Das Palästina Portal

Täglich neu - Nachrichten, Texte aus dem besetzen Palästina die in den deutschen Medien fehlen.

 KurznachrichtenArchiv - ThemenLinksFacebook   -    Sponsern SieAktuelle TermineSuchen

 

Kostenlos  IST nicht
Kostenfrei

Unterstützen Sie
unsere ArbeiT  >>>

Uri Avnery

Nach oben
Zum Tode von U. Avnery - Adam Keller
Zum Tode von Uri Avnery
Wer – zum Kuckuck – sind wir?
Adolf und Amin
Der Marsch der Toren
„Nicht genug!“
Eine sehr intelligente Person
Prinzen besuchen Israel
Zwei Seelen
Die Siamesischen Zwillinge
Hat man SIE einer Gehirnwäsche unterzogen?
Stark wie der Tod
Glück eines Spielers
Tag der Schande
Wer ist wessen Vasall?
Diese Frau
Der wahre Sieger
Der große Tag
Blind in Gaza
Ein Lied wird geboren
Der Fake-Enemy
Weil da nichts ist...
Geh in Frieden!
Hab Mitleid mit dem Mandelbaum
Wer – zum Kuckuck  bin ich?
Nicht Genug!
Das hüpfende Parlament
Möge dein Haus zerstört werden!
Bibis Sohn
Warum ich wütend bin.
Der Mann , der sprang
Schrei, geliebtes Land!
Die Kinder der Steine
Von Barak bis Trump
König und Kaiser
Eine Geschichte der Idiotie
Zwei Treffen
Wer fürchtet sich vor der iranischen Bombe?
Saure Gurken
Ein neuer Start
Das schreckliche Problem
Die Trennung ist wunderbar
Die Erzählung von zwei Geschichten
An der Verzweiflung verzweifeln
Ein Bekenntnis
Die Kreuzfahrer und die Zionisten
Kaya, der Hund
Das Ei des Kolumbus
„Jeder, nur nicht Bibi“
Der Marsch der Torheit
Blind in Gaza
Das Vier-Buchstaben-Wort - Schalom
„Wer bekennt und  lässt“
Grüße an Diana Buttu
Die Visitation
Parlamentarisches Gesindel
Das seltsame nationale Heim
Eins, zwei -  freut euch!
Der israelische Macron
Palästinas Nelson Mandela
Um Cui Bono?
Das Nessos-Gewand
Die Universität des Terrors
Das nationale Rätsel
Die moralischste Armee
Die realistische Wahl
Napoleons Kanonen
Der große Riss
Wann hat es begonnen?
So ist es geschehen
Respekt vor der Grünen Linie
Dort sein
Eingeständnis eines  Größenwahnsinnigen
Ja, wir können
Denk an Naboth
Der Ruf der Nation
Der Ruf des Muezzin
Oh mein Gott, Trump!
Das kleinere / geringere Übel
Die israelische  Trumpess
Der Beerdigungsrabatz
Der Triumph des Sisyphus
Abu-Mazens Bilanz
Die Sage von Sisyphos
Der Bürgerkrieg
Glücklicher Bibi
Olympische Juden
Die Zukunft gehört den Optimisten
Der im ganzen Land gehörte Schuss
DER ORANGENE MANN
Der große Graben
Grenzenloser Hass
Was zum Teufel
Das zweite Kommen
Geringfügige Korruption
Der Tag der Rhinos
Was  ist mit Netanjahu los?
Das Zentrum hält nicht
Ein Dokument mit einer Mission
Diese komischen Antisemiten
„Wir“ und „sie“
Der andere Gandhi
Das Viereck abrunden
Der Fall des Soldaten A.
Unter den Linden
Was geschieht mit den Juden?
Die große BDS-Debatte
Kopfbedeckung
Wenn Gott verzweifelt
Eine Dame mit einem Lächeln
Der Rattenfänger von Zion
Die Kluft, die immer weiter wird
Die Angst vor der Assimilation
Extrem, extremer, am Extremsten
Der Bestechungsfall
Vorgestellte Nationen
Der einsame Anwalt
Gedanken am Strand
Der Reigen  der Absurdiotie
Die Katzen von Ariel
Adolf, Amin und Bibi
Weine, geliebtes Land!
Der Führer ohne Ruhm
Nasser und ich
Das Ministerium der Angst
Das Gesicht eines Jungen
Die drei Geschmolzenen
Der Zauberlehrling
Jüdische Terroristen
Sheldons Handlanger
