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Seite 87
7.4.2010
Palästinensischer
Tag des Kindes - 6. April 2010
"… Was keiner
geglaubt haben wird, was keiner gewusst haben
konnte, was keiner geahnt haben durfte, das
wird dann wieder das gewesen sein, was keiner
gewollt haben wollte. … - (Erich Fried)"
340 Kinder in israelischen
Gefängnissen
- Knapp 340
palästinensische Kinder befinden sich heute
in israelischen Gefängnissen und werden dort
misshandelt und gefoltert. Wie das „Palestinian
Center for Defending the Detainees“ (PCDD) anlässlich
des „palästinensischen Tag des Kindes“ am Montag
(06.04) mitteilte, erhalten die Kinder oftmals
Einzelhaft oder leben in kleinen und überfüllten
Zellen >>>
Im
Gedenken an vier palästinensische Kinder -
Nurit Peled-Elhanan
- Im Gedenken an vier palästinensische Kinder,
die in dieser Woche (23.3.2010) getötet wurden.
Hier in Israel geht die Behandlung palästinensischer
Kinder schon lange nach dem Sprichwort -
Nits breed lice ?? ( Nisse
brüten Läuse aus).
Einige sagen es offen,
andere teilen diese Ansicht nur hinter vorgehaltener
Hand. Es vergeht kein Monat, in dem nicht
mehrere palästinensische Kinder
unter unklaren Vorwänden, die keiner versteht,
getötet werden >>>
Sonderseiten
- Kinderschicksale in Palästina >>>
Palestine
on my Mind - Rezension von Dr.
Ludwig Watzal - pdf - Die Idee zu diesem Buch
ist dem Herausgeber anlässlich einer Mahnwache
der Straßburger „Frauen in Schwarz“ gekommen,
als ihm eine Passantin die Frage stellte: „Warum
kümmern Sie sich denn um Palästina, warum nicht
um Darfur, Tschetschenien oder Tibet?“ Die Antwort
auf die tragische Geschichte des palästinensischen
Volkes ist eine europäische, wie die Liste der
Beiträger/Innen zeigt. „Nie wieder! Nie wieder
schweigen bei Diskriminierung aufgrund von Zugehörigkeit,
sei es rassische, religiöse, weltanschauliche!“
Dazu schreibt der Herausgeber: „Die Zeit ist
reif, Apartheid zu überwinden. Was in den Vereinigten
Staaten von Amerika, was in Südafrika möglich
war, auch im historischen Palästina kann es
Wirklichkeit werden.“ Jeder der Autoren/Innen
schreibt etwas über seinen bzw. ihren Zugang
zum Thema Israel/Palästina. Der Band enthält
den hervorragenden Beitrag >>>
Das
Buch: 232 Seiten, 16 Seiten s/w Fotos aus Dokumenten:
100 Jahre Palästina, kartoniert, für 18 Euros.
Über jede gute Buchhandlung zu beziehen wie
auch über den Semit Verlag
info@dersemit.de
, sowie bei Amazon.
Weitere Beiträge von Dr. Ludwig Watzal zu Israel
und Palästina:
www.watzal.com
Majority of
Americans back Israel, so stop speculating
- Michael Kachel - Anlässlich eines
Haaretz-Beitrags, in dem der israelische
Botschafter in den USA sagte, um die
Beziehungen zwischen den USA und Israel
stehe es bestens, entwickelt sich auf
der Facebook-Kommentarseite von Haaretz
eine der üblichen pro- / anti-Israel-Debatten.
Der Argumente-Gebrauch ist gerade archetypisch.
Der erste Kommentar macht sich lustig
über den Botschafter, er rede die Situation
schön (“its a joke… for sometimes I
think that the very role of ambassador
and big embassies has become superflous
and wasteful.”) Die nächste Kommentatorin
“Kathy” hält dagegen, die Mehrheit der
Amerikaner stehe hinter Israel, der
Botschafter unternehme also überhaupt
keinen Versuch, sich selbst zu überzeugen,
der Vorredner solle also aufhören mit
dem Spekulieren (“The majority of Americans
back Israel so no he isnt trying to
convince himself, stop speculating.”)
Der nächste ist eingefleischter Israel-Fan,
er unterstützt Kathy, sie habe klargemacht,
wer die Lügner und Täuscher seien, und
im übrigen habe Israel schon so viel
Zugeständnisse gemacht, aber die anderen
würden weitermachen mit den Selbstmordattentaten
und den Raketen. >>>
4.4.2010
Das
Medien - Blackout - André Marty -
In Israels Medien ist nichts davon zu lesen,
kein einziges Wort. Rein gar nichts. Und
selbst Israels Blogger haben zu schweigen,
was sie auch teilweise tun. >>>
Kollateralschäden
- Eine Journalistin unter Hausarrest,
ein zweiter, dem sie Informationen weitergegeben
haben soll, vorsichtshalber von seiner Zeitung
nach London ins Asyl geschickt. Es geht
hauptsächlich um einen Artikel, „Licence
to Kill“, der sich mit gezielten Tötungen
durch das Militär befasst. Welches Land
mag das wohl sein? Russland? Amerika? China?
Nein, es ist „die einzige Demokratie im
Nahen Osten“. Es geht um Uri Blau von der
„Haaretz“ und die junge Journalistin Anat
Kam. Sie wurde im Dezember verhaftet, weil
sie angeblich militärische Dokumente kopiert
und anderen zugänglich gemacht haben soll
>>>
Israel: Journalismus,
illegale Staatsgeheimnisse und Todesschwadronen
- Dr. Alexander von Paleske - Anat
Kam (23), israelische Journalistin, die
für die Nachrichtenseite Walla arbeitet,
wurde im Dezember vergangenen Jahres verhaftet
und dann unter Hausarrest gestellt. Ihr
wird vorgeworfen, während ihres
Militärdienstes,
den sie bis Ende vergangenen Jahres ableistete,
illegale Staatsgeheimnisse verraten zu haben.
Konkret: Dass israelische Soldaten Palästinenser
töten, die auf sogenannten Todeslisten stehen,
sie also wie eine Todesschwadron morden.
Selbst nach israelischem Recht ist das rechtswidrig,
da israelische Gerichte diese Praxis für
unzulässig erklärt hatten >>>
Israeli
journalist Anat Kam under secret house
arrest since December - Woman
faces treason trial after allegedly
leaking documents that suggest military
breached court order on West Bank
assassinations >>>
Israel arrests
soldier Anat Kam over targeted-killings
‘leak’James Hider - Israel
has placed a former soldier under house
arrest for allegedly leaking details of
a controversial policy to kill wanted
Palestinian militants, and has slapped a
gagging order on the national media to
prevent it from covering the story,
according to sources in the Jewish state
and abroad. >>
AP Breaks Anat
Kam-Uri Blau Story - Today, the
media took a few more whacks at the
pinata that is the Anat Kam-Uri Blau
story and all the goodies are about to
drop. The Independent published its
second story on the affair and reported
that Haaretz was negotiating with
Israeli authorities for Blau’s return
from exile. Interestingly while the
first Independent story was written by
Donald McIntyre and bylined in Israel,
the second was written by a
Britain-based reporter. I’m guessing
that this means that McIntyre no longer
felt able to resist the gag order that
usually affects all Israel-based
reporters. I’m glad to see that this
attempt by Israel to suppress the story
was resisted by Independent editors in
London. >>>
Kurzkommentar:
Sie soll
angeklagt werden, weil sie die
Verbrechen der israelischen Besatzer
öffentlich gemacht hat. Wie lange
will die deutsche Regierung noch zu
den Verbrechen Israels schweigen?
Oder gehören die Verbrechen jetzt
zur deutschen Staatsräson? Merkels
Dummspruch, dass Israels Sicherheit
ein Teil der deutschen Staatsräson
sein, muss zurückgenommen werden.
Oder will sich die Merkel-Regierung
von den Naziverbrechen freikaufen,
indem sie zu den Verbrechen der
Zionisten in Israel schweigt?
Sonderseite:
Zensur, Meinungsfreiheit
+ Manipulation
>>>
Österlicher
Hindernislauf in Jerusalem - Menschenmassen
und Polizeisperren prägten Israels
Hauptstadt während der Osterfeierlichkeiten
- Korrespondentenbericht von Gabi Fröhlich -
Jerusalem (KAP) Pater Anton rauft sich den
Bart unter der bestickten Kapuze. In einer
Stunde wird das heilige Feuer im Grab Jesu
aufflammen, und er - einer der Fackelläufer
- steckt an einer Polizeisperre fest.
Eingekeilt zwischen einem Dutzend wütender
Pilger, die es bis in diese vorletzte Gasse
vor der Jerusalemer Grabeskirche geschafft
haben. Weder Schimpfen noch Betteln hilft -
die Polizisten reagieren nicht einmal. >>>
"Wenn Juden Faschisten
sein können, dann hat sich etwas verändert"
- Alfred Hackensberger - Simon Levy, Gründer
eines jüdischen Museums in Marokko, über jüdische
liberale Kultur, Diaspora, Exodus und hebräische
Faschisten - (...) Simon Levy: Sehen Sie: Wir
haben in Europa und Marokko oder in welchem
Teil auch immer der Welt gegen die Faschisten
gekämpft, und heute gibt es hebräische Faschisten,
wie der israelische Außenminister Avigdor Lieberman.
Ist seine Partei (Jsra'el Beitenu) nicht faschistisch?
Wenn Juden Faschisten sein können, dann hat
sich etwas verändert. Dann muss man mit den
aktuellen Termini neue, andere Fragen stellen.
In einer Zeit, in der Israel in den Gaza-Streifen
eingedrungen ist und ihn zerstört hat. Ich bin
einer von den Juden, der nichts akzeptiert,
was dem Judentum widerspricht. Ich kämpfe für
die Rechte der Juden, sobald sie bedroht werden,
und verteidige jeden Menschen, wenn er angegriffen
wird. - Sie sagen Widerspruch zum Judentum.
Was ist ein positives Judentum? - Simon Levy:
Ich verstehe unter einer würdevollen jüdischen
Kultur eine, die liberal, pazifistisch, künstlerisch
ist und zudem für die Rechte der Armen und Bedrohten
kämpft. Das ist für mich eine gute Kultur, die
Tradition der letzten Jahrhunderte. Diese, unsere
Tradition, kann man nicht in irgendetwas hinein
transformieren, womit man die Interessen Israels
rechtfertigt. >>>
4.4.2010
Ein
Flagschiff der Meinungsfreiheit - Sie kann als
eine geglückte Neugründung auf dem Zeitschriftenmarkt
im Jahr 2009 gelten: die unabhängige jüdische
Zeitschrift »SEMIT«.
