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K bis L - Literatur zum Nahostkonflikt - Palästina
+ Israel
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K
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Baruch
Kimmerling
Politizid
2003 Verlag Diederichs, Kreulingen/München,
ISBN 3-7205-2375-6
Zum Buch
Ariel Sharons Innen- wie Außenpolitik
zielt allein darauf ab, die Identität
und Infrastruktur des palästinensischen
Volkes zu zerstören. Der "Politizid"
läuft auf eine ethnische "Säuberung"
Israels von den Palästinensern hinaus.
Dies weist der renommierte israelische
Soziologe Baruch Kimmerling nach
und fordert seine Landsleute zum
zivilen Ungehorsam auf: Ohne Versöhnung
zwischen Israel und den Palästinensern
werde der jüdische Staat zu einer
Fußnote in der Weltgeschichte.
Der israelische Dissident Baruch
Kimmerling bezeichnet sich selbst
als "israelischen Patrioten". Er
spricht aus, was in seinem Land
immer mehr Menschen denken: Unter
Ariel Sharon ist Israel zu einer
Kraft der Zerstörung geworden. ...
Quelle
Zum Autor
Baruch Kimmerling ist Professor
für politische Soziologie an der
Hebräischen Universität Jerusalems
und Gastprofessor an der Universität
Toronto. 1939 in Rumänien geboren,
kam er 1952 nach Israel. Seit den
60er Jahren beschäftigt er sich
kritisch mit der israelischen Politik
und Gesellschaft sowie mit dem Nahost-Konflikt.
Baruch Kimmerling gehört zu den
Unterzeichnern des Friedensappells
israelischer Wissenschaftler. Er
hat zahlreiche Bücher verfasst und
schreibt regelmäßig für die israelische
Zeitung "Haaretz".
Verlagsinformation
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Gudrun
Kraemer
Geschichte
Palästinas
Gudrun Kraemer
ist Professorin für Islamwissenschaft
an der FU-Berlin und Expertin für
die Geschichte des Nahen Ostens.
Von der osmanischen
Eroberung bis zur Gründung des Staates
Israel.
"Die Geschichte
des Heiligen Landes ist zwischen
Juden und Muslimen ebenso umstritten
wie der Besitz des Landes selbst.
Gudrun Kraemer zieht in ihrer brillanten
Darstellung den Schleier der religiösen
Geschichtsbilder beiseite und erzählt
ebenso fundiert wie allgemeinverständlich
die Geschichte Palästinas vom Beginn
der osmanischen Herrschaft im 16.
Jahrhundert bis zur Gründung des
Staates Israel im Jahre 1948. Dabei
gelingt es ihr meisterhaft, immer
wieder die Brisanz von scheinbar
"harmlosen" Aussagen zur Entwicklung
von Politik und Gesellschaft deutlich
zu machen. Den Auftakt bilden ein
Überblick über die wechselnden Grenzen
und Namen Palästinas seit der Antike
sowie ein Kapitel über die Heiligkeit
des Heiligen Landes für Juden, Christen
und Muslime. Der Band ist mit 14
aufschlussreichen, bisher unpublizierten
Fotografien aus der Zeit um 1900
ausgestattet.-...." (Quelle: Beck-Verlag)
Das Inhaltsverzeichnis, eine Leseprobe
sowie Pressestimmen gibt es auf
der Seite:
http://rsw.beck.de/rsw/default.asp
bestellen
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Jaeger,
Kinan/Zimmer-Winkel, Rainer (Hgg)
Was nun, Palästina?
Mit
einem Vorwort von Udo Steinbach
bestellen
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Sahar Khalifeh
-
(Sonderseite auf
meiner HP)
Der Feigenkaktus
Dieses
ist das Buch, das Khalifeh berühmt
machte und ihr literarische Anerkennung
auf einer internationalen Skala
gab. Der Roman spielt in Nablus
der frühen 70-er Jahre. Khalifeh
beschreibt hier die Besatzung, den
Kampf und das alltaegliche Leben
der Menschen.
Die Sonnenblume
Dieser Roman wurde auch in mehreren
Sprachen übersetzt und beschreibt
das Leben in Nablus der späten 70-er
Jahren.
Memoiren
einer unrealistischen Frau
Dieser Roman stellt das Leben einer
Frau bildlich dar, die in einer
liebelosen Ehe geschickt wird, und
feministisches mit politischem Bewusstsein
vermischt.
