|
|
|

|
|
|
|

The Wall
neue
Bilder von
Ismail + Tamam
Shammout
|
|
Der international
bekannte palästinensische Künstler
Burhan Karkutli
verstarb am 26.Dezember 2003, im Alter von 71 Jahren
in Bonn,
Texte und Bilder von ihm
|
Fotogalerie
Bilder von palästinensischen Künstlerinnen
und Künstlern
|
Malerei - Karikatur.
|
|
Portal mit
Links zu vielen Künstlern ("Palestinian
Culture & Heritage")
(englisch) |
|
|
|
Palästinensische
Lyrik:
Das Heimweh des Himmels nach sich selbst
Mahmoud Darwish
|
|
Sabine
Schiffer empfiehlt:
Bei einer Rahmenveranstaltung
zur Leipziger Buchmesse
hatte ich Gelegenheit Dr.
Hajo Meyer kennen zu lernen,
der "Das Ende des Judentums"
verfasst hat,
im
Abraham-Melzer-Verlag
erschienen
. Hinter dem provokanten
Titel verbirgt sich eine
beeindruckende Analyse,
die der Holocaust-Überlebende
in den letzten Jahren durchgeführt
hat.
Er, der die Propaganda zu
Beginn der Nazi-Zeit als
Kind erlebt hat - also lange
bevor von Vernichtung die
Rede war, stellt fest,
dass die israelische Propaganda
einige Parallelen zu dieser
frühen Phase aufweist
- etwa wenn das Gegenüber
durch eine Krankheitsmetaphorik
dämonisiert und schließlich
entmenschlicht wird (Stichwort
"Krebsgeschwür"). Auf ein
langes Leben zurückblickend,
auf eine umfassende Bildung
zurückgreifend und vor seinem
spezifischen Erfahrungshorizont
sind seine Beobachtungen
und Warnungen nicht nur
bemerkens- und bedenkenswert,
sondern unheimlich wichtig
in einer Zeit, in der sich
die Menschen durch politisches
Machwerk wieder leicht auseinander
treiben lassen. Als Buch
und Referent empfehlenswert.
http://melzerverlag.de/
Die Autorin
eines zweiten Buches im
gleichen Verlag war ebenfalls
anwesend.
Lia Nirgad beschreibt
in "Winter in Qualandia"
Ihre Erfahrungen als Aktivistin
von Machsomwatch an dem
Checkpoint gleichen Namens
zwischen Jerusalem und Ramallah.
s.auch
www.machsomwatch.org.
|
Wenn Kritiker fremdgehen
Von der Schwierigkeit, über
orientalische Literatur
zu schreiben
|
Kunst und Kultur hinter der Mauer
Die
Situation der Intellektuellen
in den palästinensischen
Gebieten
Doris Bulau
|
|

Joe Saccos Comic «Palästina» zeigt die harte
Realität des Nahostkonflikts.
Joe Sacco:
Selbstportrait Foto:
Verlag
|
Keine Helden in Palästina
Discover
Islamic Art
West-östliche
Kunstzusammenführung
|
|
Natürlich geht die Sache schief
Die feministische Palästinenserin Sahar Khalifa erfindet
einen melancholischen Verlierer |
|
Könige
sind wir, mit Flügeln aus Staub
Erinnerungen an die Shalom-Salam-Tournee
von Anis Hamadeh |
|
Der Schlüssel zur Sicherheit
FRIEDEN VON UNTEN
Zwei Bücher zur politischen Lage
in Israel und Palästina |
|
Marylène
Schultz
Die Waisenkinder
von Bethanien
35 Jahre
in der Westbank
Mit einem Vorwort
von Arnold Hottinger
Lamuv-Verlag
2003.
Zum Buch - Über die Zustände, die heute im Heiligen
Land herrschen, gibt dieses Buch Einsichten, die man selten erhält.
weil es die Geschehnisse schildert, wir sie die einzelnen Menschen betreffen.
Es bietet dadurch ein willkommenes Gegengewicht gegen die zu vielen
Bilder und Berichte, die nicht von Menschen, sondern von Dingen handeln:
Bomben, Ruinen, zerstörten Häusern, Anschlägen auf dieser oder jener
Seite. Sogar tote Menschen und Verwundete erscheinen als Gegenstände,
Objekte, auf Fernsehbildern sowie in statistischen Aufstellungen.
Die Menschen selbst aber, die all dies verursachen oder erleiden, werden
in ihrer menschlichen Dimension viel zu selten erfasst. Sie sind so
viele und so verschieden, dass jeder Berichterstatter leicht der Versuchung
erliebt, nicht auf jeden Einzelnen einzugehen.
Obwohl es natürlich auf einen jeden Einzelnen ankommt
und die grausamen Lage jeden individuellen Menschen betrifft. In diesem
Buch findet man eine sehr konkrete Gegensteuerung gegen die Allgemeinbetrachtung,
die den Einzelnen übergeht. Darin liegt sein besonderer Wert." (Arnold
Hottinger, ehemaliger Nahost-Korrespondent der "Neuen Zürcher Zeitung")
Zur Autorin
Marylène Schultz stammt aus Frankreich, lebt aber seit
mehr als 35 Jahren in der Westbank. Ihre Arbeit ist ein Beispiel dafür,
dass es in dieser krisengeschüttelten Region viele Menschen gibt, die
immer noch an Frieden und Versöhnung glauben.
Verlagsinformation
|
Am 4. November 1995 hatten sich bei
einer zentralen Kundgebung für den Friedensprozeß im Nahen Osten
über 200.000 Menschen in Tel Aviv versammelt. Kurz bevor Yitzhak
Rabin ermordet wurde, sang Yitzhak Rabin zusammen mit allen
Anwesenden das "Lied des Friedens / Shir LaShalom"
SHIR LA'SHALOM -
LIED DES FRIEDENS
Lasst es zu, dass die sonne aufsteigen möge,
den Morgen zu erleuchten,
denn auch das stärkste aller Gebete
wird uns nicht zurückbringen
jenen dessen licht ausgelöscht
und der in der Erde begraben ist,
keine Umarmung wird ihn mehr erwecken
und hierher zurückbringen
Niemand wird uns je antworten
aus dem Dunkel von Staub und Asche,
da helfen weder Siegestaumel
noch Lobeslieder
Darum singt nur das Lied des Friedens,
flüstert keine Gebete,
sondern singt das Lied des Friedens
mit einem grossen Schrei.
Lasst die Sonne durchdringen
die Ruhestätten aus Blumen,
schaut nicht zurück,
lasst die Gefallenen in Ruhe.
Erhebt die Augen in Hoffnung,
blickt nicht durch Zielfernrohre,
singt ein Lied der Liebe
und nicht den Kriegen.
Sagt nicht "der Tag wird kommen"
bringt ihn her, den Tag,
denn es ist kein Traum,
und dann wird man auf allen Strassen
nur dem Frieden singen.
Text: Jaacov Rotblit
Musik: Yair Rosenblum
Originalaufnahme dieses Friedenslied am Abend
der Ermordung von
Yitzhak Rabin |
|
|
|