Chronologischer Ablauf. Anlage 6 Honestly
Concerned
Mailingliste von
Honestly Concerned
-
Fri Jul 24, 2009 1:10 am
Honestly-Concerned-Mailingliste
: Message:
"NAHOSTKONFLIKT -
DOPPELAUSGABE" - Danke
an Roger für die
Zusammenstellung dieser
Mail...
Nur zum Teil online zu
lesen. Nachfolgend die
versandte Mailingliste.
-
THEMA
DES TAGES:
Verleihung des
Bundesverdienstkreuzes
an Felicia Langer...
-
TAGESSPIEGEL - TITELSEITE:
FALL FELICIA
LANGER -
Israel
kritisiert
Köhler wegen
Orden für Jüdin
Die
israelische
Regierung ist
empört über die
Verleihung des
Bundesverdienstkreuzes
an die Jüdin
Felicia Langer.
Sie hatte Israel
in der
Vergangenheit
als unter
anderem als
"Apartheid der
Gegenwart"
bezeichnet.
Berlin - Israel
hat die
Verleihung des
Bundesverdienstkreuzes
an die in
Tübingen lebende
israelische
Anwältin Felicia
Langer scharf
kritisiert.
„Langer hat über
Jahre immer
wieder Kräfte
unterstützt, die
Gewalt, Tod und
Extremismus
befürworten“,
sagte der
Sprecher des
israelischen
Außenministeriums,
Yigal Palmor,
dem
Tagesspiegel.
Jedem, der ihr
einen Orden
verleihen wolle,
müssten „die
Konsequenzen
bewusst sein,
wenn man
Intoleranz und
böse Absichten
nachträglich
legitimiert“.
Langer ist für
Vergleiche
zwischen Israel
und der
Apartheid in
Südafrika sowie
Lob für Irans
Präsident
Ahmadinedschad
berüchtigt. Die
Anwältin hatte
Israel in der
Vergangenheit
als „Apartheid
der Gegenwart“
bezeichnet; den
Zentralrat der
Juden verglich
sie mit einer
„Filiale der
israelischen
Botschaft“.
Tübingens
Oberbürgermeister
Boris Palmer
(Grüne)
verteidigte
Langer als „eine
scharfe
Kritikerin“. Der
jüdische Autor
Ralph Giordano
drohte mit der
Rückgabe seines
Verdienstkreuzes,
sollte
Bundespräsident
Horst Köhler die
Verleihung an
Langer nicht
rückgängig
machen. Langer
betonte, sie
wolle die
Auszeichnung
behalten.Benjamin
Weinthal
(Erschienen
im gedruckten
Tagesspiegel vom
24.07.2009)
-
TAGESSPIEGEL
- Der
Tagesspiegel:
Israel
kritisiert
Bundespräsident
Köhler wegen
Verdienstkreuz
an Jüdin
Felicia
Langer
Berlin (ots)
- Berlin -
Die
israelische
Regierung
hat die
Verleihung
des
Bundesverdienstkreuzes
an die in
Tübingen
lebende
israelische
Anwältin
Felicia
Langer
scharf
kritisiert.
"Langer hat
über Jahre
immer wieder
Kräfte
unterstützt,
die Gewalt,
Tod und
Extremismus
befürworten",
sagte der
Sprecher des
israelischen
Außenministeriums,
Yigal
Palmor, dem
Berliner
"Tagesspiegel"
(Freitagsausgabe).
Jedem, der
ihr einen
Orden
verleihen
wolle,
müssten "die
Konsequenzen
bewusst
sein, wenn
man
Intoleranz
und böse
Absichten
nachträglich
legitimiert"..
Langer hatte
Israel in
der
Vergangenheit
als
"Apartheid
der
Gegenwart"
bezeichnet;
den
Zentralrat
der Juden
verglich sie
mit einer
"Filiale der
israelischen
Botschaft".
Der jüdische
Autor Ralph
Giordano
hatte in
einem
offenen
Brief an
Bundespräsident
Horst Köhler
mit der
Rückgabe
seines
Bundesverdienstkreuzes
gedroht,
sollte
Köhler die
Verleihung
des
Bundesverdienstkreuzes
an Langer
nicht
rückgängig
machen.
-
ddp
-
Verleihung
-
Israels
Regierung
verärgert
über
Auszeichnung
von
Israel-Kritikerin
Berlin
(ddp).
Die
Verleihung
des
Bundesverdienstkreuzes
an die
umstrittene
Israel-Kritikerin
Felicia
Langer
sorgt
weiter
für
Ärger.
Israels
Regierung
kritisierte
die
Auszeichnung
der in
Tübingen
lebenden
israelischen
Anwältin
scharf.
«Langer
hat über
Jahre
immer
wieder
Kräfte
unterstützt,
die
Gewalt,
Tod und
Extremismus
befürworten»,
sagte
der
Sprecher
des
israelischen
Außenministeriums,
Yigal
Palmor,
dem
Berliner
«Tagesspiegel»
(Freitagausgabe)
laut
Vorabbericht.
Jedem,
der ihr
einen
Orden
verleihe,
müssten
«die
Konsequenzen
bewusst
sein,
wenn man
Intoleranz
und böse
Absichten
nachträglich
legitimiert»....
-
ACHGUT
-
Israel
mischt
sich ein
Berlin -
Israel
hat die
Verleihung
des
Bundesverdienstkreuzes
an die
in
Tübingen
lebende
israelische
Anwältin
Felicia
Langer
scharf
kritisiert.
