7.3.2012 - Hamas will Iran im Kriegsfall nicht unterstützen - Sollte es zum Krieg mit dem Iran kommen, will Hamas ihrer Schutzmacht nicht mit Angriffen auf Israel helfen. Es gebe keine militärische Allianz mit dem Iran.
Hamas denies it intends to stay out of Israeli war with Iran >>>
Kriegspläne - Israel will zusätzliche US-Bomben und Tankflugzeuge für Angriff auf Iran
Erklärung: Friedens- statt Kriegspolitik im Irankonflikt - Mit der Bitte um Verbreitung und Unterstützung. Die Erklärung als PDF mit Rückmeldecoupon zum Ausdrucken: http://www.friedenskooperative.de/themen/iran-erklaerung.pdf
oder gleich online unterzeichnen . -
Liste UnterzeichnerInnen
Friedens- statt Kriegspolitik im Irankonflikt - Sanktionen und Kriegsdrohungen sofort beenden - Eine Erklärung aus der Friedensbewegung und der Friedensforschung Der Konflikt mit Iran spitzt sich gefährlich zu. Das vom Westen geplante Ölembargo und der Boykott der iranischen Zentralbank sind gefährliche Interventionen. Schon einmal verhängten Großbritannien und USA in den 1950er Jahren ein Ölembargo gegen Iran, das zum Sturz der demokratisch gewählten Regierung Mossadegh führte. Die heute eingeleiteten Öl- und Finanzembargos treffen vor allem die Menschen im Iran. Obendrein liefern sie dem gegenwärtigen Regime die Rechtfertigung, sich mit Hinweis auf die historische Parallele als Opfer westlicher Aggression und als legitime Verteidiger und Beschützer der Unabhängigkeit des Iran, eines für alle Iraner vorrangigen politischen Ziels, darzustellen. Die militaristischen Strömungen in der Islamischen Republik fühlen sich so geradezu legitimiert, mit der Schließung der Straße von Hormuz im Persischen Golf zu drohen. Die Sanktionseskalation ist auf dem besten Wege, in einen Krieg einzumünden. Er würde nicht nur für die Menschen im Iran katastrophale Folgen haben, sondern auch die gesamte Region auf weitere Jahrzehnte destabilisieren. >>>
Will US rescue Israeli pilots? - Ron Ben-Yishai - Ynet - "Netanyahu knows that Obama needs him on a presidential election year and apparently attempted to leverage this fact to the maximum." >>>
Top U.S. army official: Mideast peace stalemate endangers American interests in region - Marine Corps Gen. James Mattis, head of U.S. Central Command, says non-resolution of Israel-Palestine conflict exacts 'steep price'; says Iran poses greatest threat to U.S. regional interests. - Amir Oren - During an annual briefing Tuesday in the U.S. Congress, Marine Corps Gen. James Mattis, head of the Central Command, issued a warning about a continued impasse in the Israel-Palestine conflict. >>>
7.3.2012
-
Nicht
mehr warten - Netanjahu
drängt auf baldigen Krieg
gegen Iran. Vorstandssitzung
der Atomenergiebehörde in
Wien
- Knut Mellenthin
- Premier Benjamin Netanjahu
rührt in Washington die
Kriegstrommel - Tel Aviv
hat erneut mit einem militärischen
Alleingang gegen Iran gedroht.
In seiner Ansprache auf
der Jahreskonferenz der
US-amerikanischen Pro-Israel-Lobby
AIPAC erklärte der israelische
Premierminister Benjamin
Netanjahu am Montag abend
in Washington, es dürfe
»nicht mehr viel länger
gewartet werden«. >>>
Israels Regierung erpresst
mit Kriegsdrohungen gegen
den Iran die US-Regierung
- Florian Rötzer - Die israelische
Regierung klammert sich
an den Feind Iran und versucht
immer stärker, die Weltgemeinschaft
als Geisel zu nehmen, während
das iranische Regime den
Druck von außen nutzt, um
nationale Einheit zu erzwingen
und die Opposition ruhig
zu halten. >>>
Krieg
im Iran statt Frieden in
Palästina
- Monica Fahmy - Benjamin
Netanyahu beschwor die Gefahr
eines nuklearen Holocaust
durch den Iran. Einmal mehr
gelang es ihm, Barack Obama
seine Agenda aufzudrücken.
Der Palästina-Konflikt ist
in den Hintergrund gerückt.
