Das Palästina Portal

Täglich neu - Nachrichten, Texte aus dem besetzen Palästina die in den deutschen Medien fehlen.

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Uri Avnery

Nach oben
Zum Tode von U. Avnery - Adam Keller
Zum Tode von Uri Avnery
Wer – zum Kuckuck – sind wir?
Adolf und Amin
Der Marsch der Toren
„Nicht genug!“
Eine sehr intelligente Person
Prinzen besuchen Israel
Zwei Seelen
Die Siamesischen Zwillinge
Hat man SIE einer Gehirnwäsche unterzogen?
Stark wie der Tod
Glück eines Spielers
Tag der Schande
Wer ist wessen Vasall?
Diese Frau
Der wahre Sieger
Der große Tag
Blind in Gaza
Ein Lied wird geboren
Der Fake-Enemy
Weil da nichts ist...
Geh in Frieden!
Hab Mitleid mit dem Mandelbaum
Wer – zum Kuckuck  bin ich?
Nicht Genug!
Das hüpfende Parlament
Möge dein Haus zerstört werden!
Bibis Sohn
Warum ich wütend bin.
Der Mann , der sprang
Schrei, geliebtes Land!
Die Kinder der Steine
Von Barak bis Trump
König und Kaiser
Eine Geschichte der Idiotie
Zwei Treffen
Wer fürchtet sich vor der iranischen Bombe?
Saure Gurken
Ein neuer Start
Das schreckliche Problem
Die Trennung ist wunderbar
Die Erzählung von zwei Geschichten
An der Verzweiflung verzweifeln
Ein Bekenntnis
Die Kreuzfahrer und die Zionisten
Kaya, der Hund
Das Ei des Kolumbus
„Jeder, nur nicht Bibi“
Der Marsch der Torheit
Blind in Gaza
Das Vier-Buchstaben-Wort - Schalom
„Wer bekennt und  lässt“
Grüße an Diana Buttu
Die Visitation
Parlamentarisches Gesindel
Das seltsame nationale Heim
Eins, zwei -  freut euch!
Der israelische Macron
Palästinas Nelson Mandela
Um Cui Bono?
Das Nessos-Gewand
Die Universität des Terrors
Das nationale Rätsel
Die moralischste Armee
Die realistische Wahl
Napoleons Kanonen
Der große Riss
Wann hat es begonnen?
So ist es geschehen
Respekt vor der Grünen Linie
Dort sein
Eingeständnis eines  Größenwahnsinnigen
Ja, wir können
Denk an Naboth
Der Ruf der Nation
Der Ruf des Muezzin
Oh mein Gott, Trump!
Das kleinere / geringere Übel
Die israelische  Trumpess
Der Beerdigungsrabatz
Der Triumph des Sisyphus
Abu-Mazens Bilanz
Die Sage von Sisyphos
Der Bürgerkrieg
Glücklicher Bibi
Olympische Juden
Die Zukunft gehört den Optimisten
Der im ganzen Land gehörte Schuss
DER ORANGENE MANN
Der große Graben
Grenzenloser Hass
Was zum Teufel
Das zweite Kommen
Geringfügige Korruption
Der Tag der Rhinos
Was  ist mit Netanjahu los?
Das Zentrum hält nicht
Ein Dokument mit einer Mission
Diese komischen Antisemiten
„Wir“ und „sie“
Der andere Gandhi
Das Viereck abrunden
Der Fall des Soldaten A.
Unter den Linden
Was geschieht mit den Juden?
Die große BDS-Debatte
Kopfbedeckung
Wenn Gott verzweifelt
Eine Dame mit einem Lächeln
Der Rattenfänger von Zion
Die Kluft, die immer weiter wird
Die Angst vor der Assimilation
Extrem, extremer, am Extremsten
Der Bestechungsfall
Vorgestellte Nationen
Der einsame Anwalt
Gedanken am Strand
Der Reigen  der Absurdiotie
Die Katzen von Ariel
Adolf, Amin und Bibi
Weine, geliebtes Land!
Der Führer ohne Ruhm
Nasser und ich
Das Ministerium der Angst
Das Gesicht eines Jungen
Die drei Geschmolzenen
Der Zauberlehrling
Jüdische Terroristen
Sheldons Handlanger
Der Vertrag
Kriegsverbrechen? Wir ???
Isratin oder  Palestrael?
BDS – der neue Feind
Die wirkliche Nakba
Die Karte an der Wand
Wer wird Israel erretten?
Der Krieg der Toren
Ein Albtraum bei Tag und bei Nacht
Ein Junge namens Bibi
Katzen im Sack.
„Es gibt noch Richter..“
Nationale Einheit
Furcht vor der bösen-Bombe?
Die israelische Rettungsfront
Der Messias ist nicht gekommen
Wen soll man wählen?
Die Rede
Eine teure Rede
Anti-Was?
Die Casino-Republik
Over bottled
Alle sind Zionisten
Galants  „galanter“ Akt
In der ersten Reihe winkend
Die Hälfte von Schas
Der Felsen unserer Existenz
Meine ruhmreichen Brüder
Brillante Isolation
Kann der Herzog König werden?
Das  Plebiszit – die Volksabstimmung
Der Sohn meiner Augen
Die unheilige Stadt
Wein, Blut und Benzin
Kommt ISIS?
Chickenshit
Mohammed, wo bist du?
Anständiger Respekt
Zwei Reden
Ach, wenn ich 25 wäre !
Schottland am Euphrat
