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Literatur online und
kostenlos -
Palästina, Israel der Nahostkonflikt
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Der
Außenminister
Sühne oder neue Schuld
Schauplatz sind Jerusalem und
das Westjordanland
Ein Schauspiel von
Kenneth und Hannelore Lewan
Mit einem Nachwort von Friedhelm Schmitz
Download - doc Datei - 50 Seiten
Der Außenminister
- Rezension von
Dr. Ludwig Watzal - Über den Nahostkonflikt
sind Bibliotheken gefüllt worden. Einer
Lösung ist man dadurch aber keinen
Millimeter näher gekommen. Nähert man sich
ihm in der Form eines Schauspiels, erscheint
er als ein einziges Polit-Drama.
Insbesondere die Kritiklosigkeit
Deutschlands gegenüber der israelischen
Besatzungspolitik enthebt diesen Konflikt in
transzendente Sphären. Hatte sich nicht
Deutschland unter rot-grüner Herrschaft zum
weltweiten Verteidiger der Menschenrechte
erklärt? Diesen Widerspruch - verkörpert in
der Person des deutschen Außenministers -
beschreiben der emeritierte
Politikwissenschaftler Kenneth Lewan und
seine Gattin Hannelore in dem vorliegenden
Schauspiel "Der Außenminister" formidabel.
Dass dieses „Drama“ keine Bühne gefunden
hat, verwundert nicht. Zutiefst haben sich
Denkschablonen ins bundesrepublikanische
Bewusstsein eingenistet, die an orwellsche
und kafkaeske Zustände erinnern. Der Gipfel
des Orwellismus ist erreicht, wenn eine acht
Meter hohe Mauer als „Zaun“ oder „Barriere“
umdefiniert wird. Die Geschichte beginnt mit
einem Knaller und ist schnell erzählt:
Anlässlich von Vorwürfen von
Menschenrechtsverletzungen in >>>
Aus dem Nachwort
- 15. Februar, 2003 - Friedhelm Schmitz -
(...) Was Sie aus Ihrer Kurzgeschichte
Jakobs Bericht entwickelt haben, ist
eine erstaunlich gute Umsetzung ins
Dramatische. Ihr Ansatz mit dem Spiel im
Spiel (l. 1) müsste auch bei reservierten
Zuschauern eine neue Sicht der Verhältnisse
ermöglichen, und sie damit bereit machen,
das folgende Geschehen auf der Bühne mit
einem geringeren Grad an Voreingenommenheit
aufzunehmen, besser jedenfalls als eine
detaillierte historische Abhandlung.
Zum Inhalt: Die Problematik des
Verhältnisses zwischen Israel und den
Palästinensern und der Rolle, die
Deutschland und Amerika dabei spielen, wird
mit dramatischen Mitteln sichtbar gemacht.
Exemplarische Aktionen und Dialoge
veranschaulichen die Dinge, wie sie sind.
Überspitzungen sind allenfalls gelegentlich
in der Darstellung einzelner Situationen zu
finden, d. h. so ganz realistisch ist die
Annahme wohl nicht, Hinz und Kunz könnten
sich ungehindert an höherrangige Politiker
heranmachen. Aber mit Ihnen bin ich der
Meinung: Das Drama ist nun einmal eine
andere Gattung als die Reportage, und der
Realismus der Situationsdarstellung sollte
hier kein Beurteilungskriterium sein. Der
exemplarischen Bedeutung der Situationen auf
der Bühne tut diese Vereinfachung jedenfalls
keinen Abbruch, ganz im Gegenteil.
Zum Aufbau: Auf den hervorragenden Einfall
mit dem Zigeunerstaat in New York habe ich
schon hingewiesen. Aus diesem gelungenen
Ansatz entwickelt sich das Schauspiel
folgerichtig. Dass Husam und Leyla, mit
denen sich die Zuschauer haben
identifizieren können, umkommen, - vor allem
aber, warum und wie sie sterben - dürfte das
Publikum besonders ergreifen.
