Das Palästina Portal

Täglich neu - Nachrichten, Texte aus dem besetzen Palästina die in den deutschen Medien fehlen.

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Uri Avnery

Nach oben
Zum Tode von U. Avnery - Adam Keller
Zum Tode von Uri Avnery
Wer – zum Kuckuck – sind wir?
Adolf und Amin
Der Marsch der Toren
„Nicht genug!“
Eine sehr intelligente Person
Prinzen besuchen Israel
Zwei Seelen
Die Siamesischen Zwillinge
Hat man SIE einer Gehirnwäsche unterzogen?
Stark wie der Tod
Glück eines Spielers
Tag der Schande
Wer ist wessen Vasall?
Diese Frau
Der wahre Sieger
Der große Tag
Blind in Gaza
Ein Lied wird geboren
Der Fake-Enemy
Weil da nichts ist...
Geh in Frieden!
Hab Mitleid mit dem Mandelbaum
Wer – zum Kuckuck  bin ich?
Nicht Genug!
Das hüpfende Parlament
Möge dein Haus zerstört werden!
Bibis Sohn
Warum ich wütend bin.
Der Mann , der sprang
Schrei, geliebtes Land!
Die Kinder der Steine
Von Barak bis Trump
König und Kaiser
Eine Geschichte der Idiotie
Zwei Treffen
Wer fürchtet sich vor der iranischen Bombe?
Saure Gurken
Ein neuer Start
Das schreckliche Problem
Die Trennung ist wunderbar
Die Erzählung von zwei Geschichten
An der Verzweiflung verzweifeln
Ein Bekenntnis
Die Kreuzfahrer und die Zionisten
Kaya, der Hund
Das Ei des Kolumbus
„Jeder, nur nicht Bibi“
Der Marsch der Torheit
Blind in Gaza
Das Vier-Buchstaben-Wort - Schalom
„Wer bekennt und  lässt“
Grüße an Diana Buttu
Die Visitation
Parlamentarisches Gesindel
Das seltsame nationale Heim
Eins, zwei -  freut euch!
Der israelische Macron
Palästinas Nelson Mandela
Um Cui Bono?
Das Nessos-Gewand
Die Universität des Terrors
Das nationale Rätsel
Die moralischste Armee
Die realistische Wahl
Napoleons Kanonen
Der große Riss
Wann hat es begonnen?
So ist es geschehen
Respekt vor der Grünen Linie
Dort sein
Eingeständnis eines  Größenwahnsinnigen
Ja, wir können
Denk an Naboth
Der Ruf der Nation
Der Ruf des Muezzin
Oh mein Gott, Trump!
Das kleinere / geringere Übel
Die israelische  Trumpess
Der Beerdigungsrabatz
Der Triumph des Sisyphus
Abu-Mazens Bilanz
Die Sage von Sisyphos
Der Bürgerkrieg
Glücklicher Bibi
Olympische Juden
Die Zukunft gehört den Optimisten
Der im ganzen Land gehörte Schuss
DER ORANGENE MANN
Der große Graben
Grenzenloser Hass
Was zum Teufel
Das zweite Kommen
Geringfügige Korruption
Der Tag der Rhinos
Was  ist mit Netanjahu los?
Das Zentrum hält nicht
Ein Dokument mit einer Mission
Diese komischen Antisemiten
„Wir“ und „sie“
Der andere Gandhi
Das Viereck abrunden
Der Fall des Soldaten A.
Unter den Linden
Was geschieht mit den Juden?
Die große BDS-Debatte
Kopfbedeckung
Wenn Gott verzweifelt
Eine Dame mit einem Lächeln
Der Rattenfänger von Zion
Die Kluft, die immer weiter wird
Die Angst vor der Assimilation
Extrem, extremer, am Extremsten
Der Bestechungsfall
Vorgestellte Nationen
Der einsame Anwalt
Gedanken am Strand
Der Reigen  der Absurdiotie
Die Katzen von Ariel
Adolf, Amin und Bibi
Weine, geliebtes Land!
Der Führer ohne Ruhm
Nasser und ich
Das Ministerium der Angst
Das Gesicht eines Jungen
Die drei Geschmolzenen
Der Zauberlehrling
Jüdische Terroristen
Sheldons Handlanger
Der Vertrag
Kriegsverbrechen? Wir ???
Isratin oder  Palestrael?
BDS – der neue Feind
