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Die Nakba
-Vertreibung der Palästinenser
Die ethnische Säuberung
Palästinas 3
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Dezember
2010 -
Eine neue
Weihnachtsgeschichte: Bethlehem unter
Besatzung -
Brief an die Medien, Dezember
2010 von der PLO – Verhandlungsabteilung -
„Bethlehem von Jerusalem und dem
Rest der Welt zu trennen, wird keinen
Frieden bringen“ ( Kath.Patriarch Fouad
Twal) - Auf viele Weisen ist Bethlehem der
Inbegriff einer palästinensischen Stadt
unter Besatzung geworden: seine Bevölkerung
ist täglich mit Schikanen konfrontiert.
Seine historische Landschaft wird durch die
Ausdehnung illegaler Siedlungen und die
Mauer, dies sich tief mitten durch das Land
schlängelt, verschandelt, und trennt es von
seinen alten politischen, sozialen,
wirtschaftlichen und religiösen Verbindungen
nach Jerusalem und dem Rest der Westbank.
Seine wirtschaftlichen Aussichten werden mit
jedem Jahr schwieriger. Für die in Bethlehem
und seiner Umgebung lebenden Palästinenser
wird jedes Weihnachten weniger ein Grund zum
Feiern, als ein Grund über die immense
Tragödie nachzudenken, die über die heilige
Stadt gekommen ist, die die Heimat einer der
ältesten christlichen Gemeinden auf der Erde
ist. Fakt: Die israelische Besatzung hat
dramatisch die palästinensische
Bewegungsfreiheit und den Zugang zu den
Kirchen im Heiligen Land eingeschränkt.
Nachdem die Mauer im nördlichen Teil der
Stadt fertig gestellt wurde, sind Bethlehem
und Jerusalem völlig von einander getrennt.
Der Regierungsbezirk und die
Stadt unter Besatzung -
Weder der Bethlehemer
Bezirk, noch die Stadt werden von der
zerstörerischen Auswirkung der Besatzung
und der unaufhaltsamen Kolonisierung
palästinensischen Landes verschont. Es
werden Fakten vor Ort geschaffen, die eine
Zwei-Staatenlösung unmöglich machen. Israel
fährt mit seiner >>> |
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DIE
PALÄSTINENSISCHE FLÜCHTLINGSSITUATION AM BEISPIEL
JORDANIEN
Elhakam Sukhni
(pdf -
26 Seiten)
Laut Angaben der UNHCR (United
Nations High Comissioner for Refugees) existieren
weltweit über 26 Mio. Flüchtlinge, von denen die
palästinensischen Flüchtlinge sowohl die größte
Gruppe außerhalb ihres Heimatlands lebender Flüchtlinge
ausmachen (4,7 Mio), als auch zu den am längsten
im Exil lebenden zählen (sechs Dekaden).1 Mehr als
die Hälfte der palästinensischen Flüchtlinge leben
heute in Jordanien, während sich ca. 37,7% in den
„besetzten Gebieten“ (West Bank und im Gaza Streifen),
jeweils 15% in Syrien und Libanon und 260.000 in
Israel selbst befinden.2 Ohne die palästinensische
Flüchtlingslage geklärt zu haben, so scheint es,
könne der Nahost-Konflikt nicht gelöst werden und
der Frieden im Nahen Osten nicht gewährleistet sein.
Doch wer trägt die Verantwortung für diese Flüchtlinge?
Sind es die Araber, die ihre „arabischen Brüder“
in ihre Staaten assimilieren müssen, wie es die
Meinung der israelischen Rechten ist, oder ist es
der Staat Israel selbst, der den im Krieg vertriebenen
Palästinensern eine Rückkehr in ihre Gebiete schuldig
ist.>>>
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Der große israelische
Bücherraub
- Max Ajl - Ich sah mich nach
mehr Information über den Bücherraub um, der
währ end der Nakbah stattfand und fand schnell
einen Aufsatz, der ursprünglich in Yitzhak Laors
hebräischer antizionistischer
Vierteljahreszeitschrift Mitaam war: eine
Zeitschrift für radikale Gedanken. Gish Amit
schrieb darin, und Rebecca Gilis übersetzte es
aus dem Hebräischen. Ideologie mag den Konflikt
nicht lösen, und die Palästinenser können oder
können nicht bereit sein, den historischen
Kompromiss von 1987 vergelten. Aber ohne die
Nakba in den Mittelpunkt der Analyse zu setzen ,
als Anfang für die Beurteilung so sind es die
Israelis, die aussehen, als hätten sie Land für
Frieden gegeben, wobei es 1987 tatsächlich die
Palästinenser waren, die damit einverstanden
waren, Land für Frieden zu geben. Auf
Wiedersehen meine Bücher! Lebt wohl im Haus der
Weisheit, im Tempel der Philosophie, im
wissenschaftlichen Institut, in der
literarischen Akademie. Wie viel Öl verbrannte
ich mit euch um Mitternacht, während ich in der Stille der Nacht las und schrieb, während die
anderen schliefen … lebt wohl meine Bücher ..
Ich weiß nicht, was aus euch geworden ist,
nachdem wir das Haus verlassen haben: wurdet ihr
geplündert? Verbrannt? Wurdet ihr mit
entsprechender Achtung in eine öffentliche oder
private Bibliothek gebracht? Oder seid ihr beim
Kaufmann gelandet, der Zwiebeln in eure Seiten
einpackt? Als Khalil al-Sakakini, ein berühmter
Pädagoge und christlich arabischer Autor am 30.
April 1948 aus seinem Haus in Jerusalem- Katamon
floh, einen Tag nach der Besetzung des
Stadtteils durch die Hagana, ließ er nicht nur
sein Haus mit Möbeln, einem Flügel, den
elektrischen Kühlschrank, einen Schrank mit
alkoholischen Getränken und die Nargila (Wasserpfeife) , sondern auch seine Bücher
zurück. Wie andere dachte er, er käme bald
wieder zurück. 19 Jahre später – im Sommer 1967
besuchte Sakakinis Tochter mit ihrer Schwester
die jüdische National- und
Universitätsbibliothek und entdeckte dort die
Bücher ihres Vaters mit seinen Randnotizen. Was
wurde aus Sakakinis Büchern, die für Ärzte und
Regierungsbeamte von Nutzen waren? Wie kamen sie
von seinem Haus westlich der Altstadt, nicht
weit von ihren Stadtmauern in die Regale der
zionistischen Nationalbibliothek? Was geschah
mit den Büchern von Hunderttausenden
palästinensischer Flüchtlinge, die während des
Krieges von 1948 flohen? Was wurde aus der
palästinensischen Kultur? >>>
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Israelischer
Rabbi ruft zur ethnischen Säuberung von Nichtjuden auf
-
Yona
Metzger, Oberrabiner der Aschkenazim in
Israel, rief in einem Interview mit dem
British Weekly am Montag dazu auf
Millionen Palästinenser in die Wüste
Sinai zu vertreiben. „Bring all die
armen Menschen aus Gaza in ein
wundervolles modernes Land mit Zügen,
Bussen und Autos, wie in Arizona in
Amerika. Das wird eine Lösung für die
armen Menschen sein.“ >>>
(...)