„Langer
hat über
Jahre
immer
wieder
Kräfte
unterstützt,
die
Gewalt,
Tod und
Extremismus
befürworten“,
sagte
der
Sprecher
des
israelischen
Außenministeriums,
Yigal
Palmor,
dem
Tagesspiegel.
Jedem,
der ihr
einen
Orden
verleihen
wolle,
müssten
„die
Konsequenzen
bewusst
sein,
wenn man
Intoleranz
und böse
Absichten
nachträglich
legitimiert“.
Langer
ist für
Vergleiche
zwischen
Israel
und der
Apartheid
in
Südafrika
sowie
Lob für
Irans
Präsident
Ahmadinedschad
berüchtigt.
Die
Anwältin
hatte
Israel
in der
Vergangenheit
als
„Apartheid
der
Gegenwart“
bezeichnet;
den
Zentralrat
der
Juden
verglich
sie mit
einer
„Filiale
der
israelischen
Botschaft“.
Tübingens
Oberbürgermeister
Boris
Palmer
(Grüne)
verteidigte
Langer
als
„eine
scharfe
Kritikerin“.
Der
jüdische
Autor
Ralph
Giordano
drohte
mit der
Rückgabe
seines
Bundesverdienstkreuzes,
sollte
Bundespräsident
Horst
Köhler
die
Verleihung
des
Bundesverdienstkreuzes
an
Langer
nicht
rückgängig
machen.
C:
Tagesspiegel,
24.7.09
-
DIG
-
23.07.2009
- PRESSEMITTEILUNG
-
Ehrung von
Frau Langer
war ein
schwerer
Fehler -
Fehler muss
man
korrigieren!
Der
Präsident
der
Deutsch-Israelischen
Gesellschaft,
Dr. h.c.
Johannes
Gerster,
hält die
Verleihung
des
Bundesverdienstkreuzes
an Frau
Felicia
Langer für
einen
schweren
politischen
und
moralischen
Fehler.
Gerster: Und
Fehler muss
man
korrigieren!
Es sei
Privatsache
von Frau
Langer, wenn
sie einen
publizistischen
Privatkrieg
gegen das
Land Israel
führe, das
sie 1990
verlassen
habe.
Sie müsse
sich aber
vorhalten
lassen, dass
sie im
Nahostkonflikt
Ursache und
Wirkung der
Gewalt
ständig und
wissentlich
vertausche
und durch
widerlegbare
einseitige
Schuldzuweisungen
an die
Adresse
Israels die
Geschichte
verfälsche.
Mit solchen
Methoden
dient
niemand dem
so wichtigen
Frieden.
Stattdessen
leiste sie
der
Unversöhnlichkeit
und dem Hass
gegenüber
Israel
Vorschub.
Islamische
Fundamentalisten
werden
dadurch eher
zur Gewalt
ermuntert
als
gebremst.
Gerster: Ich
vermag nicht
zu erkennen,
wo die
Verdienste
von Frau
Langer für
Staat,
Gesellschaft
und
internationale
Versöhnungsarbeit
liegen.
Gestern kam
ich von
einer
achttägigen
Nahostreise
mit
zahlreichen
Kontakten
mit
israelischen
und
palästinensischen
Spitzenpolitikern
zurück. Dass
die Israelis
verwundert
waren, dass
Deutschland
Frau Langer
ehrt,
wunderte
mich nicht.
Aber auch
Fatah-Leute,
die auf
einen
Ausgleich
mit Israel
setzen,
waren
merkwürdig
von der
Langer-Ehrung
berührt.
In der
6o-jährigen
Geschichte
der
Bundesrepublik
Deutschland
gab es schon
mehrere
Fehlgriffe
mit
öffentlichen
Ehrungen.
Manche
wurden
rückgängig
gemacht,
manche
aberkannt.
Diese
Fähigkeit
zur
Selbstkorrektur
hat
Deutschland
nicht
geschadet.
Die
Langer-Ehrung
ist aus
historischen,
politischen
und
moralischen
Gründen
besonders
schädlich.
Fehler
sollte man
korrigieren!
-
Deutschlandfunk
/
Deutschlandradio
Kultur
zur
Verleihung
des
Bundesverdienstkreuzes
an Felicia
Langer:
-
JTA
-
More leaders
call on
Germany to
rescind
award
- July 23,
2009
BERLIN (JTA)
-- The head
of the
German-Israeli
Society
called on
Germany to
withdraw an
award given
to staunch
anti-Israel
activist
Felicia
Langer.
"It was a
bad mistake
to honor Ms.
Langer,"
Johannes
Gerster
said in a
statement
released
Thursday.
"Mistakes
should be
corrected."
Severe
criticism,
particularly
in Germany's
Jewish
community,
has been
raised since
Germany
bestowed the
nation's
Order of
Merit on
Langer, who
is Jewish,
on July 16.
Gerster, who
is not
Jewish,
argued that
Germany has
withdrawn
such honors
in the past.
"The
capacity to
correct
itself has
not damaged
Germany," he
said.
Several
organizations,
from the
Central
Council of
Jews in
Germany to
the American
Jewish
Committee,
have
expressed
dismay at
the decision
to honor
Langer.
Prominent
recipients
of the award
in Germany
and Israel
have said
they would
return their
Order of
Merit if
Langer's is
not
rescinded....
-
Friedman
hat sich
wohl schon
lange nicht
mehr mit den
neueren
Redetexten
Barenboims
auseinandergesetzt...!!!
