"Zermalmt das Niederträchtige!"
(nach Voltaire)
Erklärung des Bundesverbands Arbeiterfotografie vom
1.10.2009
Der
Bundesverband Arbeiterfotografie sieht sich derzeit in
Zusammenhang mit einer
Veranstaltung
im Club Voltaire einer üblen, hinterhältigen
Diffamierungskampagne
ausgesetzt, die
wesentlich vom Vorsitzenden des Club Voltaire in Frankfurt
in
Zusammenspiel
mit Gruppierungen aus dem Spektrum der so genannten
Antideutschen
ausgelöst
worden ist.
Zunächst einmal
ist festzustellen: es handelt sich um eine gemeinsame
Veranstaltung
von Club
Voltaire und Arbeiterfotografie. Meinungsverschiedenheiten
wären also
zwischen diesen
beiden Partnern auszutragen. Stattdessen wird hinter unserem
Rücken gegen
die Akteure (Die Bandbreite und Elias Davidsson) und die
mitveranstaltende Arbeiterfotografie operiert.
Es war der
31.3.2009, als wir in die Programmgruppe gekommen sind und
uns
Interesse an
gemeinsamen Aktivitäten bekundet wurde. Nachdem wir die
Veranstaltung
konkret
abgestimmt haben, werden wir einen langen Zeitraum in dem
Glauben
gelassen, die
Veranstaltung würde wie geplant durchgeführt werden können.
Wir treffen
alle
Vorbereitungen inklusive Öffentlichkeitsarbeit. Es entstehen
Druckkosten für Flyer.
Es entstehen
Kosten für die Verteilung der Flyer im Stadtgebiet. Es
werden
Hotelbuchungen
vorgenommen, Honorarvereinbarungen getroffen,
Ausstellungstechnik
beschafft etc.
Anfang
September wird infolge eines anonymen Hinweises die Gruppe
'Die Bandbreite'
unter Beschuß
genommen, ohne daß wir oder die 'Bandbreite' in die
Auseinandersetzung einbezogen würden. Diese
Auseinandersetzung endet mit der
Entscheidung,
die Veranstaltung werde wie geplant durchgeführt. Erst in
diesem
Moment erhalten
wir davon Kenntnis, daß es die Auseinandersetzung und eine
Korrespondenz
in diesem Zusammenhang gegeben hat, und wir erfahren, dass
insbesondere
Andreas Waibel darin mit übelsten Diffamierungen operiert,
uns z.B.
unterstellt,
wir würden "antisemitische Verschwörungstheorien" verbreiten
und offen
sein "für
rechtes Gedankengut bis hin zur Holocaust-Leugnung". Andreas
Waibel
beschwert sich,
daß uns die Korrespondenz zugeht. Das war am 21.9.2009, etwa
2 1/2
Wochen vor der
Veranstaltung. Dann ist erst einmal wieder Ruhe.
Erst am
28.9.2009, etwa 1 1/2 Wochen vor der Veranstaltung, erhalten
wir Kenntnis von
einem Brief,
den Andreas Waibel in die Öffentlichkeit gegeben hat, der
wiederum üble,
rufschädigende
Unterstellungen und Halbwahrheiten enthält. Selbst dieser
öffentliche
Brief wird uns
nicht zugestellt. Wir stoßen zufällig auf ihn. Er ist auf
verschiedenen
websites
veröffentlicht und fordert im Grunde dazu auf - wenn nicht
im Vorfeld
entschieden
wird, die Veranstaltung zu streichen - die Veranstaltung zu
sprengen.
Am 29.9.2009
erfahren wir infolge zahlreicher Telefonate, daß ein
weiteres Schreiben
existiert, das
Andreas Waibel an Mitglieder des Club Voltaire und
verschiedene
außenstehende
Gruppen geschickt hat, und erhalten es von einem
Außenstehenden. In
diesem
Schreiben wird uns in bösartiger Weise unterstellt, wir
würden mit einem Verlag
kooperieren,
der als 'faschistisch' bezeichnet wird. Auch dieses
Schreiben wird hinter
unserem Rücken
in Umlauf gebracht.
Das alles sind
Methoden der Denunziation, des Rufmords und der Verleumdung,
die
darauf
hindeuten, daß es darum geht, uns massiv zu schaden. In
keinem Fall sind das
Methoden, bei
denen wir auch nur im entferntesten daran gedacht hätten,
daß sie in
einer der
Aufklärung verpflichteten Organisation wie dem Club
Voltaire, denkbar wären.