- (pdf) Dr. Ludwig Watzal - Sie sorgt für frischen
Wind in der miefigen und uniformen Berichterstattung
der offiziellen Medien über Israel, Palästina,
Zionismus, Judentum, Antisemitismus, Zentralrat
der Juden in Deutschland oder deutsche Befindlichkeit.
- SEMIT wurde auch deshalb wieder gegründet,
weil sich die deutschen Medien einer »Schweigespirale«
entweder freiwillig oder auf äußeren Druck hin
unterworfen haben, was eine realistische Berichterstattung
über die Schandtaten der israelischen Regierungen
in Sachen Verstöße gegen Völkerrecht, Verletzung
von Menschenrechten, Rassismus und Diskriminierung
gegenüber ihren nicht-jüdischen Mitbürgern in
Israel verhindert. Die Zeitschrift erscheint
zweimonatlich und kostet fünf Euro. Bisher sind
sieben Hefte erschienen, die solche Autoren
und Autorinnen zu Wort kommen lassen, die von
den Mainstream Medien als nicht kosher angesehen
werden, weil sie mit ihrer Meinung über die
Vorgänge in Israel / Palästina der »Israellobby«
(Mearsheimer / Walt) nicht in den Kram passen.
Aus Angst vor »Repressalien« werden sie vermutlich
nicht mehr gedruckt oder nicht mehr zu Interviews
oder Statements über die Vorgänge in Nahost
gebeten. Die Artikel in SEMIT sind von einer
erfrischenden Offenheit. Frei von den üblichen
historischen Verrenkungen, die die Beiträge
anderer Medien kennzeichnen, bedienen sie sich
einer deutlichen Sprache. Dass dies wieder möglich
ist, wäre ohne den Mut des Verlegers und Herausgebers
dieser Zeitschrift, Abraham Melzer, nicht vorstellbar.
So bildet »Semit« ein kleines Gegengewicht zu
der unendlichen Flut pro-israelischer Presseerzeugnisse
und Beiträge >>>
Der neue SEMIT 2/2010 ist ab dem 1.4.
im Handel
Nun in allen Bahnhofs- und Flughafenkiosken
erhältlich.
Im
Gedenken an vier palästinensische Kinder -
Nurit Peled-Elhanan
- Im Gedenken an vier palästinensische Kinder,
die in dieser Woche getötet wurden. Hier in
Israel geht die Behandlung palästinensischer
Kinder schon lange nach dem Sprichwort -
Nits breed lice ?? ( Nisse
brüten Läuse aus).
Einige sagen es offen,
andere teilen diese Ansicht nur hinter vorgehaltener
Hand. Es vergeht kein Monat, in dem nicht
mehrere palästinensische Kinder
unter unklaren Vorwänden, die keiner versteht,
getötet werden, bis ein schwedischer Journalist
zu raten versucht und all die großen Kanonen
eingesetzt werden, um ihn zum Schweigen zu bringen.
Für den größten Teil bringen die Besatzungsbehörden
es auch fertig, das Alter der kleinen Opfer
zu fälschen und ihnen kriminelle oder subversive
Absichten unterzulegen. Und wenn all dies nicht
funktioniert, entschuldigen sie sich wie
Ping-pong-Spieler und sagen „Ups, tut mir leid!“
Und auch dieses Mal sagten die tötenden Experten
„ Vielleicht hätte man damit anders umgehen
sollen,“ vielleicht – in der Tat. In Berichten
der israelischen Presse werden die palästinensischen
Kinder eine schreckliche Bedrohung für
die schießenden Soldaten von oben oder unten
oder von vorne. Dabei müssen wir daran erinnern,
dass die Soldaten vom Scheitel bis zur Sohle
wie Roboter bewaffnet sind – in den Nachrichtenberichten
werden sie aber wie >>>
Sonderseiten -
Kinderschicksale
>>>
Die
Plage der Finsternis trifft die modernen Israeliten
- Akiva Eldar
- Eine der schlimmsten der 10 Plagen hat die
Kinder Israels an diesem Passah getroffen. Sie
stolpern in pechschwarzer Finsternis herum,
stoßen blindlings aufeinander auf ihrem Weg
zum Rand des Abgrundes. Warmherzige Freunde,
kühle Freunde, eisige Feinde: Jordanien und
Türkei, Brasilien und Großbritannien, Deutschland
und Australien – es ist alles dasselbe. Und
als ob dies noch nicht genug wäre, der kurzsichtige
jüdische Staat ist auch losgegangen und kollidierte
mit dem Kopf voraus mit dem Verbündeten, der
existentielle Unterstützung anbietet. Israel
ist für seine Umwelt zur Gefahr geworden und
zur eigenen größten Bedrohung. Seit 43
Jahren ist Israel von Leuten beherrscht worden,
die sich weigerten, die Realität zu sehen. Sie
reden vom „vereinigten Jerusalem“, obwohl sie
wissen, dass kein anderes Land die Annexion
des östlichen Teiles der Stadt anerkannt hat.
Sie schicken 300 000 Leute, um das Land zu besiedeln,
obwohl sie wissen, dass es ihnen gar nicht gehört.
Schon im September 1967 sagte Theodor Meron,
der damalige Rechtsberater des Außenministeriums,
dass es nach der Vierten Genfer Konvention ein
kategorisches Verbot für zivile Siedlungen in
den besetzten Gebieten gab. Meron, der Präsident
des Internationalen Strafgerichts für das >>>
Israelische Soldaten
greifen Palmsonntag-Demo in Bethlehem an
- Ghassan Bannoura - Fünfzehn Leute, einschließlich
zweier Journalisten wurden von israelischen
Soldaten und Polizeioffizieren verhaftet, als
die Polizei eine Palmsonntagdemo in der Nähe
Bethlehems angriff. Palästinenser versammelten
sich mit internationalen und israelischen Unterstützern
vor der Geburtskirche in Bethlehem. Sie trugen
Palmzweige und Fahnen und gingen in Richtung
des Tores an der Annexionsmauer, die Bethlehem
von Jerusalem trennt. Die Demonstranten forderten
ihr Recht auf Gottesdienst. Die Israelis erlaubten
nur einer begrenzten Zahl von christlichen Palästinensern
Jerusalem in der Osterwoche zu erreichen, die
in dieser Woche beginnt. Am Tor der Mauer gingen
die Demonstranten voran und es gelang ihnen
den militärischen Kontrollpunkt zu passieren
und so Jerusalem zu betreten. Nachdem sie an
der Straßensperre vorbei gegangen waren, griffen
Soldaten und Polizeioffiziere die Demonstranten
an und verhafteten 15 von ihnen, unter ihnen
auch einen palästinensischen und einen israelischen
Journalisten. Abbas Zakki, ein ranghoher
Mitarbeiter der Fatahbewegung war unter den
Verhafteten. Im Ganzen wurden auch drei israelische
Aktivisten und ein Amerikaner vom israelischen
Militär verhaftet. Danach zwangen die Soldaten
die Leute zurück zur Mauer und verhafteten alle
Demonstranten und Journalisten zwischen der
Mauer und dem Tor in der Mauer, bis die Soldaten
das Tor öffneten und den Leuten erlaubten, nach
Bethlehem hinein zu gehen. Die Soldaten benützten
Knüppel und Gewehrkolben, um die Menschen durchs
Tor zu stoßen. (dt. Ellen Rohlfs)
4.4.2010
Liebe Kollegen und Freunde,
der Iran steht heutzutage unter enormem Druck
der USA und Israel, die seit langem in unserm
Land Instabilität und Unruhe schaffen wollen.
Sie sind dabei, einen äußerst gefährlichen psychologischen
Krieg gegen den Iran zu führen und bereiten
die Voraussetzungen für einen möglichen militärischen
Schlag vor, der zweifellos das Leben von Tausenden
Menschen kosten wird, wie wir es im Irak gesehen
haben. 1,3 Millionen Menschen starben dort während
der Jahre der amerikanischen Invasion. Wir haben
die Verantwortung, sie zu stoppen, mit
ihren propagandistischen Instrumenten
noch mehr Druck auf den Iran auszuüben. Die
große Lüge von zwei geheimen Atomanlagen
im Iran erinnert an die Lügenmärchen der New
York Times, dass Saddam Hussein Massenvernichtungswaffen
gehabt habe. Sie versuchen jetzt, die Öffentlichkeit
davon zu überzeugen, dass der Iran angegriffen
werden sollte. Durch Veröffentlichung
dieses Artikels können einige unsichtbare Dimensionen
von Amerikas Methoden gegenüber dem Iran und
dem Nahen Osten im allgemeinen aufgedeckt werden.
Ich danke Euch, dass ihr mir helft, diesen
Artikel auf euren Websites zu verbreiten Kourosh
Ziabari, Journalist, Iran.
Man
ist dabei, einen Krieg gegen „dieses“ Land zu
führen! - Kourosh
Ziabari -
Das Geschwätz über die
Möglichkeit eines Militärschlags gegen den Iran
geht in diesen Tagen wieder um. Präsident Obama,
über dessen Friedensnobelpreis ich mich noch
immer wundere, hat eingestanden, dass der
vorherige Präsident Bush mit seiner Überzeugung
recht hatte, der Iran stelle eine ernsthafte
Bedrohung für die internationale Gemeinschaft
dar; Russland zieht sich feige von seiner Position
zurück und schließt sich dem Rest der tyrannischen
Mächte an, die für Sanktionen gegen den Iran
sind; angeschürt von Israel und der AIPAC
legen die gemeinsamen amerikanischen Medien
die Grundlage, um die Öffentlichkeit energisch
vorzubereiten und sie davon zu überzeugen, dass
der Iran das gefährlichste Land im Nahen Osten
ist und so bald wie möglich entwaffnet werden
sollte >>>
„Haltet
mich zurück!“ -
Uri Avnery - „HALTET
MICH zurück!“ ist ein Teil israelischer Folklore.