HANDELSBLATT
-
Isrealkritikerin
-
Felicia
Langer will
Bundesverdienstkreuz
behalten
Die
jüdische und
israelkritische
Rechtsanwältin
Felicia
Langer wird
ihr
Bundesverdienstkreuz
auch
angesichts
anhaltender
Kritik nicht
zurückgeben.
In einem
Interview
sprach sie
angesichts
der Kritik
an der
Verleihung
von
jüdischen
Intellektuellen
von einer
"Verleumdungskampagne".
...Der
Moderator
Michel
Friedman
äußerte im
Deutschlandradio
Kultur
Verständnis
für die
Verärgerung
jüdischer
Intellektueller.
Die
Bundesrepublik
hätte ganz
andere für
ihr
Lebenswerk
ehren
sollen,
sagte
Friedman am
Donnerstag.
„Nämlich
diejenigen,
die Brücken
bauen
zwischen
Palästinensern
und
Israelis.“
Verdient
habe eine
solche
Ehrung zum
Beispiel
Daniel
Barenboim
mit seinem
palästinensisch-
israelischen
Orchester.
Barenboim
hatte im
Jahr 2002
das Große
Bundesverdienstkreuz
erhalten.
Langer habe
Israel so
verunglimpft
und so
polarisiert,
„dass sie
damit nicht
mehr zur
Brückenbildnerin
geeignet
ist“...
-
Trotz
heftiger
Kritik
will
die
Israel-Kritikerin
Felicia
Langer
ihr
Bundesverdienstkreuz
nicht
zurückgeben.
Die
Tübinger
Menschenrechtsanwältin
wies
die
Proteste
gegen
ihre
Auszeichnung
zurück.
Langer
hat
in
ihren
Büchern,
Vorträgen
und
Interviews
stets
harsche
Kritik
am
israelischen
Staat
geübt.
Die jüdische Rechtsanwältin und Israel-Kritikerin Felicia Langer will ihr Bundesverdienstkreuz auch nach heftiger Kritik nicht wieder abgeben..=20 «Ich werde den Preis nie zurückgeben», sagte Langer am Donnerstag dem Deutschlandradio Kultur. Die Tübinger Menschenrechtsanwältin wies die Proteste gegen ihre Auszeichnung als «Verleumdungskampagne» zurück. Dass jüdische Intellektuelle die Verleihung scharf kritisiert hätten, habe sie sehr verletzt, sagte Langer. Die Kritik an ihr diene jedoch dazu, Kritik an der Politik Israels zu unterbinden.
Der Sprecher des israelischen Außenministeriums, Yigal Palmor, sagte dem Berliner «Tagesspiegel» (Freitagsausgabe), Langer habe «über Jahre immer wieder Kräfte unterstützt, die Gewalt, Tod und Extremismus befürworten». Jedem, der ihr einen Orden verleihen wolle, müssten «die Konsequenzen bewusst sein, wenn man Intoleranz und böse Absichten nachträglich legitimiert».
Der Fernsehmoderator und frühere Vizepräsident des Zentralrats der Juden Michel Friedman sagte dem Deutschlandradio, statt Langer sollten lieber Menschen ausgezeichnet werden, die «Brücken bauen zwischen Palästinensern und Israelis». Langer habe zwar die Palästinenser unterstützt, «aber gleichzeitig Israel so verunglimpft und so polarisiert in ihrer Darstellung, dass sie damit nicht mehr zur Brückenbildnerin geeignet ist». Die Anwältin habe sich «nicht deutlich genug vom Terrorismus distanziert», sagte Friedman.
NEW
MAJORITY
-
A German
Medal for an
Israel-Basher

Felicia
Langer with
Hubert
Wicker of
the
Baden-Württemberg
state
government
at her award
ceremony.
Last
week,
Germany
bestowed its
highest
honor, the
“Federal
Cross of
Merit, first
class,” upon
the
79-year-old
Israeli
human rights
lawyer and
author
Felicia
Langer. The
award is
given to
persons who
have made
“special
contributions
to the
Federal
Republic of
Germany” [besondere
Verdienste
um die
Bundesrepublik
Deutschland].
Ms. Langer’s
award was
presented to
her in
a ceremony
in her
adoptive
hometown of
Tübingen
in the
German state
of
Baden-Württemberg.
Presenting
the award on
behalf of
Governor
Günther
Oettinger,
Hubert
Wicker of
the
Baden-Württemberg
state
government
praised Ms.
Langer for
her
“exceptional
engagement”
for “peace
and justice,
as well as
the
protection
of human
rights.”
Governor
Oettinger,
it should be
noted, is a
member of
the
“conservative”
Christian
Democratic
party of
German
Chancellor
Angela
Merkel. “An
uncompromising
engagement
on behalf of
humanity is
the very
core of
Felicia-Amalia
Langer’s
existence,”
Wicker
continued,
“She is
still
fighting for
human rights
and a just
peace in the
Middle East,
whereby she
steadfastly
pursues her
goal of
building a
bridge
between
Israelis and
Palestinians.”
But it is
not in fact
as a
“bridge-builder”
between
Israelis and
Palestinians
that Felicia
Langer is
known in
Germany, but
rather as a
ferocious
critic of
Israel who
does not
hesitate to
draw
parallels
not only
between
Israel and
the South
Africa of
the
apartheid
era, but
indeed, if
somewhat
more coyly,
between
Israel and
Nazi
Germany. She
has, among
other
things,
called for
war-crimes
trials
against
Israeli
leaders,
dismissed
Palestinian
suicide
bombings as
the product
of “suicidal
desperation,”
endorsed the
charge that
Israelis
were
behaving
like a
“master
race,” and
insisted
that Germany
is somehow
obligated by
its history
to
“intervene”
in the
Middle East
conflict…on
behalf of
the
Palestinians.