Das Tor
Stellt das Leben einer Frau dar,
die die Intifada mit allem positiven
und negativen durcherlebt.
Sahar Khalifa
leitet ein Frauenzentrum im palästinensischen
Nablus. Ihre Erfahrungen bringt
sie in den vorliegenden Roman ein,
der, seiner ungeschminkten Darstellung
wegen, im Nahen Osten heftig attackiert
wurde. Es geht vor allem um die
Frage, was die Infada den Frauen
gebracht hat. Hauptfiguren sind
die Studentin Samar, die ihr traditionalistischer
Bruder ins Haus ˜zurückprügelt˜,
und die zwischen allen Fronten stehende
schöne Prostituierte Nasha, die,
allgemein verachtet, von den ehrenwerten
Ehemännern ihres Viertels nur zu
gerne aufgesucht wird.
Quelle
Das Erbe
Erzählt über die neue Realität in
den besetzten Gebieten, die eine
angebliche Autonomie erhalten haben.
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Kanafani, Ghassan
Bis wir zurückkehren.
Palästinensische Erzählungen. Lenos
Verlag, Basel 1984/1996.
Das Land der traurigen Orangen.
Palästinensische
Erzählungen. Lenos Verlag, Basel
1984/1996.
Männer in der Sonne/Was euch bleibt.
Zwei
palästinensische Kurzromane. Lenos
Verlag, Basel 1985
Umm Saad/Rückkehr nach Haifa.
Zwei
palästinensische Kurzromane. Lenos
Verlag, Basel 1985.
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Karsli,
Jamal
Maulkorb für Deutschland
- Fakten,
Analyse, Aufklärung zur Antisemitismusdebatte"
Selbstverlag
Taschenbuch, 256 Seiten
Preis: 9,90 €
ISBN
3-00-012488-8
Seit
dem 8. Dezember 2003 ist die zweite
überarbeitete und ergänzte Auflage
des Buches von Jamal Karsli "Maulkorb
für Deutschland" im Buchhandel erhältlich.
Sehr ausführlich finden sich dort
dokumentierte Aussagen zum Thema
Antisemitismus, Medien, der Existenz
des Staates Israel.
Felicia Langer, israelische
Menschenrechtsanwältin und Trägerin
des Alternativen Nobelpreises sagt
über dieses Buch:
Das Buch „Maulkorb
für Deutschland“ ist eine Art Anatomie
der Verleumdung und der Hetzkampagne,
der Unterdrückung von Meinungen
und ein Beleg dafür, wie man jede
Kritik an Israels völkerrechtswidrigem
Verhalten im Keim erstickt, in dem
man sie als Antisemitismus diffamiert.
bestellen
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Uta
Klein (Hrsg.)
Die
Anderen im Innern
Die
arabisch-palästinensische Bevölkerung
in Israel.
Wochenschau-Verlag 2003 (3. Auflage).
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Mehr Infos
Das Buch befasst sich mit Existenzbedingungen
und Identitätssuche der arabisch-palästinensischen
Bevölkerung in Israel - einer Minorität,
die eigentlich auch außerhalb des
Nahen Ostens Beachtung verdiente,
von der jedoch bis in die jüngste
Zeit wenig Notiz genommen wurde.
Erst seit Beginn der 1990-er Jahre
wuchs mit den Veränderungen der
jüdisch-arabischen Beziehungen das
Interesse an der palästinensischen
Bevölkerung in Israel und diesem
Interesse wird auch das von Uta
Klein herausgegebene Buch gerecht.
Es enthält Beiträge von namhaften
WissenschaftlerInnen aus Deutschland
und (mehrheitlich) aus Israel, in
denen Diskriminierung und Benachteiligung
der arabisch-palästinensischen Minderheit
durch israelische Behörden analysiert
und ihre Wirkung auf das Selbstbewusstsein
der Betroffenen beschrieben werden.