Der Vertrag
Kriegsverbrechen? Wir ???
Isratin oder  Palestrael?
BDS – der neue Feind
Die wirkliche Nakba
Die Karte an der Wand
Wer wird Israel erretten?
Der Krieg der Toren
Ein Albtraum bei Tag und bei Nacht
Ein Junge namens Bibi
Katzen im Sack.
„Es gibt noch Richter..“
Nationale Einheit
Furcht vor der bösen-Bombe?
Die israelische Rettungsfront
Der Messias ist nicht gekommen
Wen soll man wählen?
Die Rede
Eine teure Rede
Anti-Was?
Die Casino-Republik
Over bottled
Alle sind Zionisten
Galants  „galanter“ Akt
In der ersten Reihe winkend
Die Hälfte von Schas
Der Felsen unserer Existenz
Meine ruhmreichen Brüder
Brillante Isolation
Kann der Herzog König werden?
Das  Plebiszit – die Volksabstimmung
Der Sohn meiner Augen
Die unheilige Stadt
Wein, Blut und Benzin
Kommt ISIS?
Chickenshit
Mohammed, wo bist du?
Anständiger Respekt
Zwei Reden
Ach, wenn ich 25 wäre !
Schottland am Euphrat
Hannibal ad Portas
Gott will es!
Der Krieg für nichts
Sohn des Todes
Ohne Augen in Gaza
Ein für alle Mal !
Wer gewinnt?
Die Gräueltat
 Die Wacht am Jordan
Ein bewaffnetes Ghetto
Sisyphus erlöst
Ein Staatsstreich ? Unsinn!
Gut für die Juden?
Patagonische Träume
In ihrem eigenen Saft schmoren
Lieber Salman
Ein Nationalheld
Ein schändliches Kapitel
Wörter, Wörter, Wörter
Ein Oslo-Verbrecher
Das Monster auf dem Hügel
Flaggenveränderung
Hundert Jahre später
Eine Gegen – Koalition
Gott segne Putin
Ihre Mütter, ihre Väter
Kapitän Boykott reitet wieder
Drei  Frauen
Noch ein  Hirngespinst
Komm zurück, komm zurück, oh Shulamit !
Nichts Neues unter der Sonne
Sharon - Der Imperator
Bibi & Libie
Neutral   - zu wessen Gunsten?
Mandela: der Film
Das Engelgesicht
Selbstboykott
Der unheilige Fluss
Das Debakel
Rede - Ohne Furcht, Ohne Bevorzugung
Laureate’s speech
Der Mord an Arafat
Die Judaisierung  Israels
90. Geburtstages -  Diskussionsrunde
Sehen wir uns die Apartheid  an
Die Herabsteigenden
Der Spielverderber
Gestohlene Kriege
Ein guter Krieg
Frieden zwischen Israel + Palästina
Armer Obama
Eine Föderation – Warum nicht?
Weine, geliebtes Land
Ein Guiness-Rekord
Ein Bürgerkrieg?
Der Truthahn unter dem Tisch
Danke Europa
Das große Dilemma
Der menschliche Frühling
Kerry und Chutzpa
Triumph und Tragödie
Schmetterlinge in Damaskus
Wessen Staat?
Die falsche Fackel
Der Esel des Messias
„Eine jüdische Seele“
Nein, wir können nicht!
Die Russen kamen
„Rund um uns wütet der Sturm…“
„Rund um uns wütet der Sturm…“
Geht in den Schuhen der anderen
Ideokratie
Die Rede, die nicht gehalten wurde
Den Siegern die Beute
„Ich bin ein Bil’iner!
Die Dritte Intifada
Frieden und Wassermelonen
Die Suabis
Wehe dem Sieger!
Ein Schritt zur Mitte hin
Wen wählen?
Willkommen, Chuck!
Eine  Person, die man Niemand nennt
Das Meer und der Fluss
Kalte Rache
Der Starke und das Süße
Noch ein überflüssiger Krieg
Adieu, lieber Krieg !
Das System
Dürre in Texas
Der Mann mit der Uzi
Über Bomben und Comics
Die große Unterlassung
Die Botschaft von Romneyahu
Protest in Ramallah.
Der Marsch der Torheit
Meister des Unfugs
Der ewige Quell
Wahnsinnig oder verrückt ?
Blutiger Frühling
Die größte Schau auf Erden
Zionismus reden
Divide et Impera
Zwei Gesichter
Vergiftung Arafats
Daphni ist wieder da
Unsere muslimischen Brüder
Der Krieg der Lügen
