flashmob to promote Boycot Israel in Dutch supermarket - It was a busy Thursday night on the 28th of January in the big supermarket Albert Heijn in Utrecht (Holland). A group of Dutch activists surprised the management with a Freeze Flashmob in the middle of the shop. >>>

 
 

Aufrüstung gegen Iran - Knut Mellenthin - In einem ungewohnten Gleichklang haben Washington Post und New York Times am Wochenende die Stationierung US-amerikanischer Waffensysteme in mehreren Staaten der arabischen Halbinsel gemeldet. Angeblich sollen sie der Abschreckung und Abwehr iranischer Reaktionen auf Militärschläge der USA oder Israels dienen. Da die Berichte beider großen Tageszeitungen neben bekannten älteren Informationen ausschließlich Aussagen von anonym bleibenden »Regierungsbeamten« enthielten, ist von einer konzertierten Propaganda­aktion auszugehen, die von staatlichen Stellen ausgelöst wurde. Was die New York Times am Sonntag über die amerikanischen Aufrüstungsmaßnahmen am Golf schrieb, gilt auch für die Artikel der beiden Blätter: »Sie scheinen Teil einer koordinierten Regierungsstrategie zur Steigerung des Drucks auf Iran zu sein.« >>>

US-Regierung baut Raketen-Abwehrsysteme gegen Iran in Golfregion aus - Kriegsschiffe und Patriot-Systeme sollen die Region beruhigen, den Iran einschüchtern und Israel von Angriffen auf den Iran abhalten. >>>

 
 

Dreiteilige BBC-Dokumentation über Jerusalem bei Youtube "A Walk in the Park"

 
 
 

Israeli left needs to wake up before it's too late  - Gideon Levy - Looking at the way the right acts makes one go green with envy and want to learn from them. Four hundred criminal cases opened against opponents of the 2005 Gaza Strip disengagement, people who threw oil, acid, garbage and stones at soldiers and police, were closed last week and their criminal record expunged. Fifty-one MKs voted in favor of the closure, nine against. That is the true map of Israeli politics (and society). Only about seven percent of the lawmakers believed that this was a worthless and dangerous decision. All the rest agreed with it, or did not bother to vote or take an interest. >>>

 
 

Israel closes case of U.S. activist hurt during West Bank protest - The Justice Ministry declared Sunday that no indictments will be filed against police in the case of an American activist who was hit by a tear gas canister and left comatose during a violent demonstration in the West Bank last year. >>>

 
 

Gaza residents denied eye treatment by Israel

 
 

Why does the US turn a blind eye to Israeli bulldozers? - Robert Fisk - The Independent - "Palestine" is no more. Call it a "peace process" or a "road map"; blame it on Barack Obama`s weakness, his pathetic, childish admission – like an optimistic doctor returning a sick child to its parents without hope of recovery – that a Middle East peace was "more difficult" to reach than he imagined.

 
 
Dershowitz: Israel`s new Goldstone - Richard Silverstein - Tikun Olam - The world has taken Goldstone seriously and now it appears Israel will have to–not take Goldstone seriously–but figure out a way to appear to be taking it seriously.
 
 
Why does the US turn a blind eye to Israeli bulldozers? - Robert Fisk - The Independent - "Palestine" is no more. Call it a "peace process" or a "road map"; blame it on Barack Obama`s weakness, his pathetic, childish admission – like an optimistic doctor returning a sick child to its parents without hope of recovery – that a Middle East peace was "more difficult" to reach than he imagined.
 


31.1.2010
 

 

Das Holocaust-Gedenken ist ein Segen für Israels Propaganda -  Gideon Levy - Israels Großkopfete griffen in der Abenddämmerung auf breiter Front an. Der Präsident in Deutschland, der Premierminister mit einem riesigen Gefolge in Polen, der Außenminister in Ungarn, sein Vertreter in der Slowakei, der Kultusminister in Frankreich, der Informationsminister bei den UN und sogar das drusische Likudmitglied Ayoob Kara in Italien. Sie waren alle dort, um schwülstige Reden über den Holocaust zu halten. Mittwoch war der Internationale Holocaustgedächtnistag und eine solche israelische PR-Fahrerei war seit langem nicht mehr gesehen worden. Der Zeitpunkt  dieser ungewöhnlichen Bemühungen  ist nicht zufällig. Nie waren so viele Minister über den ganzen Globus verteilt: wenn die Welt über Goldstone spricht, reden wir über den Holocaust, um den Eindruck ( von Goldstones Bericht) zu verwischen. Wenn die Welt über Besatzung >>> 

 
 

Palästinensische Bauern werden wie Kriminelle behandelt -  Amira Hass - Unter der Geräuschkulisse des unaufhörlichen Lärms der Straßen im Hebron Distrikt begeht ein anonymer Araber ein schweres „Verbrechen“: mit einem kleinen Hammer gräbt er eine Zisterne, damit er auf seinem felsigen Land Regenwasser sammeln kann. Andere ähnliche „Kriminelle“ haben andere Methoden, um ihre üblen Taten auszuführen – d.h. um ihr Land für die Anpflanzung von Gemüse, Korn, Weintrauben und Mandelbäume vorzubereiten. „Wenn jemand eine Terrasse auf seinem Land bauen will, nimmt er einen Stein vom Boden und fügt ihn zur Stützmauer  – einmal im Monat oder  wenigstens einmal in der Woche, so dass man  die Veränderung kaum bemerkt,“ sagt ein Hebroner Bewohner und erklärt eine der Methoden. Die Erfahrung lehrt, wenn man schwere Maschinen nimmt, um das Land zu bearbeiten, zieht das sofort die Inspektoren der Zivilen ( isr.) Verwaltung und die Siedler an und bald darauf folgen die Anordnungen, dass man mit der Arbeit aufhören müsse. Im Sinne des volkstümlichen Sprichwortes: „Gib einem Mann lieber >>>

 
 

Juden und Deutsche – Zwischen aufgeklärter und verklärter Symbiose - Reuven Moskowitz - Die Gemeinsamkeiten zwischen Juden und Deutschen über Generationen hinweg sind offensichtlich. Umstritten bleibt bis heute die Frage der symbiotischen Verhältnisse seit der Blüte der Aufklärung sowie die Emanzipierung der deutschen Juden im neunzehnten Jahrhundert mit einem Höhepunkt in der Weimarer Republik und einem Tiefpunkt mit ihrem Untergang. Typisch für Menschen und Wissenschaftler, die oft umsteigen von einer Position zu einer anderen unter dem Einfluss von politischen Umwälzungen und ideologischen Enttäuschungen, ist der Streit über die Frage, ob eine Symbiose tatsächlich existiert hat. So glaubte zum Beispiel Martin Buber, obwohl Zeitgenosse der NS-Schreckenherrschaft, bis an sein letztes Lebensjahr, unerschüttert, nicht nur an die Existenz der Symbiose >>>