In den Blick kommen das Erziehungs-
und Bildungswesen, die Städteplanung,
das Rechtswesen, die Stellung der
Frauen in der traditionellen Gesellschaft
sowie das Wahlverhalten der arabisch-palästinensischen
Bevölkerung. Die Befunde legen einen
Kurswechsel der israelischen Politik
nahe und sind daher auch für eine
Urteilsbildung in Europa und Deutschland
von Belang. Klappentext
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Palästinensisches
Kinderbuch in deutscher Sprache
erschienen -
Auf
Initiative des Pfarrers Martin Rambow
und mit Fördermitteln von verschiedenen
deutschen Organisationen veröffentlichte
jetzt der in Baden-Baden ansässige
Verlag Media Tec GmbH das erste
palästinensische Kinderbuch in deutsch-arabischer
Sprache. Die englisch-arabische
und bereits 2005 in Palästina erschienene
Originalgeschichte „Der Junge und
die Mauer“ entstammen ebenso wie
die Bilder aus der Feder der Jugendlichen
im Lajee Center des Flüchtlingslagers
Aida im Westjordanland. Das Buch
handelt von einem kleinen Jungen,
der im Flüchtlingslager Aida nahe
Bethlehem lebt. Seine Welt wird
durch den Bau der Mauer noch kleiner,
denn das Gelände, auf dem er und
seine Freunde spielten, liegt jetzt
hinter dieser. Er bemerkt, wie durch
den Bau der Mauer seine Frühlingslandschaft
verschwindet und fragt sich, wo
er nun Fußball spielen und Blumen
pflücken soll. Der kleine Junge
fragt sich auch, ob diese neue Mauer
zwischen seinem Lager und Jerusalem
auch seine Träume aufhalten würde,
gerade so, wie sie seinen Vater
daran hindert, zur Arbeit zu gehen.
Einnahmen gehen nach Palästina >>>
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Krüger,
Jürgen
Die Grabeskirche in Jerusalem
-
Geschichte - Gestalt - Bedeutung
- Photos von Dinu Mendrea und Garo
Nalbandian - Regensburg (Schnell
& Steiner) 2000
bestellen
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Yehudit
Kirstein Keshet
Checkpoint
Watch
Zeugnisse israelischer Frauen aus
dem besetzten Palästina.
Mit einem Vorwort von Amira Hass
Aus dem Englischen übersetzt von
Ulrike Vestring
Rezension: Ludwig Watzal - Ohne
die mutigen Frauen von „MachsomWatch“
würden die Menschenrechtsverstöße
aus dieser Krisenregion untergehen
in einer Flut von grausamen Meldungen.
Die Protokolle der Frauen sind detaillierte
und erschütternde Zeugnisse eines
Besatzungsregimes, das seinesgleichen
unter der Sonne des 21. Jahrhunderts
sucht.
MachsomWatch wurde 2001 von Ronnie
Jäger, Adi Kunstmann und Yehudit
Keshet als Reaktion auf die zahlreichen
willkürlichen Menschrechtsverletzungen
durch das israelische Militär an
den Kontrollpunkten gegründet. mehr
>>>
Genau hinsehen Wissen, was passiert:
Israelische Frauen beobachten und
dokumentieren Menschenrechtsverletzungen
-
Gerda
Kruss - Machsom Watch« heißt »Kontrollposten-Beobachtung«
und ist der Name einer Nichtregierungsorganisation
israelischer Frauen. Die Aktivistinnen
beobachten und dokumentieren Menschenrechtsverletzungen
des Militärs an den Kontrollposten
in den besetzten palästinensischen
Gebieten. >>>
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L
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Bücher von Felicia
Felicia Langer
Felicia Langer , die aus
Polen stammende Jüdin, die
vor den Nazis fliehen musste,
nach Israel auswanderte
und dort als Rechtsanwältin
Palästinenser vor israelischen
Militärgerichten verteidigte,
ist eine engagierte Streiterin
für die Menschrechte und
für einen gerechten Frieden
in Nahost. Sie ist 1990
mit dem Alternativen Nobelpreis
ausgezeichnet worden. 1991
ehrte sie die Bruno-Kreisky-Stiftung
mit ihrem Preis. Anlässlich
des 50-jährigen Bestehens
des Staates Israel wurde
sie 1998 von der Zeitschrift
„You“ als eine der 50 bedeutendsten
Frauen für die israelische
Gesellschaft gewählt. Heute
lebt Felicia Langer mit
ihrer Familie in Tübingen.
Felicia
Langer
Um Hoffnung kämpfen
Kein
Frieden in Nahost: Sie möchte
jedoch dem Hass eine Kraft
entgegensetzen, die Liebe,
die sie selbst erfahren
hat. Sie ist erfüllt von
Hoffnung. Einer Hoffnung,
für die gestritten werden
muss, gegen das Unrecht.