Die wirkliche Nakba
Die Karte an der Wand
Wer wird Israel erretten?
Der Krieg der Toren
Ein Albtraum bei Tag und bei Nacht
Ein Junge namens Bibi
Katzen im Sack.
„Es gibt noch Richter..“
Nationale Einheit
Furcht vor der bösen-Bombe?
Die israelische Rettungsfront
Der Messias ist nicht gekommen
Wen soll man wählen?
Die Rede
Eine teure Rede
Anti-Was?
Die Casino-Republik
Over bottled
Alle sind Zionisten
Galants  „galanter“ Akt
In der ersten Reihe winkend
Die Hälfte von Schas
Der Felsen unserer Existenz
Meine ruhmreichen Brüder
Brillante Isolation
Kann der Herzog König werden?
Das  Plebiszit – die Volksabstimmung
Der Sohn meiner Augen
Die unheilige Stadt
Wein, Blut und Benzin
Kommt ISIS?
Chickenshit
Mohammed, wo bist du?
Anständiger Respekt
Zwei Reden
Ach, wenn ich 25 wäre !
Schottland am Euphrat
Hannibal ad Portas
Gott will es!
Der Krieg für nichts
Sohn des Todes
Ohne Augen in Gaza
Ein für alle Mal !
Wer gewinnt?
Die Gräueltat
 Die Wacht am Jordan
Ein bewaffnetes Ghetto
Sisyphus erlöst
Ein Staatsstreich ? Unsinn!
Gut für die Juden?
Patagonische Träume
In ihrem eigenen Saft schmoren
Lieber Salman
Ein Nationalheld
Ein schändliches Kapitel
Wörter, Wörter, Wörter
Ein Oslo-Verbrecher
Das Monster auf dem Hügel
Flaggenveränderung
Hundert Jahre später
Eine Gegen – Koalition
Gott segne Putin
Ihre Mütter, ihre Väter
Kapitän Boykott reitet wieder
Drei  Frauen
Noch ein  Hirngespinst
Komm zurück, komm zurück, oh Shulamit !
Nichts Neues unter der Sonne
Sharon - Der Imperator
Bibi & Libie
Neutral   - zu wessen Gunsten?
Mandela: der Film
Das Engelgesicht
Selbstboykott
Der unheilige Fluss
Das Debakel
Rede - Ohne Furcht, Ohne Bevorzugung
Laureate’s speech
Der Mord an Arafat
Die Judaisierung  Israels
90. Geburtstages -  Diskussionsrunde
Sehen wir uns die Apartheid  an
Die Herabsteigenden
Der Spielverderber
Gestohlene Kriege
Ein guter Krieg
Frieden zwischen Israel + Palästina
Armer Obama
Eine Föderation – Warum nicht?
Weine, geliebtes Land
Ein Guiness-Rekord
Ein Bürgerkrieg?
Der Truthahn unter dem Tisch
Danke Europa
Das große Dilemma
Der menschliche Frühling
Kerry und Chutzpa
Triumph und Tragödie
Schmetterlinge in Damaskus
Wessen Staat?
Die falsche Fackel
Der Esel des Messias
„Eine jüdische Seele“
Nein, wir können nicht!
Die Russen kamen
„Rund um uns wütet der Sturm…“
„Rund um uns wütet der Sturm…“
Geht in den Schuhen der anderen
Ideokratie
Die Rede, die nicht gehalten wurde
Den Siegern die Beute
„Ich bin ein Bil’iner!
Die Dritte Intifada
Frieden und Wassermelonen
Die Suabis
Wehe dem Sieger!
Ein Schritt zur Mitte hin
Wen wählen?
Willkommen, Chuck!
Eine  Person, die man Niemand nennt
Das Meer und der Fluss
Kalte Rache
Der Starke und das Süße
Noch ein überflüssiger Krieg
Adieu, lieber Krieg !
Das System
Dürre in Texas
Der Mann mit der Uzi
Über Bomben und Comics
Die große Unterlassung
Die Botschaft von Romneyahu
Protest in Ramallah.
Der Marsch der Torheit
Meister des Unfugs
Der ewige Quell
Wahnsinnig oder verrückt ?
Blutiger Frühling
Die größte Schau auf Erden
Zionismus reden
Divide et Impera
Zwei Gesichter
Vergiftung Arafats
Daphni ist wieder da
Unsere muslimischen Brüder
Der Krieg der Lügen
Israelischer Senf
Aus der Vogelperspektive
Der neue Protest