>>>
Obama
hält sich alle Optionen
offen
- (...) Das Wort von
der Schlüsselbegegnung macht
die Runde, vom wichtigsten
Treffen der beiden Politiker
ist die Rede, von einer
Weichenstellung im Konflikt
mit Iran. Für den Gastgeber
ist es vor allem eines:
ein verbaler Balanceakt
zwischen Sicherheitsgarantien
für den jüdischen Staat
und der Mahnung, es nicht
zum Krieg kommen zu lassen.
- Es sind Sätze, die allenfalls
andeuten, was sich hinter
den Kulissen an Differenzen
auftut. Zwölf Stunden Vorlaufzeit
will Netanjahu seinem wichtigsten
Verbündeten geben, so sollen
es israelische Politiker
US-Generalstabschef Martin
Dempsey mitgeteilt haben.
Falls es stimmt, dann ist
die Frist so knapp bemessen,
dass Obama den Angriffsbeschluss
nicht mehr ernsthaft infrage
stellen könnte. (...) Es
ist das Szenario eines Hasarspiels,
ein Albtraum für das Oval
Office. So diplomatisch
es der Gastgeber vorm Kamin
formulierte, so schnörkellos
hatte er es tags zuvor auf
einem Kongress der stärksten
pro-israelischen Lobbygruppe
der USA gesagt. Es gebe
schon viel zu viel "loses
Gerede" über die Möglichkeit
eines Krieges gegen den
Iran, warnte Obama >>>
Amerika und Israel
Es gilt die Agenda des Gastes
- Für
die sind Sie der Große Satan“, sagt Netanjahu
an Obama gerichtet, „und wir sind der Kleine
Satan. Für die sind Sie wir, und wir sind
Sie. Und wissen Sie was, Herr Präsident:
Wenigstens in diesem einzigen Punkt haben
sie recht: Wir sind Sie, und Sie sind wir.
Wir sind zusammen.“ Und dann bekräftigt
Netanjahu abermals, dass Israel die Fähigkeit
und das Recht haben muss, sich zu verteidigen.
„Denn dies ist letztlich der Sinn und Zweck
des Judenstaats: Dass das jüdische Volk
die Kontrolle über sein eigenes Schicksal
wiedererlangt.“ >>>
Netanyahu trifft Obama
>>>
Netanyahu Addresses
AIPAC 2012 (3.5.12)
Obama:
"Zu viel leichtfertiges Gerede
über Krieg"
- Bereits vor dem Treffen mit
Israels Premier hat der US-Präsident
klar gemacht, dass er noch Zeit
für Diplomatie sieht - Selten
hatte ein politisches Treffen
schon im Vorfeld so viel Wirbel
erzeugt. Selten war ein Gespräch
so oft als historisch bezeichnet
worden, bevor es überhaupt stattgefunden
hatte. Und nicht oft waren die
Fragen, die es zu klären galt,
heikler als bei dieser Zusammenkunft
zwischen US-Präsident Barack
Obama und Israels Premierminister
Benjamin Netanjahu am Montag
in Washington. Einziges Thema:
der Atomstreit mit dem Iran.
(...) Eine erste Antwort gab
der US-Präsident schon bei seiner
Rede vor der mächtigen Lobby-Gruppe,
dem American Israel Public Affairs
Committee, kurz Aipac, am Sonntagabend
>>>
Diplomat
Obama, Falke Netanjahu
- Sebastian Fischer -
Wie kann Iran von der Atombombe
abgehalten werden? Steht die
Welt vor einem neuen Krieg?
In Washington ringen Israels
Premier Netanjahu und US-Präsident
Obama um die richtige Strategie.
Die Differenzen sind offensichtlich
- unklar ist, wer sich am Ende
durchsetzen wird. >>>
Netanyahu's
conspiracy to drag the U.S.
to war
- 'Sometime between early June
and mid-August, just before
the Republican nominating convention,
will be the ideal moment to
drag the United States into
war, the planners believe.'
- Sefi Rachlevsky - Let's assume
that everything goes beautifully.
Defense Minister Ehud Barak
claims that the barrage of missiles
that will strike Israel in response
to an attack on Iran will be
smaller than previously expected,
due to the situation in Syria
and Lebanon, so let's assume
that's true. Let's also assume
that the attack causes the maximum
possible damage, and that very
few of our planes are hit. >>>
Obama
and Netanyahu's White House
masquerade ball
- If the United States does
eventually decide to do the
work itself and attack Iran's
nuclear reactors, the citizens
of Israel will have to pay for
all the noise and fuss. - Akiva
Eldar - Even before Prime Minister
Benjamin Netanyahu crosses the
threshold of the White House
Monday, the importance of his
meeting with U.S. President
Barack Obama can be said to
"lie in the very fact that it
is taking place." >>>
Israel
would be wise to listen to Obama's
advice on Iran
- Israel would do well to internalize
an important statement by Obama:
'As president and commander
in chief, I have a deeply-held
preference for peace over war.'