Israelischer Senf
Aus der Vogelperspektive
Der neue Protest
Operette in fünf Akten
Ein Putsch gegen den Krieg
Bekenntnis eines Optimisten
„Gieße aus Deinen Zorn!“
Der neue Mandela
Im Süden nichts Neues
Israel wird nicht angreifen
Adnans Sieg
Du sollst nicht töten
Der widerwillige Prophet
Sturm über Hebron
Die Blockbrecher
Leuchtende Fackel
Der gestohlene Krieg
Der Herzog von Nablus
Danke, Israel!
„Mit Freunden wie diesen …“
Die Panikmacher
„Haltet mich zurück!“
Des Königs Rede
Ein Blick aus der Villa
Wir, die Verräter
„Viel Feind, viel Ehr“
Der zweite Herzl
Meuterei auf der Titanic
Abu Mazens Glücksspiel
Traurig und glücklich
Daphne und Itzik
Kriegshunde
Zu den Küsten von Tripolis
Rückkehr der Generäle
Dichters Gesetz
Der neue Anti-Semitismus
Attacke der New York Times
Boykott-Gesetz - Die Diktatur der Siedler
Es kann hier geschehen.
Eingeflößtes Gedächtnis
RACHEL
Die jüdischen Ayatollas
Leugnen, Leugnen
Ein rothaariger junger Mann
Der Gummimann
Bibi und die Jojos
„Freue dich nicht….“
Ein Wort
Tachrir-Platz, Tel Aviv
Israel muss die Hamas-Regierung anerkennen
Der Siedlerstaat
Das Gold und der Stein
Napoleons  Diktum
Die Zwerge
Wer annektiert wen?
Die falsche Seite
Der Geist ist aus der Flasche
Der irre Prophet
Tsunami in Ägypten
Eine Villa im Dschungel
Der Al-Jazeera –Skandal
Die Welt ist kein Golem
Die Krone und die Kohlen
Interim – für immer
Hi , Joe!
„Die Dunkelheit vertreiben“
Das Narrenschiff 2
Eine Generalüberholung
„Der Islam ist die Lösung“
Die Ur-Sünde
Wer lacht ?
Vox Taxi – Vox Dei
Brot und Spiele
Weimar in Jerusalem
Der Edelmann und das Pferd
Der Staat des Bla-Bla-Bla
Schadensbegrenzung
Wenn du nein sagst - Oder: Giftpilze
Rot und grün
Satan und die Details
Hochmut kommt vor dem Fall
Zwei Finger
Der Sohn seines Vaters
Harakiri
Die Weisen von Anti-Zion
Im Osten nichts Neues
Rosemaries Baby
Wer hat Angst vor einer wahren Untersuchung?
Ein parlamentarischer Mob
Zwei Sitzstreiks
Schalit, zum Beispiel
Ein Besenstiel kann schießen
„Töte  einen Türken, und dann ruh dich aus !“
Ein schwarzes Loch
Eine Fantasie
Ein Geburtstagsgeschenk
Im Namen des Zionismus
Eine Wolke über Jerusalem
Der Gang nach Canossa
„Haltet mich zurück!“
Das große Wagnis
Es ist eine Sache des „timing“
Die Waffe des Jüngsten Tages
Weiße Lüge
Das Grab  der Hure
Das  unanständige Wort
Eine Stinkbombe
Dubioses in Dubai
Das Känguruh
Der Liebarak
Der stille Amerikaner
„Töte einen anderen Türken …“
„Gegossenes Blei“ Nr. zwei
Die eiserne Mauer
Obama? Oh weh !
Suche den Unterschied
Der Gipfel von Kitsch
„ …ein kleiner Knabe soll sie treiben“
Eine Konföderation? Warum nicht?
Schurke mit Genehmigung
Eine Linie im Sand
Ohne mich!
„Wo sind Freundschaften geblieben …“
Der schlüpfrige Abhang - Richard Goldstone
Das andere Israel
Eine Geschichte des Verrats
Das Drama und die Farce
Der  UN-Bericht zum Gazakrieg
Wackelige Stühle
Der Boykott – noch einmal
Tutus Gebet
Die Bogie-Schreckensschau
Wessen Akko ?
Der Liebhaber des Landes
Eine Jereminade
Ja, du kannst!
Die Johnny-Prozedur
Eine Herzensangelegenheit
Bananen
Zwischen Tel Aviv und Teheran
"Wenn er ja sagt, was meint er dann?"
Obama wird nicht zurückzwinkern
Rassisten für Demokratie
Sanfte Stimme – dicker Knüppel
Streit auf der Titanik
