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Dokumentation
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1.11.2011
- Israel
droht Palästinensern
mit Strafkatalog
- Ulrike Putz
- Jerusalem fürchtet
den Dominoeffekt: Die
Unesco hat Palästina
als Mitglied aufgenommen,
jetzt berät Israels
Regierung über Strafmaßnahmen
gegen die Palästinenser.
Sie will verhindern,
dass weitere Internationale
Organisationen kippen
und dem Beispiel folgen.
Die Schlagzeile der
israelischen Zeitung
"Yedioth Ahronoth" fasste
Israels Angst treffend
zusammen: "Bei der Unesco
wurde der Staat Palästina
gegründet." Jerusalem
fürchtet, dass die Aufnahme
Palästinas als Vollmitglied
in die Uno-Organisation
für Bildung, Wissenschaft
und Kultur am Montag
in Paris nur der Anfang
ist. Tatsächlich kündigte
Ibrahim Khraishi, Repräsentant
Palästinas bei der Uno
in Genf am Dienstag
an, dass sein Land schon
in den kommenden Wochen
bei 16 weiteren Uno-Organisationen
um Aufnahme bitten wird.
Die Palästinenser setzen
damit genau auf den
Dominoeffekt, den Israel
vermeiden wollte. >>>
Die Machtphalanx
- Berlin mit im Bunde
gegen Palästina
-
Werner Pirker - Das
Imperium hat umgehend
zurückgeschlagen. Kaum
daß der Beschluß der
UNESCO, der Sonderorganisation
der UNO für Bildung,
Wissenschaft und Kultur,
Palästina als Vollmitglied
aufzunehmen, gefaßt
war, waren die USA auch
schon mit der Ankündigung
zur Stelle, die im November
fälligen Zahlungen an
die Organisation nicht
zu überweisen. Ein demokratisches
Votum – von den 193
Mitgliedsstaaten stimmten
nur 14 gegen eine Aufnahme
– wird von Washington
mit dem Entzug finanzieller
Mittel geahndet. Das
zeigt einmal mehr, wie
es um das Demokratieverständnis
der »demokratischen
Führungsmacht« bestellt
ist. >>>
Palästina will Mitgliedschaft
in weiteren Uno-Organisationen
- Amerikanische Regierungssprecher
warnen vor Dominoeffekt
- Nach dem Beitritt
Palästinas zur Weltkulturorganisation
Unesco will sich das
Land um die Aufnahme
in 16 weitere Uno-Unterorganisationen
bemühen. Amerikanische
Regierungssprecher drohten
nach der Ankündigung
abermals mit einem Zahlungsstopp
an die betreffenden
Organisationen.
Palästina will sich
– nach dem Beitritt
zur Unesco – um die
Aufnahme in 16 weitere
Uno-Unterorganisationen
bemühen. Das kündigte
ein palästinensischer
Diplomat in Genf >>>
Schwindende
Macht Amerikas
- Wer zu spät kommt,
den bestraft das Leben,
diesen Spruch Michail
Gorbatschows mag man
kaum mehr hören, so
abgedroschen ist er.
Einen gewissen Reiz
gewinnt er aber, wenn,
wie im vorliegenden
Fall >>>
Palästina
in der Unesco - Ein
erwarteter Sieg
- Von Jubel bis zu Sarkasmus
reichen die ersten Reaktionen
auf den Erfolg der Palästinenser.
Die Bundesregierung
wird von der Opposition
scharf für ihr Nein
kritisiert. >>>
Die USA setzen auf
Geld als Mittel gegen
den Frieden in Nahost!