Einige
Wochen zuvor bezeichnete der israelische
Rabbiner David Batsri Araber als „Esel“,
die vom Allmächtigen in menschlicher
Gestalt geschaffen wurden, um zu
arbeiten und bestimmte Aufgaben
auszuführen.>>> |
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Gegen die Tabuisierung der
Kriegsfolgen - Die neue israelische
Zeitschrift «Sedek» beschäftigt sich mit
der Flucht und Vertreibung der
Palästinenser im Jahr 1948. In
Israel macht die Gruppe Parhessia, die
nach dem althebräischen Wort für
Öffentlichkeit benannt ist, immer mehr
von sich reden. Sie wurde vor zwei
Jahren von israelischen Literaten,
bildenden Künstlern und Pädagogen mit
dem Ziel gegründet, in Israel eine neue
zivile Sprache für den öffentlichen
Bereich zu etablieren. So will man die
ethnische, religiöse und soziale
Komplexität der israelischen
Gesellschaft kritisch durchleuchten.
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Fortschreitende ethnische
Säuberung -
Victoria Buch - Die Bühne für
die ethnische Säuberung der Palästinenser ist in den
besetzten Gebieten vorbereitet worden und die
ethnische Säuberung macht Fortschritte. Im
Augenblick ist dies das wesentliche Projekt
im Staat Israel. Für eine unparteiische Person
mittlerer Intelligenz müsste eine Fahrt durch die
besetzen Gebiete genügen, um diese Tatsache schnell
zu erkennen. Das jeweils wichtigste Mittel für die
ethnische Säuberung war der Raub palästinensischen
Bodens zusammen mit der Erweiterung der Siedlungen.
Verschiedene Stadien des Annexionsprozesses
>>> |
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Nurit
Peled-Elhanan über Kinder, Bildung, Rassismus und
Mord -
(...)
Die Grausamkeit, die nicht in Worten auszudrücken
ist, der ordnungsgemäße, erfinderische Missbrauch,
den die besten jüdischen Gehirne zur Planung und
Durchführung eingeführt haben, entspringt nicht
von ungefähr. Sie sind die Frucht einer tiefgründigen
und totalen Basiserziehung. Die Kinder in Israel
werden innerhalb einer unnachgiebig rassistischen
Weltanschauung erzogen. Die rassistische Weltanschauung
stoppt nicht an den Checkpoints sondern regiert
alle menschlichen Beziehungen in diesem Land. Die
Kinder in Israel werden so erzogen, das Böse, das
sie bestimmt sind, unmittelbar nach dem Ende ihrer
Schulzeit auszuüben, als Notwendigkeit in der Realität
zu sehen, in der sie berufen sind, ihre Rollen auszufüllen
>>> |
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Die Hebron-Taktik -
Amira Hass - Etwa 25 Minuten benahmen sie sich wie die Herren des
Landes. Ein Mann, dem später ein jüngerer
folgte, kam von Mitzpeh Yair, einer der
illegalen Außenposten in den südlichen
Hebroner Bergen und hinderte ein UN-Jeep an
der Weiterfahrt. Anordnungen der UN
verbieten in solchen Fällen das Verlassen
des Fahrzeugs, um eine Eskalation zu
verhindern. So waren wir – drei Mitarbeiter
von OCHA ( Koordinierung für menschliche
Angelegenheiten) und zwei Journalisten von
Haaretz gezwungen, von innerhalb des
Fahrzeugs zuzusehen, wie sie ihre Herrschaft
über das Land demonstrierten. Der Ältere
blockierte die Weiterfahrt des Fahrzeuges
mit seinem Körper mitten auf der ungeteerten
Piste Mit Handbewegungen machte er deutlich,
man solle den Motor ausschalten. Als dies
nicht geschah, sprang er auf die
Kühlerhaube, dann auf das Dach und zurück
auf die Kühlerhaube und schließlich legte er
sich auf die Windschutzscheibe und spielte
mit den Wischern und nahm sie ab. Der Fahrer
fuhr langsam weiter, der Mann lehnte sich
kräftig an die Windschutzscheibe bis sie
brach. Glassplitter trafen ins Auge des
Fahrers. |
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Aufruf - ICRR - Israeli
Committee for Right of Residency
Seit März 2006 verweigern die
israelischen Behörden
Genehmigungen für temporäres
Aufenthaltsrecht und Visa für
ausländische Staatsbürger
palästinensischer Herkunft,
deren Aufenthaltsrecht in den
besetzten palästinensischen
Gebieten (OPT) willkürlich
entzogen wurde. Viele der von dieser Politik Betroffenen
haben seit Jahren in den
besetzten Gebieten gelebt, ohne
eine permanente
Aufenthaltsgenehmigung zu
bekommen, obwohl ihr
Lebenszentrum in den besetzten
Gebieten ist, sie dort ihren
Unterhalt bestreiten, sie mit
palästinensischen Bürgern
verheiratet sind, ihre Kinder in
den besetzten Gebieten geboren
wurden. Diese Menschen haben
jahrelang mit Touristen-Visa in
den besetzten Gebieten gelebt,
die von der israelischen
Regierung ausgestellt wurden;
die Gültigkeitsdauer dieser Visa
belief sich auf nur drei Monate.
Sie mussten also alle drei
Monate das Land verlassen, um
das Touristenvisum zu erneuern.
Wer es nicht schaffte, zur
Erneuerung des Visums alle drei
Monate auszureisen, lebte immer
mit der Angst, ausgewiesen zu
werden.
Wer ausreiste, wusste nie, ob
ihm die Wiedereinreise gestattet
würde, da in den letzten Jahren
die Anzahl derer, denen die
Wiedereinreise verweigert
wurde, stetig stieg. In letzter
Zeit schickten die israelischen
Behörden 105 Pässe mit dem
Stempel "last permit" zurück,
d.h. diese Visa sind nicht mehr
verlängerbar. Die Halter dieser
Pässe sind angehalten, das Land
zu verlassen, ohne die
Möglichkeit, je wieder
zurückzukehren. mehr >>>> |
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Palästinensische Beduinen haben im Negev
kein Zuhause mehr -
Das israelische Innenministerium an die
Zerstörung von mehr als 42.000
Wohneinheiten palästinensischer Beduinen
in der Negev-Wüste angeordnet.