According to
a report by
Peter
Weidner on
the
Jewish-themed
Austrian web
magazine
Die Jüdische,
during an
April 29th
presentation
in Linz,
Langer
praised
Iranian
President’s
Mahmoud
Ahmadinejad’s
recent
speech at
the UN
anti-racism
conference
in Geneva.
“What
Ahmadinejad
said in
Geneva is
the truth,”
Weidner
quotes her
as having
said. In the
same
presentation,
Langer is
supposed to
have
displayed a
series of
photos,
while making
comments
like
Mitteldeutsche
Zeitung -
Hausgemachtes
Dilemma
-
VON Andreas
Montag,
23.07.09, 19:36h, aktualisiert 23.07.09, 19:41h
Halle/MZ.
Die
Verleihung
eines
Bundesverdienstkreuzes
ist ein
höchst
ehrenvoller,
in den
meisten
aller
Fälle
lediglich
von
freudiger
Erregung
begleiteter
Vorgang.
Bei der
Auszeichnung
Felicia
Langers
sieht
das
anders
aus:
Hier ist
ein
klassisches
Dilemma
entstanden.
Frau
Langer,
78 Jahre
alt und
bereits
vielfach
geehrt,
ist
Jüdin,
lebt in
Deutschland
und
meldet
sich
seit
Jahren
als eine
der
unerbittlichsten
Kritikerinnen
der
israelischen
Politik
zu Wort
-
namentlich,
was den
Umgang
mit den
Palästinensern
betrifft.
Das
steht
ihr
natürlich
frei,
wie es
dem
Publizisten
Ralph
Giordano
und
anderen
jüdischen
Intellektuellen
zusteht,
Langer
für eine
Feindin
Israels
zu
halten.
Nehmt
ihr die
Ehrung
weg!,
fordert
Giordano.
Andernfalls
will er
sein
Bundesverdienstkreuz
abgeben.
Ein
bitterer,
wohl
unauflösbarer
Streit.
Dass
Bundespräsident
Horst
Köhler
diese
Debatte
aber,
die
zunächst
eine
Angelegenheit
Israels
und der
Palästinenser
betrifft,
durch
die
Ordensvergabe
an
Langer
quasi
zum
Politikum
in
Deutschland
gemacht
hat, war
mindestens
ungeschickt.
Das
Dilemma
ist
hausgemacht.
Den
Autor
erreichen
Sie
unter:
andreas.montag@mz-web.de
Mitteldeutsche
Zeitung -
Bundesverdienstkreuz
-
Streit nach
Ehrung für
Felicia
Langer
- Jüdische
Intellektuelle
sind empört
- Friedman:
Sie ist ales
Brückenbildnerin
nicht
geeignet
HAMBURG/DDP/DPA.
Die
Verleihung
des
Bundesverdienstkreuzes
an die
umstrittene
Israel-Kritikerin
Felicia
Langer
stößt
weiter
auf
Widerspruch.
Nach
Meinung
des
Moderators
Michel
Friedman
hätte
die
Bundesrepublik
darauf
verzichten
müssen,
der
Rechtsanwältin
Langer
das
Bundesverdienstkreuz
zu
verleihen.
Im
Deutschlandradio
Kultur
sagte
er, man
hätte
ganz
andere
ehren
sollen.
"Nämlich
diejenigen,
die
Brücken
bauen
zwischen
Palästinensern
und
Israelis."
Felicia
Langer
habe
Israel
so
verunglimpft
und so
polarisiert,
"dass
sie
damit
nicht
mehr zur
Brückenbildnerin
geeignet
ist."
Zentralrat
ist
schockiert
Der
Vizepräsident
des
Zentralrats
der
Juden in
Deutschland,
Dieter
Graumann,
hatte
zuvor
dem
Internetportal
"Spiegel
Online"
gesagt,
die
Auszeichnung
durch
Bundespräsident
Horst
Köhler
sei "ein
Schock".
"Deutschland
hat
damit
jemanden
ausgezeichnet,
der
professionell,
chronisch
und
obsessiv
die
Dämonisierung
Israels
betreibt",
sagte
Graumann.
"Sie
trägt
ihr
Jüdischsein
als
Fahne
vor sich
her -
doch
ihre
jahrelange
Israel-Hetze
macht
das
nicht
besser." ...
dieStandard.at -
Debatte
um
Auszeichnung
von
Felicia
Langer -
Israelische
Menschenrechtsanwältin
als
"Feindin
Israels"
kritisiert
- Ehrung
wäre
"fatales
Signal"
Wien -
Die
israelische
Menschenrechtsanwältin
Felicia
Langer
(79) ist
mit dem
deutschen
Bundesverdienstkreuz
ausgezeichnet
worden.
Bei der
Entgegennahme
hat
Langer
erklärt:
"Mein
Einsatz
für die
entrechteten
Palästinenser
und für
Frieden
mit
Gerechtigkeit
betont
die
Universalität
der
Menschenrechte.
Meine
Lehre
aus dem
Holocaust
bedeutet
Menschlichkeit,
Mitleid
mit den
Opfern
und
Ablehnung
von
Unrecht.
Ich habe
das Leid
der
Palästinenser
und ihre
unerträgliche
Lage mit
eigenen
Augen
gesehen
und mit
ihnen
gelitten."...
