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Fakt
ist, dass am 15. Mai 1948, dem Tag
der Staatsgründung Israels, bereits
mehr als 350 000 PalästinenserInnen
in mehreren ethnischen Säuberungswellen
vertrieben worden waren, also etwa
die Hälfte der rund 750 000 palästinensischen
Vertriebenen insgesamt.
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Palestine Remembered, al-Nakba 1948 >>> |
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DIE ERDE HABT IHR
UNS GENOMMEN
100 Jahre Zionistische Siedlungspolitik in
Palästina
Dr. Viktoria Waltz - Joachim Zschiesche -
(Dortmund/Berlin 1985/1986)
Ab dem 14.5.2010 ist dieses,
leider immer noch hochaktuelle, Buch (217
Seiten - 24MB - pdf)
online und kostenlos abrufbar.
>>>
Kommentar zu dieser online-Ausgabe
- Es ist
längst alles gesagt! Die Nakbe beginnt mit
1897! Die Instrumente: Raumplanung,
Staatlicher Terror, Krieg - Die vorliegende
Untersuchung der zionistischen
Kolonisierungspolitik in Palästina wurde
bereits vor 25 Jahren beendet. Auf Grundlage
des vorliegenden Materials war schon damals
das heutige Drama sichtbar genug: Die
Vorbereitung der zionistischen Usurpation
Palästinas
● die Enteignung
und Vertreibung der Palästinenser aus ihrem
Land mehr als die UN je beschlossen
● die Einkreisung
der palästinensischen Städte und Dörfer
durch israelische Koloniegürtel in West Bank
(Gaza), Ost Jerusalem,
● die
Bantustanisierung der West Bank (wie auch
des Gaza Streifens) infolgedessen,
● die
Abkoppelung Jerusalems von seinem
palästinensischen Zusammenhang und ein
intensives Programm der Judaisierung von den
äußeren Kolonieringen bis hinein in das
Zentrum der Altstadt.
Kaum 6% des einst palästinensischen Bodens
gehören heute noch den Palästinensern in
Israel; kaum 12% des ehemaligen Palästinas
in Mandatsgröße steht den Palästinensern
real noch zur Verfügung – Wasser, Luft und
Boden kontrolliert Israel. Die Verhältnisse
haben sich komplett umgekehrt – gegen
internationales Recht und die
Menschlichkeit. Die palästinensische
Identität, ihr Alltagsleben, ihre Kultur
werden in einem erbitterten und
entbehrungsreichen Verteidigungskampf und
nur mit großen Anstrengungen aufrecht
erhalten. Die große Mehrheit des
palästinensischen Volkes ist vertrieben, zu
Flüchtlingen außerhalb und innerhalb ihres
eigenen Landes verurteilt. Die Basis all
dessen liegt in der zionistischen Ideologie
begründet, die im Kern rassistisch und auf
die Vertreibung der Nicht-Juden, also der
Palästinenser hinauslaufen muss. Auch dies
ist in der vorliegenden Untersuchung
hinlänglich nachgewiesen worden.
Heute
– wo der Friedensprozess zur allseits
sichtbaren Farce geworden ist – wird auch
die Rolle der Raum-Planung klar erkannt, die
mit Bodenrecht, Planungsrecht, Siedlungsbau,
Infrastrukturentwicklung und
auch mit
Denkmalschutz und Architektur nur ein Mittel
zur Kolonisierung und Vertreibung ist. Vor
allem das ist zentrales Thema der
vorliegenden Arbeit gewesen und könnte
längst Allgemeingut bei der Bewertung der
Realität und der Auseinandersetzung um eine
Friedenslösung geworden sein. Es gibt sie
inzwischen, die mit diesem Thema befassten
Kritiker, Analysten – aber auch Stagnation.
Denn selbst die Erkenntnis dass der
Zionismus die Wurzel des Übels ist, wird bei
der Beurteilung des heutigen Dramas nicht
herangezogen, sondern um mehr oder weniger
Bauten, mehr oder weniger A,B oder C herumgerdet. Kritische israelische Zionisten
wie z.B. Leibowitz halten die heutige
Situation ihres Staates zwar für gefährlich,
weil sich offenbar Demokratie und
Ethnokratie unter dem Fakt einer äußerst
brutalen Besatzungspolitik schlecht
vereinbaren lässt – die Gründung des Staates
Israel mit Mitteln derselben Gewalt wird
aber in Kauf genommen.