- U.S. President Barack Obama
didn't wait for his private
meeting with Prime Minister
Benjamin Netanyahu on Monday
to clarify his position on Iran's
nuclear program. Speaking at
the annual conference of AIPAC,
the American Israel Public Affairs
Committee, the U.S. leader urged
everyone to set the war drums
aside. >>>
On
Iran, Netanyahu tells Obama:
Israel must remain its own master
- Barak Ravid - Prime Minister
Benjamin Netanyahu meets U.S.
President Barack Obama at the
White House ahead of his talk
at the AIPAC conference. >>>>
President
Barack Obama`s calibrated Aipac
message
- Jane Eisner - The Guardian
- Ensuring the Aipac audience
heard his strong support for
Israel and firm policy on Iran,
he adroitly minimised openings
for critics >>>
Das Geheimnis um Israels nukleare
Macht (ARD), Bis zu 300 Atomsprengköpfe,
Sebastian Engelbrecht
Israels Atombomben [Exklusiv-Report
2011]
5.3.2012
-
Vor Netanjahu-Besuch
- Obama demonstriert Härte gegen Iran
- Israels
Premier Netanjahu wird in Washington erwartet
- im Vorfeld unterstreicht US-Präsident
Obama die Bereitschaft zu militärischen
Schritten gegen das iranische Atomprogramm.
Er verfolge "keine Politik der Eindämmung",
sagte Obama vor der proisraelischen Organisation
AIPAC. (...) Vor Netanjahu-Besuch - Obama
demonstriert Härte gegen Iran - Er habe
bislang in seiner Amtszeit nicht gezögert,
auch Gewalt anzuwenden, um die Vereinigten
Staaten und ihre Interessen zu schützen,
sagte Obama. (...) Israels Premier Benjamin
Netanjahu äußerte sich anschließend sehr
zufrieden mit der Rede Obamas. >>>
Völkerrecht oder
Staatsräson
- Was würde
Deutschland tun, wenn Israel und die USA
einen Präventivkrieg gegen den Iran begännen?
Und was bedeutet es völkerrechtlich, wenn
Teheran in der Nuklearfrage lügt? Eine Analyse
von Botschafter a.D. Gerhard Fulda. Die
öffentliche Diskussion in Deutschland über
das iranische Nuklearprogramm wird so geführt,
als gäbe es gar keine völkerrechtlichen
Grenzen unserer Handlungsfreiheit. Das geht
bis zu der Forderung, wir müssten auch im
Falle eines israelischen militärischen Angriffs
auf iranische Nuklearanlagen aus historischer
Verantwortung fest an der Seite Israels
stehen. Schon ein Blick in das Grundgesetz
sollte dagegen zu einer rechtlichen Betrachtungsweise
zwingen: Nach Artikel 26 ist die deutsche
Beteiligung an Angriffskriegen verboten,
schon Vorbereitungshandlungen sind unter
Strafe zu stellen. Und Artikel 25 erklärt
die allgemeinen Grundsätze des Völkerrechts
für direkt anwendbar, vorrangig vor sonstigen
Gesetzen. >>>
Am Rande des Abgrunds
- Iran droht ein Militärschlag: Israels
Regierungschef will sich in den USA versichern
lassen, daß es keinen politischen Kompromiß
mit Teheran geben wird -
Norman Paech - Seit Jahren haben wir uns
an die Meldungen gewöhnen müssen, daß Israel
früher oder später eine militärische Offensive
gegen Iran starten wird, um die dort im
Aufbau befindlichen atomaren Aufbereitungsanlagen
zu zerstören. Das Internetportal Wikileaks
hat Berichte aus dem Jahr 2005 veröffentlicht,
in denen der US-amerikanische Botschafter
in Israel das State Department über die
Vorbereitungen Ariel Scharons für einen
Angriff auf den Iran informierte. Seitdem
sind sieben Jahre vergangen, und wir sind
geneigt, uns zu beruhigen und den Adressaten
dieser Drohungen weniger im Iran zu sehen
als in den USA und den Staaten der EU, um
den Druck für weitere und schärfere Sanktionen
gegen Iran zu erhöhen. Dies ist zweifellos
eine wesentliche Absicht der regelmäßigen
Ankündigungen aus Jerusalem, die seit 2006
auch immer wieder zu Sanktionsresolutionen
des UN-Sicherheitsrats geführt haben. Jetzt
allerdings scheint eine neue Stufe der Eskalation
erreicht zu sein >>>
I t's
just a matter of time before U.S. tires
of Israel
- Israel doesn't know when to stop, and
it could pay dearly as a result.- Gideon
Levy - An elephant and an ant will meet
in Washington on Monday for a critical summit.