Es erinnert uns an unsere Kindheit. Wenn ein
Junge einen Streit mit einem größeren und stärkeren
Jungen hat, der vorgibt, er werde ihn
jeden Augenblick angreifen, und den Zuschauern
zuschreit: „Haltet mich zurück, oder ich
werde ihn umbringen!“ Israel ist jetzt in solch
einer Situation. Wir geben vor, wir seien im
Begriff, den Iran jeden Augenblick anzugreifen,
und schreien der Welt zu: „Haltet uns
zurück oder…“ Und die Welt hält uns tatsächlich
zurück. ES IST gefährlich, bei solch einer Sache
zu prophezeien, besonders wenn wir uns mit Leuten
befassen, die nicht weise/ klug sind und
von denen nicht alle einen gesunden Menschenverstand
haben. Doch bin ich bereit, meinen Standpunkt
aufrecht zu erhalten: Es besteht keine Möglichkeit
– egal was geschieht – dass die Regierung Israels
ihre Luftwaffe ausschickt, um den Iran anzugreifen.
>>>
Israel
sollte Obama danken, denn er handelte wie ein
Freund - Gideon
Levy -
Wenn Israel ein wirkliches
Friedenslager hätte, wenn die schweigende Mehrheit
ihr ekelhaftes Schweigen gebrochen hätte, wenn
mehr Israelis sich mit der Situation als
Kollektiv befassen würden und nicht nur als
Individuen, die sich nach den nächsten Ferien
oder dem nächsten Auto sehnen, wenn mehr Israelis
sich weigerten, blind die Täuschungen der israelischen
Diplomatie und Propaganda zu akzeptieren, dann
wäre der Rabin-Platz gestern mit Demonstranten
voll gewesen. Unter den Bannern und Flaggen
würde in dieser Stunde des Risikos
und der schicksalshaften Entscheidungen ein
Poster herausgeragt haben: „Danke, Freund.“
Danke Barack Obama, Du Freund Israels.
Die Flutwelle von Beleidigungen und Verleumdungen,
die einheitliche Darstellung Obamas als jemand,
der versuchte, Israel zu unterwerfen und zu
demütigen >>>
Israelische Soldaten
greifen Palmsonntag-Demo in Bethlehem an
-
Ghassan Bannoura - Fünfzehn Leute,
einschließlich zweier Journalisten wurden von
israelischen Soldaten und Polizeioffizieren
verhaftet, als die Polizei eine Palmsonntagdemo
in der Nähe Bethlehems angriff. Palästinenser
versammelten sich mit internationalen und israelischen
Unterstützern vor der Geburtskirche in
Bethlehem. Sie trugen Palmzweige und Fahnen
und gingen in Richtung des Tores an der Annexionsmauer,
die Bethlehem von Jerusalem trennt. Die Demonstranten
forderten ihr Recht auf Gottesdienst. Die Israelis
erlaubten nur einer begrenzten Zahl von christlichen
Palästinensern Jerusalem in der Osterwoche zu
erreichen, die in dieser Woche beginnt. Am Tor
der Mauer gingen die Demonstranten voran und
es gelang ihnen den militärischen Kontrollpunkt
zu passieren und so Jerusalem zu betreten. Nachdem
sie an der Straßensperre vorbei gegangen waren,
griffen Soldaten und Polizeioffiziere die Demonstranten
an und verhafteten 15 von ihnen, unter ihnen
auch einen palästinensischen und einen israelischen
Journalisten. Abbas Zakki, ein ranghoher
Mitarbeiter der Fatahbewegung war unter den
Verhafteten. Im Ganzen wurden auch drei israelische
Aktivisten und ein Amerikaner vom israelischen
Militär verhaftet. Danach zwangen die Soldaten
die Leute zurück zur Mauer und verhafteten alle
Demonstranten und Journalisten zwischen der
Mauer und dem Tor in der Mauer, bis die Soldaten
das Tor öffneten und den Leuten erlaubten, nach
Bethlehem hinein zu gehen. Die Soldaten benützten
Knüppel und Gewehrkolben, um die Menschen durchs
Tor zu stoßen.
(dt. Ellen Rohlfs)
Israel has threatened to
carry out a major military offensive against
Gaza, demanding an end to the firing of rockets
from the area.
3.4.2010
Der
neue SEMIT 2/2010 ist ab dem 1.4. im Handel
Nun in allen Bahnhofs- und Flughafenkiosken
erhältlich.
Die Mythen des liberalen
Zionismus
- Rezension von Dr. Ludwig
Watzal - Das Buch setzt sich mit den Widersprüchen
der israelischen Gesellschaft und der Tatsache
auseinander, dass die überwiegende Mehrheit
der Israelis die über 40-jährige Besetzung und
brutale Unterdrückung des palästinensischen
Volkes hinnimmt. Insbesondere ein Teil der „liberalen
Zionisten“ zusammen mit ihren Kollegen im Westen,
insbesondere in Frankreich, versuchen, nicht
nur dieses „Abenteuer“ in Palästina, sondern
darüber hinaus im „Greater Middle East“ zu rechtfertigen.
Indem sie die kritische Haltung des Antirassismus
stigmatisieren, versuchen sie, die Kritik an
den Verbrechen, die der Westen über die Völker
des Ostens gebracht hat und weiter bringt, zu
delegitimieren. Für Yitzhak Laor, Poet, Schriftsteller
und politischer Aktivist, ist ein „liberaler
Zionismus“ ein Mythos und ein Widerspruch in
sich >>>
Homepage von Dr. Ludwig
Watzal >>>
Eine gekürzte Fassung ist
erschienen in:
Der Semit .
Unabhängige Jüdische Zeitschrift, (2010) 2,
S. 73 f.
Sonderseite -
Israellobby - Die falschen
Freunde Israels >>>
Sonderseite - Zionismus
- Antizionismus >>>
Sonderseite - Der realpolitische
Zionismus - rassistische Zitate >>>
Phoenix - Internationaler
Frühschoppen - So, 04.04.10, 12.00 - 13.00 Uhr
- "Wann gibt es Frieden in Nah-Ost?"
Zu Gast:
Katajun Amirpur (Islamwissenschaftlerin und
freie Journalistin, Deutschland)
Abdul-Rahman Alawi (Journalist und Verleger,
Palästina)
Eldad Beck (Jedi’ot Acharonot, Israel)
Andrew Denison (Publizist und Politologe, USA)
Dmitri Tultschinski (Ria Nowosti, Russland)
Diskussionsleitung: Michael Hirz
Die Zuschauer haben von 12.45 Uhr an Gelegenheit,
sich in die Diskussion mit Fragen einzuschalten.
Frühschoppen nachgefragt ebenfalls live ab 12.45
Uhr. Zuschaueranrufe unter der Telefon-Nr.:
0800-5678-555 (kostenfrei).
Quelle
No, we can't – Der
Nahostkonflikt und die Zukunft Jerusalems
- Es diskutieren: Dr. Aref Hajjaj, Vorsitzender
des Palästina Forums Deutschland, Bonn - Bettina
Marx, Nahost-Expertin, Deutsche Welle, Berlin
- Prof. Dr. Natan Sznaider, Soziologe, Academic
College, Tel Aviv - Moderation: Dietrich Brants
- Worüber soll im Nahostkonflikt eigentlich
verhandelt werden – über Dinge, die für alle
Seiten nicht verhandelbar sind: den israelischen
Siedlungsbau in Ost-Jerusalem zum Beispiel?
In der israelischen Gesellschaft besteht über
den Ausbau der Siedlungen Konsens, erklärte
der israelische Journalist Yoni Ben-Menachem
kürzlich sogar im arabischen Sender Al-Dschasira.
Genauso besteht unter Palästinensern Konsens
darüber, dass Ost-Jerusalem die Hauptstadt des
Palästinenser-Staats werden muss >>>
Audio - Der Nahostkonflikt
und die Zukunft Jerusalems >>>
Uri Shani - Liebe Freunde!
Der März ist mit der Premiere unsres neuen Stückes
zu Ende gegangen. Es geht um die Aufnahmekommissionen,
wie ich schon im letzten Bericht beschrieb.
Ich hatte ehrlich gesagt den Brief von David
übersetzt, im Glauben, es würde sich jemand
empören und etwas dazu schreiben, aber leider
erhielt ich keine Reaktion. Unsere Gruppe ist
immer noch hebräisch-arabisch-russisch, wie
letztes Jahr, aber ein paar der Mitglieder sind
neu. Es ist immer noch eine pluralistisch offene
Gruppe, auch was die politischen Ideen anbelangt,
wir arbeiten also zusammen, obschon die einen
die Zwei-Staaten-Lösung für realistischer halten,
die andern einen bi-nationalen Staat propagieren,
und wieder andere gar nichts mit Nationen zu
tun haben wollen. So war es also möglich, die
erste Aufführung an der jährlichen Tarabut-Konferenz
zu machen. Dies ist eine ziemlich neue politische
Bewegung (http://www.tarabut.info/en/home),
die verschiedene Kämpfe von Unterdrückten auf
eine gemeinsame Plattform zu bringen versucht.
In dieser Bewegung gibt es Aktivisten gegen
die Häuserzerstörungen in Wadi Ara, in Yaffa,
im Negev, in Kfar Shalem, natürlich auch Aktivisten
gegen die Okkupation von Westjordanien und gegen
die Belagerung von Ghaza usw. Für unsre Gruppe
ist dies ein passender Platz, und noch mehr
für unser neues Stück, in dem drum geht, dass
es heute viele Dörfer gibt (mit der Bezeichnung:
"Kibbutz", "Moshav", "Yishuv kehilati", "Mitzpe"
usw.), die auf Hunderten oder sogar Tausenden
von Hektaren sitzen, und schon seit Jahrzehnten
selber darüber beschließen, wer sich in ihrem
Dorf ein Haus kaufen oder bauen dürfe. Dabei
werden normalerweise alleinerziehende Mütter,
Homosexuelle, Behinderte, Äthiopier, usw. Angewiesen,
Araber werden auf keinen Fall aufgenommen. Dies
ist insbesondere ironisch, weil diese Ländereien
ja ursprünglich von den Arabern selber weggenommen
wurden, und heute eine arabische Stadt keine
Möglichkeit hat, neue Quartiere zu bauen. >>>
Hier ein Videoauszug
aus der ersten Aufführung in Yaffo, anlässlich
der Tarabut-Konferenz
Sonderseite -
Uri Shani >>>
Phyllis Bennis and Remi
Kanazi discuss the way poetry, art and culture
help change minds over the Palestinian/Israeli
conflict.