Hannibal ad Portas
Gott will es!
Der Krieg für nichts
Sohn des Todes
Ohne Augen in Gaza
Ein für alle Mal !
Wer gewinnt?
Die Gräueltat
 Die Wacht am Jordan
Ein bewaffnetes Ghetto
Sisyphus erlöst
Ein Staatsstreich ? Unsinn!
Gut für die Juden?
Patagonische Träume
In ihrem eigenen Saft schmoren
Lieber Salman
Ein Nationalheld
Ein schändliches Kapitel
Wörter, Wörter, Wörter
Ein Oslo-Verbrecher
Das Monster auf dem Hügel
Flaggenveränderung
Hundert Jahre später
Eine Gegen – Koalition
Gott segne Putin
Ihre Mütter, ihre Väter
Kapitän Boykott reitet wieder
Drei  Frauen
Noch ein  Hirngespinst
Komm zurück, komm zurück, oh Shulamit !
Nichts Neues unter der Sonne
Sharon - Der Imperator
Bibi & Libie
Neutral   - zu wessen Gunsten?
Mandela: der Film
Das Engelgesicht
Selbstboykott
Der unheilige Fluss
Das Debakel
Rede - Ohne Furcht, Ohne Bevorzugung
Laureate’s speech
Der Mord an Arafat
Die Judaisierung  Israels
90. Geburtstages -  Diskussionsrunde
Sehen wir uns die Apartheid  an
Die Herabsteigenden
Der Spielverderber
Gestohlene Kriege
Ein guter Krieg
Frieden zwischen Israel + Palästina
Armer Obama
Eine Föderation – Warum nicht?
Weine, geliebtes Land
Ein Guiness-Rekord
Ein Bürgerkrieg?
Der Truthahn unter dem Tisch
Danke Europa
Das große Dilemma
Der menschliche Frühling
Kerry und Chutzpa
Triumph und Tragödie
Schmetterlinge in Damaskus
Wessen Staat?
Die falsche Fackel
Der Esel des Messias
„Eine jüdische Seele“
Nein, wir können nicht!
Die Russen kamen
„Rund um uns wütet der Sturm…“
„Rund um uns wütet der Sturm…“
Geht in den Schuhen der anderen
Ideokratie
Die Rede, die nicht gehalten wurde
Den Siegern die Beute
„Ich bin ein Bil’iner!
Die Dritte Intifada
Frieden und Wassermelonen
Die Suabis
Wehe dem Sieger!
Ein Schritt zur Mitte hin
Wen wählen?
Willkommen, Chuck!
Eine  Person, die man Niemand nennt
Das Meer und der Fluss
Kalte Rache
Der Starke und das Süße
Noch ein überflüssiger Krieg
Adieu, lieber Krieg !
Das System
Dürre in Texas
Der Mann mit der Uzi
Über Bomben und Comics
Die große Unterlassung
Die Botschaft von Romneyahu
Protest in Ramallah.
Der Marsch der Torheit
Meister des Unfugs
Der ewige Quell
Wahnsinnig oder verrückt ?
Blutiger Frühling
Die größte Schau auf Erden
Zionismus reden
Divide et Impera
Zwei Gesichter
Vergiftung Arafats
Daphni ist wieder da
Unsere muslimischen Brüder
Der Krieg der Lügen
Israelischer Senf
Aus der Vogelperspektive
Der neue Protest
Operette in fünf Akten
Ein Putsch gegen den Krieg
Bekenntnis eines Optimisten
„Gieße aus Deinen Zorn!“
Der neue Mandela
Im Süden nichts Neues
Israel wird nicht angreifen
Adnans Sieg
Du sollst nicht töten
Der widerwillige Prophet
Sturm über Hebron
Die Blockbrecher
Leuchtende Fackel
Der gestohlene Krieg
Der Herzog von Nablus
Danke, Israel!
„Mit Freunden wie diesen …“
Die Panikmacher
„Haltet mich zurück!“
Des Königs Rede
Ein Blick aus der Villa
Wir, die Verräter
„Viel Feind, viel Ehr“
Der zweite Herzl
Meuterei auf der Titanic
Abu Mazens Glücksspiel
Traurig und glücklich
Daphne und Itzik
Kriegshunde
Zu den Küsten von Tripolis
Rückkehr der Generäle
Dichters Gesetz
Der neue Anti-Semitismus
Attacke der New York Times
Boykott-Gesetz - Die Diktatur der Siedler
Es kann hier geschehen.
Eingeflößtes Gedächtnis
RACHEL
Die jüdischen Ayatollas
Leugnen, Leugnen
Ein rothaariger junger Mann
Der Gummimann
Bibi und die Jojos
„Freue dich nicht….“
Ein Wort
Tachrir-Platz, Tel Aviv
Israel muss die Hamas-Regierung anerkennen
Der Siedlerstaat
Das Gold und der Stein
Napoleons  Diktum
Die Zwerge
Wer annektiert wen?
Die falsche Seite
Der Geist ist aus der Flasche
Der irre Prophet
Tsunami in Ägypten
Eine Villa im Dschungel
Der Al-Jazeera –Skandal
Die Welt ist kein Golem
Die Krone und die Kohlen
Interim – für immer
Hi , Joe!
„Die Dunkelheit vertreiben“
Das Narrenschiff 2
Eine Generalüberholung
„Der Islam ist die Lösung“
Die Ur-Sünde
Wer lacht ?
Vox Taxi – Vox Dei
Brot und Spiele
Weimar in Jerusalem
Wie konnte dies geschehen?
Der Edelmann und das Pferd
Der Staat des Bla-Bla-Bla
Schadensbegrenzung
