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Vertreibung - Ethnische Säuberung 2
Al Nakba - 14.05.1948 - 3
Al Nakba - 14.05.1948 - 2
Al Nakba - 14.05.1948 - 1
Nakba - Historische Fotos 1
Nakba - Historische Fotos 2
Landraub
Militärorder - Ausweisung
Knesset verbietet Gedenken an Nakba

 
14. Mai 1948 - Al Nakba - Landraum - Vertreibung - 2

Weitere Texte

Vertreibung - Ethnische Säuberung 1

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Die weithin unbekannte Vergangenheit Israels – Teil 1
Ursprünge des Zionismus  - Von Alan Schink Spricht oder schreibt man über Terrorismus sind in der Regel islamistisch motivierte Gewalttaten gemeint, wobei die zionistisch-terroristische Vergangenheit vieler Offizieller in Israel in der Regel selten zur Sprache kommt. Alan Schink will dieser Betrachtungsweise entgegenwirken – in einer dreiteiligen Serie über den friedlichen Ursprung des Zionismus und die Geschichte zionistischer Untergrundbewegungen der 30er, 40er und 50er Jahre. Ohne deren Gewalttaten würde der israelische Staat nicht existieren, und sie prägen seine Politik bis in die Gegenwart >>>

Die weithin unbekannte Vergangenheit Israels – Teil 2
Die Geburtsstunde des Terrors - Von Alan Schink - Wer palästinensischen Terroristen vorwirft, die israelische Bevölkerung zu “terrorisieren” und damit die Bombardements palästinensischer Städte durch israelische Streitkräfte zu verteidigen sucht, muss auf einem Auge blind sein. Denn was heute der Hamas vorgeworfen wird, nämlich ihre Ziele mittels terroristischer Aktivitäten erreichen zu wollen, war in den 40er Jahren für spätere israelische Politiker und Ministerpräsidenten charakteristisch und führte zur Gründung des souveränen Staates Israel. >>>

Die weithin unbekannte Vergangenheit Israels – Teil 3 - Die „Post-Terror“-Ära -  Alan Schink - Nachdem prozionistische Untergrundbewegungen wie die Irgun oder die Lehi mit ihren Terroraktionen gegen die britischen Besatzer, aber auch gegen Teile der Zivilbevölkerung ihr Ziel, die Etablierung eines souveränen jüdischen Staates, erreicht hatten, war das Konfliktpotential zwischen Arabern und Juden keineswegs gebannt. Nicht nur, dass sich nun die staatenlosen Palästinenser hintergangen fühlten - die nahezu nahtlose Übernahme der radikalzionistischen Gruppierungen in den neuen israelischen Verwaltungs- und Sicherheitsapparaten hat in der Politik des kleinen Staates Spuren hinterlassen, die bis in die Gegenwart hinein sichtbar sind.


Geschichte von unten: Das Nakba Archiv in Beirut - Gefunden beim IPK - Obwohl bei der Geschichtsschreibung zu den Ereignissen von 1948 in Palästina ein wachsendes Interesse an dem Narrativ der bislang Marginalisierten - den Bauern, Frauen, Flüchtlingen, dem städtischen Proletariat, den Beduinen etc. - zu verzeichnen ist, gibt es doch immer noch vergleichsweise wenig Material, das die Ereignisse aus der Perspektive der nichtprivilegierten Mehrheit der palästinensischen Gesellschaft dokumentiert. >>>

Nakba Archive - home page
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Zu Israels 60. Jahrestag der Unabhängigkeit, israelischer Verbrechen und Boykott - Michael Warschawski - Auf der ganzen Welt feiert Israel das 60. Jubiläum seiner Geburt. Diese Gedenkveranstaltungen basieren auf einem doppelten Versäumnis, welches die Feiern in inakzeptabler Weise jeglicher ethischen Perspektive beraubt. >>>

… zu Massaker an Arabern während des 1948er Krieges
 Guy Ehrlich

Das einzige Massaker, das in israelischen Geschichtsbüchern auftaucht, ist das von Deir Yasin. Vielleicht weil die Verantwortung hier bei ETZEL lag. In verschiedenen israelischen Büchern und Zeitungsartikeln finden sich zwar Berichte zu mehreren Dutzend Fällen, diese sind allerdings recht oberflächlich. […]