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to
understand the ongoing war of Israel,
perheps you can help the statements of
famous people in the israel. history
till now. statements which are often
unknown, but the declaration for
expanandation.
(Animation - pps Datei) |
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Zum
Vergrößern Bild anklicken

Ohne Worte |
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Die Shabab von Marda - Die "Marda
5" kehren nach vier Monaten Haft in ihr
Heimatdorf zurück und finden ein
veränderte Umgebung vor. |
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Abed Allah Ahmad Imar -
Azzun Atma: Jahrzehnte des Widerstands
gegen Landbeschlagnahme und Siedlungen
Stimmen aus Palästina, The Grassroots
Palestinian Anti-Apartheid Wall Campaign
Mar 13, 2005 -- Abed Allah ist mit der
Verantwortung für den Schutz des Landes
seiner Gemeinde und im Widerstand gegen
die Siedlungen sechzig Jahre alt
geworden. In Zusammenarbeit mit den Land
Defense Committees kämpft Abed Allah
seit den achtziger Jahren gegen die
Beschlagnahme palästinensischen Landes
durch die Besatzungsmacht. Diese hatte
Mitte der achtziger Jahre 86 dunum
(86000 qm) vom Land Abed Allahs Familie
für den Bau der israelischen Siedlung
Sha'are Tiqva beschlagnahmt. Im letzten
Jahr hat das Dorf Azzun durch den Bau
der Apartheidmauer noch mehr Land
verloren. Hier sein Bericht: [weiter]
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Das israelische Siedlungsprojekt E1
Peter
Schäfer
07.07.2005
Eine
neue Siedlung könnte die Etablierung
einen palästinensischen Staats
untergraben
Israel plant, auf besetztem
Gebiet im Osten Jerusalems eine neue
Siedlung für 50.000 Einwohner zu bauen.
Damit wird Jerusalem von seinem
palästinensischen Hinterland
abgeschnitten und das Versprechen eines
palästinensischen Staates wohl
unerfüllbar.
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.. Auf Afrikaans, der Sprache der
holländischen Siedler in Südafrika,
bedeutet „Apartheid“ „Trennung“,
„getrennt halten“. Die Apartheidpolitik
war theoretisch davon bestimmt, die
Rassen getrennt zu halten, aber in der
Praxis diente sie dazu, die Schwarzen
aller ihrer Rechte zu berauben. Bei der
Ausführung dieser Politik hielt das
rassistische Regime den größten Teil der
schwarzen Bevölkerung in Reservaten, wo
ihnen eine Scheinautonomie gegeben
wurde. Solch eine Enklave wurde
offiziell Bantu-Homeland genannt, nach
dem schwarzen Bantuvolk in Südafrika. So
entstand der ekelhafte Name „Bantustan“.
Man kann leicht Ähnlichkeiten zwischen
den Bantustans und den Enklaven
feststellen, in die Ariel Sharon die
Palästinenser im Laufe seiner
„einseitigen Schritte“ einzusperren
beabsichtigt. Die durch die Westbank
laufende Route der „Trennungsbarriere“
schafft einige Dutzend größere und
kleine palästinensische Bantustans.
Deshalb mag die Mauer sehr wohl
Apartheid-Mauer genannt werden, da ja
Trennung und Apartheid fast dasselbe
bedeuten.
Die Wirklichkeit in den besetzten
palästinensischen Gebieten ist in vielen
Hinsichten der Realität des
Apartheidregimes ähnlich. Da gibt es
(gute) Autobahnen (nur) für Siedler und
Soldaten und andere ( schlechte) Straßen
für die Palästinenser; die
Kontrollpunkte und Straßensperren, wo
Palästinenser aufgehalten werden,
während Israelis frei passieren können,
passen in dieses Bild.....
mehr
>>>
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Du sollst nicht wohnen
Um die Zerstörung der Städte während der
Kriegshandlungen im ehemaligen
Jugoslawien zu beschreiben, hat der
Architekt Bogdan Bogdanovich den Begriff
"Urbanizid" geprägt. Was in Palästina
auffällt, ist die Gewalt gegen das Land,
gegen das Territorium. Ruinen, so weit
das Auge reicht, verwüstete Hügel,
abgeholzte Bäume. Zerfetzte
Landschaften. Offenbar gezielt
unkenntlich gemacht, nicht nur durch
Krieg und Bomben und die Spur der
Panzer, sondern sorgfältig und mit
Fleiß. Eine Gewalt nach Planquadraten.
Längst haben Beton und Asphalt diese
Kulturlandschaft verschandelt, die zu
den schönsten der Welt gehörte. Die
Hügel sind zerschnitten durch
"Umgehungsstraßen", die den sicheren
Zugang zu den israelischen Siedlungen
gewährleisten sollen; rechts und links
dieser Trassen wurden Häuser abgerissen,
Olivenhaine abgeholzt, Orangenplantagen
zerstört, nur um das Sichtfeld zu
verbessern. Nun erstreckt sich hier ein
Niemandsland, von Wachtürmen überragt.
Und die Planierraupen am Straßenrand
erscheinen plötzlich so kriegswichtig
wie die Panzer. Nie zuvor ist mir eine
einfache Baumaschine derart als Symbol
eines umfassenden Zerstörungswillens
vorgekommen. Die Brutalität der
Planierraupen.
mehr >>>
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Gesellschaft für bedrohte
Völker- 50 Jahre Israel - 50 Jahre
Palästinensisches Flüchtlingsdasein |
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Fremde seit 50 Jahren - Seit mehr als 50 Jahren leben palästinensische
Flüchtlinge außerhalb ihrer Heimat. Von den rund 750.000 Palästinensern die
1948 während des ersten Arabisch-Israelischen Krieges aus ihrer Heimat
flohen oder vertrieben wurden... |
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Palästinenser
aus ihren Farmen ausgesperrt
Von Lawrence Smallman für Al-Jazeerah
12. Juli 2005
Israelische Besatzungskräfte hinderten
Palästinenser daran, Tore der Grenzabsperrung
zu passieren, um auf ihren Bauernhöfen
zu arbeiten, berichtete ein Aktivist
für Menschenrechte.
Khalid Yassin aus dem Ramallah-Menschenrechtszentrum
äußerte am Dienstag gegenüber Al-Jazeerah,
dass seit Schließung des Tores 46 am
04. Juli die Bauern aus dem Westbankdorf
Mas’ha von ihren Anwesen quasi verbannt
worden sind.
„Der Zugang war immer schwierig – israelische
Soldaten erlaubten den Zutritt nur einige
Male pro Tag. Aber nun haben die Besatzungskräfte
das Tor für immer verschlossen, obwohl
das Vieh auf die Weiden müsste, und
man sich um die Ernten kümmern sollte.