 
 

Das Känguruh -  Uri Avnery - GEORGE MITCHELL kommt mir vor wie ein Känguruh, das mit leerem Beutel herumhüpft. Es hüpft hierhin und dorthin, hüpft nach Jerusalem und hüpft nach Ramallah, Damaskus, Beirut, Amman ( aber Gott bewahre, nicht nach Gaza, weil irgend jemand  dies nicht mag). Es hüpft und hüpft, aber holt nichts aus seinem Beutel  heraus, weil dieser leer ist. Warum tut er das dann? Schließlich könnte er zu Hause bleiben, Rosen züchten oder mit seinen Enkelkindern spielen. Dieses zwanghafte Reisen enthüllt ein Korn Chuzpe. Wenn er nichts anzubieten hat, warum die Zeit von Politikern und Reportern vergeuden? Warum  Flugbenzin verbrauchen und die Umwelt schädigen? DAS ERKLÄRTE Ziel  Mitchells ist es, den „Friedensprozess wieder voranzubringen“. Doch wie? „Die beiden Seiten an den Verhandlungstisch bringen“. Ein naiver amerikanischer Glaube meint, alle Probleme der Welt lassen sich lösen, wenn die Parteien sich nur an den Tisch setzen und mit einander reden. Wenn vernünftige Leute mit einander reden, werden sie schließlich  zu einer Lösung kommen. >>>

 
 

Israel und Hamas sind sich mal einig - Susanne Knaul - Beide Seiten weisen den Vorwurf von Kriegsverbrechen zurück. Die Goldstone-Kommission der UN hatte beiden Angriffe auf nichtmilitärische Ziele vorgeworfen. >>>

 
 

Francis A. Boyle, Tackling America´s Toughest Questions, Clarity Press, Atlanta 2009, 183 pp., $ 14,95. - pdf - Rezension von Dr. Ludwig Watzal - Der Krieg gegen Afghanistan sei “illegal”. Humanitäre Interventionen dienten dem Westen als Vorwand für Aggressionen gegen die Völker des Südens. Die Öffentlichkeit müsse den neokonservativen „Kriegstreibern“ widerstehen, die die USA in ein weiteres militärisches Abenteuer gegen Iran treiben wollen. Diese und zahlreiche weitere kritische Forderungen erhebt der an der Universität von Illinios in Champaign lehrende Völkerrechter Francis A. Boyle in seinem neusten Buch. Die Publikation enthält zahlreiche Interviews, die Boyle seit den Terroranschlägen vom 11. September 2001 in alternativen Medien gegeben hat. Daneben gibt es weitere Beiträge, die sich mit der Politik von George W. Bush auseinandersetzen und dessen Politik als einen Anschlag auf die US-Verfassung, das Völkerrecht und die Weltordnung beschreiben. >>>

Auch: BETWEEN THE LINES - LUDWIG WATZAL: Tackling America´s Toughest Questions >>>

 
 

»Der Zionismus war eine koloniale Bewegung«-Gespräch mit Ilan Pappe. Über sein Buch »Die ethnische Säuberung Palästinas«, fortgesetzte Besatzung und Schritte zum Frieden im Nahen Osten  - Henning Hintze - Professor Ilan Pappe (geb. 1954) ist israelischer Historiker. Von 1984 bis 2007 lehrte er an der Universität ­Haifa, gegenwärtig an der Universität Exeter in England. Sein Buch »Die ethnische Säuberung ­Palästinas« (engl. 2006, dt. 2007) löste heftige Angriffe auf ihn aus. Sie haben in Israel als Historiker viele Schwierigkeiten erfahren und sich am Ende entschieden, eine Arbeit im Ausland anzunehmen. Welche Art von Druck wurde auf Sie ausgeübt? Ich würde zwischen dem Druck und dem Entschluß, in Europa zu leben, unterscheiden. Druck gab es zunächst einmal in meiner akademischen Umgebung, wo ich isoliert und boykottiert wurde. Ich konnte nicht an Seminaren und Konferenzen teilnehmen, meine Beförderung wurde auf Eis gelegt. Das war der eine Druck. Das andere waren häufige Todesdrohungen >>>
Die Ethnische Säuberung - Palästinas" - Ilan Pappe --  Rezension von Ludwig Watzal (pdf) >>>
Weitere Besprechungen >>>

 
 

Howard Zinns letzter veröffentlichter Artikel - Ich habe wirklich hart nach einem Highlight gesucht. Das Einzige, was einem solchen nahe kam, war Einiges an seiner Rhetorik. Was Obamas Handlungsweise und seine Politik betrifft, so kann ich keine Highlights erkennen. Ob ich enttäuscht bin? Ich war nicht sonderlich enttäuscht, weil ich nicht sehr viel erwartet hatte. Ich erwartete, dass er ein traditioneller Präsident der Demokraten sein würde. >>>

 
 

Settlers Seek to Recruit Indian Immigrants - A previous attempt to bring the Bnei Menashe to Israel was halted in 2003. - Jonathan Cook - The Israeli government is reported to have quietly approved the fast-track immigration of 7,000 members of a supposedly “lost Jewish” tribe, known as the Bnei Menashe, currently living in a remote area of India. Under the plan, the “lost Jews” would be brought to Israel over the next two years by right-wing and religious organisations who, critics are concerned, will seek to place them in West Bank settlements in a bid to foil Israel’s partial agreement to a temporary freeze of settlement growth. >>>

 
 

Anti-Israelism: Why Zionism Doesn’t and Can’t Get It - Alan Hart - There is no doubt it. More and more people all over the world, and probably many of their governments behind closed doors, are beginning to see the Zionist state of Israel for what it really is – not only the obstacle to peace but a monster1 apparently beyond control; and they, more and more so-called ordinary folk everywhere, are beginning to turn against it. That explains why Prime Minister Netanyahu is leading Zionism’s hysterical call for the world to stop demonizing Israel. >>>

 
 

Inside Israeli land grabs


More at The Real News

 
 

A Binational Entity is Already Here; The Only Question is How It Will Look Like - Meron Benvenisti: "Sometime in the late 1980s ...the number of settlements, and even the size of their population, became immaterial because the apparatus of Israeli rule was perfected to such a degree that the distinction between Israel proper and the occupied territories was totally blurred. ...The coexistence of the two national communities is a destiny that cannot be avoided. ...This coexistence must be based upon communal equality and ethical principles, human dignity and freedom; otherwise it will not endure and will perpetuate violence."