Sir Winston Peres
Des Kaisers alte Kleider
Können zwei zusammengehen?
Ein kleines rotes Licht
„Ruhe erfüllte den Müden…“
Wer ist der Boss?
Biberman& Co
Ein juristisches Dokument
Vergewaltigung in Washington
Erinnerst du dich an Ophira?
10 Methoden, Fatah umzubringen
Das große Wettspiel
Frau Tantalus
Schmutzige Socken
Die schwarze  Fahne
Auf der falschen Seite
Uri Avnery,  Rede am 3.1.2009
Wie viele Divisionen?
„Geschmolzenes Blei“
85. Geburtstag
Entdecke den Unterschied!
Zipis Nationalstaat
Denkschrift für Obama
Barak Ovadya, Kandidat
„Mit weit geschlossenen Augen“
Ein unvergesslicher Augenblick
Ja, Du kannst es!
Unser Obama
König des Planeten
Brennt Akko?
Ein Märchen
Schlussbilanz
Es kann hier geschehen?
Flieg, Zipora, flieg!
Zipis Wahl
Der einsame Reiter
Hottentotten-Moral
Des Teufels Pferdefuß
Ein Ritter auf grauem Pferd
Die hohle Zeit
Zorn, Sehnsucht und Hoffnung
„Vergesse ich dich, UmmTuba…“
Verschiedene Planeten
Warum nicht?
Satans Ratschlag
Olé, olé, olé, olé !
Für wen ist das gut?
Eine Entschuldigung
Nein, ich kann nicht!
Esel anderen  Esel schimpft
Die Flucht nach vorne
Mit Freunden wie diese …
1948
„…. Nämlich den Staat Israel“
Die militärische Option
Der Löwe und die Gazelle
„Manifest  Destiny“
„Nicht du! Du!!!“
„Tod den Arabern!“
Die beiden Amerikas
„Ich kam, ich sah, ich zerstörte“
„Töte hundert  Türken"
Guten Morgen, Hamas
Ein dreifaches Hoch auf Kosova!
Blut und Champagner
Ein Ende, das vorauszusehen ist
Schlimmer als ein Verbrechen
Sieh´ mal, wer da spricht
Esaus Hände
Der Fall „Weißer Vogel“
Das Beilin-Syndrom
Mit den Philistern sterben
Hilfe, ein Waffenstillstand!
Wie sie uns die Bombe gestohlen haben
„Der Tumult und das Schreien verebbt...“
Ein Omelette in ein Ei zurückverwandeln
Wie soll man da herauskommen?
Die letzte Zuflucht
Sag es  mit Blumen
Zwölf Jahre später
Die Mutter aller Vorwände
Zwei Ritter und ein Drachen
Und was nun mit dem Iran?
Schaum auf dem Wasser
Der palästinensische Mandela
Bil’in! Bil’in!
Das gebrochene Rohr
Die Sprache der Gewalt
Miss C.
Oslo – noch einmal besucht
Weiße Elefanten
Eine Warnung an Tony Blair
Zweite Libanonkrieg - Ein dummer Krieg
Eine israelische Liebesgeschichte
Das schmutzige Wort
Präsidenten Abbas retten
1967 – ein persönliches Zeugnis
Krokodilstränen
Vierzig schlimme Jahre
Über Generäle und Admirale
Ein Schweizer Käse
Von Tripoli bis Sderot
Ein Staat – Lösung oder Utopie
Flucht vor der Wirklichkeit
Pipeliine im Lande Chelm
Nicht verlorene Hoffnung
Das Bett von Sodom
Blut an unsern Händen
Shalom, Shin-Bet
Das Miezekätzchen
Ohne Grenzen
Olmerts Wahrheit
Das Buch Esterina
Du und ich und der nächste Krieg
Mekka entgegen
Wahnsinn mit Methode
Wenn Arafat am Leben wäre
Manara Platz, Ramallah
Todeskuss
Was lässt Sammy rennen?
Pardon, der falsche Kontinent
Ort des Verbrechens
Bakers Kuchen
Eine glitzernde Seifenblase
Grossmans Dilemma
In einem Wort: Massaker
Liebenswürdiger Liebermann?
Furcht vor iranischer Bombe
Ehud von Olmert
Das große Experiment
Mittagessen in Damaskus
Wegen eines Nagels
Mohammeds Schwert
Hilfe! Friedenstreiber!
Die Chuzpe
Links, aber ...
Als Napoleon bei Waterloo siegte
Die Bienen  und der  Löwenkadaver
Amerikas Rottweiler
Guten Morgen, Elijahu!
Vom Wahn zur Depression