SPIEGEL
- STREIT
ÜBER
VERDIENSTKREUZ
FÜR
FELICIA
LANGER -
Feigenblatt
des
schlechten
Gewissens
Von
wegen
nette
Anwältin:
Felicia
Langer
hilft
den
Deutschen,
über
ihre
Schuldgefühle
gegenüber
den
Opfern
des
Holocaust
hinwegzukommen,
meint
Henryk
M.
Broder.
Dafür
wurde
sie mit
dem
Bundesverdienstkreuz
ausgezeichnet.
Nicht,
weil sie
sich für
Palästinenser
einsetzt.
Wer
demnächst
ein
Bundesverdienstkreuz
bekommt,
wird
sich
fragen
müssen,
ob er es
wegen
oder
trotz
seiner
Gesinnung
bekommen
hat. Und
ob mit
der
Auszeichnung
eine
Leistung
anerkannt
werden
soll
oder nur
die
hartnäckige
Pflege
einer
Obsession,
die mit
der Vita
des
beziehungsweise
der
Geehrten
zusammenhängt.
Die
Verleihung
eines
Bundesverdienstkreuzes
1.
Klasse
an die
"Friedensaktivistin
und
Menschenrechtlerin"
Felicia
Langer
hat
nicht
nur viel
Staub
aufgewirbelt,
sie
stellt
auch
eine
Grenzüberschreitung
dar.
Noch nie
in der
Geschichte
der
Bonner
und der
Berliner
Republik
ist
einem
bekennenden
Kommunisten
beziehungsweise
einer
Kommunistin
eine
solche
Ehre
zuteil
geworden;
noch nie
wurde
eine
Person,
deren
Hauptbeschäftigung
darin
besteht,
ein Land
mieszumachen,
mit dem
die
Bundesrepublik
besondere
und
besonders
freundliche
Beziehungen
unterhält,
für ihre
Verdienste
um die
Menschenrechte
und
Menschenwürde
ausgezeichnet.
Es ist,
als
würde
man
einen
Geisterfahrer
ohne
Führerschein
für sein
mutiges
Verhalten
belohnen.
WELT - Horst Köhler muss seinen Fehler korrigieren! - Von Alan Posener
Felicia Langer leugnet das Selbstverteidigungsrecht Israels und redet von „Staatsterror". Dass Frau Langer jetzt mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet wurde, ist ein Skandal. Bundespräsident Horst Köhler muss den Fehler korrigieren – um Schaden von der Bundesrepublik Deutschland abzuwenden.
Wie würden wir es finden, wenn ein mit uns befreundeter Staat jemanden mit seinem höchsten Orden auszeichnen würde, der Deutschland als Nazi-Land beschimpft? Wir wären wohl ein wenig befremdet. Deshalb müsste es auch jeden Deutschen befremden, dass eine Frau mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet wird, die Israel als „Apartheid-Staat“ beschimpft. Diese Auszeichnung ist ein Skandal......
-
-
Auch mit viel Sarkasmus nur schwer zu verdauen...
TAGESSPIEGEL - Wiederdeutschwerdung - Malte Lehming über deutsche Juden, Patrioten und Felicia Langer
...Die Spätzin heißt Felicia Langer, ist Anwältin und so genannte Menschenrechtsaktivistin, eine in Polen geborene Holocaust-Überlebende, die der Fachwelt bislang vor allem dadurch aufgefallen war, dass sie ziemlich viel Unsinn über Israel erzählt. Vor allem für Letzteres wurde sie vor kurzem, wie rund 240.000 andere Personen seit 1951, mit dem Bundesverdienstkreuz geehrt. Nun kann man von solchen Auszeichnungen halten, was man will (am besten, man nimmt sie gar nicht erst an, wie etwa Helmut Schmidt). Falls man sich dennoch mit ihnen befasst, muss die Frage erlaubt sein: Was erklärt die Leidenschaft, die Verve, den Furor? Warum dreht einer, der den Holocaust überlebt hat, bei dem Gedanken durch, eine überkandidelte ältere Frau bekommt von einem deutschen Staatssekretär, mit Billigung eines grünen Bürgermeisters, in der Provinzstadt Tübingen ein Stück Blech ausgehändigt?
Vor ein paar Jahren hätten kritische Kräfte in diesem Land einen solchen Vorgang eher lakonisch kommentiert. Denn in der Tat hat sich Felicia Langer um Deutschland ja außerordentlich verdient gemacht. Immerhin sehen 65 Prozent der Deutschen, laut einer Meinungsumfrage der EU-Kommission, in Israel die größte Gefahr für den Weltfrieden, auf den Plätzen zwei und drei: Iran und Nordkorea. Eine Studie des Pew Research Centers in Washington DC wiederum weist rund ein Viertel der Deutschen als antisemitisch aus. Und es ist Deutschland, wo ein Filbinger, Kiesinger und Möllemann bis ganz nach oben kommen.. Es ist Deutschland, wo eine Partei, die sich als außenpolitischen Sprecher Norman Paech leistet, fröhlich im Bundestag sitzt und die Bundeshauptstadt mitregiert.
Um dieses Deutschland hat sich Felicia Langer sogar mehr als verdient gemacht. Deshalb sollte sie das Bundesverdienstkreuz nicht nur behalten dürfen, sondern nach noch Höherem streben. Ihr Vorbild könnte die deutsche Schriftstellerin Luise Rinser sein. Sie hatte einst an den Vater der RAF-Terroristin Gudrun Ensslin geschrieben: "Gudrun hat in mir eine Freundin fürs Leben gefunden". Dann reiste sie nach Nordkorea, dessen Regime sie bewunderte, pries den iranischen Revolutionsführer Ajatollah Ruhollah Chomeini als "leuchtendes Vorbild für die Länder der Dritten Welt", bekam 1977 das Bundesverdienstkreuz - und wurde 1984 von den Grünen als Kandidatin für das Amt des Bundespräsidenten vorgeschlagen. Leider unterlag sie dann Richard von Weizsäcker. Aber davon darf Frau Langer sich nicht entmutigen lassen.