Wir sind
zutiefst schockiert.
Es geht
offensichtlich nicht um sachliche Auseinandersetzung,
sondern um
Diskreditierung. Alles kann zum Thema kontroverser
Diskussionen gemacht werden.
Aber von
vornherein Gedanken in einen Zusammenhang zu bringen, der so
nicht
besteht, und
sie diffamierend mit abfälligen Vokabeln zu belegen, um zu
verhindern,
daß sie in eine
sachliche Debatte einfließen, ist eine Methode, die der Idee
der
Aufklärung
diametral entgegensteht. Wir können uns des Eindrucks nicht
erwehren: das
ist
Unterdrückung aufklärerischer Gedanken und damit das Ende
der Grundidee des
Club Voltaire.
Nachfolgend
Erwiderungen zu einigen der Unterstellungen und
Falschbehauptungen in den von Andreas Waibel verfaßten bzw.
verbreiteten
Schreiben:
Es wird
behauptet, wir würden 'Verschwörungstheorien' zum
Terroranschlag vom 11.
September 2001
propagieren.
Mit dieser
Formulierung werden Betrachtungen und Informationen
diskreditiert und
gebrandmarkt,
die der Frage nachgehen, wer tatsächlich für das Verbrechen
verantwortlich
ist. Das Wort 'Verschwörungstheorie' dient einzig und allein
dazu, einen
Themenkomplex
zum Tabu zu erklären, mit dem man sich nicht befassen darf.
Das
dient nicht der
Aufklärung sondern den Interessen der Mächte, die aus dem
Verbrechen
vom 11.
September profitieren, indem sie Kriege führen, die ohne den
11. September
nicht so ohne
weiteres vermittelbar gewesen wären, und deckt die bisher
nicht
bekannten
Täter. Ob und wenn ja, welche Geheimdienste daran beteiligt
waren, wissen
wir nicht. Aber
es muß erlaubt sein, Hinweisen und Indizien nachzugehen, die
darauf
hindeuten, daß
der 11. September eine False-Flag-Operation gewesen ist.
Es wird
behauptet, wir würden Verschwörungstheorien gegen den
Volksaufstand im
Iran
verbreiten, das Regime von Ahmadinedschad verteidigen, den
iranischen
Präsidenten
preisen und dessen Verbrechen leugnen.
Dabei handelt
es sich um ein Konglomerat von Unterstellung und
Verunglimpfung. Nicht
zufällig wird
der Begriff 'leugnen' in Zusammenhang mit Verbrechen
gebraucht, um
damit so etwas
wie Holocaust-Leugnung zu suggerieren. Es geht uns nicht um
die
Verteidigung
eines Regimes und auch nicht um die Preisung des iranischen
Präsidenten.
Diese Formulierungen sind bewußt gewählt, um das Aufdecken
der
Feindbild-Propaganda verächtlich zu machen. Dem iranischen
Präsidenten werden im
Rahmen dieser
Propaganda durch Verfälschung wieder und wieder Äußerungen
unterstellt (Mainstream-Medien
wie DPA und ZDF haben dies im ganz entscheidenden
Fall der
Zitatverfälschung 'Israel von der Landkarte tilgen'
öffentlich eingestanden). Dem
Iran wird
unterstellt, er entwickle Atomwaffen, obwohl das nicht
verifizierbar ist. Dem
Iran wird
unterstellt, die Präsidentschaftswahlen vom Juni 2009
gefälscht zu haben,
obwohl es auch
dafür keine Beweise gibt. Und es wird unterstellt, der Iran
sei für den
Tod des
Mädchens Neda verantwortlich, obwohl auch das nicht als
erwiesen gelten
kann. Es ist
für uns nicht akzeptabel, wenn derartige Erkenntnisse
verunglimpft werden
sollen. Es muß
gestattet sein, sich mit den Methoden der
Feindbild-Generierung zu
befassen. Wer
das verhindern will, leistet einem Krieg Vorschub, der
Millionen Tote
kosten kann.
Es wird
behauptet, wir würden Hand in Hand mit
Verschwörungstheoretikern aus dem
Umfeld der so
genannten 'Infokrieger' arbeiten und gemeinsam mit ihnen
Veranstaltungen
organisieren.
Das ist eine
Behauptung, die in keiner Weise nachvollziehbar ist. Wir
kennen keine
'Infokrieger'.
Und es bleibt vollkommen unklar, was mit deren Umfeld
gemeint ist.