Operette in fünf Akten
Ein Putsch gegen den Krieg
Bekenntnis eines Optimisten
„Gieße aus Deinen Zorn!“
Der neue Mandela
Im Süden nichts Neues
Israel wird nicht angreifen
Adnans Sieg
Du sollst nicht töten
Der widerwillige Prophet
Sturm über Hebron
Die Blockbrecher
Leuchtende Fackel
Der gestohlene Krieg
Der Herzog von Nablus
Danke, Israel!
„Mit Freunden wie diesen …“
Die Panikmacher
„Haltet mich zurück!“
Des Königs Rede
Ein Blick aus der Villa
Wir, die Verräter
„Viel Feind, viel Ehr“
Der zweite Herzl
Meuterei auf der Titanic
Abu Mazens Glücksspiel
Traurig und glücklich
Daphne und Itzik
Kriegshunde
Zu den Küsten von Tripolis
Rückkehr der Generäle
Dichters Gesetz
Der neue Anti-Semitismus
Attacke der New York Times
Boykott-Gesetz - Die Diktatur der Siedler
Es kann hier geschehen.
Eingeflößtes Gedächtnis
RACHEL
Die jüdischen Ayatollas
Leugnen, Leugnen
Ein rothaariger junger Mann
Der Gummimann
Bibi und die Jojos
„Freue dich nicht….“
Ein Wort
Tachrir-Platz, Tel Aviv
Israel muss die Hamas-Regierung anerkennen
Der Siedlerstaat
Das Gold und der Stein
Napoleons  Diktum
Die Zwerge
Wer annektiert wen?
Die falsche Seite
Der Geist ist aus der Flasche
Der irre Prophet
Tsunami in Ägypten
Eine Villa im Dschungel
Der Al-Jazeera –Skandal
Die Welt ist kein Golem
Die Krone und die Kohlen
Interim – für immer
Hi , Joe!
„Die Dunkelheit vertreiben“
Das Narrenschiff 2
Eine Generalüberholung
„Der Islam ist die Lösung“
Die Ur-Sünde
Wer lacht ?
Vox Taxi – Vox Dei
Brot und Spiele
Weimar in Jerusalem
Der Edelmann und das Pferd
Der Staat des Bla-Bla-Bla
Schadensbegrenzung
Wenn du nein sagst - Oder: Giftpilze
Rot und grün
Satan und die Details
Hochmut kommt vor dem Fall
Zwei Finger
Der Sohn seines Vaters
Harakiri
Die Weisen von Anti-Zion
Im Osten nichts Neues
Rosemaries Baby
Wer hat Angst vor einer wahren Untersuchung?
Ein parlamentarischer Mob
Zwei Sitzstreiks
Schalit, zum Beispiel
Ein Besenstiel kann schießen
„Töte  einen Türken, und dann ruh dich aus !“
Ein schwarzes Loch
Eine Fantasie
Ein Geburtstagsgeschenk
Im Namen des Zionismus
Eine Wolke über Jerusalem
Der Gang nach Canossa
„Haltet mich zurück!“
Das große Wagnis
Es ist eine Sache des „timing“
Die Waffe des Jüngsten Tages
Weiße Lüge
Das Grab  der Hure
Das  unanständige Wort
Eine Stinkbombe
Dubioses in Dubai
Das Känguruh
Der Liebarak
Der stille Amerikaner
„Töte einen anderen Türken …“
„Gegossenes Blei“ Nr. zwei
Die eiserne Mauer
Obama? Oh weh !
Suche den Unterschied
Der Gipfel von Kitsch
„ …ein kleiner Knabe soll sie treiben“
Eine Konföderation? Warum nicht?
Schurke mit Genehmigung
Eine Linie im Sand
Ohne mich!
„Wo sind Freundschaften geblieben …“
Der schlüpfrige Abhang - Richard Goldstone
Das andere Israel
Eine Geschichte des Verrats
Das Drama und die Farce
Der  UN-Bericht zum Gazakrieg
Wackelige Stühle
Der Boykott – noch einmal
Tutus Gebet
Die Bogie-Schreckensschau
Wessen Akko ?
Der Liebhaber des Landes
Eine Jereminade
Ja, du kannst!
Die Johnny-Prozedur
Eine Herzensangelegenheit
Bananen
Zwischen Tel Aviv und Teheran
"Wenn er ja sagt, was meint er dann?"
Obama wird nicht zurückzwinkern
Rassisten für Demokratie
Sanfte Stimme – dicker Knüppel
Streit auf der Titanik
Sir Winston Peres
Des Kaisers alte Kleider
