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Buchvorderansicht: Rohlfs - 'Nie wieder!'? Was geschieht eigentlich hinter der Mauer in Palästina?

Was geschieht eigentlich hinter der Mauer in Palästina?

Eine Dokumentation von Ellen-Ruth Rohlfs
3. erweiterte Auflage

"Nur" Verbrechen gegen die Menschlichkeit oder schleichender Völkermord

Selbstverlag - Preis 12.- € - Zu beziehen über: ellen.rohlfs(at)freenet.de
 

 

Felicia Langer
Um Hoffnung kämpfen

Kein Frieden in Nahost: Sie möchte jedoch dem Hass eine Kraft entgegensetzen, die Liebe, die sie selbst erfahren hat. Sie ist erfüllt von Hoffnung. Einer Hoffnung, für die gestritten werden muss, gegen das Unrecht. In diesem sehr persönlichen Buch schildert Felicia Langer, was sie bestärkt, sich für Versöhnung und Frieden einzusetzen. >>>

Larnuv Taschenbuch 345 Originalausgabe mit Abbildungen ca. 144 Seiten
ca. 9,90 € [D], 1
ISBN 978-3-88977-688-4

Um Hoffnung kämpfen - Dr. Ludwig Watzal  >>

Unteilbarer Humanismus - Felicia Langer hat ein eindringliches Buch zum israelisch-palästinensischen Konflikt geschrieben - Von Werner Ruf  >>>

 


 

Palästinensische Gemeinde Berlin und die arabischen Vereine in Berlin
Presseerklärung      08. März 2008

Stoppt den Völkermord an den Palästinensern …!
Stoppt das Massaker in Gaza …!  Beendet die Belagerung in Gaza…!

 

Die Palästinensische Gemeinde Berlin und die arabischen Vereine in Berlin verurteilen das barbarische Vorgehen der israelischen Besatzungskräfte im Gazastreifen auf das Schärfste und fordern die internationale Gemeinschaft auf einzuschreiten, um das militärische Vorgehen der israelischen Armee gegen die palästinensische Bevölkerung zu beenden.

 

Der israelische Besatzer hat in den letzten Tagen ein neues Kapitel in der blutigen Geschichte seiner Aggressionspolitik geschrieben. Das traurige Resultat eines einzigen Tages, dem 01.03.08, waren 60 Tote und mehr als 200 Verletzte, darunter viele Frauen und Kinder.

Laut B'Tselem, dem israelischen Informationszentrum für Menschenrechte in den besetzten Gebieten, wurden in den ersten 2 Monaten im Jahr 2008 (bis zum 28.02) 146 Palästinenser getötet.  

 

Der Gazastreifen ist aufgrund  der Blockade zum größten „Guantanamo“ der Welt aufgestiegen. Mehr als 1,5 Millionen Menschen leben seit Monaten abgetrennt vom Rest der Welt.

 

Wir, die Palästinensische Gemeinde in Berlin und die palästinensischen und arabischen Vereine in Berlin, appellieren  an die Bundeskanzlerin, Frau Merkel, und an den Außenminister, Herrn Steinmeier, die aggressive und menschenrechtsverletzende Politik Israels zu verurteilen. Jedes Opfer im Nahen Osten ist ein Opfer zu viel. Die palästinensischen Opfer gehören auch dazu. Die israelische Aggression gegen die Menschen im Gazastreifen ist Staatsterror und muss auch so betitelt werden.

 

Wir sind empört über den Terror der israelischen Regierung gegenüber der palästinensischen Bevölkerung und verärgert über das Zuschauen der europäischen Regierungen.

 

Mit uns zusammen sind viele Menschen in der ganzen Welt über die brutale Gewalt, mit der israelische Regierung gegen das palästinensische Volk vorgeht, bestürzt und zutiefst erschüttert.

Es ist für uns absolut unverständlich, dass Israel Krieg gegen ein Volk führt, dem seit 1948 demokratische Grundrechte und das Recht auf einen eigenen Staat verweigert wird.

Das palästinensische Volk lebt seit 1948 in Hoffnungslosigkeit und wird ständig gedemütigt und unterdrückt.

 

Wir fordern den israelischen Besatzer  auf, die Gewalt gegen das palästinensische Volk und die Besatzung der palästinensischen Gebiete sofort zu beenden.

Die  jüngste Entwicklung hat nur allzu deutlich gemacht, dass  Besatzungs- Logik von Gewalt, Erniedrigung und Demütigung nur Rache, Vergeltung und das heißt wieder Gewalt hervorruft.

 

Israel ist verpflichtet per Resolutionen, die von der israelischen Regierung ungeachtet bleiben, dass, was dem palästinensischen Volk seit 1948 verwehrt wird, zurück zu erstatten. Damit ist ein eigener Staat mit Jerusalem als Hauptstadt gemeint, verbunden mit allen Möglichkeiten der Entwicklung zu Wohlfahrt und Frieden.

 

Wir appellieren an  die Bundesregierung, sich für folgende Punkte einzusetzen:

 

  • die sofortige Stoppung der israelischen Aggression gegen das palästinensische Volk und der Belagerung des Gazastreifens
  • die Waffenlieferungen an Israel einzustellen (den größten Importeur deutscher Waffen außerhalb der NATO)
  • sich für die Entsendung eines UN-Schutzcorps nach Palästina einzusetzen
  • wirtschaftliche Sanktionen gegen Israel zu verhängen, solange die völkerrechtswidrige Besatzung der palästinensischen Gebiete andauert
  • den verhängten Boykott gegenüber Palästina umgehend zu beenden und verlangen internationalen Schutz für die Palästinenser.
  • Nicht mit zweierlei Maß gegenüber Israel und Palästina messen
  • die Freilassung aller Gefangenen aus den israelischen Gefängnissen
  • den Fall der Apartheidsmauer in Palästina - entsprechend dem Urteil des Internationalen Gerichtshofs in Den Haag
  • Anerkennung eines lebensfähigen palästinensischen Staates mit Jerusalem als Hauptstadt
  • darauf zu dringen, dass die UNO-Resolutionen durchgesetzt werden und Israel sich endlich völkerrechtskonform verhält
  • das Rückkehrrecht der palästinensischen Flüchtlinge anzuerkennen und zu unterstützen

 

Die Palästinenser wollen in Würde und Frieden in ihrer Heimat Palästina leben. Sie brauchen Ihre Solidarität.

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Palästinensische Gemeinde Berlin und die arabischen Vereine in Berlin

karmula@hotmail.com

 

 

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