Darüber aber
werden wir in diffamierender Weise in Verbindung gebracht
mit
'Verschwörungstheorien zum Zweiten Weltkrieg', die diese
Leute propagieren würden.
Was das für
Überlegungen sind, die als Verschwörungstheorien bezeichnet
werden, ist
nicht klar. Ob
sie gerechtfertigt sind oder verurteilt werden sollten,
damit auch nicht.
Hier wird auf
hinterhältige Weise eine Verbindung konstruiert, um uns in
die 'rechte'
Ecke zu
stellen.
Abschließend
wird in dem Schreiben an die Mitglieder und Freunde des Club
Voltaire
und
Antifaschisten gefordert: "Keinen Fußbreit für
Antisemitismus und Reaktion!
Verteidigt den
Club Voltaire als Ort der Aufklärung und des
Antifaschismus!"
Diese Forderung
ist der Gipfel an Unterstellung. Natürlich ist die Forderung
richtig. Aber
es wird in
demagogischer Weise suggeriert, als verfolge die
Arbeiterfotografie andere
Ziele. Wir sind
keine Antisemiten. Wir sind keine Reaktionäre. Wir stehen
ganz
selbstverständlich auf der Seite von Aufklärung und
Antifaschismus.
In dem Text
'Bundesverband Arbeiterfotografie und der Kopp-Verlag' wird
behauptet,
wir würden mit
dem Kopp-Verlag kooperieren.
Das ist
eindeutig falsch. Wir kennen von den Betreibern dieses
Verlags niemanden.
Kontakte haben
wir ausnahmslos mit dem Journalisten und Grimme-Preisträger
Gerhard
Wisnewski, der seit kurzem auch im Kopp-Verlag
veröffentlicht und dessen
Arbeiten wir
schon seit langem verfolgen und dessen sonstige von uns
rezensierte
Bücher allesamt
im Knaur-Verlag erschienen sind und weiterhin erscheinen.
Ausschließlich
ihm haben wir die Verwendung von Bildern im web gestattet,
nicht
irgendwelchen
Betreibern des Verlags. Unsere Rezension über das im
Kopp-Verlag
erschienene
Buch über Jörg Haider ist nicht durchweg zustimmend. Diese
Behauptung
ist eindeutig
falsch. Es gibt Betrachtungen von Gerhard Wisnewski, denen
wir
zustimmen, und
solche, denen wir nicht zustimmen. Es ist absolut unlauter
zu
unterstellen,
wir würden generell Publikationen des Kopp-Verlages
empfehlen. Mit
anderen Büchern
des Verlages haben wir uns nicht befaßt.
Wahrgenommen
haben wir, daß auch der Islam-Hetze betreibende Udo Ulfkotte
zu den
Buchautoren des
Verlages gehört. Der hat aber auch im Heyne- und
Eichborn-Verlag
veröffentlicht.
Dort ist das Ulfkotte-Buch 'Der Krieg in unseren Städten.
Wie radikale
Islamisten
Deutschland unterwandern' erschienen, aber auch die
Buchreihe 'Wem
gehört die
Republik' über die Eigentumsverhältnisse in Deutschland.
Müssen wir diese
Buchreihe jetzt
aus unserem Bücherregal entfernen und wegwerfen? Das ist
doch
absurd.
Natürlich verurteilen wir die Islam-Hetze von Ulfkotte.
Deshalb sind doch aber
die anderen
Bücher, die bei Eichborn erschienen sind, nicht
diskreditiert. In fast jedem
Buchverlag
dürften sich Bücher finden, die wir verurteilen, weil sie
z.B.
kriegsverherrlichend sind. Daraus abzuleiten, daß alle
anderen Veröffentlichungen in
dem gleichen
Verlag nicht betrachtet werden dürfen, ist eine Forderung,
die unzumutbar
und unsinnig
ist.
Es gibt auf
unserer website ein Zitat, das aus einem Text von F. William
Engdahl
stammt. Dazu
ist die Quelle angegeben. Das ist ein Artikel, der auf der
website des
Kopp-Verlages
erschienen ist. Das ist eine von mehreren Positionen zur so
genannten
Finanzkrise.
Ausdrücklich steht im Fuß der Seite mit dem Engdahl-Zitat
der Satz "wer
hier
Sichtweisen findet, die er/sie für unzutreffend hält, setze
dem andere
Betrachtungen
entgegen". Wir fordern also zu einer Diskussion auf.