 
 

Florida Student Asks Obama about Israel's Human Rights Violations at Tampa Townhall

 
 

On Liberal Jews` Lack of Interest in the Goldstone Report - David Bromwich, Mondoweiss: "Many American Jews who are liberals, supporters of Israel, and generally well informed about events of the day suppress their knowledge of Israel-Palestine to a second-rate level of almost innocence."

 
 

Tai Chi for Peace at Umm Al-Kheir « The Villages Group: Cooperation in Israel-Palestine

 


29.1.2010
 

 

Mohammed Khatib, coordinator of West Bank Coordination Committee arrested - At a quarter to two AM tonight, Mohammed Khatib, his wife Lamia and their four young children were woken up by Israeli soldiers storming their home, which was surrounded by a large military force >>>

Israeli forces detain popular resistance coordinator in Bil'in - In what organizers are calling "the highest profile arrest of the recent wave of repression against West Bank popular struggle," Israeli forces detained Popular Committee member Mohammed Khatib from the village of Bil'in before sunrise Thursday. According to fellow members of the Popular Committee, Israeli forces entered the village at 2am, and stormed Khatib's home, waking Mohammad, his wife and four young children. The home was quickly searched and troops retreated from the area shortly after the arrest. >>>

Der gewaltlose Widerstand im Westjordanland - Wo Deutsche wegsehen -  Georg Baltissen - Jimmy Carter war hier, Bischof Desmond Tutu auch. Sie alle solidarisierten sich mit dem gewaltfreien Widerstand gegen den Bau der israelischen Trennmauer im Westjordanland. Nur hochrangige Politiker oder andere Prominente aus Deutschland suchte man in den kleinen palästinensischen Dörfchen Bilin und Nilin bislang vergeblich. >>>

Bilin Protest Leader Seized In Late Night Raid - In the early hours of Thursday morning, Mohammed Khatib of the Popular Struggle Co-ordination Committee was arrested in his Bi’lin home. In the latest in a series of similar arrests, Israeli soldiers stormed the house and took Khatib on charges of incitement. ‘Incitement materials’ were taken from his home. Khatib is the 35th resident of Bi’lin to be arrested in the past seven months on charges relating to the popular protests held there each Friday. Another prominent committee member, Abdallah Abu Rahmah, has been detained since December 10th 2009 . >>>

Israeli arrests aimed at quashing popular resistance continue - Popular Struggle Coordination Committee - Press release - The recent wave of arrests is largely an assault on the members of the Popular Committees – the leadership of the popular struggle – who are then charged with incitement when arrested. The charge of incitement, defined under Israeli military law as "an attempt, whether verbally or otherwise, to influence public opinion in the Area in a way that may disturb the public peace or public order," is a cynical attempt to punish grassroots organizing with a hefty charge and lengthy imprisonments. Such indictments are part of the army`s strategy of using legal persecution as a means to quash the popular movement >>>

Israel`s NGO crackdown spells trouble - Seth Freedman - The Guardian - Last week saw the latest move in the Israeli government`s clampdown on those working in solidarity with the Palestinians in the Occupied Territories. Ending a decades-old policy of granting work visas to employees of NGOs operating in the region, Israeli officials are now issuing NGO workers with tourist visas instead, prohibiting them from working in areas under Israeli jurisdiction, including Area C (which makes up 60% of the West Bank) and all of East Jerusalem >>>

Kurzkommentar - "Die Kettenverhaftungen zeigen, dass die israelischen Besatzungsbehörden offenbar definitiv alle zivilgegesellschaftlichen, gewaltfreien Ansätze zerlegen wollen, alle jene Ansätze, die die Basis eines demokratischen Palästina bilden können. Alle jene Ansätze, die sich den Versuchen widersetzen, eine gefügige palästinensische Behörde zu basteln und die zugleich für Rechtsstaatlichkeit und Demokratie stehen. Gerade wenn gegenwärtig Abbas offenbar dazu gezwungen werden soll, auch ohne Zugeständnisse (Siedlungsstopp etc.) an den Verhandlungstisch zu gehen, damit "Friedensverhandlungen" simuliert werden können, in denen die israelische Regierung mit sich selbst spricht, erscheinen diese Verhaftungen in einem größeren politischen Zusammenhang." "Um nun gegen die Verhaftung von Mohammed Khatib, Abdallah Abu Rahma und vieler anderer gewaltfreier Aktivisten etwas zu tun, sind entsprechende kleine Briefe/EMails an das Auswärtige Amt und das Bundeskanzleramt immerhin ein Schritt.
Und vor allem auch Mails an die israelische Botschaft in Berlin, in den kurz, bündig und höflich dagegen protestiert wird. Das kann eine neue Situation schaffen. Mal ganz bescheiden gesagt: wenn bis Mittwoch nächster Woche 50 Mails hier wie dort eintrudeln, wäre das schon nicht ganz zu übersehen. (Und per Schneeballeffekt können es auch schnell viel mehr werden)"
 Martin Forberg

 
 

Vorwurf aus Israel: Asselborns Aussagen sollen Nahost-Friedensprozess behindern - Auf die Polemik über Aussagen von Israels Premier Benjamin Netanjahu zu Teilen des Westjordanlands und die darauf folgenden Reaktionen des luxemburgischen Außenministers Jean Asselborn folgte am Mittwoch ein offizielles Kommuniqué des Staates Israel. Das Schreiben der israelischen Botschaft ging sowohl an das luxemburgische Außenministerium als auch an die luxemburgische Presse. „Wir bleiben hier, wir bauen hier, dieser Ort wird für immer ein untrennbarer Teil des Staates Israel sein.“ Diese Aussage machte Israels Premierminister Benjamin Netanjahu am vergangenen Sonntag beim Besuch einer jüdischen Siedlung im Westjordanland >>>

 
 

Nichts als starke Worte - Analyse. Mit Erdogans Wutausbruch in Davos begann vor einem Jahr eine Krise der israelisch-türkischen Beziehungen. Die militärische Kooperation zwischen beiden Staaten dauert dennoch unvermindert an - Nick Brauns - Es war eine Erniedrigung nach Drehbuch. Erst mußte der türkische Botschafter Oguz Celikkol minutenlang vor der Bürotür des israelischen Vizeaußenministers Dany Ayalon warten. Dann schüttelten die mit ernster Miene dreinschauenden israelischen Beamten ihm nicht einmal die Hand. Auf dem Tisch stand nur ein israelischer Wimpel, der türkische fehlte. »Achten Sie bitte darauf, daß der Botschafter auf einem niedrigen Sofa sitzt, während wir auf ihn von hohen Stühlen herabschauen«, wies Ayalon auf Hebräisch die anwesenden Fotografen an. >>>