In diesem sehr persönlichen
Buch schildert Felicia Langer,
was sie bestärkt, sich für
Versöhnung und Frieden einzusetzen.
>>>
Larnuv Taschenbuch 345 Originalausgabe
mit Abbildungen ca. 144
Seiten
ca. 9,90 € [D], 1
ISBN 978-3-88977-688-4
Um Hoffnung kämpfen
- Dr. Ludwig Watzal - „Der
Weg der Gewalt, den Israel
mit der Unterstützung der
westlichen Regierungen geht
und für den einzig richtigen
hält, führt in den Abgrund.“
Dieses Resümee zieht Felicia
Langer am Ende ihres Buches,
das eine sehr persönliche
Bestandsaufnahme ihres politischen
Engagements in Deutschland
darstellt >>>
Rezension
„Um Hoffnung kämpfen“
– Felicia Langer – 18.12.2008
– Schwäbisches Tagblatt
- Ulrike Pfeil - Felicia
Langer braucht man in Tübingen
nicht mehr vorzustellen:
Sei fast zwei Jahrzehnten
lebt die frühere israelische
Menschenrechts-Anwältin,
die couragierte Verteidigerin
zahlreicher Palästinenser
vor israelischen Gerichten,
in Tübingen. Sie erhielt
dafür den Alternativen Nobelpreis
und andere Auszeichnungen;
sie erhob als moralische
Autorität immer wieder die
Stimme, wenn es um Bedingungen
eines Friedens im Nahen
Osten ging; sie hat in mittlerweile
fünf Büchern als Gründübel
der Friedlosigkeit der Beginn
die israelische Besetzungs-
und Landnahme-Politik angeprangert.
Und man konnte sich fragen,
woraus sie, inzwischen selbst
hoch in den Siebzigern,
ihre Energie schöpfte. Ihr
jüngstes Buch gibt darauf
eine Antwort. Es ist wohl
ihr persönlichstes, denn
es beginnt mit einer privaten
Feier, ihrer Goldenen Hochzeit
mit ihrem Mann Miecin Langer.
Er fasst eine Liebe in Worte,
die in Polen noch unter
dem Eindruck des Holocaust
begann, in beide viele ihrer
Angehörigen verloren hatten
und sie selbst bittere Erfahrungen
im Exil und im KZ machten.
Das Buch resümiert Reden,
Auftritte, Interviews, Protestaktionen
der letzten Jahre, auch
Anfeindungen und Hetzkampagnen,
denen Felicia Langer sich
aussetzte. Die Geschichte
der politischen Ereignisse
in Israel und Palästina,
der Krieg im Libanon und
im Irak sind eingebettet
in anrührende Zeugnisse
der Zuneigung und Wärme
innerhalb der Familie, im
Freundeskreis. Die unbedingte
Solidarität mit Leidenden
erwächst aus dieser gelebten
Empathie. Sie ist emotional
– mit Absicht und aus guten
Gründen. -- Ulrike Pfeil
Quelle
Unteilbarer Humanismus
- Felicia Langer hat ein
eindringliches Buch zum
israelisch-palästinensischen
Konflikt geschrieben - Von
Werner Ruf - Um Hoffnung
kämpfen« ist wohl das persönlichste
Buch, das die in Tübingen
lebende israelische Rechtsanwältin
und Trägerin des alternativen
Nobelpreises Felicia Langer
geschrieben hat. >>>

„Brandherd Nahost
oder: Die geduldete Heuchelei“
Aus dem Englischen
von Gabriele Schlegel
Der Nahe Osten bleibt ein
Brandherd. Die Menschen
in Israel und Palästina
kommen nicht zur Ruhe. Immer
neue Gewalttaten erschüttern
die Region. Nachrichten
über Tote, Terroranschläge
und Vergeltungsaktionen
zwischen Israelis und Palästinensern
erschüttern die Hoffnung
auf einen Friedensprozess,
der diesen Namen verdient.
Die Unterdrückung der Palästinenser
dauert an. Israel errichtet
trotz internationaler Proteste
eine bis zu acht Meter hohe...
Lesen Sie mehr

Laßt uns wie Menschen leben.
Taschenbuch.