Zur Sprache: Mein Kompliment! Sie haben die
unterschiedlichen Figuren auch auf dieser
Ebene sehr genau charakterisiert: Heuchelei,
Zynismus, Verzweiflung, Hoffnung und
Galgenhumor, das und anderes spiegelt sich
auch in der Sprache. -
Friedhelm Schmitz |
Zur
Gliederung -
Structure
Die hier in
loser Folge zur Veröffentlichung
vorliegenden Texte geben einen
detaillierten Einblick in die
Vorgänge, die zum Konstrukt Israel
geführt haben und lassen keinen
Zweifel daran, dass es unter den
bestehenden zionistischen
Rahmenbedingungen um nichts
geringeres als das Ganze geht, um
ein jüdisches Israel ohne
Palästinenser und mit keinem Impuls
für zwei Staaten, die nebeneinander
leben könnten und auch nicht um eine
Integration Israels in den Nahen
Osten, sondern um die Fortsetzung
des aggressiven, zerstörerischen
Kurses bis hin zu weiteren Kriegen.
Zur
Ausgabe der englischen Fassung
Der vorliegende Sammelband
ist das Ergebnis gemeinsamer
Debatten und Forschungen über die
Kolonisierungserfahrungen meiner
Palästinensischen Planer Kollegen in
der West Bank. Auch wenn alles
bekannt zu sein scheint, auch wenn
alles gesagt zu sein scheint haben
wir uns entschlossen noch einmal den
ganzen Zusammenhang der Usurpation
Palästinas durch die Zionistische
Bewegung seit Ihrem ersten Kongress
in Basel 1897 zusammenzufassen und
den Roten Faden der Zerstörung und
Enteignung von damals bis heute, von
der Mittelmeerküste bis zum Jordan,
vom Litani bis zum Roten Meer für
die Öffentlichkeit zu entwirren. Die
verschiedenen Autoren zeigen die
erschreckenden Ergebnisse physischer
Gewalt, die sich hinter staatlichen
Schreibtischen nur zu verbergen
scheint, wo Illegales mit Illegalem
verschmilzt und den Schein
rechtmäßigen Handelns nur
vortäuscht.
Der Band setzt sich in seinem
Schwerpunkt mit der
räumlichen Planung
auseinander, mit ihren historischen
und willkürlich neu geschaffenen
Rahmenbedingungen, sowie den
genannten und verborgenen Zielen und
Absichten. Es geht um nationale
Planung, regionale
Entwicklungsstrategien und
Programme, einzelne Projekte, um
Wohnungspolitik und
Verkehrsentwicklung und natürlich
auch um die Verplanung der
natürlichen und vor allem der
Wasserressourcen – um Planungen seit
1897, nach 1948 und nach 1967 bis
heute, in Israel, Gaza, der West
Bank und auch um die aktuelle
Planung in Städten wie Hebron,
Jerusalem und Jaffa.
Nach einer kurzen Einführung
in die heutigen sozio-politischen
Verhältnisse wird die
Planung der Eroberung Palästinas
unter den Mandatsbedingungen
vorgestellt bis zur gewaltsamen
Etablierung des Staates Israel unter
Missachtung der internationalen
Beschlüsse und jeglicher
Menschenrechte gegenüber der
authochthonen palästinensischen
Bevölkerungsmehrheit in dem Lande.
In einem zweiten Komplex geht es um
die Planung in Israel
selbst, um Ziele und Strategien und
um die gewaltsamen Schaffung von
geplanten Strukturen, die einerseits
und bis heute der Vertreibung und
Entrechtung der Palästinenser im
Staat Israel dienen und andererseits
die Umkehrung der Bevölkerungs- und
der Eigentumsverhältnisse schufen
und die räumliche Usurpation und
Israelisierung oder genauer
Judaisierung aller Verhältnisse zur
Konsequenz hatten; denn der neu
konstruierte Staat verstand und
versteht sich als jüdischer Staat,
als Staat aller Juden und nicht als
Staat und Nation Israel. Im Detail
wird dies am Beispiel der
staatlichen israelischen
Wohnungspolitik und der Schaffung
von sogenannten
„Abwesenden-Anwesenden“ oder der
nicht anerkannten Orte erläutert,
die vor allem die Konzentration der
mehr als 100.000 Beduinen in nur für
sie bestimmten Neu-Siedlungen
betrifft.
Der dritte Komplex setzt sich mit
den vielen Facetten räumlicher
Planung, den Zielen, Strategien und
Instrumenten zur Usurpation
der 1967 besetzten palästinensischen
Gebiete auseinander, mit
dem Bau von Kolonien,
unpassenderweise allgemein
„Siedlungsbau“ genannt, den
Verkehrsplanungen, den
Wasser-ver-planungen und aktuell mit
den Folgen des Mauerbaus, der 2003,
immer unter den Bedingungen des
sogenannten Friedensprozesses,
begann und noch nicht beendet ist.