 
 

Alan Posener: "Broder und Weinthal geben Deutschlands Rechter koscheres Gütesiegel" - Arne Hoffmann - Alan Posener schreibt im britischen Guardian über deutschen Revisionismus und wählt passende Beispiele. Ich übersetze mal eben die entscheidenden Passagen: Dieses Jahr ist etwas Neues passiert: Jüdische Autoren haben sich in der Auseinandersetzung der Seite der Revisionisten angeschlossen. In der israelischen Zeitung Ha'aretz schrieb der in Berlin lebende New Yorker Benjamin Weinthal, dass "die Erinnerung an die Shoah in Deutschland inzwischen einer Form von Zwangsneurose ähnelt". Und im Berliner "Tagesspiegel" startete Broder einen bösartigen Angriff auf "Jammerjuden, die in jeder Talkshow erzählen, wie viele Angehörige sie im Holocaust verloren haben und wie sehr sie sich heute vor der NPD fürchten" (der deutschen Nazi-Partei). Broders Angriff ist für die in Deutschland lebenden Juden um so schockierender, als er selbst eine Karriere daraus gemacht hat, alles anzugreifen, was er als Deutschlands "ewigen" Antisemitismus wahrnimmt >>>

 
 

79 Verletzungen von Un-Resolutionen durch den Schurkenstaat Israel  --- Rogue State: Israeli Violations of U.N. Security Council Resolutions - Jeremy R. Hammond - Following is a list of United Nations Security Council resolutions directly critical of Israel for violations of U.N. Security Council resolutions, the U.N. Charter, the Geneva Conventions, international terrorism, or other violations of international law. >>>

 
 

Islamfeindlichkeit von links - Was die Aktion 3. Welt Saar unter "Multikulti" versteht - "Bye bye Multikulti - Es lebe Multikulti" unter diesem Titel erschien jüngst eine vierseitige Flugschrift der Aktion 3. Welt Saar. Nach Angaben der HerausgeberInnen wurde davon eine erste Auflage von 100.000 Exemplaren gedruckt und u.a. als Beilage in der taz und der Jungle World unter die Leute gebracht. Ihr Ziel ist es, die "falsche Toleranz" gegenüber dem Islam anzugreifen, die sie vor allem bei "vielen der sich als links, liberal und antirassistisch verstehenden AktivistInnen oder in der Flüchtlingsarbeit Tätigen" festgestellt haben wollen. Mag die Weltwirtschaft noch so stottern, Islam-Bashing hat ungebrochen Konjunktur.  >>>

 
 

Israeli activists: Germany’s blanket support for Israel is ‘harmful and immoral’ - Adam Horowitz - Mondoweiss - While it is certainly justified to condemn and act against attacks on innocent Israeli civilians, it is morally unacceptable that German decision-makers consistently ignore, or even defend, Israeli attacks on innocent civilians, which inflict a much higher number of casualties, mostly in Lebanon and in the Occupied Palestinian Territories (OPT). Furthermore, we are concerned about a climate of fear in German politics, when moderate and well-founded criticism of severe Israeli violations of human rights is treated with McCarthyite methods, such as the attacks against Heidemarie Wieczorek-Zeul and Herman Dierkes.

 
 

Israel rejects UN Gaza war probe as US activist warns of Holocaust path

 
 

Badge of terror - There is no way to describe the West Bank settlers` attack on the Palestinian village of Bitilu but as a well-planned terror attack. The settlers` "military" organization and violent resistance to the cabinet decision to destroy the illegal outpost of Givat Menachem, as described by Chaim Levinson in Haaretz yesterday, are no different from the activities of other terrorist organizations. This includes the incitement, ranting and raving preceding the act of vengeance on Bitilu, the attempt to set a house on fire, the injuring of villagers with stones, and the threat to continue these violent tactics.

 
 

Should Arab MP Be In Auschwitz? - Jonathan Cook - Countercurrents - Nazareth: An Arab member of the Israeli parliament has sparked controversy among Jews and Arabs in Israel over his decision to join an official Israeli delegation commemorating International Holocaust Day today at a Nazi death camp in Poland. Mohammed Barakeh will be the only Arab in a contingent of Israeli parliamentarians and government ministers, including Benjamin Netanyahu, the prime minister, at Auschwitz to commemorate the 65th anniversary of the camp’s liberation. Mr Barakeh has reported receiving a spate of hate mail, including a death threat, since he was invited to the remembrance service by the speaker of the parliament, or Knesset, over the opposition of many right-wing politicians.

 
 

Video - Howard Zinn (1922-2010): A Tribute to the Legendary Historian with Noam Chomsky, Alice Walker, Naomi Klein and Anthony Arnove - We pay tribute to the late historian, writer and activist Howard Zinn, who died suddenly on Wednesday of a heart attack at the age of eighty-seven. Howard Zinn’s classic work A People’s History of the United States changed the way we look at history in America. It has sold over a million copies and was recently made into a television special called The People Speak. We remember Howard Zinn in his own words, and we speak with those who knew him best: Noam Chomsky, Alice Walker, Naomi Klein and Anthony Arnove. [includes rush transcript] >>>

 
 

Holocaust remembrance is a boon for Israeli propaganda - Gideon Levy - Haaretz - We have a prime minister who speaks about evil but is building a fence to prevent war refugees from knocking at Israel`s door. A prime minister who speaks about evil but shares the crime of the Gaza blockade, now in its fourth year, leaving 1.5 million people in disgraceful conditions. A prime minister in whose country settlers perpetrate pogroms against innocent Palestinians under the slogan "price tag," which also has horrific historical connotations, but against whom the state does virtually nothing.

 
 

Gaza fishermen risk lives for survival - Erin Cunningham -  While the rest of the Gaza Strip is deep in slumber, Fathi Sayadi, 30, and his brother, Hatem, 26, steal away under the cover of darkness and into neighbouring Egyptian waters. Using small, dinghy-style boats purchased especially for their covert missions, the Sayadis slip across the border with Egypt, returning to the Gaza Strip with their contraband just before dawn.

