Liebe FreundInnen,nur ein
'kleines' Ereignis unter vielen - der Tod der 10-jährigen
Abir Aramin. Der 16-jährige Hassan berichtet: Die
SchülerInnen der Mädchenschule und der Jungenschule kamen
beide gerade aus einer Klassenarbeit. Ein Jeep der
Grenzpolizei näherte sich der Mädchengruppe. Die Mädchen
bekamen Angst und fingen an wegzulaufen. Der
Grenzpolizeijeep folgte ihnen in der Richtung in der sie
auswichen. Abir hatte Angst und stand gegen an der Wand
eines Ladens am Straßenrand, ich stand in der Nähe. Der
Grenzpolizist schoss durch ein besonderes Loch im Fenster
des Jeeps, das nahe bei uns stand.
Abir fiel hin. Ich hob sie auf und trug
sie zur Mädchenschule. Ich sah dass sie am Kopf blutete. Das
geschah am 16. 01. Gestern wurde Abir für hirntot erklärt.
Abirs Vater, Bassam Aramin, ist Mitglied der Combatants for
Peace. Ein weiteres Mitglied und Freund der Familie erklärt,
dass "die israelische Grenzpolizei häufig in Amata eindringt
wenn die SchülerInnen in die Schule kommen und nach Hause
gehen. Das fing an beim Bau der Mauer in der Nähe von Amata,
angeblich um die Bauarbeiter vor den SchülerInnen zu
schützen, aber der Bau ist vor mehr als 6 Wochen fertig."
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Der Leidensweg der Menschen in Gaza geht
weiter, während Europa schweigend zusieht. Der Journalist
John Pilger schreibt: Als ich zuletzt in Gaza war zeigt mir
ein Psychiater, Dr Khalik Dahlan, die Ergebnisse einer
bemerkenswerten Untersuchung. "Die Statistik, die ich
persönlich unerträglich finde ist, das 99.4% der Kinder wir
untersucht haben leiden unter Trauma. Man kann leicht sehen
warum: 99.2% ihrer Häuser wurden bombardiert; 97.5% sind
Tränengas ausgesetzt worden; 96.6% sahen Schießereien; 95.8%
sahen Bombardements und Beerdigungen; fast ein Viertel
beobachteten die Verletzung oder Tötung von
Familienmitglieder.
Terror and
starvation in Gaza
Amira Hass, die in Gaza gelebt hat,
erinnert sich wie ihre Mutter Hannah von einem Viehwagen zum
Konzentrationslager Bergen-Belsen getrieben wurde an einem
Sommertag 1944. "[sie] sah deutsche Frauen, die die
Gefangenen anschauten, einfach anschauten," schrieb sie.
"Dieses Bild wurde prägend bei meiner Erziehung, dieses
verächtliche 'von der Seite blicken'."
"Von der Seite blicken" ist das was wir
tun, die wir eingeschüchtert schweigen wegen der Drohung,
als antisemitisch zu gelten. "Von der Seite blicken" tun zu
viele westliche Juden, während die Juden die die humanen
Traditionen des Judentums ehren und sagen "nicht in unserem
Namen!" als "selbsthassend" geschmäht werden. Von der Seite
blicken tut fast der ganze US Kongress unter der Knute einer
boshaften zionistischen "Lobby". von der Seite blicken tun
"unparteiische" Journalisten, wenn sie die Gesetzlosigkeit
entschuldigen, die die Quelle israelischer Gräueltaten ist
und die historischen Verschiebungen des palästinensischen
Widerstands unterdrücken, wie die implizite Anerkennung
Israels durch die Hamas.
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Auch in Kenya findet eine "Stoppt die
Mauer" Veranstaltung statt, mit Themen wie Boykott und der
Ruf nach Sanktionen, "Israel, Waffenhandel und Diamanten",
"Lebensmittelsouveränität und nationale Befreiung", "die
Verbindungen zwischen Freihandelsabkommen, ausländische
Investition, Schulden, Sicherheitspolitik und
Militarisierung".
Gruß, Anka