Ein vierter Komplex widmet sich
drei großen Städten:
Jaffa in Israel,
der ‚Perle‘ unter den
palästinensischen Küstenstädten, die
schon unter dem Mandat und seit der
Gründung Tel Aviv‘s den
zionistischen Übernahmegelüsten
ausgesetzt war und 1948 der
ethnischen Säuberung unter Ben
Gurion zum Opfer fiel - wobei das
Schicksal Jaffa auch für Akka, Haifa
und andere mehrheitlich
palästinensische Orte in Israel
genommen werden kann; Hebron
im Süden der West Bank, Stadt
Abrahams, in deren Zentrum die
aggressivsten israelischen,
jüdischen Siedler unter dem Schutz
der israelischen Armee ihr Unwesen
treiben, geschützt durch Kiryat Arba,
eine der größten Kolonien, die ganz
anders als die palästinensischen
Städte mit viel Geld und
expansionsfördernden Masterplänen
ausgestattet ist; schließlich
Jerusalem, das zur
Zeit quasi ‚sturmreif‘ geschossen
wird unter Vorgabe von
‚Denkmalschutz‘ und ‚Erneuerungsprogammen‘
und gleichzeitig
fundamentalistischen Siedlergruppen
zur Zerstörung der palästinensischen
Geschichte und Identität
preisgegeben wird. Jerusalem – die
Hauptstadt – bereits umgeben von
einem Ring von großen und einer
Kette von kleinen Kolonien, das nun
an der Reihe ist, um durch ein
raffiniertes Zusammenspiel von
staatlicher und städtischer Planung
und von organisiertem Terror von
Siedlergruppen israelisiert,
judaisiert zu werden.
Ein letzter Komplex widmet sich den
diversen internationalen
Einmischungen in die
räumliche Planung und Entwicklung,
sei es verbrämt als
Friedensvorschlag wie z.B. von der
Gruppe RAND, sei es konkret mit
Hilfe der Nachbarn Jordaniens oder
Ägyptens unter Missbrauch von
Planung zur Veränderung des Raumes
und damit der Untergrabung der
territorialen Integrität eines
palästinensischen Staates.
Der Band umfasst 263 Seiten. Fast
100 Karten sowie Tabellen, Grafiken
und Fotos illustrieren die
dargelegten Tatbestände. Einige
zentrale Dokumente wurden im Anhang
hinzugefügt.
Eine deutsche Kurzfassung ist in
Vorbereitung.
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jeweils etwa 1,8 MB

DIE ERDE HABT IHR
UNS GENOMMEN
100 Jahre Zionistische Siedlungspolitik in
Palästina
Dr. Viktoria Waltz - Joachim Zschiesche - (Dortmund/Berlin 1985/1986)
Ab dem 14.5.2010 ist dieses Buch (24MB - pdf)
online und kostenlos abrufbar.
Kommentar zu dieser online-Ausgabe - Es ist
längst alles gesagt! Die Nakbe beginnt mit
1897! Die Instrumente: Raumplanung,
Staatlicher Terror, Krieg - Die vorliegende
Untersuchung der zionistischen
Kolonisierungspolitik in Palästina wurde
bereits vor 25 Jahren beendet. Auf Grundlage
des vorliegenden Materials war schon damals
das heutige Drama sichtbar genug: Die
Vorbereitung der zionistischen Usurpation
Palästinas
● die Enteignung
und Vertreibung der Palästinenser aus ihrem
Land mehr als die UN je beschlossen
● die Einkreisung
der palästinensischen Städte und Dörfer
durch israelische Koloniegürtel in West Bank
(Gaza), Ost Jerusalem,
● die
Bantustanisierung der West Bank (wie auch
des Gaza Streifens) infolgedessen,
● die
Abkoppelung Jerusalems von seinem
palästinensischen Zusammenhang und ein
intensives Programm der Judaisierung von den
äußeren Kolonieringen bis hinein in das
Zentrum der Altstadt.