Können zwei zusammengehen?
Ein kleines rotes Licht
„Ruhe erfüllte den Müden…“
Wer ist der Boss?
Biberman& Co
Ein juristisches Dokument
Vergewaltigung in Washington
Erinnerst du dich an Ophira?
10 Methoden, Fatah umzubringen
Das große Wettspiel
Frau Tantalus
Schmutzige Socken
Die schwarze  Fahne
Auf der falschen Seite
Uri Avnery,  Rede am 3.1.2009
Wie viele Divisionen?
„Geschmolzenes Blei“
85. Geburtstag
Entdecke den Unterschied!
Zipis Nationalstaat
Denkschrift für Obama
Barak Ovadya, Kandidat
„Mit weit geschlossenen Augen“
Ein unvergesslicher Augenblick
Ja, Du kannst es!
Unser Obama
König des Planeten
Brennt Akko?
Ein Märchen
Schlussbilanz
Es kann hier geschehen?
Flieg, Zipora, flieg!
Zipis Wahl
Der einsame Reiter
Hottentotten-Moral
Des Teufels Pferdefuß
Ein Ritter auf grauem Pferd
Die hohle Zeit
Zorn, Sehnsucht und Hoffnung
„Vergesse ich dich, UmmTuba…“
Verschiedene Planeten
Warum nicht?
Satans Ratschlag
Olé, olé, olé, olé !
Für wen ist das gut?
Eine Entschuldigung
Nein, ich kann nicht!
Esel anderen  Esel schimpft
Die Flucht nach vorne
Mit Freunden wie diese …
1948
„…. Nämlich den Staat Israel“
Die militärische Option
Der Löwe und die Gazelle
„Manifest  Destiny“
„Nicht du! Du!!!“
„Tod den Arabern!“
Die beiden Amerikas
„Ich kam, ich sah, ich zerstörte“
„Töte hundert  Türken"
Guten Morgen, Hamas
Ein dreifaches Hoch auf Kosova!
Blut und Champagner
Ein Ende, das vorauszusehen ist
Schlimmer als ein Verbrechen
Sieh´ mal, wer da spricht
Esaus Hände
Der Fall „Weißer Vogel“
Das Beilin-Syndrom
Mit den Philistern sterben
Hilfe, ein Waffenstillstand!
Wie sie uns die Bombe gestohlen haben
„Der Tumult und das Schreien verebbt...“
Ein Omelette in ein Ei zurückverwandeln
Wie soll man da herauskommen?
Die letzte Zuflucht
Sag es  mit Blumen
Zwölf Jahre später
Die Mutter aller Vorwände
Zwei Ritter und ein Drachen
Und was nun mit dem Iran?
Schaum auf dem Wasser
Der palästinensische Mandela
Bil’in! Bil’in!
Das gebrochene Rohr
Die Sprache der Gewalt
Miss C.
Oslo – noch einmal besucht
Weiße Elefanten
Eine Warnung an Tony Blair
Zweite Libanonkrieg - Ein dummer Krieg
Eine israelische Liebesgeschichte
Das schmutzige Wort
Präsidenten Abbas retten
1967 – ein persönliches Zeugnis
Krokodilstränen
Vierzig schlimme Jahre
Über Generäle und Admirale
Ein Schweizer Käse
Von Tripoli bis Sderot
Ein Staat – Lösung oder Utopie
Flucht vor der Wirklichkeit
Pipeliine im Lande Chelm
Nicht verlorene Hoffnung
Das Bett von Sodom
Blut an unsern Händen
Shalom, Shin-Bet
Das Miezekätzchen
Ohne Grenzen
Olmerts Wahrheit
Das Buch Esterina
Du und ich und der nächste Krieg
Mekka entgegen
Wahnsinn mit Methode
Wenn Arafat am Leben wäre
Manara Platz, Ramallah
Todeskuss
Was lässt Sammy rennen?
Pardon, der falsche Kontinent
Ort des Verbrechens
Bakers Kuchen
Eine glitzernde Seifenblase
Grossmans Dilemma
In einem Wort: Massaker
Liebenswürdiger Liebermann?
Furcht vor iranischer Bombe
Ehud von Olmert
Das große Experiment
Mittagessen in Damaskus
Wegen eines Nagels
Mohammeds Schwert
Hilfe! Friedenstreiber!
Die Chuzpe
Links, aber ...
Als Napoleon bei Waterloo siegte
Die Bienen  und der  Löwenkadaver
Amerikas Rottweiler
Guten Morgen, Elijahu!
Vom Wahn zur Depression
Was ist mit der Armee los