205 S., Schein und Wirklichkeit
in Palästina.
( Tb),
Aus dem Hebräischen von
Linner, Barbara / Aus dem
Englischen von Presser,
Inge
"Laßt
uns wie Menschen leben,
nicht wie Tiere - das ist
die Lösung!" meint ein Palästinenser.
An konkreten Beispielen
beschreibt die israelische
Anwältin und Alternative
Nobelpreisträgerin Felicia
Langer, warum es nach dem
Oslo-II-Abkommen keinen
Frieden für Israel und Palästina
geben kann, solange die
israelische Regierung ihre
bisherige Politik fortsetzt.
Die Palästinenser in der
Westbank haben zum Beispiel
keinerlei Kontrolle über
die Wasserversorgung. In
Gaza, einem der dichtbesiedeltsten
Gebiete der Welt, sind 60
Prozent der Bevölkerung
arbeitslos. Die Abriegelung
der besetzten Gebiete aus
Angst vor weiteren Anschlägen
der Hamas treibt die Palästinenser
in eine ausweglose Situation,
da sie auf Arbeit in Israel
angewiesen sind. Felicia
Langer prangert jedoch auch
palästinensische Menschenrechtsverletzungen
in den Autonomiegebieten
an: die fehlende Pressefreiheit,
willkürliche Festnahmen,
auch von Journalisten, Folterungen
und Todesfälle durch die
Sicherheitskräfte der Autonomiebehörde,
ein Staatliches Sicherheitsgericht,
das noch viel schlimmer
ist als die israelischen
Militärgerichte ... "Unglückseligerweise
hat das Opfer von seinem
Unterdrücker gelernt."
Die Alternative Nobelpreisträgerin
macht deutlich, daß Frieden
in Nahost nicht mehr als
ein Wort ist. Ihre Hoffnung
jedoch bleibt, daß sich,
dank internationaler Unterstützung,
diejenigen durchsetzen,
für die Frieden mehr ist:
"Frieden ist nicht Abwesenheit
von Krieg. Frieden ist eine
Tugend, eine Geisteshaltung,
eine Neigung zu Güte, Vertrauen,
Gerechtigkeit." (Baruch
Spinosa)

„Brücke der Träume
Eine
Israelin in Deutschland“
1990,
ein entscheidendes Jahr
für Felicia Langer: Die
weltbekannte Anwältin, die
sich jahrzehntelang für
die Rechte der Palästinenser
in den besetzten Gebieten
eingesetzt hat, schließt
ihre Kanzlei in Jerusalem.
Sie will damit dagegen protestieren,
dass einem Volk jegliche
Rechte verwehrt werden.
»Es war der Frühling der
Intifada 1990, voll Leid
und Tränen, als ich zu helfen
versuchte und so ohnmächtig
blieb angesichts des Justizsystems,
das sich in eine traurige
Farce verwandelt hatte."

Miecius später Bericht
Eine Jugend zwischen Getto
und Theresienstadt 1947
hat Felicia Langer, die
aus Polen stammende Jüdin,
die vor den Nazis fliehen
mußte, ihren späteren Mann
kennengelernt, »den mageren
Jungen mit gebräunter Haus«.
Als einziger seiner Familie
hatte er überlebt, die deutsche
Okkupation in Polen. Die
Nazis hatten ihn als Jugendlichen
ins Konzentrationslager
verschleppt, zunächst nach
Plaszow, dann nach Tschenstochau,
Buchenwald, seinem Außenlager
Remsdorf, schließlich nach
Theresienstadt. . »Miecius
später Bericht« schildert
»eine ganz gewöhnliche Geschichte
des Holocaust«, Als Miecius
Langer 1990 mit seiner Frau
nach Deutschland kam, wurde
er mit seiner eigenen Geschichte
konfrontiert. Es hat eine
lange Zeit gedauert, bis
er bereit war, Zeugnis abzulegen,)
»Mieciu ist kooperativ,
aber die Arbeit ist schwierig:
Die grauenhaften Geschichten
sind für mich manchmal unerträglich«,
schrieb Felicia Langer dem
Verlag, als sie das zu Papier
brachte, was ihr Mann erlitten
hat.

Wo Haß keine Grenzen kennt.
Hardcover.