Kaum 6% des einst palästinensischen Bodens
gehören heute noch den Palästinensern in
Israel; kaum 12% des ehemaligen Palästinas
in Mandatsgröße steht den Palästinensern
real noch zur Verfügung – Wasser, Luft und
Boden kontrolliert Israel. Die Verhältnisse
haben sich komplett umgekehrt – gegen
internationales Recht und die
Menschlichkeit. Die palästinensische
Identität, ihr Alltagsleben, ihre Kultur
werden in einem erbitterten und
entbehrungsreichen Verteidigungskampf und
nur mit großen Anstrengungen aufrecht
erhalten. Die große Mehrheit des
palästinensischen Volkes ist vertrieben, zu
Flüchtlingen außerhalb und innerhalb ihres
eigenen Landes verurteilt. Die Basis all
dessen liegt in der zionistischen Ideologie
begründet, die im Kern rassistisch und auf
die Vertreibung der Nicht-Juden, also der
Palästinenser hinauslaufen muss. Auch dies
ist in der vorliegenden Untersuchung
hinlänglich nachgewiesen worden.
Heute
– wo der Friedensprozess zur allseits
sichtbaren Farce geworden ist – wird auch
die Rolle der Raum-Planung klar erkannt, die
mit Bodenrecht, Planungsrecht, Siedlungsbau,
Infrastrukturentwicklung und auch mit
Denkmalschutz und Architektur nur ein Mittel
zur Kolonisierung und Vertreibung ist. Vor
allem das ist zentrales Thema der
vorliegenden Arbeit gewesen und könnte
längst Allgemeingut bei der Bewertung der
Realität und der Auseinandersetzung um eine
Friedenslösung geworden sein. Es gibt sie
inzwischen, die mit diesem Thema befassten
Kritiker, Analysten – aber auch Stagnation.
Denn selbst die Erkenntnis dass der
Zionismus die Wurzel des Übels ist, wird bei
der Beurteilung des heutigen Dramas nicht
herangezogen, sondern um mehr oder weniger
Bauten, mehr oder weniger A,B oder C herumgerdet. Kritische israelische Zionisten
wie z.B. Leibowitz halten die heutige
Situation ihres Staates zwar für gefährlich,
weil sich offenbar Demokratie und
Ethnokratie unter dem Fakt einer äußerst
brutalen Besatzungspolitik schlecht
vereinbaren lässt – die Gründung des Staates
Israel mit Mitteln derselben Gewalt wird
aber in Kauf genommen.
Es lohnt sich, mit dieser online
Veröffentlichung noch einmal sich darüber
Gewissheit zu holen, wie und dass das
Anfangsscenario
bereits den Kern des heutigen Dramas in
Palästina beinhaltet. >>>
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Apartheid
Ancient, Past, and
Present
Systematic
and Gross Human
Rights Violations in Graeco-Roman Egypt,
South Africa, and
Israel/Palestine,
Vienna: Gesellschaft
für Phänomenologie
und kritische
Anthropologie, 2010,
6th edition, (1st
edition 2006)
Dr. Anthony Löwstedt
Download:
http://media.manila.at/gesellschaft/gems/Apartheid6.pdf
The author, Dr.
Anthony Löwstedt,
worked and carried
out research over
twelve years on
three continents for
this book, which is
now appearing in a
new, updated and
considerably
extended edition on
the web. In his
Foreword to this
edition, the Israeli
historian and editor
of the forthcoming
volume, Peoples
Apart: Israel, South
Africa and the
Apartheid
Question (I.B.
Tauris, 2010), Ilan
Pappe, writes:
„Although the
association of
apartheid South
Africa and the
Palestine issue has
been in the air for
quite a while, very
few scholarly books
tackled the
comparison in a
profound and
professional way.
This book is one of
the first serious
attempts. . . It
does not confine the
comparison to South
Africa alone. After
all, apartheid and
segregation
accompanied
other…regimes and
these case studies
are equally
important for such a
comparative study.
The novelty here,
however, is not
confined to
extending the
comparison
geographically or
chronologically.
What the author
calls the ‘wide
sense’ of apartheid
exposes layers quite
often hidden from
the public, and
quite often the
professional eye.
These include the
impact of
segregation polices
in both societies on
individual violence,
family cohesion and
gender issues. . .
The awareness that
the story in one
case, South Africa,
has come to an end
and the terrible
sense of worse to
come in the other,
in Israel and
Palestine, gives
this book particular
urgency and
vitality.”