But wait, who here is the elephant and who
the ant? Who is the superpower and who the
patronage state? A new chapter is being
written in the history of nations. Never
before has a small country dictated to a
superpower; never before has the chirp of
the cricket sounded like a roar; never has
the elephant resembled the ant - and vice
versa. No Roman province dared tell Julius
Caesar what to do, no tribe ever dreamed
of forcing Genghis Khan to act in accordance
with its own tribal interests. Only Israel
does this. On Monday, when Barack Obama
and Benjamin Netanyahu meet at the White
House, it will be hard to tell which one
is the real leader of the world. >>>
Obama
warns Iran he will use force if needed
- US President says he prefers to use diplomacy
against Iran to stop it developing a nuclear
weapon. >>>
Hurting, Hanging,
Suffocating & Starving: The Inhumanity of
Iran Threat Rhetoric
- former
U.S. Ambassador & senior State Dept. official
- In 2006, after Palestinians democratically
elected Hamas to the shock and chagrin of
both Israel and the United States (who had
insisted on the elections in the first place),
a devastating economic siege was imposed
on the 1.5 million residents of Gaza by
Israel as punishment for the crime of Palestinian
self-determination. As Dov Weisglass, adviser
to then-Israeli Prime Minister Ehud Olmert,
said with a chuckle, "It's like an appointment
with a dietitian. The Palestinians in Gaza
will get a lot thinner, but won't die. What's
so obviously funny about Weisglass' statement
is that, due to the brutal blockade that
has deliberately strangled Gaza for six
years, at least 61% of Palestinians in the
territory are "food insecure," of which
"65% are children under 18 years;" the level
of anemia in infants is as high as 65.5%,
about 70% of Palestinians in Gaza live on
less than $1 a day, over 80% rely on food
aid, and 60% have no daily access to water,
95% of which is undrinkable anyway. And
now, apparently, Israeli officials are hoping
the West will duplicate this hilarity by
similarly depriving Iranians of their own
means to survive. An article published this
week in Yediot Ahronot was headlined, "Israeli
officials: Starve Iranians to stop nukes,"
reported, "Iran's citizens should be starved
in order to curb Tehran's nuclear program,
officials in Jerusalem said Wednesday ahead
of Prime Minister Benjamin Netanyahu's upcoming
trip to Washington." The article quoted
an unnamed official as saying, "Suffocating
sanctions could lead to a grave economic
situation in Iran and to a shortage of food.
This would force the regime to consider
whether the nuclear adventure is worthwhile,
while the Persian people have nothing to
eat and may >>>
Collagen
- Erhard Arendt mehr >>>
Will Obama bow to
AIPAC?
Congressional Pro-Israel
Supporters Tell Obama: To ‘Avoid War’ Be
Prepared to Wage It
- Richard
Siverstein - Bibi Netanyahu is a corrupt,
anti-democratic, ultra-nationalist Israeli
leader. But one thing he is indisputably
good at is political manipulation both of
his own population and world opinion. In
the run up to his coronation in Washington
where he arrives shortly, he has superbly
laid groundwork that has put Barack Obama
in a vise. Last week, he invited five powerful
U.S. senators (only the Republicans who
met him are now talking publicly, which
suits Bibi perfectly) to have lunch in Jerusalem.
Now those senators are calling Obama a wimp
and a girl if he won’t stand up to the Ayatollahs
and lay down red lines that specify when
we will go to war against Iran. >>>
3.3.2012 -
Rote Linie verschoben
- Für Washington gilt »Atomwaffenpotential«
jetzt als Kriegsgrund gegen Iran
- Knut Mellenthin - Die US-Administration
hat offenbar die israelische Argumentation
für einen Kriegsgrund gegen Iran übernommen.
Danach stellt nicht erst die Entwicklung
von Atomwaffen die »rote Linie« dar, an
deren Überschreiten Teheran mit militärischer
Gewalt gehindert werden müsse, sondern bereits
die technische Fähigkeit dazu (»nuclear
weapon capability«). Die US-amerikanische
Pro-Israel-Lobby AIPAC feierte am Freitag
den politischen Erfolg an der ersten Stelle
ihrer Website. >>>
Netanjahus USA-Besuch
- Die wichtigste Mission seines Lebens
- Gil Yaron - Schon zum neunten Mal besucht
Israels Premier Netanjahu am Montag das
Weiße Haus - aber diesmal kommt er in einer
besonders heiklen Angelegenheit. Im Oval
Office soll sich entscheiden, ob, wann und
wie ein Präventivschlag gegen das iranische
Atomprogramm ausgeführt wird. (...) Selten
stand deswegen bei einem Gipfeltreffen so
viel auf dem Spiel wie am kommenden Montag,
wenn Netanjahu zum neunten Mal im Weißen
Haus zu Besuch ist - häufiger als jeder
andere Regierungschef der Welt.. >>>
Obama verspricht
Israel harte Haltung gegenüber Iran
- US-Präsident Obama steckt in der Zwickmühle.