208 S., Eine Anklageschrift.,
Mit Abb., Kartoniert, deutsch,
ISBN 3-88977-397-4, EAN
9783889773975, Artikelnummer:
150347 >>>
Eine Anklageschrift .
.Die weltbekannte Anwältin
hat das Massaker von Hebron
unterssucht, bei dem der
jüdische Siedler Baruch
Goldstein im Februar 1994
29 betende palästinenser
ermordete. "Felicia Langer
hat eine stichhaltige Anklageschrift
verfasst.«
("Frankfurter Rundschau")

Zorn und Hoffnung
Autobiographie
Taschenbuch. 453 S., ( Tb),
Mit Abb., Kartoniert / Taschenbuch,
deutsch
Die
Zeit der Steine.
Eine
israelische Jüdin über den
palästinensischen Widerstand.

Quo Vadis Israel?
Die neue Intifada der Palästinenser
Lamuv
Tachenbuch 307, Originalausgabe,
Aus dem Englischen
Im Sommer 2000 scheiterten
die Gespräche zwischen Israels
Premier Barak, PLO-Führer
und Vorsitzender der Autonomie
Arafat und US-Präsident
Clinton in Camp David. Es
folgte eine Runde gewalttätiger
Auseinandersetzungen: mit
Hunderten Toten und Tausenden
von Verletzen, zumeist auf
palästinensischer Seite.
Die neue israelische Regierung
ist seitdem bereit, die
palästinensische Bevölkerung
unter der Besatzung zu unterdrücken
mit dem Ziel, die Siedler
zu schützen. Mit einer totalen
Abriegelung von Westbank
und Gazastreifen will man
die neue Intifada abwürgen,
ohne Erfolg. Felica Langer
zeigt anschaulich, wie täglich
die Rechte der Palästinenser
verletzt werden, ergreift
Partei für Menschen, die
zunehmend von der Weltöffentlichkeit
ignoriert werden, weist
den Weg zum gerechten Frieden.

Hans
D. Schütt
Nicht gegen Mein Gewissen
Helgard Barakat - Hans-Dieter Schütt
ist nun die ehrenvolle Aufgabe zugefallen,
Felicia Langer in Gespräche über
Gott, Leben und die Welt zu verwickeln,
um aus ihren Antworten auf seine
Fragen ein komplexes Bild ihrer
Persönlichkeit zu zeichnen. Und
sie antwortet bereitwillig und beredt
auf alle Fragen, seien sie banal,
von eher beiläufigem Interesse oder
tief schürfend. Sie gibt Auskunft
über Kindheits- und Jugenderfahrungen,
ihre Auswanderung nach Israel, ihren
beruflichen Werdegang; Erfolge und
Misserfolge; Vorlieben und Abneigungen;
Träume und Hoffnungen; Wertvorstellungen
und Ideale; persönliche Stärken
und Schwächen; die große Liebe ihres
Lebens und die große Enttäuschung
ihres Lebens. Sie antwortet fast
ausnahmslos bereitwillig, selbstkritisch
und schonungslos auch auf sehr persönliche
Fragen, so dass Schütts beiläufige
Klage, in einem Nebensatz im Vorwort
versteckt, sie lasse kaum persönliche
Fragen zu, einigermaßen verwundert.
Weniger verwunderlich ist hingegen
die Tatsache, dass die Rede immer
wieder auf ihre Arbeit kommt, schließlich
praktizierte sie mehr als 23 Jahre
als Anwältin in Israel, und auch
seit ihrer Übersiedlung nach Deutschland
im Jahre 1990 arbeitet sie beharrlich
weiter an ihrer großen Lebensaufgabe,
dem Einsatz für Entrechtete und
Unterdrückte >>>>

Die Frau die niemals schweigt
Stationen
eines Lebens
Mehr zum Buch >>>

Die Entrechtung
der Palästinenser
40 Jahre
israelische Besatzung
Mehr zum Buch >>>
Interview - Kein Platz unter der
Sonne
- Im Gespräch -
Die israelische
Autorin und Menschenrechtsaktivistin
Felicia Langer über einen Krieg,
der die Palästinenser zur völligen
Kapitulation zwingen soll
- FREITAG: Ist die Lage in Gaza
vergleichbar mit der im Libanon
nach der israelischen Intervention
im Sommer 1982, als die PLO in Beirut
genauso eingekesselt war wie jetzt
Hamas in Gaza? FELICIA LANGER: Die
Situation ist deshalb anders, weil
die Kontrahenten auf Seiten der
Palästinenser viel schwächer sind,
als das damals für die PLO in Beirut
zutraf. Außerdem gibt es im Gaza-Streifen
eine Zivilbevölkerung von anderthalb
Millionen Menschen, die seit Monaten
unter einer Blockade leben und fast
nichts mehr haben: keine Nahrung,
kein sauberes Wasser, keine Medikamente.