Apartheid is a crime against
humanity under international
law, which uses the term
‘apartheid’ in a generic
sense (e.g. the
International Convention on
the Suppression and
Punishment of the Crime of
Apartheid, 1973),
i.e. not restricted to South
Africa, yet academic and
theoretical efforts to
extend the applicability of
the term, ‘apartheid’, have
been slow. This book
attempts to meet what the
author sees as a need to
discuss the definition of
apartheid much more
extensively, especially
since the UN Human Rights
Envoy, John Dugard, has
recommended charging Israel
with the crime of apartheid
in international courts. The
book also addresses such
questions as: How does
apartheid relate to
colonialism, genocide, and
other crimes against
humanity? To what extent
does the concept of
apartheid enable us to
explain what has happened
and what is happening in
Israel/Palestine? Are
predictions possible based
on the South African
experience? In what areas
and for how long are
apartheid legacies likely to
linger in South Africa (and
in a possible post-conflict
Israel/Palestine)?
Anthony Löwstedt was
born in Sweden and
grew up there and in
Hong Kong, he
studied in Vienna,
and worked here for
a press freedom
organization, the
International Press
Institute, for ten
years. He has also
been active as an
academic and UN
consultant in South
Africa (University
of the
Witwatersrand,
University of
Pretoria, UNESCO)
and in the Occupied
Palestinian
Territories (Bir
Zeit University,
UNDP, UNESCO). Since
1997 he teaches
Media
Communications,
History, and
Philosophy at
Webster University
Vienna.
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Ganze Scharen von Pilgern und Touristen
strömen täglich für 2-3 Stunden nach
Bethlehem, doch wen interessiert
wirklich (meistens aus Unwissenheit !!),
was hinter der Mauer in der Geburtsstadt
Jesu mit den Menschen passiert? Ich wage
die Vermutung, dass mehr als 90 % der
Besucher so gut wie nichts oder kaum
etwas von der katastrophalen Lage der
Einwohner mitbekommen und mit dem
Eindruck nach Jerusalem und in die
Heimat zurückfliegen, es sei doch alles
normal. Eine gute Beschreibung finden
Sie in der Sonderausgabe des Berliner
Missionswerkes/Nahost/Im Lande der Bibel
im Tagebuch aus Bethlehem "Hinter der
Mauer" von Dr. Andreas Grüneisen,
Berlin, der Ende 2009 für 3 Monate in
Bethlehem war im Rahmen des Ökumenischen
Begleitprogramm des Kirchen EAPPI. - P.
R. -
Hier sein Bericht zum Download >>>
Hinter der Mauer -
Tagebuch aus Bethlehem
- Andreas Grüneisen - (pdf - 48 Seiten)
Dunkelheit kann die Dunkelheit nicht
vertreiben; nur das Licht vermag dies. Hass
kann den Hass nicht besiegen; nur die Liebe
kann dies. Mit diesem Zitat Martin Luther
Kings beschreibt der Verfasser dieses
Bethlehem-Tagebuchs die Problematik des
Israel-Palästina-Konflikts, die er als
Teilnehmer des Ökumenischen Begleitprogramms
des Weltrats der Kirchen (EAPPI) drei Monate
lang erlebt hat. Was bringt einen Berliner
Arzt kurz nach dem Eintritt in den Ruhestand
dazu, den Kittel an den Nagel zu hängen und
die Weste mit dem Symbol des ökumenischen
Beobachters anzuziehen? Fast scheint es so,
als ob Andreas Grüneisen mit dem scharfen
beobachtenden Blick, mit dem er als Arzt
Diagnosen stellte, nun den Nahostkonflikt
und das, was er bei den Betroffenen auf
beiden Seiten auslöst, beschreibt. Doch er
tut dies nicht aus der Perspektive eines
distanzierten Beobachters, sondern als
Mensch, der das Unrecht mit erleidet und
beim Namen nennt. Ob bei der Beschreibung
des Schicksals einer Jerusalemer Familie,
die Opfer der systematischen alltäglichen
Hauszerstörung wird, oder bei dem
alltäglichen Drama, das sich jeden Morgen am
Checkpoint Bethlehem abspielt.
Niemals gibt sich Andreas Grüneisen der
Illusion hin, etwas an der gewaltgeprägten
Situation zum Guten zu verändern. Präsenz
zeigen bedeutet nicht, den Nahost-Konflikt
zu lösen, sondern den Menschen nahe zu sein,
die unter der Besatzungssituation leiden.