ACHGUT - Malte Lehming: Felice for President!
Die Spätzin heißt Felicia Langer, ist Anwältin und so genannte Menschenrechtsaktivistin, eine in Polen geborene Holocaust-Überlebende, die der Fachwelt bislang vor allem dadurch aufgefallen war, dass sie ziemlich viel Unsinn über Israel erzählt. Vor allem für Letzteres wurde sie vor kurzem, wie rund 240.000 andere Personen seit 1951, mit dem Bundesverdienstkreuz geehrt. Nun kann man von solchen Auszeichnungen halten, was man will (am besten, man nimmt sie gar nicht erst an, wie etwa Helmut Schmidt). Falls man sich dennoch mit ihnen befasst, muss die Frage erlaubt sein: Was erklärt die Leidenschaft, die Verve, den Furor? Warum dreht einer, der den Holocaust überlebt hat, bei dem Gedanken durch, eine überkandidelte ältere Frau bekommt von einem deutschen Staatssekretär, mit Billigung eines grünen Bürgermeisters, in der Provinzstadt Tübingen ein Stück Blech ausgehändigt. http://www.tagesspiegel.de/meinung/kommentare/auf-den-punkt/Judentum-Felicia-Langer-Bundesverdienstkreuz;art15890,2854928
Siehe auch:
OB empört sich über Schmutzkampagne und stellt sich vor die Tübinger Anwältin
http://tagblatt.de/3283201/Nachrichten/Thema+des+Tages
Die Tochter wars!
http://www.honestly-concerned.org/Temp/FAZ-Hecht-Galinski_2009-7-23.jpg
Und:
http://www.freitag.de/kultur/0930-felicia-langer-ralph-giordano-bundesverdienstkreuz
http://www.readers-edition.de/2009/07/23/ralph-giordano-und-das-bundesverdienstkreuz-kommentar/print/
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HC
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Juli
17,
2009
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Fortsetzung:
FELICIA
LANGER
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"Bundesverdienstjüdin"
1.
Grades
Neue
Informationen
zu
dieser
skandalösen
Bundesverdienstkreuzverleihung;
Stellungnahme
von
Dieter
Graumann
vom
Zentralrat
der
Juden;
exklusive
Zitatezusammenstellung
und
mehr...
HC
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Juli
17,
2009
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FELICIA
LANGER
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"Bundesverdienstjüdin"
1.
Grades
Die
bittere
Realität
der
Welt
in
der
wir
leben...
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(…)
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Felicia Langer, Reuven Moskovits, die Tochter... alle sind sie recht aktiv im Moment..
OTS - Friedensfestival 25. Juli 2009 am Brandenburger Tor in Berlin Nina Hagen singt Gospels
Berlin (ots) - Großdemonstration für den Frieden Für eine Politik der sozialen und ökologischen Kompetenz 25.07.2009, 9 bis 21 Uhr am Brandenburger Tor in Berlin
Globalisierung macht nur Sinn, wenn von den global Handelnden auch globale Verantwortung übernommen wird. Ein qualitativ hochwertiges Überleben hängt davon ab, dass die Mehrheit der Verantwortlichen nationale und persönliche Bedürfnisse einem globalen Denken unterordnen. Die Ziele der Vereinten Nationen werden sich nur realisieren lassen, wenn alle gemeinsam für eine soziale, ökologische und nachhaltige Ökonomie einstehen. Wir beginnen damit - hier in Deutschland - in Berlin.
Zum Friedensfestival sind alle Berliner und Gäste der Stadt eingeladen, zum Brandenbruger Tor zu kommen. Mehr als 50 Organisationen erwarten die Besucher. Auf der Bühne u.a. Gospelchor der PFF Berlin, Katharina Franck (Stimmen gegen Armut), Reuven Moskovitz, Israelischer Friedensaktivist - ausgezeichnet mit dem Aachener Friedenspreis. Informationsstände von Unicef, der Ghandi Stiftung, Greenpeace, Menschen für Menschen, Amnesty International u.v.m...
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SIMON COLUMBUS - “Israel ist ein Apartheidsstaat"
Über diese Aussage, neben anderen, ist der Zentralrat der Juden “entsetzt” – schreibt SpOn. Gesagt hat’s Felicia-Amalia Langer, und entsetzend ist das Ganze, weil die jetzt das Bundesverdienstkreuz verliehen bekommen hat.
Der Zentralrat der Juden stürzt sich lustvoll auf dieses neue Opfer seiner Zensurwut – wie er es jedesmal tut, wenn irgendjemand Kritik an dem Staat Israel zu äußern wagt:
Für ihre Kritiker ist Frau Langer jedoch eine Israel-Feindin – auch wenn Felicia Langer selbst Jüdin ist. Eine Frau, die Israel schon mal zum “Apartheidstaat” erklärt, über die “jüdisch-zionistische Lobby” philosophiert, sich im Antisemitismus-Streit um den inzwischen verstorbenen FDP-Politiker Jürgen Möllemann auf dessen Seite schlug und noch im April dieses Jahres in einem Interview zum Boykott israelischer Produkte aus den Siedlungen aufrief. “Das alles mag wehtun, aber jemand muss es sagen”, sagt Langer SPIEGEL ONLINE.