Es lohnt sich, mit dieser online
Veröffentlichung noch einmal sich darüber
Gewissheit zu holen, wie und dass das
Anfangsscenario
bereits den Kern des heutigen Dramas in
Palästina beinhaltet. >>>
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Palestine Blogs » Blog
Archive » Palestine’s Endless Holocaust
1948-2005 and Counting |
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Fotogalerie |
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Sedunia:
Rede bei der Demonstration anlässlich
des 55. Jahrestages von Al-Nakba |
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Kollektivhaft für ein ganzes Volk |
AL-NAKBA:
THE PALESTINIAN CATASTROPHE 1948
Benny Brunner
und/and Alexandra Jansse, NL 1997
Produktion/Production
Company ARTE
Land & Jahr/Country
& Year Niederlande 1997/Netherlands
1997,
ProduzentInnen/Producers
Alexandra Jansse, Benny Brunner,
Regie/Directors
Alexandra Jansse, Benny Brunner,
Drehbuch/Script
Benny Morris, Joseph Rochlitz,
Kamera/DoP
Ram Lee-Tal,
Schnitt/Editor Joseph Rochlitz,
Musik/Music
Elizabeth & Ilya Mannes
Dokumentarfilm, Farbe/Schwarz-Weiß,
Video, 58 Minuten,
arab. u. hebr. OF, engl. Voice-over
Documentary Film, colour/b&w, video,
58 min., Arabic and Hebrew OV, English
voice-over
mehr >>>
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Elias Khoury
-
Das
Tor zur Sonne -
Elias Khoury, Schriftsteller, Publizist
und Hochschullehrer aus dem Libanon,
wurde hierzulande mit zwei Romanen bekannt.
Jetzt erschien sein einzigartiger Palästina-Roman
"Das Tor zur Sonne". Martin Zähringer
stellt das Epos vor.
mehr
>> |
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Before al-Nakba The Catastrophe (1948)
Zum Vergrößern
Bild anklicken
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Zionismus, Apartheid
und das palästinensische Flüchtlingsproblem
Die zentrale These des spannenden Buches
von John Rose ist, daß der Zionismus
durch eine
Vielzahl von Mythen zusammengehalten
werde. Allein dies zu konstatieren ist
bereits mutig.
Geradezu bescheiden formuliert
er, daß es lediglich sein Anliegen sei,
die mythische Geschichte
des Zionismus zu zerstören. Es gehört
zum Wesen der Wissenschaft, Mythen zu
entzaubern, aber
was wissenschaftlich geboten erscheint,
kann verheerende persönliche Konsequenzen
für den
betreffenden Autor haben. Nachdem Rose
fast alles in Frage stellt, was der
israelischen
politischen Elite als «heilig»
gilt, zieht er folgendes Resümee: «Zionismus
ist das Problem;
seine Beseitigung ist eine Voraussetzung
für Frieden im Nahen Osten und für eine
arabisch-jüdische Aussöhnung in Palästina.»
mehr >> |
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60 Jahre
Israel: "Ein Festival der Verdrängung"
- Der in Israel lebende Schweizer
Ernest Goldberger liebt sein Land und die Leute.
Er ist besorgt über die Apathie und Ohnmacht in
der Bevölkerung, bezeichnet die Idee eines jüdischen
Staates als Fiktion und sieht das Land vor allem
durch innere Konflikte gefährdet.
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60
Jahre
Israel
-
Wir
können
nicht
feiern
-
Kanada-Palästina
Support
Network,
von
vielen
unterzeichnet
auch
von
Jews
for
a
just
peace
-
Rund
um
die
Welt
gibt
es
Feiern
zum
60.
Jahrestag
der
Gründung
Israels.
-
Aber
dieses
Jahr
sind
es
auch
60
Jahre,
dass
750
000
Palästinenser
brutal
aus
ihrer
Heimat
vertrieben
wurden.
Sie
nennen
es
Nakbah,
Katastrophe.
Auf
Grund
dieser
Geschichte
und
dem
schlimmer
werdenden
Konflikt
in
der
Region,
glauben
wir,
dass
es
keine
Gründe
zum
Feiern
gibt.
Wir
können
nicht
feiern,
Weil
Israel
die
Bevölkerung
vom
Gazastreifen
aushungert
und
bombardiert.
Wir
können
nicht
feiern,
Weil
Israel
seine
Apartheidmauer
weiterbaut.
Wir
können
nicht
feiern,
Weil
Israel
Siedlungen
und
Straßen
nur
für
Juden
>>> |
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60
Jahre
Israel
-
Neue
Heimat
-
verlorene
Heimat
-
Avital
Ben
Chorin
wurde
in
Eisenach
geboren.
Sie
hat
in
Israel
eine
neue
Heimat
gefunden.
Die
Beduinen-Familie
Abu
Sitta
dagegen
hat
mit
der
Gründung
Israels
ihre
Heimat
verloren.
Bettina
Marx
über
die
verschiedenartige
Bedeutung
des
Gründungsjahres. |
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60
Jahre
Israel:
Steht
ein
Armageddon
bevor?
-
Shraga
Elam
-
Viele
israelische
Kommentatoren
sind
sich
einig,
dass
die
„Liquidierung“
von
vier
islamischen
Jihad-Militanten
in
Betlehem
am
12.3.2008
nicht
das
Ziel
hatte,
eine
„tickende
Bombe“
zu
entschärfen,
denn
diese
Leute
waren
nicht
mehr
aktiv.
Hingegen
ist
klar,
dass
die
Aktion
den
brüchigen
Waffenstillstand,
den
die
Hamas
in
Gaza
befolgt,
gefährden
wird.