 


28.1.2010
 

 

Peres lügt im Bundestag - Israels Präsident nutzt Holocaust-Gedenken für Anti-Iran-Propaganda - Rüdiger Göbel - Eingebettet in die Debatte über die Fortführung des Afghanistan-Krieges erinnerte der Bundestag am Mittwoch in einer Holocaust-Gedenkstunde an die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz vor 65 Jahren. Gastredner im Berliner Reichstag war der israelische Präsident Schimon Peres. Die wichtigste Lehre aus dem Völkermord an sechs Millionen Juden sei das »Nie wieder«, sagte dieser vor dem vollbesetzten Bundestag. Und weiter: »Nie wieder eine Rassenlehre. Nie wieder ein Gefühl von Überlegenheit. Nie wieder eine scheinbar gottgegebene Berechtigung zur Hetze, zum Totschlag, zur Erhebung über das Recht. >>>

Hoffen und drohen - Rede von Schimon Peres im Bundestag - Kurt Pätzold - Daß der Mann lebt, der dort am Rednerpult steht und aus Anlaß des 27. Januar, der seit 1996 als Gedenktag an die Opfer des »Nationalsozialismus« begangen wird, zu Abgeordneten spricht, verdankt er dem Entschluß seiner Eltern. Mit ihnen wanderte er 1934 von seinem Geburtsort in Polen nach Palästina aus. Jahre später kamen im Gefolge der Wehrmacht dorthin die Fänger und Mörder der jüdischen Einwohner. >>>

Rede des Präsidenten des Staates Israel Shimon Peres im Deutschen Bundestag am 27. Januar 2010 >>>

Die neue Nähe zu Israel - Bettina Vestring - So eng waren Deutschlands Beziehungen zu Israel noch nie. Erst vorige Woche feierten beide Regierungen ihre erste gemeinsame Kabinettssitzung in Berlin; nun ist Staatspräsident Schimon Peres zum Staatsbesuch in Deutschland. Wieder gibt es eine historische Premiere:(...) Doch eines gibt zu denken: Deutschland pflegt diese neue Intensität der Beziehungen in einer Zeit, in der andere Freunde Israels auf Abstand gehen, weil sie dessen Umgang mit den Palästinensern nicht länger billigen wollen. Selbst die USA, die bisher noch jeder israelischen Regierung unbeirrt beistanden, rücken ab. >>>

 
 

Aufschrei der Uno über Gaza - Wiederaufbau im Streifen noch immer durch Israel blockiert - Der Direktor des Uno-Flüchtlingshilfswerks UNRWA im Gazastreifen, John Ging, hat am Montag, etwa ein Jahr nach dem Ende des Hamas-Kriegs, in Genf die Abschaffung der israelischen Blockade gegen den Streifen verlangt. Er charakterisierte die Massnahme als illegale Kollektivstrafe gegen eine Bevölkerung, die einem Konflikt zum Opfer fällt. Zugleich unterstrich er, dass die Blockade genau das Gegenteil der von Israel gewünschten Neutralisierung der Bedrohung aus Gaza erzielt. «Israels Rechtfertigung der Blockade entspricht keineswegs der Realität», versicherte Ging. «Wenn der jüdische Staat den ganzen Gazastreifen als terroristisches Gemeinwesen einstuft und alle Bewohner entsprechend sanktioniert, so schafft er genau die Bedrohung, vor der er sich schützen will.» >>>

 
 

Auschwitz survivor: ‘Israel acts like Nazis’ - One of the last remaining Auschwitz survivors has launched a blistering attack on Israel over its occupation of Palestine as he began a lecture tour of Scotland. - Dr Hajo Meyer, 86, who survived 10 months in the Nazi death camp, spoke out as his 10-day tour of the UK and Ireland – taking in three Scottish venues – got under way. His comments sparked a furious reaction from hardline Jewish lobby groups, with Dr Meyer branded an “anti-Semite” and accused of abusing his position as a Holocaust survivor. Dr Meyer also attended hearings at Edinburgh Sheriff Court on Thursday, where five pro-Palestine campaigners are accused of racially aggravated conduct after disrupting a concert by the Jerusalem Quartet at the city’s Queen’s Hall. Speaking as his tour got under way, Dr Meyer said there were parallels between the treatment of Jews by Germans in the Second World War and the current treatment of Palestinians by Israelis. He said: “The Israelis tried to dehumanise the Palestinians, just like the Nazis tried to dehumanise me. Nobody should dehumanise any other and those who try to dehumanise another are not human. >>>

 
 

Jerusalem - Alarm: Januar 2010 die Zerstörung geht weiter - Dr. Viktoria Waltz - Netanyahu in der West Bank: .."This place will be an inseparable part of Israel for eternity". (...) Wo normalerweise Raum-Planung dazu dient, Leben und Wirtschaften der Gesellschaft, und zwar aller Menschen und ausgewogen zu fördern, hat sie in Israel selbst, seit Bestehen und in den 67 besetzten Gebieten, nur den Zweck, die palästinensische Existenz bis zum Verschwinden zu zerstören und materielle jüdische Präsenz in alle Winkel Palästinas zu transportieren - bis jede Idee eines Palästinensischen Staates undenkbar wird. Für Jersualem wird damit noch einmal mehr der 'Traum Theodor Herzl's wahr gemacht - ein 'sauberes' Jerusalem in einem Jüdischen Staat. In einem militärisch besetzten Gebiet (und 2/3 der West Bank sind nach Oslo C-Gebiet, und damit unter vollständiger israelischer auch militärischer Kontrolle) dürfte diese Gesetzesübertragung gar nicht geschehen. Nach internationaler Konvention darf es keine Besiedlung und Änderung der Landkarte und der demografischen Verhältnisse und keine Zerstörung geben - es sei denn aus unabwendbaren Sicherheitsgründen. Aber der zionistische Staat Israel bewegt sich außerhalb aller Gesetze und bekommt dafür noch Geld und Waffen aus den USA und Europa, voran aus Deutschland. >>>

 
 

Audio - "Wir müssen ja die Zukunft gewinnen" - Jüdischer Publizist ermuntert zu Israel-Kritik - Rolf Verleger im Gespräch mit Tobias Armbrüster - Vor 65 Jahren wurde das Konzentrationslager Auschwitz befreit. Der Bundestag hat das mit einer Feierstunde gewürdigt und auch Israels Staatspräsidenten Shimon Peres eingeladen. Der Publizist Rolf Verleger fordert, dass Peres auch an einem Tag wie heute mit Israels Verhalten im Nahostkonflikt konfrontiert werden sollte. Tobias Armbrüster: Darüber wollen wir mit Rolf Verleger sprechen. Er war Mitglied im Zentralrat der Juden, außerdem ist er bekannt geworden als Psychologe und Buchautor. >>>

 
 

 
 