Demonstration 5.8.06 in Tel Aviv
Wer ? Ich?
Kriegsjunkies
Der Dolchstoß in den Rücken
Syrien durch das Zielrohr
Am 15. Tag des Libanonkrieges
Beirut brennt
Stoppt die Scheiße"
Das eigentliche Ziel
Ein einseitiger Krieg
Agatha im Regen
Mein Gott, die WM
Die Steine schreien
Was für ein wunderbarer Plan
Ein Treffen mit der Hamas
Wer ist schuld? Natürlich die Opfer
Verpasste Gelegenheiten
Stimmen aus Gefängniss
Dreihunder Küsse
Zwei Erdbeben
Die Falle
Wer ist Hund? Wer ist Schwanz?
„Die Bäume gingen hin..“
Das grosse Zwinkern
Was zum Teufel ist geschehen?
Wen soll man wählen
Eine widerliche Affäre
Ein "Vier-Buchstaben Wort"
Das Spiel geht weiter
Eine ungewöhnliche Konferenz
 Kadimas Geheimnis
Von Rache zu Rache
Déjà vue ( schon einmal erlebt)
Mit der Hamas reden
Mitleid mit einem Waisenknabe
Mit Freunden wie diesen
Drei Finger,  keine Faust
Napoleon, "Made in Israel"
Wer braucht ein Kamel
Hauptsache keine Angst
Rattenfänger von Hameln
Der Fluch der Götter
Das Riesenfräulein
Abbas und die lahme Ente
Krieg ist Geisteshaltung
Salaam  oder Salami
Die Gladiatoren
Ein neuer Konsens
Juchas Nagel
Wer ermordet Arafat
Der grosse Knall
Teure Siedler
Das war der Tag
Was für ein Wunder
Das vorausgesagte Massaker
Die Stunde der Wahrheit
Orangfarbene Hemden marschieren
Ruhe ist Dreck
Krieg der Farben
Ariks Todesschau
Der Tag danach
Der Butzemann
Roter Hering
Vanunu - Das schreckliche Geheimnis
Sharons Haut und Bushs Flecken
Sich erinnern, woran und wie?
Der Star ging zum Raben
Bitterer Reis (2)
12 konventionelle Lügen
Ein Mann und sein Volk
Die Bedeutung , „irrelevant“ zu sein
Gott will es
Irreversibler psychischer Schaden
Film von Gibson - Arafat
Mit guten Vorsätzen gepflasterte Weg
Barghoutis Schreckengespenst
Wie geht es dir Gewaltlosigkeit?
Die 27 Piloten
Drei Generale, ein Märtyrer
Ein Offizier  im Gerichtshof
Erschießt nicht den Croupier!
Der Trennungsplan
Ein sehr einseitiger Krieg
Die Oligarchen
Dürre in Texas
Das Fell des Bären
Elitesoldaten.
Antisemitismus in Frankreich
Es gibt Richter in Den Haag
Gerechtigkeit Gas und Tränen
Der Dschinn in der Wahlurne
101 neue Thesen
80 Thesen für den Frieden
Der Alptraum wird wahr
Alle Eier in den Korb
Die Vergewaltigung Rafahs
Die  nächsten Kreuzzüge
Busharon: der Countdown.
Eine Nation? Was für eine Nation?
Leben (wie) in einer Seifenblase
Bushs Guru
Tommys Großmutter
Die hundert Tage von Abu Mazen
Naboth hat einen Weinberg.
Geh nach Gaza
Ein Finger nach dem andern
Ya’alons 70 Jungfrauen
Yeshayahu Leibowitz
Die Armee hat einen Staat
Auf den Weg zum Bürgerkrieg
Glaubt nicht ein einziges Wort!
Sharm-el Sheikh wieder da
Alles wegen einer Olive
Drei in einem Bett
Bestechung der Siedler
Dunum um Dunum
Richard Wagner  und das Mahnmal
Ein Mythos stirbt
Holocaust Gedenktag
Geschichte von Demonstrationen
Für wen läuten die Glocken
Die Tempelbergbomber
Danke, Dubby!
Eskimo in Banustan
Scharons Rede: entschlüsselt
Wer beneidet Abu Mazen
Vor der nächsten Katastróphe
Blairs Kranz
Der Berg und die Maus
Der Boß ist verückt geworden
Gedanken zum Film „Arnas Kinder“
Eine günstige Gelegenheit
Abu Mazen - „Gib mir Kredit!“
Wer ist der nächste?
Ich werde Arafat vermissen
Freu dich nicht
Unentschieden
King George