2.4.2010
Bildquelle .Bitte die Bilder
anklicken
1.4.2010
Regierungsbilanz für
Israel: Netanjahu, der sture Falke - Ein Jahr
ist die konservative Regierung unter Ministerpräsident
Benjamin Netanjahu nun an der Macht in Israel.
Für den Friedensprozess in Nahost war es ein
verlorenes Jahr.
- Von Theresa
Breuer - D ie
starke Hand, oft zusammengeballt zur Faust,
demonstriert der israelische Ministerpräsident
Benjamin Netanjahu gerne. Zum Beispiel vergangenes
Jahr, als er vor den Vereinten Nationen in New
York sprach. Die Weltorganisation sei parteilich,
zürnte Netanjahu, weil sie es tags zuvor Irans
Präsident Mahmud Ahmadinedschad gestattet habe,
Israels Vorgehen gegen die Palästinenser im
Gazastreifen als Völkermord zu bezeichnen. "Haben
Sie keine Scham?", rief er den Vertretern der
192 Mitgliedsländer zu. "Wollen Sie an der Seite
Israels stehen oder an der Seite von Terroristen?"
>>>
Analyse:
Ein Jahr Netanjahu
- Auf der internationalen Bühne hat Israels
Premier viel Vertrauen verspielt - Erleichterungen
für die Palästinenser blieben nahezu unbemerkt
- Die Welt stöhnte auf, als vor einem Jahr Benjamin
Netanjahu zum zweiten Mal in Israel die Zügel
in die Hand nahm. Mit seinem Rechts-Links-Bündnis
mit Orthodoxen, der ultrarechten Partei seines
Außenministers Avigdor Lieberman und der linkskonservativen
Arbeitspartei unter Verteidigungsminister Ehud
Barak, verfügt Netanjahu über eine fast unstürzbare
Koalition. >>>
Kompromisslos: Benjamin
Netanjahu - Die Aussicht auf Friedensgespräche
mit den Palästinensern war nicht besonders gut,
als Benjamin Netanjahu vor einem Jahr zum Ministerpräsidenten
gewählt wurde. Sie hat sich bis heute nicht
verbessert - im Gegenteil. >>>
Freundschaft mit Schattenseiten
- Die deutsch-israelischen Beziehungen
werden gerne als wichtig und eng bezeichnet.
Doch ein Jahr nach dem Amtsantritt von Israels
Ministerpräsident Benjamin Netanjahu gibt es
leichte Verstimmungen. In Berlin ist man mit
Kritik an Israel in der Regel zurückhaltend.
Deutschland versteht sich aus historischer Verantwortung
als treuer Freund und Verbündeter Israels und
wird in Jerusalem auch so wahrgenommen. Man
trifft sich zu regelmäßigen Regierungskonsultationen
– zuletzt im Januar in Berlin. Israelische Politiker,
sowohl von der Regierung als auch von der Opposition,
sind in Berlin gern gesehene Gäste, und Bundesaußenminister
Guido Westerwelle drückt sich auch nicht vor
einem gemeinsamen Foto mit Israels ungeliebtem
Außenminister Avigdor Lieberman. >>>
Netanyahu's Days May
Be Numbered - George S. Hishmeh – Believe
it or not, Benjamin Netanyahu may be coming
back to Washington next weekend. The Israeli
prime minister has apparently wiped the spit
– – not rain – – off his head, which he earned
after his stressful encounter with President
Barack Obama last month on ending illegal Israeli
settlement construction on occupied Palestinian
land, especially in East Jerusalem where the
Palestinians hope to establish their capital.
>>>
Die
jetzige Knesset ist die rassistischste der israelischen
Geschichte - Jack
Khouri, Dana Weiler-Polack - Die israelische
Regierung hat mindestens 21 Gesetzanträge
verabschiedet, in denen die arabischen
Bürger des Landes diskriminiert werden. Das
macht die jetzige Knesset zum rassistischsten
israelischen Parlament seit der Gründung des
Landes >>>
Dies ist die Übersetzung
eines aktuellen Aufrufs des liberalen New Israel
Fund in den USA, der sich für eine freie, pluralistische,
religigiös tolerante israelische Gesellschaft
und Staatsform einsetzt und dazu auch zahlreiche
konkrete Maßnahmen in Israel unterstützt und
durchführt (Unterhalt von Schulen, Ausbildungsplätzen,
Reisen, religiöse Unterrichtung im Geiste des
Reformjudentums etc.pp.) -
Aufruf zur Rettung
der israelischen Demokratie - Sehr geehrter
Herr Premierminister Netanyahu, Wir* sind zutiefst
besorgt. Israel ist zu Recht stolz auf seine
Demokratie und seine Mitgliedschaft in der Gruppe
von Nationen, die Gerechtigkeit, Freiheit und
Rechtsstaatlichkeit hoch hält. In den letzten
Monaten ist ein beunruhigendes Bild entstanden
durch einen nationalistischen Extremismus [in
Israel, Anm.], der Meinungsverschiedenheiten
zu unterdrücken sucht und dadurch die israelische
Demokratie zu erodieren droht. Die Bedrohung
ist nur allzu klar, wenn man die folgenden Aspekte
miteinander verbindet >>>
Ruedi Knutti Webmaster
www.nahostfrieden.ch
- Liebe Palästina-Solidarische
- Friedlich sollten sie sein, die PalästinenserInnen
- höre ich noch immer wieder in unserer, vergleichsweise
so ruhigen Schweiz. Ein Antwort darauf hat kürzlich
der israelische Prof. Neve Gordon gegeben
(siehe attached - pdf)
Am letzten Sonntag, Palmsonntag, machten sich
200 PalästinenerInnen unterstützt von Israelis
und Internationalen friedlichen, mit Esel und
Palmzweig von der Geburtskirche in Bethlehem
auf den Weg nach Jerusalem...
Was dabei herauskam (kommen musste nach israelischer
Logik) siehe unten auf 2 Youtube videos
Wer mehr über und von Mazin Qumsiyeh, einem
der Initianten wissen möchte >>
www.qumsiyeh.org/rightsblog2010
Palm Sunday protest
in Bethlehem 28.03.2010
Around 200 Palestinians,
Israelis and internationals walk from the Nativity
Square to the direction of Jerusalem, against
the restrictions imposed by the Israelis especially
restrictions on the right to worship and freedom
of movement as many Christians will not be able
to go to Jerusalem to celebrate Easter in Jerusalem.
The crowd managed to outnumber and surprise
the Israeli soldiers and security forces at
Bethlehem checkpoint and managed to walk through.
After having walked 300 meters on the road to
Jerusalem, they were stopped by Israeli soldiers.
After having declared the march over and as
they were walking back to Bethlehem, Israeli
soldiers attacked the crowd and violently arrested
around 15 persons, among them a Palestinian
cameran, an Israeli photographers, members of
the popular committee from Al Ma'sara, and staff
from Holy Trust.
Neve Gordon - Palästinas
friedlichen Protest brechen
- (pdf) Ich werde oft
gefragt, warum die Palästinenser keine Friedensbewegung
wie Peace Now gebildet haben. Diese Frage ist
problematisch, weil sie von falschen Voraussetzungen
ausgeht, so von der Vorstellung, dass eine Symmetrie
zwischen beiden Seiten besteht und dass Peace
Now eine politisch wirkungsvolle Bewegung gewesen
ist. Am wichtigsten allerdings ist die falsche
Annahme, dass es den Palästinensern nicht gelungen
sei, eine breite Friedensbewegung zu schaffen.
Im September 1967, drei Monate nach dem entscheidenden
Krieg, während dessen die West Bank, der Gaza
Streifen und Ostjerusalem besetzt wurden, beschlossen
die palästinensischen Führer eine Kampagne gegen
die Einführung >>>
Defying the Wall, Palm
Sunday demonstrators break out of Bethlehem
- Kimmy and Stefan - Echoing Jesus’ ride
through into Jerusalem about two thousand years
ago, crowds of people waving palm branches accompanied
riders on a pony and two donkeys through a checkpoint
between Bethlehem and Jerusalem on Sunday, the
Christian festival of Palm Sunday. The march
began with a small group at Manger Square in
central Bethlehem. As the crowd, accompanied
by music and carrying signs or Palestinian flags,
moved through the town, more and more people
joined until it numbered about 150 Palestinians,
Israeli activists, journalists and internationals.
>>>
Palestine's 'Turbulent
Priest' Delivers Blistering Easter Message
- Stuart Littlewood – Fr Manuel Musallam recently
retired at the age of 71 after serving as the
parish priest of the Holy Family Church in Gaza
for 14 years. For most of that time the Israelis
would not allow him to visit his family and
friends in the West Bank. So, in spite of failing
health, he soldiered on through the devastating
siege and the murderous blitzkrieg. I was privileged
to meet a couple of years ago and I just love
the way this man speaks out. He doesn't mince
words. He tells it the way it is, with truth
and style. Retirement hasn’t silenced him or
dimmed his perceptions. >>>
Tuesday marked the 34th
year since six Palestinian activists were tragically
killed allegedly by Israeli troops during a
demonstration against Israeli occupation. It
is a day remembered annually as the Palestinian
Land Day.
31.3.201000
Troops
open
fire at Land Day Protest in central West
Bank, civilians injured including a
journalist -
A number of civilians
were injured, among them one journalist, on
Tuesday as Israeli troops opened fire at a
Land Day protest in Budrus village, central
West Bank.
>>>
One Killed, 16 Injured
One Critically During Land Day Protests In
The Gaza Strip -
In one of the Protests
people gathered at the Israeli-bulit wall
near the International airport in Rafah city,
southern Gaza Strip. Troops opened fire at
civilians killing 15 year old Mohamed Al
Faramawi .
