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Buchvorderansicht: Rohlfs - 'Nie wieder!'? Was geschieht eigentlich hinter der Mauer in Palästina?

Was geschieht eigentlich hinter der Mauer in Palästina?

Eine Dokumentation von Ellen-Ruth Rohlfs
3. erweiterte Auflage

"Nur" Verbrechen gegen die Menschlichkeit oder schleichender Völkermord

Selbstverlag - Preis 12.- € - Zu beziehen über: ellen.rohlfs(at)freenet.de
 

 

Felicia Langer
Um Hoffnung kämpfen

Kein Frieden in Nahost: Sie möchte jedoch dem Hass eine Kraft entgegensetzen, die Liebe, die sie selbst erfahren hat. Sie ist erfüllt von Hoffnung. Einer Hoffnung, für die gestritten werden muss, gegen das Unrecht. In diesem sehr persönlichen Buch schildert Felicia Langer, was sie bestärkt, sich für Versöhnung und Frieden einzusetzen. >>>

Larnuv Taschenbuch 345 Originalausgabe mit Abbildungen ca. 144 Seiten
ca. 9,90 € [D], 1
ISBN 978-3-88977-688-4

Um Hoffnung kämpfen - Dr. Ludwig Watzal  >>

Unteilbarer Humanismus - Felicia Langer hat ein eindringliches Buch zum israelisch-palästinensischen Konflikt geschrieben - Von Werner Ruf  >>>

 


 

 

Wer wir sind

Die Dialoggruppe OLIVENZWEIG gibt es seit Mai 2002. Wir verfolgen in grosser Sorge und Trauer die Entwicklung in Israel und Palästina. Das zentrale Anliegen unserer Arbeit ist die doppelte Solidarität: Es kann Israel nur gut gehen, wenn es den PalästinenserInnen auch gut geht und umgekehrt. Aus diesem Gund unterstützen wir die Friedenskräfte auf beiden Seiten.

Unsere palästinensischen, jüdischen, islamischen, arabischen, israelischen, christlichen und schweizerischen Wurzeln weisen auf unsere unterschiedlichen Geschichten und Erfahrungen hin. Im Dialog suchen wir gegenseitig Respekt und Verständnis. Wir verurteilen Gewaltanwendung von beiden Seiten, sei sie staatlicher oder nichtstaatlicher Natur.

Es gehört zu unserem Selbstverständnis, dass wir unsere Standpunkte regelmässig reflektieren und sie aufgrund der sich verändernden politischen Gegebenheiten hinterfragen.

 

Unsere Standpunkte:

1.      Ein souveräner und lebensfähiger Staat Palästina auf integriertem Hoheitsgebiet und ein souveräner und lebensfähiger Staat Israel auf integriertem Hoheitsgebiet.

2.      Zwei souveräne, demokratische Staaten, in denen die Menschenrechte für Frau und Mann gemäss Satzungen der UNO verwirklicht sind.

3.      Rückzug aus allen 1967 besetzten Gebieten ( UNO-Resolution 242 und 338).

4.      Die Räumung aller israelischen Siedlungen in den besetzten Gebieten.

5.      Die tatsächliche politische und gesellschaftliche Gleichstellung der palästinensischen Bürger Israels.

6.      Ein Friedensvertrag zwischen den Staaten Israel und Palästina, der das Schutzinteresse der Bürger und Bürgerinnen beider Nationen berücksichtigt und zudem auf Sicherheitsabkommen beruht, die den spezifischen Sicherheitsbedürfnissen Israels und Palästinas Rechnung tragen.

7.      Die Suche nach gerechten staatlichen und religiösen Lösungen für Jerusalem mit der Vision einer offenen Stadt.

8.   Eine gerechte Verteilung des Wassers.

9.   Wir weisen auf die Mitverantwortung Israels sowie der umliegenden arabischen Staaten an der Vertreibung der palästinensischen Bevölkerung hin. Wir fordern die offizielle Anerkennung der Mitverantwortung Israels sowie der umliegenden arabischen Staaten am gegenwärtigen palästinensischen Flüchtlingsproblem. Anzustreben sind bi- und multilaterale Übereinkommen, die auf eine faire und praktikable Lösung für beide Seiten ausgerichtet sind.

10.  Wir verurteilen den Bau der Trennmauer. Sie zerstört Lebensgrundlagen der Palästinenser und ist Teil der Vertreibungspolitik der jetzigen israelischen Regierung.      Die Mauer trennt PalästinenserInnen von PalästinenserInnen und ist Teil der       israelischen Land- und Wassergewinnungspolitik.

 

Wofür wir uns einsetzen

1.      Wir unterstützen die demokratischen Kräfte in Israel und Palästina, die sich dem Einsatz für eine gemeinsame, friedliche Zukunft beider Kollektive verschrieben haben.

2.      Wir setzen uns dafür ein, dass das Schicksal und das Leiden beider Völker in der Vergangenheit und in der Gegenwart  bewusst gemacht und anerkannt werden.

3.  Wir vernetzen uns mit Gruppen und Organisationen, welche dieselbe Zielsetzung          haben und arbeiten wo möglich mit ihnen zusammen.

4.      Wir wollen  uns und andere weiter informieren. Ein besonderes Anliegen sind uns dabei folgende Themen:

-         Differenzierte Auseinandersetzung mit der Flüchtlings- und der Gewaltfrage

-         Hoffnungsgeschichten:  Aufrufe und Aktionen von jüdischen und palästinensischen Friedenskräften – Pflanzen von Olivenbäumen – Jüdische Soldaten, die den Dienst in den besetzten Gebieten verweigern – Einsätze von AusländerInnen in den besetzten Gebieten. 

 

Unsere Hoffnung

Zwei HoffnungsträgerInnen seien abschliessend zitiert:

Hüten wir uns davor, das was uns fremd und nicht genügend bekannt ist, als das Niedrige anzusehen und zu behandeln. Hüten wir uns, das, was uns widerfahren ist, nun selber zu tun...Es gehört auch Phantasie dazu: die Fähigkeit sich die Seele des Andern, des Fremden, nach der Wirklichkeit der eigenen vorzustellen...Es war für mich erschreckend in Palästina, wie wenig wir den arabischen Menschen kennen... Bei alledem ist eine gemeinsame Landespolitik möglich, weil dort und hier das Land geliebt wird, dort und hier die Zukunft des Landes gewollt wird. Darum ist es möglich, für dieses Land gemeinsam zu arbeiten.“   

(Martin Buber jüdischer Philosoph Zionisten Kongress XVl 1929)

 

„Frieden kann nur erreicht werden durch gegenseitige Anerkennung des Rechts auf Existenz und Entwicklung und dadurch, dass dem anderen das zugestanden wird, was wir für uns selbst beanspruchen.“

(Sumaya Farhat Naser Biologin, Schriftstellerin und Friedenskämpferin aus Palästina an einer Rede in St.Gallen im November 05)

 

Kontaktadressen OLIVENZWEIG:

Frau Batja P.Guggenheim-Ami: Speicherstr. 38, 9000 St.Gallen Tel: 071 223 60 39; guggi@vtxmail.ch

Herr Ahmad Garhé: Rorschacherst. 32, 9000 St.Gallen, Tel: 071 223 78 02; garhe_ahmad@hotmail.com

Herr René Stucki, Poststrasse 10  9410 Heiden   Tel: 071 891 26 64;  rene-stucki@bluewin.ch

 

 
 

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Das Buch ist aktueller denn je. Von der BRD-Presse totgeschwiegen, zeigt es Israel so wie es ist >>
 


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