Liebe FreundInnen,Sergei Sandler
von New Profile schickt regelmäßige Updates über die aktuellen
KDVler. In seinem Brief schreibt der auch, dass es öfters
wirkungsvoll ist, Briefe an die israelische Botschaft im eigenen
Land zu schicken. Falls jemand dazu Lust und Zeit hat - oder aber
den gegenwärtig Inhaftierten selbst zu schreiben - zitiere ich
seinen Brief hier einfach auf Englisch , damit man die Namen der zur
zeit Inhaftierten erwähnen kann:
* Occupation Refuser Uri Natan Sentenced to 14
Days in Military Prison *
Occupation refuser Uri Natan was sentenced
Tuesday, Jan 3 2006 , to 14 days in military prison for refusing to
enlist to the army.
Occupation refuser Wissam Qablan is also in
military prison #4, awaiting his release on grounds of
incompatibility.
Feminist refuser Idan Halili was released from
service on December 27 2005, after spending 14 days in military
prison.
Occupation refuser Alex Kohn was released from
service on November 2005 after spending 150 days in military prison.
Ocuppation refuser Shaul Mograbi-Berger was
released from service having spent 95 days in military prison.
* *
* Write letters to the Occupation Refusers *
Uri Natan, military ID 6870739, military mail
02507, IDF
Wissam Qablan , ID 34640963, military mail 02507,
IDF
* *
* Write letters to the Authorities *
*Mr. Shaul Mofaz*, Minister of Defence, Ministry
of Defence, 37 Kaplan St ., Tel-Aviv 61909 , Israel E-mail: sar@mod.gov.il
or pniot@mod.gov.il <mailto:pniot@mod.gov.il>
Fax: ++972-3-696-27-57 / ++972-3-691-69-40 /
++972-3-691-79-15 *Chief Military Attorney*, Military postal code
9605, IDF, Israel
Fax: ++972-3-569-43-70
* Write letters to your local Israeli embassy *
It is very effective to send protests to your
local Israeli embassy. You can find the address of your local
embassy on the web.
To learn more about occupation refusers in Israel
visit our website
www.refuz.org.il <http://www.refuz.org.il/>
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Eine zweite Bitte, die allerdings nun gar nichts
mit Nahost zu tun hat, reiche ich trotzdem als eigenes Anliegen an
euch weiter, und zwar die Möglichkeit, auf einer Webseite seine
Meinung zu einem möglichen Atomwiedereinstieg mit einem Votum
kundzutun. Unter
www.n-tv.de/619359.html
lässt sich das ganz einfach bewerkstelligen. Danke für möglichst
viele Gegenstimmen!
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Das israelische Oberste Gericht hat einen
vorläufigen Baustopp für den neuen Teil der Siedlung Modi'in,
Matityahu, angeordnet - ein kleiner Sieg des langen gewaltfreien
Kampfes der Bil'inerInnen, auch wenn man keineswegs davon ausgehen
kann, dass es dabei bleibt. Die Staatsanwaltschaft hat jedenfalls
dem Gericht mitgeteilt, dass er erwähne, eine Untersuchung der
Möglichkeit eines Verbrechens in Zusammenhang mit der illegalen
Konstruktions zu einzuleiten. Auch eine einstweilige Verfügung gegen
weiter Verkaufs- oder Umsiedlungsbemühungen in Zusammenhang mit dem
Bau wurde verhängt.
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Auch Poeten können manchmal ganz schön
realistisch sein: der israelische Dichter Aharon Shabati hat eine
Einladung zum 5. International Poetry Festival in Jerusalem
zurückgewiesen mit den Worten: "Ich wende mich gegen ein
internationales Poesiefest in einer Stadt, in der die arabischen
Bewohner systematisch und grausam zwischen Mauern eingesperrt, ihrer
Rechte und ihres Lebensraumes enthoben, an Checkpoints gedemütigt
werden und in der internationales Recht gebrochen wird."
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Kinder des Dorfes At-Tuwani erzählten einigen
CPTer um 7:30 in der Früh, dass ein ganzer Hain Olivenbäume während
der Nacht zerstört wurde. Von 102 Olivenbäumen fanden die CPTer nur
noch die Stämme übrig. Polizeibeamte und Armeeoffiziere
begutachteten den Schaden und sahen auch die deutlichen Fußspuren
zur naheliegenden Siedlung Ma'on. Der Hain wurde 1974 gepflanzt.
Obwohl die Bäume nicht zerstört wurden, wird es 5 Jahre dauern, bis
sie wieder Fruchttragen. Da die zweige mit Handsägen abgeschnitten
wurden, ist anzunehmen, dass der Schaden durch mehrere Leute
verursacht wurde. Die DorfbewohnerInnen vermuten, dass die Aktion
zusammenhing mit einer Party, die in der vergangenen Nacht
veranstaltet wurde bei der Nachricht über Sharons lebensbedrohlichem
Zustand.
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Gush Shalom hat dazu folgendes Gedicht
veröffentlicht: [meine Übersetzung]
Eine Illusion ist grausam zerstört worden:
dass wir einen Großen Vater haben,
dem wir mit geschlossenen Augen
die Aufgabe überlassen können
die Schicksalshaften Entscheidungen zu treffen.
Um unserer Zukunft willen
müssen wir dem Konflikt ein Ende setzen
durch Dialog und Vereinbarung
mit dem palästinensischen Volk
Einen anderen Weg gibt es nicht.
Keiner kann uns
diese Entscheidung
abnehmen.
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Und keiner kann uns die Verantwortung abnehmen
für den Anteil unseres
eigenen Volkes an der Situation beider Völker.
Ich grüße euch,
Anka