Wenn du nein sagst - Oder: Giftpilze
Rot und grün
Satan und die Details
Hochmut kommt vor dem Fall
Zwei Finger
Der Sohn seines Vaters
Harakiri
Die Weisen von Anti-Zion
Im Osten nichts Neues
Rosemaries Baby
Wer hat Angst vor einer wahren Untersuchung?
Ein parlamentarischer Mob
Zwei Sitzstreiks
Schalit, zum Beispiel
Ein Besenstiel kann schießen
„Töte  einen Türken, und dann ruh dich aus !“
Ein schwarzes Loch
Eine Fantasie
Ein Geburtstagsgeschenk
Im Namen des Zionismus
Eine Wolke über Jerusalem
Der Gang nach Canossa
„Haltet mich zurück!“
Das große Wagnis
Es ist eine Sache des „timing“
Die Waffe des Jüngsten Tages
Weiße Lüge
Das Grab  der Hure
Das  unanständige Wort
Eine Stinkbombe
Dubioses in Dubai
Das Känguruh
Der Liebarak
Der stille Amerikaner
„Töte einen anderen Türken …“
„Gegossenes Blei“ Nr. zwei
Die eiserne Mauer
Obama? Oh weh !
Suche den Unterschied
Der Gipfel von Kitsch
„ …ein kleiner Knabe soll sie treiben“
Eine Konföderation? Warum nicht?
Schurke mit Genehmigung
Eine Linie im Sand
Ohne mich!
„Wo sind Freundschaften geblieben …“
Der schlüpfrige Abhang - Richard Goldstone
Das andere Israel
Eine Geschichte des Verrats
Das Drama und die Farce
Der  UN-Bericht zum Gazakrieg
Wackelige Stühle
Der Boykott – noch einmal
Tutus Gebet
Die Bogie-Schreckensschau
Wessen Akko ?
Der Liebhaber des Landes
Eine Jereminade
Ja, du kannst!
Die Johnny-Prozedur
Eine Herzensangelegenheit
Bananen
Zwischen Tel Aviv und Teheran
"Wenn er ja sagt, was meint er dann?"
Obama wird nicht zurückzwinkern
Rassisten für Demokratie
Sanfte Stimme – dicker Knüppel
Streit auf der Titanik
Sir Winston Peres
Des Kaisers alte Kleider
Können zwei zusammengehen?
Ein kleines rotes Licht
„Ruhe erfüllte den Müden…“
Wer ist der Boss?
Biberman& Co
Ein juristisches Dokument
Vergewaltigung in Washington
Erinnerst du dich an Ophira?
10 Methoden, Fatah umzubringen
Das große Wettspiel
Frau Tantalus
Schmutzige Socken
Die schwarze  Fahne
Auf der falschen Seite
Uri Avnery,  Rede am 3.1.2009
Wie viele Divisionen?
„Geschmolzenes Blei“
85. Geburtstag
Entdecke den Unterschied!
Zipis Nationalstaat
Denkschrift für Obama
Barak Ovadya, Kandidat
„Mit weit geschlossenen Augen“
Ein unvergesslicher Augenblick
Ja, Du kannst es!
Unser Obama
König des Planeten
Brennt Akko?
Ein Märchen
Schlussbilanz
Es kann hier geschehen?
Flieg, Zipora, flieg!
Zipis Wahl
Der einsame Reiter
Hottentotten-Moral
Des Teufels Pferdefuß
Ein Ritter auf grauem Pferd
Die hohle Zeit
Zorn, Sehnsucht und Hoffnung
„Vergesse ich dich, UmmTuba…“
Verschiedene Planeten
Warum nicht?
Satans Ratschlag
Olé, olé, olé, olé !
Für wen ist das gut?
Eine Entschuldigung
Nein, ich kann nicht!
Esel anderen  Esel schimpft
Die Flucht nach vorne
Mit Freunden wie diese …
1948
„…. Nämlich den Staat Israel“
Die militärische Option
Der Löwe und die Gazelle
„Manifest  Destiny“
„Nicht du! Du!!!“
„Tod den Arabern!“
Die beiden Amerikas
„Ich kam, ich sah, ich zerstörte“
„Töte hundert  Türken"
Guten Morgen, Hamas
Ein dreifaches Hoch auf Kosova!
Blut und Champagner
Ein Ende, das vorauszusehen ist
Schlimmer als ein Verbrechen
Sieh´ mal, wer da spricht
Esaus Hände
Der Fall „Weißer Vogel“
Das Beilin-Syndrom
Mit den Philistern sterben
Hilfe, ein Waffenstillstand!
Wie sie uns die Bombe gestohlen haben
„Der Tumult und das Schreien verebbt...“
Ein Omelette in ein Ei zurückverwandeln
Wie soll man da herauskommen?
Die letzte Zuflucht
Sag es  mit Blumen
Zwölf Jahre später
Die Mutter aller Vorwände
Zwei Ritter und ein Drachen
Und was nun mit dem Iran?
Schaum auf dem Wasser
Der palästinensische Mandela
Bil’in! Bil’in!
Das gebrochene Rohr
Die Sprache der Gewalt
Miss C.
Oslo – noch einmal besucht
Weiße Elefanten
Eine Warnung an Tony Blair
Zweite Libanonkrieg - Ein dummer Krieg
Eine israelische Liebesgeschichte
Das schmutzige Wort
Präsidenten Abbas retten
1967 – ein persönliches Zeugnis
Krokodilstränen
Vierzig schlimme Jahre
Über Generäle und Admirale
Ein Schweizer Käse
Von Tripoli bis Sderot
Ein Staat – Lösung oder Utopie
Flucht vor der Wirklichkeit
Pipeliine im Lande Chelm
