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Deinen liebevollen Gesang
den verzaubernden Geruch deines
Atems
deinen
betörenden
Anblick
dein dem Wunder gleichenden
Aufblühen
habe ich wahrgenommen
du, die Sonnenblume
Vor der Morgendämmerung
die Tanne, die Sterne im Schlaf
bist du schon am Werke
fleißig,
bescheiden, still
in Erwartung der aufgehenden
Sonne
geduldig, treu, voller Wonne
du, die Sonnenblume
Dein Geheimnis
kennen sie nicht
weder das Veilchen
noch die Weide
weder der Fenchel
noch das Getreide
Unbemerkt von diesen
mit unbegreiflicher Inbrunst
mit bezaubernder Ausdauer
lebst du jeden Tag
deine tiefe
Überzeugung
du, die Sonnenblume:
das Leben lebt
von unseren
Träumen
von unserem ewigen
Greifen nach den Sternen
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Ich,
mit meiner Unrast
der Befreiung wegen
auch wenn nicht greifbar
du, mit deiner Bewegtheit
deiner Geliebten entgegen
auch wenn nicht erreichbar
Schau richtig hin
die Einheit der Liebenden
mit der Geliebten
hat ihr Symbol
in dir gefunden
du, die Sonnenblume
schau richtig hin
du bist selbst
zur Sonne geworden
du, die Sonnenblume
von Dr. Amir Mortasawi (alias
Afsane Bahar)
in Anlehnung an den iranischen
Dichter Mohammad Reza
Shafi‘i
Kadkani - 23.4.2010
für
Ellen, Erhard, Michael, Thomas,
Wolfgang und die anderen mit dem
langen Atem *
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Auch in meiner zweiten Heimat,
Deutschland, gibt es eine Reihe
von
„Ein-Mann-Betrieben“.
Sie werden hier unter anderem
von Ellen Rohlfs, Erhard Arendt,
Michael Schmid, Thomas Immanuel
Steinberg und Wolfgang Kuhlmann
am Leben gehalten. Sie sind wie
das Salz in unserer Suppe, sie
sind die Sonnenblumen unserer
Gesellschaft.
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