 

Die Falle
Uri Avnery, 29.4.06

 

WENN MAN jemanden auf eine Falle zugehen sieht, schreit man: „Pass auf!“ Aber  was soll man machen, wenn jemand wissentlich mit offenen Augen  in die Falle gehen sieht ?

 

AMIR PERETZ ist im Begriff, Verteidigungsminister zu werden – und er weiß, dass dies eine Falle ist. Warum tut er es trotzdem?

 

Seine Motive sind klar und verständlich. Um einen fundamentalen Wechsel in der politischen und sozialen Politik zu bewirken, muss er Ministerpräsident werden. Das entspricht auch  seinen persönlichen Ambitionen. Aber in Israel braucht eine Person, die Ministerpräsident werden will,  eine militärische Visitenkarte.

 

Die letzten Wahlen haben dies wieder gezeigt. Peretz wollte als „sozialer“ Kandidat gewinnen.

Alle Umfragen bewiesen, dass er tatsächlich von der Mehrheit der Wähler als der glaubwürdigste Kandidat für soziale Angelegenheiten wahrgenommen wurde. Die Schlacht wurde aber von dem Kandidaten gewonnen, der sich als fähig erwies, den Ort des Schlachtfeldes zu bestimmen. Peretz schaffte es nicht, die sozialen Probleme ins Zentrum der Bühne zu hieven. Olmert hingegen gelang es, die Sicherheitsbelange dorthin zu setzen.

 

Der Hamassieg bei den palästinensische Wahlen, der sich fortsetzende Beschuss von Qassam-Raketen vom Gazastreifen aus auf Israel, der  israelische Armeeangriff auf das Gefängnis in Jericho, die sich verschlimmernde atomare Bedrohung durch den Iran – all dies schob die sozialen Probleme beiseite. Die israelische Öffentlichkeit war nicht bereit, eine Person zu wählen, die „keine Erfahrung in Sicherheitsfragen“ hat.

 

In den letzten 30 Jahren hatte Israel sieben Ministerpräsidenten gehabt. Drei von ihnen (Yitzhak Rabin, Ehud Barak und Ariel Sharon) waren Generäle. Zwei (Menachem Begin und Yitzhak Shamir) hatten einen hervorragenden Ruf als Kommandanten von militärischen  Untergrundgruppen und Shamir hatte außerdem als hochrangiger Mossad-Offizier gedient.

Einer (Shimon Peres) war zuvor Verteidigungsminister und ist der Vater der israelischen Atombombe. Binyamin Netanyahu war nur Hauptmann in einer Kommandoeinheit, aber er badete sich gern im Ruhm seines heldenhaften Bruders Jonathan, der in Entebbe gefallen war.

 

Peretz benötigt ein Zertifikat in Sicherheitsfragen, um sich für die nächste Runde im Kampf für den Posten des Ministerpräsidenten vorzubereiten. Deshalb nahm er den Job des Verteidigungsministers an, wohl wissend, dass dies zu einer Horrorschau werden könnte.

 

 

SOBALD PERETZ das Amt des Verteidigungsministers übernimmt, wird er sich entscheiden müssen,  sich den Kannibalen anzuschließen oder von ihnen aufgefressen zu werden.