-
Vorsichtig
fragt
die
Tageszeitung
Ha’aretz
in
einem
Hauptkommentar,
welche
Ziele
die
Regierung
eigentlich
verfolge:
»Der
Zwischenfall
wirft
Fragen
auf
und
fordert
Antworten.
Gemäss
der
bisherigen
deklarierten
israelischen
Politik
werden
Gesuchte,
die
der
Verantwortung
für
vergangene
Attentate
verdächtigt
werden,
nicht
behelligt,
wenn
sie
nicht
mehr
aktiv
sind.
Der
Shabak
[Inlandsnachrichtendienst],
die
Armee
und
die
Polizei
sind
mit
der
Verhinderung
von
heutigen
Attentaten
überlastet
und
haben
keine
Ressourcen
für
eine
permanente
Verfolgung
von
denjenigen,
die
ihre
Waffen
niederlegten.
(…)
Die
Öffentlichkeit
hat
das
Recht
zu
erfahren,
was
genau
in
Betlehem
passierte.
>>> |
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Vor sechzig Jahren - Die Geburt
des Staates Israel - Micha Brumlik - Ist Israel
eine Folge des Holocaust oder
ein Produkt des Kalten Krieges?
Für Deutschland haben diese
Fragen Folgen für die Gegenwart
>>>.
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60
Jahre
Israel
-
Auf
den
Ruinen
eines
Volkes
-
Der
Staat
Israel
konnte
nur
entstehen,
indem
die
Palästinenser
für
Verbrechen
bezahlten,
die
sie
nicht
begangen
hatten.
-
Fuad
Hamdan
-
(...)
Es
war
naiv
zu
glauben,
die
Palästinenser
-
oder
irgendein
anderes
Volk
-
würden
dem
Plan
der
Zionisten
und
der
Briten
zu
einem
jüdischen
Staat
in
Palästina
zustimmen.
Warum
auch?
Die
Palästinenser
hatten
keine
Ahnung,
was
den
Juden
Europas
widerfahren
war.
Und
selbst
wenn
sie
es
gewusst
hätten:
Warum
hätten
sie
für
Verbrechen
bezahlen
sollen,
die
sie
nicht
begangen
haben?
>>>
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» Der Schlüssel des Palästina-Konflikts
« - Silke Mertins (Ramallah) -
Die Forderung wird von Generation
zu Generation weitergegeben,
ein Kompromiss scheint undenkbar:
Noch immer kämpfen palästinensische
Flüchtlinge für eine Rückkehr
in ihre ehemaligen Häuser in
Israel.
Teil 2:
Zentrale Frage des Friedensprozesses
mit Israel >> |
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Zwei Völker in einem Land
- Bettina Marx - Wir haben die Palästinenser nicht
vertrieben, sagt Avital Ben Chorin. Sie haben selbst
entschieden, zu fliehen. So wie sie sehen es viele
Israelis. Ihnen widerspricht der israelische Historiker
Ilan Pappe, der früher an der Universität Haifa
lehrte und inzwischen an der Universität Exeter
in Großbritannien arbeitet. In seinem kürzlich auch
auf Deutsch erschienenen Buch "Die Ethnische Säuberung
Palästinas" weist er nach, dass die Vertreibung
der Palästinenser aus dem für den jüdischen Staat
vorgesehenen Teil des britischen Mandatsgebiets
schon vor der Ausrufung des Staates Israel beschlossene
Sache war. Der von der jüdischen Führung entworfene
Plan Dalet war die Blaupause für die Vertreibung
der Palästinenser und die Ausweitung des jüdischen
Herrschaftsgebiets.
MP3,
Flash
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Aus Sorge um Israel - Idith Zertal und Akiva Eldar über die Siedlerbewegung - Heinz-Dieter Winter - Israel blickt in diesen Tagen auf sechzig Jahre seiner Existenz zurück. Doch die berechtigte Freude über einen Staat mit mo-dernster Industrie und Landwirtschaft, Bildungswesen auf hohem Niveau und mit einer der stärksten Armeen der Welt dürfen nicht die dunklen Kapitel seiner Geschichte überdecken. (...) Die Historikerin Idith Zertal und der Journalist Akiva Eldar wiederum haben sich der israelischen Siedlerbewegung seit dem Krieg von 1967 angenommen. Ihre Kritik an diese ist heftig: »Die Siedler erlauben sich vorzugehen, als gäbe es überhaupt kein Gesetz, und taten, was immer sie in den besetzten Gebieten für nötig erachteten.«
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"Unsere
Herrschaft
des
Terrors”
- Geständnisse
israelischer
Soldaten
- Teil
1 -
Kinder
werden
scheinexekutiert,
Ladenbesitzer
„zu
Brei“
geschlagen.
Grundlos
werfen
sie
Blendgranaten
auf
Betende
und
schießen
auf
unbewaffnete
Zivilisten.
Der
britische
Independent
berichtet
in einem
schockierenden
Artikel
über
die
Geständnisse
junger
israelischer
Soldaten
und
deren
alltägliche
Verbrechen
in der
palästinensischen
Stadt
Hebron
>>>
Our
reign
of terror,
by the
Israeli
army
- Donald
Macintyre
- In
shocking
testimonies
that
reveal
abductions,
beatings
and
torture,
Israeli
soldiers
confess
the
horror
they
have
visited
on Hebron
>>>
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Im Zweifel für Israel - Mit seinem Bekenntnis zum Zionismus hat Gregor Gysi die Koordinaten linker Außenpolitik umgeworfen
-
Was also als Schutzmacht vorgesehen war, ist selbst zum Schutzobjekt geworden. Es war jedenfalls eine äußerst seltsame Annahme, zu meinen, sich vor Anfeindungen schützen zu können, indem man sich der Heimat eines anderen Volkes bemächtigt >>>
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Palestinians to mark 60 years of 'the
catastrophe' -
Agence France Presse |
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„Manifest Destiny“
-
Uri Avnery - IM NÄCHSTEN Monat wird Israel seinen 60. Geburtstag
feiern. Die Regierung ist fieberhaft damit beschäftigt, diesen Tag
in einen der Freude und des Jubels zu verwandeln. Etwa 40 Millionen Dollar, die
hätten helfen können, ernste, zum Himmel schreiende Probleme zu lösen, sind
für diesen Tag gedacht. Aber den Leuten ist gar nicht nach Feiern zumute. Sie
sind bedrückt. Aus allen Richtungen wird der Regierung vorgeworfen, für
diese Niedergeschlagenheit verantwortlich zu sein: „Sie hat keine Agenda,“
ist der Refrain, „Sie denkt nur an ihr eigenes Überleben.“ |
|
Tragik der Stagnation
-
Eine politische Lösung des Nahostkonflikts scheint derzeit in weiter
Ferne. Um den Friedensprozeß wieder in Gang zu setzen, müssen sich sowohl die
israelischen wie die palästinensischen Akteure von überlebten Dogmen und
Ideologien verabschieden -
Moshe Zuckermann -
Das erste Jahrzehnt
dieses Jahrhunderts neigt sich seinem Ende zu. In Israel wird
in diesem Jahr der 60. Jahrestag der Staatsgründung begangen – Grund zur
freudigen Feier, sollte man meinen; und doch nimmt sich die gegenwärtige
historische Bilanz finster aus: Es will scheinen, als sei der im vorigen
Jahrhundert begonnene, zäh, ressentiment- und haßerfüllt wie gewalttätig
geführte Nahostkonflikt von einer ausgereiften Perspektivlosigkeit gezeichnet.
|
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Gaza und die kommende
Explosion
-
Maher Fakhoury -
Seit der
Entstehung des Staates
Israel im Jahre 1948
leiden die Palästinenser
innerhalb Palästinas und
in den umliegenden
Flüchtlingslagern. Seit
mehr als 60 Jahren
warten die Palästinenser
auf Gerechtigkeit, auf
die Durchsetzung der
UN-Resolutionen. Obwohl
diese Resolutionen ihnen
weniger als das Minimum
ihrer Rechte zugestehen,
haben die Palästinenser
alle UN-Resolutionen
akzeptiert und
anerkannt. Aber ... >>>
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Israel: 80 Thesen für
ein neues Friedenslager
- von Uri Avnery |
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Das Recht der Flüchtlinge -
Die ethnische Säuberung Palästinas
– Ilan Pape klagt an - Von
Heinz-Dieter Winter
„Die Ethnische Säuberung Palästinas" - vom israelischen
Historiker Ilan Pappe
--
Rezension von
Ludwig Watzal (pdf) - Deutsch Ausgabe
Marcel Pott über Ilan Pappe's Buch "Die ethnische
Säuberung Palästinas" MP3,
Flash
Wie
ein Tabu für deutsche Leser: Das Buch und schon der Titel -
Ilan Pappes Buch über die „Ethnische Säuberung Palästinas“
jetzt auch deutsch
- von Rupert Neudeck - Wo man in diesem Buch
hinliest, wird man von einem Schauer ergriffen. Schließlich
kann man das Buch jetzt deutsch lesen, obwohl der
eingeweihte Leser das nicht für möglich gehalten hat. Man
liest die Sätze und Überschriften jetzt auch deutsch. Im
ersten Moment meint man, aus politischer Korrektheit (oder
auch aus politischer Feigheit) müsse man das Coverbild, das
Titelbild des Buches verstecken. Denn es steht dort ohne
Anführungszeichen: „Ilan Pappe: Die ethnische Säuberung
Palästinas“. Der Titel wirkt noch wagemutiger, da er nicht
mal durch einen Untertitel gemildert ist. >>>
Zu einem Buch über die „Die
ethnische Säuberung
Palästinas" des israelische
Historikers Ilan Pappe -
Englische Ausgabe
-
Von Rupert Neudeck
'Ethnische Säuberung' in der
Stunde der Wahrheit: - Die
Gründungsväter des Staates
Israels gingen über Leichen.
- Eine Rezension des neusten
Buches des israelischen
Historikers Ilan Pappé -
Viktoria Waltz
Weitere Buchbesprechungen >>>
Bestelladresse:
service@zweitausendeins.de
Oder in den
Zweitausendeins-Läden in Berlin,
Darmstadt, Düsseldorf, Frankfurt
/M., Freiburg, Hamburg,
Hannover, Karlsruhe, Köln,
Leipzig, Mannheim, München,
Nürnberg und Stuttgart") |
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Über 100 prominente britische Juden sagen:
WIR FEIERN ISRAELS
GEBURTSTAG NICHT
- Im Mai werden jüdische Organisationen den 60ten
Jahrestag der Gründung des Staates Israel feiern. Im
Zusammenhang mit Jahrhunderten der Verfolgung, die im
Holocaust gipfelte, ist dies gut zu verstehen. Aber wir sind
Juden, die nicht feiern werden. Denn nun ist es an der Zeit,
die Erzählung der anderen anzuerkennen, den Preis, den ein
anderes Volk für den europäischen Antisemitismus und Hitlers
völkermörderische Politik gezahlt hat >>>
|
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Ten facts
about the Nakba
-
Sixty years ago, more than 700,000 Palestinians lost their
homes and belongings, their farms and businesses, their
towns and cities. Jewish militias seeking to create a state
with a Jewish majority in Palestine, and later, the Israeli
army, drove them out.
|
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«Wenn ihr
wollt, ist
es kein
Märchen»
-
Vor 60
Jahren wurde
Israel
gegründet.
Seither
vergeht kein
Tag, an dem
das Land
nicht in den
Nachrichten
wäre. Selten
aus
freudigem
Anlass. Doch
Israel lebt.
Sechs
Begegnungen.
Von Klara
Obermüller -
Für die
Juden war
dieser 14.
Mai 1948 ein
Freudentag.
Für die
Araber
hingegen
begann
damals, was
sie «Nakba»
nennen: die
Katastrophe.
Diese
unterschiedliche
Erfahrung
bestimmt in
Israel bis
heute den
Umgang mit
der
Geschichte.
Während im
arabisch
besiedelten
Norden des
Landes
Gedenkveranstaltungen
für die
Toten
vorbereitet
werden,
stürzt das
jüdische
Israel sich
in die
Feierlichkeiten
zu seinem
60.
Geburtstag –
und vergisst
vorübergehend
>>> |
|
60 Jahre Israel - Des einen Freud des anderen Leid -
Polemik
über eine Karikatur -
60 Jahre nach Deir Yassin
- Ronnie Kasrils
1.
[Israel - unsere Geschichte] Wir Juden werden seit Jahrhunderten verfolgt ...
2.
Während gewalttätiger Progrome wurden wir aus unseren Häusern vertrieben! [Neue
Siedlungen]
3.
Die Besatzer pferchrten uns in dreckige Ghettos! [Bantustan West Bank]
4.
Wenn wir uns wehrten, büßten wir mit kollektiver Bestrafung.
5. Israel sei Dank für das Ende der Unterdrückung.
Diese Karikatur vom 12.März vom südafrikanischen Karikaturisten Zapiro, die
später von David Saks, dem Vertreter des südafrikanischen Zentralrats der
Juden angegriffen wurde, löste landesweit eine Debatte aus. >>>> |
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60
Jahre Israel und die palästinensische "Nakba"
Vergangenheitsbewältigung oder intellektuelle Mode?
-
Im Mai wird der Staat
Israel 60 Jahre alt. Der ebenso lang zurückliegenden "Nakba",
des Schicksals der 1948 vertriebenen Palästinenser, wird
dabei nicht gedacht. Dennoch scheint bei jungen Israelis
inzwischen das Interesse an diesem traurigen
Geschichtskapitel zu wachsen, wie Joseph Croitoru
berichtet >>> |
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Zionismus - der falsche Erlöser
- Vor 60 Jahren verkündete der israelische Premierminister
David Ben-Gurion die Gründung des Staates Israel. Sofort begannen die
jüdischen Kommandos in Palästina mit dem Waffengang, den Israel als seinen
‚Unabhängigkeitskrieg‘ bezeichnen sollte. Als der neue Staat 1949 eine
Waffenruhe mit Ägypten, Transjordanien und Syrien schloss, waren mehr als
750.000 Palästinenser gezwungen, aus ihrer Heimat zu fliehen, die nun von den
jüdisch-zionistischen Armeen kontrolliert wurde. Die Gründung Israels markiert
den Höhepunkt einer bis dahin 50 Jahre währenden Kampagne für die Errichtung
eines jüdischen Staates, die politische Zionisten geführt haben. Die Zionisten
behaupteten, sie seien der Ausdruck der ersehnten ‚nationalen Befreiung‘ der
Juden weltweit. Aber wenn der Zionismus eine Bewegung für die nationale
Befreiung war, dann unterschied er sich von allen anderen nationalen
Befreiungsbewegungen. Anstatt mit dem Imperialismus zu brechen, suchte er aktiv
nach dem Schutz durch die imperialistischen Mächte. Anstatt für die
Selbstbestimmung der Menschen in Palästina zu kämpfen - von denen die meisten
Araber waren - vertrieb er sie. >>>
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Museum im Exil - Erinnerungen an die palästinensische
Kultur vor 1948 - Andrea Bistrich und Chris Kleinert (Fotos) -
Margi: Jedes Jahr
wird der 14.Mai 1948 von Israelis als
Freudentag ihrer Staatsgründung gefeiert.
Für Palästinenser aber bedeutete die
Umwandlung eines mehrheitlich arabischen
Landes in einen mehrheitlich jüdischen
Staat »die Katastrophe«: Al Nakba.
Zum Vergrößern Bild anklicken
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Al-Nakba:Refugees picture gallery |
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Herzl starb zweimal -
Yossi Sarid
-
Der Herzl-Tag liegt hinter uns; die staatlichen
Feierlichkeiten und die gelehrten Symposien sind vorbei und
hoch über dem Berg, der nach ihm benannt wurde, fragt der
„Staatsvisionär“ nach dem Schicksal seiner Vision. Es wäre
interessant, zu wissen, ob Binyamin Ze’ev (Theodor) Herzl
damit einverstanden wäre oder ob er sich in seinem Grab
umdrehen würde... mehr >>> |
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I sraeltage - Abschlusstag am 14. Mai 2006
Angewandte NLP - Das Gerücht über
Israel
Sehr elegant
wie man schon in der Überschrift Wirklichkeit
in ein Gerücht, notwendige Kritik in
Antisemitismus, Islamismus und Förderung
des Terrors verwandelt. mehr
>>>
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Al Nakba |
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Pictures For Palestine Before and After
Nakba |
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nakba - photogallery |
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Die Palästinenser,
Israel und der Holocaust - von Gisela
Dachs
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Gesellschaft für bedrohte Völker- 50 Jahre Israel
- 50 Jahre Palästinensisches Flüchtlingsdasein
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Botschaft von Uri Avnery zum 14. Mai 2008
Israel ist 60 Jahre alt –
darüber dürfen wir uns freuen.
Die Nakba – die Katastrophe für
die Palästinenser - ist auch 60 Jahre alt – das müssen wir
beklagen.
Es liegt auch im Interesse
Israels, dass dieser Tragödie ein Ende gesetzt wird
Auf eine Art, die gerecht,
moralisch und praktisch ist und die alle Seiten befriedigt.
Als ein Israeli, der als Soldat
1948 den Beginn dieser Tragödie miterlebt hat,
fühle ich mich besonders
verpflichtet.
Man braucht nicht gegen
Palästina zu sein, wenn man Israel liebt,
man braucht nicht gegen Israel
zu sein, wenn man Palästina liebt.
Lasst uns für Israel, für
Palästina, für den Frieden, für Gerechtigkeit,
und für eine gemeinsame Zukunft
sein. |
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60 Jahre Israel – ein Grund zum
Feiern? -
Shraga Elam - Nicht nur Palästinenser,
sondern auch eine wachsende Anzahl Juden sieht keinen Grund,
60 Jahre Israel zu zelebrieren. Anlässlich des 60.
Geburtstags Israels werden meist entweder die enormen
Leistungen oder nur die Mängel des Landes hervorgehoben.
Differenzierter drückte sich am Unabhängigkeitstag vom 8.
Mai Gila Almagor, die erste Dame des Kinos und Theaters, im
Staatsradio aus. Sie erwähnte zwar die grossartigen
kulturellen, wirtschaftlichen und wissenschaftlichen
Errungenschaften. Trotzdem konnte sie ihre grosse Trauer und
Enttäuschung angesichts von Missständen, wie des
unmenschlichen Umgangs mit den Shoa-Überlebenden, der
wachsenden Armut oder dem grassierenden Rassismus, nicht
verbergen. Und in einem TV-Beitrag über den Krieg von 1948
waren sich Veteranen einig, sie hätten nicht für einen
solchen Staat gekämpft. >>> |
|
1948
-
Uri Avnery - ICH HOFFE, dass wir
eines Tages „eine Wahrheits- und Versöhnungskommission“ nach
südafrikanischem Vorbild haben werden. Sie sollte aus
israelischen, palästinensischen und internationalen
Historikern zusammengesetzt sein, deren Aufgabe es wäre,
herauszufinden, was sich 1948 in diesem Lande
tatsächlich zugetragen hat. In den 60 Jahren, die seitdem
vergangen sind, sind die Ereignisse dieses Krieges unter
vielen Schichten israelischer, jüdischer und arabischer
Propaganda begraben worden. >>> |
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60
Jahre Israel - ein Grund zum Feiern? 60 Jahre Nakba - ein
Grund zum Trauern
-
Susanne Grabenhorst -
Am 14.5.08 wird
in Israel und an vielen anderen Orten, so auch in der
Frankfurter Paulskirche, der 60. Jahrestag der israelischen
Staatsgründung gefeiert. Die Kooperation für den Frieden,
ein Zusammenschluss von ca. 50 Organisationen und
Initiativen der deutschen Friedensbewegung, weist daraufhin,
dass es ein notwendiger Schritt zum Frieden ist, auch die
Schattenseiten der 60-jährigen Geschichte Israels nicht zu
verdrängen. Nach dem Holocaust führte die Staatsgründung
Israels zur Nakba, der
Vertreibung von rund 750.000 PalästinenserInnen, deren
Nachkommen zu einem großen Teil bis heute in
Flüchtlingslagern leben. Die Geschichte Israels wie auch das
Schicksal der palästinensischen Bevölkerung sind somit eng
mit der deutschen Geschichte verknüpft, das Leid beider
Seiten kann Deutschland nicht gleichgültig sein. |
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Auf den Ruinen eines Volkes -
Der Staat Israel konnte nur
entstehen, indem die Palästinenser für Verbrechen bezahlten,
die sie nicht begangen hatten.
-
Fuad Hamdan - (...) Es war
naiv zu glauben, die Palästinenser - oder irgendein anderes
Volk - würden dem Plan der Zionisten und der Briten zu einem
jüdischen Staat in Palästina zustimmen. Warum auch? Die
Palästinenser hatten keine Ahnung, was den Juden Europas
widerfahren war. Und selbst wenn sie es gewusst hätten:
Warum hätten sie für Verbrechen bezahlen sollen, die sie
nicht begangen haben? >>> |
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Surfbrett und Synagoge
-
Johannes Zang -
Der
Staat Israel wird sechzig Jahre alt - Seine Menschen sind so
gegensätzlich wie die Landschaft – Noch immer zerrissen von
inneren und äußeren Konflikten
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Tony Judt, Direktor des
Remarque-Instituts an der Universität New York, hat vor zwei
Jahren Israel als das Land bezeichnet, „das nicht erwachsen
werden will“. Israel, urteilte Judt, selbst Jude, benehme
sich wie ein pubertierender Jugendlicher: „sicher, dass ihn
keiner versteht und alle gegen ihn sind, schnell gekränkt
und schnell im Austeilen“. |
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Vor dem 60. Jahrestag der
Staatsgründung: Deutsche fühlen sich Israel nicht
verpflichtet
- Kurz vor dem Jahrestag der
Staatsgründung zeigt eine Umfrage, dass die meisten
Deutschen keine allzu große Verantwortung für Israel
empfinden. Im Angriffsfall würde eine große Mehrheit das
Land nicht militärisch unterstützen wollen. |
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60 Jahre Israel: Interview mit dem
Soziologen Moshe Zuckermann
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Zuckermann:
Das offizielle Deutschland wird
Israel kaum je öffentlich kritisieren, auch dort nicht, wo
Kritik angemessen und erforderlich wäre. Dafür bietet das
offizielle Israel die zunehmende "Normalisierung" an.
Wichtig ist dabei, zu bedenken, dass es um die
staatsoffizielle Haltung beider Länder geht |
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Streit
um israelisches Schulbuch
- Unabhängigkeit und Katastrophe?
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Die
Geschichte Israels ist ebenso heftig
umstritten wie die Gegenwart: So ist
für die Israelis der Krieg, der 1948
mit dem Angriff arabischer Nachbarn
begann, der Kampf um ihre
Unabhängigkeit - für die Araber ist
er "die Katastrophe", in deren Folge
sie vertrieben wurden. Jetzt
entzündet sich der Streit um die
richtige Deutung wieder einmal - an
einem Schulbuch. -
Torsten Teichmann |
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Memory
as a blueprint for the future
Irrige Annahmen: Es gab nie so etwas wie
"Palästinenser" -
Die ehemalige israelische Premier
Ministerin Golda Meir sagte:" Es gibt
nicht so etwas wie "Palästinenser", der
ehemalige Premier Minister Begin sagte,
daß die Palästinenser "zweibeiniges
Ungeziefer" seien; Rafael Eitan sagte,
daß sie "betäubte Kakerlaken in einer
Flasche" seien; der ehemalige
israelische Premier Minister Shamir
sagte, sie seien "Heuschrecken".
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Lese auch aktuell: Avigdor Liebermann
>>>
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Fotoausstellung Al Nakba
- Die Katastrophe
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The Nakba in photos
A Palestinian family piles into a
truck, becoming part of the Nakba in
1948.
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Jahrestag 2006: Abbas macht Vorwürfe
an Israel
Der palästinensische Präsident
Mahmud Abbas hat Israel die Blockade
einer Zwei-Staaten-Lösung im
Nahost-Konflikt vorgeworfen. Dies
anlässlich des 58. Jahrestags der
«Nakba», den die Palästinenser als
Beginn ihrer Vertreibung angesehen. |
al-nakba
- die "Katastrophe" von 1948
Dem Un-Teilungsbeschluss folgten
schon Anfang Dezember die ersten
Angriffe und Terrorakte der Hagana
auf palästinensische Dörfer und
Zivilisten (Plan Gimmel). Das Land
wurde zunehmend in militärische
Auseinandersetzungen verstrickt,
denen nach der Ausrufung des Staates
Israel am 15. Mai 1948 die
arabischen Staaten beitraten. Der
erste arabisch-israelische Krieg
endete mit einem Sieg der
Israelischen Streitkräfte (IDF) über
die Arabische Befreiungsarmee; 418
palästinensische Dörfer wurden von
der israelischen Armee zerstört, 800
000 - 900 000 Palästinenser zur
Flucht gezwungen.
Die Niederschlagung des
übermächtigen arabischen Feindes
grenzte nach israelischer
Darstellung an ein Wunder.
Tatsächlich beruhte der Sieg Israels
jedoch auf der faktischen
Überlegenheit von Hagana und IDF: In
der Anfangsphase der
Auseinandersetzungen, noch vor dem
Kriegseintritt der arabischen
Staaten, stand der gut organisierten
und militärisch erfahrenen jüdischen
Untergrundorganisation eine
palästinensische Gesellschaft
gegenüber, der die zentrale
politische und militärische Führung
fehlte, nach Kriegsausbruch kämpften
die IDF gegen die schlechter
ausgerüstete, auf fremden Terrain
taktisch unterlegene Arabische
Befreiungsarmee, die keiner
zentralen Befehlsgewalt unterstand,
und schließlich verhinderte eine
israelisch-jordanische Übereinkunft
das Vorrücken der jordanischen
Armee.
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Volk ohne Raum
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Von
Ellen Rohlfs - "Volk ohne
Raum" war ein Buch betitelt (1) das
in den Zwanzigern des letzten
Jahrhunderts entstand und eine
Ideologie vorwegnahm und dann
nährte. Ich lieh es mir aus und las
es ... mehr >>>
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Zum Vergrößern Bild
anklicken
Eindrucksvoller als auf diesen vier Karten
kann die zionistisch-israelische
Kolonisierung Palästinas nicht
dargestellt werden.
Noch mehr und
umfangreichere Karten >>>
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Im Zeichen der Al-Nakba 1948

Während in Israel in diesen Tagen
die Staatsgründung gefeiert wird,
verfallen die arabischen Nachbarn
und das Fünftel israelischer
Staatsbürger arabischer Abstammung
in Ohnmacht im Gedenken an die
Ereignisse jenes Tages.
Als "Al-Nakba" ist dieser
folgenschwere 14. Mai 1948 in die
Geschichte eingegangen. Ein Blick
ins Wörterbuch lässt die Dimension
dieser kollektiven Erfahrung
erahnen. Unter "Al-Nakba" finden
sich die Begriffe "Unheil, Unglück,
Schicksalsschlag, Katastrophe,
Elend". Linguistisch wird "Al-Nakba"
inzwischen ausschließlich für jenen
Tag im Mai gebraucht. In der ganzen
arabischen Welt meint man damit
einzig den Verlust Palästinas.
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50 Jahre Al Nabka |
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Israeli ruft zur Vertreibung aus
palästinensischen Dörfern innerhalb
48er-Grenzen auf -
Mustafa Sabre, Qalqiliya, 16.06.2005, für
Palestine News Network -
Israelische Medien berichteten, dass
der Vorsitzende der
fundamentalistischen, israelischen
Transferpartei – der
Nationalen Union – Avighador
Vildman, seine Politik gegen die
Araber in den 1948er-Territorien
fortsetze. Er rufe dazu auf, sie von
ihren Ländereien und aus ihren
Häusern zu vertreiben. Mitglieder
der Partei erklärten, dass sie
Schilder auf den
Hauptverkehrsstraßen aufstellen und
Werbeplakate verteilen würden, die
dazu aufrufen, palästinensische
Städte und Dörfer wie etwa Um El
Fahem, Kufur Qassem und andere, die
innerhalb der 1948er-Grenzen liegen,
vor dem Rückzug aus dem Gazastreifen
räumen zu lassen.
Der Bürgermeister von Um El Fahem,
Sheikh Hashem Abdel Rahman,
verlangte, dass gerichtlich Klage
gegen Vildman eingereicht und
Ermittlungen gegen ihn eingeleitet
werden sollen.
Abdel Rahman sagt: „Dies ist
nicht einfach nur ein rassistischer
Aufruf“.
Der Bürgermeister fährt fort:
„Wir betrachten diese Aussagen als
Aufruf für eine neue Nakba
(Katastrophe im Jahr 1948). Er
spricht nicht nur über Um El Fahem,
sondern auch über Galiläa und die
Dörfer im Allgemeinen. Deshalb sehen
wir zu, dass solche Erklärungen
zurückgewiesen werden, und der
Rassist sollte lokal und
international verklagt werden, weil
er dazu aufruft, die Grundbesitzer
aus ihren Ländereien und ihren
Häusern hinauszudrängen.“
16.06.2005, Übers. v. Gabriele Al
Dahouk
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