Dass dies möglich ist, zeigt die Äußerung
einer Blumenverkäuferin, die zu dem Autoren
sagt: „Wenn ihr da seid, ist es nicht so
schlimm.“
>>>
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Stunde der
Wahrheit: Ein Wort des Glaubens, der Hoffnung
und der Liebe aus der Mitte des Leidens der
Palästinenser und Palästinenserinnen
Als pdf
herunterladen
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Die Feinde des
Friedens
Dr. Ludwig Watzal
Das Buch bietet einen Überblick über den
israelisch-palästinensischen Konflikt von der zionistischen
Besiedelung des Landes bis in die Gegenwart. Ludwig Watzal stellt
erstmals den Friedensprozeß in seiner Komplexität dar. Seine Analyse
sämtlicher Abkommen vermittelt ein differenziertes Bild der
israelischen und der palästinensischen Gesellschaft.
Sie
können das Buch als PDF-Datei komplett oder kapitelweise downloaden.
mehr >>>
Friedensfeinde.
Der Konflikt zwischen Israel und Palästina in Geschichte und
Gegenwart
(Buchbesprechung)
Aufbau Taschenbuch , 1998, Berlin
Mit der Unterzeichnung des Autonomieabkommens
für den Gaza-Streifen und die Stadt Jericho durch Israel und die PLO
gibt es erstmals einen Hoffnungsschimmer auf Frieden im Nahen Osten.
Die Lage der Menschenrechte der Palästinenser in Israel, in den
besetzten und in den teilautonomen Gebieten ist nach wie vor prekär.
Folterungen, Landenteignungen, Siedlungsausbau sowie
Diskriminierungen im politischen, wirtschaftlichen, rechtlichen,
sozialen oder medizinischen Bereich sind nicht einfach von der
Tagesordnung verschwunden.
Ludwig Watzal bietet einen umfassenden Überblick über die aktuelle
und zeitgeschichtliche Situation und stützt sich dabei neben eigenen
Recherchen auf Zeugnisse israelischer, palästinensischer und
internationaler Menschenrechtsorganisationen. Er macht deutlich,
dass noch viel beiderseitiges Entgegenkommen notwendig ist und es
einen dauerhaften Frieden erst geben wird, wenn Israel den
palästinensischen Volk Gerechtigkeit auf allen Ebenen wiederfahren
lässt
Quelle
Das Buch im PDF-Format
Inhaltsverzeichnis
Vorspann
(Download PDF: 2 MB)
1. Zur Geschichte Palästinas und Israels
(Download PDF: 17 MB)
2. Der Friedensprozeß in Israel und Palästina
(Download PDF: 30 MB)
3. Die Menschenrechte der Palästinenser unter israelischer Besatzung
und palästinensischer Autonomie
(Download PDF: 14 MB)
4. Die Rolle Israels im internationalen System und im Nahen Osten
(Download PDF: 10 MB)
5. Israel zwischen westlicher Demokratie und religiösem
Fundamentalismus
(Download PDF: 14 MB)
6.
Ausblick: Friede in Nahost ist möglich
(Download PDF: 5 MB)
Frieden ohne Gerechtigkeit
Israel und Menschenrechte der Palästinenser
Dieses Buch kostenlos zum Download als PDF-Version -
http://www.watzal.com/f_fog.html
Friedensfeinde - Der Konflikt zwischen Israel und Palästina in Geschichte
und Gegenwart -
PDF-Version (komplett, 1.4 MB)
|
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Online Texte von
Tamera:
Broschüre "Frieden in Israel und Palästina"
- Hintergrundinformationen zur politischen Lage, Reiseberichte und -ergebnisse,
neueste Aktivitäten des IGF, März 2002
"Frieden in Palästina - Der Plan der Friedensdörfer"
von Dieter Duhm, April 2002
|
Der
Israelisch-Palästinensische Konflikt - Aufräumen
mit gängigen Ansichten
Die kritische
Einordnung des Konflikts in dieser
Veröffentlichung "wurde durch israelische Juden
vorgenommen; sie erhebt keinen Anspruch, die
Ansichten der Palästinenser zu repräsentieren.
Sie ist konstruktiv; da sie den Konflikt als
einen politischen anspricht, geht sie davon aus,
dass es eine gerechte und wirksame Lösung gibt."