Es ist eine
bösartige Unterstellung, wir hätten die "Verharmlosung des
Waffen-SS Fans
Haider...
übernommen". Wir analysieren, inwieweit die gegen Haider
erhobenen
Vorwürfe
zutreffen und kommen zu dem Ergebnis, dass die Vorwürfe
(teilweise) nicht
gerechtfertigt
sind. Es geht z.B. darum herauszufinden, was Jörg Haider von
anderen
'rechten'
Politikern unterscheidet, die bei weitem nicht so ins
Schußfeld geraten sind wie
Jörg Haider.
Was ist beispielsweise der wesentliche Unterschied zwischen
Jörg Haider
und Roland
Koch? Und es geht um die Frage, inwieweit das entstandene
Jörg-Haider-
Feindbild
nachvollziehbar ist und wo nicht, und inwieweit es befördert
wurde, weil er
Störfaktor
imperialistischer Interessen ist. Es muß gestattet sein,
sich mit dem Tod
eines
Politikers, dessen Auffassungen und dem Verhalten anderer
ihm gegenüber zu
befassen,
unabhängig davon, wo er politisch gestanden hat. Wenn wir
herausfinden,
daß bestimmte
Vorwürfe nicht zutreffen, ist es infam zu behaupten, wir
würden den
"Waffen-SS Fan
Haider" verharmlosen, und dabei gleichzeitig noch zu
suggerieren, wir
würden Freunde
der Waffen-SS sein. Wir haben bislang nicht herausfinden
können,
was und in
welchem Zusammenhang Jörg Haider tatsächlich über die
Waffen-SS
gesprochen hat.
Aber wir haben festgestellt, daß andere Zitate aus dem
Zusammenhang
gerissen worden sind und damit die Aussage manipuliert
worden ist.
Es wird
behauptet, auf unserer website seien Verschwörungstheorien
zum
11.September,
Hass auf Israel, Rechtfertigung des Regimes der Islamischen
Republik
und
verschwörungstheoretische Erklärungen der Finanzkrise zu
finden und es gebe
dabei eine Nähe
zu Faschisten.
Das ist eine
Behauptung, die eindeutig zu weit geht und für die wir eine
Entschuldigung
fordern müssen.
Uns in die Nähe von Faschisten zu rücken, ist eindeutig der
Versuch
des Rufmords.
Das ist eine Methode, die an die Machenschaften erinnert,
wie sie im
Church-Report
beschrieben sind und in den USA die Zerstörung kritischen
Potentials in
der
Gesellschaft zum Ziel hatten (siehe dazu auch den Artikel
'Mord-Report' von Horst
Schäfer in 'Ossietzky').
Zudem ist es nach unseren Erkenntnissen bewußte Strategie,
Gedanken, die
für die herrschenden Kreise gefährlich werden können,
dadurch zu
diskreditieren,
indem man sie von 'rechten' Gruppierungen und Personen
aufgreifen
läßt. Nicht
umsonst sind 'rechte' Kreise von Geheimdiensten durchsetzt.
Das gilt es zu
durchschauen
und aufzuklären. Zu den Themenfeldern 11. September und Iran
haben
wir bereits
oben Stellung bezogen. Die Frage zu stellen, ob es Kräfte
gegeben haben
kann, die zur
Auslösung der so genannten Finanzkrise bewußt beigetragen
haben,
kann nicht
verboten sein. Kritik an der Politik Israels ist nicht
gleichzusetzen mit Hass.
Uns Hass zu
unterstellen, ist diffamierend. Das können wir nicht
unwidersprochen
hinnehmen. Das
geht eindeutig zu weit.