 

Im Korridor, der zu seinem neuen Büro führt, hängen die Photos all seiner Vorgänger. Er wäre gut beraten, einen Moment vor dem 2., dem von Pinhas Lavon, eine kleine Pause einzulegen und nachzudenken.

 

Wie Peretz war Lavon ein Laborpolitiker, dem jede „Sicherheitserfahrung“ fehlte. 1953 überraschte Ben-Gurion alle, indem er ihn zu  seinem Nachfolger im Verteidigungsministerium ernannte. Auch damals hatten einige den Verdacht, dass dies eine Falle sei. Ben-Gurion, der sich damals vorübergehend  in den Negev zurückzog, vermachte diesen Job der ungeeignetsten Person, um  für den Fall seiner Rückkehr keinen ernsthaften Rivalen zu haben.

 

Lavon, der bis dahin die sanfteste Taube  war, wurde übernacht zum kreischenden Falken. Als z.B. Soldaten bei einer Hausdurchsuchung die Möbel  einer arabischen  Familie zerstört hatten, bemerkte er zynisch: „Sie werden doch nicht aus Mahagoni gewesen sein, oder ?“

(Wir vom Haolam Hazeh Magazin nannten ihn danach nur noch „Pinchas Mahagoni“)

Er autorisierte brutale „Vergeltungsaktionen“ und billigte die Entscheidung des Militärs, das Regime des neunen ägyptischen Führers Gamal Abd-al-Nassars zu sabotieren.

 

Das Ende war traurig. Die Armee führte eine getarnte Sabotagekampagne gegen US-amerikanische und britische Ziele in Ägypten durch, die dafür bestimmt war, Zwietracht zwischen Ägypten und dem Westen  zu säen. Die Aktion misslang, die Agenten wurden gefangen genommen, und die Armeechefs beschuldigten Lavon, der sich beschämt zurückzog. (Diese Affäre hatte weitreichende  politische Folgen und führte  schließlich zum Sturz  von Ben Gurion selbst.)

 

Bis jetzt sind fast alle Verteidigungsminister Generäle gewesen. Die wenigen Ausnahmen – Levy Eshkol, Shimon Peres und Moshe Arens – nahmen den einfachsten Ausweg. Sie gaben den Generälen alles, was sie wollten und übernahmen ihre Perspektive. Aus diesem Grund wurden sie als „gute Verteidigungsminister“ angesehen.

 

 

WENN PERETZ diesen Weg geht, wird er all die enttäuschen, die ihre Hoffnung auf ihn gesetzt hatten.

 

Die Armee wird verlangen, dass er die „gezielten Tötungen“, die Erweiterung der Siedlungsblöcke (selbst wenn  ein paar isolierte Siedlungen  aufgelöst werden sollten), die Errichtung weiterer Straßensperren und allgemein das Leben der Palästinenser unerträglich zu machen, genehmigt. Nach einem Jahr wird man keinen Unterschied  mehr zwischen ihm und seinem Vorgänger  feststellen können .

 

Wenn er  mit den Generälen  im Frieden leben will, kann Peretz keine nennenswerten Kürzungen des aufgeblasenen Militärbudgets vornehmen – das wie ein Hai alles frisst, was ihm in den Weg kommt. Ohne große Kürzung gibt es aber keine Chancen für den versprochenen sozialen  Wandel. Doch solch eine Budgetkürzung würde zur Entlassung  Tausender  von Offizieren und Zivilangestellten führen, einschließlich der  gut organisierten Angestellten der Rüstungsindustrie. Dann wird es einen Aufschrei geben: Peretz gefährdet die Sicherheit des Staates, er setzt uns der iranischen Atombombe aus, er ist schuld am Tod der Terroropfer.

 

Um als „guter Verteidigungsminister“ angesehen zu werden, muss Peretz sich  mit kosmetischen Budgetkürzungen  zufrieden geben  und  die Leute, die ihn wählten, enttäuschen.

 

 

WENN ER SICH für das Gegenteil entscheidet und den Generälen  die Stirne bietet, indem er das Militärbudget stark beschneidet und dem Militär eine andere politische  Einstellung auferlegt, wird er sich als sehr kleiner David gegen einen sehr bedrohlichen Goliath wiederfinden.