Nicht verlorene Hoffnung
Das Bett von Sodom
Blut an unsern Händen
Shalom, Shin-Bet
Das Miezekätzchen
Ohne Grenzen
Olmerts Wahrheit
Das Buch Esterina
Du und ich und der nächste Krieg
Mekka entgegen
Wahnsinn mit Methode
Wenn Arafat am Leben wäre
Manara Platz, Ramallah
Todeskuss
Was lässt Sammy rennen?
Pardon, der falsche Kontinent
Ort des Verbrechens
Bakers Kuchen
Eine glitzernde Seifenblase
Grossmans Dilemma
In einem Wort: Massaker
Liebenswürdiger Liebermann?
Furcht vor iranischer Bombe
Ehud von Olmert
Das große Experiment
Mittagessen in Damaskus
Wegen eines Nagels
Mohammeds Schwert
Hilfe! Friedenstreiber!
Die Chuzpe
Links, aber ...
Als Napoleon bei Waterloo siegte
Die Bienen  und der  Löwenkadaver
Amerikas Rottweiler
Guten Morgen, Elijahu!
Vom Wahn zur Depression
Was ist mit der Armee los
Demonstration 5.8.06 in Tel Aviv
Wer ? Ich?
Kriegsjunkies
Der Dolchstoß in den Rücken
Syrien durch das Zielrohr
Am 15. Tag des Libanonkrieges
Beirut brennt
Stoppt die Scheiße"
Das eigentliche Ziel
Ein einseitiger Krieg
Agatha im Regen
Mein Gott, die WM
Die Steine schreien
Was für ein wunderbarer Plan
Ein Treffen mit der Hamas
Wer ist schuld? Natürlich die Opfer
Verpasste Gelegenheiten
Stimmen aus Gefängniss
Dreihunder Küsse
Zwei Erdbeben
Die Falle
Wer ist Hund? Wer ist Schwanz?
„Die Bäume gingen hin..“
Das grosse Zwinkern
Was zum Teufel ist geschehen?
Wen soll man wählen
Eine widerliche Affäre
Ein "Vier-Buchstaben Wort"
Das Spiel geht weiter
Eine ungewöhnliche Konferenz
 Kadimas Geheimnis
Von Rache zu Rache
Déjà vue ( schon einmal erlebt)
Mit der Hamas reden
Mitleid mit einem Waisenknabe
Mit Freunden wie diesen
Drei Finger,  keine Faust
Napoleon, "Made in Israel"
Wer braucht ein Kamel
Hauptsache keine Angst
Rattenfänger von Hameln
Der Fluch der Götter
Das Riesenfräulein
Abbas und die lahme Ente
Krieg ist Geisteshaltung
Salaam  oder Salami
Die Gladiatoren
Ein neuer Konsens
Juchas Nagel
Wer ermordet Arafat
Der grosse Knall
Teure Siedler
Das war der Tag
Was für ein Wunder
Das vorausgesagte Massaker
Die Stunde der Wahrheit
Orangfarbene Hemden marschieren
Ruhe ist Dreck
Krieg der Farben
Ariks Todesschau
Der Tag danach
Der Butzemann
Roter Hering
Vanunu - Das schreckliche Geheimnis
Sharons Haut und Bushs Flecken
Sich erinnern, woran und wie?
Der Star ging zum Raben
Bitterer Reis (2)
12 konventionelle Lügen
Ein Mann und sein Volk
Die Bedeutung , „irrelevant“ zu sein
Gott will es
Irreversibler psychischer Schaden
Film von Gibson - Arafat
Mit guten Vorsätzen gepflasterte Weg
Barghoutis Schreckengespenst
Wie geht es dir Gewaltlosigkeit?
Die 27 Piloten
Drei Generale, ein Märtyrer
Ein Offizier  im Gerichtshof
Erschießt nicht den Croupier!
Der Trennungsplan
Ein sehr einseitiger Krieg
Die Oligarchen
Dürre in Texas
Das Fell des Bären
Elitesoldaten.
Antisemitismus in Frankreich
Es gibt Richter in Den Haag
Gerechtigkeit Gas und Tränen
Der Dschinn in der Wahlurne
101 neue Thesen
80 Thesen für den Frieden
Der Alptraum wird wahr
Alle Eier in den Korb
Die Vergewaltigung Rafahs
Die  nächsten Kreuzzüge
Busharon: der Countdown.
Eine Nation? Was für eine Nation?
Leben (wie) in einer Seifenblase
Bushs Guru
Tommys Großmutter
Die hundert Tage von Abu Mazen
Naboth hat einen Weinberg.
Geh nach Gaza
Ein Finger nach dem andern
Ya’alons 70 Jungfrauen
Yeshayahu Leibowitz
Die Armee hat einen Staat
Auf den Weg zum Bürgerkrieg
Glaubt nicht ein einziges Wort!
Sharm-el Sheikh wieder da
Alles wegen einer Olive
Drei in einem Bett
Bestechung der Siedler
Dunum um Dunum
Richard Wagner  und das Mahnmal
Ein Mythos stirbt
Holocaust Gedenktag
Geschichte von Demonstrationen
Für wen läuten die Glocken
Die Tempelbergbomber
Danke, Dubby!
Eskimo in Banustan
Scharons Rede: entschlüsselt
Wer beneidet Abu Mazen
Vor der nächsten Katastróphe
Blairs Kranz
Der Berg und die Maus
Der Boß ist verückt geworden
Gedanken zum Film „Arnas Kinder“
Eine günstige Gelegenheit
Abu Mazen - „Gib mir Kredit!“
Wer ist der nächste?
Ich werde Arafat vermissen
Freu dich nicht
Unentschieden
King George