Die Lage für Gaza ist derzeit viel
schlimmer als 1982 in Beirut.
Muslim-Markt
interviewt Felicia Langer,
Menschenrechtsanwältin, Trägerin
des alternativen Nobelpreises und
Ehrenbürgerin Nazareths - MM:
Frau Langer, seit über 40 Jahren
engagieren Sie sich dafür, Brücken
zu bauen zwischen Israelis und Palästinensern
für ein friedliches Miteinander
basieren auf Gerechtigkeit und Gleichberechtigung.
Was empfinden Sie angesichts der
Ereignisse der letzten Tage?
Langer: Ich empfinde Empörung,
sehr viel Mitleid, so viel Mitleid,
dass ich an die Grenzen meiner Kräfte
komme. Am meisten empfinde ich Empörung
gegen die israelische Aggression,
eine mörderische Aggression, die
bedauerlicherweise derart extrem
geduldet wird, dass selbst ich das
Ausmaß der Duldung dieser Aggression
nicht erwartet habe. >>>
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Bis auf weiteres lieferbar:
Kenneth M. Lewan
Ist Israel Südafrika?
Dura-Verlag,
Tossens 1993, 125 Seiten.
Das Buch, 1993 erschienen, ist aktueller
denn je. Von der BRD-Presse totgeschwiegen,
zeigt es Israel so wie es ist: rassistisch
und antidemokratisch. (…) Der Autor
zeigt frappierende Parallelen zwischen
Südafrika und Israel auf, die er
durch die Verletzung der Menschenrechte
belegt. >>>
Restbestände werden nun
gegen eine Solidaritätsbeitrag von
5€ (plus Porto) für
"Das Palästina Portal" (Wunsch
von Prof. Lewan) versandt.
Versandkosten: bis zu 2 Bücher in
Deutschland
2€
Europäische Länder Versandkosten
4€
Weitere Versandkosten
bitte
nachfragen.>>>
Bei der Bestellung mehrerer Exemplare
gibt es entsprechend Rabatte.
Den Betrag bitte mit dem Vermerk:
"Buch Prof. Lewan" auf nachfolgendes
Konto überweisen:
Erhard Arendt
Sparkasse
Dortmund - NR. 152082215 - BLZ
44050199
IBAN DE13 4405 0199
0152 0822 15 -
BIC DORTDE33
Das Buch ist
aktueller denn je. Von der BRD-Presse
totgeschwiegen, zeigt es Israel
so wie es ist. Kenneth M. Lewan
geht das Thema auf seine amerikanische
Weise an: unbefangen und pragmatisch.
Der Autor zeigt frappierende Parallelen
zwischen Südafrika und Israel auf,
die er durch die Verletzung der
Menschenrechte belegt. Ähnlich sind
auch die Rechtfertigungen. Sie sind
in allen Siedlerkolonien ähnlich.
So wie die Weißen in Südafrika,
so haben die zionistischen Rassisten
ihr Kolonisierungsabenteuer auf
Geschichtslügen, religiösem und
ideologischem Sendungsbewusstsein
und einer Mythologie gegründet,
die jedem Historiker eine Gänsehaut
macht. Die Zionisten gingen sogar
noch einen Schritt weiter, sie haben
ein „jüdisches Volk“ erfunden. Ein
solches gibt es nicht. Es gibt nur
Israelis und jüdische Bürger aus
aller Herren Länder, deren Heimat
ist aber nicht Israel, sondern ihre
jeweiligen Staaten.
Lewan zeigt weiter,
dass in Palästina zu Beginn des
20. Jahrhunderts ca. 700 000 Menschen
lebten von denen nur 9% Juden waren.
Im Buch finden sich unzählige Beispiele
für eine Politik, die alles in den
Schatten stellt, was es an Rassismus
in Südafrika gegeben hat. Im Vergleich
zu den Zionisten in Israel erscheinen
die Weißen in Südafrika als Waisenknaben.