 (Ariyeh) Yitzhaki Dozent war Dozent für Militärgeschichte und Militärtaktik innerhalb der Offiziersausbildung der israelischen Armee. In den späten 60er Jahren leitete er die israelischen Militärarchive im Rahmen seines Dienstes in der Geschichtsabteilung der Armee. Er sammelte sämtliche Aussagen und Dokumente zum Thema, die er finden konnte, und wartete auf den richtigen Moment, um sie zu veröffentlichen. ‚Dieser Zeitpunkt ist nach einer Generation jetzt gekommen‘, sagte er. ‚Wir können nun diesen unendlichen Lügen, mit den wir aufgewachsen sind, ein Ende bereiten. In nahezu jedem arabischen Dorf, das während des Unabhängigkeitskriegs besetzt wurde, wurden Kriegsverbrechen begangen: Mord, Massaker, Vergewaltigungen. Ich glaube, dass letztendlich diese Dinge ans Tageslicht kommen werden. Die Frage ist, wie wir damit leben können.‘

Yitzhaki zufolge wurden während des Unabhängigkeitskriegs mindestens 20 große Massaker (50 Ermordete pro Massaker) und über 100 kleine Massaker (an Individuen oder kleinen Gruppen) an Arabern verübt. Diese Massaker hatten, so Yitzhaki, einen direkten Einfluss auf die Fluchtwellen von Arabern aus dem Land. Für viele Israelis war es einfach, der falschen Erklärung Glauben zu schenken, die Araber würden auf Befehl ihrer Führer das Land verlassen. Das ist eine Lüge. Der Hauptgrund für die Fluchtbewegung lag in der Angst der Araber vor der israelischen Gewalt begründet, die durchaus reell war. In nahezu jedem Bericht in den israelischen Militärarchiven zur Besetzung arabischer Dörfer von Mai bis Juli 1948, dem Höhepunkt der Konfrontation mit arabischen Dorfbewohnern, finden sich Hinweise auf Massaker.

Der Geschichtsforscher Uri Milstein, der in Israel als Mythenentzauberer gefeiert wird, bestätigt nicht nur die Einschätzung Yitzhakis zum Umfang der Massaker, sondern geht sogar noch weiter. „Wenn Yitzhaki behauptet, dass es in fast jedem arabischen Dorf Morde gegeben hat, dann sage ich, dass bis zur Gründung Israels jede Kampfhandlung in einem Massaker an Arabern endete. Massaker an Arabern hat es zwar in allen israelischen Kriegen gegeben, ich allerdings hege keinen Zweifel daran, dass der Unabhängigkeitskrieg der dreckigste war.“ […]

Ha’ir, Tel Aviv, 06.05.1992.  Aus dem Hebräischen von Israel Shahak. Aus dem Englischen von Nora-Elise Beck.

Untold stories: Darwish Addassi - May 10, 2007 - Darwish Addassi wishes his fellow Americans could spend a day in his shoes. Maybe then they would know what it feels like to be a refugee. The 72-year-old still remembers the day he was expelled from his home 59 years ago.

Hier ist auf einer Karte die Vertreibung nachzuvollziehen.

FAQ on the Nakba - The Nakba and Palestinian refugees today

1. What is the Nakba-
2. Why does the Nakba matter today-
3. Who are the Palestinian refugees-
4. How many Palestinian refugees are there-
5. Where do the Palestinians live today-
6. Do Palestinian refugees have a right to return to their homes-
7. What have leading Israeli figures said about the Nakba-
8. Where can I learn more-

Palestine Remembered, al-Nakba 1948- פלשתינה-فلسطين في الذاكرة

2006 - Zum 58.Jahrestag der palästinensischen Katastrophe - al Nakba
 Jedes Jahr wird der 14.Mai 1948 von Israelis als Freudentag ihrer Staatsgründung gefeiert. Für Palästinenser aber bedeutete die Umwandlung eines mehrheitlich arabischen Landes in einen mehrheitlich jüdischen Staat "die Katastrophe": al Nakba.
. mehr..