Im Wahlkampf ist er auch auf die Stimmen
jüdischer Wähler angewiesen. Doch das Drängen
Israels zu einem Vorgehen gegen den Iran
passt ihm nicht ins Konzept. Vor dem Besuch
von Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu
in Washington hat US-Präsident Barack Obama
seine harte Haltung gegenüber dem iranischen
Atomprogramm bekräftigt. Er werde den Iran
notfalls auch mit Gewalt am Atomwaffenbesitz
hindern >>>
Israels "Operation
Opera" im Jahr 1981 - Du sollst keine Atombombe
neben meiner haben
- Peter Münch
- Die Geschichte der "Operation Opera" wird
in Israel gerne als Heldensaga erzählt,
die Welt reagierte entsetzt, als das Land
1981 eine irakische Nuklearanlage zerbombte.
Auch heute steht Israel gegen den Rest der
Welt und zeigt sich ungerührt von sämtlichen
Schreckensszenarien. Iran fürchtet einen
Angriff Israels - seit vielen Jahren führt
der jüdische Staat einen unerklärten Krieg,
um seine Feinde am Bau der Atombombe zu
hindern. >>>
Angriffsdrohung
auf Irans Atomanlagen - "Israels Regierung
weiß, dass ich nicht bluffe"
- Silke Hasselmann - Mit ungewohnt deutlichen
Worten hat US-Präsident Obama dem Iran gedroht.
Die Möglichkeit eines Militärschlags gegen
Teherans Atomanlagen sei kein Bluff, betonte
er in einem Interview. Gerichtet ist diese
Botschaft aber nicht nur an den Iran, sondern
auch an Israel. >>>
Audio - Obama
spricht über Iran, Israel und militärische
Optionen
>>>
Kurzkommentar nach Broder's Art -
Was dem Feuerwerker
Henryk M. Broder nicht am kalten Herz und
verfetteten Arsch vorbeigeht
- Alle sind
blöd, nur nicht Broder sagt der Geisterfahrer
auf der Autobahn der Blöden. Wie lebendig
doch Hirntote sein können ... >>>
Obama to Iran and
Israel: 'As President of the United States,
I Don't Bluff'
- Jeffrey
Goldberg - Obama to Iran and Israel: 'As
President of the United States, I Don't
Bluff' >>>
What are Iran`s
intentions?
- Noam Chomsky
- In These Times - One of Israel’s leading
strategic analysts, Zeev Maoz, concludes
that “the balance sheet of Israel’s nuclear
policy is decidedly negative”—harmful to
the state’s security. He urges instead that
Israel should seek a regional agreement
to ban weapons of mass destruction: a WMD-free
zone, called for by a 1974 U.N. General
Assembly resolution >>>
Incitement to genocide?
- Atilla Somfalvi - Iran`s citizens should
be starved in order to curb Tehran`s nuclear
program, officials in Jerusalem said Wednesday
ahead of Prime Minister Benjamin Netanyahu`s
upcoming trip to Washington >>>
Säbelrasseln
gegen Teheran - Israels Flucht nach vorn
- (SB) -
Je tiefere Risse die über Jahrzehnte aufgebaute
Hegemonialarchitektur Israels durchziehen,
desto bornierter scheint sich der Tunnelblick
der rechtsgerichteten Regierung in Jerusalem
auf die Option des Krieges zu verengen.
