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Buchvorderansicht: Rohlfs - 'Nie wieder!'? Was geschieht eigentlich hinter der Mauer in Palästina?

Was geschieht eigentlich hinter der Mauer in Palästina?

Eine Dokumentation von Ellen-Ruth Rohlfs
3. erweiterte Auflage

"Nur" Verbrechen gegen die Menschlichkeit oder schleichender Völkermord

Selbstverlag - Preis 12.- € - Zu beziehen über: ellen.rohlfs(at)freenet.de
 

 

Felicia Langer
Um Hoffnung kämpfen

Kein Frieden in Nahost: Sie möchte jedoch dem Hass eine Kraft entgegensetzen, die Liebe, die sie selbst erfahren hat. Sie ist erfüllt von Hoffnung. Einer Hoffnung, für die gestritten werden muss, gegen das Unrecht. In diesem sehr persönlichen Buch schildert Felicia Langer, was sie bestärkt, sich für Versöhnung und Frieden einzusetzen. >>>

Larnuv Taschenbuch 345 Originalausgabe mit Abbildungen ca. 144 Seiten
ca. 9,90 € [D], 1
ISBN 978-3-88977-688-4

Um Hoffnung kämpfen - Dr. Ludwig Watzal  >>

Unteilbarer Humanismus - Felicia Langer hat ein eindringliches Buch zum israelisch-palästinensischen Konflikt geschrieben - Von Werner Ruf  >>>

 


 

Projekt: „Öffnet Bethlehem!“   ( www.openbethlehem.org )

 Zur  sofortigen Presseveröffentlichung

5.Juli  2006

 Israel schließt Bethlehem für palästinensische Bewohner Ost-Jerusalems

 
Die israelische Armee hat Befehle/Order  erhalten, den Bethlehem-Terminal  für Palästinenser, die in Ost-Jerusalem leben, zu schließen.

Diese Vorgehensweise besteht praktisch schon seit Monaten und ist nun Armee-Taktik geworden – nach Befehlen, die vor kurzem vom Generalmajor Yair Navel, dem Chef des IDF –Kommando Mitte, ausgegeben wurde.

 

Seit Jahren ist es den Bewohnern Bethlehems verboten worden, Jerusalem ohne eine Sondergenehmigung von der israelischen Armee  zu betreten. Die Gemeinden der beiden Gemeinden sind aber eng mit einander verbunden  durch  Familie,  Arbeit, Bildungseinrichtungen und  Religion, sind aber durch die Mauer gezwungen, getrennt zu leben und sind nicht in der Lage, ihre Freunde und Familie zu besuchen oder ihre Universitäten oder die Gottesdienstorte aufzusuchen.

 

Die 237 000 palästinensischen Bewohner vom besetzten Ost-Jerusalem sind gezwungen, eine israelische Identitätskarte zu haben, die ihnen erlaubt, in gewisse Gebiete zu fahren, die für Westbankbewohner verboten sind .Nach einem Artikel der israelischen Tageszeitung Haaretz  vom 30.6.06 behauptet eine ranghohe Stelle des Verteidigungsministeriums, dass es  Ost-Jerusalemer  Bewohnern  verboten sei , Städte in der Westbank zu betreten – es sei nur ein weiterer Schritt einer umfassenderen Taktik, das Leben der palästinensischen Bewohner Jerusalems härter/ unerträglicher zu machen. Dieselbe Quelle weist darauf hin, dass dies auch Studenten einschließt, die längere Zeit im Ausland waren und die so daran gehindert werden sollen, nach Jerusalem zurückzukehren.

 

Die Direktorin von „Öffnet Bethlehem!“ Leila Sansour sagt: „Seit dem Oslo-Friedensabkommen ist Bethlehem Zeuge eines schleichenden Prozesses der Enteignung seines Landes geworden und einer  wachsenden Isolierung vom übrigen Palästina und der Außenwelt.

Israel baute 2005 den neuen Bethlehem-Terminal, um damit eine Reihe  Kontrollpunkte zwischen den beiden Städten zu ersetzen. Der Terminal, der tatsächlich innerhalb Bethlehems liegt, fungiert als Portal für Touristen und internationale Besucher, die  durch den Kontrollpunkt schnell  durchgewunken werden, während Palästinenser sich lange anstellen müssen.

 

Diese Nachricht kommt in derselben Woche, in der das „Ad Hoc Komitee  für den Schutz ausländischer Passbesitzer,( die die besetzten Gebiete besuchen oder in ihnen wohnen) sich an die Arbeit machen wollte. Diese Gruppe will sich mit dem Problem von Israels Deportation und Einreiseverweigerung für Menschen palästinensischen Ursprungs befassen, die Palästina besuchen oder dort arbeiten wollen.

 

Ende.

Kontaktadressen:

Leila Sansour  -+44 7814 937743 (Büro in England)

Charlotte Carson - + 44 7768305897 / (0) 20 7222 8443 (Büro in England)

Manas Abbas (Ad Hoc Committee)  00970 2 – 2954646/9

 

 

For Immediate Release                                         

5 July 2006

 

Israel closes Bethlehem to Jerusalem Palestinians

 

The Israeli army has issued orders to close the ‘Bethlehem Terminal’ to Palestinians living in East Jerusalem.  This has been in practice for many months, and has now become army policy following recent orders by Major General Yair Naveh, Head of IDF Central Command.

 

For years, Bethlehem’s residents have been forbidden from accessing Jerusalem without special permission from the Israeli army.  The communities of the two towns are intimately connected through family, work, education and religion, but are forced to live divided by a wall, unable to visit their friends and families, or go to their universities and places of worship. 

 

This policy means, for example, that Christians from East Jerusalem are unable to pray at the Church of the Nativity, without spending hours traveling around Jerusalem to get to Bethlehem. This journey would take fifteen minutes without Israeli checkpoints.   

 

The 237,000 Palestinian residents of occupied East Jerusalem are forced to carry Israeli-issued ID cards which permit them to travel in certain areas forbidden to West Bank Palestinians.  According to an article in Israel’s Haaretz newspaper (30 June), a senior Defense Ministry source suggested that forbidding East Jerusalem residents to enter cities in the West Bank is just one part of a broader policy of making life harder for Palestinian residents of Jerusalem. The source pointed out that this policy includes preventing students who have been abroad for long periods from coming back to the city.

 

Open Bethlehem’s director, Leila Sansour says: “Since the Oslo Peace Treaty, Bethlehem has witnessed the gradual but continual dispossession of its land, and increasing isolation from the rest of Palestine and the outside world. This policy is certain to undermine the sustainability of both communities.”

 

Israel built the new ‘Bethlehem Terminal’ in 2005 to replace a previous series of checkpoints between the towns.  The Terminal, which is actually in Bethlehem, acts as an entry point for tourists and other international visitors who are fast-tracked thought the checkpoint while Palestinians wait in line.

 

This news comes in the same week that saw the launch of the ‘Ad Hoc Committee for the Protection of Foreign Passport Holders Visiting/Residing in the Occupied Palestinian Territories.  This group will tackle Israel’s deportation and denial of entry to people of Palestinian origin who wish to visit or work in Palestine. 

 

Ends

 

Contacts

Leila Sansour - +44 7814 937743

Charlotte Carson - +44 7768305897 / (0) 20 7222 8443

 

Manaf Abbas (Ad Hoc Committee) - +970-2-2954646/9

 

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