 Israelische Neue Historiker wie Ilan Pappe sprechen von ethnischer Säuberung, denn von insgesamt etwa 900.000 im zukünftigen Staat Israel lebenden Palästinensern verloren damals 750.000 durch Flucht und Vertreibung ihre Heimat, über 400 ihrer Dörfer wurden dem Erdboden gleichgemacht, Gesetze enteigneten die "abwesenden" Palästinenser und machen sie, bis heute, mit über 5 Millionen Flüchtlingen zur weltweit größten Flüchtlingspopulation, denen Israel ihr, gemäß Völkerrecht und UNO-Resolution 194 bestätigtes, Rückkehrrecht verweigert.

 

Vor 1948 besaßen oder kontrollierten die Palästinenser über 90 Prozent des Landes im ehemaligen Mandatsgebiet Palästina. Heute, nach Fertigstellung des geplanten Grenzwalls und der israelischen Annexion des Jordan-Tals, des Großraums Jerusalem, sowie größerer

Siedlungsblöcke, bleiben den Palästinensern etwa 12 Prozent des ehemaligen Mandatsgebiet Palästina, in 4 voneinander getrennten Kantonen, deren Grenzen, Wasser und Luftraum von Israel kontrolliert werden. Das ist die Homeland-Politik der südafrikanischen Apartheid Regierungen, aber keine "Zwei-Staaten-Lösung".

 

Bei Südafrika half die Weltgemeinschaft durch Boykotte und Sanktionen zum Ende der Apartheid beizutragen. In Israel/Palästina haben die Palästinenser dasselbe Anrecht auf einen gemeinsamen Staat mit gleichen Rechten für all seine Bürger und Flüchtlinge. Damit der 14.Mai ein gemeinsamer Freudentag wird.

 
Weitere Infos:
http://www.palestineremembered.com

Sonntag, 30. April 2006 -  Sabine Matthes, München Quelle

 

61 years of Nakba, 418 Palestinian villages destroyed


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29 MB

Das Jahr 1948 im palästinensischen Kollektiv: Die „Nakba“ (Katastrophe) - von Samira Mazouz-Eikenberg  - Nicht nur realpolitische Fragen, sondern auch das Thema der „Erinnerung“ spielt im israelisch-palästinensischen Konflikt eine bedeutende Rolle. Die Geschehnisse des Jahres 1948 sind entscheidend in diesem Kontext, insbesondere da hier eine entgegengesetzte Wahrnehmung auf israelischer und arabisch-palästinensischer Seite festzustellen ist. Während aus israelischer Sicht von „Unabhängigkeitskrieg“ oder „Befreiungskrieg“ und von der Proklamation des Staates Israel die Rede ist, wird derselbe Zeitraum aus palästinensischer Sicht mit dem Verlust Palästinas und mit der Vertreibung und Flucht Hunderttausender Palästinenser aus ihrer Heimat, mit dem Begriff „Nakba“, das heißt „Katastrophe“ oder „Schicksalsschlag“ assoziiert. Die palästinensische Gesellschaft, wie sie vor 1948 bestanden hatte, wurde grundlegend verändert. Von den ehemals 1,4 Millionen arabischen Einwohnern des Mandatgebiets Palästina waren rund 700.000 bis 760.000 geflohen oder vertrieben worden.[2] Palästinenser leben fortan über die gesamte Welt verstreut in Europa, den USA, Kanada, vor allem aber in den arabischen Nachbarstaaten Jordanien, Libanon, Syrien und Ägypten, im Gaza-Streifen, der 1950 unter ägyptische Militärverwaltung gestellt wurde, ferner in der 1948 von Jordanien besetzten „Westbank“ und als arabische Minderheit in Israel. Die geographisch zerstreute palästinensische Gesellschaft hatte keine Führung, verfügte über keinerlei gemeinsame institutionelle Basis oder politische Repräsentation. Palästina als politische Einheit existierte nicht mehr, statt dessen waren zwei neue Staaten entstanden, Israel und das Haschemitische Königreich Jordanien[3]. 1948 konstituiert damit die zentrale Zäsur in der palästinensischen Geschichte des 20. Jahrhunderts und wird als die letztlich prägende Erfahrung für alle Palästinenser verstanden, nicht nur individuell, sondern auch in ihrem kollektiven Bewusstsein. mehr >>>

Feierliche Erklärung zum 58. Jahrestag der Staatsgründung Israels - Günter Schenk - Am 14 Mai wird von Menschen in- und außerhalb Israels der Staatsgründung Israels am 14. Mai 1948 und seiner Aufnahme in die Völkergemeinschaft gedacht. Mit der Anerkennung hatte der junge Staat die Erfüllung einiger Verpflichtungen gegenüber der einheimischen Bevölkerung, dem Recht auf Rückkehr der infolge der Gründungswirren vertriebenen palästinensischen Flüchtlinge übernommen.