Als könne ein Angriff auf den Iran den gordische
Knoten der unauflösbaren Verflechtung zugespitzter
Widerspruchslagen mit einem Befreiungsschlag
durchtrennen, setzt man die jahrelang vorgehaltene
Drohung der Abstrafung Teherans mit Macht
auf die aktuelle Tagesordnung. Offenbar
haben die Umwälzungen im arabischen Umfeld,
die bemerkenswerten Initiativen der Palästinenser
und die Sozialbewegung im eigenen Land die
politische Führung derart verunsichert,
daß die Doktrin eigener Suprematie auf Grundlage
unabweislicher Waffengewalt alle anderen
Erwägungen aus dem Feld schlägt. Riskiert
Israel allen Ernstes einen Luftangriff auf
Einrichtungen des iranischen Atomprogramms,
der die gesamte Region in einen Flächenbrand
zu stürzen drohte? >>>
Tel Aviv droht
mit Krieg - Knut Mellenthin -
Israels Regierung heizt die Spekulationen
um nahe bevorstehende Militärschläge gegen
Iran weiter an. Im Kanal 2 des israelischen
Fernsehens drohte Präsident Schimon Peres
am Freitag, daß Israel »und die Welt« bald
kriegerische Maßnahmen ergreifen müßten,
da Iran dem Besitz von Atomwaffen immer
näherkomme. »In der verbleibenden Zeit müssen
wir die anderen Nationen zum Handeln drängen
und ihnen sagen, daß es an der Zeit ist,
hinter dem uns gegebenen Versprechen zu
stehen, ihre Verantwortung zu erfüllen,
ob das nun ernsthafte Sanktionen oder militärische
Operationen bedeutet.« >>>
Ablenkungsmanöver
iranische Bedrohung? - Thomas
Pany - Jetzt spricht auch der israelische
Präsident Schimon Peres, der in Israel nicht
zu den Falken gezählt wird, davon, dass
die Bedrohung durch den Iran so groß sei,
dass dem Konsequenzen folgen müssten, ob
dies nun "schwerwiegende Sanktionen oder
eine Militäroperation bedeutet". Man reibt
sich erstaunt die Augen. Peres ist ein erfahrener
Politiker, auch ihm dürfte klar sein, wovor
der frühere Mossad-Chef Meir Dagan seit
längerem warnt, dass ein solcher Präventivschlag
"dumm" sei, weil er Folgen hätte, die nicht
kalkulierbar sind, "untragbar". >>>
Kurzkommentar E. Arendt: Stell keine Container
in deinen Hof, er ist ein Beleg für Atomwaffenexperimente
und das ist doof....
Iran betreibt Atomwaffenprogramm
in Militärbasis Parchin
- Der Iran betreibt auf der Militärbasis
Parchin, rund 30 Kilometer von Teheran entfernt,
ein Programm zur Entwicklung von Atomwaffen.
Das berichtet die israelische Zeitung "Haaretz"
am Sonntag in ihrer englischsprachigen Internetausgabe
unter Berufung auf Diplomaten in Wien.
>>>
Stimmungsmache
- Kriegsgeschrei mehr als nur Rhetorik?
- Rainer Rupp - Nimmt man die jüngsten Drohungen
aus Tel Aviv, aber auch aus Washington,
London und Paris ernst, dann scheinen sich
die friedliebenden, westlichen Demokratien
nach ihrem jüngsten Angriff auf Libyen bereits
auf einen weiteren militärischen Überfall
vorzubereiten, diesmal auf Iran. Dabei ist
die Kriegshetze aus Israel besonders virulent.
Allerdings sind die Zielsetzungen, die hinter
dem wieder einmal hysterisch laut werdenden
Schlachtengeschrei der Israelis und der
US-Amerikaner stecken, nicht identisch.
Während es bei Washington wie bisher um
Rhetorik geht, scheint inzwischen nicht
einmal mehr die US-Regierung sicher zu sein,
ob die Aggressivität des extremistischen
Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu und
seiner Kabinettskollegen in Tel Aviv noch
zu zügeln ist. >>>
Israel, U.S.
to embark on largest joint exercise in allies'
history - U.S. Assistant Secretary
for Political-Military Affairs Andrew Shapiro
says security relationship with Israel is
broader, deeper, more intense than ever
before. - Natasha Mozgovaya - Israel and
the U.S. will embark on the "largest" and
"most significant" joint exercise in the
allies' history, said Andrew Shapiro, U.S.
assistant secretary for political-military
affairs, on Saturday. Speaking to the Washington
Institute for Near East Policy, Shapiro
said the exercise will involve more than
5,000 U.S. and Israeli forces >>>
Insanity, not
logic, guides Israel's leadership
- The mens' men who are threatening
Iran now are the real cowards' cowards.
The brave ones are in fact those who are
trying to thwart the insanity, from former
Mossad chief Meir Dagan to Interior Minister
Eli Yishai. - Gideon Levy - If Iran dares
mount a nuclear attack against Israel, Iran
will be committing public, painful, mass
suicide. Israel will respond, and the world
will not be silent. Jerusalem knows that
and, more importantly, so does Tehran. But
in Tehran, so we are told from morning to
evening, the "crazy" leadership could shuffle
the deck. >>>
Dossier: Der
Iran im Visier - Nuklearstreit vor Drohkulisse
- Dem Iran wird vom Westen das Recht zur
friedlichen Nutzung der Kernenergie abgesprochen.