Ewig währende Verhandlungen - Freunde Palästinas - Netanjahu befürchtet eine Wiederaufnahme der Verhandlungen mit den Palästinensern. Das ist Teil seines Erfolges, uns allen seine Erfahrung als Führer zu zeigen, der ein Spiel mit den Palästinensern treiben kann. Seine Idee ist, die Verhandlungen während ständiger Weiterführung des Siedlungsbaus, ungeachtet aller Vereinbarungen, zu führen. Für ihn ist wichtig, die Palästinenser an den Verhandlungstisch zu zwingen und dort zur Verwirklichung ausschließlich israelischer Bedingungen - genannt Vorbedingungen - zu "bewegen". Ein "friedliches" Israel soll damit wieder der Welt vorgeführt werden. >>>

 
 
Ein Lastwagen für 25.864 Personen - André Marty - Falls Sie sich beruflich mit Israel beschäftigen, dürften Sie auch beglückt werden. Vom überaus aktiven twitter - Dienst der israelischen Armee, genauer gesagt von deren PRopaganda- Abteilung. Im Moment reissen sich die Israeli ebenso wie der Rest der hilfsbereiten Welt um Haiti; ein Ketzer, der danach fragt, weshalb viele Israeli lieber ins ferne Haiti denn in den nahen Gaza - Streifen gucken. Und drum ist der twitter - Dienst grad sehr aktiv; das wird sich wieder etwas beruhigen, wenn's um das besetzte Westjordanland oder den Gaza - Streifen geht, garantiert >>>.
 
 

Palästinensische Protestler - EU-Diplomaten zeigen Flagge - Susanne Knaul - Aus Sorge um den gewaltfreien Protest im Westjordanland besuchen europäische Diplomaten das Dorf Nilin. Rund 130 Palästinenser sind seit Beginn der Proteste verhaftet worden. >>>

 
 

Gazas traumatisierte Kinder ... eingesperrt und vergessen - SB - Die ehemalige Oberstabsärztin der Bundeswehr, Heike Groos, war 2003 in Afghanistan daran beteiligt, den Überlebenden eines Anschlags auf die Bundeswehr, bei dem vier Soldaten starben, erste Hilfe zu leisten. Sie hat ihre Erfahrungen in dem Buch "Ein schöner Tag zum Sterben" niedergeschrieben und schilderte im Deutschlandfunk (25.09.2009), wie sehr sie dieser blutige Vorfall psychisch mitgenommen hat. Zuerst habe sie über eine lange Zeit nichts bemerkt, doch "dann, in einer Phase der Ruhe und als ich mich sicher und stabil fühlte, da brach das auf einmal dann über mich herein und ich war ganz, ganz schrecklich traurig. Ich hatte Schmerzen überall, richtig körperliche Schmerzen und war antriebslos, ich konnte mich zu gar nichts aufraffen, ich konnte nicht mal duschen gehen, geschweige denn einkaufen, kochen, das Haus putzen. Und das Schlimmste war eigentlich: Ich konnte keine anderen Menschen um mich ertragen, nicht mal meine besten Freunde. Ich wollte niemand um mich haben, gerade mal meine Kinder, aber mehr nicht." >>>

 
 

 
 

Audio - Die neuen Hassprediger - Islamophobie in den Feuilletons - Islamophobie ist laut Umfragen eine der großen Ängste in ganz Europa. Jetzt wird die Diskussion in den Reihen von Intellektuellen und Feministinnen ausgemacht, die den Islam kritisieren. Die Zuspitzungen in der Islamdebatte werden verbal immer militanter. Wir haben mit dem Islamwissenschaftler Stefan Weidner gesprochen. >>>

 
 

How surrendering Palestinian rights became the language of "peace" - Joseph Massad - The 1993 Oslo agreement did not only usher in a new era of Palestinian-Israeli relations but has had a much more lasting effect in transforming the very language through which these relations have been governed internationally and the way the Palestinian leadership viewed them. Not only was the Palestinian vocabulary of liberation, end of colonialism, resistance, fighting racism, ending Israeli violence and theft of the land, independence, the right of return, justice and international law supplanted by new terms like negotiations, agreements, compromise, pragmatism, security assurances, moderation and recognition, all of which had been part of Israel's vocabulary before Oslo and remain so, but also Oslo instituted itself as the language of peace that ipso facto delegitimizes any attempt to resist it as one that supports war, >>>

 
 

UNRWA: Flood Devastated Gaza Sites are Shocking - WAFA Palestine News Agency "Shocking. That`s all that can be said of the sight al Mughraqa, Gaza, an area severely affected by the flooding that devastated areas of Gaza on Monday, Nations Relief and Works Agency for Palestine Refugees in the Near East (UNRWA) reported."

 
 

 
 

Settlers Attack Ramallah Village - by Saed Bannoura - IMEMC News "Dozens of armed fundamentalist settlers invaded on Tuesday evening the village of Beitillu, north of the central West Bank city of Ramallah, attacked a home and torched a vehicle. "

 
 

Detention of young children up 40% - Ramallah - DCI Defense Children International "According to the latest figures compiled by DCI-Palestine from sources including the Israeli Prison Service (IPS) and temporary Israeli army detention facilities, the number of Palestinian children detained in Israeli prisons and detention centres inside Israel and the Occupied Palestinian Territory at the end of December 2009, was 305."

 
 

Lift the siege on Gaza's people - Hedy Epstein - When the clock struck midnight this New Year's Eve, I was not in the Gaza Strip. For months I had planned to be there because I know what it is like to be awakened at night by a knock on the door; to have your home ransacked; not to be able to attend school; to have your parents arrested and deported to an unknown destination; not to know if, or when they will return; to hear planes overhead, waiting for them to unload their deadly cargo; to be orphaned at a young age. >>>

 


28.1.2010
 

 

«Jedes Kind will den mächtigen Israeli spielen»» - Claudia Kühner - Im Gazastreifen versuchen Therapeuten, unter schwierigsten Bedingungen traumatisierten Kindern und Familien zu helfen. Der Psychiater Ahmed Abu Tawahina leitet das größte dieser Zentren - auch mit Hilfe aus der Schweiz. - (...) Worauf konzentriert sich heute die Arbeit Ihrer Organisation? Hauptzweck ist vor allem die Arbeit mit traumatisierten Kindern. Das begann mit der ersten Intifada ab 1987. Damals wurden auch Kinder Opfer israelischer Soldaten. Und Kinder machen die Hälfte der Bevölkerung Gazas aus. Unser Gründer, der Psychotherapeut Eyad Sarraj, erkannte die Notwendigkeit, diesen Kindern psychologisch zu helfen. Mit der Zeit bezogen wir die Familien mit ein. Wir konzentrieren uns auf die verletzlichsten Teile der Gesellschaft, Kinder, Frauen, Opfer politischer Gewalt. >>>