Was ist mit der Armee los
Demonstration 5.8.06 in Tel Aviv
Wer ? Ich?
Kriegsjunkies
Der Dolchstoß in den Rücken
Syrien durch das Zielrohr
Am 15. Tag des Libanonkrieges
Beirut brennt
Stoppt die Scheiße"
Das eigentliche Ziel
Ein einseitiger Krieg
Agatha im Regen
Mein Gott, die WM
Die Steine schreien
Was für ein wunderbarer Plan
Ein Treffen mit der Hamas
Wer ist schuld? Natürlich die Opfer
Verpasste Gelegenheiten
Stimmen aus Gefängniss
Dreihunder Küsse
Zwei Erdbeben
Die Falle
Wer ist Hund? Wer ist Schwanz?
„Die Bäume gingen hin..“
Das grosse Zwinkern
Was zum Teufel ist geschehen?
Wen soll man wählen
Eine widerliche Affäre
Ein "Vier-Buchstaben Wort"
Das Spiel geht weiter
Eine ungewöhnliche Konferenz
 Kadimas Geheimnis
Von Rache zu Rache
Déjà vue ( schon einmal erlebt)
Mit der Hamas reden
Mitleid mit einem Waisenknabe
Mit Freunden wie diesen
Drei Finger,  keine Faust
Napoleon, "Made in Israel"
Wer braucht ein Kamel
Hauptsache keine Angst
Rattenfänger von Hameln
Der Fluch der Götter
Das Riesenfräulein
Abbas und die lahme Ente
Krieg ist Geisteshaltung
Salaam  oder Salami
Die Gladiatoren
Ein neuer Konsens
Juchas Nagel
Wer ermordet Arafat
Der grosse Knall
Teure Siedler
Das war der Tag
Was für ein Wunder
Das vorausgesagte Massaker
Die Stunde der Wahrheit
Orangfarbene Hemden marschieren
Ruhe ist Dreck
Krieg der Farben
Ariks Todesschau
Der Tag danach
Der Butzemann
Roter Hering
Vanunu - Das schreckliche Geheimnis
Sharons Haut und Bushs Flecken
Sich erinnern, woran und wie?
Der Star ging zum Raben
Bitterer Reis (2)
12 konventionelle Lügen
Ein Mann und sein Volk
Die Bedeutung , „irrelevant“ zu sein
Gott will es
Irreversibler psychischer Schaden
Film von Gibson - Arafat
Mit guten Vorsätzen gepflasterte Weg
Barghoutis Schreckengespenst
Wie geht es dir Gewaltlosigkeit?
Die 27 Piloten
Drei Generale, ein Märtyrer
Ein Offizier  im Gerichtshof
Erschießt nicht den Croupier!
Der Trennungsplan
Ein sehr einseitiger Krieg
Die Oligarchen
Dürre in Texas
Das Fell des Bären
Elitesoldaten.
Antisemitismus in Frankreich
Es gibt Richter in Den Haag
Gerechtigkeit Gas und Tränen
Der Dschinn in der Wahlurne
101 neue Thesen
80 Thesen für den Frieden
Der Alptraum wird wahr
Alle Eier in den Korb
Die Vergewaltigung Rafahs
Die  nächsten Kreuzzüge
Busharon: der Countdown.
Eine Nation? Was für eine Nation?
Leben (wie) in einer Seifenblase
Bushs Guru
Tommys Großmutter
Die hundert Tage von Abu Mazen
Naboth hat einen Weinberg.
Geh nach Gaza
Ein Finger nach dem andern
Ya’alons 70 Jungfrauen
Yeshayahu Leibowitz
Die Armee hat einen Staat
Auf den Weg zum Bürgerkrieg
Glaubt nicht ein einziges Wort!
Sharm-el Sheikh wieder da
Alles wegen einer Olive
Drei in einem Bett
Bestechung der Siedler
Dunum um Dunum
Richard Wagner  und das Mahnmal
Ein Mythos stirbt
Holocaust Gedenktag
Geschichte von Demonstrationen
Für wen läuten die Glocken
Die Tempelbergbomber
Danke, Dubby!
Eskimo in Banustan
Scharons Rede: entschlüsselt
Wer beneidet Abu Mazen
Vor der nächsten Katastróphe
Blairs Kranz
Der Berg und die Maus
Der Boß ist verückt geworden
Gedanken zum Film „Arnas Kinder“
Eine günstige Gelegenheit
Abu Mazen - „Gib mir Kredit!“
Wer ist der nächste?
Ich werde Arafat vermissen
Freu dich nicht
Unentschieden
King George