Abschließend ein kleiner Auszug aus dem
Spektrum unserer Arbeit:
Teilnahme an:
•
Kulturprogramm der photokina (2006, 2008)
•
‘Open Space’ der freien Kunstszene auf der Art Cologne
(2009)
•
Kirchentage (Berlin, Köln, Bremen)
•
UZ-Pressefeste
•
Internationale Photoszene Köln seit 1989 (immer mit dem
Ziel, sozialkritische
Themen in die
Kunstszene einzubringen)
Beteiligung an
•
Gewerkschafts-, Initiativen-, Obdachlosenzeitungen
•
Publikationen der Friedensbewegung, antifaschistischer und
kirchlicher
Organisationen
Ausstellungen
•
über die NS-Vergangenheit von Persönlichkeiten der deutschen
Wirtschaft (im
Begleitprogramm
der Wehrmachtsausstellung in Köln und Osnabrück)
•
Gegen den braunen Strom - über Widerstand gegen den
Faschismus (zusammen
mit dem
NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln)
•
über von Abschiebung bedrohte Kurden (in verschiedenen
Städten)
•
Die untergetauchte Kamera - Deutsche Besatzung Amsterdams
1940-1945 (in der
Galerie
Arbeiterfotografie in Zusammenarbeit mit dem
niederländischen Fotoarchiv)
•
Wohnen in Deutschland (in der Frankfurter Katharinenkirche)
•
68er-Köpfe (in Köln und Berlin im Rahmen der Linken
Medienakademie LIMA)
Vorträge
•
ev. Akademie
•
Rheinische Arbeitsgemeinschaft für Fotografie
•
Linke Medienakademie Berlin
Kooperationen
mit
•
NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln (Ausstellung und
Katalog)
•
Schriftstellerverband
•
Bayer Koordination
•
Kein Mensch ist illegal
•
Werner Rügemer, Maria Mies, Gunter Demnig, Martin Kessler
und vielen, vielen
anderen
•
FotokünstlerInnen aus Deutschland, Italien, Frankreich,
Kolumbien, USA, Israel,
Schweiz,
Belgien, Guinea Bissau ...
Veranstaltungen
•
Diskussion in der ver.di-Mediengalerie Berlin: „Rettet den
Reichtum“ mit Werner
Rügemer, Peter
Wahl, Ellen Diederich
•
Kongresse und Symposien zur Engagierten Fotografie (2000 in
Köln, 2007 in Erfurt
anläßlich 80
Jahre Arbeiterfotografie, mehrfach im Rahmen der
Internationalen
Fototage Herten,...)
Publikationen
•
Gegen den braunen Strom (Portraits und Interviews mit Kölner
Widerstandskämpfern)
•
SoZ-Sonderdruck zur Protestveranstaltung gegen die
‘Bürgerbewegung Pro Köln’
•
2009: Flyer zum Aufruf an deutsche PolitikerInnen, sich zu
den Mittenwald-Protesten
zu
positionieren
•
Bildgestaltung des Materialheftes der ökumenischen
Friedensdekade 2008
•
Panzerknacker-Film für attac
•
Galerie-Künstler-Sonderdrucke
•
Fotopostkarten
Dokumentationen
•
zahlreiche Reportagen sozialer Proteste
•
zahlreiche Reportagen von Anti-Nazikundgebungen
•
Arbeitskampf (AEG, Panasonic, Gate Gourmet, Deutsche Bahn
und viele andere
Fälle)
•
Proteste gegen den Soldatengottesdienst im Kölner Dom
•
G8-Gipfel in Genua
•
G8-Gipfel in Heiligendamm
•
Aktionen zum vom Internationalen Gerichtshof geächteten
Mauerbau in Palästina
•
Stop the Wall (mit Felicia Langer, Moshe Zuckerman, ...)
•
Zug der Erinnerung
•
Proteste gegen die Atomrüstung (gemeinsam mit dem Hibakusha
Kazuo Soda,
Büchel,...)
•
Weltweite Proteste gegen den Irak-Krieg 2003
Themen (außer
den oben bereits genannten)
•
Flucht, Vertreibung (Kurden, Roma), Migration, Antikrieg,
Häuserkampf (z.B. Barmer
Viertel),
ZwangsarbeiterInnen, Abschiebeknast,...
Sonstiges
•
Arbeiterfotografie ist eine anerkannte Projekteinrichtung
der freien Kunstszene Köln
•
Unterstützung und Förderung teils mit öffentlichen Mitteln
•
Gabriele Senft (Die Brücke von Varvarin) ist Ehrenmitglied
des Bundesverbands
"Bis heute ist
die Arbeiterfotografie den Grundsätzen ihres Schöpfers Willi
Münzenberg
treu geblieben:
Nämlich eine Gegenöffentlichkeit zur bürgerlichen Bild- und
Pressewelt
und damit
Möglichkeiten zu neuen Gedanken- und Erfahrungswelten zu
schaffen."
(Andreas Bausewein, Oberbürgermeister der
Stadt Erfurt, 2007)
Arbeiterfotografie - Forum für Engagierte Fotografie
Merheimer Str.
107
D-50733 Köln
Tel: 0221/727
999
Fax: 0221/732
55 88
eMail:
arbeiterfotografie@t-online.de
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