>>>
2010 Land Day
Against Apartheid and Settlement Expansion
- “34 years have passed since Israeli
military killed 6 Palestinians in 1976
during peaceful protests over the
confiscation of 5500 acres of Palestinian
land, a confiscation carried out to
facilitate the “Judaization” of the Galilee
region." "The Israeli actions that are
carried out represent a process of ethnic
cleansing against the Palestinian people of
East Jerusalem. What we can still testify to
today is land confiscation, settlement
expansion, arbitrary policies and movement
restrictions imposed on Palestinians,” said
Dr. Mustafa Barghouthi, Secretary General of
the Palestinian National Initiative on the
eve of the 34th anniversary of Land Day. >>>
Palästinensisches
Land Day: Der Non-Violent Struggle Continues
- In der anlässlich der palästinensischen
Land Tag mehrere nicht-gewalttätigen
Demonstrationen während der Woche
stattfinden werden: 30. März 2010: Land Day:
Qarawet Bani Zeid Freitag 2 März 2010:
Bilin, Nilin, Ma'sara, Nebi Saleh, Sheikh
Jarrah >>>
”Sie sind Weiße wie
wir, und die Menschen, die sie töten … sind
Araber” - Cynthia McKinney -
Dieses Stück Aufklärung kam mit einem
Schulterzucken am Ende der ersten Sitzung
des kürzlich gebildeten Russell Tribunals
über Palästina. Es war nicht Teil der
offiziellen Verhandlung, weil es in der
Vorhalle geäußert wurde, direkt außerhalb
des Hörsaals des eleganten Hauses der
Anwälte in Barcelona, wo das Tribunal tagte.
Die Person, die dies äußerte, war kein
offizieller Experten-Zeuge – aber er war ein
Europäer, der die Art von Denken verstand,
die Europäer mitschuldig machte, nicht nur
bei Israels Verbrechen gegen das
palästinensische Volk, sondern auch bei der
Straffreiheit für Israel. Das Russell
Tribunal über Palästina ist von der
Bertrand-Russell-Friedensstiftung
organisiert worden und hat lokale
Organisationskomitees an allen Orten, wo es
tagen wird: Europa, England, Südafrika und
USA. Das Tribunal wird als nächstes in
London zusammentreten, dann in Südafrika, um
über die besondere Art der israelischen
Apartheid nachzudenken. >>>
Charlotte Knobloch
gegen antisemitische Gleichsetzung von
Israelis und Juden - Thomas Immanuel
Steinberg - Unablässig versucht der
israelische Staat, den Juden der Welt
einzureden, Israel sei auch ihr Staat.
Unablässig propagiert der israelische Staat,
er sei der jüdische Staat, der Staat der
Juden, und nicht der Staat seiner Bürger, zu
denen doch auch die, freilich von Staats
wegen diskriminierten, israelischen
Palästinenser zählen. Unablässig ergreifen
deutsche jüdische Gemeinden, deutsche
jüdische Gemeindesprecher und prominente
deutsche Juden Partei für den Massakerstaat
Israel und diffamieren als Antisemit, wer
dessen Verbrechen anprangert. Diesem
unsäglichen Dreck, täglich aus vollen Rohren
in alle Welt geballert, stellt sich nun eine
Frau entgegen, der ich soviel Klugheit und
soviel Mut nie zugetraut habe: die
Präsidentin des Zentralrats der Juden in
Deutschland, Charlotte Knobloch.>>>
Naomi Klein, Gegnerin der
israelischen Staats- und Regierungspolitik
in Toronto, Kanada, ist eine der
Hetzpropaganda-Zielscheiben des israelischen
Re'ut Institute.
Zur
Auseinandersetzung siehe
Muzzle Watch
mit weiterführenden Links. Siehe auch
Unterminierung
und
Toronto mit
weiterführenden Links - gefunden bei Thomas
Immanuel Steinberg
The Israeli press
reports that the strife between Israel and
the United States concerns something far
bigger than the proximity talks with the
Palestinians.
29.3.2010
Hört endlich auf, die
Israelis zu finanzieren! - Justin Raimondo
- Wenn Israels Ministerpräsident Benyamin Netanyahus
Rede vor der AIPAC-Konferenz für die USA kein
Grund ist – endlich – zu erklären, dass sie
jetzt von den „besonderen Beziehungen“ die Schnauze
voll haben, dann zählt gar nichts mehr.
Nachdem sie den Vizepräsidenten der USA mit
der Ankündigung , es seien neue „Siedlungen“
im Werden, überfallen haben, brachte der Ministerpräsident
seinen anti-amerikanischen Jihad direkt vor
die Tore des Feindes in Washington D.C., wo
er herauf beschwor, was Politikanalytiker
Justin Logan bissig als den „ Irrtum von
39“ nannte. „Vor 75 Jahren steckten viele Führer
rund um die Erde ihren Kopf in den Sand.
Unzählige Millionen starben in dem darauf folgenden
Krieg. Schließlich halfen zwei der größten Führer
der Geschichte, das Blatt zu wenden. „Franklin
Delano Roosevelt und Winston Churchill halfen,
die Welt zu retten. Aber sie waren zu spät dran,
sechs Millionen meines eigenen Volkes zu retten.
Die Zukunft des jüdischen Volkes kann
nicht vom guten Willen selbst der größten Männer
abhängen. Israel muss immer das Recht haben,
sich selbst zu verteidigen“. Für Israel zählt
immer 1939, und der Holocaust wird immer
als Rechtfertigung für alle Brutalitäten
dienen, mit denen sie im Augenblick Augenwischerei
betreiben; man muss allerdings fragen, ob die
Israelis so verdammt unabhängig gesonnen sind:
warum fangen sie nicht an, ihren Staat alleine
zu „verteidigen“? Das würde heißen, wir könnten
die Milliarden, die wir ihnen senden – für den
wirtschaftlichen Aufschwung und die militärische
Hilfe , von den >>>
Arthur Cohn – Unter Dauerbeschuss -
Abraham Melzer -
Israel hat nur noch wenige Fürsprecher,
bedauert der weltberühmte Filmproduzent und
Oskarpreisträger Arthur Cohn weinerlich und
zynisch, auch das Weiße Haus wendet sich ab.
Zu Unrecht meint Cohn – zu Recht meinen wir.
Es ist immer wieder erstaunlich und
beschämend festzustellen, wie weit die
Chuzpeh mancher Juden (oft und immer öfter
auch Nichtjuden) geht, wenn es darauf
ankommt, Israel in Schutz zu nehmen und den
Kritikern Sand in die Augen zu streuen,
damit sie die wahren Schandflecken des
Staates nicht sehen. Cohn gehört zu dieser
Gruppe von unverbesserlichen ultrarechten
Zionisten, die schamlos und skrupellos die
Wahrheit verdrehen, um aus Schwarz Weiß bzw.
aus Unrecht Recht zu machen. Antiisraelische
Stimmungsmache ist für ihn meist auch
antisemitisch, Antizionismus ist für
Antisemitismus. Darüber noch aufzuklären ist
vergebene Liebesmühe, denn Leute wie Cohn,
die >>>
DerSemit
>>>
Cowardliness of
Israeli soldiers
In Jerusalem kursiert ein kleines Video, das
zeigt, wie auf der Via Dolorosa sich zwei
israelische Soldaten durch Rufe eines jungen
Palästinensers irritieren und in die Flucht
schlagen lassen: http://www.youtube.com/watch?v=Id1me8m7tEk
– in gewisser Weise ein Beispiel von
gewaltlosem „Widerstand“, aber auch ein
Beleg für die Hilflosigkeit auch in den
israelischen Truppen - Linktipp von P.R.
28.3.2010
Bil’in an die Arabische
Liga : Wir brauchen Aktionen, nicht Worte
- Trotz Militäranordnung und strömenden Regens
versammelten sich die Bewohner von Bil’in wie
jeden Freitag zu ihrem Protest gegen
die Mauer. Sie widersetzten sich damit zum zweiten
Mal einer Order des Militärkommandanten, die
Bil’in und die nähere Umgebung, in der die Demonstration
stattfindet, freitags zur geschlossenen militärischen
Zone erklärt. Die israelische Besatzungsarmee
war hinter Betonblöcken an der Mauer stationiert
und feuerte Tränengas und gummiummantelte Stahlkugeln
auf die Demonstranten, die ihr Land auf der
anderen Seite der Sperranlage erreichen wollten.
Dichte Tränengaswolken führten bei dutzenden
von Protestern zu Atemproblemen. Das Bürgerkomitee
forderte die Arabische Liga auf, bei ihrem Gipfel
in Lybien konkrete Schritt zum Schutz der palästinensischen
Bevölkerung gegen Israels Besatzung einzuleiten.
Dazu gehöre die Unterstützung für den Goldstone
Beric ht
und die Bewegung für Boykott und Sanktionen
gegen Israel. >>>
Arabische Liga will Israel
noch mehr isolieren
(...)
«Wir haben nichts erreicht,
und das hat es Israel erlaubt, 20 Jahre lang
seine Politik zu verfolgen.» (...)
Erdogan fordert
Massnahmen - «Heute ist nicht der Tag, um untätig
zu trauern, sondern wir müssen dagegen etwas
unternehmen», erklärte der türkische Ministerpräsident
Recep Tayyip Erdogan
>>>
Israel condemned at
Arab summit
-
Regional leaders meeting in Libya have been
united in their condemnation of Israel's settlement
activity in occupied Palestinian land. The Arab
League summit began on Saturday in the Libyan
city of Sirte, with Amr Moussa, the Arab League
chief, warning that continued Israeli settlement
building would end efforts to revive the Middle
East peace process. "We have to study the possibility
that the peace process will be a complete failure,"
Moussa said in his opening speech to the two-day
annual summit. >>>
'Arab summit is political
theatre'
- As'ad AbuKhalil - Arab leaders are currently
meeting in Libya in a ritual summit held almost
annually since the end of the Second World War.
Although the League of Arab States (also commonly
referred to as the Arab League) was established
in 1945, it was not until 1964 that member states
met for the first time at the Cairo headquarters
to discuss the Israeli threat - to water resources.