 

 

„Mit weit geschlossenen Augen“ *

 Uri Avnery, 22.11.08

 

VORGESTERN erschienen in Haaretz zwei Dokumente neben einander: ein sehr großes Inserat der palästinensischen Befreiungsorganisation (PLO) und die Ergebnisse einer Meinungsumfrage.

 

Die Nähe war rein zufällig, besaß aber durchaus eine Pointe. Das PLO-Inserat ging im einzelnen auf das Saudi-Friedensangebot von 2002 ein, dekoriert  mit den bunten Flaggen  der 22 arabischen und der 35 muslimischen Länder, die das Angebot unterstützt haben.

 

Die allgemeine Meinungsumfrage sagte einen überwältigenden Sieg  des Likud voraus, der jedes  einzelne Wort des Saudi-Vorschlages ablehnt.

 

 

DAS PLO-INSERAT ist das erste seiner Art. Schließlich und endlich entschlossen sich die PLO-Führer, sich direkt an die israelische Öffentlichkeit zu wenden.

 

Das Inserat gab der israelischen Bevölkerung die genauen Bedingungen für das gesamt-arabische Friedensangebot bekannt: volle Anerkennung des Staates Israel durch alle arabischen und muslimischen Länder, völlige Normalisierung der Beziehungen –  im Gegenzug dafür: der israelische Rückzug auf die Grenzen von vor 1967 und die Errichtung des palästinensischen Staates in der Westbank und im Gazastreifen mit Ost-Jerusalem als seiner Hauptstadt. Eine Lösung des Flüchtlingsproblems durch ein beiderseitiges Abkommen – was bedeutet, dass Israel jede Lösung, die es für unannehmbar hält, mit Veto einlegen kann.

 

Ich habe es schon anderer Stelle einmal gesagt: wenn dieses Angebot am 4. Juni 1967 – einen Tag vor dem Sechs-Tage-Krieg -  gemacht worden wäre, dann hätten die Israelis geglaubt, die Tage des Messias wären gekommen. Aber als es 2002 veröffentlich wurde, sahen es viele Israelis als einen listigen Trick an, um  Israel  der Früchte seines 1967er-Sieges zu berauben.