Weitere Infos
English original
version as PDF:
The
Israeli-Palestinian conflict: Challanging
slogans through critical reframing
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Der Antisemitismus-Vorwurf in kritischer Betrachtung
Darstellung und Auswertung von
Pressequellen. Studie zum Attac-Workshop "Semitismus/Nahost" am
14./15.02.2004 in Hannover
Essays
von Anis Hamadeh
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Klartext für Deutschland
Jürgen Möllemann
Kostenloses e-book >>>
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Avi
Primor
»...mit Ausnahme Deutschlands«
Als Botschafter Israels in Bonn
-
Teil:
Deutschland - ein weißer Fleck
(pp. 11-34)
-
Teil:
Annäherungen
(pp. 34-56) 57kb
-
Teil:
Vor schwierigem Terrain
(pp. 56-90) 85kb
-
Teil:
Steine und Rosen
(pp. 90-130) 100kb
-
Teil:
Am Anfang der Mission
(pp. 130-161) 80kb
-
Teil:
Bonner Begegnungen
(pp. 161- 200) 98kb
-
Teil:
Wer Wind sät
(pp. 200-238) 96kb
-
Teil:
Vermächtnisse und Perspektiven
(pp. 238-265) 68kb
-
Teil:
Die Wunde und die Narbe
(pp. 265-270) 14kb
-
Literatur
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Personenregister
-
Abbildungen
272
Seiten, 32 sw-Abb.
DM 39.00
Erschienen 1997 beim Ullstein-Verlag, Berlin |
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Palästinensisches Tagebuch
Quelle der folgenden Artikel:
SWR2
Nadja Odeh: Reisetagebuch
Während ihres dreiwöchigen Arbeitsaufenthaltes an der Birzeit Universität
im Frühjahr 2001 erzählt SWR Redakteurin Nadja Odeh, was Alltag unter
israelischer Militärbesatzung für die Menschen in Palästina bedeutet.
Adla Tannira: »Unsichere Zukunft«
Adla Tannira ist Direktorin einer Mädchenschule und Mutter von acht Kindern.
Sowohl um ihre eigenen Kinder als auch die Mädchen aus ihrer Schule muss
sie sich sorgen. Wenn nicht gerade Ausgangssperre herrscht, bewegt man
sich unter Lebensgefahr durch die Straßen.
Viola
Raheb: »Endlich wieder in Bethlehem«
Die
Belagerung der Geburtskirche in Bethlehem ist beendet. Endlich kann Viola
Raheb wieder nach Hause. Der Weg in ihre von isralischen Soldaten völlig
verwüstete Wohnung führt durch die Bethlehemer Altstadt. Überall liegen
Müllberge, von Panzern niedergewalzte Autos, Trümmer und zerbrochenes
Glas.
Zakariya
Muhammad: »Wir alle sind Gefangene«
Ramallah
im April 2002: Detonationen von Panzern und Bomben; eine Schule wird in
ein Gefangenenlager umfunktioniert. Der tägliche Einkauf wird zum Spießrutenlauf,
das Wäscheaufhängen auf dem Dach zum lebensgefährlichen Abenteuer. » Wir
alle sind Gefangene «, so lautet der Titel des neuen Tagebucheintrags
von Zakariya Muhammad.
Manfred Theisen: »Die Kinder Palästinas«
Manfred
Theisen recherchierte in Jerusalem und der Westbank für seinen neuen Jugendroman.
In seinem Tagebucheintrag berichtet er aus dem Alltag palästinensischer
Kinder. Er besucht ein Waisenhaus und eine Schule und erzählt von seinen
Schwierigkeiten, ein Foto der von den Israelis besetzten Stadt Bethlehem
zu schießen.
Raja
Shehade : »April 2002
- Protokoll der Ohnmacht«
Raja Shehade ist Rechtsanwalt und lebt in Ramallah.
Er hat die unabhängige Menschenrechtsorganisation al-Haq gegründet
und ist Autor mehrerer Bücher über internationales Recht, Menschenrechte
und den Nahen Osten. In seinem Tagebucheintrag "Protokoll der Ohnmacht"
erzählt Shehade von den ersten Tagen der jüngsten israelischen Invasion.
Abed
Othman: »Wären wir doch in der Toscana geboren«
Der
in Köln lebende Journalist Abed Othman macht sich Sorgen um seine Familie.