Eine Olivenernte im November und Dezember
wird unmöglich sein“, meinte Yassin.
Keinerlei Zugang
Yassin fügte hinzu, dass weitere Tore,
wie etwa das Tor 45, mehr als 1 1/2
Jahre lang geschlossen waren, und dass
die Bauern keinen realisierbaren Zugriff
auf ihr eigenes Land gehabt hätten oder
irgendjemanden hätten informieren können,
der auf der anderen Seite der Mauer
Zugang gehabt hätte.
„Soldaten sagten den Leuten aus
Mas’ha, sie sollten Tor 48 benutzen
– das bedeutet 11 km Fußmarsch! Ist
es zumutbar, von Bauern zu erwarten,
dass sie täglich 44 km laufen, nur um
auf ihre eigenen Anwesen jenseits der
Mauer zu gelangen? Wie dem auch sei,
sie werden nicht die richtigen Passierscheine
haben, um durch Tor 48 zu gehen – und
werden fast keine Chance haben, sich
einen zu beschaffen“, schloss Yassin.
Antwort dauert
Aljazeera.net kontaktierte Israels Bezirksorganisationsamt
in Qalqilya, die Zivilverwaltung und
einen Sprecher der israelischen Besatzungskräfte,
um eine Erklärung für die Schließung
von Tor 46 zu erhalten.
Niemand konnte unmittelbar darauf antworten.
Die Trennmauer wurde im September
2003 durch das palästinensische
Dorf Mas’ha gebaut.
Die Wohn- und Gewerbegebiete landeten
auf einer Seite, 92 % (oder 5700 Dunams,
wobei 1 Dunam = 1000 m² sind) Ackerland
auf der anderen.
13.07.2005, Übers. v. Gabriele Al Dahou
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Flüchtlinge
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57. Jahrestag
der Katastrophe 'Al Nakba'.
Im Mai 1948 zwingen israelische
Truppen die Palästinenser dazu,
ihre Dörfer und Städte zu verlassen.
- (PMC, 14.05.05).
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Ein Kernproblem des israelisch-palästinensischen Konflikts liegt
in der bis heute ungelösten Flüchtlingsfrage.
Weltweit gibt es inzwischen mehr als
5 Millionen palästinensischer Flüchtlinge,
dies entspricht 18% aller Flüchtlinge
überhaupt.
Palästinensische Flüchtlingslager:
Quelle und mehr >>>

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Regelungen „Königreich der
Siedlungen" |
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Religiöser Fundamentalismus in Israel - Stephen Lendman - Im Buch „Jüdische Geschichte, jüdische Religion“ von Israel Shahak ( 1933 – 2001) wird behauptet, dass während im Westen der islamische Fundamentalismus diffamiert wird, vergleichbarer jüdischer Extremismus weithin ignoriert wird. Im Vorwort des Buches von Shahak schrieb Edward Said: „ .. Shahaks Art die Wahrheit zu sagen, ist immer gründlich und kompromisslos . er versucht nicht, etwas zu verharmlosen, er bemüht sich nicht darum, die Wahrheit schmackhafter zu machen … Für Shahak ist töten Mord, ist töten Mord. Es ist auch seine Art, etwas zu wiederholen, was er betonen möchte. Er zeigt, dass die obskuren, peinlich genauen chauvinistischen Beschreibungen gegen verschiedene unerwünscht andere im Judaismus begründet liegt (wie in anderen monotheistischen Religionen). Aber er geht noch weiter, um die Kontinuität zwischen jenen und der Art und Weise, wie Israel die Palästinenser, die Christen und andere Nicht-Juden behandelt aufzuzeigen. Ein schreckliches Bild von Vorurteilen, Heuchelei und religiöser Untoleranz kommt da zum Vorschein. Indem Shahak das Thema ‚jüdischer Fundamentalismus in Israel’ aufnimmt, erklärt er seinen um sich greifenden, zerstörerischen Einfluss auf die israelische Politik, das Militär und die Gesellschaft. Er stellt fest, dass wenn man deutsch /arisch mit jüdisch und nicht-jüdisch für Juden ersetzt, dann kann man leicht erkennen, wie eine Doktrin der Überlegenheit einen früheren Genozid möglich machte und jetzt einen neuen zulässt. Shahak nannte alle Formen von Bigotterie moralisch verwerflich und sagte: „Jede Form von Rassismus, Diskriminierung und Fremdenfeindlichkeit wird mächtiger und hat politisch mehr Einfluss, wenn es von der Gesellschaft wie selbstverständlich hingenommen wird … Für israelische Juden, so meint er, „habe Unterstützung von Demokratie und Menschenrechten keine Bedeutung oder sei sogar schädlich und betrügerisch, wenn sie nicht mit Selbstkritik beginnt und mit Unterstützung der Menschenrechte, wenn sie von der eigenen Gruppe verletzt werden. Jede Unterstützung der Menschenrechte gegenüber Nicht-Juden, deren Rechte vom ‚jüdischen Staat’ verletzt worden sind, ist genauso betrügerisch wie die Unterstützung von Menschenrechten durch einen Stalinisten…" >>>
Israel Shahak Archiv
>>
Bild oben links: Rabbi Dov Lior, Vorsitzender des jüdisch rabbinischen Rates - "Eintausend nicht-jüdischer Leben seien keinen jüdischen Fingernagel wert.’"
Bild unten rechts: Rabbiner David Batsri - Er nannte die Araber ‚einen Schandfleck, Teufel, eine Katastrophe … Esel, und wir müssen uns fragen, warum Gott sie nicht so geschaffen hat, dass sie auf allen Vieren gehen. Nun , die Antwort ist, dass sie zum Bauen und Saubermachen benötigt werden.’ |
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21.2.2008 -
Obberrabiner Eliyahu ruft zur
Zerstörung Beit Hanouns auf - ISM/G-FK - Der
Oberrabbiner der israelischen Stadt Safed, Shmuel Eliyahu,
rief am Mittwoch die israelische Armee zur Zerstörung der
palästinensischen Stadt Beit Hanoun im Gazastreifen auf. Die
Zerstörung der 35.000-Einwohner-Stadt sei die „einzige
effiziente Lösung“, um den Beschuss mit Qassam-Raketen zu
beenden.
Israelischer Oberrabbi ruft zu
ethnischer Säuberung von Nichtjuden auf
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Das Recht der Flüchtlinge - Die ethnische
Säuberung Palästinas
– Ilan Pape
klagt an - Von Heinz-Dieter Winter
„Die Ethnische Säuberung Palästinas" - vom israelischen
Historiker Ilan Pappe
--
Rezension von Ludwig Watzal
(pdf) - Deutsch Ausgabe
Marcel Pott über Ilan Pappe's Buch "Die ethnische Säuberung
Palästinas" MP3,
Flash
Wie ein Tabu für deutsche Leser: Das Buch und schon
der Titel - Ilan Pappes Buch über die „Ethnische
Säuberung Palästinas“ jetzt auch deutsch
- von Rupert Neudeck - Wo man in diesem Buch
hinliest, wird man von einem Schauer ergriffen.