 

Die israelische Regierung hat auf dieses historische Angebot nie offiziell reagiert. Die öffentliche Meinung und die Medien ignorierten es fast vollständig, verschanzten sich hinter dem nationalen Konsens, es gebe keine Chance für den Frieden.

 

Vor kurzem erwachte das Angebot zu neuem Leben. Shimon Peres und Ehud Barak entdeckten es so plötzlich, als ob sie einen versteckten Schatz in einer entfernten Höhle gefunden hätten. Zipi Livni entdeckte, dass es einige interessante Punkte darin  gebe. Das ist der Hintergrund der lobenswerten Initiative von Saeb Erekats PLO-Verhandlungs-Abteilung, das Inserat zu veröffentlichen.

 

Israels Reaktion war gleich Null.

 

 

DIE ÖFFENTLICHE Meinungsumfrage – andererseits – machte  großen Eindruck. Sie warf ihre Schatten über die ganze politische Arena.

 

Es sind zwar noch 80 Tage bis zum Wahltag – und in Israel sind 80 Tage eine sehr, sehr lange Zeit.

Außerdem sind  die durch  Medien durchgeführten Umfragen in Israel – im Gegensatz zu US-Umfragen -

Geradezu notorisch unzuverlässig. Trotzdem verursachte die Umfrage einen Schock.

 Sie macht klar, dass der Likud, wenn die Wahlen in dieser Woche  gehalten worden wären, dann  34 Sitze in der 120-Sitze-Knesset gewonnen  hätte –  also dreimal mehr als  in der auslaufenden Knessetperiode, und damit zur stärkeren Fraktion avanciert wäre. Kadima würde nur 28 Sitze gewinnen, einen weniger als in der gegenwärtigen Knesset. (Erklärung: Kadima würde viele Stimmen  verlieren,  die zum Likud  zurückkehren wollen , aber beinahe dieselbe Anzahl der Stimmen von der Labour-Partei gewinnen.) Die Labor-Partei würde auf 10 Sitze kommen, auf die Hälfte der gegenwärtigen erbärmlichen Anzahl. Shas würde dieselbe Anzahl haben wie auch die ultrarechte Liberman-Partei. Meretz würde von 5 auf 7 kommen (In der konkurrierenden Umfrage von Yedioth Aharanot erhält der Likud 32, Kadima 26 und Labor 8)

 

 

DER BLENDENDE Aufstieg des Likud ist ein bedrohliches Phänomen an sich,  aber noch wichtiger ist das allgemeine Bild: der Block aller Parteien, die den Frieden unterstützen, ob nun nur als Lippenbekenntnisse oder ernsthaft ( die sog.“Linke“) wird nach den Umfragen  höchstens 56 Sitze haben gegenüber den 64 Sitzen der Anti-Friedensparteien zusammen  (die  sog. „Rechte“).

 

Das heißt: wenn die Wahlen in dieser Woche stattgefunden hätten, dann  wäre das Ergebnis eine Knesset gewesen, die die Politik  mit der Besatzung, den Siedlungen und der Annexion  weiter geführt hätte. Binyamin Netanyahu wäre Ministerpräsident geworden und würde in der Lage sein, frei zwischen einem Dutzend  verschiedener Zusammensetzungen der nächsten Regierungskoalition wählen  zu können.

 

Wie erreichte Netanyahu solch einen Status? Schließlich wurde er  vor  10 Jahren schändlich aus dem Amt des Ministerpräsidenten verstoßen und die von einer Öffentlichkeit, die sich entschlossen hatte, ihn nicht einen einzigen Tag länger zu ertragen. Kein vorausgegangener Ministerpräsident hatte so viel Gegnerschaft , Verachtung und sogar Abscheu hervorgerufen.

 

Während mehrerer Monate hat Netanyahu sich  jetzt wie ein vorbildlicher Schüler benommen. Er verhielt sich ruhig, wenn es angebracht war, nichts zu sagen.  Er  handelte, wie es sich für einen Staatsmann gehört, um dann wie ein Zauberer auf einem Kindergeburtstag und ein Kaninchen nach dem anderen aus dem Zylinder zu ziehen. Alle paar Tage schloss sich eine andere Person mit viel  Tamtam dem Likud an, in einer wohl kontrollierten Auswahl und Dosis: Binyamin Begin, ein Mann der extremen Rechten und Dan Meridor von der moderaten Rechten, Assaf Hefetz, früherer Polizeichef,  Moshe („Bogi“)Yaalon, früherer Armeechef und so weiter. Große und kleine Sterne,  was den Eindruck erweckte, als ob der Likud jetzt von jedem  als die kommende Regierungspartei betrachtet werde. Eine vielfarbige Partei, eine Partei der Erneuerung, geführt von einem erfahrenen und verantwortlichen Führer. Eine Partei, in der es viele Schattierungen von Meinungen gibt, die aber vereinigt ist durch unerschütterliche Grundsätze : nein zum Rückzug, nein zu einem palästinensischen Staat, nein zu einem Kompromiss bezüglich Jerusalem, nein zu jeder bedeutsamen Friedensverhandlung. Und natürlich nein zum arabischen  Friedensangebot.