 
 

Europäischer Bericht: Israel setzte in Gaza chemische Waffen ein - Nach dem Goldstone-Bericht, der Israel Kriegsverbrechen in Gaza vorwarf, wird morgen voraussichtlich noch ein Bericht einer bekannten internationalen Instanz veröffentlicht – nämlich des Europarats. >>>

 
 

Zu deutsch-israelischen Regierungskonsultationen - Michael Kachel -  Ich denke, dass es außerordentlich wichtig ist, dass wir, ausgehend von der historischen Verantwortung, die Deutschland für die Existenz und für die Zukunft Israels hat, immer wieder darum ringen, nicht nur in den außen- und sicherheitspolitischen Fragen eng zusammenzuarbeiten, sondern auch unsere bilateralen Beziehungen in der gesamten Breite zu entwickeln. - Das sage nicht ich. Das waren die Worte von Angela Merkel zum zweiten Treffen des deutschen und israelischen Kabinetts am 18.01.2010 in Berlin. (...)  Das oben angeführte Zitat von Frau Merkel ist dem objektiven Wortsinne nach vertretbar. Doch die Praxis sieht anders aus. Es geht in der deutschen Politik gegenüber Israel eben nicht um die Umsetzung der Lehre von Auschwitz, die da allem voran heißt “es darf nie wieder geschehen” . >>>

Kommentar 2 - Januar 2010 - Evelyn Hecht-Galinski - Peres will deutsche Juden von der Schattenseite befreien - Fassungslos las ich am Samstag das Interview mit Schimon Peres in der FAZ. Als Abonnentin dieser „liberalen“ Zeitung empfinde ich es beschämend, diesen israelischen Präsidenten so ungebremst seine Propagandalügen (neudeutsch PR) verbreiten zu lassen.>>>

Sir Winston Peres -  Uri Avnery, 9.5.09 - ALS ERSTES möchte ich mich bei all den guten Frauen entschuldigen, die im ältesten Gewerbe der Welt tätig sind. Ich hatte vor kurzem  Shimon Peres  als einen politischen Prostituierten  beschrieben. Eine meiner Leserinnen hat heftig dagegen protestiert. Sie wies darauf hin, Prostituierte  verdienten ihr Geld auf ehrliche Weise  >>>

 
 

Japanese Journalist - no thanks! - André Marty - Er heisst Toshikuno Doi und ist ein japanischer Journalist. Seit über 20 Jahren berichtet er über den Nahen Osten. Reisen in den Gaza - Streifen gehörten auch dazu - damit ist jetzt Schluss. Das israelische Government Press Office GPO verweigert dem Japaner die Akkreditierung. Offizielle Begründung: Dokumentarfilmer hätten kein Anrecht auf eine Akkreditierung. -- Hey, wie wär's mit ner neuen Blog - Kategorie in Sachen verweigerter Akkreditierungen. Zwei Dinge dazu: Lesen Sie unten, wie Toshikuno das sieht. Und dann schauen Sie sich den kurzen Clip zu seinem jüngsten Dokumentarfilm an; ev. wird nach einem Blick auf den Trailer einiges klarer zum Zusammenhang von Akkreditierung und Meinungsäusserungs- Freiheit. >>>

 
 

Perfider geht es nicht: Wie Parallelen zwischen Antisemitismus und Islamophobie tabuisiert werden sollen - Arne Hoffmann Einen sehr ausführlichen, aber grenzgenialen Beitrag zu der aktuellen Kampagne gegen alle, die die Parallelen zwischen Antisemitismus und Islamophobie klar benennen (wobei insbesondere Wolfgang Benz zur Zielscheibe geworden ist) liefert Mathias Brodkorb bei "Endstation Rechts". Vieles, was ich in diesem Blog über Islamophobie und in meinen Analysen über Antisemitismusvorwürfe als politische Waffe geschrieben habe, bringt Brodkorb besser auf den Punkt, als ich das je könnte. Klare Leseempfehlung also für alle, die sich gerne etwas Zeit zum Denken nehmen. >>>

 
 

Israel verbietet Moscheebau - Am Dienstag untersagte die israelische Regierung den palästinensischen Einwohnern des Dorfes Burin, nahe Nablus gelegen, den Bau einer örtlichen Moschee zu beenden.  >>>

 
 

Juden und Muslime: 60 Jahre Entfremdung - Es wäre an der Zeit, dass Juden und Muslime an ihre positive Geschichte wieder anzuknüpfen beginnen - Von Tarafa Baghajati - Spätestens seit der zweiten Intifada im Herbst 2000 ist der Hauptfeind Israels in den besetzten Gebieten die national-religiöse Hamas. Den zweiten Libanonkrieg 2006 führte Israel gegen die islamisch schiitische Hizbullah, die im Jahr 2000 den Abzug der israelischen Truppen aus dem Südlibanon erzwungen hatte. Und in jüngster Zeit hat Israel erstmals einen nichtarabischen Staat zum Hauptfeind gekürt, die islamische Republik Iran. >>>

 
 

Sollen sie doch auswandern - Michael Borgstede - Wie gleichberechtigt sind die arabischen Bürger des Staates Israel? Eine Konferenz in Jaffa sucht Antworten - Zum fünften Mal fand die Konferenz des "Bürgerforums von Juden und Arabern in Israel" statt, und die Organisatoren hatten sich schon wieder kein neues Motto ausgedacht. "A Call to Action" stand auf den Einladungen, dabei hatte man schon 2009 zum Handeln aufgerufen, und im Jahr davor auch und im Jahr davor ebenfalls. Es sei aber noch so viel zu tun, bis die arabischen Staatsbürger sich wirklicher Gleichberechtigung erfreuen könnten, dass der Aufruf noch immer berechtigt sei, sagte Rabbi Michael Melchior, einer der Organisatoren und ehemaliger Knesset-Abgeordnete für die links-orthodoxe Meimad-Partei. Es war vielleicht das Erstaunlichste an der Zusammenkunft, dass eigentlich alle Redner - vom Likud bis zur linksradikalen Chadasch Partei - dieser Diagnose zustimmten. >>>

 
 

Dr. Gabriele Weber  - Liebe Leserinnen und Leser meines Verteilers, heute möchte ich Sie gesondert auf die nachfolgende Initiative aufmerksam machen und Sie gleichzeitig von Herzen bitten, diesen Aufruf an alle Schulen und auch Musikschulen weiter zu verbreiten.