Schließlich kann man das Buch jetzt deutsch lesen,
obwohl der eingeweihte Leser das nicht für möglich
gehalten hat. Man liest die Sätze und Überschriften
jetzt auch deutsch. Im ersten Moment meint man, aus
politischer Korrektheit (oder auch aus politischer
Feigheit) müsse man das Coverbild, das Titelbild des
Buches verstecken. Denn es steht dort ohne
Anführungszeichen: „Ilan Pappe: Die ethnische
Säuberung Palästinas“. Der Titel wirkt noch
wagemutiger, da er nicht mal durch einen Untertitel
gemildert ist. >>>
Zu einem Buch über die „Die
ethnische Säuberung Palästinas" des
israelische Historikers Ilan Pappe -
Englische Ausgabe
-
Von Rupert Neudeck
'Ethnische
Säuberung' in der Stunde der
Wahrheit: - Die Gründungsväter
des Staates Israels gingen über
Leichen. - Eine Rezension
des neusten Buches des
israelischen Historikers Ilan
Pappé - Viktoria Waltz
Weitere Buchbesprechungen >>>
Bestelladresse:
service@zweitausendeins.de
Oder in den
Zweitausendeins-Läden in Berlin,
Darmstadt, Düsseldorf, Frankfurt
/M., Freiburg, Hamburg,
Hannover, Karlsruhe, Köln,
Leipzig, Mannheim, München,
Nürnberg und Stuttgart") |
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Plan Dalet (10 March 1948) -
The Zionist forces started the war in early
April 1948 by launching Plan Dalet. Plan
Dalet was launched to conquer and ethnically
cleanse the country and was not a defence
against an Arab invasion. The Arab armies
did not enter Palestine until after the
British left on 15 May. When they entered,
it was too late. The Zionists had already
conquered a major part of the country and
driven out most of its inhabitants. Entry of
the Arab armies did not make any difference.
-
The text that follows is translated from
Sefer Toldot Hahaganah [History of the
Haganah], vol. 3, ed, by Yehuda Slutsky (TelAviv:
Zionist Library, 1972), Appendix 48, pp
1955-60. |
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Die Kinder von
Al-Hadidiya sind nicht mehr hier
Daphne Banai,
2.August 2007
Erinnerst du dich noch an den
Al-Hadidiya-Stamm, Schafhirten, die in der
Nähe der Roi-Siedlung lebten und die Anfang
Mai von ihrem Land evakuiert wurden? Wir
gingen damals zu ihrem Platz neben der
Quelle, von der das Wasser zu den
Swimmingpools und in die grünen Gärten der
Siedlungen fließt. Kein Tropfen dieses
Wassers - dieser ursprünglich
palästinensischen Quelle - erfrischt die
trockenen Kehlen der legalen Besitzer dieses
Gebietes – der Palästinenser. Aber der Platz
war verlassen, und nur ein paar zerbrochene
Spielzeuge und weggeworfene Medikamente
lagen noch auf dem Land. Das war alles, was
von einer Gemeinschaft von Menschen übrig
war, die hier seit Jahren auf ihrem Lande
lebten.
Wir
wissen nicht, wo sie hingegangen sind, und
es gibt keine Verbindung zu ihnen. Aus einem
Brief von Amnesty, das sich um diese
Angelegenheit kümmerte, erfuhr ich, dass sie
zu einem in der Nähe befindlichen Stamm
gezogen sind, zum Humseh-Stamm, Aber „der
Hüter Israels schläft noch schlummert nicht“
(PS 121) und der lange Arm der Armee
versuchte, sie auch von dort zu vertreiben.
Grund: militärischer Schießübungsplatz.
Jeden
Tag kommen einige Panzerfahrzeuge vorbei und
drohen mit Haft, Strafen und zwangsweiser
Räumung, wenn sie dort bleiben würden.
Größtenteils zieht der stamm sonst im Juli
und August in die nächst Stadt nach Tamun.
Aber dieses Jahr haben sie Angst wegzugehen,
damit nicht ihr armseliges Lager in ihrer
Abwesenheit zerstört wird und sie dann gar
nichts mehr haben, zu dem sie zurückkehren
können.
Wie
schon gesagt, erhalten sie kein Wasser aus
der lokalen Quelle. Sie müssen es von
weither holen. In dieser Woche wurde ein
Wassertank, der ihnen das Wasser bringen
sollte, am Hamra –Kontrollpunkt konfisziert.
Man stelle sich das mal vor, dass die Kinder
bei der schrecklichen Hitze, die sich über
dem Jordantal ausbreitete, kein Wasser
hatten. !!!
Sag
mir, welches kranke Hirn denkt sich so etwas
für 150 Menschen aus, zu denen Frauen, alte
Leute, Kinder und Kranke gehören?
Die
Koordinierungsverwaltung bestätigte Amnesty
gegenüber, dass der Tankwagens konfisziert
wurde und wiederholt die Bedingungen für
seine Rückkehr.
Die
Armee verlangt 4500 NIS für die Rückgabe des
Tankwagens und natürlich die Verpflichtung,
das Gebiet zu verlassen. Unterdessen sind
Mitglieder des Stammes vor Durst gestorben.
(Aus dem Hebr.