 

Gibt es auch ein ja?  Das hätte ich beinahe vergessen. Netanyahu schlägt einen „wirtschaftlichen Frieden“ vor – um die Situation der Palästinenser auf der Westbank zu verbessern, damit eines Tages in der Zukunft - bevor oder nachdem der Messias kommt - Israel vielleicht ein Abkommen erreichen kann – oder auch nicht. Aber wirtschaftliche Verbesserung unter einem Besatzungsregime ist natürlich ein Widerspruch in sich. Denn Besatzung erzeugt Widerstand, Widerstand erzeugt Unterdrückung, Unterdrückung bedeutet wirtschaftliche Bestrafung. Keiner wird Geld in einem besetzten Gebiet investieren.

 

Falls Netanyahu gewählt werden wird, müssen wir mit vier Jahren rechnen, in denen  wir nicht nur  keinen einzigen Zoll Fortschritt in Richtung Frieden machen werden, sondern im Gegenteil, der anhaltende Schwung des Siedlungsunternehmens wird den Frieden immer weiter hinausschieben.

 

 

DER FLUG  Zipi Livnis, hingegen, hat nicht an Höhe  gewonnen. Das ist eine andere klare Schlussfolgerung aus  den Meinungsumfragen.

 

Sie hatte ein paar Monate lang  eine Gnadenfrist. Als das ganze Land gebannt auf die Korruptionsaffären von Ehud Olmert blickte, sah Livni vergleichsweise wie eine blütenreine Taube aus. Ein idealer Kandidat, dazu eine Frau,  dazu auch ehrlich  und eine, die in einer Sprache  gewöhnlicher Menschen redete, dazu eine, die an das glaubt, was sie sagt.

 

Aber nach Olmerts Abgang verschwand die Korruption als zentrales Thema der Wahlen: Was hat Zipi also anzubieten?

 

Sie hat kein überwältigendes Charisma. Sie ist keine Rednerin (und dies ist vielleicht gut so) . Sie ist  nicht begeisternd. Sie spricht auch nicht die Gefühle an. Sie berührt nicht das Herz der Leute. Sie ist gezwungen, sich mit logischen Argumenten zufrieden zu geben.

 

Aber was ist ihr politisches Glaubensbekenntnis? Sie ist sehr von „Friedensverhandlungen“ überzeugt. Aber „Friedensverhandlungen“ können wie der „politische Prozess“ leicht ein Ersatz für Frieden selbst werden.

 

Livni hat keine aufregende Friedensbotschaft. Sie macht keinen eigenen Friedensvorschlag. Sie ist ‚diplomatisch’ und hält ihre Karten verdeckt. Keine klare Lösung für Jerusalem  (erwähne es möglichst gar nicht – das könnte für Bibi Munition sein), keine Lösung für die Flüchtlinge (Gott bewahre!). Sie hatte die zweite Stelle auf ihrer Liste Shaul Mofaz versprochen, der leicht  seinen Platz zwischen Bibi, Begin und Bogi finden kann. Auf diese Weise könnte man die Herzen der Hunderttausende  nicht gewinnen, die noch unentschieden und/ oder müde Bürger sind, die glauben, dass es „keinen Partner für Frieden“ gibt. Es gibt auch keine Neuerwerbungen: keine neuen Persönlichkeiten treten Kadima bei. Es gibt kein Gefühl eines nahenden Sieges. Die Chancen stehen nicht gut.

 

 

DIE SITUATION der Labourpartei sieht sogar noch schlimmer aus. Viel schlimmer. Die Umfragen geben Labour höchstens 10 Sitze, oder  kaum  8. Die Partei, die in ihren früheren Inkarnationen 44 Jahre absolute Kontrolle über den Yishuw und den neuen Staat  hatte, kann in der nächsten Knesset nur auf die fünftgrößte Fraktion zusammenschrumpfen ( nach dem Likud, Kadima, Shas und Liberman-Partei).

 

Kein Wunder. Wie eine alternde Stripteaserin hat sie alle ihre Gewänder fallen gelassen. Sie hat sich wie  andere Parteien  den „saumäßigen Kapitalismus“ (eine von Peres geprägte Formulierung) hingegeben. Was den Frieden betrifft, hinkt sie hinter Kadima her, und manchmal versucht sie sogar den Likud rechts zu überholen. Es hat den Anschein,  als bestünde ihr Grundsatzprogramm nur mehr  aus einem einzigen Punkt: Ehud Barak muss der Verteidigungsminister bleiben, egal, wer der nächste Ministerpräsident sein wird, Netanyahu oder Livni.

 

Es ist kein besonders attraktiver Anblick: nicht nur die Ratten verlassen das sinkende Schiff, sondern auch der Admiral selbst: Ami Ayalon, früherer Kommandeur der israelischen Flotte, verkündete in dieser Woche, dass er die Partei verlassen werde.