-
Palästina ist seit gestern
das 194 Mitglied der
Unesco, UN-Organisation
für Bildung, Wissenschaft
und Kultur, das ist
ein wichtiger Schritt
für einen eigenen Staat
und hat gezeigt, dass
die Welt die Palästinenser
anerkennt. Von den 193
Mitgliedsstaaten stimmten
nur 14 dagegen, neben
Israel auch die USA
und Deutschland! Während
Deutschland wieder einmal
gezeigt hat, dass ihnen
der Frieden im Nahen
Osten absolut nichts
bedeutet und ihre Verurteilung
des israelischen Siedlungsbaus
nur hohle Phrasen sind,
wollen die USA nun die
UNESCO sogar bestrafen.
Diese Aktion heute wird
unsere Fähigkeit einschränken,
UNESCO-Programme zu
unterstützen”, hatte
US-Botschafter David
T. Killion zuvor in
Paris mitgeteilt.
Kein Geld für den Frieden
- Knapp drei Jahre ist
es her, dass Obama den
arabischen Staaten eine
neue Friedensinitiative
und mehr Druck auf Israel
versprach, versprechen
die er schon etliche
Male gebrochen hat.
Am gestrigen Tage zeigt
Obama, dass er in der
Außenpolitik nichts
verändern wird und die
amerikanische Außenpolitik
im Nahen Osten sich
einzig und allein um
das Wohl der Israelis
dreht. Viel hatte Obama
den Palästinensern versprochen
>>>
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31.11.2011
-
Palästinenser bejubeln
Aufwertung
- Bei der Generalkonferenz
der UNESCO hat die palästinensische
Autonomiebehörde einen
historischen Achtungserfolg
erzielt: Sie wurde als
Vollmitglied in die
UNESCO aufgenommen.
Während die Palästinenser
jubelten, stoppten die
USA ihre Beitragszahlungen
an die UNESCO. Außerdem
sieht Israel den Friedensprozess
im Nahen Osten gefährdet..
>>>
Staat Palästina als
Vollmitglied in UNESCO
aufgenommen
-
Heute stimmte die Generalkonferenz
der Erziehungs-, Wissenschafts-
und Kulturorganisation
der Vereinten Nationen
(UNESCO) mit überwältigender
Mehrheit (107:14) für
den palästinensischen
Antrag auf Aufnahme
als Vollmitglied. Das
ist ein wichtiger Schritt
zur Eigenstaatlichkeit,
erklärt der Generaldelegierte
Palästinas, Salah Abdel
Shafi: „Der heutige
Tag ist für Palästina
ein historischer Tag
und ein weiterer politischer
Schritt auf dem Weg
zu Eigenstaatlichkeit.
Mit der Aufnahme Palästinas
als 195. Mitglied in
der UNESCO beweist die
Generalversammlung,
dass Staaten in ihrer
Gesamtheit destruktiven
Druck und Einschüchterungsversuche
widerstehen können und
so >>>
Fritz Edlinger begrüßt
Zustimmung Österreichs
zur Aufnahme Palästinas
in die UNESC
- Der Generalsekretär
der „Gesellschaft für
Österreichisch-Arabische
Beziehungen“ (GÖAB)
Fritz Edlinger begrüßte
in einer ersten Stellungnahme
die Zustimmung der Österreichischen
Bundesregierung zur
Aufnahme Palästinas
in die UNESCO. Diese
ist nach Pressemeldungen
heute in Paris mit einem
Ergebnis 107 pro, 14
kontra und 52 enthalten
beschlossen worden.
Besonders erfreulich
sei es, dass letztlich
doch eine Reihe von
EU-Staaten (neben Österreich
auch Belgien, Frankreich,
Irland, Luxemburg und
Spanien) sich dieser
Initiative angeschlossen
haben. Dass trotz des
massiven Druckes seitens
der USA, welche sogar
die Suspendierung ihrer
Beitragszahlungen zur
UNESCO androhten, und
Israel nur 14 Gegenstimmen
zu registrieren waren,
darunter leider auch
Deutschland, sei erfreulich.