 

 „Links, aber…..“
Uri Avnery, 6.9.06

 

ICH SAH einmal in einem politischen Kabarett  einen  netten  Sketch: mehrere Leute   auf der Bühne  gaben einige  nicht zusammenhängende Sätze von sich, die alle mit „aber “ endeten. Z.B. „Einige meiner besten Freunde sind Juden, aber …“  „Ich habe nichts gegen Schwarze, aber …“, „Ich verabscheue wirklich den Rassismus, aber …“

 

Während des letzten Krieges hörte ich häufig ähnliche Worte: „Ich bin ein Linker, aber…“ Diesen Worten folgten ausnahmslos – wirklich ausnahmslos! – rechte Statements.

 

Es sieht so aus, als hätten wir eine ganze Gesellschaft von „Links, aber“-Leuten , die die Vernichtung ganzer libanesischer Dörfer, die Verwandlung des Libanon in einen Ruinenhaufen, die Zerstörung  der Häuser über den Köpfen der Bewohner vorschlagen, um vielleicht auch das Haus zu treffen, in dem sich Hassan  Nasrallah aufhält – und wenn wir gerade dabei sind: auch den Gazastreifen  von der Erdoberfläche verschwinden zu lassen.

 

Wenn ich solchen Sätzen am Fernseher, im Radio  oder in der Zeitung begegne, bin ich versucht zu beten: Lieber Gott, lass mich  ehrlichen  Faschisten gegenüber stehen und nicht diesen „Links,aber“-Leuten!

 

 

WÄHREND MAN  den 2. Libanonkrieg analysiert, ist es unmöglich, die Rolle zu ignorieren, die die Linken – mit oder ohne Anführungszeichen  - während des Krieges gespielt haben.

 

Vorgestern sah ich im Fernsehen ein Interview mit dem Dramatiker Josua Sobol, einer liebenswürdigen Person, bekannt als echter Linker. Er erklärte, dass uns dieser Krieg  bedeutende Vorteile gebracht habe, und sang ein Loblied auf den Verteidigungsminister Amir Peretz.

 

Sobol ist keine Ausnahme. Als die Regierung diesen Krieg begann, wurde sie von einer eindrucksvollen Reihe  Schriftsteller unterstützt. Amos Oz, A.B.Yehoshua und David Grossman, die regelmäßig als  politisches Trio erscheinen, unterstützten wieder gemeinsam die Regierung und nutzten ihre beträchtlichen verbalen Talente, um den Krieg zu rechtfertigen. Das genügte ihnen aber noch nicht: einige Tage nach Beginn des Krieges veröffentlichten die drei gemeinsam eine Annonce in den Zeitungen, in der sie  ihre Unterstützung des Krieges begeistert zum Ausdruck brachten.

 

Ihre Unterstützung war nicht nur passiv. Amos Oz, ein Schriftsteller mit großem literarischem Prestige weltweit, schrieb einen Artikel zugunsten des Krieges, der in bedeutenden ausländischen Zeitungen erschien. Ich würde mich nicht wundern, wenn ihm  „jemand“ beim Verteilen geholfen hat. Auch seine beiden Kollegen waren aktiv dabei, den Krieg zu propagieren, zusammen mit vielen andern Schriftstellern wie Yoram Kaniuk, verschiedenen Künstlern und Intellektuellen – mit und ohne Anführungszeichen. Alle leisteten freiwillig Propagandadienste, ohne  auf einen Marschbefehl zu warten.

 

Ich bezweifle, dass der Krieg ohne diese massive Unterstützung der „Links, aber“-Leute  solche monströsen Ausmaße angenommen hätte. Sie ermöglichten erst eine so allseitige Zustimmung, die die Proteste des unbeirrbaren Friedenslagers ignorierte. Dieser Konsens riss die Meretz-Partei mit sich, deren Guru Amos Oz ist, und  auch Peace Now, in deren Massen- Rallyes Amos Oz der Hauptredner zu sein pflegte (als sie noch fähig war, Massenrallyes auf die Beine zu bringen).

 

Einige Leute behaupten jetzt, dass diese Gruppe wirklich gegen den Krieg war. Nämlich:  Einige Tage vor Kriegsende veröffentlichten sie wieder eine gemeinsame Annonce, in der sie diesmal zu einem Ende  des Krieges aufriefen. Zur selben Zeit änderten auch Meretz und Peace Now ihren Kurs. Aber keiner entschuldigte sich oder zeigte Reue über seine vorherige Unterstützung des Mordens und der Zerstörung. Ihre neue Position war, dass der Krieg tatsächlich gut war, dass nun  aber die Zeit gekommen sei, ihn zu beenden.

 

 

WELCHE GRÜNDE hat diese Stellungnahme?

 

Zu dem Angriff entschied sich die Regierung als scheinbare Antwort  auf die Aktion der Hisbollah, die zwei israelische Soldaten auf der israelischen Seite der Grenze  gefangen nahm und  einen Austausch mit libanesischen Gefangenen in israelischen Gefängnissen  vorschlug. Bei dieser Aktion wurden mehrere Kameraden der gefangenen Soldaten getötet und einige andere Soldaten starben, als ihr Tank auf eine Mine fuhr, während dieser die Gefangenen auf der libanesischen Seite der Grenze  zu verfolgen versuchte.

 

Die israelische Öffentlichkeit reagierte natürlich mit Wut und rief nach Rache. Aber von Intellektuellen – besonders von „Linken“ - könnte man erwartet haben, dass sie einen  kühlen  Kopf bewahren, besonders in Zeiten, die emotional aufgeladen sind. Unter ähnlichen Umständen hat sogar  Ariel Sharon  extreme Reaktionen vermieden und war mit einem Gefangenenaustausch einverstanden gewesen.