 Die amtierenden Knessetmitglieder konkurrieren  gerade miteinander und mit der Handvoll Neuer (einschließlich des Vorsitzenden von ‚Peace Now’ Yariv Oppenheimer und des Journalisten Daniel Ben-Simon.) um die paar verbliebenen  aussichtsreichen Sitze.

 

Ehud Barak ist eine wandelnde Katastrophe. Aber er kann nicht vor den Wahlen  aus der Laborparteiführung entfernt werden. Die Partei kriecht ‚ ‚mit weit geschlossenen  Augen’ *  auf ihre  Niederlage zu.

 

 

MEHRERE GELEHRTE, Professoren und politische Berater, einige, die  der Labourpartei den Rücken gekehrt haben, haben sich zusammen getan und verkündigt, dass sie sich Meretz anschließen wollen, um eine Art Super-Meretz zu schaffen.

 

Darauf gab es eine  gewisse Resonanz. Doch  die  kürzlichen Umfragen gaben der verstärkten Meretz nicht mehr als 7 Sitze (im Vergleich zu den gegenwärtigen 5). Das ist nicht gerade eine Revolution.

 

Warum ? Die Initiatoren sind alle wohl bekannt. Sie sind alle Mitglieder der ashkenazischen Elite wie alle von Meretz. Die Öffentlichkeit bekommt den Eindruck, dass anstelle der früheren Führer, die die Meretzführung einer nach dem anderen verlassen haben (Shulamit Aloni, Yossi Sarid, Yossi Beilin, Ran Cohen, alle mit positiven Reverenzen), andere Leute dazu kommen, gute Leute, aber nicht wirklich von ihren Vorgängern unterschiedliche, mit denselben guten aber fehlgeschlagenen Parolen. Sie haben keine neuen Botschaften für die neue Generation, für die orientalischen Juden, für die arabischen Bürger, für die russischen Immigranten, für die Säkularen, die gegen das religiöse Vordringen ankämpfen wollen.

 

 Die aktiven Friedensgruppen mit ihren jungen begeisterten Mitgliedern wurden nicht eingeladen, um der Partei kein „radikales“ Aussehen zu geben. Bestenfalls wird die erneuerte Partei von Labor ein paar Sitze übernehmen. Soweit es das allgemeine Bild betrifft, so wird dies ganz unwichtig sein, da nur Veränderungen im Gleichgewicht der beiden großen Blöcke irgend eine  reale Wirkung haben. Viele neue Wähler müssten mobilisiert werden. 

 

Es gibt  Platz für eine neue linke Partei, mit  einem neuen Namen, einem  neuem Geist und einer Botschaft der Hoffnung, die im Stile Obamas die Massen der jungen Generation anspricht, sie  mit Begeisterung ansteckt und einen wirklichen Wandel verspricht.

 

Solch ein Experiment wurde gerade bei den Tel Aviver Gemeindewahlen mit verblüffenden Resultaten durchgeführt. Eine neue Wahlliste erschien aus dem Nirgendwo, die junge Generation von Tel Avivern hat sich ihr mit Begeisterung angeschlossen. Sie zog die neuen Wähler  an, die von den alten Politikern die Nase voll hatten, Leute mit Grüner Agenda, Leute mit sozialem Gewissen, Schwule und Lesben und viele andere.  Hunderte meldeten sich freiwillig, ihre Kandidaten gewannen ein Drittel der Stimmen gegen einen beliebten  amtierenden Bürgermeister.

 

Das bedeutet: Ja, es ist möglich.  Aber es wird  nicht dieses Mal passieren - noch nicht.

 

 

BARACK OBAMA wird  20 Tage vor den israelischen Wahlen sein Amt übernehmen. Er hat noch immer eine Chance, das hiesige Ergebnis entscheidend zu beeinflussen. Keiner in Israel will sich mit den USA anlegen.

 

Wenn der neue Präsident unmittelbar nach seiner Amtsübernahme verkündet,  er sei entschlossen, schon  vor Ende 2009 Frieden zwischen Israel und den Arabern im Sinne der Saudi-Friedens-Initiative zu erreichen, dann  wird das viele Wahlberechtigte beeinflussen.

 

Falls Netanyahu gewählt werden wird, wird Obama mit einem Dilemma konfrontiert sein: entweder in einen ernsthaften Konflikt mit der Regierung Israels geraten, mit allen daraus resultierenden inner- amerikanischen  Implikationen, oder den Frieden in ein Gefrierfach stecken, wie es sein Vorgänger getan haben.

 

Die amerikanischen Wahlen waren für Israel wichtig. Die israelischen Wahlen werden auch für Amerika wichtig sein.

 

* Titel eines ironischen  Filmes

 

(Aus dem Englischen: Ellen Rohlfs und Christoph Glanz, vom Verfasser autorisiert.)

 

 

 

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