Die westlich zivilisierte Welt ist
hier massiv gefordert wenn sie nicht
noch den Rest ihrer Glaubwürdigkeit
verlieren will.
Lewan zieht Israel
seine „demokratische“ Maske vom
Gesicht. „Die Benachteiligung der
Schwarzen und Palästinenser ist
so krass, dass weder Südafrika noch
Israel als liberale Demokratie gesehen
werden können“. Man könne bei beiden
Staaten von „Herrenvolkdemokratien“
sprechen. Der frühere Bundespräsident
Richard von Weizsäcker weigerte
sich völlig zu recht, Südafrika
zu besuchen. Seine „christlichen
Vorstellungen würden mit Füßen getreten“.
Israel aber besuchte er 1985 und
lobte „Freiheit und Demokratie“
und sprach vom „bewundernswerten
Aufbau“. Für die Opfer der israelischen
Unterdrückungsmaschinerie hatte
er folgendes in seiner rhetorischen
Asservatenkammer parat. „Die Verwirklichung
des Selbstbestimmungsrechtes des
palästinensischen Volkes darf nicht
zu Lasten Israels gehen, seine Rechte
nicht ungebührlich beeinträchtigen.“
Er fragt sich nicht, ob die Rechte
der Schwarzen in Südafrika auch
nicht zu Lasten der Weißen hätten
durchgesetzt werden dürfen. Was
Lewan aus Weizsäcker Rede zitiert
ist haarsträubend. Seine „christlichen
Vorstellungen“ hatte er wohl bei
diesem Besuch zuhause gelassen.
Zum Ende verweist
Lewan noch auf die große Übereinstimmung
der Meinungsmacher und der politischen
Klasse in der BRD wenn es einmal
um Südafrika und das andere Mal
um Israel geht. Verbrechen werden
sanktioniert (Südafrika), andererseits
belohnt, wenn es um Israel geht.
Erzbischof Desmond Tutu sagte einmal.
„Israels Behandlung der Palästinenser
in den besetzten Gebieten ist vergleichbar
mit der Unterdrückung der schwarzen
Bevölkerung in Südafrika.“ Dies
stimmt heute nicht mehr. Die Homelands
und Bantustans liegen heute in Palästina.
Das israelische Besatzungsregime
sperrt die Palästinenser in Ghettos
ein umgeben von einer riesigen Mauer
und Zäunen, die an die DDR erinnern.
Aber in Palästina ist alles nur
viel schlimmer. Dort schießen die
Besatzer mit den modernsten Waffen
auf die wehrlosen Ghettobewohner
und dies geschieht unter den Augen
der „westlichen Zivilisation“. Sollte
das Buch vergriffen sein wäre es
schade. Aktueller kann ein Buch
gar nicht sein. W. F. 21.6.09
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Gideon
Levy
Schrei, geliebtes Land
Gideon Levy ist israelischer Journalist
aus Tel Aviv und arbeitet für die
Tageszeitung Ha’aretz unter anderem
als Chefredakteur der Wochenendbeilage.
Er gehört zu den wenigen israelischen
Journalisten, die über das Leben
der Palästinenser unter der israelischen
Besatzung berichten und ist wegen
seiner kritischen Berichte Angriffen
seitens der israelischen Leser und
Kollegen ausgesetzt.
Gideon Levy recherchiert in den
Palästinensergebieten und ermöglicht
so den Israelis einen von der Militärzensur
ungetrübten Blick auf die Situation.
Er ergreift in seinen Reportagen
auch Partei für die palästinensischen
Opfer: Zum Beispiel berichtet er
über den palästinensischen Bauern,
der auf seinem Feld von jüdischen
Siedlern angeschossen wurde und
nun im Rollstuhl lebt, über die
Witwe eines Fatah-Führers, der von
israelischen Sicherheitskräften
liquidiert wurde usw.
Auf die Zeitung Ha’aretz wird Druck
ausgeübt, Gideon Levy nicht mehr
zu Wort kommen zu lassen.
Für seine kritische Berichterstattung
und seinen Einsatz für einen Frieden
im Nahen Osten wurde Levy kürzlich
mit dem Preis für die Freiheit und
Zukunft der Medien 2003 der Leipziger
Medienstiftung ausgezeichnet.
Quelle und mehr
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