 

Diejenigen, die nicht den Mut dazu hatten ( übrigens „oz“ bedeutet im Hebräischen Stärke und Mut), und diejenigen, die wirklich glaubten, die Aktion der Hisbollah müsse mit einer starken Reaktion erwidert werden, hätten eine begrenzte militärische Vergeltungsmaßnahme rechtfertigen können. An jenem Tag war es legitim, sich denen anzuschließen, die eine vernünftige Reaktion verlangten. Aber schon nach 48 Stunden war  klar, dass es sich nicht um eine maßvolle, sondern eine massive Reaktion handelte. Es ging nicht darum, der Hisbollah und dem ganzen libanesischen Volk „ eine Botschaft zu senden“, dass solch eine Provokation nicht unbestraft bleiben würde. Israel hatte ganz andere Ziele.

 

Am 2. oder 3. Kriegstag war schon jeder denkenden Person klar – und rühmen sich nicht Intellektuelle, solch eine Person zu sein? – dass dies ein wirklicher Krieg war, der weit über das Problem der gefangen genommenen beiden Soldaten ging. Das systematische Bombardement der libanesischen Infrastruktur machte  klar, dass der Krieg im voraus  geplant  und dass es sein Ziel war, die Hisbollah zu vernichten und die politischen Realitäten im Libanon zu verändern. Dazu brauchte man nur den Erklärungen von Olmert, Peretz und Halutz zuzuhören.

 

 

DIES WAR ein wirklicher Test der Intellektuellen. Man kann ihnen ihre erste Reaktion noch verzeihen. Man könnte sagen, sie waren  mitgerissen worden, wie es Leuten bei Beginn eines Krieges oft  geschieht. Man könnte sagen, sie  haben den Kontext nicht verstanden  (eine schreckliche Anklage, wenn sie Intellektellen ins Gesicht geschleudert wird). Aber vom dritten Tag an gelten solche Rechtfertigungen und Entschuldigungen nicht mehr.

 

Die Armeechefs verbargen die schreckliche Zerstörung, die sie im Libanon anrichteten, nicht – im Gegenteil: sie prahlten damit. Es war klar, Hunderttausenden  war entsetzliches Leiden zugefügt worden, viele Zivilisten waren  getötet worden und  viele, viele hatten all ihr Hab und Gut  in den Dörfern und Städten, die systematisch zerstört worden waren, verloren Gleichzeitig wurde der Bevölkerung im Norden Israels schweres Leid zugefügt.

 

Wie konnten Schriftsteller mit Gewissen, noch dazu Linke mit  humaner Einstellung  sich  ruhig verhalten, wenn solche Grausamkeiten begangen werden? Wie können sie der Propagandamaschinerie des Krieges dienen?

 

Die Schriftsteller konnten zwar nicht wissen, dass die Armeechefs der Regierung  schon am 6. Kriegstag mitgeteilt hatten, die erreichbaren Kriegsziele seien erreicht worden und  mehr könne nicht erreicht werden, (wie die Rückkehr der Gefangenen, die Entwaffnung der Hisbollah). Mit andern Worten: sogar von einem rein militärischen Standpunkt aus  gab es keinen Grund, mit dem  Schrecken fort zu fahren; trotzdem  ging er dann noch 27 Tage und Nächte  weiter. Wenn jedoch irgendein Protest, selbst ein schwacher, von Seiten der Schriftsteller gehört worden wäre, hätte dies die politischen und militärischen Führer  wohl dahin gebracht, noch einmal nachzudenken. Aber solch einen Protest gab es nicht.

 

Als die Schriftsteller endlich in der 5.(fünften!)Woche aufwachten  und zur Beendigung des Krieges aufriefen, war es zu spät. Sie waren dann nicht mehr nötig. Die schwerfällige UN war  schon darum bemüht, das Ende der Feindlichkeiten zu erreichen.

 

Die tragische Seite war, dass  David Grossmans Sohn Uri in den Kämpfen der letzten Kriegsstunden getötet wurde. 

 

 

WIE KAM es, dass sich die „Links, aber“-Leute  so verhalten haben?

 

Man könnte oberflächliche Gründe finden. Es ist für Linke sehr schwierig,  sich gegen die Regierung zu erheben, in der die Laborpartei eine wichtige Rolle spielt. Das traf auch für das Jahr 2000 zu, als der Laborführer Ehud Barak den Camp David-Gipfel zu Fall brachte  und mit dem fatalen Slogan zurückkehrte: „Wir   haben keinen Partner! Es gibt  niemanden, mit dem wir reden können!“

 

Das traf aber nicht für den 1.Libanonkrieg 1982 zu, als der Likud an der Macht war, weil damals sogar die „Links, aber“-Leute unter der Führung von Shimon Peres und Yitzhak Rabin  den Krieg unterstützten. Während der Belagerung  von Beirut, war Rabin Gast bei Sharon, stand auf den Ruinen  und schlug vor,  der Bevölkerung im belagerten Westteil der Stadt das Wasser  zu sperren und die Medizinversorgung zu verhindern. (Zur selben Zeit traf ich mich mit Arafat  in diesem Stadtteil). Erst nach der 3. Kriegswoche schloss sich Peace Now dem Protest an.