Frau Langer hat nur zu Recht, wenn sie meint, dass das jemand sagen muss – darüber, ob es wirklich weh tut, kann man sich streiten. Schließlich scheint die Reaktion des ZdJ kaum mehr als ein Reflex zu sein, den dieser Pawlow’sche Hund der deutschen Politszene bei jeder gegen die israelische Politik gewandten Äußerung zeigt.
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Moshe Zuckermann zu Felicia Langer... Mal sehen wer noch so alles aus den Löchern herbei geeilt kommen wird... Von Hecht-Galinski, Rolf Verleger, Abi Melzer, Ellen Rohlfs, Dr. Viktoria Walz, Günter Schenk, Claudia Karas und einigen der anderen Weggefährten Langers haben wir ja bereits zu genüge gehört...
JUNGE WELT - Vom Kreuz der Verdienste - Aufregung beim Zentralrat der Juden und bei Spiegel online über die Auszeichnung der Israel-Kritikerin Felicia Langer durch den Bundespräsidenten. Eine Dekodierung - Von Moshe Zuckermann
Man mag sich die Frage stellen, warum sich honorige Menschen für ihr öffentliches Wirken von staatlichen Institutionen auszeichnen lassen. Abgesehen davon, daß politische, soziale oder kulturelle Lebensleistungen (zumeist) um ihrer selbst willen vollbracht worden sind, daher keiner anderer Entlohnung bedürfen, als eben die, daß verwirklicht wurde, was beabsichtigt war, birgt staatliche Verleihung von Preisen und Medaillen stets etwas Vereinnahmendes in sich. Man begibt sich gleichsam in die Obhut eines Kollektivgebildes, mit dessen Repräsentanten und den von ihm sonst Ausgezeichneten man sich nicht unbedingt eins weiß..=20 Andererseits mag freilich die eigene Randständigkeit durch ebendiese staatsoffizielle Anerkennungssymbolik ein wenig gemindert werden; die Vereinsamung im Widerständischen wird quasi mit der Patina eines formalen Konsenses überzogen. Und wer darf schon behaupten, sich der narzißtischen Beschmeichelung, mithin der Möglichkeit einer formalen Absegnung des eigenen Lebenswerks, vollends entziehen zu können. Nicht zuletzt darauf basiert ja die durch abstrakte Anerkennung gesicherte Selbstsetzung des Staates als Quelle von Legitimation....
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READERS EDITION - Ralph Giordano und das Bundesverdienstkreuz - Kommentar
Der inzwischen 86-jährige jüdische Publizist [1] Ralph Giordano ist ein hoch geachteter Mann. Nicht nur hierzulande. Niemand, der in Deutschland noch alle Tassen im Schrank hat, und somit Kenntnis von den unumstrittenen Leistungen Giordanos und der seinerseits oft bewiesenen Zivilcourage besitzen dürfte, käme ernsthaft auf Idee, ihm plötzlich Respekt und Anerkennung abzusprechen. Noch verfiele man wohl darauf, den Staat oder andere Institutionen aufzufordern, dem Manne einmal verliehene Auszeichnungen wieder abzuerkennen. Jedenfalls nicht, wenn kein schwer wiegender Grund dafür vorliegt. Ralph Giordano ist Träger des Bundesverdienstkreuzes, sowie des Großen Verdienstkreuzes des Verdienstordens der Bundesrepublik Deuschland....
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Leserbrief von Evelyn Hecht-Galinski in der FAZ...

SIEHE http://www.honestly-concerned.org/Temp/FAZ-Hecht-Galinski_2009-7-23.jpg
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SOZREF - Die Entwicklung der Weltwirtschaftskrise - Zum Antisemitismus deutscher Zionisten
Die zionistische Lobby Deutschlands ist außer Rand und Band. Grund ist die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an eine jüdische Israelkritikerin. Die Rechtsanwältin Felica Langer sei eine der “giftigsten Kritiker Israels”, so die Jerusalem Post. Die in Tübingen lebende Rechtsanwältin sei eine gemein gefärhliche “Antisemitin”, eine “Anti-Jüdin” wie es auf der Israel-getreuen Rechtspopulisten Seite PI-News heißt. Langer habe die Genfer Rede des iranischen Präsidenten Ahmadindedschad gelobt und würde Israel mit dem rassistischen Apartheidsregim Südafrikas vergleichen. Langer hatte nicht weniger getan als die ein oder andere Lügen über Ahmadinedschad klarzustellen und die israelische Regierung als eine Ansammlung von Kriegsverbrechen bezeichnet, die sich vor Gericht zu verantworten hätten. Dieter Graumann, Vize-Präsident des Zentraralts der Juden, ein fanatischer “Konvertit” hatte Langer als “miltanten und fanatischen Israel-Hasser” bezeichnet. Die Bundesrepublik würde “erstmals agressive verbale Attacken gegen den jüdischen Staat” würdigen. “Frau Langer ist bekannt für ihren böswilligen, militanten Hass auf Israel, der (in Deutschland) nur deshalb beachtet wird, weil sie selber Jüdin ist und ihre Holocaustvergangenheit betont”, so der Scharfmacher Grauman weiter. Nachdem Langer erst vor einigen Monaten die einseitige pro-israelische Haltung von Bundeskanzlerin Angela Merkel völlig zurecht als “skandalös” kritisiert hatte, sei sie jetzt plötzlich des Bundesverdienstkreuzes würdig. Das sei ein “fatales Signal und legitimiere ihre einseitige Hetze gegen Israel”, zitiert die Jerusalem Post aus der Stellungsnahme Graumanns....