Seit nunmehr 58 Jahren ist Israel zu einer geachteten Militärmacht aufgestiegen, hat eine leistungsfähige Wirtschaft aufgebaut, hat jedoch keine dieser 1948 übernommenen Verpflichtungen erfüllt. Die Gleichheitsrechte der im Lande verbliebenen Palästinenser wurden nicht in vollem Maße umgesetzt, die Rückkehr der Vertriebenen wurde nicht einmal ansatzweise ins Auge gefasst, sondern vielmehr generell ausgeschlossen, neue Landaneignungen nach Staatsgründung bis heute sind an der Tagesordnung, die Rechte der Bevölkerung in militärisch nach 1948 besetzten Gebieten wird mit Füßen getreten, zahlreiche Ermordungen, Einkerkerungen, Erniedrigungen haben bei den Palästinensern zu einem Zustand zwischen Lethargie und sinnloser Gewalt geführt. Die Lebensbedingungen in den besetzten Gebieten können im besten Fall als Überlebensbedingungen bezeichnet werden. die Bewegungsfreiheit von Palästinensern wird auf unerträgliche Weise eingeschränkt, ja, die Entwicklung hin zu einer lebensfähigen staatlichen Einheit der Palästinenser wird durch immer neu geschaffene Tatsachen dauerhaft unmöglich gemacht. Die Rückkehr der Vertriebenen wurde nicht nur niemals ins Auge gefasst, sondern durch zahlreiche öffentliche Erklärung aller Regierenden Israels ausgeschlossen mehr >>>

Palestinians flee from the Mediterranean coastal city of Jaffa in 1948. (UNRWA)

Palestinians flee from the Mediterranean coastal city of Jaffa in 1948. (UNRWA)

Wussten Sie schon, dass...

  • es 5 Millionen palästinensische Flüchtlinge weltweit gibt?

  • die palästinensischen Flüchtlinge 18% aller Flüchtlinge auf dieser Erde ausmachen?

  • diese Menschen zum Teil seit mehr als 50 Jahren, seit der Staatsgründung Israels also, ein Flüchtlingsdasein führen?

  • ein Drittel dieser Flüchtlinge nach wie vor in Lagern lebt? mehr...

  • Rückschau:  Von der zionistischen Besiedelung bis zur Staatsgründung Israels - Zur Entstehungsgeschichte des Nahostkonfliktes Ludwig Watzal
    Das Palästina Portal


    Kenneth Lewan
    Ist Israel Südafrika
    Das Buch wird gegen einen 'Solidaritätsbeitrag  (5€ + 2€ Versandkosten) verkauft.
    Weitere Infos hier >>>

    Rezension -
    Das Buch ist aktueller denn je. Von der BRD-Presse totgeschwiegen, zeigt es Israel so wie es ist >>>
     


    Der Außenminister

    Schauspiel von Kenneth und Hannelore Lewan
    Westjordanland - Selbstverlag - 50 Seiten
     Das Heft wird  gegen eine Solidaritätsbeitrag von 5€ für "Das Palästina Portal"  (plus Porto) versandt. Mehr >>>


    Der Außenminister  - Rezension von Dr. Ludwig Watzal  >>>
     


    Was geschieht eigentlich hinter der Mauer in Palästina.


    "Nur" Verbrechen gegen die Menschlichkeit oder schleichender Völkermord

    Eine Dokumentation von Ellen-Ruth Rohlfs
    3. erweiterte Auflage

    Selbstverlag - Preis 12.- € - Zu beziehen über: ellen.rohlfs(at)freenet.de
     

    Die Erde habt ihr uns genommen

    100 Jahre Zionistische Siedlungspolitik in Palästina

    Dr. Viktoria Waltz -
     (217 Seiten - 24MB - pdf) online und kostenlos abrufbar.

     

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