 

Nach dem Sabra- und Shatila-Massaker rief  Peace Now zu der Protestdemo auf, auf der ihr guter Ruf  beruht: die Demonstration mit den legendären 400 000 Demonstranten. Das waren der Höhepunkt ihres Erfolges und der Anfang  des Unterganges. Denn um die Dimensionen der Demonstration sicher zu stellen, schloss Peace Now zwar keinen Pakt mit dem Teufel, aber mit der Heuchelei. Für die Hilfe der Laborpartei luden sie Peres und Rabin als Hauptredner ein  - obwohl sich am Vorabend des Krieges die beiden mit Menachem Begin getroffen und öffentlich von ihm gefordert hatten, in den Libanon einzufallen.

 

 

DA GIBT ES aber noch tiefere Gründe für das Benehmen der „Links, aber“-Leute in Kriegszeiten .

 

Seit der Gründung der jüdischen Arbeiterbewegung im Land litt die Linke an inneren Widersprüchen: sie war beides  - sozialistisch und nationalistisch. Von  den beiden Komponenten war der  Nationalismus weit wichtiger. Deshalb gründete sich die Mitgliedschaft  im Gewerkschaftsbund (Histadrut)  streng nach nationalen Klassifizierungen: keinem einzigen Araber war es erlaubt,  Mitglied in der Körperschaft zu werden, deren offizieller Name war „Die Organisation der hebräischen Arbeiter in Erez-Israel“. Erst Jahre nach der Gründung des Staates Israel war es Arabern gestattet, Mitglied zu werden.

 

Eine der wichtigsten Aufgaben der Histadrut war es, mit allen Mitteln – selbst mit Gewaltanwendung – zu verhindern, dass Araber jüdische Arbeitsplätze einnahmen. Es wurde deshalb sogar Blut vergossen.

 

Das trifft auch für die  ruhmreichste aller sozialistischen Schöpfungen zu: den Kibbuz. Auch hier war es keinem Araber erlaubt,  Mitglied zu werden.   Das war kein Zufall: Die Kibbuzzim sahen sich als Realisierung  eines sozialistischen Traumes, aber auch als Festungen des jüdischen Kampfes um das Land. Die Schaffung eines  neuen Kibbuzes, wie Hanita an der libanesischen Grenze, 1938, wurde wie ein nationaler Sieg gefeiert.   

 

Der am weitesten linke Teil der Kibbuz-Bewegung, Hashomer Haza’ir, (die Basis der ehemaligen Mapam-Partei, jetzt Meretz) hatte einen offiziellen Slogan: „Für Zionismus, Sozialismus und für die Brüderlichkeit aller Völker“. Auch die Reihenfolge war nicht zufällig: sie drückt die wahren Prioritäten aus. Hashomer Haza’ir verehrte tatsächlich Stalin, „die Sonne der Völker“, bis zu seinem Tod. Aber ihre wichtigsten Schöpfungen waren die Siedlungen, gewöhnlich auf Land, das reichen Landbesitzern abgekauft worden war, nachdem die Fellachen, die  dieses Land seit Generationen bearbeitet hatten, vertrieben worden waren. Nach der Gründung Israels wurden die Hashomer Haza’ir Kibbuzim auf dem Land der Flüchtlinge oder auf dem enteigneten Land arabischer Bürger Israels gebaut. Der Kibbuz Bar’am liegt auf dem Land des Dorfes Bir’am, aus dem die arabische Bevölkerung  nach den Kämpfen 1948 vertrieben wurden. Viel Zionismus, aber wenig Brüderlichkeit der Völker.

 

Bei jedem wirklichen Test wird dieser innere Widerspruch der „Zionistischen Linken“ (wie sie sich gerne selbst nennen) deutlich. Das ist die Wurzel des schizophrenen Verhaltens der „Links, aber“-Leute.

 

Wenn die Kanonen donnern und die Flaggen gehisst werden, dann stehen die „Linken, aber“ in Hab-acht-Stellung und grüßen.

 

(Aus dem Englischen: Ellen Rohlfs, vom Verfasser autorisiert)

Start | oben

Impressum             Haftungsausschluss          KONTAKT            Datenschutzerklärung         arendt art