Der GÖAB-Generalsekretär
gab abschließend auch
seiner Hoffnung Ausdruck,
dass dieses überwältigende
Votum der Internationalen
Staatengemeinschaft
auch dem Antrag Palästinas
als Vollmitglied zu
den Vereinten Nationen
einen neuen Impuls verleihen
möge. >>>
"Fiasko
für die Europäer" -
In Deutschland stieß
das ablehnende Votum
der Bundesregierung
auf scharfe Kritik aus
der Opposition:
SPD, Linke und Grüne
werteten das deutsche
Nein zur Aufnahme der
Palästinenser als blamabel
und beklagten eine Spaltung
Europas in der Frage.
Deutschland stehe mit
seinem Nein "weltweit
ziemlich isoliert" da,
sagte SPD-Fraktionsvize
Gernot Erler. Statt
sich gemeinsam der Stimme
zu enthalten, hätten
insbesondere Deutschland
und die Niederlande
mit ihrer Ablehnung
maßgeblich dazu beigetragen,
"dass Europa wieder
einmal ein Bild der
Zerrissenheit in einer
wichtigen außenpolitischen
Frage abgibt". Die Abstimmung
sei ein "Fiasko für
die Europäer". Auch
die außenpolitische
Sprecherin der Grünen-Fraktion,
Kerstin Müller, sprach
von einem "beklagenswerten
Bild der Uneinigkeit"
innerhalb der EU. "Die
Bundesregierung trägt
die Hauptverantwortung
dafür", kritisierte
sie. " Der Außenexperte
der Linksfraktion, Wolfgang
Gehrcke, sagte: "Die
Nahostpolitik der Bundesregierung
wird immer verworrener."
>>>
Unesco nimmt Palästina
als Vollmitglied auf
-
Christoph Schult und
Johannes Korge
-
Das Votum birgt Sprengkraft:
Die Unesco akzeptiert
die Palästinenser als
Vollmitglied - trotz
scharfer Proteste aus
den USA, die jetzt mit
einem Zahlungsstopp
drohen. Zur Blamage
geriet die Abstimmung
für die EU-Länder, weil
Deutschland und die
Niederlande gegen eine
Absprache verstießen.
>>>
Palestine Can Now
Join the International
Criminal Court
- Craig Murray - Palestine
is now a state. Membership
of the United Nations
is not in international
law a pre-condition
of statehood, and indeed
is not compulsory for
states. The existence
of states not members
of the UN is recognised
in international law,
not least by the UN
itself. Palestine has
just joined UNESCO for
example under a provision
which allows states
which are not members
of the United Nations
to join if they get
qualified majority support
– which Palestine overwhelmingly
did. So the UNESCO membership
is crucial recognition
of Palestine’s statehood,
not an empty gesture.
With this evidence of
international acceptance,
there is now absolutely
no reason why Palestine
cannot, instantly and
without a vote, join
the International Criminal
Court. Palestine can
now become a member
of the International
Criminal Court simply
by submitting an instrument
of accession to the
Statute of Rome, and
joining the list of
states parties. >>>
Israel
to reconsider cooperation
with UNESCO after approval
of Palestine membership
- After UN cultural
agency grants Palestinians
full membership earlier
Monday, Foreign Ministry
issues statement that
Israel rejects the decision.
- Barak Ravid - Israel
rejects the decision
of the General Assembly
of UNESCO to grant the
Palestinians full membership
of the organization,
the Foreign Ministry
said Monday, and warned
that Israel will now
reconsider its future
cooperation with the
body. >>>
Palestinians
to pursue UNESCO bid
despite political pressure
- Amira Hass - (...)
One especially problematic
clause in the proposal
offers the PA funds
to help renovate the
Church of the Nativity.
- "The EU is trying
to tempt us with money
to sell our principles,"
a senior PLO official
said. Another Palestinian
source noted that a
request last year for
funding for such renovations
for the Bethlehem church,
"which is important
to the entire Christian
world," went unanswered.
"There are four countries
leading this campaign
against us: Canada,
the United States, Germany
and Colombia," the senior
PLO official said. >>>
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Das Palästina Portal
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