Nach Irak droht auch dem Land mit den viertgrößten
Ölreserven ein US-Diktat. Die Konfrontation
stärkt das Mullahregime und untergräbt eine
Demokratisierung der iranischen >>>
5.11.2011
-
Israels Präsident
Peres - "Ein Angriff auf Iran wird immer
wahrscheinlicher"
-
Seit Tagen
verschärft Israel den Ton gegenüber Iran,
nun sagt auch der moderate Staatspräsident
Peres, ein Angriff werde wahrscheinlicher.
Mit den Drohungen will Israel offenbar politischen
Druck ausüben. Im Streit um das iranische
Atomprogramm macht nun auch Israels Präsident
Druck: Staatsoberhaupt Schimon Peres sagte,
ein Angriff auf Iran rücke immer näher.
Ein militärischer Schlag sei derzeit wahrscheinlicher
als eine diplomatische Lösung >>>
Peres: Eher
militärische Lösung im Streit mit Iran
- Der israelische Staatspräsident Peres
hat Spekulationen über Pläne für einen Militärschlag
gegen Iran befeuert: Die internationale
Gemeinschaft sei im Atomstreit mit Iran
einer militärischen Lösung näher als einer
diplomatischen. >>>
USA, Großbritannien
und Deutschland: Israel darf den Iran angreifen .
- MondoPrinte - In letzter Zeit kursieren
Gerüchte und Anhaltspunkte für die Umsetzung
israelischer Pläne, den Iran anzugreifen,
in Netz und in sonstigen Medien. Die USA
und Großbritannien unterstützen unterstützen
Israel offen – offener zumindest als seinerzeit,
als im Zusammenhang mit dem Irakkrieg, es
als „unerträglicher Antisemitismus“o.ä.
galt, kontextgebundene Bekenntnisse führender
Kriegstreiber zu Israel auch nur als solche
weiterzugeben. Bisher hat sich die Bundesregierung
zu all dem ausgeschwiegen – oder etwa doch
nicht? Dazu heißt es im Hintergrund: Medienberichte
über israelische, britische und US-amerikanische
Angriffspläne gegen den Iran wollte die
Bundesregierung am Freitag nicht kommentieren.
Der Sprecher des Außenministeriums, Andreas
Peschke, ließ aber auch wenig Zweifel daran,
auf welche Seite man sich Deutschland im
Falle eines Krieges zu stellen gedenkt.
>>>
Israel, U.S.
to embark on largest joint exercise in allies'
history - Natasha Mozgovaya -
U.S. Assistant Secretary for Political-Military
Affairs Andrew Shapiro says security relationship
with Israel is broader, deeper, more intense
than ever before. >>>
4.11.2011 -
„Haltet mich zurück!“
-
Uri Avnery - JEDER KENNT die Szene aus der
Schule: ein kleiner Junge streitet mit einem
größeren. „Haltet mich zurück!“ schreit
er zu seinen Kameraden hin, „bevor ich seine
Knochen breche!“ Unsere Regierung scheint
sich in dieser Weise zu benehmen. Jeden
Tag schreit es jetzt aus allen Kanälen,
dass sie im Begriff ist, dem Iran die Knochen
zu brechen. Der Iran ist dabei, eine Atombombe
zu bauen. Das können wir nicht zulassen.
Also werden wir es in tausend Stücke bomben.
Binjamin Netanjahu sagt dies bei jeder seiner
unzähligen Reden, auch in seiner Eröffnungsrede
zur Wintersitzungsperiode der Knesset. Ebenso
Ehud Barak. Jeder Kommentator, der etwas
auf sich hält (hat jemand jemals einen Kommentator
gesehen, der nicht etwas auf sich hält ?)
schreibt darüber. Die Medien verstärken
noch den Klang und die Wut. „Haaretz“ hat
auf seiner Vorderseite die Fotos der sieben
bedeutendsten Minister (das Sicherheits-Septett)
groß herausgebracht: es zeigt, dass drei
für und vier gegen den Angriff sind. EIN
DEUTSCHES Sprichwort sagt: „Revolutionen,
die vorausgesagt werden, finden nicht statt.“
Dasselbe gilt für Kriege. >>>
D rohgebärden
Richtung Iran - Israel setzt auf Brachial-Diplomatie
- Ulrike
Putz - Ein Raketentest, militärische Manöver,
Verbalattacken der Regierung - Israel startet
massive Drohgebärden gegen Iran. Vieles
scheint auf einen baldigen Krieg mit dem
Regime hinzudeuten, doch womöglich ist alles
nur ein Polit-Poker um Teherans Atomprogramm.