 

Das israelische „Sicherheitsestablishment“ ist ein Machtzentrum, das in keinem anderen demokratischen Staat eine Parallele hat. Es schließt nicht nur die riesige Armee und alle ihre Abteilungen, die große Rüstungsindustrie, den Mossad und den Shin Beth ein, (die gar nicht unter seiner Kontrolle sind, sondern direkt dem Ministerpräsidenten unterstehen), es schließt auch viele Hunderte  Generäle im Ruhestand mit ein, die Schlüsselpositionen in allen staatlichen, politischen und wirtschaftlichen Bereichen haben und die sich gegenseitig und die Generalstabspositionen unterstützen.

 

Die israelische Armee ist nicht nur eine professionelle Körperschaft. Sie ist auch ein ideologisches Treibhaus. Von seiner Einführung als junger Rekrut bis  zum Erwerb der Generalsinsignien auf seiner Schulter  unterzieht sich der Offizier einer unbewussten täglichen Indoktrinierung, die eine so gut wie unveränderliche Weltanschauung in seinen Kopf einpflanzt. Diese nimmt er mit sich, wenn er beruflich aufsteigt, Kabinettminister wird (ob Likud oder Labor ist  fast belanglos), Boss eines Industrieunternehmens  oder  Generaldirektor eines bedeutsamen öffentlichen Dienstbetriebes.

 

Dies ist  wie eine politisch-ideologische Zwangsmaschine, gegen die die Regierung nichts ausrichten kann. Ariel Sharon, selbst ein siegreicher General, konnte hier und dort seine Autorität gegenüber dem Militär durchsetzen. Das trifft aber nicht auf eine Regierung zu,  die von drei Zivilisten geführt wird: Ehud Olmert, (der kaum Soldat gewesen ist), Amir Peretz ( nur als  jüngerer  Etappen-Offizier) und Tsipi Livni (ohne nennenswerte militärische Leistungen). Sie müssen befürchten, vom Generalstabschef angeklagt zu werden, sie hätten keine Ahnung von Militärangelegenheiten und würden das Leben der Soldaten und Zivilisten gefährden. Dies um so mehr, als die Armee  eine Position hält, die wichtiger ist als jede andere (vielleicht einschließlich des Ministerpräsidenten): der Armee-Nachrichtendienstchef ist es, der die alleinige Verantwortung für die „nationale Beurteilung“ trägt.

 

Das Weltbild, das  vom militärischen Nachrichtendienst dem Kabinett vorgelegt wird, diktiert alle politischen und sicherheitsrelevanten Entscheidungen. Kein Minister wird jemals aufstehen und sagen: „Liebe Kameraden, das ist doch Blödsinn!“ Nicht einmal, nachdem vor kurzem bekannt wurde, wie einer der letzten Militärnachrichtendienstchefs systematisch professionelle Erkenntnisse seiner untergeordneten Mitarbeiter gefälscht hat und  dem Kabinett ein bewusst falsches Bild der palästinensischen Absichten gegeben hat.

 

Das obere Offizierskorps schaut seiner Natur entsprechend Israels Probleme nur durch das Zielfernrohr der Waffen – also nur  mit einem offenen Auge an .

 

 

VIELLEICHT will Peretz die Situation ändern.  Vielleicht will er zeigen, was für ein furchtloser Kämpfer er ist, indem er den oberen Offizieren eine ihnen fremde Weltsicht auferlegt, das fette Militärbudget kürzt und auf moralischem Standard besteht. Hoffentlich.

 

Einige Militärexperten sagen, wenn Peretz versuche, seine Vorstellungen zu verwirklichen, dann würden  der Generalstabschef und seine Generäle ihn zum Frühstück verspeisen. Peretz Bewunderer glauben, dass er es sein wird, der dieses kannibalische Mahl mit vollem Magen verlassen wird.

 

Man sagt, dass ein kluger Mann weiß, wie er sich aus so einer Falle befreit, in die ein Weiser gar nicht erst getappt wäre. Aber wenn jemand mit offenen Augen in eine Falle tritt, dann kann man nur hoffen, dass er auch weiß, wie er wieder herauskommt – wollen wir ihm die Daumen dafür drücken!

 

(Aus dem Englischen: Ellen Rohlfs und Christoph Glanz, vom Verfasser .autorisiert)

 

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