Marc Marschall; aus dem Engl. Ellen Rohlfs) |
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Israel: Aberkennung
der Staatsbürgerschaft bei „unpatriotischem
Verhalten“ -
Ein vom israelischen Parlament (Knesset)
verabschiedetes Gesetz ermöglicht der
israelischen Regierung seit Mittwoch, allen
israelischen Bürgern, die sich
„unpatriotisch gegenüber dem jüdischen Staat
Israel“ verhalten, ihre Staatsangehörigkeit
zu entziehen. |
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Palästinensische
Flüchtlinge im Irak -
Das
palästinensische Volk zählt zu der größten
Flüchtlingsgruppe weltweit. Ihr Status ist
nicht nur in den Zufluchtsländern ungewiss,
sondern die Flüchtlinge sind zudem ständigen
Bedrohungen, Diskriminierungen und
Demütigungen ausgesetzt. Als benachteiligte
Minderheit wird ihnen jegliche Unterstützung
entzogen. Insbesondere zu Kriegszeiten
erhalten palästinensische Flüchtlinge in den
Aufnahmeländern keine angemessene
Unterstützung und sind zusätzlich einer
unbeständigen und bedrohlichen
Sicherheitslage ausgesetzt. Dies bestätigt
auch ein von Human Rights Watch
veröffentlichter Bericht
Situation Reports: Iraq, Nowhere to flee:
The perilous situation of Palestinians in
Iraq |
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Shwayy shwayy – Wie
Gefangene in einem Käfig. |
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Israels schleichende Annexion des
Jordantals -
Erschwerter Zugang und militärische
Schikanen gegen die
palästinensischen Einwohner |
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Villengrundstücke in bester
geschützter Lage -
Die israelische Mauer verändert
den Immobilienmarkt |
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Die jüdische Demokratie abwärts auf
schlüpfrigem Hang - Amira Hass |
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Palästinas Arbeiter ausgesperrt -
Katastrophale Erwerbslosigkeit
in Folge von Gazastreifen-Räumung
und Ummauerung des Westjordanlandes |
Ich lebte während
des britischen
Mandats, unter
jordanischer
Herrschaft aber
heutzutage – ich
kann es einfach
nicht beschreiben
PNN
– Palestine News
Network
Sa’ed Al Shoukhi,
Hebron, 31.08.2005
Die Altstadt liegt
im Zentrum Hebrons
und wird als
schlagendes Herz und
Rückgrat der Stadt
angesehen. Sie ist
schon deshalb ein
historischer und
heiliger Ort, weil
die
Ibrahim-Sharif-Moschee
hier liegt. Die
Geschichte der
Altstadt, des „ancient
Hebron“,
geht auf mehr
als 400 Jahre, der
Bau der
Ibrahim-Sharif-Moschee
auf einige
Jahrtausende zurück.
Die Altstadt von
Hebron sieht sich
ihren härtesten
Tagen gegenüber.
Israelische
Besatzungskräfte
verschärfen die
Abriegelung der
Hauptzufahrten und
der heiligen Stätten
der Stadt. Aus
der Ibrahim-Sharif-Moschee
wurde anstelle einer
religiösen
Begegnungsstätte ein
Militärstützpunkt. Die
elektronischen Tore
erwürgen die
Moschee, abgesehen
von den Dutzenden
Absperrungen und
Überwachungseinrichtungen
auf den Dächern der
umliegenden Häuser.
Abed Al Hadi Hantash,
Fachmann für die
Bebauung und den
Stadtplan Hebrons,
erklärte, dass mehr
als 520 jüdische
Siedler im Herzen
der Altstadt leben –
verstreut in vier
Siedlungsteile,
nämlich Ramat Yashay,
Bet Romanio, Bet
Hadasa, Abraham
Avenue. 3.000
israelische Soldaten
besetzen das Gebiet,
d.h. sechs Soldaten
kommen auf jeden
Siedler. Er führte
aus, dass sich diese
Siedler von anderen
durch ihren
Radikalismus und
politischen
Rassismus
unterschieden.
Gerade dies mache
sie zu einer
Zeitbombe inmitten
der Hebroner
Altstadt, in welcher
15.000 Palästinenser
leben.
Seit dem Massaker in
der
Ibrahim-Sharif-Moschee
im Jahre 1994
versuchten viele
Regierungs- und
Nichtregierungsorganisationen,
die Geschichte der
Altstadt zu
bewahren, indem sie
hier Filialen
eröffneten. Die
palästinensische
Nationalbehörde
gründete ein Komitee
für Rekonstruktion
und Sanierung der
Altstadt, das darauf
abzielt, die Häuser
in Stand zu setzen,
so dass deren
Bewohner nicht
ausziehen müssen.
Die israelische
Besatzungsregierung
gab der Stadt keine
Chance, Atem zu
holen. Sie unternahm
jedwede Schritte,
die Bewohner und
Ladenbesitzer unter
Druck zu setzen,
damit sie sich
außerhalb der
Altstadt
niederließen. Und
genau dies geschah.
70 % der Bewohner
und Ladenbesitzer
entflohen der
Altstadt aufgrund
der Abriegelungen,
Ausgangssperren,
Verhaftungen und
täglicher Schikanen.
Taawon - eine Organisation
für Konfliktlösungen
ist eine junge,
ehrenamtliche
Nichtregierungsorganisation
mit Sitz in
Ramallah. Diese
Organisation ruft
eine Kampagne unter
dem Motto
„Brecht die
Besatzungsdirektiven
in der Hebroner
Altstadt“ ins
Leben. Zweihundert
freiwillige
Universitätsstudenten
nehmen daran teil.
Die Idee entstand,
als eine Delegation
der Organisation die
Altstadt besuchte
und die
Abriegelungen,
Militärabsperrungen
und die zum großen
Teil seit zwölf
Jahren geschlossenen
Geschäfte sahen. Es
gibt mehr als 3.300
Läden in der
Altstadt. Die
Kampagne mit dem
Auftrag, das Problem
zu fokussieren und
das Leben in die
Altstadt
zurückzubringen,
startete am 28.
August. Kinder
durften ihre
Gesichter bemalen;
es gab Mittagessen,
Sport und kulturelle
Aktivitäten, Besuche
in Wohnungen und in
der Moschee.
Kampagnenkoordinator
Mahmoud Shibli
drückte seine
Dankbarkeit dafür
aus, dass sich die
Altstadtbewohner
aktiv an der
Kampagne beteiligten
und begrüßte den
Besuch der
Aktivisten. Shibli
bekundete jedoch
sein Befremden, dass
einige Offizielle
aus Hebron nicht
teilgenommen hätten
und rief die
Amtspersonen
Palästinas dazu auf,
ihr Land und dessen
Bewohner wichtiger
zu nehmen. Hani
Smeirat, Leiter der
jugendlichen
Freiwilligen
innerhalb der
Taawon-Organisation, ermutigte
die Ladenbesitzer,
ihre Geschäfte in
der Altstadt zu
öffnen. Die Siedler
sowie die Soldaten
sollten ihr
Ziel, die Stadt
zugrunde zu richten,
nicht erreichen.
Der 75-jährige
Eigentümer eines
Stickereiladens in
der Altstadt, Haj
Zuheir, meinte, dass
er niemals in seinem
ganzen Leben eine
vergleichbare
Situation durchlebt
hätte. „Ich lebte
während des
britischen Mandats
und unter
jordanischer
Herrschaft. Ich kann
diese Tage nicht
beschreiben – auf
der einen Seite
hindern uns Soldaten
mit Hilfe von
Absperrungen und
Metalltoren am
Betreten unserer
Läden, andererseits
greifen uns jüdische
Siedler an und
bestehlen unsere
Geschäfte vor
unseren Augen, wobei
wir nichts tun
können, um sie davon
abzuhalten.“
15.000 Palästinenser
sind in der Hebroner
Altstadt gefangen –
ihrem ehemaligen
Zuhause, das jetzt
von Soldaten und
Siedlern besetzt
ist, das von
militärischen
Absperrungen,
Überwachungseinrichtungen
und Kameras auf den
Dächern,
Metalltoren sowie
von Soldaten an
jeder Ecke umgeben
ist.