>>>
Arab League summit
opens in Libya
-
Erdogan slams 'united Jerusalem' - (...) Turkish
Prime Minister Recep Tayyip Erdogan told conveners
that Israel is unwise to consider Jerusalem
its united capital. "This is madness and does
not commit us in any way," Erdogan said. "Jerusalem
is the apple of each and every Muslims' eye
... we cannot accept any Israeli violation against
Jerusalem or Muslim holy sites." The Turkish
premier said Israel's decision to build a 1,600-home
expansion to an East Jerusalem settlement on
occupied Palestinian land was "not acceptable
and has no justification." >>>
Die
jetzige Knesset ist die rassistischste der israelischen
Geschichte - Jack
Khouri, Dana Weiler-Polack - Die israelische
Regierung hat mindestens 21 Gesetzanträge
verabschiedet, in denen die arabischen
Bürger des Landes diskriminiert werden. Das
macht die jetzige Knesset zum rassistischsten
israelischen Parlament seit der Gründung des
Landes – nach einem am Sonntag von zivilen Rechtsgruppen
veröffentlichten Bericht. Die Koalition gegen
Rassismus und das Mossawa-Centrum, das sich
für Gleichheit engagiert, behauptet, die vorgeschlagene
Gesetzgebung versuche, Israels arabische
Bürger zu entrechten, indem sie ihre zivilen
Rechte reduziert. Die Daten des Berichts zeigen,
dass es 2008 11 Gesetzesvorlagen vor der Knesset
gab, die man als rassistisch bezeichnen kann,
2009 waren es 12. 2010 behaupten die Autoren
der Berichte, dass nicht weniger als 21
>>>
PALESTINE
ON MY MIND - 26 Zeugnisse aus unserer
Zeit war, auf der Leipziger Buchmesse ein Erfolg.
Anlässlich einer gut besuchten Lesung mit Ruth
Fruchtman, aber auch am Messestand.
Heiko Flottau, ehem. Korrespondent der Süddt.
Zeitung schrieb dazu: "Ein überzeugendes und
sehr notwendiges Buch, welches die deutsche
Politik zum Umdenken bewegen sollte"
Aber, nicht nur deutsche Politik kann - und
sollte - umdenken, auch zahlreiche Menschen
um uns herum, anständige, respektable Menschen,
blieben bisher allzu unberührt für die uns alle
betreffende Frage nach einem so notwendigen
Nahost-Frieden. Für sie, ungezählt als Nachbarn,
Freunde, Kolleginnen und Kollegen, Familienangehörige,
für Sie liegt nun ein Geschenkbuch vor, nicht
nur ein Geschenk für die zu Beschenkenden, sondern
auch für die bedrohten und normaler Lebensumstände
bedürftige Palästinenser.
Ein gerechter Friede in Nahost, er geht uns
alle an, er betrifft auch uns. Das Buch PALESTINE
ON MY MIND will nicht belehren, sondern
legt, in 26 Beiträgen und einer Einleitung von
Yakov Rabkin aus Montreal, Zeugnis ab von Empathie,
Engagement und Geschwisterlichkeit - mit den
Menschen Palästinas. Der Erfolg in Leipzig
legt den Gedanken nach, dass dieses Buch sehr
schnell eine zweite Auflage nötig machen wird.
- Die Menschen in Deutschland (und in ganz
Europa) haben sicherlich gerade nach dem Massaker
in Gaza das Bewusstsein gewonnen, dass Palästina
und die Palästinenser unser aller Interesse
verdienen.
Das Buch: 232 Seiten, 16
Seiten s/w Fotos aus Dokumenten: 100 Jahre Palästina,
kartoniert, für 18 Euros, über jede gute Buchhandlung
zu beziehen wie auch über den Semit Verlag
info@dersemit.de, sowie bei Amazon.
Der
Gang nach Canossa -
Uri Avnery
-
IM JANUAR 1077 ging König Heinrich IV. nach
Canossa. Er überquerte barfuss die schnee- bedeckten
Alpen, trug ein härenes Mönchsgewand
und erreichte die norditalienische Festung,
in der der Stellvertreter Gottes sich
verschanzt hatte.
Papst Gregor VII.
hatte ihn nach einem
Konflikt über die Einsetzungsrechte von Bischöfen
im Deutschen Reich exkommuniziert. Die Exkommunikation
gefährdete die Stellung des Königs, und er entschied,
alles zu tun, damit sie aufgehoben wird. Der
König wartete drei Tage lang vor den Toren Canossas,
fastete und trug ein härenes Hemd, bis
der Papst bereit war, das Tor öffnen zu lassen.
Nachdem sich der König vor dem Papst hingekniet
hatte, wurde der Bann aufgehoben, und der Konflikt
wurde beendet – wenigstens für einige Zeit.
IN DIESER Woche ging Netanyahu nach Canossa
in die USA, um zu verhindern, dass der Papst
Obama I. über ihm einen Bann ausspreche.
Im Gegensatz zum deutschen König ging Bibi I.
nicht barfuß durch den Schnee, wechselte auch
seinen teuren Anzug nicht mit einem härenen
Mönchsgewand und verzichtete nicht auf seine
üppigen Mahlzeiten. Aber auch er war gezwungen,
mehrere Tage lang vor den Toren des Weißen Hauses
zu warten, bevor der „Papst“ sich herabließ,
ihn zu empfangen. Der deutsche König wusste,
dass er den ganzen Preis als Entschuldigung
zu zahlen hatte. Er kniete nieder. Der israelische
König dachte, er würde billiger davon kommen.
Wie er es gewohnt war, versuchte er es mit allen
möglichen Tricks. Er kniete nicht nieder, sondern
beugte sich ein wenig. Der Papst ist damit nicht
>>>
At 10 years old, Sobhi
lost his leg to an Israeli missile strike in
his homeland of Gaza. Last October a humanitarian
organization brought Sobhi to Seattle where
he was fitted with a free prosthesis.
25.3.2010
Kein Fototermin im
Weißen Haus - Netanjahu beharrt auf Siedlungsbau.
Obama verzichtet auf öffentliche Erklärung
- Das Timing funktionierte wieder exakt: Gerade,
als US-Präsident Barack Obama und Israels Premier
Benjamin Netanjahu im Weißen Haus am Dienstag
(Ortszeit) über die Lage in Nahost konferierten,
wurde bekannt, daß die Verwaltung von Jerusalem
den Bau von 20 weiteren Wohnungen im arabischen
Ostteil der Stadt bewilligt hat. Das Projekt
wird von einem Geschäftsmann in den USA finanziert,
der ein altes Hotel abreißen und an dessen Stelle
Apartments für Juden bauen will. >>>
" Jerusalem
ist keine Siedlung. Jerusalem ist unsere Hauptstadt"
-Am 22. März hielt der israelische Ministerpräsident
Benjamin Netanjahu eine vielbeachtete Rede vor
der größten amerikanischen Israel-Lobbygruppe
AIPAC (The American Israel Public Affairs Committee
- America's Pro-Israel Lobby). Damit stimmte
er sich und die Öffentlichkeit auf sein bevorstehendes
Gespräch mit US-Präsident Obama am folgenden
Tag ein. Unverhohlener konnte Netanjahu den
Kurs der israelischen Hardliner nicht vertreten.
Die Rede Netanjahus im vollen Wortlaut >>>
Amerikanisch-israelisches
Treffen - Siedlungen gegen Frieden
- Frostige Stimmung beim israelisch-amerikanischen
Spitzentreffen. Netanjahu kündigte Verzögerung
des Friedensprozesses an, falls Forderung nach
Baustopp in Ost-Jerusalem nicht fallengelassen
wird >>>
Netanjahu will und
kann nicht - Gudrun Harrer - General
Petraeus klagt, dass die israelische Politik
die US-Interessen schädigt - Es geht weder vor
noch zurück, der israelisch-amerikanische Karren
steckt fest. "Meinungsverschiedenheiten" gab
es schon verschiedentlich während der langen
und im Laufe der vergangenen Jahrzehnte immer
enger werdenden Freundschaft zwischen den beiden
Ländern, aber selten eine Situation, in der
beide so sehr am Limit dessen angekommen waren
>>>
Netanyahu disrupted
at Aipac gala - Binyamin Netanyahu, the
Israeli prime minister, has been disrupted in
Washington DC by activists protesting against
Israeli policy in the Middle East. The heckling
on Monday came after Netanyahu announced his
commitment to Israel's defence at a gala of
the American Israel Public Affairs Committee
(Aipac), a pro-Israel lob by.
Peace activists from Codepink, a group that
calls for foreign policies based on diplomacy,
not aggression, unfurled banners that read "Netanyahu:
Build Peace Not Settlements!" >>>
Codepink
Protests Netanyahu inside AIPAC Gala
>>>
Netanyahu AIPAC speech
disrupted by CodePink activists in settlement
protest - Activists with the group Code
Pink interrupted Netanyahu’s speech on two occasions
with calls to freeze settlement building and
end the US-backed blockade of the Gaza Strip.
One protester said Israel is guilty of war crimes.
Earlier in the day, Code Pink pulled off a hoax
by releasing a fake press release in AIPAC’s
name calling for a complete freeze on Israeli
settlements in the Occupied Territories. Code
Pink members also dressed up in suits and handed
out copies of the statement >>>
Mideast peace effort
is a charade - Ali Abunimah - The problem
is that the administration's plan to get to
its objective of "two states for two peoples
living side by side in peace" looks less credible
today than ever. With its aggressive settlement
plans, it is clear that Israel has chosen a
one-state solution: but it is an apartheid state
>>>
Russel
Tribunal über Palästina
- Norman Paech -
Vollkommen unbemerkt von deutschen Medien fand vom
1. bis 3. März in Barcelona ein Ereignis statt,
welches gerade für die Deutschen von erheblichem
Interesse sein sollte. Drei Tage wurde über die
Situation in Palästina verhandelt. Vorbild waren
die Russel-Tribunale von 1966/67 zur Untersuchung
des Vietnam-Krieges und 1974 – 1976 der Situation
in Lateinamerika. Damals gab es noch keine internationale
Strafgerichtsbarkeit aber es bestand das dringende
Bedürfnis, öffentlich die zahlreichen Kriegsverbrechen
und Verbrechen gegen die Menschlichkeit in Vietnam
und Lateinamerika zu benennen und die hochrangigen
politischen und militärischen Täter zumindest symbolisch
zur Rechenschaft zu ziehen. Seit 2002 haben wir
nun einen internationalen Strafrechtskodex und ein
Internationales Strafgericht in Den Haag. Aber es
zeichnet sich nicht die geringste Chance ab, dass
die in Palästina seit der Besetzung nach dem Krieg
von 1967 begangenen schweren Verstöße gegen das
Völkerrecht oder Israels Kriegsverbrechen und Verbrechen
gegen die Menschlichkeit während des Gazakrieges
2008/2009 die notwendige gerichtliche Verantwortung
nach sich ziehen werden. Das Gutachten des Internationalen
Gerichtshofes vom 9. Juli 2004, mit dem das Gericht
die >>>
Nichts
als politische Lyrik? - Sind der Lissabon-Vertrag
und andere Abkommen für die Europäische Union rechtlich
nicht bindend? - Norman
Paech - Das internationale Bertrand-Russell-Tribunal
klagt das Verhalten der Organisation gegenüber Israels
mörderische m Vorgehen im Gazastreifen an
- Norman Paech - Nichts scheint Politiker und ihre
Regierungen so aufzuregen wie die Verletzung diplomatischer
Regeln. Weder der brutale Krieg im Gazastreifen,
der gegen alle Regeln des Völkerrechts ein wahres
Massaker unter der Bevölkerung angerichtet hat,
noch die gnadenlose Blockade des elenden Landstriches,
die jeden Wiederaufbau verhindert und die Bevölkerung
einer zweiten Bestrafung unterwirft, noch die ständige
Ankündigung immer neuer Siedlungsbauten im annektierten
Ostjerusalem und dem besetzten Westjordanland haben
eine derartige Empörung hervorrufen können, wie
die Meldung zur Unzeit, als US-Vizepräsident Joseph
Biden gerade auf Good-will-Tour in Jerusalem war
>>>
24.3.2010
Norman Finkelstein
Responds to Clinton, Netanyahu AIPAC
Comments
Weitere Videos mit
Norman Finkelstein >>>
Geschwächte
Palästinenser - Die Unnachgiebigkeit Israels
verhindert nicht nur Frieden in Nahost,
sagt Dr. Margret Johannsen vom Institut für
Sicherheitspolitik der Universität Hamburg.