Vor allem die jetzigen Fünftklässler haben evtl. noch die "alten" Grundschulranzen, die eigentlich zu schade zum Wegwerfen sind und gut mit Schulmaterial gefüllt werden könnten. Musikschulen könnten vielleicht Instrumente spenden. Gesammelt werden (außer Geldspenden) gut erhaltene Schultaschen, Schulmaterialien, Bilderbücher, Malutensilien, Musikinstrumente und Ähnliches. Für Spenden aus dem Freiburger Raum können Sie sich jederzeit an mich unter der o. g. E-Mail-Adresse wenden. Es werden außerdem noch weitere Helferinnen und Helfer für diese Initiative gesucht. Nähere Auskünfte erhalten Sie bei Frau Dr. Edith Lutz (<edith.lutz@gmx.de>). BITTE HELFEN SIE!!!

Mitglieder und Helfer der 'Jüdischen Stimme für gerechten Frieden in Nahost' bitten um Unterstützung ihrer Initiative -  Juden für Frieden und Schiffe nach Gaza - "Wir sind eine Gruppe deutscher Juden, die Güter des alltäglichen Bedarfs, sowie Musikinstrumente nach Gaza bringen wollen. Wir schließen uns mit diesem Vorhaben einer europäischen Initiative an, die im Frühjahr 2010 Schiffe nach Gaza senden will. Für diesen Zweck wollen wir ein Schiff erwerben, das in Deutschland mit Gütern beladen wird und in einem Mittelmeerhafen deutsche und jüdische Passagiere (nicht nur aus Deutschland) an Bord nimmt. Zu den Gütern werden dringend benötigte Materialien gehören, wie Medikamente, Babynahrung, Wäsche, Kinderbekleidung und Lernmaterial. Auch Malutensilien und Musikinstrumente werden mit dabei sein. Wir sind der Ansicht, dass zum Wiederaufbau nicht nur Zement gehört, - für die Einfuhr von dringend benötigtem Baumaterial appellieren wir an unsere Politiker! - zum Wiederaufbau gehören auch Heilmittel für die Seele. Unsere Musikinstrumente sollen dazu beitragen helfen. Einen ganz wichtigen Beitrag können unsere Schulen leisten. Kinder in Gaza werden am Lernen gehindert, weil ihnen Schulmaterial fehlt. Darum suchen wir Schulen, die sich an unserer Aktion mit Spenden (zum Beispiel gefüllten Schulranzen) beteiligen wollen. Spätere Partnerschaft mit Schulen/ Schulklassen nicht ausgeschlossen."

Webseite: http://jewish-ship-to-gaza.jimdo.com/
Schüleraktionen: http://jewish-ship-to-gaza.jimdo.com/schüleraktionen/
Spenden: http://jewish-ship-to-gaza.jimdo.com/spenden-donations/
 
 

BDS - "Boycott, Divestment, and Sanctions" - ist die von vielen Gruppen - besonders auch von palästinensischer Seite -  geforderte Strategie, um die Empörung über Israels Politik in Taten umzusetzen: Boykott, Abzug von Investitionen und Sanktionen gegen Israel. Die European Jews for Just Peace hatte ihre Mitgliedsverbände ersucht, die BDS-Initiative zu diskutieren und dazu die Meinung unserer Mitglieder zu erfragen. Diese Mitgliederbefragung haben wir mit Schreiben vom 24.12.09 in Gang gesetzt.

Mit ausführlicher Begründung jeweils eines Mitglieds unseres Vorstands hatten wir drei Alternativen zur Wahl gestellt.
 
- Alternative 1: Unterstützung der Boycott, Divestment, Sanctions - Kampagne
- Alternative 2: BDS beschränkt und gezielt auf die besetzten Gebiete
- Alternative 3: keine Unterstützung für BDS

Von unseren 34 Mitgliedern haben wir Voten von 23 Mitgliedern erhalten. Demnach ergibt sich eine deutliche Mehrheit für die Unterstützung der BDS-Kampagne, nämlich:
 
- für Alternative 1: 13 Stimmen
- für Alternative 2: 8 Stimmen
- für Alternative 3: 2 Stimmen

Gemäß unseren Vorgaben ist dies nun bis auf Weiteres die Mehrheitslinie im Verein, in diesem Sinne hat der Vorstand, als Vertretung des Vereins, das Mandat zu handeln. Es heißt aber nicht, dass nun einzelne Mitglieder so denken oder handeln sollen. Manche haben direkt mit ihrer Stimmabgabe nochmals eine Begründung gegeben - oft eine Differenzierung von Alternative 1 hin zu 2 und umgekehrt; diese Begründungen sind hier anonymisiert zusammengestellt: >>>

 
 

Time for George Mitchell to resign - Stephen M. Walt - If Mideast special envoy George Mitchell wants to end his career with his reputation intact, it is time for him to resign. He had a distinguished tenure in the U.S. Senate -- including a stint as majority leader -- and his post-Senate career has been equally accomplished. He was an effective mediator of the conflict in Northern Ireland, helped shepherd the Disney Corporation through a turbulent period, and led an effective investigation of the steroids scandal afflicting major league baseball. Nobody can expect to be universally admired in the United States, but Mitchell may have come as close as any politician in recent memory. Why should Mitchell step down now? >>>

 
 

Israeli Terrorism - Ismail Zayid - The horrendous massacre of thousands of innocent victims, on Sept. 11 Sept. in New York and Washington, brought a great deal of attention to the subject of terrorism, Osama bin Laden, and al-Qaida. There has also been some insinuation, by the media and politicians, towards Arabs and Muslims, with reference to the Middle East and the Palestine conflict. But nowhere is there any mention of Israeli terrorism in relation to this conflict. Terrorism is defined in a variety of ways. An interesting definition is put forward by the noted intellectual Noam Chomsky, who wrote: “There is another defining property of ‘terrorism’ in contemporary newspeak: it refers to violent acts by Them, not Us.” Another definition is when the men, women and children who are killed are Palestinians and the gunmen or pilots who murder them are Israelis. This form of terrorism is not terrorism, we are told, but mere retaliation, self-defence or what they may call ‘civilized terrorism.’ The late professor Israel Shahak, a Holocaust survivor, and then chairman of the Israeli League for Human and Civil Rights, wrote: “There is nothing new in the fact that Israel is a terrorist state, which, almost from its inception, has used its intelligence service (the Mossad) to assassinate people on foreign soil with any violence or terror it considers necessary for its ends.”  >>>