In der Altstadt
wurden 2.200
palästinensische
Läden geschlossen,
weil deren Besitzer
sie nicht erreichen
können. 800
Geschäfte wurden per
Militärbefehl
aufgegeben.
02.09.2005, Übers.
v. Gabriele Al
Dahouk
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Im Auge des Sturms
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Inmitten jüdischer Siedlungen fristen
9000 Palästinenser in Mawassi im Gaza-Streifen
eine triste Insel-Existenz
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Die
äußeren Grenzen Israels-
Der Niedergang des
israelischen Kolonialismus. Teil 1 |
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"Gaza ist Teil Israels"
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Israels Rechte mobilisiert gegen den
Abzug aus dem Gaza-Streifen. Deren
Idee: Wenn schon einer gehen soll -
dann doch bitte die Palästinenser -
S. KNAUL |
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Das Undenkbare
wird salonfähig -
Die Idee, sich des palästinensischen
Problems per Massenausweisung zu
entledigen, erfreut sich in Israel
wachsenden Zuspruchs. Was vor einem
Jahr noch fast undenkbar gewesen
wäre, hat zumindest im rechten
Spektrum Salonfähigkeit erlangt.
Einer Studie der Tel Aviver
Universität zufolge wären 46 Prozent
der Juden in Israel am liebsten die
Palästinenser auf der Westbank und
in Gaza los. Eine satte Mehrheit von
60 Prozent ist sogar dafür, die
arabischen Israelis im Kernland zur
Auswanderung zu ermuntern.
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Die stille Besetzung
-
Von Ran HaCohen
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„Höre Israel!“* –
Höre Europa! -
Ellen Rohlfs |
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קישור לצפייה בסרט - Watch the movie |
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Wie Ost-Jerusalem geteilt
wird -
Palästinensische Häuser in Ost-Jerusalem
sollen einem Park für Siedler weichenMitten in Silwan liegt ein Haus in Trümmern.
Nachbarn gehen achtlos daran vorbei.
Sie sehen weg, wie wenn ihnen der Anblick
des Haufens aus gerissenem Beton, Fensterrahmen
und losen Steinen zuviel wäre. .....
mehr >>>
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Israelischer General holt biblische
Tiere nach Palästina heim
Die Tätigkeiten des Naturschützers
Abraham Yaffe (6) Joseph Galile
Die Tätigkeiten des Naturschützers
Abraham Yaffe (5) Mordechai
Eretzieli
Die Tätigkeiten des Naturschützers
Abraham Yaffe (4) Mordechau
Eretzieli
Die Tätigkeiten des Naturschützers
Abraham Yaffe (3) Dalya Mazori
Die Tätigkeiten des Naturschützers
Abraham Yaffe (2) Danny Rubinstein
Die Tätigkeiten des Naturschützers
Abraham Yaffe (1) Dan Margalit
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Leserbrief von Prof. Rolf Verleger -
Zur "Außenansicht" vom 25.1.08
("Sonntagsreden und Montagstaten") Süddeutsche Zeitung
-
Opfer
immer, Täter nimmer -
Mein Vater hatte Auschwitz überlebt, meine Mutter
die KZs im Baltikum. Sie zogen mich in der Erkenntnis
auf, dass es die Wahl zwischen Gut und Böse gibt
und jeder Mensch für seine Taten verantwortlich
ist: Sie erzogen mich in der Ethik der jüdischen
Religion.
In seiner "Außenansicht"
propagierte der Präsident des Jüdischen Weltkongresses
eine alternative Ethik. Wir Juden seien vor allem
eines: Opfer. Daran solle der Gedenktag 27.1. erinnern.
Aktuell sei unser Staat Israel das Opfer unverständlicher
Hassausbrüche von Arabern und von "selbst ernannten
Gutmenschen".
Ich würde gern
Herrn Lauder fragen:
Die Tatsache,
dass keiner meiner Großeltern das Dritte Reich überlebt
hat, - gab sie 1947/48 den jüdischen Freischärlern
und der israelischen Armee das Recht, Hunderttausende
Araber aus Israel zu vertreiben?
Die "Arisierung"
des Berliner Grundstücks meines Urgroßvaters - gab
sie dem Staat Israel das Recht, Anfang der 50er
Jahre den Boden und Besitz der arabischen Vertriebenen
zu konfiszieren?
Die Ermordung
meiner Onkel und Tanten durch die SS - gibt sie
dem Staat Israel das Recht, seit 40 Jahren die Diktatur
eines Besatzungsregimes auszuüben?
Die Erschießung meiner Großmutter
Hanna dafür, dass sie in Berlin ohne Gelben Stern
zum Friseur ging - gibt sie dem Staat Israel aktuell
das Recht, die Bevölkerung Gasas auszuhungern? ...
mehr >>>
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JORDANTAL
-
Vertreibung aus Hadidiye

Oben: Eine der zionistischen
Siedlungen, die im Jordantal auf
zwangsenteignetem palästinensischen
Land gebaut wurden.
Die Besatzungsmacht hat angekündigt, einen 20
Quadratkilometer großen Landstrich im Jordantal gänzlich
von seinen palästinensischen BewohnerInnen zu räumen.
Hadidiye, ein immenses fruchtbares Gebiet im Jordantal,
wird damit de facto ethnisch gesäubert.
LINKS zum
THEMA
*
Die StopTheWall-Multimediapräsentation über das Jordantal
LINK
*URGENT
APPEAL und Presseerklärung: Hadidiye droht die ethnische
Säuberung [deutsch]
*URGENT
CALL - Stoppt die ethnische Säuberung in al-Hadidiye: Rettet
das palästinensische Jordantal! [deutsch]
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Al-Nakba:Refugees picture gallery
photogallery
Pictures For Palestine Before and After
Nakba
Zum Vergrößern die Bilder anklicken
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Ziel Groß-Israel - Seit über 100 Jahren betreiben
konservative jüdische Kreise die Gründung eines rein
jüdischen Staates auf arabischem Gebiet (Teil I) - Jürgen Aust
Legitimer Widerstand -
Seit über 100 Jahren betreiben konservative
jüdische Kreise die Gründung eines jüdischen
Staates auf arabischem Gebiet (Teil II
und Schluß) - Jürgen Aust |
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Rückschau:
Von der zionistischen
Besiedelung bis zur Staatsgründung Israels -
Zur Entstehungsgeschichte des
Nahostkonfliktes
Ludwig Watzal
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14. Mai 2006 - Al Nakba -
Sonderseite |
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Israelische Aktivisten und
Wissenschaftler begleiten Kinder aus
Westbankdorf zur Schule
JERUSALEM, 28. August 2005
(WAFA) – Israelische Aktivisten und Professoren der Hebräischen Universität
werden am kommenden Samstag Kinder auf ihrem ein Kilometer langen Weg zur
Schule in Al-Has begleiten, die jenseits der Apartheidmauer liegt. Damit
wollen sie ein Zeichen für den Schuljahresbeginn in den besetzten
palästinensischen Gebieten setzen, wie eine Pressemitteilung der
Vereinigung „Frauen für den Frieden“ meldete.