Es droht auch ein Gesichtsverlust für die
USA. Der Nahost-Konflikt schwelt seit
Jahrzehnten. Wie würden Sie jungen Menschen
hierzulande heute die Lage skizzieren?
MARGRET JOHANNSEN: Ich würde sagen, dass es
sich bei dem Konflikt zwischen Israel und
den Palästinensern im Kern um einen
Territorialkonflikt handelt, zwei Nationen
streiten um Land. Die Israelis haben
unaufhörlich daran gearbeitet, ihre
Siedlungen auszubauen. Jetzt sieht es so
aus, als ob sie in ganz Jerusalem, das sie
zu Unrecht nur als ihre Hauptstadt ansehen,
Fakten schaffen wollen. Das können die
Palästinenser nicht hinnehmen. >>>
»In arabischen
Hauptstädten ist der Ärger groß« - Mit der
Duldung der USA gegenüber Israels
Besatzungspolitik verprellt Präsident Obama
wichtige Verbündete - In der
arabischen Welt wird der Streit zwischen der
US-Administration und der Regierung
Netanjahu über den fortgesetzten
israelischen Siedlungsbau in Ost-Jerusalem
mit großer Aufmerksamkeit verfolgt >>>
Israels
Siedlungspolitik muss "eingefroren werden" -
Außenminister Westerwelle über Chancen und
Risiken einer Zwei-Staaten-Lösung -
Israels Premier Netanjahu beharrt offen auf
der israelischen Siedlungspolitik - der
deutsche Außenminister beharrt im
Deutschlandfunk-Interview auf einem Baustopp
als Voraussetzung für Frieden. Sein einziges
Druckmittel: der Dialog. >>>
Interview mit Guido Westerwelle,
FDP, Bundesaußenminister, zu Nahost
MP3 |
Flash
Kurzkommentar - Erhard
Arendt - Westerwelle sagte: " Wenn man im
Nahostprozess etwas bewirken will, dann muss
man mit den gewählten und legitimierten
Repräsentanten eines Landes auch reden"
Das heißt, er redet in Zukunft auch mit der
Hamas? Ansonsten ist er, bei ihm nichts
neues, unglaubwürdig.
"Das ist keine
James-Bond-Welt"
- Alfred
Hackensberger - Der israelische
Geheimdienstexperte Ronen Bergman über
aktuelle Entwicklungen, Hintergründe und
Effektivität des legendären Mossad und seine
letzte Aktion in Dubai - Der israelische
Mossad ist einer der legendärsten
Geheimdienste der Welt, um den es in den
letzten Jahren etwas stiller geworden war.
Die Ermordung des Hamas-Funktionärs Mahmoud
al Mabhouh in Dubai (Auftragsmord in Dubai),
brachte den Mossad wieder in die
internationalen Schlagzeilen, wenn auch mit
negativem Unterton. Für den Mord benutzten
die Täter echte europäische Pässe. In Israel
löste das Attentat dagegen eine Mossad-Mania
aus. Der 1949 von Ben Gurion, dem ersten
israelischen Premierminister, gegründete
Geheimdienst ist momentan so populär wie
selten zuvor. Mit Dr. Ronen Bergman sprach
Telepolis über aktuelle Entwicklungen,
Hintergründe und Effektivität des
israelischen Geheimdienstes. Er ist einer
der führenden Sicherheits- und
Geheimdienstspezialisten Israels, (...) Da
wären wir abschließend bei der Moral und
Ethik von gezielten politischen Morden.
Ronen
Bergman: Das ist eine schwierige Frage, mit
der wir mitten in ein Dilemma geraten. Für
einen Deutschen oder einen anderen Europäer
ist wohl das Furchtbarste, was man tun kann,
einfach jemand zu töten, die Todesstrafe
ohne Gerichtsverhandlung anzuwenden. Es ist
eine Art von Kriegsverbrechen. Nur in Israel, wenn es
um Fragen der Sicherheit geht, spielen
Demokratie oder auch eben andere Maßstäbe
eine untergeordnete Rolle.
>>>
Zivilklage
zum Tod Rachel Corries in Israel
- (SB) - Sieben Jahre nach dem Tod
der 23 Jahre alten Aktivistin Rachel Corrie,
die im Gazastreifen von einem Bulldozer der
israelischen Streitkräfte überrollt wurde,
wird die von ihren Eltern Cindy und Craig
eingereichte Zivilklage vor einem Gericht in
Israel verhandelt. Die Eltern verfolgen das
Ziel, neues Licht in den damaligen Vorfall
zu bringen und den Nachweis zu führen, daß
das Militär für den gewaltsamen Tod ihrer
Tochter verantwortlich war. Wie kaum ein
anderer Prozeß könnte dieser Versuch, eine
rechtsrelevante Aufklärung des auf Grund
seiner besonderen Umstände mit ungewöhnlich
großer internationaler Aufmerksamkeit
bedachten Brennpunkts der
Auseinandersetzungen zwischen der
israelischen Besatzungsmacht und den ihr
unterworfenen Palästinensern herbeizuführen,
Konsequenzen zeitigen. Die Unnachgiebigkeit
der Eltern, zu ihrer Tochter und deren
Anliegen zu stehen, das sie längst zu ihrem
eigenen gemacht haben, sollte geeignet sein,
Menschen zu berühren, die sich ansonsten für
den Nahostkonflikt wenig oder gar nicht
interessieren. >>>
Eine Seite
für Rachel Corrie
>>>
23.3.2010
Carl
Boggs, The Crime of Empire. Rogue Superpower
and World Domination
- Dr. Ludwig Watzal - Successive Regierungen
der Vereinigten Staaten von Amerika wie in anderen
Ländern, deren Führer, die sie nicht mögen,
"Schurkenstaaten bezeichnen". Noam Chomsky zeigte
sich in "Schurkenstaaten", dass diese Bezeichnung
nicht für Länder gelten, wie den Irak, sondern
in die Vereinigten Staaten sich. Ihm zufolge
erfüllt die amerikanische Supermacht alle characteritics
eines solchen Unternehmens. Die USA und ihre
"Juniorpartner", dem Vereinigten Königreich,
aus dem Irak eine Karikatur von einer "Outlaw
Nation", dass die gesamte Welt bedroht, und
Saddam Hussein die Reinkarnation von Adolf Hitler.
>>>
Auch hier: BETWEEN
THE LINES - LUDWIG WATZAL: The Crimes of Empire
>>>
Dr. Amir
Mortasawi - Ein offener Brief
vom 22.3.2010 an den verteidigungspolitschen
Sprecher der Fraktion "Die Linke"
- Sehr
geehrter Herr verteidigungspolitischer
Sprecher der Fraktion DIE LINKE
im Deutschen Bundestag, am 20.3.2010
sind Sie in Essen im Rahmen der
Veranstaltung „Friedenskultur 2010.
Unsere Zukunft atomwaffenfrei!“
zusammen mit den Vertretern anderer
im Bundestag agierenden Parteien
in einer Podiumsdiskussion aufgetreten.
Ihnen wurde von mir sinngemäß die
folgende Frage gestellt: „Am 27.
Januar 2010 hat der israelische
Staatspräsident Shimon Peres eine
Rede im Bundestag gehalten. In seiner
Rede hat er Lügen verbreitet und
den Krieg gegen den Iran vorbereitet.
Nur drei Frauen unter den Mitgliedern
des Bundestages, alle aus Ihrer
Fraktion, hatten das Rückgrat, am
Ende dieser Kriegshetze nicht zu
applaudieren. Wie stehen Sie dazu?“
In Ihrer Antwort nannten Sie es
infam, die Rede von Shimon Peres
als Kriegshetze zu bezeichnen. Sie
wiesen darauf hin, dass es ein Verdienst
der Partei DIE LINKE sei, dass ein
Gedenken zum Ehren von Holocaust-Opfern
stattgefunden habe. Sie gaben zu,
mit bestimmten Teilen des Vortrages
nicht einverstanden gewesen zu sein
und äußerten Ihr Verständnis für
die Verhaltensweise der drei Abgeordneten
aus Ihrer Fraktion. In einem persönlichen
Gespräch nach der Veranstaltung
habe ich Ihnen versprochen, schriftlich
zu erklären, wieso ich die Rede
von dem Staatspräsidenten Israels
als Kriegshetze auffasse. Diesem
Versprechen möchte ich hiermit nachkommen.
...
Fliegen
lernen. Ein offener Brief.