Wo Rauch ist, ist auch Feuer: Glaubt man
diesem Sprichwort, könnte ein israelischer
Angriff auf das iranische Atomprogramm unmittelbar
bevorstehen. Denn selten wurde so offen
und so heftig über eine mögliche Attacke
auf das mutmaßliche Atomwaffenprogramm Teherans
debattiert wie in den vergangenen Tagen
in Israel. Minister der Regierung, Moderatoren
der großen Fernsehshows, der einfache Mann
in Straßenumfragen: Es schien, als könne
bald jeder Israeli darüber mitentscheiden,
ob Israel Iran angreifen soll oder nicht.
>>>
Kriegshysterie in
Israel - Immer neue Medienberichte über
bevorstehende Militärschläge gegen Iran
- Knut Mellenthin - Seit einer Woche berichten
die israelischen Medien über nahe bevorstehende
Militärschläge gegen Iran. Begleitet wird
das Kriegsgeschrei von Raketentests, Manövern
und Notstandsübungen, die angeblich schon
seit mindestens einem halben Jahr geplant
waren und nun ganz zufällig innerhalb einer
einzigen Woche zusammenfallen. >>>
Droht Krieg
als Ablenkung von der Krise? - Erneute Kriegsdrohungen
gegen den Iran
- IPPNW-Presseinformation
vom 3. November 2011 - Die ärztliche Friedensorganisation
IPPNW appelliert an die deutsche Regierung,
sich gegenüber Großbritannien, den USA und
Israel für eine friedliche Lösung des Irankonflikts
einzusetzen und sie aufzufordern, weitere
Kriegsdrohungen zu unterlassen. Kriegsdrohungen
eskalieren eine ohnehin stark angespannte
Situation und führen zu keiner Lösung, so
die IPPNW. “In allen drei Ländern, in denen
ein Angriff auf den Iran ernsthaft erörtert
wird, herrscht im eigenen Lande große Unruhe
über die ökonomische Lage und soziale Ungerechtigkeit.
Wollen diese Regierungen einen Ausweg in
kriegerischen Abenteuern suchen?”, fragt
der IPPNW-Vorsitzende Matthias Jochheim.
“Die Situation ähnelt der Vorgeschichte
des Irakkrieges, wo behauptet wurde, dass
vom Irak eine immense Gefahr ausgeht. Im
Nachhinein stellte sich heraus, dass dies
erfunden war. Wir sollten aus der Geschichte
lernen.” >>>
Royal
Navy bereitet sich auf Angriff auf Iran
vor
3.11.2011 -
Netanyahu macht Stimmung
für Angriff auf den Iran - Beamter spricht
von "kleinen Mehrheit"
- IAEO-Bericht über Irans Atomprogramm soll
abgewartet werden - Der israelische Premierminister
Benyamin Netanyahu soll dem Vernehmen nach
auf der Suche nach einer Kabinettsmehrheit
für einen Präventivschlag gegen den Iran
ob dessen Atomprogramms schon sehr weit
sein. Ein hochrangiger Beamter sprach laut
der israelischen Zeitung "Haaretz" bereits
von "einer kleinen Mehrheit" im Gremium
des Sicherheitskabinetts, welches aus acht
Mitgliedern besteht (die gesamte Regierung
besteht aus 30 Ministern). Gemeinsam mit
seinem Verteidigungsminister Ehud Barak
konnte Netanyahu Außenminister Avigdor Lieberman
überzeugen, hieß es. >>>
Britische Zeitung
berichtet über Angriffsplan gegen Iran -
Großbritanniens Streitkräfte bereiten sich
offenbar auf den Ernstfall vor. Sollten
die USA militärisch gegen Iran vorgehen,
könnten sie laut "Guardian" auf Unterstützung
aus London zählen . Demnach halten
die Briten einen Angriff noch vor den US-Wahlen
2012 für möglich. >>>
Report: U.K.
preparing for military strike on Iran nuclear
facilities - The Guardian newspaper
says U.K. increasingly concerned over Iran's
enrichment program, and is preparing to
deploy warships to assist a possible U.S.
strike. - The U.K. is stepping up its preparations
for a military strike on Iran, the Guardian
newspaper reported on Wednesday. According
to the report, the U.K. is increasingly
concerned over Tehran's nuclear program,
and is preparing to deploy Royal Navy ships
in the in the coming months to assist a
possible U.S. attack on key facilities in
Iran. >>>
2.11.2011
Netanyahu macht Stimmung
für Angriff auf den Iran - Beamter spricht
von "kleinen Mehrheit"
Nuklearstreit- Israel
testet Atomrakete mit Reichweite bis Iran
Das Palästina Portal