"NETT"
sueddeutsche.de - Felicia Langer Jüdin und Menschenrechtlerin mit Distanz zu Israel
Darf so eine Frau das Bundesverdienstkreuz bekommen? "Nein!", ruft empört Dieter Graumann, Vizepräsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, denn die Geehrte sei eine "militante und fanatische Israel-Hasserin". "Ja!", antworten begeistert die Anhänger von Felicia Langer. Niemand sonst kämpfe so entschieden gegen das Unrecht, das der israelische Staat, Militär und Justiz seit Jahrzehnten den Palästinensern antue. Felicia Langer, 79, in Tübingen lebende Jüdin, Israelin, Holocaust-Überlebende, Stalin-Überlebende, spaltet die Menschen, die ihr begegnen. Sie ist Trägerin des Alternativen Nobelpreises, wegen ihrer Verdienste um die Menschenrechte. Für ihre Gegner, unter ihnen der streitbare Schriftsteller Ralph Giordano, ist sie dagegen von ungefähr der gleichen Militanz wie Irans Präsident Mahmud Ahmadinedschad. Menschenrechtlerin, Israel-Hasserin - für beides lassen sich Argumente finden. Und der Streit, der nun darum entstanden ist, dass ihr Bundespräsident Horst Köhler das Bundesverdienstkreuz verliehen hat, zeigt, wie unvereinbar die Wahrheiten beider Seiten sind...
Einfach nur zum ärgern...
BADISCHE ZEITUNG - Das Kreuz mit den Verdiensten
Für das Ordensreferat des Bundespräsidialamtes hat der Fall auch sein Gutes: Schonung des Budgets. Verleiht man bestimmten Persönlichkeiten ein Bundesverdienstkreuz, dann geben andere ihres unter Protest zurück. Mit etwas Geschick und Politur kann die Behörde so stets eine komfortable Ordensmenge vorrätig halten, ohne nachbestellen zu müssen.
Im Ernst: Ausgezeichnet wird mit dem Bundesverdienstkreuz fraglos auch ein gewisses Maß an Würde und Reife. Dazu gehört nach dem common sense, dass ein Ausgezeichneter aus Respekt vor dem Bundespräsidenten und seinen Orden es unterlässt, die Aberkennung des Verdienstkreuzes bei einem Anderen zu fordern. Auch wenn’s schwerfällt.
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From: Y.
Subject: Stefan Hupka von der Badischen Zeitung hegt nicht nur für F. Langer Sympathien
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Wisst ihr, was mich am meisten nervt? Diese bodenlose Dummheit. Wenn die wenigstens eine intellektuelle Herausforderung wären! Aber die produzieren allesamt von morgens bis abends nur geistigen Dünnpfiff. Mein persönliches Highlight von heute ist mal wieder Arendt, der diese Sätze hier erbrochen hat:
Ich denke, wenn die Preisverleihung an Felicia Langer der Anlass ist ein Bundesverdienstkreuz zurückzugeben, dann hat man es auch nicht verdient. (Ralph Giordano überlegt auch) Wie die wenigen Widerstandskämpfer und mutigen die gegen das NS Reich standen steht Felicia Langer gegen das Unrecht das in Israel geschieht. Sie steht auf der Seite der Opfer. Wer dort nicht steht, steht auf der Seite der neuen Täter und wenn wir eine Lehre aus unserer unsäglichen Geschichte gezogen haben, sollten wir deutsche dort nicht mehr stehen. Die die nun diese Jagdaktion führen entlarven sich selber damit. Sie unterstützen die Verbrechen einer rassistischen Form des Zionismus und es ist zu fragen, wo sie im 3. Reich gestanden hätten.Ein Wunder, dass die Widerstandskämpferin Felicia noch nicht höchstpersönlich ihre Aktentasche unter Netanyahus Schreibtisch gestellt hat.
Gruß
A
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From: Arnhild P
Sent: Thursday, July 23, 2009 9:01 AM
Subject: Langer Rede kurzer Sinn - Brief an das Bundespräsidialamt
Sehr geehrte Damen und Herren des Bundespräsidialamtes,
Ich bin nur ein kleines Rad am Wagen, habe nicht viel mehr vorzuweisen als nur meine deutsche Staatsbürgerschaft. Aber ist es nicht so, dass Sie unter anderem auch mich repräsentieren mit dem, was Sie tun? Somit sehe ich mich in der Verantwortung, anzuprangern, was ich für Unrecht halte:
Ich nämlich, die ich Deutschland liebe, befinde mich nun in der Lage, mich schämen zu müssen für mein Land. Denn zugleich auch schätze und anerkenne ich Israel und staune über die Naivität und das uninformierte Vorgehen Ihrerseits, welche offenbar zur Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an Frau Felicia-Amalia Langer aus Tübingen geführt hat.
Sie müssen bereits sehr viel qualifiziertere Kritik erhalten haben als die meine, somit bitte ich Sie einzig, all dieser wohlüberlegten Kritik sorgfältigst Gehör zu schenken und Ihre Arbeit so zu tun, dass Sie im Nachhinein auch dazu stehen können.
Auf der Basis all dessen, was ich mir an Wissen angeeignet habe, verurteile ich die Verleihung . Da ich mir sicher bin, dass Sie im Zuge Ihrer Abwägungen zu eben diesem Ergebnis gelangen werden, bitte ich Sie, die Angelegenheit rasch und konsequent anzugehen.
Im Vertrauen auf Ihre angemessene Reaktion verbleibe ich,
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