Das kleine palästinensische
Dorf Nuaman, ein friedliches und romantisches Fleckchen Erde mit 25 Häusern
am südöstlichen Zipfel Jerusalems in Richtung Bethlehem steckt in einer
unerträglichen Lage.
Im Jahre 1967 wurde das
Territorium des Dorfes an Jerusalem angegliedert, seinen Bürgern jedoch
wurden Westbankausweise ausgehändigt. Deshalb dürfen sie nicht nach
Jerusalem gehen und wohnen laut Israel illegal in ihren Häusern, in welchen
sie geboren wurden, und in denen sie ihre Familien gegründet haben.
Die Straße nach Jerusalem
wurde für Autos gesperrt, die Kinder wurden aus den Jerusalemer Schulen
ausgewiesen, sogar das Bezahlen von Ordnungsstrafen wurde zu einer
unlösbaren Aufgabe, weil die Bewohner keine israelischen Postämter, Freunde
oder Verwandte erreichen konnten. Sogar diejenigen, die im Nachbarort Al-Has
leben, dürfen Nuaman nicht betreten, weil es Bewohnern der Westbank nicht
erlaubt ist, in israelisches Gebiet einzureisen.
Kürzlich – als Folge des
Baus der Apartheidmauer und der Straße zu den Siedlungen Tekoa und Nokdim –
war der Zugang zur Westbank für die Bewohner ebenfalls gesperrt. Das Dorf
hatte keinerlei Verbindung zur Außenwelt und zu den Kreisstädten Beit Sahur
und Bethlehem, in denen Arbeitsplätze, Schulen sowie Krankenhäuser liegen.
Die Straßensperren für
Autos verhindern die Grundversorgung des Dorfes, denn dort gibt es nicht
einmal einen Laden, vom Luxus wie Müllabfuhr und Wasser- sowie
Abwasserversorgung ganz zu schweigen.
Diese Woche hat man den
Bürgern von Nuaman mitgeteilt, dass eine neue Straße zur Har-Homa-Siedlung
auf ihrem Land gebaut und infolgedessen Häuser in Nuaman zerstört werden
sollen. Bebauungspläne für Har Homa zeigen, dass sich die Siedlung auf den
Nuaman-Grundstücken ausbreiten wird.
Das israelische
Zivilgericht bewilligte den Verlauf der Mauer, die Nuaman von der Westbank
trennt. Jeder Einwohner des Dorfes wird einzeln beweisen müssen, dass er so
und so lang in seinem Dorf gelebt hat, damit er in seinem Haus bleiben kann.
Derjenige, dem es unmöglich ist, die vom Staat Israel geforderten Dokumente
beizubringen, soll aus seinem Haus vertrieben werden.
WAFA –
Palestine News Agency
30.08.2005, Übers. v.
Gabriele Al Dahouk
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»... das
Wesentliche erhalten«
Applaus, Applaus, Applaus! Israel räumt fünf Prozent der besetzten
Gebiete |
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|
»Mauerbau
kann neuen Widerstand auslösen«
Israel will Palästinenser wirtschaftlich vernichten. Mehr als die Hälfte
ist arbeitslos. Ein Gespräch mit Shir Hever |
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Vertreibung von Palästinensern aus
den südlichen Hebronhügeln
Instrumentarium: Gewalt, Bedrohung,
Rechtlosigkeit
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Militärisch nicht
lösbar – neoliberal auch nicht
Der Niedergang des israelischen
Kolonialismus. Teil 2 und Schluß |
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Bürger leben in „Gefahrenkreis“
TOBAS, 20. Juli 2005 (WAFA) –
Bewohner der Al-Bqi’a-Ebene im Osten
der nördlichen Westbankstadt
Tammoun leben unter Spannung und
Sorge, da israelische
Besatzungskräfte (IOF) dieses Gebiet
wiederholt mit der Absicht
angreifen, die Einwohner zu
vertreiben.
Die Bürger meinen, dass die IOF sie
deshalb aus ihrer Al-Bqi’a-Ebene
ausweisen wollten, weil sie ihre
Siedlungen erweitern möchten.
Mehrere Häuser wurden durch die IOF
in dem Gebiet zerstört; israelische
Soldaten überfielen Passanten und
Hirten.
Jamal Odeh aus Al-Bqi’a berichtete,
dass die Ebene früher einmal 275.000
Dumans (1 Dunam = 1000 m²) groß
gewesen sei, die Israelis jedoch den
größten Teil davon genommen und drei
Siedlungen und einen militärischen
Übungsplatz darauf errichtet hätten.
Infolgedessen wurde Al-Bqi’a auf nur
30.000 Dunam reduziert.
Er fügte hinzu, dass die
Überbleibsel der militärischen
IOF-Übungen die Umwelt der Ebene
bedrohten. Mehrere Leute seien
entweder getötet oder verwundet
worden. Mostafa Bsharat, Al-Bqi’as
ehemaliger Bürgermeister, wurde im
Januar 2005 getötet.
Odeh sagte, dass die Al-Bqi’a-Ebene
einen „Gefahrenkreis“ darstelle, was
bedeutet, dass alle Einwohner dort
der Gefahr ausgesetzt seien,
vertrieben zu werden.
Bashar Bani Odeh, Bürgermeister von
Tammoun, erklärte gegenüber WAFA,
dass Israel seit der israelischen
Besetzung der Westbank im Jahre 1967
versuche, die Bewohner der Ebene
auszusiedeln. „Sie zerstörten
mein Haus zweimal innerhalb eines
Monats“, sagte Jamil Bani Odeh
und fügte hinzu, dass israelische
Soldaten ihn mehrfach überfallen
hätten. Er erwähnte noch, dass die
Soldaten häufig die Ernten
palästinensischer Bauern in Brand
steckten.
Die Bürger aus Al-Bqi’a warten auf
die Menschenrechtsorganisationen und
deren Aufmerksamkeit, um sie von der
israelischen Bedrohung, in welcher
sie leben, zu befreien.
WAFA - Palestine News
Agency
21.07.2005, Übers. v. Gabriele Al
Dahouk |
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Das Palästina Portal
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