Israelische Soldaten haben das Flüchtlingslager Balata gestürmt und unter
anderem das Haus seiner Familie besetzt. Abeds Bruder ist Mitglied im
Palästinensischen Autonomierat und politisch sehr aktiv.
Amira
Hass: »Das andere Gesicht des Feindes«
- eine israelische Journalistin im Westjordanland
SWR -Reporterin Wiltrud Kremer begleitet die israelische Journalistin
Amira Hass bei ihrer Arbeit. Amira Hass ist wohl die einzige israelische
Journalistin, die selbst den Alltag der Palästinenser lebt.
Abdelrahman al Ahmar: »Das Lächeln von Polizist
Agadi«
Abdelrahman al-Ahmar ist Menschenrechtsaktivist. Seit Mai 2001 ist er
in israelischer Verwaltungshaft und wird gefoltert. Amnesty International
hat sich seines Falles schon mehrfach angenommen.
Aref Hijjawi: »Gefährliche Strahlungen«
Aref Hijjawi ist Leiter des Radiotrainingszentrums der Birzeit Universität.
Er steht der Sprengung des Hauptgebäudes der "Stimme Palästinas" durch
das israelische Militär am 19. Januar 2002 mit gemischten Gefühlen gegenüber.
Ein
Brief von Sumaya Farhat-Naser
Sumaya Farhat Naser ist studierte Biologin und hat in Deutschland auch
als Buchautorin einen Namen. Ihr machen die Umweltzerstörungen durch die
israelische Besatzungsarmee besonders zu schaffen.
Ein Brief von Hassan Khader
Obwohl sich der Konflikt von Tag zu Tag zuspitzt, erzählt Hassan Khader
vom Lebenshunger der Menschen in den israelisch besetzten Gebieten, von
ihrem Wunsch möglichst »normalen« Alltag zu leben.
Ein Brief von Zakariya Muhammad: »Leben unter Militärbesatzung«
Zakariya Muhammad beschreibt in seinem Brief die massiven Einschränkungen,
welche die Israelis der Bevölkerung in den abgeriegelten palästinensischen
Selbstverwaltungsgebieten aufzwingen.
Ein Brief von Christiane Nasser
In ihrem Brief beschreibt Christiane Nasser die momentane
Situation in den palästinensischen Gebieten mit dem englischen
Begriff »deplorable«, der für schrecklich, furchtbar, unerträglich, schockierend,
entsetzlich und unakzeptabel steht.
Ein Brief von Basem Nasir
Für Basem Nasir ist die Hoffnung auf Frieden in weite Ferne gerückt. Sein
Freund wurde beim Fussballspiel erschossen.
Wisam Abdallah: »Blut auf dem Hausdach«
Wisam Abdallah ist freie Journalistin. Sie besucht die Mutter eines jungen
palästinensischen Märtyrers und lernt dabei auch die Frau kennen, auf
deren Hausdach der junge Mann zu Tode kam.
Hassan Khader: »Die kleinen Vergnügen im Ort, der
das Wasser zieht«
Hassan Khader ist Literaturkritiker, doch seit israelische Panzer durch
die Fenster seiner Wohnung zu sehen sind, fällt ihm die Arbeit am Schreibtisch
schwer.
Faten Elwan: »Der Tod meines Freundes«
Faten Elwan studiert an der Birzeit Universität. Sie möchte nie wieder
einem Menschen nahe stehen, aus Angst vor Verlust.
Zakariya Muhammad: »Die Gefahr rückt näher«
Seit er eine Gewehrpatrone auf dem Dach gefunden hat, weiß Zakariya Muhammad,
dass seine Familie auch zu Hause nicht mehr sicher ist.
Marina Barham: »Die Panzer sind immer noch zu sehen«
Marina Barham arbeitet in einem Theaterprojekt für Kinder und Jugendliche
in Beit Jala, einem der Brennpunkte des israelisch-palästinensischen Konflikts.
Basem Nasir: »Palästinenser sein – ein Fluch, ein
Segen«
Wut erfasst ihn bei der Vorstellung, dass die israelische Besatzung sein
ganzes Denken und Handeln bestimmt, dennoch will Bassem Nasir den Glauben
an die Menschlichkeit wahren.
Christiane Nasser: »Ein Festmahl in schwierigen
Zeiten«
Christiane Nasser bekocht für ihr Leben gern Familie und Freunde. Doch
selbst dieses harmlose Vergnügen entpuppt sich als Akt des Widerstands.
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