(doc Datei)>>>
Am Mittwoch, 24. März, soll der Prozess gegen
Dr. Sabine Schiffer in Erlangen stattfinden
- Beginn um 10.30 Uhr im Amtsgericht
Erlangen. Anschließend findet eine Pressekonferenz
in den Räumen des Instituts für Medienverantwortung,
Goethestraße 6, 91054 Erlangen, statt
Auf
dieser Seite
werden laufend informieret, wie es um das
Verfahren gegen die
Interviewäußerungen von Dr. Sabine Schiffer
steht >>>
Wer in der
Lage ist und möchte, kann für die Deckung der
Anwaltskosten etwas beitragen >>>
Solidaritäts-Kampagne
gegen die Inkriminierung von Dr. Sabine Schiffer
>>>
Der Anlass: Pressesprecher
Landgericht Dresden: „Die Würde des Gerichts
war wichtiger.“ -
Die Würde des Menschen
ist antastbar -
Dorothea Hartung -
In diesen Tagen wird in Dresden vor Gericht darüber
entschieden, ob die Beschwerde von Elwy Okaz
gegen einen Polizisten, gegen den Gerichtspräsidenten
und gegen den Vorsitzenden Richter zugelassen
wird – oder ob das deutsche Rechtswesen entscheidet,
alles sei „juristisch korrekt“ und „tragisch
unausweichlich“ gewesen. Quelle: news.egypt.comWenn
nichts mehr geschieht, ist es furchtbar, denn
eine Beschwerde wurde bereits abgewiesen. Wenn
die beiden anderen Beschwerden angenommen werden
oder eine von ihnen, ist es auch schlimm. Denn
es bedeutet für Elwy Okaz: Noch einmal werden
die Ereignisse vom 1. Juli 2009 aufgerollt,
wird der Hergang rekonstruiert, wird er den
Mord an seiner Frau Marwa el-Sherbini vor seinem
inneren Auge erleben, sein schreiendes dreijähriges
Kind hören, sich selber kämpfen sehen mit dem
Mörder seiner Frau – und den Schuß hören, der
ihn – schon schwer verletzt von vielen Messerstichen
- schließlich ohnmächtig werden läßt...
>>>
Zum Thema Uranmunition
- Linktipp von Dr. Gabi Weber
Film "Der Arzt und die verstrahlten Kinder
von Basra" über Uranmunition
"Deadly Dust - Todesstaub", Dokumentation
über Uranmunition von Frieder Wagner, bei
Youtube in acht Teilen
22.3.2010
bds-info
Schweiz: Solidarität mit schottischen BDS-AktivistInnen
- Im August 2008 wurden fünf Mitglieder der
Scottish Palestine Solidarity Campaign (SPSC)
verhaftet, nachdem sie bei einem Konzert des
Jerusalem Quartet protestiert hatten, welches
den offiziellen Status eines kulturellen Botschafters
des Staates Israel genießt. Nachdem sie während
des Konzertes aufgestanden und Aussagen wie
"Beendet die Belagerung von Gaza", "Boykottiert
Israel", "Steht für Menschenrechte auf" gemacht
hatten, wurden die Aktivisten festgenommen und
später wegen "Hausfriedensbruches" angeklagt.
Unterschreibt den offenen Brief Offener Brief
zur Verteidigung des Rechts, Israel zu boykottieren
>>>
Offener
Brief zur Verteidigung des Rechts, Israel zu
boykottieren -
Wir, die Unterzeichnenden, verurteilen den Versuch
schottischer Staatsanwälte, die wachsende internationale
Kampagne zum Boykott Israels - bis Israel sich
dem Völkerrecht gemäss verhält - zu kriminalisieren.
In enger Kooperation mit Partnern in Südafrika,
haben im Juli 2005 hunderte von Organisationen
der Zivilgesellschaft in ganz Palästina einen
Aufruf zu einer internationalen Kampagne gestartet,
bei der es um den Boykott, Investitionsstopp
und Sanktionen "gegen Israel, ähnlich wie jene
gegen Südafrika in der Apartheid-Ära" geht.
>>>
bds-info Schweiz
-
Boykott
– Desinvestition – Sanktionen gegen Israel bis
zum Ende von Apartheid und Besatzung in Palästina
>>>
Sonderseite: Boykott Israel
- Boykott Waren aus den Siedlungsgebieten >>>
BDS Day of Action – March
30, 2010
>>>
Israels
scharfes Durchgreifen gegenüber liberalen Juden
…
-
Chris Hedges - Die israelische
Regierung hat, nachdem ihre brutalen Kriegsverbrechen
im Gazastreifen im Detail im UN-Bericht von
Richter Goldstone offengelegt wurden, eine Reihe
von drakonischen Maßnahmen unternommen, um Dissidenten
in Misskredit und zum Schweigen zu bringen,
auch führende Intellektuelle und Menschenrechtsorganisationen
innerhalb und außerhalb Israels, die angeklagt
werden, mit falschen Aussagen Goldstones
UN-Mitarbeitern beigestanden zu haben . Die
Regierung Benyamin Netanyahu versucht
gerade, Israels beste Menschenrechtsorganisationen,
einschließlich B’tselem , des
Neuen Israel Fund (NIF) und der Vereinigung
für zivile Rechte in Israel zu schließen.
Sie ist eifrig dabei, Friedensaktivisten und
Ausländer aus dem palästinensischen Gebieten
auszuschließen. Wenn die Kampagne unkontrolliert
verläuft, wird sie für die Palästinenser und
auch für Israel eine Katastrophe werden. >>>
Sonderseite - Meinungsfreiheit,
Zensur + Manipulation
>>>
Facts on the ground
- André Marty - Facts on the ground -
Waren deutliche Worte, die am Freitag in Moskau
zu hören waren. Ein überlebensfähiger palästinensischer
Staat müsse her, und zwar innert zweier Jahre.
Und der Siedlungsbau habe aufzuhören. Dass die
Worte des Nahost- Quartetts, geäussert zu Moskva
am Freitag dem 19. Soweit die Worte zum Wochenende.
Und nun zu den Fakten vor Ort. Bereits die Reaktion
des israelischen Aussenministers, Avigdor Lieberman,
hat's im Westen kaum mehr in die Mainstream
- Medien geschafft. Okay, Lieberman ist kein
Kind der Zurückhaltung, und der Herr spricht
auch nicht für Israel, sondern für eine noch
als Minderheit zu bezeichnende israelische Rechtsaussen-
Strömung. Aber dennoch, der Mann ist Israels
amtierender Aussenminister, Mitglied des Sicherheitskabinetts.
Deshalb gilt es hinzuhören, wenn Lieberman parliert:
Die Forderungen des Quartetts würden einen Frieden
verunmöglichen. Und, so der Aussenminister,
der Frieden könne nicht mit einem illusorischen
Fahrplan aufgezwungen werden. >>>
Zwischen
Hightech, H&M und Haredim - Israel hat
sich vom Agrarland zur Hightech-Supermacht entwickelt
– und die Weltwirtschaftskrise
verhältnismäßig gut überstanden. Die „Bank of
Israel“ rechnet mit 3,5 Prozent Wachstum für
2010. Die Übernahme des deutschen Billigmedikamentenhersteller
Ratiopharm für 3,6 Milliarden Euro durch den
israelischen Pharmakonzern Teva (hebr. Natur)
ist eine weitere Erfolgsgeschichte aus „Silicon
Wadi“. Teva-Chef Schlomo Yanai bezeichnete die
Transaktion als „eine wichtige Säule und einen
entscheidenden Wachstumstreiber in Europa“.
- (...)
Zwischendurch kam es zu Tumulten, als Mitglieder
der radikalen jüdischen Gruppe Neturei Karta
über Lautsprecher die Menge zur „Sittsamkeit“
aufriefen. Die Besitzer des Eisladens organisierten
daraufhin zwei Reihen - eine für Männer, eine
für Frauen -, die noch durch Barrieren in der
Mitte getrennt wurden. Gegen 14 Uhr musste der
Besitzer die Menge zum Gehen auffordern, da
er sich auf den Shabbath vorbereiten müsse.
>>>
Die
neue Kollektion von H & M : Eine Militäruniform
? >>>
Kurzkommentar:
1. Wer gerne in Zukunft Produkte der Firma Ratiopharm
boykottieren möchte aber wachsende Kosten befürchtet,
viele Produkte die Ratiopharm vertreibt werden
teilweise von anderen Firmen noch kostengünstiger
vertrieben.
2. "Freunden" von Neturei Karta empfehle ich
oben die zweite Zeile zu lesen. Die Feinde
unserer "Feinde" müssen nicht unbedingt unsere
Freunde sein. Oder wollen wir im Mittelalter
leben? Neturei Karta hat übrigens, wie eigenen
Erfahrungen bestätigten" keine Probleme, nur
weil sie auch gegen Zionisten sind, Neonazis
zu bewerben. Sie lehnen den israelischen Staat
ab, begründes es mit der Thora. Andere orthodoxe
Juden meinen ganz Palästina müsste jüdisch sein.
Beiden gemeinsam ist eine extreme für mich durchgeknallte
Interpretation ihres Glaubens. Was wir auf der
einen Seite ablehnen sollten wir auf der unseren
(nur weil es "gut" aussieht bei einer Demo echte
Juden vorzeigen zu können) nicht fördern.
Video - Ein Regime kämpft gegen die Wahrheit
- Hasbara auf "hohem" Niveau
- Der Schweizer «Sternstunde
Philosophie» ist es gelungen, einen Termin für
ein ausführliches Gespräch mit dem Friedensfalken
Shimon Peres in Jerusalem zu erhalten: "Shimon
Peres verkörpert in einem gewissen Sinn die
wechselvolle Geschichte des Staates Israel.
1923 in Wiszniew (damals Polen, heute Weissrussland)
geboren, 1934 nach Palästina ausgewandert, erlebte
und gestaltete Peres die Gründung des Staates
Israel mit, verteidigte den jüdischen Staat
mit allen Mitteln und bekleidete später verschiedene
Ministerposten. Seit 2007 ist Peres Präsident
des Staates Israel. Wie sieht Shimon Peres die
Zukunft Israels? Inwiefern bewegt das Schicksal
der Palästinenser den politischen Überlebenskünstler
und Friedensnobelpreisträger (1994) Shimon Peres
heute noch? Wie sieht er die Chancen für einen
Frieden mit den Palästinensern und für die Schaffung
eines palästinensischen Staates angesichts der
israelischen Siedlungspolitik und der innerpalästinensischen
Verwerfungen? Wie erlebt er den Islam und die
Rolle der Religionen Judentum, Christentum und
Islam im Nahen Osten? Der «Sternstunde Philosophie»
ist es gelungen, einen Termin für ein ausführliches
Gespräch mit Shimon Peres in Jerusalem zu erhalten."