. Eine schöne Möglichkeit, den Widerstand gegen
die Besatzung zu unterstützen!
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Inzwischen versucht die Armee zu verhindern,
dass die Olivenernte von internationalen und israelischen
BegleiterInnen unterstützt wird. In den Fällen wo PalästinenserInnen
überhaupt auf ihr Land können - meistens wird sowohl die Zahl der
Arbeitenden wie auch die Zeit verkürzt. Dabei ist die Ernte eine
Arbeit, an der sich normalerweise ganze Familien beteiligen und die
(zumindest wenn sie nicht in den Ramadan fällt) für alle auch ein
großes Vergnügen ist. Siedler protestieren gegen die Unterstützung
und nennen sie eine "Provokation"!
Omar Karmi kann dagegen zum ersten Mal seit
vier Jahren seine Oliven ernten, weil Rabbi Arik Asherman, einer der
Direktoren von Rabbis for Human Rights, ihn jeden Morgen bei
Tagesanbruch dorthin begleiten wird und dazu Schutz durch die Armee
und Polizei koordiniert hat. Leider gibt es wohl nicht genug Rabbis,
um alle bedrohten Bauern zu schützen.
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Am Huwarra Checkpoint bei Nablus wurde wieder
ein Mann erschossen, als er auf ein Auto zurannte. Die Soldaten
behauptete, er sei auf sie zugerannt mit einem Messer in der Hand.
Zeugen leugnen dies. Später räumten Soldaten ein, ein Messer sei in
seiner Tasche nach seinem Tod gefunden. Das ist nach Armeejustiz
wohl dasselbe.
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In Gaza wurde ein 14-jähriger aus der Luft
erschossen, sein Vater und mehrere andere verletzt. Es wurde
zunächst behauptet, der Junge sei 17. Als sei das eine
Rechtfertigung.
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Rama Habayib, eine weibliche Gefangene, die
Mitte September aus dem Telmond Gefängnis freigelassen wurde aus
isaelischer Haft, berichtet dass mehrere Frauen von Soldaten
geschlagen wurden als sie den Boden säuberten. Die Soldaten
behaupteten, sie wollten einen Tunnel graben, um zu fliehen.
Weibliche Gefangene aus Telmond, die in das
Gefängnis Ayalon transferiert wurden, veranstalten jetzt einen
Hungerstreik damit sie zurückverlegt werden. Ihnen werden in Ayalon
die dringendsten Notwendigkeiten wie Seife, Zahnpasta und Kleidung
vorenthalten.
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Sawson Salameh hat zu ihrer großen Freude ein
Stipendium an die Hebrew University in Jerusalem erhalten, um in
Chemie zu promovieren. Nach sechs Anträge auf eine
Einreisegenehmigung aus der Westbank hat sie sich jetzt an das
Oberste Gericht gewendet. Seit 2001 werden keine neuen Bewilligungen
and palästinensische StudentInnen gegeben. Zur Zeit studieren 14
Personen in Israel, die bereits vor 2001 zugelassen wurden. Im Jahr
2002 hat ein Selbstmordattentäter in der Cafeteria der Universität
sich in die Luft gesprengt und sieben Menschen getötet.
Da es nicht möglich ist, innerhalb von
Palästina zu promovieren, studieren die wenigen, die es sich leisten
können, im Ausland. Der Professor, der Frau Salameh als Doktorandin
angenommen hat, kann das Verbot nicht verstehen. "Ich meine es sei
im Interesse Israels, den palästinensischen Mittelstand zu stärken."
Die Behörden, die BesitzerInnen von ausländischen Pässen
systematisch vertreiben, denken offenbar anders.
Gegen das Verbot für palästinensische
StudentInnen kann eine Petition unterschrieben werden unter: