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Täglich neu - Nachrichten aus dem, über das besetzte Palästina - Information statt Propaganda

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Überlebende des Holocaust und ihre Nachkommen bei einer Demonstration in London gegen den Völkermord im Gazastreifen,

Zehn Überlebende des Holocaust verurteilen Israels Völkermord im Gazastreifen:

Die Verwendung des Holocaust zur Rechtfertigung des Völkermordes im Gazastreifen und zur Unterdrückung von Studentenprotesten an den Universitäten ist eine völlige Beleidigung des Gedenkens an den Holocaust.

Offener Brief - 22. 6. 2024

Nachstehend finden Sie einen von zehn Holocaust-Überlebenden unterzeichneten Brief, in dem sie den Völkermord in Gaza und den Missbrauch von Antisemitismus-Vorwürfen durch Politiker verurteilen.

Der Mitbegründer von Human Rights Watch, Aryeh Neier, hat kürzlich gesagt, dass Israel in Gaza einen Völkermord begeht. Er sagte auch, dass die Verwendung von Antisemitismusvorwürfen, um Israels Kritiker anzugreifen, "das gesamte Konzept des Antisemitismus entwertet". Als Überlebende des Holocausts stimmen wir Professor Neier, der selbst den Holocaust nur überlebte, weil er 1939 als Kind aus Nazideutschland floh, voll und ganz zu.

Bei einer kürzlichen Holocaust-Gedenkfeier erklärte Netanjahu: "Wir werden unsere völkermordenden Feinde besiegen. Nie wieder ist jetzt!"

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Währenddessen warnte Biden bei einer anderen Gedenkveranstaltung vor einer "wilden Welle des Antisemitismus" auf dem Universitätsgelände.

Die Erinnerung an den Holocaust auf diese Weise zu benutzen, um entweder den Völkermord in Gaza oder die Unterdrückung an den Universitäten zu rechtfertigen, ist unserer Meinung nach eine völlige Beleidigung der Erinnerung an den Holocaust.

Die Entmenschlichung der Palästinenser, ihre Bezeichnung als "menschliche Tiere", die Tötung von Zehntausenden von Zivilisten, die wahllose Bombardierung, die Zerstörung von Universitäten und Krankenhäusern und der Einsatz von Massenhunger - das sind eindeutig Stufen der ethnischen Säuberung und des Völkermords. Sie sind ebenso wenig zu verteidigen wie die Lieferung von Waffen, um diesen Völkermord zu begehen, oder die Verweigerung der Finanzierung des UNRWA. In Ermangelung besserer Argumente haben sich unsere Politiker darauf verlegt, die Erinnerung an den Holocaust zu missbrauchen und gleichzeitig zu behaupten, dass der Protest gegen den israelischen Völkermord irgendwie antisemitisch sei.

Als Überlebende des Holocaust haben wir keine besondere Autorität in Bezug auf den Nahen Osten, aber wir kennen uns mit Antisemitismus aus. Es ist einfach falsch zu behaupten, dass es antisemitisch ist, gegen den israelischen Völkermord zu protestieren. Es ist auch falsch, zu behaupten, dass die Forderung nach gleichen Rechten für Juden und Araber "vom Fluss bis zum Meer" antisemitisch ist.

Als Überlebende des Holocaust sind wir nur einige wenige, aber wir wollen uns der wachsenden weltweiten Bewegung anschließen, die einen dauerhaften Waffenstillstand und den Rückzug Israels aus dem Gazastreifen fordert, und die fordert, dass der Westen aufhört, Völkermord zu bewaffnen und zu unterstützen.

Unterzeichner Jacques Bude (Brüssel, Belgien), überlebte im Versteck in Belgien, seine Eltern wurden in Auschwitz ermordet.

Marione Ingram (Washington DC), überlebte im Versteck in Nazi-Deutschland.

Stephen Kapos (London UK), überlebte das Budapester Ghetto.

H. Richard Leuchtag (Houston TX), entkam 1938 aus Deutschland.

Rene Lichtman (Southfield MI), überlebte in einem Versteck in Frankreich.

Adam Policzer (Vancouver BC), überlebte im Versteck in Ungarn.

Lillian Rosengarten (Cold Spring NY), floh 1936 aus Deutschland.

Suzanne Ross (New York), entkam dem von den Nazis besetzten Belgien

Suzanne Berliner Weiss (Toronto Ont.), überlebte in einem Versteck in Frankreich, ihre Mutter wurde in Auschwitz getötet.



Israel/Gaza: Kinder zahlen den höchsten Preis


Statement von UNICEF-Sprecher James Elder bei der heutigen Pressekonferenz im Palais des Nations in Genf zu den aktuellen Entwicklungen im Nahen Osten



3. Oktober 2023

„Hunderte Kinder wurden getötet und verletzt. Mit jeder Stunde steigt die Zahl der getöteten Kinder in Gaza. Das Töten von Kindern muss aufhören.

Die Bilder und Berichte sind eindeutig: Kinder mit entsetzlichen Verbrennungen, die durch Mörser verwundet wurden und Gliedmaßen verloren haben. Die Krankenhäuser sind zu überlastet, um sie zu versorgen. Und doch steigen die Zahlen weiter an.

Israelische Kinder, die in Gaza als Geiseln gehalten werden, müssen sicher und unverzüglich mit ihren Familien und Angehörigen zusammengeführt werden.

Die humanitäre Situation hat einen tödlichen Tiefpunkt erreicht, und dennoch deuten alle Berichte auf weitere Angriffe hin. Mitgefühl – und das Völkerrecht – müssen jetzt Vorrang haben.

UNICEF ruft zu einem sofortigen Waffenstillstand auf. 1,1 Millionen Menschen – fast die Hälfte davon Kinder – wurden aufgerufen, ihr Zuhause zu verlassen, angesichts eines zu erwartenden Bodenangriffs auf eines der am dichtesten besiedelten Gebiete der Welt, in dem es jedoch für die Zivilbevölkerung keinen sicheren Ort gibt.

Nach tagelangen Luftangriffen und der Unterbrechung aller Versorgungswege haben Kinder und Familien im Gazastreifen praktisch keine Nahrungsmittel, kein Wasser, keinen Strom, keine Medikamente und keinen sicheren Zugang zu Krankenhäusern mehr.

 



Dem einzigen Kraftwerk in Gaza ging am Mittwochnachmittag der Treibstoff aus, so dass die Strom- und Wasserversorgung sowie die Abwasseraufbereitung abgeschaltet wurden. Die meisten Menschen können kein Trinkwasser mehr über Dienstleister oder Wasserleitungen beziehen.

Mindestens sechs Brunnenanlagen, drei Wasserpumpstationen, ein Wasserreservoir und eine Entsalzungsanlage, die mehr als eine Million Menschen versorgen, wurden durch Luftangriffe beschädigt.

Humanitäre Teams müssen in der Lage sein, Kinder und ihre Familien sicher mit lebensrettenden Diensten und Hilfsgütern zu versorgen – ganz gleich, wo sie sich befinden.

In jedem Krieg sind es die Kinder, die am meisten leiden. Dies ist auch heute auf tragische Weise der Fall.“   Quelle

Über 20 Tote bei Beschuss eines Rot-Kreuz-Büros
Standort war mit rotem Kreuz gekennzeichnet

Im Gazastreifen sind bei einem Artillerieangriff 22 Personen gestorben.
Die Attacke habe einen massenhaften Zustrom auf ein Feldspital ausgelöst.


Heute.at - 22.06.2024

Nach Angaben des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz wurden 22 Menschen getötet, als die israelische Armee am 21. Juni ihre Angriffe auf das belagerte palästinensische Gebiet verstärkte und dabei ihr Büro in Gaza beschädigte.

Im Süden des Gazastreifens sind nahe der Stadt Rafah bei einem Angriff in der Nähe des Büros des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK) nach Angaben der Organisation über 20 Menschen getötet worden. "Großkalibrige Geschosse" seien am Freitagnachmittag "in unmittelbarer Nähe des Büros und der Wohnhäuser" der Organisation eingeschlagen, erklärte das IKRK. Angesichts der Lage im Libanon warnte UN-Generalsekretär António Guterres indes vor einem "zweiten Gaza".

Zu dem Beschuss auf das Vertriebenenlager im Küstengebiet Al-Mawasi erklärte das IKRK, der Vorfall habe "einen massenhaften Zustrom von Opfern auf das nahegelegene Feldkrankenhaus des Roten Kreuzes" ausgelöst. Dort seien 22 Tote und 45 Verletzte registriert worden. Zudem gebe es Berichte über weitere Opfer.   mehr >>>

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Auch Greta Thunberg rief zur Demo auf:

Mehr als tausend Menschen bei Palästina-Protest in Prenzlauer Berg

Der Protest gegen Israel und den Gaza-Krieg reißt nicht ab.

Auch an diesem Wochenende gibt es zahlreiche Demonstrationen in Berlin. Es kam auch zu Festnahmen.

22. 6. 2024

Rund 1600 Menschen haben sich nach Polizeiangaben in Berlin an einer propalästinensischen Demonstration beteiligt. Unter dem Motto „Stoppt den Gaza-Genozid“ zogen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Samstagnachmittag vom U-Bahnhof Eberswalder Straße in Prenzlauer Berg über die Torstraße in Mitte. Ziel sollte der Berliner Dom sein.

Nach Angaben einer Polizeisprecherin kam es vereinzelt zu vorübergehenden Festnahmen, um die Identität von Teilnehmern festzustellen. Grund dafür sollen volksverhetzende Äußerungen gewesen sein. Unterwegs gab es immer wieder Gegenprotest: An der Torstraße und am Rosenthaler Platz hatten sich etwa proisraelische Demonstranten versammelt.

 

Im Tagesspiegel gab es auch eine Umfrage die belegt, wie verhetzt die deutschen durch die Medien und Politik sind.
Wer für eine gerechte, friedliche Welt ist soll bestraft werden? Die Mehrheit der Proteste ist friedlich, einzelne Vorkommnisse werden verallgemeinert und dämonisiert. Mehrfacht hab ich es auch selber erlebt, dass friedliche Demos verhetzt werden. Die Steigerung erlebte ich in Dortmund. Vor Beginn einer Veranstaltung war ich am Versamlungsplatz, neben mir nur zwei Journalisten. Sie hatten schon ihre Kommentare fertig und tauschten sich darüber aus. Die Veranstaltung wurden von ihnen skandaliesiert. Der Fakt aber war, es war eine sehr friedliche Versammlung und der Konflikt wurde wahrheitsgetreu themanitsiert. Aber, in Deutschland gilt das: "Nie wieder" nur für Juden es gilt nicht das "nirgendwo und niemand".


Auch die durch ihren Klimaprotest bekannt gewordene Aktivistin Greta Thunberg hatte zur Teilnahme an der Demonstration aufgerufen. „Wenn du an diesem Samstag in Berlin bist, wirst du gebraucht bei der Demonstration gegen den Genozid in Palästina“, hatte die 21-jährige Schwedin in einem kurzen Video gesagt, das über Instagram verbreitet wurde.    mehr >>>


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Zwischenbilanz des Gaza-Krieges

Moshe Zuckermann - 22. Juni 2024

Welches Fazit über die Auswirkungen des Gaza-Krieges lässt sich derzeit, noch vor seiner Beendigung, aus israelischer Perspektive ziehen?

Der Gaza-Krieg kann noch nicht endgültig bilanziert werden. Er dauert ja noch an. Aber eine Zwischenbilanz (auf israelischer Seite) darf jetzt schon erstellt werden. Einige ihrer gewichtigen Punkte seien hier erörtert.

Netanjahu hat über Jahre versucht, den israelisch-palästinensischen Konflikt aus dem Bewusstsein der Weltöffentlichkeit zu verdrängen. Das ist ihm auch lange Zeit sowohl in seiner Außen- und erst recht in seiner Innenpolitik gelungen. Sein Motto, es gelte den Konflikt zu verwalten, nicht zu lösen, diente ihm dabei als ideologisches Schutzschild. “Die Welt” hat weitgehend mitgespielt, die jüdische Bevölkerung Israels erst recht. Dem hat nun Hamas-Führer Yahya Sinwar ein Ende gesetzt. Ungeachtet der Frage, ob die horrende Menge an toten Palästinensern im Gazastreifen “notwendige Opfer” sind, wie Sinwar heute behauptet, oder dieses Diktum von ihm lediglich eine im nachhinein gemachte Rationalisierung ist, eines steht fest: Die “Palästinenserfrage” treibt wieder die politische Tagesordnung der Welt um; sie ist durch den massiv tobenden Tod zum Leben erwacht.

Das hört sich zynisch an. Aber Politiker reden nun mal so. Sie verrechnen verschlissenes Menschenleben und humanes Leiden mit dem Telos eines “höheren Zwecks”. So war der ägyptische Präsident Anwar Sadat seinerzeit bereit, eine Million ägyptische Soldaten zu opfern, um die von Israel besetzte Sinai-Halbinsel zu “befreien”. Netanjahu getraut sich nicht, derlei Perfiditäten zu quantifizieren. Aber er handelt so, als seien die Opfer dieses Krieges auf israelischer Seite eine Art hinzunehmenden Kollateralschadens: Die Geiseln würden mit zunehmendem militärischen Druck auf die Hamas befreit werden. Daran hält er bis heute noch fest, obwohl schon längst klar geworden ist, dass die Entführten, wenn überhaupt, nur über einen Deal mit der Hamas befreit werden können, welcher allerdings die Beendigung des Krieges zur Voraussetzung hat. Diesen will der israelische Premier aber aus privatem Interesse auf keinen Fall beenden.

Ein nicht minder gravierender “Kollateralschaden” ist der Zustand großer Landstriche im Süden und Norden des Landes: Ganze Ortschaften sind wegen massiven Beschusses seitens der Hamas im Süden und der Hisbollah im Norden evakuiert worden. Die Bewohner dieser geräumten Gebiete durchleben in Hotels eine bleierne Zeit des Wartens, ohne jedoch von der Regierung eine Zeitperspektive angezeigt zu bekommen. Netanjahu kann sich z.Z. keinen vollen Krieg mit der Hisbollah (und dem Iran) leisten. Hisbollah wird aber den Beschuss von Israels Norden erst dann einstellen, wenn Israel den Krieg in Gaza beendet – das aber will Netanjahu aus besagten Gründen nicht. Er müsste sonst den verlogenen Slogan vom “totalen Sieg” aufgeben, sich aber vor allem auf Neuwahlen und der Ausrufung einer staatlichen Untersuchungskommission über die Verfehlungen der Politik und des Militärs am 7. Oktober einlassen, bei denen es ihm an den Kragen gehen dürfte. Da können die jüdischen Flüchtlinge im eigenen Land warten.

Damit geht ein weiteres Resultat aus diesem Krieg einher: Das fundamentale Vertrauen eines Großteils der Bevölkerung in ihre gewählte Regierung (dessen es ja in jeder sich demokratisch dünkenden politischen Formation bedarf) ist von Grund auf erschüttert worden. Nicht nur haben der 7. Oktober und seine Folgen gezeigt, dass die Sicherheit der israelischen Bevölkerung mitnichten so garantiert ist, wie man sich (mithilfe der israelisch-militaristischen Ideologie und der mit ihr einhergehenden Überheblichkeit und Nonchalance) blindlings zu glauben angewöhnt hatte. Nicht nur tut sich die (große Verwüstungen anrichtende) IDF schwerer als vermutet mit dem Guerillakrieg der Hamas, sondern man muss vor allem zunehmend erkennen und widerwillig verinnerlichen, dass man sich auf die amtierende Regierung, im Grunde aber auf die politische Klasse insgesamt schlicht und ergreifend nicht mehr verlassen kann: Absurde Entscheidungen werden zuhauf getroffen, immer größere Korruption tritt zutage, Ministerien erweisen sich in ihren jeweiligen Verantwortungsbereichen als dysfunktional. Das Land sieht zudem einer wirtschaftlichen Katastrophe entgegen.

Hinzu kommt noch (durchaus in kausalem Konnex zum bisher Dargelegten), dass es die innerisraelische politische Konstellation fertiggebracht hat, den messianisch-faschistischen Kahanismus nicht nur salonfähig zu machen, sondern ihm eine beträchtliche Macht und Herrschaftsgewalt zu verleihen. Das ist für sehr viele Israelis unfassbar. Denn nicht nur war der Kahanismus über Jahrzehnte verpönt, ja nachgerade tabuisiert. Keine politische Verbandelung mit ihm seitens der etablierten zionistischen Parteien war denkbar: Seine  mehr >>>

Ramallah: In den Städten im Westjordanland beginnen die Abschlussprüfungen zum Bachelor.

 

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Botschaft des Staates Palästina in der Republik Türkei - Palästinensische Mission Berlin - 22. 6. 2024

Angesichts der andauernden israelischen Aggression gegen unser Volk am 260. Tag in Folge und in Anbetracht des Beginns der Allgemeinen Sekundarschulprüfung (#Tawjihi) im Westjordanland und an palästinensischen Schulen im Ausland haben die Botschaften und Vertretungen des Staates #Palästina in mehreren Ländern unter der Aufsicht und Koordination des palästinensischen Bildungsministeriums die Tawjihi-Prüfungen für Hunderte von palästinensischen Schülern in Ägypten, Oman, der Türkei und Deutschland abgehalten.

Es ist erwähnenswert, dass 39.000 Schüler aus dem Gazastreifen aufgrund des von der Besatzungsmacht Israel geführten #Völkermordkriegs nicht an den diesjährigen Tawjihi-Prüfungen teilnehmen konnten.
 

 

So vernichtet die "moralischste Armee der Welt", die IDF "Terroristen"

23.10.23 - Schwestern Roa (5) und Kamar (4) und ihr Bruder Honey (7 Monate) Kestha verlieren ihre Eltern.

5.5.24   -   Rafah. Roa, Kamar und ich waren und sind es nicht mehr - Die IDF (IOF) war da und die Welt handelt nicht ...


 

Untersuchung der israelischen Armee ergibt mehrere Fälle von Beschuss durch eigene Truppen

7. Oktober 2024

Die Untersuchung der Armee ergab zahlreiche Beispiele für israelische Streitkräfte, die am 7. Oktober auf israelische Zivilisten schossen, überreagierten oder es versäumten zu handeln.

Die Mainstream-Medien haben The Grayzone verleumdet, weil sie Israels "Hannibal-Direktive"-Skandal vor Monaten aufgedeckt haben.

Anmerkung der Redaktion: Die Washington Post und die israelische Haaretz haben zahlreiche skurrile und fehlerhafte Angriffe auf Max Blumenthal von The Grayzone und andere Kollegen veröffentlicht, weil sie dazu beigetragen haben, die vorsätzliche Tötung israelischer Zivilisten durch das israelische Militär aufzudecken, während sie am 7. Oktober von militanten Palästinensern gefangen gehalten wurden.

 Die Untersuchung der israelischen Armee und ein Bericht der Vereinten Nationen vom 12. Juni 2024 sind die jüngsten offiziellen Untersuchungen, die unsere sachliche Berichterstattung bestätigen.

Eine Untersuchung der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (IDF), die im Sommer veröffentlicht werden soll, wird zu dem Schluss kommen, dass israelische Soldaten am 7. Oktober viele ihrer eigenen Leute getötet haben, wie israelische Medien berichteten. Es wird erwartet, dass die Untersuchung mehrere Versäumnisse der IDF während des Hamas-Amoklaufs im Süden Israels aufzeigen wird.

Nach Angaben des israelischen Nachrichtensenders Channel 12 News stellt der IDF-Bericht, der Mitte Juli veröffentlicht werden soll, fest, dass es "viele Opfer gab, weil unsere Streitkräfte auf unsere Streitkräfte geschossen haben". Tel Aviv wurde beschuldigt, seinen Soldaten zu befehlen, Geiseln zu töten, anstatt sie der Hamas für Verhandlungen zur Verfügung zu stellen - eine Politik, die seit langem als "Hannibal-Direktive" bekannt ist.

Der Bericht der IDF vom 7. Oktober scheint eher auf Inkompetenz als auf die absichtliche Tötung eigener Zivilisten hinzudeuten. Eine Untersuchung des Verhaltens der IDF durch die israelische Website Ynet ergab jedoch, dass Tel Aviv seinen Truppen den Befehl gegeben hatte, die Hannibal-Richtlinie zu befolgen.

Dennoch werden die Schlussfolgerungen des bevorstehenden Berichts auf ein offizielles Eingeständnis hinauslaufen, dass zahlreiche, wenn nicht sogar mehr Israelis von IDF-Soldaten und nicht von der Hamas getötet wurden.

Am 7. Oktober startete die Hamas einen Großangriff auf den Süden Israels, bei dem Hunderte von Angreifern, 767 israelische Zivilisten und 376 Angehörige der israelischen Sicherheitskräfte getötet wurden. Die Jerusalem Post berichtete kürzlich, dass viele der israelischen Todesopfer auf eine Überreaktion oder Untätigkeit der IDF zurückzuführen seien.

"Dem Bericht zufolge wird die Untersuchung zahlreiche Fälle von Fehlern beim Beschuss durch eigene Truppen aufdecken, die zu tragischen Todesfällen führten, sowie Gruppen von IDF-Soldaten, die zu zögerlich waren, um sich den Hamas-Angreifern entgegenzustellen (während andere ohne formelle Aufforderung in den Kampf stürmten)", schrieb die Zeitung und fügte hinzu, dass "höhere Befehlshaber einigen Gruppen von Soldaten befahlen, als Reserve in der zweiten Reihe zu bleiben, obwohl sie an die Front hätten gehen sollen, und dass sie nicht wussten, wie man mit komplexen Fragen auf dem Schlachtfeld umgeht, die eine Geisel betreffen".

Tel Aviv hat zwar bestritten, dass die Hannibal-Direktive in Kraft gesetzt wurde, und besteht darauf, dass sie nicht mehr angewendet wird, aber es sind Beweise dafür aufgetaucht, dass israelische Streitkräfte Häuser beschossen haben, obwohl sie wussten, dass sich Zivilisten darin befanden. Bei einem Vorfall im Kibbutz Be'eri wurden 12 israelische Zivilisten getötet.

Es gibt mehrere Untersuchungen zu den Aktionen der IDF am 7. Oktober, obwohl eine von der israelischen Regierung geleitete Untersuchung diese Woche vom obersten Gericht des Landes aufgrund von Einwänden der IDF und einer Reihe von hochrangigen Beamten eingestellt wurde.  Quelle

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Ein Kind im Norden von Gaza leidet unterernährt aufgrund der israelischen Blockade und des anhaltenden Krieges in der Region.

WAFA- Agence de presse palestinienne - 22. 6. 2024

Verwundeter Palästinenser vor israelisches Armeefahrzeug geschnallt und als menschliches Schutzschild benutzt
 

Bei einer Razzia in Dschenin haben israelische Soldaten einen verletzten palästinensischen Zivilisten vor einen Militärjeep geschnallt und ihn als menschliches Schutzschild durch die Straße geführt.

Er wurde schließlich an palästinensische medizinische Teams übergeben.

Shatha Hanaysha -  22. Juni 2024 - Übersetzt mit DeepL

"Als ich sah, wie die Besatzungssoldaten in den Raum schossen, steckte ich meinen Kopf unter die Decke und versteckte mich", sagte Alaa Husseiniyya, 13 Jahre alt, der am Samstag in Dschenin Zeuge einer israelischen Militäroperation wurde, die von Spezialkräften durchgeführt wurde. Die Operation fand im Jabariyat-Viertel von Jenin statt und richtete sich gegen palästinensische Widerstandskämpfer, die sich in der Nähe des Hauses aufhielten, in dem Alaa zusammen mit seinen Onkeln schlief.

Alaa erzählte Mondoweiss, dass israelische Soldaten das Zimmer, in dem er und seine Onkel schliefen, stürmten und wahllos auf sie zu schießen begannen. Als er die Decke von seinem Kopf zog, sah er seinen Onkel, Majd Husseiniyya, verwundet am Boden liegen. Neben ihm lag ein weiterer Mann, Mujahid Balas, der an beiden Beinen verletzt war und außerhalb des Zimmers auf dem Boden lag.

Die israelischen Streitkräfte schnappten sich einen der verletzten Männer und schnallten ihn auf die Vorderseite eines Militärfahrzeugs und fuhren mit ihm herum, während sie ihn als menschliches Schutzschild vorführten, bevor sie ihn schließlich an palästinensische medizinische Teams übergaben, die ihn in ein Krankenhaus in Dschenin brachten.

Ein Augenzeuge, der es vorzog, anonym zu bleiben, sagte gegenüber Mondoweiss, dass die israelischen Streitkräfte den Verletzten absichtlich misshandelten.

"Sie schienen mit ihm zu spielen, um sich zu amüsieren", sagte der Augenzeuge und wies darauf hin, dass der Mann weder gesucht wurde noch ein Widerstandskämpfer war, sondern ein unbewaffneter Zivilist. Dies zeigte sich auch daran, dass die israelischen Streitkräfte ihn nicht festnahmen, sondern dem palästinensischen Krankenwagen übergaben, nachdem sie ihn mehrere Minuten lang in der heißen Sommersonne an der Vorderseite des Fahrzeugs festgeschnallt hatten.

Ra'fat Husseiniyya, der Besitzer des Hauses, in dem die Razzia stattfand, sagte, die jungen Männer hätten wie jede Nacht in seinem Haus geschlafen. Die Armee habe nichts gegen sie in der Hand, und sie würden nicht des Widerstands verdächtigt, sagte Ra'fat. Aber die israelischen Spezialeinheiten schossen direkt auf sie, während sie schliefen.

Die Soldaten verhörten ihn und fragten ihn nach seiner Beziehung zu den Männern im Haus. Er sagte ihnen, dass sie seine Brüder seien und dass es keinen Grund gebe, das Haus zu stürmen und sie zu verhaften. Er erklärte, dass die Besatzungsarmee die medizinische Versorgung seines Bruders Majd stundenlang hinauszögerte, bevor sie ihm erste Hilfe leistete.

Nach Angaben der israelischen Zeitung Yedioth Aharonoth untersucht die israelische Armee den Vorfall mit dem Mann, der an das Armeefahrzeug gefesselt war.

Während der israelischen Operation, die etwa drei Stunden dauerte, setzten die israelischen Streitkräfte ein ziviles Fahrzeug in Brand, das vor dem belagerten Haus geparkt war. Nachdem die Spezialeinheiten vom Widerstand entdeckt worden waren, kam es zu bewaffneten Zusammenstößen zwischen Widerstandskämpfern und israelischen Soldaten. Die Soldaten schossen während dieser Auseinandersetzungen auf Zivilisten und Häuser.

Während der Razzia teilte die Jenin-Brigade über ihren Telegrammkanal mit, dass sie die Spezialeinheiten im Viertel Jabariyat entdeckt und in ein Gefecht verwickelt habe, in dem sie die eindringenden Kräfte mit scharfer Munition und lokal improvisierten Sprengsätzen beschossen habe. Später meldete die Brigade, dass sie Infanteriesoldaten ins Visier genommen habe, und bestätigte, dass es unter ihnen Tote gegeben habe.


Israelische Streitkräfte zünden ein ziviles Fahrzeug vor einem Haus an, in das die Armee in Dschenin eingedrungen ist, 22. Juni 2024. (Foto: Shatha Hanaysha)

Der Palästinensische Rote Halbmond berichtet, dass seine Teams drei durch scharfe Munition verletzte Personen in der Gegend von Jabariyat behandelt haben.

Die israelischen Streitkräfte nahmen bei der Razzia in dem Viertel drei junge Männer fest, darunter den verletzten Majd Husseiniyya. Die Art seiner Verletzung ist noch unbekannt. Die israelische Armee brachte ihn mit einem Hubschrauber in ein Krankenhaus am Kontrollpunkt Salem im Westen der Stadt.

Die Familie erklärte, sie habe bisher keine Informationen über den Verbleib von Majd oder seinen Gesundheitszustand erhalten. Keine offizielle Behörde hat sich mit ihnen in Verbindung gesetzt, um sie über seinen Zustand zu informieren oder darüber, wohin er verlegt worden ist.

Der Einmarsch in Dschenin erfolgte einen Tag, nachdem eine verdeckte israelische Spezialeinheit, die in einem zivilen Fahrzeug mit palästinensischem Nummernschild unterwegs war, einen Anführer der Al-Aqsa-Märtyrerbrigaden in Qalqilya ermordet hatte. Während des Einsatzes in Qalqilya verfolgte die Armee ein palästinensisches Fahrzeug und schoss auf die Insassen, wobei die Widerstandskämpfer Ihab Abu Hamed und Mahmoud Mansour getötet wurden. Ihre Leichen wurden von der Armee beschlagnahmt.

Insbesondere seit dem 7. Oktober setzt die israelische Armee bei ihren Razzien zunehmend Spezialkräfte in Zivilkleidung oder palästinensische Zivilfahrzeuge ein. Diese Eskalation folgt auf eine verstärkte Präsenz von bewaffnetem Widerstand in den nördlichen Gebieten des Westjordanlandes.  Quelle

Ein Palästinenser steht am Ort der israelischen Angriffe auf Häuser im Flüchtlingslager Shati in Gaza-Stadt
 

Israel tötet Dutzende von Palästinensern bei zwei "Massakern" in Gaza Angriffe zielten auf das Flüchtlingslager Shati und das Viertel Tuffah in Gaza-Stadt

MEE-Mitarbeiter - 22. Juni 2024 - Übersetzt mit DeepL

Bei zwei israelischen Angriffen auf den Gazastreifen sind am Samstag mindestens 43 Menschen getötet worden.

Die Angriffe richteten sich gegen das Flüchtlingslager Shati und das Viertel Tuffah in Gaza-Stadt, sagte der Leiter des Medienbüros der Regierung gegenüber Al Jazeera.

Er sagte, 24 Menschen seien in sieben Häusern in Shati getötet worden. Der Zivilschutz des Gazastreifens teilte mit, er habe 19 Leichen aus Tuffah geborgen.

Die Hamas veröffentlichte eine Erklärung, in der es hieß, Israel setze seine brutalen Angriffe auf wehrlose Zivilisten im Gazastreifen fort und verübe neue Massaker im Shati-Lager, in Mawasi und Rafah".

Die Gruppe rief die internationale Gemeinschaft auf, "wirksamere Maßnahmen" zu ergreifen, um Israel von solchen Taten abzuhalten.

"Die Besatzung und ihre Nazi-Führer werden den Preis für ihre Verstöße gegen unser palästinensisches Volk zahlen, und diese Verbrechen werden den Willen [der Palästinenser] nicht brechen", hieß es in der Erklärung.

Das Gesundheitsministerium des Gazastreifens teilte mit, dass in den vergangenen 24 Stunden 101 Palästinenser bei israelischen Angriffen getötet wurden, womit sich die Gesamtzahl der seit dem 7. Oktober in der Enklave getöteten Menschen auf 37.551 erhöht.

Darüber hinaus wurden seit Beginn des Krieges 85.911 Menschen verwundet.

Die humanitäre Krise im Gazastreifen, die durch die israelische Bombardierung und Belagerung verursacht wird, wird sich aufgrund der sengenden Hitze wahrscheinlich noch verschärfen, warnte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) am Freitag.

"Wir haben in den letzten Wochen und Monaten massive Vertreibungen erlebt, und wir wissen, dass die Kombination von Hitze und Vertreibung einen Anstieg von Krankheiten verursachen kann", sagte Richard Peeperkorn von der WHO.

"Durch das heiße Wasser wird das Wasser verunreinigt, und aufgrund der hohen Temperaturen werden mehr Lebensmittel verderben. Wir werden Moskitos und Fliegen bekommen, Dehydrierung und Hitzschlag."

Die WHO hat die Wiedereröffnung des Grenzübergangs Rafah im Süden des Landes gefordert, der Anfang Mai von Israel beschlagnahmt und anschließend zerstört wurde, um Hilfslieferungen und medizinische Evakuierungen für 10.000 Verletzte zu ermöglichen, die im Ausland behandelt werden müssen.

Während sich die Zahl der Todesopfer unter der Zivilbevölkerung und die humanitären Bedingungen, insbesondere die wachsende Hungerkrise im nördlichen Gazastreifen, weiter verschlimmern, bestritt der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu, absichtlich Zivilisten ins Visier zu nehmen oder eine Politik des Aushungerns zu betreiben.

In einem Interview mit dem konservativen US-Nachrichtensender Punchbowl News bezeichnete Netanjahu die Anschuldigungen als "Blutverleumdung gegen das jüdische Volk".

"Das sind zwei dieser Verleumdungen, die gegen den jüdischen Staat erhoben werden, so wie man im Mittelalter sagte, dass wir christliche Kinder töten, um Matzen zu backen, oder dass wir Ungeziefer verbreiten, um die gesamte Bevölkerung zu vergiften", sagte er.

Menschenrechtsgruppen und UN-Experten werfen Israel seit dem von der Hamas angeführten Angriff am 7. Oktober kollektive Bestrafung gegen die Palästinenser vor, darunter auch den Einsatz von Hunger als Kriegswaffe.

Der Direktor des Kamal-Adwan-Krankenhauses im nördlichen Gazastreifen erklärte am Samstag, dass in seinem Krankenhaus innerhalb einer einzigen Woche vier Kinder an Unterernährung gestorben seien.

"Wir haben in den letzten Stunden ein Kind in der Vorschulabteilung des Krankenhauses verloren. Er ist das vierte Kind, das in der letzten Woche im Krankenhaus an Unterernährung gestorben ist", sagte er auf einer Pressekonferenz.  Quelle

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